{"id":553,"date":"2023-12-21T21:53:59","date_gmt":"2023-12-21T20:53:59","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=553"},"modified":"2026-01-17T10:41:22","modified_gmt":"2026-01-17T09:41:22","slug":"3-mose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=553","title":{"rendered":"3.Mose"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das dritte Buch Mose \/ Levitikus<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns553_acc8eb-a3{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns553_acc8eb-a3 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns553_acc8eb-a3 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_acc8eb-a3 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_acc8eb-a3 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_acc8eb-a3 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_acc8eb-a3 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_acc8eb-a3 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_acc8eb-a3 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns553_acc8eb-a3\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn553_d6cbd0-ef.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn553_d6cbd0-ef kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2354\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn553_d7b73d-f8.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn553_d7b73d-f8 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id553_850764-fa .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id553_850764-fa .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id553_850764-fa .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id553_850764-fa .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Der HERR berief hierauf Mose und gebot ihm aus dem Offenbarungszelte folgendes:<br>2 \u00bbRede zu den Israeliten und befiehl ihnen: Wenn jemand von euch dem HERRN eine Opfergabe darbringen will, so sollt ihr eure Opfergabe vom Vieh, und zwar von den Rindern und vom Kleinvieh, darbringen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Brandopfer vom Rindvieh<\/h3>\n\n\n\n<p>3 \u00bbWenn seine Opfergabe in einem Brandopfer bestehen soll, und zwar von einem Rind, so mu\u00df er ein fehlerloses m\u00e4nnliches Tier opfern. Er bringe dieses an den Eingang des Offenbarungszeltes, damit es ihm das Wohlgefallen des HERRN verschaffe.<br>4 Dann lege er seine Hand fest auf den Kopf des Brandopfertieres, so wird es wohlgef\u00e4llig aufgenommen werden und ihm S\u00fchne verschaffen.<br>5 Hierauf schlachte man das junge Rind vor dem HERRN; und die Priester, die S\u00f6hne Aarons, sollen das Blut herzubringen, und zwar so, da\u00df sie das Blut ringsum an den Altar sprengen, der am Eingang des Offenbarungszeltes steht.<br>6 Dann soll man dem Brandopfertier die Haut abziehen und es in seine St\u00fccke zerlegen;<br>7 die S\u00f6hne Aarons aber, die Priester, sollen Feuer auf den Altar tun und Holzst\u00fccke \u00fcber dem Feuer aufschichten;<br>8 sodann sollen die S\u00f6hne Aarons, die Priester, die St\u00fccke, auch den Kopf und das Fett, auf dem Holz, das auf dem Altar \u00fcber dem Feuer liegt, geh\u00f6rig zurechtlegen.<br>9 Die Eingeweide und Beine des Tieres aber soll man mit Wasser waschen, und der Priester soll dann das Ganze auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: so ist es ein Brandopfer, ein Feueropfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Brandopfer vom Kleinvieh<\/h3>\n\n\n\n<p>10 \u00bbWenn aber seine Opfergabe, die ein Brandopfer sein soll, in einem St\u00fcck Kleinvieh, einem Schaf oder einer Ziege, besteht, so mu\u00df es ein m\u00e4nnliches, fehlerloses Tier sein, das er zum Opfer bringt.<br>11 Man schlachte dieses vor dem HERRN an der Nordseite des Altars; die S\u00f6hne Aarons aber, die Priester, sollen das Blut des Tieres ringsum an den Altar sprengen.<br>12 Dann soll man es in seine St\u00fccke zerlegen, und der Priester soll diese, und zwar auch den Kopf und das Fett, auf dem Holz, das auf dem Altar \u00fcber dem Feuer liegt, geh\u00f6rig zurechtlegen.<br>13 Die Eingeweide und Beine aber soll man mit Wasser waschen, und der Priester soll dann das Ganze darbringen und es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: so ist es ein Brandopfer, ein Feueropfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Brandopfer von V\u00f6geln<\/h3>\n\n\n\n<p>14 \u00bbWenn aber seine Opfergabe f\u00fcr den HERRN, die ein Brandopfer sein soll, in Gefl\u00fcgel besteht, so m\u00fcssen es Turteltauben oder junge Tauben sein, die er als Opfergabe darbringt.<br>15 Der Priester bringe das Tier an den Altar, knicke ihm den Kopf ab und lasse diesen auf dem Altar in Rauch aufgehen; das Blut aber lasse er an die Wand des Altars auslaufen.<br>16 Darauf soll er den Kropf mit seinem Unrat entfernen und ihn neben den Altar gegen Osten auf die Aschenstelle werfen.<br>17 Hierauf soll er dem Vogel die Fl\u00fcgel einrei\u00dfen, jedoch ohne sie ganz abzutrennen, und der Priester soll ihn auf dem Altar, auf dem Holz, das \u00fcber dem Feuer liegt, in Rauch aufgehen lassen: so ist es ein Brandopfer, ein Feueropfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 \u00bbWenn aber jemand dem HERRN ein Speisopfer als Opfergabe darbringen will, so mu\u00df seine Gabe aus Feinmehl bestehen, das er mit \u00d6l \u00fcbergie\u00dfen und zu dem er Weihrauch hinzuf\u00fcgen mu\u00df.<br>2 Wenn er es dann den S\u00f6hnen Aarons, den Priestern, gebracht hat, soll der Priester eine Handvoll davon nehmen, n\u00e4mlich von dem dargebrachten Feinmehl und \u00d6l samt dem ganzen zugeh\u00f6rigen Weihrauch, und der Priester soll den zum Duftopfer bestimmten Teil auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: so ist es ein Feueropfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN.<br>3 Was dann von dem Speisopfer noch \u00fcbrig ist, soll Aaron und seinen S\u00f6hnen geh\u00f6ren als etwas Hochheiliges von den Feueropfern des HERRN.<br>4 Willst du aber als Opfergabe eines Speisopfers etwas im Ofen Gebackenes darbringen, so mu\u00df es aus Feinmehl bereitet sein: unges\u00e4uerte, mit \u00d6l gemengte Kuchen oder unges\u00e4uerte, mit \u00d6l bestrichene Fladen. \u2013<br>5 Soll aber deine Opfergabe in einem Speisopfer auf der Platte bestehen, so mu\u00df es aus unges\u00e4uertem, mit \u00d6l gemengtem Feinmehl bereitet sein.<br>6 Wenn du es dann in St\u00fccke zerbrichst und \u00d6l dar\u00fcbergie\u00dfest, so ist es ein Speisopfer. \u2013<br>7 Soll deine Opfergabe aber ein in der Pfanne bereitetes Speisopfer sein, so mu\u00df es aus Feinmehl mit \u00d6l hergestellt sein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Allgemeines \u00fcber die Zubereitung und Darbringung der Speisopfer<\/h3>\n\n\n\n<p>8 \u00bbDu sollst dann das Speisopfer, das aus diesen Zutaten bereitet ist, dem HERRN hinbringen, und zwar \u00fcbergebe man es dem Priester, damit der es an den Altar trage.<br>9 Der Priester soll dann von dem Speisopfer den zum Duftopfer bestimmten Teil abheben und diesen auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: so ist es ein Feueropfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN.<br>10 Was dann von dem Speisopfer noch \u00fcbrig ist, soll Aaron und seinen S\u00f6hnen geh\u00f6ren als etwas Hochheiliges von den Feueropfern des HERRN. \u2013<br>11 Kein Speisopfer, das ihr dem HERRN darbringt, darf aus Ges\u00e4uertem hergestellt sein; denn aller Sauerteig und aller Honig \u2013 davon d\u00fcrft ihr dem HERRN kein Feueropfer darbringen;<br>12 als Erstlingsgabe d\u00fcrft ihr sie dem HERRN darbringen, aber auf den Altar d\u00fcrfen sie nicht zum lieblichen Geruch kommen. \u2013<br>13 Alle deine Gaben aber, die du als Speisopfer darbringst, mu\u00dft du geh\u00f6rig salzen und darfst niemals das Salz des Bundes deines Gottes bei deinen Speisopfern fehlen lassen: zu all deinen Opfergaben mu\u00dft du auch Salz darbringen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Speisopfer von Getreide-Erstlingen<\/h3>\n\n\n\n<p>14 \u00bbWillst du aber dem HERRN ein Speisopfer von den Erstlingsfr\u00fcchten darbringen, so mu\u00dft du am Feuer ger\u00f6stete \u00c4hren (oder) zersto\u00dfene K\u00f6rner von der frischen Frucht als Speisopfer von deinen Erstlingsfr\u00fcchten darbringen.<br>15 Wenn du \u00d6l daraufgie\u00dfest und Weihrauch hinzuf\u00fcgst, so ist es ein Speisopfer.<br>16 Der Priester soll dann den zum Duftopfer bestimmten Teil von ihm \u2013 von seinen zersto\u00dfenen K\u00f6rnern und von seinem \u00d6l \u2013 samt dem ganzen zugeh\u00f6rigen Weihrauch in Rauch aufgehen lassen: so ist es ein Feueropfer f\u00fcr den HERRN.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Heilsopfer vom Rindvieh<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbSoll aber seine Opfergabe ein Heilsopfer sein, so soll er, wenn er sie von den Rindern darbringen will, mag es ein m\u00e4nnliches oder ein weibliches Tier sein, ein fehlerloses Tier vor den HERRN bringen.<br>2 Dann lege er seine Hand fest auf den Kopf seines Opfertieres, und man schlachte es am Eingang des Offenbarungszeltes; die S\u00f6hne Aarons aber, die Priester, sollen das Blut ringsum an den Altar sprengen.<br>3 Hierauf soll er von dem Heilsopfer dem HERRN ein Feueropfer darbringen, n\u00e4mlich das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden sitzt,<br>4 ferner die beiden Nieren samt dem Fett, das an ihnen, an den Lendenmuskeln sitzt, und den Lappen an der Leber \u2013 bei den Nieren soll er es abl\u00f6sen.<br>5 Wenn die S\u00f6hne Aarons es dann auf dem Altar \u00fcber dem Brandopfer, das auf dem Holz \u00fcber dem Feuer liegt, in Rauch aufgehen lassen, so ist es ein Feueropfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Heilsopfer vom Kleinvieh (Schaf oder Ziege)<\/h3>\n\n\n\n<p>6 \u00bbWenn aber seine Opfergabe, die er dem HERRN als Heilsopfer darbringen will, dem Kleinvieh entnommen ist, so mu\u00df es ein fehlerloses m\u00e4nnliches oder weibliches Tier sein, das er opfert.<br>7 Bringt er ein Schaf als seine Opfergabe dar, so bringe er es vor den HERRN,<br>8 lege seine Hand fest auf den Kopf seines Opfertieres, und man schlachte es dann vor dem Offenbarungszelt; die S\u00f6hne Aarons aber sollen sein Blut ringsum an den Altar sprengen.<br>9 Hierauf soll er dem HERRN von dem Heilsopfer ein Feueropfer darbringen, n\u00e4mlich das Fett des Tieres: den ganzen Fettschwanz, den man dicht am Stei\u00dfbein abl\u00f6sen mu\u00df, ferner das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden sitzt,<br>10 ferner die beiden Nieren samt dem Fett, das an ihnen, an den Lendenmuskeln sitzt, und den Lappen an der Leber \u2013 bei den Nieren soll man es abl\u00f6sen.<br>11 Wenn der Priester es dann auf dem Altar in Rauch aufgehen l\u00e4\u00dft, so ist es eine Feueropferspeise f\u00fcr den HERRN.<br>12 Wenn aber seine Opfergabe in einer Ziege besteht, so soll er sie vor den HERRN bringen,<br>13 dann seine Hand fest auf ihren Kopf legen, und man schlachte sie dann vor dem Offenbarungszelt; die S\u00f6hne Aarons aber sollen ihr Blut ringsum an den Altar sprengen.<br>14 Hierauf soll er dem HERRN von ihr seine Gabe als Feueropfer darbringen, n\u00e4mlich das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden sitzt,<br>15 ferner die beiden Nieren samt dem Fett, das an ihnen, an den Lendenmuskeln sitzt, und den Lappen an der Leber \u2013 bei den Nieren soll man es abl\u00f6sen.<br>16 Wenn der Priester es dann auf dem Altar in Rauch aufgehen l\u00e4\u00dft, so ist es eine Feueropferspeise zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN. Alles Fett geh\u00f6rt dem HERRN.<br>17 Das ist eine ewigg\u00fcltige Satzung f\u00fcr eure Geschlechter, wo ihr auch wohnen m\u00f6gt: keinerlei Fett und keinerlei Blut d\u00fcrft ihr genie\u00dfen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbRede zu den Israeliten und befiehl ihnen: Wenn jemand sich unvors\u00e4tzlich gegen irgendein Verbot des HERRN (\u00fcber Dinge) vergeht, die nicht getan werden d\u00fcrfen, und gegen irgendeins von ihnen verst\u00f6\u00dft (so sollen folgende Bestimmungen gelten).\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Opfer bei Vers\u00fcndigung des Hohenpriesters<\/h3>\n\n\n\n<p>3 \u00bbWenn sich der gesalbte Priester vers\u00fcndigt, so da\u00df er eine Verschuldung \u00fcber das Volk bringt, so soll er f\u00fcr sein Vergehen, das er begangen hat, dem HERRN einen fehlerlosen jungen Stier als S\u00fcndopfer darbringen.<br>4 Er hat also den Stier vor den HERRN an den Eingang des Offenbarungszeltes zu bringen, dann seine Hand fest auf den Kopf des Stieres zu legen und den Stier vor dem HERRN zu schlachten.<br>5 Hierauf nehme der gesalbte Priester etwas von dem Blut des Stieres und bringe es in das Offenbarungszelt hinein.<br>6 Dort tauche der Priester seinen Finger in das Blut und sprenge etwas von dem Blut siebenmal vor dem HERRN, n\u00e4mlich vor den Vorhang des Heiligtums.<br>7 Dann streiche der Priester etwas von dem Blut an die H\u00f6rner des f\u00fcr das wohlriechende R\u00e4ucherwerk bestimmten Altars, der vor dem HERRN im Offenbarungszelt steht; alles \u00fcbrige Blut des jungen Stieres aber sch\u00fctte er an den Fu\u00df des Brandopferaltars, der am Eingang des Offenbarungszeltes steht.<br>8 Dann l\u00f6se er alles Fett von dem S\u00fcndopferstier ab, n\u00e4mlich das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden sitzt,<br>9 ferner die beiden Nieren samt dem Fett, das an ihnen, an den Lendenmuskeln sitzt, sowie den Lappen an der Leber \u2013 bei den Nieren soll er es abl\u00f6sen \u2013,<br>10 so wie es von dem Stier bei einem Heilsopfer abgel\u00f6st wird; dann lasse der Priester (alle Fettst\u00fccke) auf dem Brandopferaltar in Rauch aufgehen.<br>11 Aber das Fell des Stieres und all sein Fleisch samt dem Kopf und den Beinen sowie seine Eingeweide und seinen Ged\u00e4rmeinhalt,<br>12 also das ganze Tier soll man an einen reinen Ort au\u00dferhalb des Lagers hinausschaffen, an den Platz, wohin man die Fettasche sch\u00fcttet, und ihn dort auf Holzscheiten im Feuer verbrennen: an dem Ort, wohin man die Fettasche sch\u00fcttet, soll er verbrannt werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Opfer bei Vers\u00fcndigung der ganzen Gemeinde<\/h3>\n\n\n\n<p>13 \u00bbWenn aber die ganze Gemeinde Israel sich unvors\u00e4tzlich verfehlt hat, ohne da\u00df das Volk sich dessen bewu\u00dft gewesen ist, und sie gegen irgendein Verbot des HERRN versto\u00dfen haben und dadurch in Verschuldung geraten sind,<br>14 so soll die Gemeinde, sobald das Vergehen, dessen sie sich durch die \u00dcbertretung schuldig gemacht haben, erkannt worden ist, einen jungen Stier als S\u00fcndopfer darbringen und ihn vor das Offenbarungszelt f\u00fchren.<br>15 Dort sollen die \u00c4ltesten der Gemeinde ihre H\u00e4nde vor dem HERRN fest auf den Kopf des Stieres legen, und dann soll man den Stier vor dem HERRN schlachten.<br>16 Hierauf bringe der gesalbte Priester etwas von dem Blut des Stieres in das Offenbarungszelt hinein,<br>17 tauche dort seinen Finger in das Blut und sprenge etwas von dem Blut siebenmal vor dem HERRN, n\u00e4mlich vor den Vorhang.<br>18 Dann streiche er etwas von dem Blut an die H\u00f6rner des Altars, der vor dem HERRN im Offenbarungszelte steht; alles \u00fcbrige Blut aber sch\u00fctte er an den Fu\u00df des Brandopferaltars, der am Eingang des Offenbarungszeltes steht.<br>19 Dann soll er alles Fett von ihm abl\u00f6sen und es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen<br>20 und hierauf mit dem Stiere so verfahren, wie er es mit dem eigenen Stier beim S\u00fcndopfer getan hat: genau so soll er auch mit ihm verfahren. Wenn der Priester ihnen so S\u00fchne erwirkt hat, wird ihnen Vergebung zuteil werden.<br>21 Den Stier aber soll man vor das Lager hinausschaffen und ihn dort so verbrennen, wie man den zuerst erw\u00e4hnten Stier verbrannt hat. Dies ist das S\u00fcndopfer f\u00fcr die Gemeinde.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Opfer bei Vers\u00fcndigung des Stammf\u00fcrsten<\/h3>\n\n\n\n<p>22 \u00bbWenn ein Stammf\u00fcrst sich vers\u00fcndigt und unvors\u00e4tzlich irgend etwas tut, wovon der HERR, sein Gott, geboten hat, da\u00df man es nicht tun d\u00fcrfe, und er dadurch in Verschuldung geraten ist,<br>23 so soll er, sobald das Vergehen, dessen er sich schuldig gemacht hat, ihm bekannt geworden ist, einen fehlerlosen Ziegenbock als seine Opfergabe darbringen.<br>24 Er lege dabei seine Hand fest auf den Kopf des Bockes, und man schlachte ihn an dem Ort, wo man die Brandopfer vor dem HERRN schlachtet: so ist es ein S\u00fcndopfer.<br>25 Alsdann soll der Priester mit seinem Finger etwas von dem Blut des S\u00fcndopfers nehmen und es an die H\u00f6rner des Brandopferaltars streichen, sein \u00fcbriges Blut aber an den Fu\u00df des Brandopferaltars sch\u00fctten.<br>26 Hierauf soll er das gesamte Fett des Tieres auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen wie das Fett des Heilsopfers. Wenn der Priester ihm so S\u00fchne wegen seiner Vers\u00fcndigung erwirkt hat, wird ihm Vergebung zuteil werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Opfer bei Vers\u00fcndigung eines gew\u00f6hnlichen Israeliten<\/h3>\n\n\n\n<p>27 \u00bbWenn sich aber jemand aus dem gemeinen Volk unvors\u00e4tzlich vers\u00fcndigt, indem er irgend etwas von dem tut, was nach den Geboten des HERRN nicht getan werden darf, und dadurch in Verschuldung geraten ist,<br>28 so soll er, sobald das Vergehen, dessen er sich schuldig gemacht hat, ihm bekannt geworden ist, eine fehlerlose Ziege als Opfergabe f\u00fcr sein Vergehen bringen, das er sich hat zu Schulden kommen lassen.<br>29 Er lege dann seine Hand fest auf den Kopf des S\u00fcndopfers, und man schlachte das S\u00fcndopfer an dem f\u00fcr die Brandopfer bestimmten Ort.<br>30 Darauf soll der Priester mit seinem Finger etwas von dem Blut nehmen und es an die H\u00f6rner des Brandopferaltars streichen, das gesamte \u00fcbrige Blut des Tieres aber an den Fu\u00df des Altars sch\u00fctten.<br>31 Hierauf soll man alles Fett des Tieres abl\u00f6sen, wie das Fett von einem Heilsopfer abgel\u00f6st wird, und der Priester soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen zum lieblichen Geruch f\u00fcr den HERRN. Wenn der Priester ihm so S\u00fchne erwirkt hat, wird ihm Vergebung zuteil werden. \u2013<br>32 Wenn er aber ein Schaf als seine Gabe zum S\u00fcndopfer bringen will, so mu\u00df es ein fehlerloses weibliches Tier sein, das er bringt.<br>33 Er lege dann seine Hand fest auf den Kopf des S\u00fcndopfers, und man schlachte es als S\u00fcndopfer an dem Ort, wo man die Brandopfer schlachtet.<br>34 Darauf soll der Priester mit seinem Finger etwas von dem Blut des S\u00fcndopfers nehmen und es an die H\u00f6rner des Brandopferaltars streichen, das gesamte \u00fcbrige Blut aber an den Fu\u00df des Altars sch\u00fctten.<br>35 Hierauf soll man alles Fett abl\u00f6sen, wie das Fett des Schafes von einem Heilsopfer abgel\u00f6st wird, und der Priester soll es auf dem Altar, \u00fcber den Feueropfern des HERRN, in Rauch aufgehen lassen. Wenn der Priester ihm so S\u00fchne f\u00fcr das Vergehen, das er sich hat zu Schulden kommen lassen, erwirkt hat, wird ihm Vergebung zuteil werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber einige besondere Anl\u00e4sse zu S\u00fcndopfern<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbWenn jemand sich dadurch vergeht, da\u00df er nach Anh\u00f6rung der gerichtlichen Verfluchung (\u00fcber einen Verbrecher), obgleich er als Zeuge auftreten k\u00f6nnte, weil er entweder die Tat gesehen oder die Sache sonst in Erfahrung gebracht hat, trotzdem keine Aussage macht und so in Verschuldung ger\u00e4t; \u2013<br>2 oder wenn jemand irgend etwas Unreines ber\u00fchrt, sei es das Aas eines unreinen wilden Tieres oder das Aas eines unreinen Haustieres oder das Aas eines unreinen Kriechtieres, ohne sich dessen (zun\u00e4chst) bewu\u00dft zu sein, aber doch so, da\u00df er unrein geworden ist und sich dessen bewu\u00dft wird; \u2013<br>3 oder wenn er mit der Unreinigkeit eines Menschen in Ber\u00fchrung kommt, mit irgendeiner Unreinigkeit, durch die man sich verunreinigen kann, ohne da\u00df er es (zun\u00e4chst) wei\u00df, nachher aber Kenntnis davon erh\u00e4lt und er sich schuldig f\u00fchlt; \u2013<br>4 oder wenn jemand unbesonnen schw\u00f6rt, indem der Schwur seinen Lippen entf\u00e4hrt, da\u00df er etwas Gutes oder B\u00f6ses tun wolle, wie ja jemandem ein Schwur unbesonnenerweise entfahren mag, ohne da\u00df er sich dessen (zun\u00e4chst) bewu\u00dft ist, nachher aber zur Erkenntnis kommt und so in bezug auf irgend etwas Derartiges sich schuldig f\u00fchlt:<br>5 so soll er, wenn er durch irgend etwas Derartiges eine Schuld auf sich geladen hat, das Vergehen, dessen er sich schuldig gemacht hat, bekennen<br>6 und dann dem HERRN als Bu\u00dfe f\u00fcr das Vergehen, das er sich hat zu Schulden kommen lassen, ein weibliches St\u00fcck Kleinvieh, ein Schaf oder eine Ziege, als S\u00fcndopfer darbringen; und der Priester soll ihm dadurch S\u00fchne f\u00fcr sein Vergehen erwirken.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ersatz des regelrechten S\u00fcndopfers f\u00fcr Unbemittelte und f\u00fcr ganz Arme (Fortsetzung zu 4,35)<\/h3>\n\n\n\n<p>7 \u00bbWenn aber sein Verm\u00f6gen zur Beschaffung eines St\u00fcckes Kleinvieh nicht ausreicht, so bringe er als seine Bu\u00dfe f\u00fcr das, wodurch er sich vergangen hat, dem HERRN zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben dar, die eine zum S\u00fcndopfer, die andere zum Brandopfer.<br>8 Er bringe sie also zum Priester, und dieser soll die zum S\u00fcndopfer bestimmte zuerst darbringen, und zwar so, da\u00df er ihr den Kopf dicht beim Genick abknickt, doch ohne ihn ganz abzutrennen.