{"id":494,"date":"2023-12-21T15:25:52","date_gmt":"2023-12-21T14:25:52","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=494"},"modified":"2026-01-17T14:36:00","modified_gmt":"2026-01-17T13:36:00","slug":"jakobus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=494","title":{"rendered":"Jakobus"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Der Brief von Jakobus<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns494_427fc2-30{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns494_427fc2-30 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns494_427fc2-30 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns494_427fc2-30 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns494_427fc2-30 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns494_427fc2-30 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns494_427fc2-30 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns494_427fc2-30 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns494_427fc2-30 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns494_427fc2-30\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn494_f07b9a-61.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn494_f07b9a-61 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2333\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn494_004ba4-4c.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn494_004ba4-4c kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id494_744777-0a .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id494_744777-0a .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id494_744777-0a .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id494_744777-0a .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jakobusbrief Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Ich, Jakobus, ein Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, sende den zw\u00f6lf in der Zerstreuung (unter den Heiden) lebenden St\u00e4mmen meinen Gru\u00df.<br>2 Erachtet es f\u00fcr lauter Freude, meine Br\u00fcder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet;<br>3 ihr erkennt ja, da\u00df die Bew\u00e4hrung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt.<br>4 Das standhafte Ausharren mu\u00df aber zu voller Bet\u00e4tigung f\u00fchren, damit ihr vollkommen und tadellos seid und sich in keiner Beziehung ein Mangel an euch zeigt.<br>5 Sollte aber jemand von euch Mangel an Weisheit haben, so erbitte er sie sich von Gott, der allen ohne weiteres und ohne laute Vorw\u00fcrfe gibt: dann wird sie ihm zuteil werden.<br>6 Nur bitte er im Glauben, ohne irgendeinen Zweifel zu hegen; denn wer da zweifelt, der gleicht einer vom Wind getriebenen und hin und her geworfenen Meereswoge.<br>7 Ein solcher Mensch darf nicht erwarten, da\u00df er etwas vom Herrn empfangen werde,<br>8 er, ein Mann mit zwei Seelen, unbest\u00e4ndig auf allen seinen Wegen.<br>9 Es r\u00fchme sich aber der niedrig stehende Bruder seiner H\u00f6he,<br>10 der reiche dagegen seiner Niedrigkeit, weil er wie die Blumen des Grases vergehen wird.<br>11 Denn die Sonne geht mit ihrer Glut auf und versengt das Gras; dann fallen seine Blumen ab, und seine ganze Sch\u00f6nheit ist dahin (Jes 40,6-7): so wird auch der Reiche in seinen Wegen verwelken. \u2013<br>12 Selig ist der Mann, der die Versuchung (V.2) standhaft ertr\u00e4gt! Denn nachdem er sich bew\u00e4hrt hat, wird er das Leben als Siegeskranz empfangen, den er denen verhei\u00dfen hat, die ihn lieben.<br>13 Niemand sage, wenn er (zum B\u00f6sen) versucht wird: \u00bbVon Gott werde ich versucht\u00ab; denn Gott kann nicht vom B\u00f6sen versucht werden, versucht aber auch seinerseits niemand.<br>14 Nein, ein jeder wird (zum B\u00f6sen) versucht, indem er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird.