{"id":328,"date":"2023-12-20T19:04:28","date_gmt":"2023-12-20T18:04:28","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=328"},"modified":"2026-02-12T00:32:03","modified_gmt":"2026-02-11T23:32:03","slug":"matthaeus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=328","title":{"rendered":"Matth\u00e4us"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das Evangelium nach Matth\u00e4us<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns328_11fc48-fc{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns328_11fc48-fc .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns328_11fc48-fc .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns328_11fc48-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns328_11fc48-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns328_11fc48-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns328_11fc48-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns328_11fc48-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns328_11fc48-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns328_11fc48-fc\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn328_aef99c-60.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn328_aef99c-60 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2256\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn328_a59832-d1.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn328_a59832-d1 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id328_b37150-56 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id328_b37150-56 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id328_b37150-56 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id328_b37150-56 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 1<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I. Kindheitsgeschichte Jesu (Kap. 1-2)<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Geschlechtsregister von Jesus Christus<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>1 Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:<br>2 Abraham war der Vater Isaaks; Isaak der Vater Jakobs; Jakob der Vater Judas und seiner Br\u00fcder;<br>3 Juda war der Vater des Phares und des Zara, deren Mutter Thamar war; Phares war der Vater Esroms; Esrom der Vater Arams;<br>4 Aram der Vater Aminadabs; Aminadab der Vater Naassons; Naasson der Vater Salmons;<br>5 Salmon der Vater des Boas, dessen Mutter Rahab war; Boas der Vater Obeds, dessen Mutter Ruth war; Obed war der Vater Isais;<br>6 Isai war der Vater des K\u00f6nigs David. David war der Vater Salomos, dessen Mutter (Bathseba) die Frau Urias gewesen war;<br>7 Salomo war der Vater Rehabeams; Rehabeam der Vater Abias; Abia der Vater Asas;<br>8 Asa der Vater Josaphats; Josaphat der Vater Jorams; Joram der Vater Ussias;<br>9 Ussia der Vater Jothams; Jotham der Vater des Ahas; Ahas der Vater Hiskias;<br>10 Hiskia der Vater Manasses; Manasse der Vater des Amon; Amon der Vater Josias;<br>11 Josia der Vater Jechonjas und seiner Br\u00fcder zur Zeit der Wegf\u00fchrung nach Babylon.<br>12 Nach der babylonischen Gefangenschaft war Jechonja der Vater Salathiels; Salathiel der Vater Serubabels;<br>13 Serubabel der Vater Abihuds; Abihud der Vater Eljakims; Eljakim der Vater Azors;<br>14 Azor der Vater Sadoks; Sadok der Vater Achims; Achim der Vater Elihuds;<br>15 Elihud der Vater Eleasars; Eleasar der Vater Matthans; Matthan der Vater Jakobs;<br>16 Jakob der Vater Josephs, des Ehemannes der Maria, von welcher Jesus geboren ward, der da Christus genannt wird.<br>17 Man sieht: von Abraham bis David sind es im ganzen vierzehn Geschlechter, von David bis zur babylonischen Gefangenschaft ebenfalls vierzehn Geschlechter, endlich von der babylonischen Gefangenschaft bis auf Christus nochmals vierzehn Geschlechter.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ereignisse vor der Geburt von Jesus<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>18 Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, stellte es sich heraus, noch ehe sie zusammengekommen waren, da\u00df sie vom heiligen Geist guter Hoffnung war.<br>19 Da fa\u00dfte Joseph, ihr Verlobter, der ein rechtschaffener Mann war und sie nicht in \u00fcblen Ruf bringen wollte, den Entschlu\u00df, sich ohne Aufsehen zu erregen von ihr loszusagen.<br>20 Doch als er sich mit solchen Gedanken trug, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte zu ihm: \u00bbJoseph, Sohn Davids, trage keinerlei Bedenken, Maria, deine Verlobte, als Ehefrau zu dir zu nehmen! Denn das von ihr zu erwartende Kind stammt vom heiligen Geist.<br>21 Sie wird Mutter eines Sohnes werden, dem du den Namen Jesus geben sollst; denn er ist es, der sein Volk von ihren S\u00fcnden erretten wird.\u00ab (Ps 130,8)<br>22 Dies alles ist aber geschehen, damit das Wort erf\u00fcllt w\u00fcrde, das der Herr durch den Propheten gesprochen hat, der da sagt (Jes 7,14):<br>23 \u00bbSiehe, die Jungfrau wird guter Hoffnung und Mutter eines Sohnes werden, dem man den Namen Immanuel geben wird\u00ab, das hei\u00dft \u00fcbersetzt: \u203aMit uns ist Gott.\u2039 \u2013<br>24 Als Joseph dann aus dem Schlaf erwacht war, tat er, wie der Engel des Herrn ihm geboten hatte: er nahm seine Verlobte (als Gattin) zu sich,<br>25 verkehrte aber nicht ehelich mit ihr, bis sie einen Sohn geboren hatte; dem gab er den Namen Jesus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel  2<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Weisen aus dem Osten<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>1 Als nun Jesus zu Bethlehem in Jud\u00e4a in den Tagen des K\u00f6nigs Herodes geboren war, da kamen Weise aus dem Osten nach Jerusalem<br>2 und fragten: \u00bbWo ist der neugeborene K\u00f6nig der Juden? Wir haben n\u00e4mlich seinen Stern im Aufgehen gesehen und sind hergekommen, um ihm unsere Huldigung darzubringen.\u00ab<br>3 Als der K\u00f6nig Herodes das vernahm, erschrak er sehr und ganz Jerusalem mit ihm;<br>4 und er lie\u00df alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volks zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo Christus geboren werden sollte.<br>5 Sie antworteten ihm: \u00bbZu Bethlehem in Jud\u00e4a; denn so steht bei dem Propheten geschrieben (Mi 5,1):<br>6 \u203aDu, Bethlehem im Lande Judas, du bist durchaus nicht die unbedeutendste unter den F\u00fcrstenst\u00e4dten Judas; denn aus dir wird ein F\u00fchrer hervorgehen, der mein Volk Israel weiden wird.\u2039\u00ab<br>7 Daraufhin berief Herodes die Weisen heimlich zu sich und lie\u00df sich von ihnen genau die Zeit angeben, wann der Stern erschienen w\u00e4re;<br>8 dann wies er sie nach Bethlehem und sagte: \u00bbZieht hin und stellt genaue Nachforschungen nach dem Kindlein an; und wenn ihr es gefunden habt, so teilt es mir mit, damit auch ich hingehe und ihm meine Huldigung darbringe.\u00ab<br>9 Als sie das vom K\u00f6nige geh\u00f6rt hatten, machten sie sich auf den Weg; und siehe da, der Stern, den sie im Osten gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er endlich \u00fcber dem Ort stehen blieb, wo das Kindlein sich befand.<br>10 Als sie den Stern erblickten, wurden sie hoch erfreut.<br>11 Sie traten in das Haus ein und sahen das Kindlein bei seiner Mutter Maria, warfen sich vor ihm nieder und huldigten ihm; alsdann taten sie ihre Schatzbeutel auf und brachten ihm Geschenke dar: Gold, Weihrauch und Myrrhe.<br>12 Weil sie hierauf im Traume die g\u00f6ttliche Weisung erhielten, nicht wieder zu Herodes zur\u00fcckzukehren, zogen sie auf einem anderen Wege in ihr Heimatland zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Flucht vor Herodes nach \u00c4gypten<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>13 Als sie nun weggezogen waren, da erschien ein Engel des Herrn dem Joseph im Traume und gebot ihm: \u00bbSteh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und fliehe nach \u00c4gypten und bleibe so lange dort, bis ich\u2019s dir sage! Denn Herodes geht damit um, nach dem Kindlein suchen zu lassen, um es umzubringen.\u00ab<br>14 Da stand Joseph auf, nahm in der Nacht das Kindlein und seine Mutter mit sich und entwich nach \u00c4gypten;<br>15 dort blieb er bis zum Tode des Herodes. So sollte sich das Wort erf\u00fcllen, das der Herr durch den Propheten gesprochen hat, der da sagt (Hos 11,1): \u00bbAus \u00c4gypten habe ich meinen Sohn gerufen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kindermord in Bethlem und der Umgebung<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>16 Als Herodes sich nun von den Weisen hintergangen sah, geriet er in heftigen Zorn; er sandte (Diener) hin und lie\u00df in Bethlehem und dem ganzen Umkreis des Ortes s\u00e4mtliche Knaben im Alter von zwei und weniger Jahren t\u00f6ten, entsprechend der Zeit, die er sich von den Weisen genau hatte angeben lassen.<br>17 Damals erf\u00fcllte sich, was durch den Propheten Jeremia (Jer 31,15) gesagt ist, der spricht:<br>18 \u00bbEin Geschrei hat man in Rama vernommen, lautes Weinen und viel Wehklagen: Rahel weint um ihre Kinder und will sich nicht tr\u00f6sten lassen, da\u00df sie nicht mehr da sind.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>R\u00fcckkehr der Familie nach Nazareth in Galil\u00e4a<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>19 Als Herodes aber gestorben war, da erschien ein Engel des Herrn dem Joseph in \u00c4gypten im Traum<br>20 und gebot ihm: \u00bbSteh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und ziehe heim ins Land Israel; denn die sind gestorben, die dem Kindlein nach dem Leben getrachtet haben.\u00ab (2.Mose 4,19)<br>21 Da stand Joseph auf, nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich und kehrte in das Land Israel zur\u00fcck.<br>22 Als er aber vernahm, da\u00df Archelaus an Stelle seines Vaters Herodes K\u00f6nig \u00fcber Jud\u00e4a sei, trug er Bedenken, dorthin zu gehen. Vielmehr begab er sich infolge einer g\u00f6ttlichen Weisung, die er im Traum erhalten hatte, in die Landschaft Galil\u00e4a<br>23 und lie\u00df sich dort in einer Stadt namens Nazareth nieder. So ging das Prophetenwort in Erf\u00fcllung, da\u00df er den Namen \u203aNazarener\u2039 f\u00fchren werde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 3<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II. Johannes, der Vorl\u00e4ufer Jesu. Die Weihe des Messias (3,1-4,11)<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Aufteten von Johannes dem T\u00e4ufer<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>1 In jenen Tagen trat aber Johannes der T\u00e4ufer \u00f6ffentlich auf und predigte in der W\u00fcste von Jud\u00e4a:<br>2 \u00bbTut Bu\u00dfe, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!\u00ab<br>3 Dieser (Johannes) ist n\u00e4mlich der Mann, auf den sich das Wort des Propheten Jesaja bezieht, der da sagt (Jes 40,4): \u00bbEine Stimme ruft laut in der W\u00fcste: \u203aBereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Pfade!\u2039\u00ab<br>4 Johannes selbst aber trug ein Gewand von Kamelhaaren und einen Ledergurt um seine H\u00fcften; seine Nahrung bestand in Heuschrecken und wildem Honig.<br>5 Da zog denn Jerusalem und ganz Jud\u00e4a und die ganze Gegend am Jordan zu ihm hinaus<br>6 und lie\u00dfen sich im Jordanflu\u00df von ihm taufen, indem sie ihre S\u00fcnden offen bekannten.<br>7 Als er aber einmal viele Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er zu seiner Taufe kommen sah, sagte er zu ihnen: \u00bbIhr Schlangenbrut! Wer hat euch auf den Gedanken gebracht, dem drohenden Zorngericht zu entfliehen?<br>8 So schafft denn Fr\u00fcchte, die der Bu\u00dfe w\u00fcrdig sind,<br>9 und la\u00dft euch nicht in den Sinn kommen, bei euch zu sagen: \u203aWir haben ja Abraham zum Vater.\u2039 Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus den Steinen hier Kinder zu erwecken.<br>10 Schon ist aber den B\u00e4umen die Axt an die Wurzel gelegt, und jeder Baum, der nicht gute Fr\u00fcchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.<br>11 Ich taufe euch nur mit Wasser zur Bu\u00dfe; der aber nach mir kommt, ist st\u00e4rker als ich, und ich bin nicht gut genug, ihm seine Schuhe abzunehmen: der wird euch mit heiligem Geist und mit Feuer taufen.<br>12 Er hat die Worfschaufel in seiner Hand und wird seine Tenne gr\u00fcndlich reinigen; seinen Weizen wird er in die Scheuer sammeln, die Spreu aber mit unl\u00f6schbarem Feuer verbrennen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Wasser- und Geistestaufe von Jesus<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>13 Damals kam Jesus von Galil\u00e4a her an den Jordan zu Johannes, um sich (auch) von ihm taufen zu lassen.<br>14 Der wollte ihm aber nicht zu Willen sein und sagte: \u00bbIch m\u00fc\u00dfte von dir getauft werden, und du kommst zu mir?\u00ab<br>15 Doch Jesus gab ihm zur Antwort: \u00bbLa\u00df es f\u00fcr diesmal geschehen, denn so geb\u00fchrt es uns, alle Gerechtigkeit zu erf\u00fcllen.\u00ab Da gab Johannes ihm nach.<br>16 Als Jesus aber getauft und soeben aus dem Wasser gestiegen war, siehe, da taten sich ihm die Himmel auf, und er (Johannes oder Jesus) sah den Geist Gottes wie eine Taube herabschweben und auf ihn kommen.<br>17 Und siehe, eine Stimme erscholl aus den Himmeln: \u00bbDieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 4<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">III. Versuchung (4,1-11) und Wirken Jesu in Galil\u00e4a (4,12-11,1)<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jesus wird von Satan in Versuchung gef\u00fchrt<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>1 Hierauf wurde Jesus vom Geist (3,16) in die W\u00fcste hinaufgef\u00fchrt, um vom Teufel versucht zu werden;<br>2 und als er vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte gefastet hatte, hungerte ihn zuletzt.<br>3 Da trat der Versucher an ihn heran und sagte zu ihm: \u00bbBist du Gottes Sohn, so gebiete, da\u00df diese Steine zu Broten werden.\u00ab<br>4 Er aber gab ihm zur Antwort: \u00bbEs steht geschrieben (5.Mose 8,3): \u203aNicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ergeht.\u2039\u00ab<br>5 Hierauf nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt, stellte ihn dort auf die Zinne des Tempels<br>6 und sagte zu ihm: \u00bbBist du Gottes Sohn, so st\u00fcrze dich hier hinab! Denn es steht geschrieben (Ps 91,11-12): \u203aEr wird seine Engel f\u00fcr dich entbieten, und sie werden dich auf den Armen tragen, damit du mit deinem Fu\u00df an keinen Stein sto\u00dfest.\u2039\u00ab<br>7 Jesus antwortete ihm: \u00bbEs steht aber auch geschrieben (5.Mose 6,16): \u203aDu sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen!\u2039\u00ab<br>8 Nochmals nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg, zeigte ihm alle K\u00f6nigreiche der Welt samt ihrer Herrlichkeit<br>9 und sagte zu ihm: \u00bbDies alles will ich dir geben, wenn du dich niederwirfst und mich anbetest.\u00ab<br>10 Da antwortete ihm Jesus: \u00bbWeg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5.Mose 6,13): \u203aDen Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen!\u2039\u00ab<br>11 Nun lie\u00df der Teufel von ihm ab, und siehe, Engel traten zu ihm und leisteten ihm Dienste.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Beginn von Jesu Verk\u00fcndigung in Galil\u00e4a<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>12 Als Jesus aber von der Gefangennahme des Johannes Kunde erhielt, zog er sich nach Galil\u00e4a zur\u00fcck;<br>13 er verlie\u00df jedoch Nazareth und verlegte seinen Wohnsitz nach Kapernaum, das am See (Genezaret) liegt im Gebiet von Sebulon und Naphthali,<br>14 damit das Wort des Propheten Jesaja erf\u00fcllt werde (Jes 8,23; 9,1-2), das da lautet:<br>15 \u00bbDas Land Sebulon und das Land Naphthali, das nach dem See zu liegt, das Land jenseits des Jordans, das Galil\u00e4a der Heiden,<br>16 das Volk, das im Finstern sa\u00df, hat ein gro\u00dfes Licht gesehen, und denen, die im Lande und Schatten des Todes sa\u00dfen, ist ein Licht aufgegangen.\u00ab<br>17 Von dieser Zeit an begann Jesus die Heilsbotschaft mit den Worten zu verk\u00fcndigen: \u00bbTut Bu\u00dfe, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Berufung der Br\u00fcder Simon und Andreas sowie Jakobus und Johannes als erste J\u00fcnger<\/h4>\n\n\n\n<p>18 Als er nun (eines Tages) am Ufer des Galil\u00e4ischen Sees hinging, sah er zwei Br\u00fcder, Simon, der auch den Namen Petrus f\u00fchrt, und seinen Bruder Andreas, die ein Netz in den See auswarfen; sie waren n\u00e4mlich Fischer.<br>19 Er sagte zu ihnen: \u00bbKommt, folgt mir nach, so will ich euch zu Menschenfischern machen!\u00ab<br>20 Da lie\u00dfen sie sogleich ihre Netze liegen und folgten ihm nach.<br>21 Als er dann von dort weiterging, sah er ein anderes Br\u00fcderpaar, n\u00e4mlich Jakobus, den Sohn des Zebed\u00e4us, und seinen Bruder Johannes, die im Boot mit ihrem Vater Zebed\u00e4us ihre Netze instand setzten; und er berief auch sie.<br>22 Da verlie\u00dfen sie sogleich das Boot und ihren Vater und folgten ihm nach.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jesu lehrt und heilt in Galil\u00e4a<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>23 Jesus zog dann in ganz Galil\u00e4a umher, indem er in ihren Synagogen lehrte, die Heilsbotschaft vom Reiche (Gottes) verk\u00fcndigte und alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volke heilte;<br>24 und der Ruf von ihm verbreitete sich durch ganz Syrien, und man brachte alle, die an den verschiedenartigsten Krankheiten litten und mit schmerzhaften \u00dcbeln behaftet waren, Besessene, Falls\u00fcchtige und Gel\u00e4hmte, und er heilte sie.<br>25 So begleiteten ihn denn gro\u00dfe Volksscharen aus Galil\u00e4a und aus dem Gebiet der Zehn-St\u00e4dte sowie aus Jerusalem und Jud\u00e4a und aus dem Ostjordanland.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 5<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Bergpredigt &#8211; Teil 1<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als Jesus nun die Volksscharen sah, ging er ins Gebirge hinauf, und nachdem er sich dort gesetzt hatte, traten seine J\u00fcnger zu ihm.<br>2 Da tat er seinen Mund auf und lehrte sie mit den Worten:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Seligpreisungen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>3 \u00bbSelig sind die geistlich Armen, denn ihnen wird das Himmelreich zuteil!<br>4 Selig sind die Bek\u00fcmmerten, denn sie werden getr\u00f6stet werden! \u2013<br>5 Selig sind die Sanftm\u00fctigen, denn sie werden das Land ererben!<br>6 Selig sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und d\u00fcrsten, denn sie werden ges\u00e4ttigt werden! \u2013<br>7 Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen!<br>8 Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!<br>9 Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden S\u00f6hne Gottes hei\u00dfen! \u2013<br>10 Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen Verfolgung erleiden, denn ihnen wird das Himmelreich zuteil!<br>11 Selig seid ihr, wenn man euch um meinetwillen schm\u00e4ht und verfolgt und euch l\u00fcgnerisch alles B\u00f6se nachredet!<br>12 Freuet euch dar\u00fcber und jubelt, denn euer Lohn ist gro\u00df im Himmel! Ebenso hat man ja auch die Propheten vor euch verfolgt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Nachfolger Jesu sollen Salz und Licht sein<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>13 \u00bbIhr seid das Salz der Erde! Wenn aber das Salz fade geworden ist, womit soll es wieder gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als aus dem Hause geworfen und von den Leuten zertreten zu werden (Mk 9,50; Lk 14,34-35). \u2013<br>14 Ihr seid das Licht der Welt! Eine Stadt, die oben auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen bleiben.<br>15 Man z\u00fcndet auch nicht ein Licht an und stellt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter: dann leuchtet es allen, die im Hause sind (Mk 4,21; Lk 8,16; 11,33).<br>16 Ebenso soll auch euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der im Himmel ist, preisen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber die Erf\u00fcllung des Gesetzes <\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>17 \u00bbDenkt nicht, da\u00df ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzul\u00f6sen! Ich bin nicht gekommen aufzul\u00f6sen, sondern zu erf\u00fcllen.<br>18 Denn wahrlich ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird vom Gesetz nicht ein einziges Jota und kein Strichlein vergehen, bis alles in Erf\u00fcllung gegangen ist.<br>19 Wer also ein einziges von diesen Geboten \u2013 und w\u00e4re es das geringste \u2013 aufl\u00f6st und die Menschen demgem\u00e4\u00df lehrt, der wird der Geringste im Himmelreich hei\u00dfen; wer sie aber tut und (die Menschen) so lehrt, der wird gro\u00df im Himmelreich hei\u00dfen.<br>20 Denn ich sage euch: Wenn es mit eurer Gerechtigkeit nicht weit besser bestellt ist als bei den Schriftgelehrten und Pharis\u00e4ern, so werdet ihr nimmermehr ins Himmelreich eingehen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jesus ermahnt uns zu Vers\u00f6hnlichkeit<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>21 \u00bbIhr habt geh\u00f6rt, da\u00df den Alten geboten worden ist (2.Mose 20,13; 21,12): \u203aDu sollst nicht t\u00f6ten\u2039, wer aber t\u00f6tet, soll dem Gericht verfallen sein.<br>22 Ich dagegen sage euch: Wer seinem Bruder auch nur z\u00fcrnt, der soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder \u203aDummkopf\u2039 sagt, soll dem Hohen Rat verfallen sein; und wer \u203adu Narr\u2039 zu ihm sagt, soll der Feuerh\u00f6lle verfallen sein.<br>23 Wenn du also deine Opfergabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, da\u00df dein Bruder etwas gegen dich hat,<br>24 so la\u00df deine Gabe dort vor dem Altar und gehe zun\u00e4chst hin und vers\u00f6hne dich mit deinem Bruder; alsdann geh hin und opfere deine Gabe!