<br>9 Dann soll er etwas von dem Blut des S\u00fcndopfers an die Wand des Altars sprengen, das \u00fcbrige Blut aber an den Fu\u00df des Altars ausdr\u00fccken: so ist es ein S\u00fcndopfer.<br>10 Die andere Taube aber soll er in der vorgeschriebenen Weise zum Brandopfer herrichten. Wenn der Priester ihm so S\u00fchne f\u00fcr das Vergehen, das er sich hat zu Schulden kommen lassen, erwirkt hat, wird ihm Vergebung zuteil werden. \u2013<br>11 Wenn aber sein Verm\u00f6gen nicht einmal zur Beschaffung zweier Turteltauben oder zweier jungen Tauben ausreicht, so bringe er als seine Opfergabe f\u00fcr das, wodurch er sich vergangen hat, ein Zehntel Epha Feinmehl als S\u00fcndopfer dar, ohne jedoch \u00d6l daraufzugie\u00dfen oder Weihrauch hinzuzuf\u00fcgen; denn es ist ein S\u00fcndopfer.<br>12 Er bringe es also zum Priester, und der Priester nehme eine Handvoll davon als den zum Duftopfer bestimmten Teil und lasse es auf dem Altar \u00fcber den Feueropfern des HERRN in Rauch aufgehen: so ist es ein S\u00fcndopfer.<br>13 Wenn der Priester ihm so f\u00fcr sein Vergehen, das er sich in irgendeinem der ebengenannten F\u00e4lle hat zu Schulden kommen lassen, S\u00fchne erwirkt hat, wird ihm Vergebung zuteil werden. (Was dann von dem S\u00fcndopfer noch \u00fcbrig ist) soll dem Priester geh\u00f6ren wie das (gew\u00f6hnliche) Speisopfer.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bei Veruntreuung heiliger Abgaben<\/h3>\n\n\n\n<p>14 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>15 \u00bbWenn jemand eine Veruntreuung begeht, da\u00df er sich unvors\u00e4tzlich an Dingen vergreift, die dem HERRN geheiligt sind, so soll er dem HERRN als sein Schuldopfer einen fehlerlosen Widder von seinem Kleinvieh, der nach deiner Sch\u00e4tzung mindestens zwei Schekel Silber nach dem Gewicht des Heiligtums wert ist, als Schuldopfer darbringen.<br>16 Au\u00dferdem soll er den Betrag, um den er das Heiligtum freventlich gesch\u00e4digt hat, erstatten und noch ein F\u00fcnftel des Betrags dazulegen und es dem Priester \u00fcbergeben. Wenn der Priester ihm dann durch den als Schuldopfer dargebrachten Widder S\u00fchne erwirkt hat, wird ihm Vergebung zuteil werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bei unbewu\u00dfter Verschuldung<\/h3>\n\n\n\n<p>17 \u00bbWenn sich aber jemand vergeht, indem er unwissentlich irgend etwas tut, was man nach den Geboten des HERRN nicht tun darf, und er unbewu\u00dft in Schuld geraten ist und ein Unrecht auf sich geladen hat,<br>18 so soll er einen fehlerlosen Widder von seinem Kleinvieh nach deiner Sch\u00e4tzung als Schuldopfer zum Priester bringen. Wenn der Priester ihm dann f\u00fcr sein Vergehen, das er unwissentlich begangen hat, S\u00fchne erwirkt hat, so wird ihm Vergebung zuteil werden.<br>19 Es ist ein Schuldopfer; er hat sich ja doch gegen den HERRN verschuldet.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bei Sch\u00e4digung des Eigentums eines Mitmenschen<\/h3>\n\n\n\n<p>20 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>21 \u00bbWenn jemand sich vers\u00fcndigt und sich eine Veruntreuung gegen den HERRN zu Schulden kommen l\u00e4\u00dft, indem er seinem Volksgenossen gegen\u00fcber etwas Anvertrautes oder Hinterlegtes oder Entwendetes ableugnet oder seinen Volksgenossen um etwas \u00fcbervorteilt<br>22 oder etwas Verlorenes gefunden hat und es verhehlt, oder wenn er falsch schw\u00f6rt in bezug auf irgendeine Handlung, durch die sich jemand vers\u00fcndigen kann \u2013<br>23 wenn er sich also auf solche Weise vergangen hat und in Verschuldung geraten ist, so soll er das Entwendete, das er an sich gebracht, oder das Erpre\u00dfte, das er sich mit Unrecht angeeignet hat, oder das Anvertraute, das ihm in Verwahrung gegeben worden ist, oder das Verlorene, das er gefunden hat, zur\u00fcckgeben<br>24 oder alles, in bezug worauf er falsch geschworen hat, zur\u00fcckerstatten, und zwar soll er es nach seinem vollen Wert erstatten und noch ein F\u00fcnftel des Betrags dazulegen: wem es zukommt, dem soll er es erstatten am Tage, an dem er sein Schuldopfer darbringt.<br>25 Als seine Bu\u00dfe f\u00fcr den HERRN aber soll er einen fehlerlosen Widder von seinem Kleinvieh nach deiner Sch\u00e4tzung als Schuldopfer zum Priester bringen.<br>26 Wenn der Priester ihm dann S\u00fchne vor dem HERRN erwirkt hat, wird ihm Vergebung zuteil werden f\u00fcr alle Handlungen, durch deren Begehung er sich eine Verschuldung zugezogen hat.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften f\u00fcr die Priester in betreff des t\u00e4glichen Brandopfers<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbGib Aaron und seinen S\u00f6hnen folgende Weisungen: Diese Vorschriften gelten f\u00fcr das Brandopfer: Dieses, das Brandopfer, soll auf dem Altar da, wo es angez\u00fcndet worden ist, die ganze Nacht hindurch bis zum Morgen verbleiben, und das Altarfeuer soll dadurch brennend erhalten werden.<br>3 Der Priester soll sein linnenes Gewand anziehen und sich die linnenen Beinkleider an den Leib legen und die Fettasche, in welche das Feuer das Brandopfer auf dem Altar verbrannt hat, wegr\u00e4umen und sie neben den Altar sch\u00fctten.<br>4 Alsdann soll er seine (linnenen) Kleider ausziehen und andere (gew\u00f6hnliche) Kleider anlegen und die Asche an einen reinen Ort vor das Lager hinausschaffen.<br>5 Das Feuer aber auf dem Altar soll dadurch in Brand erhalten werden und darf nicht erl\u00f6schen: jeden Morgen soll der Priester Holzscheite auf dem Altar anz\u00fcnden und das (Morgen-) Brandopfer auf ihm zurechtlegen und \u00fcber ihm die Fettst\u00fccke der Heilsopfer in Rauch aufgehen lassen.<br>6 Ein best\u00e4ndiges Feuer soll auf dem Altar unterhalten werden; es darf nie erl\u00f6schen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften f\u00fcr die Priester in Betreff des Speisopfers<\/h3>\n\n\n\n<p>7 \u00bbFolgende Vorschriften aber gelten f\u00fcr das Speisopfer: Die S\u00f6hne Aarons sollen es vor den HERRN an die Vorderseite des Altars heranbringen.<br>8 Dann nehme er eine Handvoll davon, n\u00e4mlich von dem Feinmehl des Speisopfers und von dessen \u00d6l, dazu den gesamten Weihrauch, der auf dem Speisopfer liegt, und lasse es auf dem Altar in Rauch aufgehen als ein Feueropfer lieblichen Geruchs, als den Duftteil davon f\u00fcr den HERRN.<br>9 Was dann (von dem Speisopfer) noch \u00fcbrig ist, sollen Aaron und seine S\u00f6hne essen; unges\u00e4uert soll es an heiliger St\u00e4tte verzehrt werden; im Vorhof des Offenbarungszeltes sollen sie es essen.<br>10 Es darf nicht mit Sauerteig gebacken werden; es ist ihr Anteil, den ich ihnen von meinen Feueropfern zugewiesen habe: hochheilig ist es wie das S\u00fcndopfer und wie das Schuldopfer.<br>11 Alle m\u00e4nnlichen Personen unter den Nachkommen Aarons d\u00fcrfen es genie\u00dfen; eine f\u00fcr ewige Zeiten festgesetzte Geb\u00fchr von den Feueropfern des HERRN soll es von Geschlecht zu Geschlecht sein. Jeder (Unbefugte), der diese Dinge ber\u00fchrt, soll dem Heiligtum verfallen sein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften in Betreff des Speisopfers des Hohenpriesters<\/h3>\n\n\n\n<p>12 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>13 \u00bbDies soll die Opfergabe Aarons und seiner S\u00f6hne sein, die sie dem HERRN darzubringen haben an dem Tage, an welchem er gesalbt wird: ein Zehntel Epha Feinmehl als regelm\u00e4\u00dfiges Speisopfer, die eine H\u00e4lfte davon am Morgen, die andere H\u00e4lfte am Abend.<br>14 Auf einer Platte soll es mit \u00d6l zubereitet werden; zusammenger\u00fchrt sollst du es darbringen; zerbr\u00f6ckelt zu einem Brockenspeisopfer sollst du es darbringen als einen lieblichen Geruch f\u00fcr den HERRN.<br>15 Auch der Priester, der an Aarons Statt aus der Zahl seiner S\u00f6hne gesalbt ist, soll es als eine auf ewige Zeiten festgesetzte Geb\u00fchr f\u00fcr den HERRN herrichten: als Ganzopfer soll es verbrannt werden;<br>16 denn jedes Speisopfer eines Priesters soll ein Ganzopfer sein: es darf nichts davon gegessen werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften besonders f\u00fcr die Priester in Betreff des S\u00fcndopfers<\/h3>\n\n\n\n<p>17 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>18 \u00bbRede mit Aaron und seinen S\u00f6hnen und gebiete ihnen: Folgende Vorschriften gelten f\u00fcr das S\u00fcndopfer: An dem Orte, wo das Brandopfer geschlachtet wird, soll auch das S\u00fcndopfer vor dem HERRN geschlachtet werden: es ist hochheilig.<br>19 Der Priester, der das S\u00fcndopfer darbringt, soll es verzehren; an heiliger St\u00e4tte soll es gegessen werden, n\u00e4mlich im Vorhof des Offenbarungszeltes.<br>20 Jeder (Unbefugte), der sein Fleisch ber\u00fchrt, soll dem Heiligtum verfallen sein; und wenn etwas von seinem Blut an ein Kleid spritzt, so mu\u00dft du das Kleidungsst\u00fcck, an das es gespritzt ist, an heiliger St\u00e4tte waschen.<br>21 Ein irdenes Gef\u00e4\u00df, in dem man es gekocht hat, mu\u00df zerbrochen werden; ist es aber in einem kupfernen Gef\u00e4\u00df gekocht worden, so mu\u00df dieses gescheuert und mit Wasser ausgesp\u00fclt werden.<br>22 Alle m\u00e4nnlichen Personen der Priesterschaft d\u00fcrfen davon essen: es ist hochheilig.<br>23 Aber von allen S\u00fcndopfern, von deren Blut ein Teil in das Offenbarungszelt gebracht worden ist, (damit) im Heiligtum die S\u00fchnung zu vollziehen, darf nichts gegessen werden, sondern sie sind im Feuer zu verbrennen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften in Betreff des Schuldopfers<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbFolgende Vorschriften gelten f\u00fcr das Schuldopfer: es ist hochheilig.<br>2 An dem Orte, wo man das Brandopfer schlachtet, soll man auch das Schuldopfer schlachten, und sein Blut soll man ringsum an den Altar sprengen;<br>3 das gesamte Fett des Tieres aber soll man darbringen, n\u00e4mlich den Fettschwanz und das Fett, das die Eingeweide bedeckt,<br>4 ferner die beiden Nieren samt dem Fett, das an ihnen, an den Lendenmuskeln sitzt, und den Lappen an der Leber \u2013 bei den Nieren soll man es abl\u00f6sen.<br>5 Dies alles soll der Priester dann auf dem Altar als ein Feueropfer f\u00fcr den HERRN in Rauch aufgehen lassen: so ist es ein Schuldopfer.<br>6 Alle m\u00e4nnlichen Personen der Priesterschaft d\u00fcrfen davon essen; an heiliger St\u00e4tte mu\u00df es gegessen werden: es ist hochheilig.<br>7 Wie mit dem S\u00fcndopfer, so soll auch mit dem Schuldopfer verfahren werden; dieselbe Bestimmung soll f\u00fcr beide gelten: es soll dem Priester geh\u00f6ren, der die S\u00fchnung mit ihm vollzogen hat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anhang \u00fcber den Anteil des Priesters an Privat-Brandopfern und Privat-Speisopfern<\/h3>\n\n\n\n<p>8 Ebenso soll dem Priester, der jemandes Brandopfer darbringt, das Fell des Brandopfertieres geh\u00f6ren, das er dargebracht hat.<br>9 Ebenso soll jedes Speisopfer, das im Ofen gebacken, sowie alles, was in der Pfanne oder auf der Platte zubereitet worden ist, dem Priester geh\u00f6ren, der es darbringt.<br>10 Aber jedes Speisopfer, das mit \u00d6l gemengt oder trocken ist, soll allen S\u00f6hnen Aarons geh\u00f6ren, dem einen wie dem andern.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften f\u00fcr verschiedene Arten von Heilsopfern<\/h3>\n\n\n\n<p>11 \u00bbFolgende Vorschriften gelten f\u00fcr das Heilsopfer, das man dem HERRN darbringt:<br>12 Wenn jemand es zum Zweck der Danksagung darbringt, so soll er au\u00dfer dem Dank-Schlachtopfer noch unges\u00e4uerte, mit \u00d6l gemengte Kuchen und unges\u00e4uerte, mit \u00d6l bestrichene Fladen und mit \u00d6l einger\u00fchrtes Feinmehl darbringen;<br>13 nebst Kuchen von ges\u00e4uertem Brotteig soll er seine Opfergabe darbringen, au\u00dfer dem Opfertier, in welchem sein Dank-Heilsopfer besteht.<br>14 Und zwar soll er davon je ein St\u00fcck von jeder Opfergabe als Hebe f\u00fcr den HERRN darbringen; (was dann noch \u00fcbrig ist) soll dem Priester geh\u00f6ren, der das Blut des Heilsopfers an den Altar gesprengt hat.<br>15 Das Fleisch des Tieres aber, das als Dank-Heilsopfer geschlachtet wird, mu\u00df noch am Tage seiner Darbringung gegessen werden: man darf nichts davon bis zum n\u00e4chsten Morgen \u00fcbriglassen. \u2013<br>16 Wenn aber die Opfergabe eines Schlachttieres infolge eines Gel\u00fcbdes dargebracht wird oder eine freiwillige Leistung ist, so soll zwar das Fleisch am Tage der Darbringung des Schlachtopfers gegessen werden; jedoch darf das, was etwa davon \u00fcbriggeblieben ist, auch noch am folgenden Tage gegessen werden.<br>17 Was aber dann noch vom Fleisch des Opfertieres am dritten Tage \u00fcbrig ist, mu\u00df im Feuer verbrannt werden;<br>18 denn wenn man vom Fleisch seines Heilsopfers noch am dritten Tage \u00e4\u00dfe, so w\u00fcrde dies nicht gottwohlgef\u00e4llig sein; es w\u00fcrde dem, der es dargebracht hat, nicht zugerechnet werden, sondern als Greuel gelten, und jeder, der davon \u00e4\u00dfe, w\u00fcrde eine Verschuldung auf sich laden. \u2013<br>19 Auch solches Fleisch, das mit etwas Unreinem in Ber\u00fchrung gekommen ist, darf nicht gegessen werden, sondern ist im Feuer zu verbrennen. Was sonst aber das Opferfleisch betrifft, so darf jeder Reine es genie\u00dfen;<br>20 aber ein Mensch, der im Zustand der Unreinheit Fleisch von einem Heilsopfer genie\u00dft, das dem HERRN geh\u00f6rt, die Seele eines solchen Menschen soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.<br>21 Wenn ferner jemand mit irgend etwas Unreinem in Ber\u00fchrung gekommen ist, sei es mit einem unreinen Menschen oder mit einem unreinen Haustier oder mit irgendeinem unreinen Gew\u00fcrm, und trotzdem von dem Fleisch eines Heilsopfers i\u00dft, das dem HERRN geh\u00f6rt, ein solcher Mensch soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verbot des Genusses von Fett und Blut<\/h3>\n\n\n\n<p>22 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>23 \u00bbGib den Israeliten folgende Weisung: Keinerlei Fett von Rindern, Schafen und Ziegen d\u00fcrft ihr genie\u00dfen!<br>24 Das Fett von verendeten oder zerrissenen Tieren darf zwar zu beliebigen Zwecken verwendet werden, aber genie\u00dfen d\u00fcrft ihr es nimmermehr;<br>25 denn jeder, der Fett von den Haustieren genie\u00dft, von denen man dem HERRN Feueropfer darbringt, dessen Seele soll, weil er es genossen hat, aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.<br>26 Ebenso d\u00fcrft ihr, wo ihr auch wohnen m\u00f6gt, kein Blut genie\u00dfen, weder von V\u00f6geln noch von vierf\u00fc\u00dfigen Tieren.<br>27 Ein jeder, der irgendwelches Blut genie\u00dft, dessen Seele soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bestimmungen \u00fcber die Opferanteile der Priester bei den Heilsopfern<\/h3>\n\n\n\n<p>28 Weiter gebot der HERR dem Mose:<br>29 \u00bbGib den Israeliten folgende Weisungen: Wer dem HERRN ein Heilsopfer darbringt, soll dem HERRN von seinem Heilsopfer den geb\u00fchrenden Anteil zukommen lassen.<br>30 Mit eigenen H\u00e4nden soll er die zum Feueropfer f\u00fcr den HERRN bestimmten St\u00fccke herbeibringen; n\u00e4mlich das Fett samt der Brust soll er herbeibringen, und zwar die Brust, damit sie als Webeopfer (8,27) vor dem HERRN gewebt werde.<br>31 Das Fett soll der Priester dann auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, die Brust aber soll Aaron und seinen S\u00f6hnen geh\u00f6ren.<br>32 Auch die rechte Keule sollt ihr als Hebe dem Priester von euren Heilsopfern geben.<br>33 Wer von den S\u00f6hnen Aarons das Blut und das Fett der Heilsopfer darbringt, dem soll die rechte Keule als Anteil geh\u00f6ren.<br>34 Denn die Webebrust und die Hebekeule habe ich von den Israeliten als meinen Anteil an ihren Heilsopfern genommen und habe sie dem Priester Aaron und seinen S\u00f6hnen als eine von seiten der Israeliten ewig zu leistende Geb\u00fchr \u00fcberwiesen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schlu\u00dfbemerkungen<\/h3>\n\n\n\n<p>35 Dies ist der Anteil Aarons und seiner S\u00f6hne an den Feueropfern des HERRN, der ihnen \u00fcberwiesen worden ist an dem Tage, als der HERR sie zu sich herantreten lie\u00df, damit sie ihm als Priester dienten.<br>36 Diesen Anteil hat der HERR ihnen als eine von seiten der Israeliten zu leistende Geb\u00fchr an dem Tage, als er sie salbte, \u00fcberwiesen; es ist eine ewige, f\u00fcr ihre Geschlechter verbindliche Geb\u00fchr.<br>37 Dies sind die Vorschriften in betreff des Brandopfers, des Speisopfers, des S\u00fcndopfers, des Schuldopfers, des Einweihungsopfers und des Heilsopfers,<br>38 wie sie der HERR dem Mose auf dem Berge Sinai geboten hat an dem Tage, als er den Israeliten gebot, ihre Opfergaben dem HERRN darzubringen, in der W\u00fcste Sinai.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbNimm Aaron und seine S\u00f6hne mit ihm, dazu die heiligen Kleider und das Salb\u00f6l, ferner den jungen Stier zum S\u00fcndopfer, die beiden Widder sowie den Korb mit dem unges\u00e4uerten Backwerk,<br>3 und versammle die ganze Gemeinde am Eingang des Offenbarungszeltes!\u00ab<br>4 Mose tat, wie der HERR ihm geboten hatte; und als die Gemeinde sich am Eingang des Offenbarungszeltes versammelt hatte,<br>5 sagte Mose zu der Gemeinde: \u00bbDies ist es, was der HERR zu tun geboten hat.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Waschung, Einkleidung und Salbung der Priester<\/h3>\n\n\n\n<p>6 Hierauf lie\u00df Mose Aaron mit seinen S\u00f6hnen herantreten und nahm eine Waschung mit Wasser an ihnen vor;<br>7 dann lie\u00df er ihn das Unterkleid anlegen, umg\u00fcrtete ihn mit dem G\u00fcrtel, bekleidete ihn mit dem Obergewand, legte ihm das Schulterkleid dar\u00fcber an, umg\u00fcrtete ihn mit der Binde des Schulterkleides und legte es ihm vermittels dieser fest an.<br>8 Dann befestigte er auf demselben das Brustschild und tat die heiligen Lose Urim und Thummim in das Brustschild hinein.<br>9 Hierauf setzte er ihm den Kopfbund auf das Haupt und befestigte an der Vorderseite des Kopfbundes das goldene Stirnblatt, das heilige Diadem, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>10 Dann nahm Mose das Salb\u00f6l, salbte die heilige Wohnung und alles, was sich in ihr befand, und heiligte sie so;<br>11 auch sprengte er etwas davon siebenmal auf den Altar und salbte den Altar nebst allen seinen Ger\u00e4ten, auch das Becken samt seinem Gestell, um sie dadurch zu weihen.<br>12 Hierauf go\u00df er dem Aaron etwas von dem Salb\u00f6l auf das Haupt und salbte ihn, um ihn dadurch zu weihen.<br>13 Dann lie\u00df Mose die S\u00f6hne Aarons herantreten, lie\u00df sie die Unterkleider anziehen, umg\u00fcrtete sie mit den G\u00fcrteln und setzte ihnen die hohen M\u00fctzen auf, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Priesters\u00fcndopfer<\/h3>\n\n\n\n<p>14 Dann lie\u00df er den jungen Stier zum S\u00fcndopfer heranf\u00fchren, und Aaron und seine S\u00f6hne legten ihre H\u00e4nde fest auf den Kopf des S\u00fcndopferstieres.<br>15 Hierauf schlachtete man ihn, Mose nahm das Blut, strich etwas davon mit seinem Finger an die H\u00f6rner des Altars ringsum und ents\u00fcndigte so den Altar; das (\u00fcbrige) Blut aber go\u00df er an den Fu\u00df des Altars und heiligte ihn so, indem er die S\u00fchngebr\u00e4uche an ihm vollzog.<br>16 Dann nahm man das ganze Fett, das an den Eingeweiden sa\u00df, sowie den Lappen an der Leber und die beiden Nieren samt dem Fett daran, und Mose lie\u00df es auf dem Altar in Rauch aufgehen;<br>17 den Stier aber samt seinem Fell, seinem Fleisch und dem Inhalt seiner Ged\u00e4rme verbrannte man in einem Feuer au\u00dferhalb des Lagers, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Brandopfer<\/h3>\n\n\n\n<p>18 Dann lie\u00df er den Widder zum Brandopfer herbeibringen, und Aaron und seine S\u00f6hne legten ihre H\u00e4nde fest auf den Kopf des Widders.<br>19 Dann schlachtete man ihn, und Mose sprengte das Blut ringsum an den Altar;<br>20 den Widder aber zerlegte man in seine St\u00fccke, und Mose lie\u00df den Kopf sowie die Fleischst\u00fccke und das Fett in Rauch aufgehen.<br>21 Nachdem man dann die Eingeweide und die Beine mit Wasser abgewaschen hatte, lie\u00df Mose den ganzen Widder auf dem Altar in Rauch aufgehen: so war es ein Brandopfer zu lieblichem Geruch, ein Feueropfer f\u00fcr den HERRN, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einweihungsopfer und Besprengung<\/h3>\n\n\n\n<p>22 Hierauf lie\u00df er den zweiten Widder, den Einweihungswidder, herbeibringen, und Aaron und seine S\u00f6hne legten ihre H\u00e4nde fest auf den Kopf des Widders.<br>23 Dann schlachtete man ihn, und Mose nahm etwas von seinem Blut und strich es an das rechte Ohrl\u00e4ppchen Aarons sowie an den Daumen seiner rechten Hand und an die gro\u00dfe Zehe seines rechten Fu\u00dfes.<br>24 Dann lie\u00df Mose die S\u00f6hne Aarons herantreten und strich etwas von dem Blut an ihr rechtes Ohrl\u00e4ppchen sowie an ihren rechten Daumen und an die gro\u00dfe Zehe ihres rechten Fu\u00dfes; das (\u00fcbrige) Blut aber sprengte Mose ringsum an den Altar.<br>25 Hierauf nahm er das Fett, n\u00e4mlich den Fettschwanz und alles Fett, das an den Eingeweiden sa\u00df, ferner den Lappen an der Leber, sowie die beiden Nieren samt ihrem Fett und die rechte Keule;<br>26 weiter nahm er aus dem Korbe mit dem unges\u00e4uerten Backwerk, der vor dem HERRN stand, einen unges\u00e4uerten Kuchen sowie einen mit \u00d6l zubereiteten Brotkuchen und einen Fladen, legte dies auf die Fettst\u00fccke und auf die rechte Keule,<br>27 gab dann dies alles dem Aaron und seinen S\u00f6hnen in die H\u00e4nde und lie\u00df es als Webeopfer vor dem HERRN weben.<br>28 Dann nahm Mose ihnen alles wieder aus den H\u00e4nden zur\u00fcck und lie\u00df es auf dem Altar \u00fcber dem Brandopfer in Rauch aufgehen; so war es ein Einweihungsopfer zu lieblichem Geruch, ein Feueropfer f\u00fcr den HERRN.