{"id":347,"date":"2023-12-20T19:04:13","date_gmt":"2023-12-20T18:04:13","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=347"},"modified":"2026-01-17T13:18:53","modified_gmt":"2026-01-17T12:18:53","slug":"markus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=347","title":{"rendered":"Markus"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das Evangelium nach Markus<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns347_3de964-06{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns347_3de964-06 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns347_3de964-06 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns347_3de964-06 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns347_3de964-06 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns347_3de964-06 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns347_3de964-06 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns347_3de964-06 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns347_3de964-06 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns347_3de964-06\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn347_cf6e0d-5c.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn347_cf6e0d-5c kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2263\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn347_1bb294-ba.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn347_1bb294-ba kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id347_83a78c-91 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id347_83a78c-91 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id347_83a78c-91 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id347_83a78c-91 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einleitung: Die Vorbereitung<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Die Heilsbotschaft von Jesus Christus, dem Sohne Gottes, hat folgenden Anfang:<br>2 Wie beim Propheten Jesaja geschrieben steht: \u00bbSiehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der dir den Weg herrichten soll\u00ab (Mal 3,1);<br>3 \u00bbeine Stimme ruft in der W\u00fcste: \u203aBereitet den Weg des Herrn, macht gerade seine Pfade!\u2039\u00ab (Jes 40,3) \u2013:<br>4 so trat Johannes der T\u00e4ufer in der W\u00fcste auf, indem er eine Taufe der Bu\u00dfe predigte zur Vergebung der S\u00fcnden.<br>5 Da zog das ganze j\u00fcdische Land und auch alle Einwohner Jerusalems zu ihm hinaus und lie\u00dfen sich von ihm im Jordanflu\u00df taufen, indem sie ihre S\u00fcnden bekannten.<br>6 Johannes trug aber ein Fell von Kamelhaaren und einen ledernen Gurt um seine H\u00fcften; er n\u00e4hrte sich von Heuschrecken und wildem Honig,<br>7 und seine Predigt lautete: \u00bbNach mir kommt der, welcher st\u00e4rker ist als ich, f\u00fcr den ich nicht gut genug bin, ihm geb\u00fcckt seine Schuhriemen aufzul\u00f6sen.<br>8 Ich habe euch (nur) mit Wasser getauft, er aber wird euch mit heiligem Geiste taufen.\u00ab<br>9 In jenen Tagen begab es sich nun auch, da\u00df Jesus aus Nazareth in Galil\u00e4a kam und sich von Johannes im Jordan taufen lie\u00df.<br>10 Da, als er gerade aus dem Wasser heraufstieg, sah er (Johannes oder Jesus) den Himmel sich spalten und den Geist wie eine Taube auf ihn herabschweben;<br>11 und eine Stimme erscholl aus den Himmeln: \u00bbDu bist mein geliebter Sohn; an dir habe ich Wohlgefallen gefunden!\u00ab \u2013<br>12 Und sogleich trieb der Geist ihn in die W\u00fcste hinaus;<br>13 und er war vierzig Tage lang in der W\u00fcste und wurde vom Satan versucht; er weilte dort bei den wilden Tieren, und die Engel leisteten ihm Dienste.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I. Die Anf\u00e4nge der Wirksamkeit Jesu in Galil\u00e4a (1,14-45)<\/h3>\n\n\n\n<p>14 Nachdem dann Johannes ins Gef\u00e4ngnis gesetzt war, begab Jesus sich nach Galil\u00e4a und verk\u00fcndete dort die Heilsbotschaft Gottes<br>15 mit den Worten: \u00bbDie Zeit ist erf\u00fcllt und das Reich Gottes nahe herbeigekommen; tut Bu\u00dfe und glaubt an die Heilsbotschaft!\u00ab<br>16 Als Jesus nun (eines Tages) am Ufer des Galil\u00e4ischen Sees hinging, sah er Simon und Andreas, den Bruder Simons, die Netze im See auswerfen; sie waren n\u00e4mlich Fischer.<br>17 Da sagte Jesus zu ihnen: \u00bbKommt, folgt mir nach, ich will euch zu Menschenfischern machen!\u00ab<br>18 Sogleich lie\u00dfen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.<br>19 Als er dann ein wenig weitergegangen war, sah er Jakobus, den Sohn des Zebed\u00e4us, und seinen Bruder Johannes, die, ebenfalls im Boot, ihre Netze instand setzten.<br>20 Sogleich berief er sie; da lie\u00dfen sie ihren Vater Zebed\u00e4us mit den Lohnknechten im Boot und folgten ihm nach.<br>21 Sie begaben sich dann nach Kapernaum hinein; und sogleich am (n\u00e4chsten) Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.<br>22 Da waren sie \u00fcber seine Lehre betroffen; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, ganz anders als die Schriftgelehrten (Mt 7,29).<br>23 Nun war da gerade in ihrer Synagoge ein Mann mit einem unreinen Geist behaftet; der schrie auf<br>24 und rief: \u00bbWas willst du von uns, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, um uns zu verderben! Ich wei\u00df von dir, wer du bist: der Heilige Gottes!\u00ab<br>25 Jesus bedrohte ihn mit den Worten: \u00bbVerstumme und fahre aus von ihm!\u00ab<br>26 Da ri\u00df der unreine Geist den Mann (in Kr\u00e4mpfen) hin und her und fuhr dann mit einem lauten Schrei von ihm aus.<br>27 Da gerieten sie allesamt in Staunen, so da\u00df sie sich miteinander besprachen und sich befragten: \u00bbWas ist dies? Eine neue Lehre mit (g\u00f6ttlicher) Vollmacht! Auch den unreinen Geistern gebietet er, und sie gehorchen ihm!\u00ab<br>28 Und der Ruf von ihm verbreitete sich alsbald \u00fcberall in der ganzen umliegenden Landschaft Galil\u00e4a.<br>29 Sobald sie dann die Synagoge verlassen hatten, begaben sie sich in Begleitung des Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas.<br>30 Die Schwiegermutter Simons aber lag dort fieberkrank zu Bett, was man ihm sogleich von ihr mitteilte.<br>31 Er trat nun zu ihr, fa\u00dfte sie bei der Hand und richtete sie auf; da wich das Fieber sogleich von ihr, und sie wartete ihnen (bei der Mahlzeit) auf.<br>32 Als es dann Abend geworden und die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu ihm,<br>33 und die ganze Stadt war an der T\u00fcr versammelt.<br>34 Und er heilte viele, die an Krankheiten aller Art litten, und trieb viele b\u00f6se Geister aus, lie\u00df dabei aber die Geister nicht reden, weil sie ihn kannten.<br>35 Fr\u00fchmorgens aber, als es noch ganz dunkel war, stand er auf, verlie\u00df das Haus und begab sich an einen einsamen Ort, wo er betete.<br>36 Simon jedoch und seine Genossen eilten ihm nach,<br>37 und als sie ihn gefunden hatten, sagten sie zu ihm: \u00bbAlle suchen dich!\u00ab<br>38 Er aber antwortete ihnen: \u00bbWir wollen anderswohin in die benachbarten Ortschaften gehen, damit ich auch dort die Botschaft ausrichte; denn dazu bin ich ausgezogen.\u00ab<br>39 So wanderte er denn in ganz Galil\u00e4a umher, indem er in ihren Synagogen predigte und die b\u00f6sen Geister austrieb.<br>40 Da kam ein Auss\u00e4tziger zu ihm, fiel vor ihm auf die Knie nieder und bat ihn flehentlich mit den Worten: \u00bbWenn du willst, kannst du mich reinigen.\u00ab<br>41 Jesus hatte Mitleid mit ihm, streckte seine Hand aus, fa\u00dfte ihn an und sagte zu ihm: \u00bbIch will\u2019s: werde rein!\u00ab<br>42 Da verschwand der Aussatz sogleich von ihm, und er wurde rein.<br>43 Jesus aber gab ihm strenge Weisung, hie\u00df ihn auf der Stelle weggehen<br>44 und sagte zu ihm: \u00bbH\u00fcte dich, jemandem etwas davon zu sagen! Gehe vielmehr hin, zeige dich dem Priester und bringe f\u00fcr deine Reinigung das Opfer dar, das Mose (3.Mose 13,49; 14,10) geboten hat, zum Zeugnis f\u00fcr sie!\u00ab<br>45 Als jener aber weggegangen war, fing er an, vielfach davon zu erz\u00e4hlen und die Sache \u00fcberall bekannt zu machen, so da\u00df Jesus nicht mehr offen in eine Stadt hineingehen konnte, sondern sich drau\u00dfen an einsamen Orten aufhalten mu\u00dfte; und doch kamen die Leute von allen Seiten her zu ihm.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II. Zusammenst\u00f6\u00dfe mit den F\u00fchrern des Volkes (Schriftgelehrten und Pharis\u00e4ern) (2,1-3,6)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als er dann nach einiger Zeit wieder nach Kapernaum heimgekommen war und die Kunde sich verbreitet hatte, da\u00df er im Hause sei,<br>2 da versammelten sich alsbald so viele Leute, da\u00df selbst der Platz vor der T\u00fcr f\u00fcr sie nicht mehr ausreichte; und er verk\u00fcndigte ihnen das Wort.<br>3 Da kamen Leute zu ihm, die einen Gel\u00e4hmten brachten, der von vier M\u00e4nnern getragen wurde.<br>4 Weil sie nun mit ihm wegen der Volksmenge nicht an ihn herankommen konnten, deckten sie \u00fcber der Stelle, wo Jesus sich befand, das Hausdach ab und lie\u00dfen das Tragbett, auf dem der Gel\u00e4hmte lag, durch eine \u00d6ffnung, die sie hindurchgebrochen hatten, hinab.<br>5 Als Jesus nun ihren Glauben erkannte, sagte er zu dem Gel\u00e4hmten: \u00bbMein Sohn, deine S\u00fcnden sind (dir) vergeben!\u00ab<br>6 Es sa\u00dfen dort aber einige Schriftgelehrte, die machten sich in ihrem Herzen Gedanken:<br>7 \u00bbWie kann dieser so reden? Er l\u00e4stert ja Gott! Wer kann S\u00fcnden vergeben au\u00dfer Gott allein?\u00ab<br>8 Da nun Jesus in seinem Geiste sogleich erkannte, da\u00df sie so bei sich dachten, sagte er zu ihnen: \u00bbWarum denkt ihr so in euren Herzen?<br>9 Was ist leichter, zu dem Gel\u00e4hmten zu sagen: \u203aDeine S\u00fcnden sind (dir) vergeben\u2039, oder zu sagen: \u203aStehe auf, nimm dein Tragbett und gehe umher\u2039?<br>10 Damit ihr aber wi\u00dft, da\u00df der Menschensohn Vollmacht hat, S\u00fcnden auf Erden zu vergeben\u00ab \u2013 hierauf sagte er zu dem Gel\u00e4hmten:<br>11 \u00bbIch sage dir: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe heim in dein Haus!\u00ab<br>12 Da stand er auf, nahm sogleich das Tragbett und ging vor aller Augen hinaus, so da\u00df alle vor Staunen au\u00dfer sich gerieten und Gott priesen, indem sie erkl\u00e4rten: \u00bbSo etwas haben wir noch nie gesehen!\u00ab<br>13 Er ging hierauf wieder hinaus an den See, und die ganze Volksmenge kam zu ihm, und er lehrte sie.<br>14 Im Vor\u00fcbergehen sah er dann Levi, den Sohn des Alph\u00e4us, an der Zollst\u00e4tte sitzen und sagte zu ihm: \u00bbFolge mir nach!\u00ab Da stand er auf und folgte ihm nach.<br>15 Nun begab es sich, als Jesus in Levis Hause zu Tische sa\u00df, da\u00df viele Z\u00f6llner und S\u00fcnder mit Jesus und seinen J\u00fcngern am Mahl teilnahmen; denn es waren ihrer viele, die ihm (best\u00e4ndig) nachfolgten.<br>16 Als nun die Schriftgelehrten, die zu den Pharis\u00e4ern geh\u00f6rten, ihn mit den Z\u00f6llnern und S\u00fcndern zusammen essen sahen, sagten sie zu seinen J\u00fcngern: \u00bbWie (ist\u2019s nur m\u00f6glich), da\u00df er mit den Z\u00f6llnern und S\u00fcndern i\u00dft und trinkt?\u00ab<br>17 Als Jesus das h\u00f6rte, sagte er zu ihnen: \u00bbDie Gesunden haben keinen Arzt n\u00f6tig, wohl aber die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern S\u00fcnder.\u00ab<br>18 Die J\u00fcnger des Johannes und die Pharis\u00e4er fasteten gerade. Da kamen Leute zu Jesus mit der Frage: \u00bbWarum fasten die J\u00fcnger des Johannes und die Sch\u00fcler der Pharis\u00e4er, w\u00e4hrend deine J\u00fcnger es nicht tun?\u00ab<br>19 Jesus antwortete ihnen: \u00bbK\u00f6nnen etwa die Hochzeitsg\u00e4ste fasten, solange der Br\u00e4utigam noch bei ihnen weilt? Nein, solange sie den Br\u00e4utigam noch bei sich haben, k\u00f6nnen sie nicht fasten.<br>20 Es werden aber Tage kommen, wo der Br\u00e4utigam ihnen genommen sein wird; dann, an jenem Tage, werden sie fasten. \u2013<br>21 Niemand setzt ein St\u00fcck von ungewalktem Tuch auf ein altes Kleid; sonst rei\u00dft der eingesetzte neue Fleck von dem alten Kleide wieder ab, und es entsteht ein noch schlimmerer Ri\u00df.<br>22 Auch f\u00fcllt niemand neuen Wein in alte Schl\u00e4uche; sonst sprengt der Wein die Schl\u00e4uche, und der Wein geht samt den Schl\u00e4uchen verloren. Nein, neuer Wein geh\u00f6rt in neue Schl\u00e4uche.\u00ab<br>23 (Einst) begab es sich, da\u00df Jesus am Sabbat durch die Kornfelder wanderte, und seine J\u00fcnger begannen im Dahingehen \u00c4hren abzupfl\u00fccken.<br>24 Da sagten die Pharis\u00e4er zu ihm: \u00bbSieh, was sie da am Sabbat Unerlaubtes tun!\u00ab<br>25 Er antwortete ihnen: \u00bbHabt ihr noch niemals gelesen (1.Sam 21,2-7), was David getan hat, als er Mangel litt und ihn samt seinen Begleitern hungerte?<br>26 Wie er da ins Gotteshaus ging zur Zeit des Hohenpriesters Abjathar und die Schaubrote a\u00df, die doch niemand au\u00dfer den Priestern essen darf (3.Mose 24,5-9), und wie er auch seinen Begleitern davon gab?\u00ab<br>27 Dann fuhr er fort: \u00bbDer Sabbat ist um des Menschen willen da und nicht der Mensch um des Sabbats willen;<br>28 somit ist der Menschensohn Herr auch \u00fcber den Sabbat.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als er dann wieder einmal in eine Synagoge gegangen war, befand sich dort ein Mann, der einen gel\u00e4hmten (eig. verdorrten) Arm hatte;<br>2 und sie lauerten ihm auf, ob er ihn am Sabbat heilen w\u00fcrde, um dann eine Anklage gegen ihn zu erheben.