{"id":610,"date":"2023-12-22T09:25:00","date_gmt":"2023-12-22T08:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=610"},"modified":"2026-01-17T10:49:51","modified_gmt":"2026-01-17T09:49:51","slug":"4-mose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=610","title":{"rendered":"4.Mose"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das vierte Buch Mose \/ Numeri<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns610_d81af8-b0{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns610_d81af8-b0 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns610_d81af8-b0 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_d81af8-b0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_d81af8-b0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_d81af8-b0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_d81af8-b0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_d81af8-b0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_d81af8-b0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns610_d81af8-b0\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn610_4a548a-cb.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn610_4a548a-cb kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2356\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn610_fd2710-ad.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn610_fd2710-ad kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id610_fc756b-78 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id610_fc756b-78 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id610_fc756b-78 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id610_fc756b-78 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der g\u00f6ttliche Befehl und seine Ausf\u00fchrung<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot der HERR dem Mose in der W\u00fcste Sinai, im Offenbarungszelt, am ersten Tage des zweiten Monats im zweiten Jahr nach ihrem Auszug aus dem Lande \u00c4gypten folgendes:<br>2 \u00bbNehmt die Kopfzahl der gesamten Gemeinde der Israeliten auf nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, mit Aufz\u00e4hlung der einzelnen Namen, alle m\u00e4nnlichen Personen Kopf f\u00fcr Kopf;<br>3 von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was in Israel zum Heeresdienst tauglich ist, die sollt ihr mustern, Schar f\u00fcr Schar, du und Aaron.<br>4 Dabei soll euch je ein Mann von jedem Stamm Beistand leisten, n\u00e4mlich der Obmann der Familien seines Stammes.<br>5 Und dies sind die Namen der M\u00e4nner, die euch dabei zur Seite stehen sollen: f\u00fcr Ruben: Elizur, der Sohn Sedeurs;<br>6 f\u00fcr Simeon: Selumiel, der Sohn Zurisaddais;<br>7 f\u00fcr Juda: Nahson, der Sohn Amminadabs;<br>8 f\u00fcr Issaschar: Nethaneel, der Sohn Zuars;<br>9 f\u00fcr Sebulon: Eliab, der Sohn Helons;<br>10 f\u00fcr die S\u00f6hne Josephs, f\u00fcr Ephraim: Elisama, der Sohn Ammihuds; f\u00fcr Manasse: Gamliel, der Sohn Pedazurs;<br>11 f\u00fcr Benjamin: Abidan, der Sohn Gideonis;<br>12 f\u00fcr Dan: Ahieser, der Sohn Ammisaddais;<br>13 f\u00fcr Asser: Pagiel, der Sohn Ochrans;<br>14 f\u00fcr Gad: Eljasaph, der Sohn Deguels;<br>15 f\u00fcr Naphthali: Ahira, der Sohn Enans.\u00ab<br>16 Dies waren die aus der Gemeinde Berufenen, die F\u00fcrsten ihrer v\u00e4terlichen St\u00e4mme, die H\u00e4upter der Tausendschaften Israels.<br>17 Hierauf lie\u00dfen Mose und Aaron diese M\u00e4nner, die ihnen mit Namen bezeichnet worden waren, zu sich kommen<br>18 und versammelten dann die ganze Gemeinde am ersten Tage des zweiten Monats. Da lie\u00dfen sie sich in die Geburtsverzeichnisse eintragen nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, mit Aufz\u00e4hlung der einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, Kopf f\u00fcr Kopf;<br>19 wie der HERR dem Mose geboten hatte, so musterte er sie in der W\u00fcste Sinai.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Ergebnisse der Z\u00e4hlung<\/h3>\n\n\n\n<p>20 Es beliefen sich aber die Nachkommen Rubens, des erstgeborenen Sohnes Israels, ihre Abk\u00f6mmlinge nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, nach der Zahl der einzelnen Namen, Kopf f\u00fcr Kopf, alle m\u00e4nnlichen Personen von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was zum Heeresdienst tauglich war,<br>21 soviele ihrer vom Stamme Ruben gemustert wurden, auf 46500.<br>22 Bei den Nachkommen Simeons beliefen sich ihre Abk\u00f6mmlinge nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, [seine Gemusterten] nach der Zahl der einzelnen Namen, Kopf f\u00fcr Kopf, alle m\u00e4nnlichen Personen von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was zum Heeresdienst tauglich war,<br>23 soviele ihrer vom Stamme Simeon gemustert wurden, auf 59300.<br>24 Bei den Nachkommen Gads beliefen sich ihre Abk\u00f6mmlinge nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, nach der Zahl der einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was zum Heeresdienst tauglich war,<br>25 soviele ihrer vom Stamme Gad gemustert wurden, auf 45650.<br>26 Bei den Nachkommen Judas beliefen sich ihre Abk\u00f6mmlinge nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, nach der Zahl der einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was zum Heeresdienst tauglich war,<br>27 soviele ihrer vom Stamme Juda gemustert wurden, auf 74600.<br>28 Bei den Nachkommen Issaschars beliefen sich ihre Abk\u00f6mmlinge nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, nach der Zahl der einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was zum Heeresdienst tauglich war,<br>29 soviele ihrer vom Stamme Issaschar gemustert wurden, auf 54400.<br>30 Bei den Nachkommen Sebulons beliefen sich ihre Abk\u00f6mmlinge nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, nach der Zahl der einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was zum Heeresdienst tauglich war,<br>31 soviele ihrer vom Stamme Sebulon gemustert wurden, auf 57400.<br>32 Was die Nachkommen Josephs betrifft, so beliefen sich bei den Nachkommen Ephraims ihre Abk\u00f6mmlinge nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, nach der Zahl der einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was zum Heeresdienst tauglich war,<br>33 soviele ihrer vom Stamme Ephraim gemustert wurden, auf 40500.<br>34 Bei den Nachkommen Manasses beliefen sich ihre Abk\u00f6mmlinge nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, nach der Zahl der einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was zum Heeresdienst tauglich war,<br>35 soviele ihrer vom Stamme Manasse gemustert wurden, auf 32200.<br>36 Bei den Nachkommen Benjamins beliefen sich ihre Abk\u00f6mmlinge nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, nach der Zahl der einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was zum Heeresdienst tauglich war,<br>37 soviele ihrer vom Stamme Bejamin gemustert wurden, auf 35400.<br>38 Bei den Nachkommen Dans beliefen sich ihre Abk\u00f6mmlinge nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, nach der Zahl der einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was zum Heeresdienst tauglich war,<br>39 soviele ihrer vom Stamme Dan gemustert wurden, auf 62700.<br>40 Bei den Nachkommen Assers beliefen sich ihre Abk\u00f6mmlinge nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, nach der Zahl der einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was zum Heeresdienst tauglich war,<br>41 soviele ihrer vom Stamme Asser gemustert wurden, auf 41500.<br>42 Bei den Nachkommen Naphthalis beliefen sich ihre Abk\u00f6mmlinge nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien, nach der Zahl der einzelnen Namen, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, alles, was zum Heeresdienst tauglich war,<br>43 soviele ihrer vom Stamme Naphthali gemustert wurden, auf 53400.<br>44 Dies sind die Gemusterten, die Mose und Aaron mit den F\u00fcrsten der Israeliten musterten; die letzteren waren zw\u00f6lf M\u00e4nner, und zwar je ein Mann f\u00fcr die zu seinem Stamm geh\u00f6rigen Familien.<br>45 Und es beliefen sich alle, die von den Israeliten nach ihren Familien, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, gemustert worden waren, alles, was in Israel zum Heeresdienst tauglich war \u2013<br>46 es beliefen sich also alle Gemusterten auf 603550.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Ausnahmestellung der Leviten<\/h3>\n\n\n\n<p>47 Die Leviten aber nach ihrem v\u00e4terlichen Stamm waren in dieser Musterung nicht inbegriffen.<br>48 Der HERR hatte n\u00e4mlich dem Mose folgendes geboten:<br>49 \u00bbNur die zum Stamm Levi Geh\u00f6rigen sollst du nicht mustern und ihre Kopfzahl nicht mit den \u00fcbrigen Israeliten aufnehmen;<br>50 sondern bestelle du die Leviten zum Dienst an der Wohnung des Gesetzes und \u00fcber ihre s\u00e4mtlichen Ger\u00e4te und \u00fcber alles, was zu ihr geh\u00f6rt: sie sollen die Wohnung und ihre s\u00e4mtlichen Ger\u00e4te tragen, und sie sollen den Dienst an ihr versehen und rings um die Wohnung her lagern.<br>51 Und wenn die Wohnung weiter wandert, sollen die Leviten sie abbrechen; und wenn die Wohnung halt macht, sollen die Leviten sie aufschlagen; jeder Nichtzugeh\u00f6rige aber, der an sie herantritt, soll sterben.<br>52 Und die \u00fcbrigen Israeliten sollen nach ihren Heerscharen ein jeder auf seinem Lagerplatz und ein jeder bei seiner Fahne lagern;<br>53 die Leviten aber sollen rings um die Wohnung des Gesetzes her lagern, damit kein Zorn Gottes \u00fcber die Gemeinde der Israeliten hereinbricht. Die Leviten sollen also den Dienst an der Wohnung des Gesetzes versehen.\u00ab<br>54 So machten denn die Israeliten alles genau so, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose und Aaron folgendes:<br>2 \u00bbDie Israeliten sollen ein jeder bei seinem Panier, bei den Feldzeichen ihrer St\u00e4mme, lagern; dem Offenbarungszelt gegen\u00fcber sollen sie ringsum lagern.<br>3 Und zwar sollen folgende ostw\u00e4rts gegen Sonnenaufgang lagern: das Panier des Lagers Judas nach seinen Heerscharen, und als Anf\u00fchrer des Stammes Juda Nahson, der Sohn Amminadabs;<br>4 sein Heer bel\u00e4uft sich auf 74600 gemusterte M\u00e4nner.<br>5 Neben ihm soll der Stamm Issaschar lagern, und als Anf\u00fchrer des Stammes Issaschar Nethaneel, der Sohn Zuars;<br>6 sein Heer bel\u00e4uft sich auf 54400 gemusterte M\u00e4nner.<br>7 Ferner der Stamm Sebulon, und als Anf\u00fchrer des Stammes Sebulon Eliab, der Sohn Helons;<br>8 sein Heer bel\u00e4uft sich auf 57400 gemusterte M\u00e4nner.<br>9 Alle Gemusterten im Lager Judas machen nach ihren Heerscharen 186400 Mann aus: sie sollen (beim Abmarsch) zuerst aufbrechen.<br>10 Das Panier des Lagers Rubens soll s\u00fcdw\u00e4rts nach seinen Heerscharen lagern, und als Anf\u00fchrer des Stammes Ruben Elizur, der Sohn Sedeurs;<br>11 sein Heer bel\u00e4uft sich auf 46500 gemusterte M\u00e4nner.<br>12 Neben ihm soll der Stamm Simeon lagern, und als Anf\u00fchrer des Stammes Simeon Selumiel, der Sohn Zurisaddais;<br>13 sein Heer bel\u00e4uft sich auf 59300 gemusterte M\u00e4nner.<br>14 Ferner der Stamm Gad, und als Anf\u00fchrer des Stammes Gad Eljasaph, der Sohn Reguels;<br>15 sein Heer bel\u00e4uft sich auf 45650 gemusterte M\u00e4nner.<br>16 Alle Gemusterten im Lager Rubens machen nach ihren Heerscharen 151450 Mann aus: sie sollen an zweiter Stelle aufbrechen.<br>17 Dann soll das Offenbarungszelt, das Lager der Leviten, in der Mitte der \u00fcbrigen Lager aufbrechen; wie sie gelagert sind, so sollen sie aufbrechen, ein jeder an seiner Stelle, nach ihren Panieren.<br>18 Das Panier des Lagers Ephraims soll nach seinen Heerscharen westw\u00e4rts lagern, und als Anf\u00fchrer des Stammes Ephraim Elisama, der Sohn Ammihuds;<br>19 sein Heer bel\u00e4uft sich auf 40500 gemusterte M\u00e4nner.<br>20 Neben ihm soll sich der Stamm Manasse lagern, und als Anf\u00fchrer des Stammes Manasse Gamliel, der Sohn Pedazurs;<br>21 sein Heer bel\u00e4uft sich auf 32200 gemusterte M\u00e4nner.<br>22 Ferner der Stamm Benjamin, und als Anf\u00fchrer des Stammes Benjamin Abidan, der Sohn Gideonis;<br>23 sein Heer bel\u00e4uft sich auf 35400 gemusterte M\u00e4nner.<br>24 Alle Gemusterten im Lager Ephraims machen nach ihren Heerscharen 108100 Mann aus: sie sollen an dritter Stelle aufbrechen.<br>25 Das Panier des Lagers Dans soll nordw\u00e4rts nach seinen Heerscharen lagern, und als Anf\u00fchrer des Stammes Dan Ahieser, der Sohn Ammisaddais;<br>26 sein Heer bel\u00e4uft sich auf 62700 gemusterte M\u00e4nner.<br>27 Neben ihm soll der Stamm Asser lagern, und als Anf\u00fchrer des Stammes Asser Pagiel, der Sohn Ochrans;<br>28 sein Heer bel\u00e4uft sich auf 41500 gemusterte M\u00e4nner.<br>29 Ferner der Stamm Naphthali, und als Anf\u00fchrer des Stammes Naphthali Ahira, der Sohn Enans;<br>30 sein Heer bel\u00e4uft sich auf 53400 gemusterte M\u00e4nner.<br>31 Alle Gemusterten im Lager Dans machen 157600 Mann aus: sie sollen zuletzt nach ihren Panieren aufbrechen.\u00ab<br>32 Dies sind die Gemusterten der Israeliten nach ihren St\u00e4mmen; s\u00e4mtliche Gemusterte der einzelnen Lager nach ihren Heerscharen beliefen sich auf 603550 Mann.<br>33 Die Leviten aber waren in dieser Musterung der Israeliten nicht inbegriffen, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>34 So taten denn die Israeliten genau so, wie der HERR dem Mose geboten hatte: also lagerten sie nach ihren Panieren, und also brachen sie auf ein jeder nach seinem Geschlecht bei seiner Familie.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die S\u00f6hne Aarons<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Dies sind die Nachkommen Aarons [und Moses] zu der Zeit, als der HERR mit Mose auf dem Berge Sinai redete.<br>2 Und zwar sind dies die Namen der S\u00f6hne Aarons: der Erstgeborene war Nadab, sodann Abihu, Eleasar und Ithamar.<br>3 Dies sind die Namen der S\u00f6hne Aarons, der gesalbten Priester, die in ihr Amt eingesetzt worden waren, um den Priesterdienst zu verrichten.<br>4 Aber Nadab und Abihu starben (im Dienst) vor dem HERRN, als sie in der W\u00fcste Sinai ein ungeh\u00f6riges Feueropfer vor dem HERRN darbrachten, und hatten keine S\u00f6hne. So versahen denn Eleasar und Ithamar den Priesterdienst unter der Aufsicht ihres Vaters Aaron.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Leviten zu Gehilfen der Priester und zur Dienstleistung am Heiligtum bestimmt<\/h3>\n\n\n\n<p>5 Der HERR gebot aber dem Mose folgendes:<br>6 \u00bbLa\u00df den Stamm Levi herantreten und stelle ihn vor den Priester Aaron, damit sie ihm Dienste leisten;<br>7 denn sie sollen alles das besorgen, was ihm und was der ganzen Gemeinde vor dem Offenbarungszelt zu beobachten obliegt, so da\u00df sie den Dienst an der heiligen Wohnung verrichten.<br>8 Sie sollen also die s\u00e4mtlichen Ger\u00e4te des Offenbarungszeltes und alles besorgen, was den Israeliten zu besorgen obliegt, und so den Dienst an der heiligen Wohnung versehen.<br>9 Du sollst also die Leviten dem Aaron und seinen S\u00f6hnen beigeben; ganz zu eigen sollen sie ihm von seiten der Israeliten \u00fcberwiesen sein.<br>10 Aaron aber und seine S\u00f6hne sollst du dazu bestellen, da\u00df sie ihres Priesteramts warten; ein Unbefugter aber, der das Amt aus\u00fcbt, soll sterben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Leviten zur Ausl\u00f6sung der israelitischen Erstgeborenen bestimmt<\/h3>\n\n\n\n<p>11 Weiter sagte der HERR zu Mose folgendes:<br>12 \u00bbWisse wohl: ich selbst habe die Leviten aus der Mitte der Israeliten herausgenommen als Ersatz f\u00fcr alle Erstgeborenen, als Ersatz f\u00fcr alle Kinder, die unter den Israeliten zuerst zur Welt gekommen sind, damit die Leviten mir geh\u00f6ren.<br>13 Denn mir geh\u00f6ren alle Erstgeborenen; an dem Tage, als ich alle Erstgeburten im Lande \u00c4gypten sterben lie\u00df, habe ich mir alles Erstgeborene in Israel geweiht sowohl von Menschen als auch von Tieren: mir sollen sie geh\u00f6ren, mir, dem HERRN.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Z\u00e4hlung, Lagerplatz, Anf\u00fchrer und Dienstordnung der m\u00e4nnlichen Leviten<\/h3>\n\n\n\n<p>14 Hierauf gebot der HERR dem Mose in der W\u00fcste Sinai folgendes:<br>15 \u00bbMustere die Leviten nach ihren Familien und nach ihren Geschlechtern; alle m\u00e4nnlichen Personen von einem Monat an und dar\u00fcber sollst du bei ihnen mustern.\u00ab<br>16 Da nahm Mose nach dem Befehl des HERRN die Musterung bei ihnen vor, wie ihm geboten worden war.<br>17 Und dies waren die S\u00f6hne Levis mit ihren Namen: Gerson, Kehath und Merari.<br>18 Und dies sind die Namen der S\u00f6hne Gersons nach ihren Geschlechtern: Libni und Simei;<br>19 und die S\u00f6hne Kehaths nach ihren Geschlechtern: Amram und Jizhar, Hebron und Ussiel;<br>20 und die S\u00f6hne Meraris nach ihren Geschlechtern: Mahli und Musi. Das sind die Geschlechter der Leviten nach ihren Familien.<br>21 Von Gerson stammt also das Geschlecht der Libniten und das Geschlecht der Simeiten; dies sind die Geschlechter der Gersoniten.<br>22 Ihre Gemusterten, nach der Zahl aller m\u00e4nnlichen Personen bei ihnen von einem Monat an und dar\u00fcber, beliefen sich auf 7500.<br>23 Die Geschlechter der Gersoniten lagerten hinter der heiligen Wohnung gegen Westen;<br>24 und der F\u00fcrst des Hauses der Gersoniten war Eljasaph, der Sohn Laels.<br>25 Die Dienstleistung der Gersoniten im Offenbarungszelt betraf die heilige Wohnung und das Zeltdach, seine \u00dcberdecke und den Vorhang am Eingang des Offenbarungszeltes,<br>26 ferner die Umh\u00e4nge des Vorhofs und den Vorhang am Eingang des Vorhofs, der die heilige Wohnung und den Altar rings umgab, sowie die zugeh\u00f6rigen Seile nebst allem, was es dabei zu tun gab.<br>27 Von Kehath stammt das Geschlecht der Amramiten sowie das Geschlecht der Jizhariten, das Geschlecht der Hebroniten und das Geschlecht der Ussieliten: dies sind die Geschlechter der Kehathiten.<br>28 Ihre Gemusterten, nach der Zahl aller m\u00e4nnlichen Personen von einem Monat an und dar\u00fcber, beliefen sich auf 8600, denen der Dienst im Heiligtum oblag.<br>29 Die Geschlechter der Kehathiten lagerten an der s\u00fcdlichen L\u00e4ngsseite der heiligen Wohnung;<br>30 und das Familienoberhaupt der Geschlechter der Kehathiten war Elizaphan, der Sohn Ussiels.<br>31 Ihre Dienstleistung betraf die Lade und den Tisch, den Leuchter, die Alt\u00e4re, die heiligen Ger\u00e4te, die beim Dienst gebraucht wurden, ferner den Vorhang (vor dem Allerheiligsten) nebst allem, was es dabei zu tun gab.<br>32 Das Oberhaupt der Levitenoberh\u00e4upter aber war Eleasar, der Sohn des Priesters Aaron; er hatte die Aufsicht \u00fcber die, welche Dienste am Heiligtum zu leisten hatten.<br>33 Von Merari stammte das Geschlecht der Mahliten und das Geschlecht der Musiten; dies sind die Geschlechter Meraris.<br>34 Ihre Gemusterten, nach der Zahl aller m\u00e4nnlichen Personen von einem Monat an und dar\u00fcber, beliefen sich auf 6200.<br>35 Das Familienoberhaupt der Geschlechter Meraris war Zuriel, der Sohn Abihails. Sie lagerten an der n\u00f6rdlichen L\u00e4ngsseite der heiligen Wohnung;<br>36 und die Dienstleistung der Merariten betraf die Bretter der heiligen Wohnung sowie ihre Riegel, ihre S\u00e4ulen und F\u00fc\u00dfe nebst allen zugeh\u00f6rigen Ger\u00e4ten und allem, was es dabei zu tun gab,<br>37 ferner die S\u00e4ulen des Vorhofs ringsum nebst ihren F\u00fc\u00dfen, ihren Pfl\u00f6cken und Seilen.<br>38 Diejenigen aber, welche vor der heiligen Wohnung nach Osten hin, vor dem Offenbarungszelt gegen Sonnenaufgang, lagerten, waren Mose und Aaron mit seinen S\u00f6hnen, die den Dienst am Heiligtum zu verrichten hatten, n\u00e4mlich alles das, was den Israeliten dabei zu besorgen oblag. \u2013 Der Unbefugte aber, der den Dienst aus\u00fcbte, sollte sterben.<br>39 Die Kopfzahl s\u00e4mtlicher Leviten, die Mose und Aaron auf Befehl des HERRN nach ihren Geschlechtern gemustert hatten, alle m\u00e4nnlichen Personen von einem Monat an und dar\u00fcber, belief sich auf 22000.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Musterung und L\u00f6sung der m\u00e4nnlichen Erstgeborenen in Israel<\/h3>\n\n\n\n<p>40 Weiter gebot der HERR dem Mose: \u00bbMustere nun auch alle m\u00e4nnlichen Erstgeborenen bei den Israeliten von einem Monat an und dar\u00fcber und nimm die Zahl ihrer Namen auf.<br>41 Du sollst aber die Leviten f\u00fcr mich, den HERRN, als Ersatz f\u00fcr alle Erstgeborenen unter den Israeliten nehmen und ebenso das Vieh der Leviten als Ersatz f\u00fcr alle Erstgeburten unter dem Vieh der Israeliten.\u00ab<br>42 So musterte denn Mose alle Erstgeborenen unter den Israeliten, wie der HERR ihm geboten hatte;<br>43 und es belief sich die Gesamtzahl der m\u00e4nnlichen Erstgeborenen, nach der Zahl der Namen von einem Monat an und dar\u00fcber, soviele ihrer gemustert waren, auf 22273.<br>44 Hierauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>45 \u00bbNimm die Leviten als Ersatz f\u00fcr alle Erstgeborenen unter den Israeliten und das Vieh der Leviten als Ersatz f\u00fcr das Vieh jener, damit die Leviten mir geh\u00f6ren, mir, dem HERRN.<br>46 Was aber den Loskauf der 273 israelitischen Erstgeborenen betrifft, welche \u00fcber die Zahl der Leviten \u00fcbersch\u00fcssig sind,<br>47 so sollst du f\u00fcnf Schekel f\u00fcr jeden Kopf erheben; nach dem Gewicht des Heiligtums sollst du sie erheben, den Schekel zu zwanzig Gera gerechnet.<br>48 Dies Geld sollst du als L\u00f6segeld f\u00fcr die, welche \u00fcberz\u00e4hlig bei ihnen sind, Aaron und seinen S\u00f6hnen \u00fcbergeben.\u00ab<br>49 So erhob denn Mose das Loskaufgeld von denen, welche \u00fcber die durch die Leviten Ausgel\u00f6sten \u00fcberz\u00e4hlig waren;<br>50 von den Erstgeborenen der Israeliten erhob er das Geld, 1365 Schekel, nach dem Gewicht des Heiligtums.<br>51 Dann \u00fcbergab Mose das L\u00f6segeld dem Aaron und seinen S\u00f6hnen nach dem Befehl des HERRN, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der g\u00f6ttliche Befehl zur Musterung der dienstf\u00e4higen Leviten vom 30. bis 50. Jahre nebst Dienstvorschriften<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot der HERR dem Mose und Aaron folgendes:<br>2 \u00bbNehmt unter den Leviten die Kopfzahl der Kehathiten nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien auf,<br>3 von drei\u00dfig Jahren an und dar\u00fcber bis zu f\u00fcnfzig Jahren, alle, die zum Dienst tauglich sind, so da\u00df sie am Offenbarungszelt t\u00e4tig sein k\u00f6nnen.<br>4 Dies soll der Dienst der Kehathiten am Offenbarungszelt sein: (die Sorge f\u00fcr) das Hochheilige.<br>5 Wenn n\u00e4mlich das Lager aufbricht, sollen Aaron und seine S\u00f6hne hineingehen und den abschlie\u00dfenden Vorhang abnehmen und die Gesetzeslade mit ihm bedecken.<br>6 Dann sollen sie eine Decke von Seekuhfell darauflegen und ein ganz aus blauem Purpur bestehendes Tuch oben dar\u00fcberbreiten und dann die zugeh\u00f6rigen Tragstangen anlegen.<br>7 Auch \u00fcber den Schaubrottisch sollen sie ein Tuch von blauem Purpur breiten und die Sch\u00fcsseln, Schalen und Becher sowie die Kannen f\u00fcr das Trankopfer daraufstellen; auch das regelm\u00e4\u00dfig aufzulegende Brot soll sich auf ihm befinden.<br>8 Dann sollen sie \u00fcber das alles ein Tuch von Karmesin breiten, dieses mit einer Decke von Seekuhfell \u00fcberdecken und dann die zugeh\u00f6rigen Tragstangen anlegen.