{"id":547,"date":"2023-12-21T20:51:07","date_gmt":"2023-12-21T19:51:07","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=547"},"modified":"2026-01-17T10:39:32","modified_gmt":"2026-01-17T09:39:32","slug":"2-mose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=547","title":{"rendered":"2.Mose"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das zweite Buch Mose \/ Exodus<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns547_ceb799-fc{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns547_ceb799-fc .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns547_ceb799-fc .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_ceb799-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_ceb799-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_ceb799-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_ceb799-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_ceb799-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_ceb799-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns547_ceb799-fc\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn547_b0c693-e2.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn547_b0c693-e2 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2352\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn547_2889e2-42.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn547_2889e2-42 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id547_29ca20-5e .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id547_29ca20-5e .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id547_29ca20-5e .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id547_29ca20-5e .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I. Bedr\u00fcckung und Errettung der Israeliten in \u00c4gypten (1,1-15,21)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Dies sind die Namen der S\u00f6hne Israels, die nach \u00c4gypten gekommen waren \u2013 mit Jakob waren sie gekommen, ein jeder mit seiner Familie \u2013:<br>2 Ruben, Simeon, Levi und Juda;<br>3 Issaschar, Sebulon und Benjamin;<br>4 Dan und Naphthali, Gad und Asser.<br>5 Die Gesamtzahl der leiblichen Nachkommen Jakobs betrug siebzig Seelen; Joseph aber hatte sich (bereits) in \u00c4gypten befunden.<br>6 Als aber Joseph und alle seine Br\u00fcder, \u00fcberhaupt alle gestorben waren, welche in jener Zeit gelebt hatten,<br>7 vermehrten sich die Israeliten gewaltig und wurden \u00fcber alle Ma\u00dfen zahlreich und stark, so da\u00df das Land voll von ihnen wurde.<br>8 Da kam ein neuer K\u00f6nig in \u00c4gypten zur Regierung, der Joseph nicht gekannt hatte.<br>9 Der sagte zu seinem Volk: \u00bbSeht, das Volk der Israeliten wird uns zu zahlreich und zu stark.<br>10 Wohlan, wir wollen klug gegen sie zu Werke gehen, damit ihrer nicht noch mehr werden; sonst k\u00f6nnte es geschehen, da\u00df, wenn ein Krieg ausbr\u00e4che, sie sich auch noch zu unsern Feinden schl\u00fcgen und gegen uns k\u00e4mpften und aus dem Lande wegz\u00f6gen.\u00ab<br>11 So setzten sie denn Fronv\u00f6gte \u00fcber das Volk, um es mit den Fronarbeiten, die sie ihm auferlegten, zu bedr\u00fccken; und es mu\u00dfte f\u00fcr den Pharao Vorratsst\u00e4dte bauen, n\u00e4mlich Pithom und Ramses.<br>12 Aber je mehr man das Volk bedr\u00fcckte, desto zahlreicher wurde es und desto mehr breitete es sich aus, so da\u00df die \u00c4gypter ein Grauen vor den Israeliten empfanden.<br>13 Daher zwangen die \u00c4gypter die Israeliten gewaltsam zum Knechtsdienst<br>14 und verleideten ihnen das Leben durch harte Fronarbeit in Lehm- und Ziegelsteinen und durch allerlei Feldarbeit, lauter Dienstleistungen, die sie zwangsweise von ihnen verrichten lie\u00dfen.<br>15 Da erteilte der K\u00f6nig von \u00c4gypten den hebr\u00e4ischen Hebammen, von denen die eine Siphra, die andere Pua hie\u00df, folgenden Befehl:<br>16 \u00bbWenn ihr den Hebr\u00e4erinnen bei der Geburt Hilfe leistet, so gebt bei der Entbindung wohl acht: wenn das Kind ein Knabe ist, so t\u00f6tet ihn! ist es aber ein M\u00e4dchen, so mag es am Leben bleiben!\u00ab<br>17 Aber die Hebammen waren gottesf\u00fcrchtig und befolgten den Befehl des K\u00f6nigs von \u00c4gypten nicht, sondern lie\u00dfen die Knaben am Leben.<br>18 Da rief der K\u00f6nig von \u00c4gypten die Hebammen zu sich und fragte sie: \u00bbWarum verfahrt ihr so und la\u00dft die Knaben am Leben?\u00ab<br>19 Die Hebammen antworteten dem Pharao: \u00bbJa, die hebr\u00e4ischen Frauen sind nicht so (schw\u00e4chlich) wie die \u00e4gyptischen, sondern haben eine kr\u00e4ftige Natur; ehe noch die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie schon geboren.\u00ab<br>20 Gott aber lie\u00df es den Hebammen gut ergehen. So vermehrte sich denn das Volk stark und wurde sehr zahlreich;<br>21 und weil die Hebammen gottesf\u00fcrchtig waren, verlieh Gott ihnen reichen Kindersegen.<br>22 Da befahl der Pharao seinem ganzen Volke: \u00bbJeden neugeborenen Knaben (der Hebr\u00e4er) werft in den Nil, alle M\u00e4dchen aber la\u00dft am Leben!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Nun ging ein Mann aus dem Stamme Levi hin und heiratete eine Levitin.<br>2 Diese Frau wurde Mutter eines Sohnes; und als sie sah, da\u00df es ein sch\u00f6nes Kind war, verbarg sie ihn drei Monate lang.<br>3 Als sie ihn dann nicht l\u00e4nger verborgen halten konnte, nahm sie f\u00fcr ihn ein K\u00e4stchen von Papyrusrohr, machte es mit Erdharz und Pech dicht, legte das Kn\u00e4blein hinein und setzte es in das Schilf am Ufer des Nils.<br>4 Seine Schwester aber mu\u00dfte sich in einiger Entfernung hinstellen, um zu sehen, was mit ihm geschehen w\u00fcrde.<br>5 Da kam die Tochter des Pharaos an den Nil hinab, um zu baden, w\u00e4hrend ihre Dienerinnen am Ufer des Stromes hin und her gingen. Da erblickte sie das K\u00e4stchen mitten im Schilf und lie\u00df es durch ihre Leibmagd holen.<br>6 Als sie es dann \u00f6ffnete, siehe, da lag ein weinendes Kn\u00e4blein darin! Da f\u00fchlte sie Mitleid mit ihm und sagte: \u00bbDas ist eins von den Kindern der Hebr\u00e4er.\u00ab<br>7 Da fragte seine Schwester die Tochter des Pharaos: \u00bbSoll ich hingehen und dir eine Amme von den Hebr\u00e4erinnen holen, damit sie dir den Knaben n\u00e4hrt?\u00ab<br>8 Die Tochter des Pharaos antwortete ihr: \u00bbJa, gehe hin!\u00ab Da ging das M\u00e4dchen hin und holte die Mutter des Kindes.<br>9 Die Tochter des Pharaos sagte zu dieser: \u00bbNimm dieses Kn\u00e4blein mit und n\u00e4hre es mir! Ich will dir den Lohn daf\u00fcr geben.\u00ab So nahm denn die Frau das Kn\u00e4blein und n\u00e4hrte es.<br>10 Als der Knabe dann gr\u00f6\u00dfer geworden war, brachte sie ihn der Tochter des Pharaos; die nahm ihn als Sohn an und gab ihm den Namen Mose; \u00bbdenn\u00ab, sagte sie, \u00bbich habe ihn aus dem Wasser gezogen\u00ab.<br>11 Zu jener Zeit nun, als Mose zum Mann geworden war, ging er (einmal) zu seinen Volksgenossen hinaus und sah ihren Fronarbeiten zu. Da sah er, wie ein \u00c4gypter einen Hebr\u00e4er, einen von seinen Volksgenossen, schlug.<br>12 Da blickte er sich nach allen Seiten um, und als er sah, da\u00df kein Mensch sonst zugegen war, erschlug er den \u00c4gypter und verscharrte ihn im Sand.<br>13 Am folgenden Tage ging er wieder hinaus und sah, wie zwei Hebr\u00e4er sich miteinander zankten. Da sagte er zu dem, der im Unrecht war: \u00bbWarum schl\u00e4gst du deinen Volksgenossen?\u00ab<br>14 Der gab zur Antwort: \u00bbWer hat dich zum Obmann und Richter \u00fcber uns bestellt? Willst du mich etwa auch totschlagen, wie du den \u00c4gypter totgeschlagen hast?\u00ab Da erschrak Mose, denn er sagte sich: \u00bbSo ist also die Sache doch ruchbar geworden!\u00ab<br>15 Als nun auch der Pharao von dem Vorfall erfuhr und Mose t\u00f6ten lassen wollte, floh Mose vor dem Pharao und nahm seinen Wohnsitz im Lande Midian. Er hatte sich n\u00e4mlich (nach seiner Ankunft dort) am Brunnen niedergesetzt.<br>16 Nun hatte der Priester der Midianiter sieben T\u00f6chter; die kamen und wollten Wasser sch\u00f6pfen und die Tr\u00e4nkrinnen f\u00fcllen, um das Kleinvieh ihres Vaters zu tr\u00e4nken.<br>17 Aber die Hirten kamen dazu und wollten sie wegdr\u00e4ngen. Da erhob sich Mose, leistete ihnen Beistand und tr\u00e4nkte ihre Herde.<br>18 Als sie nun zu ihrem Vater Reguel heimkamen, fragte er sie: \u00bbWarum kommt ihr heute so fr\u00fch heim?\u00ab<br>19 Sie antworteten: \u00bbEin \u00e4gyptischer Mann hat uns gegen die Hirten in Schutz genommen, ja, er hat sogar das Sch\u00f6pfen f\u00fcr uns besorgt und die Herde getr\u00e4nkt.\u00ab<br>20 Da sagte er zu seinen T\u00f6chtern: \u00bbUnd wo ist er? Warum habt ihr denn den Mann dort drau\u00dfen gelassen? Ladet ihn doch zum Essen ein!\u00ab<br>21 Mose entschlo\u00df sich dann, bei dem Manne zu bleiben, und dieser gab ihm seine Tochter Zippora zur Frau.<br>22 Als sie ihm einen Sohn gebar, gab er ihm den Namen Gersom; \u00bbdenn\u00ab, sagte er, \u00bbein Gast bin ich in einem fremden Lande geworden\u00ab.<br>23 Es begab sich dann w\u00e4hrend jener langen Zeit, da\u00df der K\u00f6nig von \u00c4gypten starb. Die Israeliten aber seufzten unter dem Frondienst und schrien auf, und ihr Hilferuf wegen des Frondienstes stieg zu Gott empor.<br>24 Als Gott nun ihr Wehklagen h\u00f6rte, gedachte er seines Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob;<br>25 und Gott sah die Israeliten an, und Gott nahm Kenntnis davon.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Mose aber weidete das Kleinvieh seines Schwiegervaters Jethro, des Priesters der Midianiter. Als er nun einst die Herde \u00fcber die Steppe hinaus getrieben hatte, kam er an den Berg Gottes, an den Horeb.<br>2 Da erschien ihm der Engel des HERRN als eine Feuerflamme, die mitten aus einem Dornbusch hervorschlug; und als er hinblickte, sah er, da\u00df der Dornbusch im Feuer brannte, ohne jedoch vom Feuer verzehrt zu werden.<br>3 Da dachte Mose: \u00bbIch will doch hingehen und mir diese wunderbare Erscheinung ansehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt.\u00ab<br>4 Als nun der HERR sah, da\u00df er herankam, um nachzusehen, rief Gott ihm aus dem Dornbusch heraus die Worte zu: \u00bbMose, Mose!\u00ab Er antwortete: \u00bbHier bin ich!\u00ab<br>5 Da sagte er: \u00bbTritt nicht n\u00e4her heran! Ziehe dir die Schuhe aus von den F\u00fc\u00dfen; denn die St\u00e4tte, auf der du stehst, ist heiliger Boden.\u00ab<br>6 Dann fuhr er fort: \u00bbIch bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.\u00ab Da verh\u00fcllte Mose sein Gesicht; denn er f\u00fcrchtete sich, Gott anzuschauen.<br>7 Hierauf sagte der HERR: \u00bbIch habe das Elend meines Volkes in \u00c4gypten gesehen und ihr Geschrei \u00fcber ihre Fronv\u00f6gte geh\u00f6rt; ja, ich kenne ihre Leiden!<br>8 Daher bin ich herabgekommen, um sie aus der Gewalt der \u00c4gypter zu erretten und sie aus jenem Lande in ein sch\u00f6nes, ger\u00e4umiges Land zu f\u00fchren, in ein Land, das von Milch und Honig \u00fcberflie\u00dft, in die Wohnsitze der Kanaan\u00e4er, Hethiter, Amoriter, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter.<br>9 Weil also jetzt das Wehgeschrei der Israeliten zu mir gedrungen ist und ich auch gesehen habe, wie schwer die \u00c4gypter sie bedr\u00fccken,<br>10 so gehe jetzt hin! Denn ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus \u00c4gypten hinausf\u00fchrst.\u00ab<br>11 Da sagte Mose zu Gott: \u00bbWer bin ich, da\u00df ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus \u00c4gypten hinausf\u00fchren sollte?\u00ab<br>12 Er antwortete: \u00bbIch selbst werde mit dir sein! Und dies soll dir das Wahrzeichen daf\u00fcr sein, da\u00df ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus \u00c4gypten wegf\u00fchrst, werdet ihr an diesem Berge Gott dienen.\u00ab<br>13 Da sagte Mose zu Gott: \u00bbWenn ich nun aber zu den Israeliten komme und ihnen sage: \u203aDer Gott eurer V\u00e4ter hat mich zu euch gesandt\u2039, und wenn sie mich dann fragen: \u203aWie hei\u00dft er denn?\u2039, was soll ich ihnen dann antworten?\u00ab<br>14 Da sagte Gott zu Mose: \u00bbIch bin, der ich bin.\u00ab Dann fuhr er fort: \u00bbSo sollst du zu den Israeliten sagen: Der \u203aIch bin\u2039 hat mich zu euch gesandt!\u00ab<br>15 Und weiter sagte Gott zu Mose: \u00bbSo sollst du zu den Israeliten sagen: \u203aDer HERR, der Gott eurer V\u00e4ter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt.\u2039 Das ist mein Name in Ewigkeit und meine Benennung von Geschlecht zu Geschlecht.\u00ab<br>16 \u00bbGehe hin und versammle die \u00c4ltesten der Israeliten und sage zu ihnen: \u203aDer HERR, der Gott eurer V\u00e4ter, ist mir erschienen, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und hat gesagt: Ich habe auf euch und auf das, was euch in \u00c4gypten widerfahren ist, genau achtgegeben<br>17 und habe beschlossen, euch aus dem Elend \u00c4gyptens in das Land der Kanaan\u00e4er, Hethiter, Amoriter, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter wegzuf\u00fchren, in ein Land, das von Milch und Honig \u00fcberflie\u00dft.\u2039<br>18 Wenn sie dann auf dich h\u00f6ren, sollst du mit den \u00c4ltesten der Israeliten zum K\u00f6nig von \u00c4gypten hingehen, und ihr sollt zu ihm sagen: \u203aDer HERR, der Gott der Hebr\u00e4er, ist uns erschienen; und nun m\u00f6chten wir drei Tagereisen weit in die W\u00fcste ziehen, um dort dem HERRN, unserm Gott, zu opfern.\u2039<br>19 Ich wei\u00df aber, da\u00df der K\u00f6nig von \u00c4gypten euch nicht wird ziehen lassen, wenn er nicht durch eine starke Hand dazu gezwungen wird.<br>20 Darum werde ich dann meine Hand ausstrecken und das \u00c4gyptervolk mit all meinen Wundertaten schlagen, die ich in seiner Mitte verrichten werde; daraufhin wird er euch ziehen lassen.<br>21 Auch will ich dieses Volk bei den \u00c4gyptern Gunst finden lassen, so da\u00df ihr bei eurem Auszug nicht mit leeren H\u00e4nden ausziehen sollt,<br>22 nein, jede Frau soll sich von ihrer Nachbarin und ihrer Hausgenossin silberne und goldene Schmucksachen und Kleider geben lassen; die sollt ihr dann euren S\u00f6hnen und T\u00f6chtern anlegen und so die \u00c4gypter auspl\u00fcndern.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Beglaubigungswunder<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Mose aber entgegnete: \u00bbAch, sie werden mir nicht glauben und auf meine Aussagen nicht h\u00f6ren, sondern behaupten: \u203aDer HERR ist dir nicht erschienen!\u2039\u00ab<br>2 Da erwiderte ihm der HERR: \u00bbWas hast du da in deiner Hand?\u00ab Er antwortete: \u00bbEinen Stab.\u00ab<br>3 Da sagte er: \u00bbWirf ihn auf die Erde!\u00ab Als er ihn nun auf die Erde geworfen hatte, wurde er zu einer Schlange, vor welcher Mose die Flucht ergriff.<br>4 Da sagte der HERR zu Mose: \u00bbStrecke deine Hand aus und ergreif sie beim Schwanz!\u00ab Er streckte seine Hand aus und fa\u00dfte sie: da wurde sie wieder zum Stab in seiner Hand \u2013<br>5 \u00bbdamit sie glauben, da\u00df dir der HERR erschienen ist, der Gott ihrer V\u00e4ter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.\u00ab<br>6 Weiter sagte der HERR zu ihm: \u00bbStecke deine Hand in deinen Busen!\u00ab Er steckte seine Hand in den Busen, und als er sie wieder herauszog, war seine Hand vom Aussatz wei\u00df wie Schnee.<br>7 Dann sagte er: \u00bbStecke deine Hand noch einmal in deinen Busen!\u00ab Als er es getan hatte und die Hand dann wieder aus seinem Busen hervorzog, da war sie wieder wie sein \u00fcbriges Fleisch geworden.<br>8 \u00bbWenn sie dir also nicht glauben und sich von dem ersten Zeichen nicht \u00fcberzeugen lassen, so werden sie doch auf das zweite Zeichen hin glauben.<br>9 Sollten sie aber selbst auf diese beiden Zeichen hin nicht glauben und auf deine Aussagen nicht h\u00f6ren, so nimm etwas Wasser aus dem Nil und sch\u00fctte es auf den trockenen Boden, dann wird das Wasser, das du aus dem Strom genommen hast, auf dem trocknen Boden zu Blut werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Neue Einwendungen Moses; Bestellung Aarons zum Sprecher<\/h3>\n\n\n\n<p>10 Mose aber sagte zum HERRN: \u00bbBitte, HERR! Ich bin kein Mann, der zu reden versteht; ich bin es fr\u00fcher nicht gewesen und bin es auch jetzt nicht, seitdem du zu deinem Knecht redest, sondern ich bin mit Mund und Zunge unbeholfen.\u00ab<br>11 Da antwortete ihm der HERR: \u00bbWer hat dem Menschen den Mund geschaffen, oder wer macht ihn stumm oder taub, sehend oder blind? Bin ich es nicht, der HERR?<br>12 So gehe also hin! Ich will schon mit deinem Munde sein und dich lehren, was du reden sollst.\u00ab<br>13 Doch er antwortete: \u00bbBitte, HERR! Sende lieber einen andern, wen du willst!\u00ab<br>14 Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Mose, und er sagte: \u00bbIst nicht dein Bruder Aaron da, der Levit? Ich wei\u00df, da\u00df der trefflich zu reden versteht; auch ist er schon im Begriff, dir entgegenzugehen, und wenn er dich sieht, wird er sich herzlich freuen.<br>15 Dann sollst du dich mit ihm besprechen und ihm die Worte in den Mund legen; ich aber will mit deinem und mit seinem Munde sein und euch angeben, was ihr zu tun habt.<br>16 Er soll also f\u00fcr dich zum Volk reden, und zwar so, da\u00df er f\u00fcr dich der Mund ist und du f\u00fcr ihn an Gottes Statt bist.<br>17 Und den Stab da nimm in die Hand, um mit ihm die Wunderzeichen zu tun!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Moses Abschied von seinem Schwiegervater Jethro; Gottes Weisung<\/h3>\n\n\n\n<p>18 Hierauf kehrte Mose zu seinem Schwiegervater Jethro zur\u00fcck und sagte zu ihm: \u00bbIch m\u00f6chte doch einmal zu meinen Angeh\u00f6rigen nach \u00c4gypten zur\u00fcckkehren, um zu sehen, ob sie noch am Leben sind.\u00ab Jethro antwortete ihm: \u00bbZiehe hin in Frieden!\u00ab<br>19 Da sagte der HERR zu Mose im Midianiterlande: \u00bbKehre nunmehr nach \u00c4gypten zur\u00fcck; denn alle die Leute, die dir nach dem Leben getrachtet haben, sind tot.\u00ab<br>20 So nahm denn Mose seine Frau und seine S\u00f6hne, setzte sie auf Esel und trat die R\u00fcckkehr nach \u00c4gypten an; den Gottesstab aber nahm er in die Hand.<br>21 Da sagte der HERR zu Mose: \u00bbWenn du jetzt nach \u00c4gypten zur\u00fcckkommst, so sieh wohl zu, da\u00df du alle die Wunderzeichen, deren Vollf\u00fchrung ich dir aufgetragen habe, vor dem Pharao verrichtest! Ich aber werde sein Herz verh\u00e4rten, da\u00df er das Volk nicht ziehen l\u00e4\u00dft.<br>22 Dann sollst du zum Pharao sagen: \u203aSo hat der HERR gesprochen: Israel ist mein erstgeborener Sohn;<br>23 daher fordere ich dich auf: La\u00df meinen Sohn ziehen, damit er mir diene! Weigerst du dich aber, ihn ziehen zu lassen, so werde ich deinen erstgeborenen Sohn sterben lassen!\u2039\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der geheimnisvolle Vorgang in der Nachtherberge<\/h3>\n\n\n\n<p>24 Unterwegs aber, in der Nachtherberge, \u00fcberfiel der HERR den Mose und wollte ihn t\u00f6ten.<br>25 Da nahm Zippora einen scharfen Stein, schnitt damit die Vorhaut ihres Sohnes ab, warf sie ihm vor die F\u00fc\u00dfe und sagte: \u00bbEin Blutbr\u00e4utigam bist du mir!\u00ab<br>26 Da lie\u00df er von ihm ab. Damals sagte sie \u203aBlutbr\u00e4utigam\u2039 im Hinblick auf die Beschneidung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mose und Aaron finden in \u00c4gypten Glauben bei den Israeliten<\/h3>\n\n\n\n<p>27 Der HERR aber hatte dem Aaron geboten: \u00bbGehe Mose entgegen nach der W\u00fcste zu!\u00ab Da machte er sich auf und traf ihn am Berge Gottes und k\u00fc\u00dfte ihn.<br>28 Mose teilte nun dem Aaron alles mit, was der HERR ihm bei der Sendung aufgetragen, und alle Wunderzeichen, die er ihm geboten hatte.<br>29 Darauf gingen Mose und Aaron hin und versammelten alle \u00c4ltesten der Israeliten;<br>30 und Aaron teilte ihnen alles mit, was der HERR dem Mose aufgetragen hatte, und dieser verrichtete die Wunderzeichen vor den Augen des Volkes.<br>31 Da schenkte ihm das Volk Glauben, und als sie h\u00f6rten, da\u00df der HERR sich der Israeliten gn\u00e4dig angenommen und ihr Elend angesehen habe, verneigten sie sich und warfen sich zur Erde nieder.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gingen Mose und Aaron hin und sagten zum Pharao: \u00bbSo hat der HERR, der Gott Israels, gesprochen: \u203aLa\u00df mein Volk ziehen, damit sie mir ein Fest in der W\u00fcste feiern!\u2039\u00ab<br>2 Der Pharao aber antwortete: \u00bbWer ist der HERR, da\u00df ich seinen Befehlen gehorchen und Israel ziehen lassen m\u00fc\u00dfte? Ich kenne (diesen) HERRN nicht und will auch Israel nicht ziehen lassen.\u00ab<br>3 Da entgegneten sie: \u00bbDer Gott der Hebr\u00e4er ist uns erschienen; wir m\u00f6chten nun drei Tagereisen weit in die W\u00fcste ziehen und dem HERRN, unserm Gott, dort Schlachtopfer darbringen, damit er uns nicht mit der Pest oder mit dem Schwert heimsucht!\u00ab<br>4 Aber der K\u00f6nig von \u00c4gypten erwiderte ihnen: \u00bbWarum wollt ihr, Mose und Aaron, das Volk von seiner Arbeit abziehen? Geht an eure Frondienste!\u00ab<br>5 Dann fuhr der Pharao fort: \u00bbEs gibt schon genug Gesindel im Land; und da wollt ihr sie noch von ihren Frondiensten feiern lassen?!\u00ab<br>6 An demselben Tage erteilte dann der Pharao den Fronv\u00f6gten und Aufsehern des Volkes den Befehl:<br>7 \u00bbIhr sollt dem Volk nicht mehr wie bisher Stroh zur Anfertigung der Ziegel liefern! Sie sollen selbst hingehen und sich Stroh zusammensuchen!<br>8 Dabei sollt ihr ihnen aber dieselbe Zahl von Ziegeln, die sie bisher gefertigt haben, auferlegen, ohne etwas davon zu erlassen! Denn sie sind tr\u00e4ge; darum schreien sie immerfort: \u203aWir wollen hinziehen und unserm Gott Opfer darbringen!\u2039<br>9 Die Arbeit soll den Leuten erschwert werden, damit sie daran zu schaffen haben und nicht auf L\u00fcgenreden achten!\u00ab<br>10 Da gingen die Fronv\u00f6gte und Aufseher des Volkes hinaus und sagten zum Volk: \u00bbSo hat der Pharao befohlen: \u203aIch lasse euch hinfort kein Stroh mehr liefern:<br>11 geht selbst hin und holt euch Stroh, wo ihr es findet! Doch von eurer Arbeit wird euch nichts erlassen.\u2039\u00ab<br>12 Da zerstreute sich das Volk im ganzen Lande \u00c4gypten, um Stoppeln zu sammeln zu H\u00e4ckerling;<br>13 die Fronv\u00f6gte aber dr\u00e4ngten sie mit der Forderung: \u00bbIhr m\u00fc\u00dft Tag f\u00fcr Tag die volle Arbeit leisten wie fr\u00fcher, als es noch Stroh gab.\u00ab<br>14 Und die israelitischen Aufseher, welche die Fronv\u00f6gte des Pharaos \u00fcber sie gesetzt hatten, erhielten Stockschl\u00e4ge, und man sagte zu ihnen: \u00bbWarum habt ihr weder gestern noch heute euren bestimmten Satz Ziegel fertiggestellt wie fr\u00fcher?\u00ab<br>15 Da gingen die israelitischen Aufseher hin und wehklagten beim Pharao mit den Worten: \u00bbWarum behandelst du deine Knechte so?<br>16 Stroh wird deinen Knechten nicht mehr geliefert, und doch hei\u00dft es: \u203aSchafft Ziegel!\u2039 Und nun werden deine Knechte sogar geschlagen, und die Schuld wird auf dein Volk geschoben!\u00ab<br>17 Er aber antwortete: \u00bbTr\u00e4ge seid ihr, tr\u00e4ge! Darum sagt ihr: \u203aWir m\u00f6chten hinziehen, um dem HERRN zu opfern.\u2039<br>18 Und nun marsch an die Arbeit! Stroh wird euch nicht geliefert, aber die festgesetzte Zahl von Ziegeln habt ihr zu liefern!\u00ab<br>19 So sahen sich denn die israelitischen Aufseher in eine \u00fcble Lage versetzt, n\u00e4mlich (ihren Volksgenossen) sagen zu m\u00fcssen: \u00bbVon den Ziegeln, die ihr Tag f\u00fcr Tag zu liefern habt, d\u00fcrft ihr keinen Abzug machen!\u00ab<br>20 Als sie nun aus dem Palast des Pharaos herauskamen, stie\u00dfen sie auf Mose und Aaron, die auf sie warteten.<br>21 Da sagten sie zu ihnen: \u00bbDer HERR m\u00f6ge es euch gedenken und euch daf\u00fcr richten, da\u00df ihr uns beim Pharao und seinen Beamten ganz verha\u00dft gemacht und ihnen das Schwert in die Hand gegeben habt, uns umzubringen!\u00ab<br>22 Da wandte sich Mose wieder an den HERRN und sagte: \u00bbHerr! Warum l\u00e4\u00dft du diesem Volk solches Unheil widerfahren? Warum hast du mich hergesandt?<br>23 Denn seitdem ich zum Pharao gegangen bin, um in deinem Namen zu reden, hat er dies Volk erst recht mi\u00dfhandelt, und du hast zur Rettung deines Volkes nichts getan!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da sagte der HERR zu Mose: \u00bbJetzt sollst du sehen, was ich mit dem Pharao machen werde: Durch eine starke Hand gezwungen, wird er sie ziehen lassen, ja durch eine starke Hand gezwungen, wird er sie aus seinem Lande wegtreiben!\u00ab<br>2 Da redete Gott mit Mose und sagte zu ihm: \u00bbIch bin der HERR.<br>3 Ich bin dem Abraham, Isaak und Jakob als \u203ader allm\u00e4chtige Gott\u2039 erschienen, aber mit meinem Namen \u203aGott der HERR\u2039 habe ich mich ihnen nicht geoffenbart.<br>4 Auch habe ich meinen Bund mit ihnen geschlossen, ihnen das Land Kanaan zu geben, das Land ihrer Fremdlingschaft, in dem sie als G\u00e4ste sich aufgehalten haben.<br>5 Ich habe auch die Klagen der Israeliten geh\u00f6rt, die von den \u00c4gyptern geknechtet werden, und habe meines Bundes gedacht.<br>6 Darum sage zu den Israeliten: \u203aIch bin der HERR und will euch von dem Druck der Fronarbeiten der \u00c4gypter frei machen und euch aus ihrem Zwangsdienst erretten und euch erl\u00f6sen mit hoch erhobenem Arm und mit gewaltigen Strafgerichten.<br>7 Und ich will euch zu meinem Volk annehmen und will euer Gott sein, und ihr sollt erkennen, da\u00df ich der HERR, euer Gott, bin, der euch vom Druck des Frondienstes der \u00c4gypter frei macht.<br>8 Ich will euch auch in das Land bringen, dessen Verleihung ich dem Abraham, Isaak und Jakob durch einen feierlichen Eid zugesagt habe, und will es euch zum erblichen Besitz geben, ich, der HERR!\u2039\u00ab<br>9 Mose berichtete dies den Israeliten; aber sie h\u00f6rten nicht auf ihn aus Kleinmut und wegen des harten Frondienstes.<br>10 Da sagte Gott zu Mose:<br>11 \u00bbGehe hin, fordere den Pharao, den K\u00f6nig von \u00c4gypten, auf, die Israeliten aus seinem Lande ziehen zu lassen!\u00ab<br>12 Aber Mose sprach sich vor dem HERRN offen so aus: \u00bbNicht einmal die Israeliten haben auf mich geh\u00f6rt: wie sollte da der Pharao mich anh\u00f6ren, zumal da ich im Reden ungewandt bin!\u00ab<br>13 Da redete der HERR mit Mose und Aaron und ordnete sie ab an die Israeliten und an den Pharao, den K\u00f6nig von \u00c4gypten, um die Israeliten aus \u00c4gypten wegzuf\u00fchren.<br>14 Dies sind ihre Familienh\u00e4upter: Die S\u00f6hne Rubens, des erstgeborenen Sohnes Israels, waren: Hanoch und Pallu, Hezron und Karmi; dies sind die Geschlechter Rubens.<br>15 Und die S\u00f6hne Simeons waren: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachin, Zohar und Saul, der Sohn der Kanaan\u00e4erin; dies sind die Geschlechter Simeons.<br>16 Und dies sind die Namen der S\u00f6hne Levis nach ihren Geschlechtern: Gerson, Kehath und Merari; Levi aber wurde 137 Jahre alt.<br>17 Die S\u00f6hne Gersons waren: Libni und Simei nach ihren Familien.<br>18 Die S\u00f6hne Kehaths waren: Amram, Jizhar, Hebron und Ussiel; Kehath aber wurde 133 Jahre alt.<br>19 Und die S\u00f6hne Meraris waren: Mahli und Musi; das sind die Familien Levis nach ihren Geschlechtern.<br>20 Amram aber heiratete seine Muhme Jochebed; die gebar ihm Aaron und Mose; Amram wurde dann 137 Jahre alt.<br>21 Die S\u00f6hne Jizhars aber waren: Korah, Nepheg und Sichri;<br>22 und die S\u00f6hne Ussiels waren: Misael, Elzaphan und Sithri.<br>23 Aaron aber heiratete Eliseba, die Tochter Amminadabs, die Schwester Nahsons; die gebar ihm Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar.<br>24 Und die S\u00f6hne Korahs waren: Assir, Elkana und Abiasaph; dies sind die Familien der Korahiten.<br>25 Eleasar aber, der Sohn Aarons, heiratete eine von den T\u00f6chtern Putiels; die gebar ihm den Pinehas. Dies sind die Stammh\u00e4upter der Leviten nach ihren Geschlechtern. \u2013<br>26 Dieser Aaron und dieser Mose sind es, denen der HERR geboten hatte: \u00bbF\u00fchrt die Israeliten aus dem Lande \u00c4gypten hinaus nach ihren Heerscharen!