{"id":447,"date":"2023-12-21T12:02:12","date_gmt":"2023-12-21T11:02:12","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=447"},"modified":"2026-01-17T14:11:28","modified_gmt":"2026-01-17T13:11:28","slug":"2-korinther","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=447","title":{"rendered":"2.Korinther"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Der zweite Brief an die Korinther<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns447_3ff862-3d{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns447_3ff862-3d .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns447_3ff862-3d .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_3ff862-3d .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_3ff862-3d .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_3ff862-3d .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_3ff862-3d .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_3ff862-3d .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_3ff862-3d .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns447_3ff862-3d\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn447_b04387-66.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn447_b04387-66 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2304\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn447_9910f3-1d.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn447_9910f3-1d kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id447_765b7a-a1 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id447_765b7a-a1 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id447_765b7a-a1 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id447_765b7a-a1 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Absender<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Ich, Paulus, ein Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und der Bruder Timotheus senden der Gemeinde Gottes in Korinth samt allen Heiligen in ganz Achaja unsern Gru\u00df:<br>2 Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserm Vater und dem Herrn Jesus Christus!<br>3 Gepriesen sei der Gott und Vater unsers Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und der Gott alles Trostes,<br>4 der uns in aller unserer Tr\u00fcbsal tr\u00f6stet, damit wir dann (unserseits) alle, die sich in irgendeiner Tr\u00fcbsal befinden, mit dem Trost zu erquicken verm\u00f6gen, mit dem wir selbst von Gott getr\u00f6stet werden.<br>5 Denn wie die Leiden Christi sich \u00fcberaus reichlich \u00fcber uns ergie\u00dfen, so ergie\u00dft sich durch Christus auch unser Trost \u00fcberaus reichlich.<br>6 Werden wir nun (von Tr\u00fcbsal) bedr\u00e4ngt, so dient das zur Tr\u00f6stung und zum Heil f\u00fcr euch; und empfangen wir Trost (von Gott), so dient das (gleichfalls) euch zum Trost, und dieser erweist sich dann wirksam in standhaftem Ertragen der gleichen Leiden, die auch wir durchzumachen haben;<br>7 und so steht unsere Hoffnung f\u00fcr euch unersch\u00fctterlich fest, weil wir wissen, da\u00df ihr wie an den Leiden, so auch am Troste Anteil habt.<br>8 Wir m\u00f6chten euch n\u00e4mlich, liebe Br\u00fcder, \u00fcber die Tr\u00fcbsal, die uns in der Provinz Asien betroffen hat, nicht in Unkenntnis lassen, da\u00df n\u00e4mlich das Leid so \u00fcbergewaltig, so unertr\u00e4glich schwer auf uns gelastet hat, da\u00df wir sogar unser Leben verloren gaben;<br>9 ja, wir selber hatten es schon f\u00fcr ausgemacht gehalten, da\u00df wir sterben m\u00fc\u00dften; wir sollten eben lernen, unser Vertrauen nicht auf uns selbst zu setzen, sondern auf den Gott, der die Toten auferweckt.<br>10 Er hat uns denn auch aus einer so gro\u00dfen Todesgefahr errettet und wird uns auch fernerhin erretten; auf ihn setzen wir unsere Hoffnung, da\u00df er uns auch in Zukunft erretten wird,<br>11 wenn auch ihr mit eurer F\u00fcrbitte hilfreich f\u00fcr uns eintretet, damit aus dem Munde vieler (Anteilnehmenden) der uns zuteil gewordene Gnadenerweis durch viele auch die Dankesweihe im Hinblick auf uns erhalte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I. Selbstrechtfertigung des Apostels gegen erhobene Vorw\u00fcrfe; pers\u00f6nliche Auseinandersetzungen (1,12-2,17)<\/h3>\n\n\n\n<p>12 Denn darin besteht unser Ruhm: in dem Zeugnis unsers Gewissens, da\u00df wir in Sittenreinheit und Lauterkeit Gottes, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in der Gnade Gottes unsern Wandel in der Welt und ganz besonders euch gegen\u00fcber gef\u00fchrt haben.<br>13 Denn wir schreiben euch (in unsern Briefen) nichts anderes, als was ihr da lest und auch (daraus) versteht; ich hoffe aber, da\u00df ihr es bis ans Ende verstehen werdet,<br>14 wie ihr uns ja, wenigstens zum Teil, schon verstanden habt, n\u00e4mlich, da\u00df wir euer Ruhm sind, ebenso wie ihr es f\u00fcr uns seid am Tage unsers Herrn Jesus.<br>15 Auf Grund dieser festen \u00dcberzeugung nun war ich willens, schon fr\u00fcher zu euch zu kommen, damit ihr eine zweite Freude erhieltet,<br>16 und \u00fcber euer Korinth nach Mazedonien weiterzureisen; alsdann wollte ich von Mazedonien aus nochmals zu euch kommen und mir von euch das Geleit nach Jud\u00e4a geben lassen.<br>17 Habe ich mich nun etwa, wenn ich diese Absicht hatte, der Leichtfertigkeit schuldig gemacht? Oder sind meine Entschl\u00fcsse \u00fcberhaupt Entschl\u00fcsse nach dem Fleisch, damit das \u00bbJa ja\u00ab und das \u00bbNein nein\u00ab mir (gleichzeitig) zur Verf\u00fcgung stehe?<br>18 Aber Gott ist B\u00fcrge daf\u00fcr, da\u00df unser Wort, das an euch ergeht, nicht Ja und Nein (zu gleicher Zeit) ist.<br>19 Denn Gottes Sohn Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, n\u00e4mlich durch mich und Silvanus und Timotheus, ist auch nicht Ja und Nein (zugleich) gewesen, sondern in ihm ist das \u00bbJa\u00ab geschehen;<br>20 denn f\u00fcr alle Verhei\u00dfungen Gottes liegt in ihm das \u00bbJa\u00ab; daher ist durch ihn auch das \u00bbAmen\u00ab erfolgt, Gott zur Verherrlichung durch uns.<br>21 Der uns aber samt euch auf Christus fest gr\u00fcndet und uns gesalbt hat, das ist Gott,<br>22 er, der uns auch sein Siegel aufgedr\u00fcckt und uns den Geist als Unterpfand in unsere Herzen gegeben hat.<br>23 Meinerseits aber rufe ich Gott zum Zeugen gegen meine Seele an, da\u00df ich (nur) aus Schonung f\u00fcr euch noch nicht wieder nach Korinth gekommen bin.<br>24 Nicht da\u00df wir als die Herren \u00fcber euren Glauben zu bestimmen h\u00e4tten, nein, wir sind Mitarbeiter an eurer Freude; denn im Glauben steht ihr fest.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Ich habe aber aus R\u00fccksicht auf mich selbst diesen Beschlu\u00df gefa\u00dft, nicht nochmals zu euch zu kommen, wenn mein Besuch nur unter Betr\u00fcbnis m\u00f6glich ist.