<br>9 Hierauf sollen sie ein Tuch von blauem Purpur nehmen und den lichtspendenden Leuchter damit \u00fcberdecken samt den zugeh\u00f6rigen Lampen, Lichtputzscheren, N\u00e4pfen und allen \u00d6lgef\u00e4\u00dfen, mit denen man ihn zu bedienen pflegt;<br>10 dann sollen sie ihn nebst allen seinen Ger\u00e4ten in eine Decke von Seekuhfell tun und auf die Tragbahre legen.<br>11 Auch \u00fcber den goldenen Altar sollen sie ein Tuch von blauem Purpur breiten und ihn mit einer Decke von Seekuhfell \u00fcberdecken und die zugeh\u00f6rigen Tragstangen anlegen.<br>12 Weiter sollen sie alle f\u00fcr den Dienst erforderlichen Ger\u00e4te, mit denen man den Dienst im Heiligtum zu verrichten pflegt, nehmen, sie in ein Tuch von blauem Purpur tun, sie dann mit einer Decke von Seekuhfell \u00fcberdecken und auf die Tragbahre legen.<br>13 Hierauf sollen sie den (Brandopfer-) Altar von der Fettasche reinigen und ein Tuch von rotem Purpur \u00fcber ihn breiten;<br>14 auf dieses sollen sie dann alle zugeh\u00f6rigen Ger\u00e4te legen, mit denen man den Dienst auf ihm zu verrichten pflegt: die Kohlenpfannen, Gabeln, Schaufeln, Becken, \u00fcberhaupt alle zum Altar geh\u00f6rigen Ger\u00e4te; dar\u00fcber sollen sie eine Decke von Seekuhfell breiten und die zugeh\u00f6rigen Tragstangen anlegen.<br>15 Wenn dann Aaron und seine S\u00f6hne beim Aufbruch des Lagers mit der Einh\u00fcllung des Heiligen und aller heiligen Ger\u00e4te fertig sind, so sollen danach die Kehathiten kommen, um alles zu tragen; sie d\u00fcrfen aber die heiligen Gegenst\u00e4nde nicht ber\u00fchren, sonst w\u00fcrden sie sterben. Dies ist es, was die Kehathiten vom Offenbarungszelt zu tragen haben.<br>16 Eleasar aber, dem Sohne des Priesters Aaron, ist das \u00d6l f\u00fcr den Leuchter und das wohlriechende R\u00e4ucherwerk sowie das regelm\u00e4\u00dfige Speisopfer und das Salb\u00f6l anvertraut, ferner die Aufsicht \u00fcber die ganze heilige Wohnung und \u00fcber alles das, was sich an heiligen Gegenst\u00e4nden und an zugeh\u00f6rigen Ger\u00e4ten in ihr befindet.\u00ab<br>17 Hierauf gebot der HERR dem Mose und Aaron folgendes:<br>18 \u00bbLa\u00dft den Stamm der Geschlechter der Kehathiten nicht aus der Mitte der Leviten der Vernichtung anheimfallen,<br>19 sondern tut folgendes f\u00fcr sie, damit sie am Leben bleiben und nicht sterben m\u00fcssen, wenn sie an die hochheiligen Gegenst\u00e4nde herantreten: Aaron und seine S\u00f6hne sollen hineingehen und jeden einzelnen von ihnen anstellen, um das zu verrichten und das zu tragen, was ihm obliegt;<br>20 aber sie selbst sollen nicht hineingehen, um auch nur einen Augenblick die heiligen Gegenst\u00e4nde anzusehen; sonst m\u00fcssen sie sterben.\u00ab<br>21 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>22 \u00bbNimm nun auch die Kopfzahl der Gersoniten nach ihren Familien und nach ihren Geschlechtern auf;<br>23 von drei\u00dfig Jahren an und dar\u00fcber bis zu f\u00fcnfzig Jahren sollst du sie mustern, alle, die zum Dienst tauglich sind, so da\u00df sie Verwendung bei den Verrichtungen am Offenbarungszelt finden k\u00f6nnen.<br>24 Darin soll der Dienst der Geschlechter der Gersoniten bez\u00fcglich der ihnen obliegenden Verrichtungen und der zu tragenden Gegenst\u00e4nde bestehen:<br>25 sie haben die Teppiche der heiligen Wohnung und das Offenbarungszelt zu tragen, auch seine Decke und die Decke von Seekuhfell, die oben dar\u00fcber liegt, sowie den Vorhang am Eingang zum Offenbarungszelt,<br>26 ferner die Umh\u00e4nge des Vorhofes, und den Vorhang am Eingangstor des Vorhofes, der die heilige Wohnung und den Brandopferaltar rings umgibt, samt den zugeh\u00f6rigen Seilen und allen Ger\u00e4ten, die zu diesem Dienst n\u00f6tig sind; \u00fcberhaupt alles, was dabei zu tun ist, sollen sie besorgen.<br>27 Nach der Anordnung Aarons und seiner S\u00f6hne soll der ganze Dienst der [S\u00f6hne der] Gersoniten vor sich gehen bei allem, was sie zu tragen, und bei allem, was sie zu verrichten haben; und zwar sollt ihr ihnen alles, was sie zu tragen haben, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck \u00fcberweisen.<br>28 Dies ist der Dienst, den die Geschlechter der [S\u00f6hne der] Gersoniten am Offenbarungszelt zu verrichten haben; und die Aufsicht \u00fcber ihre Verrichtungen soll Ithamar, dem Sohn des Priesters Aaron, obliegen.<br>29 Auch die Merariten sollst du nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien mustern;<br>30 von drei\u00dfig Jahren an und dar\u00fcber bis zu f\u00fcnfzig Jahren sollst du sie mustern, alle, die zum Dienst tauglich sind, so da\u00df sie Verwendung bei den Verrichtungen am Offenbarungszelt finden k\u00f6nnen.<br>31 Und dies ist es, was ihnen zu tragen obliegt und worin ihr ganzer Dienst am Offenbarungszelt besteht: die Bretter der heiligen Wohnung sowie ihre Riegel, S\u00e4ulen und F\u00fc\u00dfe,<br>32 ferner die S\u00e4ulen rings um den Vorhof samt ihren F\u00fc\u00dfen, ihren Pfl\u00f6cken und Seilen, samt allen zugeh\u00f6rigen Ger\u00e4ten und nebst allem, was es dabei zu tun gibt; und zwar sollt ihr ihnen die Ger\u00e4te, deren Fortschaffung ihnen obliegt, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck zuweisen.<br>33 Dies ist der Dienst der Geschlechter der Merariten, alles, was sie am Offenbarungszelt unter der Aufsicht Ithamars, des Sohnes des Priesters Aaron, zu verrichten haben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausf\u00fchrung des Befehls; Ergebnisse der Musterung<\/h3>\n\n\n\n<p>34 So musterten denn Mose und Aaron samt den Stammesf\u00fcrsten der Gemeinde die [S\u00f6hne der] Kehathiten nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien,<br>35 von drei\u00dfig Jahren an und dar\u00fcber bis zu f\u00fcnfzig Jahren, alle, die zum Dienst tauglich waren, so da\u00df sie Verwendung bei den Verrichtungen am Offenbarungszelt finden konnten.<br>36 Und es belief sich die Zahl derer, welche aus ihnen nach ihren Geschlechtern gemustert wurden, auf 2750.<br>37 So viele waren die aus den Geschlechtern der Kehathiten Gemusterten, alle, welche Dienste am Offenbarungszelte zu leisten hatten und welche Mose und Aaron nach dem durch Mose \u00fcbermittelten Befehl des HERRN gemustert hatten.<br>38 Was sodann diejenigen betrifft, welche aus den Gersoniten nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien gemustert wurden,<br>39 von drei\u00dfig Jahren an und dar\u00fcber bis zu f\u00fcnfzig Jahren, alle, die zum Dienst tauglich waren, so da\u00df sie Verwendung bei den Verrichtungen am Offenbarungszelt finden konnten,<br>40 so belief sich die Zahl derer, welche aus ihnen nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien gemustert wurden, auf 2630.<br>41 So viele waren die aus den Geschlechtern der Gersoniten Gemusterten, alle, welche Dienste am Offenbarungszelt zu leisten hatten und welche Mose und Aaron nach dem Befehl des HERRN gemustert hatten.<br>42 Was ferner diejenigen betrifft, welche aus den Geschlechtern der Merariten nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien gemustert wurden,<br>43 von drei\u00dfig Jahren an und dar\u00fcber bis zu f\u00fcnfzig Jahren, alle, die zum Dienst tauglich waren, so da\u00df sie Verwendung bei den Verrichtungen am Offenbarungszelt finden konnten,<br>44 so beliefen sich die, welche aus ihnen nach ihren Geschlechtern gemustert wurden, auf 3200.<br>45 So viele waren die aus den Geschlechtern der Merariten Gemusterten, welche Mose und Aaron nach dem durch Mose \u00fcbermittelten Befehl des HERRN gemustert hatten.<br>46 Was aber die Gesamtzahl der gemusterten Leviten betrifft, welche Mose und Aaron samt den Stammesf\u00fcrsten der Israeliten nach ihren Geschlechtern und nach ihren Familien gemustert hatten,<br>47 von drei\u00dfig Jahren an und dar\u00fcber bis zu f\u00fcnfzig Jahren, alle, welche tauglich waren, um bei den Dienstleistungen und bei der Verrichtung des Tragens Verwendung am Offenbarungszelt zu finden,<br>48 so belief sich die Zahl der aus ihnen Gemusterten auf 8580.<br>49 Nach dem durch Mose \u00fcbermittelten Befehl des HERRN wies man dem einzelnen von ihnen das zu, was er zu verrichten und zu tragen hatte; und sie wurden so angestellt, wie es der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Entfernung der Unreinen aus dem Lager<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbBefiehl den Israeliten, da\u00df sie alle Auss\u00e4tzigen und alle mit einem Ausflu\u00df Behafteten sowie alle, die sich an einer Leiche verunreinigt haben, aus dem Lager entfernen;<br>3 sowohl M\u00e4nner als Weiber sollt ihr hinausschaffen, vor das Lager hinaus sollt ihr sie schaffen, damit sie ihre Lager nicht verunreinigen, da doch ich in deren Mitte wohne.\u00ab<br>4 Da taten die Israeliten so und schafften sie vor das Lager hinaus; wie der HERR dem Mose geboten hatte, so taten die Israeliten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Veruntreuungen und deren S\u00fchne (nebst Anhang V.9-10)<\/h3>\n\n\n\n<p>5 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>6 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn ein Mann oder ein Weib irgendeine von den mannigfachen S\u00fcnden begeht, wie Menschen sie zu begehen pflegen, so da\u00df sie eine Veruntreuung gegen den HERRN ver\u00fcben und der Betreffende dadurch eine Verschuldung auf sich l\u00e4dt,<br>7 so sollen sie die S\u00fcnde, die sie begangen haben, bekennen, und der Betreffende soll das von ihm Veruntreute nach seinem vollen Wert zur\u00fcckerstatten und noch ein F\u00fcnftel des Betrags hinzuf\u00fcgen und es dem geben, an dem er sich verschuldet hat.<br>8 Wenn dieser Mann aber keinen n\u00e4chsten Verwandten hat, dem der Ersatz geleistet werden k\u00f6nnte, so soll die Bu\u00dfe, die dem HERRN zu erstatten ist, dem Priester geh\u00f6ren, abgesehen von dem S\u00fchnewidder, mittels dessen man ihm S\u00fchne erwirkt.<br>9 Ebenso soll jede Hebe von allen heiligen Gaben, welche die Israeliten dem Priester bringen, diesem geh\u00f6ren.<br>10 Ihm sollen also die heiligen Gaben eines jeden geh\u00f6ren: was irgend jemand dem Priester gibt, soll diesem geh\u00f6ren.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eiferopfer und Fluchwasser bei einer des Ehebruchs verd\u00e4chtigen Frau<\/h3>\n\n\n\n<p>11 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>12 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn jemandes Ehefrau sich vergeht und ihrem Manne untreu wird,<br>13 so da\u00df ein anderer fleischlichen Umgang mit ihr hat, ohne da\u00df jedoch ihr Mann etwas davon wei\u00df, und ihr tats\u00e4chlicher Ehebruch unentdeckt geblieben ist, auch kein Zeuge gegen sie da ist, weil man sie bei der Tat nicht ertappt hat,<br>14 es kommt nun aber der Geist der Eifersucht \u00fcber den Mann, so da\u00df er auf seine Frau, die sich wirklich vergangen hat, eifers\u00fcchtig wird \u2013 oder auch es kommt der Geist der Eifersucht \u00fcber den Mann, so da\u00df er auf seine Frau eifers\u00fcchtig wird, ohne da\u00df sie sich tats\u00e4chlich vergangen hat \u2013:<br>15 so soll der Mann seine Frau zum Priester bringen und zugleich die ihrethalben erforderliche Opfergabe mitbringen, n\u00e4mlich ein Zehntel Epha Gerstenmehl; doch darf er kein \u00d6l dar\u00fcbergie\u00dfen und keinen Weihrauch darauftun, denn es ist ein Speisopfer der Eifersucht, ein Speisopfer der Offenbarung, das eine Verschuldung offenbar machen soll.<br>16 Hierauf soll der Priester sie herantreten lassen und sie vor den HERRN stellen.<br>17 Dann nehme der Priester heiliges Wasser in einem irdenen Gef\u00e4\u00df; weiter nehme der Priester etwas von dem Staube, der auf dem Fu\u00dfboden der Wohnung liegt, und tue es in das Wasser.<br>18 Dann lasse der Priester die Frau vor den HERRN treten, l\u00f6se ihr das Haupthaar auf und gebe ihr das Offenbarungs-Speisopfer auf die H\u00e4nde \u2013 es ist ein Speisopfer der Eifersucht \u2013; aber das fluchbringende Wasser des bitteren Wehs behalte der Priester in der Hand.<br>19 Sodann beschw\u00f6re sie der Priester und sage zu der Frau: \u203aWenn kein (fremder) Mann dir beigewohnt hat und du, die du deinem Gatten angeh\u00f6rst, dich nicht vergangen und verunreinigt hast, so sollst du durch dieses fluchbringende Wasser des bitteren Wehs unversehrt bleiben!<br>20 Wenn du dich aber, obgleich du deinem Gatten angeh\u00f6rst, vergangen und verunreinigt hast, so da\u00df ein Mann au\u00dfer deinem Gatten dir beigewohnt hat\u2039 \u2013<br>21 es beschw\u00f6re also der Priester die Frau mit feierlicher Verfluchung und spreche so zu der Frau \u2013, \u203aso mache der HERR dich zum abschreckenden Beispiel einer feierlichen Verfluchung inmitten deines Volkes, indem der HERR deine H\u00fcften schwinden macht und deinen Leib anschwellen l\u00e4\u00dft;<br>22 und es m\u00f6ge dieses fluchbringende Wasser in deine Eingeweide dringen, so da\u00df dein Leib anschwillt und deine H\u00fcften schwinden!\u2039 Die Frau aber soll sagen: \u203aJa, so geschehe es! Amen!\u2039<br>23 Dann schreibe der Priester diese Verfluchungen auf ein Blatt und wasche die Schrift wieder ab in das Wasser des bitteren Wehs hinein.<br>24 Hierauf gebe er der Frau das fluchbringende Wasser des bitteren Wehs zu trinken, damit das fluchbringende Wasser in sie eindringe zu bitterem Weh.<br>25 Dann nehme der Priester der Frau das Eifersuchts-Speisopfer aus der Hand, webe das Speisopfer von dem HERRN und bringe es hin zum Altar;<br>26 dort nehme der Priester von dem Speisopfer eine Handvoll, n\u00e4mlich den zum Duftopfer bestimmten Teil, und lasse es auf dem Altar in Rauch aufgehen; danach gebe er der Frau das Wasser zu trinken.<br>27 Hat er sie nun das Wasser trinken lassen, so wird, falls sie sich vergangen hat und ihrem Mann untreu gewesen ist, das fluchbringende Wasser zu bitterem Weh in sie eindringen: ihr Leib wird anschwellen, und ihre H\u00fcften werden schwinden, und die Frau wird zum abschreckenden Beispiel einer Verfluchung inmitten ihres Volkes werden.<br>28 Wenn aber die Frau sich nicht verunreinigt hat, sondern schuldlos ist, so wird sie unversehrt bleiben und kann wieder Mutter von Kindern werden.\u00ab<br>29 Dies ist die Verordnung bez\u00fcglich der Eifersucht: Wenn eine Frau, die einem Ehemann angeh\u00f6rt, sich vergeht und sich verunreinigt,<br>30 oder auch wenn \u00fcber einen Mann der Geist der Eifersucht kommt, so da\u00df er auf seine Frau eifers\u00fcchtig wird, so soll er die Frau vor den HERRN treten lassen, und der Priester soll genau nach dieser Verordnung mit ihr verfahren.<br>31 Der Mann soll dabei au\u00dfer Schuld bleiben, eine solche Frau aber mu\u00df ihre Schuld b\u00fc\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften bez\u00fcglich der Nasir\u00e4er (d.h. der Gottgeweihten)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn ein Mann oder ein Weib das Absonderungsgel\u00fcbde eines Nasir\u00e4ers ablegen will, um sich dem HERRN zu weihen,<br>3 so mu\u00df er sich des Weines und jedes andern berauschenden Getr\u00e4nks enthalten; auch Essig von Wein oder Essig von berauschendem Getr\u00e4nk darf er nicht trinken; ebenso darf er keinerlei aus Trauben hergestellte Fl\u00fcssigkeit trinken und keine Trauben, weder frische noch getrocknete, genie\u00dfen.<br>4 W\u00e4hrend der ganzen Dauer seiner Weihezeit darf er von allem, was vom Weinstock kommt, nichts genie\u00dfen, auch keine unreifen Trauben und keine Rankenspitzen.<br>5 W\u00e4hrend der ganzen Dauer seines Weihegel\u00fcbdes darf kein Schermesser auf sein Haupt kommen; bis zum Ablauf der Zeit, f\u00fcr die er sich dem HERRN geweiht hat, soll er als geheiligt gelten: er hat sein Haupthaar frei wachsen zu lassen.<br>6 W\u00e4hrend der ganzen Zeit, f\u00fcr die er sich dem HERRN geweiht hat, darf er zu keinem Toten hineingehen;<br>7 selbst wenn ihm Vater oder Mutter, Bruder oder Schwester sterben, darf er sich an ihren Leichen nicht verunreinigen; denn die Weihe seines Gottes ruht auf seinem Haupt:<br>8 solange seine Weihe dauert, ist er dem HERRN heilig.\u00ab<br>9 \u00bbSollte aber jemand ganz pl\u00f6tzlich neben ihm sterben und er dadurch sein geweihtes Haupt verunreinigen, so soll er an dem Tage, an dem er wieder rein wird, sein Haupt scheren, also am siebten Tage;<br>10 und am achten Tage soll er zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben zu dem Priester an den Eingang des Offenbarungszeltes bringen.<br>11 Der Priester soll dann die eine zum S\u00fcndopfer und die andere zum Brandopfer herrichten und ihm so S\u00fchne erwirken daf\u00fcr, da\u00df er sich an der Leiche (verunreinigt und sich dadurch) vers\u00fcndigt hat. Dann soll er an demselben Tage sein Haupt nochmals f\u00fcr geheiligt erkl\u00e4ren<br>12 und sich dem HERRN f\u00fcr die gelobte Zeit von neuem weihen, auch ein einj\u00e4hriges Lamm als Schuldopfer darbringen; die vorige Zeit aber soll als verfallen gelten, weil seine Weihe unrein geworden war.\u00ab<br>13 \u00bbFolgende Vorschriften aber gelten f\u00fcr den Nasir\u00e4er: An dem Tage, an welchem die von ihm gelobte Weihezeit zu Ende ist, f\u00fchre man ihn an den Eingang des Offenbarungszeltes;<br>14 und er hat dem HERRN seine Opfergabe darzubringen, n\u00e4mlich ein einj\u00e4hriges, fehlerloses Lamm zum Brandopfer und ein einj\u00e4hriges, fehlerloses weibliches Lamm zum S\u00fcndopfer, ferner einen fehlerlosen Widder zum Heilsopfer;<br>15 au\u00dferdem einen Korb mit unges\u00e4uertem Backwerk von Feinmehl, n\u00e4mlich mit \u00d6l gemengte Kuchen und unges\u00e4uerte, mit \u00d6l bestrichene Fladen, nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern.<br>16 Der Priester soll dann dies alles vor den HERRN bringen und das S\u00fcndopfer und das Brandopfer f\u00fcr ihn herrichten;<br>17 den Widder aber soll er als Heilsopfer f\u00fcr den HERRN herrichten samt dem Korbe mit dem unges\u00e4uerten Backwerk; auch das Speisopfer und das Trankopfer soll der Priester f\u00fcr ihn darbringen.<br>18 Sodann schere der Nasir\u00e4er sein geweihtes Haupt am Eingang des Offenbarungszeltes, nehme sein geweihtes Haupthaar und lege es in das Feuer, das unter dem Heilsopfer brennt.<br>19 Hierauf nehme der Priester den gekochten Bug von dem Widder nebst einem unges\u00e4uerten Kuchen und einem unges\u00e4uerten Fladen aus dem Korbe und lege dies alles dem Nasir\u00e4er auf die H\u00e4nde, nachdem dieser sich das geweihte Haar abgeschoren hat.<br>20 Sodann webe der Priester dieses alles als Webeopfer vor dem HERRN: es ist eine dem Priester zufallende heilige Gabe samt der Webebrust und der Hebekeule. Danach darf der Nasir\u00e4er wieder Wein trinken.\u00ab<br>21 Diese Vorschriften gelten f\u00fcr den Gottgeweihten, der ein Gel\u00fcbde abgelegt hat, n\u00e4mlich bez\u00fcglich seiner Opfergabe, die er dem HERRN auf Grund seiner Weihe darzubringen hat, abgesehen von dem, was er sonst noch zu leisten vermag. Auf Grund seines Gel\u00fcbdes, das er abgelegt hat, soll er nach den f\u00fcr seine Weihe geltenden Vorschriften verfahren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anordnung des priesterlichen Segens<\/h3>\n\n\n\n<p>22 Der HERR gebot alsdann dem Mose folgendes:<br>23 \u00bbGib Aaron und seinen S\u00f6hnen folgende Weisung: Mit diesen Worten sollt ihr den Segen \u00fcber die Israeliten aussprechen:<br>24 \u203aDer HERR segne dich und beh\u00fcte dich!<br>25 Der HERR lasse sein Angesicht leuchten \u00fcber dir und sei dir gn\u00e4dig!<br>26 Der HERR erhebe sein Angesicht zu dir hin und gew\u00e4hre dir Frieden!\u2039<br>27 Wenn sie so meinen Namen auf die Israeliten legen, will ich sie segnen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<p>1 An dem Tage nun, als Mose mit der Errichtung der heiligen Wohnung fertig war und sie gesalbt und geheiligt hatte samt allen ihren Ger\u00e4ten, auch den Brandaltar mit allen seinen Ger\u00e4ten gesalbt und geweiht hatte,<br>2 da brachten die F\u00fcrsten der Israeliten, die H\u00e4upter der einzelnen St\u00e4mme \u2013 das sind die Stammesf\u00fcrsten, die als Vorsteher die Musterung vorgenommen hatten \u2013,<br>3 da brachten sie ihre Opfergabe vor den HERRN, n\u00e4mlich sechs \u00fcberdeckte Wagen und zw\u00f6lf Rinder, je einen Wagen auf zwei F\u00fcrsten und je ein Rind von jedem: die brachten sie vor die heilige Wohnung.<br>4 Da gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>5 \u00bbNimm sie von ihnen an, damit sie beim Dienst am Offenbarungszelt Verwendung finden, und \u00fcbergib sie den Leviten unter Ber\u00fccksichtigung des von jedem zu leistenden Dienstes.\u00ab<br>6 So nahm denn Mose die Wagen und die Rinder und \u00fcbergab sie den Leviten.<br>7 Zwei von den Wagen und vier Rinder \u00fcbergab er den Gersoniten mit R\u00fccksicht auf den von ihnen zu leistenden Dienst;<br>8 die andern vier Wagen und acht Rinder aber \u00fcbergab er den Merariten mit R\u00fccksicht auf den Dienst, den sie unter der Aufsicht Ithamars, des Sohnes des Priesters Aaron, zu leisten hatten.<br>9 Den Kehathiten aber \u00fcbergab er nichts; denn ihnen oblag die Besorgung der heiligsten Gegenst\u00e4nde, die sie auf der Schulter tragen mu\u00dften.<br>10 Sodann brachten die F\u00fcrsten die Einweihungsgaben f\u00fcr den Altar an dem Tage dar, an welchem er gesalbt wurde, und zwar brachten die F\u00fcrsten ihre Opfergaben vor den Altar.<br>11 Da gebot der HERR dem Mose: \u00bbTag f\u00fcr Tag soll jedesmal nur einer der F\u00fcrsten seine Opfergabe zur Einweihung des Altars darbringen.\u00ab<br>12 Derjenige nun, welcher am ersten Tage seine Opfergabe darbrachte, war Nahson, der Sohn Amminadabs, vom Stamme Juda.<br>13 Seine Opfergabe war: eine silberne Sch\u00fcssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Becken, 70 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide gef\u00fcllt mit Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt war, zum Speisopfer;<br>14 eine Schale von Gold, 10 Schekel schwer, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt;<br>15 ein junger Stier, ein Widder und ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer;<br>16 ein Ziegenbock zum S\u00fcndopfer;<br>17 ferner zum Heilsopfer zwei Rinder, f\u00fcnf Widder, f\u00fcnf B\u00f6cke und f\u00fcnf einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Das war die Opfergabe Nahsons, des Sohnes Amminadabs.<br>18 Am zweiten Tage opferte Nethaneel, der Sohn Zuars, der F\u00fcrst von Issaschar.<br>19 Er brachte als seine Opfergabe dar: eine silberne Sch\u00fcssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Becken, 70 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide gef\u00fcllt mit Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt war, zum Speisopfer;<br>20 eine Schale von Gold, 10 Schekel schwer, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt;<br>21 einen jungen Stier, einen Widder und ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer;<br>22 einen Ziegenbock zum S\u00fcndopfer;<br>23 ferner zum Heilsopfer zwei Rinder, f\u00fcnf Widder, f\u00fcnf B\u00f6cke und f\u00fcnf einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Das war die Opfergabe Nethaneels, des Sohnes Zuars.<br>24 Am dritten Tage opferte der F\u00fcrst des Stammes Sebulon, Eliab, der Sohn Helons.<br>25 Seine Opfergabe war: eine silberne Sch\u00fcssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Becken, 70 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide gef\u00fcllt mit Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt war, zum Speisopfer;<br>26 eine Schale von Gold, 10 Schekel schwer, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt;<br>27 ein junger Stier, ein Widder und ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer;<br>28 ein Ziegenbock zum S\u00fcndopfer;<br>29 ferner zum Heilsopfer zwei Rinder, f\u00fcnf Widder, f\u00fcnf B\u00f6cke und f\u00fcnf einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Das war die Opfergabe Eliabs, des Sohnes Helons.