<br>29 Dann nahm Mose die Brust und webte sie als Webeopfer vor dem HERRN; von dem Einweihungswidder fiel sie dem Mose als Anteil zu, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>30 Hierauf nahm Mose etwas von dem Salb\u00f6l und von dem Blut, das sich auf dem Altar befand, und besprengte damit Aaron und seine Kleider sowie dessen S\u00f6hne und deren Kleider und weihte so Aaron und seine Kleider sowie dessen S\u00f6hne mit ihm nebst deren Kleidern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften in Betreff des Opfermahles und der siebent\u00e4gigen Absonderung<\/h3>\n\n\n\n<p>31 Hierauf gebot Mose dem Aaron und dessen S\u00f6hnen: \u00bbKocht das Fleisch am Eingang zum Offenbarungszelt und e\u00dft es dort mitsamt dem Brot, das sich in dem zum Einweihungsopfer geh\u00f6rigen Korb befindet, wie es mir geboten worden ist mit den Worten: \u203aAaron und seine S\u00f6hne sollen es essen.\u2039<br>32 Was dann aber von dem Fleisch und dem Brot \u00fcbrigbleibt, m\u00fc\u00dft ihr im Feuer verbrennen.<br>33 Auch d\u00fcrft ihr sieben Tage lang nicht vom Eingang des Offenbarungszeltes weggehen bis zu dem Tage, an dem die f\u00fcr euer Einweihungsopfer festgesetzte Zeit abgelaufen ist; denn sieben Tage lang soll eure Einweihung dauern.<br>34 Wie man heute verfahren ist, so soll man nach des HERRN Gebot (auch an den folgenden Tagen) tun, um S\u00fchne f\u00fcr euch zu erwirken.<br>35 Ihr m\u00fc\u00dft also sieben Tage lang Tag und Nacht am Eingang des Offenbarungszeltes bleiben und die Verordnungen des HERRN beobachten, damit ihr nicht sterbt; denn so ist mir geboten worden.\u00ab<br>36 So taten denn Aaron und seine S\u00f6hne alles, was der HERR durch Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Vorbereitungen<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Am achten Tage aber berief Mose Aaron und dessen S\u00f6hne sowie die \u00c4ltesten der Israeliten<br>2 und gebot dem Aaron: \u00bbNimm dir ein junges Rind zum S\u00fcndopfer und einen Widder zum Brandopfer, beides fehlerlose Tiere, und bringe sie vor dem HERRN dar.<br>3 Den Israeliten aber gebiete folgendes: \u203aNehmt einen Ziegenbock zum S\u00fcndopfer sowie ein Kalb und ein Schaf, beides einj\u00e4hrige, fehlerlose Tiere, zum Brandopfer;<br>4 ferner einen Stier und einen Widder zum Heilsopfer, um sie vor dem HERRN zu schlachten; dazu ein mit \u00d6l gemengtes Speisopfer; denn heute wird der HERR euch erscheinen.\u2039\u00ab<br>5 Da brachten sie das, was Mose befohlen hatte, vor das Offenbarungszelt, und die ganze Gemeinde kam herbei und stellte sich vor dem HERRN auf.<br>6 Dann sagte Mose: \u00bbDies ist es, was der HERR euch zu tun geboten hat, damit euch die Herrlichkeit des HERRN erscheine.\u00ab<br>7 Hierauf sagte Mose zu Aaron: \u00bbTritt an den Altar und bringe dein S\u00fcndopfer und dein Brandopfer dar, damit du f\u00fcr dich [und f\u00fcr das Volk] S\u00fchne erwirkst; danach bringe die Opfergabe des Volkes dar, damit du auch f\u00fcr sie S\u00fchne erwirkst, wie der HERR geboten hat.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das hohepriesterliche S\u00fcnd- und Brandopfer<\/h3>\n\n\n\n<p>8 Da trat Aaron an den Altar heran und schlachtete das Kalb, das zum S\u00fcndopfer f\u00fcr ihn selbst bestimmt war.<br>9 Hierauf reichten seine S\u00f6hne ihm das Blut dar, und er tauchte seinen Finger in das Blut und strich etwas davon an die H\u00f6rner des Altars; das (\u00fcbrige) Blut aber go\u00df er an den Fu\u00df des Altars.<br>10 Dann lie\u00df er das Fett sowie die Nieren und den Lappen an der Leber von dem S\u00fcndopfertier auf dem Altar in Rauch aufgehen, wie der HERR dem Mose geboten hatte;<br>11 das Fleisch aber und das Fell verbrannte man in einem Feuer au\u00dferhalb des Lagers.<br>12 Hierauf schlachtete er das Brandopfertier, und seine S\u00f6hne reichten ihm das Blut, das er ringsum an den Altar sprengte.<br>13 Dann reichten sie ihm das in St\u00fccke zerlegte Brandopfer samt dem Kopf, und er lie\u00df es auf dem Altar in Rauch aufgehen.<br>14 Nachdem er dann die Eingeweide und die Beine gewaschen hatte, lie\u00df er sie auf dem Altar \u00fcber dem Brandopfer in Rauch aufgehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die vier Opfer f\u00fcr das Volk<\/h3>\n\n\n\n<p>15 Hierauf brachte er die Opfergabe des Volkes dar: er nahm den Bock, der zum S\u00fcndopfer f\u00fcr das Volk bestimmt war, schlachtete ihn und brachte ihn als S\u00fcndopfer dar wie das vorige S\u00fcndopfer.<br>16 Dann brachte er das Brandopfer dar und verfuhr dabei auf die vorgeschriebene Weise.<br>17 Weiter brachte er das Speisopfer dar, nahm von demselben eine Handvoll und lie\u00df es auf dem Altar in Rauch aufgehen, [au\u00dfer dem Morgenbrandopfer].<br>18 Endlich schlachtete er das Rind und den Widder als Heilsopfer f\u00fcr das Volk; seine S\u00f6hne reichten ihm dabei das Blut, das er ringsum an den Altar sprengte.<br>19 Die Fettst\u00fccke von dem Rind aber, ferner von dem Widder den Fettschwanz und das die Eingeweide bedeckende Fett nebst den Nieren und dem Lappen an der Leber \u2013<br>20 diese Fettst\u00fccke legten sie auf die Brustst\u00fccke, und er lie\u00df dann die Fettst\u00fccke auf dem Altar in Rauch aufgehen;<br>21 die Brustst\u00fccke aber und die rechte Keule webte Aaron als Webeopfer vor dem HERRN, wie Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zwiefache Segnung des Volkes; Erscheinen der Herrlichkeit des Herrn; das Feuer Gottes verzehrt die Opfer Aarons<\/h3>\n\n\n\n<p>22 Hierauf erhob Aaron seine H\u00e4nde gegen das Volk hin und segnete es; dann stieg er (vom Altar) herab, nachdem er das S\u00fcndopfer, das Brandopfer und das Heilsopfer dargebracht hatte.<br>23 Dann begaben sich Mose und Aaron in das Offenbarungszelt hinein, und als sie wieder herausgetreten waren, segneten sie das Volk. Da erschien die Herrlichkeit des HERRN dem ganzen Volk:<br>24 Feuer ging von dem HERRN aus und verzehrte das Brandopfer und die Fettst\u00fccke auf dem Altar. Als das ganze Volk dies sah, jubelten sie und warfen sich auf ihr Angesicht nieder.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nadabs und Abihus Vers\u00fcndigung und Tod<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Die S\u00f6hne Aarons aber, Nadab und Abihu, nahmen beide ihre R\u00e4ucherpfannen, taten gl\u00fchende Kohlen hinein, legten R\u00e4ucherwerk darauf und brachten so dem HERRN ein ungeh\u00f6riges Feueropfer dar, das er ihnen nicht geboten hatte.<br>2 Da ging Feuer vom HERRN aus und verzehrte sie, so da\u00df sie vor dem HERRN starben.<br>3 Da sagte Mose zu Aaron: \u00bbHier trifft das ein, was der HERR angek\u00fcndigt hat mit den Worten: \u203aAn denen, die mir nahestehen, will ich mich als den Heiligen erweisen und vor dem ganzen Volk meine Herrlichkeit offenbaren.\u2039\u00ab Aaron aber sagte kein Wort.<br>4 Darauf rief Mose den Misael und den Elzaphan, die S\u00f6hne Ussiels, des Oheims Aarons, herbei und befahl ihnen: \u00bbTretet herzu und tragt eure Verwandten aus dem Heiligtum hinweg vor das Lager hinaus!\u00ab<br>5 Da traten sie herzu und trugen sie in ihren (leinenen) Unterkleidern weg vor das Lager hinaus, wie Mose ihnen befohlen hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften f\u00fcr die Priester betreffs Aus\u00fcbung von Trauergebr\u00e4uchen<\/h3>\n\n\n\n<p>6 Darauf sagte Mose zu Aaron und dessen S\u00f6hnen Eleasar und Ithamar: \u00bbIhr d\u00fcrft euer Haupthaar nicht aufl\u00f6sen und eure Kleider nicht zerrei\u00dfen; sonst m\u00fc\u00dftet ihr sterben, und der HERR w\u00fcrde der ganzen Gemeinde z\u00fcrnen. Doch eure Volksgenossen, das ganze Haus Israel, m\u00f6gen \u00fcber den Brand weinen, den der HERR angerichtet hat.<br>7 Auch d\u00fcrft ihr euch nicht vom Eingang des Offenbarungszeltes entfernen, damit ihr nicht sterbt; denn das Salb\u00f6l des HERRN ist auf euch (gekommen).\u00ab So taten sie denn nach der Weisung Moses.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verbot des Weingenusses f\u00fcr die Priester w\u00e4hrend ihrer amtlichen T\u00e4tigkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>8 Hierauf gebot der HERR dem Aaron folgendes:<br>9 \u00bbWein und berauschendes Getr\u00e4nk d\u00fcrft ihr, du und deine S\u00f6hne mit dir, nicht trinken, wenn ihr in das Offenbarungszelt eintretet, damit ihr nicht sterbt \u2013 das ist eine ewigg\u00fcltige Verordnung f\u00fcr alle eure Geschlechter \u2013 :<br>10 (ihr sollt lernen,) einen Unterschied zwischen dem Heiligen und Unheiligen, zwischen dem Reinen und Unreinen zu machen,<br>11 und sollt die Israeliten in allen Satzungen unterweisen, die der HERR euch durch den Mund Moses verk\u00fcndigt hat.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber das Verzehren des Priesteranteils an Speis- und Friedensopfern<\/h3>\n\n\n\n<p>12 Hierauf gebot Mose dem Aaron und dessen S\u00f6hnen Eleasar und Ithamar, die ihm noch \u00fcbriggeblieben waren: \u00bbNehmt das Speisopfer, das von den Feueropfern des HERRN noch \u00fcbrig ist, und e\u00dft es unges\u00e4uert neben dem Altar; denn es ist hochheilig.<br>13 Und zwar m\u00fc\u00dft ihr es an heiliger St\u00e4tte verzehren, denn es ist der f\u00fcr dich und deine S\u00f6hne bestimmte Anteil von den Feueropfern des HERRN \u2013 so ist mir geboten worden.<br>14 Die Webebrust aber und die Hebekeule sollt ihr, du und deine S\u00f6hne und deine T\u00f6chter mit dir, an einer reinen St\u00e4tte essen; denn als der f\u00fcr dich und deine S\u00f6hne bestimmte Anteil von den Heilsopfern der Israeliten sind sie euch \u00fcberwiesen worden.<br>15 Die Hebekeule und die Webebrust soll man mitsamt den zu Feueropfern bestimmten Fettst\u00fccken herbringen, um sie als Webeopfer vor dem HERRN zu weben; dann sollen sie dir und deinen S\u00f6hnen mit dir als eine f\u00fcr ewige Zeiten festgesetzte Geb\u00fchr zufallen, wie der HERR geboten hat.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber den Genu\u00df des Fleisches des f\u00fcr das Volk dargebrachten S\u00fcndopferbockes<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Als Mose dann aber eifrig nach dem S\u00fcndopferbock suchte, stellte es sich heraus, da\u00df er verbrannt worden war! Da geriet er \u00fcber Eleasar und Ithamar, die \u00fcbriggebliebenen S\u00f6hne Aarons, in heftigen Zorn und fragte:17 \u00bbWarum habt ihr das S\u00fcndopferfleisch nicht an heiliger St\u00e4tte gegessen? Es ist ja doch hochheilig, und der HERR hat es euch gegeben, damit ihr die Schuld der Gemeinde wegschafft, indem ihr ihnen S\u00fchne vor dem HERRN erwirkt.18 Bedenkt doch! Das Blut davon ist nicht ins Innere des Heiligtums gebracht worden; darum h\u00e4ttet ihr es unbedingt im heiligen Bezirk essen m\u00fcssen, wie ich geboten habe!\u00ab19 Da antwortete Aaron dem Mose: \u00bbBedenke doch: heute haben (meine S\u00f6hne) ihr S\u00fcndopfer und ihr Brandopfer vor dem HERRN dargebracht, und mich hat trotzdem solches Geschick betroffen! Wenn ich nun heute S\u00fcndopferfleisch genossen h\u00e4tte, w\u00fcrde das dem HERRN wohlgef\u00e4llig gewesen sein?\u00ab20 Als Mose das h\u00f6rte, erkannte er es als begr\u00fcndet an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot der HERR dem Mose und Aaron folgendes:<br>2 \u00bbTeilt den Israeliten folgende Verordnung mit: Dies sind die Tiere, die ihr von allen Vierf\u00fc\u00dflern auf der Erde essen d\u00fcrft:<br>3 Alles, was unter den Vierf\u00fc\u00dflern gespaltene Klauen hat, und zwar ganz durchgespaltene Klauen, und was zugleich wiederk\u00e4ut, das d\u00fcrft ihr essen.<br>4 Nur folgende Tiere d\u00fcrft ihr von den Wiederk\u00e4uern und von denen, die gespaltene Klauen haben, nicht essen: das Kamel, denn es ist zwar ein Wiederk\u00e4uer, hat aber keine durchgespaltenen Klauen: als unrein soll es euch gelten; \u2013<br>5 ferner den Klippdachs; denn er ist zwar ein Wiederk\u00e4uer, hat aber keine gespaltenen Klauen: als unrein soll er euch gelten; \u2013<br>6 ferner den Hasen; denn er ist zwar ein Wiederk\u00e4uer, hat aber keine gespaltenen Klauen: als unrein soll er euch gelten; \u2013<br>7 ferner das Schwein; denn es hat zwar gespaltene Klauen und sogar ganz durchgespaltene Klauen, ist aber kein Wiederk\u00e4uer: als unrein soll es euch gelten.<br>8 Vom Fleisch dieser Tiere d\u00fcrft ihr nicht essen und ihren toten K\u00f6rper nicht ber\u00fchren: als unrein sollen sie euch gelten.<br>9 Folgende Tiere d\u00fcrft ihr von allen im Wasser lebenden Tieren essen: Alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, in den Meeren und in den Fl\u00fcssen, das d\u00fcrft ihr essen;<br>10 alles aber, was in den Meeren und Fl\u00fcssen keine Flossen und Schuppen hat unter allen Gesch\u00f6pfen, von denen das Wasser wimmelt, und unter allen lebenden Wesen, die sich im Wasser befinden, die sollen euch ein Greuel sein,<br>11 ja ein Greuel sollen sie euch sein: von ihrem Fleisch d\u00fcrft ihr nichts genie\u00dfen, und vor ihren toten K\u00f6rpern sollt ihr einen Abscheu haben.<br>12 Alle Wassertiere, die keine Flossen und Schuppen haben, sollen euch ein Greuel sein.<br>13 Von den V\u00f6geln aber sollt ihr folgende verabscheuen, die nicht gegessen werden d\u00fcrfen, sondern ein Greuel sind: den Adler, den Bartgeier, den L\u00e4mmergeier,<br>14 die Weihe, alle Falkenarten,<br>15 alle Arten der Raben,<br>16 den Strau\u00df, die Schwalbe, die M\u00f6we, alle Arten Habichte,<br>17 das K\u00e4uzchen, den Sturzpelikan, den Uhu,<br>18 die Eule, den Pelikan, den Erdgeier,<br>19 den Storch und alle Reiherarten, den Wiedehopf und die Fledermaus.<br>20 Alle kleinen gefl\u00fcgelten Tiere [die auf vier Beinen gehen,] sollen euch ein Greuel sein.<br>21 Nur diejenigen von allen gefl\u00fcgelten kleinen Tieren d\u00fcrft ihr essen, die auf vier Beinen gehen und oberhalb ihrer vier Beine noch ein Paar Springbeine haben, um mit ihnen auf der Erde zu h\u00fcpfen.<br>22 Von diesen d\u00fcrft ihr die folgenden essen: alle Arten der Zugheuschrecke, alle Arten der Solhamheuschrecke, alle Arten der Hargolheuschrecke und alle Arten der Hagabheuschrecke.<br>23 Aber alle \u00fcbrigen gefl\u00fcgelten kleinen Tiere [die vier Beine haben,] sollen euch ein Greuel sein.\u00ab<br>24 \u00bbDurch folgende Tiere also verunreinigt ihr euch \u2013 jeder, der ihre toten K\u00f6rper ber\u00fchrt, ist bis zum Abend unrein,<br>25 und jeder, der etwas von ihrem toten K\u00f6rper tr\u00e4gt, mu\u00df seine Kleider waschen und ist bis zum Abend unrein \u2013:<br>26 ihr werdet also unrein durch alle Tiere, die zwar gespaltene, aber nicht ganz durchgespaltene Klauen haben und keine Wiederk\u00e4uer sind: sie sollen euch als unrein gelten; wer sie ber\u00fchrt, wird dadurch unrein.<br>27 Auch alle vierf\u00fc\u00dfigen Tiere, die auf Tatzen gehen, sollen euch als unrein gelten; wer ihre toten K\u00f6rper ber\u00fchrt, ist bis zum Abend unrein,<br>28 und wer ihre toten K\u00f6rper tr\u00e4gt, mu\u00df seine Kleider waschen und ist bis zum Abend unrein; sie sollen euch als unrein gelten.<br>29 Weiter sollen folgende Tiere euch unter den kleinen Tieren, von denen die Erde wimmelt, als unrein gelten: das Wiesel, die Maus, alle Arten Eidechsen, n\u00e4mlich<br>30 der Mauergecko, der Dornschwanz, der Schleuderschwanz, der Salamander und das Cham\u00e4leon.<br>31 Diese sollen euch unter allen kleinen Tieren als unrein gelten; wer sie ber\u00fchrt, wenn sie tot sind, ist bis zum Abend unrein.<br>32 Auch jeder Gegenstand, auf den eins von ihnen, wenn sie tot sind, gefallen ist, wird unrein: jedes Holzger\u00e4t oder Kleidungsst\u00fcck oder Fell oder Sack, jedes Ger\u00e4t, mit dem irgendeine Arbeit verrichtet wird, mu\u00df ins Wasser getan werden und ist bis zum Abend unrein; dann wird es wieder rein.<br>33 Auch jedes irdene Geschirr, in das eins von ihnen hineinf\u00e4llt, wird samt seinem ganzen Inhalt unrein, und ihr m\u00fc\u00dft es zerschlagen.<br>34 Jede Speise, die gegessen zu werden pflegt und an die solches Wasser kommt, wird unrein; und jede Fl\u00fcssigkeit, die man zu trinken pflegt, wird in jedem (derartigen) Gef\u00e4\u00df unrein.<br>35 Auch alles, worauf eins von solchen toten Tieren f\u00e4llt, wird unrein; ein Backofen oder Kochherd mu\u00df eingerissen werden: sie sind unrein und sollen euch als unrein gelten;<br>36 nur Quellen und Zisternen, also Wasseransammlungen, bleiben rein; wer aber das hineingefallene tote Tier ber\u00fchrt, wird unrein.<br>37 Wenn ferner eins von solchen toten Tieren auf irgendwelche S\u00e4mereien f\u00e4llt, die ges\u00e4t werden sollen, so bleiben diese rein;<br>38 wenn aber Wasser auf die S\u00e4mereien gegossen worden ist und dann eins von solchen toten Tieren darauff\u00e4llt, so sollen sie euch als unrein gelten.<br>39 Wenn ferner ein St\u00fcck von den Haustieren stirbt, deren Fleisch ihr essen d\u00fcrft, so wird der, welcher das tote Tier ber\u00fchrt, bis zum Abend unrein;<br>40 wer aber etwas von einem solchen toten Tiere genie\u00dft, mu\u00df seine Kleider waschen und ist bis zum Abend unrein; ebenso mu\u00df der, welcher solch ein totes Tier tr\u00e4gt, seine Kleider waschen und ist bis zum Abend unrein.\u00ab<br>41 \u00bbAlle kleinen Kriechtiere ferner, von denen die Erde wimmelt, sind ein Greuel: sie d\u00fcrfen nicht gegessen werden.<br>42 Alles, was auf dem Bauche kriecht, und alles, was sich auf vier F\u00fc\u00dfen bewegt, auch alle vielf\u00fc\u00dfigen Tiere, \u00fcberhaupt alle kleinen Kriechtiere, die auf der Erde wimmeln, d\u00fcrft ihr nicht essen, denn sie sind ein Greuel.\u00ab<br>43 \u00bbMacht euch nicht selbst zum Greuel durch irgendein kleines Kriechtier, und verunreinigt euch nicht durch sie, so da\u00df ihr durch sie unrein werdet!<br>44 Denn ich bin der HERR, euer Gott. Heiligt euch also und seid heilig; denn ich bin heilig. Verunreinigt euch nicht selbst durch irgendein Gew\u00fcrm, das auf der Erde kriecht!<br>45 Denn ich bin der HERR, der euch aus \u00c4gypten hergef\u00fchrt hat, um euer Gott zu sein; darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.\u00ab<br>46 Dies sind die Vorschriften in betreff der vierf\u00fc\u00dfigen Tiere, der V\u00f6gel und aller lebenden Wesen, die sich im Wasser regen, und all der Wesen, von denen die Erde wimmelt,<br>47 damit man einen Unterschied macht zwischen dem Unreinen und dem Reinen, zwischen den Tieren, die man essen darf, und denen, die nicht gegessen werden d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Darauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn ein Weib Mutter wird und einen Knaben gebiert, so ist sie sieben Tage lang unrein! Ebenso lange wie in den Tagen ihrer Unreinheit infolge ihres regelm\u00e4\u00dfigen Unwohlseins ist sie unrein.<br>3 Am achten Tage soll dann das Kind an seiner Vorhaut beschnitten werden.<br>4 Alsdann mu\u00df sie noch dreiunddrei\u00dfig Tage w\u00e4hrend der Zeit ihrer Blutreinigung (zu Hause) bleiben: sie darf nichts Heiliges ber\u00fchren und nicht ins Heiligtum kommen, bis die Tage ihrer Reinigung abgelaufen sind.<br>5 Gebiert sie aber ein M\u00e4dchen, so ist sie zwei Wochen lang unrein, wie bei ihrer regelm\u00e4\u00dfigen Unreinheit, und mu\u00df dann noch sechsundsechzig Tage w\u00e4hrend der Zeit ihrer Blutreinigung (zu Hause) bleiben.<br>6 Sobald dann die Tage ihrer Reinigung abgelaufen sind, so soll sie, mag das Kind ein Knabe oder ein M\u00e4dchen sein, ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer und eine junge Taube oder eine Turteltaube zum S\u00fcndopfer an den Eingang des Offenbarungszeltes zu dem Priester bringen.<br>7 Dieser soll dann die Opfertiere vor dem HERRN darbringen und ihr dadurch S\u00fchne erwirken, dann wird sie von ihrem Blutflu\u00df rein sein. Diese Vorschriften gelten f\u00fcr die W\u00f6chnerinnen, mag das Kind ein Knabe oder ein M\u00e4dchen sein.<br>8 Sollte ihr Verm\u00f6gen aber zur Beschaffung eines Lammes nicht ausreichen, so soll sie zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben nehmen, die eine zum Brandopfer, die andere zum S\u00fcndopfer. Wenn der Priester ihr dann S\u00fchne erwirkt hat, wird sie rein sein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausschlag und Flecken bei Menschen auf der blo\u00dfen Haut<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot der HERR dem Mose und dem Aaron folgendes:<br>2 \u00bbWenn sich bei einem Menschen auf seiner blo\u00dfen Haut eine Anschwellung oder ein Ausschlag oder ein heller Fleck bildet und sich so auf seiner Haut ein aussatzartiges Leiden entwickeln k\u00f6nnte, so soll der Betreffende zu dem Priester Aaron oder zu einem von dessen S\u00f6hnen, den Priestern, gebracht werden.<br>3 Wenn dann der Priester die betroffene Stelle auf der Haut ansieht und dabei findet, da\u00df die Haare auf der betroffenen Stelle wei\u00df geworden sind und da\u00df die betroffene Stelle tiefer liegend erscheint als die sie umgebende Haut, so handelt es sich um wirklichen Aussatz; und sobald der Priester dies wahrnimmt, soll er den Betreffenden f\u00fcr unrein erkl\u00e4ren.<br>4 Wenn sich aber ein wei\u00dfer Fleck auf der Haut befindet, der nicht tiefer liegend erscheint als die ihn umgebende Haut und auf dem die Haare nicht wei\u00df geworden sind, so soll der Priester den Betroffenen sieben Tage lang einschlie\u00dfen.<br>5 Wenn der Priester ihn dann am siebten Tage wieder untersucht und dabei findet, da\u00df die betroffene Stelle sich in ihrem Aussehen gleichgeblieben ist, da das \u00dcbel sich auf der Haut nicht weiter ausgebreitet hat, so soll der Priester ihn noch einmal sieben Tage lang einschlie\u00dfen.<br>6 Wenn dann der Priester ihn am siebten Tage wieder untersucht und dabei findet, da\u00df die betroffene Stelle bl\u00e4sser geworden ist und das \u00dcbel sich auf der Haut nicht weiter ausgebreitet hat, so soll ihn der Priester f\u00fcr rein erkl\u00e4ren: es ist nur ein gew\u00f6hnlicher Ausschlag; der Betreffende mu\u00df seine Kleider waschen und ist dann rein.