<br>25 Sei zum Vergleich mit deinem Widersacher ohne S\u00e4umen bereit, solange du mit ihm noch auf dem Wege (zum Richter) bist, damit dein Widersacher dich nicht dem Richter \u00fcbergibt und der Richter dich dem Gerichtsdiener (\u00fcberantwortet) und du ins Gef\u00e4ngnis gesetzt wirst.<br>26 Wahrlich ich sage dir: Du wirst von dort sicherlich nicht herauskommen, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber Ehebruch und Ehescheidung<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>27 Ihr habt geh\u00f6rt, da\u00df (den Alten) geboten worden ist (2.Mose 20,14): \u203aDu sollst nicht ehebrechen!\u2039<br>28 Ich dagegen sage euch: Wer eine Ehefrau auch nur mit Begehrlichkeit anblickt, hat damit schon in seinem Herzen Ehebruch an ihr begangen.<br>29 Wenn dich also dein rechtes Auge \u00e4rgert, so rei\u00df es aus und wirf es weg von dir; denn es ist besser f\u00fcr dich, da\u00df eines deiner Glieder (dir) verloren geht, als da\u00df dein ganzer Leib in die H\u00f6lle geworfen wird.<br>30 Und wenn deine rechte Hand dich \u00e4rgert, so haue sie ab und wirf sie weg von dir; denn es ist besser f\u00fcr dich, da\u00df eines deiner Glieder (dir) verloren geht, als da\u00df dein ganzer Leib in die H\u00f6lle geworfen wird. \u2013<br>31 Ferner ist (zu den Alten) gesagt worden (5.Mose 24,1): \u203aWer seine Ehefrau entl\u00e4\u00dft, der soll ihr einen Scheidebrief geben!\u2039<br>32 Ich dagegen sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet \u2013 au\u00dfer auf Grund von Unzucht \u2013, der verschuldet es, da\u00df dann Ehebruch mit ihr ver\u00fcbt wird; und wer eine entlassene Frau heiratet, der begeht Ehebruch.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber Schw\u00fcre, Rache und gottgef\u00e4lliges Verhalten<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>33 Ihr habt weiter geh\u00f6rt, da\u00df den Alten geboten worden ist (3.Mose 19,12; 4.Mose 30,3-4): \u203aDu sollst nicht falsch schw\u00f6ren\u2039, \u203asollst aber dem Herrn deine Eide erf\u00fcllen!\u2039<br>34 Ich dagegen sage euch: Ihr sollt \u00fcberhaupt nicht schw\u00f6ren, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron,<br>35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner F\u00fc\u00dfe, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des gro\u00dfen K\u00f6nigs.<br>36 Auch bei deinem Haupte sollst du nicht schw\u00f6ren, denn du vermagst kein einziges Haar wei\u00df oder schwarz zu machen.<br>37 Eure Rede sei vielmehr \u203aja ja \u2013 nein nein\u2039; jeder weitere Zusatz ist vom \u00dcbel.<br>38 Ihr habt geh\u00f6rt, da\u00df (den Alten) geboten worden ist (2.Mose 21,24; 3.Mose 24,19-20): \u203aAuge um Auge und Zahn um Zahn!\u2039<br>39 Ich dagegen sage euch: Ihr sollt dem B\u00f6sen keinen Widerstand leisten; sondern wer dich auf die rechte Wange schl\u00e4gt, dem halte auch die andere hin,<br>40 und wer mit dir einen Rechtsstreit anfangen und dir den Rock nehmen will, dem \u00fcberla\u00df auch noch den Mantel,<br>41 und wer dich zu einer Meile Weges n\u00f6tigt, mit dem gehe zwei.<br>42 Wer dich (um etwas) bittet, dem gib, und wer (Geld) von dir borgen will, den weise nicht ab!<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber die Feindesliebe<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>43 Ihr habt geh\u00f6rt, da\u00df (den Alten) geboten worden ist (3.Mose 19,18); \u203aDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben, und deinen Feind hassen!\u2039<br>44 Ich dagegen sage euch: Liebet eure Feinde und betet f\u00fcr eure Verfolger,<br>45 damit ihr euch als S\u00f6hne (bzw. Kinder) eures himmlischen Vaters erweist. Denn er l\u00e4\u00dft seine Sonne \u00fcber B\u00f6se und Gute aufgehen und l\u00e4\u00dft regnen auf Gerechte und Ungerechte.<br>46 Denn wenn ihr (nur) die liebt, die euch lieben, welches Verdienst habt ihr da? Tun das nicht auch die Z\u00f6llner?<br>47 Und wenn ihr nur eure Freunde gr\u00fc\u00dft, was tut ihr da Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?<br>48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 6<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Bergpredigt &#8211; Teil 2<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gebt acht beim Almosengeben<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>1 \u00bbGebt acht darauf, da\u00df ihr eure Gerechtigkeit nicht vor den Leuten aus\u00fcbt, um von ihnen gesehen zu werden: sonst habt ihr keinen Lohn (zu erwarten) bei eurem Vater im Himmel!<br>2 Wenn du also Almosen spenden willst, so la\u00df nicht vor dir her posaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Stra\u00dfen tun, um von den Leuten ger\u00fchmt zu werden. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin.<br>3 Nein, wenn du Almosen gibst, so la\u00df deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut,<br>4 damit deine Wohlt\u00e4tigkeit im Verborgenen geschehe; dein Vater aber, der auch ins Verborgene hineinsieht, wird es dir alsdann vergelten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gebt acht beim Beten (das Vaterunser mit angeschlossener Mahnung)<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>5 \u00bbAuch wenn ihr betet, sollt ihr es nicht wie die Heuchler machen; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Stra\u00dfenecken auf und beten dort, um den Leuten in die Augen zu fallen; wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin.<br>6 Du aber, wenn du beten willst, so geh in deine Kammer, schlie\u00dfe deine T\u00fcr zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; dein Vater aber, der auch ins Verborgene hineinsieht, wird es dir alsdann vergelten.<br>7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, Erh\u00f6rung zu finden, wenn sie viele Worte machen.<br>8 Darum macht es nicht wie sie; euer Vater wei\u00df ja, was ihr bed\u00fcrft, ehe ihr ihn bittet.<br>9 Darum sollt ihr so beten:\u203aUnser Vater, der du bist im Himmel: Geheiligt werde dein Name!<br>10 Dein Reich komme! Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde!<br>11 Unser ausk\u00f6mmliches Brot gib uns heute!<br>12 Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir sie unsern Schuldnern vergeben haben!<br>13 Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung, sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen!\u2039<br>14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater sie auch euch vergeben;<br>15 wenn ihr sie aber den Menschen nicht vergebt, so wird euer Vater euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gebt acht beim Fasten<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>16 \u00bbWeiter: Wenn ihr fastet, sollt ihr kein finsteres Gesicht machen wie die Heuchler; denn sie geben sich ein tr\u00fcbseliges Aussehen, um sich den Leuten mit ihrem Fasten zur Schau zu stellen. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin.<br>17 Du aber, wenn du fastest, salbe dir das Haupt und wasche dir das Gesicht,<br>18 um dich nicht mit deinem Fasten den Leuten zu zeigen, sondern deinem Vater, der im Verborgenen ist; dein Vater aber, der auch ins Verborgene hineinsieht, wird es dir alsdann vergelten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gerechtigkeit bildet den unverg\u00e4nglichen Reichtum der J\u00fcnger<\/strong> &#8211; Sch\u00e4tze im Himmel und auf Erden<\/h4>\n\n\n\n<p>19 \u00bbSammelt euch nicht Sch\u00e4tze hier auf der Erde, wo Motten und Rost sie vernichten und wo Diebe einbrechen und stehlen!<br>20 Sammelt euch vielmehr Sch\u00e4tze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie vernichten und wo keine Diebe einbrechen und stehlen!<br>21 Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. \u2013<br>22 Die Leuchte des Leibes ist das Auge. Wenn nun dein Auge richtig ist, so wird dein ganzer Leib voll Licht sein;<br>23 wenn aber dein Auge nichts taugt, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn also das in dir befindliche Licht Dunkelheit ist, wie gro\u00df mu\u00df dann die Dunkelheit sein! \u2013<br>24 Niemand kann (gleichzeitig) zwei (sich widerstreitenden) Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen ergeben sein und den andern mi\u00dfachten: ihr k\u00f6nnt nicht (gleichzeitig) Gott und dem Mammon dienen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Trachten nach dieser Gerechtigkeit befreit die J\u00fcnger Jesu von irdischen Sorgen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>25 \u00bbDeswegen sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben wertvoller als die Nahrung und der Leib wertvoller als die Kleidung?<br>26 Sehet die V\u00f6gel des Himmels an: sie s\u00e4en nicht und ernten nicht und sammeln nichts in Scheuern, und euer himmlischer Vater ern\u00e4hrt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr wert als sie?<br>27 Wer von euch verm\u00f6chte aber mit all seinem Sorgen der L\u00e4nge seiner Lebenszeit auch nur eine einzige Spanne zuzusetzen?<br>28 Und was macht ihr euch Sorge um die Kleidung? Betrachtet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht und spinnen nicht;<br>29 und doch sage ich euch: Auch Salomo in aller seiner Pracht ist nicht so herrlich gekleidet gewesen wie eine von ihnen.<br>30 Wenn nun Gott schon das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet: wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingl\u00e4ubigen?<br>31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: \u203aWas sollen wir essen, was trinken, womit sollen wir uns kleiden?\u2039<br>32 Denn auf alles derartige sind die Heiden bedacht. Euer himmlischer Vater wei\u00df ja, da\u00df ihr dies alles bed\u00fcrft.<br>33 Nein, trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch all das andere obendrein gegeben werden.<br>34 Macht euch also keine Sorgen um den morgenden Tag! Denn der morgende Tag wird seine eigenen Sorgen haben; jeder Tag hat an seiner eigenen M\u00fchsal genug.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 7<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Bergpredigt &#8211; Teil 3<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warnung vor selbstgerechtem Richten, heuchlerischem religi\u00f6sem Verhalten und die Ermahnung sorgf\u00e4ltig mit Gottes Sch\u00e4tzen umzugehen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>1 \u00bbRichtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!<br>2 Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr wieder gerichtet werden, und mit demselben Ma\u00dfe, mit dem ihr me\u00dft, wird euch wieder gemessen werden (Mk 4,24).<br>3 Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, w\u00e4hrend du den Balken in deinem eigenen Auge nicht wahrnimmst?<br>4 Oder wie darfst du zu deinem Bruder sagen: \u203aLa\u00df mich den Splitter aus deinem Auge ziehen\u2039? Und dabei steckt der Balken in deinem Auge!<br>5 Du Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, dann magst du zusehen, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst. \u2013<br>6 Gebt das Heilige nicht den Hunden preis und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, damit diese sie nicht mit ihren F\u00fc\u00dfen zertreten und sich umwenden und euch zerrei\u00dfen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ermutigung zum Gebet zu Gott<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>7 \u00bbBittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden!<br>8 Denn wer da bittet, der empf\u00e4ngt, und wer da sucht, der findet, und wer anklopft, dem wird aufgetan werden.<br>9 Oder wo w\u00e4re jemand unter euch, der seinem Sohne, wenn er ihn um Brot bittet, einen Stein reichte?<br>10 Oder der, wenn er ihn um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange g\u00e4be?<br>11 Wenn nun ihr, die ihr doch b\u00f6se seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht; wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die \u00bbgoldene Regel\u00ab f\u00fcr die \u00dcbung der N\u00e4chstenliebe. Der schmale und der breite Weg<\/h4>\n\n\n\n<p>12 \u00bbAlles nun, was ihr von den Menschen erwartet, das erweist auch ihr ihnen ebenso; denn darin besteht (die Erf\u00fcllung) des Gesetzes und der Propheten. \u2013<br>13 Gehet (in das Reich Gottes) durch die enge Pforte ein; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der ins Verderben f\u00fchrt, und es sind ihrer viele, die auf ihm hineingehen.<br>14 Eng ist dagegen die Pforte und schmal der Weg, der ins Leben f\u00fchrt, und nur wenige sind es, die ihn finden.\u00ab (Lk 13,24)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warnung vor den Scheinpropheten (d.h. falschen Lehrern), die an den Fr\u00fcchten ihres Lebens erkannt werden<\/h4>\n\n\n\n<p>15 \u00bbH\u00fctet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, im Inneren aber r\u00e4uberische W\u00f6lfe sind.<br>16 An ihren Fr\u00fcchten werdet ihr sie erkennen. Kann man etwa Trauben lesen von Dornb\u00fcschen oder Feigen von Disteln?<br>17 So bringt jeder gute Baum gute Fr\u00fcchte, ein fauler Baum aber bringt schlechte Fr\u00fcchte;<br>18 ein guter Baum kann keine schlechten Fr\u00fcchte bringen, und ein fauler Baum kann keine guten Fr\u00fcchte bringen.<br>19 Jeder Baum, der nicht gute Fr\u00fcchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.<br>20 Also: an ihren Fr\u00fcchten werdet ihr sie erkennen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die nur mit dem Mund Bekennen bestehen nicht im Endgericht \u2013 nur die auch zu T\u00e4tern des Wortes werden haben auf Fels gebaut<\/h4>\n\n\n\n<p>21 \u00bbNicht alle, die \u203aHerr, Herr\u2039 zu mir sagen, werden (darum schon) ins Himmelreich eingehen, sondern nur, wer den Willen meines himmlischen Vaters tut.<br>22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: \u203aHerr, Herr, haben wir nicht kraft deines Namens prophetisch geredet und kraft deines Namens b\u00f6se Geister ausgetrieben und kraft deines Namens viele Wundertaten vollf\u00fchrt?\u2039<br>23 Aber dann werde ich ihnen erkl\u00e4ren: \u203aNiemals habe ich euch gekannt; hinweg von mir, ihr T\u00e4ter der Gesetzlosigkeit!\u2039 (Ps 6,9)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kluge und t\u00f6richte Baumeister<\/h4>\n\n\n\n<p>24 Darum wird jeder, der diese meine Worte h\u00f6rt und nach ihnen tut, einem klugen Manne gleichen, der sein Haus auf Felsengrund gebaut hat.<br>25 Da str\u00f6mte der Platzregen herab, es kamen die Wasserstr\u00f6me, es wehten die Winde und stie\u00dfen an jenes Haus; doch es st\u00fcrzte nicht ein, denn es war auf den Felsen gegr\u00fcndet.<br>26 Wer jedoch diese meine Worte h\u00f6rt und nicht nach ihnen tut, der gleicht einem t\u00f6richten Manne, der sein Haus auf den Sand gebaut hat.<br>27 Da str\u00f6mte der Platzregen herab, es kamen die Wasserstr\u00f6me, es wehten die Winde und st\u00fcrmten gegen jenes Haus: da st\u00fcrzte es ein, und sein Zusammensturz war gewaltig.\u00ab<br>28 Als Jesus diese Rede beendet hatte, waren die Volksscharen \u00fcber seine Lehre ganz betroffen;<br>29 denn er lehrte sie wie einer, der (g\u00f6ttliche) Vollmacht hat, ganz anders als ihre Schriftgelehrten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 8<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Heilung eines Auss\u00e4tzigen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>1 Als er dann vom Berge herabgestiegen war, folgten ihm gro\u00dfe Volksscharen nach.<br>2 Da trat ein Auss\u00e4tziger herzu, warf sich vor ihm nieder und sagte: \u00bbHerr, wenn du willst, kannst du mich reinigen.\u00ab<br>3 Jesus streckte seine Hand aus, fa\u00dfte ihn an und sagte: \u00bbIch will\u2019s, werde rein!\u00ab Da wurde er sogleich von seinem Aussatz rein.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Hauptmann von Kapernaum<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>4 Darauf sagte Jesus zu ihm: \u00bbH\u00fcte dich, jemandem etwas davon zu sagen! Gehe vielmehr hin, zeige dich dem Priester und bringe die Opfergabe dar, die Mose (3.Mose 13,49; 14,2-32) geboten hat, zum Zeugnis f\u00fcr sie!\u00ab<br>5 Als er hierauf nach Kapernaum hineinkam, trat ein Hauptmann zu ihm und bat ihn<br>6 mit den Worten: \u00bbHerr, mein Diener liegt gel\u00e4hmt bei mir zu Hause darnieder und leidet schreckliche Schmerzen.\u00ab<br>7 Jesus antwortete ihm: \u00bbIch will kommen und ihn heilen.\u00ab<br>8 Der Hauptmann aber entgegnete: \u00bbHerr, ich bin nicht wert, da\u00df du unter mein Dach trittst; nein, gebiete nur mit einem Wort, dann wird mein Diener gesund werden.<br>9 Ich bin ja auch ein Mann, der unter h\u00f6herem Befehl steht, und habe Mannschaften unter mir, und wenn ich zu dem einen sage: \u203aGehe!\u2039, so geht er, und zu dem andern: \u203aKomm!\u2039, so kommt er, und zu meinem Diener: \u203aTu das!\u2039, so tut er\u2019s.\u00ab<br>10 Als Jesus das h\u00f6rte, verwunderte er sich und sagte zu seinen Begleitern: \u00bbWahrlich ich sage euch: In Israel habe ich bei niemand solchen Glauben gefunden.<br>11 Ich sage euch aber: Viele werden von Osten und Westen kommen und sich mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zum Mahl niederlassen (Lk 13,28-29);<br>12 aber die S\u00f6hne des Reiches werden in die Finsternis drau\u00dfen hinausgesto\u00dfen werden; dort wird lautes Weinen und Z\u00e4hneknirschen sein.\u00ab<br>13 Zu dem Hauptmann aber sagte Jesus: \u00bbGeh hin! Wie du geglaubt hast, so geschehe dir!\u00ab Und sein Diener wurde zur selben Stunde gesund.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Heilung der Schwiegermutter von Petrus,  viele D\u00e4monenaustreibungen und Heilungen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>14 Als Jesus dann in das Haus des Petrus gekommen war, sah er dessen Schwiegermutter fieberkrank zu Bett liegen.<br>15 Er fa\u00dfte sie bei der Hand, da wich das Fieber von ihr: sie stand auf und bediente ihn (bei der Mahlzeit).<br>16 Als es dann Abend geworden war, brachte man viele Besessene zu ihm, und er trieb die b\u00f6sen Geister durchs Wort aus und heilte alle, die ein Leiden hatten.<br>17 So sollte sich das Wort des Propheten Jesaja erf\u00fcllen, der da sagt (Jes 53,4): \u00bbEr hat unsere Gebrechen hinweggenommen und unsere Krankheiten getragen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Preis f\u00fcr die Nachfolge Jesu<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>18 Als Jesus sich dann wieder von gro\u00dfen Volksscharen umgeben sah, befahl er, an das jenseitige Ufer des Sees hin\u00fcberzufahren.<br>19 Da trat ein Schriftgelehrter an ihn heran mit den Worten: \u00bbMeister, ich will dir folgen, wohin du auch gehst!\u00ab<br>20 Jesus antwortete ihm: \u00bbDie F\u00fcchse haben Gruben und die V\u00f6gel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keine St\u00e4tte, wo er sein Haupt hinlegen kann.\u00ab \u2013<br>21 Ein anderer von seinen J\u00fcngern sagte zu ihm: \u00bbHerr, erlaube mir, zuerst noch hinzugehen und meinen Vater zu begraben!\u00ab<br>22 Jesus aber antwortete ihm: \u00bbFolge du mir nach, und \u00fcberla\u00df es den Toten, ihre Toten zu begraben!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jesus stillt einen Sturm &#8211; ER gebietet auch \u00fcber die Elemente<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>23 Jesus stieg dann ins Boot, und seine J\u00fcnger folgten ihm.<br>24 Da erhob sich (pl\u00f6tzlich) ein heftiger Sturm auf dem See, so da\u00df das Boot von den Wellen bedeckt wurde; er selbst aber schlief.<br>25 Da traten sie an ihn heran und weckten ihn mit den Worten: \u00bbHerr, hilf uns: wir gehen unter!\u00ab<br>26 Er aber antwortete ihnen: \u00bbWas seid ihr so furchtsam, ihr Kleingl\u00e4ubigen!\u00ab Dann stand er auf und bedrohte die Winde und den See; da trat v\u00f6llige Windstille ein.<br>27 Die Leute aber verwunderten sich und sagten: \u00bbWas ist das f\u00fcr ein Mann, da\u00df sogar die Winde und der See ihm gehorsam sind!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Befreiung von zwei Besessenen &#8211; die D\u00e4monen fliehen in eine Schweineherde<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>28 Als er hierauf an das jenseitige Ufer in das Gebiet der Gadarener gekommen war, traten ihm zwei von b\u00f6sen Geistern besessene M\u00e4nner entgegen, die aus den Gr\u00e4bern hervorkamen und so gemeingef\u00e4hrliche Menschen waren, da\u00df niemand auf der Stra\u00dfe dort an ihnen vorbeigehen konnte.<br>29 Kaum hatten sie ihn erblickt, da schrien sie laut: \u00bbWas hast du mit uns vor, du Sohn Gottes? Bist du hergekommen, um uns vor der Zeit zu qu\u00e4len?\u00ab<br>30 Es befand sich aber in weiter Entfernung von ihnen eine gro\u00dfe Herde Schweine auf der Weide.<br>31 Da baten ihn die b\u00f6sen Geister: \u00bbWenn du uns austreiben willst, so la\u00df uns doch in die Schweineherde fahren!\u00ab<br>32 Er antwortete ihnen: \u00bbHinweg mit euch!\u00ab Da fuhren sie aus und fuhren in die Schweine hinein, und die ganze Herde st\u00fcrmte infolgedessen den Abhang hinab in den See und ertrank in den Fluten.<br>33 Die Hirten aber ergriffen die Flucht und berichteten nach ihrer Ankunft in der Stadt den ganzen Vorfall, auch das, was mit den beiden Besessenen vorgegangen war.<br>34 Da zog die Einwohnerschaft der ganzen Stadt hinaus, Jesus entgegen, und als sie bei ihm eingetroffen waren, baten sie ihn, er m\u00f6chte ihr Gebiet verlassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 9<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Er stieg nun in ein Boot, fuhr \u00fcber den See zur\u00fcck und kam wieder in seine Stadt (Kapernaum).<br>2 Dort brachte man ihm einen Gel\u00e4hmten, der auf einem Tragbett lag. Weil nun Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gel\u00e4hmten: \u00bbSei getrost, mein Sohn: deine S\u00fcnden sind (dir) vergeben!