<br>30 Am vierten Tage opferte der F\u00fcrst des Stammes Ruben, Elizur, der Sohn Sedeurs.<br>31 Seine Opfergabe war: eine silberne Sch\u00fcssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Becken, 70 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide gef\u00fcllt mit Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt war, zum Speisopfer;<br>32 eine Schale von Gold, 10 Schekel schwer, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt;<br>33 ein junger Stier, ein Widder und ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer;<br>34 ein Ziegenbock zum S\u00fcndopfer;<br>35 ferner zum Heilsopfer zwei Rinder, f\u00fcnf Widder, f\u00fcnf B\u00f6cke und f\u00fcnf einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Das war die Opfergabe Elizurs, des Sohnes Sedeurs.<br>36 Am f\u00fcnften Tage opferte der F\u00fcrst des Stammes Simeon, Selumiel, der Sohn Zurisaddais.<br>37 Seine Opfergabe war: eine silberne Sch\u00fcssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Becken, 70 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide gef\u00fcllt mit Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt war, zum Speisopfer;<br>38 eine Schale von Gold, 10 Schekel schwer, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt;<br>39 ein junger Stier, ein Widder und ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer;<br>40 ein Ziegenbock zum S\u00fcndopfer;<br>41 ferner zum Heilsopfer zwei Rinder, f\u00fcnf Widder, f\u00fcnf B\u00f6cke und f\u00fcnf einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Das war die Opfergabe Selumiels, des Sohnes Zurisaddais.<br>42 Am sechsten Tage opferte der F\u00fcrst des Stammes Gad, Eljasaph, der Sohn Deguels.<br>43 Seine Opfergabe war: eine silberne Sch\u00fcssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Becken, 70 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide gef\u00fcllt mit Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt war, zum Speisopfer;<br>44 eine Schale von Gold, 10 Schekel schwer, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt;<br>45 ein junger Stier, ein Widder und ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer;<br>46 ein Ziegenbock zum S\u00fcndopfer;<br>47 ferner zum Heilsopfer zwei Rinder, f\u00fcnf Widder, f\u00fcnf B\u00f6cke und f\u00fcnf einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Das war die Opfergabe Eljasaphs, des Sohnes Deguels.<br>48 Am siebenten Tage opferte der F\u00fcrst des Stammes Ephraim, Elisama, der Sohn Ammihuds.<br>49 Seine Opfergabe war: eine silberne Sch\u00fcssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Becken, 70 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide gef\u00fcllt mit Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt war, zum Speisopfer;<br>50 eine Schale von Gold, 10 Schekel schwer, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt;<br>51 ein junger Stier, ein Widder und ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer;<br>52 ein Ziegenbock zum S\u00fcndopfer;<br>53 ferner zum Heilsopfer zwei Rinder, f\u00fcnf Widder, f\u00fcnf B\u00f6cke und f\u00fcnf einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Das war die Opfergabe Elisamas, des Sohnes Ammihuds.<br>54 Am achten Tage opferte der F\u00fcrst des Stammes Manasse, Gamliel, der Sohn Pedazurs.<br>55 Seine Opfergabe war: eine silberne Sch\u00fcssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Becken, 70 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide gef\u00fcllt mit Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt war, zum Speisopfer;<br>56 eine Schale von Gold, 10 Schekel schwer, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt;<br>57 ein junger Stier, ein Widder und ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer;<br>58 ein Ziegenbock zum S\u00fcndopfer;<br>59 ferner zum Heilsopfer zwei Rinder, f\u00fcnf Widder, f\u00fcnf B\u00f6cke und f\u00fcnf einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Das war die Opfergabe Gamliels, des Sohnes Pedazurs.<br>60 Am neunten Tage opferte der F\u00fcrst des Stammes Benjamin, Abidan, der Sohn Gideonis.<br>61 Seine Opfergabe war: eine silberne Sch\u00fcssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Becken, 70 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide gef\u00fcllt mit Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt war, zum Speisopfer;<br>62 eine Schale von Gold, 10 Schekel schwer, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt;<br>63 ein junger Stier, ein Widder und ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer;<br>64 ein Ziegenbock zum S\u00fcndopfer;<br>65 ferner zum Heilsopfer zwei Rinder, f\u00fcnf Widder, f\u00fcnf B\u00f6cke und f\u00fcnf einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Das war die Opfergabe Abidans, des Sohnes Gideonis.<br>66 Am zehnten Tage opferte der F\u00fcrst des Stammes Dan, Ahieser, der Sohn Ammisaddais.<br>67 Seine Opfergabe war: eine silberne Sch\u00fcssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Becken, 70 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide gef\u00fcllt mit Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt war, zum Speisopfer;<br>68 eine Schale von Gold, 10 Schekel schwer, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt;<br>69 ein junger Stier, ein Widder und ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer;<br>70 ein Ziegenbock zum S\u00fcndopfer;<br>71 ferner zum Heilsopfer zwei Rinder, f\u00fcnf Widder, f\u00fcnf B\u00f6cke und f\u00fcnf einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Das war die Opfergabe Ahiesers, des Sohnes Ammisaddais.<br>72 Am elften Tage opferte der F\u00fcrst des Stammes Asser, Pagiel, der Sohn Ochrans.<br>73 Seine Opfergabe war: eine silberne Sch\u00fcssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Becken, 70 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide gef\u00fcllt mit Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt war, zum Speisopfer;<br>74 eine Schale von Gold, 10 Schekel schwer, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt;<br>75 ein junger Stier, ein Widder und ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer;<br>76 ein Ziegenbock zum S\u00fcndopfer;<br>77 ferner zum Heilsopfer zwei Rinder, f\u00fcnf Widder, f\u00fcnf B\u00f6cke und f\u00fcnf einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Das war die Opfergabe Pagiels, des Sohnes Ochrans.<br>78 Am zw\u00f6lften Tage opferte der F\u00fcrst des Stammes Naphthali, Ahira, der Sohn Enans.<br>79 Seine Opfergabe war: eine silberne Sch\u00fcssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Becken, 70 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide gef\u00fcllt mit Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt war, zum Speisopfer;<br>80 eine Schale von Gold, 10 Schekel schwer, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt;<br>81 ein junger Stier, ein Widder und ein einj\u00e4hriges Lamm zum Brandopfer;<br>82 ein Ziegenbock zum S\u00fcndopfer;<br>83 ferner zum Heilsopfer zwei Rinder, f\u00fcnf Widder, f\u00fcnf B\u00f6cke und f\u00fcnf einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Das war die Opfergabe Ahiras, des Sohnes Enans.<br>84 Dies waren von seiten der F\u00fcrsten der Israeliten die Gaben zur Einweihung des Altars an dem Tage, an welchem er gesalbt wurde, n\u00e4mlich 12 silberne Sch\u00fcsseln, 12 silberne Becken, 12 goldene Schalen,<br>85 jede silberne Sch\u00fcssel 130 Schekel, jedes Becken 70 Schekel schwer; das gesamte Silber der Gef\u00e4\u00dfe betrug also 2400 Schekel nach dem Gewicht des Heiligtums;<br>86 ferner zw\u00f6lf goldene Schalen, mit R\u00e4ucherwerk gef\u00fcllt, jede Schale 10 Schekel schwer nach dem Gewicht des Heiligtums; das gesamte Gold der Schalen betrug also 120 Schekel.<br>87 Die Gesamtzahl der Rinder zum Brandopfer belief sich auf 12 junge Stiere, dazu 12 Widder, 12 einj\u00e4hrige L\u00e4mmer nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer, und 12 Ziegenb\u00f6cke zum S\u00fcndopfer.<br>88 Die s\u00e4mtlichen Rinder zum Heilsopfer beliefen sich auf 24 junge Stiere, dazu 60 Widder, 60 B\u00f6cke, 60 einj\u00e4hrige L\u00e4mmer. Dies waren die Gaben zur Einweihung des Altars, nachdem er gesalbt worden war.<br>89 Wenn nun Mose in das Offenbarungszelt hineinging, um mit dem HERRN zu reden, h\u00f6rte er die Stimme zu sich reden von der Deckplatte her, die \u00fcber der Gesetzeslade lag, und zwar von dem Raum zwischen den beiden Cheruben her; und so redete er (der HERR) zu ihm.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die sieben Lampen am Leuchter<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbGib dem Aaron folgende Weisung: Wenn du die Lampen aufsetzt, so sollen die sieben Lampen ihr Licht nach der Vorderseite des Leuchters hin werfen.\u00ab<br>3 Da machte Aaron es so: an der Vorderseite des Leuchters setzte er dessen Lampen auf, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>4 Der Leuchter war aber aus Gold in getriebener Arbeit hergestellt: sowohl sein Schaft als auch seine Bl\u00fcten \u2013 alles war getriebene Arbeit; nach dem Muster, das der HERR dem Mose gezeigt hatte, so hatte er den Leuchter anfertigen lassen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Darbringung (= Weihe) der Leviten als einer heiligen Gabe an Gott<\/h3>\n\n\n\n<p>5 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>6 \u00bbSondere die Leviten aus der Mitte der Israeliten aus und reinige sie;<br>7 und zwar sollst du behufs ihrer Reinigung so mit ihnen verfahren: Besprenge sie mit Ents\u00fcndigungswasser; dann sollen sie ein Schermesser \u00fcber ihren ganzen Leib gehen lassen und ihre Kleider waschen und so sich reinigen.<br>8 Hierauf sollen sie einen jungen Stier nehmen nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer, n\u00e4mlich Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt ist; und einen zweiten jungen Stier sollst du zum S\u00fcndopfer nehmen.<br>9 Dann sollst du die Leviten vor das Offenbarungszelt treten lassen und die ganze Gemeinde der Israeliten dort versammeln.<br>10 Hierauf la\u00df die Leviten vor den HERRN treten, und die Israeliten sollen ihre H\u00e4nde fest auf die Leviten legen;<br>11 dann soll Aaron die Leviten vor dem HERRN als ein von seiten der Israeliten dargebrachtes Webeopfer weben, damit sie den Dienst des HERRN zu verrichten geeignet werden.<br>12 Nachdem dann die Leviten ihre H\u00e4nde fest auf den Kopf der Stiere gelegt haben, sollst du den einen Stier zum S\u00fcndopfer, den andern zum Brandopfer f\u00fcr den HERRN herrichten, um den Leviten S\u00fchne zu erwirken.<br>13 Dann la\u00df die Leviten vor Aaron und seine S\u00f6hne treten und webe sie als Webeopfer f\u00fcr den HERRN:<br>14 auf diese Weise sollst du die Leviten aus der Mitte der Israeliten aussondern, damit die Leviten mir geh\u00f6ren.<br>15 Darnach sollen die Leviten hineingehen, um den Dienst am Offenbarungszelt zu verrichten. So sollst du sie reinigen und als Webeopfer weben;<br>16 denn sie sind mir aus der Mitte der Israeliten ganz zu eigen gegeben: als Ersatz f\u00fcr alle Erstgeburten, f\u00fcr alle Kinder, die unter den Israeliten zuerst zur Welt kommen, habe ich sie f\u00fcr mich genommen.<br>17 Denn mir geh\u00f6rt alles Erstgeborene in Israel, von den Menschen wie vom Vieh; an dem Tage, als ich alle Erstgeburten im Lande \u00c4gypten sterben lie\u00df, habe ich sie mir geheiligt.<br>18 So habe ich denn die Leviten als Ersatz f\u00fcr alle Erstgeborenen unter den Israeliten genommen<br>19 und habe die Leviten dem Aaron und seinen S\u00f6hnen aus der Mitte der Israeliten zu eigen gegeben, damit sie den von den Israeliten zu leistenden Dienst am Offenbarungszelt verrichten und den Israeliten als Deckung dienen, auf da\u00df kein Ungl\u00fccksschlag die Israeliten trifft, wenn sie selbst sich dem Heiligtum n\u00e4hern w\u00fcrden.\u00ab<br>20 Hierauf verfuhren Mose und Aaron und die ganze Gemeinde der Israeliten mit den Leviten genau so, wie der HERR dem Mose bez\u00fcglich der Leviten geboten hatte: genau so verfuhren die Israeliten mit ihnen.<br>21 Die Leviten lie\u00dfen sich n\u00e4mlich ents\u00fcndigen und wuschen ihre Kleider; Aaron webte sie dann als Webeopfer vor dem HERRN, und Aaron vollzog zu ihrer Reinigung die S\u00fchnehandlungen f\u00fcr sie.<br>22 Danach gingen die Leviten hinein, um ihren Dienst am Offenbarungszelt unter der Aufsicht Aarons und seiner S\u00f6hne zu verrichten; wie der HERR dem Mose in betreff der Leviten geboten hatte, so verfuhren sie mit ihnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zeit der Dienstpflicht der Leviten<\/h3>\n\n\n\n<p>23 Hierauf sagte der HERR weiter zu Mose:<br>24 \u00bbFolgende Vorschriften sollen in betreff der Leviten gelten: Im Alter von f\u00fcnfundzwanzig Jahren und dar\u00fcber soll der Levit im Dienst zur Besorgung der Verrichtungen am Offenbarungszelt t\u00e4tig sein;<br>25 aber von f\u00fcnfzig Jahren an soll er von den Dienstleistungen befreit sein und nicht mehr dienen.<br>26 Er mag alsdann seinen Br\u00fcdern im Offenbarungszelt behilflich sein, wenn sie ihren Dienst verrichten, aber regelm\u00e4\u00dfigen Dienst soll er nicht mehr leisten. So sollst du es mit den Leviten bez\u00fcglich ihrer Amtsgesch\u00e4fte halten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die nachtr\u00e4gliche Passahfeier f\u00fcr Unreine und Reisende; das Passah der Fremdlinge<\/h5>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose in der W\u00fcste Sinai im zweiten Jahr nach ihrem Auszug aus dem Lande \u00c4gypten, im ersten Monat, folgendes:<br>2 \u00bbDie Israeliten sollen das Passah zur festgesetzten Zeit feiern:<br>3 am vierzehnten Tage in diesem Monat gegen Abend sollt ihr es zur festgesetzten Zeit feiern; nach allen darauf bez\u00fcglichen Bestimmungen und nach allen daf\u00fcr geltenden Vorschriften sollt ihr es feiern.\u00ab<br>4 Da befahl Mose den Israeliten, das Passah zu feiern;<br>5 und sie feierten es im ersten Monat, am vierzehnten Tage des Monats, gegen Abend in der W\u00fcste Sinai; ganz wie der HERR dem Mose geboten hatte, so verfuhren die Israeliten dabei.<br>6 Nun waren aber einige M\u00e4nner da, die sich an einer Menschenleiche verunreinigt hatten und deshalb das Passah an jenem Tage nicht feiern konnten. Diese traten nun an jenem Tage vor Mose und Aaron<br>7 und sagten zu ihm: \u00bbWir sind durch eine Menschenleiche unrein geworden: warum sollen wir benachteiligt werden, da\u00df wir die Opfergabe f\u00fcr den HERRN nicht zur festgesetzten Zeit inmitten der Israeliten darbringen d\u00fcrfen?\u00ab<br>8 Mose antwortete ihnen: \u00bbWartet, ich will h\u00f6ren, was der HERR euretwegen anordnet!\u00ab<br>9 Der HERR aber gebot dem Mose folgendes:<br>10 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn irgend jemand von euch oder von euren Nachkommen sich an einer Leiche verunreinigt hat oder sich auf einer Reise in der Ferne befindet, so soll er doch das Passah zu Ehren des HERRN feiern:<br>11 im zweiten Monat, am vierzehnten Tage, gegen Abend sollen die Betreffenden es feiern; mit unges\u00e4uertem Brot und bitteren Kr\u00e4utern sollen sie es verzehren.<br>12 Sie d\u00fcrfen nichts davon bis zum folgenden Morgen \u00fcbriglassen, auch keinen Knochen an ihm zerbrechen; nach allen f\u00fcr das Passah geltenden Bestimmungen sollen sie es feiern.<br>13 Wer aber rein ist und sich auf keiner Reise befindet und die Passahfeier trotzdem unterl\u00e4\u00dft, ein solcher Mensch soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden, weil er dem HERRN die Opfergabe nicht zur festgesetzten Zeit dargebracht hat: ein solcher Mensch soll f\u00fcr seine S\u00fcnde b\u00fc\u00dfen! \u2013<br>14 Wenn ferner ein Fremdling sich unter euch aufh\u00e4lt und dem HERRN das Passah feiern will, so soll er es nach den f\u00fcr das Passah geltenden Bestimmungen und Vorschriften feiern; die gleichen Bestimmungen sollen f\u00fcr euch gelten, sowohl f\u00fcr den Fremdling als auch f\u00fcr den im Lande Geborenen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Erscheinen der Wolken- und Feuers\u00e4ule \u00fcber dem Heiligtum<\/h3>\n\n\n\n<p>15 An dem Tage aber, an welchem man die heilige Wohnung aufgeschlagen hatte, bedeckte die Wolke die Wohnung, n\u00e4mlich das Zelt mit dem Gesetz; doch am Abend lag sie \u00fcber der Wohnung wie ein Feuerschein bis zum Morgen.<br>16 So blieb es die ganze Folgezeit hindurch: die Wolke bedeckte die Wohnung, und zwar nachts als ein Feuerschein.<br>17 Sobald sich nun die Wolke von dem Zelt erhob, brachen die Israeliten alsbald danach auf; und an dem Orte, wo die Wolke sich wieder niederlie\u00df, da lagerten die Israeliten:<br>18 nach dem Befehl des HERRN brachen die Israeliten auf, und nach dem Befehl des HERRN lagerten sie; solange die Wolke ruhig \u00fcber der Wohnung lag, so lange blieben sie gelagert.<br>19 Auch wenn die Wolke viele Tage lang \u00fcber der Wohnung stehen blieb, beobachteten die Israeliten die Weisung des HERRN und zogen nicht weiter.<br>20 Es kam aber auch vor, da\u00df die Wolke nur wenige Tage \u00fcber der Wohnung stehen blieb \u2013 nach dem Befehl des HERRN lagerten sie, und nach dem Befehl des HERRN brachen sie auf.<br>21 Es kam auch vor, da\u00df die Wolke nur vom Abend bis zum Morgen blieb; wenn sie sich dann am Morgen erhob, so brach man auf; oder wenn die Wolke einen Tag und eine Nacht blieb und sich dann erhob, so brach man auf;<br>22 oder wenn die Wolke zwei Tage oder einen Monat oder noch l\u00e4ngere Zeit blieb, indem die Wolke \u00fcber der Wohnung Halt machte und auf ihr ruhte, so blieben die Israeliten gelagert und brachen nicht auf; sobald sie sich aber erhob, brachen sie auf:<br>23 nach dem Gehei\u00df des HERRN blieben sie gelagert, und nach dem Gehei\u00df des HERRN brachen sie auf: sie beobachteten die Weisung des HERRN nach dem durch Mose \u00fcbermittelten Gehei\u00df des HERRN.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbFertige dir zwei silberne Trompeten an; in getriebener Arbeit sollst du sie anfertigen, und sie sollen dir dazu dienen, die Gemeinde zusammenzurufen und das Zeichen zum Aufbruch der Lager zu geben.<br>3 Sobald mit ihnen (beiden) geblasen wird, soll sich die ganze Gemeinde bei dir am Eingang des Offenbarungszeltes versammeln;<br>4 wird aber nur mit einer geblasen, so sollen sich die F\u00fcrsten, die H\u00e4upter der Tausendschaften der Israeliten, bei dir versammeln.<br>5 Wenn aber Alarm geblasen wird, so sollen die ostw\u00e4rts liegenden Lager aufbrechen;<br>6 und wenn zum zweitenmal Alarm geblasen wird, sollen die s\u00fcdw\u00e4rts liegenden Lager aufbrechen: Alarm soll geblasen werden zu ihrem Aufbruch.<br>7 Wenn es sich aber um die Versammlung der Gemeinde handelt, sollt ihr einfache Trompetenzeichen geben, aber keinen Alarm blasen.<br>8 Das Blasen der Trompeten soll den S\u00f6hnen Aarons, den Priestern, obliegen; diese Vorschriften sollen bei euch ewige Geltung f\u00fcr eure k\u00fcnftigen Geschlechter haben.<br>9 Und wenn ihr in eurem Lande gegen den Feind, der euch bedr\u00e4ngt, in den Krieg zieht und Alarm mit den Trompeten blast, so wird euer beim HERRN, eurem Gott, gedacht werden, so da\u00df ihr Rettung von euren Feinden erlangt.<br>10 Auch an euren Freudentagen und Festen sowie an euren Neumonden sollt ihr zu euren Brandopfern und zu euren Heilsopfern die Trompeten blasen, damit sie euch zu gn\u00e4digem Gedenken bei eurem Gott verhelfen: ich bin der HERR, euer Gott!\u00ab<br>11 Im zweiten Jahr, am zwanzigsten Tage des zweiten Monats, erhob sich die Wolke von der Wohnung des Gesetzes.<br>12 Da brachen die Israeliten aus der W\u00fcste Sinai auf, nach ihren Z\u00fcgen; und die Wolke lie\u00df sich in der W\u00fcste Paran nieder.<br>13 So brachen sie denn zum erstenmal nach dem durch Mose \u00fcbermittelten Befehl des HERRN auf;<br>14 und zwar brach zuerst das Panier des Lagers des Stammes Juda auf, eine Heerschar nach der andern; das Heer dieses Stammes befehligte Nahson, der Sohn Amminadabs.<br>15 Das Heer des Stammes Issaschar aber befehligte Nethaneel, der Sohn Zuars;<br>16 und das Heer des Stammes Sebulon befehligte Eliab, der Sohn Helons.<br>17 Als dann die heilige Wohnung niedergelegt war, brachen die Gersoniten und die Merariten auf, welche die (heilige) Wohnung zu tragen hatten.<br>18 Hierauf brach das Panier des Lagers Rubens auf, eine Heerschar nach der andern; das Heer dieses Stammes befehligte Elizur, der Sohn Sedeurs.<br>19 Das Heer des Stammes Simeon aber befehligte Selumiel, der Sohn Zurisaddais;<br>20 und das Heer des Stammes Gad befehligte Eljasaph, der Sohn Deguels.<br>21 Dann brachen die Kehathiten auf, die das (Hoch-) Heilige zu tragen hatten; man hatte aber die (heilige) Wohnung bis zu der Ankunft dieser schon aufgerichtet.<br>22 Hierauf brach das Panier des Lagers der Ephraimiten auf, eine Heerschar nach der andern; das Heer dieses Stammes befehligte Elisama, der Sohn Ammihuds.<br>23 Das Heer des Stammes Manasse aber befehligte Gamliel, der Sohn Pedazurs;<br>24 und das Heer des Stammes Benjamin befehligte Abidan, der Sohn Gideonis.<br>25 Hierauf brach das Panier des Lagers des Stammes Dan auf, das die Nachhut s\u00e4mtlicher Lager bildete, eine Heerschar nach der andern; das Heer dieses Stammes befehligte Ahieser, der Sohn Ammisaddais.<br>26 Das Heer des Stammes Asser aber befehligte Pagiel, der Sohn Ochrans;<br>27 und das Heer des Stammes Naphthali befehligte Ahira, der Sohn Enans.<br>28 Dies war die Marschordnung, in der die Israeliten aufbrachen, eine Heerschar nach der andern.<br>29 Da sagte Mose zu Hobab, dem Sohn des Midianiters Reguel, des Schwiegervaters Moses: \u00bbWir brechen jetzt nach dem Lande auf, von dem der HERR verhei\u00dfen hat: \u203aIch will es euch geben.\u2039 Ziehe mit uns, wir wollen es dir gut lohnen; denn der HERR hat Israel Gutes verhei\u00dfen.\u00ab<br>30 Der aber antwortete ihm: \u00bbNein, ich mag nicht mitziehen, sondern will in meine Heimat und zu meiner Verwandtschaft zur\u00fcckkehren.\u00ab<br>31 Da bat ihn Mose: \u00bbVerla\u00df uns doch nicht! Denn da gerade du die Pl\u00e4tze kennst, wo wir in der W\u00fcste lagern k\u00f6nnen, so sollst du unser Auge sein.<br>32 Wenn du mit uns ziehst und jenes Gl\u00fcck uns zuteil wird, mit dem der HERR uns segnen will, so wollen wir es dir gut lohnen.\u00ab<br>33 So brachen sie denn vom Berge des HERRN auf, drei Tagereisen weit, indem die Bundeslade des HERRN vor ihnen herzog, drei Tagereisen weit, um einen Lagerplatz f\u00fcr sie ausfindig zu machen;<br>34 dabei stand die Wolke des HERRN bei Tage \u00fcber ihnen, wenn sie aus dem Lager aufbrachen.<br>35 Und sooft die Lade sich in Bewegung setzte, rief Mose aus: \u00bbErhebe dich, HERR, auf da\u00df deine Feinde zerstieben und deine Widersacher vor dir fliehen!\u00ab<br>36 Und sooft sie Halt machte, rief er aus: \u00bbKehre zur\u00fcck, HERR, zu den Zehntausenden der Tausende Israels!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Murren des Volkes und der Lagerbrand zu Thabera<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Da erging sich das Volk in lauten Klagen \u00fcber sein Ungemach vor den Ohren des HERRN. Als der HERR es h\u00f6rte, entbrannte sein Zorn, und das Feuer des HERRN z\u00fcndete unter ihnen und richtete am Ende des Lagers Verheerung an.