<br>7 Wenn aber der Ausschlag, nachdem der Betreffende, um rein zu werden, sich dem Priester gezeigt hat, auf der Haut immer weiter um sich greift, so soll er sich dem Priester zum zweitenmal zeigen;<br>8 wenn ihn dann der Priester untersucht und dabei findet, da\u00df der Ausschlag sich auf der Haut weiter ausgebreitet hat, so soll der Priester ihn f\u00fcr unrein erkl\u00e4ren: es ist wirklicher Aussatz.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Veralteter Aussatz<\/h3>\n\n\n\n<p>9 \u00bbWenn sich ein aussatzartiges Leiden an einem Menschen zeigt, so soll er zum Priester gebracht werden.<br>10 Wenn der Priester ihn dann untersucht und dabei findet, da\u00df sich eine wei\u00dfe Anschwellung auf der Haut befindet, auf der die Haare wei\u00df geworden sind, und da\u00df wildes Fleisch auf der Anschwellung wuchert,<br>11 so ist das ein bereits veralteter Aussatz auf seiner Haut; darum soll der Priester ihn f\u00fcr unrein erkl\u00e4ren, ohne ihn erst einzuschlie\u00dfen; denn er ist wirklich unrein.<br>12 Wenn aber der Aussatz auf der Haut so wuchert, da\u00df der Aussatz die ganze Haut des Betroffenen vom Kopf bis zu den F\u00fc\u00dfen \u00fcberzieht, soweit die Augen des Priesters blicken m\u00f6gen,<br>13 wenn also der Priester bei seiner Besichtigung findet, da\u00df der Aussatz den ganzen K\u00f6rper \u00fcberzogen hat, so soll er den Betroffenen f\u00fcr rein erkl\u00e4ren: er ist ganz und gar wei\u00df geworden und daher rein.<br>14 Sobald sich aber wildes Fleisch an ihm sehen l\u00e4\u00dft, ist er unrein.<br>15 Sobald daher der Priester das wilde Fleisch wahrnimmt, soll er ihn f\u00fcr unrein erkl\u00e4ren: das wilde Fleisch ist unrein, es ist wirklicher Aussatz.<br>16 Wenn jedoch das wilde Fleisch wieder weggeht und der Betreffende wieder wei\u00df wird, so soll er zum Priester gehen.<br>17 Wenn dieser ihn dann untersucht und dabei findet, da\u00df die kranke Stelle wieder wei\u00df geworden ist, so soll der Priester den Betroffenen f\u00fcr rein erkl\u00e4ren: er ist wirklich rein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aussatz nach vorausgegangenem Geschw\u00fcr<\/h3>\n\n\n\n<p>18 \u00bbWenn sich ferner an jemandes Leibe auf der Haut ein Geschw\u00fcr bildet und wieder heilt,<br>19 dann aber an der Stelle des Geschw\u00fcrs eine wei\u00dfe Anschwellung oder ein wei\u00df-r\u00f6tlicher Fleck entsteht, so soll der Betreffende sich dem Priester zeigen.<br>20 Wenn dieser ihn dann untersucht und dabei findet, da\u00df die Stelle tiefer liegend erscheint als die sie umgebende Haut und da\u00df die Haare darauf wei\u00df geworden sind, so soll der Priester ihn f\u00fcr unrein erkl\u00e4ren: es ist wirklicher Aussatz, der in dem Geschw\u00fcr zum Ausbruch gekommen ist.<br>21 Wenn aber der Priester bei der Besichtigung der Stelle findet, da\u00df keine wei\u00dfen Haare darauf vorhanden sind und da\u00df der Fleck nicht tiefer liegt als die ihn umgebende Haut und bla\u00df aussieht, so soll der Priester den Betreffenden sieben Tage lang einschlie\u00dfen.<br>22 Wenn sich dann (der Fleck) auf der Haut immer weiter ausgebreitet hat, so soll der Priester ihn f\u00fcr unrein erkl\u00e4ren: es ist wirklicher Aussatz.<br>23 Wenn aber der Fleck ruhig stehengeblieben ist, ohne weiter um sich gegriffen zu haben, so ist es nur ein vernarbtes Geschw\u00fcr, und der Priester darf ihn f\u00fcr rein erkl\u00e4ren.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aussatz in einer Brandwunde<\/h3>\n\n\n\n<p>24 \u00bbOder wenn sich auf jemandes Haut eine Brandwunde befindet und das in der Brandwunde sich bildende Fleisch einen wei\u00df-r\u00f6tlichen oder wei\u00dfen Fleck darstellt<br>25 und der Priester bei dessen Besichtigung findet, da\u00df die Haare auf dem Fleck wei\u00df geworden sind und (der Fleck) tiefer liegend erscheint als die ihn umgebende Haut, so liegt wirklicher Aussatz vor, der in der Brandwunde zum Ausbruch gekommen ist; darum soll der Priester den Betreffenden f\u00fcr unrein erkl\u00e4ren: es ist wirklicher Aussatz.<br>26 Wenn aber der Priester bei seiner Besichtigung findet, da\u00df keine wei\u00dfen Haare auf dem Fleck vorhanden sind und da\u00df (der Fleck) nicht tiefer liegt als die ihn umgebende Haut und bla\u00df aussieht, so soll der Priester den Betreffenden sieben Tage lang einschlie\u00dfen.<br>27 Wenn ihn dann der Priester am siebten Tage untersucht, so soll er, falls (der Fleck) sich auf der Haut weiter ausgebreitet hat, den Betreffenden f\u00fcr unrein erkl\u00e4ren: es ist wirklicher Aussatz.<br>28 Wenn aber der Fleck ruhig stehengeblieben ist, ohne auf der Haut weiter um sich gegriffen zu haben, und bla\u00df aussieht, so liegt nur eine Anschwellung der Brandwunde vor; darum soll der Priester den Betreffenden f\u00fcr rein erkl\u00e4ren, denn es ist nur eine vernarbte Brandwunde.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kopf- und Bartgrind<\/h3>\n\n\n\n<p>29 \u00bbWenn ferner ein Mann oder eine Frau einen Ausschlag am Kopf oder am Bart bekommt<br>30 und der Priester bei der Untersuchung des Ausschlags findet, da\u00df er tiefer liegend erscheint als die ihn umgebende Haut und da\u00df sich feine, goldgelbe Haare darauf befinden, so soll der Priester den Betreffenden f\u00fcr unrein erkl\u00e4ren: es ist b\u00f6sartiger Grind, der Aussatz des Kopfes oder des Bartes.<br>31 Wenn der Priester aber den b\u00f6sen Grind besichtigt und dabei findet, da\u00df (die kranke Stelle) zwar nicht tiefer liegend erscheint als die sie umgebende Haut, da\u00df aber keine dunklen Haare darauf vorhanden sind, so soll der Priester den des Grindleidens Verd\u00e4chtigen sieben Tage lang einschlie\u00dfen.<br>32 Wenn dann der Priester die betroffene Stelle am siebten Tage wieder untersucht und dabei findet, da\u00df der Grind sich nicht weiter ausgebreitet hat und keine goldgelben Haare darauf vorhanden sind und der Grind nicht tiefer liegend erscheint als die ihn umgebende Haut,<br>33 so soll der Betreffende sich scheren lassen \u2013 nur die grindige Stelle darf er nicht scheren \u2013; und der Priester soll dann den des Grindleidens Verd\u00e4chtigen noch einmal sieben Tage lang einschlie\u00dfen.<br>34 Wenn der Priester dann den Grind am siebten Tage wieder untersucht und dabei findet, da\u00df der Grind sich auf der Haut nicht weiter ausgebreitet hat und da\u00df er nicht tiefer liegend erscheint als die ihn umgebende Haut, so erkl\u00e4re der Priester den Betreffenden f\u00fcr rein; er mu\u00df dann seine Kleider waschen und soll als rein gelten.<br>35 Wenn aber, nachdem der Betreffende f\u00fcr rein erkl\u00e4rt worden ist, der Grind sich auf der Haut weiter ausbreitet<br>36 und der Priester bei der Untersuchung findet, da\u00df der Grind auf der Haut weiter um sich gegriffen hat, so braucht der Priester nicht erst noch nach goldgelben Haaren zu suchen: der Betreffende ist unrein.<br>37 Ist der Grind sich aber in seinem Aussehen gleich geblieben und sind dunkle Haare darauf gewachsen, so ist der Grind geheilt: der Betreffende ist rein, und der Priester soll ihn f\u00fcr rein erkl\u00e4ren.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ungef\u00e4hrlicher Ausschlag; Aussatz der Kahlk\u00f6pfe<\/h3>\n\n\n\n<p>38 \u00bbWenn ferner ein Mann oder eine Frau auf der Haut helle Flecke, wei\u00dfe, helle Flecke bekommen<br>39 und der Priester bei seiner Untersuchung nur blasse, wei\u00dfe Flecke auf ihrer Haut findet, so ist es ein ungef\u00e4hrlicher Ausschlag, der auf der Haut zum Ausbruch gekommen ist: der Betreffende ist rein.<br>40 Wenn ferner einem Manne das Haupthaar ausgeht, so ist er ein Hinter-Kahlkopf: ein solcher ist rein;<br>41 und wenn ihm das Haupthaar nach der Gesichtsseite zu ausgeht, so ist er ein Vorder-Kahlkopf: ein solcher ist ebenfalls rein.<br>42 Wenn sich aber vorn oder hinten auf seiner Glatze ein wei\u00df-r\u00f6tlicher Ausschlag zeigt, so ist es der Aussatz, der vorn oder hinten auf seiner Glatze zum Ausbruch gekommen ist.<br>43 Wenn also der Priester bei seiner Untersuchung findet, da\u00df die Anschwellung des Ausschlags vorn oder hinten auf seiner Glatze wei\u00df-r\u00f6tlich aussieht, wie sonst der Aussatz auf der Haut des Leibes aussieht,<br>44 so ist der Betreffende ein Auss\u00e4tziger und daher unrein; der Priester mu\u00df ihn unbedingt f\u00fcr unrein erkl\u00e4ren: er hat das Aussatzleiden an seinem Kopfe.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Allgemeine Anordnungen f\u00fcr Auss\u00e4tzige<\/h3>\n\n\n\n<p>45 \u00bbWas nun den Auss\u00e4tzigen betrifft, der dieses Leiden an sich hat, so soll er zerrissene Kleider tragen und sein Haupthaar ohne Pflege wachsen lassen; seinen Lippenbart soll er verh\u00fcllen und \u203aunrein! unrein!\u2039 ausrufen.<br>46 Solange die Krankheit an ihm haftet, soll er unrein sein: er ist unrein und soll abgesondert wohnen; au\u00dferhalb des Lagers soll seine Wohnung sein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aussatz am Zeug und Leder<\/h3>\n\n\n\n<p>47 \u00bbWenn ferner eine auss\u00e4tzige Stelle an einem Kleidungsst\u00fcck, es sei von Wolle oder von Leinen, zum Vorschein kommt<br>48 oder an gewebten oder gewirkten Stoffen von Leinen oder von Wolle oder an einer Lederhaut oder an irgendeinem Gegenstand von Leder<br>49 und die betroffene Stelle an dem Kleide oder am Leder oder an dem gewebten oder gewirkten Stoff oder an irgendeinem Gegenstand von Leder gr\u00fcnlich oder r\u00f6tlich aussieht, so liegt Aussatz vor, und man soll es vom Priester beschauen lassen.<br>50 Der Priester soll dann den vorliegenden Schaden beschauen und den betroffenen Gegenstand sieben Tage lang unter Verschlu\u00df halten.<br>51 Wenn er dann am siebten Tage bei der Besichtigung des betroffenen Gegenstandes findet, da\u00df der Schaden an dem Kleidungsst\u00fcck oder dem gewebten oder gewirkten Stoff oder am Leder \u2013 an irgendeinem Gegenstand, zu welchem Leder verarbeitet wird \u2013 weiter um sich gegriffen hat, so ist der Ausschlag ein b\u00f6sartiger Aussatz: (der betreffende Gegenstand) ist unrein,<br>52 und man soll das Kleidungsst\u00fcck oder den gewebten oder gewirkten Stoff von Wolle oder von Leinen oder jeden ledernen Gegenstand, an dem der Aussatz haftet, verbrennen; denn es ist ein b\u00f6sartiger Aussatz: (der betreffende Gegenstand) mu\u00df im Feuer verbrannt werden.<br>53 Wenn der Priester aber bei der Besichtigung findet, da\u00df der Schaden an dem Kleidungsst\u00fcck oder dem gewebten oder gewirkten Stoff oder an irgendeinem Gegenstand von Leder nicht weiter um sich gegriffen hat,<br>54 so soll der Priester anordnen, da\u00df man den Gegenstand, an welchem der Ausschlag haftet, wasche, und soll ihn dann noch einmal sieben Tage lang unter Verschlu\u00df halten.<br>55 Wenn der Priester dann den betroffenen Gegenstand nach der Waschung besichtigt und dabei findet, da\u00df die betroffene Stelle ihr Aussehen nicht ver\u00e4ndert hat, so ist der Gegenstand, wenn auch der Ausschlag nicht weiter um sich gegriffen hat, dennoch unrein: du sollst ihn im Feuer verbrennen; es ist eine eingefressene Vertiefung auf seiner Hinter- oder seiner Vorderseite.<br>56 Findet der Priester aber bei der Besichtigung, da\u00df die betroffene Stelle nach der Waschung bla\u00df geworden ist, so soll er sie aus dem Kleidungsst\u00fcck oder dem Leder oder dem gewebten oder gewirkten Stoff herausrei\u00dfen.<br>57 Wenn (der Ausschlag) aber wiederum an dem Kleidungsst\u00fcck oder dem gewebten oder gewirkten Stoff oder an irgendeinem Gegenstande von Leder zum Vorschein kommt, so ist es ein frisch ausbrechender Aussatz; darum mu\u00dft du den (ganzen) Gegenstand, an dem der Ausschlag haftet, im Feuer vernichten.<br>58 Das Kleidungsst\u00fcck aber oder der gewebte oder gewirkte Stoff oder jeder lederne Gegenstand, an welchem der Ausschlag nach der Waschung verschwunden ist, mu\u00df noch einmal gewaschen werden und soll dann als rein gelten.\u00ab<br>59 Dies sind die Vorschriften bez\u00fcglich des Aussatzes an Kleidungsst\u00fccken von Wolle oder von Leinen oder an gewebten oder gewirkten Stoffen oder an irgendeinem Gegenstand von Leder, um (derartige Sachen) f\u00fcr rein oder f\u00fcr unrein zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 14<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Reinigung auss\u00e4tziger Personen<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Weiter gab der HERR dem Mose folgende Weisungen:<br>2 \u00bbFolgende Vorschriften gelten f\u00fcr einen Auss\u00e4tzigen am Tage, da er f\u00fcr rein erkl\u00e4rt wird: Er soll zu dem Priester gef\u00fchrt werden;<br>3 und zwar mu\u00df der Priester vor das Lager hinausgehen. Wenn der Priester ihn dann untersucht und dabei findet, da\u00df der b\u00f6sartige Aussatz an dem Auss\u00e4tzigen zur Heilung gekommen ist,<br>4 so soll der Priester anordnen, da\u00df man f\u00fcr den, der als rein erkl\u00e4rt werden soll, zwei lebende reine V\u00f6gel sowie ein St\u00fcck Zedernholz, Karmesinf\u00e4den und Ysop bringe.<br>5 Sodann soll der Priester anordnen, da\u00df man den einen Vogel \u00fcber einem irdenen Gef\u00e4\u00df mit Quell- oder Flu\u00dfwasser schlachte.<br>6 Den lebenden Vogel aber nebst dem Zedernholz, dem Karmesin und dem Ysop (2.Mose 12,22) soll er nehmen und dies alles, auch den lebenden Vogel, in das Blut des \u00fcber dem Quell- oder Flu\u00dfwasser geschlachteten Vogels eintauchen.<br>7 Hierauf soll er den, welcher f\u00fcr rein vom Aussatz erkl\u00e4rt werden soll, siebenmal damit besprengen und ihn so reinigen; den lebenden Vogel aber soll er ins freie Feld fliegen lassen.<br>8 Hierauf soll der, welcher sich reinigen l\u00e4\u00dft, seine Kleider waschen, sein gesamtes Haar abscheren und ein Wasserbad nehmen: dann ist er rein. Danach darf er zwar wieder ins Lager kommen, mu\u00df aber noch sieben Tage au\u00dferhalb seines Zeltes bleiben.<br>9 Am siebten Tage sodann soll er alle seine Haare abermals scheren, Kopfhaar, Bart und Augenbrauen, \u00fcberhaupt sein gesamtes Haar soll er abscheren, seine Kleider waschen und seinen Leib im Wasser baden: dann ist er rein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Opfer und Gebr\u00e4uche des achten Tages<\/h3>\n\n\n\n<p>10 \u00bbHierauf soll er am achten Tage zwei fehlerlose (m\u00e4nnliche) L\u00e4mmer und ein einj\u00e4hriges, fehlerloses weibliches Lamm nehmen, au\u00dferdem drei Zehntel Epha Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt ist, zum Speisopfer, und ein Log \u00d6l.<br>11 Der Priester aber, der die Reinigung vollzieht, soll denjenigen, der sich reinigen l\u00e4\u00dft, samt jenen Opfergaben vor den HERRN an den Eingang des Offenbarungszeltes stellen.<br>12 Dann nehme der Priester das eine (m\u00e4nnliche) Lamm, bringe es als Schuldopfer dar nebst dem Log \u00d6l und webe beides als Webeopfer (8,27) vor dem HERRN.<br>13 Dann schlachte er das andere Lamm an der St\u00e4tte, wo man die S\u00fcndopfer und die Brandopfer zu schlachten pflegt, an heiliger St\u00e4tte; denn wie das S\u00fcndopfer, so geh\u00f6rt auch das Schuldopfer dem Priester: es ist hochheilig.<br>14 Hierauf nehme der Priester etwas von dem Blut des Schuldopfers und streiche es dem, der sich reinigen l\u00e4\u00dft, an das rechte Ohrl\u00e4ppchen und an den Daumen seiner rechten Hand sowie an die gro\u00dfe Zehe seines rechten Fu\u00dfes.<br>15 Dann nehme der Priester etwas von dem Log \u00d6l und gie\u00dfe es in seine linke Hand,<br>16 tauche dann seinen rechten Finger in das \u00d6l, das sich in seiner linken Hand befindet, und sprenge von dem \u00d6l mit seinem Finger siebenmal vor den HERRN.<br>17 Von dem \u00fcbrigen \u00d6l aber, das sich in seiner Hand befindet, streiche der Priester dem, der sich reinigen l\u00e4\u00dft, etwas an das rechte Ohrl\u00e4ppchen und an den Daumen seiner rechten Hand sowie an die gro\u00dfe Zehe seines rechten Fu\u00dfes auf die Stelle, wo sich schon das Blut des Schuldopfers befindet.<br>18 Was dann von dem \u00d6l in der Hand des Priesters noch \u00fcbrig ist, das tue er dem, der sich reinigen l\u00e4\u00dft, auf den Kopf, um ihm so S\u00fchne vor dem HERRN zu erwirken.<br>19 Hierauf richte der Priester das S\u00fcndopfer her und erwirke dadurch dem, welcher sich reinigen l\u00e4\u00dft, S\u00fchne wegen seiner Unreinheit; darauf schlachte er das Brandopfertier.<br>20 Wenn dann der Priester das Brandopfer und das Speisopfer auf dem Altar dargebracht und ihm so S\u00fchne erwirkt hat, so ist der Betreffende rein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ersatz des S\u00fcnd- und Brandopfers f\u00fcr Unbemittelte<\/h3>\n\n\n\n<p>21 \u00bbWenn er aber arm ist und sein Verm\u00f6gen nicht ausreicht, so soll er nur ein einziges Lamm als Schuldopfer zur Vollziehung der Webe nehmen, damit ihm S\u00fchne erwirkt werde, ferner nur ein einziges Zehntel Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt ist, zum Speisopfer und ein Log \u00d6l,<br>22 dazu zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, je nach seinem Verm\u00f6gen, und zwar die eine zum S\u00fcndopfer, die andere zum Brandopfer.<br>23 Er bringe sie am achten Tage, nachdem er f\u00fcr rein erkl\u00e4rt worden ist, zu dem Priester an den Eingang des Offenbarungszeltes vor den HERRN.<br>24 Der Priester nehme dann das zum Schuldopfer bestimmte Lamm sowie das Log \u00d6l und webe beides als Webeopfer (8,27) vor dem HERRN.<br>25 Hierauf schlachte man das zum Schuldopfer bestimmte Lamm, und der Priester nehme etwas von dem Blut des Schuldopfers und streiche es dem, der sich reinigen l\u00e4\u00dft, an das rechte Ohrl\u00e4ppchen und an den Daumen seiner rechten Hand sowie an die gro\u00dfe Zehe seines rechten Fu\u00dfes.<br>26 Dann gie\u00dfe der Priester etwas von dem \u00d6l in seine linke Hand<br>27 und sprenge mit seinem rechten Finger von dem \u00d6l, das sich in seiner linken Hand befindet, siebenmal vor den HERRN.<br>28 Dann streiche der Priester etwas von dem \u00d6l, das sich in seiner Hand befindet, dem, welcher sich reinigen l\u00e4\u00dft, an das rechte Ohrl\u00e4ppchen und an den Daumen seiner rechten Hand sowie an die gro\u00dfe Zehe seines rechten Fu\u00dfes auf die Stelle, wo sich schon das Blut des Schuldopfers befindet.<br>29 Was dann von dem \u00d6l in der Hand des Priesters noch \u00fcbrig ist, das tue er dem, der sich reinigen l\u00e4\u00dft, auf den Kopf, um ihm so S\u00fchne vor dem HERRN zu erwirken.<br>30 Hierauf richte der Priester die eine von den Turteltauben oder von den jungen Tauben her, f\u00fcr deren Beschaffung das Verm\u00f6gen des Betreffenden ausgereicht hat,<br>31 die eine zum S\u00fcndopfer, die andere zum Brandopfer samt dem Speisopfer. So erwirke der Priester dem, der sich reinigen l\u00e4\u00dft, S\u00fchne vor dem HERRN.\u00ab<br>32 Dies sind die Vorschriften in betreff eines Auss\u00e4tzigen, dessen Verm\u00f6gen bei seiner Reinigung f\u00fcr die regelm\u00e4\u00dfigen Opfer nicht zureicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften in betreff des Aussatzes an H\u00e4usern<\/h3>\n\n\n\n<p>33 Hierauf gebot der HERR dem Mose und Aaron folgendes:<br>34 \u00bbWenn ihr in das Land Kanaan kommt, das ich euch zum Eigentum geben will, und ich in dem Lande, das euch alsdann geh\u00f6rt, an einem Hause einen Aussatzschaden entstehen lasse,<br>35 so soll der Eigent\u00fcmer des Hauses hingehen und dem Priester die Anzeige machen: \u203aEs zeigt sich mir an meinem Hause etwas, das wie Aussatzschaden aussieht.\u2039<br>36 Dann soll der Priester anordnen, da\u00df man, noch ehe er selbst zur Besichtigung des Schadens hineingeht, das Haus ausr\u00e4ume, damit nicht alles, was sich im Hause befindet, unrein werde; hierauf soll der Priester hingehen, um das Haus zu besichtigen.<br>37 Wenn er dann bei der Besichtigung des Ausschlags findet, da\u00df der Ausschlag sich an den W\u00e4nden des Hauses in Gestalt gr\u00fcnlicher oder r\u00f6tlicher Vertiefungen zeigt und diese tiefer liegend erscheinen als die sie umgebende Wand,<br>38 so soll der Priester aus dem Hause hinaus an den Eingang des Hauses gehen und das Haus auf sieben Tage verschlie\u00dfen.<br>39 Wenn der Priester dann am siebten Tage wiederkommt und bei der Besichtigung findet, da\u00df der Schaden sich an den W\u00e4nden des Hauses weiter verbreitet hat,<br>40 so soll der Priester anordnen, da\u00df man die Steine, an denen sich der Schaden zeigt, herausbreche und sie au\u00dferhalb der Ortschaft an einen unreinen Ort hinwerfe.<br>41 Das Haus aber lasse er im Inneren \u00fcberall abkratzen, und den abgekratzten Bewurf sch\u00fctte man au\u00dferhalb der Ortschaft an einen unreinen Ort hin.<br>42 Dann soll man andere Steine nehmen und sie an die Stelle der ausgebrochenen Steine einsetzen; auch soll man andern Lehm nehmen und das Haus damit bewerfen.<br>43 Wenn dann der Ausschlag wiederkehrt und am Hause ausbricht, nachdem man die Steine ausgebrochen und das Haus abgekratzt und neu beworfen hat,<br>44 so soll der Priester wiederkommen. Wenn er dann bei der Besichtigung findet, da\u00df der Ausschlag am Hause weiter um sich gegriffen hat, so ist es ein b\u00f6sartiger Aussatz am Hause: es ist unrein.<br>45 Man soll deshalb das Haus niederrei\u00dfen, seine Steine, sein Holzwerk und allen Bewurf des Hauses, und soll dies alles au\u00dferhalb der Ortschaft an einen unreinen Ort schaffen.<br>46 Und wer in das Haus hineingegangen ist, solange es verschlossen ist, soll bis zum Abend als unrein gelten,<br>47 und wer in dem Hause geschlafen hat, mu\u00df seine Kleider waschen; ebenso mu\u00df der, welcher in dem Hause gegessen hat, seine Kleider waschen.<br>48 Wenn aber der Priester hineingeht und bei der Besichtigung findet, da\u00df der Ausschlag am Hause, nachdem das Haus neu beworfen worden ist, nicht weiter um sich gegriffen hat, so soll der Priester das Haus f\u00fcr rein erkl\u00e4ren; denn der Schaden ist geheilt.<br>49 Er soll dann zur Ents\u00fcndigung des Hauses zwei V\u00f6gel nehmen, ferner ein St\u00fcck Zedernholz, Karmesinf\u00e4den und Ysop,<br>50 und soll den einen Vogel \u00fcber einem irdenen Gef\u00e4\u00df mit Quell- oder Flu\u00dfwasser schlachten.