\u00ab<br>3 Da dachten einige von den Schriftgelehrten bei sich: \u00bbDieser l\u00e4stert Gott!\u00ab<br>4 Weil nun Jesus ihre Gedanken durchschaute, sagte er: \u00bbWarum denkt ihr B\u00f6ses in euren Herzen?<br>5 Was ist denn leichter, zu sagen: \u203aDeine S\u00fcnden sind (dir) vergeben\u2039 oder zu sagen: \u203aStehe auf und gehe umher!\u2039?<br>6 Damit ihr aber wi\u00dft, da\u00df der Menschensohn die Vollmacht besitzt, S\u00fcnden auf der Erde zu vergeben\u00ab \u2013 hierauf sagte er zu dem Gel\u00e4hmten: \u00bbStehe auf, nimm dein Bett und gehe heim in dein Haus!\u00ab<br>7 Da stand er auf und ging heim in sein Haus.<br>8 Als die Volksmenge das sah, gerieten sie in Furcht und priesen Gott, da\u00df er den Menschen solche Macht gegeben habe.<br>9 Als Jesus dann von dort weiterging, sah er einen Mann namens Matth\u00e4us an der Zollst\u00e4tte sitzen und sagte zu ihm: \u00bbFolge mir nach!\u00ab Da stand er auf und folgte ihm.<br>10 Als Jesus dann im Hause (des Matth\u00e4us) zu Tische sa\u00df, kamen viele Z\u00f6llner und S\u00fcnder und nahmen mit Jesus und seinen J\u00fcngern am Mahle teil.<br>11 Als die Pharis\u00e4er das sahen, sagten sie zu seinen J\u00fcngern: \u00bbWarum i\u00dft euer Meister mit den Z\u00f6llnern und S\u00fcndern?\u00ab<br>12 Als Jesus es h\u00f6rte, sagte er: \u00bbDie Gesunden haben keinen Arzt n\u00f6tig, wohl aber die Kranken.<br>13 Geht aber hin und lernt das Wort verstehen (Hos 6,6): \u203aAn Barmherzigkeit habe ich Wohlgefallen, nicht an Schlachtopfern\u2039; denn ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu berufen, sondern S\u00fcnder.\u00ab<br>14 Damals traten die J\u00fcnger des Johannes an ihn heran mit der Frage: \u00bbWarum fasten wir und die Pharis\u00e4er (zum Zeichen der Fr\u00f6mmigkeit), w\u00e4hrend deine J\u00fcnger es nicht tun?\u00ab<br>15 Jesus antwortete ihnen: \u00bbK\u00f6nnen etwa die Hochzeitsg\u00e4ste trauern, solange der Br\u00e4utigam noch in ihrer Mitte weilt? Es werden aber Tage kommen, wo der Br\u00e4utigam ihnen genommen ist: dann werden sie fasten.<br>16 Niemand setzt aber ein St\u00fcck ungewalkten Tuches auf ein altes Kleid; denn der eingesetzte Fleck rei\u00dft doch von dem Kleide wieder ab, und es entsteht ein noch schlimmerer Ri\u00df.<br>17 Auch f\u00fcllt man neuen Wein nicht in alte Schl\u00e4uche; sonst werden die Schl\u00e4uche gesprengt, und der Wein l\u00e4uft aus, und auch die Schl\u00e4uche gehen verloren; nein, man f\u00fcllt neuen Wein in neue Schl\u00e4uche: dann bleiben beide erhalten.\u00ab<br>18 W\u00e4hrend Jesus noch so zu ihnen redete, trat ein Vorsteher (der Synagoge) herzu, warf sich vor ihm nieder und sagte: \u00bbMeine Tochter ist soeben gestorben; aber komm und lege ihr deine Hand auf, dann wird sie wieder zum Leben erwachen.\u00ab<br>19 Da stand Jesus auf und folgte ihm samt seinen J\u00fcngern.<br>20 Und siehe, eine Frau, die seit zw\u00f6lf Jahren am Blutflu\u00df litt, trat von hinten an ihn heran und fa\u00dfte die Quaste seines Rockes an;<br>21 sie dachte n\u00e4mlich bei sich: \u00bbWenn ich nur seinen Rock anfasse, so wird mir geholfen sein.\u00ab<br>22 Jesus aber wandte sich um, und als er sie sah, sagte er: \u00bbSei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen!\u00ab Und die Frau war von dieser Stunde an gesund.<br>23 Als Jesus dann in das Haus des Vorstehers kam und die Fl\u00f6tenbl\u00e4ser und das Get\u00fcmmel der Volksmenge sah,<br>24 sagte er: \u00bbEntfernt euch! Das M\u00e4dchen ist nicht tot, sondern schl\u00e4ft nur.\u00ab Da verlachten sie ihn.<br>25 Als man aber die Volksmenge aus dem Hause entfernt hatte, ging er (zu der Toten) hinein und fa\u00dfte sie bei der Hand: da erwachte das M\u00e4dchen.<br>26 Die Kunde hiervon verbreitete sich in der ganzen dortigen Gegend.<br>27 Als Jesus hierauf von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde, die laut riefen: \u00bbSohn Davids, erbarme dich unser!\u00ab<br>28 Als er dann in das Haus gekommen war, traten die Blinden zu ihm heran, und Jesus fragte sie: \u00bbGlaubt ihr, da\u00df ich (euch) dies zu tun vermag?\u00ab Sie antworteten ihm: \u00bbJa, Herr!\u00ab<br>29 Da r\u00fchrte er ihre Augen an und sagte: \u00bbNach eurem Glauben geschehe euch!\u00ab<br>30 Da taten sich ihre Augen auf; Jesus aber gab ihnen die strenge Weisung: \u00bbH\u00fctet euch! Niemand darf etwas davon erfahren!\u00ab<br>31 Sobald sie aber hinausgegangen waren, verbreiteten sie die Kunde von ihm in jener ganzen Gegend.<br>32 W\u00e4hrend diese hinausgingen, brachte man schon wieder einen stummen Besessenen zu ihm;<br>33 und als der b\u00f6se Geist ausgetrieben war, konnte der Stumme reden. Da geriet die Volksmenge in Staunen und sagte: \u00bbNoch niemals hat man etwas Derartiges in Israel gesehen!\u00ab<br>34 Die Pharis\u00e4er aber erkl\u00e4rten: \u00bbIm Bunde mit dem Obersten der b\u00f6sen Geister treibt er die Geister aus.\u00ab<br>35 So durchwanderte Jesus alle St\u00e4dte und D\u00f6rfer, indem er in ihren Synagogen lehrte, die Heilsbotschaft vom Reiche (Gottes) verk\u00fcndigte und alle Krankheiten und alle Gebrechen heilte (4,23).<br>36 Beim Anblick der Volksscharen aber erfa\u00dfte ihn tiefes Mitleid mit ihnen, denn sie waren abgehetzt und verwahrlost wie Schafe, die keinen Hirten haben (4.Mose 27,17; Hes 34,1-6).<br>37 Da sagte er zu seinen J\u00fcngern: \u00bbDie Ernte ist gro\u00df, aber die Zahl der Arbeiter ist klein;<br>38 bittet daher den Herrn der Ernte, da\u00df er Arbeiter auf sein Erntefeld sende!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 10<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Er rief dann seine zw\u00f6lf J\u00fcnger herbei und verlieh ihnen Macht \u00fcber die unreinen Geister, so da\u00df sie diese auszutreiben und alle Krankheiten und jedes Gebrechen zu heilen vermochten.<br>2 Die Namen der zw\u00f6lf Apostel aber sind folgende: Zuerst Simon, der auch Petrus hei\u00dft, und sein Bruder Andreas; sodann Jakobus, der Sohn des Zebed\u00e4us, und sein Bruder Johannes;<br>3 Philippus und Bartholom\u00e4us; Thomas und der Z\u00f6llner Matth\u00e4us; Jakobus, der Sohn des Alph\u00e4us, und Lebb\u00e4us (mit dem Beinamen Thadd\u00e4us);<br>4 Simon, der Kanan\u00e4er und Judas, der Iskariote, derselbe, der ihn verraten hat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Weisungen<\/h3>\n\n\n\n<p>5 Diese Zw\u00f6lf sandte Jesus aus, nachdem er ihnen folgende Weisungen gegeben hatte: \u00bbDen Weg zu den Heidenv\u00f6lkern schlagt nicht ein und tretet auch in keine Samariterstadt ein,<br>6 geht vielmehr (nur) zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.<br>7 Auf eurer Wanderung predigt: \u203aDas Himmelreich ist nahe herbeigekommen!\u2039<br>8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Auss\u00e4tzige rein, treibt b\u00f6se Geister aus: umsonst habt ihr\u2019s empfangen, umsonst sollt ihr\u2019s auch weitergeben!<br>9 Sucht euch kein Gold, kein Silber, kein Kupfergeld in eure G\u00fcrtel zu verschaffen,<br>10 nehmt keinen Ranzen mit auf den Weg, auch nicht zwei R\u00f6cke, keine Schuhe und keinen Stock, denn der Arbeiter ist seines Unterhalts wert.<br>11 Wo ihr in eine Stadt oder ein Dorf eintretet, da erkundigt euch, wer dort w\u00fcrdig sei (euch zu beherbergen), und bei dem bleibt, bis ihr weiterzieht.<br>12 Beim Eintritt in das Haus entbietet ihm den Friedensgru\u00df,<br>13 und wenn das Haus es verdient, soll der Friede, den ihr ihm gew\u00fcnscht habt, ihm auch zuteil werden; ist es dessen aber nicht w\u00fcrdig, so soll euer ihm gew\u00fcnschter Friede zu euch zur\u00fcckkehren.<br>14 Wo man euch nicht aufnimmt und euren Worten kein Geh\u00f6r schenkt, da geht aus dem betreffenden Hause oder Orte hinaus und sch\u00fcttelt den Staub von euren F\u00fc\u00dfen ab!<br>15 Wahrlich ich sage euch: Dem Lande Sodom und Gomorrha wird es am Tage des Gerichts ertr\u00e4glicher ergehen als einer solchen Stadt!<br>16 Bedenket wohl: ich sende euch wie Schafe mitten unter W\u00f6lfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ank\u00fcndigung der den J\u00fcngern bevorstehenden Leiden<\/h3>\n\n\n\n<p>17 \u00bbNehmt euch aber vor den Menschen in acht! Denn sie werden euch vor die Gerichtsh\u00f6fe stellen und in ihren Synagogen euch gei\u00dfeln;<br>18 auch vor Statthalter und K\u00f6nige werdet ihr um meinetwillen gef\u00fchrt werden, um Zeugnis vor ihnen und den Heidenv\u00f6lkern abzulegen.<br>19 Wenn man euch nun (den Gerichten) \u00fcberliefert, so macht euch keine Sorge dar\u00fcber, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben werden, was ihr reden sollt;<br>20 nicht ihr seid es ja, die dann reden, sondern der Geist eures Vaters ist es, der in euch redet.<br>21 Es wird aber ein Bruder den Bruder zum Tode \u00fcberliefern und ein Vater den Sohn, und Kinder werden gegen ihre Eltern auftreten und sie zum Tode bringen (Mi 7,6),<br>22 und ihr werdet allen um meines Namens willen verha\u00dft sein; wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden.<br>23 Wenn man euch aber in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere; denn wahrlich ich sage euch: Ihr werdet mit den St\u00e4dten Israels noch nicht zu Ende sein, bis der Menschensohn (Dan 7,13-14) kommt. \u2013<br>24 Ein J\u00fcnger steht nicht \u00fcber seinem Meister und ein Knecht nicht \u00fcber seinem Herrn;<br>25 ein J\u00fcnger mu\u00df zufrieden sein, wenn es ihm ergeht wie seinem Meister, und ein Knecht, (wenn es ihm ergeht) wie seinem Herrn. Haben sie den Hausherrn Beelzebul genannt, wieviel mehr werden sie das bei seinen Hausgenossen tun!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ermunterung zu treuem Ausharren und Trost f\u00fcr die Zeiten der Tr\u00fcbsal<\/h3>\n\n\n\n<p>26 \u00bbF\u00fcrchtet euch nicht vor ihnen! Denn nichts ist verh\u00fcllt, das nicht enth\u00fcllt werden wird, und nichts verborgen, das nicht bekannt werden wird.<br>27 Was ich euch im Dunkel sage, das sprecht im Licht aus, und was ihr (von mir) ins Ohr gefl\u00fcstert h\u00f6rt, das ruft auf den D\u00e4chern aus!<br>28 F\u00fcrchtet euch dabei nicht vor denen, die wohl den Leib t\u00f6ten, aber die Seele nicht zu t\u00f6ten verm\u00f6gen; f\u00fcrchtet euch vielmehr vor dem, der die Macht hat, sowohl die Seele als den Leib in der H\u00f6lle zu verderben! \u2013<br>29 Kosten nicht zwei Sperlinge beim Einkauf nur ein paar Pfennige? Und doch f\u00e4llt keiner von ihnen auf die Erde ohne den Willen eures Vaters.<br>30 Bei euch aber sind auch die Haare auf dem Haupte alle gez\u00e4hlt.<br>31 Darum f\u00fcrchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge. \u2013<br>32 Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem himmlischen Vater bekennen;<br>33 wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem himmlischen Vater verleugnen.\u00ab<br>34 \u00bbDenkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Nein, ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.<br>35 Denn ich bin gekommen, \u203aum den Sohn mit seinem Vater, die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter zu entzweien,<br>36 und die eigenen Hausgenossen werden einander feindselig gegen\u00fcberstehen\u2039 (Mi 7,6).<br>37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert;<br>38 und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert. \u2013<br>39 Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und wer sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es finden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schlu\u00df der Rede (besonders Verhei\u00dfungen)<\/h3>\n\n\n\n<p>40 \u00bbWer euch aufnimmt, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.<br>41 Wer einen Propheten aufnimmt, eben weil er ein Prophet hei\u00dft, der wird daf\u00fcr den Lohn eines Propheten empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt, eben weil er ein Gerechter hei\u00dft, der wird daf\u00fcr den Lohn eines Gerechten empfangen;<br>42 und wer einem von diesen geringen Leuten seines Namens wegen, weil er ein J\u00fcnger hei\u00dft, auch nur einen Becher frischen Wassers zu trinken gibt \u2013 wahrlich ich sage euch: Es soll ihm nicht unbelohnt bleiben!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 11<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als Jesus nun mit der Unterweisung seiner zw\u00f6lf J\u00fcnger zu Ende gekommen war, zog er von dort weiter, um in ihren St\u00e4dten zu lehren und zu predigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">IV. Unglaube und Feindschaft der Juden gegen Jesus (11,2-13,58)<\/h3>\n\n\n\n<p>2 Als aber Johannes im Gef\u00e4ngnis von dem Wirken Christi h\u00f6rte, sandte er durch seine J\u00fcnger Botschaft an ihn<br>3 und lie\u00df ihn fragen: \u00bbBist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?\u00ab<br>4 Jesus gab ihnen zur Antwort: \u00bbGeht hin und berichtet dem Johannes, was ihr h\u00f6rt und seht:<br>5 Blinde werden sehend und Lahme gehen, Auss\u00e4tzige werden rein und Taube h\u00f6ren, Tote werden auferweckt, und Armen wird die Heilsbotschaft verk\u00fcndigt (Jes 35,5-6; 61,1),<br>6 und selig ist, wer an mir keinen Ansto\u00df nimmt!\u00ab<br>7 Als diese nun den R\u00fcckweg antraten, begann Jesus zu den Volksscharen \u00fcber Johannes zu reden: \u00bbWozu seid ihr damals in die W\u00fcste hinausgezogen? Wolltet ihr euch ein Schilfrohr ansehen, das vom Winde hin und her bewegt wird?<br>8 Nein; aber wozu seid ihr hinausgezogen? Wolltet ihr einen Mann in weichen Gew\u00e4ndern sehen? Nein; die Leute, welche weiche Gew\u00e4nder tragen, sind in den K\u00f6nigsschl\u00f6ssern zu finden.<br>9 Aber wozu seid ihr denn hinausgezogen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch: einen Mann, der noch mehr ist als ein Prophet!<br>10 Denn dieser ist es, auf den sich das Schriftwort bezieht (Mal 3,1): \u203aSiehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der dir den Weg vor dir her bereiten soll.\u2039<br>11 Wahrlich ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist keiner aufgetreten, der gr\u00f6\u00dfer w\u00e4re als Johannes der T\u00e4ufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist gr\u00f6\u00dfer als er.<br>12 Aber seit den Tagen Johannes des T\u00e4ufers bis jetzt bricht das Himmelreich sich mit Gewalt Bahn, und die, welche Gewalt anwenden, rei\u00dfen es an sich.<br>13 Denn alle Propheten und das Gesetz haben bis auf Johannes geweissagt,<br>14 und wenn ihr es annehmen wollt: Er ist Elia, der da kommen soll.<br>15 Wer Ohren hat, der h\u00f6re!<br>16 Mit wem soll ich aber das gegenw\u00e4rtige Geschlecht vergleichen? Kindern gleicht es, die auf den \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen sitzen und ihren Gespielen zurufen:<br>17 \u203aWir haben euch gepfiffen, doch ihr habt nicht getanzt; wir haben ein Klagelied angestimmt, doch ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen!\u2039<br>18 Denn Johannes ist gekommen, der nicht a\u00df und nicht trank; da sagen sie: \u203aEr hat einen b\u00f6sen Geist.\u2039<br>19 Nun ist der Menschensohn gekommen, welcher i\u00dft und trinkt; da sagen sie: \u203aSeht, der Schlemmer und Weintrinker, der Freund der Z\u00f6llner und S\u00fcnder!\u2039 Und doch ist die Weisheit (Gottes) gerechtfertigt worden durch ihre Werke.\u00ab<br>20 Damals begann er gegen die St\u00e4dte, in denen seine meisten Wunder geschehen waren, Drohworte zu richten, weil sie nicht Bu\u00dfe getan hatten:<br>21 \u00bbWehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen w\u00e4ren, die in euch geschehen sind, so h\u00e4tten sie l\u00e4ngst in Sack und Asche Bu\u00dfe getan.<br>22 Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon am Tage des Gerichts ertr\u00e4glicher ergehen als euch!<br>23 Und du, Kapernaum, wirst doch nicht etwa bis zum Himmel erh\u00f6ht werden? Nein, bis zur Totenwelt wirst du hinabgesto\u00dfen werden (Jes 14,13.15). Denn wenn in Sodom die Wunder geschehen w\u00e4ren, die in dir geschehen sind, so st\u00e4nde es noch heutigen Tages.<br>24 Doch ich sage euch: Dem Lande Sodom wird es am Tage des Gerichts ertr\u00e4glicher ergehen als dir!\u00ab<br>25 Zu jener Zeit hob Jesus an und sagte: \u00bbIch preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, da\u00df du dies vor Weisen und Klugen verborgen und es Unm\u00fcndigen geoffenbart hast;<br>26 ja, Vater, denn so ist es dir wohlgef\u00e4llig gewesen! \u2013<br>27 Alles ist mir von meinem Vater \u00fcbergeben worden, und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, und niemand erkennt den Vater als nur der Sohn und der, welchem der Sohn ihn offenbaren will.\u00ab<br>28 \u00bbKommt her zu mir alle, die ihr niedergedr\u00fcckt und belastet seid: ich will euch Ruhe schaffen!<br>29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin sanftm\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig: so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seelen (Jer 6,16);<br>30 denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 12<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Zu jener Zeit wanderte Jesus an einem Sabbat durch die Kornfelder; seine J\u00fcnger aber hatten Hunger und begannen daher, \u00c4hren abzupfl\u00fccken und (die K\u00f6rner) zu essen.<br>2 Als die Pharis\u00e4er das wahrnahmen, sagten sie zu ihm: \u00bbSieh doch! Deine J\u00fcnger tun da etwas, was man am Sabbat nicht tun darf!\u00ab<br>3 Da antwortete er ihnen: \u00bbHabt ihr nicht gelesen (1.Sam 21,2-7), was David getan hat, als ihn samt seinen Begleitern hungerte?<br>4 Wie er da ins Gotteshaus hineinging und sie die Schaubrote a\u00dfen, die doch er und seine Begleiter nicht essen durften, sondern nur die Priester?<br>5 Oder habt ihr im Gesetz nicht gelesen (4.Mose 28,9), da\u00df am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entheiligen und sich dadurch doch nicht vers\u00fcndigen?<br>6 Ich sage euch aber: Hier steht Gr\u00f6\u00dferes als der Tempel!<br>7 Wenn ihr aber erkannt h\u00e4ttet, was das Wort besagt (Hos 6,6): \u203aAn Barmherzigkeit habe ich Wohlgefallen und nicht an Schlachtopfern\u2039, so h\u00e4ttet ihr die Unschuldigen nicht verurteilt;<br>8 denn der Menschensohn ist Herr \u00fcber den Sabbat.\u00ab<br>9 Er ging dann von dort weiter und kam in ihre Synagoge.<br>10 Da war ein Mann, der einen gel\u00e4hmten Arm hatte; und sie richteten die Frage an ihn: \u00bbDarf man am Sabbat heilen?\u00ab \u2013 sie wollten n\u00e4mlich einen Grund zu einer Anklage gegen ihn haben.<br>11 Er aber antwortete ihnen: \u00bbWo w\u00e4re jemand unter euch, der ein einziges Schaf besitzt und, wenn dieses ihm am Sabbat in eine Grube f\u00e4llt, es nicht ergriffe und herausz\u00f6ge?<br>12 Wieviel wertvoller ist nun aber ein Mensch als ein Schaf! Also darf man am Sabbat Gutes tun.\u00ab<br>13 Hierauf sagte er zu dem Manne: \u00bbStrecke deinen Arm aus!\u00ab Er streckte ihn aus, und er wurde wiederhergestellt, gesund wie der andere.<br>14 Da gingen die Pharis\u00e4er hinaus und fa\u00dften einen Beschlu\u00df gegen ihn, um ihn umzubringen.<br>15 Als Jesus das erfuhr, zog er sich von dort zur\u00fcck; und es zogen ihm viele nach, die er alle heilte,<br>16 denen er aber die strenge Weisung gab, sie sollten Stillschweigen \u00fcber ihn bewahren.<br>17 So sollte das Wort des Propheten Jesaja seine Erf\u00fcllung finden, der da sagt (Jes 42,1-4):<br>18 \u00bbSiehe, mein Knecht, den ich erw\u00e4hlt habe, mein Geliebter, an dem mein Herz Wohlgefallen gefunden hat! Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soll den Heidenv\u00f6lkern das Gericht ank\u00fcndigen.<br>19 Er wird nicht zanken noch schreien, und niemand wird seine Stimme auf den Stra\u00dfen h\u00f6ren;<br>20 ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen und einen glimmenden Docht nicht ausl\u00f6schen, bis er das Gericht siegreich durchgef\u00fchrt hat;<br>21 und auf seinen Namen werden die Heidenv\u00f6lker ihre Hoffnung setzen.\u00ab<br>22 Damals brachte man einen Besessenen zu ihm, der blind und stumm war, und er heilte ihn, so da\u00df der Stumme redete und sehen konnte.<br>23 Da geriet die ganze Volksmenge vor Staunen au\u00dfer sich und sagte: \u00bbSollte dieser nicht doch der Sohn Davids sein?\u00ab<br>24 Als die Pharis\u00e4er das h\u00f6rten, erkl\u00e4rten sie: \u00bbDieser treibt die b\u00f6sen Geister nur im Bunde mit Beelzebul (10,25), dem Obersten der b\u00f6sen Geister, aus.\u00ab<br>25 Weil Jesus nun ihre Gedanken kannte, sagte er zu ihnen: \u00bbJedes Reich, das in sich selbst uneinig ist, wird verw\u00fcstet, und keine Stadt, kein Haus, die in sich selbst uneinig sind, k\u00f6nnen Bestand haben.<br>26 Wenn nun der Satan den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst in Zwiespalt geraten: wie kann da seine Herrschaft Bestand haben?<br>27 Und wenn ich die b\u00f6sen Geister im Bunde mit Beelzebul austreibe, mit wessen Hilfe treiben dann eure S\u00f6hne sie aus? Darum werden diese eure Richter sein!<br>28 Wenn ich aber die b\u00f6sen Geister durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.<br>29 Oder wie k\u00f6nnte jemand in das Haus des Starken eindringen und ihm sein R\u00fcstzeug rauben, ohne zun\u00e4chst den Starken gefesselt zu haben? Erst dann kann er ihm das Haus auspl\u00fcndern. \u2013<br>30 Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.\u00ab (Mk 9,40; Lk 9,50)<br>31 \u00bbDeshalb sage ich euch: Jede S\u00fcnde und L\u00e4sterung wird den Menschen vergeben werden, aber die L\u00e4sterung des Geistes wird nicht vergeben werden.<br>32 Auch wenn jemand ein Wort gegen den Menschensohn ausspricht, wird es ihm vergeben werden; wer aber gegen den heiligen Geist spricht, dem wird es weder in dieser Weltzeit noch in der k\u00fcnftigen vergeben werden.<br>33 Entweder macht den Baum gut, dann ist auch seine Frucht gut; oder macht den Baum faul, dann ist auch seine Frucht faul; denn an der Frucht erkennt man den Baum.