<br>2 Da schrie das Volk zu Mose, und dieser betete zum HERRN: da erlosch das Feuer.<br>3 Man gab deshalb diesem Orte den Namen Thabera, weil dort das Feuer des HERRN gegen sie aufgelodert war.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Vorg\u00e4nge in Kibroth-Hattaawa; Ankunft in Hazeroth<\/h3>\n\n\n\n<p>4 Das Gesindel aber, das sich unter ihnen befand, wurde l\u00fcstern; da fingen auch die Israeliten wieder an zu jammern und klagten: \u00bbWer gibt uns Fleisch zu essen?<br>5 Wir denken an die Fische zur\u00fcck, die wir in \u00c4gypten umsonst zu essen hatten, an die Gurken und Melonen, an den Lauch, die Zwiebeln und den Knoblauch!<br>6 Jetzt aber sind wir ganz ausgehungert; gar nichts ist da! Nichts bekommen wir zu sehen als das Manna!\u00ab<br>7 Das Manna aber sah aus wie Koriandersamen und glich dem Bedolachharz (2.Mose 16,31).<br>8 Das Volk streifte umher und las es auf; hierauf zermahlten sie es mit Handm\u00fchlen oder zerstie\u00dfen es in M\u00f6rsern, kochten es dann in T\u00f6pfen oder bereiteten Kuchen daraus; es schmeckte wie \u00d6lbackwerk.<br>9 Wenn der Tau nachts auf das Lager herabfiel, fiel das Manna mit auf ihn herab.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Klage Moses vor Gott<\/h3>\n\n\n\n<p>10 Als nun Mose das Volk in allen Familien wehklagen h\u00f6rte, einen jeden am Eingang seines Zeltes, und der Zorn des HERRN heftig entbrannt war, da regte sich der Unwille in Mose,<br>11 so da\u00df er zum HERRN sagte: \u00bbWarum verf\u00e4hrst du so \u00fcbel mit deinem Knecht, und warum nimmst du so wenig R\u00fccksicht auf mich, da\u00df du die Last (der Sorge) f\u00fcr dieses ganze Volk auf mich legst?<br>12 Habe ich denn Mutterpflichten gegen dieses ganze Volk zu erf\u00fcllen, oder habe ich es in die Welt gesetzt, da\u00df du zu mir sagen d\u00fcrftest: \u203aTrage es auf deinen Armen, wie die W\u00e4rterin den S\u00e4ugling tr\u00e4gt, und bringe es in das Land, das du ihren V\u00e4tern zugeschworen hast?\u2039<br>13 Woher soll ich Fleisch nehmen, um es diesem ganzen Volke zu geben? Mir jammern sie ja ihre Not vor und rufen: \u203aGib uns Fleisch zu essen!\u2039<br>14 Ich allein vermag die Last (der Sorge) f\u00fcr dieses ganze Volk nicht zu tragen; sie ist f\u00fcr mich zu schwer!<br>15 Willst du trotzdem so mit mir verfahren, so bringe mich doch lieber gleich um, wenn du es gut mit mir meinst, damit ich mein Ungl\u00fcck nicht l\u00e4nger anzusehen brauche!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gottes Anordnung (Bestellung von siebzig Gehilfen Moses); Gottes Verhei\u00dfung der Fleischspende; die ungl\u00e4ubige Entgegnung Moses<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Da antwortete der HERR dem Mose: \u00bbVersammle mir siebzig M\u00e4nner aus den \u00c4ltesten der Israeliten, von denen du wei\u00dft, da\u00df sie wirklich \u00c4lteste des Volkes und seine Obm\u00e4nner sind; f\u00fchre sie dann zum Offenbarungszelt und la\u00df sie sich dort neben dir aufstellen.<br>17 Ich will dann herabkommen und dort zu dir reden und will von dem Geist, der auf dir ruht, etwas nehmen und es ihnen mitteilen, damit sie im Verein mit dir die Last (der Sorge) f\u00fcr das Volk tragen und du sie nicht mehr allein zu tragen brauchst.<br>18 Zu dem Volke aber sollst du sagen: \u203aHeiligt euch f\u00fcr morgen! Da sollt ihr Fleisch zu essen bekommen; denn ihr habt vor den Ohren des HERRN gejammert und ausgerufen: Wer gibt uns Fleisch zu essen? In \u00c4gypten hatten wir es so gut! Darum wird der HERR euch Fleisch geben, damit ihr zu essen habt.<br>19 Nicht nur einen Tag sollt ihr es zu essen haben, auch nicht nur zwei oder f\u00fcnf oder zehn oder zwanzig Tage:<br>20 nein, einen ganzen Monat lang, bis ihr es nicht mehr riechen k\u00f6nnt und es euch zum Ekel wird! Denn ihr habt den HERRN, der in eurer Mitte weilt, mi\u00dfachtet und vor ihm gejammert und geklagt: Warum sind wir nur aus \u00c4gypten weggezogen!\u2039\u00ab<br>21 Da erwiderte Mose: \u00bbSechshunderttausend Mann zu Fu\u00df z\u00e4hlt das Volk, unter dem ich lebe, und doch sagst du: \u203aFleisch will ich ihnen geben, da\u00df sie einen ganzen Monat lang zu essen haben\u2039?<br>22 K\u00f6nnen so viele St\u00fcck Kleinvieh und Rinder f\u00fcr sie geschlachtet werden, da\u00df es f\u00fcr sie ausreicht? Oder sollen alle Fische des Meeres f\u00fcr sie eingefangen werden, da\u00df es f\u00fcr sie ausreicht?\u00ab<br>23 Da antwortete der HERR dem Mose: \u00bbIst etwa der Arm des HERRN zu kurz? Jetzt sollst du sehen, ob mein Wort sich dir erf\u00fcllt oder nicht!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die prophetische Begeisterung der siebzig \u00c4ltesten<\/h3>\n\n\n\n<p>24 Hierauf ging Mose hinaus und teilte dem Volk die Worte des HERRN mit; dann berief er siebzig M\u00e4nner aus den \u00c4ltesten des Volkes und lie\u00df sie sich rings um das (heilige) Zelt aufstellen.<br>25 Da fuhr der HERR in der Wolke herab und redete zu ihm, nahm dann etwas von dem Geist, der auf ihm ruhte, und teilte ihn den siebzig \u00c4ltesten zu. Sobald nun der Geist auf sie gekommen war, gerieten sie in prophetische Begeisterung, sp\u00e4ter aber nicht wieder.<br>26 Es waren aber zwei M\u00e4nner im Lager zur\u00fcckgeblieben, von denen der eine Eldad hie\u00df, der andere Medad; auch auf diese lie\u00df der Geist sich nieder \u2013 sie geh\u00f6rten n\u00e4mlich zu der Zahl der Aufgeschriebenen, waren aber nicht ans Zelt hinausgegangen \u2013; diese gerieten nun im Lager in prophetische Begeisterung.<br>27 Da kam ein J\u00fcngling gelaufen und meldete dem Mose: \u00bbEldad und Medad sind im Lager in prophetische Begeisterung geraten!\u00ab<br>28 Da brach Josua, der Sohn Nuns, der schon von seiner J\u00fcnglingszeit an der Diener Moses gewesen war, in die Worte aus: \u00bbO Mose, mein Herr, gebiete ihnen Einhalt!\u00ab<br>29 Aber Mose entgegnete ihm: \u00bbGer\u00e4tst du aus Sorge f\u00fcr mich in solchen Eifer? M\u00f6chte doch das ganze Volk des HERRN zu Propheten werden, da\u00df der HERR seinen Geist auf sie kommen lie\u00dfe!\u00ab<br>30 Hierauf begab sich Mose mit den \u00c4ltesten der Israeliten ins Lager zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Speisung durch Wachteln; Gottes Strafgericht; die Lustgr\u00e4ber<\/h3>\n\n\n\n<p>31 Da erhob sich ein vom HERRN gesandter Wind, der f\u00fchrte Wachteln vom Meere her\u00fcber und lie\u00df sie auf das Lager hineinfallen, ungef\u00e4hr eine Tagereise weit nach allen Seiten rings um das Lager, und sie flogen nur etwa zwei Ellen hoch \u00fcber der Erde.<br>32 Da machte sich das Volk jenen ganzen Tag und die ganze Nacht und den ganzen folgenden Tag daran und sammelte Wachteln; wer auch nur wenig sammelte, brachte es doch auf zehn Homer; dann breiteten sie sich diese (zum D\u00f6rren) weithin aus rings um das Lager her.<br>33 Als sie aber das Fleisch noch zwischen ihren Z\u00e4hnen hatten, noch ehe es verzehrt war, da entbrannte der Zorn des HERRN gegen das Volk, und der HERR lie\u00df ein verheerendes Sterben unter dem Volke ausbrechen.<br>34 Daher gab man diesem Orte den Namen Kibroth Hattaawa, weil man dort die Leute begraben hatte, die ihrem Gel\u00fcst gefr\u00f6nt hatten. \u2013<br>35 Von den Lustgr\u00e4bern zog das Volk dann weiter nach Hazeroth, woselbst sie l\u00e4ngere Zeit blieben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Mirjam und Aaron aber redeten gegen Mose wegen des kuschitischen Weibes, das er zur Frau genommen hatte; er hatte n\u00e4mlich eine Kuschitin geheiratet.<br>2 Au\u00dferdem sagten sie: \u00bbHat der HERR etwa nur mit Mose geredet? Hat er nicht auch mit uns geredet?\u00ab<br>3 Der HERR h\u00f6rte dies; Mose aber war ein \u00fcberaus sanftm\u00fctiger Mann, sanftm\u00fctiger als irgendein anderer Mensch auf der Erde.<br>4 Da sagte der HERR sofort zu Mose, zu Aaron und zu Mirjam: \u00bbBegebt euch alle drei zum Offenbarungszelt hinaus!\u00ab Als nun die drei hinausgegangen waren,<br>5 fuhr der HERR in einer Wolkens\u00e4ule herab und trat an den Eingang des Zeltes; als er dann Aaron und Mirjam gerufen hatte und die beiden hinausgegangen waren,<br>6 sagte er: \u00bbH\u00f6rt jetzt meine Worte! Wenn ein Prophet des HERRN unter euch ist, so offenbare ich mich ihm durch Gesichte und rede zu ihm durch Tr\u00e4ume.<br>7 So steht es aber nicht bei meinem Knecht Mose; der ist mit meinem ganzen Hause betraut;<br>8 von Mund zu Mund rede ich mit ihm, unzweideutig und nicht in R\u00e4tseln, und er darf die Gestalt des HERRN selbst schauen. Warum habt ihr euch also nicht gescheut, gegen meinen Knecht, gegen Mose, \u00fcbel zu reden?\u00ab<br>9 Darauf entbrannte der Zorn des HERRN gegen sie, und er verschwand.<br>10 Als aber die Wolke sich vom Zelt entfernt hatte, war Mirjam pl\u00f6tzlich vom Aussatz wei\u00df wie Schnee geworden; und als Aaron sich zu Mirjam hinwandte, sah er, da\u00df sie auss\u00e4tzig war.<br>11 Da sagte Aaron zu Mose: \u00bbAch, bitte, mein Herr, la\u00df uns doch nicht f\u00fcr die S\u00fcnde b\u00fc\u00dfen, da\u00df wir in Unbesonnenheit gehandelt und uns vergangen haben!<br>12 La\u00df doch Mirjam nicht wie ein totes Kind sein, dessen Leib beim Austritt aus dem Mutterscho\u00df schon halb verwest ist!\u00ab<br>13 Darauf flehte Mose laut zum HERRN mit den Worten: \u00bbAch Gott! La\u00df sie doch wieder gesund werden!\u00ab<br>14 Da antwortete der HERR dem Mose: \u00bbWenn ihr Vater ihr ins Gesicht gespien h\u00e4tte, m\u00fc\u00dfte sie sich da nicht sieben Tage lang sch\u00e4men? Sie soll sieben Tage lang au\u00dferhalb des Lagers eingeschlossen bleiben; alsdann mag sie wieder Aufnahme im Lager finden.\u00ab<br>15 So wurde denn Mirjam sieben Tage lang au\u00dferhalb des Lagers eingeschlossen; das Volk aber zog nicht eher weiter, als bis Mirjam wieder ins Lager aufgenommen war.<br>16 Danach brach das Volk von Hazeroth auf und lagerte in der W\u00fcste Paran.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gottes Auftrag an Mose und Auswahl der Kundschafter<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Darauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbSende M\u00e4nner aus, damit sie das Land Kanaan auskundschaften, das ich den Israeliten geben will; je einen Mann aus jedem Stamme seiner V\u00e4ter sollt ihr aussenden, lauter F\u00fcrsten unter ihnen.\u00ab<br>3 So sandte denn Mose sie nach dem Befehl des HERRN aus der W\u00fcste Paran aus, allesamt M\u00e4nner, welche Stammesh\u00e4upter der Israeliten waren,<br>4 und dies sind ihre Namen: vom Stamme Ruben: Sammua, der Sohn Sakkurs;<br>5 vom Stamme Simeon: Saphat, der Sohn Horis;<br>6 vom Stamme Juda: Kaleb, der Sohn Jephunnes;<br>7 vom Stamme Issaschar: Jigal, der Sohn Josephs;<br>8 vom Stamme Ephraim: Hosea, der Sohn Nuns;<br>9 vom Stamme Benjamin: Palti, der Sohn Raphus;<br>10 vom Stamme Sebulon: Gaddiel, der Sohn Sodis;<br>11 [vom Stamme Joseph] vom Stamme Manasse: Gaddi, der Sohn Susis;<br>12 vom Stamme Dan: Ammiel, der Sohn Gemallis;<br>13 vom Stamme Asser: Sethur, der Sohn Michaels;<br>14 vom Stamme Naphthali: Nahbi, der Sohn Wophsis;<br>15 vom Stamme Gad: Geuel, der Sohn Machis.<br>16 Dies sind die Namen der M\u00e4nner, die Mose entsandte, um das Land auszukundschaften. Mose hatte aber Hosea, dem Sohne Nuns, den Namen Josua gegeben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Weisung Moses an die Kundschafter<\/h3>\n\n\n\n<p>17 Mose entsandte sie also, um das Land Kanaan auszukundschaften, und befahl ihnen: \u00bbZieht hier hinauf im S\u00fcdland und steigt dann auf das Hochland hinauf;<br>18 seht zu, wie das Land beschaffen ist und ob das Volk, das darin wohnt, stark oder schwach, sp\u00e4rlich oder zahlreich ist;<br>19 auch wie das Land beschaffen ist, in dem es wohnt, ob fruchtbar oder unfruchtbar, und wie die Ortschaften beschaffen sind, in denen es wohnt, ob in offenen Lagern oder in festen Pl\u00e4tzen;<br>20 auch wie der Boden beschaffen ist, ob fett oder mager, ob B\u00e4ume darauf stehen oder nicht. Zeigt euch mutig und bringt auch von den Fr\u00fcchten des Landes einige mit!\u00ab Es war aber damals gerade die Zeit der ersten Trauben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Auskundschaftung des Landes<\/h3>\n\n\n\n<p>21 So zogen sie denn hinauf und kundschafteten das Land aus von der W\u00fcste Zin bis Rehob, wo der Weg nach Hamath geht.<br>22 Sie zogen also im S\u00fcdland hinauf und kamen bis Hebron, wo die Enakss\u00f6hne Ahiman, Sesai und Thalmai wohnten; Hebron aber war sieben Jahre vor der \u00e4gyptischen Stadt Zoan gegr\u00fcndet worden.<br>23 Als sie dann ins Tal Eskol gekommen waren, schnitten sie dort eine Rebe mit einer einzigen Weintraube ab, die sie zu zweien an einer Stange trugen, auch einige Granat\u00e4pfel und Feigen.<br>24 Die betreffende \u00d6rtlichkeit nannte man Tal Eskol wegen der Traube, welche die Israeliten dort abgeschnitten hatten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">R\u00fcckkehr und Bericht der Ausgesandten<\/h3>\n\n\n\n<p>25 Nach Verlauf von vierzig Tagen machten sie sich dann auf den R\u00fcckweg, nachdem sie das Land ausgekundschaftet hatten.<br>26 Als sie nun zu Mose und Aaron und zur ganzen Gemeinde der Israeliten in die W\u00fcste Paran nach Kades zur\u00fcckgekehrt waren, erstatteten sie ihnen und der ganzen Gemeinde Bericht und zeigten ihnen die Fr\u00fcchte des Landes.<br>27 Sie trugen ihm aber folgenden Bericht vor: \u00bbWir haben uns in das Land begeben, in das du uns gesandt hast: es flie\u00dft wirklich von Milch und Honig \u00fcber, und dies hier sind Fr\u00fcchte von dort.<br>28 Jedoch das Volk, das im Lande wohnt, ist stark, und die St\u00e4dte sind befestigt und sehr gro\u00df; auch die Enakss\u00f6hne haben wir dort gesehen.<br>29 Die Amalekiter bewohnen das S\u00fcdland, die Hethiter, Jebusiter und Amoriter wohnen im Berglande, und die Kanaan\u00e4er wohnen am Meer und an der Seite des Jordans.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kalebs beschwichtigende und der \u00fcbrigen Kundschafter entmutigende Worte<\/h3>\n\n\n\n<p>30 Kaleb suchte nun den Unwillen des Volkes gegen Mose zu beschwichtigen, indem er ausrief: \u00bbLa\u00dft uns nur hinaufziehen und (das Land) in Besitz nehmen! Denn wir k\u00f6nnen es sicherlich \u00fcberw\u00e4ltigen.\u00ab<br>31 Jedoch die M\u00e4nner, die mit ihm hinaufgezogen waren, erkl\u00e4rten: \u00bbWir sind nicht imstande, gegen das Volk hinaufzuziehen; denn es ist uns zu stark.\u00ab<br>32 Dann entwarfen sie den Israeliten eine schlimme Schilderung von dem Lande, das sie ausgekundschaftet hatten, mit den Worten: \u00bbDas Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, ist ein Land, das seine Bewohner fri\u00dft; und alles Volk, das wir darin gesehen haben, sind hochgewachsene Leute;<br>33 auch die Riesen haben wir dort gesehen, die Enakss\u00f6hne vom Geschlecht der Riesen; wir kamen uns selbst gegen sie wie Heuschrecken vor, und ebenso erschienen wir ihnen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 14<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Wirkung des Berichts auf das Volk<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Da erhob die ganze Gemeinde ein lautes Geschrei, und das Volk weinte in jener Nacht;<br>2 alle Israeliten murrten \u00fcber Mose und Aaron, und die ganze Gemeinde klagte vor ihnen: \u00bbAch w\u00e4ren wir doch im Lande \u00c4gypten gestorben! Oder w\u00e4ren wir doch hier in der W\u00fcste gestorben!<br>3 Warum f\u00fchrt uns der HERR in dieses Land? Damit wir durch das Schwert fallen? Damit unsere Frauen und kleinen Kinder (den Feinden) zur Beute werden? Ist es nicht das Beste f\u00fcr uns, wir kehren nach \u00c4gypten zur\u00fcck?\u00ab<br>4 Und sie sagten einer zum andern: \u00bbWir wollen uns einen Anf\u00fchrer w\u00e4hlen und nach \u00c4gypten zur\u00fcckkehren!\u00ab<br>5 Da warfen sich Mose und Aaron vor der ganzen versammelten Gemeinde der Israeliten auf ihr Angesicht nieder.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Josuas und Kalebs vergeblicher Beschwichtigungsversuch<\/h3>\n\n\n\n<p>6 Josua aber, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jephunnes, die zu denen geh\u00f6rten, welche das Land ausgekundschaftet hatten, zerrissen ihre Kleider<br>7 und gaben vor der ganzen Gemeinde der Israeliten folgende Erkl\u00e4rung ab: \u00bbDas Land, das wir als Kundschafter durchzogen haben, ist ein au\u00dferordentlich sch\u00f6nes Land!<br>8 Wenn der HERR uns wohlwill, so wird er uns schon in dieses Land bringen und es uns geben, ein Land, das von Milch und Honig \u00fcberflie\u00dft.<br>9 Nur emp\u00f6rt euch nicht gegen den HERRN und f\u00fcrchtet euch ja nicht vor den Bewohnern des Landes! Denn wie einen Bissen Brot werden wir sie verspeisen. Der Schutz ihrer G\u00f6tter ist von ihnen gewichen, aber mit uns ist der HERR: f\u00fcrchtet euch nicht vor ihnen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gottes Zorn; die erfolgreiche F\u00fcrbitte Moses; das g\u00f6ttliche Strafurteil<\/h3>\n\n\n\n<p>10 Als nun die ganze Gemeinde schon daran dachte, sie zu steinigen, erschien die Herrlichkeit des HERRN allen Israeliten am Offenbarungszelt;<br>11 und der HERR sagte zu Mose: \u00bbWie lange will dieses Volk mich noch verh\u00f6hnen und wie lange noch mir kein Vertrauen schenken trotz aller Wunderzeichen, die ich unter ihnen getan habe?<br>12 Ich will sie mit der Pest schlagen und sie ausrotten; dich aber will ich zu einem Volk machen, das gr\u00f6\u00dfer und st\u00e4rker ist als sie!\u00ab<br>13 Da erwiderte Mose dem HERRN: \u00bbDie \u00c4gypter haben es vernommen, da\u00df du dieses Volk mit deiner Kraft aus ihrer Mitte hergef\u00fchrt hast,<br>14 und man wird es auch den Bewohnern dieses Landes sagen, welche geh\u00f6rt haben, da\u00df du, HERR, inmitten dieses Volkes weilst, da\u00df du dich ihm Auge in Auge offenbarst und da\u00df deine Wolke \u00fcber ihnen steht und du in einer Wolkens\u00e4ule bei Tage und in einer Feuers\u00e4ule bei Nacht vor ihnen herziehst.<br>15 Wenn du nun dieses Volk wie einen Mann t\u00f6test, so werden die V\u00f6lkerschaften, welche die Kunde von dir vernommen haben, laut aussprechen:<br>16 \u203aWeil der HERR nicht imstande war, dieses Volk in das Land zu bringen, das er ihnen zugeschworen hatte, darum hat er sie in der W\u00fcste abgeschlachtet!\u2039<br>17 So m\u00f6ge sich denn jetzt deine Kraft, o HERR, gro\u00df erweisen, wie du es verhei\u00dfen hast, als du sagtest (2.Mose 34,6-7):<br>18 \u203aDer HERR ist langm\u00fctig und reich an Gnade; er vergibt Unrecht und \u00dcbertretung, l\u00e4\u00dft aber auch den Schuldigen keineswegs ungestraft, sondern sucht die Schuld der V\u00e4ter an den Kindern heim bis ins dritte und vierte Glied.\u2039<br>19 So vergib doch diesem Volk seine Schuld nach deiner gro\u00dfen Gnade und so, wie du diesem Volke von \u00c4gypten an bis hierher verziehen hast!\u00ab<br>20 Da antwortete der HERR: \u00bbIch habe ihm vergeben, wie du es erbeten hast.<br>21 Aber wahrlich, so wahr ich lebe und so wahr die ganze Erde von der Herrlichkeit des HERRN erf\u00fcllt werden soll:<br>22 alle die M\u00e4nner, die meine Herrlichkeit und meine Wunderzeichen, die ich in \u00c4gypten und in der W\u00fcste getan habe, gesehen und mich trotzdem nun schon zehnmal versucht und nicht auf meine Weisungen geh\u00f6rt haben \u2013<br>23 sie sollen das Land, das ich ihren V\u00e4tern zugeschworen habe, nicht zu sehen bekommen! Nein, keiner von allen, die mich verh\u00f6hnt haben, soll es zu sehen bekommen!<br>24 Nur meinen Knecht Kaleb, der einen anderen Geist gezeigt und mir vollen Gehorsam bewiesen hat, den will ich in das Land bringen, das er schon einmal betreten hat, und seine Nachkommen sollen es besitzen;<br>25 die Amalekiter aber und die Kanaan\u00e4er bleiben in der Niederung wohnen! Morgen kehrt um und brecht nach der W\u00fcste auf in der Richtung nach dem Schilfmeer zu!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Strafe Gottes f\u00fcr Volk und Kundschafter noch genauer angegeben<\/h3>\n\n\n\n<p>26 Hierauf sagte der HERR zu Mose und Aaron:<br>27 \u00bbWie lange soll es noch dauern, da\u00df diese nichtsw\u00fcrdige Gemeinde gegen mich murrt? Ich habe das Murren wohl geh\u00f6rt, das die Israeliten gegen mich erheben.<br>28 Sage ihnen: \u203aSo wahr ich lebe!\u2039 \u2013 so lautet der Ausspruch des HERRN \u2013: \u203aIch will es euch genau so ergehen lassen, wie ihr es laut vor meinen Ohren ausgesprochen habt!<br>29 In der W\u00fcste hier sollen eure Leiber tot hinfallen, und zwar ihr alle, die gemustert worden sind, ihr alle vollz\u00e4hlig von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, die ihr gegen mich gemurrt habt.<br>30 Ihr sollt nimmermehr in das Land kommen, das ich euch durch einen Eid zum Wohnsitz zugesagt habe, keiner au\u00dfer Kaleb, dem Sohne Jephunnes, und Josua, dem Sohne Nuns.<br>31 Eure kleinen Kinder aber, von denen ihr gesagt habt, sie w\u00fcrden (den Feinden) zur Beute werden, die will ich hineinbringen, und sie sollen das Land kennen lernen, das ihr verschm\u00e4ht habt;<br>32 eure eigenen Leiber aber sollen in der W\u00fcste hier tot hinfallen,<br>33 und eure S\u00f6hne sollen vierzig Jahre lang als Hirten in der W\u00fcste umherziehen und f\u00fcr euren treulosen Abfall von mir b\u00fc\u00dfen, bis eure Leiber in der W\u00fcste aufgerieben sind.<br>34 Nach der Zahl der vierzig Tage, in denen ihr das Land ausgekundschaftet habt \u2013 immer ein Tag f\u00fcr ein Jahr gerechnet \u2013, sollt ihr vierzig Jahre lang f\u00fcr eure Verschuldungen b\u00fc\u00dfen und sollt erfahren, was es auf sich hat, wenn ich mich von euch abwende!<br>35 Ich, der HERR, habe es ausgesprochen! Wahrlich, so will ich mit dieser ganzen nichtsw\u00fcrdigen Gemeinde verfahren, die sich gegen mich zusammengerottet hat: in der W\u00fcste hier sollen sie aufgerieben werden, und hier sollen sie sterben!\u2039\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pl\u00f6tzlicher Tod der Kundschafter au\u00dfer Josua und Kaleb<\/h3>\n\n\n\n<p>36 Die M\u00e4nner aber, die Mose zur Auskundschaftung des Landes ausgesandt hatte und die nach ihrer R\u00fcckkehr die ganze Gemeinde zum Murren gegen ihn durch ihren ung\u00fcnstigen Bericht \u00fcber das Land verleitet hatten \u2013<br>37 diese M\u00e4nner, die \u00fcber das Land ung\u00fcnstig berichtet hatten, starben eines pl\u00f6tzlichen Todes vor dem HERRN.<br>38 Nur Josua, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jephunnes, blieben am Leben von jenen M\u00e4nnern, die zur Auskundschaftung des Landes ausgezogen waren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Reue des Volkes; der verungl\u00fcckte Versuch, in das feindliche Land einzudringen<\/h3>\n\n\n\n<p>39 Als nun Mose diese Drohworte des HERRN allen Israeliten mitgeteilt hatte, da geriet das Volk in tiefe Betr\u00fcbnis.<br>40 Sie machten sich also am andern Morgen in der Fr\u00fche fertig, auf die H\u00f6he des Gebirges hinaufzuziehen, und sagten: \u00bbWir sind jetzt bereit, in die Gegend hinaufzuziehen, von welcher der HERR geredet hat; denn wir haben ges\u00fcndigt.\u00ab<br>41 Aber Mose antwortete: \u00bbWarum wollt ihr doch den Befehl des HERRN \u00fcbertreten? Das wird euch nicht gelingen!<br>42 Zieht ja nicht hinauf, denn der HERR ist nicht in eurer Mitte; ihr werdet sonst von euren Feinden geschlagen werden;<br>43 denn die Amalekiter und Kanaan\u00e4er stehen euch dort gegen\u00fcber, und ihr werdet durch das Schwert fallen: durch euren Abfall vom HERRN habt ihr nun einmal verschuldet, da\u00df der HERR nicht mit euch sein wird!