{"id":511,"date":"2023-12-21T16:22:19","date_gmt":"2023-12-21T15:22:19","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=511"},"modified":"2026-01-17T14:46:11","modified_gmt":"2026-01-17T13:46:11","slug":"offenbarung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=511","title":{"rendered":"Offenbarung"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Die Offenbarung Jesu Christi<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns511_2ed0a6-06{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns511_2ed0a6-06 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns511_2ed0a6-06 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns511_2ed0a6-06 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns511_2ed0a6-06 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns511_2ed0a6-06 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns511_2ed0a6-06 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns511_2ed0a6-06 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns511_2ed0a6-06 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns511_2ed0a6-06\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn511_e47170-00.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn511_e47170-00 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2348\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn511_05909e-09.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn511_05909e-09 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id511_c80ba0-35 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id511_c80ba0-35 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id511_c80ba0-35 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id511_c80ba0-35 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm hat zuteil werden lassen, um seinen Knechten anzuzeigen, was in B\u00e4lde geschehen soll; und er hat es durch die Sendung seines Engels seinem Knechte Johannes durch Zeichen kundgetan,<br>2 und dieser legt nunmehr Zeugnis ab von dem Worte Gottes und von dem Zeugnis Jesu Christi, von allem, was er gesehen hat.<br>3 Selig ist der Vorleser und (selig sind) die H\u00f6rer der Worte der Weissagung und die das bewahren, was in ihr geschrieben steht; denn die Zeit (der Erf\u00fcllung) ist nahe.<br>4 Ich, Johannes, sende den sieben Gemeinden in der Provinz Asien meinen Gru\u00df: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron (sind),<br>5 und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen der Toten und dem Herrscher \u00fcber die K\u00f6nige der Erde! Ihm, der uns liebt und uns durch sein Blut von unsern S\u00fcnden erl\u00f6st hat<br>6 und uns zu einer K\u00f6nigsherrschaft gemacht hat, zu Priestern f\u00fcr seinen Gott und Vater: sein ist die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit! Amen.<br>7 Seht, er kommt mit den Wolken, und sehen werden ihn die Augen aller, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden um ihn alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen!<br>8 \u00bbIch bin das A und das O\u00ab (21,6), spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allm\u00e4chtige.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I. Erste Gruppe der Gesichte: <br>Der Herr der Christenheit und ihr gegenw\u00e4rtiger Stand; die sieben Sendschreiben (1,9-3,22)<\/h3>\n\n\n\n<p>9 Ich, Johannes, euer Bruder und Genosse, der ich mit euch teilhabe an der Drangsal und an der K\u00f6nigsherrschaft und an standhaftem Ausharren in Jesus \u2013 ich war auf die Insel namens Patmos gekommen um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen.<br>10 Da geriet ich durch den Geist in Verz\u00fcckung am Tage des Herrn und h\u00f6rte hinter mir eine Stimme, gewaltig wie Posaunenschall;<br>11 die rief mir zu: \u00bbWas du zu sehen bekommst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea.\u00ab<br>12 Da wandte ich mich um und wollte nach der Stimme sehen, die mit mir redete; und als ich mich umgewandt hatte, erblickte ich sieben goldene Leuchter<br>13 und in der Mitte der Leuchter Einen, der wie ein Menschensohn aussah; er war mit einem Talar angetan und um die Brust mit einem goldenen G\u00fcrtel geg\u00fcrtet;<br>14 sein Haupt(haar) aber und seine (Bart)haare waren so wei\u00df wie schneewei\u00dfe Wolle und seine Augen wie eine Feuerflamme;<br>15 seine F\u00fc\u00dfe glichen dem Golderz, als w\u00e4ren sie im Schmelzofen gl\u00fchend gemacht, und seine Stimme (klang) wie das Rauschen vieler Wasser.<br>16 In seiner rechten Hand hatte er sieben Sterne; aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor, und sein Angesicht (leuchtete), wie wenn die Sonne in ihrer Kraft scheint.<br>17 Bei seinem Anblick fiel ich wie tot ihm zu F\u00fc\u00dfen nieder; da legte er seine rechte Hand auf mich und sagte: \u00bbF\u00fcrchte dich nicht! Ich bin\u2019s, der Erste und der Letzte (Jes 44,6; 48,12)<br>18 und der Lebende; ich war tot, und siehe, ich lebe in alle Ewigkeit und habe die Schl\u00fcssel des Todes und des Totenreiches.<br>19 Schreibe nun auf, was du (bisher) gesehen hast, und was (jetzt schon) ist und was danach noch geschehen wird.<br>20 Was das Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand gesehen hast, sowie die sieben goldenen Leuchter, (so wisse): Die sieben Sterne sind die Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 \u00bbDem Engel (1,20) der Gemeinde in Ephesus schreibe: So spricht der, welcher die sieben Sterne fest in seiner rechten Hand h\u00e4lt und der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt:<br>2 Ich kenne deine Werke und deine Arbeit und dein standhaftes Ausharren und (wei\u00df), da\u00df du B\u00f6se nicht zu ertragen vermagst; du hast auch die gepr\u00fcft, welche sich f\u00fcr Apostel ausgeben, ohne es zu sein, und hast L\u00fcgner in ihnen erkannt.<br>3 Auch standhaftes Ausharren besitzest du und hast um meines Namens willen schwere Lasten getragen und bist nicht m\u00fcde geworden.<br>4 Aber ich habe an dir auszusetzen, da\u00df du deine erste Liebe aufgegeben hast.<br>5 Denke also daran, von welcher H\u00f6he du herabgefallen bist; und gehe in dich und tue die ersten Werke wieder! Sonst komme ich \u00fcber dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle r\u00fccken, wenn du nicht in dich gehst.<br>6 Doch das hast du (f\u00fcr dich), da\u00df du die Werke der Nikolaiten hassest, die auch mir verha\u00dft sind.<br>7 Wer ein Ohr hat, der h\u00f6re, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer da \u00fcberwindet, dem werde ich zu essen geben vom Baume des Lebens, der im Paradiese Gottes steht.\u00ab (1.Mose 2,9; 3,22)<br>8 \u00bbUnd dem Engel (1,20) der Gemeinde in Smyrna schreibe: So spricht der Erste und der Letzte (Jes 44,6; 48,12), der tot gewesen und wieder lebendig geworden ist:<br>9 Ich kenne deine Drangsal und deine Armut \u2013 dennoch bist du reich \u2013; ich wei\u00df auch, da\u00df du von denen geschm\u00e4ht wirst, welche Juden zu sein behaupten und es doch nicht sind, sondern sie sind eine Synagoge des Satans.<br>10 F\u00fcrchte dich nicht vor den Leiden, die dir noch bevorstehen! Siehe, der Teufel hat vor, einige von euch ins Gef\u00e4ngnis zu werfen, damit ihr erprobt werdet, und ihr werdet eine zehnt\u00e4gige Drangsalszeit zu bestehen haben. Beweise dich getreu bis in den Tod, so will ich dir den (Sieges-) Kranz des Lebens geben!<br>11 Wer ein Ohr hat, der h\u00f6re, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer da \u00fcberwindet, dem soll der zweite Tod nichts anhaben k\u00f6nnen.\u00ab<br>12 \u00bbUnd dem Engel (1,20) der Gemeinde in Pergamon schreibe: So spricht der, welcher das scharfe, zweischneidige Schwert (1,16) hat:<br>13 Ich wei\u00df, wo du wohnst, n\u00e4mlich da, wo der Thron des Satans steht; doch du h\u00e4ltst meinen Namen fest und hast den Glauben an mich auch in den Tagen des Antipas, meines treuen Zeugen, nicht verleugnet, der bei euch ermordet worden ist, dort, wo der Satan wohnt.<br>14 Doch ich habe einiges wenige an dir auszusetzen; denn du hast dort Leute unter dir, die an die Lehre Bileams sich halten, der den Balak unterwies, die Israeliten zum B\u00f6sen zu verf\u00fchren, n\u00e4mlich G\u00f6tzenopferfleisch zu essen und Unzucht zu treiben (4.Mose 25,1-2; 31,16).<br>15 So hast auch du solche unter dir, die sich in derselben Weise an die Lehre der Nikolaiten (V.6) halten.<br>16 Gehe also in dich, sonst komme ich bald \u00fcber dich und werde jene mit dem Schwert meines Mundes bek\u00e4mpfen.<br>17 Wer ein Ohr hat, der h\u00f6re, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer da \u00fcberwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna (zu essen) geben; auch will ich ihm einen wei\u00dfen Stein geben, auf dem ein neuer Name geschrieben steht, den au\u00dfer dem Empf\u00e4nger niemand kennt.\u00ab<br>18 \u00bbUnd dem Engel (1,20) der Gemeinde in Thyatira schreibe: So spricht der Sohn Gottes, der Augen hat wie eine Feuerflamme und dessen F\u00fc\u00dfe dem schimmernden Golderz gleichen:<br>19 Ich kenne deine Werke (2,2): deine Liebe und deine Treue, deine Hilfsbereitschaft und dein standhaftes Ausharren, und wei\u00df, da\u00df deine Werke in letzter Zeit noch zahlreicher sind als die ersten.<br>20 Doch ich habe an dir auszusetzen, da\u00df du das Weib Isebel gew\u00e4hren l\u00e4\u00dft, die sich f\u00fcr eine Prophetin ausgibt und als Lehrerin wirkt und meine Knechte dazu verf\u00fchrt, Unzucht zu treiben und G\u00f6tzenopferfleisch zu essen (4.Mose 25,1-2; 2.K\u00f6n 9,22; 1.Kor 10,14-22).<br>21 Ich habe ihr eine Frist zur Umkehr gegeben, doch sie will sich von ihrer Unzucht nicht bekehren.<br>22 Siehe, ich werfe sie aufs Krankenlager und st\u00fcrze die, welche mit ihr die Ehe brechen, in gro\u00dfe Tr\u00fcbsal (Kap. 18), wenn sie sich nicht vom Treiben dieser (Buhlerin) abwenden;<br>23 und ihre Kinder will ich an einer Seuche sterben lassen; dann werden alle Gemeinden erkennen, da\u00df ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht (Ps 7,10; Jer 11,20; 17,10), und ich werde einem jeden von euch nach seinen Werken vergelten.<br>24 Euch anderen aber in Thyatira, allen denen, welche sich zu dieser Lehre nicht halten, da ihr die \u203aTiefen des Satans\u2039, wie sie behaupten, nicht erkannt habt \u2013 euch sage ich: Ich lege euch keine weitere Last auf;<br>25 nur haltet das fest, was ihr besitzt, bis ich komme!