<br>3 Da sagte er zu dem Manne, der den gel\u00e4hmten Arm hatte: \u00bbStehe auf (und tritt vor) in die Mitte!\u00ab<br>4 Dann fragte er sie: \u00bbDarf man am Sabbat Gutes tun, oder (soll man) B\u00f6ses tun? Darf man ein Leben (eig. eine Seele) retten oder soll man es t\u00f6ten?\u00ab Sie aber schwiegen.<br>5 Da blickte er sie ringsum voll Zorn an, betr\u00fcbt \u00fcber die Verstocktheit ihres Herzens, und sagte zu dem Manne: \u00bbStrecke deinen Arm aus!\u00ab Er streckte ihn aus, und sein Arm wurde wiederhergestellt.<br>6 Da gingen die Pharis\u00e4er sogleich hinaus und berieten sich mit den Anh\u00e4ngern des Herodes (Mt 22,16) \u00fcber ihn, wie sie ihn umbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">III. Die gro\u00dfen Zeichen und Worte Jesu in Galil\u00e4a und au\u00dferhalb Galil\u00e4as (3,7-8,26)<\/h3>\n\n\n\n<p>7 Jesus zog sich dann mit seinen J\u00fcngern an den See zur\u00fcck, und eine gro\u00dfe Volksmenge aus Galil\u00e4a begleitete ihn; auch aus Jud\u00e4a<br>8 und Jerusalem, aus Idum\u00e4a und dem Ostjordanlande und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen die Leute auf die Kunde von allen seinen Taten in gro\u00dfen Scharen zu ihm.<br>9 So befahl er denn seinen J\u00fcngern, ein Boot solle wegen der Volksmenge best\u00e4ndig f\u00fcr ihn bereitgehalten werden, damit man ihn nicht zu arg dr\u00e4nge;<br>10 denn weil er viele heilte, so suchten alle, die ein Leiden hatten, mit Gewalt an ihn heranzukommen, um ihn anr\u00fchren zu k\u00f6nnen;<br>11 und sooft die unreinen Geister ihn erblickten, warfen sie sich vor ihm nieder und riefen laut: \u00bbDu bist der Sohn Gottes!\u00ab<br>12 Er gab ihnen dann allemal die strenge Weisung, sie sollten ihn nicht (als Messias) offenbar machen.<br>13 Da stieg er auf den Berg hinauf und rief die zu sich, die er selbst (bei sich zu haben) w\u00fcnschte; und sie traten zu ihm heran.<br>14 So bestellte er denn zw\u00f6lf [die er auch Apostel nannte]; diese sollten best\u00e4ndig bei ihm sein, und er wollte sie auch aussenden, damit sie (die Heilsbotschaft) verk\u00fcndigten;<br>15 sie sollten auch Vollmacht zur Austreibung der b\u00f6sen Geister haben.<br>16 So setzte er die Zw\u00f6lf ein und legte dem Simon den Namen Petrus bei;<br>17 ferner Jakobus, den Sohn des Zebed\u00e4us, und Johannes, den Bruder des Jakobus, denen er den Namen Boanerges, das hei\u00dft \u203aDonners\u00f6hne\u2039, beilegte;<br>18 ferner Andreas, Philippus, Bartholom\u00e4us, Matth\u00e4us, Thomas, Jakobus, den Sohn des Alph\u00e4us, Thadd\u00e4us, Simon den Kanan\u00e4er<br>19 und Judas Iskariot, denselben, der ihn (sp\u00e4ter) \u00fcberantwortet hat.<br>20 Er ging dann in ein Haus; da sammelte sich wieder eine solche Volksmenge an, da\u00df sie nicht einmal Zeit zum Essen hatten.<br>21 Als seine Angeh\u00f6rigen Kunde davon erhielten, machten sie sich auf den Weg, um sich seiner zu bem\u00e4chtigen; denn sie sagten, er sei von Sinnen gekommen.<br>22 Auch die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: \u00bbEr ist von Beelzebul besessen\u00ab, und: \u00bbIm Bunde mit dem Obersten der b\u00f6sen Geister treibt er die Geister aus.\u00ab<br>23 Da rief Jesus sie zu sich und redete in Gleichnissen zu ihnen: \u00bbWie kann der Satan den Satan austreiben?<br>24 Und wenn ein Reich in sich selbst uneinig ist, so kann ein solches Reich keinen Bestand haben;<br>25 und wenn ein Haus in sich selbst uneinig ist, so wird ein solches Haus keinen Bestand haben k\u00f6nnen;<br>26 und wenn der Satan sich gegen sich selbst erhebt und mit sich selbst in Zwiespalt ger\u00e4t, so kann er nicht bestehen, sondern es ist zu Ende mit ihm.<br>27 Niemand kann aber in das Haus des Starken eintreten und ihm sein R\u00fcstzeug rauben, ohne zuvor den Starken gefesselt zu haben: erst dann kann er sein Haus auspl\u00fcndern.<br>28 Wahrlich ich sage euch: Alle S\u00fcnden werden den Menschenkindern vergeben werden, auch die L\u00e4sterungen, so viele sie deren aussprechen m\u00f6gen;<br>29 wer sich aber gegen den heiligen Geist der L\u00e4sterung schuldig macht, der erlangt in Ewigkeit keine Vergebung, sondern ist einer ewigen S\u00fcnde schuldig\u00ab \u2013<br>30 (das sagte Jesus) weil sie behaupteten, er sei von einem unreinen Geist besessen.<br>31 Da kamen seine Mutter und seine Br\u00fcder; sie blieben drau\u00dfen stehen, schickten zu ihm und lie\u00dfen ihn rufen,<br>32 w\u00e4hrend gerade eine gro\u00dfe Volksmenge um ihn herum sa\u00df. Als man ihm nun meldete: \u00bbDeine Mutter und deine Br\u00fcder [und deine Schwestern] sind drau\u00dfen und fragen nach dir\u00ab,<br>33 gab er ihnen zur Antwort: \u00bbWer ist meine Mutter, und wer sind meine Br\u00fcder?\u00ab<br>34 Und indem er auf die blickte, welche rings im Kreise um ihn sa\u00dfen, sagte er: \u00bbSeht, diese hier sind meine Mutter und meine Br\u00fcder!<br>35 Jeder, der den Willen Gottes tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Und wieder einmal begann er am See zu lehren; und es sammelte sich eine sehr gro\u00dfe Volksmenge bei ihm, so da\u00df er in ein Boot stieg und sich darin auf dem See niedersetzte, w\u00e4hrend das gesamte Volk sich auf dem Lande am Ufer des Sees befand.<br>2 Da trug er ihnen vielerlei Lehren in Gleichnissen vor und sagte zu ihnen in seiner Belehrung:<br>3 \u00bbH\u00f6rt zu! Seht, der S\u00e4mann ging aus, um zu s\u00e4en;<br>4 und beim S\u00e4en fiel einiges (vom Saatkorn) auf den Weg l\u00e4ngshin; da kamen die V\u00f6gel und fra\u00dfen es auf.<br>5 Anderes fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erdreich hatte und bald aufscho\u00df, weil es nicht tief in den Boden dringen konnte;<br>6 als dann die Sonne aufgegangen war, wurde es versengt und verdorrte, weil es keine Wurzel (geschlagen) hatte.<br>7 Wieder anderes fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten es, und es brachte keine Frucht.<br>8 Anderes aber fiel auf den guten Boden und brachte Frucht, indem es aufging und wuchs; und das eine trug drei\u00dfigf\u00e4ltig, das andere sechzigf\u00e4ltig, noch anderes hundertf\u00e4ltig.\u00ab<br>9 Er schlo\u00df mit den Worten: \u00bbWer Ohren hat zu h\u00f6ren, der h\u00f6re!\u00ab<br>10 Als er dann allein war, fragten ihn die, welche samt den Zw\u00f6lfen bei ihm waren, um das Gleichnis.<br>11 Da antwortete er ihnen: \u00bbEuch ist es gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes (zu erkennen); den Au\u00dfenstehenden aber wird alles nur in Gleichnissen zuteil,<br>12 \u203adamit sie immerfort sehen und doch nicht wahrnehmen, und immerfort h\u00f6ren und doch kein Verst\u00e4ndnis haben, auf da\u00df sie sich nicht bekehren und ihnen nicht Vergebung zuteil werde\u2039.\u00ab (Jes 6,9-10)<br>13 Dann fuhr er fort: \u00bbIhr versteht dieses Gleichnis nicht? Ja, wie wollt ihr da die Gleichnisse \u00fcberhaupt verstehen?\u00ab<br>14 \u00bbDer S\u00e4mann s\u00e4t das Wort.<br>15 Die aber, bei denen der Same auf den Weg l\u00e4ngshin f\u00e4llt, sind solche: da wird das Wort (wohl) ges\u00e4t, doch wenn sie es geh\u00f6rt haben, kommt sogleich der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie ges\u00e4t war.<br>16 Ebenso die, bei denen der Same auf felsiges Land f\u00e4llt, das sind solche: wenn sie das Wort h\u00f6ren, nehmen sie es f\u00fcr den Augenblick mit Freuden an;<br>17 doch sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind Kinder des Augenblicks; wenn nachher Drangsal oder Verfolgung um des Wortes willen kommt, werden sie sogleich (am Glauben) irre.<br>18 Bei anderen f\u00e4llt der Same unter die Dornen; das sind solche, die das Wort wohl geh\u00f6rt haben,<br>19 doch die weltlichen Sorgen und der Betrug des Reichtums und die sonstigen Gel\u00fcste dringen in sie ein und ersticken das Wort: so bleibt es ohne Frucht.<br>20 Wo aber auf den guten Boden ges\u00e4t ist, das sind solche, die das Wort h\u00f6ren und aufnehmen und Frucht bringen, drei\u00dfigf\u00e4ltig und sechzigf\u00e4ltig und hundertf\u00e4ltig.\u00ab<br>21 Weiter sagte er zu ihnen: \u00bbKommt etwa die Lampe (in das Zimmer), damit man sie unter den Scheffel oder unter das Bett stelle? Nein, damit sie auf den Leuchter gestellt werde (Mt 5,15; Lk 8,16; 11,33).<br>22 Denn es gibt nichts Verborgenes, au\u00dfer damit es offenbart werde, und nichts ist in Geheimnis geh\u00fcllt worden, au\u00dfer damit es ans Tageslicht komme (Mt 10,26; Lk 12,2).<br>23 Wer Ohren hat zu h\u00f6ren, der h\u00f6re!\u00ab \u2013<br>24 Dann fuhr er fort: \u00bbSeid achtsam auf das, was ihr h\u00f6rt! Mit demselben Ma\u00df, mit dem ihr me\u00dft, wird euch wieder gemessen werden, und es wird euch noch hinzugetan werden (Mt 7,2; Lk 6,38).<br>25 Denn wer da hat, dem wird noch dazugegeben werden; und wer nicht hat, dem wird auch das genommen werden, was er hat.\u00ab (Mt 13,12; 25,29; Lk 19,26)<br>26 Er fuhr dann fort: \u00bbMit dem Reiche Gottes verh\u00e4lt es sich so, wie wenn jemand den Samen auf das Land wirft<br>27 und dann schl\u00e4ft und aufsteht in der Nacht und bei Tag; und der Same spro\u00dft und w\u00e4chst hoch, ohne da\u00df er selbst etwas davon wei\u00df.<br>28 Von selbst bringt die Erde Frucht hervor, zuerst die gr\u00fcnen Halme, dann die \u00c4hren, dann den vollen Weizen in den \u00c4hren.<br>29 Wenn aber die Frucht es zul\u00e4\u00dft, legt er sofort die Sichel an; denn die Ernte ist da.\u00ab<br>30 Weiter sagte er: \u00bbWie sollen wir ein Bild vom Reiche Gottes entwerfen oder in welchem Gleichnis es darstellen?<br>31 Es gleicht einem Senfkorn, das, wenn man es in den Erdboden s\u00e4t, kleiner ist als alle anderen Samenarten auf der Erde;<br>32 doch wenn es ges\u00e4t ist, geht es auf und wird gr\u00f6\u00dfer als alle anderen Gartengew\u00e4chse und treibt gro\u00dfe Zweige, so da\u00df unter seinem Schatten die V\u00f6gel des Himmels nisten k\u00f6nnen.\u00ab<br>33 In vielen derartigen Gleichnissen verk\u00fcndete Jesus ihnen das Wort, je nach dem sie es zu verstehen vermochten;<br>34 aber ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen; wenn er dann mit seinen J\u00fcngern allein war, so gab er ihnen die Auslegung von allem.<br>35 Er sagte dann zu ihnen an jenem Tage, als es Abend geworden war: \u00bbWir wollen ans andere Ufer (des Sees) hin\u00fcberfahren!\u00ab<br>36 So lie\u00dfen sie denn die Volksmenge gehen und nahmen ihn, wie er war, im Boote mit; doch auch noch andere Boote begleiteten ihn.<br>37 Da erhob sich ein gewaltiger Sturmwind, und die Wellen schlugen in das Boot, so da\u00df das Boot sich schon mit Wasser zu f\u00fcllen begann;<br>38 er selbst aber lag am hinteren Teil des Bootes und schlief auf dem Kissen. Sie weckten ihn nun und sagten zu ihm: \u00bbMeister, liegt dir nichts daran, da\u00df wir untergehen?\u00ab<br>39 Da stand er auf, bedrohte den Wind und gebot dem See: \u00bbSchweige! Werde still!\u00ab Da legte sich der Wind, und es trat v\u00f6llige Windstille ein.<br>40 Hierauf sagte er zu ihnen: \u00bbWas seid ihr so furchtsam? Habt ihr immer noch keinen Glauben?\u00ab<br>41 Da gerieten sie in gro\u00dfe Furcht und sagten zueinander: \u00bbWer ist denn dieser, da\u00df auch der Wind und der See ihm gehorsam sind?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Sie kamen dann an das jenseitige Ufer des Sees in das Gebiet der Gerasener.<br>2 Als er dort aus dem Boot gestiegen war, lief ihm sogleich von den Gr\u00e4bern her ein Mann entgegen, der von einem unreinen Geist besessen war.<br>3 Er hatte seinen Aufenthalt in den Gr\u00e4bern, und niemand vermochte ihn zu fesseln, auch nicht mit einer Kette;<br>4 denn man hatte ihn schon oft mit Fu\u00dffesseln und Ketten gebunden, aber er hatte die Ketten immer wieder zerrissen und die Fu\u00dffesseln zerrieben, und niemand war stark genug, ihn zu \u00fcberw\u00e4ltigen.<br>5 Er hielt sich allezeit, bei Tag und bei Nacht, in den Gr\u00e4bern und auf den Bergen auf, schrie laut und zerschlug sich mit Steinen.<br>6 Als er nun Jesus von weitem sah, kam er herzugelaufen, warf sich vor ihm nieder<br>7 und stie\u00df laut schreiend die Worte aus: \u00bbWas willst du von mir, Jesus, du Sohn Gottes, des H\u00f6chsten? Ich beschw\u00f6re dich bei Gott: qu\u00e4le mich nicht!\u00ab<br>8 Jesus war n\u00e4mlich im Begriff, ihm zu gebieten: \u00bbFahre aus, du unreiner Geist, aus dem Manne!\u00ab<br>9 Da fragte Jesus ihn: \u00bbWie hei\u00dft du?\u00ab Er antwortete ihm: \u00bbLegion hei\u00dfe ich, denn wir sind unser viele.\u00ab<br>10 Dann bat er ihn inst\u00e4ndig, er m\u00f6chte sie nicht aus der Gegend verweisen.<br>11 Nun befand sich dort am Berge eine gro\u00dfe Herde Schweine auf der Weide.<br>12 Da baten sie ihn: \u00bbSchicke uns in die Schweine! La\u00df uns in sie fahren!\u00ab<br>13 Das erlaubte Jesus ihnen auch, und so fuhren denn die unreinen Geister aus und fuhren in die Schweine hinein; und die Herde st\u00fcrmte den Abhang hinab in den See hinein, etwa zweitausend Tiere, und sie ertranken im See.<br>14 Ihre Hirten aber ergriffen die Flucht und berichteten den Vorfall in der Stadt und in den Geh\u00f6ften; da kamen die Leute, um zu sehen, was geschehen war.<br>15 Als sie nun zu Jesus gekommen waren, sahen sie den (fr\u00fcher) Besessenen ruhig dasitzen, bekleidet und ganz vern\u00fcnftig, ihn, der die Legion (unreiner Geister) in sich gehabt hatte, und sie gerieten dar\u00fcber in Furcht.<br>16 Die Augenzeugen erz\u00e4hlten ihnen nun, was mit dem Besessenen vorgegangen war, und auch die Begebenheit mit den Schweinen.