<br>15 Sodann, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie S\u00fcnde; die S\u00fcnde aber gebiert, wenn sie zur Vollendung gekommen ist, den Tod. \u2013<br>16 Irret euch nicht, meine geliebten Br\u00fcder:<br>17 lauter gute Gabe und lauter vollkommenes Geschenk kommt von oben herab, vom Vater der Himmelslichter, bei dem keine Ver\u00e4nderung und keine zeitweilige Verdunkelung stattfindet.<br>18 Aus freiem Liebeswillen hat er uns durch das Wort der Wahrheit ins Dasein gerufen, damit wir gewisserma\u00dfen die Erstlingsfrucht unter seinen Gesch\u00f6pfen w\u00e4ren.<br>19 Wisset, meine geliebten Br\u00fcder: es sei [aber] jeder Mensch schnell (bereit) zum H\u00f6ren, langsam zum Reden und langsam zum Zorn;<br>20 denn der Zorn des Menschen tut nichts, was vor Gott recht ist.<br>21 Darum legt alle Unsauberkeit und den letzten Rest der Bosheit ab, und nehmt mit Sanftmut das euch eingepflanzte Wort an, das eure Seelen zu retten vermag.<br>22 Seid aber T\u00e4ter des Wortes und nicht blo\u00df H\u00f6rer, sonst betr\u00fcgt ihr euch selbst.<br>23 Denn wer nur ein H\u00f6rer des Wortes ist, aber kein T\u00e4ter, der gleicht einem Menschen, der sein leibliches Gesicht im Spiegel beschaut;<br>24 denn nachdem er sich beschaut hat und weggegangen ist, vergi\u00dft er alsbald, wie er ausgesehen hat.<br>25 Wer dagegen in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschaut hat und bei ihm verbleibt, indem er nicht ein verge\u00dflicher H\u00f6rer, sondern ein wirklicher T\u00e4ter ist, der wird in seinem Tun selig sein.<br>26 Wenn jemand Gott zu dienen meint und dabei seine Zunge nicht im Zaume h\u00e4lt, vielmehr sein Herz betr\u00fcgt, dessen Gottesdienst ist nichtig.<br>27 Ein reiner und fleckenloser Gottesdienst vor Gott dem Vater besteht darin, da\u00df man Waisen und Witwen in ihrer Tr\u00fcbsal besucht und sich selbst von der Welt unbefleckt erh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jakobusbrief Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Meine Br\u00fcder, habt den Glauben an unsern Herrn Jesus Christus, (den Herrn) der Herrlichkeit, nicht so, da\u00df Ansehen der Person damit verbunden ist.<br>2 Wenn z.B. in eure (gottesdienstliche) Versammlung ein Mann mit goldenen Ringen an den Fingern und in pr\u00e4chtiger Kleidung tritt und zugleich ein armer in unsauberem Anzug erscheint,<br>3 und ihr dann eure Blicke auf den pr\u00e4chtig Gekleideten richtet und zu ihm sagt: \u00bbSetze du dich hierher auf den guten Platz\u00ab, w\u00e4hrend ihr zu dem Armen sagt: \u00bbStelle du dich dorthin oder setze dich hier unten auf meinen Fu\u00dfschemel!\u00ab \u2013<br>4 seid ihr da nicht in Zwiespalt mit euch selbst geraten und zu Richtern mit b\u00f6sen Erw\u00e4gungen geworden?<br>5 H\u00f6rt (mich an), meine geliebten Br\u00fcder! Hat Gott nicht gerade die, welche f\u00fcr die Welt arm sind, dazu erw\u00e4hlt, reich im Glauben und Erben des Reiches zu sein, das er denen verhei\u00dfen hat, die ihn lieben?<br>6 Ihr aber habt den Armen mi\u00dfachtet. Sind es nicht gerade die Reichen, die euch gewaltt\u00e4tig behandeln, und ziehen nicht gerade sie euch vor die Gerichte?<br>7 Sind nicht gerade sie es, die den guten Namen l\u00e4stern, der (bei der Taufe) \u00fcber euch angerufen worden ist?<br>8 Allerdings, wenn ihr das k\u00f6nigliche Gesetz nach dem Schriftwort erf\u00fcllt (3.Mose 19,18): \u00bbDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst\u00ab, so tut ihr recht daran;<br>9 wenn ihr aber die Person anseht, so begeht ihr S\u00fcnde und werdet vom Gesetz als \u00dcbertreter \u00fcberf\u00fchrt.<br>10 Denn wer das ganze Gesetz erf\u00fcllt, aber gegen ein einziges Gebot verst\u00f6\u00dft, der hat sich damit gegen das ganze (Gesetz) vergangen.<br>11 Denn der da geboten hat: \u00bbDu sollst nicht ehebrechen\u00ab, der hat auch geboten: \u00bbDu sollst nicht t\u00f6ten.