<br>51 Dann nehme er das Zedernholz, den Ysop, den Karmesin und den lebenden Vogel und tauche das alles in das Blut des geschlachteten Vogels und in das Quell- oder Flu\u00dfwasser, besprenge damit das Haus siebenmal<br>52 und ents\u00fcndige so das Haus mit dem Blut des Vogels und mit dem Quell- oder Flu\u00dfwasser sowie mit dem lebenden Vogel und dem Zedernholz, mit dem Ysop und dem Karmesin;<br>53 den lebenden Vogel aber lasse er au\u00dferhalb der Ortschaft ins freie Feld fliegen. Wenn er so dem Hause S\u00fchne erwirkt hat, so ist es rein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Abschlu\u00df<\/h3>\n\n\n\n<p>54 Dies sind die Vorschriften bez\u00fcglich aller Arten von Aussatz und bez\u00fcglich des Grindes,<br>55 ferner bez\u00fcglich des Aussatzes an Kleidungsst\u00fccken und an H\u00e4usern,<br>56 ferner bez\u00fcglich der Anschwellungen sowie des Ausschlags und der hellen Flecken,<br>57 um Belehrung dar\u00fcber zu geben, wann etwas f\u00fcr unrein und wann f\u00fcr rein zu erkl\u00e4ren ist. Dies sind die Vorschriften \u00fcber den Aussatz.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 15<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unreinheit der M\u00e4nner<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose und Aaron folgendes:<br>2 \u00bbTeilt den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn ein Mann einen Ausflu\u00df aus seiner Scham hat, so ist dieser sein Ausflu\u00df etwas Unreines;<br>3 und zwar steht es mit seiner Unreinheit infolge seines Ausflusses so: Mag der Ausflu\u00df aus seiner Scham dauernd sein oder nur zeitweise eintreten: in beiden F\u00e4llen liegt Unreinheit f\u00fcr ihn vor.<br>4 Jedes Lager, auf dem der mit einem Ausflu\u00df Behaftete liegt, wird unrein, und jedes Ger\u00e4t, auf dem er sitzt, wird unrein.<br>5 Wer sein Lager ber\u00fchrt, mu\u00df seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen und ist bis zum Abend unrein.<br>6 Auch wer sich auf das Ger\u00e4t setzt, auf dem der mit einem Ausflu\u00df Behaftete gesessen hat, mu\u00df seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen und ist bis zum Abend unrein.<br>7 Wer den Leib eines mit einem Ausflu\u00df Behafteten ber\u00fchrt, mu\u00df seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen und ist bis zum Abend unrein.<br>8 Wenn ferner der mit einem Ausflu\u00df Behaftete einen Reinen anspeit, so mu\u00df dieser seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen und ist bis zum Abend unrein.<br>9 Alles Reitzeug, auf dem der mit einem Ausflu\u00df Behaftete beim Reiten sitzt, ist unrein;<br>10 und wer irgend etwas ber\u00fchrt, was er unter sich gehabt hat, wird bis zum Abend unrein; und wer etwas Derartiges wegtr\u00e4gt, mu\u00df seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen und ist bis zum Abend unrein.<br>11 Jeder, den der mit einem Ausflu\u00df Behaftete ber\u00fchrt, ohne sich zuvor die H\u00e4nde mit Wasser abgesp\u00fclt zu haben, mu\u00df seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen und ist bis zum Abend unrein.<br>12 Ein irdenes Gef\u00e4\u00df, das der mit einem Ausflu\u00df Behaftete ber\u00fchrt, mu\u00df zerschlagen werden; und jedes Holzger\u00e4t mu\u00df im Wasser abgesp\u00fclt werden.<br>13 Wenn aber der mit einem Ausflu\u00df Behaftete von seinem Leiden befreit wird, so soll er von dem Zeitpunkte, wo er rein geworden ist, sieben Tage z\u00e4hlen; dann wasche er seine Kleider und bade seinen Leib in Quell- oder Flu\u00dfwasser: so ist er rein.<br>14 Am achten Tage aber nehme er sich zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, trete damit vor den HERRN an den Eingang des Offenbarungszeltes und \u00fcbergebe sie dem Priester;<br>15 dieser soll sie dann herrichten, die eine zum S\u00fcndopfer, die andere zum Brandopfer, und der Priester soll ihm so S\u00fchne vor dem HERRN wegen seines Ausflusses erwirken.<br>16 Wenn ferner ein Mann einen unfreiwilligen Samenergu\u00df hat, so soll er seinen ganzen Leib im Wasser baden und ist bis zum Abend unrein;<br>17 und jedes Kleidungsst\u00fcck und alles Leder, an welches der Samenergu\u00df gekommen ist, mu\u00df im Wasser gewaschen werden und ist bis zum Abend unrein. \u2013<br>18 Wenn ferner ein Mann bei einer Frau liegt und ein Samenergu\u00df erfolgt, so m\u00fcssen beide ein Wasserbad nehmen und sind bis zum Abend unrein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unreine Zust\u00e4nde bei Frauen<\/h3>\n\n\n\n<p>19 \u00bbWenn aber eine weibliche Person einen Ausflu\u00df hat, und zwar ihren gew\u00f6hnlichen Blutflu\u00df, so soll ihre Unreinheit sieben Tage lang dauern, und jeder, der sie w\u00e4hrend dieser Zeit ber\u00fchrt, wird bis zum Abend unrein.<br>20 Alles, worauf sie w\u00e4hrend ihrer Unreinheit liegt, wird unrein, ebenso alles, worauf sie sitzt,<br>21 und jeder, der ihr Lager ber\u00fchrt, mu\u00df seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen und ist bis zum Abend unrein.<br>22 Und jeder, der irgendein Ger\u00e4t ber\u00fchrt, auf dem sie gesessen hat, mu\u00df seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen und ist bis zum Abend unrein.<br>23 Auch wenn einer etwas ber\u00fchrt, das sich auf ihrem Lager oder auf dem Ger\u00e4t befindet, auf dem sie gesessen hat, so ist er bis zum Abend unrein.<br>24 Und wenn etwa ein Mann ihr beiwohnt und etwas von ihrer Unreinigkeit an ihn kommt, so ist er sieben Tage lang unrein, und jedes Lager, auf dem er liegt, wird unrein.<br>25 Wenn aber eine weibliche Person au\u00dfer der Zeit ihrer regelm\u00e4\u00dfigen Unreinheit an einem langdauernden Blutflu\u00df leidet oder \u00fcber die Zeit ihrer regelm\u00e4\u00dfigen Unreinheit hinaus den Blutflu\u00df hat, so soll von ihr w\u00e4hrend der ganzen Dauer ihres unreinen Flusses dasselbe gelten wie w\u00e4hrend der Zeit ihrer regelm\u00e4\u00dfigen Unreinheit: sie ist unrein.<br>26 Jedes Lager, auf dem sie w\u00e4hrend der ganzen Dauer ihres Flusses liegt, soll f\u00fcr sie gelten wie das Lager zur Zeit ihrer regelm\u00e4\u00dfigen Unreinheit; und jedes Ger\u00e4t, auf dem sie sitzt, wird gerade so unrein wie w\u00e4hrend der Zeit ihrer regelm\u00e4\u00dfigen Unreinheit;<br>27 wer also irgendein solches (Ger\u00e4t) ber\u00fchrt, wird dadurch unrein: er mu\u00df seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen und bleibt bis zum Abend unrein.<br>28 Wenn sie aber von ihrem Flu\u00df rein geworden ist, so soll sie noch sieben Tage z\u00e4hlen: dann soll sie als rein gelten.<br>29 Am achten Tage aber nehme sie sich zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben und bringe sie zu dem Priester an den Eingang des Offenbarungszeltes;<br>30 der Priester soll dann die eine als S\u00fcndopfer, die andere als Brandopfer darbringen und ihr so S\u00fchne vor dem HERRN wegen ihres unreinen Flusses erwirken.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schlu\u00dfworte<\/h3>\n\n\n\n<p>31 \u00bbSo sollt ihr die Israeliten von ihrer Unreinheit befreien, damit sie nicht infolge ihrer Unreinheit sterben, wenn sie meine Wohnung, die sich mitten unter ihnen befindet, verunreinigen.\u00ab \u2013<br>32 Diese Vorschriften gelten f\u00fcr den mit einem Ausflu\u00df Behafteten sowie f\u00fcr den, der durch Samenergu\u00df verunreinigt wird,<br>33 ferner f\u00fcr weibliche Personen, die an ihrer regelm\u00e4\u00dfigen Unreinheit leiden, und f\u00fcr jeden, der einen Ausflu\u00df hat, es sei ein Mann oder eine weibliche Person, sowie f\u00fcr den Mann, der einer unreinen Frau beiwohnt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 16<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Vorbereitungen<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Weiter redete der HERR mit Mose nach dem Tode der beiden S\u00f6hne Aarons, die da hatten sterben m\u00fcssen, als sie (mit einem ungeh\u00f6rigen Opfer) vor den HERRN getreten waren.<br>2 Der HERR gebot damals dem Mose: \u00bbSage deinem Bruder Aaron, er d\u00fcrfe nicht zu jeder beliebigen Zeit in das (innerste) Heiligtum hinter den Vorhang eintreten vor die Deckplatte, die \u00fcber der Lade liegt, er m\u00fc\u00dfte sonst sterben; denn ich offenbare mich in der Wolke \u00fcber der Deckplatte.<br>3 Nur in dem Falle darf Aaron in das (innerste) Heiligtum eintreten, wenn er mit einem jungen Stier zum S\u00fcndopfer und mit einem Widder zum Brandopfer erscheint.<br>4 Er mu\u00df ferner ein heiliges Unterkleid von Leinen anhaben und Unterbeinkleider von Leinen auf dem blo\u00dfen Leibe tragen und mit einem G\u00fcrtel von Leinen umg\u00fcrtet sein und sich einen Kopfbund von Leinen umgebunden haben; das sind die heiligen Kleider, die er anlegen mu\u00df, nachdem er ein Wasserbad genommen hat.<br>5 Von der Gemeinde der Israeliten aber soll er sich zwei Ziegenb\u00f6cke zum S\u00fcndopfer und einen Widder zum Brandopfer geben lassen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erste kurze Darstellung der zu beobachtenden S\u00fchngebr\u00e4uche<\/h3>\n\n\n\n<p>6 \u00bbHierauf soll Aaron den jungen Stier, der zum S\u00fcndopfer f\u00fcr ihn selbst bestimmt ist, herzubringen und sich und seinem Hause S\u00fchne erwirken.<br>7 Dann soll er die beiden B\u00f6cke nehmen und sie vor den HERRN an den Eingang des Offenbarungszeltes stellen.<br>8 Hierauf soll Aaron Lose \u00fcber die beiden B\u00f6cke werfen, das eine Los f\u00fcr den HERRN, das andere Los f\u00fcr Asasel.<br>9 Dann soll Aaron den Bock, auf den das f\u00fcr den HERRN bestimmte Los gefallen ist, heranbringen und ihn als S\u00fcndopfer herrichten;<br>10 der Bock aber, auf den das f\u00fcr Asasel bestimmte Los gefallen ist, soll lebend vor den HERRN gestellt werden, damit man \u00fcber ihm die S\u00fchnehandlungen vollziehe und ihn dann zu Asasel in die W\u00fcste schicke.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ins einzelne gehende Darstellung der S\u00fchngebr\u00e4uche<\/h3>\n\n\n\n<p>11 \u00bbAaron soll also den jungen Stier, der zum S\u00fcndopfer f\u00fcr ihn selbst bestimmt ist, herzubringen, um f\u00fcr sich und sein Haus S\u00fchne zu erwirken. Er schlachte demnach den Stier, der zum S\u00fcndopfer f\u00fcr ihn bestimmt ist,<br>12 nehme dann die R\u00e4ucherpfanne voll gl\u00fchender Kohlen von dem Altar, der vor dem HERRN steht, und seine beiden H\u00e4nde voll feinzersto\u00dfenen, wohlriechenden R\u00e4ucherwerks und bringe es hinein in den Raum hinter dem Vorhange.<br>13 Dort tue er das R\u00e4ucherwerk vor dem HERRN auf die Kohlenglut, damit die Wolke des R\u00e4ucherwerks die Deckplatte, die auf der Gesetzeslade liegt, verh\u00fclle und er nicht zu sterben braucht.<br>14 Dann nehme er etwas von dem Blut des Stieres und sprenge es mit seinem Finger auf die Vorderseite der Deckplatte, und auf die Stelle vor der Deckplatte sprenge er siebenmal von dem Blut mit seinem Finger.\u00ab<br>15 \u00bbHierauf schlachte er den Bock, der zum S\u00fcndopfer f\u00fcr das Volk bestimmt ist, und bringe sein Blut in den Raum hinter dem Vorhang. Dort verfahre er mit diesem Blut ebenso, wie er mit dem Blut des Stieres verfahren ist: er sprenge es auf die Deckplatte und auf die Stelle vor die Deckplatte<br>16 und erwirke so dem Heiligtum S\u00fchne wegen der Verunreinigungen durch die Israeliten und wegen aller \u00dcbertretungen, die sie sich haben zuschulden kommen lassen; ebenso verfahre er dann auch mit dem Offenbarungszelt dessen, der bei ihnen mitten unter ihren Vers\u00fcndigungen wohnt.<br>17 Es darf aber kein Mensch im Offenbarungszelt anwesend sein, wenn er hineingeht, um im Heiligtum die S\u00fchnehandlungen vorzunehmen, bis er wieder herausgekommen ist. So erwirke er S\u00fchne f\u00fcr sich und sein Haus und f\u00fcr die ganze Gemeinde Israel.<br>18 Alsdann soll er an den Altar hinausgehen, der vor dem HERRN steht, und auch an diesem die Ents\u00fcndigung vollziehen. Er nehme n\u00e4mlich etwas von dem Blut des Stieres und vom Blut des Bockes und streiche es an die H\u00f6rner des Altars ringsum;<br>19 dann sprenge er etwas von dem Blut siebenmal mit seinem Finger an den Altar und heilige ihn so und reinige ihn von den Vers\u00fcndigungen der Israeliten.\u00ab<br>20 \u00bbNachdem er so die S\u00fchnung des Heiligtums und des Offenbarungszeltes und des Altars vollzogen hat, soll er den noch lebenden Bock herbeiholen.<br>21 Aaron lege diesem Bock seine beiden H\u00e4nde fest auf den Kopf, bekenne \u00fcber ihm alle Verschuldungen der Israeliten und alle \u00dcbertretungen, die sie sich irgendwie haben zuschulden kommen lassen; er lege sie auf den Kopf des Bockes und lasse diesen durch einen bereitstehenden Mann in die W\u00fcste fortschaffen.<br>22 So soll der Bock alle ihre Verschuldungen auf sich nehmen und sie in eine abgeschiedene Gegend tragen; (der Mann) soll ihn dann in der W\u00fcste loslassen.\u00ab<br>23 \u00bbHierauf soll Aaron wieder in das Offenbarungszelt hineingehen und die leinenen Kleider, die er bei seinem Eintritt in das innerste Heiligtum angezogen hatte, ausziehen und sie dort niederlegen.<br>24 Darauf soll er an heiliger St\u00e4tte ein Wasserbad nehmen, dann seine gew\u00f6hnlichen Amtskleider anziehen, hierauf wieder hinausgehen und das Brandopfer f\u00fcr sich und das Brandopfer f\u00fcr das Volk herrichten, um dadurch sich und dem Volke S\u00fchne zu erwirken.<br>25 Das Fett des S\u00fcndopfers soll er auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen.<br>26 Der Mann aber, der den Bock zu Asasel hinausgeschafft hat, mu\u00df seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen: dann darf er wieder ins Lager kommen.<br>27 Den S\u00fcndopferstier aber und den S\u00fcndopferbock, deren Blut hineingebracht worden ist, um im innersten Heiligtum zur Vollziehung der S\u00fchnehandlungen zu dienen, soll man vor das Lager hinausschaffen und ihre Felle, ihr Fleisch und ihren Eingeweideinhalt im Feuer verbrennen.<br>28 Der (Mann), welcher die Verbrennung besorgt hat, mu\u00df seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen: dann darf er wieder ins Lager kommen.\u00ab<br>29 \u00bbUnd folgendes soll f\u00fcr euch eine ewigg\u00fcltige Verordnung sein: Im siebten Monat, am zehnten Tage des Monats, sollt ihr eure Seelen beugen und d\u00fcrft keinerlei Arbeit verrichten, weder der Einheimische noch der Fremdling, der sich bei euch aufh\u00e4lt;<br>30 denn an diesem Tage erwirkt man f\u00fcr euch S\u00fchne, um euch zu reinigen: von all euren S\u00fcnden sollt ihr da vor dem HERRN rein werden.<br>31 Ein Tag v\u00f6lliger Ruhe soll es f\u00fcr euch sein, und ihr sollt fasten; das ist eine ewigg\u00fcltige Verordnung.<br>32 Die S\u00fchnung soll aber der Priester vollziehen, den man gesalbt und in sein Amt eingesetzt haben wird, damit er an Stelle seines Vaters den Priesterdienst versehe; und er soll die leinenen Kleider, die heiligen Gew\u00e4nder, anlegen<br>33 und das Allerheiligste ents\u00fcndigen; ebenso soll er das Offenbarungszelt und den Altar ents\u00fcndigen und auch den Priestern und der gesamten Volksgemeinde S\u00fchne erwirken.<br>34 Dies soll f\u00fcr euch eine ewigg\u00fcltige Verordnung sein, da\u00df man den Israeliten einmal im Jahr S\u00fchne f\u00fcr all ihre S\u00fcnden erwirken soll.\u00ab \u2013 Und (Aaron) tat, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 17<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbRede mit Aaron und seinen S\u00f6hnen und mit allen Israeliten und sage ihnen: Dies ist es, was der HERR geboten hat:\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einheit der Schlachtst\u00e4tte opferbarer Tiere<\/h3>\n\n\n\n<p>3 \u00bbJedermann vom Hause Israel, der ein Rind oder ein Schaf oder eine Ziege innerhalb oder au\u00dferhalb des Lagers schlachten will,<br>4 (das Tier) aber nicht an den Eingang des Offenbarungszeltes bringt, um es dem HERRN als Opfergabe vor der Wohnung des HERRN darzubringen, einem solchen Manne soll das als Blutschuld angerechnet werden: Blut hat er vergossen, darum soll ein solcher Mann aus der Mitte seines Volkes ausgerottet werden!<br>5 Die Israeliten sollen also ihre Schlachttiere, die sie jetzt auf freiem Felde zu schlachten pflegen, herbeibringen, und zwar sollen sie sie f\u00fcr den HERRN an den Eingang des Offenbarungszeltes zu dem Priester bringen und sie als Heilsopfer f\u00fcr den HERRN schlachten.<br>6 Der Priester soll dann das Blut an den Altar des HERRN, der vor dem Eingang des Offenbarungszeltes steht, sprengen und das Fett zum lieblichen Geruch f\u00fcr den HERRN in Rauch aufgehen lassen.<br>7 Sie sollen also ihre Schlachttiere hinfort nicht mehr den b\u00f6sen Geistern schlachten, deren G\u00f6tzendienst sie jetzt treiben! Dies soll f\u00fcr sie eine ewigg\u00fcltige Verordnung von Geschlecht zu Geschlecht sein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einheit der Opferst\u00e4tte beim Offenbarungszelt<\/h3>\n\n\n\n<p>8 \u00bbWeiter sollst du ihnen sagen: Wenn jemand vom Hause Israel und von den Fremdlingen, die sich als G\u00e4ste bei ihnen aufhalten, ein Brandopfer oder ein Schlachtopfer darbringen will<br>9 und es nicht an den Eingang des Offenbarungszeltes bringt, um es f\u00fcr den HERRN herzurichten, so soll ein solcher Mensch aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verbot jeglichen Blutgenusses<\/h3>\n\n\n\n<p>10 \u00bbWenn ferner jemand vom Hause Israel und von den Fremdlingen, die sich bei ihnen aufhalten, irgendwelches Blut genie\u00dft: gegen einen solchen Menschen, der Blut genie\u00dft, will ich mein Angesicht richten und ihn aus der Mitte seines Volkes ausrotten.<br>11 Denn das Leben des Leibes liegt im Blut, und ich habe es euch f\u00fcr den Altar bestimmt, damit ihr euch dadurch S\u00fchne f\u00fcr eure S\u00fcnden erwirkt; denn das Blut ist es, das S\u00fchne durch das in ihm enthaltene Leben bewirkt.<br>12 Darum habe ich den Israeliten geboten: Niemand von euch darf Blut genie\u00dfen! Auch der Fremdling, der als Gast unter euch lebt, darf kein Blut genie\u00dfen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Behandlung des Blutes jagdbaren Wildes und des Fleisches gefallener oder zerrissener Tiere<\/h3>\n\n\n\n<p>13 \u00bbWenn also jemand von den Israeliten und von den Fremdlingen, die als G\u00e4ste unter ihnen leben, ein St\u00fcck Wild oder Gefl\u00fcgel erjagt, das gegessen werden darf, so soll er das Blut des Tieres auslaufen lassen und es mit Erde bedecken.<br>14 Denn was das Leben alles Fleisches betrifft, so liegt sein Leben in seinem Blut. Darum habe ich den Israeliten geboten: Von keinem Fleisch d\u00fcrft ihr das Blut genie\u00dfen, denn das Leben alles Fleisches liegt in seinem Blut: jeder, der es genie\u00dft, soll ausgerottet werden. \u2013<br>15 Und wer das Fleisch eines gefallenen oder von Raubtieren zerrissenen Tieres genie\u00dft, er sei ein Einheimischer oder ein Fremdling, der soll seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen und ist bis zum Abend unrein: alsdann ist er wieder rein.<br>16 Wenn er aber (seine Kleider) nicht w\u00e4scht und sich nicht badet, so hat er seine Verschuldung zu tragen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 18<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gottes Mahnung, nicht nach der Weise der \u00c4gypter und Kanaan\u00e4er, sondern in Gottes Satzungen zu wandeln<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Ich bin der HERR, euer Gott!<br>3 Nach der Weise der Bewohner des Landes \u00c4gypten, in dem ihr gewohnt habt, d\u00fcrft ihr nicht verfahren; auch nach der Weise der Bewohner des Landes Kanaan, wohin ich euch bringen werde, d\u00fcrft ihr nicht verfahren und nach ihren Satzungen nicht wandeln;<br>4 nein, meine Gebote sollt ihr befolgen und meine Satzungen beobachten, um in ihnen zu wandeln: ich bin der HERR, euer Gott!<br>5 So beobachtet denn meine Satzungen und meine Gebote; denn der Mensch, der nach ihnen tut, wird durch sie das Leben haben: ich bin der HERR!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verbot der Blutschande; Aufz\u00e4hlung der verbotenen Ehen<\/h3>\n\n\n\n<p>6 \u00bbKeiner von euch darf sich irgendeiner seiner n\u00e4chsten Blutsverwandten nahen, um mit ihr geschlechtlichen Umgang zu haben: ich bin der HERR!<br>7 Mit deinem Vater und mit deiner Mutter darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben; sie ist deine Mutter: du darfst ihr nicht beiwohnen.<br>8 Mit deiner Stiefmutter darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben: dein Vater allein hat ein Recht an sie.<br>9 Mit deiner Schwester, der Tochter deines Vaters oder der Tochter deiner Mutter, mag sie im Hause geboren oder ausw\u00e4rts geboren sein, darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben.<br>10 Mit der Tochter deines Sohnes oder mit der Tochter deiner Tochter darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben; denn sie sind (wie) deine eigenen T\u00f6chter (?).<br>11 Mit der Tochter der Frau deines Vaters, die dein Vater gezeugt hat \u2013 sie ist (wie) deine Schwester \u2013 darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben.<br>12 Mit der Schwester deines Vaters darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben: sie ist deines Vaters n\u00e4chste Blutsverwandte.<br>13 Mit der Schwester deiner Mutter darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben, denn sie ist die n\u00e4chste Blutsverwandte deiner Mutter.<br>14 Mit der Frau des Bruders deines Vaters darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben; seinem Weibe darfst du nicht nahen, sie ist deine Muhme.<br>15 Mit deiner Schwiegertochter darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben; sie ist das Weib deines Sohnes: du darfst ihr nicht beiwohnen.<br>16 Mit der Frau deines Bruders darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben; nur dein Bruder hat ein Recht an sie.