\u00ab<br>27 Diese sind es, die mit dem Pharao, dem K\u00f6nig von \u00c4gypten, verhandelten, um die Israeliten aus \u00c4gypten wegzuf\u00fchren: dieser Mose und dieser Aaron.<br>28 Damals nun, als der HERR mit Mose im Lande \u00c4gypten redete,<br>29 sagte der HERR zu Mose folgendes: \u00bbIch bin der HERR! Vermelde dem Pharao, dem K\u00f6nig von \u00c4gypten, alles, was ich dir sagen werde.\u00ab<br>30 Mose aber antwortete vor dem HERRN: \u00bbAch, ich bin im Reden ungewandt: wie sollte da der Pharao auf mich h\u00f6ren!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da erwiderte der HERR dem Mose: \u00bbSiehe, ich mache dich f\u00fcr den Pharao zu einem Gott, und dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.<br>2 Du sollst ihm alles sagen, was ich dir auftragen werde, doch dein Bruder Aaron soll mit dem Pharao verhandeln, da\u00df er die Israeliten aus seinem Lande ziehen lasse.<br>3 Ich aber will das Herz des Pharaos verh\u00e4rten, um viele Zeichen und Wunder im Lande \u00c4gypten zu verrichten.<br>4 Wenn der Pharao nun auf euch nicht h\u00f6rt, so will ich meine Hand an die \u00c4gypter legen und meine Heerscharen, mein Volk, die Israeliten, aus \u00c4gypten unter gewaltigen Strafgerichten wegf\u00fchren.<br>5 Dann werden die \u00c4gypter zur Erkenntnis kommen, da\u00df ich der HERR bin, wenn ich meine Hand gegen die \u00c4gypter ausgestreckt und die Israeliten aus ihrer Mitte weggef\u00fchrt habe.\u00ab<br>6 Da taten Mose und Aaron so, wie der HERR ihnen geboten hatte, genau so taten sie.<br>7 Mose war aber achtzig und Aaron dreiundachtzig Jahre alt, als sie mit dem Pharao verhandelten.<br>8 Hierauf sagte der HERR zu Mose und zu Aaron:<br>9 \u00bbWenn der Pharao euch auffordert, ein Wunder zu eurer Beglaubigung zu verrichten, so sollst du zu Aaron sagen: \u203aNimm deinen Stab und wirf ihn vor den Pharao hin!\u2039, dann wird er zu einer gro\u00dfen Schlange werden.\u00ab<br>10 Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und taten so, wie der HERR ihnen geboten hatte: Aaron warf seinen Stab vor den Pharao und dessen Hofleute hin, und er verwandelte sich in eine gro\u00dfe Schlange.<br>11 Aber der Pharao lie\u00df auch seinerseits die Weisen und Zauberer kommen, und auch sie, die \u00e4gyptischen Zauberk\u00fcnstler, taten dasselbe vermittels ihrer Geheimk\u00fcnste:<br>12 jeder warf seinen Stab hin, da verwandelten diese sich in Schlangen; jedoch Aarons Stab verschlang ihre St\u00e4be.<br>13 Aber das Herz des Pharaos blieb hart, so da\u00df er nicht auf sie h\u00f6rte, wie der HERR es vorausgesagt hatte.<br>14 Hierauf sagte der HERR zu Mose: \u00bbDas Herz des Pharaos ist verstockt: er weigert sich, das Volk ziehen zu lassen.<br>15 Begib dich morgen fr\u00fch zum Pharao \u2013 da geht er n\u00e4mlich an den Flu\u00df \u2013 und tritt ihm am Ufer des Nils entgegen; den Stab, der sich in eine Schlange verwandelt hat, nimm in deine Hand<br>16 und sage zu ihm: \u203aDer HERR, der Gott der Hebr\u00e4er, hat mich zu dir gesandt mit der Weisung: La\u00df mein Volk ziehen, damit es mir in der W\u00fcste diene! Doch du hast bisher nicht gehorchen wollen.<br>17 Daher spricht der HERR so: Daran sollst du erkennen, da\u00df ich der HERR bin: ich werde jetzt mit dem Stabe, den ich hier in der Hand habe, auf das Wasser im Nil schlagen, dann wird es sich in Blut verwandeln,<br>18 die Fische im Strom werden s\u00e4mtlich sterben, und der Strom wird stinkend werden, so da\u00df die \u00c4gypter vor Ekel kein Wasser mehr aus dem Strom trinken werden.\u2039\u00ab<br>19 Weiter sagte der HERR zu Mose: \u00bbBefiehl dem Aaron: \u203aNimm deinen Stab und strecke deine Hand aus \u00fcber die Gew\u00e4sser in \u00c4gypten, \u00fcber seine Stromarme, seine Kan\u00e4le und Teiche und \u00fcber alle seine Wasserbeh\u00e4lter, damit sie zu Blut werden! Und Blut soll \u00fcberall in \u00c4gypten sein, selbst in den h\u00f6lzernen und steinernen Gef\u00e4\u00dfen!\u2039\u00ab<br>20 Mose und Aaron taten so, wie der HERR ihnen geboten hatte: Aaron hob den Stab hoch und schlug mit ihm auf das Wasser im Nil vor den Augen des Pharaos und seiner Diener: da verwandelte sich alles Wasser im Strom in Blut;<br>21 die Fische im Strom starben s\u00e4mtlich, und der Strom wurde stinkend, so da\u00df die \u00c4gypter das Wasser aus dem Strom nicht mehr trinken konnten; und das Blut war \u00fcberall im Land \u00c4gypten.<br>22 Aber die \u00e4gyptischen Zauberer taten dasselbe vermittels ihrer Geheimk\u00fcnste; daher blieb das Herz des Pharaos hart, und er h\u00f6rte nicht auf sie, wie der HERR es vorausgesagt hatte:<br>23 der Pharao wandte sich ab und ging nach Hause und nahm sich auch dieses nicht zu Herzen.<br>24 Alle \u00c4gypter aber gruben rings um den Nil nach Trinkwasser; denn von dem Nilwasser konnten sie nicht trinken.<br>25 So vergingen volle sieben Tage, nachdem der HERR den Strom geschlagen hatte.<br>26 Hierauf gebot der HERR dem Mose: \u00bbGehe zum Pharao und sage zu ihm: \u203aSo hat der HERR gesprochen: La\u00df mein Volk ziehen, damit es mir diene!<br>27 Wenn du dich aber weigerst, es ziehen zu lassen, so will ich dein ganzes Gebiet mit Fr\u00f6schen heimsuchen.<br>28 Der Nil soll dann von Fr\u00f6schen wimmeln; die sollen heraufkommen und in deinen Palast, in dein Schlafgemach und auf dein Bett kriechen und in die H\u00e4user deiner Diener und unter dein Volk, auch in deine Back\u00f6fen und Backtr\u00f6ge dringen;<br>29 ja an dir selbst und deinen Untertanen und an all deinen Dienern sollen die Fr\u00f6sche hinaufkriechen!\u2039\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot der HERR dem Mose: \u00bbSage zu Aaron: \u203aStrecke deine Hand mit deinem Stabe aus \u00fcber die Stromarme, die Kan\u00e4le und Teiche, und la\u00df die Fr\u00f6sche \u00fcber das Land \u00c4gypten heraufkommen!\u2039\u00ab<br>2 Da streckte Aaron seine Hand \u00fcber die Gew\u00e4sser \u00c4gyptens aus, und die Fr\u00f6sche kamen herauf und bedeckten das Land \u00c4gypten.<br>3 Aber auch die Zauberer taten dasselbe vermittels ihrer Geheimk\u00fcnste: auch sie lie\u00dfen die Fr\u00f6sche \u00fcber das Land \u00c4gypten kommen.<br>4 Da lie\u00df der Pharao Mose und Aaron kommen und sagte: \u00bbLegt beim HERRN F\u00fcrbitte f\u00fcr mich ein, da\u00df er die Fr\u00f6sche von mir und meinem Volk entferne! Dann will ich das Volk ziehen lassen, damit es dem HERRN opfert.\u00ab<br>5 Mose antwortete dem Pharao: \u00bbVerf\u00fcge \u00fcber mich! Auf wann soll ich f\u00fcr dich, f\u00fcr deine Diener und dein Volk die Vertilgung der Fr\u00f6sche erbitten, damit sie von dir und aus deinen Pal\u00e4sten verschwinden und nur noch im Nil verbleiben?\u00ab<br>6 Er antwortete: \u00bbAuf morgen!\u00ab Da sagte Mose: \u00bbWie du w\u00fcnschest, so sei es! Du sollst erkennen, da\u00df niemand dem HERRN, unserm Gott, gleich ist.<br>7 Die Fr\u00f6sche sollen also von dir und aus deinen Pal\u00e4sten, von deinen Dienern und deinem Volk weichen; nur im Nil sollen sie verbleiben!\u00ab<br>8 Als Mose und Aaron dann vom Pharao weggegangen waren, betete Mose laut zum HERRN wegen der Fr\u00f6sche, mit denen er den Pharao heimgesucht hatte.<br>9 Da tat der HERR nach der Bitte Moses, so da\u00df die Fr\u00f6sche in den H\u00e4usern, in den Geh\u00f6ften und auf den Feldern hinwegstarben;<br>10 man sch\u00fcttete sie \u00fcberall in Haufen zusammen, und das Land stank davon.<br>11 Als aber der Pharao merkte, da\u00df er Luft bekommen hatte, verstockte er sein Herz weiter und h\u00f6rte nicht auf sie, wie der HERR es vorausgesagt hatte.<br>12 Hierauf sagte der HERR zu Mose: \u00bbBefiehl dem Aaron: \u203aStrecke deinen Stab aus und schlage mit ihm den Staub auf dem Erdboden, damit er sich in ganz \u00c4gypten in Stechm\u00fccken verwandelt!\u2039\u00ab<br>13 Und sie taten so: Aaron streckte seine Hand mit dem Stabe aus und schlug damit den Staub auf dem Erdboden; da kamen die Stechm\u00fccken an die Menschen und an das Vieh; aller Staub auf dem Erdboden wurde zu Stechm\u00fccken in ganz \u00c4gypten.<br>14 Die \u00e4gyptischen Zauberer bem\u00fchten sich mit ihren Geheimk\u00fcnsten ebenso, Stechm\u00fccken hervorzubringen, vermochten es aber nicht; die Stechm\u00fccken aber sa\u00dfen an Menschen und Vieh.<br>15 Da sagten die Zauberer zum Pharao: \u00bbDas ist eines Gottes Finger!\u00ab Doch das Herz des Pharaos blieb hart, und er h\u00f6rte nicht auf sie, wie der HERR es vorausgesagt hatte.<br>16 Hierauf gebot der HERR dem Mose: \u00bbMache dich morgen in der Fr\u00fche auf und tritt vor den Pharao hin, wenn er hinaus an den Flu\u00df geht, und sage zu ihm: \u203aSo hat der HERR gesprochen: La\u00df mein Volk ziehen, damit es mir diene!<br>17 Denn wenn du mein Volk nicht ziehen l\u00e4\u00dft, so will ich Hundsfliegen \u00fcber dich und deine Diener, \u00fcber dein Volk und deine Pal\u00e4ste kommen lassen, so da\u00df die H\u00e4user der \u00c4gypter und sogar der Erdboden, auf dem sie stehen, voll von Hundsfliegen sein werden.<br>18 Aber an demselben Tage will ich das Land Gosen, wo mein Volk wohnt, absondern, so da\u00df es dort keine Hundsfliegen geben soll, damit du erkennst, da\u00df ich der HERR bin inmitten dieses Landes.<br>19 Ich will also eine Scheidung zwischen meinem und deinem Volk eintreten lassen: morgen soll dies Zeichen geschehen!\u2039\u00ab<br>20 Und der HERR tat so: es kamen Hundsfliegen in gewaltiger Menge in den Palast des Pharaos und in die Wohnungen seiner Diener und \u00fcber das ganze Land \u00c4gypten, und das Land litt schwer unter den Hundsfliegen.<br>21 Da lie\u00df der Pharao Mose und Aaron rufen und sagte: \u00bbGeht hin und opfert eurem Gott hier im Lande!\u00ab<br>22 Da antwortete Mose: \u00bbEs geht nicht an, da\u00df wir das tun; denn wir bringen dem HERRN, unserm Gott, Opfer dar, die den \u00c4gyptern ein Greuel sind. Wenn wir nun vor den Augen der \u00c4gypter Opfer darbr\u00e4chten, die ihnen ein Greuel sind, w\u00fcrden sie uns da nicht steinigen?<br>23 Nein, drei Tagereisen weit wollen wir in die W\u00fcste ziehen und dem HERRN, unserm Gott, dort opfern, wie er uns geboten hat.\u00ab<br>24 Da sagte der Pharao: \u00bbIch will euch ziehen lassen, damit ihr dem HERRN, eurem Gott, in der W\u00fcste opfern k\u00f6nnt; nur entfernt euch nicht zu weit und legt F\u00fcrbitte f\u00fcr mich ein!\u00ab<br>25 Mose antwortete: \u00bbSobald ich dich jetzt verlassen habe, will ich beim HERRN F\u00fcrbitte einlegen, da\u00df die Hundsfliegen morgen vom Pharao, von seinen Dienern und seinem Volk verschwinden; nur m\u00f6ge dann der Pharao uns nicht abermals t\u00e4uschen, indem er das Volk doch nicht ziehen l\u00e4\u00dft, damit es dem HERRN opfern kann!\u00ab<br>26 Als Mose hierauf vom Pharao weggegangen war und zum HERRN gebetet hatte,<br>27 erf\u00fcllte der HERR dem Mose seine Bitte: er lie\u00df die Hundsfliegen vom Pharao, von seinen Dienern und seinem Volk verschwinden, so da\u00df keine einzige \u00fcbrigblieb.<br>28 Aber der Pharao verstockte sein Herz auch diesmal und lie\u00df das Volk nicht ziehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf sagte der HERR zu Mose: \u00bbGehe zum Pharao und sage zu ihm: \u203aSo hat der HERR, der Gott der Hebr\u00e4er, gesprochen: La\u00df mein Volk ziehen, damit es mir diene!<br>2 Denn wenn du dich weigerst, es ziehen zu lassen, und sie noch l\u00e4nger zur\u00fcckh\u00e4ltst,<br>3 so wird die Hand des HERRN \u00fcber dein Vieh auf dem Felde kommen, \u00fcber die Pferde, Esel und Kamele, \u00fcber die Rinder und das Kleinvieh mit einer sehr schlimmen Seuche.<br>4 Der HERR wird dabei aber einen Unterschied zwischen dem Vieh der Israeliten und dem Vieh der \u00c4gypter machen, so da\u00df von dem gesamten Besitz der Israeliten kein St\u00fcck fallen wird.\u2039\u00ab<br>5 Darauf setzte der HERR eine bestimmte Zeit fest mit den Worten: \u00bbMorgen schon wird der HERR dies im Lande geschehen lassen!\u00ab<br>6 Und am andern Tage lie\u00df der HERR dies wirklich eintreten: alles Vieh der \u00c4gypter starb, w\u00e4hrend vom Vieh der Israeliten kein einziges St\u00fcck fiel.<br>7 Als der Pharao n\u00e4mlich hinsandte, um nachzusehen, stellte es sich heraus, da\u00df vom Vieh der Israeliten kein einziges St\u00fcck gefallen war. Aber das Herz des Pharaos blieb trotzdem verstockt, so da\u00df er das Volk nicht ziehen lie\u00df.<br>8 Hierauf gebot der HERR dem Mose und Aaron: \u00bbNehmt euch eure beiden H\u00e4nde voll Ofenru\u00df, und Mose soll ihn vor den Augen des Pharaos himmelw\u00e4rts streuen!<br>9 Dann wird er sich als feiner Staub \u00fcber das ganze Land \u00c4gypten verbreiten und an Menschen und am Vieh zu Beulen werden, die als Geschw\u00fcre aufbrechen, im ganzen Lande \u00c4gypten!\u00ab<br>10 Da nahmen sie Ofenru\u00df und traten vor den Pharao, und Mose streute ihn himmelw\u00e4rts; da wurde er zu Beulen, die als Geschw\u00fcre an den Menschen und am Vieh aufbrachen.<br>11 Die Zauberer aber konnten nicht vor Mose treten wegen der Beulen; denn die Beulen waren an den Zauberern ebenso wie an allen anderen \u00c4gyptern aufgebrochen.<br>12 Doch der HERR verh\u00e4rtete das Herz des Pharaos, so da\u00df er nicht auf sie h\u00f6rte, wie der HERR es dem Mose vorausgesagt hatte. \u2013<br>13 Hierauf gebot der HERR dem Mose: \u00bbTritt morgen in der Fr\u00fche vor den Pharao und sage zu ihm: \u203aSo hat der HERR, der Gott der Hebr\u00e4er, gesprochen: La\u00df mein Volk ziehen, damit es mir diene!<br>14 Denn diesmal will ich alle meine Plagen gegen dich selbst sowie gegen deine Diener und dein Volk loslassen, damit du erkennst, da\u00df niemand mir gleichkommt auf der ganzen Erde!<br>15 Denn schon jetzt h\u00e4tte ich meine Hand ausstrecken und dich samt deinem Volk mit der Pest schlagen k\u00f6nnen, so da\u00df du von der Erde vertilgt worden w\u00e4rst;<br>16 aber ich habe dich absichtlich leben lassen, um an dir meine Kraft zu erweisen und damit mein Name auf der ganzen Erde gepriesen wird.<br>17 Wenn du dich noch l\u00e4nger dagegen str\u00e4ubst, mein Volk ziehen zu lassen,<br>18 so will ich morgen um diese Zeit einen sehr schweren Hagel niedergehen lassen, wie ein solcher nie zuvor in \u00c4gypten dagewesen ist vom Tage seiner Gr\u00fcndung an bis jetzt.<br>19 Sende also hin und la\u00df dein Vieh und alles, was du im Freien hast, in Sicherheit bringen: denn alle Menschen und alle Tiere, die sich im Freien befinden und nicht unter Dach und Fach gebracht worden sind, werden sterben, wenn der Hagel auf sie niederf\u00e4llt!\u2039\u00ab<br>20 Wer nun von den Leuten des Pharaos die Drohung des HERRN f\u00fcrchtete, der brachte seine Knechte und sein Vieh unter Dach und Fach in Sicherheit;<br>21 wer aber die Drohung des HERRN nicht beachtete, der lie\u00df seine Knechte und sein Vieh im Freien.<br>22 Da gebot der HERR dem Mose: \u00bbStrecke deine Hand gen Himmel aus, damit Hagel in ganz \u00c4gypten falle auf Menschen und Vieh und auf alles, was in \u00c4gypten auf den Feldern gewachsen ist!\u00ab<br>23 Als nun Mose seinen Stab gen Himmel ausstreckte, lie\u00df der HERR donnern und hageln, und Feuer fuhr zur Erde nieder, und der HERR lie\u00df Hagel auf \u00c4gypten regnen;<br>24 mit dem Hagel aber kamen unaufh\u00f6rliche Blitze mitten in den Hagel hinein so furchtbar, wie man etwas Derartiges in ganz \u00c4gypten noch nicht erlebt hatte, seit es von einem Volk bewohnt war.<br>25 Der Hagel erschlug in ganz \u00c4gypten alles, was sich im Freien befand, Menschen wie Tiere; auch alle Feldgew\u00e4chse zerschlug der Hagel und zerschmetterte alle B\u00e4ume auf dem Felde.<br>26 Nur im Lande Gosen, wo die Israeliten wohnten, fiel kein Hagel.<br>27 Da lie\u00df der Pharao Mose und Aaron rufen und sagte zu ihnen: \u00bbDiesmal habe ich mich vers\u00fcndigt: der HERR ist im Recht, ich aber und mein Volk sind im Unrecht!<br>28 Legt F\u00fcrbitte beim HERRN ein; denn der Donnerschl\u00e4ge Gottes und des Hagels ist nun mehr als genug: ich will euch ziehen lassen, und ihr sollt nicht l\u00e4nger hier bleiben!\u00ab<br>29 Da antwortete ihm Mose: \u00bbSobald ich zur Stadt hinausgehe, will ich meine H\u00e4nde zum HERRN ausbreiten; dann werden die Donnerschl\u00e4ge aufh\u00f6ren, und kein Hagel wird mehr fallen, damit du erkennst, da\u00df die Erde dem HERRN geh\u00f6rt.<br>30 Aber ich wei\u00df wohl: du und deine Diener, ihr f\u00fcrchtet euch immer noch nicht vor Gott dem HERRN.\u00ab<br>31 Der Flachs und die Gerste waren zerschlagen, denn die Gerste stand schon in \u00c4hren und der Flachs in Bl\u00fcte;<br>32 aber der Weizen und der Spelt waren nicht zerschlagen, weil sie sp\u00e4tzeitig sind.<br>33 Als Mose dann vom Pharao hinweg aus der Stadt hinausgegangen war, breitete er seine H\u00e4nde zum HERRN aus; da h\u00f6rten die Donnerschl\u00e4ge und der Hagel auf, und auch der Regen str\u00f6mte nicht mehr auf die Erde nieder.<br>34 Als nun der Pharao sah, da\u00df der Regen, der Hagel und der Donner aufgeh\u00f6rt hatten, fuhr er fort zu s\u00fcndigen und verstockte sein Herz, er samt seinen Dienern.<br>35 So blieb denn das Herz des Pharaos hart, und er lie\u00df die Israeliten nicht ziehen, wie der HERR es durch Mose vorausgesagt hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf sagte der HERR zu Mose: \u00bbGehe zum Pharao! Denn ich selbst habe ihm und seinen Dienern das Herz verh\u00e4rtet, um diese meine Zeichen in ihrer Mitte zu verrichten,<br>2 und damit du deinen Kindern und Kindeskindern einst erz\u00e4hlen kannst, wie ich gegen die \u00c4gypter vorgegangen bin und welche Zeichen ich unter ihnen vollf\u00fchrt habe: erkennen sollt ihr, da\u00df ich der HERR bin!\u00ab<br>3 Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und sagten zu ihm: \u00bbSo hat der HERR, der Gott der Hebr\u00e4er, gesprochen: \u203aWie lange willst du dich noch str\u00e4uben, dich vor mir zu dem\u00fctigen? La\u00df mein Volk ziehen, damit es mir diene!<br>4 Denn wenn du dich weigerst, mein Volk ziehen zu lassen, so will ich morgen Heuschrecken in dein Land kommen lassen;<br>5 die werden die Oberfl\u00e4che des Erdbodens so bedecken, da\u00df man den Erdboden nicht mehr wird sehen k\u00f6nnen, und sollen alles auffressen, was von dem Hagelwetter verschont geblieben und euch noch \u00fcbriggelassen ist; sie sollen auch alle B\u00e4ume abfressen, die euch auf dem Felde wachsen;<br>6 sie sollen auch deine Pal\u00e4ste und die H\u00e4user aller deiner Diener und die H\u00e4user aller \u00c4gypter anf\u00fcllen, wie es deine V\u00e4ter und die V\u00e4ter deiner V\u00e4ter, seitdem sie auf dem Erdboden gewesen sind, bis auf den heutigen Tag nicht erlebt haben!\u2039\u00ab Damit wandte er sich und verlie\u00df den Pharao.<br>7 Da sagten die Diener des Pharaos zu ihm: \u00bbWie lange soll dieser Mensch uns noch ungl\u00fccklich machen? La\u00df doch die Leute ziehen, damit sie dem HERRN, ihrem Gott, dienen! Siehst du noch nicht ein, da\u00df \u00c4gypten zugrunde gerichtet wird?\u00ab<br>8 Hierauf holte man Mose und Aaron zum Pharao zur\u00fcck, und er sagte zu ihnen: \u00bbZieht hin und dient dem HERRN, eurem Gott! Wer soll denn alles hinziehen?\u00ab<br>9 Da antwortete Mose: \u00bbMit jung und alt wollen wir hinausziehen, mit unsern S\u00f6hnen und unsern T\u00f6chtern, mit unserm Kleinvieh und unsern Rindern wollen wir hinausziehen; denn wir haben ein Fest des HERRN zu feiern.\u00ab<br>10 Da antwortete er ihnen: \u00bbM\u00f6ge der HERR ebenso mit euch sein, wie ich euch mit Weib und Kind ziehen lasse! Seht ihr wohl, da\u00df ihr B\u00f6ses im Sinn habt?<br>11 Daraus wird nichts! Ihr M\u00e4nner m\u00f6gt hinziehen und dem HERRN dienen: das ist ja auch euer Begehr gewesen!\u00ab Hierauf wies man sie vom Pharao weg.<br>12 Da gebot der HERR dem Mose: \u00bbStrecke deine Hand \u00fcber das Land \u00c4gypten aus, damit die Heuschrecken \u00fcber das Land kommen und alle Feldgew\u00e4chse abfressen, alles, was der Hagel \u00fcbriggelassen hat!\u00ab<br>13 Da streckte Mose seinen Stab \u00fcber das Land \u00c4gypten aus, und der HERR lie\u00df einen Ostwind \u00fcber das Land hin wehen jenen ganzen Tag und die ganze Nacht; als es dann Morgen wurde, hatte der Ostwind die Heuschrecken herbeigebracht.<br>14 So kamen denn die Heuschrecken \u00fcber das ganze Land \u00c4gypten und lie\u00dfen sich in allen Teilen \u00c4gyptens in gewaltiger Menge nieder; nie zuvor waren so viele Heuschrecken dagewesen wie damals, und k\u00fcnftig wird es nie wieder so viele geben.<br>15 Sie bedeckten die Oberfl\u00e4che des ganzen Landes, so da\u00df der Erdboden nicht mehr zu sehen war, und sie fra\u00dfen alle Feldgew\u00e4chse ab und alle Baumfr\u00fcchte, die der Hagel \u00fcbriggelassen hatte, so da\u00df nichts Gr\u00fcnes mehr an den B\u00e4umen und an den Feldgew\u00e4chsen im ganzen Lande \u00c4gypten \u00fcbrigblieb.<br>16 Da lie\u00df der Pharao in aller Eile Mose und Aaron rufen und sagte: \u00bbIch habe mich am HERRN, eurem Gott, und an euch vers\u00fcndigt!<br>17 Und nun vergib mir meine Verfehlung nur noch dies eine Mal und betet zum HERRN, eurem Gott, da\u00df er wenigstens dieses Verderben von mir abwende!\u00ab<br>18 Als nun (Mose) vom Pharao weggegangen war und zum HERRN gebetet hatte,<br>19 da wandte der HERR den Wind, so da\u00df er sehr stark aus dem Westen wehte; der hob die Heuschrecken auf und warf sie ins Schilfmeer, so da\u00df keine einzige Heuschrecke im ganzen Bereich von \u00c4gypten \u00fcbrigblieb.<br>20 Aber der HERR verh\u00e4rtete das Herz des Pharaos, so da\u00df er die Israeliten nicht ziehen lie\u00df.<br>21 Hierauf gebot der HERR dem Mose: \u00bbStrecke deine Hand gen Himmel aus, damit eine Finsternis \u00fcber das Land \u00c4gypten komme, so dicht, da\u00df man sie greifen kann.\u00ab<br>22 Als nun Mose seine Hand gen Himmel ausgestreckt hatte, entstand eine Finsternis im ganzen Land \u00c4gypten drei Tage lang.<br>23 Kein Mensch konnte den andern sehen, und keiner erhob sich von seinem Platz drei Tage lang; aber die Israeliten hatten alle hellen Tag in ihren Wohnsitzen.<br>24 Da lie\u00df der Pharao Mose rufen und sagte: \u00bbZieht hin, dient dem HERRN! Nur euer Kleinvieh und eure Rinder sollen hier zur\u00fcckbleiben; auch eure Frauen und Kinder m\u00f6gen mit euch gehen!\u00ab<br>25 Da antwortete Mose: \u00bbNicht nur mu\u00dft du selbst uns Tiere zu Schlacht- und Brandopfern mitgeben, damit wir sie dem HERRN, unserm Gott, darbringen,<br>26 sondern auch unser Vieh mu\u00df mit uns ziehen: keine Klaue darf zur\u00fcckbleiben! Denn davon m\u00fcssen wir Tiere zur Verehrung des HERRN, unsers Gottes, nehmen; wir wissen ja nicht, was wir dem HERRN zu opfern haben, ehe wir an Ort und Stelle sind.\u00ab<br>27 Aber der HERR verh\u00e4rtete das Herz des Pharaos, so da\u00df er sie nicht ziehen lassen wollte,<br>28 sondern zu Mose sagte: \u00bbHinweg von mir! H\u00fcte dich, mir nochmals vor die Augen zu treten! Denn sobald du dich wieder vor mir sehen l\u00e4\u00dft, bist du des Todes!\u00ab<br>29 Da antwortete Mose: \u00bbDu hast recht geredet: ich werde dir nicht wieder vor die Augen treten!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Darauf sagte der HERR zu Mose: \u00bbNoch eine einzige Plage will ich \u00fcber den Pharao und \u00fcber \u00c4gypten kommen lassen; alsdann wird er euch von hier ziehen lassen, ja er wird, wenn er euch bedingungslos entl\u00e4\u00dft, euch sogar gewaltsam von hier wegtreiben.<br>2 Gib nun dem Volke die bestimmte Weisung, da\u00df sie sich insgesamt, M\u00e4nner wie Weiber, silberne und goldene Wertsachen von ihren Nachbarn und Nachbarinnen erbitten.\u00ab<br>3 Der HERR stimmte dann die \u00c4gypter g\u00fcnstig gegen das Volk; auch stand Mose in den Augen der Diener des Pharaos und des ganzen \u00e4gyptischen Volkes als ein gro\u00dfer Mann da.<br>4 Hierauf sagte Mose: \u00bbSo hat der HERR gesprochen: \u203aUm Mitternacht will ich mitten durch \u00c4gypten schreiten;<br>5 da soll dann jede Erstgeburt in \u00c4gypten sterben, vom erstgeborenen Sohn des Pharaos an, der auf seinem Thron sitzt, bis zum Erstgeborenen der Magd, die hinter der Handm\u00fchle sitzt, auch alles Erstgeborene vom Vieh.<br>6 Da wird sich ein gro\u00dfes Wehgeschrei im ganzen Land \u00c4gypten erheben, wie ein solches noch nie dagewesen ist und nie wieder stattfinden wird.<br>7 Aber gegen keinen Israeliten, weder gegen einen Menschen noch gegen das Vieh, soll auch nur ein Hund ein Knurren h\u00f6ren lassen, damit ihr erkennt, da\u00df der HERR eine Scheidung zwischen den \u00c4gyptern und den Israeliten macht.\u2039<br>8 Dann werden alle diese deine Diener zu mir herabkommen, sich vor mir niederwerfen und bitten: \u203aZiehe weg, du und das ganze Volk, das deiner Leitung folgt!\u2039, und danach werde ich wegziehen.\u00ab Hierauf ging (Mose) vom Pharao weg in gl\u00fchendem Zorn.<br>9 Der HERR hatte aber zu Mose gesagt: \u00bbDer Pharao wird nicht auf euch h\u00f6ren, damit meine Wunder in \u00c4gypten zahlreich werden.\u00ab<br>10 So haben denn Mose und Aaron alle diese Wunder vor dem Pharao vollf\u00fchrt; aber der HERR verstockte das Herz des Pharaos, so da\u00df er die Israeliten aus seinem Lande nicht ziehen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anordnungen \u00fcber die Zubereitung und das Essen des Passahlammes<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Darauf gebot der HERR dem Mose und Aaron im Lande \u00c4gypten folgendes:<br>2 \u00bbDer gegenw\u00e4rtige Monat soll euch als Anfangsmonat gelten! Der erste soll er euch unter den Monaten des Jahres sein!<br>3 Gebt der ganzen Gemeinde Israel folgende Weisungen: Am zehnten Tage dieses Monats, da nehme sich jeder (Hausvater) ein Lamm, f\u00fcr je eine Familie ein Lamm;<br>4 und wenn eine Familie zu klein f\u00fcr ein ganzes Lamm ist, so nehme er und sein ihm zun\u00e4chst wohnender Nachbar eins gemeinsam nach der Zahl der Seelen! Ihr sollt auf das Lamm so viele Personen rechnen, als zum Verzehren erforderlich sind!<br>5 Es m\u00fcssen fehlerlose, m\u00e4nnliche, einj\u00e4hrige L\u00e4mmer sein; von den Schafen oder von den Ziegen sollt ihr sie nehmen.<br>6 Bis zum vierzehnten Tage dieses Monats sollt ihr sie in Verwahrung haben; dann soll die gesamte Volksgemeinde Israel sie zwischen den beiden Abenden schlachten!<br>7 Hierauf sollen sie etwas von dem Blut nehmen und es an die beiden T\u00fcrpfosten und an die Oberschwelle an den H\u00e4usern streichen, in denen sie die Mahlzeit halten.<br>8 Sie sollen dann das Fleisch noch in derselben Nacht essen, und zwar am Feuer gebraten, und dazu unges\u00e4uertes Brot; mit bitteren Kr\u00e4utern sollen sie es essen.<br>9 Ihr d\u00fcrft nichts davon roh oder im Wasser gekocht genie\u00dfen, sondern am Feuer gebraten, und zwar so, da\u00df der Kopf noch mit den Beinen und mit dem Rumpf zusammenh\u00e4ngt!<br>10 Ihr d\u00fcrft nichts davon bis zum andern Morgen \u00fcbriglassen, sondern was etwa davon bis zum Morgen \u00fcbrigbleibt, sollt ihr im Feuer verbrennen.<br>11 Und auf folgende Weise sollt ihr es essen: eure H\u00fcften geg\u00fcrtet, eure Schuhe an den F\u00fc\u00dfen und euren Stab in der Hand; und in \u00e4ngstlicher Hast sollt ihr es essen: ein Vor\u00fcbergehen des HERRN ist es.<br>12 Denn ich will in dieser Nacht durch das Land \u00c4gypten schreiten und alle Erstgeburt in \u00c4gypten sterben lassen sowohl von den Menschen als vom Vieh, und ich will an allen \u00e4gyptischen G\u00f6ttern ein Strafgericht vollziehen, ich, der HERR!<br>13 Dabei soll dann das Blut an den H\u00e4usern, in denen ihr euch befindet, ein Zeichen zu eurem Schutz sein; denn wenn ich das Blut sehe, will ich schonend an euch vor\u00fcbergehen, und es soll euch kein t\u00f6dliches Verderben treffen, wenn ich den Schlag gegen das Land \u00c4gypten f\u00fchre.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anordnungen \u00fcber die siebent\u00e4gige Feier des Festes der unges\u00e4uerten Brote<\/h3>\n\n\n\n<p>14 \u00bbDieser Tag soll dann f\u00fcr euch ein Ged\u00e4chtnistag sein, den ihr zu Ehren des HERRN festlich begehen sollt! Von Geschlecht zu Geschlecht sollt ihr ihn als eine ewige Satzung feiern!<br>15 Sieben Tage lang sollt ihr unges\u00e4uertes Brot essen; gleich am ersten Tage sollt ihr allen Sauerteig aus euren H\u00e4usern entfernen; denn jeder, der vom ersten bis zum siebten Tage Ges\u00e4uertes i\u00dft, ein solcher Mensch soll aus Israel ausgerottet werden!