\u00ab<br>44 Trotzdem blieben sie in ihrer Vermessenheit dabei, auf die H\u00f6he des Gebirges hinaufzuziehen; doch die Lade mit dem Bundesgesetz des HERRN und Mose verlie\u00dfen das Innere des Lagers nicht.<br>45 Da kamen die Amalekiter und Kanaan\u00e4er, die in jenem Gebirge wohnten, herab, schlugen sie und zersprengten sie bis Horma.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 15<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften bez\u00fcglich der Speis- und Trankopfer als Beigabe zu den Brand- und Heilsopfern<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch zum Wohnsitz geben will,<br>3 und ihr dem HERRN ein Feueropfer darbringen wollt, ein Brandopfer oder ein Schlachtopfer, sei es, um ein besonderes Gel\u00fcbde zu erf\u00fcllen oder bei einer freiwilligen Gabe oder an euren Festen, um dem HERRN einen lieblichen Duft zu bereiten, von den Rindern oder vom Kleinvieh:<br>4 so soll der, welcher dem HERRN seine Opfergabe darbringt, zugleich auch als Speisopfer ein Zehntel Epha Feinmehl darbringen, das mit einem Viertel Hin \u00d6l gemengt ist;<br>5 und an Wein zum Trankopfer sollst du neben dem Brandopfer oder zu dem Schlachtopfer noch ein Viertel Hin f\u00fcr jedes Lamm herrichten.<br>6 F\u00fcr einen Widder dagegen sollst du als Speisopfer zwei Zehntel Epha Feinmehl, das mit einem Drittel Hin \u00d6l gemengt ist, herrichten<br>7 und an Wein zum Trankopfer ein Drittel Hin als lieblichen Duft f\u00fcr den HERRN darbringen.<br>8 Wenn du ferner ein junges Rind als Brandopfer oder als Schlachtopfer herrichten willst, um ein besonderes Gel\u00fcbde zu erf\u00fcllen oder als Heilsopfer f\u00fcr den HERRN,<br>9 so soll man neben dem jungen Rind noch drei Zehntel Epha Feinmehl, das mit einem halben Hin \u00d6l gemengt ist, als Speisopfer darbringen;<br>10 und an Wein sollst du als Trankopfer ein halbes Hin beim Feueropfer zu lieblichem Duft f\u00fcr den HERRN darbringen.<br>11 So soll es bei jedem Rind sowie bei jedem Widder und bei jedem Schaf- oder Ziegenlamm gehalten werden:<br>12 nach der Zahl (der Tiere), die ihr darbringt, sollt ihr bei jedem einzelnen St\u00fcck so verfahren.<br>13 Jeder Einheimische soll hierbei in dieser Weise verfahren, wenn er dem HERRN ein Feueropfer zu lieblichem Geruch darbringt;<br>14 und wenn sich ein Fremdling als Gast bei euch aufh\u00e4lt oder wenn sonst einmal jemand in eurer Mitte weilt und ein Feueropfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN herrichtet, so soll er ebenso verfahren, wie ihr es tut.<br>15 F\u00fcr die ganze Bev\u00f6lkerung gilt eine und dieselbe Satzung, f\u00fcr euch wie f\u00fcr den Fremdling, der sich als Gast bei euch aufh\u00e4lt; eine ewigg\u00fcltige Satzung soll es f\u00fcr euch von Geschlecht zu Geschlecht sein: vor dem HERRN soll der Fremdling ebenso dastehen wie ihr selbst.<br>16 Das gleiche Gesetz und das gleiche Recht soll f\u00fcr euch und f\u00fcr den Fremdling gelten, der sich als Gast bei euch aufh\u00e4lt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bestimmung \u00fcber die Erstlingskuchen<\/h3>\n\n\n\n<p>17 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>18 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn ihr in das Land kommt, in das ich euch bringen werde,<br>19 so sollt ihr, wenn ihr von dem Brotkorn des Landes e\u00dft, f\u00fcr den HERRN ein Hebeopfer abgeben.<br>20 Als Erstling eures Schrotmehls sollt ihr einen Kuchen als Hebeopfer abgeben; wie die Hebe von der Tenne, ebenso sollt ihr auch diese abgeben.<br>21 Von den Erstlingen eures Schrotmehls sollt ihr dem HERRN ein Hebeopfer abgeben in allen euren k\u00fcnftigen Geschlechtern.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorschriften bez\u00fcglich der S\u00fcndopfer f\u00fcr unwissentliche Verfehlungen; Uns\u00fchnbarkeit vors\u00e4tzlicher \u00dcbertretungen<\/h3>\n\n\n\n<p>22 \u00bbUnd wenn ihr euch unabsichtlich vergeht und irgendeines von diesen Geboten, die der HERR dem Mose aufgetragen hat, unbefolgt la\u00dft,<br>23 irgend etwas von dem, was der HERR euch durch Mose geboten hat seit dem Tage, wo der HERR euch Gebote gegeben hat, und weiterhin von Geschlecht zu Geschlecht,<br>24 so soll, wenn das Vergehen unabsichtlich von der Gemeinde in \u00dcbereilung begangen ist, die ganze Gemeinde einen jungen Stier als Brandopfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN samt dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und dem erforderlichen Trankopfer nach der vorgeschriebenen Weise herrichten, au\u00dferdem einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer.<br>25 Wenn der Priester so der ganzen Gemeinde der Israeliten S\u00fchne erwirkt hat, so wird ihnen Vergebung zuteil werden; denn es hat nur ein Versehen stattgefunden, und sie haben dem HERRN ihre Opfergabe in Gestalt eines Feueropfers, dazu auch ihr S\u00fcndopfer vor dem HERRN wegen ihres Versehens dargebracht.<br>26 So wird dann der ganzen Gemeinde der Israeliten sowie den Fremdlingen, die sich als G\u00e4ste bei ihnen aufhalten, Vergebung zuteil werden; denn es lag ein Versehen des ganzen Volkes vor.<br>27 Wenn sich aber ein einzelner unabsichtlich verfehlt, so soll er eine einj\u00e4hrige Ziege als S\u00fcndopfer darbringen.<br>28 Wenn dann der Priester einem solchen, der sich unvors\u00e4tzlich ein Vergehen gegen den HERRN hat zuschulden kommen lassen, S\u00fchne durch Vollziehung der S\u00fchnegebr\u00e4uche erwirkt hat, so wird ihm Vergebung zuteil werden.<br>29 F\u00fcr den Einheimischen unter den Israeliten und f\u00fcr den als Gast im Lande weilenden Fremdling soll die gleiche Bestimmung bei euch gelten, wenn sich jemand unvors\u00e4tzlich ein Vergehen zuschulden kommen l\u00e4\u00dft.<br>30 Wenn sich aber jemand vors\u00e4tzlich vergeht, mag es ein Einheimischer oder ein Fremdling sein, ein solcher gilt als Gottesl\u00e4sterer, und der Betreffende soll aus seinem Volk ausgerottet werden;<br>31 denn er hat das Wort des HERRN verachtet und sein Gebot \u00fcbertreten; ein solcher Mensch soll ohne Gnade ausgerottet werden: seine Schuld komme \u00fcber ihn!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bericht \u00fcber die Steinigung eines Sabbatsch\u00e4nders<\/h3>\n\n\n\n<p>32 Als die Israeliten sich in der W\u00fcste befanden, trafen sie einen Mann, der am Sabbattage Holz auflas.<br>33 Da brachten die, welche ihn beim Holzlesen angetroffen hatten, ihn zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde,<br>34 und man legte ihn in Gewahrsam; denn es lag noch keine Bestimmung dar\u00fcber vor, was mit ihm geschehen solle.<br>35 Da gebot der HERR dem Mose: \u00bbDer Mann soll unbedingt mit dem Tode bestraft werden: die ganze Gemeinde soll ihn au\u00dferhalb des Lagers steinigen!\u00ab<br>36 So f\u00fchrte ihn denn die ganze Gemeinde vor das Lager hinaus, und man warf ihn mit Steinen tot, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verordnung \u00fcber die an den Kleiderzipfeln anzubringenden Quasten<\/h3>\n\n\n\n<p>37 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>38 \u00bbGib den Israeliten die Weisung, da\u00df sie sich Quasten an die Zipfel ihrer Obergew\u00e4nder setzen, sie und ihre kommenden Geschlechter, und da\u00df sie an jeder Zipfelquaste eine Schnur von blauem Purpur anbringen.<br>39 Die Quasten sollen euch dann dazu dienen, da\u00df ihr bei ihrem Anblick aller Gebote des HERRN gedenkt, um nach ihnen zu tun und nicht von mir abzufallen nach den Gel\u00fcsten eures Herzens und eurer Augen, durch die ihr euch zum Treubruch verf\u00fchren la\u00dft.<br>40 Ihr sollt vielmehr aller meiner Gebote eingedenk bleiben und nach ihnen tun und so eurem Gott geheiligt sein:<br>41 ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus dem Land \u00c4gypten weggef\u00fchrt hat, um euer Gott zu sein, ich, der HERR, euer Gott!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 16<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Emp\u00f6rung Korahs und der Rubeniten<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Es emp\u00f6rte sich aber Korah, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kahaths, des Sohnes Levis, und mit ihm Dathan und Abiram, die S\u00f6hne Eliabs, des Sohnes Pallus, des Sohnes Rubens.<br>2 Diese emp\u00f6rten sich gegen Mose und mit ihnen zweihundertundf\u00fcnfzig Israeliten, welche Vorsteher der Gemeinde, aus der Gemeindeversammlung berufene und hochangesehene M\u00e4nner waren.<br>3 Sie rotteten sich also gegen Mose und Aaron zusammen und sagten zu ihnen: \u00bbIhr beansprucht f\u00fcr euch zu viel; denn die ganze Gemeinde, alle ohne Ausnahme sind heilig, weil der HERR in ihrer Mitte weilt: warum erhebt ihr euch da \u00fcber die Gemeinde des HERRN?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mose tritt der Rotte Korahs entgegen und k\u00fcndigt ihnen ein Gottesurteil am Heiligtum an<\/h3>\n\n\n\n<p>4 Als Mose das h\u00f6rte, warf er sich auf sein Angesicht nieder;<br>5 dann sagte er zu Korah und seinem ganzen Anhang: \u00bbMorgen, da wird der HERR kundtun, wer ihm angeh\u00f6rt und wer geweiht ist, so da\u00df er ihn zu sich nahen l\u00e4\u00dft; wen er sich dann erw\u00e4hlt, den wird er zu sich nahen lassen.<br>6 Tut folgendes: Nehmt euch R\u00e4ucherpfannen, du, Korah, und ihr, sein ganzer Anhang,<br>7 tut morgen Feuer hinein und legt vor dem HERRN R\u00e4ucherwerk darauf; wen dann der HERR erw\u00e4hlt, der soll als geweiht gelten! Damit gebt euch zufrieden, ihr S\u00f6hne Levis!\u00ab<br>8 Mose sagte dann weiter zu Korah: \u00bbH\u00f6rt doch, ihr S\u00f6hne Levis!<br>9 Gen\u00fcgt es euch nicht, da\u00df der Gott Israels euch aus der Gemeinde der Israeliten ausgesondert hat, um euch zu sich nahen zu lassen, damit ihr den Dienst an der Wohnung des HERRN verrichtet und im Dienst der Gemeinde dieses Amt verwaltet?<br>10 Dich und alle deine Br\u00fcder mit dir, die Leviten, hat er zu sich nahen lassen, und nun verlangt ihr auch noch die Priesterw\u00fcrde?<br>11 Somit rottet ihr euch gegen den HERRN zusammen, du und dein ganzer Anhang; denn was ist Aaron, da\u00df ihr gegen ihn murrt?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dathan und Abiram setzen der Aufforderung Moses Hohn entgegen; Moses Gebet zu Gott<\/h3>\n\n\n\n<p>12 Hierauf lie\u00df Mose Dathan und Abiram, die S\u00f6hne Eliabs, durch Boten rufen; aber sie lie\u00dfen sagen: \u00bbWir kommen nicht zu dir hinauf!<br>13 Ist es nicht genug, da\u00df du uns aus einem Lande, das von Milch und Honig \u00fcberflie\u00dft, hierher gef\u00fchrt hast, um uns in der W\u00fcste sterben zu lassen? Willst du dich gar noch zum Herrscher \u00fcber uns aufwerfen?<br>14 Du hast uns wahrlich nicht in ein Land gebracht, das von Milch und Honig \u00fcberflie\u00dft, und uns keine \u00c4cker und Weinberge zum Erbbesitz gegeben! Willst du etwa den Leuten hier Sand in die Augen streuen? Wir kommen nicht zu dir hinauf!\u00ab<br>15 Dar\u00fcber geriet Mose in heftigen Zorn und betete zum HERRN: \u00bbWende dich nicht zu ihrer Opfergabe! Keinem von ihnen habe ich auch nur einen Esel genommen und keinem von ihnen etwas zuleide getan!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mose ladet Korah und seine Genossen zur Opfervollziehung vor; Gottes Herrlichkeitserscheinung; F\u00fcrbitte Moses<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Hierauf sagte Mose zu Korah: \u00bbDu und dein ganzer Anhang, ihr m\u00f6gt morgen vor dem HERRN erscheinen, du und sie und auch Aaron.<br>17 Nehmt dann ein jeder seine R\u00e4ucherpfanne und legt R\u00e4ucherwerk darauf; dann bringe ein jeder seine R\u00e4ucherpfanne vor den HERRN, zweihundertundf\u00fcnfzig R\u00e4ucherpfannen, auch du und Aaron, ein jeder seine R\u00e4ucherpfanne!\u00ab<br>18 So nahmen sie denn ein jeder seine R\u00e4ucherpfanne, taten feurige Kohlen hinein und legten R\u00e4ucherwerk darauf; dann traten sie an den Eingang des Offenbarungszeltes, auch Mose und Aaron.<br>19 Korah hatte aber die ganze Gemeinde am Eingang des Offenbarungszeltes gegen sie versammelt. Da erschien der ganzen Gemeinde die Herrlichkeit des HERRN;<br>20 und der HERR gab dem Mose und Aaron folgende Weisung:<br>21 \u00bbSondert euch von dieser Gemeinde ab: ich will sie in einem Augenblick vertilgen!\u00ab<br>22 Da warfen sie sich (beide) auf ihr Angesicht nieder und beteten: \u00bbO Gott, du Herr \u00fcber Leben und Tod alles Fleisches! Willst du denn, wenn ein einzelner Mann ges\u00fcndigt hat, der ganzen Gemeinde z\u00fcrnen?\u00ab<br>23 Da gebot der HERR dem Mose:<br>24 \u00bbBefiehl der Gemeinde, sich aus der Umgebung der Wohnung Korahs, Dathans und Abirams zu entfernen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mose bei Dathan und Abiram; das Gottesgericht an ihnen sowie an den 250 Genossen Korahs<\/h3>\n\n\n\n<p>25 Nun erhob sich Mose und begab sich zu Dathan und Abiram, und es folgten ihm die \u00c4ltesten der Israeliten.<br>26 Dann gab er der Gemeinde die Weisung: \u00bbEntfernt euch ja von den Zelten dieser gottlosen M\u00e4nner und r\u00fchrt nichts von dem an, was ihnen geh\u00f6rt, damit ihr nicht auch hinweggerafft werdet um all ihrer S\u00fcnden willen!\u00ab<br>27 Da entfernten sie sich aus der Umgebung der Wohnung Korahs, Dathans und Abirams. Dathan und Abiram aber waren herausgetreten und standen mit ihren Frauen und ihren gro\u00dfen und kleinen Kindern im Eingang ihrer Zelte.<br>28 Da sagte Mose: \u00bbDaran sollt ihr erkennen, da\u00df der HERR es ist, der mich gesandt hat, um alle diese Taten zu vollbringen, und da\u00df ich nicht nach eigenem Ermessen gehandelt habe:<br>29 wenn diese hier so sterben, wie alle anderen Menschen sterben, und von dem gew\u00f6hnlichen Schicksal der Menschen betroffen werden, dann hat der HERR mich nicht gesandt;<br>30 wenn aber der HERR etwas noch nie Vorgekommenes geschehen l\u00e4\u00dft und der Erdboden seinen Mund auftut und sie mit allem, was ihnen geh\u00f6rt, verschlingt, so da\u00df sie lebendig in das Totenreich hinabfahren, so werdet ihr daran erkennen, da\u00df diese M\u00e4nner Ver\u00e4chter des HERRN gewesen sind!\u00ab<br>31 Kaum hatte er diese Worte zu Ende gesprochen, da spaltete sich der Erdboden unter ihren F\u00fc\u00dfen,<br>32 und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang sie samt ihren Familien sowie alle Anh\u00e4nger Korahs mit ihrer gesamten Habe:<br>33 lebend fuhren sie mit allem, was sie besa\u00dfen, in das Totenreich hinab, die Erde schlo\u00df sich \u00fcber ihnen, und sie waren aus der Mitte der Gemeinde verschwunden.<br>34 Alle Israeliten aber, die rings um sie her standen, flohen bei ihrem Geschrei; denn sie dachten, die Erde w\u00fcrde auch sie verschlingen.<br>35 Und es ging Feuer vom HERRN aus und verzehrte die zweihundertundf\u00fcnfzig M\u00e4nner, die das R\u00e4ucherwerk dargebracht hatten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 17<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Verwendung der 250 R\u00e4ucherpfannen Korahs und seiner Genossen zum \u00dcberzug f\u00fcr den Opferaltar<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbBefiehl Eleasar, dem Sohne des Priesters Aaron, er solle die R\u00e4ucherpfannen von der Brandst\u00e4tte aufheben und die feurigen Kohlen in einiger Entfernung von hier umherstreuen;<br>3 denn dem Heiligtum sind die R\u00e4ucherpfannen dieser M\u00e4nner verfallen, die durch ihre S\u00fcnde ihr Leben verwirkt haben. Man mache daraus breitgeh\u00e4mmerte Bleche zu einem \u00dcberzug f\u00fcr den Altar; denn da sie die Pfannen vor den HERRN gebracht haben, sind sie dem Heiligtum verfallen und sollen nun ein Wahrzeichen f\u00fcr die Israeliten bleiben.\u00ab<br>4 Da nahm der Priester Eleasar die kupfernen R\u00e4ucherpfannen, welche die vom Feuer Get\u00f6teten vor den HERRN gebracht hatten, und man h\u00e4mmerte sie breit zu einem \u00dcberzug f\u00fcr den Altar.<br>5 So bildeten sie denn ein Erinnerungszeichen f\u00fcr die Israeliten, damit kein Unbefugter, der nicht zu den Nachkommen Aarons geh\u00f6rt, herantrete, um R\u00e4ucherwerk vor dem HERRN zu verbrennen, und damit es ihm nicht ergehe wie Korah und seiner Rotte, wie der HERR es ihm durch Mose hatte ank\u00fcndigen lassen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bestrafung der \u00fcber den Untergang der Aufr\u00fchrer murrenden Gemeinde; die durch Mose und Aaron bewirkte S\u00fchne<\/h3>\n\n\n\n<p>6 Am folgenden Tage aber murrte die ganze Gemeinde der Israeliten gegen Mose und Aaron; sie riefen: \u00bbIhr habt das Volk des HERRN umgebracht!\u00ab<br>7 Als sich nun die Gemeinde gegen Mose und Aaron zusammenrottete, wandten (diese) sich dem Offenbarungszelt zu, und siehe: die Wolke bedeckte es, und die Herrlichkeit des HERRN wurde sichtbar.<br>8 Als dann Mose und Aaron vor das Offenbarungszelt getreten waren,<br>9 gebot der HERR dem Mose:<br>10 \u00bbEntfernt euch aus der Mitte dieser Gemeinde: ich will sie in einem Augenblick vernichten!\u00ab Da warfen sie sich auf ihr Angesicht nieder,<br>11 und Mose rief dem Aaron zu: \u00bbNimm die R\u00e4ucherpfanne, tu feurige Kohlen vom Altar hinein und leg R\u00e4ucherwerk darauf! trage es dann eilends unter die Gemeinde und erwirke ihnen dadurch S\u00fchne! Denn das Zorngericht ist bereits vom HERRN ausgegangen, und das Sterben hat schon begonnen!\u00ab<br>12 Da nahm Aaron (die R\u00e4ucherpfanne), wie Mose ihm befohlen hatte, und lief mitten in die Volksmenge hinein, wo das Sterben beim Volk wirklich schon begonnen hatte. Dann legte er R\u00e4ucherwerk auf und erwirkte dem Volk dadurch S\u00fchne;<br>13 denn als er mitten zwischen den Toten und den Lebenden dastand, wurde dem Sterben Einhalt getan.<br>14 Es belief sich aber die Zahl derer, die durch das Sterben ums Leben gekommen waren, auf 14700, abgesehen von denen, die um Korahs willen ihr Leben verloren hatten.<br>15 Hierauf kehrte Aaron zu Mose an den Eingang des Offenbarungszeltes zur\u00fcck, als das Sterben ein Ende genommen hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erweis des Priesterrechts Aarons durch das wunderbare Sprossen seines Stabes<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Darauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>17 \u00bbRede mit den Israeliten und la\u00df dir von ihnen je einen Stab f\u00fcr jeden Stamm geben, von allen ihren F\u00fcrsten Stamm f\u00fcr Stamm, zw\u00f6lf St\u00e4be. Schreibe auf jeden Stab den Namen des betreffenden F\u00fcrsten;<br>18 auf den Stab Levis aber schreibe den Namen Aarons; denn ein Stab soll f\u00fcr jedes Haupt ihrer St\u00e4mme sein.<br>19 Dann lege sie im Offenbarungszelt vor der Gesetzeslade nieder, da, wo ich mich euch zu offenbaren pflege.<br>20 Da soll dann der Stab des Mannes, den ich mir erw\u00e4hle, gr\u00fcnen, und ich will so dem Murren der Israeliten, das sie gegen euch erheben, ein Ende machen [damit es mich nicht nochmals bel\u00e4stigt].\u00ab<br>21 Als nun Mose dies den Israeliten mitgeteilt hatte, \u00fcbergaben ihm alle ihre F\u00fcrsten, Stamm f\u00fcr Stamm, je einen Stab f\u00fcr jeden F\u00fcrsten, (im ganzen) zw\u00f6lf St\u00e4be; auch der Stab Aarons war unter ihren St\u00e4ben.<br>22 Darauf legte Mose die St\u00e4be vor dem HERRN im Offenbarungszelt nieder.<br>23 Als nun Mose am folgenden Tage in das Offenbarungszelt hineinging, siehe, da hatte der Stab Aarons, der dem Stamme Levi angeh\u00f6rte, gespro\u00dft, und zwar hatte er Schosse getrieben und Bl\u00fcten hervorgebracht und trug reife Mandeln.<br>24 Mose holte nun alle St\u00e4be aus dem Heiligtum des HERRN heraus und legte sie allen Israeliten vor; diese besahen sie und nahmen ein jeder seinen Stab zur\u00fcck.<br>25 Der HERR aber gebot dem Mose: \u00bbBringe den Stab Aarons wieder vor die Gesetzeslade zur\u00fcck; er soll dort als ein Mahnzeichen f\u00fcr die Widerspenstigen aufbewahrt werden, damit du ihrem Murren gegen mich ein Ende machst und sie nicht zu sterben brauchen.\u00ab<br>26 Mose tat es; wie der HERR ihm geboten hatte, so tat er.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Angst des Volkes vor dem unter ihnen befindlichen Heiligtum<\/h3>\n\n\n\n<p>27 Die Israeliten aber sagten zu Mose: \u00bbWehe! Wir kommen um, wir sind verloren, alle sind wir verloren!<br>28 Wer irgend der Wohnung des HERRN nahe kommt, mu\u00df sterben! Sollen wir denn rettungslos ums Leben kommen?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 18<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Allgemeine Verordnungen \u00fcber die Pflichten der Priester und ihrer Gehilfen, der Leviten<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Der HERR sagte dann zu Aaron: \u00bbDu und deine S\u00f6hne und das Haus deines Vaters mit dir, ihr sollt die Verfehlungen am Heiligtum auf euch nehmen; und du und deine S\u00f6hne mit dir, ihr habt die Verfehlungen an eurem Priesteramt zu tragen.<br>2 Aber auch deine Br\u00fcder, den Stamm Levi, deinen v\u00e4terlichen Stamm, la\u00df mit dir herantreten: sie sollen sich dir anschlie\u00dfen und dir behilflich sein, w\u00e4hrend du und deine S\u00f6hne mit dir den Dienst vor dem Offenbarungszelt verrichtet.<br>3 Und zwar sollen sie das besorgen, was zu deiner Bedienung und zur Bedienung des ganzen Zeltes erforderlich ist; nur an die heiligen Ger\u00e4te und an den Altar d\u00fcrfen sie nicht herantreten, sonst m\u00fc\u00dft sowohl ihr als auch sie sterben.<br>4 Sie sollen sich also dir anschlie\u00dfen und den Dienst am Offenbarungszelt in seinem ganzen Umfang besorgen, und kein Unbefugter darf sich neben euch daran beteiligen.<br>5 Ihr aber sollt den Dienst im Heiligtum und den Dienst am Altar verrichten, damit nicht nochmals ein Strafgericht \u00fcber die Israeliten ergeht.<br>6 Bedenkt wohl: ich selbst habe eure Br\u00fcder, die Leviten, aus der Mitte der Israeliten als ein Geschenk f\u00fcr euch herausgenommen, als solche, die dem HERRN zu eigen gegeben sind, um den Dienst am Offenbarungszelt zu verrichten.<br>7 Du aber und deine S\u00f6hne mit dir, ihr habt eures Priesteramts zu warten bez\u00fcglich aller Gesch\u00e4fte, die den Altar betreffen, und bez\u00fcglich aller Verrichtungen drinnen hinter dem Vorhange und sollt so den Dienst versehen; als einen geschenkten Dienst \u00fcberweise ich euch das Priestertum; der Unbefugte aber, der es aus\u00fcbt, soll den Tod erleiden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Eink\u00fcnfte der Priester<\/h3>\n\n\n\n<p>8 Weiter sagte der HERR zu Aaron: \u00bbIch selbst \u00fcberweise dir hiermit das, was von meinen Hebeopfern (nicht verbrannt wird, sondern) den Abhub bildet: von allen heiligen Gaben der Israeliten verleihe ich sie dir und deinen S\u00f6hnen als Anteil, als eine ewige Geb\u00fchr.<br>9 Folgendes soll von den hochheiligen Gaben, soweit sie nicht verbrannt werden, dir zustehen: alles, was von ihnen dargebracht wird an Speisopfern sowie an S\u00fcndopfern und an Schuldopfern, die sie mir als Ersatz f\u00fcr Veruntreuungen darbringen; diese (Opfergaben) sollen dir und deinen S\u00f6hnen als etwas Hochheiliges zustehen.<br>10 An einer hochheiligen St\u00e4tte sollst du sie verzehren; jede m\u00e4nnliche Person darf davon essen; als heilig sollen sie dir gelten.<br>11 Auch folgendes soll dir als Hebe von ihren Gaben zustehen: alle Webeopfer der Israeliten; dir und deinen S\u00f6hnen und T\u00f6chtern mit dir weise ich sie als eine ewige Geb\u00fchr zu: wer rein ist in deinem Hause, darf davon essen.