<br>2 Denn wenn ich euch in Betr\u00fcbnis versetze \u2013 ja, wer ist dann da, der mich noch erfreuen k\u00f6nnte? Wer sonst als der, welcher von mir in Betr\u00fcbnis versetzt wird?<br>3 Und eben dies habe ich auch in meinem Briefe ausgesprochen, um nicht nach meiner Ankunft Betr\u00fcbnis an denen zu erleben, von denen mir doch billigerweise Freude widerfahren m\u00fc\u00dfte; ich darf ja doch zu euch allen das Vertrauen haben, da\u00df meine Freude euer aller Freude ist.<br>4 Denn aus gro\u00dfer Bedr\u00e4ngnis und Herzensangst heraus habe ich euch unter vielen Tr\u00e4nen (meinen Brief) geschrieben, nicht damit ihr in Betr\u00fcbnis versetzt w\u00fcrdet, sondern damit ihr die Liebe erkennen m\u00f6chtet, die ich in besonders hohem Ma\u00dfe gerade zu euch habe.<br>5 Wenn aber jemand Betr\u00fcbnis verursacht hat, so hat er nicht mich (pers\u00f6nlich) betr\u00fcbt, sondern mehr oder weniger \u2013 damit ich ihn nicht zu schwer belaste \u2013 euch alle.<br>6 F\u00fcr den Betreffenden gen\u00fcgt nun diese von der Mehrheit (der Gemeinde) ihm zuerkannte Strafe,<br>7 so da\u00df ihr im Gegenteil ihm jetzt lieber verzeihen und Trost zusprechen solltet, damit der Betreffende nicht durch die \u00fcbergro\u00dfe Traurigkeit in Verzweiflung versetzt wird.<br>8 Deshalb empfehle ich euch, Liebe gegen ihn walten zu lassen.<br>9 Denn ich habe mich ja bei meinem Schreiben auch von der Absicht leiten lassen, euch auf die Probe zu stellen, ob euer Gehorsam sich in allen St\u00fccken bew\u00e4hren w\u00fcrde.<br>10 Wem ihr aber eine Verfehlung verzeiht, dem verzeihe auch ich; denn auch ich habe das, was ich verziehen habe \u2013 wenn ich \u00fcberhaupt etwas zu verzeihen hatte \u2013, um euretwillen vor dem Angesicht Christi verziehen.<br>11 Wir wollen uns doch nicht vom Satan \u00fcberlisten lassen, dessen Gedanken uns ja wohlbekannt sind.<br>12 Als ich aber nach Troas gekommen war, um die Heilsbotschaft Christi zu verk\u00fcnden, stand mir dort wohl eine T\u00fcr im Herrn offen,<br>13 aber ich kam doch innerlich zu keiner Ruhe, weil ich meinen Bruder Titus dort nicht antraf; ich nahm vielmehr Abschied von ihnen und zog weiter nach Mazedonien.<br>14 Gott aber sei gedankt, der uns in Christus allezeit (wie) in einem Triumphzug mit sich einherf\u00fchrt und den Wohlgeruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten offenbart!<br>15 Denn ein Wohlgeruch Christi sind wir f\u00fcr Gott bei denen, die gerettet werden, und auch bei denen, die verlorengehen:<br>16 f\u00fcr die letzteren ein Geruch vom Tode her zum Tod, f\u00fcr die ersteren ein Geruch vom Leben her zum Leben. Und wer ist dazu t\u00fcchtig?<br>17 Nun, wir machen es nicht wie so viele, die mit Gottes Wort hausieren gehen; nein, aus reinem Herzen, nein, auf Antrieb Gottes reden wir vor Gottes Angesicht in Christus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II. Die Herrlichkeit des neuen Bundes und des apostolischen Amtes bei \u00e4u\u00dferer Armseligkeit und Verfolgung (3,1-6,10)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Fangen wir schon wieder an, \u00bbuns selbst zu empfehlen\u00ab? Nein; oder haben wir etwa, wie gewisse Leute, Empfehlungsbriefe an euch oder von euch n\u00f6tig?<br>2 Nein, unser Empfehlungsbrief seid ihr: der ist uns ins Herz hineingeschrieben, der wird von aller Welt zur Kenntnis genommen und gelesen;<br>3 bei euch liegt es ja klar zutage, da\u00df ihr ein Brief Christi seid, der von uns in seinem Dienst ausgefertigt ist, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geiste des lebendigen Gottes, nicht auf Tafeln von Stein, sondern auf Herzenstafeln von Fleisch.<br>4 Solche Zuversicht haben wir aber durch Christus zu Gott;<br>5 nicht als ob wir von uns selbst aus t\u00fcchtig w\u00e4ren, etwas auszudenken, als stamme es von uns selbst; nein, unsere T\u00fcchtigkeit stammt von Gott.<br>6 Er ist es auch, der uns t\u00fcchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, (der ein Bund) nicht des Buchstabens, sondern des Geistes (ist); denn der Buchstabe (des Gesetzes) t\u00f6tet, der Geist aber macht lebendig.<br>7 Wenn nun aber (schon) der Dienst, der den Tod bringt, mit seiner auf Stein eingegrabenen Buchstabenschrift solche Herrlichkeit besa\u00df, da\u00df die Israeliten das Angesicht Moses nicht anzuschauen vermochten wegen des auf seinem Antlitz liegenden Glanzes, der doch wieder verschwand (2.Mose 34,29-35):<br>8 wie sollte da der Dienst des Geistes nicht eine noch weit gr\u00f6\u00dfere Herrlichkeit besitzen?<br>9 Denn wenn (schon) der Dienst, der die Verurteilung (zum Tode) bringt, Herrlichkeit besitzt, so mu\u00df der Dienst, der die Gerechtsprechung vermittelt, in noch viel h\u00f6herem Grade \u00fcberreich an Herrlichkeit sein;<br>10 ja, die auch dort vorhandene Herrlichkeit verschwindet in dieser Beziehung v\u00f6llig gegen\u00fcber der \u00fcberschwenglichen Herrlichkeit (dieses Dienstes).<br>11 Denn wenn (schon) das Verg\u00e4ngliche Herrlichkeit besitzt, so mu\u00df das Bleibende in einer noch viel gr\u00f6\u00dferen Herrlichkeit dastehen.<br>12 Weil wir nun eine solche Hoffnung haben, treten wir auch mit r\u00fcckhaltlosem Freimut auf<br>13 und (machen es) nicht wie Mose (,der) eine Decke auf sein Gesicht legte, damit die Israeliten nicht das Ende des verschwindenden (Glanzes) wahrnehmen k\u00f6nnten (2.Mose 34,29-35).<br>14 Indessen ihr geistliches Denken ist verh\u00e4rtet worden; denn bis auf den heutigen Tag ist dieselbe Decke immer noch da, wenn die Schriften des alten Bundes vorgelesen werden, und wird nicht abgetan, weil sie nur in Christus weggenommen wird.<br>15 Ja, bis heute liegt, sooft Mose vorgelesen wird, eine Decke \u00fcber ihrem Herzen.<br>16 Sobald Israel sich aber zum Herrn bekehrt, wird die Decke weggezogen (2.Mose 34,34).<br>17 Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.<br>18 Wir alle aber, die wir mit unverh\u00fclltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn widerspiegeln, werden dadurch in das gleiche Bild umgestaltet von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie das vom Herrn des Geistes geschieht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Deshalb werden wir, weil wir infolge des uns widerfahrenen (g\u00f6ttlichen) Erbarmens dieses Amt zu verwalten haben, nicht mutlos,<br>2 sondern haben uns von aller sch\u00e4ndlichen Heimlichtuerei losgesagt; denn wir gehen nicht mit Arglist um, verf\u00e4lschen auch das Wort Gottes nicht, empfehlen uns vielmehr durch die offene Verk\u00fcndigung der Wahrheit jedem Gewissensurteil der Menschen vor den Augen Gottes.