\u00ab Wenn du nun zwar kein Ehebrecher bist, wohl aber ein M\u00f6rder, so bist du ein \u00dcbertreter des (ganzen) Gesetzes geworden.<br>12 Redet so und handelt so wie Leute, die (einst) durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen.<br>13 Denn das Gericht verf\u00e4hrt erbarmungslos gegen den, der kein Erbarmen ge\u00fcbt hat; die Barmherzigkeit dagegen r\u00fchmt sich gegen das Gericht.<br>14 Was n\u00fctzt es, meine Br\u00fcder, wenn jemand behauptet, Glauben zu besitzen, dabei aber keine Werke (aufzuweisen) hat? Vermag etwa der Glaube ihn zu retten?<br>15 Wenn z.B. ein Bruder oder eine Schwester keine Kleidung hat und an der t\u00e4glichen Nahrung Mangel leidet<br>16 und dann jemand von euch zu ihnen sagt: \u00bbGeht hin in Frieden, w\u00e4rmt euch und e\u00dft euch satt!\u00ab, ohne ihnen jedoch das zu geben, was ihr Leib bedarf: welchen Nutzen hat das f\u00fcr sie?<br>17 So steht es auch mit dem Glauben: hat er keine Werke (aufzuweisen), so ist er an sich selbst tot.<br>18 Doch es wird jemand einwenden: \u00bbDu hast Glauben, und ich habe Werke; weise mir deinen Glauben nach, der ohne Werke ist, und ich will dir aus meinen Werken den Glauben nachweisen!\u00ab<br>19 Du glaubst, da\u00df es nur einen Gott gibt? Du tust recht daran; aber das glauben auch die Teufel und \u2013 schaudern dabei.<br>20 Willst du wohl einsehen, du gedankenloser Mensch, da\u00df der Glaube ohne die Werke unn\u00fctz ist?<br>21 Ist nicht unser Vater Abraham aus Werken gerechtfertigt worden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Opferaltar darbrachte?<br>22 Daran siehst du, da\u00df der Glaube mit seinen Werken zusammengewirkt hat und der Glaube erst durch die Werke zur Vollendung gebracht ist,<br>23 und da\u00df so erst das Schriftwort sich erf\u00fcllt hat, das da lautet (1.Mose 15,6): \u00bbAbraham glaubte aber Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet\u00ab, und er wurde \u203aGottes Freund\u2039 genannt (Jes 41,8).<br>24 So seht ihr, da\u00df der Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.<br>25 Ist nicht ebenso auch die Dirne Rahab aufgrund von Werken gerechtfertigt worden, weil sie die Kundschafter bei sich aufgenommen und sie auf einem anderen Wege wieder (aus dem Hause) entlassen hatte?<br>26 Denn ebenso wie der Leib ohne Geist tot ist, ebenso ist auch der Glaube ohne Werke tot.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jakobusbrief Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Dr\u00e4ngt euch nicht zum Lehrerberuf, meine Br\u00fcder! Bedenkt wohl, da\u00df wir (Lehrer) ein um so strengeres Urteil empfangen werden.<br>2 Wir fehlen ja allesamt vielfach; wer sich beim Reden nicht verfehlt, der ist ein vollkommener Mann und vermag auch den ganzen Leib im Zaume zu halten.<br>3 Wenn wir den Pferden die Z\u00e4ume ins Maul legen, um sie uns gehorsam zu machen, so haben wir damit auch ihren ganzen Leib in der Gewalt.<br>4 Seht, auch die Schiffe, die doch so gro\u00df sind und von starken Winden getrieben werden, lassen sich durch ein ganz kleines Steuerruder dahin lenken, wohin das Belieben des Steuermannes sie haben will.<br>5 So ist auch die Zunge nur ein kleines Glied und kann sich doch gro\u00dfer Dinge r\u00fchmen. Seht, wie klein ist das Feuer und wie gro\u00df der Wald, den es in Brand setzt!<br>6 Auch die Zunge ist ein Feuer; als der Inbegriff der Ungerechtigkeit steht die Zunge unter unsern Gliedern da, sie, die den ganzen Leib befleckt, die sowohl das (rollende) Rad des Seins in Brand setzt als auch (selbst) von der H\u00f6lle in Brand gesetzt wird.<br>7 Denn jede Art der vierf\u00fc\u00dfigen Tiere und V\u00f6gel, der Schlangen und Seetiere wird von der menschlichen Natur geb\u00e4ndigt und ist von ihr geb\u00e4ndigt worden;<br>8 aber die Zunge vermag kein Mensch zu b\u00e4ndigen, dies ruhelose \u00dcbel, voll todbringenden Giftes.