<br>26 Und wer da \u00fcberwindet und in meinen Werken bis ans Ende verharrt, dem will ich Macht \u00fcber die Heiden geben,<br>27 und er soll sie mit eisernem Stabe weiden, wie man irdenes Geschirr zerschl\u00e4gt (Ps 2,8-9),<br>28 wie auch ich (solche Macht) von meinem Vater empfangen habe; und ich will ihm den Morgenstern (22,16) geben.<br>29 Wer ein Ohr hat, der h\u00f6re, was der Geist den Gemeinden sagt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<p>1 \u00bbUnd dem Engel (1,20) der Gemeinde in Sardes schreibe: So spricht der, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke (2,2): du stehst in dem Rufe, da\u00df du lebest, und bist doch tot.<br>2 Wache auf und st\u00e4rke die \u00fcbrigen (Gemeindeglieder), die nahe am Sterben waren! Denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen vor meinem Gott erfunden.<br>3 Denke also daran, wie du (die Heilsbotschaft, oder: das Heil) empfangen und vernommen hast, halte daran fest und gehe in dich! Willst du aber nicht wachsam sein, so werde ich wie ein Dieb kommen, und du sollst sicherlich nicht wissen, zu welcher Stunde ich \u00fcber dich kommen werde.<br>4 Du hast jedoch einige Namen in Sardes, die ihre Kleider nicht befleckt haben; diese sollen mit mir in wei\u00dfen Kleidern einhergehen, denn sie sind dessen w\u00fcrdig.<br>5 Wer da \u00fcberwindet, der wird mit wei\u00dfen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nimmermehr aus dem Buche des Lebens ausstreichen und werde seinen Namen vor meinem Vater und vor seinen Engeln bekennen.<br>6 Wer ein Ohr hat, der h\u00f6re, was der Geist den Gemeinden sagt.\u00ab<br>7 \u00bbUnd dem Engel (1,20) der Gemeinde in Philadelphia schreibe: So spricht der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schl\u00fcssel Davids hat, er, der da \u00f6ffnet, so da\u00df niemand wieder zuschlie\u00dfen wird, und der da zuschlie\u00dft, so da\u00df niemand wieder \u00f6ffnet (Jes 22,22):<br>8 Ich kenne deine Werke (2,2). Siehe, ich habe eine offene T\u00fcr vor dir angebracht, die niemand zuzuschlie\u00dfen vermag; denn du besitzest zwar nur geringe Kraft, hast aber doch an meinem Wort festgehalten und meinen Namen nicht verleugnet.<br>9 Siehe, ich f\u00fcge es so: aus der Synagoge des Satans, von den Leuten, die sich Juden nennen, aber es nicht sind, sondern l\u00fcgen \u2013 siehe, ich will sie dahin bringen, da\u00df sie kommen und sich vor deinen F\u00fc\u00dfen niederwerfen und erkennen, da\u00df ich dich geliebt habe.<br>10 Weil du das Wort vom standhaften Warten auf mich bewahrt hast, will auch ich dich bewahren aus der Stunde der Versuchung, die \u00fcber den ganzen Erdkreis kommen wird, um die Bewohner der Erde zu versuchen.<br>11 Ich komme bald: halte fest, was du hast, damit niemand dir deine Krone raube!<br>12 Wer da \u00fcberwindet, den werde ich zu einer S\u00e4ule im Tempel meines Gottes machen, und er wird seinen Platz dort nie wieder verlieren, und ich werde auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel von meinem Gott herabkommt (21,2), und auch meinen neuen Namen.<br>13 Wer ein Ohr hat, der h\u00f6re, was der Geist den Gemeinden sagt.\u00ab<br>14 \u00bbUnd dem Engel (1,20) der Gemeinde in Laodizea schreibe: So spricht der, welcher (das) Amen ist, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Sch\u00f6pfung Gottes (Kol 1,15.18):<br>15 Ich kenne deine Werke (2,2), (ich wei\u00df) da\u00df du weder kalt noch hei\u00df bist. O, da\u00df du kalt oder hei\u00df w\u00e4rest!<br>16 So aber, weil du lau bist und weder hei\u00df noch kalt, will ich dich aus meinem Munde ausspeien.<br>17 Weil du sagst: \u203aIch bin reich, ja reich bin ich geworden und habe an nichts Mangel\u2039, und weil du nicht wei\u00dft, da\u00df gerade du elend und erbarmenswert, arm, blind und nackt bist,<br>18 so rate ich dir: kaufe dir Gold von mir, das durch Feuer gel\u00e4utert ist, damit du reich wirst, und wei\u00dfe Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Bl\u00f6\u00dfe nicht zutage tritt, und Augensalbe zum Bestreichen deiner Augen, damit du sehen kannst.<br>19 Ich \u00fcberf\u00fchre und z\u00fcchtige alle, die ich lieb habe. So sei nun eifrig und gehe in dich!<br>20 Siehe, ich stehe vor der T\u00fcr und klopfe an; wenn jemand meine Stimme h\u00f6rt und die T\u00fcr auftut, so werde ich bei ihm eintreten und das Mahl mit ihm halten und er mit mir.<br>21 Wer da \u00fcberwindet, dem werde ich verleihen, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich \u00fcberwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.<br>22 Wer ein Ohr hat, der h\u00f6re, was der Geist den Gemeinden sagt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II. Zweite Gruppe der Gesichte: <br>Die Heilsmacht Gottes und die sieben Gerichtsabschnitte in der Endzeit; die sieben Siegel <br>(als Anfang dessen, \u00bbwas danach geschehen soll\u00ab) (4,1-8,1)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf hatte ich ein Gesicht: ich sah, wie eine T\u00fcr im Himmel offenstand, und die erste Stimme, die ich wie Posaunenschall mit mir hatte reden h\u00f6ren, rief mir zu: \u00bbKomm herauf, hierher, so will ich dir zeigen, was hernach geschehen mu\u00df.\u00ab Sogleich geriet ich durch den Geist in Verz\u00fcckung;<br>2 und siehe, da stand ein Thron im Himmel, und auf dem Thron sa\u00df jemand,<br>3 und der dort Thronende sah wie Jaspis- und Karneolstein aus, und den Thron umgab rings ein Regenbogen, der wie ein Smaragd aussah.<br>4 Rings um den Thron (standen; oder: sah ich) vierundzwanzig Throne, und auf den Thronen (sah ich) vierundzwanzig \u00c4lteste sitzen, die mit wei\u00dfen Gew\u00e4ndern angetan waren und goldene Kronen auf ihren H\u00e4uptern hatten.<br>5 Dabei gehen aus dem Thron Blitze, Stimmen und Donnerschl\u00e4ge hervor; und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes.<br>6 (Der Platz) vor dem Thron ist wie ein gl\u00e4sernes Meer, wie Kristall; und inmitten des Thrones, und zwar rings um den Thron, sind vier Lebewesen, die vorn und hinten mit Augen \u00fcbers\u00e4t sind.<br>7 Das erste Lebewesen gleicht einem L\u00f6wen, das zweite einem Stier, das dritte hat ein Gesicht wie das eines Menschen, und das vierte Lebewesen gleicht einem fliegenden Adler.<br>8 Die vier Wesen haben ein jedes sechs Fl\u00fcgel und sind ringsum innen und au\u00dfen mit Augen \u00fcbers\u00e4t; und ohne Aufh\u00f6ren rufen sie bei Tag und bei Nacht: \u00bbHeilig, heilig, heilig ist der Herr, der allm\u00e4chtige Gott, der da war und der da ist und der da kommt!\u00ab (Jes 6,2-3)<br>9 Und jedesmal, wenn die vier Lebewesen Preis und Ehre und Danksagung dem darbringen, der auf dem Throne sitzt, dem, der in alle Ewigkeit lebt,<br>10 werfen sich die vierundzwanzig \u00c4ltesten vor dem auf dem Throne Sitzenden nieder und beten den an, der in alle Ewigkeit lebt, und legen ihre Kronen vor dem Throne nieder mit den Worten:<br>11 \u00bbW\u00fcrdig bist du, unser Herr und Gott, den Preis und die Ehre und die Macht zu empfangen; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie da und sind sie geschaffen worden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Und ich sah auf der rechten Hand des auf dem Throne Sitzenden ein Buch, das inwendig beschrieben und auf der R\u00fcckseite mit sieben Siegeln versiegelt war.<br>2 Dann sah ich einen starken Engel, der mit lauter Stimme ausrief: \u00bbWer ist w\u00fcrdig, das Buch zu \u00f6ffnen und seine Siegel zu l\u00f6sen?\u00ab<br>3 Doch niemand im Himmel und auf der Erde und unter der Erde vermochte das Buch zu \u00f6ffnen und hineinzusehen.<br>4 Da weinte ich laut, weil niemand w\u00fcrdig erfunden wurde, das Buch zu \u00f6ffnen und hineinzusehen.<br>5 Doch einer von den \u00c4ltesten sagte zu mir: \u00bbWeine nicht! Siehe, der L\u00f6we aus dem Stamme Juda, die Wurzel Davids, hat \u00fcberwunden, um das Buch und seine sieben Siegel zu \u00f6ffnen.\u00ab<br>6 Da sah ich in der Mitte zwischen dem Thron und den vier Lebewesen einerseits und den \u00c4ltesten anderseits ein Lamm stehen, (das sah aus) als w\u00e4re es (eben) geschlachtet; es hatte sieben H\u00f6rner und sieben Augen \u2013 das sind die sieben Geister Gottes, die auf die ganze Erde ausgesandt sind.<br>7 Da ging das Lamm hin und nahm (das Buch) aus der rechten Hand des auf dem Throne Sitzenden.<br>8 Als es nun das Buch genommen hatte, warfen sich die vier Lebewesen und die vierundzwanzig \u00c4ltesten vor dem Lamm nieder; jeder von ihnen hatte eine Harfe und goldene, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllte Schalen; das sind die Gebete der Heiligen.<br>9 Und sie sangen ein neues Lied, das da lautete: \u00bbW\u00fcrdig bist du, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu \u00f6ffnen; denn du hast dich schlachten lassen und hast f\u00fcr Gott durch dein Blut aus allen St\u00e4mmen und Sprachen, aus allen V\u00f6lkern und V\u00f6lkerschaften (Menschen) erkauft,<br>10 und hast sie f\u00fcr unsern Gott zu einem K\u00f6nigtum und zu Priestern gemacht, und sie werden (einst) als K\u00f6nige auf der Erde herrschen.\u00ab<br>11 Dann sah ich hin und h\u00f6rte den Gesang vieler Engel rings um den Thron und um die (vier) Lebewesen und die \u00c4ltesten her; ihre Zahl war zehntausendmal zehntausend und tausendmal tausend;<br>12 die riefen laut: \u00bbW\u00fcrdig ist das Lamm, das sich hat schlachten lassen, zu empfangen die Macht und den Reichtum, Weisheit und Kraft, Ehre, Herrlichkeit und Lobpreis.\u00ab<br>13 Und die ganze Sch\u00f6pfung im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meere und alles, was in ihnen lebt, h\u00f6rte ich rufen: \u00bbDem, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamm (geb\u00fchren) Lobpreis und Ehre, Herrlichkeit und Macht in alle Ewigkeit.\u00ab<br>14 Und die vier Lebewesen riefen: \u00bbAmen!\u00ab, die \u00c4ltesten aber warfen sich nieder und beteten an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die vier Reiter<\/h5>\n\n\n\n<p>1 Nun sah ich, wie das Lamm eines von den sieben Siegeln \u00f6ffnete, und ich h\u00f6rte eines von den vier Lebewesen wie mit Donnerstimme rufen: \u00bbKomm!