<br>3 Wenn trotzdem die von uns verk\u00fcndigte Heilsbotschaft \u00bbverh\u00fcllt\u00ab ist, so ist sie doch nur bei denen verh\u00fcllt, welche verlorengehen,<br>4 weil in ihnen der Gott dieser Weltzeit das Denkverm\u00f6gen der Ungl\u00e4ubigen verdunkelt hat, damit ihnen das helle Licht der Heilsbotschaft von der Herrlichkeit Christi, der das Ebenbild Gottes ist, nicht leuchte.<br>5 Denn nicht \u00bbuns selbst\u00ab verk\u00fcndigen wir, sondern Christus Jesus als den Herrn, uns selbst aber als eure Knechte um Jesu willen.<br>6 Denn Gott, der da geboten hat (1.Mose 1,3): \u00bbAus der Finsternis strahle das Licht hervor!\u00ab, der ist es auch, der das Licht in unsern Herzen hat aufstrahlen lassen, um (uns) die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi ergl\u00e4nzen zu lassen.<br>7 Wir besitzen aber diesen Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen, damit die \u00fcberschwengliche (F\u00fclle der) Kraft sich als Gott angeh\u00f6rend und nicht als von uns stammend erweise.<br>8 Allenthalben sind wir bedr\u00e4ngt, aber nicht erdr\u00fcckt, in Ratlosigkeit versetzt, aber nicht in Verzagtheit,<br>9 verfolgt, aber nicht im Stich gelassen, zu Boden niedergeworfen, aber nicht ums Leben gebracht;<br>10 allezeit tragen wir das Sterben Jesu an unserm Leibe mit uns umher, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe sichtbar werde.<br>11 Denn immerfort werden wir mitten im Leben in den Tod dahingegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu an unserm sterblichen Fleische sichtbar werde.<br>12 Somit tut der Tod sein Werk in uns, das Leben aber in euch.<br>13 Weil wir aber denselben Geist des Glaubens besitzen \u2013 nach dem Wort der Schrift (Ps 116,10): \u00bbIch habe geglaubt, darum habe ich geredet\u00ab \u2013, so glauben auch wir und deshalb reden wir auch;<br>14 denn wir wissen, da\u00df der, welcher den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns mit euch zusammen (vor ihm, d.h. vor dem Richterstuhl Christi) darstellen wird.<br>15 Denn das alles geschieht um euretwillen, damit die Gnade, gemehrt durch immer weiteren Zuwachs (der Begnadeten), die Danksagung in immer st\u00e4rkerem Strom sich ergie\u00dfen lasse zur Ehre Gottes.<br>16 Darum werden wir auch nicht verzagt; nein, wenn auch unser \u00e4u\u00dferer Mensch aufgerieben wird, so empf\u00e4ngt doch unser innerer Mensch Tag f\u00fcr Tag neue Kraft.<br>17 Denn die augenblickliche, leicht wiegende Last unserer Leiden bringt uns in \u00fcberschwenglicher Weise \u00fcber alles Ma\u00df hinaus ein ewiges Vollgewicht von Herrlichkeit ein,<br>18 weil wir den Blick nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare richten; denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber bleibt ewig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Wir wissen ja, da\u00df, wenn unser irdisches Haus, das Leibeszelt, abgebrochen sein wird, wir einen von Gott bereiteten Bau erhalten, ein nicht von Menschenh\u00e4nden hergestelltes, ewiges Haus im Himmel.<br>2 In diesem (gegenw\u00e4rtigen) Zustande seufzen wir ja auch, weil wir danach verlangen, mit unserer himmlischen Behausung \u00fcberkleidet zu werden,<br>3 da wir ja (erst dann), wenn wir diese angelegt haben, nicht unbekleidet werden erfunden werden.<br>4 Denn solange wir uns noch in dem Leibeszelte (hier) befinden, haben wir zu seufzen und f\u00fchlen uns bedr\u00fcckt, weil wir lieber nicht erst entkleidet, sondern (sogleich) \u00fcberkleidet werden m\u00f6chten, damit das Sterbliche vom Leben verschlungen werde.<br>5 Der uns aber eben daf\u00fcr zubereitet hat, das ist Gott, der uns den Geist als Unterpfand gegeben hat.<br>6 So haben wir denn allezeit guten Mut, und da wir wissen, da\u00df, solange wir unsere Heimat im Leibe haben, wir fern vom Herrn in der Fremde leben<br>7 \u2013 denn wir wandeln (hier noch) in (der Welt des) Glaubens, nicht schon in (der Welt des) Schauens \u2013,<br>8 so haben wir guten Mut, m\u00f6chten jedoch lieber aus dem Leibe auswandern und in die Heimat zum Herrn kommen.<br>9 Darum bieten wir auch allen Eifer auf, m\u00f6gen wir uns (schon) in der Heimat oder noch in der Fremde befinden, ihm wohlgef\u00e4llig zu sein.<br>10 Denn wir m\u00fcssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit ein jeder (seinen Lohn) empfange, je nachdem er w\u00e4hrend seines leiblichen Lebens gehandelt hat, es sei gut oder b\u00f6se.<br>11 Weil wir also die Furcht vor dem Herrn kennen, suchen wir \u00bbMenschen zu gewinnen\u00ab, f\u00fcr Gott aber sind wir offenbar; doch hoffe ich, auch in euren Gewissen offenbar zu sein.<br>12 Wir bringen uns damit nicht schon wieder bei euch in Empfehlung, sondern wollen euch einen Anla\u00df zum Ruhmeszeugnis f\u00fcr uns geben, damit ihr denen zu antworten wi\u00dft, die sich nur \u00e4u\u00dferer Vorz\u00fcge, nicht aber ihrer Herzensverfassung r\u00fchmen k\u00f6nnen.<br>13 Denn \u00bbsind wir um den Verstand gekommen\u00ab, so ist es f\u00fcr Gott geschehen, und \u00bbsind wir bei gesundem Verstande\u00ab, so (sind wir\u2019s) zum Segen f\u00fcr euch.<br>14 Denn die Liebe Christi dr\u00e4ngt uns, weil wir uns von der \u00dcberzeugung leiten lassen: Einer ist f\u00fcr alle gestorben, folglich sind sie allesamt gestorben;<br>15 und er ist darum f\u00fcr alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der f\u00fcr sie gestorben und auferweckt ist.<br>16 Daher kennen wir von jetzt ab niemand mehr nach dem Fleisch; nein, sogar wenn wir (fr\u00fcher) Christus nach dem Fleisch gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so.<br>17 Wenn also jemand in Christus ist, so ist er eine neue Sch\u00f6pfung: das Alte ist vergangen, siehe, ein Neues ist entstanden!<br>18 Das alles ist aber das Werk Gottes, der uns durch Christus mit sich vers\u00f6hnt hat und uns (Aposteln) den Dienst der Vers\u00f6hnung \u00fcbertragen hat.<br>19 Denn (so steht es:) Gott war in Christus und hat die Welt mit sich vers\u00f6hnt, indem er ihnen ihre \u00dcbertretungen nicht anrechnete und in uns das Wort von der Vers\u00f6hnung niedergelegt hat.<br>20 F\u00fcr Christus also reden wir als seine Gesandten, da ja Gott durch uns ermahnt; wir bitten f\u00fcr Christus: \u00bbLa\u00dft euch mit Gott vers\u00f6hnen!\u00ab<br>21 Er hat den, der S\u00fcnde nicht kannte, f\u00fcr uns zur S\u00fcnde gemacht, damit wir in ihm Gottes Gerechtigkeit w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als (Gottes) Mitarbeiter aber ermahnen wir euch auch: (Seid darauf bedacht) die Gnade Gottes nicht vergeblich anzunehmen! \u2013<br>2 Es steht ja geschrieben (Jes 49,8): \u00bbZur willkommenen Zeit habe ich dich erh\u00f6rt und am Tage des Heils dir geholfen.