<br>34 Ihr Schlangenbrut! Wie solltet ihr imstande sein, Gutes zu reden, da ihr doch b\u00f6se seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.<br>35 Ein guter Mensch bringt aus der guten Schatzkammer (seines Herzens) Gutes hervor, w\u00e4hrend ein b\u00f6ser Mensch aus seiner b\u00f6sen Schatzkammer B\u00f6ses hervorbringt.<br>36 Ich sage euch aber: Von jedem unn\u00fctzen Wort, das die Menschen reden, davon werden sie Rechenschaft am Tage des Gerichts zu geben haben;<br>37 denn nach deinen Worten wirst du gerechtgesprochen werden, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden.\u00ab<br>38 Daraufhin entgegneten ihm einige von den Schriftgelehrten und Pharis\u00e4ern: \u00bbMeister, wir m\u00f6chten ein Wunderzeichen von dir sehen!\u00ab<br>39 Er aber gab ihnen zur Antwort: \u00bbEin b\u00f6ses und ehebrecherisches Geschlecht verlangt ein Zeichen; doch es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als das Zeichen des Propheten Jona.<br>40 Denn wie Jona drei Tage und drei N\u00e4chte im Leibe des Riesenfisches gewesen ist (Jona 2,1-2), so wird der Menschensohn drei Tage und drei N\u00e4chte im Inneren der Erde sein.<br>41 Die M\u00e4nner von Ninive werden beim Gericht mit diesem Geschlecht (als Zeugen) auftreten und seine Verurteilung herbeif\u00fchren; denn sie haben auf Jonas Predigt hin Bu\u00dfe getan (Jona 3,5), und hier steht doch Gr\u00f6\u00dferes als Jona!<br>42 Die K\u00f6nigin aus dem S\u00fcdland (1.K\u00f6n 10,1-10) wird beim Gericht mit diesem Geschlecht (als Zeugin) auftreten und seine Verurteilung herbeif\u00fchren; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu h\u00f6ren, und hier steht doch Gr\u00f6\u00dferes als Salomo!<br>43 Wenn aber der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, so durchirrt er w\u00fcste Gegenden und sucht dort eine Ruhest\u00e4tte, findet aber keine.<br>44 Da sagt er dann: \u203aIch will in mein Haus zur\u00fcckkehren, das ich verlassen habe!\u2039 Wenn er dann hinkommt, findet er es leer stehen, sauber gefegt und sch\u00f6n aufger\u00e4umt.<br>45 Hierauf geht er hin und nimmt noch sieben andere Geister mit sich, die noch schlimmer sind als er selbst, und sie ziehen ein und nehmen dort Wohnung, und das Ende wird bei einem solchen Menschen schlimmer, als sein Anfang war. Ebenso wird es auch diesem b\u00f6sen Geschlecht ergehen.\u00ab<br>46 W\u00e4hrend er noch zu den Volksscharen redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Br\u00fcder drau\u00dfen und w\u00fcnschten ihn zu sprechen.<br>47 Da sagte jemand zu ihm: \u00bbDeine Mutter und deine Br\u00fcder stehen drau\u00dfen und w\u00fcnschen dich zu sprechen.\u00ab<br>48 Er aber gab dem, der es ihm meldete, zur Antwort: \u00bbWer ist meine Mutter, und wer sind meine Br\u00fcder?\u00ab<br>49 Dann streckte er seine Hand aus zu seinen J\u00fcngern hin und sagte: \u00bbSeht, diese hier sind meine Mutter und meine Br\u00fcder;<br>50 denn wer den Willen meines himmlischen Vaters tut, der ist mein Bruder und Schwester und Mutter!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 13<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 An jenem Tage ging Jesus von Hause weg und setzte sich am See nieder;<br>2 und es versammelte sich eine gro\u00dfe Volksmenge bei ihm, so da\u00df er in ein Boot stieg und sich darin niedersetzte, w\u00e4hrend die ganze Volksmenge l\u00e4ngs dem Ufer stand.<br>3 Da redete er mancherlei zu ihnen in Gleichnissen mit den Worten: \u00bbSeht, der S\u00e4mann ging aus, um zu s\u00e4en;<br>4 und beim S\u00e4en fiel einiges (von dem Saatkorn) auf den Weg l\u00e4ngshin; da kamen die V\u00f6gel und fra\u00dfen es auf.<br>5 Anderes fiel auf die felsigen Stellen, wo es nicht viel Erdreich hatte und bald aufscho\u00df, weil es nicht tief in den Boden dringen konnte;<br>6 als dann aber die Sonne aufgegangen war, wurde es versengt, und weil es nicht Wurzel (geschlagen) hatte, verdorrte es.<br>7 Wieder anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen empor und erstickten es.<br>8 Anderes aber fiel auf den guten Boden und brachte Frucht, das eine hundertf\u00e4ltig, das andere sechzigf\u00e4ltig, das andere drei\u00dfigf\u00e4ltig.<br>9 Wer Ohren hat, der h\u00f6re!\u00ab<br>10 Da traten die J\u00fcnger an Jesus heran und fragten ihn: \u00bbWarum redest du in Gleichnissen zu ihnen?\u00ab<br>11 Er antwortete: \u00bbEuch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen, jenen aber ist es nicht gegeben.<br>12 Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, so da\u00df er \u00dcberflu\u00df hat; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen werden, was er hat.<br>13 Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie mit sehenden Augen doch nicht sehen und mit h\u00f6renden Ohren doch nicht h\u00f6ren und nicht verstehen.<br>14 So geht an ihnen die Weissagung Jesajas in Erf\u00fcllung (Jes 6,9-10), die da lautet: \u203aIhr werdet immerfort h\u00f6ren und doch nicht verstehen, und ihr werdet immerfort sehen und doch nicht wahrnehmen!<br>15 Denn das Herz dieses Volkes ist stumpf geworden: ihre Ohren sind schwerh\u00f6rig geworden, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit den Augen nicht sehen und mit den Ohren nicht h\u00f6ren und mit dem Herzen nicht zum Verst\u00e4ndnis gelangen, und sie sich (nicht) bekehren, da\u00df ich sie heilen k\u00f6nnte.\u2039<br>16 Aber eure Augen sind selig (zu preisen), weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie h\u00f6ren!<br>17 Denn wahrlich ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sehnlichst gew\u00fcnscht, das zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und h\u00e4tten gerne das geh\u00f6rt, was ihr h\u00f6rt, und haben es nicht zu h\u00f6ren bekommen.\u00ab<br>18 \u00bbIhr sollt also die Deutung des Gleichnisses vom S\u00e4mann zu h\u00f6ren bekommen.<br>19 Bei jedem, der das Wort vom Reich (Gottes) h\u00f6rt und es nicht versteht, da kommt der B\u00f6se und rei\u00dft das aus, was in sein Herz ges\u00e4t ist; bei diesem ist der Same auf den Weg l\u00e4ngshin gefallen.<br>20 Wo aber auf die felsigen Stellen ges\u00e4t worden ist, das bedeutet einen solchen, der das Wort h\u00f6rt und es f\u00fcr den Augenblick mit Freuden annimmt;<br>21 er hat aber keine feste Wurzel in sich, sondern ist ein Kind des Augenblicks; wenn dann Bedr\u00e4ngnis oder Verfolgung um des Wortes willen eintritt, wird er sogleich irre.<br>22 Wo sodann unter die Dornen ges\u00e4t worden ist, das bedeutet einen Menschen, der das Wort wohl h\u00f6rt, bei dem aber die weltlichen Sorgen und der Betrug des Reichtums das Wort ersticken, so da\u00df es ohne Frucht bleibt.<br>23 Wo aber auf den guten Boden ges\u00e4t worden ist, das bedeutet einen solchen, der das Wort h\u00f6rt und auch versteht; dieser bringt dann auch Frucht, und der eine tr\u00e4gt hundertf\u00e4ltig, der andere sechzigf\u00e4ltig, der andere drei\u00dfigf\u00e4ltig.\u00ab<br>24 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen so vor: \u00bbMit dem Himmelreich verh\u00e4lt es sich wie mit einem Manne, der guten Samen auf seinem Acker ausges\u00e4t hatte.<br>25 W\u00e4hrend aber die Leute schliefen, kam sein Feind, s\u00e4te Unkraut zwischen den Weizen und entfernte sich dann wieder.<br>26 Als nun die Saat aufwuchs und Frucht ansetzte, da kam auch das Unkraut zum Vorschein.<br>27 Da traten die Knechte zu dem Hausherrn und sagten: \u203aHerr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker ges\u00e4t? Woher hat er denn nun das Unkraut?\u2039<br>28 Er antwortete ihnen: \u203aDas hat ein Feind getan.\u2039 Die Knechte fragten ihn weiter: \u203aWillst du nun, da\u00df wir hingehen und es zusammenlesen?\u2039<br>29 Doch er antwortete: \u203aNein, ihr w\u00fcrdet sonst beim Sammeln des Unkrauts zugleich auch den Weizen ausrei\u00dfen.<br>30 La\u00dft beides zusammen bis zur Ernte wachsen; dann will ich zur Erntezeit den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in B\u00fcndel, damit man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheuer!\u2039\u00ab<br>31 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen so vor: \u00bbDas Himmelreich ist einem Senfkorn vergleichbar, das ein Mann nahm und auf seinen Acker s\u00e4te.<br>32 Dies ist das kleinste unter allen Samenarten; wenn es aber herangewachsen ist, dann ist es gr\u00f6\u00dfer als die anderen Gartengew\u00e4chse und wird zu einem Baum, so da\u00df die V\u00f6gel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.\u00ab<br>33 Noch ein anderes Gleichnis teilte er ihnen so mit: \u00bbDas Himmelreich gleicht dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis der ganze Teig durchs\u00e4uert war.\u00ab<br>34 Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Volksscharen, und ohne Gleichnisse redete er nichts zu ihnen.<br>35 So sollte sich das Wort des Propheten erf\u00fcllen, der da sagt (Ps 78,2): \u00bbIch will meinen Mund zu Gleichnissen auftun, ich will aussprechen, was seit Grundlegung der Welt verborgen gewesen ist.\u00ab<br>36 Hierauf entlie\u00df er die Volksmenge und begab sich in seine Wohnung. Da traten seine J\u00fcnger zu ihm und baten ihn: \u00bbErkl\u00e4re uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker!\u00ab<br>37 Er antwortete: \u00bbDer Mann, der den guten Samen s\u00e4t, ist der Menschensohn;<br>38 der Acker ist die Welt; die gute Saat, das sind die S\u00f6hne des Reiches; das Unkraut dagegen sind die S\u00f6hne des B\u00f6sen;<br>39 der Feind ferner, der das Unkraut ges\u00e4t hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende dieser Weltzeit, und die Schnitter sind Engel.<br>40 Wie nun das Unkraut gesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Weltzeit der Fall sein:<br>41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden; die werden aus seinem Reich alle \u00c4rgernisse und alle die sammeln, welche die Gesetzlosigkeit \u00fcben,<br>42 und werden sie in den Feuerofen werfen: dort wird lautes Weinen und Z\u00e4hneknirschen sein.<br>43 Alsdann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der h\u00f6re!\u00ab<br>44 \u00bbDas Himmelreich ist einem im Acker vergrabenen Schatz gleich; den fand ein Mann und vergrub ihn (wieder); alsdann ging er in seiner Freude hin, verkaufte alles, was er besa\u00df, und kaufte jenen Acker.<br>45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der wertvolle Perlen suchte;<br>46 und als er eine besonders kostbare Perle gefunden hatte, ging er heim, verkaufte alles, was er besa\u00df, und kaufte sie.<br>47 Weiter ist das Himmelreich einem Schleppnetz gleich, das ins Meer ausgeworfen wurde und in welchem sich Fische jeder Art in Menge fingen.<br>48 Als es ganz gef\u00fcllt war, zog man es an den Strand, setzte sich nieder und sammelte das Gute in Gef\u00e4\u00dfe, das Faule aber warf man weg.<br>49 So wird es auch am Ende der Weltzeit zugehen: Die Engel werden ausgehen und die B\u00f6sen aus der Mitte der Gerechten absondern<br>50 und sie in den Feuerofen werfen: dort wird lautes Weinen und Z\u00e4hneknirschen sein.\u00ab<br>51 \u00bbHabt ihr dies alles verstanden?\u00ab Sie antworteten ihm: \u00bbJa.\u00ab<br>52 Da sagte er zu ihnen: \u00bbDeshalb ist jeder Schriftgelehrte, der in der Schule des Himmelreichs ausgebildet ist, einem Hausherrn gleich, der aus seinem Schatze Neues und Altes hervorholt.\u00ab<br>53 Als Jesus nun diese Gleichnisse beendigt hatte, brach er von dort auf;<br>54 und als er in seine Vaterstadt (Nazareth) gekommen war, machte er in ihrer Synagoge durch seine Lehre solchen Eindruck auf sie, da\u00df sie in Erstaunen gerieten und fragten: \u00bbWoher hat dieser solche Weisheit und die Machttaten?<br>55 Ist dieser nicht der Sohn des Zimmermanns? Hei\u00dft seine Mutter nicht Maria, und sind nicht Jakobus und Joseph, Simon und Judas seine Br\u00fcder?<br>56 Wohnen nicht auch seine Schwestern alle hier bei uns? Woher hat dieser also dies alles?\u00ab<br>57 So nahmen sie Ansto\u00df an ihm. Jesus aber sagte zu ihnen: \u00bbEin Prophet gilt nirgends weniger als in seiner Vaterstadt und in seiner Familie.\u00ab<br>58 So tat er denn dort infolge ihres Unglaubens nicht viele Wunder.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 14<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">V. Weitere Geschichten aus Jesu Wanderleben innerhalb und au\u00dferhalb Galil\u00e4as (14,1-16,12)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Zu jener Zeit erhielt der Vierf\u00fcrst Herodes Kunde von Jesus<br>2 und sagte zu seinen Dienern: \u00bbDas ist Johannes der T\u00e4ufer; der ist von den Toten auferweckt worden; darum sind die Wunderkr\u00e4fte in ihm wirksam.\u00ab<br>3 Herodes hatte n\u00e4mlich den Johannes festnehmen und in Fesseln und ins Gef\u00e4ngnis werfen lassen mit R\u00fccksicht auf Herodias, die Gattin seines Bruders Philippus;<br>4 denn Johannes hatte ihm vorgehalten: \u00bbDu darfst sie nicht (zur Frau) haben.\u00ab (3.Mose 18,16)<br>5 Er h\u00e4tte ihn nun am liebsten ums Leben bringen lassen, f\u00fcrchtete sich aber vor dem Volk, weil dieses ihn f\u00fcr einen Propheten hielt.<br>6 Als aber der Geburtstag des Herodes gefeiert wurde, tanzte die Tochter der Herodias vor der Festgesellschaft und gefiel dem Herodes so sehr,<br>7 da\u00df er ihr mit einem Eide zusagte, er wolle ihr jede Bitte gew\u00e4hren.<br>8 Da sagte sie, schon vorher von ihrer Mutter dazu angestiftet: \u00bbGib mir hier auf einer Sch\u00fcssel den Kopf Johannes des T\u00e4ufers!\u00ab<br>9 Obgleich nun der K\u00f6nig mi\u00dfmutig dar\u00fcber war, gab er doch wegen seiner Eide und mit R\u00fccksicht auf seine Tischg\u00e4ste den Befehl, man solle ihn ihr geben;<br>10 er schickte also (Diener) hin und lie\u00df Johannes im Gef\u00e4ngnis enthaupten.<br>11 Sein Kopf wurde dann auf einer Sch\u00fcssel gebracht und dem M\u00e4dchen gegeben; die brachte ihn ihrer Mutter.<br>12 Die J\u00fcnger des Johannes kamen hierauf, holten den Leichnam und bestatteten ihn; dann gingen sie hin und berichteten es Jesus.<br>13 Als Jesus dies h\u00f6rte, entwich er von dort in einem Boote an einen einsamen Ort, um f\u00fcr sich allein zu sein; doch als die Volksmenge das erfuhr, folgte sie ihm zu Fu\u00df aus den St\u00e4dten nach.<br>14 Als er dann (aus der Einsamkeit) wieder hervorkam und eine gro\u00dfe Volksmenge sah, ergriff ihn Mitleid mit ihnen, und er heilte ihre Kranken.<br>15 Als es aber Abend geworden war, traten seine J\u00fcnger zu ihm und sagten: \u00bbDie Gegend hier ist \u00f6de und die Zeit schon vorger\u00fcckt; la\u00df daher das Volk ziehen, damit sie in die Ortschaften gehen und sich Lebensmittel kaufen!\u00ab<br>16 Jesus aber erwiderte ihnen: \u00bbSie brauchen nicht wegzugehen: gebt ihr ihnen zu essen!\u00ab<br>17 Da antworteten sie ihm: \u00bbWir haben hier nichts weiter als f\u00fcnf Brote und zwei Fische.\u00ab<br>18 Er aber sagte: \u00bbBringt sie mir hierher!\u00ab<br>19 Er lie\u00df dann die Volksscharen sich auf dem Rasen lagern, nahm die f\u00fcnf Brote und die beiden Fische, blickte zum Himmel empor, sprach den Lobpreis (Gottes) und brach die Brote; hierauf gab er sie den J\u00fcngern, die J\u00fcnger aber teilten sie dem Volke zu.<br>20 Und sie a\u00dfen alle und wurden satt; dann sammelte man die Brocken, die \u00fcbriggeblieben waren: zw\u00f6lf K\u00f6rbe voll.<br>21 Die Zahl derer aber, die gegessen hatten, betrug etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner, ungerechnet die Frauen und die Kinder.<br>22 Und sogleich n\u00f6tigte Jesus seine J\u00fcnger, ins Boot zu steigen und vor ihm nach dem jenseitigen Ufer hin\u00fcberzufahren, damit er inzwischen die Volksscharen entlie\u00dfe.<br>23 Als er das getan hatte, stieg er f\u00fcr sich allein den Berg hinan, um zu beten; und als es Abend geworden war, befand er sich dort allein;<br>24 das Boot aber war schon mitten auf dem See und wurde von den Wellen hart bedr\u00e4ngt, denn der Wind stand ihnen entgegen.<br>25 In der vierten Nachtwache aber kam Jesus auf sie zu, indem er \u00fcber den See dahinging.<br>26 Als nun die J\u00fcnger ihn so auf dem See wandeln sahen, gerieten sie in Best\u00fcrzung, weil sie dachten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst laut auf.<br>27 Doch Jesus redete sie sogleich mit den Worten an: \u00bbSeid getrost: ich bin es; f\u00fcrchtet euch nicht!\u00ab<br>28 Da antwortete ihm Petrus: \u00bbHerr, wenn du es bist, so la\u00df mich \u00fcber das Wasser zu dir kommen!\u00ab<br>29 Er erwiderte: \u00bbSo komm!\u00ab Da stieg Petrus aus dem Boot, ging \u00fcber das Wasser hin und kam auf Jesus zu;<br>30 doch als er den Sturmwind wahrnahm, wurde ihm angst, und als er unterzusinken begann, rief er laut: \u00bbHerr, hilf mir!\u00ab<br>31 Sogleich streckte Jesus die Hand aus, fa\u00dfte ihn und sagte zu ihm: \u00bbDu Kleingl\u00e4ubiger! Warum hast du gezweifelt?\u00ab<br>32 Als sie dann in das Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.<br>33 Die M\u00e4nner im Boot aber warfen sich vor ihm nieder und sagten: \u00bbDu bist wahrhaftig Gottes Sohn!\u00ab<br>34 Nachdem sie dann (\u00fcber den See) hin\u00fcbergefahren waren, kamen sie ans Land nach Gennesaret.<br>35 Sobald die Bewohner dieses Ortes ihn erkannt hatten, schickten sie Boten in die ganze dortige Umgegend, und man brachte alle Kranken zu ihm,<br>36 und (diese) baten ihn, nur die Quaste seines Rockes anfassen zu d\u00fcrfen, und alle, die sie anfa\u00dften, wurden v\u00f6llig geheilt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 15<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Damals kamen Pharis\u00e4er und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus und fragten ihn:<br>2 \u00bbWarum \u00fcbertreten deine J\u00fcnger die Satzungen, welche uns die Alten \u00fcberliefert haben? Sie waschen sich ja die H\u00e4nde nicht, wenn sie Brot essen wollen.\u00ab<br>3 Da antwortete er ihnen mit den Worten: \u00bbWarum \u00fcbertretet auch ihr das Gebot Gottes euren \u00fcberlieferten Satzungen zuliebe?<br>4 Gott hat doch geboten (2.Mose 20,12): \u203aEhre deinen Vater und deine Mutter\u2039 und (2.Mose 21,17): \u203aWer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben!\u2039<br>5 Ihr aber sagt: \u203aWer zum Vater oder zur Mutter sagt: Ich will Gott als Opfergabe (f\u00fcr den Tempelschatz) das weihen, was du sonst als Unterst\u00fctzung von mir empfangen h\u00e4ttest, \u2013<br>6 der braucht seinen Vater oder seine Mutter nicht weiter zu ehren.\u2039 Damit habt ihr das Wort Gottes euren \u00fcberlieferten Satzungen zulieb au\u00dfer Kraft gesetzt!<br>7 Ihr Heuchler! Treffend hat Jesaja von euch geweissagt mit den Worten (Jes 29,13):<br>8 \u203aDieses Volk ehrt mich nur mit den Lippen, ihr Herz aber ist weit entfernt von mir;<br>9 doch vergeblich verehren sie mich, weil sie Menschensatzungen als Lehren vortragen.\u2039\u00ab<br>10 Nachdem er dann die Volksmenge herbeigerufen hatte, sagte er zu ihnen: \u00bbH\u00f6rt zu und sucht es zu verstehen!<br>11 Nicht das, was in den Mund hineingeht, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Munde herauskommt, das macht den Menschen unrein.\u00ab<br>12 Hierauf traten die J\u00fcnger an ihn heran und sagten zu ihm: \u00bbWei\u00dft du, da\u00df die Pharis\u00e4er an dem Wort, das sie von dir haben h\u00f6ren m\u00fcssen, Ansto\u00df genommen haben?\u00ab<br>13 Er aber antwortete: \u00bbJede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird mit der Wurzel ausgerissen werden.<br>14 La\u00dft sie nur: sie sind blinde Blindenf\u00fchrer! Wenn aber ein Blinder einem anderen Blinden Wegf\u00fchrer ist, werden beide in die Grube fallen.\u00ab<br>15 Da nahm Petrus das Wort und sagte zu ihm: \u00bbErkl\u00e4re uns das Gleichnis (von vorhin)!\u00ab<br>16 Da antwortete er: \u00bbSeid auch ihr immer noch ohne Verst\u00e4ndnis?<br>17 Begreift ihr nicht, da\u00df alles, was in den Mund hineingeht, in den Leib gelangt und auf dem nat\u00fcrlichen Wege wieder ausgeschieden wird?<br>18 Was dagegen aus dem Munde herauskommt, geht aus dem Herzen hervor, und das ist es, was den Menschen verunreinigt.<br>19 Denn aus dem Herzen kommen b\u00f6se Gedanken hervor: Mordtaten, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, Verleumdungen und L\u00e4sterungen.<br>20 Das sind die Dinge, die den Menschen verunreinigen; dagegen das Essen mit ungewaschenen H\u00e4nden macht den Menschen nicht unrein.\u00ab<br>21 Jesus ging dann von dort weg und zog sich in die Gegend von Tyrus und Sidon zur\u00fcck.<br>22 Da kam eine kanaan\u00e4ische Frau aus jenem Gebiet her und rief ihn laut an: \u00bbErbarme dich meiner, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem b\u00f6sen Geist schlimm geplagt!\u00ab<br>23 Er antwortete ihr aber kein Wort. Da traten seine J\u00fcnger zu ihm und baten ihn: \u00bbFertige sie doch ab! Sie schreit ja hinter uns her!\u00ab<br>24 Er aber antwortete: \u00bbIch bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel (Mt 10,6) gesandt.\u00ab<br>25 Sie aber kam, warf sich vor ihm nieder und bat: \u00bbHerr, hilf mir!\u00ab<br>26 Doch er erwiderte: \u00bbEs ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es den H\u00fcndlein hinzuwerfen.\u00ab<br>27 Darauf sagte sie: \u00bbO doch, Herr! Die H\u00fcndlein bekommen ja auch von den Brocken zu essen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.\u00ab<br>28 Da antwortete ihr Jesus: \u00bbO Frau, dein Glaube ist gro\u00df; dir geschehe, wie du es w\u00fcnschest!\u00ab Und ihre Tochter wurde von dieser Stunde an gesund.<br>29 Jesus ging dann von dort wieder weg und kam an den Galil\u00e4ischen See, und als er den Berg hinangestiegen war, setzte er sich dort nieder.