\u00ab<br>2 Als ich nun hinsah, erblickte ich ein wei\u00dfes Ro\u00df, und der auf ihm sitzende (Reiter) hatte einen Bogen; es wurde ihm ein (Sieges-) Kranz gereicht, und er zog dann aus von Sieg zu Sieg.<br>3 Als (das Lamm) hierauf das zweite Siegel \u00f6ffnete, h\u00f6rte ich das zweite Lebewesen rufen: \u00bbKomm!\u00ab<br>4 Da kam ein anderes Ro\u00df, ein feuerrotes, zum Vorschein; und dem auf ihm sitzenden (Reiter) wurde (die Macht) verliehen, den Frieden von der Erde wegzunehmen und (die Menschen dahin zu bringen), da\u00df sie einander niedermetzelten; und es wurde ihm ein gro\u00dfes Schwert gereicht.<br>5 Als (das Lamm) dann das dritte Siegel \u00f6ffnete, h\u00f6rte ich das dritte Lebewesen rufen: \u00bbKomm!\u00ab Da erschien vor meinen Augen ein schwarzes Ro\u00df, dessen Reiter eine Waage in der Hand hielt;<br>6 und ich h\u00f6rte, wie eine Stimme mitten unter den vier Lebewesen sagte: \u00bbEin Speisema\u00df Weizen f\u00fcr einen Denar und drei Speisema\u00df Gerste f\u00fcr einen Denar! Doch dem \u00d6l und dem Wein darfst du keinen Schaden zuf\u00fcgen!\u00ab<br>7 Als (das Lamm) dann das vierte Siegel \u00f6ffnete, h\u00f6rte ich das vierte Lebewesen laut rufen: \u00bbKomm!\u00ab<br>8 Da sah ich hin und erblickte ein fahles Ro\u00df, und der auf ihm sitzende (Reiter), der hie\u00df \u203ader Tod\u2039, und das Totenreich bildete sein Gefolge; und es wurde ihnen die Macht \u00fcber den vierten Teil der Erde gegeben, die (Menschen) durch das Schwert und Hunger, durch Pest und durch die wilden Tiere der Erde zu Tode zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die M\u00e4rtyrer<\/h3>\n\n\n\n<p>9 Als (das Lamm) dann das f\u00fcnfte Siegel \u00f6ffnete, sah ich unten am Brandopferaltar die Seelen derer, die hingemordet waren wegen des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie besa\u00dfen.<br>10 Sie riefen mit lauter Stimme: \u00bbWie lange, o heiliger und wahrhaftiger Herr, verziehst du noch mit dem Gericht und r\u00e4chst unser Blut nicht an den Bewohnern der Erde?\u00ab<br>11 Da wurde einem jeden von ihnen ein wei\u00dfes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, sie m\u00f6chten sich noch eine kurze Zeit gedulden, bis auch ihre Mitknechte und ihre Br\u00fcder vollz\u00e4hlig w\u00e4ren, die ebenso wie sie den Tod erleiden m\u00fc\u00dften.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schreckliche Gerichte im Bild von Naturereignissen<\/h3>\n\n\n\n<p>12 Weiter sah ich: als (das Lamm) das sechste Siegel \u00f6ffnete, da entstand ein gewaltiges Erdbeben; und die Sonne wurde schwarz wie ein h\u00e4renes Sackkleid, und der Mond wurde wie Blut;<br>13 die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Fr\u00fcchte abwirft, wenn ein Sturmwind ihn sch\u00fcttelt;<br>14 der Himmel verschwand wie eine Buchrolle, die man zusammenrollt, und alle Berge und Inseln wurden von ihrer Stelle wegger\u00fcckt.<br>15 Und die K\u00f6nige der Erde, die W\u00fcrdentr\u00e4ger und obersten Heerf\u00fchrer, die Reichen und M\u00e4chtigen, alle Sklaven und Freien verbargen sich in den H\u00f6hlen und zwischen den Felsen der Gebirge<br>16 und riefen den Bergen und Felsen zu: \u00bbFallet auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht des auf dem Throne Sitzenden und vor dem Zorn des Lammes!<br>17 Denn gekommen ist der gro\u00dfe Tag ihres Zorngerichts: wer vermag da zu bestehen?!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Versiegelung einer Auswahl (von 144000 aus den zw\u00f6lf St\u00e4mmen Israels)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Danach sah ich vier Engel an den vier Enden der Erde stehen, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind auf der Erde und auf dem Meer und \u00fcber irgendeinen Baum wehe.<br>2 Weiter sah ich einen anderen Engel vom Sonnenaufgang her emporsteigen, der ein Siegel des lebendigen Gottes hatte; der rief den vier Engeln, denen der Auftrag erteilt war, Unheil auf der Erde und auf dem Meer anzurichten, mit lauter Stimme die Worte zu:<br>3 \u00bbRichtet kein Unheil auf der Erde und auf dem Meere und an den B\u00e4umen an, bis wir die Knechte unsers Gottes mit einem Siegel auf ihrer Stirn bezeichnet haben!\u00ab<br>4 Dann vernahm ich die Zahl der Versiegelten, n\u00e4mlich hundertvierundvierzigtausend Versiegelte aus allen St\u00e4mmen der Israeliten:<br>5 aus dem Stamm Juda zw\u00f6lftausend Versiegelte, aus dem Stamm Ruben zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Gad zw\u00f6lftausend,<br>6 aus dem Stamm Asser zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Naphthali zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Manasse zw\u00f6lftausend,<br>7 aus dem Stamm Simeon zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Levi zw\u00f6lftausend,<br>8 aus dem Stamm Issaschar zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Sebulon zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Joseph zw\u00f6lftausend, aus dem Stamm Benjamin zw\u00f6lftausend Versiegelte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zweites Zwischenst\u00fcck: Die Huldigung der unz\u00e4hlbaren, aus der gro\u00dfen Tr\u00fcbsal kommenden bew\u00e4hrten gl\u00e4ubigen Seelen aus allen V\u00f6lkern vor Gottes Thron<\/h3>\n\n\n\n<p>9 Danach hatte ich ein Gesicht: Ich sah eine gro\u00dfe Schar, die niemand z\u00e4hlen konnte, aus allen V\u00f6lkerschaften und St\u00e4mmen, V\u00f6lkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, mit wei\u00dfen Gew\u00e4ndern angetan und mit Palmzweigen in den H\u00e4nden.<br>10 Sie riefen mit lauter Stimme: \u00bbDie Rettung steht bei unserm Gott, der auf dem Throne sitzt, und bei dem Lamm!\u00ab<br>11 Und alle Engel standen rings um den Thron und um die \u00c4ltesten und um die vier Lebewesen herum und warfen sich vor dem Thron auf ihr Angesicht nieder, beteten Gott an<br>12 und riefen: \u00bbAmen! Lobpreis und Herrlichkeit, Weisheit und Danksagung, Ehre, Macht und St\u00e4rke (geb\u00fchren) unserm Gott in alle Ewigkeit! Amen.\u00ab<br>13 Da nahm einer von den \u00c4ltesten das Wort und sagte zu mir: \u00bbWer sind wohl diese Wei\u00dfgekleideten, und woher sind sie gekommen?\u00ab<br>14 Ich erwiderte ihm: \u00bbMein Herr, du wei\u00dft es.\u00ab Da sagte er zu mir: \u00bbDas sind die, welche aus der gro\u00dfen Tr\u00fcbsal kommen und ihre Kleider gewaschen und im Blut des Lammes wei\u00df gemacht haben.<br>15 Darum sind sie vor dem Throne Gottes und dienen ihm bei Tag und bei Nacht in seinem Tempel, und der auf dem Throne Sitzende wird \u00fcber ihnen wohnen.<br>16 Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr haben, und kein Sonnenbrand wird sie jemals treffen noch irgendeine Hitze (Jes 49,10);<br>17 denn das Lamm dort mitten vor dem Thron wird sie weiden und sie zu Wasserquellen des Lebens f\u00fchren (Ps 23,2), und Gott wird alle Tr\u00e4nen aus ihren Augen abwischen (Jes 25,8).\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als das Lamm dann das siebte Siegel \u00f6ffnete, trat eine Stille im Himmel ein, wohl eine halbe Stunde lang.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">III. Dritte Gruppe der Gesichte: <br>Die siebenfache Gerichtsandrohung f\u00fcr die christusfeindliche Welt; die sieben Posaunen (8,2-11,19)<\/h3>\n\n\n\n<p>2 Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen; denen wurden sieben Posaunen gegeben.<br>3 Dann kam ein anderer Engel und trat mit einer goldenen R\u00e4ucherpfanne in der Hand an den Altar heran, und viel R\u00e4ucherwerk wurde ihm gegeben, damit er es f\u00fcr die Gebete aller Heiligen auf den goldenen Altar bringe, der vor dem Throne (Gottes) steht;<br>4 und der Rauch des R\u00e4ucherwerks stieg f\u00fcr die Gebete der Heiligen aus der Hand des Engels vor Gott empor.<br>5 Hierauf nahm der Engel die R\u00e4ucherpfanne, f\u00fcllte sie mit gl\u00fchenden Kohlen vom Altar und schleuderte sie auf die Erde hinab; da erfolgten Donnerschl\u00e4ge und Stimmen, Blitze und ein Erdbeben.<br>6 Hierauf machten sich die sieben Engel, welche die sieben Posaunen hatten, fertig, um in die Posaunen zu sto\u00dfen.<br>7 Und der erste Engel stie\u00df in die Posaune: da entstand Hagel und Feuer, mit Blut vermischt, und wurde auf die Erde geworfen; da verbrannte der dritte Teil der Erde, und der dritte Teil der B\u00e4ume verbrannte und ebenso alles gr\u00fcne Gras.<br>8 Und der zweite Engel stie\u00df in die Posaune: da war es, als w\u00fcrde ein gro\u00dfer, feuerflammender Berg ins Meer geschleudert; und ein Drittel des Meeres wurde zu Blut,<br>9 und ein Drittel der Gesch\u00f6pfe im Meer, die Leben hatten, starb, und ein Drittel der Schiffe ging zugrunde.<br>10 Und der dritte Engel stie\u00df in die Posaune: da fiel ein gro\u00dfer Stern, der wie eine Fackel brannte, vom Himmel herab und fiel auf den dritten Teil der Fl\u00fcsse und auf die Wasserquellen;<br>11 der Name des Sternes lautet \u203aWermut\u2039. Da wurde der dritte Teil der Gew\u00e4sser zu Wermut, und viele Menschen starben von dem Genu\u00df des Wassers, weil es bitter geworden war.<br>12 Und der vierte Engel stie\u00df in die Posaune: da wurde ein Drittel der Sonne und ein Drittel des Mondes und ein Drittel der Sterne (mit dem Bann) geschlagen, damit der dritte Teil von ihnen sich verfinsterte und der Tag w\u00e4hrend des dritten Teils seiner Dauer kein Licht h\u00e4tte und die Nacht ebenso.<br>13 Hierauf sah ich hin: da h\u00f6rte ich einen Adler, der hoch oben am Himmel flog und mit lauter Stimme rief: \u00bbWehe, wehe, wehe den Bewohnern der Erde wegen der noch \u00fcbrigen Posaunenst\u00f6\u00dfe der drei Engel, die noch blasen werden!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Und der f\u00fcnfte Engel stie\u00df in die Posaune: da sah ich einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war; und der Schl\u00fcssel zum Schlund des Abgrundes wurde ihm gegeben.<br>2 Er schlo\u00df also den Schlund des Abgrundes auf: da stieg Rauch aus dem Schlunde empor wie der Rauch eines gro\u00dfen Ofens, und die Sonne und die Luft wurden durch den Rauch des Schlundes verfinstert.