\u00ab Seht, jetzt ist die hochwillkommene Zeit, seht, jetzt ist der Tag des Heils!<br>3 Und dabei geben wir niemand irgendwelchen Ansto\u00df, damit kein Tadel unsern Dienst treffe;<br>4 vielmehr suchen wir uns in jeder Hinsicht als Diener Gottes zu empfehlen: durch gro\u00dfe Standhaftigkeit in Leiden, in N\u00f6ten, in Bedr\u00e4ngnissen,<br>5 bei Schl\u00e4gen, bei Gefangenschaften, bei Volksaufst\u00e4nden, in M\u00fchsalen, in durchwachten N\u00e4chten, bei Mangel an Nahrung,<br>6 in Sittenreinheit, durch Erkenntnis, durch Langmut, durch G\u00fctigkeit, durch heiligen Geist, durch ungeheuchelte Liebe,<br>7 im Wort der Wahrheit, durch die Kraft Gottes, durch die Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken,<br>8 unter Ehre und Schande, bei \u00fcbler und guter Nachrede, als w\u00e4ren wir Verf\u00fchrer und doch wahrhaftig,<br>9 als die Unbekannten und doch wohlbekannt, als die Sterbenden und seht, wir leben; als die Gez\u00fcchtigten und doch nicht zu Tode gepeinigt,<br>10 als die Leidtragenden, aber doch allezeit Fr\u00f6hlichen, als Bettler, die aber viele reich machen; als solche, die nichts haben und doch alles besitzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">III. Ermahnung zu reinem Christenwandel (6,11-7,1)<\/h3>\n\n\n\n<p>11 Liebe Korinther! Unser Mund hat sich euch gegen\u00fcber aufgetan, das Herz ist uns weit geworden!<br>12 Ihr nehmt in unserm Herzen keinen engen Raum ein, aber eng ist der Raum in eurem Inneren (f\u00fcr uns)!<br>13 So vergeltet (uns) nun Gleiches mit Gleichem \u2013 ich rede zu euch wie zu Kindern \u2013: la\u00dft auch eure Herzen sich weit erschlie\u00dfen!<br>14 Gebt euch nicht dazu her, mit Ungl\u00e4ubigen an einem fremdartigen Joch zu ziehen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander gemein? Oder was hat das Licht mit der Finsternis zu schaffen?<br>15 Wie stimmt Christus mit Beliar \u00fcberein, oder welche Gemeinschaft besteht zwischen einem Gl\u00e4ubigen und einem Ungl\u00e4ubigen?<br>16 Wie vertr\u00e4gt sich der Tempel Gottes mit den G\u00f6tzen? Wir sind ja doch der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat (3.Mose 26,11-12): \u00bbIch werde unter ihnen wohnen und wandeln; ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.\u00ab<br>17 Darum (Jes 52,11): \u00bbGeht aus ihrer Mitte hinweg und sondert euch (von ihnen) ab\u00ab, gebietet der Herr, \u00bbund r\u00fchrt nichts Unreines an, so will ich euch aufnehmen\u00ab und (2.Sam 7,14):<br>18 \u00bbIch will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir S\u00f6hne und T\u00f6chter sein\u00ab, sagt der Herr, der Allm\u00e4chtige.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da wir nun solche Verhei\u00dfungen haben, Geliebte, wollen wir uns von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes reinigen und v\u00f6llige Heiligung bei uns schaffen in der Furcht Gottes!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">IV. Freude des Apostels \u00fcber die Auss\u00f6hnung mit der Gemeinde und \u00fcber das bereitwillige und bu\u00dffertige Verhalten der Korinther (7,2-16)<\/h3>\n\n\n\n<p>2 Lasset uns Eingang (in eure Herzen) finden! Wir haben niemand (von euch) unrecht getan, niemand zugrunde gerichtet, niemand \u00fcbervorteilt.<br>3 Ich sage das nicht, um eine Verurteilung auszusprechen; ich habe euch ja vorhin schon erkl\u00e4rt, da\u00df wir euch in unserm Herzen tragen, um zusammen mit euch zu sterben und zusammen zu leben.<br>4 Ich spreche mich mit voller Offenheit euch gegen\u00fcber aus, ich bin voll R\u00fchmens \u00fcber euch, habe Trost in F\u00fclle und bin \u00fcberreich an Freude bei aller meiner Tr\u00fcbsal.<br>5 Denn auch nach unserer Ankunft in Mazedonien fanden wir durchaus keine leibliche Ruhe, sondern \u00fcberall gab es Bedr\u00e4ngnis; von au\u00dfen K\u00e4mpfe, im Inneren \u00c4ngste.<br>6 Aber Gott, der die Gebeugten tr\u00f6stet, hat auch uns getr\u00f6stet durch die Ankunft des Titus,<br>7 und zwar nicht nur durch seine Ankunft, sondern auch durch den Trost, den er bei euch gefunden hatte; denn er berichtete uns von eurer Sehnsucht nach mir, von euren Klagen, von eurem Eifer f\u00fcr mich, so da\u00df meine Freude noch gr\u00f6\u00dfer wurde.<br>8 Denn wenn ich euch auch durch meinen (vorigen) Brief betr\u00fcbt habe, so tut das mir doch nicht leid. Wenn es mir (fr\u00fcher) auch leid getan hat \u2013 ich sehe ja, da\u00df jener Brief euch, wenn auch nur vor\u00fcbergehend, betr\u00fcbt hat \u2013,<br>9 so freue ich mich doch jetzt, allerdings nicht dar\u00fcber, da\u00df ihr in Betr\u00fcbnis versetzt worden seid, wohl aber dar\u00fcber, da\u00df ihr durch die Betr\u00fcbnis zur Reue gef\u00fchrt worden seid; denn eure Betr\u00fcbnis ist so gewesen, wie Gott sie haben will, damit ihr von unserer Seite in keiner Weise Schaden erlittet.<br>10 Denn die Betr\u00fcbnis, wie Gott sie haben will, wirkt eine Reue zum Heil, die niemand (sp\u00e4ter) zu bereuen hat; die Betr\u00fcbnis der Welt dagegen wirkt den Tod.<br>11 Denn seht doch: eben diese eure gottwohlgef\u00e4llige Betr\u00fcbnis \u2013 welche Bereitwilligkeit hat sie bei euch gewirkt, ja noch mehr: Entschuldigung, Unwillen, Furcht, Sehnsucht, Eifer, Bestrafung (des Schuldigen)! In jeder Beziehung habt ihr bewiesen, da\u00df ihr in der (bewu\u00dften) Sache vorwurfsfrei dasteht.<br>12 Darum, wenn ich euch auch geschrieben habe, so (habe ich es) doch nicht wegen des Beleidigers und auch nicht wegen des Beleidigten (getan), sondern zu dem Zweck, da\u00df euer Eifer f\u00fcr uns bei euch vor Gottes Angesicht offenbar w\u00fcrde. Dadurch haben wir Trost gefunden.<br>13 Zu diesem unserm Trost kam aber noch ein au\u00dferordentlicher Zuwachs an Freude hinzu im Hinblick auf die Freude des Titus, weil ihm eine geistige Erquickung von euch allen zuteil geworden ist.<br>14 Denn wenn ich mich (fr\u00fcher) ihm gegen\u00fcber mehrfach r\u00fchmend \u00fcber euch ausgesprochen hatte, so habe ich nun damit keine Entt\u00e4uschung erlebt; vielmehr, wie alles, was ich zu euch geredet habe, wahr gewesen ist, so hat sich nun auch mein R\u00fchmen dem Titus gegen\u00fcber als Wahrheit erwiesen;<br>15 und sein Herz ist euch (jetzt) noch hingebender zugewandt, weil er an euer aller Gehorsam zur\u00fcckdenkt, wie ihr ihn mit Furcht und Zittern aufgenommen habt.<br>16 Ich freue mich, da\u00df ich mich in jeder Beziehung auf euch verlassen kann!