<br>16 Weiter soll am ersten Tage eine heilige Festversammlung bei euch stattfinden und ebenso am siebten Tage eine heilige Festversammlung: keinerlei Arbeit darf an diesen (beiden Tagen) verrichtet werden! Nur was ein jeder zum Essen n\u00f6tig hat, das allein darf von euch zubereitet werden!<br>17 So beobachtet denn das Fest der unges\u00e4uerten Brote! Denn an eben diesem Tage habe ich eure Heerscharen aus dem Land \u00c4gypten hinausgef\u00fchrt; darum sollt ihr diesen Tag von Geschlecht zu Geschlecht als eine ewige Satzung beobachten!<br>18 Im ersten Monat, am vierzehnten Tage des Monats, am Abend sollt ihr unges\u00e4uertes Brot essen bis zum Abend des einundzwanzigsten Tages des Monats!<br>19 Sieben Tage lang darf kein Sauerteig in euren H\u00e4usern zu finden sein; denn wer da Ges\u00e4uertes i\u00dft, ein solcher Mensch soll aus der Gemeinde Israel ausgerottet werden, er sei ein Fremder oder ein Einheimischer im Lande!<br>20 Nichts Ges\u00e4uertes d\u00fcrft ihr essen: \u00fcberall, wo ihr auch wohnen m\u00f6gt, sollt ihr unges\u00e4uertes Brot essen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mose teilt den \u00c4ltesten die Vorschriften \u00fcber das Passah mit<\/h3>\n\n\n\n<p>21 Da berief Mose alle \u00c4ltesten der Israeliten und sagte zu ihnen: \u00bbGeht hin und holt euch Kleinvieh, f\u00fcr jede Familie ein St\u00fcck, und schlachtet es als Passah!<br>22 Dann nehmt einen B\u00fcschel Ysop, taucht ihn in das Blut im Becken und streicht etwas von dem Blut im Becken an die Oberschwelle und an die beiden Pfosten der T\u00fcr; keiner von euch darf aber bis zum andern Morgen aus der T\u00fcr seines Hauses hinausgehen!<br>23 Wenn dann der HERR einherschreitet, um die \u00c4gypter sterben zu lassen, und er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden T\u00fcrpfosten sieht, so wird der HERR an der T\u00fcr schonend vor\u00fcbergehen und dem W\u00fcrgengel nicht gestatten, in eure H\u00e4user einzutreten, um euch sterben zu lassen.<br>24 Ihr sollt aber dieses Gebot als eine Satzung f\u00fcr euch und eure Kinder auf ewige Zeiten beobachten!<br>25 Auch wenn ihr in das Land kommt, das der HERR euch nach seiner Verhei\u00dfung geben wird, sollt ihr diesen heiligen Brauch stets beobachten!<br>26 Wenn eure Kinder euch dann fragen: \u203aWas bedeutet dieser Brauch bei euch?\u2039,<br>27 so sollt ihr antworten: \u203aEs ist das Passahopfer f\u00fcr den HERRN, der in \u00c4gypten an den H\u00e4usern der Israeliten schonend vor\u00fcbergegangen ist: w\u00e4hrend er die \u00c4gypter sterben lie\u00df, hat er unsere H\u00e4user verschont.\u2039\u00ab Da verneigte sich das Volk und warf sich zur Erde nieder.<br>28 Hierauf gingen die Israeliten hin und taten so; wie der HERR dem Mose und Aaron geboten hatte, so taten sie.<br>29 Um Mitternacht aber begab es sich, da\u00df der HERR alle Erstgeburten im Lande \u00c4gypten sterben lie\u00df, vom erstgeborenen Sohn des Pharaos an, der auf seinem Thron sa\u00df, bis zum Erstgeborenen des Gefangenen, der im Kerker lag, auch alles Erstgeborene des Viehs.<br>30 Da stand der Pharao in dieser Nacht auf, er und alle seine Diener und alle \u00fcbrigen \u00c4gypter, und es erhob sich ein gro\u00dfes Wehgeschrei in \u00c4gypten; denn es gab kein Haus, in dem nicht ein Toter gelegen h\u00e4tte.<br>31 Da lie\u00df (der Pharao) noch in der Nacht Mose und Aaron rufen und sagte: \u00bbMacht euch auf, zieht aus meinem Volk hinweg, sowohl ihr als auch die Israeliten! Geht hin und dient dem HERRN, wie ihr gesagt habt!<br>32 Auch euer Kleinvieh und eure Rinder nehmt mit, wie ihr gesagt habt: geht hin und bittet auch f\u00fcr mich um Segen!\u00ab<br>33 Auch die \u00c4gypter dr\u00e4ngten das Volk zu schleunigem Aufbruch aus dem Lande; denn sie dachten: \u00bbWir sind (sonst) alle des Todes!\u00ab<br>34 Da nahm das Volk seinen Brotteig, noch ehe er ges\u00e4uert war, ihre Backsch\u00fcsseln, die sie, in ihre M\u00e4ntel gewickelt, auf den Schultern trugen.<br>35 Die Israeliten hatten aber (zuvor) die Weisung Moses befolgt und sich von den \u00c4gyptern silberne und goldene Wertsachen sowie Kleider erbeten;<br>36 und der HERR hatte dabei die \u00c4gypter gegen das Volk g\u00fcnstig gestimmt, so da\u00df sie ihnen das Erbetene gew\u00e4hrten; und so pl\u00fcnderten sie die \u00c4gypter aus.<br>37 So brachen denn die Israeliten von Ramses nach Sukkoth zu auf, ungef\u00e4hr 600000 Mann zu Fu\u00df, die M\u00e4nner allein, ungerechnet die Weiber und Kinder.<br>38 Auch viel zusammengelaufenes Volk zog mit ihnen, dazu Kleinvieh und Rinder, eine gewaltige Menge Vieh.<br>39 Aus dem Teig aber, den sie aus \u00c4gypten mitgenommen hatten, buken sie (unterwegs) unges\u00e4uerte Brotkuchen; denn er war unges\u00e4uert, weil man sie aus \u00c4gypten vertrieben und ihnen keine Zeit gelassen hatte; daher hatten sie auch f\u00fcr keine Wegzehrung sorgen k\u00f6nnen.<br>40 Die Zeit aber, w\u00e4hrend welcher die Israeliten in \u00c4gypten gewohnt hatten, betrug 430 Jahre;<br>41 und nach Ablauf dieser 430 Jahre, und zwar an eben jenem Tage, zogen alle Heerscharen des HERRN aus dem Land \u00c4gypten weg.<br>42 Eine Nacht des Wachens f\u00fcr den HERRN war das, damit er sie aus \u00c4gypten wegf\u00fchre; eben diese Nacht ist dem HERRN geweiht als ein von allen Israeliten f\u00fcr alle ihre k\u00fcnftigen Geschlechter zu beobachtendes Wachen.<br>43 Da sagte der HERR zu Mose und Aaron: \u00bbDies ist die Verordnung f\u00fcr das Passah: Kein Fremder darf davon essen;<br>44 aber jeder f\u00fcr Geld gekaufte Knecht darf davon essen, sobald er beschnitten worden ist.<br>45 Ein Beisasse oder Lohnarbeiter d\u00fcrfen nicht davon essen.<br>46 In einem und demselben Hause mu\u00df es gegessen werden; man darf nichts von dem Fleisch aus dem Hause hinausbringen, und keinen Knochen d\u00fcrft ihr an ihm zerbrechen.<br>47 Die ganze Gemeinde der Israeliten soll es feiern;<br>48 und wenn ein Fremder sich unter euch aufh\u00e4lt und das Passah zu Ehren des HERRN feiern will, so m\u00fcssen zuvor alle m\u00e4nnlichen Personen seiner Familie beschnitten werden: alsdann darf er an der Feier teilnehmen und soll den Einheimischen des Landes gleichgeachtet sein; aber kein Unbeschnittener darf davon essen.<br>49 Ein und dasselbe Gesetz soll f\u00fcr den Einheimischen und f\u00fcr den Fremden gelten, der in eurer Mitte weilt!\u00ab<br>50 Da taten alle Israeliten so; wie der HERR dem Mose und Aaron geboten hatte, genau so taten sie. \u2013<br>51 An eben diesem Tage, an welchem der HERR die Israeliten aus \u00c4gypten nach ihren Heerscharen hinwegf\u00fchrte,<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<p>1 gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbHeilige mir alles Erstgeborene, alles, was bei den Israeliten zuerst aus dem Mutterscho\u00df ans Tageslicht hervortritt, von Menschen wie vom Vieh: es geh\u00f6rt mir!\u00ab<br>3 Hierauf sagte Mose zum Volk: \u00bbGedenkt des heutigen Tages, an dem ihr aus \u00c4gypten weggezogen seid, aus dem Hause der Knechtschaft! Denn mit starker Hand hat der HERR euch von dort weggef\u00fchrt; daher darf nichts Ges\u00e4uertes gegessen werden!<br>4 Heute zieht ihr aus im Monat Abib.<br>5 Wenn dich nun der HERR in das Land der Kanaan\u00e4er, Hethiter, Amoriter, Hewiter und Jebusiter gebracht hat, dessen Verleihung er deinen V\u00e4tern einst zugeschworen hat, ein Land, das von Milch und Honig \u00fcberflie\u00dft, so sollst du diesen heiligen Brauch in diesem Monat beobachten:<br>6 Sieben Tage lang sollst du unges\u00e4uertes Brot essen, und am siebten Tage findet ein Fest zu Ehren des HERRN statt!<br>7 W\u00e4hrend der sieben Tage soll unges\u00e4uertes Brot gegessen werden, und nichts Ges\u00e4uertes und kein Sauerteig darf in deinem ganzen Gebiet zu finden sein!<br>8 Deinen Kindern aber sollst du an diesem Tage folgendes kundtun: \u203a(Diesen Brauch beobachte ich) zur Erinnerung an das, was der HERR an mir getan hat, als ich aus \u00c4gypten auszog.\u2039<br>9 Und (dieser Brauch) soll dir gleichsam ein Denkzeichen an deiner Hand und ein Erinnerungsmal auf deiner Stirn sein, damit das Gesetz des HERRN in deinem Munde lebendig bleibt; denn mit starker Hand hat der HERR dich aus \u00c4gypten weggef\u00fchrt.<br>10 Darum sollst du diese Satzung zur bestimmten Zeit Jahr f\u00fcr Jahr beobachten!\u00ab<br>11 \u00bbWenn der HERR dich dann, wie er es dir und deinen V\u00e4tern zugeschworen hat, in das Land der Kanaan\u00e4er gebracht und es dir zum Besitz gegeben hat,<br>12 so sollst du dem HERRN alles weihen, was zuerst aus dem Mutterscho\u00df ans Tageslicht hervortritt! Auch jeder erste Wurf des Viehs, der dir zuteil wird, soweit er m\u00e4nnlich ist, geh\u00f6rt dem HERRN.<br>13 Jedes erstgeborene Eself\u00fcllen aber sollst du mit einem St\u00fcck Kleinvieh loskaufen; oder, wenn du es nicht loskaufen willst, so brich ihm das Genick! Weiter sollst du jede Erstgeburt vom Menschen bei deinen S\u00f6hnen loskaufen!<br>14 Wenn dann dein Sohn k\u00fcnftig die Frage an dich richtet: \u203aWas bedeutet dieser Brauch?\u2039, so antworte ihm: \u203aMit starker Hand hat der HERR uns aus \u00c4gypten, aus dem Hause der Knechtschaft, weggef\u00fchrt.<br>15 Denn weil der Pharao sich hartn\u00e4ckig dagegen str\u00e4ubte, uns ziehen zu lassen, hat der HERR alle Erstgeburt in \u00c4gypten sterben lassen, von den Erstgeborenen der Menschen an bis zur Erstgeburt des Viehs; darum opfere ich dem HERRN alle m\u00e4nnlichen Erstgeburten, aber jeden Erstgeborenen meiner S\u00f6hne kaufe ich los.\u2039<br>16 Und dieser Brauch soll dir gleichsam ein Denkzeichen an deiner Hand und ein Erinnerungsmal auf deiner Stirn sein; denn mit starker Hand hat der HERR uns aus \u00c4gypten weggef\u00fchrt!\u00ab<br>17 Als nun der Pharao das Volk hatte ziehen lassen, f\u00fchrte Gott sie nicht in der Richtung nach dem Lande der Philister, obgleich dies der n\u00e4chste Weg gewesen w\u00e4re; denn Gott dachte: Das Volk k\u00f6nnte es sich gereuen lassen, wenn es Krieg in Aussicht h\u00e4tte, und m\u00f6chte wieder nach \u00c4gypten zur\u00fcckkehren.<br>18 Darum lie\u00df Gott das Volk sich seitw\u00e4rts in der Richtung nach der W\u00fcste, gegen das Schilfmeer hin, wenden, und kampfger\u00fcstet zogen die Israeliten aus \u00c4gypten ab.<br>19 Mose nahm aber die Gebeine Josephs mit; denn dieser hatte die Israeliten feierlich schw\u00f6ren lassen und gebeten: \u00bbWenn Gott sich einst an euch gn\u00e4dig erweist, dann nehmt meine Gebeine von hier mit euch!\u00ab<br>20 So brachen sie denn von Sukkoth auf und lagerten in Etham am Rande der W\u00fcste.<br>21 Der HERR aber zog vor ihnen her, bei Tage in einer Wolkens\u00e4ule, um ihnen den Weg zu zeigen, und nachts in einer Feuers\u00e4ule, um ihnen zu leuchten, damit sie bei Tag und bei Nacht wandern k\u00f6nnten:<br>22 nicht wich die Wolkens\u00e4ule bei Tage und nicht die Feuers\u00e4ule nachts von der Spitze des Zuges.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 14<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbBefiehl den Israeliten umzukehren und \u00f6stlich von Pi-Hahiroth zwischen Migdol und dem Meer zu lagern! Gerade gegen\u00fcber von Baal-Zephon sollt ihr am Meer lagern!<br>3 Dann wird der Pharao von den Israeliten denken: \u203aRatlos irren sie im Lande umher, die W\u00fcste h\u00e4lt sie umschlossen!\u2039<br>4 Dann will ich das Herz des Pharaos verh\u00e4rten, da\u00df er sie verfolgt, damit ich mich am Pharao und an seiner ganzen Heeresmacht verherrliche und damit die \u00c4gypter erkennen, da\u00df ich der HERR bin.\u00ab Und sie taten so.<br>5 Als nun dem K\u00f6nig von \u00c4gypten gemeldet wurde, da\u00df das Volk entwichen sei, trat bei ihm und seinen Dienern eine Sinnes\u00e4nderung dem Volk gegen\u00fcber ein, und sie sagten: \u00bbWas haben wir da getan, da\u00df wir die Israeliten aus unserm Dienst entlassen haben!\u00ab<br>6 So lie\u00df er denn seinen Streitwagen anschirren und nahm sein Kriegsvolk mit sich;<br>7 sechshundert auserlesene Kriegswagen nahm er mit und was sonst an Kriegswagen in \u00c4gypten vorhanden war und die besten K\u00e4mpfer auf einem jeden von ihnen.<br>8 Denn der HERR hatte das Herz des Pharaos, des K\u00f6nigs von \u00c4gypten, verh\u00e4rtet, so da\u00df er die Israeliten verfolgte, obgleich diese mit hocherhobener Hand ausgezogen waren.<br>9 So setzten denn die \u00c4gypter ihnen nach und holten sie ein, als sie sich eben am Meer gelagert hatten, alle Rosse und Wagen des Pharaos, seine Reiter und \u00fcberhaupt seine Heeresmacht, bei Pi-Hahiroth, Baal-Zephon gegen\u00fcber.<br>10 Als nun der Pharao nahe herangekommen war und die Israeliten hinschauten und die \u00c4gypter erblickten, die hinter ihnen herzogen, da gerieten die Israeliten in gro\u00dfe Angst und schrien zum HERRN<br>11 und sagten zu Mose: \u00bbHast du uns etwa deshalb, weil es in \u00c4gypten keine Gr\u00e4ber gab, mitgenommen, damit wir in der W\u00fcste sterben? Was hast du uns da angetan, da\u00df du uns aus \u00c4gypten weggef\u00fchrt hast!<br>12 Haben wir dir nicht schon in \u00c4gypten aufs bestimmteste erkl\u00e4rt: \u203aLa\u00df uns in Ruhe: wir wollen den \u00c4gyptern dienen!\u2039; denn besser w\u00e4re es f\u00fcr uns, den \u00c4gyptern zu dienen, als hier in der W\u00fcste zu sterben!\u00ab<br>13 Da entgegnete Mose dem Volk: \u00bbF\u00fcrchtet euch nicht! Haltet nur stand, so werdet ihr sehen, welche Rettung euch der HERR heute noch schaffen wird! Denn so, wie ihr die \u00c4gypter heute seht, werdet ihr sie in alle Ewigkeit nicht wieder sehen.<br>14 Der HERR wird f\u00fcr euch streiten, verhaltet ihr euch nur ruhig!\u00ab<br>15 Da sagte der HERR zu Mose: \u00bbWas schreist du zu mir? Befiehl den Israeliten aufzubrechen.<br>16 Du aber hebe deinen Stab empor, strecke deine Hand \u00fcber das Meer aus und spalte es, damit die Israeliten mitten durch das Meer hindurch auf trockenem Boden ziehen k\u00f6nnen.<br>17 Ich aber will dann das Herz der \u00c4gypter verh\u00e4rten, da\u00df sie hinter ihnen herziehen, und will mich am Pharao und an seiner ganzen Heeresmacht, an seinen Wagen und Reitern, verherrlichen;<br>18 und die \u00c4gypter sollen erkennen, da\u00df ich der HERR bin, wenn ich mich am Pharao, an seinen Wagen und Reitern verherrlicht habe.\u00ab<br>19 Da \u00e4nderte der Engel Gottes, der (bisher) vor dem Heer der Israeliten hergezogen war, seine Stellung und trat hinter sie; infolgedessen ging auch die Wolkens\u00e4ule vorn vor ihnen weg und trat hinter sie,<br>20 so da\u00df sie zwischen das Heer der \u00c4gypter und das Heer der Israeliten zu stehen kam; und sie zeigte sich dort als Wolke und Finsternis, w\u00e4hrend sie hier die Nacht erleuchtete; so gerieten beide Heere die ganze Nacht hindurch nicht feindlich aneinander.<br>21 Als dann Mose seine Hand \u00fcber das Meer ausstreckte, dr\u00e4ngte der HERR das Meer durch einen starken Ostwind die ganze Nacht hindurch zur\u00fcck und legte den Meeresboden trocken, und die Wasser spalteten sich.<br>22 So gingen denn die Israeliten trocknen Fu\u00dfes mitten durch das Meer, w\u00e4hrend die Wasser ihnen wie eine Wand zur Rechten und zur Linken standen.<br>23 Die \u00c4gypter aber eilten ihnen nach und zogen hinter ihnen her, alle Rosse des Pharaos, seine Wagen und seine Reiter, mitten ins Meer hinein.<br>24 Zur Zeit der Morgenwache aber schaute der HERR in der Feuer- und Wolkens\u00e4ule hin auf das Heer der \u00c4gypter und brachte ihren Zug in Verwirrung;<br>25 er lie\u00df die R\u00e4der ihrer Wagen abspringen und machte, da\u00df sie nur m\u00fchsam vorw\u00e4rts kamen. Da riefen die \u00c4gypter: \u00bbLa\u00dft uns vor den Israeliten fliehen, denn der HERR streitet f\u00fcr sie gegen die \u00c4gypter!\u00ab<br>26 Da gebot der HERR dem Mose: \u00bbStrecke deine Hand \u00fcber das Meer aus: damit die Wasser auf die \u00c4gypter, auf ihre Wagen und ihre Reiter, zur\u00fcckstr\u00f6men!\u00ab<br>27 So streckte denn Mose seine Hand \u00fcber das Meer aus, da kehrte das Meer bei Tagesanbruch in sein altes Bett zur\u00fcck, w\u00e4hrend die \u00c4gypter ihm gerade entgegen flohen; und der HERR st\u00fcrzte die \u00c4gypter mitten ins Meer hinein.<br>28 Denn als die Wasser zur\u00fcckgestr\u00f6mt waren, bedeckten sie die Wagen und die Reiter der ganzen Heeresmacht des Pharaos, die hinter ihnen her ins Meer gezogen waren, so da\u00df auch nicht einer von ihnen am Leben blieb.<br>29 Die Israeliten aber waren trocknen Fu\u00dfes mitten durch das Meer gezogen, w\u00e4hrend die Wasser ihnen wie eine Wand zur Rechten und zur Linken standen.<br>30 So rettete der HERR die Israeliten an diesem Tage aus der Hand der \u00c4gypter, und Israel sah die \u00c4gypter tot am Meeresufer liegen.<br>31 Als die Israeliten aber die gro\u00dfe Wundertat sahen, die der HERR an den \u00c4gyptern vollbracht hatte, da f\u00fcrchtete das Volk den HERRN, und sie glaubten an den HERRN und an seinen Knecht Mose.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 15<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Damals sangen Mose und die Israeliten zum Preise des HERRN folgendes Lied: Singen will ich dem HERRN, denn hocherhaben ist er; Rosse und Reiter hat er ins Meer gest\u00fcrzt.<br>2 Meine St\u00e4rke und mein Lobgesang ist der HERR, der mir Rettung geschafft hat; er ist mein Gott: ihn will ich preisen, meiner V\u00e4ter Gott: ihn will ich erheben!<br>3 Der HERR ist ein Kriegsheld, HERR ist sein Name.<br>4 Die Wagen des Pharaos und seine Macht hat er ins Meer gest\u00fcrzt, seine auserlesenen Krieger sind im Schilfmeer versunken.<br>5 Die Fluten haben sie bedeckt, wie Steine sind sie in die Tiefen gefahren.<br>6 Deine Rechte, o HERR, ist herrlich durch Kraft; deine Rechte, o HERR, zerschmettert den Feind.<br>7 Durch die F\u00fclle deiner Hoheit vernichtest du deine Gegner; du l\u00e4\u00dft deine Zornglut ausgehn: die verzehrt sie wie Spreu.<br>8 Durch den Hauch deiner Nase t\u00fcrmten die Wasser sich hoch, wie ein Wall standen die Fluten aufrecht, die Wogen erstarrten mitten im Meer.<br>9 Da dachte der Feind: \u00bbIch will nachsetzen, einholen, will Beute verteilen, meine Gier soll sich letzen an ihnen! z\u00fccken will ich mein Schwert, meine Hand soll sie tilgen!\u00ab<br>10 Da bliesest du mit deinem Odem: das Meer bedeckte sie; wie Blei versanken sie in den gewaltigen Wogen.<br>11 Wer ist dir gleich, HERR, unter den G\u00f6ttern? wer ist wie du so herrlich an Majest\u00e4t, furchtbar an Ruhmeswerken, ein Wundert\u00e4ter?<br>12 Du hast deine Rechte ausgestreckt: da verschlang sie die Erde.<br>13 Mit deiner Huld hast du das Volk geleitet, das du erl\u00f6st hast; mit deiner Kraft hast du es gef\u00fchrt zu deiner heiligen Wohnstatt.<br>14 Die V\u00f6lker vernahmen\u2019s und bebten, Angst befiel die Bewohner des Philisterlandes.<br>15 Da erschraken die F\u00fcrsten von Edom, Zittern ergriff die H\u00e4uptlinge Moabs, die Bewohner Kanaans verzagten alle;<br>16 Entsetzen und Angst \u00fcberfiel sie; ob der Kraft deines Armes wurden sie starr wie ein Stein, bis dein Volk hindurchzog, HERR, bis das Volk hindurchzog, das du erworben.<br>17 Du brachtest sie hinein und pflanztest sie ein auf den Berg deines Eigentums, an die St\u00e4tte, die du, HERR, zur Wohnung dir bereitet, in das Heiligtum, Herr, das deine H\u00e4nde gegr\u00fcndet.<br>18 Der HERR ist K\u00f6nig immer und ewig!<br>19 Als n\u00e4mlich die Rosse des Pharaos mit seinen Wagen und Reitern ins Meer gekommen waren, hatte der HERR die Fluten des Meeres \u00fcber sie zur\u00fcckstr\u00f6men lassen, w\u00e4hrend die Israeliten trocknen Fu\u00dfes mitten durchs Meer gezogen waren.<br>20 Darauf nahm die Prophetin Mirjam, Aarons Schwester, die Handpauke zur Hand, und alle Frauen zogen mit Handpauken und im Reigenschritt tanzend hinter ihr her.<br>21 Und Mirjam sang den M\u00e4nnern als Antwort zu: Singet dem HERRN! Denn hocherhaben ist er; Rosse und Reiter hat er ins Meer gest\u00fcrzt!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II. Zug zum Sinai, Bundesschlie\u00dfung und Gesetzgebung (15,22-40,38)<\/h3>\n\n\n\n<p>22 Hierauf lie\u00df Mose die Israeliten vom Schilfmeer aufbrechen, und sie zogen weiter in die W\u00fcste Sur hinein; drei Tage lang wanderten sie in der W\u00fcste, ohne Wasser zu finden.<br>23 Als sie dann nach Mara kamen, konnten sie das Wasser dort nicht trinken, weil es bitter war; daher hie\u00df der Ort Mara.<br>24 Da murrte das Volk gegen Mose und sagte: \u00bbWas sollen wir trinken?\u00ab<br>25 Da flehte er laut zum HERRN, und der HERR zeigte ihm ein Holz; als Mose dieses in das Wasser geworfen hatte, wurde das Wasser s\u00fc\u00df. Dort gab er dem Volk Gesetze und Verordnungen und stellte es dort auf die Probe,<br>26 indem er sagte: \u00bbWenn du auf die Weisungen des HERRN, deines Gottes, willig h\u00f6rst und das tust, was ihm wohlgef\u00e4llt, wenn du seinen Befehlen gehorchst und alle seine Gebote beobachtest, so will ich von allen Heimsuchungen, die ich \u00fcber die \u00c4gypter verh\u00e4ngt habe, keine \u00fcber dich kommen lassen; denn ich, der HERR, bin dein Arzt.\u00ab<br>27 Hierauf kamen sie nach Elim; dort waren zw\u00f6lf Wasserquellen und siebzig Palmb\u00e4ume; und sie lagerten dort am Wasser.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 16<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Dann brachen sie von Elim auf, und die ganze Gemeinde der Israeliten gelangte in die W\u00fcste Sin, die zwischen Elim und dem Sinai liegt, am f\u00fcnfzehnten Tage des zweiten Monats nach ihrem Auszug aus dem Lande \u00c4gypten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Murren des Volkes; die g\u00f6ttliche Erh\u00f6rung durch die Wachtel- und Mannaspende<\/h3>\n\n\n\n<p>2 Da murrte die ganze Gemeinde der Israeliten gegen Mose und Aaron in der W\u00fcste;<br>3 und die Israeliten sagten zu ihnen: \u00bbW\u00e4ren wir doch durch die Hand des HERRN in \u00c4gypten gestorben, als wir bei den Fleischt\u00f6pfen sa\u00dfen und reichlich Brot zu essen hatten! Jetzt habt ihr uns in diese W\u00fcste hinausgef\u00fchrt, um diese ganze Volksgemeinde Hungers sterben zu lassen!\u00ab<br>4 Da sagte der HERR zu Mose: \u00bbGut! Ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen; das Volk braucht dann nur hinauszugehen und sich seinen t\u00e4glichen Bedarf Tag f\u00fcr Tag zu sammeln; damit will ich es auf die Probe stellen, ob es nach meinen Weisungen wandeln will oder nicht.<br>5 Wenn sie aber am sechsten Tage das, was sie heimgebracht haben, zubereiten, so wird es das Doppelte von dem sein, was sie sonst tagt\u00e4glich gesammelt haben.\u00ab<br>6 Da sagten Mose und Aaron zu allen Israeliten: \u00bbHeute abend werdet ihr erkennen, da\u00df der HERR es gewesen ist, der euch aus \u00c4gypten weggef\u00fchrt hat;<br>7 und morgen fr\u00fch, da werdet ihr die Herrlichkeit des HERRN zu sehen bekommen! Denn er hat geh\u00f6rt, wie ihr gegen ihn gemurrt habt; wir dagegen \u2013 was sind wir, da\u00df ihr gegen uns murren k\u00f6nntet?\u00ab<br>8 Dann fuhr Mose fort: \u00bbJa, daran werdet ihr (die Herrlichkeit des HERRN) erkennen, da\u00df der HERR euch heute abend Fleisch zu essen gibt und morgen fr\u00fch Brot zum Sattwerden, weil der HERR geh\u00f6rt hat, wie ihr gegen ihn laut gemurrt habt. Denn was sind wir? Euer Murren ist nicht gegen uns gerichtet, sondern gegen den HERRN.\u00ab<br>9 Hierauf sagte Mose zu Aaron: \u00bbBefiehl der ganzen Gemeinde der Israeliten: \u203aTretet heran vor den HERRN; denn er hat euer Murren geh\u00f6rt!\u2039\u00ab<br>10 Als dann Aaron dies der ganzen Gemeinde der Israeliten mitgeteilt hatte und sie sich nach der W\u00fcste hin gewandt hatten, da erschien pl\u00f6tzlich die Herrlichkeit des HERRN in der Wolke.<br>11 Darauf sagte der HERR zu Mose:<br>12 \u00bbIch habe das Murren der Israeliten geh\u00f6rt; mache ihnen folgendes bekannt: \u203aGegen Abend (genauer: zwischen den beiden Abenden; vgl. 12,6) sollt ihr Fleisch zu essen bekommen und morgen fr\u00fch euch an Brot satt essen und sollt erkennen, da\u00df ich, der HERR, euer Gott bin.\u2039\u00ab<br>13 Und wirklich: am Abend kamen Wachteln herangezogen und bedeckten das Lager; und am anderen Morgen lag eine Tauschicht rings um das Lager her;<br>14 und als die Tauschicht vergangen war, da lag \u00fcberall auf der W\u00fcstenfl\u00e4che etwas Feines, K\u00f6rniges, fein wie der Reif auf der Erde.<br>15 Als das die Israeliten sahen, fragten sie einer den andern: \u00bbWas ist das?\u00ab; denn sie wu\u00dften nicht, was es war. Da sagte Mose zu ihnen: \u00bbDies ist das Brot, das der HERR euch zum Essen gegeben hat.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften \u00fcber das Einsammeln des Manna; Mose erkl\u00e4rt eine Wundererscheinung, die dabei vorkam<\/h3>\n\n\n\n<p>16 \u00bbFolgendes ist es, was der HERR euch gebietet: \u203aSammelt euch davon, jeder soviel er f\u00fcr sich zum Essen n\u00f6tig hat, je einen Gomer f\u00fcr den Kopf; nach der Zahl der Seelen, die jeder in seinem Zelt hat, sollt ihr euch holen.\u2039\u00ab<br>17 Da taten die Israeliten so und sammelten, der eine viel, der andere wenig;<br>18 als sie es dann aber mit dem Gomer ma\u00dfen, da hatte der, welcher viel gesammelt hatte, keinen \u00dcberschu\u00df, und wer wenig gesammelt hatte, dem mangelte nichts: jeder hatte so viel gesammelt, als er zu seiner Nahrung bedurfte.<br>19 Hierauf befahl ihnen Mose: \u00bbNiemand hebe etwas davon bis zum anderen Morgen auf!\u00ab<br>20 Aber sie h\u00f6rten nicht auf Mose, sondern manche hoben etwas davon bis zum anderen Morgen auf; aber da waren W\u00fcrmer darin gewachsen, und es roch \u00fcbel; Mose aber wurde zornig \u00fcber sie.<br>21 So sammelten sie es denn alle Morgen, ein jeder nach seinem Bedarf; sobald aber die Sonne hei\u00df schien, zerschmolz es.<br>22 Am sechsten Tage aber hatten sie doppelt so viel Brot gesammelt, zwei Gomer f\u00fcr jede Person. Da kamen alle Vorsteher der Gemeinde und berichteten es dem Mose.<br>23 Dieser antwortete ihnen: \u00bbFolgendes ist es, was der HERR geboten hat: \u203aEin Ruhetag, ein dem HERRN heiliger Feiertag (Sabbat) ist morgen!\u2039 Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; alles aber, was \u00fcbrigbleibt, legt beiseite und hebt es euch f\u00fcr morgen auf!\u00ab<br>24 Da hoben sie es bis zum folgenden Morgen auf, wie Mose angeordnet hatte, und diesmal wurde es nicht \u00fcbelriechend, und auch kein Wurm war darin.<br>25 Da sagte Mose: \u00bbE\u00dft es heute! Denn heute ist Sabbatfeier f\u00fcr den HERRN: heute werdet ihr auf dem Felde nichts finden.<br>26 Sechs Tage sollt ihr es sammeln; aber am siebten Tage ist Sabbat, an diesem gibt es keins.\u00ab<br>27 Als trotzdem am siebten Tage einige vom Volk hinausgingen, um zu sammeln, fanden sie nichts.<br>28 Da sagte der HERR zu Mose: \u00bbWie lange wollt ihr euch noch weigern, meine Gebote und Weisungen zu befolgen?<br>29 Seht doch! Weil der HERR euch den Sabbat eingesetzt hat, darum gibt er euch am sechsten Tage Brot f\u00fcr zwei Tage. Bleibt also alle daheim: niemand verlasse am siebten Tage seine Wohnung!\u00ab<br>30 So ruhte denn das Volk am siebten Tage.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">N\u00e4here Angaben \u00fcber das Manna; Gottes Gebot bez\u00fcglich der Aufbewahrung eines mit Manna gef\u00fcllten Kruges<\/h3>\n\n\n\n<p>31 Die Israeliten nannten es aber Manna; es sah wei\u00dflich aus wie Koriandersamen und schmeckte wie Honigkuchen.<br>32 Hierauf sagte Mose: \u00bbFolgendes hat der HERR geboten: \u203aEin Gomer voll soll davon f\u00fcr eure k\u00fcnftigen Geschlechter aufbewahrt werden, damit sie das Brot sehen, mit dem ich euch in der W\u00fcste gespeist habe, als ich euch aus dem Lande \u00c4gypten wegf\u00fchrte.\u2039\u00ab<br>33 Da befahl Mose dem Aaron: \u00bbNimm einen Krug, tu einen Gomer Manna hinein und stelle ihn hin vor den HERRN zur Aufbewahrung f\u00fcr eure k\u00fcnftigen Geschlechter!\u00ab<br>34 Nach dem Befehl, den der HERR dem Mose gegeben hatte, stellte Aaron (den Krug sp\u00e4ter) vor die Gesetzestafeln in der Bundeslade zur Aufbewahrung.