<br>30 Da kamen gro\u00dfe Scharen Volks zu ihm; sie brachten Lahme, Blinde, Kr\u00fcppel, Stumme und viele andere Kranke mit sich, die sie ihm vor die F\u00fc\u00dfe legten; und er heilte sie,<br>31 so da\u00df die Volksmenge sich verwunderte, als sie sah, da\u00df Stumme redeten, Kr\u00fcppel gesund wurden, Lahme einhergehen konnten und Blinde sehend wurden; und sie priesen den Gott Israels.<br>32 Jesus aber rief seine J\u00fcnger zu sich und sagte: \u00bbMich jammert des Volks, denn sie halten nun schon drei Tage bei mir aus, ohne da\u00df sie etwas zu essen haben, und ich mag sie nicht von mir lassen, ehe sie gegessen haben: sie w\u00fcrden sonst unterwegs verschmachten.\u00ab<br>33 Da erwiderten ihm die J\u00fcnger: \u00bbWoher sollen wir hier in der Ein\u00f6de so viele Brote nehmen, da\u00df wir eine solche Volksmenge s\u00e4ttigen k\u00f6nnten?\u00ab<br>34 Doch Jesus fragte sie: \u00bbWie viele Brote habt ihr?\u00ab Sie antworteten: \u00bbSieben und ein paar kleine Fische.\u00ab<br>35 Da gebot er dem Volke, sich auf dem Erdboden zu lagern,<br>36 nahm dann die sieben Brote und die Fische, sprach den Lobpreis (Gottes), brach die Brote und gab sie seinen J\u00fcngern, die J\u00fcnger aber teilten sie an die Volksmenge aus.<br>37 Und sie a\u00dfen alle und wurden satt; dann hob man die \u00fcbriggebliebenen Brote (vom Boden) auf: sieben K\u00f6rbe voll;<br>38 die Zahl derer aber, die gegessen hatten, betrug etwa viertausend M\u00e4nner, ungerechnet die Frauen und Kinder.<br>39 Er lie\u00df dann die Volksmenge gehen, stieg ins Boot und kam in die Gegend von Magadan.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 16<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da traten die Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er zu ihm heran, um ihn auf die Probe zu stellen, und sprachen den Wunsch gegen ihn aus, er m\u00f6chte sie ein Wunderzeichen vom Himmel her sehen lassen.<br>2 Er aber antwortete ihnen: \u00bbAm Abend sagt ihr: \u203aEs gibt sch\u00f6nes Wetter, denn der Himmel ist rot\u2039;<br>3 und fr\u00fchmorgens: \u203aHeute gibt es Regenwetter, denn der Himmel ist rot und tr\u00fcbe.\u2039 Das Aussehen des Himmels versteht ihr zu beurteilen, die Wahrzeichen der Zeit aber nicht.<br>4 Ein b\u00f6ses und ehebrecherisches Geschlecht verlangt ein Zeichen; doch es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als nur das Zeichen des (Propheten) Jona.\u00ab Mit diesen Worten lie\u00df er sie stehen und ging weg.<br>5 Als die J\u00fcnger dann an das jenseitige Ufer des Sees kamen, hatten sie vergessen, Brote mitzunehmen.<br>6 Da sagte Jesus zu ihnen: \u00bbGebt acht und h\u00fctet euch vor dem Sauerteig der Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er!\u00ab<br>7 Sie erwogen nun im Gespr\u00e4ch untereinander: \u00bb(Das sagt er deshalb,) weil wir keine Brote mitgenommen haben.\u00ab<br>8 Als Jesus das merkte, sagte er: \u00bbIhr Kleingl\u00e4ubigen! Was macht ihr euch Gedanken dar\u00fcber, da\u00df ihr keine Brote (mitgenommen) habt?<br>9 Besitzt ihr immer noch kein Verst\u00e4ndnis, und denkt ihr nicht an die f\u00fcnf Brote f\u00fcr die F\u00fcnftausend und wie viele K\u00f6rbe voll ihr noch gesammelt habt?<br>10 Auch nicht an die sieben Brote f\u00fcr die Viertausend und wie viele K\u00f6rbchen voll ihr noch aufgelesen habt?<br>11 Wie k\u00f6nnt ihr nur nicht begreifen, da\u00df ich nicht von Broten zu euch geredet habe! H\u00fctet euch aber vor dem Sauerteig der Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er!\u00ab<br>12 Nun verstanden sie, da\u00df er nicht hatte sagen wollen, sie sollten sich vor dem bei Broten verwendeten Sauerteig h\u00fcten, sondern vor der Lehre der Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">VI. Vorbereitung der J\u00fcnger auf Jesu Leiden; Aufbruch nach Jerusalem (16,13-20,28)<\/h3>\n\n\n\n<p>13 Als Jesus dann in die Gegend von C\u00e4sarea Philippi gekommen war, fragte er seine J\u00fcnger: \u00bbF\u00fcr wen halten die Leute den Menschensohn?\u00ab<br>14 Sie antworteten: \u00bbDie einen f\u00fcr Johannes den T\u00e4ufer, andere f\u00fcr Elia, noch andere f\u00fcr Jeremia oder sonst einen von den Propheten.\u00ab<br>15 Da fragte er sie weiter: \u00bbIhr aber \u2013 f\u00fcr wen haltet ihr mich?\u00ab<br>16 Simon Petrus gab ihm zur Antwort: \u00bbDu bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!\u00ab<br>17 Da gab Jesus ihm zur Antwort: \u00bbSelig bist du (zu preisen), Simon, Sohn des Jona, denn nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern mein Vater droben im Himmel.<br>18 Und nun sage auch ich dir: Du bist Petrus (Fels, d.h. Felsenmann), und auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde (18,17) erbauen, und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht \u00fcberw\u00e4ltigen.<br>19 Ich will dir die Schl\u00fcssel des Himmelreiches geben, und was du auf der Erde bindest, das soll auch im Himmel gebunden sein, und was du auf der Erde l\u00f6sest, das soll auch im Himmel gel\u00f6st sein!\u00ab<br>20 Hierauf gab er den J\u00fcngern die strenge Weisung, sie sollten es niemand sagen, da\u00df er Christus sei.<br>21 Von da an begann Jesus seine J\u00fcnger darauf hinzuweisen, da\u00df er nach Jerusalem gehen und von den \u00c4ltesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden m\u00fcsse, und da\u00df er get\u00f6tet und am dritten Tage auferweckt werden m\u00fcsse.<br>22 Da nahm Petrus ihn beiseite und begann auf ihn einzureden mit den Worten: \u00bbHerr, das verh\u00fcte Gott! Nimmermehr darf dir das widerfahren!\u00ab<br>23 Er aber wandte sich um und sagte zu Petrus: \u00bbMir aus den Augen, Satan! (Tritt) hinter mich! Ein Fallstrick bist du f\u00fcr mich, denn deine Gedanken sind nicht auf Gott, sondern auf die Menschen gerichtet.\u00ab<br>24 Damals sagte Jesus zu seinen J\u00fcngern: \u00bbWill jemand mein Nachfolger sein, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich: dann kann er mein Nachfolger sein.<br>25 Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es finden.<br>26 Denn was k\u00f6nnte es einem Menschen helfen, wenn er die ganze Welt gew\u00f6nne, aber sein Leben einb\u00fc\u00dfte? Oder was k\u00f6nnte ein Mensch als Gegenwert f\u00fcr sein Leben geben?<br>27 Denn der Menschensohn wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln kommen und dann einem jeden nach seinem Tun vergelten.<br>28 Wahrlich ich sage euch: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn in seiner K\u00f6nigsherrschaft haben kommen sehen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 17<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Sechs Tage sp\u00e4ter nahm Jesus den Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und f\u00fchrte sie abseits auf einen hohen Berg.<br>2 Da wurde er vor ihren Augen verwandelt: sein Antlitz leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden hellgl\u00e4nzend wie das Licht.<br>3 Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elia und besprachen sich mit ihm.<br>4 Da nahm Petrus das Wort und sagte zu Jesus: \u00bbHerr, hier sind wir gut aufgehoben! Willst du, so werde ich hier drei H\u00fctten bauen, eine f\u00fcr dich, eine f\u00fcr Mose und eine f\u00fcr Elia.\u00ab<br>5 W\u00e4hrend er noch redete, \u00fcberschattete sie pl\u00f6tzlich eine lichte Wolke, und eine Stimme erscholl aus der Wolke, die sprach: \u00bbDies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe: h\u00f6ret auf ihn!\u00ab<br>6 Als die J\u00fcnger das vernahmen, warfen sie sich auf ihr Angesicht nieder und gerieten in gro\u00dfe Furcht;<br>7 doch Jesus trat herzu, fa\u00dfte sie an und sagte: \u00bbSteht auf und f\u00fcrchtet euch nicht!\u00ab<br>8 Als sie aber ihre Augen aufschlugen, sahen sie niemand mehr als Jesus allein.<br>9 Als sie dann von dem Berge hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: \u00bbErz\u00e4hlt niemand etwas von der Erscheinung, die ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt worden ist.\u00ab<br>10 Da fragten ihn die J\u00fcnger: \u00bbWie k\u00f6nnen denn die Schriftgelehrten behaupten, Elia m\u00fcsse zuerst kommen?\u00ab<br>11 Er gab ihnen zur Antwort: \u00bbElia kommt allerdings und wird alles wieder in den rechten Stand bringen (Mal 3,23).<br>12 Ich sage euch aber: Elia ist bereits gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern sind mit ihm verfahren, wie es ihnen beliebte. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie zu leiden haben.\u00ab<br>13 Da verstanden die J\u00fcnger, da\u00df er von Johannes dem T\u00e4ufer zu ihnen gesprochen hatte.<br>14 Als sie dann zu der Volksmenge zur\u00fcckgekommen waren, trat ein Mann an ihn heran, warf sich vor ihm auf die Knie nieder<br>15 und sagte: \u00bbHerr, erbarme dich meines Sohnes! Er ist falls\u00fcchtig und hat schwer zu leiden; denn oft f\u00e4llt er ins Feuer und oft auch ins Wasser.<br>16 Ich habe ihn schon zu deinen J\u00fcngern gebracht, doch sie haben ihn nicht heilen k\u00f6nnen.\u00ab<br>17 Da antwortete Jesus: \u00bbO ihr ungl\u00e4ubige und verkehrte Art von Menschen! Wie lange soll ich noch bei euch sein, wie lange es noch mit euch aushalten? Bringt ihn mir hierher!\u00ab<br>18 Jesus bedrohte alsdann den b\u00f6sen Geist: da fuhr er von dem Knaben aus, so da\u00df dieser von Stund an gesund war.<br>19 Hierauf traten die J\u00fcnger zu Jesus, als sie mit ihm allein waren, und fragten: \u00bbWarum haben wir den Geist nicht austreiben k\u00f6nnen?\u00ab<br>20 Er antwortete ihnen: \u00bbWegen eures Kleinglaubens! Denn wahrlich ich sage euch: Wenn ihr Glauben wie ein Senfkorn habt und diesem Berge gebietet: \u203aR\u00fccke von hier weg dorthin!\u2039, so wird er hinwegr\u00fccken, und nichts wird euch unm\u00f6glich sein.<br>21 [Diese Art (von b\u00f6sen Geistern) aber l\u00e4\u00dft sich nur durch Gebet und Fasten austreiben.]\u00ab<br>22 W\u00e4hrend sie dann in Galil\u00e4a umherwanderten, sagte Jesus zu ihnen: \u00bbDer Menschensohn wird in die H\u00e4nde der Menschen \u00fcberliefert werden;<br>23 sie werden ihn t\u00f6ten, und am dritten Tage wird er auferweckt werden.\u00ab Da wurden sie tief betr\u00fcbt.<br>24 Als sie dann nach Kapernaum zur\u00fcckgekehrt waren, traten die Einsammler der Tempelsteuer an Petrus heran und fragten ihn: \u00bbEntrichtet euer Meister die Doppeldrachme nicht?\u00ab<br>25 Er antwortete: \u00bbDoch!\u00ab Als er dann ins Haus trat, kam ihm Jesus mit der Frage zuvor: \u00bbWas meinst du, Simon? Von wem lassen sich die K\u00f6nige der Erde Z\u00f6lle oder Steuern zahlen: von ihren S\u00f6hnen oder von Fremden?\u00ab<br>26 Als jener nun antwortete: \u00bbVon den Fremden\u00ab, sagte Jesus zu ihm: \u00bbSo sind die S\u00f6hne steuerfrei.<br>27 Damit wir aber keinen Ansto\u00df bei ihnen erregen, so geh an den See, wirf die Angel aus, und den ersten Fisch, den du heraufziehst, den nimm und \u00f6ffne ihm das Maul; dann wirst du ein Silberst\u00fcck finden; das nimm und gib es ihnen (als Abgabe) f\u00fcr mich und dich.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 18<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 In jener Stunde traten die J\u00fcnger zu Jesus mit der Frage: \u00bbWer ist denn der Gr\u00f6\u00dfte im Himmelreich?\u00ab<br>2 Da rief er ein Kind herbei, stellte es mitten unter sie<br>3 und sagte: \u00bbWahrlich ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, so werdet ihr nimmermehr ins Himmelreich eingehen.<br>4 Wer sich demnach so erniedrigt wie dieses Kind hier, der ist der Gr\u00f6\u00dfte im Himmelreich;<br>5 und wer ein einziges solches Kind auf meinen Namen hin aufnimmt, der nimmt mich auf.\u00ab<br>6 \u00bbWer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, \u00e4rgert, f\u00fcr den w\u00e4re es das beste, da\u00df ihm ein M\u00fchlstein um den Hals geh\u00e4ngt und er ins Meer versenkt w\u00fcrde, wo es am tiefsten ist.<br>7 Wehe der Welt um der \u00c4rgernisse willen! Wohl m\u00fcssen die Verf\u00fchrungen kommen; doch wehe dem Menschen, durch den das \u00c4rgernis kommt!<br>8 Wenn nun deine Hand oder dein Fu\u00df dich \u00e4rgert, so haue sie ab und wirf sie von dir! Es ist besser f\u00fcr dich, verst\u00fcmmelt oder lahm ins Leben einzugehen, als da\u00df du beide H\u00e4nde oder beide F\u00fc\u00dfe hast und in das ewige Feuer geworfen wirst.<br>9 Und wenn dein Auge dich \u00e4rgert, so rei\u00dfe es aus und wirf es von dir! Es ist besser f\u00fcr dich, ein\u00e4ugig ins Leben einzugehen, als da\u00df du beide Augen hast und ins Feuer der H\u00f6lle geworfen wirst.<br>10 Sehet zu, da\u00df ihr keinen von diesen Kleinen geringsch\u00e4tzt! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel schauen allezeit das Angesicht meines himmlischen Vaters.<br>11 [Denn der Menschensohn ist gekommen, das Verlorene zu retten.]\u00ab<br>12 \u00bbWas meint ihr wohl? Wenn jemand hundert Schafe besitzt und eins von ihnen sich verirrt: wird er da nicht die neunundneunzig auf den Bergen zur\u00fccklassen und hingehen, um das verirrte zu suchen?<br>13 Und wenn es ihm gelingt, es zu finden, wahrlich ich sage euch: Er freut sich \u00fcber dieses (eine) mehr als \u00fcber die neunundneunzig, die sich nicht verirrt hatten.<br>14 Ebenso ist es auch der Wille eures himmlischen Vaters, da\u00df keiner von diesen Kleinen verlorengehen soll.\u00ab<br>15 \u00bbWenn dein Bruder sich verfehlt, so gehe hin und halte es ihm unter vier Augen vor. H\u00f6rt er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen;<br>16 h\u00f6rt er aber nicht, so nimm noch einen oder zwei (Br\u00fcder) mit dir, damit jede Sache auf Grund der Aussagen von zwei oder drei Zeugen festgestellt wird (5.Mose 19,15).<br>17 Will er auf diese (Br\u00fcder) nicht h\u00f6ren, so teile es der Gemeinde (16,18) mit; will er auch auf die Gemeinde nicht h\u00f6ren, so gelte er dir wie ein Heide und ein Z\u00f6llner. \u2013<br>18 Wahrlich ich sage euch: Alles, was ihr auf der Erde bindet, wird auch im Himmel gebunden sein; und was ihr auf der Erde l\u00f6st, wird auch im Himmel gel\u00f6st sein. \u2013<br>19 Weiter sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden eins werden, um irgend etwas zu bitten, so wird es ihnen von meinem himmlischen Vater zuteil werden;<br>20 denn wo zwei oder drei auf meinen Namen hin versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.\u00ab<br>21 Hierauf trat Petrus an ihn heran und fragte ihn: \u00bbHerr, wie oft mu\u00df ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich vergeht? Bis zu siebenmal?\u00ab<br>22 Da antwortete ihm Jesus: \u00bbIch sage dir: Nicht bis zu siebenmal, sondern bis siebenzigmal siebenmal.<br>23 Darum ist das Himmelreich einem K\u00f6nige vergleichbar, der mit seinen Knechten abrechnen wollte.<br>24 Als er nun mit der Abrechnung begann, wurde ihm einer vorgef\u00fchrt, der ihm zehntausend Talente schuldig war.<br>25 Weil er nun diese Schuld nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, man solle ihn samt Weib und Kindern und seinem gesamten Besitz verkaufen und so Ersatz schaffen.<br>26 Da warf sich der Knecht vor ihm zur Erde nieder und bat ihn mit den Worten: \u203aHabe Geduld mit mir: ich will dir alles bezahlen.\u2039<br>27 Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht; er gab ihn frei, und die Schuld erlie\u00df er ihm auch.<br>28 Als aber dieser Knecht (aus dem Hause des Herrn) hinausgegangen war, traf er einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare schuldig war; den ergriff er, packte ihn an der Kehle und sagte zu ihm: \u203aBezahle, wenn du etwas schuldig bist!\u2039<br>29 Da warf sich sein Mitknecht vor ihm nieder und bat ihn mit den Worten: \u203aHabe Geduld mit mir: ich will dir\u2019s bezahlen!\u2039<br>30 Er wollte aber nicht, sondern ging hin und lie\u00df ihn ins Gef\u00e4ngnis werfen, bis er die Schuld bezahlt h\u00e4tte.<br>31 Als nun seine Mitknechte sahen, was da vorgegangen war, wurden sie sehr ungehalten; sie gingen hin und berichteten ihrem Herrn den ganzen Vorfall.<br>32 Da lie\u00df sein Herr ihn vor sich rufen und sagte zu ihm: \u203aDu b\u00f6ser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich darum batest;<br>33 h\u00e4ttest du da nicht auch Erbarmen mit deinem Mitknecht haben m\u00fcssen, wie ich Erbarmen mit dir gehabt habe?\u2039<br>34 Und voller Zorn \u00fcbergab sein Herr ihn den Folterknechten, bis er ihm seine ganze Schuld bezahlt h\u00e4tte.<br>35 Ebenso wird auch mein himmlischer Vater mit euch verfahren, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen vergebt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 19<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als Jesus nun diese Reden beendet hatte, brach er aus Galil\u00e4a auf und kam in das Gebiet von Jud\u00e4a auf der anderen Seite des Jordans;<br>2 eine gro\u00dfe Volksmenge begleitete ihn, und er heilte sie dort.<br>3 Da traten Pharis\u00e4er an ihn heran, die ihn auf die Probe stellen wollten, und legten ihm die Frage vor: \u00bbDarf man seine Frau aus jedem beliebigen Grunde entlassen?\u00ab<br>4 Er gab ihnen zur Antwort: \u00bbHabt ihr nicht gelesen (1.Mose 1,27), da\u00df der Sch\u00f6pfer die Menschen von Anfang an als Mann und Weib geschaffen<br>5 und gesagt hat (1.Mose 2,24): \u203aDarum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und die beiden werden ein Fleisch sein\u2039?<br>6 Also sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was somit Gott zusammengef\u00fcgt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.\u00ab<br>7 Sie entgegneten ihm: \u00bbWarum hat denn Mose geboten (5.Mose 24,1), der Frau einen Scheidebrief auszustellen und sie dann zu entlassen?\u00ab<br>8 Er antwortete ihnen: \u00bbMose hat euch (nur) mit R\u00fccksicht auf eure Herzensh\u00e4rte gestattet, eure Frauen zu entlassen; aber von Anfang an ist es nicht so gewesen.<br>9 Ich sage euch aber: Wer sich von seiner Frau scheidet \u2013 au\u00dfer wegen Unzucht \u2013 und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch [und wer eine Entlassene heiratet, begeht auch Ehebruch].\u00ab<br>10 Da sagten die J\u00fcnger zu ihm: \u00bbWenn es mit dem Rechtsverh\u00e4ltnis des Mannes gegen\u00fcber seiner Frau so steht, dann ist es nicht geraten, sich zu verheiraten.\u00ab<br>11 Er aber antwortete ihnen: \u00bbNicht alle fassen dieses Wort, sondern nur die, denen es gegeben ist.<br>12 Es gibt n\u00e4mlich zur Ehe Unt\u00fcchtige, die vom Mutterleibe her so geboren worden sind; und es gibt zur Ehe Unt\u00fcchtige, die von Menschenhand zur Ehe unt\u00fcchtig gemacht worden sind; und es gibt zur Ehe Unt\u00fcchtige, die sich selbst um des Himmelreichs willen unt\u00fcchtig gemacht haben. Wer es zu fassen vermag, der fasse es!\u00ab<br>13 Hierauf brachte man kleine Kinder zu ihm, damit er ihnen die H\u00e4nde auflegen und (f\u00fcr sie) beten m\u00f6chte; die J\u00fcnger aber verwiesen es in barscher Weise (denen, die sie brachten).<br>14 Doch Jesus sagte: \u00bbLa\u00dft die Kinder (in Frieden) und hindert sie nicht, zu mir zu kommen! Denn f\u00fcr ihresgleichen ist das Himmelreich bestimmt.\u00ab<br>15 Dann legte er ihnen die H\u00e4nde auf und wanderte von dort weiter.<br>16 Da trat einer an ihn heran und fragte ihn: \u00bbMeister, was mu\u00df ich Gutes tun, um ewiges Leben zu erlangen?\u00ab<br>17 Er antwortete ihm: \u00bbWas fragst du mich \u00fcber das Gute? (Nur) einer ist der Gute. Willst du aber ins Leben eingehen, so halte die Gebote.\u00ab<br>18 \u00bbWelche?\u00ab entgegnete er. Jesus antwortete: \u00bbDiese: \u203aDu sollst nicht t\u00f6ten, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsches Zeugnis ablegen,<br>19 ehre deinen Vater und deine Mutter\u2039 und \u203adu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst.\u2039\u00ab<br>20 Der J\u00fcngling erwiderte ihm: \u00bbDies alles habe ich beobachtet: was fehlt mir noch?\u00ab<br>21 Jesus antwortete ihm: \u00bbWillst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe dein Hab und Gut und gib (den Erl\u00f6s) den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!\u00ab<br>22 Als der J\u00fcngling das Wort geh\u00f6rt hatte, ging er betr\u00fcbt weg; denn er besa\u00df ein gro\u00dfes Verm\u00f6gen.<br>23 Jesus aber sagte zu seinen J\u00fcngern: \u00bbWahrlich ich sage euch: F\u00fcr einen Reichen wird es schwer sein, ins Himmelreich einzugehen.<br>24 Nochmals sage ich euch: Es ist leichter, da\u00df ein Kamel durch ein Nadel\u00f6hr hindurchgeht, als da\u00df ein Reicher in das Reich Gottes eingeht.\u00ab<br>25 Als die J\u00fcnger das h\u00f6rten, wurden sie ganz best\u00fcrzt und sagten: \u00bbJa, wer kann dann gerettet werden?\u00ab<br>26 Jesus aber blickte sie an und sagte zu ihnen: \u00bbBei den Menschen ist dies unm\u00f6glich, aber bei Gott ist alles m\u00f6glich.\u00ab (1.Mose 18,14)<br>27 Hierauf nahm Petrus das Wort und sagte zu ihm: \u00bbSiehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt: welcher Lohn wird uns also daf\u00fcr zuteil werden?\u00ab<br>28 Jesus antwortete ihnen: \u00bbWahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzt, gleichfalls auf zw\u00f6lf Thronen sitzen und die zw\u00f6lf St\u00e4mme Israels richten.<br>29 Und jeder, der um meines Namens willen Br\u00fcder oder Schwestern, Vater oder Mutter, Weib oder Kinder, \u00c4cker oder H\u00e4user verlassen hat, wird vielmal Wertvolleres empfangen und ewiges Leben erben.<br>30 Viele Erste aber werden Letzte sein und viele Letzte die Ersten.\u00ab (Lk 13,30)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 20<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 \u00bbDenn das Himmelreich ist einem menschlichen Hausherrn gleich, der fr\u00fchmorgens ausging, um Arbeiter f\u00fcr seinen Weinberg einzustellen.<br>2 Nachdem er nun mit den Arbeitern einen Tagelohn von einem Denar vereinbart hatte, schickte er sie in seinen Weinberg.