<br>17 Da verlegten sie sich aufs Bitten, er m\u00f6chte ihr Gebiet verlassen.<br>18 Als er dann ins Boot steigen wollte, bat ihn der (fr\u00fcher) Besessene, bei ihm bleiben zu d\u00fcrfen;<br>19 doch Jesus gestattete es ihm nicht, sondern sagte zu ihm: \u00bbGehe heim in dein Haus zu deinen Angeh\u00f6rigen und berichte ihnen, wie Gro\u00dfes der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat!\u00ab<br>20 Da ging er weg und begann in der Landschaft der Zehn-St\u00e4dte zu verk\u00fcndigen, wie Gro\u00dfes Jesus an ihm getan hatte; und alle verwunderten sich dar\u00fcber.<br>21 Als Jesus dann im Boot wieder an das jenseitige Ufer hin\u00fcbergefahren war, sammelte sich eine gro\u00dfe Volksmenge bei ihm, w\u00e4hrend er sich noch am See befand.<br>22 Da kam einer von den Vorstehern der Synagoge namens Jairus, und als er Jesus erblickte, warf er sich vor ihm nieder<br>23 und bat ihn inst\u00e4ndig mit den Worten: \u00bbMein T\u00f6chterlein ist todkrank; komm doch und lege ihr die H\u00e4nde auf, damit sie gerettet wird und am Leben bleibt!\u00ab<br>24 Da ging Jesus mit ihm; es folgte ihm aber eine gro\u00dfe Volksmenge und umdr\u00e4ngte ihn.<br>25 Nun war da eine Frau, die schon zw\u00f6lf Jahre lang am Blutflu\u00df gelitten<br>26 und mit vielen \u00c4rzten viel durchgemacht und ihr ganzes Verm\u00f6gen dabei zugesetzt hatte, ohne Nutzen davon gehabt zu haben \u2013 es war vielmehr immer noch schlimmer mit ihr geworden \u2013;<br>27 die hatte von Jesus geh\u00f6rt und kam nun in der Volksmenge von hinten herzu und fa\u00dfte seinen Rock;<br>28 sie dachte n\u00e4mlich: \u00bbWenn ich auch nur seine Kleider anfasse, so wird mir geholfen sein.\u00ab<br>29 Und sogleich h\u00f6rte ihr Blutflu\u00df auf, und sie sp\u00fcrte in ihrem K\u00f6rper, da\u00df sie von ihrem Leiden geheilt war.<br>30 Da nun auch Jesus sogleich die Empfindung in sich hatte, da\u00df die Heilungskraft von ihm ausgegangen war, wandte er sich in der Volksmenge um und fragte: \u00bbWer hat meine Kleider angefa\u00dft?\u00ab<br>31 Da sagten seine J\u00fcnger zu ihm: \u00bbDu siehst doch, wie sehr die Volksmenge dich umdr\u00e4ngt, und da fragst du: \u203aWer hat mich angefa\u00dft?\u2039\u00ab<br>32 Doch er blickte rings um sich nach der, die es getan hatte.<br>33 Da kam die Frau voller Angst und zitternd herbei, weil sie wohl wu\u00dfte, was mit ihr vorgegangen war, warf sich vor ihm nieder und bekannte ihm die ganze Wahrheit.<br>34 Er aber sagte zu ihr: \u00bbMeine Tochter, dein Glaube hat dich gerettet: gehe hin in Frieden und sei von deinem Leiden geheilt!\u00ab<br>35 W\u00e4hrend er noch redete, kamen Leute aus dem Hause des Synagogenvorstehers mit der Meldung: \u00bbDeine Tochter ist gestorben: was bem\u00fchst du den Meister noch?\u00ab<br>36 Jesus aber lie\u00df die Nachricht, die da gemeldet wurde, unbeachtet und sagte zu dem Synagogenvorsteher: \u00bbF\u00fcrchte dich nicht, glaube nur!\u00ab<br>37 Und er lie\u00df niemand mit sich gehen au\u00dfer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruders des Jakobus.<br>38 So kamen sie zum Hause des Synagogenvorstehers, wo er das Get\u00fcmmel wahrnahm und wie sie weinten und laut wehklagten.<br>39 Als er dann eingetreten war, sagte er zu den Leuten: \u00bbWozu l\u00e4rmt und weint ihr? Das Kind ist nicht tot, sondern schl\u00e4ft nur!\u00ab<br>40 Da verlachten sie ihn. Er aber entfernte alle aus dem Hause, nahm nur den Vater des Kindes nebst der Mutter und seine J\u00fcnger, die ihn begleiteten, mit sich und ging (in das Zimmer) hinein, wo das Kind lag.<br>41 Dann fa\u00dfte er das Kind bei der Hand und sagte zu ihm: \u00bbTalitha kumi!\u00ab, was \u00fcbersetzt hei\u00dft: \u00bbM\u00e4dchen, ich sage dir: stehe auf!\u00ab<br>42 Da stand das M\u00e4dchen sogleich auf und ging umher; denn sie war zw\u00f6lf Jahre alt. Da gerieten sie sofort vor Staunen ganz au\u00dfer sich.<br>43 Er gebot ihnen dann ernstlich, niemand solle etwas von dem Geschehenen erfahren, und ordnete an, man m\u00f6ge ihr zu essen geben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Er zog dann von dort weiter und kam in seine Vaterstadt (Nazareth), und seine J\u00fcnger begleiteten ihn.<br>2 Als nun der Sabbat gekommen war, fing er an, in der Synagoge zu lehren; und die vielen, die ihm zuh\u00f6rten, gerieten in Staunen und sagten: \u00bbWoher hat er das? Und was ist das f\u00fcr eine Weisheit, die diesem verliehen ist? Und solche Wundertaten geschehen durch seine H\u00e4nde!<br>3 Ist dieser nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder des Jakobus, des Joses, des Judas und des Simon? Und leben nicht auch seine Schwestern bei uns?\u00ab So wurden sie irre an ihm.<br>4 Da sagte Jesus zu ihnen: \u00bbEin Prophet gilt nirgends weniger als in seiner Vaterstadt und bei seinen Verwandten und in seiner Familie.\u00ab<br>5 Er konnte dort auch kein Wunder vollbringen, au\u00dfer da\u00df er einige Kranke durch Handauflegen heilte.<br>6 Und er verwunderte sich \u00fcber ihren Unglauben. Er zog dann in den umliegenden Ortschaften umher und lehrte dort.<br>7 Darauf rief er die Zw\u00f6lf zu sich und begann sie paarweise auszusenden; dabei gab er ihnen Macht \u00fcber die unreinen Geister<br>8 und gebot ihnen, nichts auf den Weg mitzunehmen als nur einen Stock, kein Brot, keinen Ranzen und kein Geld im G\u00fcrtel;<br>9 jedoch Sandalen sollten sie sich unterbinden, aber nicht zwei R\u00f6cke anziehen.<br>10 Weiter gab er ihnen die Weisung: \u00bbWo ihr in ein Haus eingetreten seid, da bleibt, bis ihr von dort weiterzieht;<br>11 und wenn ein Ort euch nicht aufnimmt und man euch nicht h\u00f6ren will, so geht von dort weg und sch\u00fcttelt den Staub von euren Fu\u00dfsohlen ab zum Zeugnis f\u00fcr sie!\u00ab<br>12 So machten sie sich denn auf den Weg und predigten, man solle Bu\u00dfe tun;<br>13 sie trieben auch viele b\u00f6se Geister aus, salbten viele Kranke mit \u00d6l und heilten sie.<br>14 Auch der K\u00f6nig Herodes h\u00f6rte davon; denn sein Name war bekannt geworden, und man sagte: \u00bbJohannes der T\u00e4ufer ist von den Toten auferweckt worden, darum sind die Wunderkr\u00e4fte in ihm wirksam.\u00ab<br>15 Andere aber sagten, er sei Elia; noch andere behaupteten, er sei ein Prophet wie einer der (alten) Propheten.<br>16 Als aber Herodes davon h\u00f6rte, sagte er: \u00bbJohannes, den ich habe enthaupten lassen, der ist wieder auferweckt worden.\u00ab<br>17 Eben dieser Herodes n\u00e4mlich hatte (Diener) ausgesandt und Johannes festnehmen und ihn gefesselt ins Gef\u00e4ngnis werfen lassen um der Herodias willen, der Gattin seines Bruders Philippus, weil er sie geheiratet hatte;<br>18 denn Johannes hatte dem Herodes vorgehalten: \u00bbDu darfst die Frau deines Bruders nicht (zur Frau) haben.\u00ab (3.Mose 18,16)<br>19 Das trug Herodias ihm nach und h\u00e4tte ihn am liebsten ums Leben gebracht, vermochte es aber nicht;<br>20 denn Herodes hatte Scheu vor Johannes, weil er ihn als einen gerechten und heiligen Mann kannte, und er nahm ihn in seinen Schutz; und oftmals, wenn er ihn geh\u00f6rt hatte, war er schwer betroffen, h\u00f6rte ihn aber dennoch gern.<br>21 Da kam ein (f\u00fcr Herodias) gelegener Tag, als n\u00e4mlich Herodes an seinem Geburtstage seinen W\u00fcrdentr\u00e4gern und Heeresobersten sowie den vornehmsten M\u00e4nnern von Galil\u00e4a ein Festmahl veranstaltete.<br>22 Als dabei die Tochter eben jener Herodias (in den Saal) eintrat und einen Tanz auff\u00fchrte, gefiel sie dem Herodes und seinen Tischg\u00e4sten wohl. Da sagte der K\u00f6nig zu dem M\u00e4dchen: \u00bbErbitte dir von mir, was du willst: ich will es dir geben!\u00ab,<br>23 und er schwur ihr: \u00bbWas du dir auch von mir erbitten magst, das will ich dir geben bis zur H\u00e4lfte meines Reiches!\u00ab<br>24 Da ging sie hinaus und fragte ihre Mutter: \u00bbWas soll ich mir erbitten?\u00ab Die antwortete: \u00bbDen Kopf Johannes des T\u00e4ufers!\u00ab<br>25 Sogleich ging sie in Eile zum K\u00f6nig hinein und sprach die Bitte aus: \u00bbIch m\u00f6chte, du g\u00e4best mir gleich jetzt auf einer Sch\u00fcssel den Kopf Johannes des T\u00e4ufers!\u00ab<br>26 Obgleich nun der K\u00f6nig sehr betr\u00fcbt dar\u00fcber wurde, mochte er sie doch mit R\u00fccksicht auf seine Eide und auf seine Tischg\u00e4ste keine Fehlbitte tun lassen.<br>27 So schickte denn der K\u00f6nig sogleich einen von seinen Leibw\u00e4chtern ab mit dem Befehl, den Kopf des Johannes zu bringen. Der ging hin, enthauptete ihn im Gef\u00e4ngnis,<br>28 brachte seinen Kopf auf einer Sch\u00fcssel und gab ihn dem M\u00e4dchen, und das M\u00e4dchen gab ihn seiner Mutter.<br>29 Als die J\u00fcnger des Johannes Kunde davon erhielten, kamen sie, nahmen seinen Leichnam und bestatteten ihn in einem Grabe.<br>30 Die Apostel versammelten sich dann wieder bei Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und was sie gelehrt hatten.<br>31 Da sagte er zu ihnen: \u00bbKommt ihr f\u00fcr euch allein (mit mir) abseits an einen einsamen Ort und ruht dort ein wenig aus!\u00ab Denn die Zahl der Leute, die da kamen und gingen, war gro\u00df, so da\u00df sie nicht einmal Zeit zum Essen hatten.<br>32 So fuhren sie denn im Boot in eine einsame Gegend, um f\u00fcr sich allein zu sein;<br>33 doch man hatte sie abfahren sehen, und viele hatten ihre Absicht gemerkt; sie eilten daher aus allen Ortschaften zu Fu\u00df dort zusammen und kamen noch vor ihnen an.<br>34 Als Jesus nun (aus dem Boote) ausstieg und eine gro\u00dfe Menge Volks versammelt sah, ergriff ihn tiefes Mitleid mit ihnen (Mt 9,36), denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben (4.Mose 27,17); und er fing an, sie vieles zu lehren.<br>35 Als dann die Zeit schon weit vorger\u00fcckt war, traten seine J\u00fcnger zu ihm und sagten: \u00bbDie Gegend hier ist \u00f6de und die Zeit schon weit vorger\u00fcckt;<br>36 la\u00df die Leute ziehen, damit sie in die umliegenden Geh\u00f6fte und in die Ortschaften gehen und sich dort etwas zu essen kaufen k\u00f6nnen.\u00ab<br>37 Er aber antwortete ihnen: \u00bbGebt ihr ihnen zu essen!\u00ab Da sagten sie zu ihm: \u00bbSollen wir hingehen und f\u00fcr zweihundert Denar Brot kaufen, um ihnen zu essen zu geben?\u00ab<br>38 Er aber antwortete ihnen: \u00bbWie viele Brote habt ihr? Geht hin, seht nach!\u00ab Als sie nun nachgesehen hatten, meldeten sie ihm: \u00bbF\u00fcnf (Brote) und zwei Fische.\u00ab<br>39 Da gab er ihnen die Weisung, sie sollten alle sich zu einzelnen Tischgenossenschaften auf dem gr\u00fcnen Rasen lagern;<br>40 so lie\u00dfen sie sich denn gruppenweise zu hundert und zu f\u00fcnfzig nieder.<br>41 Hierauf nahm er die f\u00fcnf Brote und die beiden Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis (Gottes), brach die Brote und gab sie seinen J\u00fcngern, damit diese sie dem Volk vorlegten; auch die beiden Fische teilte er f\u00fcr alle aus.<br>42 Und sie a\u00dfen alle und wurden satt;<br>43 dann hob man an Brocken noch zw\u00f6lf K\u00f6rbe voll (vom Boden) auf, dazu auch \u00dcberbleibsel von den Fischen.<br>44 Und die Zahl derer, die von den Broten gegessen hatten, betrug f\u00fcnftausend M\u00e4nner.<br>45 Und sogleich n\u00f6tigte er seine J\u00fcnger, in das Boot zu steigen und ihm an das jenseitige Ufer nach Bethsaida vorauszufahren, w\u00e4hrend er selbst die Volksmenge entlassen wollte.<br>46 Nachdem er sie dann verabschiedet hatte, ging er auf den Berg hinauf, um zu beten.<br>47 Als es so Abend geworden war, befand sich das Boot mitten auf dem See, w\u00e4hrend er selbst allein noch auf dem Lande war.<br>48 Als er nun sah, wie sie sich (auf der Fahrt) beim Rudern abm\u00fchten \u2013 denn der Wind stand ihnen entgegen \u2013, kam er um die vierte Nachtwache auf sie zu, indem er auf dem See dahinging, und wollte an ihnen vor\u00fcbergehen.<br>49 Als sie ihn aber so auf dem See wandeln sahen, dachten sie, es sei ein Gespenst, und schrien auf;<br>50 denn alle sahen ihn und waren in Angst geraten. Er aber redete sie sogleich an und sagte zu ihnen: \u00bbSeid getrost, ich bin\u2019s: f\u00fcrchtet euch nicht!\u00ab<br>51 Er stieg darauf zu ihnen ins Boot: da legte sich der Wind. Nun gerieten sie vollends vor Erstaunen ganz au\u00dfer sich;<br>52 denn bei der Brotspeisung war ihnen noch kein Verst\u00e4ndnis gekommen, sondern ihr Herz war verh\u00e4rtet.<br>53 Als sie dann ans Land hin\u00fcbergefahren waren, kamen sie nach Gennesaret und legten dort an.<br>54 Als sie aus dem Boot gestiegen waren, erkannten die Leute dort ihn sogleich,<br>55 liefen in jener ganzen Gegend umher und begannen die Kranken auf den Bahren umherzutragen (und dahin zu bringen), wo er, dem Vernehmen nach, sich gerade aufhielt.<br>56 Und wo er in D\u00f6rfern oder St\u00e4dten oder Geh\u00f6ften einkehrte, legten sie die Kranken auf den freien Pl\u00e4tzen nieder und baten ihn, da\u00df sie auch nur die Quaste seines Rockes anfassen d\u00fcrften; und alle, die ihn anfa\u00dften, wurden gesund.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da versammelten sich bei ihm die Pharis\u00e4er und einige Schriftgelehrte, die von Jerusalem gekommen waren;<br>2 und als sie einige seiner J\u00fcnger die Brote mit unreinen, das hei\u00dft ungewaschenen H\u00e4nden zu sich nehmen sahen \u2013<br>3 die Pharis\u00e4er n\u00e4mlich und die Juden \u00fcberhaupt essen nur, wenn sie sich die H\u00e4nde mit der Faust gewaschen haben, weil sie an den von den Alten \u00fcberlieferten Satzungen festhalten;<br>4 und auch wenn sie vom Markt heimkommen, essen sie nicht, ohne sich zun\u00e4chst (die H\u00e4nde) abgesp\u00fclt zu haben; und noch viele andere Vorschriften gibt es, deren strenge Beobachtung sie \u00fcberkommen haben, z.B. das Eintauchen von Bechern, Kr\u00fcgen und Kupfergeschirr \u2013,<br>5 da fragten ihn die Pharis\u00e4er und Schriftgelehrten: \u00bbWarum halten sich deine J\u00fcnger in ihrer Lebensweise nicht an die \u00dcberlieferung der Alten, sondern nehmen die Speisen mit unreinen H\u00e4nden zu sich?