<br>35 Die Israeliten haben aber das Manna vierzig Jahre lang gegessen, bis sie in bewohntes Land kamen; sie haben das Manna gegessen, bis sie an die Grenze des Landes Kanaan kamen.<br>36 Ein Gomer aber ist der zehnte Teil eines Epha.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 17<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die wunderbare Wasserspende aus dem Felsen bei Massa und Meriba<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf zog die ganze Gemeinde der Israeliten nach dem Befehl des HERRN aus der W\u00fcste Sin weiter, einen Tagemarsch nach dem andern, und lagerte in Rephidim, wo es aber kein Trinkwasser f\u00fcr das Volk gab.<br>2 Da haderte das Volk mit Mose und rief: \u00bbGebt uns Wasser zum Trinken!\u00ab Aber Mose antwortete ihnen: \u00bbWas hadert ihr mit mir? Was versucht ihr den HERRN?\u00ab<br>3 Weil aber das Volk dort infolge des Wassermangels Durst litt, murrte es gegen Mose und sagte: \u00bbWarum hast du uns nur aus \u00c4gypten hergef\u00fchrt? Etwa um mich und meine Kinder und mein Vieh hier verdursten zu lassen?\u00ab<br>4 Da betete Mose laut zum HERRN mit den Worten: \u00bbWas soll ich mit diesem Volk machen? Es fehlt nicht viel, so steinigen sie mich!\u00ab<br>5 Da antwortete der HERR dem Mose: \u00bbTritt an die Spitze des Volkes und nimm einige von den \u00c4ltesten der Israeliten mit dir! Auch deinen Stab, mit dem du den Nil geschlagen hast, nimm in die Hand und gehe!<br>6 Dann will ich dort vor dich auf den Felsen am Horeb treten, und wenn du dann an den Felsen geschlagen hast, wird Wasser aus ihm hervorflie\u00dfen, so da\u00df das Volk zu trinken hat.\u00ab Mose tat so vor den Augen der \u00c4ltesten Israels.<br>7 Darauf nannte er den Ort Massa und Meriba, weil die Israeliten dort gehadert und den HERRN gepr\u00fcft (oder versucht) hatten, indem sie sagten: \u00bbIst der HERR in unserer Mitte oder nicht?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Amalekiter bei Rephidim besiegt<\/h3>\n\n\n\n<p>8 Als darauf die Amalekiter heranr\u00fcckten, um mit den Israeliten bei Rephidim zu k\u00e4mpfen,<br>9 befahl Mose dem Josua: \u00bbW\u00e4hle uns M\u00e4nner aus und ziehe zum Kampf mit den Amalekitern aus! Morgen will ich mich mit dem Gottesstabe in der Hand auf die Spitze des H\u00fcgels stellen.\u00ab<br>10 Josua tat, wie Mose ihm befohlen hatte, (und zog aus,) um mit den Amalekitern zu k\u00e4mpfen, w\u00e4hrend Mose, Aaron und Hur auf die Spitze des H\u00fcgels stiegen.<br>11 Solange nun Mose seinen Arm hochhielt, hatten die Israeliten die Oberhand; sobald er aber seinen Arm ruhen lie\u00df, waren die Amalekiter siegreich.<br>12 Als nun schlie\u00dflich die Arme Moses erlahmten, nahmen sie einen Stein und legten den unter ihn, und er setzte sich darauf; dann st\u00fctzten Aaron und Hur seine Arme, der eine auf dieser, der andere auf jener Seite; so blieben seine Arme fest bis zum Sonnenuntergang,<br>13 so da\u00df Josua die Amalekiter und ihr Kriegsvolk mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes niederhieb.<br>14 Da sagte der HERR zu Mose: \u00bbSchreibe dies zu dauernder Erinnerung in ein Buch und sch\u00e4rfe es dem Josua ein, da\u00df ich das Andenken an die Amalekiter unter dem Himmel ganz und gar austilgen werde!\u00ab<br>15 Darauf baute Mose einen Altar und nannte ihn \u203ader HERR ist mein Banner\u2039;<br>16 \u00bbdenn\u00ab, sagte er, \u00bbdie Hand an das Banner des HERRN! Krieg f\u00fchrt der HERR mit den Amalekitern von Geschlecht zu Geschlecht!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 18<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Jethro aber, der Priester der Midianiter, der Schwiegervater Moses, hatte alles erfahren, was Gott an Mose und an seinem Volke Israel getan hatte, da\u00df der HERR n\u00e4mlich die Israeliten aus \u00c4gypten weggef\u00fchrt hatte.<br>2 Da nahm Jethro, der Schwiegervater Moses, Zippora, Moses Frau, die dieser zur\u00fcckgesandt hatte,<br>3 samt ihren beiden S\u00f6hnen, von denen der eine Gersom hie\u00df, weil Mose gesagt hatte: \u00bbEin Gast bin ich in einem fremden Lande geworden\u00ab,<br>4 w\u00e4hrend der andere Elieser hie\u00df, denn \u00bbder Gott meines Vaters ist meine Hilfe gewesen und hat mich vor dem Schwert des Pharaos errettet\u00ab \u2013<br>5 Jethro also, der Schwiegervater Moses, kam mit den S\u00f6hnen Moses und dessen Frau zu Mose in die W\u00fcste, wo jener sich am Berge Gottes gelagert hatte,<br>6 und lie\u00df dem Mose sagen: \u00bbIch, dein Schwiegervater Jethro, komme zu dir mit deiner Frau und ihren beiden S\u00f6hnen, die bei ihr sind.\u00ab<br>7 Da ging Mose seinem Schwiegervater entgegen, verneigte sich vor ihm, und (jener) k\u00fc\u00dfte ihn; nachdem sie dann einander begr\u00fc\u00dft hatten, traten sie in das Zelt ein.<br>8 Hierauf erz\u00e4hlte Mose seinem Schwiegervater alles, was der HERR am Pharao und an den \u00c4gyptern um der Israeliten willen getan hatte, und alle die Leiden, die ihnen unterwegs zugesto\u00dfen waren, und wie der HERR sie errettet hatte.<br>9 Da freute sich Jethro \u00fcber alles Gute, das der HERR den Israeliten erwiesen hatte, indem er sie aus der Gewalt der \u00c4gypter errettete.<br>10 Und Jethro rief aus: \u00bbGepriesen sei der HERR, der euch aus der Gewalt der \u00c4gypter und aus der Gewalt des Pharaos errettet und der das Volk aus der Gewaltherrschaft der \u00c4gypter befreit hat!<br>11 Nun erkenne ich, da\u00df der HERR gr\u00f6\u00dfer ist als alle G\u00f6tter; er hat es bewiesen, als (jene) sich \u00fcberm\u00fctig gegen sie benahmen.\u00ab<br>12 Darauf lie\u00df Jethro, Moses Schwiegervater, Tiere zu einem Brand- und Schlachtopfer f\u00fcr Gott herbeibringen, und Aaron nebst allen \u00c4ltesten der Israeliten kam herbei, um mit dem Schwiegervater Moses das Opfermahl vor Gott zu halten.<br>13 Am folgenden Tage aber hielt Mose eine Gerichtssitzung ab, um dem Volke Recht zu sprechen; und das Volk stand vor Mose vom Morgen bis zum Abend.<br>14 Als nun der Schwiegervater Moses sah, was er alles mit dem Volk zu tun hatte, sagte er: \u00bbWas machst du dir da mit dem Volk so viel zu schaffen? Warum sitzest du allein zu Gericht, w\u00e4hrend das ganze Volk vom Morgen bis zum Abend vor dir steht?\u00ab<br>15 Mose antwortete seinem Schwiegervater: \u00bbJa, das Volk kommt zu mir, um Gott zu befragen;<br>16 sooft sie einen Rechtshandel haben, kommen sie zu mir, damit ich Schiedsrichter zwischen den Parteien sei und ihnen Gottes Rechtsspr\u00fcche und Entscheidungen kundtue.\u00ab<br>17 Da sagte sein Schwiegervater zu ihm: \u00bbDein Verfahren ist nicht zweckm\u00e4\u00dfig;<br>18 dabei mu\u00dft du selbst und ebenso auch diese Leute, die bei dir stehen, ganz ersch\u00f6pft werden; denn die Sache ist zu schwer f\u00fcr dich, und du allein kannst sie nicht durchf\u00fchren.<br>19 Nun h\u00f6re mich an: ich will dir einen Rat geben, und Gott m\u00f6ge mit dir sein! Sei du der Vertreter des Volkes Gott gegen\u00fcber und bringe du ihre Anliegen vor Gott!<br>20 Mache ihnen daneben die Rechtsspr\u00fcche und Entscheidungen klar und gib ihnen den Weg an, den sie innezuhalten haben, und das Verfahren, das sie beobachten m\u00fcssen.<br>21 Zugleich sieh dich aber unter dem ganzen Volke nach t\u00fcchtigen, gottesf\u00fcrchtigen und zuverl\u00e4ssigen M\u00e4nnern um, die keiner Bestechung zug\u00e4nglich sind, und setze diese als Obm\u00e4nner \u00fcber sie, die einen \u00fcber tausend, andere \u00fcber hundert, andere \u00fcber f\u00fcnfzig und andere \u00fcber zehn,<br>22 damit sie dem Volke jederzeit Recht sprechen, und zwar so, da\u00df sie alle wichtigen Sachen vor dich bringen, alle geringf\u00fcgigen Sachen aber selbst entscheiden! Auf diese Weise verschaffe dir Erleichterung und la\u00df sie die Last mit dir tragen!<br>23 Wenn du es so machst und Gott es dir gestattet, so wirst du dabei bestehen k\u00f6nnen, und auch alle diese Leute werden befriedigt nach Hause zur\u00fcckkehren.\u00ab<br>24 Mose befolgte den Rat seines Schwiegervaters und tat alles, was er ihm vorgeschlagen hatte:<br>25 er w\u00e4hlte t\u00fcchtige M\u00e4nner aus allen Israeliten aus und setzte sie zu Obm\u00e4nnern \u00fcber das Volk ein, die einen \u00fcber tausend, andere \u00fcber hundert, andere \u00fcber f\u00fcnfzig und \u00fcber zehn.<br>26 Diese hatten dem Volk zu jeder Zeit Recht zu sprechen: die schwierigen Sachen legten sie dem Mose vor, aber alle geringf\u00fcgigen Sachen entschieden sie selbst.<br>27 Hierauf lie\u00df Mose seinen Schwiegervater ziehen, und dieser kehrte in sein Land zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 19<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Im dritten Monat nach dem Auszug der Israeliten aus \u00c4gypten, an diesem Tage kamen sie in die W\u00fcste Sinai.<br>2 Sie waren n\u00e4mlich von Rephidim aufgebrochen und in die W\u00fcste Sinai gelangt und lagerten sich dort in der W\u00fcste, und zwar dem Berg gegen\u00fcber.<br>3 Als Mose dann zu Gott hinaufstieg, rief der HERR ihm vom Berge herab die Worte zu: \u00bbSo sollst du zum Hause Jakobs sprechen und den Kindern Israels verk\u00fcndigen:<br>4 \u203aIhr habt selbst gesehen, was ich an den \u00c4gyptern getan und wie ich euch auf Adlersfl\u00fcgeln getragen und euch hierher zu mir gebracht habe.<br>5 Und nun, wenn ihr meinen Weisungen willig gehorcht und meinen Bund haltet, so sollt ihr aus allen V\u00f6lkern mein besonderes Eigentum sein; denn mir geh\u00f6rt die ganze Erde;<br>6 ihr aber sollt mir ein K\u00f6nigreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.\u2039 Das sind die Worte, die du den Israeliten verk\u00fcnden sollst.\u00ab<br>7 Da ging Mose hin, berief die \u00c4ltesten des Volkes und teilte ihnen alle diese Worte mit, die der HERR ihm aufgetragen hatte.<br>8 Das ganze Volk aber antwortete einm\u00fctig: \u00bbAlles, was der HERR geboten hat, wollen wir tun!\u00ab Als hierauf Mose dem HERRN die Antwort des Volkes \u00fcberbracht hatte,<br>9 sagte der HERR zu Mose: \u00bbIch werde diesmal in dichtem Gew\u00f6lk zu dir kommen, damit das Volk es h\u00f6rt, wenn ich mit dir rede, und dir f\u00fcr immer Glauben schenkt.\u00ab [Mose aber berichtete dem HERRN die Antwort des Volkes.]<br>10 Dann sagte der HERR weiter zu Mose: \u00bbGehe zum Volk und la\u00df sie sich heute und morgen heiligen und ihre Kleider waschen,<br>11 damit sie \u00fcbermorgen bereit sind! Denn \u00fcbermorgen wird der HERR vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg Sinai herabfahren.<br>12 Bestimme daher dem Volk ringsum eine Grenze und sage ihnen: \u203aH\u00fctet euch wohl, an dem Berge emporzusteigen oder auch nur seinen Fu\u00df zu ber\u00fchren! Wer den Berg ber\u00fchrt, der ist des Todes!<br>13 Niemandes Hand darf ihn ber\u00fchren, sondern ein solcher soll gesteinigt oder erschossen werden: weder ein Tier noch ein Mensch darf am Leben bleiben! Erst wenn das Widderhorn geblasen wird, d\u00fcrfen sie am Berge emporsteigen.\u2039\u00ab<br>14 Darauf stieg Mose vom Berge zum Volk hinab und lie\u00df das Volk sich heiligen, und sie wuschen ihre Kleider;<br>15 auch gebot er dem Volke: \u00bbHaltet euch f\u00fcr \u00fcbermorgen bereit: keiner nahe sich bis dahin einem Weibe!\u00ab<br>16 Am dritten Tage aber, als es Morgen wurde, entstand ein Donnern und Blitzen; schweres Gew\u00f6lk lag auf dem Berge, und gewaltiger Posaunenschall ert\u00f6nte, so da\u00df das ganze Volk, das sich im Lager befand, zitterte.<br>17 Da f\u00fchrte Mose das Volk aus dem Lager hinaus, Gott entgegen, und sie stellten sich am Fu\u00df des Berges auf.<br>18 Der Berg Sinai aber war ganz in Rauch geh\u00fcllt, weil der HERR im Feuer auf ihn herabgefahren war; Rauch stieg von ihm auf wie der Rauch von einem Schmelzofen, und der ganze Berg erbebte stark.<br>19 Und der Posaunenschall wurde immer st\u00e4rker: Mose redete, und Gott antwortete ihm mit lauter Stimme.<br>20 Als nun der HERR auf den Berg Sinai, auf den Gipfel des Berges, hinabgefahren war, berief er Mose auf den Gipfel des Berges, und Mose stieg hinauf.<br>21 Da befahl der HERR dem Mose: \u00bbSteige hinab, warne das Volk, da\u00df sie ja nicht zum HERRN durchbrechen, um ihn zu schauen, sonst w\u00fcrde eine gro\u00dfe Zahl von ihnen ums Leben kommen!<br>22 Auch die Priester, die sonst dem HERRN nahen d\u00fcrfen, m\u00fcssen die Heiligung an sich vollziehen, damit der HERR nicht gegen sie losf\u00e4hrt.\u00ab<br>23 Da erwiderte Mose dem HERRN: \u00bbDas Volk kann ja nicht auf den Berg Sinai hinaufsteigen; denn du selbst hast uns gewarnt und mir geboten, eine Grenze um den Berg festzusetzen und ihn f\u00fcr unnahbar zu erkl\u00e4ren.\u00ab<br>24 Doch der HERR antwortete ihm: \u00bbSteige hinab und komm dann mit Aaron wieder herauf! Die Priester aber und das Volk d\u00fcrfen die festgesetzte Grenze nicht \u00fcberschreiten, um zum HERRN hinaufzusteigen, damit er nicht gegen sie losf\u00e4hrt.\u00ab<br>25 Da stieg Mose zum Volk hinab und k\u00fcndigte es ihnen an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 20<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf redete Gott alle diese Worte und sprach:<br>2 \u00bbIch bin der HERR, dein Gott, der dich aus dem Land \u00c4gypten hinausgef\u00fchrt hat, aus dem Diensthause.<br>3 Du sollst keine anderen G\u00f6tter haben neben mir!<br>4 Du sollst dir kein Gottesbild anfertigen noch irgendein Abbild weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf der Erde, noch von dem, was im Wasser unterhalb der Erde ist!<br>5 Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der die Verschuldung der V\u00e4ter heimsucht an den Kindern, an den Enkeln und Urenkeln bei denen, die mich hassen,<br>6 der aber Gnade erweist an Tausenden von Nachkommen derer, die mich lieben und meine Gebote halten.<br>7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mi\u00dfbrauchen! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mi\u00dfbraucht.<br>8 Gedenke des Sabbattages, da\u00df du ihn heilig h\u00e4ltst!<br>9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Gesch\u00e4fte verrichten!<br>10 Aber der siebte Tag ist ein Feiertag zu Ehren des HERRN, deines Gottes: da darfst du keinerlei Gesch\u00e4ft verrichten, weder du selbst noch dein Sohn oder deine Tochter, weder dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch der Fremdling, der bei dir in deinen Ortschaften weilt!<br>11 Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde geschaffen, das Meer und alles, was in ihnen ist; aber am siebten Tage hat er geruht; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und ihn f\u00fcr heilig erkl\u00e4rt.<br>12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Lande, das der HERR, dein Gott, dir geben wird!<br>13 Du sollst nicht t\u00f6ten!<br>14 Du sollst nicht ehebrechen!<br>15 Du sollst nicht stehlen!<br>16 Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen gegen deinen N\u00e4chsten!<br>17 Du sollst nicht begehren deines N\u00e4chsten Haus! Du sollst nicht begehren deines N\u00e4chsten Weib, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deinem N\u00e4chsten geh\u00f6rt.\u00ab<br>18 Als aber das ganze Volk die Donnerschl\u00e4ge und die flammenden Blitze, den Posaunenschall und den rauchenden Berg wahrnahm, da zitterten sie und blieben in der Ferne stehen<br>19 und sagten zu Mose: \u00bbRede du mit uns, dann wollen wir zuh\u00f6ren; Gott aber m\u00f6ge nicht mit uns reden, sonst m\u00fcssen wir sterben!\u00ab<br>20 Da antwortete Mose dem Volk: \u00bbF\u00fcrchtet euch nicht! Denn Gott ist nur deshalb gekommen, um euch auf die Probe zu stellen und damit die Furcht vor ihm euch gegenw\u00e4rtig bleibt, auf da\u00df ihr nicht s\u00fcndigt.\u00ab<br>21 So blieb denn das Volk in der Ferne stehen; Mose aber trat an das dunkle Gew\u00f6lk heran, in welchem Gott war.<br>22 Hierauf gebot der HERR dem Mose: \u00bbSo sollst du zu den Israeliten sagen: \u203aIhr habt selbst gesehen, da\u00df ich vom Himmel her mit euch geredet habe.<br>23 Darum sollt ihr keine anderen G\u00f6tter neben mir anfertigen: G\u00f6tter von Silber und G\u00f6tter von Gold sollt ihr euch nicht anfertigen!<br>24 Einen Altar von Erde sollst du mir herstellen und auf ihm deine Brandopfer und Heilsopfer, dein Kleinvieh und deine Rinder darbringen! An jeder St\u00e4tte, wo ich ein Ged\u00e4chtnis meines Namens stiften werde, will ich zu dir kommen und dich segnen.<br>25 Willst du mir aber einen Altar von Steinen errichten, so darfst du ihn nicht von behauenen Steinen bauen! Denn sobald du mit deinem Mei\u00dfel \u00fcber sie hingefahren bist, hast du sie entweiht.<br>26 Auch darfst du nicht auf Stufen zu meinem Altar hinaufsteigen, damit deine Bl\u00f6\u00dfe nicht vor ihm sichtbar wird!\u2039\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 21<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Rechte der hebr\u00e4ischen Sklaven und Sklavinnen<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbUnd dies sind die Rechtssatzungen, die du ihnen vorlegen sollst:<br>2 Wenn du einen hebr\u00e4ischen Knecht kaufst, soll er dir sechs Jahre lang dienen; aber im siebten Jahre soll er unentgeltlich freigelassen werden.<br>3 Ist er allein gekommen, so soll er auch allein wieder gehen; war er aber verheiratet, so soll auch seine Frau mit ihm freigelassen werden.<br>4 Hat ihm dagegen sein Herr eine Frau gegeben und diese ihm S\u00f6hne oder T\u00f6chter geboren, so soll die Frau samt ihren Kindern ihrem Herrn verbleiben, und er soll allein entlassen werden.<br>5 Erkl\u00e4rt aber der Knecht ausdr\u00fccklich: \u203aIch habe meinen Herrn, meine Frau und meine Kinder lieb, ich will nicht freigelassen werden\u2039,<br>6 so soll sein Herr ihn vor Gott hintreten lassen und ihn an die T\u00fcr oder an den T\u00fcrpfosten stellen: dort soll sein Herr ihm das Ohr mit einer Pfrieme durchbohren, und er soll dann zeitlebens sein Knecht bleiben. \u2013<br>7 Wenn aber jemand seine Tochter als Magd verkauft, so darf sie nicht wie die Knechte freigelassen werden.<br>8 Wenn sie ihrem Herrn, der sie f\u00fcr sich bestimmt hatte, mi\u00dff\u00e4llt, so lasse er sie loskaufen; jedoch sie an fremde Leute zu verkaufen, dazu hat er kein Recht, weil er treulos an ihr gehandelt hat.<br>9 Wenn er sie aber f\u00fcr seinen Sohn bestimmt, so hat er sie nach dem Recht der T\u00f6chter zu behandeln.<br>10 Nimmt er sich noch eine andere, so darf er ihr doch die Fleischkost, die Kleidung und die Beiwohnung nicht verk\u00fcrzen.<br>11 Will er ihr aber diese drei Verpflichtungen nicht gew\u00e4hren, so soll sie umsonst, ohne Entgelt, frei ausgehen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bestimmungen zum Schutz des Menschenlebens<\/h3>\n\n\n\n<p>12 \u00bbWer einen andern so schl\u00e4gt, da\u00df er stirbt, soll mit dem Tode bestraft werden.<br>13 Hat er es aber nicht vors\u00e4tzlich getan, sondern hat Gott es seiner Hand widerfahren lassen, so will ich dir eine St\u00e4tte bestimmen, wohin er fliehen soll.<br>14 Wenn sich aber jemand gegen einen andern so weit vergi\u00dft, da\u00df er ihn hinterlistig ums Leben bringt, so sollst du ihn sogar von meinem Altar wegholen, damit er stirbt! \u2013<br>15 Wer seinen Vater oder seine Mutter schl\u00e4gt, soll mit dem Tode bestraft werden!<br>16 Wer einen Menschen raubt, sei es, da\u00df er ihn verkauft hat oder da\u00df der Betreffende noch in seiner Gewalt gefunden wird, soll mit dem Tode bestraft werden.\u00ab<br>17 Auch wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, soll mit dem Tode bestraft werden! \u2013<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ersatzpflicht bei K\u00f6rperverletzungen durch Menschen<\/h3>\n\n\n\n<p>18 \u00bbWenn M\u00e4nner in Streit geraten und einer den andern mit einem Stein oder mit der Faust so schl\u00e4gt, da\u00df er zwar nicht stirbt, aber doch bettl\u00e4gerig wird,<br>19 so soll, wenn er wieder aufkommt und drau\u00dfen an seiner Kr\u00fccke umhergehen kann, der andere, der ihn geschlagen hat, straflos bleiben; nur soll er ihm den Schaden ersetzen, der ihm aus der Arbeitsunf\u00e4higkeit erwachsen ist, und f\u00fcr die Heilkosten aufkommen!<br>20 Wenn jemand seinen Knecht oder seine Magd mit dem Stock so schl\u00e4gt, da\u00df sie ihm unter der Hand sterben, so mu\u00df das bestraft werden;<br>21 wenn jedoch der Betreffende noch einen oder zwei Tage am Leben bleibt, so soll keine Bestrafung stattfinden, denn es handelt sich um sein eigenes Geld. \u2013<br>22 Wenn M\u00e4nner in Streit geraten und dabei eine schwangere Frau so sto\u00dfen, da\u00df eine Fr\u00fchgeburt eintritt, ihr sonst aber kein Schaden entsteht, so soll der Schuldige diejenige Geldbu\u00dfe zahlen, die der Ehemann der Frau ihm auferlegt, und zwar nach Anh\u00f6rung von Schiedsrichtern. \u2013<br>23 Wenn aber ein bleibender Leibesschaden entsteht, so sollst du geben: Leben um Leben,<br>24 Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fu\u00df um Fu\u00df,<br>25 Brandmal um Brandmal, Wunde um Wunde, Strieme um Strieme! \u2013<br>26 Schl\u00e4gt jemand seinen Knecht oder seine Magd so ins Auge, da\u00df er es zugrunde richtet, so soll er sie zur Entsch\u00e4digung f\u00fcr ihr Auge freilassen!<br>27 Und schl\u00e4gt er seinem Knecht oder seiner Magd einen Zahn aus, so soll er sie zur Entsch\u00e4digung f\u00fcr ihren Zahn freilassen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ersatzpflicht bei T\u00f6tung oder Verletzung eines Menschen durch Tiere<\/h3>\n\n\n\n<p>28 \u00bbWenn ein Rind einen Mann oder eine Frau so st\u00f6\u00dft, da\u00df der Tod eintritt, so soll das Rind gesteinigt, sein Fleisch aber nicht gegessen werden; der Eigent\u00fcmer des Rindes jedoch bleibt straflos.<br>29 Wenn aber das Rind schon fr\u00fcher st\u00f6\u00dfig war und sein Eigent\u00fcmer trotz erfolgter Verwarnung es nicht geh\u00f6rig geh\u00fctet hatte, so soll das Rind, wenn es einen Mann oder eine Frau t\u00f6tet, gesteinigt und auch sein Eigent\u00fcmer mit dem Tode bestraft werden.<br>30 Wenn ihm nur eine Geldbu\u00dfe auferlegt wird, so soll er als L\u00f6segeld f\u00fcr sein Leben so viel bezahlen, als ihm auferlegt wird.<br>31 Wenn das Rind einen Knaben oder ein M\u00e4dchen st\u00f6\u00dft, so soll mit ihm nach derselben Rechtsbestimmung verfahren werden.<br>32 St\u00f6\u00dft das Rind aber einen Knecht oder eine Magd, so soll sein Eigent\u00fcmer ihrem Herrn drei\u00dfig Schekel Silber bezahlen; das Rind aber soll gesteinigt werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bestimmungen zum Schutz des Eigentums (des Viehstandes oder Feldertrags oder des anvertrauten Gutes)<\/h3>\n\n\n\n<p>33 \u00bbL\u00e4\u00dft jemand eine Grube offen stehen, oder gr\u00e4bt jemand eine Grube aus und deckt sie nicht zu, und es f\u00e4llt ein Rind oder ein Esel hinein,<br>34 so soll der Eigent\u00fcmer der Grube Ersatz leisten: mit Geld soll er den Eigent\u00fcmer des Tieres entsch\u00e4digen; das tote Tier aber geh\u00f6rt dann ihm. \u2013<br>35 Wenn jemandes Rind das Rind eines andern so st\u00f6\u00dft, da\u00df es stirbt, so sollen sie das lebende Rind verkaufen und sich in den dadurch gewonnenen Erl\u00f6s teilen, und auch das tote Tier sollen sie unter sich teilen.<br>36 War es jedoch bekannt, da\u00df das Rind schon vorher st\u00f6\u00dfig war, und hatte sein Eigent\u00fcmer trotzdem es nicht geh\u00f6rig geh\u00fctet, so soll er unweigerlich ein Rind f\u00fcr das Rind als Ersatz geben, das tote Tier aber soll ihm geh\u00f6ren.<br>37 Wenn jemand ein Rind oder ein St\u00fcck Kleinvieh stiehlt und es schlachtet oder verkauft, so soll er f\u00fcr das eine Rind f\u00fcnf Rinder und f\u00fcr das eine St\u00fcck Kleinvieh vier St\u00fcck erstatten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 22<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Wird ein Dieb beim Einbruch betroffen und totgeschlagen, so ist dies f\u00fcr den T\u00e4ter nicht als Mord anzusehen;<br>2 wenn aber die Sonne zur Zeit der Tat \u00fcber ihm schon aufgegangen war, so soll ein Mord f\u00fcr ihn als vorliegend angenommen werden. Ersatz mu\u00df er unbedingt leisten; wenn er nichts besitzt, so soll er zum Ersatz f\u00fcr das von ihm Gestohlene verkauft werden.<br>3 Wird das gestohlene Tier, es sei ein Rind oder ein Esel oder ein St\u00fcck Kleinvieh, noch lebend in seinem Besitz vorgefunden, so soll er nur doppelten Ersatz leisten;<br>4 L\u00e4\u00dft jemand ein Feld oder einen Baumgarten abweiden und sein Vieh dabei frei laufen, so da\u00df es auf dem Felde eines andern weidet, so hat er mit dem besten Ertrage seines Feldes und mit dem besten Ertrage seines Baumgartens Ersatz zu leisten. \u2013<br>5 Wenn Feuer ausbricht und Dornhecken ergreift und es wird ein Garbenhaufen oder das auf dem Halm stehende Getreide oder das Feld dadurch verbrannt, so soll der, welcher den Brand verursacht hat, den Schaden ersetzen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Veruntreuung, Verlust oder Besch\u00e4digung anvertrauten Gutes<\/h3>\n\n\n\n<p>6 \u00bbWenn jemand einem andern Geld oder Wertsachen zur Aufbewahrung \u00fcbergibt und es wird dies aus dem Hause des Betreffenden gestohlen, so hat der Dieb, wenn er ausfindig gemacht wird, doppelten Ersatz zu leisten.<br>7 Wird aber der Dieb nicht ausfindig gemacht, so soll der Besitzer des Hauses vor Gott hintreten, damit festgestellt wird, ob er sich nicht an dem Eigentum des andern vergriffen hat! \u2013<br>8 Bei jedem Fall von Veruntreuung, mag es sich um ein Rind, einen Esel, ein St\u00fcck Kleinvieh, ein Kleidungsst\u00fcck, kurz um irgend etwas abhanden Gekommenes handeln, wovon jemand behauptet, da\u00df es sein Eigentum sei, soll die Angelegenheit beider vor Gott kommen, und wen Gott f\u00fcr schuldig erkl\u00e4rt, der soll dem andern doppelten Ersatz leisten. \u2013<br>9 Wenn jemand einem andern einen Esel oder ein Rind oder ein St\u00fcck Kleinvieh oder sonst irgendein St\u00fcck Vieh zur Hut \u00fcbergibt und dieses zu Tode oder zu Schaden kommt oder geraubt wird, ohne da\u00df jemand es gesehen hat,<br>10 so soll ein Eid bei Gott zwischen den beiden Parteien entscheiden, ob der Betreffende sich nicht am Eigentum des andern vergriffen hat. Der Eigent\u00fcmer des Tieres mu\u00df dann den Verlust hinnehmen, und (der andere) braucht keinen Ersatz zu leisten.<br>11 Ist es ihm aber wirklich gestohlen worden, so hat er dem Eigent\u00fcmer Ersatz zu leisten.<br>12 Ist es dagegen (von einem Raubtier) zerrissen worden, so mag er das zerrissene Tier zum Beweis beibringen: f\u00fcr das Zerrissene braucht er keinen Ersatz zu leisten. \u2013<br>13 Wenn ferner jemand ein St\u00fcck Vieh von einem andern entlehnt hat und dieses zu Schaden oder zu Tode kommt, so mu\u00df er, wenn sein Eigent\u00fcmer nicht zugegen war, unweigerlich Ersatz leisten;<br>14 war jedoch der Eigent\u00fcmer zugegen, so braucht er keinen Ersatz zu leisten. Wenn das Tier (um Geld) gemietet war, so ist der Schaden in dem Mietgeld eingeschlossen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mannigfache Vorschriften betreffend Gott, Sittlichkeit und N\u00e4chstenliebe<\/h3>\n\n\n\n<p>15 \u00bbWenn jemand eine Jungfrau verf\u00fchrt, die noch nicht verlobt ist, und ihr beiwohnt, so mu\u00df er sie sich durch Erlegung der Heiratsgabe zur Ehefrau erkaufen.<br>16 Wenn ihr Vater sich aber durchaus weigert, sie ihm zu geben, so soll er das als Heiratsgabe f\u00fcr Jungfrauen \u00fcbliche Kaufgeld bezahlen.\u00ab<br>17 Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen. \u2013<br>18 Wer einem Tiere beiwohnt, soll mit dem Tode bestraft werden. \u2013<br>19 Wer den G\u00f6ttern opfert au\u00dfer dem HERRN allein, soll dem Bann verfallen.<br>20 Einen Fremdling sollst du nicht \u00fcbervorteilen und nicht bedr\u00fccken; denn ihr selbst seid Fremdlinge im Land \u00c4gypten gewesen. \u2013<br>21 Keine Witwe oder Waise sollt ihr bedr\u00fccken.