<br>12 Alles Beste vom \u00d6l und alles Beste vom Most und vom Getreide, ihre Erstlingsgaben, die sie dem HERRN weihen, das weise ich dir zu:<br>13 die Erstlinge von allen Fr\u00fcchten, die in ihrem Lande wachsen und die sie dem HERRN darbringen, sollen dir geh\u00f6ren: wer rein ist in deinem Hause, darf davon essen.<br>14 Alles, was in Israel mit dem Bann belegt worden ist, soll dir geh\u00f6ren.<br>15 Alles Erstgeborene von allem Fleisch, das man dem HERRN darzubringen hat, vom Menschen wie vom Vieh, soll dir geh\u00f6ren; jedoch sollst du die Erstgeburten der Menschen unbedingt l\u00f6sen lassen, und auch die Erstgeburten der unreinen Tiere sollst du l\u00f6sen lassen.<br>16 Was aber die L\u00f6sung (einer menschlichen Erstgeburt) betrifft, so sollst du sie im Alter von einem Monat an l\u00f6sen lassen, und zwar nach deiner Sch\u00e4tzung, f\u00fcr einen Betrag von f\u00fcnf Schekeln Silber nach dem Schekel des Heiligtums, der zwanzig Gera betr\u00e4gt.<br>17 Jedoch das Erstgeborene eines Rindes oder das Erstgeborene eines Schafes oder einer Ziege darfst du nicht l\u00f6sen lassen, sie sind heilig; ihr Blut sollst du an den Altar sprengen und ihr Fett als Feueropfer zum lieblichen Geruch f\u00fcr den HERRN in Rauch aufgehen lassen;<br>18 ihr Fleisch aber soll dir geh\u00f6ren: wie die Webebrust und wie die rechte Keule soll es dir geh\u00f6ren.<br>19 Alle Hebeopfer von heiligen Gaben, welche die Israeliten dem HERRN von ihrem Besitz darbringen, \u00fcberweise ich dir und deinen S\u00f6hnen und T\u00f6chtern bei dir als ewige Geb\u00fchr: das soll ein ewiger Salzbund vor dem HERRN f\u00fcr dich und deine Nachkommen bei dir sein!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zuweisung des Zehnten an die Leviten bei Versagung von Landbesitz<\/h3>\n\n\n\n<p>20 Weiter sagte der HERR zu Aaron: \u00bbIn ihrem Lande sollst du keinen Erbbesitz haben und keinen Teil des Landes unter ihnen besitzen: ich bin dein Anteil und dein Erbbesitz inmitten der Israeliten!<br>21 (Als Entgelt) aber \u00fcberweise ich hiermit den Leviten alle Zehnten in Israel zum Erbbesitz f\u00fcr ihren Dienst, den sie zu verrichten haben, f\u00fcr den Dienst am Offenbarungszelte.<br>22 Die Israeliten n\u00e4mlich d\u00fcrfen k\u00fcnftighin am Offenbarungszelt nicht mehr t\u00e4tig sein, weil sie sonst S\u00fcnde auf sich laden w\u00fcrden und sterben m\u00fc\u00dften.<br>23 Vielmehr sollen die Leviten den Dienst am Offenbarungszelt verrichten, und sie sollen f\u00fcr etwaige Verfehlungen verantwortlich sein: diese Bestimmung hat ewige Geltung f\u00fcr eure k\u00fcnftigen Geschlechter. Aber einen Erbbesitz sollen sie inmitten der Israeliten nicht haben;<br>24 denn den Zehnten, den die Israeliten als Hebeopfer an den HERRN abgeben, habe ich den Leviten als Erbbesitz \u00fcberwiesen; darum habe ich in bezug auf sie verordnet, da\u00df sie keinen Erbbesitz inmitten der Israeliten zu eigen haben sollen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Abgabe des Zehnten von den Eink\u00fcnften der Leviten an die Priester<\/h3>\n\n\n\n<p>25 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>26 \u00bbTeile den Leviten folgende Verordnungen mit: Wenn ihr von den Israeliten den Zehnten in Empfang nehmt, den ich euch von ihnen als euren Erbbesitz zugewiesen habe, so sollt ihr davon ein Hebeopfer f\u00fcr den HERRN abgeben, n\u00e4mlich den Zehnten vom Zehnten.<br>27 Dann soll dies euer Hebeopfer euch so angerechnet werden, wie (wenn die anderen Israeliten) das Getreide von der Tenne und die F\u00fclle von der Kelter (abgeben).<br>28 Ebenso sollt auch ihr ein Hebeopfer f\u00fcr den HERRN von allen euren Zehnten abgeben, die ihr von den Israeliten in Empfang nehmt, und sollt davon das Hebeopfer, das dem HERRN geb\u00fchrt, an den Priester Aaron abf\u00fchren.<br>29 Von allen Gaben, die euch zufallen, sollt ihr ein unverk\u00fcrztes Hebeopfer f\u00fcr den HERRN abgeben, und zwar von allem Besten davon, als die davon zu entrichtende heilige Geb\u00fchr.<br>30 Sage also zu ihnen: \u203aWenn ihr das Beste davon abgebt, so soll (das \u00fcbrige) euch, den Leviten, so angerechnet werden wie (den anderen Israeliten) der Ertrag der Tenne und wie der Ertrag der Kelter,<br>31 so da\u00df ihr es an jedem beliebigen Ort verzehren d\u00fcrft, ihr und eure Familie; denn es ist euer Lohn f\u00fcr euren Dienst am Offenbarungszelt.\u2039<br>32 Wenn ihr also das Beste davon abgebt, so werdet ihr seinetwegen keine S\u00fcnde auf euch laden und werdet die heiligen Gaben der Israeliten nicht entweihen und darum auch nicht sterben m\u00fcssen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 19<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Der HERR sagte dann weiter zu Mose und Aaron folgendes:<br>2 \u00bbDies ist die Gesetzesbestimmung, die der HERR erlassen hat durch die Verordnung: Sage den Israeliten, sie sollen dir eine fehlerlose, r\u00f6tliche Kuh bringen, die kein Gebrechen an sich hat und auf die noch kein Joch gekommen ist.<br>3 Die sollt ihr dem Priester Eleasar \u00fcbergeben, und man soll sie dann vor das Lager hinausf\u00fchren und sie vor seinen Augen schlachten.<br>4 Hierauf nehme der Priester Eleasar mit seinem Finger etwas von ihrem Blut und sprenge siebenmal von ihrem Blut in der Richtung nach der Vorderseite des Offenbarungszeltes hin.<br>5 Dann verbrenne man die Kuh vor seinen Augen: alles, ihre Haut, ihr Fleisch und ihr Blut samt dem Inhalt ihrer Eingeweide soll man verbrennen.<br>6 Hierauf nehme der Priester Zedernholz, Ysop und Karmesinwolle und werfe es mitten in das Feuer, in welchem die Kuh verbrannt wird.<br>7 Dann wasche der Priester seine Kleider und nehme ein Wasserbad; hierauf darf er wieder ins Lager kommen, bleibt jedoch bis zum Abend unrein.<br>8 Auch derjenige, welcher die Kuh verbrannt hat, mu\u00df seine Kleider im Wasser waschen und ein Wasserbad nehmen und bleibt bis zum Abend unrein.<br>9 Dann soll ein Mann, der rein ist, die Asche der Kuh sammeln und sie au\u00dferhalb des Lagers an einen reinen Platz hinsch\u00fctten, damit sie dort f\u00fcr die Gemeinde der Israeliten zur Herstellung von Reinigungswasser aufbewahrt werde: es ist ein Ents\u00fcndigungsmittel.<br>10 Auch der Mann, welcher die Asche der Kuh gesammelt hat, mu\u00df seine Kleider waschen und ist dann noch bis zum Abend unrein. Es soll dann aber f\u00fcr die Israeliten und f\u00fcr die Fremdlinge, die sich als G\u00e4ste unter ihnen aufhalten, folgende Vorschrift ewige Geltung haben:<br>11 Wer einen Toten, irgendeine Menschenleiche, ber\u00fchrt, soll sieben Tage lang unrein sein.<br>12 Ein solcher Mensch soll sich damit am dritten und am siebten Tage ents\u00fcndigen, dann ist er wieder rein; wenn er sich aber am dritten und am siebten Tage nicht ents\u00fcndigt, so wird er nicht rein.<br>13 Wer einen Toten, die Leiche irgendeines gestorbenen Menschen, ber\u00fchrt und sich danach nicht ents\u00fcndigt, der hat die Wohnung des HERRN verunreinigt, und ein solcher Mensch soll aus Israel ausgerottet werden. Weil er nicht mit Reinigungswasser besprengt worden ist, bleibt er unrein: seine Unreinheit bleibt an ihm haften.\u00ab<br>14 \u00bbFolgende Bestimmung gilt, wenn jemand in einem Zelte stirbt: Jeder, der in das Zelt hineingeht, und jeder, der sich im Zelte befindet, ist sieben Tage lang unrein;<br>15 auch jedes offene Gef\u00e4\u00df, auf dem sich kein festschlie\u00dfender Deckel befindet, ist unrein.<br>16 Ebenso soll jeder, der auf freiem Feld einen mit dem Schwert Erschlagenen oder sonst einen Toten oder menschliche Gebeine oder ein Grab anr\u00fchrt, sieben Tage lang unrein sein.<br>17 F\u00fcr einen so unrein Gewordenen nehme man etwas von der Asche des zur Ents\u00fcndigung verbrannten Opfertieres und gie\u00dfe lebendiges Wasser in ein Gef\u00e4\u00df dar\u00fcber.<br>18 Dann nehme ein reiner Mann einen Ysopb\u00fcschel, tauche ihn in das Wasser und besprenge damit das Zelt samt allen Ger\u00e4ten und die darin befindlichen Personen sowie den, der mit Totengebeinen oder einem Erschlagenen oder einem Toten oder einem Grabe in Ber\u00fchrung gekommen ist.<br>19 Und zwar soll der Reine den Unreinen am dritten und am siebten Tage besprengen und ihn so am siebten Tage ents\u00fcndigen. Alsdann soll der Betreffende seine Kleider waschen und ein Wasserbad nehmen, dann wird er am Abend wieder rein sein.<br>20 Wenn aber jemand unrein wird und sich nicht ents\u00fcndigt, so soll ein solcher Mensch aus der Gemeinde ausgerottet werden; denn er hat das Heiligtum des HERRN verunreinigt und ist nicht mit dem Reinigungswasser besprengt worden: er ist unrein.<br>21 Diese Verordnung soll bei euch ewige Geltung haben. Und auch der, welcher die Besprengung mit dem Reinigungswasser vorgenommen hat, mu\u00df seine Kleider waschen, und wer das Reinigungswasser ber\u00fchrt, soll bis zum Abend unrein sein.<br>22 Auch alles, was der Unreine anr\u00fchrt, wird unrein, und ebenso wird jeder, der ihn ber\u00fchrt, bis zum Abend unrein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 20<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf gelangte die ganze Gemeinde der Israeliten in die W\u00fcste Zin im ersten Monat (des vierzigsten Jahres), und das Volk lie\u00df sich in Kades nieder. Dort starb Mirjam und wurde dort begraben.<br>2 Weil aber die Gemeinde kein Wasser hatte, rottete sie sich gegen Mose und Aaron zusammen;<br>3 und das Volk haderte mit Mose und rief laut aus: \u00bbAch, w\u00e4ren wir doch auch umgekommen, als unsere Br\u00fcder vor dem HERRN umkamen!<br>4 Warum habt ihr nur die Gemeinde des HERRN in diese W\u00fcste gef\u00fchrt, da\u00df wir hier mit unserem Vieh sterben m\u00fcssen!<br>5 Und warum habt ihr uns aus \u00c4gypten hierher gebracht und uns in diese traurige Gegend gef\u00fchrt, an einen Ort, wo man nicht s\u00e4en kann und wo kein Feigenbaum, kein Weinstock und kein Granatbaum zu finden ist und wo es nicht einmal Trinkwasser gibt!\u00ab<br>6 Da gingen Mose und Aaron aus der Versammlung weg an den Eingang des Offenbarungszeltes und warfen sich auf ihr Angesicht nieder; da erschien ihnen die Herrlichkeit des HERRN.<br>7 Und der HERR gebot dem Mose folgendes: \u00bbNimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron; redet dann den Felsen vor ihren Augen an, da\u00df er sein Wasser hergeben solle,<br>8 so wirst du Wasser f\u00fcr sie aus dem Felsen hervorflie\u00dfen lassen und so der Gemeinde und ihrem Vieh Trinkwasser verschaffen.\u00ab<br>9 Da holte Mose den Stab vor dem HERRN weg, wie der HERR ihm geboten hatte.<br>10 Darauf lie\u00dfen Mose und Aaron die Gemeinde vor dem Felsen zusammenkommen, und er sagte zu ihnen: \u00bbH\u00f6rt doch, ihr Widerspenstigen! K\u00f6nnen wir wohl Wasser f\u00fcr euch aus diesem Felsen hervorflie\u00dfen lassen?\u00ab<br>11 Als Mose dann seine Hand erhoben und zweimal mit seinem Stabe an den Felsen geschlagen hatte, da str\u00f6mte Wasser in F\u00fclle heraus, so da\u00df die Gemeinde und ihr Vieh zu trinken hatten.<br>12 Der HERR aber sagte zu Mose und Aaron: \u00bbZur Strafe daf\u00fcr, da\u00df ihr mir kein Vertrauen geschenkt und mir nicht als dem Heiligen die Ehre vor den Augen der Israeliten gegeben habt, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ich f\u00fcr sie bestimmt habe!\u00ab<br>13 Das ist das Haderwasser (von Kades), wo die Israeliten mit dem HERRN gehadert haben und er sich an ihnen als der Heilige erwies.<br>14 Von Kades aus sandte Mose dann Boten an den K\u00f6nig der Edomiter: \u00bbSo lassen dir deine Br\u00fcder, die Israeliten, sagen: Du kennst selbst alle Leiden, die uns betroffen haben,<br>15 wie unsere V\u00e4ter nach \u00c4gypten hinabgezogen sind und wir lange Zeit in \u00c4gypten gewohnt haben. Als dann die \u00c4gypter uns und unsere V\u00e4ter mi\u00dfhandelten,<br>16 haben wir zum HERRN um Hilfe geschrien, und er hat unser Flehen geh\u00f6rt und einen Engel gesandt, der uns aus \u00c4gypten hinausgef\u00fchrt hat. Jetzt befinden wir uns nun in Kades, einer Stadt an der Grenze deines Gebietes.<br>17 Gestatte uns doch den Durchzug durch dein Land! Wir wollen nicht durch die \u00c4cker und durch die Weinberge ziehen, auch kein Wasser aus den Brunnen trinken; nein, auf der K\u00f6nigsstra\u00dfe wollen wir ziehen, ohne nach rechts und nach links abzubiegen, bis wir dein Gebiet durchzogen haben.\u00ab<br>18 Aber der Edomiter antwortete ihm: \u00bbDu darfst nicht durch mein Land ziehen, sonst trete ich dir mit bewaffneter Hand entgegen.\u00ab<br>19 Darauf lie\u00dfen ihm die Israeliten sagen: \u00bbAuf der Landstra\u00dfe wollen wir ziehen, und wenn wir von deinem Wasser trinken, ich und meine Herden, so will ich den vollen Preis daf\u00fcr bezahlen; ich will nur \u2013 das ist die ganze Sache \u2013 zu Fu\u00df hindurchziehen.\u00ab<br>20 Doch er antwortete: \u00bbNein, du darfst nicht hindurchziehen!\u00ab Zugleich zogen die Edomiter ihm mit zahlreichem Kriegsvolk und mit bewaffneter Hand entgegen.<br>21 Da die Edomiter also den Israeliten den Durchzug durch ihr Gebiet nicht gestatten wollten, mu\u00dften die Israeliten seitw\u00e4rts von ihnen abbiegen.<br>22 So brachen sie denn von Kades auf, und die Israeliten, die ganze Gemeinde, kamen an den Berg Hor.<br>23 Da sagte der HERR zu Mose und zu Aaron am Berge Hor, an der Grenze des Edomiterlandes:<br>24 \u00bbAaron soll jetzt zu seinen Volksgenossen versammelt werden; denn er soll nicht in das Land kommen, das ich f\u00fcr die Israeliten bestimmt habe, weil ihr beim Haderwasser meinem Gebot nicht nachgekommen seid.<br>25 Nimm Aaron und seinen Sohn Eleasar und la\u00df sie auf den Berg Hor hinaufsteigen;<br>26 la\u00df dort Aaron seine Gew\u00e4nder ausziehen und lege sie seinem Sohne Eleasar an; denn Aaron soll (zu seinen Volksgenossen) versammelt werden und dort sterben.\u00ab<br>27 Mose tat, wie der HERR ihm geboten hatte, und sie stiegen vor den Augen der ganzen Gemeinde auf den Berg Hor hinauf.<br>28 Dort lie\u00df Mose den Aaron seine Gew\u00e4nder ausziehen und legte sie dessen Sohne Eleasar an; darauf starb Aaron dort auf dem Gipfel des Berges; Mose aber und Eleasar stiegen wieder vom Berge hinab.<br>29 Als nun die ganze Gemeinde erfuhr, da\u00df Aaron gestorben sei, trauerte das ganze Haus Israel um Aaron drei\u00dfig Tage lang.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 21<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sieg und Vollstreckung des Bannes<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als nun der kanaan\u00e4ische K\u00f6nig von Arad, der im S\u00fcdland wohnte, die Kunde erhielt, da\u00df die Israeliten auf dem Wege von Atharim heranz\u00f6gen, griff er die Israeliten an und nahm einige von ihnen gefangen.<br>2 Da legten die Israeliten ein Gel\u00fcbde vor dem HERRN ab und versprachen: \u00bbWenn du dieses Volk in unsere Gewalt gibst, so wollen wir an ihren Ortschaften den Bann vollstrecken.\u00ab<br>3 Da erh\u00f6rte der HERR die Bitte der Israeliten und gab ihnen die Kanaan\u00e4er preis. Man vollstreckte dann an ihnen und ihren Ortschaften den Bann und nannte die St\u00e4tte seitdem Horma.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Murren des Volkes; die Giftschlangen und die eherne Schlange<\/h3>\n\n\n\n<p>4 Dann brachen sie vom Berge Hor auf in der Richtung nach dem Schilfmeer, um das Land der Edomiter zu umgehen. Unterwegs aber wurde das Volk mi\u00dfmutig<br>5 und erhob Anklage gegen Gott und gegen Mose: \u00bbWarum habt ihr uns aus \u00c4gypten hierher gef\u00fchrt? Um uns in der W\u00fcste sterben zu lassen? Es gibt hier ja weder Brot noch Wasser, und uns ekelt vor diesem erb\u00e4rmlichen Brotzeug!\u00ab<br>6 Da sandte der HERR feurige Schlangen unter das Volk; die bissen die Leute, so da\u00df zahlreiche Israeliten starben.<br>7 Da kam das Volk zu Mose und bekannte: \u00bbWir haben ges\u00fcndigt, da\u00df wir Anklagen gegen den HERRN und gegen dich erhoben haben; lege F\u00fcrbitte beim HERRN ein, da\u00df er uns von den Schlangen befreie!\u00ab Als Mose nun F\u00fcrbitte f\u00fcr das Volk einlegte,<br>8 sagte der HERR zu ihm: \u00bbFertige dir ein Schlangenbild an und befestige es an einer Stange; wer dann gebissen ist und es anschaut, soll am Leben bleiben.\u00ab<br>9 Da fertigte Mose eine eherne Schlange an und befestigte sie oben an einer Stange. Wenn nun eine Schlange jemanden gebissen hatte und er auf die eherne Schlange hinschaute, so blieb er am Leben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Zug bis an den Arnon und bis in die Steppen der Moabiter; das Brunnenlied<\/h3>\n\n\n\n<p>10 Darauf zogen die Israeliten weiter und lagerten bei Oboth.<br>11 Dann zogen sie von Oboth weiter und lagerten bei Ijje-Abarim in der W\u00fcste, die vor dem Lande der Moabiter nach Osten liegt.<br>12 Von dort zogen sie weiter und lagerten im Bachtal Sered.<br>13 Von dort zogen sie weiter und lagerten jenseits des Arnon, [der in der W\u00fcste ist,] der im Lande der Amoriter entspringt; der Arnon bildet n\u00e4mlich die Grenze Moabs zwischen den Moabitern und Amoritern.<br>14 Daher hei\u00dft es im Buch der Kriege des HERRN: \u00bbWaheb in Supha, dazu die Bacht\u00e4ler des Arnon<br>15 und den Abhang der Bacht\u00e4ler, der bis in die Gegend von Ar reicht und sich an die Grenze von Moab anlehnt.\u00ab<br>16 Von dort (zogen sie) dann nach Beer; das ist der Brunnen, den der HERR meinte, als er zu Mose sagte: \u00bbVersammle das Volk, damit ich ihm Wasser gebe.\u00ab<br>17 Damals sangen die Israeliten folgendes Lied: \u00bbQuill empor, o Brunnen! Singt ihm zu:<br>18 \u203aO Brunnen, den F\u00fcrsten gegraben, den die Edlen des Volks erschlossen haben mit dem Zepter, mit ihren St\u00e4ben!\u2039\u00ab Aus der W\u00fcste (zogen sie) dann nach Matthana,<br>19 von Matthana nach Nahaliel, von Nahaliel nach Bamoth,<br>20 von Bamoth in das Tal, das in der moabitischen Ebene liegt an der H\u00f6he des Pisga, der auf die weite Ein\u00f6de hinabblickt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Besiegung des Amoriterk\u00f6nigs Sihon und Eroberung seines Landes; Triumphlied der Israeliten<\/h3>\n\n\n\n<p>21 Darauf sandten die Israeliten Boten zu Sihon, dem K\u00f6nig der Amoriter, und lie\u00dfen ihm sagen:<br>22 \u00bbGestatte uns den Durchzug durch dein Land! Wir wollen nicht auf die \u00c4cker und in die Weinberge abbiegen, auch kein Wasser aus den Brunnen trinken; nein, wir wollen auf der K\u00f6nigsstra\u00dfe ziehen, bis wir dein Gebiet durchzogen haben.\u00ab<br>23 Aber Sihon gestattete den Israeliten den Durchzug durch sein Gebiet nicht, sondern sammelte sein gesamtes Kriegsvolk und zog den Israeliten in die W\u00fcste entgegen; und als er nach Jahaz gekommen war, griff er die Israeliten an.<br>24 Diese aber schlugen ihn mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes und eroberten sein Land vom Arnon bis zum Jabbok, bis an das Land der Ammoniter; denn Jaser liegt an der Grenze des Ammoniterlandes.<br>25 So nahmen denn die Israeliten alle dortigen St\u00e4dte ein und lie\u00dfen sich in allen St\u00e4dten der Amoriter nieder, in Hesbon und allen dazugeh\u00f6rigen Ortschaften.<br>26 Denn Hesbon war die Hauptstadt des Amoriterk\u00f6nigs Sihon; dieser hatte n\u00e4mlich mit dem vorigen K\u00f6nige der Moabiter Krieg gef\u00fchrt und ihm sein ganzes Land bis an den Arnon abgenommen.<br>27 Darum singen die Dichter: Kommt nach Hesbon! Aufgebaut und befestigt werde die Stadt Sihons!<br>28 Denn Feuer ging (einst) aus von Hesbon, eine Flamme von der Stadt Sihons; die fra\u00df die St\u00e4dte Moabs und verbrannte die H\u00f6hen am Arnon.<br>29 Wehe dir, Moab! Dem Untergang geweiht bist du, Volk des Kamos, der seine S\u00f6hne zu Fl\u00fcchtlingen gemacht hat und seine T\u00f6chter zu Gefangenen f\u00fcr Sihon, den Amoriterk\u00f6nig.<br>30 Da haben wir (Moab) niedergeschossen, Hesbon ist verlorengegangen bis Dibon; da haben wir verw\u00fcstet bis Nophah: Feuer ging aus bis Medeba.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weiteres Vorr\u00fccken der Israeliten; Besiegung des K\u00f6nigs Og von Basan<\/h3>\n\n\n\n<p>31 Als sich nun die Israeliten im Lande der Amoriter festgesetzt hatten,<br>32 sandte Mose M\u00e4nner aus, um Jaser auszukundschaften, und sie nahmen dann die Stadt und die dazugeh\u00f6rigen Ortschaften ein, und man vertrieb die dort ans\u00e4ssigen Amoriter.<br>33 Hierauf wandten sie sich und zogen in der Richtung nach Basan hinauf. Da r\u00fcckte Og, der K\u00f6nig von Basan, mit seinem gesamten Kriegsvolk ihnen nach Edrei entgegen, um ihnen eine Schlacht zu liefern.<br>34 Der HERR aber sagte zu Mose: \u00bbF\u00fcrchte dich nicht vor ihm! Denn ich habe ihn mit seinem ganzen Volk und seinem Land in deine Gewalt gegeben: verfahre mit ihm so, wie du mit dem Amoriterk\u00f6nig Sihon, der in Hesbon wohnte, verfahren bist.\u00ab<br>35 Da erschlugen sie ihn nebst seinen S\u00f6hnen und seinem ganzen Kriegsvolk, so da\u00df ihm auch nicht einer \u00fcbrigblieb, der entronnen w\u00e4re, und nahmen sein Land in Besitz.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 22<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf zogen die Israeliten weiter und lagerten in den Steppen der Moabiter jenseits des Jordans, Jericho gegen\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Moabiterk\u00f6nig Balak beschlie\u00dft, Gesandte an Bileam zu schicken<\/h3>\n\n\n\n<p>2 Als nun Balak, der Sohn Zippors, alles Unheil sah, das die Israeliten den Amoritern zugef\u00fcgt hatten,<br>3 \u00fcberkam die Moabiter eine gro\u00dfe Angst vor dem Volk (Israel), weil es so zahlreich war, und sie empfanden ein Grauen vor den Israeliten.<br>4 Da sagten die Moabiter zu den \u00c4ltesten der Midianiter: \u00bbNun wird dieser Schwarm alles rings um uns her kahlfressen, wie die Rinder das Gr\u00fcn des Feldes abfressen!\u00ab Damals war aber Balak, der Sohn Zippors, K\u00f6nig der Moabiter.<br>5 Dieser sandte Boten zu Bileam, dem Sohne Beors, nach Pethor, das am Euphratstrom liegt, ins Land seiner Volksgenossen, um ihn holen zu lassen, und lie\u00df ihm sagen: \u00bbDa ist ein Volk aus \u00c4gypten ausgezogen, das hat sich jetzt \u00fcber das ganze Land ausgebreitet und sich mir gegen\u00fcber festgesetzt.<br>6 So komm nun doch her und verfluche mir dieses Volk; denn mir ist es zu stark; vielleicht gelingt es mir dann, eine Niederlage unter ihnen anzurichten und es aus dem Lande zu vertreiben; denn ich wei\u00df: wen du segnest, der ist gesegnet, und wem du fluchst, der ist verflucht.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Balaks erste Gesandtschaft ohne Erfolg bei Bileam; seine nochmalige Botschaft<\/h3>\n\n\n\n<p>7 Da machten sich die \u00c4ltesten der Moabiter samt den \u00c4ltesten der Midianiter, nachdem sie sich mit Wahrsagerlohn versehen hatten, auf den Weg, kamen gl\u00fccklich bei Bileam an und teilten ihm das Anliegen Balaks mit.<br>8 Er aber antwortete ihnen: \u00bbBleibt diese Nacht hier, dann will ich euch Bescheid geben, je nachdem der HERR mir Weisung erteilt.\u00ab So blieben denn die F\u00fcrsten der Moabiter bei Bileam.<br>9 Da erschien Gott dem Bileam im Traum und fragte ihn: \u00bbWas sind das f\u00fcr M\u00e4nner bei dir?\u00ab<br>10 Bileam antwortete Gott: \u00bbBalak, der Sohn Zippors, der K\u00f6nig der Moabiter, hat mir durch sie sagen lassen:<br>11 \u203aDa ist ein Volk, das aus \u00c4gypten ausgezogen ist und sich \u00fcber das ganze Land ausgebreitet hat. So komm nun her und verfluche es mir; vielleicht vermag ich dann den Kampf mit ihm aufzunehmen und es zu vertreiben.\u2039\u00ab<br>12 Gott aber sagte zu Bileam: \u00bbDu darfst nicht mit ihnen gehen! Du darfst das Volk nicht verfluchen; denn es ist gesegnet.