<br>3 Als er dann um die dritte Tagesstunde wieder ausging, sah er andere auf dem Marktplatz unbesch\u00e4ftigt stehen<br>4 und sagte zu ihnen: \u203aGeht auch ihr in meinen Weinberg, ich will euch geben, was recht ist\u2039;<br>5 und sie gingen hin. Wiederum ging er um die sechste und um die neunte Stunde aus und machte es ebenso;<br>6 und als er um die elfte Stunde wieder ausging, fand er noch andere dastehen und sagte zu ihnen: \u203aWas steht ihr hier den ganzen Tag m\u00fc\u00dfig?\u2039<br>7 Sie antworteten ihm: \u203aNiemand hat uns in Arbeit genommen.\u2039 Da sagte er zu ihnen: \u203aGeht auch ihr noch in den Weinberg!\u2039<br>8 Als es dann Abend geworden war, sagte der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: \u203aRufe die Arbeiter und zahle ihnen den Lohn aus! Fange bei den letzten an (und weiter so) bis zu den ersten!\u2039<br>9 Als nun die um die elfte Stunde Eingestellten kamen, erhielten sie jeder einen Denar.<br>10 Als dann die Ersten (an die Reihe) kamen, dachten sie, sie w\u00fcrden mehr erhalten; doch sie erhielten gleichfalls jeder nur einen Denar.<br>11 Als sie ihn empfangen hatten, murrten sie gegen den Hausherrn<br>12 und sagten: \u203aDiese Letzten haben nur eine einzige Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt, die wir des (ganzen) Tages Last und Hitze getragen haben!\u2039<br>13 Er aber entgegnete einem von ihnen: \u203aFreund, ich tue dir nicht unrecht; bist du nicht um einen Denar mit mir eins geworden?<br>14 Nimm dein Geld und gehe! Es gef\u00e4llt mir nun einmal, diesem Letzten ebensoviel zu geben wie dir.<br>15 Habe ich etwa nicht das Recht, mit dem, was mein ist, zu machen, was ich will? Oder siehst du neidisch dazu, da\u00df ich wohlwollend bin?\u2039<br>16 Ebenso werden die Letzten Erste und die Ersten Letzte sein. [Denn viele sind berufen, aber wenige auserw\u00e4hlt.]\u00ab<br>17 Als nun Jesus vorhatte, nach Jerusalem hinaufzuziehen, nahm er die zw\u00f6lf J\u00fcnger (vom Volk) gesondert zu sich und sagte unterwegs zu ihnen:<br>18 \u00bbSeht, wir ziehen jetzt nach Jerusalem hinauf: dort wird der Menschensohn den Hohenpriestern und Schriftgelehrten \u00fcberantwortet werden; die werden ihn zum Tode verurteilen<br>19 und ihn den Heiden zur Verspottung, zur Gei\u00dfelung und zur Kreuzigung \u00fcberliefern; und am dritten Tage wird er auferweckt werden.\u00ab<br>20 Damals trat die Mutter der S\u00f6hne des Zebed\u00e4us mit ihren (beiden) S\u00f6hnen zu ihm, fiel vor ihm nieder und wollte ihn um etwas bitten.<br>21 Er fragte sie: \u00bbWas w\u00fcnschest du?\u00ab Sie antwortete ihm: \u00bbBestimme, da\u00df diese meine beiden S\u00f6hne dereinst in deinem K\u00f6nigreich einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen sollen.\u00ab<br>22 Da antwortete Jesus: \u00bbIhr wi\u00dft nicht, um was ihr bittet. K\u00f6nnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?\u00ab Sie antworteten ihm: \u00bbJa, wir k\u00f6nnen es.\u00ab<br>23 Er erwiderte ihnen: \u00bbMeinen Kelch werdet ihr zwar trinken (m\u00fcssen), aber die Pl\u00e4tze zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu verleihen, sondern sie werden denen zuteil, f\u00fcr die sie von meinem Vater bestimmt sind.\u00ab<br>24 Als die (\u00fcbrigen) zehn J\u00fcnger das h\u00f6rten, wurden sie \u00fcber die beiden Br\u00fcder unwillig;<br>25 Jesus aber rief sie zu sich und sagte: \u00bbIhr wi\u00dft, da\u00df die weltlichen Herrscher sich als Herren gegen ihre V\u00f6lker benehmen und da\u00df ihre Gro\u00dfen sie vergewaltigen.<br>26 Bei euch aber darf es nicht so sein; wer unter euch als Gro\u00dfer dastehen m\u00f6chte, der mu\u00df euer Diener sein,<br>27 und wer bei euch der Erste sein m\u00f6chte, der mu\u00df euer Knecht sein,<br>28 wie ja auch der Menschensohn nicht gekommen ist, sich bedienen zu lassen, sondern zu dienen und sein Leben als L\u00f6segeld hinzugeben f\u00fcr viele.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">VII. Jesu Einzug in Jerusalem und letztes Wirken (20,29-25,46)<\/h3>\n\n\n\n<p>29 Als sie dann aus Jericho hinauszogen, folgte ihm eine gro\u00dfe Volksmenge nach.<br>30 Da sa\u00dfen dort zwei Blinde am Wege; als diese h\u00f6rten, da\u00df Jesus vor\u00fcberziehe, riefen sie laut: \u00bbHerr, erbarme dich unser, Sohn Davids!\u00ab<br>31 Die Volksmenge rief ihnen drohend zu, sie sollten still sein; sie aber schrien nur noch lauter: \u00bbHerr, erbarme dich unser, Sohn Davids!\u00ab<br>32 Da blieb Jesus stehen, rief sie herbei und fragte sie: \u00bbWas w\u00fcnscht ihr von mir?\u00ab<br>33 Sie antworteten ihm: \u00bbHerr, da\u00df unsere Augen aufgetan werden!\u00ab<br>34 Da f\u00fchlte Jesus Mitleid mit ihnen; er ber\u00fchrte ihre Augen, und sogleich konnten sie sehen und schlossen sich ihm an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 21<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als sie sich dann Jerusalem n\u00e4herten und nach Bethphage an den \u00d6lberg gekommen waren, da sandte Jesus zwei von seinen J\u00fcngern ab<br>2 mit der Weisung: \u00bbGeht in das Dorf, das vor euch liegt! Ihr werdet dort sogleich (am Eingang) eine Eselin angebunden finden und ein F\u00fcllen bei ihr; bindet sie los und bringt sie mir her!<br>3 Und wenn euch jemand etwas sagen sollte, so antwortet ihm: \u203aDer Herr hat sie n\u00f6tig, wird sie aber sofort zur\u00fcckschicken.\u2039\u00ab<br>4 Dies ist aber geschehen, damit das Wort des Propheten erf\u00fcllt werde, das da lautet (Jes 62,11; Sach 9,9):<br>5 \u00bbSagt der Tochter Zion: Siehe, dein K\u00f6nig kommt zu dir sanftm\u00fctig und auf einem Esel reitend, und zwar auf einem F\u00fcllen, dem Jungen des Lasttiers.\u00ab<br>6 Als nun die J\u00fcnger hingegangen waren und den Auftrag Jesu ausgerichtet hatten,<br>7 f\u00fchrten sie die Eselin mit dem F\u00fcllen herbei, legten ihre M\u00e4ntel auf sie, und er setzte sich darauf.<br>8 Die \u00fcberaus zahlreiche Volksmenge aber breitete ihre M\u00e4ntel auf den Weg aus, andere hieben Zweige von den B\u00e4umen ab und streuten sie auf den Weg;<br>9 und die Scharen, die im Zuge vor ihm her gingen und die, welche ihm nachfolgten, riefen laut: \u00bbHosianna dem Sohne Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosianna in den Himmelsh\u00f6hen!\u00ab<br>10 Als er dann in Jerusalem eingezogen war, geriet die ganze Stadt in Bewegung, und zwar fragte man: \u00bbWer ist dieser?\u00ab<br>11 Da sagte die Volksmenge: \u00bbDies ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galil\u00e4a!\u00ab<br>12 Jesus ging dann in den Tempel Gottes, trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, warf die Tische der Geldwechsler und die Sitze der Taubenverk\u00e4ufer um<br>13 und sagte zu ihnen: \u00bbEs steht geschrieben (Jes 56,7): \u203aMein Haus soll ein Bethaus hei\u00dfen!\u2039 Ihr aber macht es zu einer \u203aR\u00e4uberh\u00f6hle\u2039!\u00ab (Jer 7,11)<br>14 Es kamen auch Blinde und Lahme im Tempel zu ihm, und er heilte sie.<br>15 Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und (h\u00f6rten) wie die Kinder im Tempel laut riefen: \u00bbHosianna dem Sohne Davids!\u00ab, wurden sie unwillig<br>16 und sagten zu ihm: \u00bbH\u00f6rst du nicht, was diese hier rufen?\u00ab Da antwortete Jesus ihnen: \u00bbJawohl! Habt ihr noch niemals (das Schriftwort) gelesen (Ps 8,3): \u203aAus dem Munde von Unm\u00fcndigen und S\u00e4uglingen hast du (dir) Lobpreis bereitet\u2039?\u00ab<br>17 Mit diesen Worten lie\u00df er sie stehen, ging aus der Stadt hinaus nach Bethanien und blieb \u00fcber Nacht dort.<br>18 Als er dann fr\u00fchmorgens in die Stadt zur\u00fcckkehrte, hungerte ihn,<br>19 und als er einen einzelnen Feigenbaum am Wege stehen sah, ging er zu ihm hin, fand aber nichts anderes an ihm als Bl\u00e4tter. Da sagte er zu ihm: \u00bbNie mehr soll noch Frucht von dir kommen in Ewigkeit!\u00ab, und der Feigenbaum verdorrte sofort.<br>20 Als die J\u00fcnger das sahen, verwunderten sie sich und sagten: \u00bbWie kommt es, da\u00df der Feigenbaum sofort verdorrt ist?\u00ab<br>21 Da antwortete ihnen Jesus: \u00bbWahrlich ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und keinen Zweifel hegt, so werdet ihr nicht nur das, was hier mit dem Feigenbaume geschehen ist, tun k\u00f6nnen, sondern auch, wenn ihr zu dem Berge hier sagtet: \u203aHebe dich empor und st\u00fcrze dich ins Meer!\u2039, so w\u00fcrde es geschehen;<br>22 und alles, um was ihr im Gebet bittet, werdet ihr empfangen, wenn ihr Glauben habt.\u00ab<br>23 Als er dann in den Tempel gekommen war, traten die Hohenpriester und die \u00c4ltesten des Volkes zu ihm, w\u00e4hrend er lehrte, und fragten ihn: \u00bbAuf Grund welcher Vollmacht trittst du in dieser Weise hier auf, und wer hat dir die Vollmacht dazu gegeben?\u00ab<br>24 Jesus gab ihnen zur Antwort: \u00bbAuch ich will euch eine einzige Frage vorlegen; wenn ihr sie mir beantwortet, so will auch ich euch sagen, auf Grund welcher Vollmacht ich hier so auftrete:<br>25 Woher stammte die Taufe des Johannes? Vom Himmel oder von den Menschen?\u00ab Da \u00fcberlegten sie bei sich folgenderma\u00dfen:<br>26 \u00bbSagen wir: \u203aVom Himmel\u2039, so wird er uns vorhalten: \u203aWarum habt ihr ihm dann keinen Glauben geschenkt?\u2039 Sagen wir aber: \u203aVon den Menschen\u2039, so haben wir das Volk zu f\u00fcrchten; denn alle halten Johannes f\u00fcr einen Propheten.\u00ab<br>27 So gaben sie denn Jesus zur Antwort: \u00bbWir wissen es nicht.\u00ab Da antwortete auch er ihnen: \u00bbDann sage auch ich euch nicht, auf Grund welcher Vollmacht ich hier so auftrete.\u00ab<br>28 \u00bbWas meint ihr aber (\u00fcber folgendes)? Ein Mann hatte zwei S\u00f6hne. Er ging nun zu dem ersten und sagte: \u203aMein Sohn, gehe hin und arbeite heute im Weinberge.\u2039<br>29 Der antwortete: \u203aJa, Herr\u2039, ging aber nicht hin.<br>30 Dann ging er zu dem zweiten und sagte zu ihm das gleiche. Der gab zur Antwort: \u203aIch will nicht!\u2039 Sp\u00e4ter aber besann er sich eines Besseren und ging hin.<br>31 Wer von den beiden hat nun den Willen des Vaters getan?\u00ab Sie antworteten: \u00bbDer zweite.\u00ab Da sagte Jesus zu ihnen: \u00bbWahrlich ich sage euch: Die Z\u00f6llner und die Dirnen kommen vor euch in das Reich Gottes.<br>32 Denn Johannes ist mit der Lehre von der Gerechtigkeit zu euch gekommen, und ihr habt ihm nicht geglaubt, w\u00e4hrend die Z\u00f6llner und die Dirnen ihm Glauben geschenkt haben. Ihr dagegen seid, obgleich ihr das sahet, auch hinterher nicht in euch gegangen, da\u00df ihr ihm geglaubt h\u00e4ttet.\u00ab<br>33 \u00bbVernehmt noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der legte einen Weinberg an, umgab ihn mit einem Zaun, grub in ihm eine Kelter, baute einen Wachtturm, verpachtete ihn an Weing\u00e4rtner und ging dann au\u00dfer Landes (Jes 5,1-2).<br>34 Als dann die Zeit der Fr\u00fcchte kam, sandte er seine Knechte zu den Weing\u00e4rtnern, damit sie die ihm zukommenden Fr\u00fcchte in Empfang n\u00e4hmen.<br>35 Da ergriffen die Weing\u00e4rtner seine Knechte: den einen mi\u00dfhandelten sie, den andern erschlugen sie, den dritten steinigten sie.<br>36 Wiederum sandte er andere Knechte in noch gr\u00f6\u00dferer Zahl als die ersten, doch sie machten es mit ihnen ebenso.<br>37 Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen, weil er dachte: \u203aSie werden sich doch vor meinem Sohne scheuen!\u2039<br>38 Als aber die Weing\u00e4rtner den Sohn sahen, sagten sie unter sich: \u203aDieser ist der Erbe: kommt, wir wollen ihn t\u00f6ten, dann k\u00f6nnen wir sein Erbgut in Besitz nehmen!\u2039<br>39 So ergriffen sie ihn denn, stie\u00dfen ihn zum Weinberg hinaus und schlugen ihn tot.<br>40 Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er mit diesen Weing\u00e4rtnern machen?\u00ab<br>41 Sie antworteten ihm: \u00bbEr wird die Elenden elendiglich umbringen und den Weinberg an andere Weing\u00e4rtner verpachten, die ihm die Fr\u00fcchte zu rechter Zeit abliefern werden.\u00ab<br>42 Jesus fuhr fort: \u00bbHabt ihr noch niemals in den (heiligen) Schriften das Wort gelesen (Ps 118,22-23): \u203aDer Stein, den die Bauleute verworfen hatten, der ist zum Eckstein geworden; durch den Herrn ist er das geworden, und ein Wunder ist er in unsern Augen\u2039?<br>43 Deshalb sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch genommen und einem Volke gegeben werden, das dessen Fr\u00fcchte bringt.<br>44 [Und wer auf diesen Stein f\u00e4llt, wird zerschmettert werden; auf wen aber (der Stein) f\u00e4llt, den wird er zermalmen.]\u00ab<br>45 Als die Hohenpriester und Pharis\u00e4er seine Gleichnisse h\u00f6rten, merkten sie, da\u00df er von ihnen redete;<br>46 darum h\u00e4tten sie ihn am liebsten festgenommen, f\u00fcrchteten sich aber vor der Volksmenge, weil die ihn f\u00fcr einen Propheten hielt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 22<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Und Jesus hob an und redete noch einmal in Gleichnissen zu ihnen folgenderma\u00dfen:<br>2 \u00bbDas Himmelreich ist einem K\u00f6nig vergleichbar, der seinem Sohne die Hochzeit ausrichten wollte.<br>3 Er sandte also seine Knechte aus, um die geladenen G\u00e4ste zum Hochzeitsmahl zu bitten; doch sie wollten nicht kommen.<br>4 Nochmals sandte er andere Knechte aus, denen er die Weisung gab: \u203aSagt den Geladenen: Seht, mein Festmahl habe ich zugerichtet; meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit: kommt zum Hochzeitsmahl!\u2039<br>5 Die aber beachteten es nicht und gingen hin, der eine auf seinen Acker, der andere an sein Handelsgesch\u00e4ft;<br>6 die \u00fcbrigen ergriffen seine Knechte, mi\u00dfhandelten und t\u00f6teten sie.<br>7 Da wurde der K\u00f6nig zornig; er entsandte seine Heere, lie\u00df jene M\u00f6rder umbringen und ihre Stadt verbrennen.<br>8 Hierauf sagte er zu seinen Knechten: \u203aDas Hochzeitsmahl ist zwar bereitet, aber die Geladenen waren unw\u00fcrdig (daran teilzunehmen).<br>9 Geht darum an die Stra\u00dfenecken hinaus und ladet alle zum Hochzeitsmahl ein, soviele ihr antrefft!\u2039<br>10 So gingen denn jene Knechte auf die Stra\u00dfen hinaus und brachten alle, die sie trafen, zusammen, B\u00f6se wie Gute, und der Hochzeitssaal f\u00fcllte sich mit G\u00e4sten.<br>11 Als aber der K\u00f6nig hineinging, um sich die G\u00e4ste anzusehen, bemerkte er dort einen Mann, der kein Hochzeitsgewand angelegt hatte.<br>12 Da sagte er zu ihm: \u203aFreund, wie hast du hierher kommen k\u00f6nnen, ohne ein Hochzeitsgewand anzuhaben?\u2039 Jener verstummte.<br>13 Hierauf befahl der K\u00f6nig seinen Dienern: \u203aFa\u00dft ihn an H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen und werft ihn hinaus in die Finsternis drau\u00dfen! Dort wird lautes Weinen und Z\u00e4hneknirschen sein.\u2039<br>14 Denn viele sind berufen, aber wenige auserw\u00e4hlt.\u00ab<br>15 Hierauf gingen die Pharis\u00e4er hin und stellten eine Beratung an, wie sie ihn durch einen Ausspruch (wie in einer Schlinge) fangen k\u00f6nnten.<br>16 Sie sandten also ihre J\u00fcnger nebst den Anh\u00e4ngern des Herodes zu ihm, die mu\u00dften sagen: \u00bbMeister, wir wissen, da\u00df du wahrhaftig bist und den Weg Gottes mit Wahrhaftigkeit lehrst; auch nimmst du auf niemand R\u00fccksicht, denn du siehst die Person der Menschen nicht an.<br>17 So sage uns denn deine Meinung: \u203aIst es recht, da\u00df man dem Kaiser Steuer entrichtet, oder nicht?\u2039\u00ab<br>18 Da Jesus nun ihre b\u00f6se Absicht durchschaute, antwortete er: \u00bbWas versucht ihr mich, ihr Heuchler?<br>19 Zeigt mir die Steuerm\u00fcnze!\u00ab Als sie ihm nun einen Denar gereicht hatten,<br>20 fragte er sie: \u00bbWessen Bild und Aufschrift ist das hier?\u00ab<br>21 Sie antworteten: \u00bbDes Kaisers.\u00ab Da sagte er zu ihnen: \u00bbSo gebt dem Kaiser, was dem Kaiser zusteht, und Gott, was Gott zusteht!\u00ab<br>22 Als sie das h\u00f6rten, verwunderten sie sich, lie\u00dfen von ihm ab und entfernten sich.<br>23 An demselben Tage traten Sadduz\u00e4er an ihn heran, die da behaupten, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn:<br>24 \u00bbMeister, Mose hat geboten (5.Mose 25,5): \u203aWenn jemand kinderlos stirbt, so soll sein Bruder (als Schwager) dessen Frau heiraten und f\u00fcr seinen Bruder das Geschlecht fortpflanzen.\u2039<br>25 Nun lebten sieben Br\u00fcder bei uns; der erste, der sich verheiratet hatte, starb und hinterlie\u00df, weil er keine Kinder hatte, seine Frau seinem Bruder;<br>26 ebenso auch der zweite und der dritte, schlie\u00dflich alle sieben;<br>27 zuletzt nach allen starb auch die Frau.<br>28 Wem von den Sieben wird sie nun in der Auferstehung als Frau angeh\u00f6ren? Alle haben sie ja zur Frau gehabt.\u00ab<br>29 Jesus antwortete ihnen: \u00bbIhr seid im Irrtum, weil ihr weder die (heiligen) Schriften noch die Kraft Gottes kennt.<br>30 Denn in der Auferstehung heiraten sie weder, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel.<br>31 Was aber die Auferstehung der Toten betrifft: habt ihr nicht gelesen, was euch dar\u00fcber von Gott gesagt worden ist, wenn er spricht (2.Mose 3,6):<br>32 \u203aIch bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs\u2039? Gott ist doch nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebenden.\u00ab<br>33 Als die Volksmenge das h\u00f6rte, staunte sie \u00fcber seine Lehre.<br>34 Als aber die Pharis\u00e4er vernahmen, da\u00df er die Sadduz\u00e4er zum Schweigen gebracht hatte, versammelten sie sich (um ihn);<br>35 und einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, versuchte ihn mit der Frage:<br>36 \u00bbMeister, was ist ein Hauptgebot im Gesetz?\u00ab<br>37 Er antwortete ihm: \u00bbDu sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. (5.Mose 6,5)<br>38 Dies ist das Hauptgebot, das obenan steht.<br>39 Ein zweites aber steht ihm gleich: \u203aDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst!\u2039 (3.Mose 19,18)<br>40 In diesen beiden Geboten h\u00e4ngt das ganze Gesetz und die Propheten.\u00ab<br>41 Da aber die Pharis\u00e4er beisammen waren, legte Jesus ihnen die Frage vor:<br>42 \u00bbWie denkt ihr \u00fcber Christus? Wessen Sohn ist er?\u00ab Sie antworteten ihm: \u00bbEr ist Davids Sohn.\u00ab<br>43 Da erwiderte Jesus ihnen: \u00bbWie kann ihn dann aber David im Geist \u203aHerr\u2039 nennen, indem er sagt (Ps 110,1):<br>44 \u203aDer Herr hat zu meinem Herrn gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege zum Schemel deiner F\u00fc\u00dfe\u2039?<br>45 Wenn David ihn also \u203aHerr\u2039 nennt, wie kann er da sein Sohn sein?\u00ab<br>46 Und niemand konnte ihm hierauf eine Antwort geben; auch wagte von diesem Tage an niemand mehr, ihm eine Frage vorzulegen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 23<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Damals richtete Jesus an das Volk und an seine J\u00fcnger folgende Worte:<br>2 \u00bbAuf den Lehrstuhl Moses haben sich die Schriftgelehrten und die Pharis\u00e4er gesetzt.<br>3 Alles nun, was sie euch sagen, das tut und befolgt, aber nach ihren Werken richtet euch nicht; denn sie sagen es nur, tun es aber nicht.<br>4 Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, sie selbst aber wollen sie mit keinem Finger anr\u00fchren.<br>5 Alle ihre Werke tun sie in der Absicht, von den Leuten gesehen zu werden; denn sie machen ihre Gebetsriemen breit und ihre Mantelquasten (4.Mose 15,38-39) lang;<br>6 sie lieben den ersten Platz bei den Gastm\u00e4hlern und die Ehrensitze in den Synagogen;<br>7 sie wollen auf den M\u00e4rkten gegr\u00fc\u00dft sein und lassen sich von den Leuten gern \u203aRabbi\u2039 nennen.<br>8 Ihr aber sollt euch nicht \u203aMeister\u2039 nennen lassen; denn einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Br\u00fcder.<br>9 Und niemand auf Erden sollt ihr euren \u203aVater\u2039 nennen; denn einer ist euer Vater, der im Himmel.<br>10 Auch \u203aLehrer\u2039 sollt ihr euch nicht nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer, n\u00e4mlich Christus.<br>11 Der Gr\u00f6\u00dfte unter euch soll euer Diener sein.<br>12 Wer sich aber selbst erh\u00f6ht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erh\u00f6ht werden.\u00ab (Lk 14,11; 18,14)<br>13 \u00bbWehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, ihr Heuchler! Denn ihr verschlie\u00dft das Himmelreich vor den Menschen. Ihr selbst geht ja nicht hinein, la\u00dft aber auch die nicht hinein, welche hineingehen wollen.<br>14 [Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, ihr Heuchler! Denn ihr bringt die H\u00e4user der Witwen gierig an euch und verrichtet zum Schein lange Gebete. Darum werdet ihr ein um so strengeres Gericht erfahren.]<br>15 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, ihr Heuchler! Denn ihr durchreist Land und Meer, um einen einzigen Glaubensgenossen zu gewinnen; und wenn er es geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der H\u00f6lle, das doppelt so schlimm ist als ihr selbst.<br>16 Wehe euch, ihr blinden F\u00fchrer, die ihr sagt: \u203aWenn einer beim Tempel schw\u00f6rt, so hat das nichts zu bedeuten; wer aber beim Gold des Tempels schw\u00f6rt, der ist gebunden.\u2039<br>17 Ihr Toren und Blinde! Was steht denn h\u00f6her: das Gold oder der Tempel, der das Gold erst heilig gemacht hat?<br>18 Ferner (sagt ihr): \u203aWenn einer beim Altar schw\u00f6rt, so hat das nichts zu bedeuten; wer aber bei der Opfergabe schw\u00f6rt, die auf dem Altar liegt, der ist gebunden.\u2039<br>19 Ihr Blinden! Was steht denn h\u00f6her, die Opfergabe oder der Altar, der die Gabe erst heilig macht?<br>20 Wer also beim Altar schw\u00f6rt, der schw\u00f6rt bei ihm und bei allem, was auf ihm liegt;<br>21 und wer beim Tempel schw\u00f6rt, der schw\u00f6rt bei ihm und bei dem, der in ihm wohnt;<br>22 und wer beim Himmel schw\u00f6rt, der schw\u00f6rt bei Gottes Thron und bei dem, der auf ihm sitzt.<br>23 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, ihr Heuchler! Ihr entrichtet den Zehnten von Minze, von Anis und K\u00fcmmel, la\u00dft aber das Schwierigere im Gesetz au\u00dfer acht, n\u00e4mlich das Gericht, die Barmherzigkeit und die Treue. Diese sollte man \u00fcben und jenes nicht au\u00dfer acht lassen.