<br>22 Wenn du sie irgendwie bedr\u00fcckst und sie dann zu mir schreien, so werde ich ihr Schreien gewi\u00dflich erh\u00f6ren,<br>23 und mein Zorn wird entbrennen, und ich werde euch durch das Schwert sterben lassen, so da\u00df eure Frauen zu Witwen und eure Kinder zu Waisen werden. \u2013<br>24 Wenn du jemandem aus meinem Volk, einem Armen, der neben dir wohnt, Geld leihst, so sollst du dich nicht als Wucherer gegen ihn benehmen: ihr sollt keine Zinsen von ihm fordern. \u2013<br>25 Wenn du dir von einem andern den Mantel als Pfand geben l\u00e4\u00dft, so sollst du ihm diesen bis zum Sonnenuntergang zur\u00fcckgeben;<br>26 denn das ist seine einzige Decke, die einzige H\u00fclle f\u00fcr seinen Leib: worauf soll er sonst beim Schlafen liegen? Wenn er zu mir schriee, so w\u00fcrde ich ihn erh\u00f6ren; denn ich bin gn\u00e4dig. \u2013<br>27 Gott sollst du nicht l\u00e4stern und einem F\u00fcrsten in deinem Volk nicht fluchen (Apg 23,5). \u2013<br>28 Mit der Abgabe von dem \u00dcberflu\u00df deiner Tenne und von dem Abflu\u00df deiner Kelter sollst du nicht z\u00f6gern. \u2013 Den Erstgeborenen deiner S\u00f6hne sollst du mir geben.<br>29 Ebenso sollst du es mit deinen Rindern und deinem Kleinvieh halten! Sieben Tage soll (das Erstgeborene) bei seiner Mutter bleiben, und am achten Tage sollst du es mir darbringen. \u2013<br>30 Heilige M\u00e4nner sollt ihr mir sein und Fleisch von einem auf dem Feld zerrissenen Tiere nicht essen: den Hunden sollt ihr es vorwerfen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 23<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wahrhaftiges und ehrenhaftes Verhalten, besonders vor Gericht<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbDu sollst kein falsches Ger\u00fccht verbreiten. \u2013 Biete dem, der eine ungerechte Sache hat, nicht die Hand, da\u00df du ein falscher Zeuge f\u00fcr ihn w\u00fcrdest. \u2013<br>2 Du sollst dich nicht der gro\u00dfen Menge zu b\u00f6sem Tun anschlie\u00dfen und bei einem Rechtsstreit nicht so aussagen, da\u00df du dich nach der gro\u00dfen Menge richtest, um das Recht zu beugen. \u2013<br>3 Den Vornehmen sollst du in seinem Rechtshandel nicht beg\u00fcnstigen. \u2013<br>4 Wenn du das Rind deines Feindes oder seinen Esel umherirrend antriffst, so sollst du ihm das Tier unweigerlich wieder zuf\u00fchren.<br>5 Wenn du den Esel deines Widersachers unter seiner Last zusammengebrochen siehst, so h\u00fcte dich, ihn bei dem Tier allein zu lassen! Du sollst unweigerlich im Verein mit ihm die Hilfeleistung vollbringen. \u2013<br>6 Beuge nicht das Recht eines von den Armen deines Volkes in einem Rechtshandel! \u2013<br>7 Von falscher Anklage halte dich fern und hilf nicht dazu, einen Unschuldigen, der im Recht ist, ums Leben zu bringen! denn ich lasse den Schuldigen nicht Recht haben.<br>8 Nimm keine Bestechungsgeschenke an; denn Geschenke machen die Sehenden blind und verdrehen die Sache der Unschuldigen.<br>9 Einen Fremdling sollst du nicht bedr\u00fccken! Ihr wi\u00dft ja selbst, wie einem Fremdling zumute ist; denn ihr seid selbst Fremdlinge im Land \u00c4gypten gewesen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bestimmungen f\u00fcr die Sabbatjahre, Festzeiten und Opfer<\/h3>\n\n\n\n<p>10 \u00bbSechs Jahre sollst du dein Land bestellen und seinen Ertrag einernten;<br>11 aber im siebten Jahre sollst du es ruhen lassen und es freigeben, damit die Armen deines Volkes sich davon n\u00e4hren k\u00f6nnen; und was diese \u00fcbriglassen, soll das Getier des Feldes fressen. Ebenso sollst du es mit deinen Weinbergen und mit deinen \u00d6lbaumg\u00e4rten halten. \u2013<br>12 Sechs Tage hindurch sollst du deine Arbeit verrichten; aber am siebten Tage sollst du feiern, damit dein Ochs und dein Esel ausruhen und der Sohn deiner Magd sowie der Fremdling Atem sch\u00f6pfen k\u00f6nnen. \u2013<br>13 Auf alles, was ich euch geboten habe, sollt ihr achtgeben. Den Namen anderer G\u00f6tter aber sollt ihr nicht aussprechen: er soll nicht \u00fcber deine Lippen kommen.<br>14 Dreimal im Jahre sollst du mir ein Fest feiern.<br>15 Das Fest der unges\u00e4uerten Brote sollst du beobachten: sieben Tage lang sollst du unges\u00e4uertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur bestimmten Zeit im Monat Abib! Denn in diesem Monat bist du aus \u00c4gypten ausgezogen. Man darf aber nicht mit leeren H\u00e4nden vor meinem Angesicht erscheinen.<br>16 Sodann das Fest der Ernte, der Erstlinge deines Ackerbaus, dessen, was du auf dem Feld ausges\u00e4t hast, und das Fest der Lese beim Ausgang des Jahres, wenn du deinen Ertrag vom Feld einsammelst.<br>17 Dreimal im Jahr sollen alle deine m\u00e4nnlichen Personen vor dem Angesicht Gottes, des HERRN, erscheinen. \u2013<br>18 Du sollst das Blut meiner Schlachtopfer nicht zusammen mit ges\u00e4uertem Brot opfern, und von dem Fett meiner Festopfer soll nichts bis zum andern Morgen \u00fcbrigbleiben.<br>19 Das Beste von den Erstlingen deiner Felder sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen. \u2013 Ein B\u00f6ckchen sollst du nicht in der Milch seiner Mutter kochen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schlu\u00dfermahnung bez\u00fcglich der Austreibung der Kanaan\u00e4er; Verhei\u00dfung von Beistand und Segen im Falle treuen Gehorsams<\/h3>\n\n\n\n<p>20 \u00bbWisse wohl: ich will einen Engel vor dir hergehen lassen, um dich unterwegs zu beh\u00fcten und dich an den Ort zu bringen, den ich dir bestimmt habe.<br>21 Nimm dich vor ihm in acht, gehorche seinen Weisungen und sei nicht widerspenstig gegen ihn; denn er w\u00fcrde euch eure Verschuldungen nicht vergeben, weil ich pers\u00f6nlich in ihm bin.<br>22 Doch wenn du seinen Weisungen willig gehorchst und alles tust, was ich (dir durch ihn) gebieten werde, so will ich der Feind deiner Feinde und der Bedr\u00e4nger deiner Bedr\u00e4nger sein.<br>23 Wenn mein Engel nun vor dir hergeht und dich in das Land der Amoriter, Hethiter, Pherissiter, Kanaan\u00e4er, Hewiter und Jebusiter bringt und ich sie ausrotte:<br>24 dann wirf dich vor ihren G\u00f6ttern nicht nieder, diene ihnen nicht und ahme ihr Tun nicht nach! Nein, du sollst ihre G\u00f6tzenbilder allesamt niederrei\u00dfen und ihre Malsteine zertr\u00fcmmern.<br>25 Dient vielmehr dem HERRN, eurem Gott, so will ich dein Brot und dein Wasser segnen und Krankheiten von dir fernhalten;<br>26 keine Frau soll in deinem Lande eine Fehlgeburt tun oder kinderlos bleiben, und ich will deine Lebenstage auf die volle Zahl bringen.<br>27 Meinen Schrecken will ich vor dir hergehen lassen und alle V\u00f6lker, zu denen du kommst, verzagt machen und alle deine Feinde vor dir die Flucht ergreifen lassen.<br>28 Die Hornissen will ich vor dir hersenden, damit sie die Hewiter, Kanaan\u00e4er und Hethiter vor dir vertreiben.<br>29 Nicht in einem Jahr will ich sie vor dir her vertreiben, sonst w\u00fcrde das Land zur W\u00fcste werden und die wilden Tiere zu deinem Schaden \u00fcberhandnehmen;<br>30 nein, nach und nach will ich sie vor dir vertreiben, bis du so zahlreich geworden bist, da\u00df du das ganze Land in Besitz nehmen kannst.<br>31 Und ich will dein Gebiet sich ausdehnen lassen vom Schilfmeer bis zum Meer der Philister und von der W\u00fcste bis an den Euphratstrom; denn ich will die Bewohner des Landes in deine Gewalt geben, da\u00df du sie vor dir her vertreibst.<br>32 Du darfst mit ihnen und mit ihren G\u00f6ttern keinen Vertrag schlie\u00dfen;<br>33 sie d\u00fcrfen in deinem Lande nicht wohnen bleiben, damit sie dich nicht zur S\u00fcnde gegen mich verf\u00fchren; denn wenn du ihren G\u00f6ttern dientest, so w\u00fcrde das dich ins Verderben st\u00fcrzen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 24<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot er dem Mose: \u00bbSteige zum HERRN herauf, du nebst Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den \u00c4ltesten der Israeliten, und bringt von fern eure Verehrung dar.<br>2 Mose aber soll dann allein nahe an den HERRN herantreten; die anderen dagegen sollen nicht n\u00e4her hinzutreten, und auch das Volk darf nicht mit ihm heraufsteigen.\u00ab<br>3 Hierauf kam Mose und teilte dem Volke alle Verordnungen des HERRN und alle Rechtssatzungen mit. Da gab das ganze Volk einstimmig die Erkl\u00e4rung ab: \u00bbAlle Verordnungen, die der HERR erlassen hat, wollen wir ausf\u00fchren.\u00ab<br>4 Da schrieb Mose alles, was der HERR geboten hatte, nieder und baute am andern Morgen fr\u00fch einen Altar am Fu\u00df des Berges und (errichtete) zw\u00f6lf Malsteine entsprechend den zw\u00f6lf St\u00e4mmen Israels.<br>5 Dann erteilte er den jungen israelitischen M\u00e4nnern den Auftrag, Brandopfer(tiere) herzubringen und junge Stiere als Heilsopfer f\u00fcr den HERRN zu schlachten.<br>6 Hierauf nahm Mose die eine H\u00e4lfte des Blutes und go\u00df es in die Opferschalen; die andere H\u00e4lfte des Blutes aber sprengte er an den Altar.<br>7 Hierauf nahm er das Bundesbuch und las es dem Volke laut vor; und sie erkl\u00e4rten: \u00bbAlles, was der HERR geboten hat, wollen wir tun und willig erf\u00fcllen.\u00ab<br>8 Dann nahm Mose das Blut und besprengte mit ihm das Volk, wobei er ausrief: \u00bbDies ist das Blut des Bundes, den der HERR mit euch auf Grund aller dieser Gebote geschlossen hat!\u00ab<br>9 Als hierauf Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den \u00c4ltesten der Israeliten hinaufgestiegen waren,<br>10 schauten sie den Gott Israels: (der Boden) unter seinen F\u00fc\u00dfen war wie ein Gebilde von Saphirplatten und wie der Himmel selbst an hellem Glanz.<br>11 Er streckte aber seine Hand nicht aus gegen die Auserw\u00e4hlten der Israeliten: nein, sie schauten Gott und a\u00dfen und tranken.<br>12 Hierauf gebot der HERR dem Mose: \u00bbSteige zu mir auf den Berg herauf und verweile dort, damit ich dir die Steintafeln mit dem Gesetz und den Geboten gebe, die ich zu ihrer Unterweisung aufgeschrieben habe.\u00ab<br>13 Da machte sich Mose mit seinem Diener Josua auf den Weg und stieg auf den Berg Gottes hinauf.<br>14 Zu den \u00c4ltesten aber hatte er gesagt: \u00bbWartet hier auf uns, bis wir zu euch zur\u00fcckkehren. Aaron und Hur sind ja bei euch: wer irgendeinen Rechtshandel hat, wende sich an sie.\u00ab<br>15 Als Mose dann auf den Berg gestiegen war, verh\u00fcllte Gew\u00f6lk den Berg,<br>16 und die Herrlichkeit des HERRN lie\u00df sich auf den Berg Sinai nieder, und das Gew\u00f6lk verh\u00fcllte den Berg sechs Tage lang; erst am siebten Tage rief er dem Mose aus dem Gew\u00f6lk heraus zu.<br>17 Die Herrlichkeit des HERRN zeigte sich aber vor den Augen der Israeliten wie ein verzehrendes Feuer auf der Spitze des Berges.<br>18 Da begab sich Mose mitten in das Gew\u00f6lk hinein und stieg auf den Berg hinauf. Und Mose verweilte auf dem Berge vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 25<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufforderung zu einer freiwilligen Beisteuer f\u00fcr die Herstellung des Heiligtums<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Der HERR sprach dann zu Mose folgenderma\u00dfen:<br>2 \u00bbFordere die Israeliten auf, eine Beisteuer an mich zu entrichten! Von einem jeden, den sein Herz dazu treibt, sollt ihr die Abgabe an mich annehmen!<br>3 Und zwar besteht die Abgabe, die ihr von ihnen erheben sollt, in folgendem: in Gold, Silber und Kupfer;<br>4 in blauem und rotem Purpur und Karmesin, in Byssus (1.Mose 41,42) und Ziegenhaar;<br>5 in rotgef\u00e4rbten Widderfellen und Seekuhh\u00e4uten; in Akazienholz;<br>6 in \u00d6l zur Beleuchtung, in Gew\u00fcrzkr\u00e4utern f\u00fcr das Salb\u00f6l und f\u00fcr das wohlriechende R\u00e4ucherwerk;<br>7 in Onyxsteinen und anderen Edelsteinen zum Besatz f\u00fcr das Schulterkleid und f\u00fcr das Brustschild.<br>8 Sie sollen mir n\u00e4mlich ein Heiligtum herstellen, damit ich mitten unter ihnen wohne.<br>9 Genau so, wie ich dir das Musterbild der Wohnung und das Musterbild aller ihrer Ger\u00e4te zeigen werde, so sollt ihr es herstellen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anweisung \u00fcber die Anfertigung der heiligen Ger\u00e4te (Lade, Tisch, Leuchter)<\/h3>\n\n\n\n<p>10 \u00bbSie sollen also eine Lade aus Akazienholz anfertigen, zweieinhalb Ellen lang, anderthalb Ellen breit und anderthalb Ellen hoch.<br>11 Du sollst sie mit feinem Gold \u00fcberziehen, und zwar inwendig und auswendig, und oben einen goldenen Kranz ringsum an ihr anbringen.<br>12 Sodann gie\u00dfe f\u00fcr sie vier goldene Ringe und befestige sie unten an ihren vier Ecken, und zwar zwei Ringe an ihrer einen Seite und zwei Ringe an ihrer andern Seite.<br>13 Weiter fertige zwei Stangen von Akazienholz an, \u00fcberziehe sie mit Gold<br>14 und stecke diese Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, damit man die Lade vermittels ihrer tragen kann.<br>15 Die Stangen sollen in den Ringen der Lade verbleiben: sie d\u00fcrfen nicht daraus entfernt werden.<br>16 In die Lade sollst du dann das Gesetz legen, das ich dir geben werde.<br>17 Sodann fertige eine Deckplatte aus feinem Gold an, zweieinhalb Ellen lang und anderthalb Ellen breit.<br>18 Weiter sollst du zwei goldene Cherube anfertigen, und zwar in getriebener Arbeit, an den beiden Enden der Deckplatte.<br>19 Den einen Cherub sollst du am Ende der einen Seite und den andern Cherub am Ende der andern Seite anbringen; mit der Deckplatte zu einem St\u00fcck verbunden sollt ihr die Cherube an den beiden Enden der Deckplatte anbringen.<br>20 Die Cherube sollen die Fl\u00fcgel nach oben hin ausgebreitet halten, so da\u00df sie die Deckplatte mit ihren Fl\u00fcgeln \u00fcberdecken; ihre Gesichter sollen einander zugekehrt und zugleich zur Deckplatte hin gerichtet sein.<br>21 Die Deckplatte sollst du dann oben auf die Lade legen; und in die Lade sollst du das Gesetz tun, das ich dir geben werde.<br>22 Daselbst will ich mit dir dann zusammenkommen; und von der Deckplatte herab, aus dem Raum zwischen den beiden Cheruben hervor, die auf der Gesetzeslade stehen, will ich dir alles mitteilen, was ich den Israeliten durch dich aufzutragen habe.<br>23 Ferner sollst du einen Tisch aus Akazienholz anfertigen, zwei Ellen lang, eine Elle breit und anderthalb Ellen hoch.<br>24 \u00dcberziehe ihn mit feinem Gold und bringe an ihm ringsum einen goldenen Kranz an.<br>25 Sodann bringe an ihm ringsum eine Einfassung an, die eine Handbreit hoch ist, und an dieser Einfassung wiederum einen goldenen Kranz ringsum.<br>26 Dann fertige f\u00fcr ihn vier goldene Ringe an und befestige diese Ringe an den vier Ecken bei seinen vier F\u00fc\u00dfen.<br>27 Dicht an der Einfassung sollen sich die Ringe befinden zur Aufnahme der Stangen, mit denen man den Tisch tragen kann.<br>28 Die Stangen verfertige aus Akazienholz und \u00fcberziehe sie mit Gold; mit ihnen soll der Tisch getragen werden.<br>29 Weiter fertige die f\u00fcr ihn erforderlichen Sch\u00fcsseln und Schalen, die Kannen und Becher an, die zu den Trankopfern gebraucht werden; aus feinem Gold sollst du sie herstellen.<br>30 Auf den Tisch aber sollst du best\u00e4ndig Schaubrote vor mich hinlegen.<br>31 Weiter sollst du einen Leuchter aus feinem Gold anfertigen; in getriebener Arbeit soll der Leuchter, sein Fu\u00df und sein Schaft, angefertigt werden; seine Blumenkelche \u2013 Kn\u00e4ufe mit Bl\u00fcten \u2013 sollen aus einem St\u00fcck mit ihm gearbeitet sein.<br>32 Sechs Arme sollen von seinen Seiten ausgehen, drei Arme auf jeder Seite des Leuchters.<br>33 Drei mandelbl\u00fctenf\u00f6rmige Blumenkelche \u2013 je ein Knauf mit einer Bl\u00fcte \u2013 sollen sich an jedem Arm befinden; so soll es bei allen sechs Armen sein, die von dem Leuchter ausgehen.<br>34 Am Schaft selbst aber sollen sich vier mandelbl\u00fctenf\u00f6rmige Blumenkelche \u2013 Kn\u00e4ufe mit Bl\u00fcten \u2013 befinden,<br>35 und zwar soll sich an ihm immer ein Knauf unter jedem Paar der sechs Arme befinden, die vom Schaft des Leuchters ausgehen.<br>36 Ihre Kn\u00e4ufe und Arme sollen aus einem St\u00fcck mit ihm bestehen: der ganze Leuchter soll eine einzige getriebene Arbeit von feinem Gold sein.<br>37 Sodann sollst du sieben Lampen f\u00fcr ihn anfertigen; und man soll ihm diese Lampen so aufsetzen, da\u00df sie den vor dem Leuchter liegenden Raum erleuchten.<br>38 Auch die zugeh\u00f6rigen Lichtscheren und Pfannen sollen aus feinem Gold bestehen.<br>39 Aus einem Talent feinen Goldes soll man ihn nebst allen diesen Ger\u00e4ten herstellen.<br>40 Gib wohl acht, da\u00df du alles genau nach dem Musterbild anfertigst, das dir auf dem Berge gezeigt werden soll.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 26<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anweisung \u00fcber die Herstellung der Wohnung: Die vier Decken <br>(die Prachtdecke und die drei \u00dcberdecken)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbDie Wohnung aber sollst du aus zehn Teppichen herstellen; von gezwirntem Byssus, blauem und rotem Purpur und Karmesin, mit Cherubbildern, wie sie der Kunstweber wirkt, sollst du sie herstellen.<br>2 Die L\u00e4nge eines jeden Teppichs soll 28 Ellen und die Breite 4 Ellen betragen; alle Teppiche sollen dieselbe Gr\u00f6\u00dfe haben.<br>3 Je f\u00fcnf dieser Teppiche sollen zu einem St\u00fcck zusammengef\u00fcgt werden, einer an den andern.<br>4 Sodann sollst du Schleifen von blauem Purpur am Saum des \u00e4u\u00dfersten Teppichs des einen zusammengef\u00fcgten St\u00fccks anbringen; und ebenso sollst du es am Saum des \u00e4u\u00dfersten Teppichs bei dem andern zusammengef\u00fcgten St\u00fcck machen.<br>5 F\u00fcnfzig Schleifen sollst du an dem einen Teppich anbringen und ebenso f\u00fcnfzig Schleifen am Saum des Teppichs, der zu dem andern zusammengesetzten St\u00fcck geh\u00f6rt, die Schleifen m\u00fcssen einander genau gegen\u00fcberstehen.<br>6 Sodann fertige f\u00fcnfzig goldene Haken an und verbinde die Teppiche durch die Haken miteinander, so da\u00df die Wohnung ein Ganzes bildet.<br>7 Weiter sollst du Teppiche aus Ziegenhaar zu einer Zeltdecke \u00fcber der Wohnung anfertigen; elf Teppiche sollst du zu diesem Zweck anfertigen.<br>8 Die L\u00e4nge eines jeden Teppichs soll 30 Ellen und die Breite 4 Ellen betragen; die elf Teppiche sollen dieselbe Gr\u00f6\u00dfe haben.<br>9 Dann sollst du f\u00fcnf von diesen Teppichen zu einem St\u00fcck f\u00fcr sich zusammenf\u00fcgen und ebenso die anderen sechs Teppiche f\u00fcr sich, und zwar sollst du den sechsten Teppich an der Vorderseite des Zeltes doppelt legen.<br>10 Weiter sollst du f\u00fcnfzig Schleifen am Saum des \u00e4u\u00dfersten Teppichs des einen zusammengef\u00fcgten St\u00fcckes anbringen und ebenso f\u00fcnfzig Schleifen am Saum des \u00e4u\u00dfersten Teppichs des andern zusammengesetzten St\u00fcckes.<br>11 Dann fertige f\u00fcnfzig kupferne Haken an, stecke diese Haken in die Schleifen und f\u00fcge die Zeltdecke so zusammen, da\u00df sie ein Ganzes bildet.<br>12 Was aber das \u00dcberhangen des \u00dcberschusses an den Zeltteppichen betrifft, so soll die H\u00e4lfte des \u00fcbersch\u00fcssigen Teppichs an der Hinterseite der Wohnung herabhangen;<br>13 und von dem, was an der L\u00e4nge der Zeltteppiche \u00fcbersch\u00fcssig ist, soll auf beiden Seiten je eine Elle auf den Langseiten der Wohnung \u00fcberhangen und so zu ihrer Bedeckung dienen. \u2013<br>14 Au\u00dferdem sollst du f\u00fcr das Zeltdach noch eine Schutzdecke von rotgef\u00e4rbten Widderfellen und oben dar\u00fcber noch eine andere Schutzdecke von Seekuhh\u00e4uten anfertigen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Holzger\u00fcst, aus Brettern und f\u00fcnf Riegeln bestehend<\/h3>\n\n\n\n<p>15 \u00bbWeiter sollst du die Bretter f\u00fcr die Wohnung aus Akazienholz anfertigen; sie sollen aufrecht stehen;<br>16 die L\u00e4nge jedes Brettes soll zehn Ellen und die Breite anderthalb Ellen betragen.<br>17 An jedem Brett sollen zwei Zapfen sitzen, einer dem andern gegen\u00fcber eingef\u00fcgt; so sollst du es an allen Brettern der Wohnung machen.<br>18 Und zwar sollst du an Brettern f\u00fcr die Wohnung herrichten: zwanzig Bretter f\u00fcr die Mittagsseite s\u00fcdw\u00e4rts,<br>19 und unter diesen zwanzig Brettern sollst du vierzig silberne F\u00fc\u00dfe anbringen, n\u00e4mlich je zwei F\u00fc\u00dfe unter jedem Brett f\u00fcr seine beiden Zapfen.<br>20 Ebenso f\u00fcr die andere Seite der Wohnung, n\u00e4mlich f\u00fcr die Nordseite, zwanzig Bretter<br>21 und vierzig silberne F\u00fc\u00dfe, n\u00e4mlich je zwei F\u00fc\u00dfe unter jedes Brett.<br>22 F\u00fcr die Hinterseite der Wohnung aber, nach Westen zu, sollst du sechs Bretter anfertigen,<br>23 au\u00dferdem noch zwei Bretter f\u00fcr die Ecken der Wohnung an der Hinterseite.<br>24 Diese sollen unten und gleicherweise oben vollst\u00e4ndig sein bis an den ersten Ring hin (?). So soll es bei beiden sein: die beiden Eckst\u00fccke sollen sie bilden.<br>25 Demnach sollen es im ganzen acht Bretter sein und ihre F\u00fc\u00dfe von Silber: sechzehn F\u00fc\u00dfe, immer zwei F\u00fc\u00dfe unter jedem Brett.<br>26 Sodann sollst du Riegel aus Akazienholz anfertigen, f\u00fcnf f\u00fcr die Bretter der einen Langseite der Wohnung<br>27 und f\u00fcnf Riegel f\u00fcr die Bretter der andern Langseite der Wohnung und f\u00fcnf Riegel f\u00fcr die Bretter an der Hinterseite der Wohnung gegen Westen;<br>28 und der mittlere Riegel soll in der Mitte der Bretter von einem Ende bis zum andern durchlaufen.<br>29 Die Bretter aber sollst du mit Gold \u00fcberziehen und die dazu geh\u00f6rigen Ringe, die zur Aufnahme der Riegel dienen, aus Gold anfertigen und auch die Riegel mit Gold \u00fcberziehen.<br>30 Dann sollst du die Wohnung in der erforderlichen Weise aufrichten, wie es dir auf dem Berg gezeigt worden ist.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die beiden Vorh\u00e4nge und die innere Ausstattung der Wohnung<\/h3>\n\n\n\n<p>31 \u00bbWeiter sollst du einen Vorhang von blauem und rotem Purpur, von Karmesin und gezwirntem Byssus anfertigen, und zwar in Kunstweberarbeit mit (eingewirkten) Cherubbildern.<br>32 Du sollst ihn dann an vier mit Gold \u00fcberzogenen St\u00e4ndern von Akazienholz aufh\u00e4ngen, deren Haken von Gold sind und die auf vier silbernen F\u00fc\u00dfen (V.19) stehen;<br>33 und zwar sollst du den Vorhang unter den Teppichhaken anbringen und dorthin, hinter den Vorhang, die Lade mit dem Gesetz bringen, so da\u00df der Vorhang f\u00fcr euch eine Scheidewand zwischen dem Heiligen und dem Allerheiligsten bildet.<br>34 Dann sollst du die Deckplatte auf die Gesetzeslade im Allerheiligsten legen,<br>35 den Tisch aber drau\u00dfen vor dem Vorhang aufstellen und den Leuchter dem Tisch gegen\u00fcber an die S\u00fcdseite der Wohnung setzen, w\u00e4hrend du den Tisch an die Nordseite stellst.<br>36 Ferner fertige f\u00fcr den Eingang des Zeltes einen Vorhang von blauem und rotem Purpur, von Karmesin und gezwirntem Byssus in Buntwirkerarbeit an.<br>37 F\u00fcr diesen Vorhang fertige f\u00fcnf St\u00e4nder von Akazienholz an und \u00fcberziehe sie mit Gold; ihre Haken sollen von Gold sein, und f\u00fcnf kupferne Fu\u00dfgestelle sollst du f\u00fcr sie gie\u00dfen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 27<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anweisung \u00fcber den Brandopferaltar, den Vorhof und die Lieferung von \u00d6l f\u00fcr den Leuchter<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbDen (Brandopfer-) Altar sollst du aus Akazienholz anfertigen, f\u00fcnf Ellen lang und f\u00fcnf Ellen breit \u2013 viereckig soll der Altar sein \u2013 und drei Ellen hoch.<br>2 Die zu ihm geh\u00f6renden H\u00f6rner sollst du an seinen vier Ecken anbringen; sie sollen mit ihm aus einem St\u00fcck bestehen; und du sollst ihn mit Kupfer \u00fcberziehen.<br>3 Sodann verfertige die zugeh\u00f6rigen, zur Wegr\u00e4umung der Fettasche dienenden T\u00f6pfe, sowie die zugeh\u00f6rigen Schaufeln, Becken, Gabeln und Pfannen; alle erforderlichen Ger\u00e4te sollst du aus Kupfer herstellen.<br>4 Weiter fertige ein Gitterwerk, netzartig, aus Kupfer f\u00fcr den Altar an, und setze an das Netzwerk vier kupferne Ringe an seine vier Ecken,<br>5 und bringe es unterhalb der Einfassung des Altars von unten auf an, so da\u00df das Netzwerk bis zur halben H\u00f6he des Altars hinaufgeht.<br>6 Sodann fertige Tragstangen f\u00fcr den Altar an, Stangen von Akazienholz, und \u00fcberziehe sie mit Kupfer.<br>7 Diese seine Stangen sollen dann in die Ringe gesteckt werden, so da\u00df sich die Stangen an den beiden Seiten des Altars befinden, wenn man ihn tr\u00e4gt.<br>8 Du sollst ihn aus Brettern so herstellen, da\u00df er inwendig hohl ist; wie man es dir auf dem Berge gezeigt hat, so soll man ihn anfertigen.<br>9 Den Vorhof der Wohnung aber sollst du so herstellen: auf der Mittagseite, nach S\u00fcden zu, Umh\u00e4nge f\u00fcr den Vorhof aus gezwirntem Byssus, hundert Ellen lang, f\u00fcr die eine Seite;<br>10 dazu zwanzig St\u00e4nder nebst den zugeh\u00f6rigen zwanzig kupfernen F\u00fc\u00dfen; die N\u00e4gel und Ringb\u00e4nder der S\u00e4ulen m\u00fcssen von Silber sein.<br>11 Ebenso auf der n\u00f6rdlichen Langseite: Umh\u00e4nge von hundert Ellen L\u00e4nge; dazu zwanzig St\u00e4nder nebst den zugeh\u00f6rigen zwanzig kupfernen F\u00fc\u00dfen; die N\u00e4gel und Ringb\u00e4nder der S\u00e4ulen m\u00fcssen von Silber sein.<br>12 Ferner auf der westlichen Breitseite des Vorhofs: Umh\u00e4nge von f\u00fcnfzig Ellen L\u00e4nge; dazu zehn St\u00e4nder nebst den zugeh\u00f6rigen zehn F\u00fc\u00dfen.<br>13 Die Breite der \u00f6stlichen Vorderseite des Vorhofs soll f\u00fcnfzig Ellen betragen,<br>14 und zwar f\u00fcnfzehn Ellen Umh\u00e4nge f\u00fcr die eine Seite mit ihren drei S\u00e4ulen und deren drei F\u00fc\u00dfen,<br>15 und ebenso f\u00fcnfzehn Ellen Umh\u00e4nge f\u00fcr die andere Seite mit ihren drei S\u00e4ulen und deren drei F\u00fc\u00dfen.<br>16 Am Eingang zum Vorhof aber soll sich ein Vorhang von zwanzig Ellen Breite befinden, aus blauem und rotem Purpur, aus Karmesin und gezwirntem Byssus in Buntwirkerarbeit gefertigt; dazu vier S\u00e4ulen nebst deren vier F\u00fc\u00dfen.<br>17 Alle S\u00e4ulen rings um den Vorhof sollen mit silbernen Ringb\u00e4ndern versehen sein, auch ihre N\u00e4gel von Silber, ihre F\u00fc\u00dfe aber von Kupfer.<br>18 Die L\u00e4nge des Vorhofs soll hundert Ellen, die Breite je f\u00fcnfzig und die H\u00f6he f\u00fcnf Ellen betragen, n\u00e4mlich Umh\u00e4nge von gezwirntem Byssus; ihre F\u00fc\u00dfe aber sollen von Kupfer sein.<br>19 Alle Ger\u00e4tschaften der Wohnung f\u00fcr den gesamten Dienst an ihr, auch alle ihre Pfl\u00f6cke und alle Pfl\u00f6cke des Vorhofs sollen von Kupfer sein.<br>20 Sodann befiehl du den Israeliten, dir ganz reines \u00d6l aus zersto\u00dfenen Oliven f\u00fcr den Leuchter zu bringen, damit man best\u00e4ndig Lampen aufsetzen kann.<br>21 Im Offenbarungszelt, au\u00dferhalb des Vorhangs, der sich vor (der Lade mit) dem Gesetz befindet, soll Aaron mit seinen S\u00f6hnen die Lampen zurechtmachen, damit sie vom Abend bis zum Morgen vor dem HERRN brennen. Diese Verordnung soll ewige Geltung f\u00fcr die Israeliten von Geschlecht zu Geschlecht haben!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 28<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anweisung \u00fcber die priesterliche Kleidung Aarons und seiner S\u00f6hne<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbDu aber sollst deinen Bruder Aaron nebst seinen S\u00f6hnen aus der Mitte der Israeliten zu dir herantreten lassen, damit er mir als Priester diene, n\u00e4mlich Aaron und seine S\u00f6hne Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar.<br>2 Du sollst also f\u00fcr deinen Bruder Aaron heilige Kleider anfertigen lassen, ihm zur Ehre und zum Schmuck.<br>3 Besprich dich also mit allen kunstverst\u00e4ndigen Personen, die ich mit kunstsinnigem Geist erf\u00fcllt habe, da\u00df sie die Kleider Aarons anfertigen, damit man ihn darin weihe und er mir als Priester dienen kann.<br>4 Folgendes aber sind die Kleidungsst\u00fccke, die sie anfertigen sollen: das Brustschild, das Schulterkleid, das Obergewand, das Unterkleid aus gew\u00fcrfeltem Stoff, der Kopfbund und der G\u00fcrtel. Diese heiligen Kleider sollen sie f\u00fcr deinen Bruder Aaron und seine S\u00f6hne anfertigen, damit er mir als Priester diene;<br>5 und zwar sollen sie Gold, blauen und roten Purpur, Karmesin und Byssus dazu verwenden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Schulterkleid (Ephod)<\/h3>\n\n\n\n<p>6 \u00bbDas Schulterkleid sollen sie aus Gold, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus in Kunstweberarbeit anfertigen.