<br>17 Mit einer Frau und zugleich ihrer Tochter darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben; die Tochter ihres Sohnes und die Tochter ihrer Tochter darfst du nicht nehmen, um ihnen beizuwohnen; sie sind n\u00e4chste Blutsverwandte: es w\u00e4re eine Schandtat.<br>18 Auch darfst du eine Frau nicht zu ihrer Schwester als Nebenfrau hinzunehmen, um ihr neben jener, solange sie lebt, beizuwohnen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warnung vor Unzuchtss\u00fcnden<\/h3>\n\n\n\n<p>19 \u00bbDu darfst ferner einer Frau w\u00e4hrend der Zeit ihrer Unreinheit nicht nahen, um ihr beizuwohnen. \u2013<br>20 Mit der Ehefrau deines N\u00e4chsten darfst du nicht den Beischlaf vollziehen, weil du dich dadurch verunreinigen w\u00fcrdest. \u2013<br>21 Von deinen Kindern darfst du keines hingeben, um es dem Moloch zur Opferung zu weihen, damit du den Namen deines Gottes nicht entweihst: ich bin der HERR. \u2013<br>22 Bei einem Manne darf man nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt; das w\u00e4re eine Greueltat. \u2013<br>23 Auch mit keinem Tiere darfst du dich paaren und dich dadurch verunreinigen; und eine weibliche Person darf sich nicht vor ein Tier hinstellen, um sich von ihm begatten zu lassen; das w\u00e4re eine sch\u00e4ndliche Vers\u00fcndigung.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ermahnender und drohender Schlu\u00df<\/h3>\n\n\n\n<p>24 \u00bbVerunreinigt euch nicht durch etwas Derartiges! Denn durch alles dieses haben sich die V\u00f6lkerschaften verunreinigt, die ich vor euch vertreiben werde.<br>25 [Da das Land dadurch verunreinigt wurde, habe ich seine Verschuldung an ihm heimgesucht, so da\u00df das Land seine Bewohner ausgespien hat.]<br>26 Ihr aber sollt meine Satzungen und meine Gebote beobachten und d\u00fcrft keinen von allen solchen Greueln ver\u00fcben, weder der Einheimische noch der Fremdling, der als Gast unter euch lebt \u2013<br>27 denn alle diese Greuel haben die Leute ver\u00fcbt, die vor euch im Lande gewohnt haben, und das Land ist dadurch verunreinigt worden \u2013;<br>28 das Land w\u00fcrde auch euch sonst ausspeien, wenn ihr es verunreinigt, wie es das Volk ausgespien hat, das vor euch da war.<br>29 Denn wer irgendeinen von diesen Greueln ver\u00fcbt: alle, die Derartiges ver\u00fcben, sollen aus der Mitte ihres Volkes ausgerottet werden.<br>30 So beobachtet denn, was mir gegen\u00fcber zu beobachten ist, da\u00df ihr keinen von den greulichen Br\u00e4uchen \u00fcbt, die vor euch ge\u00fcbt worden sind, und euch dadurch nicht verunreinigt: ich bin der HERR, euer Gott!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 19<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbTeile der ganzen Gemeinde der Israeliten folgende Verordnungen mit: Ihr sollt heilig sein, denn ich, der HERR euer Gott, bin heilig!<br>3 Ihr sollt ein jeder Ehrfurcht vor seiner Mutter und seinem Vater haben und meine Ruhetage beobachten: ich bin der HERR, euer Gott. \u2013<br>4 Wendet euch nicht den G\u00f6tzen zu und fertigt euch keine gegossenen G\u00f6tterbilder an: ich bin der HERR, euer Gott!<br>5 Wenn ihr dem HERRN ein Heilsopfer schlachten wollt, sollt ihr es so opfern, da\u00df ihr Wohlgefallen (beim HERRN) dadurch erlangt.<br>6 Am Tage, an dem ihr es opfert, und am Tage darauf mu\u00df es gegessen werden; was aber bis zum dritten Tage \u00fcbriggeblieben ist, mu\u00df im Feuer verbrannt werden.<br>7 Sollte dennoch am dritten Tage davon gegessen werden, so w\u00fcrde das als verdorbenes Fleisch gelten und nicht wohlgef\u00e4llig aufgenommen werden:<br>8 wer es \u00e4\u00dfe, w\u00fcrde eine Verschuldung auf sich laden; denn er h\u00e4tte das dem HERRN Geheiligte entweiht, und ein solcher Mensch soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.<br>9 Wenn ihr die Ernte eures Landes schneidet, so sollst du dein Feld nicht ganz bis an den \u00e4u\u00dfersten Rand abernten und auch keine Nachlese nach deiner Ernte halten.<br>10 Auch in deinem Weinberge sollst du keine Nachlese vornehmen und die abgefallenen Beeren in deinem Weinberge nicht auflesen; dem Armen und dem Fremdling sollst du sie \u00fcberlassen: ich bin der HERR, euer Gott!<br>11 Ihr sollt nicht stehlen und nicht ableugnen und euch nicht untereinander betr\u00fcgen.<br>12 Ihr sollt bei meinem Namen nicht falsch schw\u00f6ren, da\u00df du den Namen deines Gottes entweihst: ich bin der HERR! \u2013<br>13 Du sollst deinen N\u00e4chsten nicht bedr\u00fccken und nicht berauben; der Lohn eines Tagel\u00f6hners soll von dir nicht \u00fcber Nacht bis zum (andern) Morgen zur\u00fcckbehalten werden. \u2013<br>14 Du sollst einem Tauben nicht fluchen und einem Blinden keinen Ansto\u00df in den Weg legen, sondern dich vor deinem Gott f\u00fcrchten: ich bin der HERR!<br>15 Begeht kein Unrecht beim Rechtsprechen; sieh die Person eines Geringen nicht an, beg\u00fcnstige aber auch keinen Vornehmen, sondern richte deinen N\u00e4chsten dem Rechte gem\u00e4\u00df.<br>16 Geh nicht als Verleumder unter deinen Volksgenossen umher; tritt im Gericht nicht gegen das Blut deines N\u00e4chsten auf: ich bin der HERR! \u2013<br>17 Du sollst gegen deinen Bruder keinen Ha\u00df in deinem Herzen hegen, sondern sollst deinen N\u00e4chsten ernstlich zurechtweisen, damit du seinetwegen keine Verschuldung auf dich l\u00e4dst.<br>18 Du sollst den Angeh\u00f6rigen deines Volkes gegen\u00fcber nicht rachgierig sein und ihnen nichts nachtragen, sondern sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst: ich bin der HERR!\u00ab<br>19 \u00bbMeine Gebote sollt ihr beobachten! Du darfst bei deinem Vieh nicht zweierlei Arten sich paaren lassen, auch dein Feld nicht mit zweierlei Samen bes\u00e4en; und kein Kleid, das aus zweierlei Stoffen gewebt ist, darf auf deinen Leib kommen. \u2013<br>20 Wenn ein Mann bei einem Weibe liegt und ihr beiwohnt, die eine Sklavin ist, die als Nebenweib einem andern Manne angeh\u00f6rt, aber weder losgekauft noch freigelassen ist, so soll eine Bestrafung stattfinden; doch sie sollen nicht den Tod erleiden, weil sie keine Freie gewesen ist.<br>21 Er soll jedoch Gott dem HERRN als seine Bu\u00dfe einen Widder als Schuldopfer an den Eingang des Offenbarungszeltes bringen;<br>22 und der Priester soll ihm mittels des Schuldopferwidders S\u00fchne vor dem HERRN wegen seiner S\u00fcnde erwirken, die er begangen hat; dann wird ihm seine S\u00fcnde, die er begangen hat, vergeben werden. \u2013<br>23 Wenn ihr in das (verhei\u00dfene) Land gekommen seid und allerlei Obstb\u00e4ume pflanzt, so sollt ihr deren Vorhaut \u2013 d.h. ihren Fruchtertrag \u2013 als Vorhaut ansehen: drei Jahre lang sollen sie euch als unbeschnitten gelten, so da\u00df nichts von ihnen gegessen werden darf.<br>24 Im vierten Jahr aber soll ihr ganzer Fruchtertrag dem HERRN als Gabe des Dankes (?) geweiht sein.<br>25 Erst im f\u00fcnften Jahr d\u00fcrft ihr Fr\u00fcchte von ihnen genie\u00dfen und werdet alsdann einen um so reicheren Ertrag erlangen: ich bin der HERR, euer Gott! \u2013<br>26 Ihr d\u00fcrft nichts essen, was Blut enth\u00e4lt. \u2013 Ihr d\u00fcrft nicht Wahrsagerei noch Zauberei treiben. \u2013<br>27 Ihr d\u00fcrft euer Haupthaar an den Schl\u00e4fen nicht rund scheren; auch darfst du den Rand deines Bartes nicht stutzen. \u2013<br>28 Wegen eines Toten d\u00fcrft ihr euch keine Einschnitte an eurem Leibe machen und keine \u00c4tzschrift an euch anbringen: ich bin der HERR! \u2013<br>29 Du sollst deine Tochter nicht entweihen, indem du eine Buhldirne aus ihr machst; denn das Land soll keine Buhlerei treiben, und das Land darf nicht voll von Unzucht werden. \u2013<br>30 Meine Ruhetage sollt ihr beobachten und vor meinem Heiligtum Ehrfurcht haben: ich bin der HERR! \u2013<br>31 Wendet euch nicht an die Totengeister und an die Wahrsagegeister; sucht sie nicht auf, damit ihr nicht durch sie verunreinigt werdet: ich bin der HERR, euer Gott!\u00ab<br>32 \u00bbVor einem grauen Haupte sollst du aufstehen und die Person eines Greises ehren und dich vor deinem Gott f\u00fcrchten: ich bin der HERR! \u2013<br>33 Wenn ein Fremdling sich bei dir in eurem Lande als Gast aufh\u00e4lt, so sollt ihr ihn nicht bedr\u00fccken;<br>34 wie ein Einheimischer aus eurer eigenen Mitte soll euch der Fremdling gelten, der unter euch lebt, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid ja selbst Fremdlinge im Lande \u00c4gypten gewesen: ich bin der HERR, euer Gott!<br>35 Ihr sollt kein Unrecht ver\u00fcben weder beim Rechtsprechen noch mit dem L\u00e4ngenma\u00df, mit dem Gewicht und dem Hohlma\u00df;<br>36 richtige Waage, richtige Gewichtst\u00fccke, richtiges Getreide- und Fl\u00fcssigkeitsma\u00df sollt ihr f\u00fchren: ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus dem Lande \u00c4gypten weggef\u00fchrt hat.<br>37 So beobachtet denn alle meine Satzungen und alle meine Gebote und handelt nach ihnen: ich bin der HERR!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 20<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbDen Israeliten sollst du sagen: Wenn irgendeiner von den Israeliten oder von den Fremdlingen, die in Israel als G\u00e4ste leben, eins von seinen Kindern dem Moloch (18,21) hingibt, so soll er unfehlbar mit dem Tode bestraft werden: das Volk des Landes soll ihn steinigen!<br>3 Ich selbst will mein Angesicht gegen einen solchen Menschen kehren und ihn aus der Mitte seines Volkes ausrotten, weil er eins von seinen Kindern dem Moloch hingegeben und so mein Heiligtum verunreinigt und meinen heiligen Namen entweiht hat.<br>4 Wenn also das Volk des Landes die Augen vor einem solchen Menschen, der eins von seinen Kindern dem Moloch hingibt, verschlie\u00dfen sollte, so da\u00df es ihn nicht t\u00f6tet,<br>5 so will ich selbst mein Angesicht gegen den betreffenden Menschen und gegen sein ganzes Geschlecht kehren und ihn samt allen, die denselben G\u00f6tzendienst treiben und sich dem Moloch mit ihrem G\u00f6tzendienst ergeben, aus der Mitte ihres Volkes ausrotten.<br>6 Wenn sich ferner jemand an die Totenbeschw\u00f6rer und die Wahrsager wendet, um G\u00f6tzendienst mit ihnen zu treiben, so will ich mein Angesicht gegen einen solchen Menschen kehren und ihn aus der Mitte seines Volkes ausrotten.\u00ab<br>7 \u00bbSo heiligt euch denn, da\u00df ihr heilig werdet; denn ich bin der HERR, euer Gott;<br>8 beobachtet meine Satzungen und tut nach ihnen: ich, der HERR, bin es, der euch heiligt.<br>9 Ein jeder, der seinem Vater oder seiner Mutter flucht, soll unfehlbar mit dem Tode bestraft werden! Er hat seinem Vater oder seiner Mutter geflucht: Blutschuld lastet auf ihm.<br>10 Wenn ferner ein Mann Ehebruch mit einer verheirateten Frau treibt, wenn er mit der Ehefrau seines N\u00e4chsten Ehebruch treibt, so sollen beide, der Ehebrecher und die Ehebrecherin, unfehlbar mit dem Tode bestraft werden. \u2013<br>11 Wenn ein Mann der Frau seines Vaters beiwohnt, so hat er seinen Vater gesch\u00e4ndet; beide Schuldige sollen unfehlbar mit dem Tode bestraft werden: Blutschuld lastet auf ihnen.<br>12 Wenn ein Mann seiner Schwiegertochter beiwohnt, so sollen beide unfehlbar mit dem Tode bestraft werden; sie haben eine sch\u00e4ndliche Befleckung ver\u00fcbt: Blutschuld lastet auf ihnen. \u2013<br>13 Wenn ein Mann bei einem andern Manne liegt, wie man einem Weibe beiwohnt, so haben beide eine Greueltat begangen; sie sollen unfehlbar mit dem Tode bestraft werden: Blutschuld lastet auf ihnen. \u2013<br>14 Wenn ein Mann eine Frau ehelicht und zugleich ihre Mutter, so ist das eine Schandtat: man soll ihn und die beiden Frauen verbrennen, damit keine solche Schandtat unter euch ver\u00fcbt werde. \u2013<br>15 Wenn sich ferner ein Mann mit einem Tiere paart, so soll er unfehlbar mit dem Tode bestraft werden, und auch das Tier sollt ihr t\u00f6ten.<br>16 Und wenn ein Weib sich irgendeinem Tiere naht, um sich mit ihm zu paaren, so sollst du das Weib samt dem Tiere t\u00f6ten; sie sollen unfehlbar mit dem Tode bestraft werden: Blutschuld lastet auf ihnen. \u2013<br>17 Wenn ein Mann seine Schwester nimmt, die Tochter seines Vaters oder die Tochter seiner Mutter, und den Beischlaf im Einverst\u00e4ndnis mit ihr vollzieht, so ist das Blutschande; sie sollen vor den Augen ihrer Volksgenossen ausgerottet werden: er hat seiner Schwester beigewohnt: er soll f\u00fcr seine Verschuldung b\u00fc\u00dfen! \u2013<br>18 Wenn ferner ein Mann mit einer weiblichen Person zur Zeit ihres monatlichen Unwohlseins geschlechtlichen Umgang gehabt hat, wenn er also den Quell ihres Blutes enth\u00fcllt und sie (selbst) den Quell ihres Blutes aufgedeckt hat, so sollen beide aus der Mitte ihres Volkes ausgerottet werden! \u2013<br>19 Mit der Schwester deiner Mutter und mit der Schwester deines Vaters darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben; denn wer das tut, der hat sich mit seiner n\u00e4chsten Blutsverwandten geschlechtlich vergangen: sie sollen f\u00fcr ihre Verschuldung b\u00fc\u00dfen.<br>20 Wenn ferner ein Mann der Frau seines Oheims beiwohnt, so hat er seinen Oheim gesch\u00e4ndet; sie sollen f\u00fcr ihre S\u00fcnde b\u00fc\u00dfen: kinderlos werden sie sterben.<br>21 Und wenn ein Mann die Frau seines Bruders zum Weibe nimmt, so ist das Blutschande; er hat damit seinen Bruder gesch\u00e4ndet: sie werden kinderlos bleiben.\u00ab<br>22 \u00bbSo beobachtet denn alle meine Satzungen und alle meine Gebote und tut nach ihnen, damit euch das Land nicht ausspeie, in das ich euch bringen will, damit ihr darin wohnt.<br>23 Ihr d\u00fcrft also nicht nach den Satzungen der V\u00f6lkerschaften wandeln, die ich vor euch vertreiben werde; denn alle diese S\u00fcnden haben sie ver\u00fcbt, so da\u00df sie mir zum Ekel geworden sind.<br>24 Euch aber habe ich verhei\u00dfen: Ihr sollt ihr Land in Besitz nehmen, und ich will es euch zu eigen geben, ein Land, das von Milch und Honig \u00fcberflie\u00dft: ich bin der HERR, euer Gott, der ich euch von den \u00fcbrigen V\u00f6lkern abgesondert habe.<br>25 So macht denn einen Unterschied zwischen den reinen und den unreinen vierf\u00fc\u00dfigen Tieren und zwischen den unreinen und den reinen V\u00f6geln, und macht euch nicht selbst zu einem Greuel durch (unreine) vierf\u00fc\u00dfige Tiere oder durch V\u00f6gel oder durch irgendwelche Tiere, die sich auf dem Erdboden regen, die ich euch als unrein bezeichnet und ausgesondert habe.<br>26 Ihr sollt mir also heilig sein, denn ich, der HERR, bin heilig und habe euch von den \u00fcbrigen V\u00f6lkern abgesondert, damit ihr mir angeh\u00f6rt.\u00ab<br>27 \u00bbWenn ferner ein Mann oder ein Weib einen Geist der Totenbeschw\u00f6rung oder einen Wahrsagegeist in sich hat, so sollen sie unfehlbar mit dem Tode bestraft werden; man soll sie steinigen: Blutschuld lastet auf ihnen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 21<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verordnungen in betreff der Verunreinigungen durch Tote, Trauergebr\u00e4uche und Ehehindernisse<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose: \u00bbTeile den Priestern, den S\u00f6hnen Aarons, folgende Verordnungen mit: (Ein Priester) darf sich unter seinen Volksgenossen an keiner Leiche verunreinigen;<br>2 nur an seinen n\u00e4chsten Blutsverwandten, n\u00e4mlich an seiner Mutter und seinem Vater, an seinem Sohn und seiner Tochter und seinem Bruder,<br>3 auch an seiner Schwester, wenn sie noch Jungfrau ist und ihm darum nahesteht und noch keinem Manne angeh\u00f6rt hat \u2013 an dieser darf er sich verunreinigen.<br>4 Er darf sich nicht als Gatte unter seinen Volksgenossen verunreinigen, so da\u00df er dadurch entweiht w\u00fcrde.<br>5 Sie d\u00fcrfen sich an ihrem Haupt keine Glatze scheren und den Rand ihres Bartes nicht stutzen und sich keine Einschnitte in ihren Leib machen.<br>6 Sie sollen ihrem Gott heilig sein und den Namen ihres Gottes nicht entweihen; denn sie haben die Feueropfer des HERRN, die Speise ihres Gottes, darzubringen; darum sollen sie heilig sein. \u2013<br>7 Eine Buhldirne oder eine Entehrte d\u00fcrfen sie nicht zur Ehefrau nehmen, ebensowenig eine von ihrem Manne versto\u00dfene Frau; denn (der Priester) ist seinem Gott geweiht.<br>8 Darum sollst du ihn f\u00fcr heilig achten, denn er bringt die Speise deines Gottes dar: als heilig soll er dir gelten, denn ich bin heilig, der HERR, der euch heiligt.<br>9 Und wenn die Tochter eines Priesters sich durch Unzucht entweiht, so entweiht sie dadurch ihren Vater: im Feuer soll sie verbrannt werden!<br>10 Der Priester aber, welcher der oberste unter seinen Amtsgenossen ist, auf dessen Haupt das Salb\u00f6l gegossen worden ist und den man in sein Amt eingesetzt hat, damit er die heiligen Kleider anziehe, darf sein Haupthaar (in der Trauer) nicht aufl\u00f6sen und seine Kleider nicht zerrei\u00dfen.<br>11 Er darf auch zu keiner Leiche hineingehen; sogar an seinem Vater und an seiner Mutter darf er sich nicht verunreinigen.<br>12 Aus dem Heiligtum darf er sich nicht entfernen, damit er das Heiligtum seines Gottes nicht entweiht; denn die Weihe des Salb\u00f6ls seines Gottes befindet sich auf ihm: ich bin der HERR.<br>13 Zur Ehefrau mu\u00df er sich eine Jungfrau nehmen;<br>14 eine Witwe oder eine versto\u00dfene Frau oder eine Entehrte oder eine Buhldirne \u2013 diese darf er nicht ehelichen; sondern eine Jungfrau aus seinen Volksgenossen mu\u00df er sich zur Frau nehmen,<br>15 damit er seine Nachkommenschaft unter seinen Volksgenossen nicht entweiht; denn ich bin der HERR, der ihn heiligt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die vom Priestertum ausschlie\u00dfenden Leibesfehler<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:17 \u00bbTeile dem Aaron folgende Verordnungen mit: Wenn irgendeiner von deinen Nachkommen in ihren k\u00fcnftigen Geschlechtern einen Leibesfehler an sich hat, so darf er nicht herantreten, um die Speise seines Gottes darzubringen;18 denn keiner, der ein leibliches Gebrechen an sich hat, darf mir nahen, kein Blinder oder Lahmer, kein im Gesicht Entstellter oder einer, an dem ein Glied zu lang ist;19 auch keiner, der einen Beinbruch oder einen Armbruch hat,20 auch kein Buckliger und kein Zwerg, keiner, der wei\u00dfe Flecken im Auge hat oder der mit Kr\u00e4tze oder mit Flechten behaftet oder der entmannt ist.21 Keiner von den Nachkommen des Priesters Aaron, der ein Gebrechen an sich hat, darf mir nahen, um die Feueropfer des HERRN darzubringen; hat er ein Gebrechen an sich, so darf er mir nicht nahen, um die Speise seines Gottes darzubringen.22 Von der Speise seines Gottes, sowohl von den hochheiligen als auch von den heiligen Gaben, darf er essen;23 doch zu dem (inneren) Vorhang darf er nicht hineingehen und an den Altar nicht treten, weil er ein Gebrechen an sich hat; sonst w\u00fcrde er meine Heiligt\u00fcmer entweihen; denn ich bin der HERR, der sie heiligt.\u00ab24 Mose teilte dies dann dem Aaron und dessen S\u00f6hnen und allen Israeliten mit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 22<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verhalten gegen\u00fcber den heiligen Gaben seitens der Priester und seitens der Nichtpriester<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbBefiehl Aaron und seinen S\u00f6hnen, da\u00df sie den heiligen Gaben gegen\u00fcber, die die Israeliten mir weihen, Zur\u00fcckhaltung beobachten, damit sie meinen heiligen Namen nicht entweihen: ich bin der HERR.<br>3 Sage zu ihnen: (Diese Verordnung gilt) f\u00fcr alle eure k\u00fcnftigen Geschlechter: Wenn irgendeiner von all euren Nachkommen den heiligen Gaben, welche die Israeliten dem HERRN weihen, nahekommt, w\u00e4hrend er eine Unreinheit an sich hat, ein solcher Mensch soll von meinem Angesicht hinweg ausgerottet werden: ich bin der HERR!<br>4 Wer von den Nachkommen Aarons mit Aussatz oder mit einem Ausflu\u00df behaftet ist, darf von den heiligen Gaben nicht mitessen, bis er wieder rein ist; und wer irgendeinen durch eine Leiche Verunreinigten ber\u00fchrt oder wer einen Samenergu\u00df gehabt hat<br>5 oder wer irgendein kriechendes Tier ber\u00fchrt hat, durch das man unrein wird, oder einen Menschen, durch den man in irgendeiner Beziehung unrein wird: \u2013<br>6 einer, der etwas Derartiges ber\u00fchrt hat, ist bis zum Abend unrein und darf nichts von den heiligen Gaben genie\u00dfen, es sei denn, da\u00df er zuvor ein Wasserbad genommen hat.<br>7 Nach Sonnenuntergang aber ist er wieder rein und darf alsdann von den heiligen Gaben essen; denn sie sind die ihm zukommende Speise.<br>8 Ein gefallenes oder (von Raubtieren) zerrissenes Tier darf er nicht essen; er w\u00fcrde dadurch unrein werden: ich bin der HERR.<br>9 So sollen sie denn meine Verordnungen befolgen, damit sie nicht wegen einer \u00dcbertretung S\u00fcnde auf sich laden und infolge einer Entweihung des Geheiligten sterben m\u00fcssen: ich bin der HERR, der sie heiligt!<br>10 Kein Unbefugter darf etwas Geheiligtes genie\u00dfen; kein Beisasse eines Priesters und keiner von seinen Tagel\u00f6hnern darf etwas Geheiligtes genie\u00dfen.<br>11 Wenn aber ein Priester einen Sklaven f\u00fcr Geld erwirbt, so darf dieser davon (mit)essen; ebenso d\u00fcrfen die in seinem Hause geborenen Sklaven von seiner Speise (mit)essen.<br>12 Wenn ferner die Tochter eines Priesters einen Nichtpriester geheiratet hat, so darf sie von den Hebeopfern der heiligen Gaben nichts genie\u00dfen.<br>13 Wenn aber die Tochter eines Priesters Witwe oder (von ihrem Mann) geschieden wird, ohne Kinder zu haben, und in das Haus ihres Vaters zur\u00fcckkehrt, so darf sie, gerade wie in ihrer Jugend, von der Speise ihres Vaters (mit)essen; dagegen darf kein Unbefugter etwas davon genie\u00dfen.<br>14 Wenn ferner jemand aus Versehen etwas Geheiligtes genie\u00dft, so soll er den f\u00fcnften Teil des Wertes hinzuf\u00fcgen und das Geheiligte dem Priester erstatten.