\u00ab<br>6 Er antwortete ihnen: \u00bbTreffend hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht (Jes 29,13): \u203aDieses Volk ehrt mich (nur) mit den Lippen, ihr Herz aber ist weit entfernt von mir;<br>7 doch vergeblich verehren sie mich, weil sie Menschengebote zu ihren Lehren machen.\u2039<br>8 Das Gebot Gottes la\u00dft ihr au\u00dfer acht und haltet an den euch \u00fcberlieferten Satzungen der Menschen fest [ihr nehmt Abwaschungen von Kr\u00fcgen und Bechern vor und tut \u00c4hnliches derart noch vielfach].\u00ab<br>9 Dann fuhr er fort: \u00bbTrefflich versteht ihr es, das Gebot Gottes aufzuheben, um die euch \u00fcberlieferten Satzungen festzuhalten.<br>10 Mose hat z.B. geboten (2.Mose 20,12): \u203aEhre deinen Vater und deine Mutter\u2039 und (2.Mose 21,12): \u203aWer den Vater oder die Mutter schm\u00e4ht, soll des Todes sterben.\u2039<br>11 Ihr aber sagt: \u203aWenn jemand zu seinem Vater oder zu seiner Mutter sagt: Korban, das hei\u00dft: eine Gabe f\u00fcr den Tempelschatz soll das sein, was dir sonst als Unterst\u00fctzung von mir zugute gekommen w\u00e4re\u2039,<br>12 so la\u00dft ihr ihn f\u00fcr seinen Vater oder seine Mutter nichts mehr tun<br>13 und hebt damit das Wort Gottes durch eure \u00dcberlieferung auf, die ihr weitergegeben habt; und \u00c4hnliches derart tut ihr vielfach.\u00ab<br>14 Nachdem er dann die Volksmenge wieder herbeigerufen hatte, sagte er zu ihnen: \u00bbH\u00f6rt mir alle zu und sucht es zu verstehen!<br>15 Nichts geht von au\u00dfen in den Menschen hinein, was ihn zu verunreinigen vermag, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist es, was den Menschen verunreinigt.<br>16 [Wer Ohren hat zu h\u00f6ren, der h\u00f6re!]\u00ab<br>17 Als er dann vom Volk weggegangen und ins Haus gekommen war, befragten ihn seine J\u00fcnger \u00fcber das Gleichnis.<br>18 Da sagte er zu ihnen: \u00bbSo seid auch ihr immer noch ohne Verst\u00e4ndnis? Begreift ihr nicht, da\u00df alles, was von au\u00dfen her in den Menschen hineingeht, ihn nicht zu verunreinigen vermag,<br>19 weil es ihm nicht ins Herz hineingeht, sondern in den Leib und auf dem nat\u00fcrlichen Wege, der alle Speisen reinigt, wieder ausgeschieden wird?\u00ab<br>20 Dann fuhr er fort: \u00bbWas dagegen aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen.<br>21 Denn von innen her, aus dem Herzen der Menschen, kommen die b\u00f6sen Gedanken hervor: Unzucht, Diebstahl, Mordtaten,<br>22 Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Scheelsucht, L\u00e4sterung, Hochmut, Unverstand.<br>23 Alles B\u00f6se dieser Art kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.\u00ab<br>24 Er brach dann von dort auf und begab sich in das Gebiet von Tyrus. Als er dort in einem Hause Aufnahme gefunden hatte, w\u00fcnschte er, da\u00df niemand es erf\u00fchre; doch er konnte nicht verborgen bleiben,<br>25 sondern alsbald h\u00f6rte eine Frau von ihm, deren T\u00f6chterlein von einem unreinen Geist besessen war; sie kam also und warf sich vor ihm nieder \u2013<br>26 die Frau war aber eine Griechin, ihrer Herkunft nach eine Syroph\u00f6nizierin \u2013 und bat ihn, er m\u00f6chte den b\u00f6sen Geist aus ihrer Tochter austreiben.<br>27 Da entgegnete er ihr: \u00bbLa\u00df zuerst die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, das den Kindern zukommende Brot zu nehmen und es den H\u00fcndlein hinzuwerfen.\u00ab<br>28 Sie aber gab ihm zur Antwort: \u00bbO doch, Herr! Auch die H\u00fcndlein bekommen ja unter dem Tisch von den Brocken der Kinder zu essen.\u00ab<br>29 Da sagte er zu ihr: \u00bbUm dieses Wortes willen gehe heim: der b\u00f6se Geist ist aus deiner Tochter ausgefahren.\u00ab<br>30 Als sie nun in ihr Haus zur\u00fcckkam, traf sie ihr Kind an, wie es ruhig auf dem Bett lag, und der b\u00f6se Geist war ausgefahren.<br>31 Nachdem er dann das Gebiet von Tyrus wieder verlassen hatte, kam er \u00fcber Sidon an den Galil\u00e4ischen See (und zwar) mitten in das Gebiet der Zehn-St\u00e4dte.<br>32 Da brachten sie einen Tauben zu ihm, der kaum lallen konnte, und baten ihn, er m\u00f6chte ihm die Hand auflegen.<br>33 So nahm er ihn denn von der Volksmenge weg abseits, legte ihm, als er mit ihm allein war, seine Finger in die Ohren, benetzte sie mit Speichel und ber\u00fchrte ihm die Zunge;<br>34 nachdem er dann zum Himmel aufgeblickt hatte, seufzte er und sagte zu ihm: \u00bbEffatha!\u00ab, das hei\u00dft (\u00fcbersetzt) \u00bbTu dich auf!\u00ab<br>35 Da taten sich seine Ohren auf, die Gebundenheit seiner Zunge l\u00f6ste sich, und er redete richtig.<br>36 Jesus gebot ihnen dann ernstlich, da\u00df sie niemand etwas davon sagen sollten; aber je mehr er es ihnen gebot, um so mehr und um so eifriger verbreiteten sie die Kunde;<br>37 und sie gerieten vor Staunen ganz au\u00dfer sich und sagten: \u00bbEr hat alles wohl gemacht, auch die Tauben macht er h\u00f6ren und die Sprachlosen reden!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als in jenen Tagen wieder einmal eine gro\u00dfe Volksmenge zugegen war und sie nichts zu essen hatten, rief Jesus seine J\u00fcnger herbei und sagte zu ihnen:<br>2 \u00bbMich jammert des Volkes; denn sie halten nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen;<br>3 und wenn ich sie nach Hause gehen lasse, ohne da\u00df sie gegessen haben, so werden sie unterwegs verschmachten; sie sind ja auch zum Teil von weit her gekommen.\u00ab<br>4 Da erwiderten ihm seine J\u00fcnger: \u00bbWoher sollte man diese hier in einer so \u00f6den Gegend mit Brot s\u00e4ttigen k\u00f6nnen?\u00ab<br>5 Er fragte sie: \u00bbWie viele Brote habt ihr?\u00ab Sie antworteten: \u00bbSieben.\u00ab<br>6 Da gebot er der Volksmenge, sich auf der Erde zu lagern; dann nahm er die sieben Brote, sprach den Lobpreis (Gottes), brach die Brote und gab (die St\u00fccke) seinen J\u00fcngern, damit diese sie austeilten; die legten sie dann der Volksmenge vor.<br>7 Sie hatten auch noch ein paar kleine Fische; er sprach den Segen \u00fcber sie und lie\u00df auch diese austeilen.<br>8 So a\u00dfen sie denn und wurden satt; dann sammelten sie die \u00fcbriggebliebenen St\u00fccke, sieben K\u00f6rbe voll.<br>9 Es waren aber gegen viertausend Menschen, (die gegessen hatten und) die er nun gehen lie\u00df.<br>10 Er stieg hierauf sogleich mit seinen J\u00fcngern in das Boot ein und gelangte in die Gegend von Dalmanutha.<br>11 Da kamen die Pharis\u00e4er zu ihm hinaus, begannen mit ihm zu verhandeln und verlangten von ihm ein Wunderzeichen vom Himmel her, weil sie ihn auf die Probe stellen wollten.<br>12 Da seufzte er in seinem Geiste tief auf und sagte: \u00bbWozu verlangt dieses Geschlecht ein Zeichen? Wahrlich ich sage euch: Nimmermehr wird diesem Geschlecht ein Zeichen gegeben werden!\u00ab<br>13 Mit diesen Worten lie\u00df er sie stehen, stieg wieder in das Boot ein und fuhr an das jenseitige Ufer hin\u00fcber.<br>14 Sie hatten aber vergessen, Brote mitzunehmen, und hatten nur ein einziges Brot bei sich im Boot.<br>15 Da sagte er warnend zu ihnen: \u00bbGebt acht, h\u00fctet euch vor dem Sauerteig der Pharis\u00e4er und vor dem Sauerteig des Herodes!\u00ab<br>16 Da erwogen sie im Gespr\u00e4ch miteinander: \u00bb(Das sagt er deshalb) weil wir keine Brote haben.\u00ab<br>17 Als Jesus das merkte, sagte er zu ihnen: \u00bbWas macht ihr euch Gedanken dar\u00fcber, da\u00df ihr keine Brote (mitgenommen) habt? Begreift und versteht ihr denn immer noch nicht? Habt ihr auch jetzt noch ein Herz, das verh\u00e4rtet ist?<br>18 Ihr habt Augen und seht nicht, habt Ohren und h\u00f6rt nicht? (Jer 5,21; Hes 12,2) Denkt ihr denn nicht daran:<br>19 Als ich die f\u00fcnf Brote f\u00fcr die F\u00fcnftausend brach, wie viele K\u00f6rbe voll Brocken habt ihr da aufgelesen?\u00ab Sie antworteten ihm: \u00bbZw\u00f6lf.\u00ab<br>20 \u00bbUnd damals als ich die sieben (Brote) f\u00fcr die Viertausend (brach), wie viele K\u00f6rbchen habt ihr da mit den Brocken gef\u00fcllt, die ihr aufgelesen hattet?\u00ab Sie antworteten: \u00bbSieben.\u00ab<br>21 Da sagte er zu ihnen: \u00bbHabt ihr immer noch kein Verst\u00e4ndnis?\u00ab<br>22 Sie kamen dann nach Bethsaida. Dort brachte man einen Blinden zu ihm und bat ihn, er m\u00f6chte ihn anr\u00fchren.<br>23 Er fa\u00dfte denn auch den Blinden bei der Hand und f\u00fchrte ihn vor das Dorf hinaus; dann tat er ihm Speichel in die Augen, legte ihm die H\u00e4nde auf und fragte ihn, ob er etwas s\u00e4he.<br>24 Jener schlug die Augen auf und antwortete: \u00bbIch nehme die Menschen wahr: sie kommen mir bei ihrem Umhergehen wie B\u00e4ume vor.\u00ab<br>25 Darauf legte er ihm die H\u00e4nde nochmals auf die Augen; da konnte er deutlich sehen und war geheilt, so da\u00df er auch in der Ferne alles scharf sah.<br>26 Nun schickte Jesus ihn heim in sein Haus mit der Weisung: \u00bbGehe auch nicht (erst wieder) in das Dorf hinein!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">IV. Jesus bereitet die J\u00fcnger auf sein Leiden und Sterben vor (8,27-10,45)<\/h3>\n\n\n\n<p>27 Jesus zog dann mit seinen J\u00fcngern weiter in die Ortschaften bei C\u00e4sarea Philippi. Unterwegs richtete er an seine J\u00fcnger die Frage: \u00bbF\u00fcr wen halten mich die Leute?\u00ab<br>28 Sie antworteten ihm: \u00bbF\u00fcr Johannes den T\u00e4ufer, andere f\u00fcr Elia, noch andere f\u00fcr sonst einen von den (alten) Propheten.\u00ab<br>29 Nun fragte er sie weiter: \u00bbIhr aber \u2013 f\u00fcr wen haltet ihr mich?\u00ab Petrus gab ihm zur Antwort: \u00bbDu bist Christus!\u00ab<br>30 Da gab er ihnen die strenge Weisung, sie sollten das zu niemand von ihm sagen.<br>31 Hierauf begann er sie darauf hinzuweisen, der Menschensohn m\u00fcsse vieles leiden und von den \u00c4ltesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen und get\u00f6tet werden und nach drei Tagen auferstehen;<br>32 und er sprach das ganz offen aus. Da nahm Petrus ihn beiseite und begann auf ihn einzureden;<br>33 er aber wandte sich um, blickte seine J\u00fcnger an und wies Petrus scharf ab mit den Worten: \u00bbHinweg von mir, Satan! (Tritt) hinter mich! Deine Gedanken sind nicht die Gedanken Gottes, sondern sind Menschengedanken.\u00ab<br>34 Dann rief er die Volksmenge samt seinen J\u00fcngern herbei und sagte zu ihnen: \u00bbWill jemand mir nachfolgen, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich, und so werde er mein Nachfolger.<br>35 Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um der Heilsbotschaft willen verliert, der wird es retten.<br>36 Denn was h\u00fclfe es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gew\u00f6nne und doch sein Leben einb\u00fc\u00dfte?<br>37 Denn was k\u00f6nnte ein Mensch als Gegenwert f\u00fcr sein Leben geben?<br>38 Denn wer sich meiner und meiner Worte unter diesem ehebrecherischen und s\u00fcndigen Geschlecht sch\u00e4mt, dessen wird sich auch der Menschensohn sch\u00e4men, wenn er in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln kommt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Dann fuhr er fort: \u00bbWahrlich ich sage euch: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie das Reich Gottes mit Macht haben kommen sehen.\u00ab<br>2 Sechs Tage sp\u00e4ter nahm Jesus den Petrus, Jakobus und Johannes mit sich und f\u00fchrte sie abseits auf einen hohen Berg hinauf, wo sie allein waren. Da wurde er vor ihren Augen verwandelt,<br>3 und seine Kleider wurden gl\u00e4nzend, ganz wei\u00df, wie sie kein Walker auf Erden so wei\u00df machen kann.<br>4 Und es erschien ihnen Elia mit Mose; die besprachen sich mit Jesus.<br>5 Da sagte Petrus zu Jesus: \u00bbRabbi, hier sind wir gut aufgehoben! Wir wollen hier drei H\u00fctten bauen, eine f\u00fcr dich, eine f\u00fcr Mose und eine f\u00fcr Elia\u00ab \u2013<br>6 er wu\u00dfte n\u00e4mlich nicht, was er sagen sollte; in solche Furcht waren sie geraten.<br>7 Dann kam eine Wolke, die sie \u00fcberschattete, und eine Stimme erscholl aus der Wolke: \u00bbDieser ist mein geliebter Sohn: h\u00f6ret auf ihn!\u00ab (5.Mose 18,15)<br>8 Und mit einemmal, als sie um sich blickten, sahen sie niemand mehr bei sich als Jesus allein.<br>9 Als sie dann von dem Berge hinabstiegen, gebot er ihnen, sie sollten von dem, was sie gesehen h\u00e4tten, niemand etwas erz\u00e4hlen, ehe nicht der Menschensohn von den Toten auferstanden w\u00e4re.<br>10 Dies Gebot hielten sie dann auch fest, besprachen sich jedoch untereinander dar\u00fcber, was wohl mit der Auferstehung von den Toten gemeint sei.<br>11 Hierauf befragten sie ihn: \u00bbDie Schriftgelehrten behaupten ja, Elia m\u00fcsse zuerst kommen.\u00ab<br>12 Er antwortete ihnen: \u00bbJa, Elia kommt allerdings zuerst und bringt alles wieder in den rechten Stand (Mal 3,23). Doch wie kann denn \u00fcber den Menschensohn geschrieben stehen, da\u00df er vieles leiden und da\u00df er verworfen werden m\u00fcsse? (Jes 53,3)<br>13 Aber ich sage euch: Elia ist wirklich gekommen; doch sie haben ihm angetan, was ihnen beliebte, wie \u00fcber ihn geschrieben steht.\u00ab (1.K\u00f6n 19,2.10).