<br>7 Es soll ein Paar zusammenf\u00fcgbarer Schulterst\u00fccke haben und an seinen beiden (oberen) Enden mittels derselben zusammengef\u00fcgt werden.<br>8 Die Binde, die sich an ihm befindet und dazu dient, es fest anzulegen, soll von gleicher Arbeit und aus einem St\u00fcck mit ihm bestehen, n\u00e4mlich aus Goldf\u00e4den, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus.<br>9 Ferner sollst du zwei Onyxsteine nehmen und die Namen der S\u00f6hne Israels in sie eingraben,<br>10 sechs ihrer Namen auf den einen Stein und die sechs \u00fcbrigen Namen auf den andern Stein, und zwar nach ihrer Geburtsfolge.<br>11 In Steinschneiderarbeit, mittels Siegelstecherkunst, sollst du die beiden Steine mit den Namen der S\u00f6hne Israels stechen lassen, und mit einer Einfassung von goldenem Flechtwerk sollst du sie versehen.<br>12 Dann sollst du die beiden Steine auf die beiden Schulterst\u00fccke des Schulterkleides als Steine des Gedenkens an die Israeliten setzen, damit Aaron ihre Namen vor dem HERRN auf seinen beiden Schultern zur Erinnerung tr\u00e4gt.<br>13 Ferner sollst du Geflechte von Golddraht anfertigen<br>14 und zwei Kettchen von feinem Gold; in Gestalt von gedrehten Schn\u00fcren sollst du sie anfertigen und diese aus Schn\u00fcren geflochtenen Kettchen an den Goldgeflechten befestigen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Brustschild mit Zubeh\u00f6r<\/h3>\n\n\n\n<p>15 \u00bbSodann fertige das Orakel-Brustschild in Kunstweberarbeit an; ganz so, wie das Schulterkleid gearbeitet ist, sollst du es anfertigen, n\u00e4mlich aus Gold, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus sollst du es herstellen.<br>16 Viereckig soll es sein, doppelt gelegt, eine Spanne lang und eine Spanne breit.<br>17 Besetze es mit einem Besatz von Edelsteinen in vier Reihen von Steinen; eine Reihe: ein Karneol, ein Topas und ein Smaragd sollen die erste Reihe bilden;<br>18 die zweite Reihe: ein Rubin, ein Saphir und ein Jaspis;<br>19 die dritte Reihe: ein Hyazinth, ein Achat und ein Amethyst;<br>20 die vierte Reihe: ein Chrysolith, ein Soham (1.Mose 2,12) und ein Onyx; in Goldgeflecht sollen sie bei ihrer Einsetzung gefa\u00dft sein.<br>21 Die Steine sollen also entsprechend den Namen der S\u00f6hne Israels zw\u00f6lf sein, nach deren Namen; mittels Siegelstecherkunst sollen sie, ein jeder mit seinem besonderen Namen nach den zw\u00f6lf St\u00e4mmen versehen sein.<br>22 An dem Brustschild sollst du dann schnur\u00e4hnlich geflochtene Kettchen von feinem Gold befestigen.<br>23 Du sollst n\u00e4mlich zwei goldene Ringe an dem Brustschilde anbringen und diese zwei Ringe an den beiden (oberen) Ecken des Brustschildes befestigen.<br>24 Hierauf befestige die beiden goldenen Schn\u00fcre an den beiden Ringen, die sich an den (oberen) Ecken des Brustschildes befinden,<br>25 und befestige die beiden (anderen) Enden der beiden Schn\u00fcre an den beiden Geflechten und diese wiederum an den Schulterst\u00fccken des Schulterkleides auf dessen Vorderseite.<br>26 Dann fertige noch zwei goldene Ringe an und setze sie an die beiden (unteren) Ecken des Brustschildes, und zwar an seinen inneren Saum, der dem Schulterkleide zugekehrt ist.<br>27 Fertige dann noch zwei goldene Ringe an und setze sie an die beiden Schulterst\u00fccke des Schulterkleides, unten an seine Vorderseite, dicht bei der Stelle, wo das Schulterkleid zusammengeht, oberhalb der Binde des Schulterkleides.<br>28 Hierauf kn\u00fcpfe man das Brustschild mit seinen Ringen vermittels einer Schnur von blauem Purpur an die Ringe des Schulterkleides, so da\u00df das Brustschild \u00fcber der Binde des Schulterkleides fest anliegt und das Brustschild sich nicht von seiner Stelle auf dem Schulterkleide verschieben kann.<br>29 Aaron soll so die Namen der S\u00f6hne Israels an dem Orakel-Brustschild auf seinem Herzen tragen, sooft er in das Heiligtum hineingeht, zur best\u00e4ndigen Erinnerung vor dem HERRN.<br>30 In das Orakel-Brustschild aber sollst du die (heiligen Lose) Urim und Thummim tun, damit sie auf dem Herzen Aarons liegen, sooft er vor den HERRN tritt; und Aaron soll so das Orakel f\u00fcr die Israeliten best\u00e4ndig vor dem HERRN auf seinem Herzen tragen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Obergewand zu dem Schulterkleid<\/h3>\n\n\n\n<p>31 \u00bbSodann sollst du das Obergewand zu dem Schulterkleide ganz aus blauem Purpur anfertigen.<br>32 Seine Kopf\u00f6ffnung soll sich in der Mitte befinden, und rings um diese \u00d6ffnung soll ein Saum in Weberarbeit gehen; eine \u00d6ffnung soll es haben wie die eines Panzerhemdes, damit es nicht einrei\u00dft.<br>33 Unten an seinem Saum sollst du Granat\u00e4pfel aus blauem und rotem Purpur und Karmesin ringsum anbringen und zwischen ihnen goldene Gl\u00f6ckchen ringsum,<br>34 so da\u00df am ganzen Saum des Obergewandes ringsum immer auf ein goldenes Gl\u00f6ckchen ein Granatapfel folgt.<br>35 Aaron soll (dieses Kleid) tragen, um den heiligen Dienst darin zu versehen, damit man es klingeln h\u00f6rt, sooft er in das Heiligtum vor den HERRN hineingeht und sooft er hinausgeht, damit er nicht stirbt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stirnblatt, Unterkleid, Kopfbund und G\u00fcrtel<\/h3>\n\n\n\n<p>36 \u00bbWeiter sollst du ein Stirnblatt aus feinem Gold anfertigen und auf ihm mittels Siegelstecherarbeit die Worte eingraben: \u203aDem HERRN geweiht\u2039.<br>37 Du sollst es dann mit einer Schnur von blauem Purpur versehen, damit es am Kopfbund angebracht werden kann: an dessen Vorderseite soll es sich befinden,<br>38 und zwar soll es auf der Stirn Aarons liegen, damit Aaron die Verfehlungen in betreff der heiligen Gaben, welche die Israeliten weihen, auf sich nimmt, welche heiligen Gaben sie auch darbringen m\u00f6gen. Es soll also best\u00e4ndig auf seiner Stirn liegen, um die Israeliten wohlgef\u00e4llig vor dem HERRN zu machen. \u2013<br>39 Sodann sollst du das Unterkleid aus Byssus w\u00fcrfelf\u00f6rmig gemustert weben und einen Kopfbund aus Byssus anfertigen, auch einen G\u00fcrtel in Buntwirkerarbeit herstellen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Kleidung der S\u00f6hne Aarons; Allgemeines<\/h3>\n\n\n\n<p>40 \u00bbFerner sollst du f\u00fcr die S\u00f6hne Aarons Unterkleider herstellen und ihnen G\u00fcrtel und hohe M\u00fctzen zur Ehre und zum Schmuck anfertigen.<br>41 Dann sollst du deinen Bruder Aaron und ebenso seine S\u00f6hne damit bekleiden und sollst sie salben, sie in ihr Amt einsetzen und sie weihen, damit sie mir als Priester dienen.<br>42 Auch fertige ihnen leinene Unterbeinkleider an zur Verh\u00fcllung ihrer Bl\u00f6\u00dfe; diese sollen von den H\u00fcften bis an die Schenkel reichen,<br>43 und Aaron sowie seine S\u00f6hne sollen sie tragen, sooft sie in das Offenbarungszelt hineingehen oder an den Altar treten, um den Dienst im Heiligtum zu verrichten, damit sie keine Verschuldung auf sich laden und nicht sterben m\u00fcssen. Diese Verordnung soll f\u00fcr ihn und seine Nachkommen nach ihm ewige G\u00fcltigkeit haben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 29<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anweisung f\u00fcr die Weihe der Priester<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbBehufs ihrer Weihe f\u00fcr den Priesterdienst, den sie mir zu verrichten haben, sollst du folgenderma\u00dfen verfahren: Nimm einen jungen Stier und zwei fehlerlose Widder,<br>2 unges\u00e4uertes Brot und unges\u00e4uerte, mit \u00d6l gemengte Kuchen sowie unges\u00e4uerte, mit \u00d6l bestrichene Fladen; aus feinem Weizenmehl sollst du sie bereiten.<br>3 Lege sie dann in einen Korb und bringe sie in dem Korbe herbei, dazu den jungen Stier und die beiden Widder.<br>4 Dann la\u00df Aaron und seine S\u00f6hne an den Eingang des Offenbarungszeltes treten und la\u00df sie eine Abwaschung mit Wasser an sich vornehmen.<br>5 Hierauf nimm die heiligen Kleider und la\u00df Aaron das Unterkleid und das zum Schulterkleid geh\u00f6rige Obergewand sowie das Schulterkleid selbst nebst dem Brustschild anlegen und g\u00fcrte ihm die Binde des Schulterkleides fest um;<br>6 setze ihm dann den Kopfbund aufs Haupt und befestige das heilige Diadem am Kopfbund.<br>7 Hierauf nimm das Salb\u00f6l, gie\u00dfe ihm (etwas davon) aufs Haupt und salbe ihn so.<br>8 Sodann la\u00df auch seine S\u00f6hne herantreten und sich die Unterkleider anlegen;<br>9 umg\u00fcrte sie mit dem G\u00fcrtel [Aaron und seine S\u00f6hne] und la\u00df sie die hohen M\u00fctzen aufsetzen, damit ihnen das Priestertum kraft einer ewig g\u00fcltigen Einsetzung zusteht. Wenn du so Aaron und seine S\u00f6hne in ihr Amt eingesetzt hast,<br>10 sollst du den jungen Stier vor das Offenbarungszelt f\u00fchren lassen, und Aaron nebst seinen S\u00f6hnen sollen ihre H\u00e4nde fest auf den Kopf des Stieres legen.<br>11 Dann schlachte den Stier vor dem HERRN am Eingang des Offenbarungszeltes,<br>12 nimm etwas von dem Blut des Stieres und streiche es mit deinem Finger an die H\u00f6rner des Altars; alles \u00fcbrige Blut aber sch\u00fctte an den Fu\u00df des Altars.<br>13 Sodann nimm das gesamte Fett, welches die Eingeweide \u00fcberzieht, sowie den Leberlappen und die beiden Nieren samt dem daransitzenden Fett und la\u00df es auf dem Altar in Rauch aufgehen;<br>14 das Fleisch des Stieres aber sowie sein Fell und den Inhalt seiner Ged\u00e4rme verbrenne im Feuer au\u00dferhalb des Lagers: es ist ein S\u00fcndopfer.<br>15 Dann nimm den einen Widder, und Aaron nebst seinen S\u00f6hnen sollen ihre H\u00e4nde fest auf den Kopf des Widders legen.<br>16 Hierauf schlachte den Widder, nimm sein Blut und sprenge es an den Altar ringsum;<br>17 den Widder aber zerlege in seine St\u00fccke, wasche seine Eingeweide und Beine ab und lege sie zu seinen \u00fcbrigen St\u00fccken und zu seinem Kopf<br>18 und la\u00df dann den ganzen Widder auf dem Altar in Rauch aufgehen: es ist ein Brandopfer f\u00fcr den HERRN, ein lieblicher Geruch; ein Feueropfer ist es f\u00fcr den HERRN.<br>19 Hierauf nimm den zweiten Widder, und Aaron nebst seinen S\u00f6hnen sollen ihre H\u00e4nde fest auf den Kopf des Widders legen.<br>20 Darauf schlachte den Widder, nimm etwas von seinem Blut und bestreiche damit das rechte Ohrl\u00e4ppchen Aarons und das rechte Ohrl\u00e4ppchen seiner S\u00f6hne sowie den Daumen ihrer rechten Hand und die gro\u00dfe Zehe ihres rechten Fu\u00dfes; das \u00fcbrige Blut aber sprenge auf den Altar ringsum.<br>21 Sodann nimm etwas von dem Blut, das sich auf dem Altar befindet, sowie von dem Salb\u00f6l und besprenge mit ihm Aaron und seine Kleider, ebenso seine S\u00f6hne und deren Kleider, damit er und seine Kleider und ebenso seine S\u00f6hne und deren Kleider geheiligt sind.<br>22 Nimm dann von dem Widder das Fett, n\u00e4mlich den Fettschwanz und das Fett, welches die Eingeweide \u00fcberzieht, sowie den Leberlappen und die beiden Nieren samt dem daransitzenden Fett sowie die rechte Keule \u2013 denn es ist ein Einweihungswidder \u2013,<br>23 dazu einen Laib Brot, einen mit \u00d6l gemengten Brotkuchen und einen Fladen aus dem Korb mit den unges\u00e4uerten Broten, der vor den HERRN hingestellt ist;<br>24 lege dies alles dem Aaron und seinen S\u00f6hnen in die H\u00e4nde und la\u00df es als Webeopfer vor dem HERRN weben.<br>25 Dann nimm es ihnen wieder aus den H\u00e4nden und la\u00df es auf dem Altar \u00fcber dem Brandopfer in Rauch aufgehen zu einem lieblichen Geruch vor dem HERRN: ein Feueropfer ist es f\u00fcr den HERRN.<br>26 Hierauf nimm die Brust von dem Einweihungswidder, der f\u00fcr Aaron bestimmt ist, und webe sie als Webeopfer vor dem HERRN: dann soll sie dir als Anteil zufallen.<br>27 Darum sollst du die Brust des Webeopfers und die Hebekeule, die von dem f\u00fcr Aaron und f\u00fcr seine S\u00f6hne bestimmten Einweihungswidder gewebt und als Hebe entnommen sind, f\u00fcr geweiht erkl\u00e4ren:<br>28 sie sollen f\u00fcr Aaron und seine S\u00f6hne eine von seiten der Israeliten ewig zu leistende Geb\u00fchr sein; denn es ist ein Hebeopfer und soll seitens der Israeliten als Hebeopfer von ihren Heilsopfern abgegeben werden, als ihr Hebeopfer f\u00fcr den HERRN.<br>29 Die heiligen Kleider Aarons aber sollen nach ihm an seine S\u00f6hne kommen, damit man sie darin salbe und sie darin in ihr Amt einsetze.<br>30 Sieben Tage lang soll sie derjenige von seinen S\u00f6hnen tragen, der an seiner Statt Priester wird und in das Offenbarungszelt hineingehen wird, um den Dienst im Heiligtum zu verrichten.<br>31 Den Einweihungswidder aber sollst du nehmen und sein Fleisch an heiliger St\u00e4tte kochen.<br>32 Dann sollen Aaron und seine S\u00f6hne das Fleisch des Widders samt dem Brot, das sich in dem Korbe befindet, am Eingang des Offenbarungszeltes verzehren:<br>33 sie sollen die St\u00fccke verzehren, durch welche die S\u00fchne f\u00fcr sie bewirkt wurde, als man sie in ihr Amt einsetzte und sie weihte; aber ein Fremder darf nicht davon essen, denn sie sind heilig.<br>34 Und wenn von dem Fleisch des Einweihungsopfers oder von dem Brot etwas bis zum Morgen \u00fcbrigbleibt, so sollst du das \u00dcbriggebliebene im Feuer verbrennen: es darf nicht mehr gegessen werden, denn es ist heilig.<br>35 So also sollst du mit Aaron und seinen S\u00f6hnen verfahren, genau so, wie ich dir geboten habe: sieben Tage soll die Einweihung dauern!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Ents\u00fcndigung und Salbung des Brandopferaltars<\/h3>\n\n\n\n<p>36 \u00bbUnd f\u00fcr jeden Tag sollst du einen jungen Stier als S\u00fcndopfer zum Vollzug der S\u00fchne darbringen und den Altar ents\u00fcndigen, indem du die S\u00fchngebr\u00e4uche an ihm vollziehst, und sollst ihn salben, um ihn zu weihen.<br>37 Sieben Tage hindurch sollst du die S\u00fchngebr\u00e4uche am Altar vornehmen, um ihn zu weihen, damit der Altar hochheilig werde: jeder, der den Altar ber\u00fchrt, soll dem Heiligtum verfallen sein!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das t\u00e4gliche Morgen- und Abend-Brand-, Trank- und Speisopfer<\/h3>\n\n\n\n<p>38 \u00bbFolgendes aber ist es, was du auf dem Altar opfern sollst: zwei einj\u00e4hrige L\u00e4mmer an jedem Tage ohne Ausnahme.39 Das eine Lamm sollst du am Morgen opfern, das andere gegen Abend,40 und au\u00dferdem ein Zehntel Epha Feinmehl, das mit einem Viertel Hin \u00d6l von zersto\u00dfenen Oliven gemengt ist; und als Trankopfer soll ein Viertel Hin Wein zu dem einen Lamm kommen.41 Das zweite Lamm aber sollst du gegen Abend opfern \u2013 mit dem Speisopfer und dem zugeh\u00f6rigen Trankopfer sollst du es dabei halten wie am Morgen \u2013 zu einem lieblichen Geruch, als ein Feueropfer f\u00fcr den HERRN:42 ein regelm\u00e4\u00dfiges Brandopfer (soll es bei euch sein) f\u00fcr eure Geschlechter vor dem HERRN am Eingang zum Offenbarungszelt, wo ich mit euch in Verkehr treten werde, um dort mit dir zu reden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schlu\u00dfwort<\/h3>\n\n\n\n<p>43 \u00bbIch will dort n\u00e4mlich mit den Israeliten in Verkehr treten, und es (das Zelt) wird durch meine Herrlichkeit geheiligt werden.<br>44 Ich will also das Offenbarungszelt und den Altar heiligen; auch Aaron und seine S\u00f6hne will ich heiligen, damit sie mir als Priester dienen;<br>45 und ich will inmitten der Israeliten wohnen und will ihr Gott sein,<br>46 und sie sollen erkennen, da\u00df ich, der HERR, ihr Gott bin, der ich sie aus \u00c4gypten hinausgef\u00fchrt habe, um mitten unter ihnen zu wohnen, ich, der HERR, ihr Gott.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 30<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nachtr\u00e4ge zur Gesetzgebung \u00fcber das Heiligtum (Kap. 30-31)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbSodann sollst du einen Altar herstellen, um R\u00e4ucherwerk auf ihm zu verbrennen; aus Akazienholz sollst du ihn anfertigen;<br>2 eine Elle lang und eine Elle breit, viereckig soll er sein und zwei Ellen hoch; seine H\u00f6rner sollen aus einem St\u00fcck mit ihm bestehen.<br>3 Du sollst ihn, sowohl seine Platte als auch die W\u00e4nde ringsum und die H\u00f6rner, mit feinem Gold \u00fcberziehen und einen goldenen Kranz ringsum an ihm anbringen.<br>4 Zwei goldene Ringe sollst du f\u00fcr ihn anfertigen und sie unterhalb seines Kranzes an seinen beiden Seiten anbringen; die sollen zur Aufnahme der Stangen dienen, mittels derer man ihn tragen kann.<br>5 Die Stangen sollst du aus Akazienholz anfertigen und sie mit Gold \u00fcberziehen.<br>6 Du sollst den Altar dann vor dem Vorhang aufstellen, der sich vor der Gesetzeslade befindet, der Deckplatte gegen\u00fcber, die \u00fcber dem Gesetz liegt, woselbst ich mit dir in Verkehr treten werde.<br>7 Aaron soll dann auf ihm wohlriechendes R\u00e4ucherwerk verbrennen; an jedem Morgen, wenn er die Lampen zurechtmacht, soll er es verbrennen;<br>8 ebenso soll Aaron es verbrennen, wenn er gegen Abend die Lampen aufsetzt: ein regelm\u00e4\u00dfiges Rauchopfer vor dem HERRN soll es f\u00fcr ewige Zeiten sein.<br>9 Ihr d\u00fcrft kein ungeh\u00f6riges R\u00e4ucherwerk und kein Brand- oder Speisopfer auf ihm darbringen; auch kein Trankopfer d\u00fcrft ihr auf ihm ausgie\u00dfen.<br>10 Aaron soll einmal im Jahr die S\u00fchnehandlung an seinen H\u00f6rnern vornehmen; mit dem Blut des Vers\u00f6hnungsopfers soll er einmal im Jahr die S\u00fchnehandlung an ihm vornehmen, von Geschlecht zu Geschlecht: hochheilig ist er dem HERRN.\u00ab<br>11 Hierauf sagte der HERR zu Mose folgendes:<br>12 \u00bbWenn du die Kopfzahl der Israeliten, soweit sie gemustert werden, aufnimmst, so sollen sie ein jeder ein L\u00f6segeld f\u00fcr ihr Leben dem HERRN bei ihrer Musterung entrichten, damit keine schlimme Heimsuchung bei ihrer Musterung \u00fcber sie kommt.<br>13 Es soll also ein jeder, der sich der Musterung zu unterziehen hat, einen halben Schekel entrichten \u2013 nach dem Schekel des Heiligtums, wobei zwanzig Gera auf den Schekel gehen \u2013, einen halben Schekel als Abgabe an den HERRN.<br>14 Jeder, der sich der Musterung zu unterziehen hat, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, soll die Abgabe an den HERRN entrichten:<br>15 der Reiche soll nicht mehr und der Arme nicht weniger als einen halben Schekel geben, wenn ihr die Abgabe an den HERRN entrichtet, um die Deckung eures Lebens zu bewirken.<br>16 Du sollst also dieses S\u00fchnegeld von den Israeliten erheben und es zur Bestreitung der Kosten des Dienstes am Offenbarungszelt verwenden; so wird es den Israeliten zum (gn\u00e4digen) Gedenken vor dem HERRN dienen, um Deckung eures Lebens zu bewirken.\u00ab<br>17 Weiter sagte der HERR zu Mose folgendes:<br>18 \u00bbFertige auch ein kupfernes Becken nebst einem kupfernen Gestell dazu f\u00fcr die Waschungen an, stelle es zwischen dem Offenbarungszelt und dem Altar auf und tu Wasser hinein,<br>19 damit Aaron und seine S\u00f6hne ihre H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe daraus waschen;<br>20 sooft sie in das Offenbarungszelt hineingehen, sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht sterben, oder auch, wenn sie an den Altar treten, um ihren Dienst zu verrichten, indem sie Feueropfer f\u00fcr den HERRN in Rauch aufgehen lassen.<br>21 Da sollen sie sich dann ihre H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe waschen, damit sie nicht sterben; und dies soll eine ewigg\u00fcltige Verordnung f\u00fcr sie sein, f\u00fcr Aaron und seine Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht.\u00ab<br>22 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>23 \u00bbNimm du dir Wohlger\u00fcche von der besten Sorte, n\u00e4mlich Stakte f\u00fcnfhundert Schekel, wohlriechenden Zimt halb soviel, also zweihundertundf\u00fcnfzig Schekel, ferner wohlriechenden Kalmus ebenfalls zweihundertundf\u00fcnfzig Schekel<br>24 und Kassia f\u00fcnfhundert Schekel nach dem Gewicht des Heiligtums, dazu ein Hin Oliven\u00f6l,<br>25 und stelle daraus ein heiliges Salb\u00f6l her, eine Salbenmischung, wie sie der Salbenmischer herstellt: heiliges Salb\u00f6l soll es sein.<br>26 Du sollst damit das Offenbarungszelt und die Gesetzeslade salben,<br>27 ferner den Tisch samt allen seinen Ger\u00e4ten, den Leuchter samt den zugeh\u00f6rigen Ger\u00e4ten und den R\u00e4ucheraltar,<br>28 ferner den Brandopferaltar samt allen seinen Ger\u00e4ten und das Becken nebst seinem Gestell.<br>29 So sollst du sie heiligen, damit sie hochheilig werden: jeder, der sie ber\u00fchrt, soll dem Heiligtum verfallen sein!<br>30 Auch Aaron und seine S\u00f6hne sollst du salben und sie dadurch zu Priestern f\u00fcr meinen Dienst weihen.<br>31 Den Israeliten aber sollst du folgendes gebieten: \u203aAls ein mir heiliges Salb\u00f6l soll dieses euch f\u00fcr alle eure Geschlechter gelten!<br>32 Auf keines Menschen Leib darf es gegossen werden! und ihr d\u00fcrft solches Salb\u00f6l nicht in der gleichen Zusammensetzung f\u00fcr euren eigenen Gebrauch bereiten: es ist heilig und soll euch auch als heilig gelten!<br>33 Wer ein gleiches durch Mischung herstellt und etwas davon an eine unbefugte Person bringt, der soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden!\u2039\u00ab<br>34 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes: \u00bbNimm dir Gew\u00fcrzkr\u00e4uter, n\u00e4mlich Stakte, R\u00e4ucherklaue, Galban, [Gew\u00fcrzkr\u00e4uter] und reinen Weihrauch, alle zu gleichen Teilen,<br>35 und stelle daraus ein R\u00e4ucherwerk her, eine w\u00fcrzige Mischung, wie sie der Salbenmischer herstellt, mit (etwas) Salz vermengt, sonst rein, zu heiligem Gebrauch bestimmt.<br>36 Zersto\u00dfe etwas davon zu feinem Pulver und lege etwas davon vor die Gesetzeslade im Offenbarungszelt, woselbst ich in Verkehr mit dir treten werde: als hochheilig soll es euch gelten!<br>37 Das R\u00e4ucherwerk aber, das ihr f\u00fcr euch selbst bereitet, d\u00fcrft ihr nicht in dem gleichen Mischungsverh\u00e4ltnis herstellen; nein, es soll dir als dem HERRN geheiligt gelten!<br>38 Wer sich das gleiche R\u00e4ucherwerk bereitet, um seinen Wohlgeruch zu genie\u00dfen, soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 31<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter sagte der HERR zu Mose folgendes:<br>2 \u00bbWisse wohl: ich habe Bezaleel, den Sohn Uris, den Enkel Hurs, aus dem Stamme Juda, namentlich berufen<br>3 und ihn mit g\u00f6ttlichem Geist erf\u00fcllt, mit Kunstsinn und Einsicht, mit Verstand und allerlei Fertigkeiten,<br>4 um Kunstwerke zu ersinnen, Arbeiten in Gold, in Silber und in Kupfer auszuf\u00fchren,<br>5 Edelsteine zu schneiden, um Kunstwerke damit zu besetzen, Holz zu schnitzen, kurz Werke jeder Art kunstvoll auszuf\u00fchren.<br>6 Zugleich habe ich ihm Oholiab, den Sohn Ahisamachs, aus dem Stamme Dan, beigegeben und allen Kunstverst\u00e4ndigen die erforderliche Begabung verliehen, damit sie alles, was ich dir geboten habe, herstellen,<br>7 n\u00e4mlich das Offenbarungszelt und die Gesetzeslade mit der Deckplatte darauf und alle anderen Ger\u00e4te des Zeltes,<br>8 n\u00e4mlich den Tisch mit allen seinen Ger\u00e4ten, den Leuchter aus feinem Gold samt allen zugeh\u00f6rigen Ger\u00e4ten, den R\u00e4ucheraltar,<br>9 den Brandopferaltar mit allen seinen Ger\u00e4ten, das Becken mit seinem Gestell;<br>10 sodann die [Prachtkleider und] heiligen Kleider f\u00fcr den Priester Aaron sowie die Kleider seiner S\u00f6hne, die mir als Priester dienen sollen;<br>11 ferner das Salb\u00f6l und das wohlriechende R\u00e4ucherwerk f\u00fcr das Heiligtum. Genau so, wie ich dir geboten habe, sollen sie alles ausf\u00fchren!\u00ab<br>12 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>13 \u00bbDu aber pr\u00e4ge den Israeliten folgendes Gebot ein: \u203aBeobachtet ja meine Sabbate! Denn sie sind ein Zeichen (des Bundes) zwischen mir und euch f\u00fcr eure k\u00fcnftigen Geschlechter, damit ihr erkennt, da\u00df ich, der HERR, es bin, der euch heiligt.<br>14 Beobachtet also den Sabbat! Denn er soll euch heilig sein; wer ihn entweiht, soll unfehlbar mit dem Tode bestraft werden; ja wer irgendeine Arbeit an diesem Tage verrichtet, ein solcher Mensch soll aus der Mitte seiner Volksgenossen ausgerottet werden:<br>15 Sechs Tage lang darf gearbeitet werden, aber am siebten Tage ist der dem HERRN geheiligte Feiertag mit vollst\u00e4ndiger Ruhe: wer irgend am Sabbattag eine Arbeit verrichtet, soll unfehlbar mit dem Tode bestraft werden!<br>16 So sollen also die Israeliten den Sabbat beobachten, indem sie den Ruhetag von Geschlecht zu Geschlecht feiern, als eine ewige Verpflichtung.<br>17 F\u00fcr ewige Zeiten soll er ein Zeichen (des Bundes) zwischen mir und den Israeliten sein! Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde geschaffen, aber am siebten Tag hat er gefeiert und geruht.\u2039\u00ab<br>18 Als der HERR nun seine Unterredung mit Mose auf dem Berge Sinai beendet hatte, \u00fcbergab er ihm die beiden Gesetzestafeln, steinerne Tafeln, die vom Finger Gottes beschrieben waren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 32<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Herstellung und Anbetung des goldenen Stierbildes<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als aber das Volk sah, da\u00df Mose mit seiner R\u00fcckkehr vom Berge auf sich warten lie\u00df, sammelte sich das Volk um Aaron und sagte zu ihm: \u00bbAuf! Mache uns einen Gott, der vor uns herziehen soll! Denn von diesem Mose, dem Mann, der uns aus dem Land \u00c4gypten hierher gef\u00fchrt hat, wissen wir nicht, was aus ihm geworden ist.\u00ab<br>2 Da antwortete ihnen Aaron: \u00bbRei\u00dft die goldenen Ringe ab, die eure Frauen und eure S\u00f6hne und T\u00f6chter in den Ohren tragen, und bringt sie mir her!\u00ab<br>3 Da ri\u00df das gesamte Volk sich die goldenen Ringe ab, die sie in den Ohren trugen, und brachten sie zu Aaron.<br>4 Der nahm sie von ihnen in Empfang, bearbeitete das Gold mit dem Mei\u00dfel und machte ein gegossenes Kalb daraus. Da riefen sie: \u00bbDies ist dein Gott, Israel, der dich aus dem Land \u00c4gypten hergef\u00fchrt hat!\u00ab<br>5 Als Aaron das sah, errichtete er einen Altar vor dem Stierbild und lie\u00df ausrufen: \u00bbMorgen findet ein Fest statt zu Ehren des HERRN!\u00ab<br>6 Da machten sie sich am andern Morgen fr\u00fch auf, opferten Brandopfer und brachten Heilsopfer dar, und das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken; dann standen sie auf, um sich zu belustigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mose steigt, durch Gott von dem Abfall des Volkes unterrichtet, vom Berge hinab<\/h3>\n\n\n\n<p>7 Da sagte der HERR zu Mose: \u00bbAuf! Gehe hinab! Denn dein Volk, das du aus \u00c4gypten hergef\u00fchrt hast, begeht eine gro\u00dfe S\u00fcnde:<br>8 gar schnell sind sie von dem Wege abgewichen, den ich ihnen geboten habe; sie haben sich ein gegossenes Stierbild gemacht und es angebetet, haben ihm geopfert und ausgerufen: \u203aDies ist dein Gott, Israel, der dich aus dem Land \u00c4gypten hergef\u00fchrt hat!\u2039\u00ab<br>9 Dann fuhr der HERR fort: \u00bbIch habe dieses Volk beobachtet und sehe wohl: es ist ein halsstarriges Volk.<br>10 Nun so la\u00df mich, da\u00df mein Zorn gegen sie entbrenne und ich sie vernichte! Dich aber will ich zu einem gro\u00dfen Volk machen!\u00ab<br>11 Mose aber suchte den HERRN, seinen Gott, zu bes\u00e4nftigen, indem er sagte: \u00bbWarum, o HERR, soll dein Zorn gegen dein Volk entbrennen, das du mit gro\u00dfer Kraft und starkem Arm aus dem Land \u00c4gypten herausgef\u00fchrt hast?<br>12 Warum sollen die \u00c4gypter sagen: \u203aIn b\u00f6ser Absicht hat er sie hinausgef\u00fchrt, um sie in den Bergen umkommen zu lassen und sie vom Erdboden zu vertilgen\u2039? La\u00df ab von deiner Zornesglut und la\u00df dir das Unheil leid sein, das du deinem Volk zugedacht hast!<br>13 Denke an deine Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst zugeschworen und verhei\u00dfen hast: \u203aIch will eure Nachkommenschaft so zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und will dies ganze Land, von dem ich geredet habe, euren Nachkommen zu ewigem Besitz geben.