<br>24 Ihr blinden F\u00fchrer, die ihr die M\u00fccke seihet, aber das Kamel hinuntertrinkt!<br>25 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, ihr Heuchler! Denn ihr haltet die Au\u00dfenseite des Bechers und der Sch\u00fcssel rein, inwendig aber sind sie gef\u00fcllt mit Raub und Unm\u00e4\u00dfigkeit.<br>26 Du blinder Pharis\u00e4er! Mache zuerst das rein, was den Inhalt des Bechers bildet, dann wird auch seine Au\u00dfenseite rein werden (k\u00f6nnen).<br>27 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, ihr Heuchler! Denn ihr gleicht frischget\u00fcnchten Gr\u00e4bern, die von au\u00dfen sch\u00f6n aussehen, im Innern aber voll von Totengebeinen und lauter Verwesung sind.<br>28 Ebenso zeigt auch ihr euch den Menschen von au\u00dfen gerecht, inwendig aber seid ihr voll von Heuchelei und Gesetzlosigkeit.<br>29 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, ihr Heuchler! Denn ihr baut die Grabst\u00e4tten der Propheten aus und schm\u00fcckt die Grabdenkm\u00e4ler der Gerechten<br>30 und sagt: \u203aH\u00e4tten wir zur Zeit unserer V\u00e4ter gelebt, wir h\u00e4tten uns nicht mit ihnen am Blut der Propheten schuldig gemacht!\u2039<br>31 Damit stellt ihr euch selbst das Zeugnis aus, da\u00df ihr die S\u00f6hne der Prophetenm\u00f6rder seid.<br>32 So macht denn ihr das Ma\u00df (der Schuld) eurer V\u00e4ter voll!<br>33 Ihr Schlangen, ihr Otternbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der H\u00f6lle entrinnen?!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Drohung gegen das seinem Heil widerstrebende, blutbefleckte Volk<\/h3>\n\n\n\n<p>34 \u00bbDeshalb seht: ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; von diesen werdet ihr die einen t\u00f6ten und kreuzigen, die anderen in euren Synagogen gei\u00dfeln und von Stadt zu Stadt verfolgen,<br>35 damit \u00fcber euch alles gerechte Blut komme, das auf der Erde vergossen worden ist, vom Blut des gerechten Abel an (1.Mose 4,8) bis zum Blut Sacharjas, des Sohnes Berechjas, den ihr zwischen dem Tempelhause und dem Brandopferaltar ermordet habt.<br>36 Wahrlich ich sage euch: (Die Strafe f\u00fcr) dies alles wird \u00fcber dieses Geschlecht kommen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Jesu Abkehr von der Stadt Jerusalem und Ank\u00fcndigung seiner Wiederkehr<\/h3>\n\n\n\n<p>37 \u00bbJerusalem, Jerusalem, das du die Propheten t\u00f6test und die zu dir Gesandten steinigst! Wie oft habe ich deine Kinder um mich sammeln wollen, wie eine Henne ihre K\u00fcchlein unter ihre Fl\u00fcgel sammelt; doch ihr habt nicht gewollt.<br>38 Nunmehr wird euer Haus euch ver\u00f6det \u00fcberlassen (Jer 22,5);<br>39 denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht (mehr) sehen, bis ihr (einst bei meiner Wiederkunft) ausruft: \u203aGepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!\u2039\u00ab (Ps 118,26)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 24<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Jesus verlie\u00df dann den Tempel und wollte weitergehen; da traten seine J\u00fcnger zu ihm heran, um ihn auf den Prachtbau des Tempels aufmerksam zu machen.<br>2 Er aber antwortete ihnen mit den Worten: \u00bbJa, jetzt seht ihr dies alles noch. Wahrlich ich sage euch: Es wird hier kein Stein auf dem andern bleiben, der nicht niedergerissen wird!\u00ab<br>3 Als er sich dann auf dem \u00d6lberg niedergesetzt hatte, traten die J\u00fcnger, als sie f\u00fcr sich allein waren, an ihn mit der Bitte heran: \u00bbSage uns doch: wann wird dies geschehen? Und welches ist das Zeichen deiner Ankunft (bzw. Wiederkunft) und der Vollendung der Weltzeit?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die ersten Vorzeichen<\/h3>\n\n\n\n<p>4 Jesus antwortete ihnen: \u00bbSehet euch vor, da\u00df niemand euch irref\u00fchre!<br>5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und behaupten: \u203aIch bin der (wiederkehrende) Christus\u2039, und werden viele irref\u00fchren.<br>6 Ihr werdet ferner von Kriegen und Kriegsger\u00fcchten h\u00f6ren: gebt acht, la\u00dft euch dadurch nicht erschrecken! Denn das mu\u00df so kommen, ist aber noch nicht das Ende.<br>7 Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere (Jes 19,2); auch Hungersn\u00f6te werden eintreten und Erdbeben hier und da stattfinden;<br>8 dies alles ist aber erst der Anfang der Wehen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die J\u00fcngerverfolgungen<\/h3>\n\n\n\n<p>9 \u00bbHierauf wird man schwere Drangsale \u00fcber euch bringen und euch t\u00f6ten, und ihr werdet allen V\u00f6lkern um meines Namens willen verha\u00dft sein.<br>10 Alsdann werden viele Ansto\u00df nehmen und sich einander ausliefern und einander hassen.<br>11 Auch falsche Propheten werden in gro\u00dfer Zahl auftreten und viele irref\u00fchren;<br>12 und weil die Gesetzlosigkeit \u00fcberhand nimmt, wird die Liebe in den meisten erkalten;<br>13 wer jedoch bis ans Ende ausharrt, der wird gerettet werden.<br>14 Und diese Heilsbotschaft vom Reich wird auf dem ganzen Erdkreis allen V\u00f6lkern zum Zeugnis gepredigt werden, und dann wird das Ende kommen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der H\u00f6hepunkt der Drangsal in Jud\u00e4a<\/h3>\n\n\n\n<p>15 \u00bbWenn ihr nun den Greuel der Verw\u00fcstung, der vom Propheten Daniel angesagt worden ist (Dan 9,27; 11,31; 12,11), an heiliger St\u00e4tte stehen seht \u2013 der Leser merke auf! \u2013,<br>16 dann sollen die (Gl\u00e4ubigen), die in Jud\u00e4a sind, ins Gebirge fliehen!<br>17 Wer sich alsdann auf dem Dache befindet, steige nicht erst noch hinab (ins Haus), um seine Habseligkeiten aus dem Hause zu holen;<br>18 und wer auf dem Felde weilt, kehre nicht zur\u00fcck, um sich noch seinen Mantel zu holen.<br>19 Wehe aber den Frauen, die guter Hoffnung sind, und denen, die ein Kind in jenen Tagen zu n\u00e4hren haben!<br>20 Betet nur, da\u00df eure Flucht nicht in den Winter oder auf den Sabbat falle!<br>21 Denn es wird alsdann eine schlimme Drangsalszeit eintreten, wie noch keine seit Anfang der Welt bis jetzt dagewesen ist und wie auch keine wieder kommen wird (Dan 12,1);<br>22 und wenn jene Tage nicht verk\u00fcrzt w\u00fcrden, so w\u00fcrde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserw\u00e4hlten willen werden jene Tage verk\u00fcrzt werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weissagung der falschen Propheten<\/h3>\n\n\n\n<p>23 \u00bbWenn dann jemand zu euch sagt: \u203aSeht, hier ist Christus!\u2039 oder: \u203aDort (ist er)!\u2039, so glaubt es nicht!<br>24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden gro\u00dfe Zeichen und Wunder verrichten, um wom\u00f6glich auch die Auserw\u00e4hlten irrezuf\u00fchren.<br>25 Seht, ich habe es euch vorhergesagt. Wenn man also zu euch sagt:<br>26 \u203aSeht, er ist in der W\u00fcste!\u2039, so geht nicht hinaus; und (sagt man:) \u203aSeht, er ist in den Gem\u00e4chern (dieses oder jenes Hauses)!\u2039, so glaubt es nicht!<br>27 Denn wie der Blitz vom Osten ausgeht und bis zum Westen leuchtet, so wird es auch mit der Ankunft des Menschensohnes sein;<br>28 denn wo das Aas liegt, da sammeln sich die Geier.\u00ab (Lk 17,37; Hiob 39,30)<br>29 \u00bbSogleich aber nach jener Drangsalszeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren (Jes 13,10); die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kr\u00e4fte des Himmels in Ersch\u00fctterung geraten (Jes 34,4).<br>30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden alle Geschlechter der Erde wehklagen und werden den Menschensohn auf den Wolken des Himmels mit gro\u00dfer Macht und Herrlichkeit kommen sehen (Sach 12,10-12; Dan 7,13-14).<br>31 Und er wird seine Engel unter lautem Posaunenschall aussenden, und sie werden seine Auserw\u00e4hlten von den vier Windrichtungen her versammeln, von dem einen Himmelsende bis zum andern (Sach 2,6).<br>32 Vom Feigenbaum aber m\u00f6gt ihr das Gleichnis lernen: Sobald seine Zweige saftig werden und Bl\u00e4tter hervorwachsen, so erkennt ihr daran, da\u00df der Sommer nahe ist.<br>33 So auch ihr: wenn ihr dies alles seht, so erkennet daran, da\u00df es nahe vor der T\u00fcr steht.<br>34 Wahrlich ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht.<br>35 Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nimmermehr vergehen.<br>36 Von jenem Tage aber und von jener Stunde hat niemand Kenntnis, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern ganz allein der Vater.<br>37 Denn wie es einst mit den Tagen Noahs gewesen ist, so wird es auch mit der Wiederkunft des Menschensohnes sein.<br>38 Denn wie sie es in den Tagen vor der Sintflut gehalten haben: sie a\u00dfen und tranken, sie heirateten und verheirateten (ihre T\u00f6chter) bis zu dem Tage, als Noah in die Arche ging,<br>39 und wie sie nichts merkten, bis die Sintflut kam und alle hinwegraffte, ebenso wird es auch mit der Zeit der Ankunft des Menschensohnes der Fall sein.<br>40 Da werden zwei (M\u00e4nner zusammen) auf dem Felde sein: der eine wird angenommen, der andere zur\u00fcckgelassen;<br>41 zwei (Frauen) werden (zusammen) an der Handm\u00fchle mahlen: die eine wird angenommen, die andere zur\u00fcckgelassen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mahnung zur Wachsamkeit im allgemeinen<\/h3>\n\n\n\n<p>42 \u00bbSeid also wachsam, denn ihr wi\u00dft nicht, an welchem Tage der Herr kommt.<br>43 Das aber seht ihr ein: Wenn der Hausherr w\u00fc\u00dfte, in welcher Stunde der Nacht (14,25) der Dieb kommt, so w\u00fcrde er wach bleiben und keinen Einbruch in sein Haus zulassen.<br>44 Deshalb haltet auch ihr euch bereit; denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, wo ihr es nicht vermutet.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gleichnis vom treuen und vom untreuen Knecht<\/h3>\n\n\n\n<p>45 \u00bbWer ist demnach der treue und kluge Knecht, den sein Herr \u00fcber seine Dienerschaft gesetzt hat, damit er ihnen die Speise zu rechter Zeit gebe?<br>46 Selig ist ein solcher Knecht (zu preisen), den sein Herr bei seiner R\u00fcckkehr in solcher T\u00e4tigkeit antrifft.<br>47 Wahrlich ich sage euch: Er wird ihn \u00fcber seine s\u00e4mtlichen G\u00fcter setzen.<br>48 Wenn aber ein solcher Knecht schlecht ist und in seinem Herzen denkt: \u203aMein Herr kommt noch lange nicht!\u2039,<br>49 und wenn er seine Mitknechte zu schlagen beginnt und mit den Trunkenen i\u00dft und trinkt,<br>50 so wird der Herr eines solchen Knechts an einem Tage kommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt,<br>51 und er wird ihn zerhauen lassen und ihm seinen Platz bei den Heuchlern anweisen: dort wird lautes Weinen und Z\u00e4hneknirschen sein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 25<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Gleichnis von den zehn (klugen und t\u00f6richten) Jungfrauen<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbAlsdann wird das Himmelreich zehn Jungfrauen gleichen, die sich mit ihren Lampen in der Hand zur Einholung des Br\u00e4utigams aufmachten.<br>2 F\u00fcnf von ihnen waren t\u00f6richt und f\u00fcnf klug;<br>3 denn die t\u00f6richten nahmen wohl ihre Lampen, nahmen aber kein \u00d6l mit;<br>4 die klugen dagegen nahmen au\u00dfer ihren Lampen auch noch \u00d6l in den Gef\u00e4\u00dfen mit sich.<br>5 Als nun der Br\u00e4utigam auf sich warten lie\u00df, wurden sie alle m\u00fcde und schliefen ein.<br>6 Um Mitternacht aber erscholl ein Geschrei: \u203aDer Br\u00e4utigam ist da! Macht euch auf, ihn zu empfangen!\u2039<br>7 Da erhoben sich jene Jungfrauen alle vom Schlaf und brachten ihre Lampen in Ordnung;<br>8 die t\u00f6richten aber sagten zu den klugen: \u203aGebt uns von eurem \u00d6l, denn unsere Lampen wollen ausgehen!\u2039<br>9 Da antworteten die klugen: \u203aNein, es w\u00fcrde f\u00fcr uns und euch nicht reichen; geht lieber zu den Kr\u00e4mern und kauft euch welches!\u2039<br>10 W\u00e4hrend sie nun hingingen, um \u00d6l einzukaufen, kam der Br\u00e4utigam, und die Jungfrauen, welche in Bereitschaft waren, gingen mit ihm zum Hochzeitsmahl hinein, und die T\u00fcr wurde verschlossen.<br>11 Sp\u00e4ter kamen dann auch noch die \u00fcbrigen Jungfrauen und riefen: \u203aHerr, Herr, \u00f6ffne uns doch!\u2039<br>12 Er aber gab ihnen zur Antwort: \u203aWahrlich ich sage euch: Ich kenne euch nicht!\u2039<br>13 Darum seid wachsam, denn Tag und Stunde sind euch unbekannt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gleichnis von den anvertrauten Geldern (Talenten)<\/h3>\n\n\n\n<p>14 \u00bbEs wird so sein wie bei einem Manne, der vor Antritt einer Reise ins Ausland seine Knechte rief und ihnen sein Verm\u00f6gen (zur Verwaltung) \u00fcbergab;<br>15 dem einen gab er f\u00fcnf Talente, dem andern zwei, dem dritten eins, einem jeden nach seiner T\u00fcchtigkeit; dann reiste er ab.<br>16 Da ging der, welcher die f\u00fcnf Talente empfangen hatte, sogleich ans Werk, machte Gesch\u00e4fte mit dem Geld und gewann andere f\u00fcnf Talente;<br>17 ebenso gewann der, welcher die zwei Talente (empfangen hatte), zwei andere dazu.<br>18 Der (Knecht) aber, welcher das eine Talent erhalten hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg darin das Geld seines Herrn.<br>19 Nach l\u00e4ngerer Zeit kam der Herr dieser Knechte zur\u00fcck und rechnete mit ihnen ab.<br>20 Da trat der herzu, welcher die f\u00fcnf Talente empfangen hatte, brachte noch f\u00fcnf andere Talente mit und sagte: \u203aHerr, f\u00fcnf Talente hast du mir \u00fcbergeben; hier sind noch andere f\u00fcnf Talente, die ich dazugewonnen habe.\u2039<br>21 Da sagte sein Herr zu ihm: \u203aSch\u00f6n, du guter und treuer Knecht! Du bist \u00fcber Wenigem treu gewesen, ich will dich \u00fcber Vieles setzen: gehe ein zum Freudenmahl deines Herrn!\u2039<br>22 Dann kam auch der (Knecht) herbei, der die zwei Talente (empfangen hatte), und sagte: \u203aHerr, zwei Talente hast du mir \u00fcbergeben; hier sind noch zwei andere Talente, die ich dazugewonnen habe.\u2039<br>23 Da sagte sein Herr zu ihm: \u203aSch\u00f6n, du guter und treuer Knecht! Du bist \u00fcber Wenigem treu gewesen, ich will dich \u00fcber Vieles setzen: gehe ein zum Freudenmahl deines Herrn!\u2039<br>24 Da trat auch der herzu, welcher das eine Talent empfangen hatte, und sagte: \u203aHerr, ich wu\u00dfte von dir, da\u00df du ein harter Mann bist: du erntest, wo du nicht ges\u00e4t hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast.<br>25 Da bin ich aus Furcht hingegangen und habe dein Talent in der Erde verborgen: hier hast du dein Geld wieder!\u2039<br>26 Da antwortete ihm sein Herr: \u203aDu b\u00f6ser und tr\u00e4ger Knecht! Du wu\u00dftest, da\u00df ich ernte, wo ich nicht ges\u00e4t habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe?<br>27 Nun, so h\u00e4ttest du mein Geld bei den Bankhaltern anlegen sollen; dann h\u00e4tte ich bei meiner R\u00fcckkehr mein Geld mit Zinsen zur\u00fcckerhalten.<br>28 So nehmt ihm nun das Talent ab und gebt es dem, der die zehn Talente hat.<br>29 Denn jedem, der da hat, wird noch hinzugegeben werden, so da\u00df er \u00dcberflu\u00df hat; wer aber nicht hat, dem wird auch noch das genommen werden, was er hat.<br>30 Den unn\u00fctzen Knecht jedoch werft hinaus in die Finsternis drau\u00dfen! Dort wird lautes Weinen und Z\u00e4hneknirschen sein.\u00ab<br>31 \u00bbWenn aber der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen;<br>32 alle V\u00f6lker werden alsdann vor ihm versammelt werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den B\u00f6cken scheidet;<br>33 und er wird die Schafe zu seiner Rechten, die B\u00f6cke aber zu seiner Linken stellen.<br>34 Dann wird der K\u00f6nig zu denen auf seiner rechten Seite sagen: \u203aKommt her, ihr von meinem Vater Gesegneten! Empfangt als euer Erbe das K\u00f6nigtum, das f\u00fcr euch seit Grundlegung der Welt bereitgehalten ist.<br>35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gereicht; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt;<br>36 ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich gekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich habe im Gef\u00e4ngnis gelegen, und ihr seid zu mir gekommen.\u2039<br>37 Dann werden ihm die Gerechten antworten: \u203aHerr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist? Oder durstig und haben dir zu trinken gereicht?<br>38 Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt? Oder ohne Kleidung und haben dich bekleidet?<br>39 Wann haben wir dich krank oder im Gef\u00e4ngnis gesehen und sind zu dir gekommen?\u2039<br>40 Dann wird der K\u00f6nig ihnen antworten: \u203aWahrlich ich sage euch: Alles, was ihr einem von diesen meinen geringsten Br\u00fcdern getan habt, das habt ihr mir getan.\u2039<br>41 Alsdann wird er auch zu denen auf seiner linken Seite sagen: \u203aHinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das f\u00fcr den Teufel und seine Engel bereitet ist!<br>42 Denn ich bin hungrig gewesen, aber ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich bin durstig gewesen, aber ihr habt mir nichts zu trinken gereicht;<br>43 ich bin ein Fremdling gewesen, aber ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, aber ihr habt mich nicht bekleidet; krank und im Gef\u00e4ngnis (habe ich gelegen), aber ihr habt mich nicht besucht.\u2039<br>44 Dann werden auch diese antworten: \u203aHerr, wann haben wir dich hungrig oder durstig, als einen Fremdling oder ohne Kleidung, wann krank oder im Gef\u00e4ngnis gesehen und haben dir nicht gedient?\u2039<br>45 Dann wird er ihnen zur Antwort geben: \u203aWahrlich ich sage euch: Alles, was ihr einem von diesen Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.\u2039<br>46 Und diese werden in die ewige Strafe gehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.\u00ab (Dan 12,2)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 26<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">VIII. Die Leidensgeschichte und der Tod Jesu (Kap. 26-27)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als nun Jesus alle diese Reden beendet hatte, sagte er zu seinen J\u00fcngern:<br>2 \u00bbIhr wi\u00dft, da\u00df \u00fcbermorgen das Passah stattfindet; da wird der Menschensohn zur Kreuzigung \u00fcberliefert.\u00ab<br>3 Damals kamen die Hohenpriester und die \u00c4ltesten des Volkes im Palaste des Hohenpriesters namens Kaiphas zusammen<br>4 und berieten sich in der Absicht, Jesus mit List festzunehmen und zu t\u00f6ten.<br>5 Dabei sagten sie aber: \u00bbNur nicht w\u00e4hrend des Festes, damit keine Unruhen unter dem Volk entstehen!\u00ab<br>6 Als Jesus sich aber in Bethanien im Hause Simons des (einstmals) Auss\u00e4tzigen befand,<br>7 trat eine Frau mit einem Alabastergef\u00e4\u00df voll kostbaren Salb\u00f6ls an ihn heran und go\u00df es ihm \u00fcber das Haupt, w\u00e4hrend er bei Tische sa\u00df (bzw. lag).<br>8 Als die J\u00fcnger das sahen, wurden sie unwillig und sagten: \u00bbWozu diese Verschwendung?<br>9 Dieses (Salb\u00f6l) h\u00e4tte man doch teuer verkaufen und den Erl\u00f6s den Armen geben k\u00f6nnen.\u00ab<br>10 Als Jesus es merkte, sagte er zu ihnen: \u00bbWarum macht ihr der Frau Vorw\u00fcrfe? Sie hat ja doch ein gutes Werk an mir getan!<br>11 Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch, mich aber habt ihr nicht allezeit.<br>12 Da\u00df sie dieses \u00d6l auf meinen Leib gegossen hat, das hat sie f\u00fcr mein Begr\u00e4bnis getan.<br>13 Wahrlich ich sage euch: Wo immer diese Heilsbotschaft in der ganzen Welt verk\u00fcndet wird, da wird man auch von dem, was diese Frau getan hat, zum ehrenden Ged\u00e4chtnis f\u00fcr sie erz\u00e4hlen.\u00ab<br>14 Hierauf ging einer von den Zw\u00f6lfen namens Judas Iskariot zu den Hohenpriestern<br>15 und sagte: \u00bbWas wollt ihr mir geben, da\u00df ich ihn euch in die H\u00e4nde liefere?\u00ab Da zahlten sie ihm drei\u00dfig Silberst\u00fccke aus (Sach 11,12).<br>16 Von da an suchte er nach einer guten Gelegenheit, um ihn zu \u00fcberliefern.<br>17 Am ersten Tage der unges\u00e4uerten Brote aber traten die J\u00fcnger zu Jesus und fragten ihn: \u00bbWo sollen wir dir alles vorbereiten, damit du das Passahmahl halten kannst?\u00ab<br>18 Er antwortete: \u00bbGeht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: \u203aDer Meister l\u00e4\u00dft dir sagen: Meine Zeit ist nahe; bei dir will ich das Passahmahl mit meinen J\u00fcngern halten.\u2039\u00ab<br>19 Die J\u00fcnger taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte, und richteten das Passahmahl zu.<br>20 Als es dann Abend geworden war, setzte er sich mit den zw\u00f6lf J\u00fcngern zu Tisch;<br>21 und w\u00e4hrend des Essens sagte er: \u00bbWahrlich ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern!\u00ab<br>22 Da wurden sie tief betr\u00fcbt und fragten ihn, einer nach dem andern: \u00bbIch bin es doch nicht etwa, Herr?\u00ab<br>23 Er antwortete: \u00bbDer die Hand zusammen mit mir in die Sch\u00fcssel getaucht hat, der wird mich ausliefern.<br>24 Der Menschensohn geht zwar dahin, wie \u00fcber ihn in der Schrift steht; doch wehe dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! F\u00fcr diesen Menschen w\u00e4re es besser, er w\u00e4re nicht geboren!\u00ab<br>25 Da nahm Judas, der ihn verraten wollte, das Wort und fragte: \u00bbIch bin es doch nicht etwa, Rabbi?\u00ab Er erwiderte ihm: \u00bbDoch, du bist es.\u00ab<br>26 W\u00e4hrend des Essens aber nahm Jesus das Brot, sprach den Lobpreis (Gottes), brach das Brot und gab es den J\u00fcngern mit den Worten: \u00bbNehmt, esset! Dies ist mein Leib.\u00ab<br>27 Dann nahm er einen Becher, sprach das Dankgebet und gab ihnen den mit den Worten: \u00bbTrinkt alle daraus!<br>28 Denn dies ist mein Blut, das Blut des (neuen) Bundes (2.Mose 24,8; Sach 9,11), das f\u00fcr viele vergossen wird zur Vergebung der S\u00fcnden.