<br>14 Als sie dann zu den (anderen) J\u00fcngern zur\u00fcckkamen, sahen sie eine gro\u00dfe Volksmenge um sie versammelt, auch Schriftgelehrte, die sich mit ihnen besprachen.<br>15 Sobald nun die Menge ihn erblickte, gerieten alle in freudige Erregung; sie eilten auf ihn zu und begr\u00fc\u00dften ihn.<br>16 Er fragte sie nun: \u00bbWas habt ihr mit ihnen zu verhandeln?\u00ab<br>17 Da antwortete ihm einer aus der Menge: \u00bbMeister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der von einem sprachlosen Geist besessen ist;<br>18 sooft der ihn packt, rei\u00dft er ihn hin und her; dann tritt ihm der Schaum vor den Mund, und er knirscht mit den Z\u00e4hnen und wird ganz kraftlos. Ich habe deine J\u00fcnger gebeten, sie m\u00f6chten ihn austreiben, doch sie haben es nicht gekonnt.\u00ab<br>19 Jesus antwortete ihnen mit den Worten: \u00bbO ihr ungl\u00e4ubige Art von Menschen! Wie lange soll ich noch bei euch sein? Wie lange soll ich es noch mit euch aushalten? Bringt ihn her zu mir!\u00ab<br>20 Da brachten sie ihn zu ihm. Als nun der Geist ihn erblickte, zog er den Knaben sogleich krampfhaft zusammen, so da\u00df er auf den Boden fiel und sich mit Schaum vor dem Munde w\u00e4lzte.<br>21 Da fragte Jesus den Vater des Knaben: \u00bbWie lange hat er dies Leiden schon?\u00ab Er antwortete: \u00bbVon Kindheit an;<br>22 und oft hat der Geist ihn sogar ins Feuer und ins Wasser gest\u00fcrzt, um ihn umzubringen. Wenn du es jedoch irgend vermagst, so hilf uns und habe Erbarmen mit uns!\u00ab<br>23 Jesus antwortete ihm: \u00bbWas dein \u203aWenn du es vermagst\u2039 betrifft, so wisse: Alles ist dem m\u00f6glich, der Glauben hat.\u00ab<br>24 Sogleich rief der Vater des Knaben laut aus: \u00bbIch glaube: hilf meinem Unglauben!\u00ab<br>25 Als Jesus nun sah, da\u00df immer mehr Leute zusammenliefen, bedrohte er den unreinen Geist mit den Worten: \u00bbDu sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir: Fahre von ihm aus und fahre nicht wieder in ihn hinein!\u00ab<br>26 Da schrie er laut auf und fuhr unter heftigen Kr\u00e4mpfen aus; und der Knabe lag wie tot da, so da\u00df die meisten sagten: \u00bbEr ist gestorben!\u00ab<br>27 Jesus aber fa\u00dfte ihn bei der Hand und richtete ihn in die H\u00f6he: da stand er auf. \u2013<br>28 Als Jesus dann in ein Haus eingetreten war, fragten ihn seine J\u00fcnger, w\u00e4hrend sie mit ihm allein waren: \u00bbWarum haben wir den Geist nicht austreiben k\u00f6nnen?\u00ab<br>29 Er antwortete ihnen: \u00bbDiese Art (von b\u00f6sen Geistern) l\u00e4\u00dft sich nur durch Gebet austreiben.\u00ab<br>30 Sie zogen dann von dort weiter und wanderten durch Galil\u00e4a hin, und er w\u00fcnschte, da\u00df niemand es erfahren m\u00f6chte;<br>31 denn er erteilte seinen J\u00fcngern Unterricht und sagte zu ihnen: \u00bbDer Menschensohn wird in die H\u00e4nde der Menschen \u00fcberliefert; sie werden ihn t\u00f6ten, und drei Tage nach seiner T\u00f6tung wird er auferstehen.\u00ab<br>32 Sie aber verstanden den Ausspruch nicht, scheuten sich jedoch, ihn deswegen zu befragen.<br>33 So kamen sie nach Kapernaum; und als er zu Hause (angelangt) war, fragte er sie: \u00bbWor\u00fcber habt ihr unterwegs gesprochen?\u00ab<br>34 Sie aber schwiegen; denn sie hatten unterwegs miteinander dar\u00fcber gesprochen, wer (von ihnen) der Gr\u00f6\u00dfte sei.<br>35 Da setzte er sich, rief die Zw\u00f6lf herbei und sagte zu ihnen: \u00bbWenn jemand der Erste sein will, mu\u00df er von allen der Letzte und der Diener aller sein!\u00ab<br>36 Dann nahm er ein Kind, stellte es mitten unter sie, schlo\u00df es in seine Arme und sagte zu ihnen:<br>37 \u00bbWer eins von solchen Kindern auf meinen Namen hin aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.\u00ab (Mt 10,40; Joh 13,20)<br>38 Da sagte Johannes zu ihm: \u00bbMeister, wir haben einen, der nicht mit uns dir nachfolgt, unter Anwendung deines Namens b\u00f6se Geister austreiben sehen und haben es ihm untersagt, weil er uns nicht nachfolgt.\u00ab<br>39 Jesus aber erwiderte ihm: \u00bbUntersagt es ihm nicht; denn so leicht wird niemand, der ein Wunder unter Benutzung meines Namens vollf\u00fchrt, dazu kommen, B\u00f6ses von mir zu reden.<br>40 Denn wer nicht gegen uns ist, der ist f\u00fcr uns (Mt 12,30; Lk 11,23). \u2013<br>41 Denn wenn jemand euch im Hinblick darauf, da\u00df ihr Christus angeh\u00f6rt, auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, \u2013 wahrlich ich sage euch: Es wird ihm nicht unbelohnt bleiben!\u00ab (Mt 10,42)<br>42 \u00bbUnd wer einen von diesen Kleinen, die (an mich) glauben, \u00e4rgert, f\u00fcr den w\u00e4re es das beste, wenn ihm ein M\u00fchlstein um den Hals geh\u00e4ngt und er ins Meer geworfen w\u00e4re.<br>43 Und wenn deine Hand dich \u00e4rgert, so haue sie ab! Es ist besser f\u00fcr dich, verst\u00fcmmelt in das Leben einzugehen, als da\u00df du deine beiden H\u00e4nde hast und in die H\u00f6lle kommst, in das unausl\u00f6schliche Feuer.<br>44 [siehe Anmerkung Vers 43]<br>45 Und wenn dein Fu\u00df dich \u00e4rgert, so haue ihn ab! Es ist besser f\u00fcr dich, als Lahmer in das Leben einzugehen, als da\u00df du deine beiden F\u00fc\u00dfe hast und in die H\u00f6lle geworfen wirst.<br>46 [siehe Anmerkung Vers 43]<br>47 Und wenn dein Auge dich \u00e4rgert, so rei\u00dfe es aus! Es ist besser f\u00fcr dich, ein\u00e4ugig in das Reich Gottes einzugehen, als da\u00df du beide Augen hast und in die H\u00f6lle geworfen wirst,<br>48 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt (Jes 66,24). \u2013<br>49 Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden [wie jedes Schlachtopfer mit Salz gew\u00fcrzt wird].<br>50 Das Salz ist etwas Gutes; wenn aber das Salz fade geworden ist, wodurch wollt ihr ihm die W\u00fcrzkraft wiedergeben? (Mt 5,13; Lk 14,34) Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Jesus brach dann von dort auf und kam in das Gebiet von Jud\u00e4a, und zwar in das Ostjordanland; und wieder str\u00f6mte das Volk in Scharen bei ihm zusammen, und wieder lehrte er sie, wie es seine Gewohnheit war.<br>2 Da traten Pharis\u00e4er an ihn heran und fragten ihn, ob ein Ehemann seine Frau entlassen d\u00fcrfe; sie wollten ihn n\u00e4mlich versuchen.<br>3 Er aber gab ihnen zur Antwort: \u00bbWas hat Mose euch geboten?\u00ab<br>4 Sie sagten: \u00bbMose hat gestattet, einen Scheidebrief auszustellen und dann (die Frau) zu entlassen.\u00ab (5.Mose 24,1)<br>5 Jesus aber sagte zu ihnen: \u00bbMit R\u00fccksicht auf eure Herzensh\u00e4rte hat er euch dieses Gebot vorgeschrieben;<br>6 aber vom Anfang der Sch\u00f6pfung an hat Gott die Menschen als Mann und Weib geschaffen (1.Mose 1,27).<br>7 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen,<br>8 und die beiden werden zu einem Leibe werden (1.Mose 2,24), so da\u00df sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Leib.<br>9 Was nun Gott zusammengef\u00fcgt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.\u00ab<br>10 Zu Hause befragten ihn dann seine J\u00fcnger nochmals hier\u00fcber,<br>11 und er erkl\u00e4rte ihnen: \u00bbWer seine Frau entl\u00e4\u00dft und eine andere heiratet, begeht ihr gegen\u00fcber Ehebruch,<br>12 und (ebenso) wenn sie sich von ihrem Manne scheidet und einen andern heiratet, so begeht sie Ehebruch.\u00ab (Mt 5,32)<br>13 Und man brachte Kinder zu ihm, damit er sie anr\u00fchre; die J\u00fcnger aber verwiesen es ihnen in barscher Weise.<br>14 Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu seinen J\u00fcngern: \u00bbLa\u00dft die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran! Denn f\u00fcr ihresgleichen ist das Reich Gottes bestimmt.<br>15 Wahrlich ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird sicherlich nicht hineinkommen!\u00ab<br>16 Dann schlo\u00df er sie in seine Arme und segnete sie, indem er ihnen die H\u00e4nde auflegte.<br>17 Als er dann (wieder) aufbrach, um weiterzuwandern, lief einer auf ihn zu, warf sich vor ihm auf die Knie nieder und fragte ihn: \u00bbGuter Meister, was mu\u00df ich tun, um ewiges Leben zu erben?\u00ab<br>18 Jesus antwortete ihm: \u00bbWas nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein.<br>19 Du kennst die Gebote: \u203aDu sollst nicht t\u00f6ten, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsches Zeugnis ablegen, keinem das ihm Zukommende vorenthalten, ehre deinen Vater und deine Mutter!\u2039\u00ab<br>20 Jener erwiderte ihm: \u00bbMeister, dies alles habe ich von meiner Jugend an gehalten.\u00ab<br>21 Jesus blickte ihn an, gewann ihn lieb und sagte zu ihm: \u00bbEins fehlt dir noch: gehe hin, verkaufe alles, was du besitzest, und gib (den Erl\u00f6s) den Armen: so wirst du einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!\u00ab<br>22 Er aber wurde \u00fcber dies Wort unmutig und ging betr\u00fcbt weg; denn er besa\u00df ein gro\u00dfes Verm\u00f6gen.<br>23 Da blickte Jesus rings um sich und sagte zu seinen J\u00fcngern: \u00bbWie schwer wird es doch f\u00fcr die Beg\u00fcterten sein, in das Reich Gottes einzugehen!\u00ab<br>24 Die J\u00fcnger waren \u00fcber diese seine Worte betroffen, Jesus aber wiederholte seinen Ausspruch nochmals mit den Worten: \u00bbKinder, wie schwer ist es doch [f\u00fcr Menschen, die sich auf Geld und Gut verlassen], in das Reich Gottes einzugehen!<br>25 Es ist leichter, da\u00df ein Kamel durch ein Nadel\u00f6hr hindurchgeht, als da\u00df ein Reicher in das Reich Gottes eingeht.\u00ab<br>26 Da erschraken sie noch weit mehr und sagten zueinander: \u00bbJa, wer kann dann gerettet werden?\u00ab<br>27 Jesus blickte sie an und sagte: \u00bbBei den Menschen ist es unm\u00f6glich, nicht aber bei Gott; denn bei Gott ist alles m\u00f6glich.\u00ab (1.Mose 18,14)<br>28 Da nahm Petrus das Wort und sagte zu ihm: \u00bbSiehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.\u00ab<br>29 Jesus erwiderte: \u00bbWahrlich ich sage euch: Niemand hat Haus oder Br\u00fcder und Schwestern oder Mutter, Vater und Kinder oder \u00c4cker um meinetwillen und um der Heilsbotschaft willen verlassen,<br>30 ohne da\u00df er hundertmal Wertvolleres (wieder) empf\u00e4ngt, n\u00e4mlich schon jetzt in dieser Zeitlichkeit H\u00e4user, Br\u00fcder und Schwestern, M\u00fctter, Kinder und \u00c4cker (wenn auch) inmitten von Verfolgungen und in der k\u00fcnftigen Weltzeit ewiges Leben.<br>31 Viele Erste aber werden Letzte sein und die Letzten Erste.\u00ab<br>32 Sie waren aber auf der Wanderung begriffen, um nach Jerusalem hinaufzuziehen; Jesus ging ihnen (dabei) voran, und sie waren dar\u00fcber erstaunt; die ihm Nachfolgenden aber waren voll Furcht. Da nahm er die Zw\u00f6lf nochmals (allein) zu sich und begann mit ihnen von dem Geschick zu sprechen, das ihm bevorst\u00e4nde:<br>33 \u00bbSeht, wir ziehen jetzt nach Jerusalem hinauf, und der Menschensohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert werden; sie werden ihn zum Tode verurteilen und ihn den Heiden ausliefern;<br>34 die werden ihn dann verspotten und anspeien, gei\u00dfeln und t\u00f6ten; und nach drei Tagen wird er auferstehen.\u00ab<br>35 Da traten Jakobus und Johannes, die S\u00f6hne des Zebed\u00e4us, an ihn heran und sagten zu ihm: \u00bbMeister, wir m\u00f6chten, da\u00df du uns eine Bitte erf\u00fcllst.\u00ab<br>36 Er fragte sie: \u00bbWas w\u00fcnscht ihr von mir?\u00ab<br>37 Sie antworteten ihm: \u00bbGew\u00e4hre uns, da\u00df wir in deiner Herrlichkeit einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen d\u00fcrfen!\u00ab<br>38 Da sagte Jesus zu ihnen: \u00bbIhr wi\u00dft nicht, um was ihr da bittet. K\u00f6nnt ihr den Kelch trinken, den ich zu trinken habe, oder die Taufe erleiden, mit der ich getauft werde?\u00ab<br>39 Sie antworteten ihm: \u00bbJa, wir k\u00f6nnen es.\u00ab Da sagte Jesus zu ihnen: \u00bbDen Kelch, den ich zu trinken habe, werdet (auch) ihr trinken, und mit der Taufe, mit der ich getauft werde, werdet ihr auch getauft werden;<br>40 aber den Sitz zu meiner Rechten oder zu meiner Linken habe nicht ich zu verleihen, sondern er wird denen zuteil, f\u00fcr die er bestimmt ist.\u00ab<br>41 Als nun die zehn (\u00fcbrigen J\u00fcnger) dies h\u00f6rten, begann sich der Unwille \u00fcber Jakobus und Johannes in ihnen zu regen.<br>42 Da rief Jesus sie zu sich und sagte zu ihnen: \u00bbIhr wi\u00dft, da\u00df die, welche als Herrscher der V\u00f6lker gelten, sich als Herren gegen sie benehmen und da\u00df ihre Gro\u00dfen sie vergewaltigen.<br>43 Bei euch aber darf es nicht so sein, sondern wer unter euch gro\u00df werden m\u00f6chte, mu\u00df euer Diener sein,<br>44 und wer unter euch der Erste sein m\u00f6chte, mu\u00df der Knecht aller sein;<br>45 denn auch der Menschensohn ist nicht (dazu) gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um selbst zu dienen und sein Leben als L\u00f6segeld f\u00fcr viele hinzugeben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">V. Jesu Einzug in Jerusalem und letztes Wirken (10,46-13,37)<\/h3>\n\n\n\n<p>46 Sie kamen dann nach Jericho; und als er mit seinen J\u00fcngern und einer gro\u00dfen Volksmenge aus Jericho hinauszog, sa\u00df der Sohn des Tim\u00e4us, Bartim\u00e4us, ein blinder Bettler, am Wege.<br>47 Als dieser h\u00f6rte, es sei Jesus von Nazareth, begann er laut zu rufen: \u00bbSohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner!\u00ab<br>48 Viele riefen ihm drohend zu, er solle still sein; doch er rief nur noch lauter: \u00bbSohn Davids, erbarme dich meiner!\u00ab<br>49 Da blieb Jesus stehen und sagte: \u00bbRuft ihn her!\u00ab So riefen sie denn den Blinden und sagten zu ihm: \u00bbSei guten Mutes, stehe auf: er ruft dich!