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">V. Die Geldsammlung f\u00fcr die notleidende Urgemeinde in Jerusalem (Kap. 8-9)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Wir k\u00f6nnen euch nun auch, liebe Br\u00fcder, Mitteilung von der Gnade Gottes machen, die (den Br\u00fcdern) in den mazedonischen Gemeinden verliehen worden ist,<br>2 da\u00df n\u00e4mlich trotz schwerer Leidenspr\u00fcfung die \u00fcberschwengliche F\u00fclle ihrer Freude und ihre abgrundtiefe Armut sich in den reichen Erweis ihrer Mildt\u00e4tigkeit ergossen haben.<br>3 Denn nach Verm\u00f6gen, ich bezeuge es ihnen, ja \u00fcber Verm\u00f6gen haben sie aus eigenem Antrieb gespendet,<br>4 indem sie uns inst\u00e4ndig um die Verg\u00fcnstigung baten, sich an dem Liebeswerk f\u00fcr die Heiligen (in Jerusalem) beteiligen zu d\u00fcrfen;<br>5 und sie haben dann nicht nur, wie wir gehofft hatten, (gespendet,) nein, sie haben geradezu sich selbst hingegeben, in erster Linie dem Herrn und (dann) auch uns nach Gottes Willen.<br>6 Wir haben daher dem Titus zugeredet, er m\u00f6chte, wie er schon fr\u00fcher damit begonnen habe, so dieses Liebeswerk bei euch jetzt auch zum Abschlu\u00df bringen.<br>7 Aber wie ihr euch in allen Beziehungen hervortut, durch Glauben und Redegabe, durch Erkenntnis und Eifer in jeder Hinsicht und durch die Liebe, die von uns her in euch (geweckt oder: wirksam ist), so tut euch nun auch bei diesem Liebeswerk durch reiche Bet\u00e4tigung hervor!<br>8 Ich sage das nicht als einen Befehl, nein, ich m\u00f6chte am Eifer der anderen die Echtheit auch eurer Liebe erproben.<br>9 Ihr kennt ja die Gnade unsers Herrn Jesus Christus, da\u00df er, obschon er reich war, doch um euretwillen arm geworden ist, damit ihr durch seine Armut reich w\u00fcrdet.<br>10 Nur einen Rat will ich euch hierbei geben, n\u00e4mlich: dieses ist f\u00fcr euch selbst r\u00e4tlich, weil ihr ja schon seit vorigem Jahr nicht nur mit der Ausf\u00fchrung (der Sammlung), sondern auch mit dem Entschlu\u00df dazu den anderen vorangegangen seid.<br>11 So bringt denn jetzt auch das begonnene Werk zum Abschlu\u00df, damit, wie der gute Wille vorhanden ist, so auch die Ausf\u00fchrung dem Ma\u00dfe eures Verm\u00f6gens entspricht.<br>12 Denn wenn der gute Wille vorhanden ist, so ist er wohlgef\u00e4llig nach dem Ma\u00df dessen, was einer hat, nicht nach dem Ma\u00df dessen, was er nicht hat.<br>13 Denn nicht soll anderen eine Entlastung, euch selbst aber eine Belastung geschaffen werden; nein, des Ausgleichs wegen<br>14 soll diesmal euer \u00dcberflu\u00df dem Mangel jener abhelfen, damit (ein andermal) der \u00dcberflu\u00df jener eurem Mangel zugute komme und so ein Ausgleich stattfinde,<br>15 wie geschrieben steht (2.Mose 16,18): \u00bbWer viel (Manna gesammelt) hatte, besa\u00df doch keinen \u00dcberschu\u00df, und wer nur wenig besa\u00df, hatte keinen Mangel.\u00ab<br>16 Dank aber sei Gott, der dem Titus den gleichen Eifer f\u00fcr euch ins Herz legt (wie mir)!<br>17 Denn er hat unserer Aufforderung (euch zu besuchen) bereitwillig Geh\u00f6r geschenkt, ist aber, weil sein Eifer noch gr\u00f6\u00dfer ist, aus freiem Entschlu\u00df zu euch abgereist.<br>18 Wir haben ihm aber den Bruder mitgegeben, dessen Lob bez\u00fcglich der (Verk\u00fcndigung der) Heilsbotschaft durch alle Gemeinden verbreitet ist.<br>19 Aber davon abgesehen ist er auch von den Gemeinden zu unserm Reisegef\u00e4hrten bei der \u00dcberbringung dieser Liebesgabe gew\u00e4hlt worden, die von uns ins Werk gesetzt wird zur Ehre des Herrn selbst und zum Erweis unsers guten Willens;<br>20 denn dadurch verh\u00fcten wir den \u00dcbelstand, da\u00df jemand uns verd\u00e4chtigt um dieser reichen Spende willen, die durch unsern Dienst vermittelt wird.<br>21 Wir sind ja darauf bedacht, da\u00df alles l\u00f6blich dabei zugehe, nicht nur vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.<br>22 Wir haben aber mit jenen beiden zusammen auch noch unsern Bruder gesandt, dessen Eifer wir schon oftmals bei vielen Gelegenheiten erprobt haben, der jetzt aber bei seinem vollen Vertrauen zu euch noch viel eifriger ist.<br>23 Wenn ich hier f\u00fcr Titus eintrete, so geschieht es, weil er mein Genosse und in bezug auf euch mein Mitarbeiter ist; und was unsere (beiden anderen) Br\u00fcder betrifft, so sind sie Abgeordnete von Gemeinden, ein Abglanz Christi.<br>24 Erweist ihnen also eure Liebe und liefert den Gemeinden den offenkundigen Beweis, da\u00df ihr unser R\u00fchmen ihnen gegen\u00fcber wirklich verdient habt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Denn in betreff der Liebesgabe selbst, die f\u00fcr die Heiligen (in Jerusalem; vgl. 8,4) bestimmt ist, brauche ich euch nicht weiter zu schreiben;<br>2 ich kenne ja eure Bereitwilligkeit, von der ich den Mazedoniern gegen\u00fcber zu eurer Empfehlung r\u00fchmend hervorhebe, da\u00df Achaja schon seit vorigem Jahre in Bereitschaft sei; und euer Eifer hat die meisten von ihnen angespornt.<br>3 Die Br\u00fcder aber habe ich deshalb abgesandt, damit das Lob, das wir euch erteilt haben, sich in diesem Punkte nicht als unberechtigt erweist, damit ihr vielmehr, wie ich angegeben habe, wirklich in Bereitschaft seid.<br>4 Ich m\u00f6chte nicht, da\u00df, wenn Mazedonier mit mir (nach Korinth) kommen und euch noch nicht fertig finden, wir \u2013 um nicht zu sagen \u00bbihr\u00ab \u2013 mit dieser zuversichtlichen Versicherung besch\u00e4mt dastehen.<br>5 Deshalb habe ich es f\u00fcr erforderlich gehalten, den Br\u00fcdern zuzureden, zu euch vorauszureisen und die von euch fr\u00fcher angek\u00fcndigte Segensgabe schon vorher fertigzustellen, damit diese dann wirklich als ein Segen bereitliegt und nicht nach Geiz aussieht.<br>6 Ich meine das aber so: Wer k\u00e4rglich s\u00e4t, der wird auch k\u00e4rglich ernten, und wer reichlich s\u00e4t, der wird auch reichlich ernten.<br>7 Jeder (gebe), wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unlust oder aus Zwang; denn (nur) \u00bbeinen freudigen Geber hat Gott lieb\u00ab (Spr 22,8).<br>8 Gott hat aber die Macht, euch mit jeglicher Gnadengabe reichlich zu segnen, auf da\u00df ihr allezeit in jeder Hinsicht vollauf genug habt und (au\u00dferdem noch) reiche Mittel besitzt zu guten Werken jeder Art,<br>9 wie geschrieben steht (Ps 112,9): \u00bbEr hat reichlich ausgeteilt, hat den Armen gespendet; seine Gerechtigkeit bleibt ewig bestehen.\u00ab<br>10 Er aber, der dem S\u00e4mann Samen darreicht und Brot zur Speise, der wird auch euch die (Mittel zur) Aussaat darreichen und mehren und die Fr\u00fcchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen,<br>11 so da\u00df ihr mit allem reichlich ausgestattet werdet zur Erweisung jeder Mildt\u00e4tigkeit, welche durch unsere Vermittlung die Danksagung (der Empf\u00e4nger) gegen Gott bewirkt.<br>12 Denn der durch diese Liebesgabe geleistete Dienst hilft nicht nur dem Mangel der Heiligen ab, sondern schafft auch reichen Segen durch viele an Gott gerichtete Dankgebete.