<br>29 Ich sage euch aber: Ich werde von nun an von diesem Erzeugnis des Weinstocks nicht mehr trinken bis zu jenem Tage, an dem ich es mit euch neu trinken werde im Reiche meines Vaters.\u00ab<br>30 Nachdem sie dann den Lobpreis (Ps 115-118) gesungen hatten, gingen sie (aus der Stadt) hinaus an den \u00d6lberg.<br>31 Dabei sagte Jesus zu ihnen: \u00bbIhr werdet alle in dieser Nacht an mir Ansto\u00df nehmen; denn es steht geschrieben (Sach 13,7): \u203aIch werde den Hirten niederschlagen, dann werden die Schafe der Herde sich zerstreuen.\u2039<br>32 Nach meiner Auferweckung aber werde ich euch voraus nach Galil\u00e4a gehen.\u00ab<br>33 Da antwortete ihm Petrus: \u00bbM\u00f6gen auch alle an dir Ansto\u00df nehmen: ich werde niemals an dir Ansto\u00df nehmen!\u00ab<br>34 Jesus erwiderte ihm: \u00bbWahrlich ich sage dir: Noch in dieser Nacht, ehe der Hahn kr\u00e4ht, wirst du mich dreimal verleugnen.\u00ab<br>35 Petrus antwortete ihm: \u00bbWenn ich auch mit dir sterben m\u00fc\u00dfte, werde ich dich doch niemals verleugnen!\u00ab Das gleiche versicherten auch die anderen J\u00fcnger alle.<br>36 Hierauf kam Jesus mit ihnen an einen Ort namens Gethsemane und sagte zu den J\u00fcngern: \u00bbSetzt euch hier nieder, w\u00e4hrend ich dorthin gehe und bete!\u00ab<br>37 Dann nahm er Petrus und die beiden S\u00f6hne des Zebed\u00e4us mit sich und fing an zu trauern und zu zagen.<br>38 Da sagte er zu ihnen: \u00bbTiefbetr\u00fcbt ist meine Seele bis zum Tode; bleibt hier und haltet euch wach mit mir!\u00ab<br>39 Nachdem er dann ein wenig weitergegangen war, warf er sich auf sein Angesicht nieder und betete mit den Worten: \u00bbMein Vater, wenn es m\u00f6glich ist, so la\u00df diesen Kelch an mir vor\u00fcbergehen! Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!\u00ab<br>40 Hierauf ging er zu den J\u00fcngern zur\u00fcck und fand sie schlafend und sagte zu Petrus: \u00bbSo wenig seid ihr imstande gewesen, eine einzige Stunde mit mir zu wachen?<br>41 Wachet, und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet! Der Geist ist willig, das Fleisch aber ist schwach.\u00ab<br>42 Wiederum ging er zum zweitenmal weg und betete mit den Worten: \u00bbMein Vater, wenn dieser Kelch nicht (an mir) vor\u00fcbergehen kann, ohne da\u00df ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!\u00ab<br>43 Als er dann zur\u00fcckkam, fand er sie (wieder) schlafend, denn die Augen fielen ihnen vor M\u00fcdigkeit zu.<br>44 Da verlie\u00df er sie, ging wieder weg und betete zum drittenmal, wieder mit denselben Worten.<br>45 Hierauf kehrte er zu den J\u00fcngern zur\u00fcck und sagte zu ihnen: \u00bbSchlaft ein andermal und ruht euch aus! Doch jetzt ist die Stunde gekommen, da\u00df der Menschensohn S\u00fcndern in die H\u00e4nde geliefert wird!<br>46 Steht auf, wir wollen gehen! Seht, mein Verr\u00e4ter ist nahe gekommen!\u00ab<br>47 W\u00e4hrend er noch redete, da kam pl\u00f6tzlich Judas, einer von den Zw\u00f6lfen, und mit ihm eine gro\u00dfe Schar mit Schwertern und Kn\u00fctteln, von den Hohenpriestern und \u00c4ltesten des Volkes her.<br>48 Sein Verr\u00e4ter hatte aber ein Zeichen mit ihnen verabredet, n\u00e4mlich: \u00bbDer, den ich k\u00fcssen werde, der ist\u2019s; den nehmt fest!\u00ab<br>49 Er trat also sogleich auf Jesus zu mit den Worten: \u00bbSei gegr\u00fc\u00dft, Rabbi!\u00ab und k\u00fc\u00dfte ihn.<br>50 Jesus aber sagte zu ihm: \u00bbFreund, (tu das) wozu du hergekommen bist!\u00ab Hierauf traten sie herzu, legten Hand an Jesus und nahmen ihn fest.<br>51 Einer jedoch von den Begleitern Jesu streckte die Hand aus, zog sein Schwert, schlug damit nach dem Knechte des Hohenpriesters und hieb ihm das Ohr ab.<br>52 Da sagte Jesus zu ihm: \u00bbStecke dein Schwert wieder an seinen Ort! Denn wer zum Schwerte greift, wird durchs Schwert umkommen!<br>53 Oder meinst du, ich k\u00f6nnte meinen Vater nicht bitten, und er w\u00fcrde mir nicht sogleich mehr als zw\u00f6lf Legionen Engel zu Hilfe senden?<br>54 Wie sollten dann aber die Ausspr\u00fcche der Schrift erf\u00fcllt werden, da\u00df es so geschehen mu\u00df?\u00ab<br>55 In jener Stunde sagte Jesus zu den Haufen: \u00bbWie gegen einen R\u00e4uber seid ihr mit Schwertern und Kn\u00fctteln ausgezogen, um mich gefangen zu nehmen. T\u00e4glich habe ich im Tempel gesessen und gelehrt, und ihr habt mich nicht festgenommen.<br>56 Dies alles ist aber geschehen, damit die Schriften der Propheten erf\u00fcllt werden!\u00ab Hierauf verlie\u00dfen ihn die J\u00fcnger alle und ergriffen die Flucht.<br>57 Die M\u00e4nner aber, die Jesus festgenommen hatten, f\u00fchrten ihn zu dem Hohenpriester Kaiphas ab, wo die Schriftgelehrten und die \u00c4ltesten sich versammelten.<br>58 Petrus aber folgte ihm von fern bis zum Palast des Hohenpriesters, ging hinein und setzte sich dort unter den Dienern hin, um den Ausgang der Sache abzuwarten.<br>59 Die Hohenpriester aber und der gesamte Hohe Rat suchten nach einer falschen Zeugenaussage gegen Jesus, um ihn zum Tode verurteilen zu k\u00f6nnen;<br>60 doch sie fanden keine, obgleich viele falsche Zeugen herzutraten. Zuletzt aber traten zwei auf<br>61 und sagten aus: \u00bbDieser Mensch hat behauptet: \u203aIch kann den Tempel Gottes abbrechen und ihn in drei Tagen wieder aufbauen.\u2039\u00ab<br>62 Da stand der Hohepriester auf und fragte ihn: \u00bbEntgegnest du nichts auf das, was diese Zeugen gegen dich aussagen?\u00ab Jesus aber schwieg.<br>63 Da sagte der Hohepriester zu ihm: \u00bbIch beschw\u00f6re dich bei dem lebendigen Gott: Sage uns, bist du Christus, der Sohn Gottes?\u00ab<br>64 Da gab Jesus ihm zur Antwort: \u00bbJa, ich bin es! Doch ich tue euch kund: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels.\u00ab (Dan 7,13; Ps 110,1)<br>65 Da zerri\u00df der Hohepriester seine Kleider und sagte: \u00bbEr hat Gott gel\u00e4stert! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Jetzt habt ihr selbst die Gottesl\u00e4sterung geh\u00f6rt! Was urteilt ihr?\u00ab<br>66 Sie gaben die Erkl\u00e4rung ab: \u00bbEr ist des Todes schuldig!\u00ab<br>67 Hierauf spien sie ihm ins Gesicht und schlugen ihn mit den F\u00e4usten; andere gaben ihm Backenstreiche<br>68 und sagten: \u00bbWeissage uns, Christus! Wer ist es, der dich geschlagen hat?\u00ab<br>69 Petrus aber sa\u00df (unterdessen) drau\u00dfen im Hof. Da trat eine Magd auf ihn zu und sagte: \u00bbDu bist auch bei Jesus, dem Galil\u00e4er, gewesen!\u00ab<br>70 Er aber leugnete vor allen und sagte: \u00bbIch verstehe nicht, was du da sagst!\u00ab<br>71 Als er dann in die Torhalle hinausgegangen war, bemerkte ihn eine andere Magd und sagte zu den Leuten dort: \u00bbDieser ist auch mit Jesus, dem Nazor\u00e4er, zusammen gewesen!\u00ab<br>72 Da leugnete er wieder, (diesmal) mit einem Eid: \u00bbich kenne den Menschen nicht!\u00ab<br>73 Nach einer kleinen Weile aber traten die Leute, die dort standen, hinzu und sagten zu Petrus: \u00bbWahrhaftig, du geh\u00f6rst auch zu ihnen: schon deine Sprache verr\u00e4t dich!\u00ab<br>74 Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schw\u00f6ren: \u00bbIch kenne den Menschen nicht!\u00ab, und sogleich darauf kr\u00e4hte der Hahn.<br>75 Da dachte Petrus an das Wort Jesu, der ihm gesagt hatte: \u00bbNoch ehe der Hahn kr\u00e4ht, wirst du mich dreimal verleugnen.\u00ab Und er ging hinaus und weinte bitterlich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 27<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als es hierauf Tag geworden war, fa\u00dften alle Hohenpriester und die \u00c4ltesten des Volkes einen Beschlu\u00df gegen Jesus, um seine Hinrichtung zu erreichen.<br>2 Sie lie\u00dfen ihn dann fesseln und abf\u00fchren und \u00fcbergaben ihn dem Statthalter Pontius Pilatus.<br>3 Als jetzt Judas, sein Verr\u00e4ter, erkannte, da\u00df er (Jesus) verurteilt worden war, bereute er seine Tat. Und er brachte die drei\u00dfig Silberst\u00fccke den Hohenpriestern und \u00c4ltesten zur\u00fcck<br>4 mit den Worten: \u00bbIch habe unrecht getan, da\u00df ich unschuldiges Blut \u00fcberantwortet habe!\u00ab Sie aber erwiderten: \u00bbWas geht das uns an? Da sich du selber zu!\u00ab<br>5 Da warf er das Geld in das Tempelhaus und machte sich davon, ging hin und erh\u00e4ngte sich.<br>6 Die Hohenpriester aber nahmen das Geld und sagten: \u00bbEs geht nicht an, da\u00df wir es in den Tempelschatz tun, denn es ist Blutgeld.\u00ab<br>7 Nachdem sie dann einen Beschlu\u00df gefa\u00dft hatten, kauften sie f\u00fcr das Geld den \u203aT\u00f6pferacker\u2039 zum Begr\u00e4bnisplatz f\u00fcr die Fremden;<br>8 daher f\u00fchrt jener Acker den Namen \u203aBlutacker\u2039 (hebr\u00e4isch Hakeldama) bis auf den heutigen Tag.<br>9 Damals erf\u00fcllte sich das Wort des Propheten Jeremia (Sach 11,12-13; Jer 32,6): \u00bbSie nahmen die drei\u00dfig Silberst\u00fccke, den Geldbetrag f\u00fcr den so Gewerteten, auf den man von seiten der Israeliten einen solchen Preis ausgesetzt hatte,<br>10 und gaben sie f\u00fcr den T\u00f6pferacker, wie der Herr es mir geboten hatte.\u00ab<br>11 Jesus aber wurde dem Statthalter vorgef\u00fchrt, und dieser befragte ihn mit den Worten: \u00bbBist du der K\u00f6nig der Juden?\u00ab Jesus antwortete: \u00bbJa, ich bin es.\u00ab<br>12 W\u00e4hrend er dann von den Hohenpriestern und \u00c4ltesten angeklagt wurde, gab er keine Antwort.<br>13 Da fragte ihn Pilatus: \u00bbH\u00f6rst du nicht, was sie alles gegen dich aussagen?\u00ab<br>14 Doch er antwortete ihm auf keine einzige Frage, so da\u00df der Statthalter sich sehr verwunderte.<br>15 An jedem (Passah-) Fest aber pflegte der Statthalter dem Volke einen Gefangenen nach ihrer Wahl freizugeben.<br>16 Man hatte aber damals einen ber\u00fcchtigten Gefangenen namens Barabbas (in Haft).<br>17 Als die Menge nun versammelt war, fragte Pilatus sie: \u00bbWen soll ich euch freigeben, Barabbas oder Jesus, den man Christus nennt?\u00ab<br>18 Er wu\u00dfte n\u00e4mlich wohl, da\u00df sie ihn aus Neid \u00fcberantwortet hatten.<br>19 W\u00e4hrend er aber auf dem Richterstuhl sa\u00df, schickte seine Frau zu ihm und lie\u00df ihm sagen: \u00bbHabe du mit diesem Gerechten nichts zu schaffen! Denn ich habe heute nacht im Traum viel um seinetwillen ausgestanden.\u00ab<br>20 Die Hohenpriester und \u00c4ltesten aber redeten auf das Volk ein, sie m\u00f6chten sich den Barabbas erbitten, Jesus dagegen hinrichten lassen.<br>21 Da richtete der Statthalter (nochmals) die Frage an sie: \u00bbWen von den beiden soll ich euch freigeben?\u00ab Sie riefen: \u00bbBarabbas!\u00ab<br>22 Pilatus fragte sie weiter: \u00bbWas soll ich denn mit Jesus machen, den man Christus nennt?\u00ab Sie riefen alle: \u00bbAns Kreuz mit ihm!\u00ab<br>23 Der Statthalter entgegnete ihnen: \u00bbWas hat er denn B\u00f6ses getan?\u00ab Sie schrien nur noch lauter: \u00bbAns Kreuz mit ihm!\u00ab<br>24 Als nun Pilatus einsah, da\u00df er nichts erreichte, der L\u00e4rm vielmehr immer gr\u00f6\u00dfer wurde, lie\u00df er sich Wasser reichen, wusch sich vor dem Volk die H\u00e4nde und sagte: \u00bbIch bin am Blut dieses Gerechten unschuldig; seht ihr zu!\u00ab<br>25 Da antwortete das gesamte Volk mit dem Ruf: \u00bbSein Blut (komme) \u00fcber uns und \u00fcber unsere Kinder!\u00ab<br>26 Daraufhin gab er ihnen den Barabbas frei, Jesus aber lie\u00df er gei\u00dfeln und \u00fcberwies ihn dann (den Soldaten) zur Kreuzigung.<br>27 Hierauf nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus mit sich in die Statthalterei und riefen dort die ganze Kohorte gegen ihn zusammen.<br>28 Dann entkleideten sie ihn und legten ihm einen scharlachroten Mantel um,<br>29 flochten aus Dornen eine Krone, die sie ihm aufs Haupt setzten, und (gaben) ihm ein Rohr in die rechte Hand; darauf warfen sie sich vor ihm auf die Knie nieder und verh\u00f6hnten ihn mit den Worten: \u00bbSei gegr\u00fc\u00dft, Judenk\u00f6nig!\u00ab<br>30 Auch spien sie ihn an, nahmen das Rohr und schlugen ihn damit aufs Haupt.<br>31 Nachdem sie ihn so verspottet hatten, nahmen sie ihm den Mantel wieder ab und legten ihm seine eigenen Kleider an; dann f\u00fchrten sie ihn zur Kreuzigung ab.<br>32 W\u00e4hrend sie aber (zur Stadt) hinauszogen, trafen sie einen Mann aus Cyrene namens Simon an; diesen zwangen sie, ihm das Kreuz zu tragen.<br>33 Als sie dann auf einem Platz namens Golgatha, das bedeutet Sch\u00e4delst\u00e4tte, angekommen waren,<br>34 gaben sie ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war (Ps 69,22); doch als er ihn gekostet hatte, wollte er ihn nicht trinken.<br>35 Nachdem sie ihn dann gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleidungsst\u00fccke unter sich, indem sie das Los um sie warfen (Ps 22,19),<br>36 setzten sich hierauf nieder und bewachten ihn dort.<br>37 \u00dcber seinem Haupt hatten sie eine Inschrift angebracht, die seine Schuld angeben sollte; sie lautete: \u00bbDieser ist Jesus, der K\u00f6nig der Juden.\u00ab<br>38 Sodann wurden zwei R\u00e4uber mit ihm gekreuzigt, der eine zu seiner Rechten, der andere zu seiner Linken.<br>39 Die Vor\u00fcbergehenden aber schm\u00e4hten ihn, wobei sie den Kopf sch\u00fcttelten (Ps 22,8; 109,25)<br>40 und ausriefen: \u00bbDu wolltest ja den Tempel abbrechen und ihn in drei Tagen wieder aufbauen! Hilf dir nun selbst, wenn du Gottes Sohn bist, und steige vom Kreuz herab!\u00ab<br>41 Ebenso verh\u00f6hnten ihn auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten und \u00c4ltesten mit den Worten:<br>42 \u00bbAnderen hat er geholfen, sich selber kann er nicht helfen! Er ist der K\u00f6nig von Israel: so steige er jetzt vom Kreuz herab, dann wollen wir an ihn glauben!<br>43 Er hat auf Gott vertraut: der rette ihn jetzt, wenn er ihm wohlwill! Er hat ja doch behauptet: \u203aIch bin Gottes Sohn.\u2039\u00ab<br>44 In der gleichen Weise schm\u00e4hten ihn auch die R\u00e4uber, die mit ihm gekreuzigt waren.<br>45 Aber von der sechsten Stunde an trat eine Finsternis \u00fcber das ganze Land ein bis zur neunten Stunde.<br>46 Um die neunte Stunde aber rief Jesus mit lauter Stimme aus: \u00bbEli, Eli, lema sabachthani?\u00ab, das hei\u00dft: \u00bbMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?\u00ab (Ps 22,2).<br>47 Als einige von den dort Stehenden dies h\u00f6rten, sagten sie: \u00bbDer ruft den Elia!\u00ab<br>48 Und sogleich lief einer von ihnen hin, nahm einen Schwamm, tr\u00e4nkte ihn mit Essig, steckte ihn an ein Rohr und wollte Jesus trinken lassen.<br>49 Die anderen aber sagten: \u00bbLa\u00df das! Wir wollen doch sehen, ob Elia wirklich kommt, um ihm zu helfen.\u00ab<br>50 Jesus aber stie\u00df noch einmal einen lauten Schrei aus und gab dann seinen Geist auf.<br>51 Da zerri\u00df der Vorhang im Tempel von oben bis unten in zwei St\u00fccke, die Erde erbebte und die Felsen zersprangen,<br>52 die Gr\u00e4ber taten sich auf, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt,<br>53 kamen nach seiner Auferstehung aus ihren Gr\u00e4bern hervor, gingen in die heilige Stadt hinein und erschienen vielen.<br>54 Als aber der Hauptmann und seine Leute, die Jesus zu bewachen hatten, das Erdbeben und was (sonst noch) geschah, sahen, gerieten sie in gro\u00dfe Furcht und sagten: \u00bbDieser ist wirklich Gottes Sohn gewesen!\u00ab<br>55 Es waren dort aber auch viele Frauen zugegen, die von weitem zuschauten; sie waren Jesus aus Galil\u00e4a nachgefolgt und hatten ihm Dienste geleistet.<br>56 Unter ihnen befanden sich Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus und des Joseph, und die Mutter der S\u00f6hne des Zebed\u00e4us.<br>57 Als es dann Sp\u00e4tnachmittag geworden war, kam ein reicher Mann von Arimath\u00e4a namens Joseph, der gleichfalls ein J\u00fcnger Jesu geworden war;<br>58 dieser begab sich zu Pilatus und bat ihn um den Leichnam Jesu. Da gab Pilatus den Befehl, man solle ihm den Leichnam \u00fcbergeben.<br>59 Joseph nahm nun den Leichnam, wickelte ihn in reine Leinwand<br>60 und legte ihn in das neue Grab, das er f\u00fcr sich selbst im Felsen hatte aushauen lassen; dann w\u00e4lzte er einen gro\u00dfen Stein vor den Eingang des Grabes und entfernte sich.<br>61 Es waren aber dort Maria von Magdala und die andere Maria zugegen; die sa\u00dfen dem Grabe gegen\u00fcber. \u2013<br>62 Am n\u00e4chsten Tage aber, der auf den R\u00fcsttag folgte, versammelten sich die Hohenpriester und Pharis\u00e4er bei Pilatus<br>63 und sagten: \u00bbHerr, es ist uns eingefallen, da\u00df jener Betr\u00fcger bei seinen Lebzeiten angek\u00fcndigt hat: \u203aNach drei Tagen werde ich auferweckt.\u2039<br>64 Gib also Befehl, da\u00df das Grab bis zum dritten Tag sicher bewacht wird; sonst k\u00f6nnten seine J\u00fcnger kommen, k\u00f6nnten ihn stehlen und dann zum Volke sagen: \u203aEr ist von den Toten auferweckt worden\u2039; dann w\u00fcrde der letzte Betrug noch schlimmer sein als der erste.\u00ab<br>65 Pilatus antwortete ihnen: \u00bbIhr sollt eine Wachmannschaft haben; geht hin und verwahrt (das Grab) sicher, so gut ihr k\u00f6nnt!\u00ab<br>66 Da gingen sie hin und sicherten das Grab unter Hinzuziehung der Wachmannschaft, nachdem sie den Stein versiegelt hatten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matth\u00e4us Kapitel 28<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">IX. Der Auferstehungsbericht (Kap. 28)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Nach Ablauf des Sabbats aber, als der erste Tag nach dem Sabbat anbrechen wollte, gingen Maria von Magdala und die andere Maria hin, um nach dem Grabe zu sehen.<br>2 Da entstand pl\u00f6tzlich ein starkes Erdbeben; denn ein Engel des Herrn, der vom Himmel herabgekommen und herangetreten war, w\u00e4lzte den Stein weg und setzte sich oben darauf.<br>3 Sein Aussehen war (leuchtend) wie der Blitz und sein Gewand wei\u00df wie der Schnee.<br>4 Aus Furcht vor ihm zitterten die W\u00e4chter und wurden wie tot.<br>5 Der Engel aber wandte sich an die Frauen mit den Worten: \u00bbF\u00fcrchtet ihr euch nicht! Denn ich wei\u00df, da\u00df ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.<br>6 Er ist nicht (mehr) hier, denn er ist auferweckt worden, wie er es vorausgesagt hat. Kommt her, seht euch die Stelle an, wo er gelegen hat.<br>7 Geht nun eilends hin und sagt seinen J\u00fcngern: \u00bbEr ist von den Toten auferweckt worden und geht euch voran nach Galil\u00e4a; dort werdet ihr ihn wiedersehen; beachtet wohl, was ich euch gesagt habe!\u00ab<br>8 Da gingen sie eilends vom Grabe weg voller Furcht und (zugleich) voll gro\u00dfer Freude und eilten davon, um seinen J\u00fcngern die Botschaft zu bringen.<br>9 Und siehe! Jesus kam ihnen entgegen mit den Worten: \u00bbSeid gegr\u00fc\u00dft!\u00ab Da gingen sie auf ihn zu, umfa\u00dften seine F\u00fc\u00dfe und warfen sich anbetend vor ihm nieder.<br>10 Hierauf sagte Jesus zu ihnen: \u00bbF\u00fcrchtet euch nicht! Geht hin und verk\u00fcndigt meinen Br\u00fcdern, da\u00df sie nach Galil\u00e4a gehen sollen: dort werden sie mich wiedersehen.\u00ab<br>11 W\u00e4hrend sie nun hingingen, begaben sich einige von der Wachmannschaft (des Grabes) in die Stadt und meldeten den Hohenpriestern alles, was sich zugetragen hatte.<br>12 Nachdem diese sich mit den \u00c4ltesten versammelt und sich beraten hatten, gaben sie den Soldaten reichlich Geld<br>13 und sagten: \u00bbMacht folgende Aussagen: \u203aSeine J\u00fcnger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, w\u00e4hrend wir schliefen.\u2039<br>14 Und wenn dies dem Statthalter zu Ohren kommen sollte, wollen wir ihn schon beschwichtigen und daf\u00fcr sorgen, da\u00df ihr keine Angst zu haben braucht.\u00ab<br>15 Da nahmen sie (die Soldaten) das Geld und verfuhren nach der empfangenen Weisung; und so ist dieses Gerede bei den Juden in Umlauf gekommen bis zum heutigen Tag.<br>16 Die elf J\u00fcnger aber begaben sich nach Galil\u00e4a auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte;<br>17 und als sie ihn erblickten, warfen sie sich vor ihm nieder; einige aber hegten Zweifel.<br>18 Da trat Jesus herzu und redete sie mit den Worten an: \u00bbMir ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden verliehen.<br>19 Darum gehet hin und macht alle V\u00f6lker zu (meinen) J\u00fcngern: tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes<br>20 und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und wisset wohl: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!\u00ab<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-328_7bf78b-85 .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-328_7bf78b-85 .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-328_7bf78b-85\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns328_1c4dea-7f{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns328_1c4dea-7f .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns328_1c4dea-7f 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Kindheitsgeschichte Jesu (Kap. 1-2) Das Geschlechtsregister von Jesus Christus 1 Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:2 Abraham war der Vater Isaaks; Isaak der Vater Jakobs; Jakob der Vater Judas und seiner Br\u00fcder;3 Juda war der Vater des Phares und des Zara, deren Mutter Thamar&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"hide","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-328","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nt-menge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/328","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=328"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/328\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4249,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/328\/revisions\/4249"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=328"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=328"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=328"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}