\u00ab<br>50 Da warf er seinen Mantel ab, sprang auf und kam zu Jesus.<br>51 Dieser redete ihn mit den Worten an: \u00bbWas w\u00fcnschest du von mir?\u00ab Der Blinde antwortete ihm: \u00bbRabbuni, ich m\u00f6chte sehen k\u00f6nnen!\u00ab<br>52 Jesus sagte zu ihm: \u00bbGehe hin, dein Glaube hat dich gerettet.\u00ab Da konnte er augenblicklich sehen und schlo\u00df sich an Jesus auf der Wanderung an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als sie dann in die N\u00e4he von Jerusalem nach [Bethphage und] Bethanien an den \u00d6lberg gekommen waren, sandte er zwei von seinen J\u00fcngern ab<br>2 mit der Weisung: \u00bbGeht in das Dorf, das dort vor euch liegt; und sogleich, wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Eselsf\u00fcllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und bringt es her!<br>3 Und wenn jemand euch fragen sollte: \u203aWas macht ihr da?\u2039, so antwortet: \u203aDer Herr bedarf seiner und schickt es sogleich wieder her.\u2039\u00ab<br>4 Da gingen sie hin und fanden ein Eselsf\u00fcllen angebunden am Haustor drau\u00dfen nach der Dorfstra\u00dfe zu und banden es los.<br>5 Und einige von den Leuten, die dort standen, sagten zu ihnen: \u00bbWas macht ihr da, da\u00df ihr das F\u00fcllen losbindet?\u00ab<br>6 Sie antworteten ihnen, wie Jesus ihnen geboten hatte, da lie\u00df man sie gew\u00e4hren.<br>7 Sie brachten nun das F\u00fcllen zu Jesus und legten ihre M\u00e4ntel auf das Tier, und er setzte sich darauf.<br>8 Viele breiteten sodann ihre M\u00e4ntel auf den Weg, andere streuten Laubzweige aus, die sie auf den Feldern abgeschnitten hatten.<br>9 Und die, welche vorn im Zuge gingen, und die, welche nachfolgten, riefen laut: \u00bbHosianna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn! (Ps 118,25-26)<br>10 Gepriesen sei das K\u00f6nigtum unsers Vaters David, das da kommt! Hosianna in den Himmelsh\u00f6hen!\u00ab<br>11 So zog er in Jerusalem ein (und begab sich) in den Tempel; und nachdem er sich dort alles ringsum angesehen hatte, ging er, da es schon sp\u00e4t am Tage war, mit den Zw\u00f6lfen nach Bethanien hinaus.<br>12 Als sie dann am folgenden Morgen von Bethanien wieder aufgebrochen waren, hungerte ihn.<br>13 Als er nun in der Ferne einen Feigenbaum sah, der Bl\u00e4tter hatte, ging er hin, ob er nicht einige Fr\u00fcchte an ihm f\u00e4nde, doch als er zu ihm hinkam, fand er nichts als Bl\u00e4tter, denn es war noch nicht die Feigenzeit.<br>14 Da rief er dem Baume die Worte zu: \u00bbNie mehr in Ewigkeit soll jemand eine Frucht von dir essen!\u00ab Und seine J\u00fcnger h\u00f6rten es.<br>15 Sie kamen dann nach Jerusalem, und als er dort in den Tempel hineingegangen war, machte er sich daran, die, welche im Tempel verkauften und kauften, hinauszutreiben, stie\u00df die Tische der Geldwechsler und die Sitze der Taubenh\u00e4ndler um<br>16 und duldete nicht, da\u00df jemand ein Hausger\u00e4t \u00fcber den Tempelplatz trug.<br>17 Und er belehrte sie mit den Worten: \u00bbSteht nicht geschrieben (Jes 56,7): \u203aMein Haus soll ein Bethaus f\u00fcr alle V\u00f6lker hei\u00dfen\u2039? Ihr aber habt eine \u203aR\u00e4uberh\u00f6hle\u2039 aus ihm gemacht!\u00ab (Jer 7,11)<br>18 Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten h\u00f6rten davon und \u00fcberlegten, wie sie ihn umbringen k\u00f6nnten; denn sie hatten Furcht vor ihm, weil seine Lehre auf das ganze Volk einen tiefen Eindruck machte. \u2013<br>19 Und sooft es Abend geworden war, gingen sie aus der Stadt hinaus.<br>20 Als sie nun am folgenden Morgen vor\u00fcbergingen, sahen sie den Feigenbaum von den Wurzeln aus verdorrt.<br>21 Da erinnerte sich Petrus (des Vorfalls) und sagte zu ihm: \u00bbRabbi, sieh doch: der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt!\u00ab<br>22 Jesus gab ihnen zur Antwort: \u00bbHabt Glauben an Gott!<br>23 Wahrlich ich sage euch: Wer zu dem Berge dort sagt: \u203aHebe dich empor und st\u00fcrze dich ins Meer!\u2039 und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, da\u00df das, was er ausspricht, in Erf\u00fcllung geht, dem wird es auch erf\u00fcllt werden.<br>24 Darum sage ich euch: Bei allem, was ihr im Gebet erbittet \u2013 glaubt nur, da\u00df ihr es (tats\u00e4chlich) empfangen habt, so wird es euch zuteil werden.<br>25 Und wenn ihr dasteht und beten wollt, so vergebt (zun\u00e4chst), wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer himmlischer Vater euch eure \u00dcbertretungen vergebe (Mt 6,14).<br>26 [Wenn aber ihr nicht vergebt, so wird auch euer himmlischer Vater euch eure \u00dcbertretungen nicht vergeben (Mt 6,15).]\u00ab<br>27 Sie kamen dann wieder nach Jerusalem; und als er dort im Tempel umherging, traten die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die \u00c4ltesten an ihn heran<br>28 und fragten ihn: \u00bbAuf Grund welcher Vollmacht trittst du hier in solcher Weise auf? Oder wer hat dir die Vollmacht dazu gegeben, hier so aufzutreten?\u00ab<br>29 Da antwortete Jesus ihnen: \u00bbIch will euch eine einzige Frage vorlegen: beantwortet sie mir, dann will ich euch sagen, auf Grund welcher Vollmacht ich hier so auftrete.<br>30 Stammte die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen? Gebt mir eine Antwort!\u00ab<br>31 Da \u00fcberlegten sie miteinander folgenderma\u00dfen: \u00bbSagen wir: \u203aVom Himmel\u2039, so wird er einwenden: \u203aWarum habt ihr ihm dann keinen Glauben geschenkt?\u2039<br>32 Sollen wir dagegen sagen: \u203aVon Menschen?\u2039\u00ab \u2013 da f\u00fcrchteten sie sich vor dem Volk; denn alle glaubten von Johannes, da\u00df er wirklich ein Prophet gewesen sei.<br>33 So gaben sie denn Jesus zur Antwort: \u00bbWir wissen es nicht.\u00ab Da erwiderte Jesus ihnen: \u00bbDann sage auch ich euch nicht, auf Grund welcher Vollmacht ich hier so auftrete.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Er begann dann in Gleichnissen zu ihnen zu reden: \u00bbEin Mann legte einen Weinberg an, umgab ihn mit einem Zaun, grub eine Kelter darin, baute einen Wachtturm, verpachtete ihn an Weing\u00e4rtner und ging au\u00dfer Landes (Jes 5,1-2).<br>2 Zu rechter Zeit sandte er dann einen Knecht zu den Weing\u00e4rtnern, um seinen Teil der Fr\u00fcchte des Weinbergs von den Weing\u00e4rtnern in Empfang zu nehmen.<br>3 Die aber ergriffen den Knecht, mi\u00dfhandelten ihn und schickten ihn mit leeren H\u00e4nden zur\u00fcck.<br>4 Da sandte er nochmals einen anderen Knecht zu ihnen; auch diesem zerschlugen sie den Kopf und beschimpften ihn.<br>5 Er sandte noch einen anderen, den sie t\u00f6teten, und noch viele andere (sandte er), von denen sie die einen mi\u00dfhandelten, die anderen t\u00f6teten.<br>6 Nun hatte er noch einen einzigen, seinen geliebten Sohn; den sandte er zuletzt auch noch zu ihnen, weil er dachte: \u203aSie werden sich doch vor meinem Sohne scheuen.\u2039<br>7 Jene Weing\u00e4rtner aber sagten zueinander: \u203aDieser ist der Erbe; kommt, wir wollen ihn t\u00f6ten; dann wird das Erbgut uns geh\u00f6ren.\u2039<br>8 So ergriffen sie ihn denn, schlugen ihn tot und warfen ihn vor den Weinberg hinaus.<br>9 Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weing\u00e4rtner umbringen und wird den Weinberg an andere vergeben. \u2013<br>10 Habt ihr nicht auch dieses Schriftwort gelesen (Ps 118,22-23): \u203aDer Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden;<br>11 durch den Herrn ist er das geworden, und ein Wunder ist er in unsern Augen?\u2039\u00ab<br>12 Da h\u00e4tten sie ihn am liebsten festgenommen, f\u00fcrchteten sich jedoch vor dem Volk; sie hatten n\u00e4mlich wohl gemerkt, da\u00df er das Gleichnis gegen sie gerichtet hatte. So lie\u00dfen sie denn von ihm ab und entfernten sich.<br>13 Sie sandten darauf einige von den Pharis\u00e4ern und den Anh\u00e4ngern des Herodes zu ihm, um ihn durch einen Ausspruch zu fangen.<br>14 Jene kamen also und sagten zu ihm: \u00bbMeister, wir wissen, da\u00df du wahrhaftig bist und auf niemand R\u00fccksicht nimmst; denn du siehst die Person nicht an, sondern lehrst den Weg Gottes mit Wahrhaftigkeit. Ist es recht, da\u00df man dem Kaiser Steuer entrichtet, oder nicht? Sollen wir sie entrichten oder nicht?\u00ab<br>15 Da er nun ihre Heuchelei durchschaute, antwortete er ihnen: \u00bbWarum versucht ihr mich? Reicht mir einen Denar, damit ich ihn ansehe!\u00ab<br>16 Als sie ihm nun einen (Denar) gereicht hatten, fragte er sie: \u00bbWessen Bild und Aufschrift ist das hier?\u00ab Sie antworteten ihm: \u00bbDes Kaisers.\u00ab<br>17 Da sagte Jesus zu ihnen: \u00bbSo gebt dem Kaiser, was dem Kaiser zusteht, und Gott, was Gott zusteht!\u00ab Und sie gerieten in Staunen \u00fcber ihn.<br>18 Es traten dann Sadduz\u00e4er zu ihm, die da behaupten, es gebe keine Auferstehung, und legten ihm folgende Frage vor:<br>19 \u00bbMeister, Mose hat uns vorgeschrieben (5.Mose 25,5-10): \u203aWenn einem sein Bruder stirbt und eine Frau hinterl\u00e4\u00dft, aber kein Kind zur\u00fcckl\u00e4\u00dft, so soll sein Bruder die Frau heiraten und f\u00fcr seinen Bruder das Geschlecht fortpflanzen.\u2039<br>20 Nun waren da sieben Br\u00fcder; der erste nahm eine Frau, lie\u00df aber bei seinem Tode keine Kinder zur\u00fcck.<br>21 Da heiratete sie der zweite, starb aber auch, ohne Kinder zu hinterlassen; der dritte ebenso,<br>22 und alle sieben hinterlie\u00dfen keine Kinder; zuletzt nach allen starb auch die Frau.<br>23 In der Auferstehung nun, wenn sie auferstehen: wem von ihnen wird sie dann als Frau angeh\u00f6ren? Alle sieben haben sie ja zur Frau gehabt.\u00ab<br>24 Jesus antwortete ihnen: \u00bbBefindet ihr euch nicht deshalb im Irrtum, weil ihr die (heiligen) Schriften und die Kraft Gottes nicht kennt?<br>25 Denn wenn sie von den Toten auferstehen, dann heiraten sie weder, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel.<br>26 Was aber die Auferweckung der Toten betrifft: habt ihr nicht im Buche Moses bei der Erz\u00e4hlung vom Dornbusch gelesen, wie Gott zu Mose die Worte gesprochen hat (2.Mose 3,6): \u203aIch bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs\u2039?<br>27 Gott ist doch nicht der Gott von Toten, sondern von Lebenden. Ihr seid arg im Irrtum!\u00ab<br>28 Da trat einer von den Schriftgelehrten hinzu, der ihnen zugeh\u00f6rt hatte, wie sie miteinander verhandelten; und da er wu\u00dfte, da\u00df Jesus ihnen treffend geantwortet hatte, fragte er ihn: \u00bbWelches Gebot ist das erste von allen?\u00ab<br>29 Jesus antwortete: \u00bbDas erste ist: \u203aH\u00f6re, Israel: der Herr, unser Gott, ist Herr allein,<br>30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Denken und mit aller deiner Kraft!\u2039 (5.Mose 6,4-5)<br>31 An zweiter Stelle steht dieses (Gebot): \u203aDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst!\u2039 (3.Mose 19,18) Kein anderes Gebot steht h\u00f6her als diese beiden.\u00ab<br>32 Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: \u00bbMeister, mit Recht hast du der Wahrheit gem\u00e4\u00df gesagt, da\u00df Gott nur einer ist und es keinen anderen au\u00dfer ihm gibt (5.Mose 4,35; 6,4);<br>33 und ihn mit ganzem Herzen und aus voller \u00dcberzeugung und mit ganzer Kraft lieben und den N\u00e4chsten wie sich selbst lieben, das ist weit mehr wert als alle Brandopfer und die Opfer \u00fcberhaupt.\u00ab (1.Sam 15,22)<br>34 Als Jesus ihn so verst\u00e4ndig antworten h\u00f6rte, sagte er zu ihm: \u00bbDu bist nicht weit vom Reiche Gottes entfernt.\u00ab Und niemand wagte fortan noch, Fragen an ihn zu richten.<br>35 Jesus warf dann, w\u00e4hrend er im Tempel lehrte, die Frage auf: \u00bbWie k\u00f6nnen die Schriftgelehrten behaupten, da\u00df Christus Davids Sohn sei?<br>36 David selbst hat doch im heiligen Geist gesagt (Ps 110,1): \u203aDer Herr hat zu meinem Herrn gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege zum Schemel deiner F\u00fc\u00dfe.\u2039<br>37 David selbst nennt ihn \u203aHerr\u2039: wie kann er da sein Sohn sein?\u00ab Und die gro\u00dfe Volksmenge h\u00f6rte ihm gern zu.<br>38 Und in seiner Belehrung sagte er: \u00bbH\u00fctet euch vor den Schriftgelehrten, die es lieben, in langen Gew\u00e4ndern einherzugehen und auf den M\u00e4rkten gegr\u00fc\u00dft zu werden;<br>39 die die Ehrensitze in den Synagogen und die obersten Pl\u00e4tze bei den Gastm\u00e4hlern beanspruchen;<br>40 die die H\u00e4user der Witwen verschlingen und zum Schein lange Gebete verrichten. Sie werden ein um so strengeres Gericht erfahren.\u00ab<br>41 Als er sich dann dem Opferkasten gegen\u00fcber hingesetzt hatte, sah er zu, wie das Volk Geld in den Kasten einwarf, und viele Reiche taten viel hinein.<br>42 Da kam auch eine arme Witwe und legte zwei Scherflein hinein, die einen Pfennig ausmachen.<br>43 Da rief er seine J\u00fcnger herbei und sagte zu ihnen: \u00bbWahrlich ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle, die etwas in den Opferkasten getan haben.<br>44 Denn jene haben alle von ihrem \u00dcberflu\u00df eingelegt, sie aber hat aus ihrer D\u00fcrftigkeit heraus alles, was sie besa\u00df, eingelegt, ihren ganzen Lebensunterhalt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als Jesus dann den Tempel verlie\u00df, sagte einer von seinen J\u00fcngern zu ihm: \u00bbMeister, sieh einmal: was f\u00fcr Steine und was f\u00fcr ein Prachtbau ist das!\u00ab<br>2 Da antwortete ihm Jesus: \u00bbJa, jetzt siehst du dieses gewaltige Bauwerk (noch stehen). Es wird hier (aber) kein Stein auf dem andern bleiben, der nicht niedergerissen wird!