<br>13 Jene werden ja infolge eurer Bew\u00e4hrung bei diesem Liebeswerk Gott daf\u00fcr preisen, da\u00df ihr in eurem Bekenntnis zu der Heilsbotschaft Christi Gehorsam und in der Teilnahme f\u00fcr sie und f\u00fcr alle (anderen) Aufrichtigkeit bewiesen habt.<br>14 Dabei werden sie auch im Gebet f\u00fcr euch ihrer Sehnsucht nach euch Ausdruck geben wegen der Gnade Gottes, die sich \u00fcberreich an euch erweist.<br>15 Dank sei Gott f\u00fcr seine unaussprechlich reiche Gabe!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">VI. Paulus rechtfertigt seine apostolische W\u00fcrde und Wirksamkeit gegen seine judaistischen Gegner (10,1-12,18)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Pers\u00f6nlich aber ermahne ich, Paulus, euch mit dem Hinweis auf die Sanftmut und Milde Christi, ich, der ich (angeblich) \u00bbAuge in Auge zwar dem\u00fctig bei euch bin, aus der Ferne aber mich selbstbewu\u00dft gegen euch zeige\u00ab.<br>2 Ich bitte (euch) nur: (Zwingt mich nicht dazu) bei meiner Anwesenheit Selbstbewu\u00dftsein beweisen zu m\u00fcssen in der Zuversicht, die ich mir gegen gewisse Leute herauszunehmen gedenke, die da von uns die Meinung haben, da\u00df \u00bbwir einen Wandel nach dem Fleische f\u00fchren\u00ab.<br>3 Ja, wir wandeln wohl im Fleische, f\u00fchren aber unsern Kampf nicht nach Fleischesart;<br>4 denn die Waffen, mit denen wir k\u00e4mpfen, sind nicht fleischlicher Art, sondern starke Gotteswaffen zur Zerst\u00f6rung von Bollwerken: wir zerst\u00f6ren mit ihnen klug ausgedachte Anschl\u00e4ge<br>5 und jede hohe Burg, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und nehmen alles Sinnen in den Gehorsam gegen Christus gefangen<br>6 und halten uns bereit, jeden Ungehorsam zu bestrafen, sobald nur erst euer Gehorsam v\u00f6llig wiederhergestellt ist.<br>7 Sehet doch auf das, was vor Augen liegt! Wenn jemand von sich selbst die feste \u00dcberzeugung hat, da\u00df er f\u00fcr seine Person Christus angeh\u00f6rt, so m\u00f6ge er andererseits auch dies bei sich bedenken, da\u00df ebenso gut wie er selbst auch wir Christus angeh\u00f6ren.<br>8 Ja, wenn ich mich noch etwas st\u00e4rker bez\u00fcglich meiner Befugnis r\u00fchmen wollte, die der Herr mir zu eurer \u00bbAuferbauung\u00ab (12,19), nicht zu eurer \u00bbZerst\u00f6rung\u00ab verliehen hat, so w\u00fcrde ich damit nicht zuschanden werden,<br>9 und es w\u00fcrde sich nicht herausstellen, da\u00df ich euch durch meine Briefe gewisserma\u00dfen einzusch\u00fcchtern suche.<br>10 Denn \u00bbseine Briefe\u00ab, sagt man, \u00bbsind allerdings wuchtig und kraftvoll, aber sein pers\u00f6nliches Auftreten ist schw\u00e4chlich, und reden kann er gar nicht\u00ab.<br>11 Wer so redet, m\u00f6ge sich folgendes gesagt sein lassen: Wie wir uns aus der Ferne brieflich mit Worten zeigen, ebenso werden wir uns auch bei unserer Anwesenheit mit der Tat beweisen!<br>12 Wir nehmen uns allerdings nicht heraus, uns mit gewissen Leuten unter denen, die sich selbst empfehlen, auf eine Stufe zu stellen oder uns mit ihnen zu vergleichen; nein, sie sind unverst\u00e4ndig genug, sich an sich selbst zu messen und sich mit sich selbst zu vergleichen.<br>13 Wir dagegen wollen uns nicht ins Ma\u00dflose r\u00fchmen, sondern nach dem Ma\u00dfe des Arbeitsfeldes, das Gott uns als Ma\u00dfstab zugewiesen hat, da\u00df wir n\u00e4mlich auch bis zu euch gelangen sollten.<br>14 Denn wir strecken uns nicht \u00fcber Geb\u00fchr aus, als reichten wir nicht bis zu euch hin; wir sind ja doch tats\u00e4chlich mit der (Verk\u00fcndung der) Heilsbotschaft Christi auch bis zu euch hingelangt.<br>15 Und dabei r\u00fchmen wir uns nicht ma\u00dflos aufgrund fremder Arbeitsleistungen, hegen aber die Hoffnung, beim Wachstum eures Glaubens dem uns zugewiesenen Wirkungsgebiet entsprechend bei euch noch ungleich gr\u00f6\u00dfer dazustehen,<br>16 wenn wir die Heilsbotschaft noch in die \u00fcber eure Grenzen hinausliegenden L\u00e4nder tragen, ohne uns dabei auf fremdem Arbeitsfelde dessen zu r\u00fchmen, was (dort schon von anderen) fertiggestellt ist.<br>17 Nein, \u00bbwer sich r\u00fchmen will, der r\u00fchme sich des Herrn\u00ab (Jer 9,22-23; 1.Kor 1,31);<br>18 denn nicht wer sich selbst empfiehlt, ist bew\u00e4hrt, sondern der, den der Herr empfiehlt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weshalb und mit welchem Recht der Apostel sich selbst r\u00fchmt<\/h3>\n\n\n\n<p>1 M\u00f6chtet ihr euch doch ein klein wenig Torheit von mir gefallen lassen! Nicht wahr? Ihr la\u00dft sie euch auch von mir gefallen;<br>2 denn ich eifere um euch mit g\u00f6ttlichem Eifer; ich habe euch ja einem einzigen Manne verlobt, um euch Christus als eine reine Jungfrau zuzuf\u00fchren.<br>3 Ich f\u00fcrchte aber, da\u00df, wie die Schlange einst Eva mit ihrer Arglist verf\u00fchrt hat, so auch eure Gedanken von der Einfalt und lauteren Gesinnung gegen Christus zum Argen hingezogen werden.<br>4 Denn wenn irgend jemand daherkommt und euch einen anderen Jesus verk\u00fcndigt, den wir nicht verk\u00fcndigt haben, oder wenn ihr einen andersartigen Geist empfangt, den ihr (durch uns) nicht empfangen habt, oder eine andersartige Heilsbotschaft, die ihr (durch uns) nicht erhalten habt, so la\u00dft ihr euch das bestens gefallen.<br>5 Ich denke doch, in keiner Beziehung hinter den \u00bbunvergleichlichen\u00ab Aposteln zur\u00fcckgeblieben zu sein.<br>6 Denn mag ich auch im Reden ungeschult sein, so bin ich es doch nicht in der Erkenntnis, die wir ja doch in jeder Hinsicht euch gegen\u00fcber bei allen erwiesen haben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Ruhm seiner uneigenn\u00fctzigen (unentgeltlichen) Wirksamkeit im Gegensatz zu den im Dienste Satans arbeitenden Gegnern<\/h3>\n\n\n\n<p>7 Oder habe ich etwa dadurch eine S\u00fcnde begangen, da\u00df ich mich selbst erniedrigt habe, damit ihr erh\u00f6ht w\u00fcrdet, insofern ich euch die Heilsbotschaft Gottes ohne Entgelt getreulich verk\u00fcndigt habe?<br>8 Andere Gemeinden habe ich ausgebeutet, indem ich Belohnung von ihnen genommen habe, um euch zu dienen;<br>9 und w\u00e4hrend meines Aufenthalts bei euch bin ich, auch als ich Mangel litt, doch keinem zur Last gefallen; denn meinem Mangel haben die Br\u00fcder abgeholfen, die damals aus Mazedonien gekommen waren; und in jeder Beziehung habe ich mich so gehalten, da\u00df ich euch nicht beschwerlich gefallen bin, und werde es auch (in Zukunft) so halten.<br>10 So gewi\u00df die Wahrhaftigkeit Christi in mir wohnt: dieser Ruhm soll mir in den Gebieten von Achaja nicht verk\u00fcmmert werden!<br>11 Warum das? Etwa weil ich keine Liebe zu euch habe? Das wei\u00df Gott.