\u2039\u00ab<br>14 Da lie\u00df der HERR sich das Unheil leid sein, das er seinem Volk zugedacht hatte.<br>15 Mose aber machte sich auf den R\u00fcckweg und stieg vom Berge hinab mit den beiden Gesetzestafeln in der Hand, Tafeln, die auf ihren beiden Seiten, vorn und hinten, beschrieben waren.<br>16 Diese Tafeln waren von Gott selbst angefertigt, und die Schrift war Gottes Schrift, in die Tafeln eingegraben.<br>17 Als nun Josua das laute Jubelgeschrei des Volkes h\u00f6rte, sagte er zu Mose: \u00bbKriegsl\u00e4rm ist im Lager!\u00ab<br>18 Der aber antwortete: \u00bbDas klingt nicht wie Geschrei von Siegern und auch nicht wie Geschrei von Besiegten: nein, lautes Singen h\u00f6re ich!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Moses Eifer f\u00fcr Gott; er straft das Volk durch die Leviten<\/h3>\n\n\n\n<p>19 Als er sich dann dem Lager gen\u00e4hert hatte und das Stierbild und die Reigent\u00e4nze sah, da geriet Mose in lodernden Zorn, so da\u00df er die Tafeln aus seinen H\u00e4nden schleuderte und sie am Fu\u00df des Berges zertr\u00fcmmerte.<br>20 Dann nahm er das Stierbild, das sie angefertigt hatten, verbrannte es im Feuer und zerstie\u00df es zu feinem Staub, den streute er aufs Wasser und lie\u00df es die Israeliten trinken.<br>21 Hierauf sagte Mose zu Aaron: \u00bbWas hat dir dieses Volk getan, da\u00df du es zu einer so gro\u00dfen S\u00fcnde verf\u00fchrt hast?\u00ab<br>22 Aaron antwortete: \u00bbMein Herr m\u00f6ge nicht in Zorn geraten! Du wei\u00dft selbst, wie das Volk zum B\u00f6sen geneigt ist.<br>23 Sie forderten mich auf: \u203aMache uns einen Gott, der vor uns herziehen soll! Denn von diesem Mose, dem Mann, der uns aus dem Land \u00c4gypten hergef\u00fchrt hat, wissen wir nicht, was aus ihm geworden ist.\u2039<br>24 Da antwortete ich ihnen: \u203aWer Goldschmuck hat, der rei\u00dfe ihn von sich ab!\u2039 Sie gaben es mir dann, und ich warf es ins Feuer; da kam dieses Stierbild heraus.\u00ab<br>25 Als nun Mose sah, da\u00df das Volk z\u00fcgellos geworden war \u2013 denn Aaron hatte ihm die Z\u00fcgel schie\u00dfen lassen zur Schadenfreude f\u00fcr ihre Feinde \u2013,<br>26 trat Mose in das Tor des Lagers und rief aus: \u00bbHer zu mir, wer es mit dem HERRN h\u00e4lt!\u00ab Da scharten sich alle Leviten um ihn.<br>27 Zu diesen sagte er: \u00bbSo spricht der HERR, der Gott Israels: \u203aG\u00fcrtet euch ein jeder sein Schwert an die H\u00fcfte, geht im Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlagt ein jeder den eigenen Bruder und ein jeder seine Freunde und Verwandten!\u2039\u00ab<br>28 Die Leviten kamen dem Befehl Moses nach, und so fielen an diesem Tage von dem Volk gegen dreitausend Mann.<br>29 Da sagte Mose: \u00bbWeiht euch heute dem HERRN zu Priestern! Denn ein jeder ist sogar gegen den eigenen Sohn und gegen den eigenen Bruder schonungslos vorgegangen; darum soll euch heute Segen verliehen werden!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Moses F\u00fcrbitte f\u00fcr das Volk; die einen Aufschub gew\u00e4hrende Antwort Gottes<\/h3>\n\n\n\n<p>30 Am andern Tage aber sagte Mose zum Volk: \u00bbIhr habt eine schwere S\u00fcnde begangen; darum will ich jetzt zum HERRN hinaufsteigen! Vielleicht kann ich euch S\u00fchne f\u00fcr eure S\u00fcnde erwirken.\u00ab<br>31 So kehrte denn Mose zum HERRN zur\u00fcck und sagte: \u00bbAch bitte! Dieses Volk hat eine schwere S\u00fcnde begangen: es hat sich einen Gott aus Gold angefertigt!<br>32 Und nun \u2013 vergib ihnen doch ihre S\u00fcnde! Wo nicht, so streiche lieber mich aus deinem Buche aus, das du geschrieben hast!\u00ab<br>33 Der HERR aber antwortete dem Mose: \u00bbWer gegen mich ges\u00fcndigt hat, nur den werde ich aus meinem Buche ausstreichen.<br>34 Jetzt aber gehe hin und f\u00fchre das Volk dahin, wohin ich dir geboten habe! Jedoch nur mein Engel wird vor dir hergehen; und am Tage meines Strafgerichts will ich sie f\u00fcr ihre Vers\u00fcndigung b\u00fc\u00dfen lassen!\u00ab<br>35 So suchte denn der HERR fortan das Volk heim (zur Strafe) daf\u00fcr, da\u00df sie das Stierbild hatten machen lassen, welches Aaron angefertigt hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 33<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gottes Befehl zum Aufbruch in das Land der Verhei\u00dfung; Trauer des Volkes \u00fcber Gottes Abkehr<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf sagte der HERR zu Mose: \u00bbZiehe nunmehr weiter, hinweg von hier, du und das Volk, das du aus dem Land \u00c4gypten hergef\u00fchrt hast, in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe mit den Worten: \u203aDeinen Nachkommen will ich es geben!\u2039<br>2 Ich will aber einen Engel vor dir hersenden und die Kanaan\u00e4er, Amoriter, Hethiter, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter vertreiben, \u2013 in ein Land, das von Milch und Honig \u00fcberflie\u00dft.<br>3 Doch ich selbst will nicht in deiner Mitte hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich m\u00fc\u00dfte dich sonst unterwegs vertilgen.\u00ab<br>4 Als das Volk diese schlimme Botschaft vernahm, wurde es betr\u00fcbt, und keiner legte seinen Schmuck an;<br>5 denn der HERR hatte zu Mose gesagt: \u00bbSage den Israeliten: \u203aIhr seid ein halsstarriges Volk; wenn ich auch nur einen Augenblick in deiner Mitte einherz\u00f6ge, m\u00fc\u00dfte ich dich vertilgen. So lege denn jetzt deinen Schmuck von dir ab, dann will ich sehen, was ich f\u00fcr dich tun kann!\u2039\u00ab<br>6 Da legten die Israeliten ihren Schmuck ab, vom Berge Horeb an.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Stiftung und Verwendung des vor dem Lager befindlichen Offenbarungszeltes<\/h3>\n\n\n\n<p>7 Mose aber nahm jedesmal das Zelt und schlug es f\u00fcr sich au\u00dferhalb des Lagers in einiger Entfernung vom Lager auf und gab ihm den Namen \u203aOffenbarungszelt\u2039. Sooft nun jemand den HERRN befragen wollte, ging er zu dem Offenbarungszelt hinaus, das au\u00dferhalb des Lagers lag.<br>8 Sooft aber Mose zu dem Zelt hinausging, standen alle Leute auf und traten ein jeder in den Eingang seines Zeltes und blickten hinter Mose her, bis er in das Zelt eingetreten war.<br>9 Sobald dann Mose in das Zelt getreten war, senkte sich die Wolkens\u00e4ule herab und nahm ihren Stand am Eingang des Zeltes, solange der HERR mit Mose redete.<br>10 Wenn nun das ganze Volk die Wolkens\u00e4ule am Eingang des Zeltes stehen sah, erhob sich das ganze Volk, und jeder warf sich im Eingang seines Zeltes nieder.<br>11 Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie jemand mit seinem Freunde redet. Mose kehrte dann wieder ins Lager zur\u00fcck, w\u00e4hrend sein Diener Josua, der Sohn Nuns, ein junger Mann, das Innere des Zeltes nie verlie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weitere Verhandlungen Moses mit Gott \u00fcber die fernere g\u00f6ttliche Leitung des Volkes<\/h3>\n\n\n\n<p>12 Hierauf sagte Mose zum HERRN: \u00bbSiehe, du hast mir wohl geboten, dieses Volk (nach Kanaan) hinaufzuf\u00fchren, hast mich aber nicht wissen lassen, wen du mit mir senden willst; und doch hast du zu mir gesagt: \u203aIch kenne dich mit Namen, und du hast auch Gnade bei mir gefunden!\u2039<br>13 Wenn ich denn wirklich Gnade bei dir gefunden habe, so la\u00df mich doch deine Pl\u00e4ne wissen, damit ich dich erkenne und damit ich (inne werde, da\u00df ich) Gnade bei dir gefunden habe! Bedenke doch auch, da\u00df dies Volk dein Volk ist!\u00ab<br>14 Da antwortete der HERR: \u00bbWenn ich in Person mitz\u00f6ge, w\u00fcrde ich dir dadurch Beruhigung verschaffen?\u00ab<br>15 Da entgegnete ihm Mose: \u00bbWenn du nicht in Person mitziehst, so la\u00df uns lieber nicht von hier wegziehen!<br>16 Woran soll man denn sonst erkennen, da\u00df ich samt deinem Volk Gnade bei dir gefunden habe? Doch eben daran, da\u00df du mit uns ziehst und da\u00df wir, ich und dein Volk, dadurch vor allen V\u00f6lkern auf dem Erdboden ausgezeichnet werden.\u00ab<br>17 Da antwortete der HERR dem Mose: \u00bbAuch diese Bitte, die du jetzt ausgesprochen, will ich dir erf\u00fcllen; denn du hast Gnade bei mir gefunden, und ich kenne dich mit Namen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gott verspricht Mose das Schauen seiner Herrlichkeit als Gnadenbeweis<\/h3>\n\n\n\n<p>18 Als Mose nun bat: \u00bbLa\u00df mich doch deine Herrlichkeit schauen!\u00ab,<br>19 antwortete der HERR: \u00bbIch will all meine Sch\u00f6ne vor deinen Augen vor\u00fcberziehen lassen und will den Namen des HERRN laut vor dir ausrufen, n\u00e4mlich da\u00df ich Gnade erweise, wem ich eben gn\u00e4dig bin, und Barmherzigkeit dem erzeige, dessen ich mich erbarmen will.\u00ab<br>20 Dann fuhr er fort: \u00bbMein Angesicht kannst du nicht schauen; denn kein Mensch, der mich schaut, bleibt am Leben.\u00ab<br>21 Doch der HERR fuhr fort: \u00bbSiehe, es ist ein Platz neben mir: da magst du dich auf den Felsen stellen!<br>22 Wenn ich dann in meiner Herrlichkeit vor\u00fcberziehe, will ich dich in die H\u00f6hlung des Felsens stellen und meine Hand schirmend \u00fcber dich halten, bis ich vor\u00fcbergezogen bin.<br>23 Habe ich dann meine Hand zur\u00fcckgezogen, so wirst du meine R\u00fcckseite schauen; mein Angesicht aber kann nicht geschaut werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 34<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mose steigt auf Gottes Gebot mit zwei unbeschriebenen Steintafeln auf den Sinai<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Darauf gebot der HERR dem Mose: \u00bbHaue dir zwei Steintafeln zurecht, wie die ersten waren, dann will ich auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln gestanden haben, die du zertr\u00fcmmert hast!<br>2 Halte dich f\u00fcr morgen bereit, gleich fr\u00fch auf den Berg Sinai zu steigen und dort auf der Spitze des Berges vor mich zu treten!<br>3 Es soll aber niemand mit dir heraufsteigen, und es darf sich auch niemand am ganzen Berge blicken lassen; sogar das Kleinvieh und die Rinder d\u00fcrfen nicht gegen diesen Berg hin weiden!\u00ab<br>4 So hieb sich denn Mose zwei Steintafeln zurecht, wie die ersten gewesen waren, und machte sich dann am andern Morgen fr\u00fch auf und stieg zum Berge Sinai hinauf, wie der HERR ihm geboten hatte; die beiden Steintafeln trug er in der Hand.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Gotteserscheinung und die F\u00fcrbitte Moses<\/h3>\n\n\n\n<p>5 Da fuhr der HERR im Gew\u00f6lk hernieder, und er (Mose) trat dort neben ihn und rief den Namen des HERRN an.<br>6 Da zog der HERR vor seinen Augen vor\u00fcber und rief aus: \u00bbDer HERR, der HERR ist ein barmherziger und gn\u00e4diger Gott, langm\u00fctig und reich an Gnade und Treue,<br>7 der Gnade auf Tausende hin bewahrt, der Unrecht, \u00dcbertretung und S\u00fcnde vergibt, doch auch (den Schuldigen) keineswegs ungestraft l\u00e4\u00dft, sondern die Schuld der V\u00e4ter an Kindern und Kindeskindern heimsucht, am dritten und am vierten Glied.\u00ab<br>8 Da verneigte sich Mose eilends bis zur Erde, warf sich nieder<br>9 und sagte: \u00bbHabe ich irgend Gnade bei dir, o Herr, gefunden, so wolle mein Herr doch in unserer Mitte einherziehen! Denn es ist ein halsstarriges Volk. Aber vergib uns unsere Schuld und S\u00fcnde und la\u00df uns dein Eigentum sein!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gott willigt unter ernsten Warnungen in die Erneuerung des Bundesverh\u00e4ltnisses<\/h3>\n\n\n\n<p>10 Da antwortete der HERR: \u00bbWohlan, ich schlie\u00dfe einen Bund: vor deinem ganzen Volk will ich Wunder tun, wie sie auf der ganzen Erde und unter allen V\u00f6lkern noch nie vollf\u00fchrt sind, und das ganze Volk, in dessen Mitte du lebst, soll das Walten des HERRN wahrnehmen; denn wunderbar soll das sein, was ich an dir tun werde.<br>11 Beobachte wohl, was ich dir heute gebiete! Siehe, ich will vor dir die Amoriter, Kanaan\u00e4er, Hethiter, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter vertreiben.<br>12 H\u00fcte dich wohl, mit den Bewohnern des Landes, in das du kommen wirst, einen Vertrag zu schlie\u00dfen, damit sie f\u00fcr dich nicht, wenn sie unter dir wohnen bleiben, ein Fallstrick werden!<br>13 Ihr sollt vielmehr ihre Alt\u00e4re niederrei\u00dfen, ihre Malsteine (1.Mose 28,18) zertr\u00fcmmern und ihre G\u00f6tzenb\u00e4ume umhauen.<br>14 Denn du sollst keinen andern Gott anbeten! Denn der HERR hei\u00dft \u203aEiferer\u2039 und ist ein eifers\u00fcchtiger Gott.<br>15 Schlie\u00dfe daher ja keinen Vertrag mit den Bewohnern des Landes, damit du nicht, wenn sie ihren G\u00f6tzendienst treiben und ihren G\u00f6ttern opfern und sie dich dazu einladen, an ihren Opfermahlen teilnimmst.<br>16 Du w\u00fcrdest dann auch von ihren T\u00f6chtern manche f\u00fcr deine S\u00f6hne zu Frauen nehmen, und diese w\u00fcrden, wenn sie ihren G\u00f6tzendienst treiben, deine S\u00f6hne zu demselben G\u00f6tzendienst verf\u00fchren.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die neuen Bundesvorschriften \u00fcber die rechte Gottesverehrung<\/h3>\n\n\n\n<p>17 \u00bbDu sollst dir keine gegossenen Gottesbilder machen! \u2013<br>18 Das Fest der unges\u00e4uerten Brote sollst du beobachten! Sieben Tage lang sollst du unges\u00e4uertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur bestimmten Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus \u00c4gypten ausgezogen. \u2013<br>19 Alle Erstgeburt geh\u00f6rt mir, auch von all deinem Vieh jede m\u00e4nnliche Erstgeburt, der erste Wurf vom Rind- und Kleinvieh.<br>20 Aber das Erstgeborene vom Esel sollst du entweder mit einem Lamm l\u00f6sen oder, wenn du das nicht willst, ihm das Genick brechen. Jeden Erstgeborenen von deinen S\u00f6hnen sollst du l\u00f6sen! Und man darf vor mir nicht mit leeren H\u00e4nden erscheinen! \u2013<br>21 Sechs Tage lang sollst du arbeiten, aber am siebten Tage sollst du ruhen! Auch w\u00e4hrend der Zeit des Pfl\u00fcgens und der Ernte sollst du ruhen! \u2013<br>22 Auch das Wochenfest sollst du feiern, n\u00e4mlich das Fest der Erstlinge der Weizenernte, sowie das Fest der Lese an der Wende des Jahres! \u2013<br>23 Dreimal im Jahr sollen alle deine m\u00e4nnlichen Personen vor Gott dem HERRN, dem Gott Israels, erscheinen.<br>24 Denn ich werde die Heidenv\u00f6lker vor dir austreiben und dein Gebiet weit ausdehnen; und niemand soll nach deinem Land Verlangen tragen, w\u00e4hrend du hinaufziehst, um dich vor dem HERRN, deinem Gott, sehen zu lassen dreimal im Jahr. \u2013<br>25 Du sollst das Blut meines Schlachtopfers nicht zusammen mit ges\u00e4uertem Brot darbringen! Und vom Opferfleisch des Passahfestes darf nichts \u00fcber Nacht bis zum andern Morgen \u00fcbrigbleiben! \u2013<br>26 Das Vorz\u00fcglichste von den Erstlingen deines Feldes sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen! \u2013 Du sollst kein B\u00f6ckchen in der Milch seiner Mutter kochen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mose schreibt die Bundesgebote auf; Gott erneuert die Gesetzestafeln<\/h3>\n\n\n\n<p>27 Weiter gebot der HERR dem Mose: \u00bbSchreibe dir diese Verordnungen auf! Denn auf Grund dieser Verordnungen habe ich mit dir und mit Israel einen Bund geschlossen.\u00ab<br>28 Hierauf verweilte Mose dort beim HERRN vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte, ohne Brot zu essen und Wasser zu trinken; und er schrieb auf die Tafeln die Gebote des Bundes, die zehn Gebote.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Abstieg Moses; das Strahlen seiner Gesichtshaut<\/h3>\n\n\n\n<p>29 Als Mose dann vom Berge Sinai hinabstieg \u2013 die beiden Gesetzestafeln hatte er in der Hand, als er vom Berge hinabstieg \u2013, da wu\u00dfte Mose nicht, da\u00df die Haut seines Angesichts infolge seiner Unterredung mit dem HERRN strahlend geworden war.<br>30 Als nun Aaron und alle Israeliten Mose ansahen (und wahrnahmen), da\u00df die Haut seines Angesichts strahlte, da f\u00fcrchteten sie sich, ihm nahe zu kommen.<br>31 Als Mose sie aber herbeirief, wandten sich Aaron und alle Vorsteher der Gemeinde ihm wieder zu, und Mose redete mit ihnen.<br>32 Darauf traten auch alle Israeliten nahe an ihn heran, und er teilte ihnen alles mit, was der HERR ihm auf dem Berge Sinai aufgetragen hatte.<br>33 Als er dann mit seinen Mitteilungen zu Ende war, legte er eine H\u00fclle auf sein Angesicht.<br>34 Sooft Mose nun vor den HERRN trat, um mit ihm zu reden, legte er die H\u00fclle ab, bis er wieder hinausging; und wenn er hinausgekommen war, teilte er den Israeliten alles mit, was ihm geboten worden war.<br>35 Dabei bekamen dann die Israeliten das Gesicht Moses zu sehen (und machten die Beobachtung), da\u00df die Haut in seinem Gesicht strahlend geworden war; Mose aber legte dann die H\u00fclle wieder auf sein Gesicht, bis er wieder hineinging, um mit dem HERRN zu reden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 35<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf versammelte Mose die ganze Gemeinde der Israeliten und sagte zu ihnen: \u00bbDies ist es, was der HERR zu tun geboten hat:<br>2 Sechs Tage lang soll gearbeitet werden; aber der siebte Tag soll euch heilig sein als ein Feiertag mit v\u00f6lliger Ruhe zu Ehren des HERRN! Wer an diesem Tage eine Arbeit verrichtet, soll den Tod erleiden!<br>3 Am Sabbattage d\u00fcrft ihr kein Feuer in allen euren Wohnungen anz\u00fcnden!\u00ab<br>4 Weiter sagte Mose zu der ganzen Gemeinde der Israeliten: \u00bbDies ist es, was der HERR geboten hat:<br>5 Bringt von eurem Besitz eine Abgabe f\u00fcr den HERRN! Jeder, den sein Herz dazu treibt, m\u00f6ge die Abgabe f\u00fcr den HERRN herbringen: Gold, Silber und Kupfer,<br>6 blauen und roten Purpur und Karmesin, Byssus und Ziegenhaar,<br>7 rotgef\u00e4rbte Widderfelle und Seekuhh\u00e4ute, Akazienholz,<br>8 \u00d6l f\u00fcr den Leuchter, sowie Gew\u00fcrzkr\u00e4uter f\u00fcr das Salb\u00f6l und f\u00fcr das wohlriechende R\u00e4ucherwerk,<br>9 Onyxsteine und andere Edelsteine zum Besatz f\u00fcr das Schulterkleid und f\u00fcr das Brustschild.<br>10 Und alle, die kunstverst\u00e4ndig unter euch sind, m\u00f6gen kommen und alles herstellen, was der HERR geboten hat,<br>11 n\u00e4mlich die Wohnung mit ihrem Zelt und ihrer \u00dcberdachung, ihren Haken und Brettern, ihren Riegeln, S\u00e4ulen und deren F\u00fc\u00dfen,<br>12 die Lade mit ihren Tragstangen, die Deckplatte und den abschlie\u00dfenden Vorhang;<br>13 den Tisch mit seinen Tragstangen und all seinen Ger\u00e4ten und den Schaubroten;<br>14 den Leuchter zur Beleuchtung mit seinen Ger\u00e4ten und seinen Lampen und das \u00d6l f\u00fcr den Leuchter;<br>15 den R\u00e4ucheraltar mit seinen Tragstangen, das Salb\u00f6l und das wohlriechende R\u00e4ucherwerk;<br>16 den T\u00fcrvorhang f\u00fcr den Eingang der Wohnung; den Brandopferaltar mit dem kupfernen Gitterwerk daran, samt seinen Tragstangen und all seinen Ger\u00e4ten; das Becken mit seinem Gestell;<br>17 die Umh\u00e4nge f\u00fcr den Vorhof samt den dazu geh\u00f6rigen S\u00e4ulen und deren F\u00fc\u00dfen sowie den Vorhang f\u00fcr das Tor am Vorhof;<br>18 die Pfl\u00f6cke der Wohnung und die Pfl\u00f6cke des Vorhofs nebst den erforderlichen Stricken;<br>19 [die Prachtkleider f\u00fcr den Dienst im Heiligtum,] die heiligen Kleider f\u00fcr den Priester Aaron und die Kleider seiner S\u00f6hne f\u00fcr den Priesterdienst.\u00ab<br>20 Hierauf ging die ganze Gemeinde der Israeliten von Mose weg;<br>21 dann aber kam ein jeder, den sein Herz dazu trieb, und jeder, der einen willigen Sinn besa\u00df, brachte die Beisteuer f\u00fcr den HERRN zur Herstellung des Offenbarungszeltes und f\u00fcr den gesamten heiligen Dienst in ihm und f\u00fcr die heiligen Kleider;<br>22 und zwar kamen sowohl die M\u00e4nner als auch die Frauen, jeder, den sein Herz dazu trieb; sie brachten Spangen, Ohrringe, Fingerringe und Halsgeschmeide, goldene Schmucksachen aller Art; und jeder, der dem HERRN etwas von Gold als Weihgabe darzubringen beschlossen hatte, brachte es herbei;<br>23 und jeder, in dessen Besitz sich blauer und roter Purpur und Karmesin, Byssus und Ziegenhaar, rotgef\u00e4rbte Widderfelle und Seekuhh\u00e4ute befanden, brachte sie herbei;<br>24 jeder, der eine Beisteuer an Silber und Kupfer leisten wollte, brachte die Spende f\u00fcr den HERRN herbei; und jeder, in dessen Besitz sich Akazienholz zu irgendeiner Verwendung befand, brachte es herbei.<br>25 Und alle Frauen, welche die erforderliche Geschicklichkeit besa\u00dfen, spannen eigenh\u00e4ndig und brachten das Gespinst herbei: blauen und roten Purpur, karmesinfarbige Garne und Byssus;<br>26 und alle Frauen, die sich infolge ihrer Geschicklichkeit dazu getrieben f\u00fchlten, verspannen die Ziegenhaare.<br>27 Die Stammf\u00fcrsten aber brachten Onyxsteine und andere Edelsteine zum Besatz f\u00fcr das Schulterkleid und f\u00fcr das Brustschild,<br>28 ferner die Gew\u00fcrzkr\u00e4uter und das \u00d6l zur Beleuchtung und zum Salb\u00f6l und zum wohlriechenden R\u00e4ucherwerk.<br>29 So brachten die Israeliten, alle M\u00e4nner und Frauen, die sich dazu getrieben f\u00fchlten, zu dem ganzen Werk, dessen Ausf\u00fchrung der HERR durch Mose geboten hatte, etwas beizutragen, freiwillige Gaben f\u00fcr den HERRN dar.<br>30 Hierauf sagte Mose zu den Israeliten: \u00bbWisset wohl: der HERR hat Bezaleel, den Sohn Uris, den Enkel Hurs, vom Stamme Juda, namentlich berufen<br>31 und ihn mit g\u00f6ttlichem Geist erf\u00fcllt, mit Kunstsinn, Einsicht, Verstand und allerlei Fertigkeiten,<br>32 n\u00e4mlich um Kunstwerke zu ersinnen, Arbeiten in Gold, Silber und Kupfer auszuf\u00fchren,<br>33 Edelsteine zu schneiden, um Kunstwerke damit zu besetzen, Holz zu schnitzen, kurz Werke jeder Art kunstvoll herzustellen.<br>34 Aber auch die Gabe, andere zu unterweisen, hat er ihm verliehen, ihm und Oholiab, dem Sohn Ahisamachs, vom Stamme Dan.<br>35 Er hat sie beide mit Kunstsinn reich ausgestattet, um alle Arten von Arbeiten auszuf\u00fchren, wie sie die K\u00fcnstler in festen Stoffen sowie die Kunstweber und Buntwirker in blauem und rotem Purpur, in Karmesin und Byssus schaffen und die (einfachen) Weber liefern, indem sie Arbeiten aller Art ausf\u00fchren und Kunstwerke ersinnen!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 36<\/h2>\n\n\n\n<p>1 So werden denn Bezaleel und Oholiab und alle kunstverst\u00e4ndigen M\u00e4nner, denen der HERR Kunstsinn und Einsicht verliehen hat, so da\u00df sie sich auf die Ausf\u00fchrung aller f\u00fcr das Heiligtum erforderlichen Arbeiten verstehen, alles nach den Anordnungen des HERRN ausf\u00fchren.\u00ab<br>2 Hierauf berief Mose den Bezaleel und Oholiab und alle kunstverst\u00e4ndigen M\u00e4nner, denen der HERR Kunstsinn verliehen hatte, alle, die sich dazu getrieben f\u00fchlten, sich an der Ausf\u00fchrung des Werkes zu beteiligen.<br>3 Sie empfingen dann von Mose alle die Gaben, welche die Israeliten zur Ausf\u00fchrung der Arbeiten f\u00fcr das Heiligtum beigesteuert hatten; man brachte ihm aber an jedem Morgen immer noch freiwillige Geschenke.<br>4 Da kamen alle K\u00fcnstler, welche die ganze Arbeit f\u00fcr das Heiligtum auszuf\u00fchren hatten, Mann f\u00fcr Mann, von der besonderen Arbeit, mit der sie besch\u00e4ftigt waren,<br>5 und sagten zu Mose: \u00bbDas Volk bringt viel mehr, als zur Verwendung f\u00fcr die Arbeiten, deren Ausf\u00fchrung der HERR geboten hat, erforderlich ist.\u00ab<br>6 Da lie\u00df Mose durch Ausruf im Lager bekanntmachen: \u00bbNiemand, weder Mann noch Frau, m\u00f6ge fernerhin noch eine Arbeit als Beisteuer f\u00fcr das Heiligtum anfertigen!\u00ab Da mu\u00dfte das Volk aufh\u00f6ren, noch weitere Spenden zu bringen;<br>7 denn der gelieferte Vorrat reichte f\u00fcr die Ausf\u00fchrung aller Arbeiten aus, ja es blieb davon noch \u00fcbrig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Herstellung der vier Zeltdecken<\/h3>\n\n\n\n<p>8 So stellten denn alle kunstverst\u00e4ndigen M\u00e4nner unter den Werkleuten die Wohnung aus zehn Teppichen her; aus gezwirntem Byssus, blauem und rotem Purpur und Karmesin, mit Cherubbildern in Kunstweberarbeit stellte er sie her.<br>9 Die L\u00e4nge jedes einzelnen Teppichs betrug achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen: alle Teppiche hatten dieselbe Gr\u00f6\u00dfe.<br>10 Je f\u00fcnf Teppiche f\u00fcgte er dann zu einem St\u00fcck zusammen, einen an den andern.<br>11 Sodann brachte er Schleifen von blauem Purpur am Saum des \u00e4u\u00dfersten Teppichs des einen zusammengesetzten St\u00fcckes an, und ebenso machte er es am Saum des \u00e4u\u00dfersten Teppichs bei dem andern zusammengesetzten St\u00fcck.<br>12 F\u00fcnfzig Schleifen brachte er an dem einen Teppich an und ebenso f\u00fcnfzig Schleifen am Saum des Teppichs, der zu dem andern zusammengesetzten St\u00fcck geh\u00f6rte, so da\u00df die Schleifen einander genau gegen\u00fcberstanden.<br>13 Sodann fertigte er f\u00fcnfzig goldene Haken an und verband die Teppiche vermittels der Haken miteinander, so da\u00df die Wohnung ein Ganzes bildete.<br>14 Weiter fertigte er Teppiche aus Ziegenhaar zu einer Zeltdecke \u00fcber der Wohnung an; elf Teppiche fertigte er dazu an.<br>15 Die L\u00e4nge jedes Teppichs betrug drei\u00dfig Ellen und die Breite vier Ellen: alle elf Teppiche hatten dieselbe Gr\u00f6\u00dfe.<br>16 Dann f\u00fcgte er f\u00fcnf von diesen Teppichen zu einem St\u00fcck f\u00fcr sich zusammen und ebenso die sechs anderen Teppiche f\u00fcr sich.<br>17 Dann brachte er f\u00fcnfzig Schleifen am Saum des \u00e4u\u00dfersten Teppichs des einen zusammengesetzten St\u00fcckes an und ebenso f\u00fcnfzig Schleifen am Saum des \u00e4u\u00dfersten Teppichs des andern zusammengesetzten St\u00fcckes.<br>18 Hierauf fertigte er f\u00fcnfzig kupferne Haken an, um die Zeltdecke zusammenzuf\u00fcgen, so da\u00df sie ein Ganzes bildete. \u2013<br>19 Sodann verfertigte er f\u00fcr das Zeltdach eine Schutzdecke von rotgef\u00e4rbten Widderfellen und dar\u00fcber noch eine andere Schutzdecke von Seekuhh\u00e4uten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Herstellung des Holzger\u00fcstes (der Bretter und f\u00fcnf Riegel)<\/h3>\n\n\n\n<p>20 Weiter fertigte er die Bretter f\u00fcr die Wohnung aus Akazienholz an, sie standen aufrecht;<br>21 die L\u00e4nge jedes Brettes betrug zehn Ellen und die Breite anderthalb Ellen;<br>22 an jedem Brett sa\u00dfen zwei Zapfen, einer dem andern gegen\u00fcber eingef\u00fcgt; so machte er es an allen Brettern der Wohnung.<br>23 Und zwar stellte er an Brettern f\u00fcr die Wohnung her: zwanzig Bretter f\u00fcr die Mittagsseite s\u00fcdw\u00e4rts;<br>24 und er brachte unter diesen zwanzig Brettern vierzig silberne F\u00fc\u00dfe an, je zwei F\u00fc\u00dfe unter jedem Brett f\u00fcr seine beiden Zapfen.<br>25 Ebenso fertigte er f\u00fcr die andere Seite der Wohnung, n\u00e4mlich f\u00fcr die Nordseite, zwanzig Bretter an<br>26 und vierzig silberne F\u00fc\u00dfe dazu, je zwei F\u00fc\u00dfe unter jedem Brett.<br>27 Aber f\u00fcr die Hinterseite der Wohnung, nach Westen zu, fertigte er sechs Bretter an,<br>28 au\u00dferdem noch zwei Bretter f\u00fcr die Ecken der Wohnung an der Hinterseite.<br>29 Diese waren unten und gleicherweise oben vollst\u00e4ndig bis an den ersten Ring hin (?; vgl. 26,24); so machte er es bei beiden f\u00fcr die beiden Ecken.<br>30 Demnach waren es im ganzen acht Bretter, dazu ihre F\u00fc\u00dfe von Silber: sechzehn F\u00fc\u00dfe, immer zwei F\u00fc\u00dfe unter jedem Brett.<br>31 Sodann fertigte er Riegel aus Akazienholz an: f\u00fcnf f\u00fcr die Bretter der einen Seitenwand der Wohnung<br>32 und f\u00fcnf Riegel f\u00fcr die Bretter der andern Seitenwand der Wohnung und f\u00fcnf Riegel f\u00fcr die Bretter an der Hinterseite der Wohnung gegen Westen.<br>33 Den mittleren Riegel aber machte er so, da\u00df er in der Mitte der Bretter von einem Ende bis zum andern durchlief.<br>34 Die Bretter aber \u00fcberzog er mit Gold, und auch die dazugeh\u00f6rigen Ringe, die zur Aufnahme der Riegel dienten, stellte er aus Gold her und \u00fcberzog die Riegel gleichfalls mit Gold.