\u00ab<br>13 Als Bileam nun am Morgen aufgestanden war, sagte er zu den H\u00e4uptlingen Balaks: \u00bbKehrt in euer Land zur\u00fcck; denn der HERR hat mir die Erlaubnis versagt, mit euch zu ziehen.\u00ab<br>14 So machten sich denn die H\u00e4uptlinge der Moabiter auf den Weg, kehrten zu Balak zur\u00fcck und berichteten ihm: \u00bbBileam hat sich geweigert, mit uns zu gehen.\u00ab<br>15 Da sandte Balak noch einmal F\u00fcrsten ab, die zahlreicher und vornehmer waren als die ersten.<br>16 Als diese zu Bileam kamen, sagten sie zu ihm: \u00bbSo l\u00e4\u00dft Balak, der Sohn Zippors, dir sagen: \u203aWeigere dich doch nicht, zu mir zu kommen!<br>17 Denn ich will dich gar hoch ehren und alles tun, was du von mir verlangen wirst. So komm doch her und verfluche mir dieses Volk!\u2039\u00ab<br>18 Bileam aber gab den Gesandten Balaks die Antwort: \u00bbWenn Balak mir auch alles Silber und Gold geben wollte, soviel in seinen Palast geht, so verm\u00f6chte ich doch den Befehl des HERRN, meines Gottes, nicht zu \u00fcbertreten, weder im Gro\u00dfen noch im Kleinen.<br>19 Indessen \u2013 bleibt doch auch ihr diese Nacht hier, damit ich in Erfahrung bringe, was der HERR mir weiter zu sagen hat.\u00ab<br>20 Da erschien Gott dem Bileam in der Nacht und sagte zu ihm: \u00bbWenn die M\u00e4nner gekommen sind, um dich zu holen, so mache dich auf und gehe mit ihnen; aber du darfst nur das tun, was ich dir sagen werde.\u00ab<br>21 Da machte sich Bileam am Morgen auf, sattelte seine Eselin und machte sich mit den H\u00e4uptlingen der Moabiter auf den Weg.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bileams Reise nach Moab und das Vorkommnis mit der Eselin<\/h3>\n\n\n\n<p>22 Da entbrannte aber der Zorn Gottes dar\u00fcber, da\u00df er sich aufgemacht hatte, und der Engel des HERRN stellte sich ihm in den Weg, um ihm feindlich entgegenzutreten, w\u00e4hrend er auf seiner Eselin dahinritt und zwei seiner Diener ihn begleiteten.<br>23 Als nun die Eselin den Engel des HERRN sah, der mit gez\u00fccktem Schwert in der Hand ihm den Weg vertrat, bog sie vom Wege ab und ging ins Feld; da schlug Bileam die Eselin, um sie wieder auf den Weg zu bringen.<br>24 Hierauf stellte sich der Engel des HERRN in einem Hohlwege zwischen den Weinbergen auf, wo zu beiden Seiten eine Mauer war.<br>25 Als nun die Eselin den Engel des HERRN erblickte, dr\u00fcckte sie sich fest an die Mauer und pre\u00dfte dabei den Fu\u00df Bileams gegen die Mauer; da schlug er sie zum zweitenmal.<br>26 Hierauf ging der Engel des HERRN nochmals eine Strecke weiter und blieb an einer engen Stelle stehen, wo ein Ausweichen nach rechts oder links unm\u00f6glich war.<br>27 Als nun die Eselin den Engel des HERRN erblickte, legte sie sich unter Bileam auf den Boden nieder. Da geriet Bileam in Zorn, so da\u00df er die Eselin mit dem Stock schlug.<br>28 Der HERR aber tat der Eselin den Mund auf, und sie sagte zu Bileam: \u00bbWas habe ich dir getan, da\u00df du mich nun schon dreimal geschlagen hast?\u00ab<br>29 Bileam antwortete der Eselin: \u00bbWeil du mich zum besten gehabt hast! H\u00e4tte ich nur ein Schwert in der Hand, so h\u00e4tte ich dich l\u00e4ngst umgebracht!\u00ab<br>30 Da sagte die Eselin zu Bileam: \u00bbBin ich nicht deine Eselin, auf der du zeit deines Lebens bis auf den heutigen Tag geritten bist? Ist es denn jemals meine Art gewesen, mich so gegen dich zu benehmen?\u00ab Er antwortete: \u00bbNein.\u00ab<br>31 Nun tat der HERR dem Bileam die Augen auf, so da\u00df er den Engel des HERRN auf dem Wege mit dem gez\u00fcckten Schwert in der Hand stehen sah. Da verneigte er sich und warf sich auf sein Angesicht nieder.<br>32 Der Engel des HERRN aber sagte zu ihm: \u00bbWarum hast du deine Eselin nun schon dreimal geschlagen? Wisse wohl: ich habe mich aufgemacht, um dir feindlich entgegenzutreten; denn diese deine Reise ist unheilvoll und gegen meinen Willen.<br>33 Die Eselin aber hat mich gesehen und ist alle drei Male vor mir ausgewichen; h\u00e4tte sie das nicht getan, so h\u00e4tte ich dich l\u00e4ngst erschlagen, sie aber am Leben gelassen.\u00ab<br>34 Da sagte Bileam zu dem Engel des HERRN: \u00bbIch habe mich vergangen; ich wu\u00dfte ja nicht, da\u00df du mir auf dem Wege entgegenstandest. Nun aber will ich, wenn mein Vorhaben dir mi\u00dff\u00e4llt, wieder umkehren!\u00ab<br>35 Da antwortete der Engel des HERRN dem Bileam: \u00bbGehe mit den M\u00e4nnern hin; aber du darfst nur das reden, was ich dir eingeben werde.\u00ab So zog nun Bileam mit den H\u00e4uptlingen Balaks weiter.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bileams Ankunft bei Balak<\/h3>\n\n\n\n<p>36 Als nun Balak h\u00f6rte, da\u00df Bileam komme, zog er ihm bis Ar-Moab entgegen, das am Grenzflu\u00df Arnon, an der \u00e4u\u00dfersten Grenze seines Landes, lag.<br>37 Da sagte Balak zu Bileam: \u00bbHabe ich nicht in angemessener Weise zu dir gesandt, um dich rufen zu lassen? Warum bist du nicht sofort zu mir gekommen? Meinst du vielleicht, ich sei nicht imstande, dich zu ehren?\u00ab<br>38 Da antwortete ihm Bileam: \u00bbIch bin jetzt ja doch zu dir gekommen; aber werde ich wohl irgend etwas kundtun k\u00f6nnen? Nur die Worte, die der HERR mir in den Mund legt, die werde ich kundtun.\u00ab<br>39 So ging denn Bileam mit Balak, bis sie nach Kirjath-Huzoth kamen.<br>40 Dort schlachtete Balak Rinder und Kleinvieh und schickte davon an Bileam und an die F\u00fcrsten, die bei ihm waren.<br>41 Am folgenden Morgen aber nahm Balak den Bileam mit sich und f\u00fchrte ihn nach Bamoth-Baal hinauf, von wo er den \u00e4u\u00dfersten Teil des (israelitischen) Volkes sehen konnte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 23<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Vorbereitungen zu der Gottesoffenbarung; der erste Spruch Bileams<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Da sagte Bileam zu Balak: \u00bbBaue mir hier sieben Alt\u00e4re und stelle mir hier sieben junge Stiere und sieben Widder bereit.\u00ab<br>2 Balak kam der Aufforderung Bileams nach, und beide opferten je einen Stier und einen Widder auf jedem Altar.<br>3 Hierauf sagte Bileam zu Balak: \u00bbBleibe du hier bei deinem Brandopfer stehen, w\u00e4hrend ich einen Gang mache; vielleicht kommt der HERR mir entgegen, und was immer er mir offenbart, das will ich dir kundtun.\u00ab Dann begab er sich auf eine kahle Anh\u00f6he.<br>4 Da kam Gott dem Bileam wirklich entgegen, und dieser sagte zu ihm: \u00bbDie sieben Alt\u00e4re habe ich errichtet und auf jedem Altar einen jungen Stier und einen Widder geopfert.\u00ab<br>5 Da legte der HERR dem Bileam Worte in den Mund und gebot ihm: \u00bbKehre zu Balak zur\u00fcck und sprich so zu ihm!\u00ab<br>6 Als er nun zu ihm zur\u00fcckgekehrt war, stand jener immer noch neben seinem Brandopfer, er mit allen H\u00e4uptlingen der Moabiter.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bileam segnet Israel von Bamoth-Baal (22,41) herab<\/h3>\n\n\n\n<p>7 Da trug er seinen Spruch folgenderma\u00dfen vor: \u00bbAus Aram hat Balak mich holen lassen, Moabs K\u00f6nig von den Bergen des Ostens: \u203aKomm her, verfluche mir Jakob! ja komm, verw\u00fcnsche Israel!\u2039 \u2013<br>8 Wie soll ich den verfluchen, den Gott nicht verflucht? Und wie den verw\u00fcnschen, den der HERR nicht verw\u00fcnscht?<br>9 Ja, vom Felsengipfel erblicke ich es, und von den H\u00f6hen herab erschaue ich es; ein Volk zeigt sich mir, das f\u00fcr sich abgesondert wohnt und sich nicht zu den \u00fcbrigen V\u00f6lkern rechnet.<br>10 Wer k\u00f6nnte den Staub Jakobs z\u00e4hlen (1.Mose 13,16) oder nur den vierten Teil Israels berechnen? M\u00f6chte ich doch den Tod dieser Gerechten sterben und mein Ende dem ihren gleichen!\u00ab<br>11 Da sagte Balak zu Bileam: \u00bbWas hast du mir da angetan! Um meine Feinde zu verfluchen, habe ich dich holen lassen, und nun hast du sie sogar gesegnet!\u00ab<br>12 Da gab jener ihm zur Antwort: \u00bbIch mu\u00df doch das, was der HERR mir in den Mund legt, getreulich aussprechen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Vorbereitungen zu der neuen Gottesoffenbarung; der zweite Spruch Bileams<\/h3>\n\n\n\n<p>13 Nun sagte Balak zu ihm: \u00bbKomm doch mit mir an einen anderen Ort, von wo aus du (das Volk) sehen kannst; du siehst hier nur den \u00e4u\u00dfersten Teil von ihm und kannst es nicht ganz \u00fcberblicken; verfluche es mir dann von dort aus!\u00ab<br>14 Hierauf nahm er ihn mit sich nach dem Sp\u00e4herfeld, auf den Gipfel des Pisga, baute dort sieben Alt\u00e4re und opferte auf jedem Altar einen jungen Stier und einen Widder.<br>15 Dann sagte Bileam zu Balak: \u00bbBleibe hier neben deinem Brandopfer stehen; ich aber will dort einer Kundgebung entgegengehen.\u00ab<br>16 Da kam der HERR dem Bileam entgegen, legte ihm Worte in den Mund und sagte: \u00bbKehre zu Balak zur\u00fcck und sprich so zu ihm!\u00ab<br>17 Als er nun zu ihm zur\u00fcckgekehrt war, stand jener immer noch neben seinem Brandopfer, und die H\u00e4uptlinge der Moabiter waren bei ihm.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bileam segnet Israel vom Berge Pisga herab<\/h3>\n\n\n\n<p>18 Als nun Balak ihn fragte: \u00bbWas hat der HERR gesagt?\u00ab, trug er seinen Spruch folgenderma\u00dfen vor: \u00bbWohlan, Balak, h\u00f6re zu! Leihe mir dein Ohr, Sohn Zippors!<br>19 Gott ist nicht ein Mensch, da\u00df er l\u00fcge, noch ein Menschenkind, da\u00df ihn etwas gereue: sollte er etwas sagen und es nicht ausf\u00fchren? Sollte er etwas verhei\u00dfen und es nicht erf\u00fcllen?<br>20 Siehe, zu segnen ist mir aufgetragen, und hat er gesegnet, so kann ich\u2019s nicht \u00e4ndern.<br>21 Man erblickt kein Unheil in Jakob und gewahrt kein Leid in Israel: der HERR, sein Gott, ist mit ihm, und K\u00f6nigsjubel erschallt in seiner Mitte.<br>22 Gott, der sie aus \u00c4gypten gef\u00fchrt, ist ihm wie die H\u00f6rner eines Wildstiers!<br>23 Ja, keine Zauberei haftet an Jakob und keine Beschw\u00f6rung gegen Israel. Jetzt sagt man von Jakob und Israel: \u203aWie Gro\u00dfes hat Gott vollf\u00fchrt!\u2039<br>24 Sieh, welch ein Volk! Es steht auf wie die L\u00f6win und erhebt sich wie der Leu; es legt sich nicht nieder, ehe es Raub verzehrt und das Blut der Erschlagnen getrunken.\u00ab<br>25 Da sagte Balak zu Bileam: \u00bbWenn du es nicht verfluchen willst, so brauchst du es doch nicht zu segnen!\u00ab<br>26 Bileam aber antwortete dem Balak: \u00bbHabe ich dir nicht bestimmt erkl\u00e4rt: Alles, was der HERR (mir) mitteilen wird, das werde ich tun?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Vorbereitungen zu der dritten Gottesoffenbarung; der dritte Spruch Bileams<\/h3>\n\n\n\n<p>27 Nun sagte Balak zu Bileam: \u00bbKomm, ich will dich an einen andern Ort mitnehmen; vielleicht gef\u00e4llt es Gott dann, da\u00df du mir das Volk von dort aus verfluchst.\u00ab<br>28 So nahm denn Balak den Bileam mit sich auf den Gipfel des Peor, der \u00fcber die weite Ein\u00f6de emporragt.<br>29 Dort sagte Bileam zu Balak: \u00bbBaue mir hier sieben Alt\u00e4re und stelle mir hier sieben junge Stiere und sieben Widder bereit.\u00ab<br>30 Balak kam der Aufforderung Bileams nach und opferte einen Stier und einen Widder auf jedem Altar.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 24<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da Bileam aber erkannte, da\u00df es der Wille des HERRN war, Israel zu segnen, ging er nicht, wie die vorigen Male, auf Wahrzeichen aus, sondern wandte sein Gesicht nach der W\u00fcste hin.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bileam segnet Israel vom Berge Peor herab<\/h3>\n\n\n\n<p>2 Als er nun seine Augen aufschlug und Israel nach seinen St\u00e4mmen gelagert sah, da kam der Geist Gottes \u00fcber ihn,<br>3 und er trug seinen Spruch folgenderma\u00dfen vor: \u00bbSo spricht Bileam, der Sohn Beors, und so spricht der Mann, dessen Auge geschlossen ist;<br>4 so spricht der, der Gottes Worte vernimmt und die Gedanken des H\u00f6chsten kennt, der die Offenbarungen des Allm\u00e4chtigen schaut, der hingesunken ist und dessen Augen enth\u00fcllt sind:<br>5 Wie sch\u00f6n sind deine Zelte, Jakob, deine Wohnungen, Israel!<br>6 Wie T\u00e4ler, die sich weithin dehnen, wie G\u00e4rten an einem Strom, wie Aloeb\u00e4ume, die der HERR gepflanzt, wie Zedern am Wasser!<br>7 Wasser rinnt aus seinen Eimern, und seine Saat ist reichlich getr\u00e4nkt. Sein K\u00f6nig ist m\u00e4chtiger als Agag, und sein K\u00f6nigtum steigt stolz empor.<br>8 Gott, der aus \u00c4gypten es gef\u00fchrt, ist ihm wie die H\u00f6rner eines Wildstiers. Es fri\u00dft die ihm feindlichen V\u00f6lker und zermalmt ihre Gebeine, es zerschmettert sie mit seinen Pfeilen (?).<br>9 Es hat sich hingestreckt, liegt da wie ein Leu und wie eine L\u00f6win: wer will es aufst\u00f6ren? Wer dich segnet, ist gesegnet, und wer dir flucht, ist verflucht!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Balaks Zorn und Bileams Entschuldigung<\/h3>\n\n\n\n<p>10 Da geriet Balak in Zorn gegen Bileam, so da\u00df er die H\u00e4nde zusammenschlug. Dann sagte Balak zu Bileam: \u00bbUm meine Feinde zu verfluchen, habe ich dich holen lassen, und nun hast du sie sogar gesegnet, nun schon dreimal!<br>11 Kehre jetzt nur sofort in deine Heimat zur\u00fcck! Ich hatte gedacht, dich hoch zu ehren; doch nun hat der HERR dich um die Ehre gebracht!\u00ab<br>12 Da antwortete Bileam dem Balak: \u00bbHabe ich nicht schon deinen Boten, die du an mich gesandt hattest, ausdr\u00fccklich erkl\u00e4rt (22,18):<br>13 \u203aWenn Balak mir auch sein ganzes Haus voll Silber und Gold geben wollte, so verm\u00f6chte ich doch den Befehl des HERRN nicht zu \u00fcbertreten, um nach eigenem Belieben etwas zu tun, sei es zum Guten oder zum B\u00f6sen; sondern nur, was der HERR mir eing\u00e4be, das w\u00fcrde ich kundtun\u2039?<br>14 Weil ich denn jetzt zu meinem Volk zur\u00fcckkehre, so komm: ich will dir verk\u00fcnden, was dieses Volk deinem Volk in k\u00fcnftigen Zeiten antun wird!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der vierte Spruch Bileams: der Stern aus Jakob; dessen Sieg \u00fcber Moab und Edom<\/h3>\n\n\n\n<p>15 Hierauf trug er seinen Spruch folgenderma\u00dfen vor: \u00bbSo spricht Bileam, der Sohn Beors, und so spricht der Mann, dessen Auge geschlossen ist;<br>16 So spricht der, welcher Gottes Worte vernimmt und die Gedanken des H\u00f6chsten kennt, der die Offenbarungen des Allm\u00e4chtigen schaut, der hingesunken ist und dessen Augen enth\u00fcllt sind:<br>17 Ich sehe ihn, doch nicht schon jetzt, ich gewahre ihn, doch noch nicht in der N\u00e4he; es geht ein Stern aus Jakob auf, und ein Herrscherstab ersteht aus Israel, der zerschmettert die Schl\u00e4fen Moabs, den Scheitel aller S\u00f6hne Seths.<br>18 Und Edom wird sein Eigentum werden und Seir sein Eigentum, sie, seine Feinde; Israel aber wird gro\u00dfe Taten verrichten.<br>19 Von Jakob wird der Herrscher ausgehn und Entronnene vertilgen aus den St\u00e4dten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Spr\u00fcche \u00fcber die Amalekiter, Keniter und Assur (nebst Eber); Schlu\u00df der Bileamgeschichte<\/h3>\n\n\n\n<p>20 Als er dann die Amalekiter erblickte, trug er seinen Spruch folgenderma\u00dfen vor: \u00bbDer V\u00f6lker erstes ist Amalek, doch sein Ende f\u00e4llt dem Untergang anheim!\u00ab<br>21 Als er dann die Keniter (1.Sam 15,6) erblickte, trug er seinen Spruch folgenderma\u00dfen vor: \u00bbFest ist dein Wohnsitz, (Kain,) und auf Felsen gebaut dein Nest;<br>22 gleichwohl ist Kain dem Untergang geweiht: wie lange noch, so f\u00fchrt Assur dich in Gefangenschaft!\u00ab<br>23 Dann trug er nochmals seinen Spruch folgenderma\u00dfen vor: \u00bbWehe! Wer wird am Leben bleiben, wenn Gott dies eintreten l\u00e4\u00dft?<br>24 Denn Schiffe kommen vom Strand der Kitt\u00e4er, die dem\u00fctigen Assur und dem\u00fctigen Eber; doch auch der wird dem Untergang verfallen!\u00ab<br>25 Hierauf machte Bileam sich auf den Weg und kehrte in seine Heimat zur\u00fcck; und auch Balak ging seines Weges.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 25<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Israels Verschuldung durch Unzucht und Abg\u00f6tterei (Abfall zu Baal-Peor)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als aber die Israeliten sich in Sittim niedergelassen hatten, fing das Volk an, mit den Moabitinnen Unzucht zu treiben.<br>2 Diese luden das Volk zu den Opferfesten ihrer G\u00f6tter ein, und das Volk nahm an ihren Opfermahlen teil und betete ihre G\u00f6tter an.<br>3 Als nun die Israeliten sich so an Baal-Peor geh\u00e4ngt hatten, entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel,<br>4 so da\u00df der HERR dem Mose gebot: \u00bbNimm alle H\u00e4upter des Volkes und h\u00e4nge sie angesichts der Sonne auf, damit der lodernde Zorn des HERRN sich von Israel abwende.\u00ab<br>5 Da befahl Mose den Richtern der Israeliten: \u00bbT\u00f6tet ein jeder diejenigen von seinen Leuten, die sich an Baal-Peor geh\u00e4ngt haben!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Einschreiten des Pinehas; seine Belehnung durch Gott mit einem ewigen Priestertum<\/h3>\n\n\n\n<p>6 Da kam gerade einer von den Israeliten (ins Lager) und brachte eine Midianitin zu seinen Volksgenossen mit vor den Augen Moses und vor den Augen der ganzen Gemeinde der Israeliten, w\u00e4hrend diese am Eingang des Offenbarungszeltes wehklagten.<br>7 Als Pinehas, der Sohn des Priesters Eleasar, des Sohnes Aarons, das sah, trat er aus der Mitte der Gemeinde heraus, nahm einen Speer in seine Hand,<br>8 ging dann dem Israeliten in das Schlafgemach nach und durchbohrte beide, den israelitischen Mann und das Weib, und zwar letzteres durch ihren Unterleib. Da wurde dem Sterben unter den Israeliten Einhalt getan.<br>9 Es belief sich aber die Zahl derer, die durch das Sterben umgekommen waren, auf 24000.<br>10 Hierauf sagte der HERR zu Mose:<br>11 \u00bbPinehas, der Sohn des Priesters Eleasar, des Sohnes Aarons, hat meinen Zorn von den Israeliten dadurch abgewandt, da\u00df er denselben Eifer, der mir eigen ist, unter ihnen bewiesen hat; darum habe ich die Israeliten trotz meines Eifers nicht ganz vertilgt.<br>12 So mache denn bekannt: Ich schlie\u00dfe hierdurch mit ihm meinen Bund, da\u00df ihm Heil widerfahren soll;<br>13 und zwar soll ihm und seinen Nachkommen nach ihm das Priestertum auf ewige Zeiten zustehen, zum Lohn daf\u00fcr, da\u00df er f\u00fcr seinen Gott geeifert und den Israeliten S\u00fchne erwirkt hat.\u00ab<br>14 Der damals get\u00f6tete Israelit aber, der mitsamt der Midianitin get\u00f6tet worden war, hie\u00df Simri; er war der Sohn Salus und das Haupt eines Geschlechts der Simeoniten;<br>15 die damals get\u00f6tete Midianitin aber hie\u00df Kosbi; sie war die Tochter Zurs, des Hauptes einer Familie, eines midianitischen Geschlechts.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gottes Gebot, an den Midianitern Rache zu nehmen<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Darauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>17 \u00bbBehandelt die Midianiter als Feinde und erschlagt sie!<br>18 Denn sie haben feindlich gegen euch gehandelt durch ihre R\u00e4nke, die sie gegen euch ver\u00fcbt haben in betreff des Peor und in betreff ihrer Landsm\u00e4nnin Kosbi, der Tochter eines midianitischen F\u00fcrsten, die am Tage des wegen des Peor verh\u00e4ngten Sterbens get\u00f6tet worden ist.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 26<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Nachdem aber das Sterben zu Ende war, gebot der HERR dem Mose und Eleasar, dem Sohne des Priesters Aaron, folgendes:<br>2 \u00bbStellt die Kopfzahl der ganzen Gemeinde der Israeliten fest, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, Geschlecht f\u00fcr Geschlecht, alle, die zum Kriegsdienst in Israel tauglich sind!\u00ab<br>3 Da nahmen Mose und der Priester Eleasar die Musterung vor in den Steppen der Moabiter am Jordan, Jericho gegen\u00fcber,<br>4 von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, wie der HERR dem Mose geboten hatte. Es waren aber die Israeliten, die aus \u00c4gypten ausgezogen waren:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Ergebnisse der Z\u00e4hlung<\/h3>\n\n\n\n<p>5 Ruben, der Erstgeborene Israels. Die S\u00f6hne Rubens waren: Hanok, von dem das Geschlecht der Hanokiten stammt; von Pallu das Geschlecht der Palluiten;<br>6 von Hezron das Geschlecht der Hezroniten; von Karmi das Geschlecht der Karmiten.<br>7 Dies sind die Geschlechter der Rubeniten, und die Zahl ihrer Gemusterten betrug 43730.<br>8 Der Sohn Pallus war Eliab;<br>9 und die S\u00f6hne Eliabs: Nemuel, Dathan und Abiram. Dieser Dathan und Abiram waren die zur Gemeindeversammlung Berufenen, die sich gegen Mose und Aaron mit der Rotte Korahs aufgelehnt hatten, als sie sich gegen den HERRN auflehnten,<br>10 worauf die Erde ihren Mund auftat und sie samt Korah verschlang, w\u00e4hrend die Rotte dadurch umkam, da\u00df das Feuer die 250 M\u00e4nner verzehrte, so da\u00df sie zu einem abschreckenden Beispiel wurden.<br>11 Die S\u00f6hne Korahs aber waren nicht mit umgekommen.<br>12 Die S\u00f6hne Simeons nach ihren Geschlechtern waren diese: von Nemuel stammte das Geschlecht der Nemueliten; von Jamin das Geschlecht der Jaminiten; von Jachin das Geschlecht der Jachiniten;<br>13 von Serah das Geschlecht der Sarchiten; von Saul das Geschlecht der Sauliten.<br>14 Dies sind die Geschlechter der Simeoniten: 22200.<br>15 Die S\u00f6hne Gads nach ihren Geschlechtern waren: von Zephon das Geschlecht der Zephoniten; von Haggi das Geschlecht der Haggiten; von Suni das Geschlecht der Suniten;<br>16 von Osni das Geschlecht der Osniten; von Eri das Geschlecht der Eriten;<br>17 von Arod das Geschlecht der Aroditen; von Areli das Geschlecht der Areliten.<br>18 Dies sind die Geschlechter der S\u00f6hne Gads, soviele von ihnen gemustert wurden: 40500.<br>19 Die S\u00f6hne Judas waren: Er und Onan, die beide im Lande Kanaan starben.<br>20 Es waren aber die S\u00f6hne Judas nach ihren Geschlechtern: von Sela das Geschlecht der Selaniten; von Perez das Geschlecht der Parziten; von Serah das Geschlecht der Sariten.<br>21 Die S\u00f6hne des Perez aber waren: von Hezron das Geschlecht der Hezroniten; von Hamul das Geschlecht der Hamuliten.<br>22 Dies sind die Geschlechter Judas, soviele von ihnen gemustert wurden: 76500.<br>23 Die S\u00f6hne Issaschars nach ihren Geschlechtern waren: von Thola das Geschlecht der Tholaiten; von Puwwa das Geschlecht der Puwwiten;<br>24 von Jasub das Geschlecht der Jasubiten; von Simron das Geschlecht der Simroniten.<br>25 Dies sind die Geschlechter Issaschars, soviele von ihnen gemustert wurden: 64300.<br>26 Die S\u00f6hne Sebulons nach ihren Geschlechtern waren: von Sered das Geschlecht der Sarditen; von Elon das Geschlecht der Eloniten; von Jahleel das Geschlecht der Jahleeliten.<br>27 Dies sind die Geschlechter der Sebuloniten, soviele von ihnen gemustert wurden: 60500.<br>28 Die S\u00f6hne Josephs nach ihren Geschlechtern waren: Manasse und Ephraim.<br>29 Die S\u00f6hne Manasses waren: von Machir das Geschlecht der Machiriten. Machir war der Vater Gileads; von Gilead stammt das Geschlecht der Gileaditen.<br>30 Dies sind die S\u00f6hne Gileads: von Jeser stammt das Geschlecht der Jesriten; von Helek das Geschlecht der Helkiten;<br>31 von Asriel das Geschlecht der Asrieliten; von Sichem das Geschlecht der Sichmiten;<br>32 von Semida das Geschlecht der Semidaiten; von Hepher das Geschlecht der Hephriten.