<br>15 Die Priester aber sollen die heiligen Gaben der Israeliten, die sie als Hebeopfer f\u00fcr den HERRN empfangen, nicht entweihen,<br>16 damit sie ihnen kein Vergehen und keine Schuld dadurch aufladen, da\u00df sie ihre heiligen Gaben genie\u00dfen; denn ich bin der HERR, der sie heiligt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehlerlosigkeit der Opfertiere<\/h3>\n\n\n\n<p>17 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>18 \u00bbTeile dem Aaron und seinen S\u00f6hnen und allen Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn irgend jemand vom Hause Israel oder von den Fremdlingen in Israel seine Opfergabe darbringen will \u2013 es seien irgendwelche gelobte oder freiwillige Gaben, die sie dem HERRN als Brandopfer darbringen wollen \u2013,<br>19 so mu\u00df es, um euch wohlgef\u00e4llig zu machen, ein fehlerloses m\u00e4nnliches Tier von den Rindern, von den Schafen oder den Ziegen sein.<br>20 Kein Tier, das einen Fehler an sich hat, d\u00fcrft ihr darbringen; denn es w\u00fcrde euch nicht wohlgef\u00e4llig machen.<br>21 Und wenn jemand dem HERRN ein Heilsopfer darbringen will, ein Rind oder ein St\u00fcck Kleinvieh, sei es um ein Gel\u00fcbde zu erf\u00fcllen oder als freiwillige Gabe, so darf es, um wohlgef\u00e4llig zu sein, keinen Fehler, keinerlei Gebrechen an sich haben.<br>22 Ist es blind oder hat es ein gebrochenes Glied oder einen Wundschaden oder ist es mit Geschw\u00fcren oder mit Kr\u00e4tze oder mit Flechten behaftet: derartige Tiere d\u00fcrft ihr dem HERRN nicht darbringen und kein Feueropfer von ihnen dem HERRN auf den Altar legen.<br>23 Ein Rind oder ein St\u00fcck Kleinvieh, an dem ein Glied zu lang oder zu kurz (verkr\u00fcppelt) ist, magst du als freiwillige Gabe opfern, aber als Gel\u00fcbdeopfer w\u00fcrde es nicht wohlgef\u00e4llig aufgenommen werden.<br>24 Ein Tier ferner, dem die Hoden zerquetscht oder zerschlagen oder ausgerissen oder ausgeschnitten sind, d\u00fcrft ihr dem HERRN nicht darbringen; weder d\u00fcrft ihr Tiere in eurem Lande zu verst\u00fcmmelten (Tieren) machen<br>25 noch solche von einem Ausl\u00e4nder kaufen und sie als Speise eurem Gott darbringen; denn eine Verst\u00fcmmlung, ein Gebrechen haftet ihnen an; sie w\u00fcrden euch nicht wohlgef\u00e4llig machen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Drei weitere Opfervorschriften<\/h3>\n\n\n\n<p>26 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>27 \u00bbEin Rind oder ein Schaf oder ein Ziegenlamm soll nach der Geburt sieben Tage lang unter seiner Mutter bleiben; erst vom achten Tage an und weiterhin wird es (als Opfergabe) wohlgef\u00e4llig sein, wenn man es als Feueropfer dem HERRN darbringt. \u2013<br>28 Ein Rind oder ein St\u00fcck Kleinvieh d\u00fcrft ihr nicht zugleich mit seinem Jungen an einem und demselben Tage schlachten. \u2013<br>29 Wenn ihr ferner dem HERRN ein Dankschlachtopfer darbringen wollt, sollt ihr es so opfern, da\u00df ihr Wohlgefallen dadurch erlangt:<br>30 es mu\u00df noch an demselben Tage verzehrt werden; ihr d\u00fcrft nichts davon bis zum andern Morgen \u00fcbriglassen: ich bin der HERR!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Allgemeine Schlu\u00dfermahnung<\/h3>\n\n\n\n<p>31 \u00bbSo beobachtet denn meine Gebote und tut nach ihnen: ich bin der HERR!<br>32 Und entweiht meinen heiligen Namen nicht, damit ich inmitten der Israeliten geheiligt werde: ich bin der HERR, der euch heiligt,<br>33 der euch aus \u00c4gypten herausgef\u00fchrt hat, um euer Gott zu sein: ich bin der HERR!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 23<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Die Feste des HERRN, die ihr als Festversammlungen am Heiligtum ausrufen sollt, meine Feste, sind folgende:\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Sabbat<\/h3>\n\n\n\n<p>3 Sechs Tage hindurch soll gearbeitet werden, aber der siebte Tag ist ein Tag v\u00f6lliger Ruhe mit Versammlung am Heiligtum; da d\u00fcrft ihr keinerlei Arbeit verrichten: es ist ein Ruhetag zu Ehren des HERRN in allen euren Wohnsitzen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Passah und das Fest der unges\u00e4uerten Brote<\/h3>\n\n\n\n<p>4 \u00bbFolgendes sind die Feste des HERRN mit Versammlungen am Heiligtum, die ihr zu dem f\u00fcr sie festgesetzten Zeitpunkt ausrufen sollt:<br>5 Am vierzehnten Tag des ersten Monats gegen Abend findet die Passahfeier f\u00fcr den HERRN statt;<br>6 und am f\u00fcnfzehnten Tage desselben Monats wird das Fest der unges\u00e4uerten Brote zu Ehren des HERRN gefeiert; da sollt ihr sieben Tage lang unges\u00e4uerte Brote essen.<br>7 Am ersten Tage habt ihr eine Festversammlung am Heiligtum zu halten: da d\u00fcrft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten<br>8 und sollt dem HERRN sieben Tage lang ein Feueropfer darbringen. Am siebten Tage soll wieder eine Festversammlung am Heiligtum stattfinden: da d\u00fcrft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Darbringung der Erstlingsgarbe (in der Woche des Festes der unges\u00e4uerten Brote)<\/h3>\n\n\n\n<p>9 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>10 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, und ihr die Ernte dort abhaltet, so sollt ihr von eurer Ernte die Erstlingsgarbe zum Priester bringen.<br>11 Dieser soll dann die gespendete Garbe vor dem HERRN weben, damit sie euch wohlgef\u00e4llig mache; am Tage nach dem Sabbat soll der Priester sie weben;<br>12 und ihr sollt an dem Tage, an welchem ihr die Garbe weben la\u00dft, dem HERRN ein fehlerloses einj\u00e4hriges Lamm als Brandopfer darbringen;<br>13 dazu als Speisopfer f\u00fcr ihn zwei Zehntel Epha Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt ist, als ein Feueropfer f\u00fcr den HERRN zu lieblichem Geruch; dazu als Trankopfer f\u00fcr ihn ein Viertel Hin Wein.<br>14 Brot (vom neuen Getreide) und ger\u00f6stete oder zersto\u00dfene K\u00f6rner (der frischen Frucht) d\u00fcrft ihr bis zu eben diesem Tage, bis ihr eurem Gott die Opfergabe dargebracht habt, nicht essen: diese Verordnung soll ewige Geltung f\u00fcr eure k\u00fcnftigen Geschlechter in allen euren Wohnsitzen haben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Wochen- oder Pfingstfest<\/h3>\n\n\n\n<p>15 \u00bbHierauf sollt ihr euch vom Tage nach dem Sabbat an, von dem Tage an, wo ihr die Webegarbe dargebracht habt, sieben Wochen abz\u00e4hlen: volle Wochen sollen es sein;<br>16 bis zu dem Tage, der auf den siebten Sabbat folgt, sollt ihr f\u00fcnfzig Tage abz\u00e4hlen und dann dem HERRN ein Speisopfer vom neuen Getreide darbringen.<br>17 Aus euren Wohnsitzen sollt ihr zwei Webebrote darbringen, die aus zwei Zehntel Epha Feinmehl hergestellt und mit Sauerteig gebacken sein m\u00fcssen, als Erstlingsgaben f\u00fcr den HERRN.<br>18 Weiter sollt ihr zu den Broten sieben fehlerlose einj\u00e4hrige L\u00e4mmer und einen jungen Stier und zwei Widder darbringen \u2013 die sollen f\u00fcr den HERRN ein Brandopfer sein \u2013 samt dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern, als ein Feueropfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN.<br>19 Ferner sollt ihr einen Ziegenbock zum S\u00fcndopfer und zwei einj\u00e4hrige L\u00e4mmer zum Heilsopfer herrichten.<br>20 Der Priester soll sie dann samt den Erstlingsbroten als Webeopfer vor dem HERRN weben zugleich mit den beiden L\u00e4mmern; sie sollen dem HERRN geheiligt sein und dem Priester geh\u00f6ren.<br>21 Und ihr sollt an eben diesem Tage ausrufen lassen: \u203aEine Festversammlung am Heiligtum sollt ihr abhalten und keinerlei Werktagsarbeit verrichten!\u2039 Diese Verordnung soll ewige Geltung in allen euren Wohnsitzen f\u00fcr eure k\u00fcnftigen Geschlechter haben! \u2013<br>22 Wenn ihr aber die Ernte eures Landes schneidet, sollst du das Feld nicht bis zum \u00e4u\u00dfersten Rand abernten und auch keine Nachlese nach deiner Ernte vornehmen; nein, dem Armen und dem Fremdling sollst du beides \u00fcberlassen: ich bin der HERR, euer Gott.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Neumondstag des siebenten Monats (oder das Neujahrsfest)<\/h3>\n\n\n\n<p>23 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>24 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Am ersten Tage des siebten Monats soll bei euch ein Ruhetag sein, ein Gedenktag mit Posaunenschall, eine Festversammlung am Heiligtum.<br>25 Da d\u00fcrft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten und sollt dem HERRN ein Feueropfer darbringen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der gro\u00dfe Vers\u00f6hnungstag<\/h3>\n\n\n\n<p>26 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>27 \u00bbSodann f\u00e4llt auf den zehnten Tag desselben siebten Monats der Vers\u00f6hnungstag; da sollt ihr eine Festversammlung am Heiligtum halten und sollt fasten (eig.: eure Seelen beugen, vgl. 16,29) und dem HERRN ein Feueropfer darbringen.<br>28 Keinerlei Arbeit d\u00fcrft ihr an eben diesem Tage verrichten, denn es ist der Vers\u00f6hnungstag, an dem man euch S\u00fchne vor dem HERRN, eurem Gott, erwirken soll.<br>29 Denn wer an eben diesem Tage nicht fastet, der soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden;<br>30 und wer irgendeine Arbeit an eben diesem Tage verrichtet, einen solchen Menschen will ich aus der Mitte seines Volkes vertilgen.<br>31 Keinerlei Arbeit d\u00fcrft ihr verrichten; diese Verordnung soll ewige Geltung f\u00fcr eure k\u00fcnftigen Geschlechter in allen euren Wohnsitzen haben.<br>32 Ein Tag v\u00f6lliger Ruhe soll es f\u00fcr euch sein, und ihr sollt fasten! Am neunten Tage des Monats, am Abend, von einem Abend bis wieder zum Abend, sollt ihr den euch gebotenen Ruhetag halten!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Laubh\u00fcttenfest (oder: das Fest der Lese)<\/h3>\n\n\n\n<p>33 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>34 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Am f\u00fcnfzehnten Tage desselben siebten Monats findet das (Laub-)H\u00fcttenfest sieben Tage lang zu Ehren des HERRN statt.<br>35 Am ersten Tage soll eine Festversammlung am Heiligtum stattfinden; da d\u00fcrft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten.<br>36 Sieben Tage hindurch sollt ihr dem HERRN ein Feueropfer darbringen, dann am achten Tage nochmals eine Festversammlung am Heiligtum abhalten und dem HERRN ein Feueropfer darbringen. Es ist dies der Schlu\u00dffesttag, an dem ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten d\u00fcrft.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nachtr\u00e4gliche Bestimmungen \u00fcber das Laubh\u00fcttenfest<\/h3>\n\n\n\n<p>39 \u00bbJedoch am f\u00fcnfzehnten Tage des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingeerntet habt, sollt ihr das Fest des HERRN sieben Tage lang feiern. Am ersten Tage soll Ruhetag sein und ebenso am achten Tage;<br>40 und ihr sollt euch am ersten Tage sch\u00f6ne Baumfr\u00fcchte holen, Palmenwedel und Zweige von dichtbelaubten B\u00e4umen und von Bachweiden und sollt sieben Tage lang vor dem HERRN, eurem Gott, fr\u00f6hlich sein.<br>41 Dies Fest sollt ihr allj\u00e4hrlich sieben Tage lang zu Ehren des HERRN feiern; diese Verordnung hat ewige Geltung f\u00fcr alle eure k\u00fcnftigen Geschlechter: im siebten Monat sollt ihr es feiern.<br>42 Da sollt ihr sieben Tage lang in (Laub-)H\u00fctten wohnen; alle, die zum Volk Israel geh\u00f6ren, sollen in (Laub-)H\u00fctten wohnen,<br>43 damit eure k\u00fcnftigen Geschlechter erfahren, da\u00df ich die Kinder Israel habe in H\u00fctten wohnen lassen, als ich sie aus \u00c4gypten wegf\u00fchrte, ich, der HERR, euer Gott.\u00ab<br>44 So belehrte Mose die Israeliten \u00fcber die Festzeiten des HERRN.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 24<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbGib den Israeliten die Weisung, dir reines \u00d6l von zersto\u00dfenen Oliven f\u00fcr den Leuchter zu bringen, damit best\u00e4ndig Lampen aufgesetzt werden k\u00f6nnen.<br>3 Au\u00dferhalb des Vorhangs vor der Lade mit dem Gesetz im Offenbarungszelt soll Aaron (den Leuchter) zurichten, damit er vom Abend bis zum Morgen ohne Unterbrechung vor dem HERRN brenne. Diese Verordnung hat ewige Geltung f\u00fcr alle eure k\u00fcnftigen Geschlechter:<br>4 auf dem Leuchter von reinem Gold soll er die Lampen zu best\u00e4ndigem Brennen vor dem HERRN zurichten.<br>5 Sodann sollst du Feinmehl nehmen und daraus zw\u00f6lf Kuchen backen; zwei Zehntel Epha sollen auf jeden Kuchen kommen.<br>6 Du sollst sie dann in zwei Schichten, je sechs in einer Schicht, auf den Tisch von reinem Gold vor dem HERRN auflegen.<br>7 Dann sollst du auf jede Schicht reinen Weihrauch tun, der f\u00fcr das Brot als Duftteil dienen soll, als ein Feueropfer f\u00fcr den HERRN.<br>8 An jedem Sabbattage soll er (die Brote) regelm\u00e4\u00dfig so vor dem HERRN aufschichten; zu dieser Leistung sollen die Israeliten f\u00fcr ewige Zeiten verpflichtet sein.<br>9 Die Brote sollen dann Aaron und seinen S\u00f6hnen geh\u00f6ren; die sollen sie an heiliger St\u00e4tte verzehren; denn als ein Hochheiliges sollen sie ihm von den Feueropfern des HERRN zuteil werden als eine ewige Geb\u00fchr.\u00ab<br>10 Der Sohn einer Israelitin \u2013 er war aber der Sohn eines \u00c4gypters \u2013 begab sich einst unter die Israeliten; da gerieten sie im Lager in Streit miteinander, der Sohn der Israelitin und ein israelitischer Mann.<br>11 Dabei l\u00e4sterte der Sohn der Israelitin den Namen (des HERRN) und fluchte dazu; da brachte man ihn vor Mose \u2013 seine Mutter aber hie\u00df Selomith und war die Tochter Dibris, vom Stamme Dan.<br>12 Hierauf legten sie ihn in Gewahrsam, bis Mose ihnen Verhaltungsma\u00dfregeln auf Grund einer Weisung des HERRN g\u00e4be.<br>13 Da gebot der HERR dem Mose:<br>14 \u00bbLa\u00df den L\u00e4sterer vor das Lager hinausf\u00fchren, und alle, die es geh\u00f6rt haben, sollen ihm die H\u00e4nde fest auf den Kopf legen, und dann soll die ganze Gemeinde ihn steinigen.<br>15 Zu den Israeliten aber sollst du sagen: Wenn jemand seinem Gott flucht, so l\u00e4dt er S\u00fcnde auf sich,<br>16 und wer den Namen des HERRN l\u00e4stert, soll unfehlbar mit dem Tode bestraft werden: die ganze Gemeinde soll ihn steinigen; der Fremde wie der Einheimische soll den Tod erleiden, wenn er den Namen (des HERRN) l\u00e4stert. \u2013<br>17 Wenn ferner jemand irgendeinen Menschen erschl\u00e4gt, soll er unfehlbar mit dem Tode bestraft werden;<br>18 wer aber ein St\u00fcck Vieh erschl\u00e4gt, soll es ersetzen: Leben um Leben.<br>19 Wenn ferner jemand seinem N\u00e4chsten einen Leibesschaden zuf\u00fcgt, so soll man ihm ebenso tun, wie er getan hat:<br>20 Bruch um Bruch, Auge um Auge, Zahn um Zahn; derselbe Leibesschaden, den er dem andern zugef\u00fcgt hat, soll auch ihm zugef\u00fcgt werden.<br>21 Wer also ein St\u00fcck Vieh erschl\u00e4gt, soll es ersetzen; wer aber einen Menschen erschl\u00e4gt, soll den Tod erleiden.<br>22 Das gleiche Recht soll bei euch f\u00fcr den Fremden wie f\u00fcr den Einheimischen gelten; denn ich bin der HERR, euer Gott!\u00ab<br>23 Als Mose dies den Israeliten verk\u00fcndigt hatte, f\u00fchrten sie den L\u00e4sterer vor das Lager hinaus und steinigten ihn dort; die Israeliten taten so, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 25<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Sabbatjahr<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Und der HERR gebot dem Mose auf dem Berge Sinai folgendes:<br>2 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, so soll das Land dem HERRN einen Sabbat halten.<br>3 Sechs Jahre sollst du dein Feld bestellen und sechs Jahre deinen Weinberg beschneiden und den Ertrag des Landes einbringen;<br>4 aber im siebten Jahre soll das Land einen Sabbat der Ruhe haben, eine dem HERRN geweihte Ruhezeit: da darfst du dein Feld nicht bestellen und deinen Weinberg nicht beschneiden;<br>5 auch den Wildwuchs deiner (vorj\u00e4hrigen) Ernte darfst du nicht einheimsen und die Trauben von deinem unbeschnittenen Weinstock nicht lesen: es soll ein Sabbatjahr f\u00fcr das Land sein.<br>6 Was das Land w\u00e4hrend seiner Ruhezeit von selbst hervorbringt, soll euch zur Nahrung dienen, dir sowie deinen Knechten und M\u00e4gden, deinen Tagel\u00f6hnern und den Beisassen, die bei dir als G\u00e4ste leben;<br>7 auch deinem Vieh und den wilden Tieren, die in deinem Lande leben, soll der gesamte Ertrag (dieses Jahres) zur Nahrung dienen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Halljahr<\/h3>\n\n\n\n<p>8 \u00bbSodann sollst du dir sieben solcher Sabbatjahre, also siebenmal sieben Jahre, abz\u00e4hlen, so da\u00df dir die Zeit der sieben Sabbatjahre neunundvierzig Jahre betr\u00e4gt.<br>9 Dann sollst du am zehnten Tage des siebten Monats die L\u00e4rmposaune erschallen lassen; am Vers\u00f6hnungstage sollt ihr die Posaunen \u00fcberall in eurem Lande erschallen lassen<br>10 und so das f\u00fcnfzigste Jahr heiligen, und sollt im Lande Freiheit f\u00fcr alle seine Bewohner ausrufen: ein Halljahr soll es f\u00fcr euch sein, in dem ein jeder von euch wieder zu seinem Besitz kommen und ein jeder zu seiner Familie zur\u00fcckkehren soll.<br>11 Ein Halljahr soll also jedes f\u00fcnfzigste Jahr f\u00fcr euch sein; da d\u00fcrft ihr weder s\u00e4en, noch das, was von selbst gewachsen ist, einernten, noch Trauben von den unbeschnittenen Weinst\u00f6cken lesen;<br>12 denn ein Halljahr ist es: es soll euch heilig sein; vom Felde weg sollt ihr essen, was es von selbst hervorbringt.<br>13 In solchem Halljahr soll ein jeder von euch wieder zu seinem Besitz kommen.<br>14 Wenn du also deinem N\u00e4chsten etwas verkaufst oder von deinem N\u00e4chsten etwas kaufst, so sollt ihr einander nicht \u00fcbervorteilen,<br>15 sondern nach der Zahl der Jahre, die seit dem (letzten) Halljahr verflossen sind, sollst du von deinem N\u00e4chsten kaufen, und nach der Zahl der Erntejahre soll er dir verkaufen.<br>16 Bei einer gr\u00f6\u00dferen Zahl von Jahren (bis zum n\u00e4chsten Halljahr) sollst du den Kaufpreis f\u00fcr ein Grundst\u00fcck verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig erh\u00f6hen und bei einer kleineren Zahl von Jahren den Kaufpreis verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig verringern; denn er verkauft dir nur eine (bestimmte) Anzahl von Ernten.<br>17 Keiner \u00fcbervorteile also den andern, sondern du sollst dich vor deinem Gott f\u00fcrchten; denn ich bin der HERR, euer Gott.<br>18 So verfahrt denn nach meinen Anordnungen und beobachtet meine Gebote und handelt nach ihnen, so werdet ihr in eurem Lande in Sicherheit wohnen.<br>19 Dann wird das Land euch seinen Ertrag geben, so da\u00df ihr euch satt essen k\u00f6nnt und in Sicherheit darin wohnt.<br>20 Wenn ihr aber fragt: \u203aWovon sollen wir uns denn im siebten Jahre n\u00e4hren, wenn wir doch weder s\u00e4en noch den erforderlichen Ertrag einernten d\u00fcrfen?\u2039,<br>21 so sollt ihr wissen: ich werde euch im sechsten Jahre meinen Segen zuwenden, da\u00df es euch den Ertrag f\u00fcr drei Jahre liefern soll.<br>22 Obgleich ihr daher erst im achten Jahre s\u00e4et, werdet ihr doch immer noch von dem fr\u00fcheren Ertrage altes Getreide zu essen haben; bis ins neunte Jahr, bis dessen Ernte eingebracht ist, werdet ihr altes Getreide zu essen haben.<br>23 Der Landbesitz darf also nicht f\u00fcr immer verkauft werden, denn mir geh\u00f6rt das Land: ihr seid ja nur Fremdlinge und Beisassen bei mir.<br>24 Daher sollt ihr in dem ganzen Lande, das ihr innehabt, f\u00fcr euren Landbesitz die Wiedereinl\u00f6sung gestatten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einl\u00f6sung oder R\u00fcckfall von Land- und Hausbesitz<\/h3>\n\n\n\n<p>25 \u00bbWenn einer deiner Volksgenossen verarmt und etwas von seinem Grundbesitz verkauft, so soll sein n\u00e4chster Verwandter als L\u00f6ser f\u00fcr ihn eintreten und das wieder einl\u00f6sen d\u00fcrfen, was sein Verwandter verkauft hat.<br>26 Wenn ferner jemand keinen L\u00f6ser hat, aber selbst soviel Geld aufzubringen vermag, als zur Wiedereinl\u00f6sung seines Besitzes erforderlich ist,<br>27 so soll er die Jahre, die seit seinem Verkauf verflossen sind, in Anrechnung bringen und das \u00dcbersch\u00fcssige demjenigen zur\u00fcckzahlen, an den er verkauft hat, damit er so wieder zu seinem Besitz kommt.<br>28 Wenn er aber nicht soviel Geld aufbringen kann, als zum R\u00fcckkauf erforderlich ist, so soll das von ihm verkaufte Grundst\u00fcck im Besitz des K\u00e4ufers bis zum Halljahr verbleiben; aber im Halljahr soll es frei werden, so da\u00df er wieder zu seinem Eigentum kommt.<br>29 Wenn ferner jemand ein Wohnhaus in einer ummauerten Stadt verkauft, so soll das R\u00fcckkaufsrecht f\u00fcr ihn bestehen, bis ein Jahr nach dem Verkauf des Hauses vergangen ist: ein volles Jahr soll das R\u00fcckkaufsrecht f\u00fcr ihn bestehen.<br>30 Wenn ein R\u00fcckkauf aber bis zum Ablauf eines vollen Jahres nicht stattgefunden hat, so soll das Haus, das in einer ummauerten Stadt liegt, dem K\u00e4ufer und seinen Nachkommen f\u00fcr immer verbleiben: es soll im Halljahr nicht frei werden.<br>31 Dagegen die H\u00e4user in den Geh\u00f6ften, die von keiner Mauer umgeben sind, sollen als zum Feldbesitz geh\u00f6rig angesehen werden: es soll (unbeschr\u00e4nktes) R\u00fcckkaufsrecht f\u00fcr sie gelten, und im Halljahr sollen sie frei werden.<br>32 Was ferner die St\u00e4dte der Leviten, die H\u00e4user in den St\u00e4dten betrifft, die ihnen zum Eigentum \u00fcberwiesen sind, so soll den Leviten ein ewiges R\u00fcckkaufsrecht zustehen.<br>33 Wenn jedoch einer von den Leviten sein verkauftes Haus nicht wieder einl\u00f6st, so soll es, wenn es in einer ihm zugewiesenen Stadt liegt, im Halljahr wieder frei werden; denn die H\u00e4user in den St\u00e4dten der Leviten sind ihr Erbbesitz inmitten der Israeliten.<br>34 Das zu ihren St\u00e4dten geh\u00f6rende Weideland aber darf \u00fcberhaupt nicht verkauft werden, denn es geh\u00f6rt ihnen als ewiges Eigentum.