<br>9 Mit ihr segnen wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die doch nach Gottes Bild geschaffen sind:<br>10 aus demselben Munde gehen Segen und Fluch hervor. Das darf nicht so sein, meine Br\u00fcder.<br>11 L\u00e4\u00dft etwa eine Quelle aus derselben \u00d6ffnung s\u00fc\u00dfes und bitteres Wasser sprudeln?<br>12 Kann etwa, meine Br\u00fcder, ein Feigenbaum Oliven tragen oder ein Weinstock Feigen? Ebensowenig kann eine Salzquelle s\u00fc\u00dfes Wasser geben.<br>13 Wer ist weise und einsichtsvoll unter euch? Der beweise durch seinen guten Wandel seine Werke in sanftm\u00fctiger Weisheit!<br>14 Wenn ihr aber bittere Eifersucht und Zanksucht in eurem Herzen hegt, so r\u00fchmt euch nicht l\u00fcgnerisch im Widerspruch mit der Wahrheit.<br>15 Das ist nicht die Weisheit, die von oben her kommt, sondern ist eine irdische, sinnliche, teuflische.<br>16 Denn wo Eifersucht und Zanksucht herrschen, da gibt\u2019s Unfrieden und alle Arten b\u00f6sen Tuns.<br>17 Die Weisheit dagegen, die von oben kommt, ist f\u00fcrs erste lauter, sodann friedfertig, freundlich, nachgiebig, reich an Erbarmen und guten Fr\u00fcchten, frei von Zweifel und ohne Heuchelei.<br>18 (Der Same) aber, (der) die Frucht der Gerechtigkeit (hervorbringt), wird in Frieden f\u00fcr die ges\u00e4t, die Frieden stiften.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jakobusbrief Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Woher kommen die K\u00e4mpfe und woher die Streitigkeiten bei euch? Doch wohl daher, da\u00df eure L\u00fcste einen Kampf in euren Gliedern f\u00fchren?<br>2 Ihr seid begehrlich \u2013 und gelangt doch nicht zum Besitz; ihr mordet und seid neidisch, ohne doch eure W\u00fcnsche erf\u00fcllt zu sehen; ihr lebt in Kampf und Streitigkeiten und gelangt doch nicht zum Besitz, weil ihr nicht betet;<br>3 ihr betet wohl, empfangt aber nichts, weil ihr in b\u00f6ser Absicht betet, n\u00e4mlich um (das Erbetene) in euren L\u00fcsten wieder durchzubringen.<br>4 Ihr gottabtr\u00fcnnigen Seelen! Wi\u00dft ihr nicht, da\u00df die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, erweist sich als Feind Gottes.<br>5 Oder meint ihr, die Schrift mache leere Worte, wenn sie sagt: \u00bbEifers\u00fcchtiges Verlangen hegt der Geist, den er Wohnung in uns hat nehmen lassen\u00ab?<br>6 Um so reicher ist aber die Gnade, die er zuteilt. Darum hei\u00dft es (Spr 3,34): \u00bbGott widersteht den Hoff\u00e4rtigen, den Dem\u00fctigen aber gibt er Gnade.\u00ab<br>7 Unterwerft euch also Gott und widersteht dem Teufel, so wird er von euch fliehen.<br>8 Nahet euch zu Gott, so wird er sich zu euch nahen; reinigt euch die H\u00e4nde, ihr S\u00fcnder, und heiligt eure Herzen, ihr Doppelherzigen!<br>9 F\u00fchlt euer Elend, trauert und weint! Euer Lachen verwandle sich in Traurigkeit und eure Freude in Betr\u00fcbnis!<br>10 Dem\u00fctigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erh\u00f6hen!<br>11 Redet nicht feindselig gegeneinander, liebe Br\u00fcder! Wer feindselig gegen seinen Bruder redet oder seinen Bruder richtet, der redet feindselig gegen das Gesetz und richtet das Gesetz; wenn du aber das Gesetz richtest, so bist du nicht ein T\u00e4ter des Gesetzes, sondern ein Richter.<br>12 Nur einer ist Gesetzgeber und Richter; er, der die Macht hat zu erretten und zu verderben. Wer aber bist du, da\u00df du dich zum Richter \u00fcber den N\u00e4chsten machst?<br>13 Weiter nun: Ihr, die ihr sagt: \u00bbHeute oder morgen wollen wir in die und die Stadt ziehen, wollen dort ein Jahr bleiben, Gesch\u00e4fte machen und Geld verdienen\u00ab, \u2013<br>14 und ihr wi\u00dft doch nicht, was der morgende Tag bringen wird, wie es dann um euer Leben steht. Ihr seid doch nur ein Rauch, der f\u00fcr kurze Zeit sichtbar wird und dann verschwindet.<br>15 Statt dessen solltet ihr sagen: \u00bbWenn es der Wille des Herrn ist, werden wir am Leben bleiben und dies oder jenes tun.