<br>12 Doch was ich (jetzt) tue, werde ich auch (fernerhin) tun, um denen, die gern eine M\u00f6glichkeit haben m\u00f6chten, bei ihrem R\u00fchmen ebenso erfunden zu werden wie ich, diese M\u00f6glichkeit abzuschneiden.<br>13 Denn diese Leute sind L\u00fcgenapostel, unredliche Arbeiter, die nur die Maske von Aposteln Christi tragen.<br>14 Und das ist kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt ja das Aussehen eines Lichtengels an.<br>15 Da ist es denn nichts Verwunderliches, wenn auch seine Diener mit der Maske von Dienern der Gerechtigkeit auftreten. Doch ihr Ende wird ihrem ganzen Tun entsprechen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nochmalige (herbe) Bitte des Apostels um Entschuldigung seines t\u00f6richten Selbstruhmes<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Nochmals wiederhole ich es: Niemand m\u00f6ge mich f\u00fcr einen (wirklichen) Toren halten! Wenn aber doch \u2013 nun, so la\u00dft euch meine Torheit einmal gefallen, damit auch ich ein kleines Loblied von mir anstimme!<br>17 Was ich (jetzt) rede, das rede ich nicht im Sinne des Herrn, sondern eben in Torheit, weil das R\u00fchmen nun einmal an der Tagesordnung ist.<br>18 Weil so viele sich nach dem Fleische r\u00fchmen, will auch ich es einmal tun.<br>19 Ihr la\u00dft euch ja die Toren gern gefallen, ihr klugen Leute;<br>20 ihr haltet ja still, wenn man euch als Knechte behandelt, wenn man euch aufzehrt, euch listig einf\u00e4ngt, wenn man selbstbewu\u00dft auftritt, ja euch ins Gesicht schl\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Selbstruhm des Apostels im Blick auf seine Lebenserfahrungen<\/h3>\n\n\n\n<p>21 Zu meiner Schande mu\u00df ich gestehen: Dazu sind wir freilich zu schwach gewesen. Worauf sich aber sonst jemand ohne Scheu etwas einbildet \u2013 ich rede in Torheit \u2013, darauf kann auch ich es mir ohne Scheu herausnehmen.<br>22 Sie sind Hebr\u00e4er? Ich auch. Sie sind Israeliten? Ich auch. Sie sind Nachkommen Abrahams? Ich auch.<br>23 Sie sind Diener Christi? Ich rede im Aberwitz: Ich bin\u2019s noch mehr: In m\u00fchevollen Arbeiten \u00fcberreichlich, in Gefangenschaften \u00fcberreichlich, unter Schl\u00e4gen mehr als genug, in Todesgefahren gar oft;<br>24 von Juden habe ich f\u00fcnfmal die vierzig (Gei\u00dfelhiebe) weniger einen (5.Mose 25,3) erhalten;<br>25 dreimal bin ich ausgepeitscht, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch gelitten, einen Tag und eine Nacht bin ich ein Spielball der Wellen gewesen;<br>26 wie viele beschwerliche Fu\u00dfwanderungen habe ich gemacht, wie viele Gefahren bestanden durch Fl\u00fcsse, Gefahren durch R\u00e4uber, Gefahren durch meine eigenen Volksgenossen, Gefahren durch Heiden, Gefahren in St\u00e4dten, Gefahren in Ein\u00f6den, Gefahren auf dem Meer, Gefahren unter falschen Br\u00fcdern!<br>27 Wie oft habe ich M\u00fchsale und Beschwerden bestanden, wie oft durchwachte N\u00e4chte, Hunger und Durst, wie oft Entbehrungen (jeder Art), K\u00e4lte und Mangel an Kleidung!<br>28 Dazu \u2013 abgesehen von allem Au\u00dfergew\u00f6hnlichen \u2013 das \u00dcberlaufenwerden tagaus tagein, die Sorge f\u00fcr alle (meine) Gemeinden!<br>29 Wo ist jemand schwach (in seinem Glaubensleben), und ich w\u00e4re nicht auch schwach? Wo wird jemandem Ansto\u00df bereitet, ohne da\u00df ich brennenden Schmerz empf\u00e4nde?<br>30 Wenn einmal ger\u00fchmt sein mu\u00df, so will ich mich der Erweisungen meiner Schwachheit r\u00fchmen.<br>31 Der Gott und Vater des Herrn Jesus, der in alle Ewigkeit Hochgelobte, wei\u00df, da\u00df ich nicht l\u00fcge.<br>32 In Damaskus hat der Statthalter des K\u00f6nigs Aretas die Stadt (Damaskus) bewachen lassen, um mich festzunehmen;<br>33 da hat man mich durch eine \u00d6ffnung in einem Korbe \u00fcber die Stadtmauer hinabgelassen, und so bin ich seinen H\u00e4nden entronnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Ger\u00fchmt mu\u00df sein; es ist zwar nicht heilsam, aber ich will doch auf die Gesichte und Offenbarungen des Herrn zu sprechen kommen.<br>2 Ich wei\u00df von einem Menschen in Christus, da\u00df er vor vierzehn Jahren bis zum dritten Himmel entr\u00fcckt wurde; ob er dabei im Leibe gewesen ist, wei\u00df ich nicht, ob au\u00dferhalb des Leibes, wei\u00df ich auch nicht, Gott wei\u00df es.<br>3 Und ich wei\u00df von dem betreffenden Menschen \u2013 ob er im Leibe oder ohne den Leib gewesen ist, wei\u00df ich nicht, Gott wei\u00df es \u2013,<br>4 da\u00df er in das Paradies entr\u00fcckt wurde und unsagbare Worte h\u00f6rte, die ein Mensch nicht aussprechen darf.<br>5 Als ein solcher Mensch will ich mich r\u00fchmen, in bezug auf mich selbst aber will ich mich nicht r\u00fchmen als nur wegen der Schwachheiten.<br>6 Wenn ich mich n\u00e4mlich wirklich entschl\u00f6sse, mich zu r\u00fchmen, w\u00e4re ich deshalb kein Tor, denn ich w\u00fcrde die Wahrheit sagen; doch ich unterlasse es, damit niemand h\u00f6her von mir denke als dem entsprechend, was er an mir sieht oder von mir h\u00f6rt,<br>7 und auch wegen der au\u00dferordentlichen Gr\u00f6\u00dfe der Offenbarungen. Deswegen ist mir auch, damit ich mich nicht \u00fcberhebe, ein Dorn ins Fleisch gegeben worden, ein Engel Satans, der mich mit F\u00e4usten schlagen mu\u00df, damit ich mich nicht \u00fcberhebe.<br>8 Dreimal habe ich um seinetwillen den Herrn angefleht, er m\u00f6chte von mir ablassen;<br>9 doch er hat zu mir gesagt: \u00bbMeine Gnade ist f\u00fcr dich gen\u00fcgend, denn meine Kraft gelangt in der Schwachheit zur Vollendung.\u00ab Daher will ich mich am liebsten um so mehr meiner Schwachheiten r\u00fchmen, damit die Kraft Christi Wohnung bei mir nimmt.<br>10 Darum bin ich freudigen Muts in Schwachheiten, bei Mi\u00dfhandlungen, in Notlagen, in Verfolgungen und Bedr\u00e4ngnissen, die ich um Christi willen erleide; denn gerade wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hinweis auf das Unrecht der Korinther<\/h3>\n\n\n\n<p>11 Ich bin ein Tor geworden; ihr habt mich dazu gezwungen; denn (eigentlich) h\u00e4tte ich von euch empfohlen werden m\u00fcssen; ich bin ja doch in keiner Beziehung hinter den \u00bbunvergleichlichen\u00ab Aposteln zur\u00fcckgeblieben, wenn ich auch nichts bin;<br>12 wenigstens sind die Zeichen des Apostels unter euch in aller Ausdauer erbracht worden durch Zeichen, Wunder und Machttaten;<br>13 denn was w\u00e4re es, worin ihr im Vergleich mit den anderen Gemeinden verk\u00fcrzt worden w\u00e4ret? H\u00f6chstens das eine, da\u00df ich pers\u00f6nlich euch nicht zur Last gefallen bin: vergebt mir dieses Unrecht!