\u00ab \u2013<br>3 Als er sich dann am \u00d6lberg dem Tempel gegen\u00fcber niedergesetzt hatte, fragten ihn Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas, als sie f\u00fcr sich allein waren:<br>4 \u00bbSage uns doch: wann wird dies geschehen, und welches ist das Zeichen daf\u00fcr, wann dies alles in Erf\u00fcllung gehen wird?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die ersten Vorzeichen der Endzeit<\/h3>\n\n\n\n<p>5 Da begann Jesus, zu ihnen zu sagen: \u00bbSeht euch vor, da\u00df niemand euch irref\u00fchrt!<br>6 Viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: \u203aIch bin es\u2039 und werden viele irref\u00fchren.<br>7 Wenn ihr ferner von Kriegen und Kriegsger\u00fcchten h\u00f6rt, so la\u00dft euch dadurch nicht \u00e4ngstigen! Dies mu\u00df so kommen, bedeutet aber noch nicht das Ende.<br>8 Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere (Jes 19,2); Erdbeben werden hier und da stattfinden, Hungersn\u00f6te werden kommen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die J\u00fcngerverfolgung<\/h3>\n\n\n\n<p>9 \u00bbGebt ihr jedoch acht auf euch selbst! Man wird euch vor die Gerichtsh\u00f6fe stellen und euch in den Synagogen gei\u00dfeln; auch vor Statthalter und K\u00f6nige werdet ihr um meinetwillen gestellt werden ihnen zum Zeugnis;<br>10 und unter allen V\u00f6lkern mu\u00df zuvor die Heilsbotschaft verk\u00fcndigt werden.<br>11 Wenn man euch nun abf\u00fchrt und vor Gericht stellt, so macht euch nicht im voraus Sorge dar\u00fcber, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde eingegeben wird, das redet; nicht ihr seid es ja, die da reden, sondern der heilige Geist.<br>12 Es wird aber ein Bruder den anderen zum Tode \u00fcberliefern und der Vater seinen Sohn, und Kinder werden gegen ihre Eltern auftreten und sie zum Tode bringen (Mi 7,6),<br>13 und ihr werdet allen verha\u00dft sein um meines Namens willen. Wer aber bis ans Ende ausharrt, der wird gerettet werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der H\u00f6hepunkt der Drangsal in Jud\u00e4a<\/h3>\n\n\n\n<p>14 \u00bbWenn ihr aber den \u203aGreuel der Verw\u00fcstung\u2039 da stehen seht, wo er nicht stehen darf (Dan 9,27; 11,31; 12,11) \u2013 der Leser merke auf! \u2013, dann sollen die (Gl\u00e4ubigen), welche in Jud\u00e4a sind, in die Berge fliehen.<br>15 Wer sich alsdann auf dem Dache befindet, steige nicht erst (ins Haus) hinab und gehe nicht hinein, um noch etwas aus seinem Hause zu holen;<br>16 und wer auf dem Felde ist, kehre nicht zur\u00fcck, um noch seinen Mantel zu holen.<br>17 Wehe aber den Frauen, die in jenen Tagen guter Hoffnung sind, und denen, die ein Kind zu n\u00e4hren haben!<br>18 Betet aber auch, da\u00df dies nicht zur Winterszeit eintrete!<br>19 Denn jene Tage werden eine Drangsalszeit sein, wie eine solche seit dem Anfang, als Gott die Welt schuf, bis jetzt noch nicht dagewesen ist und wie auch keine je wieder kommen wird (Dan 12,1).<br>20 Und wenn der Herr diese Tage nicht verk\u00fcrzt h\u00e4tte, so w\u00fcrde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserw\u00e4hlten willen, die er erw\u00e4hlt hat, hat er diese Tage verk\u00fcrzt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weissagung bez\u00fcglich der falschen Propheten<\/h3>\n\n\n\n<p>21 \u00bbWenn alsdann jemand zu euch sagt: \u203aSeht, hier ist Christus; seht, dort ist er!\u2039, so glaubt es nicht!<br>22 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden Zeichen und Wunder tun (5.Mose 13,2), um wom\u00f6glich die Erw\u00e4hlten irrezuf\u00fchren.<br>23 Seht ihr euch aber vor! Ich habe euch alles vorhergesagt.\u00ab<br>24 \u00bbIn jenen Tagen aber, nach jener Drangsalszeit, wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren (Jes 13,10; 34,4);<br>25 die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kr\u00e4fte am Himmel in Ersch\u00fctterung geraten (Jes 34,4).<br>26 Und dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen mit gro\u00dfer Macht und Herrlichkeit (Dan 7,13);<br>27 und dann wird er die Engel aussenden und seine Erw\u00e4hlten von den vier Windrichtungen her versammeln vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels (Sach 2,6; 5.Mose 30,4).<br>28 Vom Feigenbaum aber m\u00f6gt ihr das Gleichnis lernen: Sobald seine Zweige saftig werden und Bl\u00e4tter hervorsprossen, so erkennt ihr daran, da\u00df der Sommer nahe ist.<br>29 Ebenso auch ihr: wenn ihr dies alles eintreten seht, so erkennet daran, da\u00df es nahe vor der T\u00fcr steht.<br>30 Wahrlich ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht.<br>31 Der Himmel und die Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nimmermehr vergehen!<br>32 Von jenem Tage aber und jener Stunde hat niemand Kenntnis, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, niemand au\u00dfer dem Vater.\u00ab<br>33 \u00bbHaltet die Augen offen, seid wachsam! Denn ihr wi\u00dft nicht, wann der Zeitpunkt da ist.<br>34 Wie ein Mann, der auf Reisen geht, beim Verlassen seines Hauses seinen Knechten die Vollmacht \u00fcbergibt und einem jeden sein Gesch\u00e4ft (zuweist) und dem T\u00fcrh\u00fcter gebietet, wachsam zu sein, \u2013<br>35 so wachet also! Denn ihr wi\u00dft nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob sp\u00e4t am Abend oder um Mitternacht oder beim Hahnenschrei oder erst fr\u00fchmorgens:<br>36 da\u00df er nur nicht, wenn er unvermutet kommt, euch im Schlaf findet!<br>37 Was ich aber euch sage, das sage ich allen: wachet!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 14<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">VI. Jesu Leiden und Sterben (Kap. 14-15)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Es stand aber in zwei Tagen das Passahfest und die (Tage der) unges\u00e4uerten Brote bevor. Da \u00fcberlegten die Hohenpriester und die Schriftgelehrten, auf welche Weise sie Jesus mit List festnehmen und t\u00f6ten k\u00f6nnten;<br>2 denn sie sagten: \u00bbNur nicht w\u00e4hrend des Festes (selbst), damit keine Unruhen im Volk entstehen!\u00ab<br>3 Als nun Jesus in Bethanien im Hause Simons des (einstmals) Auss\u00e4tzigen war, kam, w\u00e4hrend er bei Tische sa\u00df, eine Frau, die ein Alabasterfl\u00e4schchen mit echtem, kostbarem Nardensalb\u00f6l hatte; sie zerbrach das Gef\u00e4\u00df und go\u00df es ihm \u00fcber das Haupt.<br>4 Dar\u00fcber wurden einige (der Anwesenden) unwillig und sagten zueinander: \u00bbWozu hat diese Verschwendung des Salb\u00f6ls stattgefunden?<br>5 Dieses Salb\u00f6l h\u00e4tte man ja f\u00fcr mehr als dreihundert Denare verkaufen und (den Erl\u00f6s) den Armen geben k\u00f6nnen\u00ab; und sie machten der Frau laute Vorw\u00fcrfe.<br>6 Da sagte Jesus: \u00bbLa\u00dft sie in Ruhe! Warum bek\u00fcmmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan!<br>7 Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch und k\u00f6nnt ihnen Gutes tun, sooft ihr wollt; mich aber habt ihr nicht allezeit.<br>8 Sie hat getan, was in ihren Kr\u00e4ften stand: sie hat meinen Leib im voraus zur Bestattung gesalbt.<br>9 Wahrlich ich sage euch: \u00dcberall, wo die Heilsbotschaft in der ganzen Welt verk\u00fcndet werden wird, da wird man auch von dem sprechen, was diese Frau getan hat, zu ihrem Ged\u00e4chtnis.\u00ab<br>10 Da ging Judas Iskariot, der eine von den Zw\u00f6lfen, zu den Hohenpriestern, um ihnen Jesus in die H\u00e4nde zu liefern.<br>11 Als sie das h\u00f6rten, freuten sie sich und versprachen, ihm Geld zu geben. Darauf suchte er nach einer guten Gelegenheit, um ihn zu \u00fcberantworten.<br>12 Am ersten Tag der unges\u00e4uerten Brote aber, an dem man das Passahlamm zu schlachten pflegte, fragten ihn seine J\u00fcnger: \u00bbWohin sollen wir gehen, um alles vorzubereiten, damit du das Passahlamm essen kannst?\u00ab<br>13 Da sandte er zwei von seinen J\u00fcngern ab und trug ihnen auf: \u00bbGeht in die Stadt: da wird euch ein Mann begegnen, der einen Krug mit Wasser tr\u00e4gt; folgt ihm nach,<br>14 und wo er hineingeht, da sagt zu dem Hausherrn: \u203aDer Meister l\u00e4\u00dft fragen: Wo ist das E\u00dfzimmer f\u00fcr mich, in dem ich das Passahlamm mit meinen J\u00fcngern essen kann?\u2039<br>15 Dann wird er euch ein ger\u00e4umiges Obergemach zeigen, das mit Tischpolstern ausgestattet ist und schon bereit steht; dort richtet (alles) f\u00fcr uns zu!\u00ab<br>16 Da machten sich die J\u00fcnger auf den Weg, und als sie in die Stadt gekommen waren, fanden sie es dort so, wie er ihnen gesagt hatte, und richteten das Passahmahl zu.<br>17 Als es dann Abend geworden war, fand er sich dort mit den Zw\u00f6lfen ein;<br>18 und w\u00e4hrend sie bei Tische sa\u00dfen und das Mahl einnahmen, sagte Jesus: \u00bbWahrlich ich sage euch: Einer von euch wird mich \u00fcberantworten, einer, der hier mit mir i\u00dft.\u00ab (Ps 41,10)<br>19 Da wurden sie betr\u00fcbt und fragten ihn, einer nach dem andern: \u00bbIch bin es doch nicht?\u00ab<br>20 Er antwortete ihnen: \u00bbEiner von euch Zw\u00f6lfen, der mit mir in die Sch\u00fcssel eintaucht.<br>21 Denn der Menschensohn geht zwar dahin, wie \u00fcber ihn in der Schrift steht; doch wehe dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! F\u00fcr diesen Menschen w\u00e4re es besser, er w\u00e4re nicht geboren!\u00ab<br>22 Und w\u00e4hrend des Essens nahm Jesus ein Brot, sprach den Lobpreis (Gottes), brach (das Brot) und gab es ihnen mit den Worten: \u00bbNehmet! Dies ist mein Leib.\u00ab<br>23 Dann nahm er einen Becher, sprach das Dankgebet und gab ihnen den, und sie tranken alle daraus;<br>24 und er sagte zu ihnen: \u00bbDies ist mein Blut, das Bundesblut (2.Mose 24,8; Sach 9,11), das f\u00fcr viele vergossen wird.<br>25 Wahrlich ich sage euch: Ich werde vom Erzeugnis des Weinstocks hinfort nicht mehr trinken bis zu jenem Tage, an dem ich es neu trinke im Reiche Gottes.\u00ab<br>26 Nachdem sie dann den Lobpreis (Ps 115-118) gesungen hatten, gingen sie (aus der Stadt) hinaus an den \u00d6lberg.<br>27 Dabei sagte Jesus zu ihnen: \u00bbIhr werdet alle Ansto\u00df nehmen; denn es steht geschrieben (Sach 13,7): \u203aIch werde den Hirten niederschlagen, dann werden die Schafe sich zerstreuen.\u2039<br>28 Aber nach meiner Auferweckung werde ich euch nach Galil\u00e4a vorausgehen.\u00ab<br>29 Da antwortete Petrus: \u00bbM\u00f6gen auch alle Ansto\u00df nehmen, so doch ich sicherlich nicht!\u00ab<br>30 Jesus erwiderte ihm: \u00bbWahrlich ich sage dir: Du wirst mich noch heute in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kr\u00e4ht, dreimal verleugnen!\u00ab<br>31 Er beteuerte aber nur um so eifriger: \u00bbWenn ich auch mit dir sterben m\u00fc\u00dfte, werde ich dich doch nicht verleugnen!\u00ab Das gleiche versicherten auch (die anderen) alle.<br>32 Sie kamen dann an einen Ort mit Namen Gethsemane; dort sagte er zu seinen J\u00fcngern: \u00bbLa\u00dft euch hier nieder, bis ich gebetet habe!\u00ab<br>33 Dann nahm er Petrus, Jakobus und Johannes mit sich und fing an zu zittern und zu zagen<br>34 und sagte zu ihnen: \u00bbTiefbetr\u00fcbt ist meine Seele bis zum Tode; bleibt hier und haltet euch wach!\u00ab<br>35 Dann ging er noch ein wenig weiter, warf sich auf die Erde nieder und betete, da\u00df, wenn es m\u00f6glich sei, die Stunde an ihm vor\u00fcbergehen m\u00f6chte;<br>36 dabei sagte er: \u00bbAbba, Vater! Alles ist dir m\u00f6glich: la\u00df diesen Kelch (10,38) an mir vor\u00fcbergehen! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!\u00ab<br>37 Dann ging er zur\u00fcck und fand sie schlafen und sagte zu Petrus: \u00bbSimon, du schl\u00e4fst? Hattest du nicht die Kraft, eine einzige Stunde wach zu bleiben?<br>38 Wachet, und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet! Der Geist ist willig, das Fleisch aber ist schwach.\u00ab<br>39 Darauf ging er wieder weg und betete mit denselben Worten;<br>40 und als er zur\u00fcckkam, fand er sie wiederum schlafen; denn die Augen fielen ihnen vor M\u00fcdigkeit zu, und sie wu\u00dften ihm nichts zu antworten.<br>41 Und er kam zum drittenmal und sagte zu ihnen: \u00bbSchlaft ein andermal und ruht euch aus! Es ist genug so: die Stunde ist gekommen! Sehet, der Menschensohn wird den S\u00fcndern in die H\u00e4nde geliefert!<br>42 Steht auf, la\u00dft uns gehen! Seht, der mich \u00fcberantwortet ist nahe gekommen!\u00ab<br>43 Und sogleich darauf, w\u00e4hrend er noch redete, erschien Judas, einer von den Zw\u00f6lfen, und mit ihm eine Schar mit Schwertern und Kn\u00fctteln, von den Hohenpriestern, den Schriftgelehrten und \u00c4ltesten (abgesandt).<br>44 Sein Verr\u00e4ter hatte aber ein Zeichen mit ihnen verabredet, n\u00e4mlich: \u00bbDer, den ich k\u00fcssen werde, der ist\u2019s; den nehmt fest und f\u00fchrt ihn sicher ab!\u00ab<br>45 Als er nun ankam, trat er sogleich auf Jesus zu und sagte: \u00bbRabbi!\u00ab und k\u00fc\u00dfte ihn;<br>46 da legten sie Hand an Jesus und nahmen ihn fest.<br>47 Einer jedoch von den Dabeistehenden zog das Schwert, schlug auf den Knecht des Hohenpriesters ein und hieb ihm das Ohr ab.<br>48 Jesus aber sagte zu ihnen: \u00bbWie gegen einen R\u00e4uber seid ihr mit Schwertern und Kn\u00fctteln ausgezogen, um mich gefangen zu nehmen.<br>49 T\u00e4glich bin ich bei euch im Tempel gewesen und habe dort gelehrt, und ihr habt mich nicht festgenommen; doch die Ausspr\u00fcche der Schrift m\u00fcssen erf\u00fcllt werden.\u00ab<br>50 Da verlie\u00dfen ihn alle und ergriffen die Flucht.<br>51 Aber ein junger Mann folgte ihm nach, der nur einen linnenen \u00dcberwurf auf dem blo\u00dfen Leibe anhatte; den ergriffen sie;<br>52 er aber lie\u00df seinen \u00dcberwurf fahren und entfloh unbekleidet.