<br>3 Aus dem Rauch kamen dann Heuschrecken hervor auf die Erde; denen wurde eine Kraft gegeben, wie sonst die Skorpione auf Erden sie besitzen,<br>4 und es wurde ihnen geboten, sie sollten dem Gras der Erde sowie allem Gr\u00fcn und allen B\u00e4umen keinen Schaden zuf\u00fcgen, sondern allein den Menschen, die nicht das Siegel Gottes auf ihrer Stirn tr\u00fcgen.<br>5 Weiter wurde ihnen die Weisung gegeben, sie nicht zu t\u00f6ten, sondern sie sollten f\u00fcnf Monate lang gequ\u00e4lt werden; und die Art der Qual, die sie verursachten, sollte wie die eines Skorpions sein, wenn er einen Menschen sticht.<br>6 In jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen, ihn aber nicht finden; sie werden sich danach sehnen, zu sterben, aber der Tod flieht vor ihnen hinweg.<br>7 Die Heuschrecken waren aber wie Rosse gestaltet, die zum Kampf ger\u00fcstet sind; auf ihren K\u00f6pfen trugen sie (einen Aufsatz) wie Kr\u00e4nze von Gold, und ihre Gesichter waren wie die von Menschen;<br>8 Haare hatten sie (so lang) wie Frauenhaare, und ihr Gebi\u00df war wie das von L\u00f6wen;<br>9 und sie hatten Brustharnische wie eiserne Panzer, und das Rauschen ihrer Fl\u00fcgel klang wie das Gerassel von Kriegswagen mit vielen Rossen, die in den Kampf st\u00fcrmen.<br>10 Auch haben sie Schw\u00e4nze, die denen der Skorpione \u00e4hnlich sind, und Stachel, und in ihren Schw\u00e4nzen liegt ihre Kraft, den Menschen f\u00fcnf Monate lang Schaden zuzuf\u00fcgen.<br>11 Als K\u00f6nig haben sie \u00fcber sich den Engel des Abgrundes, der auf hebr\u00e4isch \u203aAbaddon\u2039, auf griechisch \u203aApollyon\u2039 hei\u00dft.<br>12 Das erste Wehe ist vor\u00fcber, es kommen aber noch zwei Wehe nach diesem!<br>13 Nun stie\u00df der sechste Engel in die Posaune: da h\u00f6rte ich aus den vier H\u00f6rnern des goldenen Altars, der vor Gott steht, eine Stimme,<br>14 die gebot dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: \u00bbBinde die vier Engel los, die am gro\u00dfen Strome Euphrat gefesselt sind!\u00ab<br>15 Da wurden die vier Engel losgebunden, die auf Stunde und Tag, auf Monat und Jahr in Bereitschaft standen, um den dritten Teil der Menschen zu t\u00f6ten.<br>16 Die Zahl der Scharen des Reiterheeres betrug zweihundert Millionen \u2013 ich h\u00f6rte n\u00e4mlich ihre Zahl \u2013;<br>17 und wie ich in meinem Gesicht sah, hatten die Rosse und ihre Reiter folgendes Aussehen: sie trugen feuerrote, hyazinthblaue und schwefelgelbe Panzer, und die K\u00f6pfe ihrer Rosse waren wie L\u00f6wenk\u00f6pfe, und aus ihrem Maul kam Feuer, Rauch und Schwefel hervor.<br>18 Durch diese drei Plagen wurde ein Drittel der Menschen get\u00f6tet, n\u00e4mlich durch das Feuer, den Rauch und den Schwefel, der aus ihrem Maul herauskam.<br>19 Die Kraft dieser Rosse liegt n\u00e4mlich in ihrem Maul und in ihren Schw\u00e4nzen; denn ihre Schw\u00e4nze sehen wie Schlangen aus und haben K\u00f6pfe, mit denen sie Unheil anrichten.<br>20 Doch die \u00fcbrigen Menschen, die durch diese Plagen nicht ums Leben gekommen waren, bekehrten sich trotzdem nicht von ihrem gewohnten Tun, da\u00df sie von der Anbetung der b\u00f6sen Geister und der G\u00f6tzenbilder von Gold und Silber, von Erz, Stein und Holz, die doch weder sehen noch h\u00f6ren noch gehen k\u00f6nnen, abgelassen h\u00e4tten;<br>21 nein, sie bekehrten sich nicht von ihren Mordtaten und Zaubereien, von ihrer Unzucht und ihren Diebst\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf sah ich einen anderen starken Engel aus dem Himmel herabkommen, der in eine Wolke geh\u00fcllt war; der Regenbogen (w\u00f6lbte sich) \u00fcber seinem Haupte, sein Antlitz sah wie die Sonne aus und seine Beine wie Feuers\u00e4ulen;<br>2 in seiner Hand hielt er ein aufgeschlagenes B\u00fcchlein. Er setzte nun seinen rechten Fu\u00df auf das Meer, den linken auf die Erde<br>3 und rief mit lauter Stimme, wie ein L\u00f6we br\u00fcllt. Als er so gerufen hatte, lie\u00dfen die sieben Donner ihre Stimmen erschallen.<br>4 Als dann die sieben Donner geredet hatten, wollte ich (das Geh\u00f6rte) aufschreiben; doch ich vernahm eine Stimme, die aus dem Himmel mir zurief: \u00bbVersiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreibe es nicht auf!\u00ab<br>5 Da hob der Engel, den ich auf dem Meer und auf dem Land hatte stehen sehen, seine rechte Hand zum Himmel empor<br>6 und schwur bei dem, der in alle Ewigkeit lebt, der den Himmel geschaffen hat und was in ihm ist, die Erde und was auf ihr ist und das Meer und was in ihm ist: \u00bbEs wird hinfort kein Verzug mehr sein,<br>7 sondern in den Tagen, in denen die Stimme des siebten Engels erschallt, wenn er in die Posaune sto\u00dfen wird, ist dann das Geheimnis Gottes zum Abschlu\u00df gekommen, wie er es seinen Knechten, den Propheten, als Freudenbotschaft zuverl\u00e4ssig mitgeteilt hat!\u00ab<br>8 Dann redete die Stimme, die ich aus dem Himmel vernommen hatte, zum zweitenmal mit mir und sagte: \u00bbGehe hin, nimm das aufgeschlagene B\u00fcchlein aus der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht!\u00ab<br>9 Da ging ich zu dem Engel hin und bat ihn, mir das B\u00fcchlein zu geben; und er antwortete mir: \u00bbNimm es und verzehre es! Es wird dir im Bauch bitteren Geschmack erregen, aber im Munde wird es dir s\u00fc\u00df wie Honig sein.\u00ab<br>10 Da nahm ich das B\u00fcchlein aus der Hand des Engels und verzehrte es; und es schmeckte mir (in der Tat) im Munde s\u00fc\u00df wie Honig; doch als ich es verschluckt hatte, wurde es mir bitter im Bauch.<br>11 Man sagte mir dann: \u00bbDu mu\u00dft nochmals \u00fcber viele V\u00f6lker und V\u00f6lkerschaften, Sprachen und K\u00f6nige weissagen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Man gab mir dann ein Rohr, das einem Stabe glich, und gebot mir: \u00bbMache dich auf und mi\u00df den Tempel Gottes nebst dem Brandopferaltar und den dort Anbetenden;<br>2 doch den Vorhof au\u00dferhalb des Tempels tu hinaus und mi\u00df ihn nicht mit; denn er ist den Heiden preisgegeben; die werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang zertreten.\u00ab<br>3 \u00bbDoch meinen zwei Zeugen will ich verleihen, da\u00df sie, in S\u00e4cke gekleidet, zw\u00f6lfhundertundsechzig Tage lang prophetisch reden.\u00ab<br>4 Diese sind die zwei \u00d6lb\u00e4ume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen (Sach 4,3.11-14);<br>5 und wenn jemand sich an ihnen vergreifen will, so geht Feuer aus ihrem Munde hervor und verzehrt ihre Feinde; und wenn jemand sich an ihnen vergreifen will, mu\u00df er auf diese Weise (durch Feuer) ums Leben kommen.<br>6 Diese haben die Macht, den Himmel zu verschlie\u00dfen, damit kein Regen w\u00e4hrend der Tage ihrer prophetischen Rede falle; auch haben sie Macht \u00fcber die Gew\u00e4sser, sie in Blut zu verwandeln und die Erde mit Plagen jeder Art zu schlagen, sooft sie wollen.<br>7 Wenn sie dann mit ihrem Zeugnis zum Abschlu\u00df gekommen sind, wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, mit ihnen k\u00e4mpfen und wird sie besiegen und sie t\u00f6ten;<br>8 und ihre Leichname (werden) auf der Stra\u00dfe der gro\u00dfen Stadt (liegen), die, geistlich geredet, \u203aSodom und \u00c4gypten\u2039 hei\u00dft, wo auch ihr Herr gekreuzigt worden ist.<br>9 Und Leute aus den V\u00f6lkern und St\u00e4mmen, den Sprachen und V\u00f6lkerschaften sehen ihre Leichname drei und einen halben Tag lang (daliegen) und lassen nicht zu, da\u00df ihre Leichname in einem Grabe beigesetzt werden.<br>10 Und die Bewohner der Erde freuen sich \u00fcber sie und sind guter Dinge und werden einander Geschenke zusenden; denn diese beiden Propheten hatten den Bewohnern der Erde Plagen verursacht.<br>11 Doch nach den drei und einem halben Tage kam Lebensgeist aus Gott in sie hinein, und sie traten (wieder) auf ihre F\u00fc\u00dfe, und gro\u00dfe Furcht befiel alle, die sie sahen.<br>12 Und sie h\u00f6rten eine laute Stimme vom Himmel her ihnen zurufen: \u00bbKommt herauf hierher!\u00ab Da fuhren sie in einer Wolke in den Himmel empor, und ihre Feinde sahen ihnen nach.<br>13 Und in jener Stunde erfolgte ein starkes Erdbeben: der zehnte Teil der Stadt st\u00fcrzte ein, und siebentausend Menschennamen fanden durch das Erdbeben ihren Tod; die \u00fcbrigen aber gerieten in Furcht und gaben dem Gott des Himmels die Ehre. \u2013<br>14 Das zweite Wehe (des Adlers) ist vor\u00fcber; aber das dritte Wehe kommt bald.<br>15 Nun stie\u00df der siebte Engel in die Posaune: da lie\u00dfen sich laute Stimmen im Himmel vernehmen, die riefen: \u00bbDie K\u00f6nigsherrschaft \u00fcber die Welt ist an unsern Herrn und seinen Gesalbten gekommen, und er wird (fortan) als K\u00f6nig in alle Ewigkeit herrschen!\u00ab<br>16 Da warfen sich die vierundzwanzig \u00c4ltesten, die vor Gott auf ihren Thronen sitzen, auf ihr Angesicht nieder und beteten Gott an<br>17 mit den Worten: \u00bbWir danken dir, Herr, allm\u00e4chtiger Gott, der da ist und der da war, da\u00df du deine gro\u00dfe Macht an dich genommen und die K\u00f6nigsherrschaft angetreten hast.<br>18 Die V\u00f6lker sind zwar in Zorn geraten, doch dein Zorn ist gekommen und die Zeit des Gerichts f\u00fcr die Toten und (die Zeit) der Belohnung f\u00fcr deine Knechte, die Propheten, und f\u00fcr die Heiligen und f\u00fcr alle, die deinen Namen f\u00fcrchten, die Kleinen wie die Gro\u00dfen; und (die Zeit) des Verderbens f\u00fcr die, welche die Erde verderben.\u00ab<br>19 Da tat sich der Tempel Gottes im Himmel auf, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel sichtbar; zugleich erfolgten Blitze und Stimmen, Donnerschl\u00e4ge, ein Erdbeben und gewaltiger Hagelschlag.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">IV. Vierte Gruppe der Gesichte: <br>Die treibenden M\u00e4chte der christusfeindlichen Zeit; Christus mit seinen Getreuen und Satan mit seinen Helfershelfern (Kap. 12-14)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Es erschien dann ein gro\u00dfes Zeichen im Himmel: ein Weib, das mit der Sonne umkleidet war; der Mond war unter ihren F\u00fc\u00dfen und ein Kranz von zw\u00f6lf Sternen auf ihrem Haupt;<br>2 sie war guter Hoffnung und schrie in ihren Geburtsschmerzen und Kindesn\u00f6ten.