\u00ab<br>16 So aber tut ihr noch gro\u00df mit euren hochfahrenden Gedanken! Alle derartige Gro\u00dftuerei ist verwerflich.<br>17 Wer also wei\u00df, wie er sich richtig zu verhalten hat, es aber nicht tut, f\u00fcr den ist es S\u00fcnde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jakobusbrief Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter nun: Ihr Reichen, weinet und jammert \u00fcber die Leiden, die euch bevorstehen!<br>2 Euer Reichtum ist vermodert, und eure Gew\u00e4nder sind ein Fra\u00df f\u00fcr die Motten geworden,<br>3 euer Gold und Silber ist vom Rost angefressen, und ihr Rost wird ein Zeugnis f\u00fcr euch sein, und der Rost wird euer Fleisch fressen wie Feuer. Noch jetzt in der Endzeit habt ihr euch Sch\u00e4tze gesammelt!<br>4 Wisset wohl: Der Lohn, den ihr den Arbeitern, die eure Ernte eingebracht haben, vorenthalten habt, schreit (aus euren H\u00e4usern zum Himmel empor), und die Klagerufe eurer Schnitter sind zu den Ohren des Herrn der Heerscharen gedrungen.<br>5 Ihr habt hier auf Erden geschwelgt und gepra\u00dft, habt euch noch am Tage der Schlachtung nach Herzenslust g\u00fctlich getan.<br>6 Ihr habt den Gerechten verurteilt, ihn gemordet; er leistet euch keinen Widerstand.<br>7 So harret denn standhaft aus, liebe Br\u00fcder, bis zur Ankunft des Herrn! Bedenket: Der Landmann wartet auf die k\u00f6stliche Frucht der Erde und geduldet sich ihretwegen, bis sie den Fr\u00fch- und Sp\u00e4tregen empf\u00e4ngt.<br>8 So haltet auch ihr geduldig aus und macht eure Herzen fest, denn die Ankunft des Herrn steht nahe bevor.<br>9 Seufzt nicht gegeneinander, liebe Br\u00fcder, damit ihr nicht gerichtet werdet! Bedenkt wohl: Der Richter steht (schon) vor der T\u00fcr!<br>10 Nehmt euch, liebe Br\u00fcder, f\u00fcr die Leiden und das geduldige Aushalten die Propheten zum Vorbild, die im Namen des Herrn geredet haben!<br>11 Seht, wir preisen die selig, welche geduldig ausgeharrt haben. Vom standhaften Ausharren Hiobs habt ihr geh\u00f6rt und von dem Ausgang, den der Herr ihm bereitet hat (Hiob 42,10-17); erkennet daraus, da\u00df der Herr reich an Mitleid und voll Erbarmens ist.<br>12 Vor allem aber, meine Br\u00fcder, schw\u00f6ret nicht, weder beim Himmel noch bei der Erde noch sonst irgendeinen Eid; es sei vielmehr euer Ja ein Ja und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht dem Gericht verfallt.<br>13 Hat jemand unter euch zu leiden, so bete er; geht es jemandem gut, so singe er Loblieder.<br>14 Ist jemand unter euch krank, so lasse er die \u00c4ltesten der Gemeinde zu sich kommen; diese sollen dann \u00fcber ihm beten, nachdem sie ihn im Namen des Herrn mit \u00d6l gesalbt haben;<br>15 alsdann wird das gl\u00e4ubige Gebet den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er S\u00fcnden begangen hat, wird ihm Vergebung zuteil werden.<br>16 Bekennet also einander die S\u00fcnden und betet f\u00fcreinander, damit ihr Heilung erlangt; das Gebet eines Gerechten besitzt eine gro\u00dfe Kraft, wenn es ernstlich ist.<br>17 Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir und betete inst\u00e4ndig, es m\u00f6chte nicht regnen; da regnete es drei und ein halbes Jahr lang nicht im Lande.<br>18 Er betete dann nochmals: da gab der Himmel wieder Regen, und die Erde lie\u00df ihre Frucht sprossen.<br>19 Meine Br\u00fcder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abgeirrt ist und einer ihn zur Umkehr bringt,<br>20 so soll er wissen: Wer einen S\u00fcnder von seinem Irrweg bekehrt, der wird damit seine Seele vom Tode retten und eine Menge von S\u00fcnden bedecken.<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-494_409a1c-a6 .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-494_409a1c-a6 .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-494_409a1c-a6\"><div class=\"kt-block-spacer 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