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gebot der Hilfsbereitschaft gegen verarmte Israeliten; Loskauf von hebr\u00e4ischen Sklaven oder deren Freilassung im Halljahr<\/h3>\n\n\n\n<p>35 \u00bbWenn ferner einer deiner Volksgenossen verarmt, so da\u00df er sich neben dir nicht zu halten vermag, so sollst du ihn unterst\u00fctzen, so da\u00df er wie ein Fremdling oder Beisasse neben dir lebt.<br>36 Du darfst nicht Zins und Aufschlag von ihm nehmen, sondern sollst dich vor deinem Gott f\u00fcrchten, damit dein Bruder neben dir leben kann.<br>37 Du darfst ihm dein Geld nicht um Zins geben und deine Nahrungsmittel nicht um Aufschlag:<br>38 ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus dem Lande \u00c4gypten gef\u00fchrt hat, um euch das Land Kanaan zu geben und euer Gott zu sein!<br>39 Wenn ferner einer deiner Volksgenossen neben dir verarmt und sich dir verkauft, so sollst du ihn keine Sklavenarbeit verrichten lassen,<br>40 nein, wie ein Tagel\u00f6hner, wie ein Beisasse soll er bei dir sein: nur bis zum Halljahr soll er bei dir dienen;<br>41 dann aber soll er frei von dir ausgehen, er und seine Kinder mit ihm, und zu seinem Geschlecht zur\u00fcckkehren und wieder in den Besitz seiner V\u00e4ter eintreten.<br>42 Denn meine Dienstknechte sind sie, die ich aus dem Lande \u00c4gypten herausgef\u00fchrt habe: sie d\u00fcrfen nicht wie gew\u00f6hnliche Sklaven verkauft werden.<br>43 Du sollst nicht mit H\u00e4rte \u00fcber ihn herrschen, sondern dich vor deinem Gott f\u00fcrchten!<br>44 Was aber deine leibeigenen Knechte und M\u00e4gde betrifft, die du besitzen wirst, so m\u00f6gt ihr euch solche Knechte und M\u00e4gde von den Heidenv\u00f6lkern kaufen, die rings um euch her wohnen.<br>45 Auch aus den Kindern der Beisassen, die bei euch als G\u00e4ste leben \u2013 aus ihnen k\u00f6nnt ihr euch welche kaufen sowie aus ihren Nachkommen, die bei euch leben und die sie in eurem Lande gezeugt haben: diese m\u00f6gen euch als Eigentum geh\u00f6ren,<br>46 und ihr k\u00f6nnt sie auf eure Kinder nach euch vererben, damit diese sie als Eigentum besitzen: auf ewig k\u00f6nnt ihr diese als Sklaven dienen lassen. Aber \u00fcber eure Br\u00fcder, die Israeliten \u2013 da darfst du nicht, einer \u00fcber den andern, mit H\u00e4rte herrschen!<br>47 Wenn ferner ein Fremdling oder Beisasse neben dir Verm\u00f6gen erwirbt, w\u00e4hrend einer deiner Volksgenossen neben ihm verarmt und sich dem Fremdling, dem Beisassen neben dir, oder einem Abk\u00f6mmling aus der Familie eines Fremdlings als Sklaven verkauft,<br>48 so soll, nachdem er sich verkauft hat, das Loskaufsrecht f\u00fcr ihn bestehen: einer von seinen Volksgenossen mag ihn loskaufen;<br>49 oder sein Oheim oder der Sohn seines Oheims mag ihn loskaufen, oder sonst einer von seinen n\u00e4chsten Blutsverwandten aus seinem Geschlecht darf ihn loskaufen; oder wenn er selbst soviel Geld aufbringt, kann er sich selbst loskaufen.<br>50 Und zwar soll er mit dem, der ihn gekauft hat, die Zeit von dem Jahre ab, wo er sich verkauft hat, bis zum Halljahr berechnen, und der Preis, um den er sich ihm verkauft hat, soll auf die Zahl der Jahre gleichm\u00e4\u00dfig verteilt werden: wie bei einem Lohnarbeiter soll die Dienstzeit bei ihm berechnet werden.<br>51 Wenn also der Jahre noch viele (bis zum Halljahr) sind, so soll er diesen entsprechend sein L\u00f6segeld von der Kaufsumme zur\u00fcckzahlen;<br>52 wenn aber nur noch wenige Jahre bis zum Halljahr \u00fcbrig sind, so mu\u00df er danach die Berechnung anstellen: nach Ma\u00dfgabe seiner Dienstjahre hat er sein L\u00f6segeld zur\u00fcckzuzahlen.<br>53 Wie ein Mietling, der Jahr f\u00fcr Jahr um Lohn arbeitet, soll er bei seinem Herrn sein, und dieser darf ihn vor deinen Augen nicht mit H\u00e4rte als Herr behandeln.<br>54 Wird er aber nicht auf diese Weise losgekauft, so soll er im Halljahr frei ausgehen, er und seine Kinder mit ihm.<br>55 Denn mir geh\u00f6ren die Israeliten als Dienstknechte; meine Dienstknechte sind sie, die ich aus dem Lande \u00c4gypten herausgef\u00fchrt habe, ich, der HERR, euer Gott!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 26<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einleitung: Einsch\u00e4rfung zweier Grundgebote<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbIhr sollt euch keine G\u00f6tzen verfertigen und d\u00fcrft euch keine Schnitzbilder und Malsteine aufrichten, auch keine Steine mit Bildwerk in eurem Lande aufstellen, um euch davor niederzuwerfen; denn ich, der HERR, bin euer Gott!<br>2 Meine Sabbate sollt ihr beobachten und mein Heiligtum f\u00fcrchten: ich bin der Herr!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Segensverhei\u00dfungen f\u00fcr den Fall des Gehorsams<\/h3>\n\n\n\n<p>3 \u00bbWenn ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Gebote beobachtet und nach ihnen tut,<br>4 so will ich euch Regen zu rechter Zeit geben, damit das Land seinen Ertrag liefert und die B\u00e4ume auf dem Felde ihre Fr\u00fcchte spenden.<br>5 Dann wird die Dreschzeit bei euch bis an die Weinlese reichen und die Weinlese bis an die Saatzeit; und ihr sollt Brot reichlich zu essen haben und sicher in eurem Lande wohnen.<br>6 Dann will ich Frieden im Lande herrschen lassen, da\u00df ihr euch niederlegen k\u00f6nnt, ohne da\u00df jemand euch aufschreckt; auch die wilden Tiere will ich aus dem Lande verschwinden lassen, und kein Schwert soll durch euer Land ziehen.<br>7 Ihr werdet eure Feinde in die Flucht schlagen, und sie sollen vor euch durch das Schwert fallen;<br>8 f\u00fcnf von euch sollen hundert in die Flucht schlagen und hundert von euch zehntausend vor sich her treiben, und eure Feinde sollen vor euch durch das Schwert fallen.<br>9 Ich will mich euch gn\u00e4dig zuwenden, will euch zahlreich werden lassen und euch mehren und meinen Bund mit euch aufrechthalten.<br>10 Ihr werdet altes Getreide von der vorletzten Ernte zu essen haben und das vorj\u00e4hrige wegschaffen m\u00fcssen, um f\u00fcr das neue Raum zu schaffen.<br>11 Und ich will meine Wohnung in eurer Mitte aufschlagen, und mein Herz wird keine Abneigung gegen euch hegen,<br>12 sondern ich will in eurer Mitte wandeln und euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein.<br>13 Ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus dem Lande \u00c4gypten herausgef\u00fchrt hat, damit ihr ihnen nicht l\u00e4nger als Knechte dienen solltet; ich habe die St\u00e4be eures Joches zerbrochen und euch aufrecht einhergehen lassen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcnf Strafandrohungen f\u00fcr den Fall des Ungehorsams (V.14-39)<\/h3>\n\n\n\n<p>14 \u00bbWenn ihr mir aber nicht gehorcht und nicht alle diese Gebote erf\u00fcllt,<br>15 sondern meine Satzungen mi\u00dfachtet und im Herzen Widerwillen gegen meine Verordnungen hegt, so da\u00df ihr nicht alle meine Gebote befolgt, sondern den Bund mit mir brecht,<br>16 so will auch ich dementsprechend mit euch verfahren und schreckliche Heimsuchungen \u00fcber euch verh\u00e4ngen: Schwindsucht und Fieber, da\u00df euch das Augenlicht erl\u00f6schen soll und das Leben qualvoll dahinschwindet. Vergebens sollt ihr dann euren Samen auss\u00e4en, denn eure Feinde werden ihn verzehren;<br>17 und ich werde mein Angesicht gegen euch kehren, da\u00df ihr vor euren Feinden die Flucht ergreifen m\u00fc\u00dft; und eure Widersacher sollen \u00fcber euch herrschen, und ihr sollt fliehen, auch wenn niemand euch verfolgt.\u00ab<br>18 \u00bbUnd wenn ihr mir auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch siebenmal h\u00e4rter strafen um eurer S\u00fcnden willen;<br>19 den trotzigen Hochmut werde ich euch dann brechen und will den Himmel \u00fcber euch hart wie Eisen machen und euren Erdboden wie Erz,<br>20 so da\u00df eure Kraft und Arbeit sich nutzlos ersch\u00f6pfen wird; denn euer Land wird euch keinen Ertrag geben und die B\u00e4ume auf dem Felde keine Fr\u00fcchte spenden.\u00ab<br>21 \u00bbUnd wenn ihr mir auch dann noch widerstrebt und mir nicht gehorchen wollt, so will ich fortfahren, euch noch siebenmal h\u00e4rter um eurer S\u00fcnden willen zu schlagen.<br>22 Dann will ich die wilden Tiere gegen euch loslassen, da\u00df sie euch eure Kinder rauben und euer Vieh zerrei\u00dfen und eure Zahl vermindern, so da\u00df eure Stra\u00dfen \u00f6de werden.\u00ab<br>23 \u00bbUnd wenn ihr euch auch dadurch nicht von mir warnen la\u00dft, sondern mir immer noch widerstrebt,<br>24 so will auch ich euch widerstreben und euch auch meinerseits siebenfach f\u00fcr eure S\u00fcnden schlagen.<br>25 Ich will das Schwert \u00fcber euch kommen lassen, das die Rache f\u00fcr den Bundesbruch vollziehen soll; und wenn ihr euch dann in eure St\u00e4dte zur\u00fcckzieht, so werde ich die Pest unter euch senden, und ihr sollt in Feindeshand fallen.<br>26 Wenn ich euch dann noch die St\u00fctze des Brotes zerbreche, so da\u00df zehn Frauen Brot f\u00fcr euch in einem einzigen Ofen backen und sie euch das Brot abgewogen zur\u00fcckbringen, so werdet ihr essen, ohne satt zu werden.\u00ab<br>27 \u00bbUnd wenn ihr mir trotzdem nicht gehorsam seid und mir immer noch widerstrebt,<br>28 so will auch ich im Grimm euch widerstreben und euch siebenfach f\u00fcr eure S\u00fcnden z\u00fcchtigen.<br>29 Ihr sollt dann das Fleisch eurer eigenen S\u00f6hne essen und das Fleisch eurer eigenen T\u00f6chter verzehren;<br>30 und ich werde eure H\u00f6hentempel zerst\u00f6ren und eure Sonnens\u00e4ulen umst\u00fcrzen; eure Leichname werde ich auf die Leichname eurer G\u00f6tzen werfen, und mein Herz wird euch verabscheuen.<br>31 Eure St\u00e4dte will ich in Tr\u00fcmmerst\u00e4tten verwandeln und eure Heiligt\u00fcmer verw\u00fcsten und euren lieblichen Opferduft nicht mehr riechen.<br>32 Ja, ich selbst werde das Land ver\u00f6den, so da\u00df eure Feinde, die dort ihren Wohnsitz nehmen, sich dar\u00fcber entsetzen sollen.<br>33 Euch aber werde ich unter die (heidnischen) V\u00f6lker zerstreuen und das Schwert hinter euch her z\u00fccken; euer Land soll zur W\u00fcste werden und eure St\u00e4dte zu Schutthaufen.<br>34 Da wird dann das Land seine Ruhezeiten ersetzt bekommen die ganze Zeit hindurch, in der es verw\u00fcstet daliegt, w\u00e4hrend ihr im Lande eurer Feinde weilt; ja, da wird dann das Land Ruhe haben und seine Ruhezeiten nachholen;<br>35 die ganze Zeit hindurch, in der es verw\u00fcstet daliegt, wird es die Ruhe haben, die ihm in den euch gebotenen Ruhezeiten versagt war, als ihr in ihm wohntet.<br>36 Die aber dann von euch noch \u00fcbrig sind, denen will ich in den L\u00e4ndern ihrer Feinde Verzagtheit ins Herz legen, so da\u00df das Rascheln eines verwehten Blattes sie aufschreckt und sie davor fliehen sollen, wie man sonst vor dem Schwerte flieht, und sie fallen sollen, obwohl niemand sie verfolgt.<br>37 Sie sollen dann einer \u00fcber den andern hinst\u00fcrzen, wie wenn es g\u00e4lte, vor dem Schwerte zu fliehen, obgleich doch niemand sie verfolgt; und es wird f\u00fcr euch kein Standhalten vor euren Feinden geben:<br>38 ja, ihr sollt unter den Heidenv\u00f6lkern umkommen, und das Land eurer Feinde soll euch fressen.<br>39 Und diejenigen von euch, die dann noch \u00fcbrig sind, sollen in den L\u00e4ndern eurer Feinde infolge ihrer S\u00fcndenschuld verschmachten und auch infolge der S\u00fcnden ihrer V\u00e4ter hinschwinden mit ihnen.\u00ab<br>40 \u00bbDa werden sie dann ihre Schuld bekennen und auch die Schuld ihrer V\u00e4ter infolge ihres Treubruchs, den sie gegen mich begangen haben, und werden auch eingestehen, da\u00df, weil sie mir widerstrebt haben,<br>41 auch ich ihnen widerstrebt und sie in das Land ihrer Feinde gebracht habe. Wenn alsdann ihr unbeschnittenes Herz sich dem\u00fctigt und sie dann die Strafe f\u00fcr ihre Verschuldung b\u00fc\u00dfen,<br>42 so will ich an meinen Bund mit Jakob gedenken und ebenso an meinen Bund mit Isaak und an meinen Bund mit Abraham gedenken und will des Landes gedenken.<br>43 Jedoch zuvor mu\u00df das Land von ihnen verlassen sein und die ihm zukommenden Ruhezeiten verg\u00fctet erhalten, solange es nach ihrer Entfernung ver\u00f6det liegt; und sie selbst m\u00fcssen die Strafe f\u00fcr ihre Verschuldung erleiden, weil sie ja doch meine Gebote mi\u00dfachtet und in ihrem Herzen gegen meine Satzungen einen Widerwillen gehegt haben.<br>44 Aber selbst auch dann, wenn sie sich im Lande ihrer Feinde befinden, will ich sie nicht so verwerfen und keinen solchen Widerwillen gegen sie hegen, da\u00df ich sie ganz vertilge und meinen Bund mit ihnen breche, denn ich bin der HERR, ihr Gott.<br>45 Nein, zu ihrem Heil will ich meines Bundes mit ihren Vorfahren gedenken, die ich vor den Augen der Heidenv\u00f6lker aus dem Lande \u00c4gypten weggef\u00fchrt habe, um ihr Gott zu sein: ich, der HERR.\u00ab<br>46 Dies sind die Satzungen, Verordnungen und Weisungen, die der HERR auf dem Berge Sinai zwischen sich und den Israeliten durch Vermittlung Moses gegeben hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mose Kapitel 27<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Angelobungen und deren L\u00f6sung<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn jemand dem HERRN ein besonderes Gel\u00fcbde erf\u00fcllen will, und zwar in betreff von Personen nach dem Sch\u00e4tzungswert,<br>3 so soll der Sch\u00e4tzungswert einer m\u00e4nnlichen Person im Alter von zwanzig bis zu sechzig Jahren f\u00fcnfzig Silberschekel nach dem Gewicht des Heiligtums betragen;<br>4 ist es aber eine weibliche Person, so soll der Sch\u00e4tzungswert drei\u00dfig Schekel betragen.<br>5 Wenn es sich aber um eine Person im Alter von f\u00fcnf bis zu zwanzig Jahren handelt, so soll der Sch\u00e4tzungswert einer m\u00e4nnlichen Person zwanzig Schekel und bei einer weiblichen Person zehn Schekel betragen.<br>6 Bei Kindern aber im Alter von einem Monat bis zu f\u00fcnf Jahren soll der Sch\u00e4tzungswert eines Knaben f\u00fcnf Silberschekel und der Sch\u00e4tzungswert eines M\u00e4dchens drei Silberschekel betragen.<br>7 Wenn ferner die Person sechzig Jahre alt ist oder dar\u00fcber, so soll der Sch\u00e4tzungswert, wenn es sich um einen Mann handelt, f\u00fcnfzehn Schekel betragen, bei einer weiblichen Person dagegen zehn Schekel.<br>8 Ist der Betreffende aber f\u00fcr die Entrichtung dieses Sch\u00e4tzungswertes zu arm, so stelle man ihn vor den Priester, damit dieser ihn absch\u00e4tze; nach Ma\u00dfgabe dessen, was der Gelobende zu leisten vermag, soll der Priester ihn absch\u00e4tzen.<br>9 Handelt es sich ferner um Vieh, von dem man dem HERRN eine Opfergabe darbringen kann, so soll jedes St\u00fcck, das man von solchem Vieh dem HERRN gibt, als geheiligt gelten:<br>10 man darf es nicht umwechseln noch vertauschen, weder ein gutes St\u00fcck gegen ein schlechtes noch ein schlechtes St\u00fcck gegen ein gutes; und wenn jemand dennoch ein St\u00fcck Vieh gegen ein anderes vertauscht, so soll sowohl jenes als auch das eingetauschte dem Heiligtum verfallen sein.<br>11 Handelt es sich aber um irgendein St\u00fcck unreinen Viehes, von dem man dem HERRN keine Opfergabe darbringen kann, so stelle man das betreffende St\u00fcck Vieh vor den Priester;<br>12 dieser soll es dann absch\u00e4tzen, je nachdem es gut oder schlecht ist; bei der Absch\u00e4tzung des Priesters soll es dann sein Bewenden haben.<br>13 Will der Betreffende es aber einl\u00f6sen, so hat er noch ein F\u00fcnftel zu dem Sch\u00e4tzungswert hinzuzuf\u00fcgen.<br>14 Wenn ferner jemand sein Haus als heilige Gabe dem HERRN weiht, so soll der Priester es absch\u00e4tzen, je nachdem es gut oder schlecht ist; wie der Priester es absch\u00e4tzt, so soll der Wert festgesetzt sein.<br>15 Wenn dann der, welcher sein Haus geweiht hat, es wieder einl\u00f6sen will, so hat er noch ein F\u00fcnftel des Betrags zu dem Sch\u00e4tzungswert hinzuzuf\u00fcgen: dann bleibt es sein Eigentum.<br>16 Wenn ferner jemand ein St\u00fcck von seinem ererbten Grundbesitz dem HERRN weiht, so soll sich der Sch\u00e4tzungswert nach dem Ma\u00df der daf\u00fcr erforderlichen Aussaat richten: ein Homer Gerste Aussaat soll zu f\u00fcnfzig Silberschekel gerechnet werden.<br>17 Wenn der Betreffende sein St\u00fcck Land vom Halljahr ab weiht, so soll es nach dem vollen Sch\u00e4tzungswert zu stehen kommen;<br>18 wenn er aber sein St\u00fcck Land erst nach dem Halljahr weiht, so soll der Priester ihm den Geldbetrag mit R\u00fccksicht auf die Zahl der Jahre berechnen, die bis zum (n\u00e4chsten) Halljahr noch ausstehen, so da\u00df also von dem Sch\u00e4tzungswert ein verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfiger Abzug gemacht wird.<br>19 Will aber der, welcher das St\u00fcck Land geweiht hat, es wieder einl\u00f6sen, so hat er noch ein F\u00fcnftel des Betrages zu dem Sch\u00e4tzungswert hinzuzuf\u00fcgen: dann soll es ihm verbleiben.<br>20 Hat er aber das St\u00fcck Land nicht eingel\u00f6st, und er verkauft es trotzdem an einen andern, so kann es nicht mehr eingel\u00f6st werden,<br>21 sondern das St\u00fcck Land soll, wenn es im Halljahr frei wird, als dem HERRN geweiht gelten wie ein mit dem Bann belegtes St\u00fcck Land: es soll dem Priester als Eigentum geh\u00f6ren.<br>22 Wenn ferner jemand ein von ihm gekauftes St\u00fcck Land, das nicht zu seinem ererbten Grundbesitz geh\u00f6rt, dem HERRN weiht,<br>23 so soll ihm der Priester den Betrag des Sch\u00e4tzungswertes bis zum (n\u00e4chsten) Halljahr berechnen, und der Betreffende soll diese Sch\u00e4tzungssumme an demselben Tage als eine dem HERRN geweihte Gabe entrichten.<br>24 Im Halljahr aber soll das St\u00fcck Land wieder an den zur\u00fcckfallen, von dem er es gekauft hatte, also an den, welchem das Landst\u00fcck als Erbbesitz zusteht.<br>25 Jede (priesterliche) Sch\u00e4tzung aber soll nach dem Schekel des Heiligtums erfolgen: der Schekel gilt zwanzig Gera.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bestimmungen betreffend Erstgeburten<\/h3>\n\n\n\n<p>26 \u00bbJedoch die Erstlinge vom Vieh, die als Erstgeburten dem HERRN an sich schon zustehen, darf niemand weihen; sei es ein Rind oder ein St\u00fcck Kleinvieh: es geh\u00f6rt dem HERRN.<br>27 Wenn es sich aber um eine Erstgeburt von einem unreinen Haustier handelt, so mu\u00df der Betreffende sie nach dem Sch\u00e4tzungswert l\u00f6sen und noch ein F\u00fcnftel des Betrags hinzuf\u00fcgen. Wird sie aber nicht gel\u00f6st, so soll sie nach dem Sch\u00e4tzungswert verkauft werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weihegaben in der Form des Bannes<\/h3>\n\n\n\n<p>28 \u00bbJedoch alles mit dem Bann Belegte, das jemand von seinem gesamten Besitz dem HERRN mittels des Bannes weiht, es seien Menschen oder Vieh oder St\u00fccke von seinem ererbten Grundbesitz, darf weder verkauft noch eingel\u00f6st werden: alles Gebannte ist dem HERRN hochheilig.<br>29 Handelt es sich dabei um Menschen, die mit dem Bann belegt sind, so d\u00fcrfen sie nicht losgekauft, sondern m\u00fcssen unbedingt get\u00f6tet werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bestimmungen betreffend die Frucht- und Viehzehnten<\/h3>\n\n\n\n<p>30 \u00bbFerner sollen alle Zehnten des Landes, vom Saatertrag des Feldes wie von den Fr\u00fcchten der B\u00e4ume, dem HERRN geh\u00f6ren: sie sind dem HERRN geweiht.<br>31 Wenn aber jemand einen Teil von seinem Zehnten einl\u00f6sen will, so hat er ein F\u00fcnftel des Betrags mehr zu bezahlen.<br>32 Was ferner allen Zehnten von Rindern und vom Kleinvieh betrifft, so soll von allen Tieren, die unter dem Hirtenstabe hindurchgehen, immer das zehnte St\u00fcck dem HERRN geheiligt sein.<br>33 Man soll dabei nicht untersuchen, ob es gut oder schlecht sei, und man darf es auch nicht vertauschen; wenn man es aber doch vertauscht, so soll sowohl das betreffende als auch das eingetauschte Tier dem Heiligtum verfallen sein und darf nicht gel\u00f6st werden.\u00ab<br>34 Dies sind die Gebote, die der HERR dem Mose auf dem Berge Sinai f\u00fcr die Israeliten aufgetragen hat.<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-553_16e6c2-b1 .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-553_16e6c2-b1 .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-553_16e6c2-b1\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns553_ca7b30-c3{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns553_ca7b30-c3 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns553_ca7b30-c3 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_ca7b30-c3 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_ca7b30-c3 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_ca7b30-c3 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_ca7b30-c3 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_ca7b30-c3 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_ca7b30-c3 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns553_ca7b30-c3\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn553_57dcdc-ed.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn553_57dcdc-ed kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=41\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">zur\u00fcck zur Startseite<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns553_560c7c-d9{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns553_560c7c-d9 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns553_560c7c-d9 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_560c7c-d9 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_560c7c-d9 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_560c7c-d9 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_560c7c-d9 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_560c7c-d9 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns553_560c7c-d9 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns553_560c7c-d9\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn553_5b2ee5-3f.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn553_5b2ee5-3f kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=547\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">zur\u00fcck zum 2. 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