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Herstellung der beiden Vorh\u00e4nge<\/h3>\n\n\n\n<p>35 Weiter fertigte er den Vorhang aus blauem und rotem Purpur, aus Karmesin und gezwirntem Byssus an, und zwar in Kunstweberarbeit mit Cherubbildern.<br>36 Dann fertigte er f\u00fcr ihn vier S\u00e4ulen von Akazienholz an und \u00fcberzog sie mit Gold; auch ihre N\u00e4gel waren von Gold; und er go\u00df f\u00fcr sie vier silberne F\u00fc\u00dfe. \u2013<br>37 Sodann fertigte er f\u00fcr den Eingang des Zeltes einen Vorhang von blauem und rotem Purpur, von Karmesin und gezwirntem Byssus in Buntwirkerarbeit;<br>38 au\u00dferdem die dazugeh\u00f6rigen f\u00fcnf S\u00e4ulen und ihre N\u00e4gel. Ihre K\u00f6pfe und Ringb\u00e4nder \u00fcberzog er mit Gold; die f\u00fcnf dazu geh\u00f6rigen F\u00fc\u00dfe aber waren von Kupfer.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 37<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Lade mit der Deckplatte<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Weiter fertigte Bezaleel die Lade aus Akazienholz an, zweieinhalb Ellen lang, anderthalb Ellen breit und anderthalb Ellen hoch.<br>2 Er \u00fcberzog sie inwendig und auswendig mit feinem Gold und brachte an ihr einen goldenen Kranz ringsum an.<br>3 Dann go\u00df er f\u00fcr sie vier goldene Ringe und befestigte diese an ihren vier Ecken, und zwar zwei Ringe an ihrer einen Seite und zwei Ringe an ihrer andern Seite.<br>4 Sodann fertigte er Tragstangen von Akazienholz an und \u00fcberzog sie mit Gold;<br>5 darauf steckte er die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, so da\u00df man die Lade tragen konnte. \u2013<br>6 Weiter fertigte er eine Deckplatte von feinem Gold an, zweieinhalb Ellen lang und anderthalb Ellen breit.<br>7 Auch fertigte er zwei goldene Cherube an, und zwar in getriebener Arbeit, an den beiden Enden der Deckplatte;<br>8 den einen Cherub brachte er am Ende der einen Seite und den andern Cherub am Ende der andern Seite an, und zwar mit der Deckplatte zu einem St\u00fcck verbunden, an ihren beiden Enden.<br>9 Die Cherube breiteten ihre Fl\u00fcgel nach oben hin aus, so da\u00df sie die Deckplatte mit ihren Fl\u00fcgeln \u00fcberdeckten und ihre Gesichter einander zugekehrt waren; nach der Deckplatte hin waren die Gesichter der Cherube gerichtet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Tisch f\u00fcr die Schaubrote und Trankopfer<\/h3>\n\n\n\n<p>10 Sodann fertigte er den Tisch aus Akazienholz an, zwei Ellen lang, eine Elle breit und anderthalb Ellen hoch.<br>11 Er \u00fcberzog ihn mit feinem Gold und brachte einen goldenen Kranz ringsum an ihm an.<br>12 Au\u00dferdem brachte er an ihm ringsum noch eine Einfassung an, die eine Handbreite hoch war, und an dieser Einfassung wieder einen goldenen Kranz ringsherum.<br>13 Weiter go\u00df er f\u00fcr ihn vier goldene Ringe und befestigte diese Ringe an den vier Ecken bei seinen vier F\u00fc\u00dfen.<br>14 Dicht an der Einfassung befanden sich die Ringe und dienten zur Aufnahme der Stangen, damit man den Tisch tragen konnte.<br>15 Die Stangen aber verfertigte er aus Akazienholz und \u00fcberzog sie mit Gold, damit man den Tisch tragen konnte.<br>16 Weiter fertigte er die Ger\u00e4te an, die auf dem Tische stehen sollten, n\u00e4mlich die erforderlichen Sch\u00fcsseln und Schalen, die Becher und Kannen, mit denen Trankopfer gespendet werden sollten, (alles) aus feinem Gold.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der goldene Leuchter<\/h3>\n\n\n\n<p>17 Sodann fertigte er den Leuchter aus feinem Gold an; in getriebener Arbeit stellte er den Leuchter, seinen Fu\u00df und seinen Schaft, her; seine Blumenkelche \u2013 Kn\u00e4ufe mit Bl\u00fcten \u2013 waren aus einem St\u00fcck mit ihm gearbeitet.<br>18 Sechs Arme gingen von seinen beiden Seiten aus, drei Arme auf jeder Seite des Leuchters.<br>19 Drei mandelbl\u00fctenf\u00f6rmige Blumenkelche \u2013 je ein Knauf mit einer Bl\u00fcte \u2013 befanden sich an jedem Arm; so war es bei allen sechs Armen, die von dem Leuchter ausgingen.<br>20 Am Schaft selbst aber befanden sich vier mandelbl\u00fctenf\u00f6rmige Blumenkelche \u2013 Kn\u00e4ufe mit Bl\u00fcten \u2013,<br>21 und zwar befand sich an ihm immer ein Knauf unter jedem Paar der sechs Arme, die vom Schaft des Leuchters ausgingen.<br>22 Ihre Kn\u00e4ufe und Arme bestanden aus einem St\u00fcck mit ihm: der ganze Leuchter war eine einzige getriebene Arbeit aus feinem Gold.<br>23 Sodann fertigte er auch die sieben Lampen f\u00fcr ihn an nebst den erforderlichen Lichtputzscheren und den Pfannen aus feinem Gold.<br>24 Aus einem Talent feinen Goldes stellte er ihn nebst allen zugeh\u00f6rigen Ger\u00e4ten her.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der R\u00e4ucheraltar<\/h3>\n\n\n\n<p>25 Weiter fertigte er den R\u00e4ucheraltar aus Akazienholz an, eine Elle lang und eine Elle breit, viereckig, und zwei Ellen hoch; seine H\u00f6rner waren aus einem St\u00fcck mit ihm.<br>26 Er \u00fcberzog ihn, sowohl die Platte als auch die W\u00e4nde ringsum, sowie die H\u00f6rner mit feinem Gold und brachte an ihm einen goldenen Kranz ringsherum an.<br>27 Au\u00dferdem brachte er zwei goldene Ringe unterhalb seines Kranzes an den beiden Ecken auf jeder der beiden Seiten an, zur Aufnahme der Stangen, mittels derer man ihn tragen sollte.<br>28 Die Stangen fertigte er aus Akazienholz an und \u00fcberzog sie mit Gold.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das heilige Salb\u00f6l und R\u00e4ucherwerk<\/h3>\n\n\n\n<p>29 Dann bereitete er das heilige Salb\u00f6l und das wohlriechende R\u00e4ucherwerk aus reinen Gew\u00fcrzkr\u00e4utern, wie es der Salbenmischer herstellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 38<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Brandopferaltar. Das kupferne Becken<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf fertigte er den Brandopferaltar aus Akazienholz an, f\u00fcnf Ellen lang und f\u00fcnf Ellen breit, viereckig und drei Ellen hoch.<br>2 Die zu ihm geh\u00f6renden H\u00f6rner brachte er an seinen vier Ecken an; diese H\u00f6rner waren mit ihm aus einem St\u00fcck gearbeitet; und er \u00fcberzog ihn mit Kupfer.<br>3 Sodann verfertigte er alle f\u00fcr den Altar erforderlichen Ger\u00e4te: die T\u00f6pfe und Schaufeln, die Becken, Gabeln und Pfannen; alle erforderlichen Ger\u00e4te stellte er aus Kupfer her.<br>4 Weiter verfertigte er f\u00fcr den Altar ein Gitterwerk, eine netzartige Arbeit aus Kupfer, und brachte es unterhalb seiner Einfassung von unten her bis zur halben H\u00f6he (des Altars) an.<br>5 Ferner go\u00df er vier Ringe und setzte sie an die vier Ecken des kupfernen Gitterwerks zur Aufnahme der Stangen.<br>6 Die Stangen fertigte er aus Akazienholz und \u00fcberzog sie mit Kupfer.<br>7 Sodann steckte er die Stangen in die Ringe an den Seiten des Altars, damit man ihn mittels ihrer tragen k\u00f6nnte; aus Brettern stellte er ihn so her, da\u00df er (inwendig) hohl war.<br>8 Hierauf verfertigte er das Becken aus Kupfer und sein Gestell gleichfalls aus Kupfer [aus den Spiegeln der diensttuenden Frauen, die am Eingang des Offenbarungszeltes den Dienst versahen].<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Vorhof<\/h3>\n\n\n\n<p>9 Sodann stellte er den Vorhof so her: auf der Mittagseite, nach S\u00fcden zu, die Umh\u00e4nge f\u00fcr den Vorhof aus gezwirntem Byssus, hundert Ellen lang;<br>10 dazu zwanzig S\u00e4ulen nebst den zugeh\u00f6rigen zwanzig kupfernen F\u00fc\u00dfen; die N\u00e4gel der S\u00e4ulen aber und die zugeh\u00f6rigen Ringb\u00e4nder waren von Silber.<br>11 Ebenso fertigte er f\u00fcr die Nordseite die Umh\u00e4nge an, hundert Ellen lang; dazu zwanzig S\u00e4ulen nebst den zugeh\u00f6rigen zwanzig kupfernen F\u00fc\u00dfen; die N\u00e4gel der S\u00e4ulen aber und die zugeh\u00f6rigen Ringb\u00e4nder waren von Silber.<br>12 Ferner verfertigte er f\u00fcr die Westseite Umh\u00e4nge von f\u00fcnfzig Ellen; dazu zehn S\u00e4ulen nebst den zugeh\u00f6rigen zehn F\u00fc\u00dfen; die N\u00e4gel der S\u00e4ulen aber und die zugeh\u00f6rigen Ringb\u00e4nder waren von Silber.<br>13 Weiter f\u00fcr die Ostseite, gegen Morgen, Umh\u00e4nge von f\u00fcnfzig Ellen,<br>14 n\u00e4mlich f\u00fcnfzehn Ellen Umh\u00e4nge f\u00fcr die eine Seite mit ihren drei S\u00e4ulen und deren drei F\u00fc\u00dfen,<br>15 und ebenso f\u00fcr die andere Seite f\u00fcnfzehn Ellen Umh\u00e4nge; dazu drei S\u00e4ulen nebst den zugeh\u00f6rigen drei F\u00fc\u00dfen.<br>16 Alle Umh\u00e4nge des Vorhofes ringsum waren von gezwirntem Byssus;<br>17 und die F\u00fc\u00dfe der S\u00e4ulen bestanden aus Kupfer, die Haken der S\u00e4ulen aber und die zugeh\u00f6rigen Ringb\u00e4nder aus Silber und der \u00dcberzug ihrer K\u00f6pfe gleichfalls aus Silber; es waren aber die S\u00e4ulen des Vorhofes alle mit silbernen Ringb\u00e4ndern versehen.<br>18 Der Vorhang aber f\u00fcr den Eingang zum Vorhof war Buntwirkerarbeit von blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus; und zwar betrug die L\u00e4nge zwanzig Ellen, die H\u00f6he, beziehungsweise die Breite, f\u00fcnf Ellen, entsprechend den \u00fcbrigen Umh\u00e4ngen des Vorhofs.<br>19 Die zugeh\u00f6rigen vier S\u00e4ulen aber nebst ihren vier F\u00fc\u00dfen waren von Kupfer, ihre N\u00e4gel von Silber und der \u00dcberzug ihrer K\u00f6pfe und ihre Ringb\u00e4nder auch von Silber.<br>20 Alle Pfl\u00f6cke aber an der Wohnung und am Vorhof ringsum waren von Kupfer.<br>21 Folgendes ist die Kostenberechnung f\u00fcr die Wohnung, n\u00e4mlich f\u00fcr die Wohnung des Gesetzes, wie sie auf Befehl Moses durch die Dienstleistung der Leviten unter der Leitung des Priesters Ithamar, des Sohnes Aarons, aufgestellt worden ist.<br>22 Bezaleel, der Sohn Uris, der Enkel Hurs, aus dem Stamm Juda, hatte alles angefertigt, was der HERR dem Mose geboten hatte;<br>23 und mit ihm Oholiab, der Sohn Ahisamachs, aus dem Stamm Dan, ein K\u00fcnstler in festen Stoffen sowie ein Kunstweber und Buntwirker in blauem und rotem Purpur, in Karmesin und Byssus.<br>24 Was das gesamte Gold betrifft, das bei der Herstellung des Heiligtums f\u00fcr alle Arbeiten verbraucht worden ist, so betrug das freiwillig beigesteuerte Gold 29 Talente und 730 Schekel nach dem Gewicht des Heiligtums.<br>25 Das Silber aber, das infolge der Musterung der Gemeinde eingegangen war, betrug 100 Talente und 1775 Schekel nach dem Gewicht des Heiligtums,<br>26 je ein Beka auf den Kopf, die H\u00e4lfte eines Schekels, nach dem Gewicht des Heiligtums, von allen, die sich der Musterung unterzogen hatten, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, im ganzen von 603550 Mann.<br>27 Es dienten aber die 100 Talente Silber zum Gie\u00dfen der F\u00fc\u00dfe des Heiligtums und der F\u00fc\u00dfe des Vorhangs, 100 Talente f\u00fcr 100 F\u00fc\u00dfe, also ein Talent f\u00fcr jeden Fu\u00df.<br>28 Aus den 1775 Schekeln aber fertigte (Bezaleel) die N\u00e4gel f\u00fcr die S\u00e4ulen an und \u00fcberzog damit ihre K\u00f6pfe und versah sie mit Ringb\u00e4ndern.<br>29 Das freiwillig beigesteuerte Kupfer aber betrug 70 Talente und 2400 Schekel.<br>30 Daraus verfertigte er die F\u00fc\u00dfe (der S\u00e4ulen) am Eingang des Offenbarungszeltes sowie den kupfernen Altar nebst seinem kupfernen Gitterwerk und alle Ger\u00e4te des Altars,<br>31 ferner die F\u00fc\u00dfe des Vorhofs ringsum und die F\u00fc\u00dfe (der S\u00e4ulen) am Eingang des Vorhofs sowie alle Pfl\u00f6cke der Wohnung und alle Pfl\u00f6cke des Vorhofs ringsum.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 39<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Aus dem blauen und roten Purpur aber und dem Karmesin verfertigten sie die Prachtkleider f\u00fcr den Dienst im Heiligtum, und zwar stellten sie die heiligen Kleidungsst\u00fccke f\u00fcr Aaron so her, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Schulterkleid (Ephod)<\/h3>\n\n\n\n<p>2 Das Schulterkleid fertigten sie also aus Gold, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus an.<br>3 Sie h\u00e4mmerten n\u00e4mlich das Gold zu breiten Blechen und zerschnitten sie dann in d\u00fcnne F\u00e4den, um diese mittels Kunstweberarbeit mit dem blauen und roten Purpur, dem Karmesin und dem Byssus zu verweben.<br>4 Sie fertigten (zwei) zusammenf\u00fcgbare Schulterst\u00fccke an, mittels derer das Kleid an seinen beiden (oberen) Enden zusammengef\u00fcgt wurde.<br>5 Die Binde aber, die sich an ihm befand und dazu diente, es fest anzulegen, war aus einem St\u00fcck mit ihm angefertigt und von gleicher Arbeit, n\u00e4mlich aus Goldf\u00e4den, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus gearbeitet, wie der HERR dem Mose geboten hatte. \u2013<br>6 Sodann richteten sie die (beiden) Onyxsteine so zu, da\u00df sie in ein Geflecht von Golddraht eingefa\u00dft und mittels Siegelstecherkunst mit den (eingestochenen) Namen der S\u00f6hne Israels versehen waren.<br>7 Diese setzte man auf die Schulterst\u00fccke des Schulterkleides als Steine des Gedenkens an die Israeliten, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Brustschmuck<\/h3>\n\n\n\n<p>8 Hierauf fertigten sie das Brustschild in Kunstweberarbeit an, ganz so, wie das Schulterkleid gearbeitet war, n\u00e4mlich aus Goldf\u00e4den, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus.<br>9 Viereckig war es; doppelt gelegt fertigten sie das Brustschild an, eine Spanne lang und eine Spanne breit, doppelt gelegt.<br>10 Sie besetzten es dann mit vier Reihen von Edelsteinen: ein Karneol, ein Topas und ein Smaragd bildeten die erste Reihe;<br>11 die zweite Reihe bestand aus einem Rubin, einem Saphir und einem Jaspis;<br>12 die dritte Reihe aus einem Hyazinth, einem Achat und einem Amethyst;<br>13 die vierte Reihe aus einem Chrysolith, einem Soham (1.Mose 2,12) und einem Onyx; in ein Geflecht von Gold gefa\u00dft, bildeten sie den Besatz.<br>14 Die Steine waren aber, entsprechend den Namen der S\u00f6hne Israels, nach deren Namen, zw\u00f6lf (an Zahl); mittels Siegelstecherkunst waren sie, ein jeder mit seinem besonderen Namen, f\u00fcr die zw\u00f6lf St\u00e4mme versehen.<br>15 Dann befestigten sie an dem Brustschilde schnur\u00e4hnlich geflochtene Kettchen von feinem Gold.<br>16 Weiter verfertigten sie zwei goldene Geflechte und zwei goldene Ringe und setzten die beiden Ringe an die beiden (oberen) Ecken des Brustschildes.<br>17 Dann befestigten sie die beiden goldenen Schn\u00fcre an den beiden Ringen an den (oberen) Ecken des Brustschildes;<br>18 die beiden anderen Enden der beiden Schn\u00fcre aber befestigten sie an den beiden Geflechten und (hefteten) diese wiederum an die beiden Schulterst\u00fccke des Schulterkleides auf dessen Vorderseite.<br>19 Dann fertigten sie noch zwei goldene Ringe an und setzten sie an die beiden (unteren) Ecken des Brustschildes, und zwar an seinen (inneren) Saum, der dem Schulterkleide zugekehrt war.<br>20 Dann fertigten sie noch zwei goldene Ringe an und setzten sie an die beiden Schulterst\u00fccke des Schulterkleides, unten auf seine Vorderseite, dicht bei der Stelle, wo das Schulterkleid zusammenging, oberhalb der Binde des Schulterkleides.<br>21 Hierauf kn\u00fcpften sie das Brustschild mit seinen Ringen vermittels einer Schnur von blauem Purpur an die Ringe des Schulterkleides an, so da\u00df das Brustschild oberhalb der Binde des Schulterkleides fest anlag und sich nicht von seiner Stelle auf dem Schulterkleide verschieben konnte: so wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Obergewand zum Schulterkleide<\/h3>\n\n\n\n<p>22 Sodann fertigten sie das zu dem Schulterkleid geh\u00f6rige Obergewand in Weberarbeit an, ganz aus blauem Purpur.<br>23 Die Hals\u00f6ffnung des Obergewandes befand sich in seiner Mitte (und war) wie die \u00d6ffnung eines Panzers; einen Saum hatte die Hals\u00f6ffnung ringsum, damit sie nicht einrisse.<br>24 Hierauf brachten sie unten am Saum des Obergewandes Granat\u00e4pfel aus blauem und rotem Purpur, aus Karmesin und gezwirntem Byssus an.<br>25 Weiter verfertigten sie Gl\u00f6ckchen aus feinem Gold und setzten diese Gl\u00f6ckchen zwischen die Granat\u00e4pfel an den Saum des Obergewandes ringsum zwischen die Granat\u00e4pfel,<br>26 so da\u00df immer auf ein Gl\u00f6ckchen ein Granatapfel am Saum des Obergewandes ringsum folgte, zur Verwendung beim heiligen Dienst, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die \u00fcbrigen Amtskleider der Priester<\/h3>\n\n\n\n<p>27 Dann fertigten sie die Unterkleider aus Byssus in Weberarbeit f\u00fcr Aaron und seine S\u00f6hne an,<br>28 ferner den Kopfbund aus Byssus und die hohen M\u00fctzen aus Byssus und die leinenen Unterbeinkleider aus gezwirntem Byssus;<br>29 endlich den G\u00fcrtel aus gezwirntem Byssus, aus blauem und rotem Purpur und Karmesin in Buntwirkerarbeit, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Stirnblatt f\u00fcr den Hohenpriester<\/h3>\n\n\n\n<p>30 Hierauf fertigten sie das Stirnblatt, das heilige Diadem, aus feinem Gold an und gruben auf ihm in Siegelstecherschrift die Worte ein: \u00bbDem HERRN geweiht!\u00ab<br>31 Sie banden daran eine Schnur von blauem Purpur fest, um es oben am Kopfbund zu befestigen, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbergabe der gefertigten Gegenst\u00e4nde an Mose<\/h3>\n\n\n\n<p>32 So wurde die ganze Arbeit f\u00fcr die Wohnung des Offenbarungszeltes fertiggestellt: die Israeliten hatten alles genau so gemacht, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>33 So brachten sie denn alles zur Wohnung Geh\u00f6rige zu Mose: das Zelt mit allen seinen Ger\u00e4ten, seinen Haken, Brettern, Riegeln, S\u00e4ulen und F\u00fc\u00dfen;<br>34 ferner die Schutzdecke von rotgef\u00e4rbten Widderfellen, die Schutzdecke von Seekuhh\u00e4uten und den abschlie\u00dfenden (inneren) Vorhang;<br>35 die Gesetzeslade mit ihren Tragstangen und der Deckplatte;<br>36 den Tisch mit allen seinen Ger\u00e4ten und den Schaubroten;<br>37 den Leuchter aus feinem Gold mit seinen in einer Reihe aufgesetzten Lampen und allen seinen Ger\u00e4ten sowie das \u00d6l zur Beleuchtung;<br>38 ferner den goldenen Altar, das Salb\u00f6l, das wohlriechende R\u00e4ucherwerk und den Vorhang f\u00fcr den Eingang zum Zelt;<br>39 den kupfernen Altar mit dem zugeh\u00f6rigen kupfernen Gitterwerk, seinen Tragstangen und allen seinen Ger\u00e4ten; das Becken nebst seinem Gestell;<br>40 die Umh\u00e4nge des Vorhofs nebst seinen S\u00e4ulen und F\u00fc\u00dfen; den Vorhang f\u00fcr den Eingang des Vorhofs nebst den zugeh\u00f6rigen Stricken und Pfl\u00f6cken sowie alle Ger\u00e4te f\u00fcr den Dienst in der Wohnung des Offenbarungszeltes;<br>41 die heiligen Kleider f\u00fcr den Priester Aaron sowie die Kleider seiner S\u00f6hne f\u00fcr den priesterlichen Dienst.<br>42 Genau so wie der HERR dem Mose geboten hatte, war die ganze Arbeit von den Israeliten ausgef\u00fchrt worden. \u2013<br>43 Als Mose dann alles von ihnen Hergestellte besichtigt und sich \u00fcberzeugt hatte, da\u00df sie es genau nach den Anordnungen des HERRN ausgef\u00fchrt hatten, dankte er ihnen unter Segensw\u00fcnschen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Mose Kapitel 40<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der g\u00f6ttliche Befehl<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbAm ersten Tage des ersten Monats sollst du die Wohnung des Offenbarungszeltes aufschlagen,<br>3 die Lade mit dem Gesetz hineinstellen und den Vorhang vor der Lade aufh\u00e4ngen!<br>4 Dann sollst du den Tisch hineinbringen, die erforderlichen (Schaubrotschichten) auf ihm zurechtlegen, auch den Leuchter hineinbringen und die zu ihm geh\u00f6rigen Lampen aufsetzen!<br>5 Dann stelle den goldenen R\u00e4ucheraltar vor (den Vorhang vor der) Gesetzeslade und h\u00e4nge den Vorhang am Eingang zur Wohnung auf!<br>6 Hierauf stelle den Brandopferaltar vor dem Eingang zur Wohnung des Offenbarungszeltes auf<br>7 und setze das Becken zwischen das Offenbarungszelt und den Altar und tu Wasser hinein!<br>8 Weiter la\u00df den Vorhof ringsum aufrichten und den Vorhang am Eingang des Vorhofs anbringen!<br>9 Dann nimm das Salb\u00f6l und salbe die Wohnung nebst allem, was sich darin befindet: weihe sie dadurch samt allen ihren Ger\u00e4ten, damit sie heilig sei!<br>10 Ebenso salbe den Brandopferaltar samt allen seinen Ger\u00e4ten und weihe so den Altar, damit er hochheilig sei!<br>11 Auch das Becken samt seinem Gestell mu\u00dft du salben und es dadurch heiligen!<br>12 Hierauf la\u00df Aaron und seine S\u00f6hne an den Eingang des Offenbarungszeltes herantreten und la\u00df sie eine Abwaschung mit Wasser an sich vornehmen!<br>13 Sodann la\u00df Aaron die heiligen Kleider anlegen und salbe ihn und weihe ihn so zur Aus\u00fcbung des Priesterdienstes f\u00fcr mich!<br>14 Ebenso la\u00df seine S\u00f6hne herantreten und die Unterkleider anziehen;<br>15 dann salbe sie, wie du ihren Vater gesalbt hast, damit sie mir als Priester dienen! Und diese Salbung soll ihnen das Priestertum f\u00fcr ewige Zeiten von Geschlecht zu Geschlecht verleihen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Ausf\u00fchrung des g\u00f6ttlichen Befehls<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Da Mose alles genau nach den Anordnungen des HERRN ausf\u00fchrte,<br>17 wurde die Wohnung im zweiten Jahr (nach dem Auszuge aus \u00c4gypten), am ersten Tage des ersten Monats aufgeschlagen.<br>18 Als Mose damals die Wohnung aufrichten lie\u00df, legte er ihre F\u00fc\u00dfe fest, stellte die zugeh\u00f6rigen Bretter darauf, brachte ihre Riegel an und richtete ihre S\u00e4ulen auf;<br>19 dann breitete er das Zeltdach \u00fcber der Wohnung aus und legte die Schutzdecke des Zeltes oben dar\u00fcber, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>20 Dann nahm er die (beiden) Gesetzestafeln und legte sie in die Lade, steckte die Tragstangen an die Lade und legte die Deckplatte oben auf die Lade;<br>21 alsdann brachte er die Lade in die Wohnung hinein und h\u00e4ngte den abschlie\u00dfenden Vorhang so auf, da\u00df er die Lade mit dem Gesetz abschlo\u00df, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>22 Darauf stellte er den Tisch in das Offenbarungszelt an die Nordseite der Wohnung, au\u00dferhalb des Vorhangs,<br>23 und legte auf ihm die Schichten der Schaubrote vor dem HERRN zurecht, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>24 Dann stellte er den Leuchter in das Offenbarungszelt dem Tisch gegen\u00fcber, an die S\u00fcdseite der Wohnung,<br>25 und setzte die Lampen vor dem HERRN auf, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>26 Darauf stellte er den goldenen Altar in das Offenbarungszelt vor den Vorhang<br>27 und verbrannte wohlriechendes R\u00e4ucherwerk auf ihm, wie der HERR ihm geboten hatte.<br>28 Dann h\u00e4ngte er den Vorhang f\u00fcr den Eingang der Wohnung auf,<br>29 stellte den Brandopferaltar vor den Eingang der Wohnung des Offenbarungszeltes und brachte das Brandopfer und das Speisopfer auf ihm dar, wie der HERR ihm geboten hatte.<br>30 Dann lie\u00df er den Kessel zwischen dem Offenbarungszelt und dem Altar aufstellen und Wasser f\u00fcr die Waschungen hineintun,<br>31 damit Mose und Aaron nebst dessen S\u00f6hnen sich die H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe daraus wuschen;<br>32 sooft sie in das Offenbarungszelt hineingingen oder an den Altar herantraten, wuschen sie sich daraus, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>33 Schlie\u00dflich richtete er den Vorhof rings um die Wohnung und um den Altar auf und brachte den Vorhang am Tor des Vorhofs an.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Herrlichkeit des Herrn nimmt von der Wohnung Besitz<\/h3>\n\n\n\n<p>34 Als Mose so das ganze Werk vollendet hatte, verh\u00fcllte die Wolke das Offenbarungszelt, und die Herrlichkeit des HERRN erf\u00fcllte die Wohnung,<br>35 so da\u00df Mose nicht in das Offenbarungszelt hineingehen konnte, weil die Wolke sich auf dasselbe niedergelassen hatte und die Herrlichkeit des HERRN die Wohnung erf\u00fcllte.<br>36 Sooft sich nun die Wolke von der Wohnung erhob, brachen die Israeliten auf w\u00e4hrend der ganzen Dauer ihrer Wanderungen;<br>37 wenn aber die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zu dem Tage, wo sie sich erhob.<br>38 Denn bei Tage lag die Wolke des HERRN \u00fcber der Wohnung; bei Nacht aber war sie, mit Feuerschein erf\u00fcllt, dem ganzen Hause Israel sichtbar w\u00e4hrend der ganzen Dauer ihrer Wanderz\u00fcge.<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-547_cf04de-09 .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-547_cf04de-09 .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-547_cf04de-09\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns547_195861-64{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns547_195861-64 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns547_195861-64 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_195861-64 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_195861-64 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_195861-64 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_195861-64 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_195861-64 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_195861-64 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns547_195861-64\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn547_3df1ff-4c.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn547_3df1ff-4c kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=41\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">zur\u00fcck zur Startseite<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns547_846872-6e{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns547_846872-6e .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns547_846872-6e .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_846872-6e .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_846872-6e .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_846872-6e .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_846872-6e .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_846872-6e .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_846872-6e .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns547_846872-6e\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn547_4f6d9d-64.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn547_4f6d9d-64 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=517\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">zur\u00fcck zum 1. Buch Mose \/ Exodus<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns547_d27995-51{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns547_d27995-51 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns547_d27995-51 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_d27995-51 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_d27995-51 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_d27995-51 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_d27995-51 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_d27995-51 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns547_d27995-51 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns547_d27995-51\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn547_88589f-4a.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn547_88589f-4a kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=553\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">vor zum 3. Buch Mose \/ Levitikus<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das zweite Buch Mose \/ Exodus 2. Mose Kapitel 1 I. Bedr\u00fcckung und Errettung der Israeliten in \u00c4gypten (1,1-15,21) 1 Dies sind die Namen der S\u00f6hne Israels, die nach \u00c4gypten gekommen waren \u2013 mit Jakob waren sie gekommen, ein jeder mit seiner Familie \u2013:2 Ruben, Simeon, Levi und Juda;3 Issaschar, Sebulon und Benjamin;4 Dan und&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"hide","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-547","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-at-menge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=547"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/547\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}