<br>3 Dann erschien pl\u00f6tzlich noch ein anderes Zeichen im Himmel: ein gro\u00dfer, feuerroter Drache mit sieben K\u00f6pfen und zehn H\u00f6rnern und mit sieben K\u00f6nigskronen auf seinen K\u00f6pfen;<br>4 sein Schweif fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels weg und schleuderte sie auf die Erde. Der Drache stellte sich dann vor das Weib, die in Wehen lag, um ihr Kind sofort nach der Geburt zu verschlingen.<br>5 Und sie gebar einen Sohn, einen Knaben, der \u00bballe V\u00f6lker mit eisernem Stabe weiden soll\u00ab (2,26-28; Ps 2,9), und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entr\u00fcckt.<br>6 Da floh das Weib in die W\u00fcste, wo sie eine von Gott bereitete St\u00e4tte hat, um sich dort zw\u00f6lfhundertsechzig Tage lang ern\u00e4hren zu lassen.<br>7 Es erhob sich dann ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel k\u00e4mpften mit dem Drachen; auch der Drache und seine Engel k\u00e4mpften,<br>8 doch gewannen sie den Sieg nicht, und ihres Bleibens war nicht l\u00e4nger im Himmel.<br>9 So wurde denn der gro\u00dfe Drache, die alte Schlange, die da \u203aTeufel\u2039 und \u203aSatan\u2039 hei\u00dft, der Verf\u00fchrer des ganzen Erdkreises, auf die Erde hinabgest\u00fcrzt, und seine Engel wurden mit ihm hinabgest\u00fcrzt.<br>10 Da h\u00f6rte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: \u00bbJetzt ist das Heil, die Macht und die K\u00f6nigsherrschaft an unsern Gott gekommen und die Herrschergewalt an seinen Gesalbten! Denn hinabgest\u00fcrzt ist der Ankl\u00e4ger unserer Br\u00fcder, der sie vor unserm Gott verklagt hat bei Tag und bei Nacht.<br>11 Diese haben ihn um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen \u00fcberwunden und haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tode.<br>12 Darum freuet euch, ihr Himmel und die ihr in ihnen wohnt! Wehe aber der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist nun zu euch hinabgekommen und hegt gewaltige Wut, weil er wei\u00df, da\u00df seine Zeit nur noch kurz bemessen ist.\u00ab<br>13 Als nun der Drache sich auf die Erde hinabgest\u00fcrzt sah, verfolgte er das Weib, das den Knaben geboren hatte.<br>14 Da wurden dem Weibe die beiden Fl\u00fcgel des gro\u00dfen Adlers gegeben, damit sie in die W\u00fcste an ihre St\u00e4tte fl\u00f6ge, wo sie fern vom Anblick der Schlange \u00bbeine Zeit und (zwei) Zeiten und eine halbe Zeit lang\u00ab ern\u00e4hrt wird.<br>15 Da spie die Schlange aus ihrem Rachen Wasser hinter dem Weibe her wie einen Strom, um sie durch die Flut wegzuschwemmen;<br>16 doch die Erde kam dem Weibe zu Hilfe, indem sie ihren Mund auftat und den Strom verschluckte, den der Drache aus seinem Rachen ausgespien hatte.<br>17 Da geriet der Drache in Wut gegen das Weib und ging hin, um Krieg mit den \u00fcbrigen ihres Samens zu f\u00fchren, (n\u00e4mlich mit denen) die Gottes Gebote beobachten und das Zeugnis Jesu haben.<br>18 Hierauf trat ich an den Sand des Meeres.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da sah ich aus dem Meere ein Tier heraufkommen, das hatte zehn H\u00f6rner und sieben K\u00f6pfe und auf seinen H\u00f6rnern zehn K\u00f6nigskronen und auf seinen K\u00f6pfen gottesl\u00e4sterliche Namen.<br>2 Das Tier, das ich sah, glich einem Panther, doch seine F\u00fc\u00dfe waren wie die eines B\u00e4ren und sein Maul wie ein L\u00f6wenrachen. Der Drache gab ihm dann seine Kraft und seinen Thron und gro\u00dfe Macht,<br>3 dazu einen von seinen K\u00f6pfen, der wie zum Tode geschlachtet war, dessen Todeswunde jedoch wieder geheilt wurde. Da sah die ganze (Bev\u00f6lkerung der) Erde dem Tier mit staunender Bewunderung nach,<br>4 und man betete den Drachen an, weil er dem Tiere die Macht gegeben hatte, und man betete das Tier an und sagte: \u00bbWer ist dem Tiere gleich, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?\u00ab<br>5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das gro\u00dfe Worte und L\u00e4sterungen ausstie\u00df, und es wurde ihm Vollmacht gegeben, es zweiundvierzig Monate lang so zu treiben.<br>6 Da \u00f6ffnete es sein Maul zu L\u00e4sterungen gegen Gott, um seinen Namen und sein Zelt, n\u00e4mlich die, welche ihre Wohnung im Himmel haben, zu l\u00e4stern.<br>7 Auch wurde ihm gestattet, Krieg mit den Heiligen zu f\u00fchren und sie zu besiegen; und Macht wurde ihm \u00fcber alle St\u00e4mme und V\u00f6lker, Sprachen und V\u00f6lkerschaften verliehen.<br>8 So werden ihn denn alle Bewohner der Erde anbeten, alle, deren Namen nicht im Lebensbuche des geschlachteten Lammes seit Grundlegung der Welt geschrieben stehen.<br>9 Wer ein Ohr hat, der h\u00f6re:<br>10 \u00bbWer andere in Gefangenschaft f\u00fchrt, wandert selbst in Gefangenschaft; wer mit dem Schwert t\u00f6tet, mu\u00df selbst durch das Schwert den Tod finden.\u00ab Hier ist das standhafte Ausharren und der Glaube der Heiligen erforderlich.<br>11 Weiter sah ich ein anderes Tier aus der Erde heraufkommen, das hatte zwei H\u00f6rner gleich einem Lamm, redete jedoch wie ein Drache;<br>12 und es \u00fcbt die ganze Macht des ersten Tieres vor dessen Augen aus und bringt die Erde und ihre Bewohner dahin, da\u00df sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt worden war.<br>13 Auch vollf\u00fchrt es gro\u00dfe Wunderzeichen, so da\u00df es sogar Feuer vor den Augen der Menschen vom Himmel auf die Erde herabfallen macht;<br>14 und es verf\u00fchrt die Bewohner der Erde durch die Wunderzeichen, die es infolge der ihm verliehenen Gabe vor den Augen des (ersten) Tieres vollf\u00fchrt, indem es die Bewohner der Erde dazu beredet, dem Tiere, das die Schwertwunde hat und wieder aufgelebt ist, ein Bild anzufertigen.<br>15 Auch wurde ihm verliehen, dem Bilde des Tieres Leben zu verleihen, so da\u00df das Bild des Tieres sogar redete, und es erreichte auch, da\u00df alle get\u00f6tet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.<br>16 Weiter bringt es alle, die Kleinen wie die Gro\u00dfen, die Reichen wie die Armen, die Freien wie die Sklaven, dazu, sich ein Malzeichen an ihrer rechten Hand oder an ihrer Stirn anzubringen,<br>17 und niemand soll etwas kaufen oder verkaufen d\u00fcrfen, der nicht das Malzeichen an sich tr\u00e4gt, n\u00e4mlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.<br>18 Hier kann sich wahre Klugheit zeigen. Wer Verstand besitzt, rechne die Zahl des Tieres aus; sie ist n\u00e4mlich die Zahl eines Menschen(namens), und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 14<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Nun hatte ich ein Gesicht: ich sah n\u00e4mlich das Lamm auf dem Berge Zion stehen und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen.<br>2 Und ich h\u00f6rte einen Schall aus dem Himmel wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Rollen eines starken Donners; zugleich aber klang der Schall, den ich h\u00f6rte, wie der von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielen.<br>3 Sie sangen ein neues Lied vor dem Throne und vor den vier Lebewesen und den \u00c4ltesten, und niemand konnte das Lied (singen) lernen au\u00dfer den Hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft sind.<br>4 Diese sind es, die sich mit Weibern nicht befleckt haben, denn sie sind jungfr\u00e4ulich rein; diese sind es, die dem Lamme nachfolgen, wohin es auch gehen mag. Diese sind aus der Menschheit als Erstlingsgabe f\u00fcr Gott und f\u00fcr das Lamm erkauft worden,<br>5 und in ihrem Munde ist keine L\u00fcge gefunden worden: sie sind ohne Fehl.<br>6 Dann sah ich einen anderen Engel hoch oben mitten am Himmel fliegen, der den Bewohnern der Erde und allen V\u00f6lkerschaften und St\u00e4mmen, Sprachen und V\u00f6lkern eine ewigg\u00fcltige Heilsbotschaft zuverl\u00e4ssig zu verk\u00fcndigen hatte.<br>7 Er rief mit lauter Stimme: \u00bbF\u00fcrchtet Gott und gebt ihm Ehre! Denn gekommen ist die Stunde seines Gerichts; und betet den an, der den Himmel und die Erde, das Meer und die Wasserquellen geschaffen hat!\u00ab \u2013<br>8 Hinter ihm kam ein anderer, zweiter Engel, der rief: \u00bbGefallen, gefallen ist das gro\u00dfe Babylon, das alle V\u00f6lker vom Glutwein seiner Unzucht hat trinken lassen!\u00ab \u2013<br>9 Noch ein anderer, dritter Engel folgte ihnen nach, der mit lauter Stimme rief: \u00bbWenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen an seiner Stirn oder seiner Hand annimmt,<br>10 der wird gleichfalls vom Zornwein Gottes trinken, der ungemischt im Becher seines Zornes hergestellt ist, und wird mit Feuer und Schwefel vor den Augen der heiligen Engel und vor dem Lamm gepeinigt werden;<br>11 und der Rauch von ihrer Peinigung steigt in alle Ewigkeit auf, und sie haben keine Ruhe bei Tag und bei Nacht, sie die das Tier und sein Bild anbeten, und alle, die das Malzeichen seines Namens an sich tragen!\u00ab<br>12 Hier mu\u00df sich das standhafte Ausharren der Heiligen zeigen, die da treu bleiben den Geboten Gottes und dem Glauben an Jesus.<br>13 Da vernahm ich eine Stimme aus dem Himmel, die (mir) zurief: \u00bbSchreibe: Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, von jetzt an! Ja \u2013 so spricht der Geist \u2013, sie sollen ausruhen von ihren M\u00fchsalen; denn ihre Werke folgen ihnen nach.\u00ab<br>14 Nun sah ich pl\u00f6tzlich eine wei\u00dfe Wolke, und auf der Wolke sa\u00df einer, der wie ein Menschensohn aussah (Dan 7,13); er hatte auf dem Haupt eine goldene Krone und eine scharfe Sichel in der Hand.<br>15 Dann trat ein anderer Engel aus dem Tempel heraus und rief dem auf der Wolke Sitzenden mit lauter Stimme zu: \u00bbLege deine Sichel an und beginne die Ernte! Denn die Zeit zum Ernten ist gekommen, weil die Ernte der Erde d\u00fcrr geworden ist.\u00ab<br>16 Da lie\u00df der auf der Wolke Sitzende seine Sichel \u00fcber die Erde fahren, und die Erde wurde abgeerntet.<br>17 Dann trat noch ein anderer Engel aus dem Tempel im Himmel heraus, der gleichfalls eine scharfe Sichel hatte,<br>18 und ein anderer Engel kam aus dem Altar heraus; der hatte Macht \u00fcber das Feuer und rief dem, der die scharfe Sichel hatte, mit lauter Stimme die Worte zu: \u00bbLege deine scharfe Sichel an und schneide den Fruchtertrag am Weinstock der Erde ab! Denn seine Trauben sind reif geworden.