<br>53 Sie f\u00fchrten nun Jesus zu dem Hohenpriester ab, und alle Hohenpriester sowie die \u00c4ltesten und Schriftgelehrten kamen (dort) zusammen.<br>54 Petrus aber war ihm von ferne bis hinein in den Palast des Hohenpriesters gefolgt; dort hatte er sich unter die Diener gesetzt und w\u00e4rmte sich am Feuer.<br>55 Die Hohenpriester aber und der gesamte Hohe Rat suchten nach einer Zeugenaussage gegen Jesus, um ihn zum Tode verurteilen zu k\u00f6nnen, fanden jedoch keine;<br>56 denn viele legten wohl falsches Zeugnis gegen ihn ab, doch ihre Aussagen stimmten nicht \u00fcberein.<br>57 Einige traten auch auf und brachten ein falsches Zeugnis gegen ihn vor, indem sie aussagten:<br>58 \u00bbWir haben ihn sagen h\u00f6ren: \u203aIch werde diesen Tempel, der von Menschenh\u00e4nden errichtet ist, abbrechen und in drei Tagen einen anderen bauen, der nicht von Menschenh\u00e4nden errichtet ist\u2039\u00ab;<br>59 doch auch darin war ihr Zeugnis nicht \u00fcbereinstimmend.<br>60 Da stand der Hohepriester auf, trat in die Mitte und fragte Jesus mit den Worten: \u00bbEntgegnest du nichts auf die Aussage dieser Zeugen?\u00ab<br>61 Er aber schwieg und gab keine Antwort. Nochmals befragte ihn der Hohepriester mit den Worten: \u00bbBist du Christus, der Sohn des Hochgelobten?\u00ab<br>62 Jesus antwortete: \u00bbJa, ich bin es, und ihr werdet den Menschensohn sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des Himmels!\u00ab (Dan 7,13; Ps 110,1)<br>63 Da zerri\u00df der Hohepriester seine Kleider und sagte: \u00bbWozu brauchen wir noch weiter Zeugen?<br>64 Ihr habt die Gottesl\u00e4sterung geh\u00f6rt: was urteilt ihr?\u00ab Da gaben sie alle das Urteil \u00fcber ihn ab, er sei des Todes schuldig.<br>65 Nun fingen einige an, ihn anzuspeien, ihm das Gesicht zu verh\u00fcllen, ihn dann mit der Faust zu schlagen und zu ihm zu sagen: \u00bbWeissage uns!\u00ab Auch die Gerichtsdiener versetzten ihm bei der \u00dcbernahme Schl\u00e4ge ins Gesicht.<br>66 W\u00e4hrend nun Petrus unten im Hofe (des Palastes) war, kam eine von den M\u00e4gden des Hohenpriesters,<br>67 und als sie Petrus (am Feuer) sich w\u00e4rmen sah, blickte sie ihn scharf an und sagte: \u00bbDu bist auch mit dem Nazarener, mit Jesus, zusammengewesen!\u00ab<br>68 Er aber leugnete und sagte: \u00bbIch wei\u00df nicht und verstehe nicht, was du da sagst!\u00ab Er ging dann in die Vorhalle des Hofes hinaus,<br>69 und als die Magd ihn dort sah, fing sie wieder an und sagte zu den Dabeistehenden: \u00bbDieser ist auch einer von ihnen!\u00ab<br>70 Er aber leugnete wiederum. Nach einer kleinen Weile sagten die Dabeistehenden wieder zu Petrus: \u00bbWahrhaftig, du geh\u00f6rst zu ihnen! Du bist ja auch ein Galil\u00e4er.\u00ab<br>71 Er aber fing an, sich zu verfluchen und eidlich zu beteuern: \u00bbIch kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr da redet!\u00ab<br>72 Und alsbald kr\u00e4hte der Hahn zum zweitenmal. Da dachte Petrus an das Wort Jesu, wie er zu ihm gesagt hatte: \u00bbEhe der Hahn zweimal kr\u00e4ht, wirst du mich dreimal verleugnen.\u00ab Als er daran dachte, brach er in Tr\u00e4nen aus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 15<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Und sogleich fr\u00fchmorgens fertigten die Hohenpriester mit den \u00c4ltesten und Schriftgelehrten und (somit) der gesamte Hohe Rat den (endg\u00fcltigen) Beschlu\u00df aus, lie\u00dfen Jesus fesseln und abf\u00fchren und \u00fcbergaben ihn dem Pilatus.<br>2 Dieser befragte ihn: \u00bbBist du der K\u00f6nig der Juden?\u00ab Er antwortete ihm mit den Worten: \u00bbJa, ich bin es.\u00ab<br>3 Die Hohenpriester brachten dann viele Anklagen gegen ihn vor;<br>4 da fragte Pilatus ihn nochmals: \u00bbEntgegnest du nichts? H\u00f6re nur, was sie alles gegen dich vorbringen!\u00ab<br>5 Jesus aber gab keine Antwort mehr, so da\u00df Pilatus sich verwunderte.<br>6 An jedem Fest aber pflegte er ihnen einen Gefangenen freizugeben, den sie sich erbaten.<br>7 Nun sa\u00df damals ein unter dem Namen Barabbas bekannter Mensch im Gef\u00e4ngnis mit den (anderen) Aufr\u00fchrern, die beim Aufruhr einen Mord begangen hatten.<br>8 So zog denn die Volksmenge hinauf und begann um das zu bitten, was er ihnen gew\u00f6hnlich gew\u00e4hrte.<br>9 Pilatus antwortete ihnen mit der Frage: \u00bbWollt ihr, da\u00df ich euch den K\u00f6nig der Juden freigebe?\u00ab<br>10 Er war sich n\u00e4mlich klar dar\u00fcber geworden, da\u00df die Hohenpriester ihn aus Neid \u00fcberantwortet hatten.<br>11 Die Hohenpriester aber hetzten die Volksmenge zu der Forderung auf, er m\u00f6chte ihnen lieber den Barabbas freigeben.<br>12 Nun richtete Pilatus nochmals die Frage an sie: \u00bbWas soll ich denn mit dem (Manne) machen, den ihr den K\u00f6nig der Juden nennt?\u00ab<br>13 Sie schrien zur\u00fcck: \u00bbLa\u00df ihn kreuzigen!\u00ab<br>14 Pilatus entgegnete ihnen: \u00bbWas hat er denn B\u00f6ses getan?\u00ab Da schrien sie noch lauter: \u00bbLa\u00df ihn kreuzigen!\u00ab<br>15 Um nun dem Volke den Willen zu tun, gab Pilatus ihnen den Barabbas frei, Jesus aber lie\u00df er gei\u00dfeln und \u00fcbergab ihn dann (den Soldaten) zur Kreuzigung.<br>16 Nun f\u00fchrten ihn die Soldaten ab in das Innere des Palastes \u2013 das ist n\u00e4mlich die Statthalterei \u2013 und riefen die ganze Abteilung (eig. Kohorte) zusammen,<br>17 dann legten sie ihm einen Purpur um, setzten ihm eine Dornenkrone auf, die sie geflochten hatten,<br>18 und fingen an, ihm als K\u00f6nig zu huldigen mit dem Zuruf: \u00bbSei gegr\u00fc\u00dft, Judenk\u00f6nig!\u00ab<br>19 Dabei schlugen sie ihn mit einem Rohr aufs Haupt, spien ihn an, warfen sich vor ihm auf die Knie nieder und brachten ihm Huldigungen dar.<br>20 Nachdem sie ihn so verspottet hatten, nahmen sie ihm den Purpurmantel wieder ab und legten ihm seine eigenen Kleider an. Dann f\u00fchrten sie ihn zur Kreuzigung (aus der Stadt) hinaus<br>21 und zwangen einen Vor\u00fcbergehenden, Simon aus Cyrene, der vom Felde kam, den Vater Alexanders und des Rufus, ihm das Kreuz zu tragen.<br>22 So brachten sie ihn nach dem Platz Golgatha, das bedeutet \u00fcbersetzt \u203aSch\u00e4del(st\u00e4tte)\u2039,<br>23 und reichten ihm mit Myrrhe gew\u00fcrzten Wein, den er aber nicht nahm (Ps 69,22).<br>24 Dann kreuzigten sie ihn und verteilten seine Kleider unter sich, indem sie das Los um sie warfen, welches St\u00fcck jeder erhalten sollte (Ps 22,19).<br>25 Es war aber die dritte Tagesstunde, als sie ihn kreuzigten;<br>26 und die Inschrift mit der Angabe seiner Schuld lautete so: \u00bbDer K\u00f6nig der Juden.\u00ab<br>27 Mit ihm kreuzigten sie auch zwei R\u00e4uber, den einen zu seiner Rechten, den anderen zu seiner Linken.<br>28 [So wurde das Schriftwort erf\u00fcllt, das da lautet (Jes 53,12): \u00bbEr ist unter die Gesetzlosen gerechnet worden.\u00ab]<br>29 Und die Vor\u00fcbergehenden schm\u00e4hten ihn, sch\u00fcttelten die K\u00f6pfe (Ps 22,8; 109,25) und riefen aus: \u00bbHa du, der du den Tempel abbrichst und ihn in drei Tagen wieder aufbaust:<br>30 hilf dir selbst und steige vom Kreuz herab!\u00ab<br>31 Ebenso verh\u00f6hnten ihn auch die Hohenpriester untereinander samt den Schriftgelehrten mit den Worten: \u00bbAnderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen!<br>32 Der Gottgesalbte, der K\u00f6nig von Israel, steige jetzt vom Kreuz herab, damit wir es sehen und gl\u00e4ubig werden!\u00ab Auch die (beiden) mit ihm Gekreuzigten schm\u00e4hten ihn.<br>33 Als dann aber die sechste Stunde gekommen war, trat eine Finsternis \u00fcber das ganze Land ein bis zur neunten Stunde;<br>34 und in der neunten Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: \u00bbEloi, Eloi, lema sabachthani?\u00ab, das hei\u00dft \u00fcbersetzt: \u00bbMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?\u00ab (Ps 22,2)<br>35 Als dies einige von den Dabeistehenden h\u00f6rten, sagten sie: \u00bbH\u00f6rt, er ruft den Elia!\u00ab<br>36 Da lief einer hin, tr\u00e4nkte einen Schwamm mit Essig, steckte ihn an ein Rohr und wollte ihm zu trinken geben (Ps 69,22), wobei er sagte: \u00bbLa\u00dft mich! Wir wollen doch sehen, ob Elia kommt, um ihn herabzunehmen!\u00ab<br>37 Jesus aber stie\u00df noch einen lauten Schrei aus und verschied dann.<br>38 Da zerri\u00df der Vorhang des Tempels in zwei St\u00fccke von oben bis unten.<br>39 Als aber der Hauptmann, der ihm gegen\u00fcber in der N\u00e4he stand, ihn so verscheiden sah, erkl\u00e4rte er: \u00bbDieser Mann ist wirklich Gottes Sohn gewesen.\u00ab<br>40 Es waren aber auch Frauen da, die von weitem zuschauten, unter ihnen Maria von Magdala und Maria, die Mutter Jakobus des Kleinen und des Joses, und Salome,<br>41 die ihm schon, als er noch in Galil\u00e4a war, nachgefolgt waren und ihm Dienste geleistet hatten, und noch viele andere (Frauen), die mit ihm nach Jerusalem hinaufgezogen waren.<br>42 Als es nun bereits Sp\u00e4tnachmittag geworden war \u2013 es war n\u00e4mlich R\u00fcsttag, das ist der Tag vor dem Sabbat \u2013,<br>43 kam Joseph von Arimath\u00e4a, ein angesehener Ratsherr, der auch auf das Reich Gottes wartete, begab sich mit k\u00fchnem Entschlu\u00df zu Pilatus hinein und bat ihn um den Leichnam Jesu.<br>44 Pilatus wunderte sich, da\u00df er schon gestorben sein sollte; er lie\u00df (deshalb) den Hauptmann zu sich rufen und fragte ihn, ob er schon lange tot sei;<br>45 und als er von dem Hauptmann das N\u00e4here erfahren hatte, schenkte er den Leichnam dem Joseph.<br>46 Der kaufte nun Leinwand, nahm ihn (vom Kreuz) herab, wickelte ihn in die Leinwand und setzte ihn in einem Grabe bei, das in einen Felsen gehauen war; dann w\u00e4lzte er einen Stein vor den Eingang des Grabes.<br>47 Maria von Magdala aber und Maria, die Mutter des Joses, sahen sich genau den Ort an, wohin er gelegt worden war.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Markus Kapitel 16<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">VII. Die Auferstehungsberichte (Kap. 16)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als dann der Sabbat vor\u00fcber war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Salben, um hinzugehen und ihn zu salben;<br>2 und ganz fr\u00fch am ersten Tage der Woche kamen sie zum Grabe, als die Sonne (eben) aufgegangen war;<br>3 und sie sagten zueinander: \u00bbWer wird uns den Stein vom Eingang des Grabes wegw\u00e4lzen?\u00ab, er war n\u00e4mlich sehr gro\u00df;<br>4 doch als sie hinblickten, sahen sie, da\u00df der Stein schon weggew\u00e4lzt war.<br>5 Als sie dann in das Grab hineingetreten waren, sahen sie einen J\u00fcngling auf der rechten Seite sitzen, der mit einem langen, wei\u00dfen Gewande bekleidet war, und sie erschraken sehr.<br>6 Er aber sagte zu ihnen: \u00bbErschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten: er ist auferweckt worden, ist nicht mehr hier; seht, da ist die Stelle, wohin man ihn gelegt hatte!<br>7 Geht aber hin und sagt seinen J\u00fcngern und (besonders) dem Petrus, da\u00df er euch nach Galil\u00e4a vorausgeht: dort werdet ihr ihn wiedersehen, wie er euch gesagt hat.\u00ab<br>8 Da gingen sie hinaus und flohen vom Grabe hinweg; denn Zittern und Entsetzen hatte sie befallen; und sie sagten niemand etwas davon, denn sie f\u00fcrchteten sich.<br>9 Nachdem Jesus aber am ersten Tage der Woche fr\u00fchmorgens auferstanden war, erschien er zuerst der Maria von Magdala, aus der er sieben b\u00f6se Geister ausgetrieben hatte.<br>10 Diese ging hin und verk\u00fcndete es denen, die bei ihm gewesen waren und (jetzt) trauerten und weinten.<br>11 Doch als diese h\u00f6rten, da\u00df er lebe und ihr erschienen sei, wollten sie es nicht glauben. \u2013<br>12 Darauf offenbarte er sich in ver\u00e4nderter Gestalt zweien von ihnen, als sie auf einer Wanderung \u00fcber Land gingen.<br>13 Auch diese gingen hin und verk\u00fcndeten es den \u00fcbrigen; doch auch ihnen glaubten sie nicht.<br>14 Sp\u00e4ter aber offenbarte er sich den elf (J\u00fcngern selbst), als sie bei Tische sa\u00dfen, und schalt ihren Unglauben und ihre Herzensh\u00e4rte, weil sie denen, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten, keinen Glauben geschenkt hatten.<br>15 Darauf sagte er zu ihnen: \u00bbGeht hin in alle Welt und verk\u00fcndigt die Heilsbotschaft der ganzen Sch\u00f6pfung!<br>16 Wer da gl\u00e4ubig geworden ist und sich hat taufen lassen, wird gerettet werden; wer aber ungl\u00e4ubig geblieben ist, wird verurteilt werden.<br>17 Denen aber, die zum Glauben gekommen sind, werden diese Wunderzeichen folgen: in meinem Namen werden sie b\u00f6se Geister austreiben, in neuen Zungen reden,<br>18 werden Schlangen aufheben und, wenn sie etwas Todbringendes trinken, wird es ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die H\u00e4nde auflegen, und sie werden gesund werden.\u00ab<br>19 Nachdem nun der Herr Jesus zu ihnen geredet hatte, wurde er in den Himmel emporgehoben und setzte sich zur Rechten Gottes.<br>20 Sie aber zogen aus und predigten \u00fcberall, wobei der Herr mitwirkte und das Wort durch die Zeichen best\u00e4tigte, die dabei geschahen.<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-347_59e1f0-0c .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-347_59e1f0-0c .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-347_59e1f0-0c\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow 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