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ank\u00fcndigung der bevorstehenden Ankunft des Apostels; Abweisung einer Verleumdung<\/h3>\n\n\n\n<p>14 Seht, ich halte mich jetzt zu einem dritten Besuche bei euch bereit und werde euch (auch diesmal) nicht zur Last fallen; denn ich suche nicht euer Hab und Gut, sondern euch selbst; die Kinder sind ja nicht verpflichtet, f\u00fcr die Eltern Sch\u00e4tze zu sammeln, sondern umgekehrt die Eltern f\u00fcr die Kinder.<br>15 Ich aber will herzlich gern (Geld und Gut) zum Opfer bringen, ja mich selbst v\u00f6llig aufopfern lassen, wenn es sich um euer Seelenheil handelt. Soll ich, wenn ich euch in besonderem Ma\u00dfe liebe, darum weniger Gegenliebe (bei euch) finden?<br>16 Doch gut: ich pers\u00f6nlich bin euch nicht beschwerlich gefallen; aber weil ich ein \u00bbschlauer\u00ab Mann bin, habe ich euch \u00bbmit List eingefangen\u00ab?<br>17 Habe ich euch etwa durch einen von denen ausbeuten lassen, die ich zu euch gesandt habe?<br>18 Ich habe Titus zur Reise veranla\u00dft und den Bruder mitgesandt: hat euch nun Titus irgendwie ausgebeutet? Sind wir (beide) nicht in dem gleichen Geiste gewandelt? Nicht in den gleichen Fu\u00dftapfen?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">VII. Schlu\u00dfermahnungen an die Gemeinde (12,19-13,13)<\/h3>\n\n\n\n<p>19 Schon lange seid ihr der Meinung, da\u00df wir uns euch gegen\u00fcber verantworten wollen. Nein, vor Gottes Angesicht in Christus reden wir, und zwar soll das alles, Geliebte, zu eurer Auferbauung dienen.<br>20 Ich f\u00fcrchte n\u00e4mlich, euch bei meinem Kommen nicht so zu finden, wie ich es w\u00fcnsche, und (selbst) von euch so erfunden zu werden, wie ihr es nicht w\u00fcnscht; ich f\u00fcrchte, Streitigkeiten und Eifersucht, Zerw\u00fcrfnisse und Parteiwesen, Verleumdungen und Ohrenbl\u00e4sereien, \u00dcberhebung und Unordnung (bei euch) vorzufinden;<br>21 (ich f\u00fcrchte) da\u00df mein Gott mich nach meiner Ankunft aufs neue dem\u00fctigende Erfahrungen bei euch machen l\u00e4\u00dft und da\u00df ich um viele von denen Leid tragen mu\u00df, die fr\u00fcher ges\u00fcndigt haben und wegen der Unsittlichkeit, der Unzucht und ausschweifenden Lebensweise, die sie getrieben haben, unbu\u00dffertig geblieben sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Korintherbrief Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Zum drittenmal komme ich jetzt zu euch: \u00bbauf Grund der Aussagen von zwei oder drei Zeugen wird jede Sache festgestellt werden\u00ab (5.Mose 19,15).<br>2 Ich habe es denen, die fr\u00fcher ges\u00fcndigt haben, und allen anderen im voraus angek\u00fcndigt und gebe wie bei meinem zweiten Besuch, so auch jetzt, w\u00e4hrend ich noch abwesend bin, die Erkl\u00e4rung ab: \u00bbWenn ich noch einmal komme, werde ich keine Schonung \u00fcben!\u00ab \u2013<br>3 Ihr verlangt ja den Beweis daf\u00fcr, da\u00df Christus in mir redet, und der ist gegen euch nicht schwach, sondern stark unter euch.<br>4 Denn er ist (wohl) infolge von Schwachheit gekreuzigt worden, lebt aber durch die Kraft Gottes. So sind auch wir wohl schwach in ihm, werden uns aber im Verein mit ihm durch die Kraft Gottes lebendig an euch erweisen.<br>5 Macht an euch selbst die Probe, ob ihr im Glauben steht, pr\u00fcft euch selbst! Oder k\u00f6nnt ihr nicht an euch selbst erkennen, da\u00df Jesus Christus in euch ist? Da m\u00fc\u00dftet ihr ja unbew\u00e4hrt sein.<br>6 Da\u00df wir aber nicht unbew\u00e4hrt sind, sollt ihr hoffentlich erkennen!<br>7 Doch wir beten zu Gott, da\u00df ihr nichts B\u00f6ses tun m\u00f6gt, nicht zu dem Zweck, da\u00df wir uns als bew\u00e4hrt offenbaren, sondern damit ihr das Gute tut, wir aber wie Nichtbew\u00e4hrte dastehen.<br>8 Denn wir verm\u00f6gen nichts wider die Wahrheit, sondern nur f\u00fcr die Wahrheit.<br>9 Wir freuen uns ja, wenn wir schwach sind, ihr aber stark seid; und dahin geht auch unser Gebet, n\u00e4mlich da\u00df ihr euch v\u00f6llig zurechtbringen la\u00dft.<br>10 Aus diesem Grunde schreibe ich euch dieses noch als Abwesender, um bei meiner Anwesenheit nicht mit Strenge vorgehen zu m\u00fcssen in Aus\u00fcbung der Machtbefugnis, die der Herr mir zur Auferbauung und nicht \u00bbzur Zerst\u00f6rung\u00ab verliehen hat.<br>11 Im \u00fcbrigen, liebe Br\u00fcder, freuet euch! La\u00dft euch zurechtbringen, nehmt Ermahnungen an, seid eines Sinnes und haltet Frieden; dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.<br>12 Gr\u00fc\u00dft einander mit dem heiligen Ku\u00df. Es gr\u00fc\u00dfen euch die Heiligen alle. \u2013<br>13 Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen!<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-447_127f09-98 .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-447_127f09-98 .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-447_127f09-98\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns447_9b3356-e0{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns447_9b3356-e0 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns447_9b3356-e0 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_9b3356-e0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_9b3356-e0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_9b3356-e0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_9b3356-e0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_9b3356-e0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_9b3356-e0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns447_9b3356-e0\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn447_ebf879-1d.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn447_ebf879-1d kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=41\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">zur\u00fcck zur Startseite<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns447_b46e89-66{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns447_b46e89-66 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns447_b46e89-66 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_b46e89-66 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_b46e89-66 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_b46e89-66 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_b46e89-66 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_b46e89-66 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns447_b46e89-66 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns447_b46e89-66\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn447_c15317-6b.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn447_c15317-6b kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=429\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">zur\u00fcck zum 1. 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