\u00ab<br>19 Da lie\u00df der Engel seine Sichel \u00fcber die Erde fahren, erntete den Weinstock der Erde ab und sch\u00fcttete (die Trauben) in die gro\u00dfe Zorneskelter Gottes.<br>20 Hierauf wurde die Kelter drau\u00dfen vor der Stadt getreten (Jes 63,3; Joel 4,13): da kam Blut aus der Kelter hervor bis hinauf an die Z\u00fcgel der Pferde (und ergo\u00df sich) sechzehnhundert Stadien weit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 15<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">V. F\u00fcnfte Gruppe der Gesichte: <br>Der Gerichtsvollzug an der christusfeindlichen Welt und ihrem Herrscher; die sieben Zornschalen; <br>die Hochzeit des Lammes (15,1-19,10)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Weiter sah ich ein anderes gro\u00dfes und wunderbares Zeichen im Himmel: sieben Engel, welche sieben Plagen (herbeizuf\u00fchren) hatten, die letzten; denn durch diese kam der Zorn Gottes zum Abschlu\u00df.<br>2 Und ich sah etwas wie ein kristallenes Meer, das mit Feuer durchmengt war, und ich sah die, welche den Sieg \u00fcber das Tier und sein Bild und \u00fcber seine Namenszahl errungen hatten, an dem kristallenen Meer stehen, mit Harfen (zum Lobpreis) Gottes in der Hand.<br>3 Sie sangen das Lied Moses, des Knechtes Gottes (2.Mose 15,1-19), und das Lied des Lammes mit den Worten: \u00bbGro\u00df und wunderbar sind deine Werke, Herr, allm\u00e4chtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du K\u00f6nig der V\u00f6lker!<br>4 Wer sollte sich nicht (vor dir) f\u00fcrchten, Herr, und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig. Ja, alle V\u00f6lker werden kommen und vor dir anbeten; denn deine Rechttaten sind offenbar geworden.\u00ab<br>5 Hierauf hatte ich ein (neues) Gesicht: ich sah, wie der Tempel des Zeltes des Zeugnisses im Himmel sich auftat<br>6 und die sieben Engel, welche die sieben Plagen hatten, aus dem Tempel heraustraten; sie waren in gl\u00e4nzend wei\u00dfe Leinwand gekleidet und um die Brust mit goldenen G\u00fcrteln umg\u00fcrtet.<br>7 Da gab eins von den vier Lebewesen den sieben Engeln sieben goldene Schalen, die mit dem Zorn des in alle Ewigkeit lebenden Gottes gef\u00fcllt waren;<br>8 und der Tempel f\u00fcllte sich mit Rauch (Jes 6,4) von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Kraft; und niemand konnte in den Tempel eintreten, bis die sieben Plagen der sieben Engel zu Ende waren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 16<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Nun h\u00f6rte ich eine laute Stimme aus dem Tempel den sieben Engeln zurufen: \u00bbGehet hin und gie\u00dft die sieben Schalen des g\u00f6ttlichen Zornes auf die Erde aus!\u00ab<br>2 Da ging der erste hin und go\u00df seine Schale auf die Erde aus; da kamen schlimme und b\u00f6sartige Geschw\u00fcre an die Menschen, die das Malzeichen des Tieres an sich trugen und sein Bild anbeteten.<br>3 Dann go\u00df der zweite seine Schale in das Meer aus; da wurde es zu Blut, wie Leichenblut, und alle lebenden Seelen im Meere starben.<br>4 Weiter go\u00df der dritte seine Schale in die Fl\u00fcsse und die Wasserquellen aus; da wurden sie zu Blut;<br>5 und ich h\u00f6rte den Engel der Gew\u00e4sser sagen: \u00bbGerecht bist du, der du bist und der du warst, du Heiliger, da\u00df du solche Gerichte vollzogen hast!<br>6 Denn das Blut von Heiligen und Propheten haben sie vergossen; daf\u00fcr hast du ihnen Blut zu trinken gegeben: sie haben es so verdient.\u00ab<br>7 Und ich h\u00f6rte den Altar sagen: \u00bbJa, Herr, allm\u00e4chtiger Gott, wahrhaft und gerecht sind deine Gerichte!\u00ab<br>8 Hierauf go\u00df der vierte seine Schale auf die Sonne aus; da wurde ihr (die Kraft) verliehen, die Menschen mit Feuerglut zu versengen.<br>9 So wurden denn die Menschen von gewaltiger Glut versengt, l\u00e4sterten aber trotzdem den Namen Gottes, der die Macht \u00fcber diese Plagen hat, und bekehrten sich nicht dazu, ihm die Ehre zu geben.<br>10 Nun go\u00df der f\u00fcnfte seine Schale auf den Thron des Tieres aus; da wurde sein Reich verfinstert, und die Menschen zerbissen sich die Zungen vor qualvollem Schmerz,<br>11 l\u00e4sterten aber trotzdem den Gott des Himmels wegen ihrer qualvollen Schmerzen und wegen ihrer Geschw\u00fcre und bekehrten sich nicht von ihrem (b\u00f6sen) Tun.<br>12 Hierauf go\u00df der sechste seine Schale auf den gro\u00dfen Strom Euphrat aus; da vertrocknete sein Wasser, damit den K\u00f6nigen vom Aufgang der Sonne her der Weg offenst\u00e4nde.<br>13 Und ich sah aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister wie Fr\u00f6sche (hervorkommen) \u2013<br>14 sie sind n\u00e4mlich Teufelsgeister, welche Wunderzeichen verrichten \u2013; diese begeben sich zu den K\u00f6nigen des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf am gro\u00dfen Tage Gottes, des Allm\u00e4chtigen, zu sammeln.<br>15 \u00bbSeht, ich komme wie ein Dieb! Selig ist, wer da wacht und seine Kleider bereith\u00e4lt, damit er nicht nackt einherzugehen braucht und man seine Schande nicht zu sehen bekommt!\u00ab<br>16 Und sie (jene unreinen Geister) versammelten sie (die K\u00f6nige) in der Gegend, die auf hebr\u00e4isch \u203aHarmagedon\u2039 hei\u00dft.<br>17 Nun go\u00df der siebte seine Schale in die Luft aus; da erscholl eine laute Stimme aus dem Tempel (im Himmel) vom Throne her und rief: \u00bbEs ist geschehen!\u00ab<br>18 Da erfolgten Blitze, Rufe und Donnerschl\u00e4ge; und ein gewaltiges Erdbeben entstand, wie noch nie eins gewesen war, seit es Menschen auf der Erde gegeben hat, ein solch gewaltig starkes Erdbeben.<br>19 Da zerfiel die gro\u00dfe Stadt in drei Teile, und die St\u00e4dte der V\u00f6lker st\u00fcrzten ein, und der gro\u00dfen Stadt Babylon wurde vor Gott gedacht, um ihr den Becher mit dem Glutwein seines Zorns zu reichen.<br>20 Auch alle Inseln verschwanden, und Berge waren nicht mehr zu finden.<br>21 Und ein gewaltiger Hagelschlag mit pfundschweren St\u00fccken fiel vom Himmel auf die Menschen herab; aber die Menschen l\u00e4sterten Gott trotzdem wegen der Plage des Hagels; denn dessen Plage ist ganz entsetzlich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 17<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sagte: \u00bbKomm, ich will dir das Gericht \u00fcber die gro\u00dfe Buhlerin zeigen, die an vielen Wassern ihren Sitz hat,<br>2 mit der die K\u00f6nige der Erde gebuhlt haben und von deren Unzuchtswein die Bewohner der Erde trunken geworden sind.\u00ab<br>3 So entf\u00fchrte er mich denn im Geist in eine W\u00fcste; und ich sah dort ein Weib auf einem scharlachroten Tier sitzen, das mit gottesl\u00e4sterlichen Namen \u00fcbers\u00e4t war und sieben K\u00f6pfe und zehn H\u00f6rner hatte.<br>4 Das Weib war in Purpur und Scharlach gekleidet und mit Gold, Edelsteinen und Perlen reich geschm\u00fcckt; in ihrer Hand hielt sie einen goldenen Becher, der mit (g\u00f6tzendienerischen) Greueln und mit dem Schmutz ihrer Buhlerei gef\u00fcllt war;<br>5 und auf ihrer Stirn stand ein Name geschrieben, ein Geheimnis: \u00bbGro\u00df-Babylon, die Mutter der Buhlerinnen und der (g\u00f6tzendienerischen) Greuel der Erde.\u00ab<br>6 Ich sah das Weib trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu; bei ihrem Anblick geriet ich in gro\u00dfes Staunen.<br>7 Da sagte der Engel zu mir: \u00bbWarum bist du so erstaunt? Ich will dir Aufschlu\u00df geben \u00fcber das Geheimnis des Weibes und des Tieres, auf dem sie sitzt und das die sieben K\u00f6pfe und die zehn H\u00f6rner hat.<br>8 Das Tier, das du gesehen hast, ist (schon fr\u00fcher) dagewesen und ist (jetzt) nicht mehr (da); doch wird es aus dem Abgrund wieder heraufsteigen und ins Verderben fahren; da werden dann die Bewohner der Erde sich verwundern, die, deren Name nicht eingeschrieben steht im Buch des Lebens seit Grundlegung der Welt, wenn sie sehen, da\u00df das Tier (schon fr\u00fcher) dagewesen war und (jetzt) nicht mehr da ist und (nunmehr) wieder da sein wird.<br>9 Hier ist Verstand erforderlich, der mit Weisheit gepaart ist. Die sieben K\u00f6pfe sind sieben Berge, auf denen das Weib thront,<br>10 und bedeuten (zugleich) sieben K\u00f6nige: f\u00fcnf von ihnen sind (bereits) zu Fall gekommen, der eine (sechste) ist (jetzt) da, der andere (siebte) ist noch nicht gekommen, und wenn er gekommen ist, darf er nur eine kurze Zeit bleiben.<br>11 Ferner das Tier, das (schon fr\u00fcher) gewesen war und (jetzt) nicht mehr da ist, ist selbst der achte und geh\u00f6rt trotzdem zu den sieben (K\u00f6nigen) und f\u00e4hrt dahin ins Verderben.<br>12 Und die zehn H\u00f6rner, die du gesehen hast, sind zehn K\u00f6nige, welche die Herrschaft noch nicht empfangen haben, sondern ihre k\u00f6nigliche Gewalt zu derselben Stunde zugleich mit dem Tier erhalten.<br>13 Diese (zehn) haben einm\u00fctigen Sinn und stellen ihre Macht und Gewalt dem Tier zur Verf\u00fcgung.<br>14 Diese werden mit dem Lamm k\u00e4mpfen, aber das Lamm wird sie besiegen \u2013 denn es ist der Herr der Herren und der K\u00f6nig der K\u00f6nige \u2013, mit seinen Kampfgenossen, den Berufenen und Auserw\u00e4hlten und Getreuen.\u00ab<br>15 Dann fuhr er fort: \u00bbDie Wasser, die du gesehen hast, wo die Buhlerin thront, sind V\u00f6lker und Scharen, V\u00f6lkerschaften und Sprachen;<br>16 und die zehn H\u00f6rner, die du gesehen hast, und das Tier: die werden die Buhlerin hassen, werden sie einsam und nackt machen, ihr Fleisch verzehren und sie selbst mit Feuer verbrennen;<br>17 denn Gott hat ihnen ins Herz gegeben, seinen Ratschlu\u00df auszuf\u00fchren und in einem Sinn zu handeln und ihre K\u00f6nigsherrschaft solange dem Tier zur Verf\u00fcgung zu stellen, bis die Worte Gottes erf\u00fcllt sein werden.<br>18 Das Weib endlich, das du gesehen hast, ist die gro\u00dfe Stadt, welche die Herrschaft \u00fcber die K\u00f6nige der Erde hat.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 18<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der (erste) Engelruf<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Danach sah ich einen anderen Engel aus dem Himmel herabkommen, der eine weitgehende Macht erhalten hatte, und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet.<br>2 Er rief mit m\u00e4chtiger Stimme: \u00bbGefallen, gefallen ist das gro\u00dfe Babylon und ist zur Behausung von Teufeln, zur Unterkunft aller unreinen Geister und zur Unterkunft aller unreinen und verabscheuten V\u00f6gel geworden!<br>3 Denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben alle V\u00f6lker getrunken, und die K\u00f6nige der Erde haben mit ihr gebuhlt, und die Kaufleute der Erde sind durch ihre ma\u00dflose \u00dcppigkeit reich geworden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine zweite Stimme<\/h3>\n\n\n\n<p>4 Dann h\u00f6rte ich eine andere Stimme aus dem Himmel rufen: \u00bbGehet aus ihr hinaus, ihr mein Volk, damit ihr an ihren S\u00fcnden keinen Anteil habt und von ihren Plagen nicht mitbetroffen werdet!<br>5 Denn ihre S\u00fcnden haben sich aufget\u00fcrmt bis an den Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.<br>6 Tut an ihr, wie auch sie getan hat, und zahlt ihr doppelt heim, wie ihre Taten es verdienen! In dem Becher, in dem sie den Wein gemischt hat, mischt f\u00fcr sie ein doppeltes Ma\u00df!<br>7 Soviel sie geprunkt und \u00dcppigkeit getrieben hat, ebensoviel Qual und Leid f\u00fcgt ihr zu! Weil sie in ihrem Herzen denkt: \u203aIch throne hier als K\u00f6nigin und bin keine Witwe und werde niemals Trauer erleben\u2039,<br>8 deshalb sollen ihre Plagen an einem Tage \u00fcber sie kommen, Pest, Trauer und Hunger, und mit Feuer soll sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der Herr, der das Urteil \u00fcber sie gesprochen hat.\u00ab<br>9 \u00bbUnd weinen und wehklagen werden um sie die K\u00f6nige der Erde, die mit ihr gebuhlt und \u00dcppigkeit getrieben haben, wenn sie den Rauch von ihrem Brande sehen;<br>10 von ferne werden sie aus Furcht vor ihrer Qual stehen und ausrufen: \u203aWehe, wehe, du gro\u00dfe Stadt Babylon, du m\u00e4chtige Stadt! In einer einzigen Stunde ist nun das Gericht \u00fcber dich gekommen!\u2039<br>11 Auch die Kaufleute der Erde weinen und trauern um sie, weil jetzt niemand mehr ihre Waren kauft:<br>12 die Waren von Gold und Silber, von Edelsteinen und Perlen, von feiner Leinwand und Purpur, von Seide und Scharlach, all das duftende Thujaholz und alle die Ger\u00e4te von Elfenbein, alle die Ger\u00e4te von kostbarem Holz und Erz, von Eisen und Marmor;<br>13 auch Zimt und Haarbalsam und R\u00e4ucherwerk, Salbe und Weihrauch, Wein und \u00d6l, Feinmehl und Weizen, Zugvieh und Schafe, Pferde und Wagen, Menschenleiber und Menschenseelen.<br>14 Auch das Obst, an dem du deine Herzenslust hattest, ist dir verlorengegangen, und alles, was gl\u00e4nzt und prunkt, ist dir entschwunden und wird sicherlich nie wieder anzutreffen sein.<br>15 Die Kaufleute, die mit diesen Dingen Handel treiben und an ihr reich geworden sind, werden aus Furcht vor ihrer Qual weinend und trauernd in der Ferne stehen<br>16 und ausrufen: \u203aWehe, wehe, du gro\u00dfe Stadt, die du dich in feine Leinwand, in Purpur und Scharlach kleidetest und mit Gold, Edelsteinen und Perlen reich geschm\u00fcckt warst! O da\u00df eine einzige Stunde diesen gro\u00dfen Reichtum verw\u00fcstet hat!\u2039<br>17 Und alle Steuerm\u00e4nner und alle K\u00fcstenfahrer, die Schiffsleute und alle, die auf dem Meer arbeiten, standen von fern<br>18 und riefen, als sie den Rauch von ihrem Brande sahen, laut aus: \u203aWo ist eine Stadt so gro\u00df, wie diese (war)!\u2039<br>19 Sie streuten sich Staub auf die H\u00e4upter und riefen unter Weinen und Wehklagen: \u203aWehe, wehe, du gro\u00dfe Stadt, in der alle, die ihre Schiffe auf dem Meer haben, von ihrem \u00dcberflu\u00df reich geworden sind! Ach, in einer einzigen Stunde ist sie verw\u00fcstet worden!\u2039\u00ab<br>20 \u00bbFrohlocke \u00fcber sie, du Himmel und ihr Heiligen, ihr Apostel und Propheten, denn Gott hat das Strafgericht f\u00fcr euch an ihr vollzogen!\u00ab<br>21 Da hob ein starker Engel einen Stein auf, der so gro\u00df wie ein M\u00fchlstein war, und schleuderte ihn ins Meer mit den Worten: \u00bbSo wird mit gewaltigem Schwung die gro\u00dfe Stadt Babylon weggeschleudert werden und nicht mehr zu finden sein!<br>22 Kein Klang von Harfenspielern und S\u00e4ngern, von Fl\u00f6tenspielern und Posaunenbl\u00e4sern wird je wieder in dir vernommen werden! Auch kein K\u00fcnstler in irgendwelcher Kunst wird noch in dir gefunden und kein Schall von einer M\u00fchle in dir geh\u00f6rt werden!<br>23 Kein Licht von einer Lampe wird noch in dir scheinen und kein Jubelruf eines Br\u00e4utigams und einer Braut sich in dir vernehmen lassen! Denn deine Kaufherren sind die Gro\u00dfen der Erde gewesen, und durch deine Giftmischereien sind alle V\u00f6lker verf\u00fchrt worden;<br>24 und in ihr ist das Blut der Propheten und Heiligen und aller derer gefunden, die auf der Erde hingeschlachtet worden sind.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 19<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Danach h\u00f6rte ich ein Get\u00f6n, das klang wie der laute Jubel einer gro\u00dfen Schar, die im Himmel riefen: \u00bbHalleluja! Das Heil, die Herrlichkeit und die Kraft geh\u00f6ren unserm Gott;<br>2 denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, da\u00df er die gro\u00dfe Buhlerin gerichtet hat, die mit ihrer Unzucht die Erde verst\u00f6rte, und das Blut seiner Knechte hat er an ihr ger\u00e4cht!\u00ab<br>3 Und zum zweitenmal riefen sie: \u00bbHalleluja! Und der Rauch von ihr steigt in alle Ewigkeit auf!\u00ab<br>4 Da warfen sich die vierundzwanzig \u00c4ltesten und die vier Lebewesen nieder und beteten Gott, der auf dem Throne sitzt, mit den Worten an: \u00bbAmen! Halleluja!\u00ab<br>5 Und eine Stimme ging vom Throne aus, die rief: \u00bbLobet unsern Gott, ihr alle seine Knechte, die ihr ihn f\u00fcrchtet, die Kleinen wie die Gro\u00dfen!\u00ab<br>6 Dann h\u00f6rte ich ein Get\u00f6n, das klang wie der Jubel einer gro\u00dfen Volksmenge und wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Krachen starker Donnerschl\u00e4ge, als sie riefen: \u00bbHalleluja! Der Herr, unser Gott, der Allm\u00e4chtige, hat die Herrschaft angetreten!<br>7 La\u00dft uns fr\u00f6hlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich ger\u00fcstet,<br>8 und ihr ist verliehen worden, sich in gl\u00e4nzend wei\u00dfe Leinwand zu kleiden\u00ab; die Leinwand n\u00e4mlich, die bedeutet die Rechttaten (15,4) der Heiligen. \u2013<br>9 Dann sagte er zu mir: \u00bbSchreibe: Selig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen sind!\u00ab Weiter sagte er zu mir: \u00bbDies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.\u00ab<br>10 Da warf ich mich ihm zu F\u00fc\u00dfen nieder, um ihn anzubeten; aber er sagte zu mir: \u00bbNicht doch! Ich bin nur ein Mitknecht von dir und von deinen Br\u00fcdern, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an!\u00ab \u2013 Das Zeugnis Jesu n\u00e4mlich, das ist der Geist der Weissagung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">VI. Das Ende (19,11-22,5)<\/h3>\n\n\n\n<p>11 Dann sah ich den Himmel offenstehen und erblickte ein wei\u00dfes Ro\u00df; der auf ihm sitzende Reiter hei\u00dft \u203aTreu und Wahrhaftig\u2039; er richtet und streitet mit Gerechtigkeit.<br>12 Seine Augen aber sind (wie) eine Feuerflamme; auf seinem Haupt hat er viele K\u00f6nigskronen, und er tr\u00e4gt an sich einen Namen geschrieben, den niemand au\u00dfer ihm selbst kennt;<br>13 bekleidet ist er mit einem in Blut getauchten Gewande, und sein Name lautet \u203adas Wort Gottes\u2039.<br>14 Die himmlischen Heerscharen folgten ihm auf wei\u00dfen Rossen und waren mit gl\u00e4nzend wei\u00dfer Leinwand (V.8) angetan.<br>15 Aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert hervor, mit dem er die V\u00f6lker (nieder)schlagen soll, und er wird sie mit eisernem Stabe weiden (Ps 2,9), und er ist es, der die Kelter des Glutweins des Zornes des allm\u00e4chtigen Gottes tritt.<br>16 An seinem Gewande, und zwar an seiner H\u00fcfte, tr\u00e4gt er den Namen geschrieben: \u00bbK\u00f6nig der K\u00f6nige und Herr der Herren\u00ab.<br>17 Dann sah ich einen Engel in der Sonne stehen, der rief mit lauter Stimme allen V\u00f6geln zu, die hoch oben am Himmel fliegen: \u00bbKommt her, versammelt euch zu dem gro\u00dfen Mahle Gottes!<br>18 Ihr sollt Fleisch fressen von K\u00f6nigen, Fleisch von Kriegsobersten, Fleisch von Starken, Fleisch von Rossen und ihren Reitern, Fleisch von Leuten aller Art, von Freien und Sklaven, von Kleinen und Gro\u00dfen!\u00ab<br>19 Weiter sah ich das Tier und die K\u00f6nige der Erde und ihre Heere versammelt, um mit dem auf dem Ro\u00df sitzenden Reiter und mit seinem Heer zu k\u00e4mpfen.<br>20 Da wurde das Tier gegriffen und mit ihm der L\u00fcgenprophet, der die Wunderzeichen vor seinen Augen getan und dadurch die verf\u00fchrt hatte, welche das Malzeichen des Tieres trugen und sein Bild anbeteten; bei lebendigem Leibe wurden beide in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.<br>21 Die \u00fcbrigen aber wurden mit dem Schwerte get\u00f6tet, das aus dem Munde des auf dem Rosse sitzenden Reiters hervorging; und alle V\u00f6gel s\u00e4ttigten sich an ihrem Fleisch.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 20<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Dann sah ich einen Engel aus dem Himmel herabkommen, der den Schl\u00fcssel zum Abgrund und eine gro\u00dfe Kette in seiner Hand hatte.<br>2 Er ergriff den Drachen, die alte Schlange \u2013 das ist der Teufel und der Satan \u2013, legte ihn auf tausend Jahre in Fesseln,<br>3 warf ihn in den Abgrund, verschlo\u00df den Eingang und brachte \u00fcber ihm ein Siegel an, damit er die V\u00f6lker nicht mehr verf\u00fchre, bis die tausend Jahre zu Ende sind; danach mu\u00df er auf kurze Zeit noch einmal freigelassen werden.<br>4 Dann sah ich Thronsessel (aufgestellt), auf die sich (Richter) setzen; und es wurde ihnen das Gericht \u00fcbertragen. Dann sah ich die Seelen derer, die wegen des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren und die das Tier und sein Bild nicht angebetet und das Malzeichen an Stirn und Hand nicht angenommen hatten; sie wurden wieder lebendig und herrschten als K\u00f6nige zusammen mit Christus tausend Jahre lang.<br>5 Die \u00fcbrigen Toten aber lebten bis zum Ablauf der tausend Jahre nicht wieder auf. Dies ist die erste Auferstehung:<br>6 selig und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung Anteil hat! \u00dcber diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und die tausend Jahre hindurch zusammen mit ihm herrschen.<br>7 Wenn dann aber die tausend Jahre zu Ende sind, wird der Satan aus seinem Gef\u00e4ngnis freigelassen werden,<br>8 und er wird sich aufmachen, um die V\u00f6lker an den vier Ecken der Erde zu verf\u00fchren, den Gog und Magog, um sie zum Kampf zusammenzubringen; deren Zahl ist wie die des Sandes am Meer.<br>9 Sie zogen dann auf die Breite der Erde hinauf und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Da fiel Feuer vom Himmel herab und verzehrte sie;<br>10 und ihr Verf\u00fchrer, der Teufel, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, in welchem sich auch das Tier und der L\u00fcgenprophet befinden; dort werden sie bei Tag und bei Nacht in alle Ewigkeit gepeinigt werden.<br>11 Weiter sah ich einen gro\u00dfen wei\u00dfen Thron und den, der auf ihm sa\u00df; vor dessen Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es fand sich keine St\u00e4tte mehr f\u00fcr sie.<br>12 Und ich sah die Toten, die Gro\u00dfen wie die Kleinen, vor dem Throne stehen, und B\u00fccher wurden aufgetan; dann wurde noch ein anderes Buch aufgeschlagen, n\u00e4mlich das Buch des Lebens, und die Toten wurden aufgrund dessen gerichtet, was in den B\u00fcchern geschrieben stand, (n\u00e4mlich) nach ihren Werken.<br>13 Und das Meer gab die Toten zur\u00fcck, die es barg, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die sich in ihnen befanden, und sie wurden alle nach ihren Werken gerichtet;<br>14 hierauf wurden der Tod und das Totenreich in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, n\u00e4mlich der Feuersee;<br>15 und wenn jemand nicht im Buch des Lebens verzeichnet gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 21<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren verschwunden, und auch das Meer ist nicht mehr da.<br>2 Und ich sah die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, aus dem Himmel herabkommen von Gott her, ausgestattet wie eine f\u00fcr ihren Br\u00e4utigam geschm\u00fcckte Braut.<br>3 Dabei h\u00f6rte ich eine laute Stimme aus dem Himmel rufen: \u00bbSiehe da, die H\u00fctte Gottes ist bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein; ja, Gott selbst wird unter ihnen sein<br>4 und wird alle Tr\u00e4nen aus ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, und keine Trauer, kein Klaggeschrei und kein Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.\u00ab<br>5 Da sagte der auf dem Thron Sitzende: \u00bbSiehe, ich mache alles neu!\u00ab Dann fuhr er fort: \u00bbSchreibe! Denn diese Worte sind zuverl\u00e4ssig und gewi\u00df!\u00ab<br>6 Weiter sagte er zu mir: \u00bbEs ist geschehen. Ich bin das A und das O (1,8), der Anfang und das Ende; ich will dem D\u00fcrstenden aus der Quelle des Lebenswassers umsonst (zu trinken) geben.<br>7 Wer da \u00fcberwindet, soll dieses erben, und ich will sein Gott sein, und er soll mein Sohn sein.<br>8 Dagegen den Feigen und Ungl\u00e4ubigen, den Unreinen und M\u00f6rdern, den Unz\u00fcchtigen und Zauberern, den G\u00f6tzendienern und allen L\u00fcgnern soll ihr Teil in dem See werden, der mit Feuer und Schwefel brennt: dies ist der zweite Tod.\u00ab<br>9 Da kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen (gehabt) hatten, die mit den sieben letzten Plagen gef\u00fcllt waren, und richtete die Worte an mich: \u00bbKomm, ich will dir die Braut, das Weib des Lammes, zeigen!\u00ab<br>10 Hierauf entr\u00fcckte er mich im Geist (1,10) auf einen gro\u00dfen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie aus dem Himmel herabkam von Gott her,<br>11 geschm\u00fcckt mit der Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war wie der kostbarste Edelstein, wie ein kristalleuchtender Jaspis.<br>12 Sie hatte eine gro\u00dfe, hohe Mauer mit zw\u00f6lf Toren darin und auf den Toren zw\u00f6lf Engel (als W\u00e4chter); und Namen waren darangeschrieben, n\u00e4mlich die Namen der zw\u00f6lf St\u00e4mme der Israeliten;<br>13 drei Tore lagen nach Osten, drei nach Norden, drei nach S\u00fcden und drei nach Westen.<br>14 Die Mauer der Stadt hatte zw\u00f6lf Grundsteine, und auf ihnen standen die zw\u00f6lf Namen der zw\u00f6lf Apostel des Lammes geschrieben.<br>15 Der mit mir redende (Engel) hatte als Me\u00dfstab ein goldenes Rohr, um die Stadt sowie ihre Tore und ihre Mauer auszumessen.<br>16 Die Stadt bildet n\u00e4mlich ein Viereck, und ihre L\u00e4nge ist ebenso gro\u00df wie die Breite. So ma\u00df er denn die Stadt mit dem Rohr: zw\u00f6lftausend Stadien; L\u00e4nge, Breite und H\u00f6he sind bei ihr gleich.<br>17 Dann ma\u00df er ihre Mauer: hundertundvierundvierzig Ellen nach Menschenma\u00df, das auch Engelma\u00df ist.<br>18 Der Baustoff ihrer Mauer ist Jaspis, und die Stadt (selbst) besteht aus lauterem Gold, (durchsichtig) wie reines Glas.<br>19 Die Grundsteine der Stadtmauer sind mit Edelsteinen jeder Art verziert: der erste Grundstein ist ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd,<br>20 der f\u00fcnfte ein Sardonyx, der sechste ein Karneol, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zw\u00f6lfte ein Amethyst.<br>21 Die zw\u00f6lf Tore waren zw\u00f6lf Perlen; jedes von ihnen bestand aus einer einzigen Perle; und die Stra\u00dfen der Stadt waren lauteres Gold, wie durchsichtiges Glas.<br>22 Einen Tempel sah ich nicht in ihr; denn Gott der Herr, der Allm\u00e4chtige, ist ihr Tempel und (au\u00dferdem) das Lamm.<br>23 Auch bedarf die Stadt nicht der Sonne und nicht des Mondes zu ihrer Erleuchtung; denn die Herrlichkeit Gottes spendet ihr Licht, und ihre Leuchte ist das Lamm.<br>24 Die V\u00f6lker werden in ihrem Lichte wandeln, und die K\u00f6nige der Erde bringen ihre Herrlichkeit in sie hinein.<br>25 Ihre Tore werden am Tage niemals verschlossen werden, denn Nacht wird es dort nicht mehr geben,<br>26 und man wird die Herrlichkeit und die Pracht der V\u00f6lker in sie hineinbringen.<br>27 Und niemals wird etwas Unreines in sie hineinkommen und niemand, der Greuel und L\u00fcge \u00fcbt, sondern nur die, welche im Lebensbuche des Lammes verzeichnet stehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Kapitel 22<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter zeigte er mir einen Strom von Wasser des Lebens, klar wie Kristall, der aus dem Throne Gottes und des Lammes hervorflo\u00df.<br>2 Auf beiden Seiten des Stromes, halbwegs zwischen ihm und den Stra\u00dfen der Stadt, standen Lebensb\u00e4ume, die zw\u00f6lfmal Fr\u00fcchte tragen: in jedem Monat bringen sie ihre Fr\u00fcchte, und die Bl\u00e4tter der B\u00e4ume dienen den V\u00f6lkern zur Heilung.<br>3 Es wird dort auch nichts mehr vom Bann Getroffenes geben, vielmehr wird der Thron Gottes und des Lammes in ihr stehen, und seine Knechte werden ihm dienen<br>4 und werden sein Angesicht schauen, und sein Name wird auf ihren Stirnen stehen.<br>5 Es wird dort auch keine Nacht mehr geben, und man bedarf keines Lampenlichts und keines Sonnenlichts; denn Gott der Herr wird ihnen leuchten, und sie werden als K\u00f6nige in alle Ewigkeit herrschen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">VII. Schlu\u00df des Buches<\/h3>\n\n\n\n<p>6 Dann sagte er zu mir: \u00bbDiese Worte sind zuverl\u00e4ssig und wahrhaftig, und der Herr, der Gott der Prophetengeister, hat seinen Engel gesandt, um seinen Knechten anzuzeigen, was in B\u00e4lde geschehen mu\u00df.\u00ab<br>7 \u00bbUnd wisse wohl: ich komme bald! Selig ist, wer die Worte der Weissagung dieses Buches festh\u00e4lt!\u00ab<br>8 Und ich, Johannes, bin es, der dies geh\u00f6rt und gesehen hat; und als ich es geh\u00f6rt und gesehen hatte, warf ich mich dem Engel, der mir dies (alles) gezeigt hatte, zu F\u00fc\u00dfen nieder, um ihn anzubeten;<br>9 aber er sagte zu mir: \u00bbNicht doch! Ich bin (nur) ein Mitknecht von dir und deinen Br\u00fcdern, den Propheten, sowie von denen, welche die Worte dieses Buches festhalten. Bete Gott an!\u00ab<br>10 Dann fuhr er fort: \u00bbLege die Worte der Weissagung dieses Buches nicht unter Siegel! Denn die Zeit (ihrer Erf\u00fcllung) ist nahe.<br>11 Wer Unrecht tut, m\u00f6ge noch weiter Unrecht tun und der Schuldbefleckte sich weiterhin beflecken; aber auch der Gerechte m\u00f6ge weiterhin Gerechtigkeit \u00fcben und der Heilige sich weiterhin heiligen!\u00ab<br>12 \u00bbSiehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden nach seinem Werk zu vergelten.<br>13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.<br>14 Selig sind die, welche ihre Kleider waschen, damit sie ein Anrecht an den Baum des Lebens erlangen und durch die Tore in die Stadt eingehen (k\u00f6nnen)!<br>15 Drau\u00dfen sind die Hunde und die Zauberer, die Unz\u00fcchtigen und die M\u00f6rder, die G\u00f6tzendiener und alle, welche die L\u00fcge lieben und \u00fcben.\u00ab<br>16 \u00bbIch, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch dieses vor den Gemeinden zu bezeugen. Ich bin der Wurzelspro\u00df vom Geschlecht Davids, der helle Morgenstern.\u00ab<br>17 Und der Geist und die Braut sagen: \u00bbKomm!\u00ab, und wer es h\u00f6rt, der sage: \u00bbKomm!\u00ab, und wen da d\u00fcrstet, der komme! Wer Verlangen tr\u00e4gt, der empfange Wasser des Lebens umsonst!<br>18 Ich (Johannes) bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches h\u00f6rt: Wenn jemand zu ihnen etwas hinzuf\u00fcgt, so wird Gott auf ihn die Plagen legen, von denen in diesem Buche geschrieben steht;<br>19 und wenn jemand von den Worten dieses Buches der Weissagung etwas wegnimmt, so wird Gott ihm seinen Anteil am Baume des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buche geschrieben steht.<br>20 Es spricht der, welcher dies bezeugt: \u00bbJa, ich komme bald!\u00ab \u00bbAmen, komm, Herr Jesus!\u00ab<br>21 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen.<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-511_81ddf2-e7 .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-511_81ddf2-e7 .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter 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