<br>33 Zelophhad aber, der Sohn Hephers, hatte keine S\u00f6hne, sondern nur T\u00f6chter, die hie\u00dfen Mahla und Noa, Hogla, Milka und Thirza.<br>34 Dies sind die Geschlechter Manasses, soviele von ihnen gemustert wurden: 52700.<br>35 Dies waren die S\u00f6hne Ephraims nach ihren Geschlechtern: von Suthelah das Geschlecht der Suthalhiten; von Becher das Geschlecht der Bachriten; von Thachan das Geschlecht der Thachaniten.<br>36 Und dies waren die S\u00f6hne Suthelahs: von Eran das Geschlecht der Eraniten.<br>37 Dies sind die Geschlechter der S\u00f6hne Ephraims, soviele von ihnen gemustert wurden: 32500. Dies sind die S\u00f6hne Josephs nach ihren Geschlechtern.<br>38 Die S\u00f6hne Benjamins nach ihren Geschlechtern waren: von Bela das Geschlecht der Baliten; von Asbel das Geschlecht der Asbeliten; von Ahiram das Geschlecht der Ahiramiten;<br>39 von Supham das Geschlecht der Suphamiten; von Hupham das Geschlecht der Huphamiten.<br>40 Und die S\u00f6hne Belas waren: Ard und Naaman; von Ard stammt das Geschlecht der Arditen, von Naaman das Geschlecht der Naamaniten.<br>41 Dies sind die S\u00f6hne Benjamins nach ihren Geschlechtern, soviele von ihnen gemustert wurden: 45600.<br>42 Dies waren die S\u00f6hne Dans nach ihren Geschlechtern: von Suham das Geschlecht der Suhamiten.<br>43 Dies sind die S\u00f6hne Dans nach ihren Geschlechtern. Alle Geschlechter der Suhamiten, soviele von ihnen gemustert wurden, beliefen sich auf 64400.<br>44 Die S\u00f6hne Assers nach ihren Geschlechtern waren: von Jimna das Geschlecht der Jimniten; von Jiswi das Geschlecht der Jiswiten; von Beria das Geschlecht der Beriiten.<br>45 Von den S\u00f6hnen Berias: von Heber das Geschlecht der Hebriten; von Malkiel das Geschlecht der Malkieliten.<br>46 Und die Tochter Assers hie\u00df Serah.<br>47 Dies sind die Geschlechter der S\u00f6hne Assers, soviele von ihnen gemustert wurden: 53400.<br>48 Die S\u00f6hne Naphthalis nach ihren Geschlechtern waren: von Jahzeel das Geschlecht der Jahzeeliten; von Guni das Geschlecht der Guniten;<br>49 von Jezer das Geschlecht der Jizriten; von Sillem das Geschlecht der Sillemiten.<br>50 Dies sind die S\u00f6hne Naphthalis nach ihren Geschlechtern; und ihre Gemusterten beliefen sich auf 45400.<br>51 Dies ist die Gesamtzahl der gemusterten Israeliten: 601730.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anweisung betreffs der Landverteilung<\/h3>\n\n\n\n<p>52 Hierauf sagte der HERR zu Mose folgendes:<br>53 \u00bbUnter diese soll das Land als erblicher Besitz nach der Kopfzahl verteilt werden;<br>54 den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4mmen sollst du einen gr\u00f6\u00dferen Erbbesitz geben, dagegen den kleineren einen weniger gro\u00dfen Erbbesitz zuteilen; jedem Stamme soll sein Erbbesitz nach der Zahl der aus ihm Gemusterten zugeteilt werden.<br>55 Doch soll die Verteilung des Landes durch das Los erfolgen: nach den Namen ihrer v\u00e4terlichen St\u00e4mme sollen sie es in Besitz nehmen;<br>56 nach der Entscheidung des Loses soll der Erbbesitz zwischen den gr\u00f6\u00dferen und den kleineren St\u00e4mmen verteilt werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Z\u00e4hlung der Leviten<\/h3>\n\n\n\n<p>57 Und folgendes sind die Leviten, soviele von ihnen nach ihren Geschlechtern gemustert wurden: von Gerson das Geschlecht der Gersoniten, von Kehath das Geschlecht der Kehathiten, von Merari das Geschlecht der Merariten.<br>58 Dies sind die Geschlechter Levis: das Geschlecht der Libniten, das Geschlecht der Hebroniten, das Geschlecht der Mahliten, das Geschlecht der Musiten, das Geschlecht der Korhiten. Kehath aber war der Vater Amrams.<br>59 Und die Frau Amrams hie\u00df Jochebed, eine Tochter Levis, die dem Levi in \u00c4gypten geboren war; diese gebar dem Amram Aaron und Mose und deren Schwester Mirjam.<br>60 Dem Aaron aber wurden Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar geboren;<br>61 aber Nadab und Abihu kamen ums Leben, als sie ein ungeh\u00f6riges Feueropfer vor dem HERRN darbrachten.<br>62 Es belief sich aber die Zahl der aus ihnen Gemusterten auf 23000 Seelen, alle m\u00e4nnlichen Personen von einem Monat an und dar\u00fcber; sie waren n\u00e4mlich nicht mit unter den \u00fcbrigen Israeliten gemustert worden, weil ihnen kein Erbbesitz inmitten der Israeliten zugeteilt wurde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schlu\u00dfsatz mit R\u00fcckblick<\/h3>\n\n\n\n<p>63 Dies war die Musterung, die Mose und der Priester Eleasar bei den Israeliten in den Steppen der Moabiter am Jordan, Jericho gegen\u00fcber, vorgenommen haben.<br>64 Unter diesen befand sich aber kein einziger Mann mehr von denen, die von Mose und dem Priester Aaron einst in der W\u00fcste am Sinai gemustert worden waren.<br>65 Der HERR hatte ihnen ja angek\u00fcndigt, da\u00df sie in der W\u00fcste sterben sollten. So war denn kein einziger von ihnen \u00fcbriggeblieben au\u00dfer Kaleb, dem Sohn Jephunnes, und Josua, dem Sohne Nuns.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 27<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da traten herzu die T\u00f6chter Zelophhads, des Sohnes Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, aus den Geschlechtern Manasses, des Sohnes Josephs; und die Namen seiner T\u00f6chter waren Mahla, Noa, Hogla, Milka und Thirza.<br>2 Die traten also vor Mose und vor den Priester Eleasar, vor die Stammesf\u00fcrsten und die ganze Gemeinde am Eingang des Offenbarungszeltes und sagten:<br>3 \u00bbUnser Vater ist in der W\u00fcste gestorben, hat aber nicht zu der Rotte derer geh\u00f6rt, die sich gegen den HERRN zusammengetan haben, zu der Rotte Korahs, sondern er ist wegen seiner eigenen S\u00fcndhaftigkeit gestorben, ohne S\u00f6hne zu hinterlassen.<br>4 Warum soll nun der Name unseres Vaters aus seinem Geschlecht gestrichen werden, weil er keinen Sohn gehabt hat? Gib uns einen Erbbesitz unter den Geschlechtsgenossen unseres Vaters!\u00ab<br>5 Als nun Mose ihre Rechtssache dem HERRN (zur Entscheidung) vorlegte,<br>6 gab der HERR dem Mose folgenden Bescheid:<br>7 \u00bbDie T\u00f6chter Zelophhads haben recht; du sollst ihnen daher unweigerlich einen Erbbesitz unter den Geschlechtsgenossen ihres Vaters geben und sollst den ihrem Vater zustehenden Erbbesitz auf sie \u00fcbergehen lassen.<br>8 Den Israeliten aber sollst du folgende Verordnung kundtun: \u203aWenn ein Mann stirbt, ohne einen Sohn zu hinterlassen, so sollt ihr seinen Erbbesitz auf seine Tochter \u00fcbergehen lassen;<br>9 und wenn er keine Tochter hat, so sollt ihr seinen Erbbesitz seinen Br\u00fcdern geben;<br>10 wenn er auch keine Br\u00fcder hat, so sollt ihr seinen Erbbesitz den Br\u00fcdern seines Vaters geben;<br>11 und wenn sein Vater keine Br\u00fcder hat, so sollt ihr seinen Erbbesitz seinem n\u00e4chsten Blutsverwandten aus seinem Geschlecht geben, damit er ihn in Besitz nimmt.\u2039\u00ab Dies soll f\u00fcr die Israeliten eine Rechtsbestimmung sein, wie der HERR dem Mose geboten hat.<br>12 Hierauf gebot der HERR dem Mose: \u00bbSteige auf das Gebirge Abarim hier und sieh dir das Land an, das ich f\u00fcr die Israeliten bestimmt habe.<br>13 Wenn du es dir angeschaut hast, sollst auch du zu deinen Volksgenossen versammelt werden, wie dein Bruder Aaron zu ihnen bereits versammelt worden ist,<br>14 weil ihr in der W\u00fcste Zin, als die Gemeinde mit mir haderte, meinem Gehei\u00df, mich durch Beschaffung von Wasser vor ihnen zu verherrlichen, nicht nachgekommen seid\u00ab \u2013 das bezieht sich auf das Haderwasser von Kades in der W\u00fcste Zin.<br>15 Da antwortete Mose dem HERRN folgenderma\u00dfen:<br>16 \u00bbGott, der HERR \u00fcber Leben und Tod alles Fleisches, wolle einen Mann \u00fcber die Gemeinde bestellen,<br>17 der an ihrer Spitze aus- und einziehe, der sie ins Feld hinausf\u00fchre und wieder zur\u00fcckf\u00fchre, damit die Gemeinde des HERRN nicht wie eine Herde ohne Hirten sei!\u00ab<br>18 Da gebot der HERR dem Mose: \u00bbNimm Josua zu dir, den Sohn Nuns, einen Mann, in dem (mein) Geist wohnt, und lege deine Hand fest auf ihn;<br>19 la\u00df ihn dann vor den Priester Eleasar und vor die ganze Gemeinde treten, setze ihn vor ihren Augen in sein Amt ein<br>20 und teile ihm etwas von deiner Hoheit mit, damit die ganze Gemeinde der Israeliten ihm gehorsam ist.<br>21 Er soll sich dann (bei jeder Gelegenheit) an den Priester Eleasar wenden, damit dieser f\u00fcr ihn das Urim-Orakel vor dem HERRN befragt: nach dessen Weisung sollen sie zum Kampf ausziehen und ebenso nach dessen Weisung wieder heimkehren, er und alle Israeliten mit ihm, \u00fcberhaupt die ganze Gemeinde.\u00ab<br>22 Mose tat, wie der HERR ihm geboten hatte: er nahm Josua, lie\u00df ihn vor den Priester Eleasar und vor die ganze Gemeinde treten,<br>23 legte dann seine H\u00e4nde fest auf ihn und setzte ihn so in sein Amt ein, wie der HERR es durch Mose angeordnet hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 28<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Ihr sollt darauf achten, meine Opfergaben, meine Speise in Gestalt der mir zukommenden Feueropfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr mich, mir zu rechter Zeit darzubringen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das t\u00e4gliche Morgen- und Abend-Brandopfer<\/h3>\n\n\n\n<p>3 \u00bbSage ihnen also: Dies ist das Feueropfer, das ihr dem HERRN darbringen sollt: t\u00e4glich zwei fehlerlose, einj\u00e4hrige L\u00e4mmer als regelm\u00e4\u00dfiges Brandopfer.<br>4 Das eine Lamm sollst du am Morgen opfern und das andere Lamm gegen Abend herrichten;<br>5 dazu als Speisopfer ein Zehntel Epha Feinmehl, das mit einem Viertel Hin \u00d6l von zersto\u00dfenen Oliven gemengt ist.<br>6 Dies ist das regelm\u00e4\u00dfige Brandopfer, das am Berge Sinai zum lieblichen Geruch als Feueropfer f\u00fcr den HERRN eingesetzt worden ist;<br>7 dazu als zugeh\u00f6riges Trankopfer ein Viertel Hin Wein f\u00fcr das eine Lamm; im Heiligtum sollst du das Trankopfer von starkem Getr\u00e4nk dem HERRN spenden.<br>8 Das zweite Lamm aber sollst du gegen Abend herrichten; mit einem Speisopfer wie am Morgen und dem zugeh\u00f6rigen Trankopfer sollst du es herrichten als ein Feueropfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Zusatzopfer am Sabbat<\/h3>\n\n\n\n<p>9 \u00bbFerner am Sabbattage: zwei fehlerlose, einj\u00e4hrige L\u00e4mmer und zwei Zehntel Epha mit \u00d6l gemengtes Feinmehl als Speisopfer nebst dem zugeh\u00f6rigen Trankopfer.<br>10 Dies ist das Sabbat-Brandopfer, das an jedem Sabbat au\u00dfer dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer und dem zugeh\u00f6rigen Trankopfer darzubringen ist.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Zusatzopfer am Neumondstage<\/h3>\n\n\n\n<p>11 \u00bbFerner sollt ihr an jedem ersten Tage eurer Monate dem HERRN als Brandopfer darbringen: zwei junge Stiere und einen Widder, sieben fehlerlose, einj\u00e4hrige L\u00e4mmer<br>12 und zu jedem Stier drei Zehntel Epha mit \u00d6l gemengtes Feinmehl als Speisopfer und zu dem einen Widder zwei Zehntel Epha mit \u00d6l gemengtes Feinmehl als Speisopfer;<br>13 und zu jedem Lamm ein Zehntel Epha mit \u00d6l gemengtes Feinmehl als Speisopfer \u2013 das (alles) als Brandopfer zu lieblichem Geruch, als Feueropfer f\u00fcr den HERRN.<br>14 Was ferner die zugeh\u00f6rigen Trankopfer betrifft, so soll ein halbes Hin Wein auf jeden Stier und ein Drittel Hin auf den Widder und ein Viertel Hin auf jedes Lamm kommen. Das ist das an jedem Neumondstage des Jahres, Monat f\u00fcr Monat, darzubringende Brandopfer.<br>15 Au\u00dferdem soll neben dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer und dem zugeh\u00f6rigen Trankopfer dem HERRN ein Ziegenbock als S\u00fcndopfer dargebracht werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zusatzopfer f\u00fcr die sieben Tage des Festes der unges\u00e4uerten Brote<\/h3>\n\n\n\n<p>16 \u00bbSodann findet am vierzehnten Tage des ersten Monats das Passahfest zu Ehren des HERRN statt.<br>17 Und am f\u00fcnfzehnten Tage dieses Monats wird Festfeier gehalten; sieben Tage lang soll unges\u00e4uertes Brot gegessen werden.<br>18 Am ersten Tage findet eine Festversammlung am Heiligtum statt; da d\u00fcrft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten<br>19 und habt als Feueropfer, als Brandopfer, f\u00fcr den HERRN darzubringen: zwei junge Stiere, einen Widder und sieben einj\u00e4hrige L\u00e4mmer \u2013 fehlerlose Tiere m\u00fcssen es sein \u2013;<br>20 sodann als zugeh\u00f6riges Speisopfer von Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt ist: drei Zehntel Epha sollt ihr zu jedem Stiere und zwei Zehntel zu dem Widder herrichten;<br>21 und je ein Zehntel sollst du zu jedem Lamm von den sieben L\u00e4mmern herrichten;<br>22 au\u00dferdem noch einen Ziegenbock zum S\u00fcndopfer, um euch S\u00fchne zu erwirken.<br>23 Au\u00dfer dem Morgen-Brandopfer, welches das regelm\u00e4\u00dfige Brandopfer bildet, sollt ihr dies alles darbringen.<br>24 Dieselben Opfer sollt ihr t\u00e4glich, alle sieben Tage hindurch, als eine Feueropferspeise zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN herrichten; au\u00dfer dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer und dem zugeh\u00f6rigen Trankopfer soll es hergerichtet werden.<br>25 Am siebten Tage aber soll bei euch wieder eine Festversammlung am Heiligtum stattfinden; da d\u00fcrft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zusatzopfer am Fest der Erstlinge (oder: Erntefest)<\/h3>\n\n\n\n<p>26 \u00bbFerner am Tage der Erstlingsfr\u00fcchte, wenn ihr dem HERRN ein Speisopfer vom neuen Getreide darbringt, an eurem Wochenfest, soll bei euch eine Versammlung am Heiligtum stattfinden; da d\u00fcrft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten.<br>27 Und als Brandopfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN sollt ihr darbringen: zwei junge Stiere, einen Widder, sieben einj\u00e4hrige L\u00e4mmer (lauter fehlerlose Tiere);<br>28 dazu als zugeh\u00f6riges Speisopfer Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt ist, n\u00e4mlich drei Zehntel zu jedem Stier, zwei Zehntel zu dem einen Widder,<br>29 je ein Zehntel zu jedem Lamm von den sieben L\u00e4mmern;<br>30 au\u00dferdem einen Ziegenbock, um euch S\u00fchne zu erwirken;<br>31 au\u00dfer dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer und dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer sollt ihr dies alles herrichten \u2013 fehlerlose Tiere m\u00fcssen es sein \u2013 nebst den erforderlichen Trankopfern.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 29<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zusatzopfer am Neujahrstage<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbFerner am ersten Tage des siebten Monats soll bei euch eine Festversammlung am Heiligtum stattfinden; da d\u00fcrft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten: der Tag des Posaunenblasens soll es euch sein.<br>2 Da sollt ihr als Brandopfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN darbringen: einen jungen Stier, einen Widder und sieben fehlerlose, einj\u00e4hrige L\u00e4mmer;<br>3 dazu als zugeh\u00f6riges Speisopfer von Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt ist: drei Zehntel Epha zu dem Stier, zwei Zehntel zu dem Widder<br>4 und ein Zehntel zu jedem Lamm von den sieben L\u00e4mmern;<br>5 au\u00dferdem einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer, um euch S\u00fchne zu erwirken;<br>6 au\u00dfer dem Neumond-Brandopfer nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und au\u00dfer dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern, in der vorgeschriebenen Weise, zu lieblichem Geruch, als ein Feueropfer f\u00fcr den HERRN.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zusatzopfer am gro\u00dfen Vers\u00f6hnungstage<\/h3>\n\n\n\n<p>7 \u00bbFerner am zehnten Tage desselben siebten Monats soll bei euch eine Festversammlung am Heiligtum stattfinden, und ihr sollt fasten; keinerlei Werktagsarbeit d\u00fcrft ihr da verrichten.<br>8 Als Brandopfer sollt ihr dabei f\u00fcr den HERRN zu lieblichem Geruch herrichten: einen jungen Stier, einen Widder, sieben einj\u00e4hrige L\u00e4mmer \u2013 fehlerlose Tiere m\u00fcssen es sein \u2013;<br>9 au\u00dferdem als zugeh\u00f6riges Speisopfer von Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt ist: drei Zehntel zu dem Stier, zwei Zehntel zu dem einen Widder,<br>10 je ein Zehntel zu jedem Lamm von den sieben L\u00e4mmern;<br>11 auch einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer, au\u00dfer dem Vers\u00f6hnungs-S\u00fcndopfer und dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zusatzopfer f\u00fcr die sieben Tage des Laubh\u00fcttenfestes<\/h3>\n\n\n\n<p>12 \u00bbFerner am f\u00fcnfzehnten Tage des siebten Monats soll bei euch eine Festversammlung am Heiligtum stattfinden; da d\u00fcrft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten, sondern sollt dem HERRN ein Fest sieben Tage lang feiern.<br>13 Dabei sollt ihr als Brandopfer, als Feueropfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN, darbringen: dreizehn junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einj\u00e4hrige L\u00e4mmer \u2013 fehlerlose Tiere m\u00fcssen es sein \u2013;<br>14 dazu als zugeh\u00f6riges Speisopfer von Feinmehl, das mit \u00d6l gemengt ist: drei Zehntel zu jedem von den dreizehn Stieren, zwei Zehntel zu jedem von den beiden Widdern<br>15 und je ein Zehntel zu jedem Lamm von den vierzehn L\u00e4mmern;<br>16 auch einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer, au\u00dfer dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und dem erforderlichen Trankopfer.<br>17 Sodann am zweiten Tage: zw\u00f6lf junge Stiere, zwei Widder, vierzehn fehlerlose, einj\u00e4hrige L\u00e4mmer<br>18 nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern zu den Stieren, zu den Widdern und zu den L\u00e4mmern, nach ihrer Zahl, der vorgeschriebenen Weise gem\u00e4\u00df;<br>19 auch einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer, au\u00dfer dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern.<br>20 Sodann am dritten Tage: elf junge Stiere, zwei Widder, vierzehn fehlerlose, einj\u00e4hrige L\u00e4mmer<br>21 nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern zu den Stieren, zu den Widdern und zu den L\u00e4mmern, nach ihrer Zahl, der vorgeschriebenen Weise gem\u00e4\u00df;<br>22 auch einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer, au\u00dfer dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und dem erforderlichen Trankopfer.<br>23 Sodann am vierten Tage: zehn junge Stiere, zwei Widder, vierzehn fehlerlose, einj\u00e4hrige L\u00e4mmer<br>24 nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern zu den Stieren, zu den Widdern und zu den L\u00e4mmern nach ihrer Zahl, der vorgeschriebenen Weise gem\u00e4\u00df;<br>25 auch einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer, au\u00dfer dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer, dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und dem erforderlichen Trankopfer.<br>26 Sodann am f\u00fcnften Tage: neun junge Stiere, zwei Widder, vierzehn fehlerlose, einj\u00e4hrige L\u00e4mmer<br>27 nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern zu den Stieren, zu den Widdern und zu den L\u00e4mmern, nach ihrer Zahl, der vorgeschriebenen Weise gem\u00e4\u00df;<br>28 auch einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer, au\u00dfer dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und dem erforderlichen Trankopfer.<br>29 Sodann am sechsten Tage: acht junge Stiere, zwei Widder, vierzehn fehlerlose, einj\u00e4hrige L\u00e4mmer<br>30 nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern zu den Stieren, zu den Widdern und zu den L\u00e4mmern, nach ihrer Zahl, der vorgeschriebenen Weise gem\u00e4\u00df;<br>31 auch einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer, au\u00dfer dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer, dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern.<br>32 Sodann am siebten Tage: sieben junge Stiere, zwei Widder, vierzehn fehlerlose, einj\u00e4hrige L\u00e4mmer<br>33 nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern zu den Stieren, zu den Widdern und zu den L\u00e4mmern, nach ihrer Zahl, der vorgeschriebenen Weise gem\u00e4\u00df;<br>34 auch einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer, au\u00dfer dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer, dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und dem erforderlichen Trankopfer.<br>35 Am achten Tage soll bei euch eine Festversammlung stattfinden; da d\u00fcrft ihr keinerlei Werktagsarbeit verrichten.<br>36 Und als Brandopfer, als Feueropfer zu lieblichem Geruch f\u00fcr den HERRN, sollt ihr darbringen: einen jungen Stier, einen Widder, sieben fehlerlose, einj\u00e4hrige L\u00e4mmer<br>37 nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und den erforderlichen Trankopfern zu dem Stier, zu dem Widder und zu den L\u00e4mmern, nach ihrer Zahl, der vorgeschriebenen Weise gem\u00e4\u00df;<br>38 auch einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer, au\u00dfer dem regelm\u00e4\u00dfigen Brandopfer nebst dem zugeh\u00f6rigen Speisopfer und dem erforderlichen Trankopfer.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schlu\u00dfsatz der Opfergesetze<\/h3>\n\n\n\n<p>39 \u00bbDiese Opfer sollt ihr an euren Festen f\u00fcr den HERRN herrichten, abgesehen von dem, was ihr infolge von Gel\u00fcbden und als freiwillige Gaben sowohl an Brandopfern und Speisopfern als auch an Trankopfern und Heilsopfern darbringen werdet.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 30<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Mose teilte dies alles den Israeliten genau so mit, wie der HERR es ihm geboten hatte.<br>2 Darauf sagte Mose zu den Stammesh\u00e4uptern der Israeliten: \u00bbFolgendes hat der HERR geboten:<br>3 Wenn ein Mann dem HERRN ein Gel\u00fcbde ablegt oder einen Eid schw\u00f6rt, durch den er sich zu einer Enthaltung verpflichtet, so darf er sein Wort nicht brechen: genau so, wie er es ausgesprochen hat, soll er es auch ausf\u00fchren.<br>4 Wenn aber eine weibliche Person, die in ihrer Jugend im Hause ihres Vaters lebt, dem HERRN ein Gel\u00fcbde ablegt oder sich zu einer Enthaltung verpflichtet<br>5 und ihr Vater von ihrem Gel\u00fcbde oder von der Enthaltung, zu der sie sich verpflichtet hat, Kunde erh\u00e4lt und dann ihr gegen\u00fcber dazu schweigt, so sollen alle ihre Gel\u00fcbde g\u00fcltig sein, und auch jede Enthaltung, zu der sie sich verpflichtet hat, soll zu Recht bestehen.<br>6 Wenn aber ihr Vater an dem Tage, an dem er davon erf\u00e4hrt, ihr die Genehmigung versagt, so sollen alle ihre Gel\u00fcbde und alle ihre Enthaltungen, zu denen sie sich verpflichtet hat, ung\u00fcltig sein; und der HERR wird ihr verzeihen, weil ihr Vater ihr die Genehmigung versagt hat.<br>7 Wenn sie sich dann aber verheiraten sollte, w\u00e4hrend ihre Gel\u00fcbde oder ein unbedachter Ausspruch ihrer Lippen, durch den sie sich eine Enthaltung auferlegt hat, f\u00fcr sie noch verbindlich sind,<br>8 und ihr Mann erh\u00e4lt Kunde davon, schweigt aber ihr gegen\u00fcber an dem Tage, an dem er davon h\u00f6rt, so sollen ihre Gel\u00fcbde g\u00fcltig sein, und die Enthaltungen, zu denen sie sich verpflichtet hat, sollen zu Recht bestehen.<br>9 Wenn aber ihr Mann an dem Tage, an dem er davon erf\u00e4hrt, ihr die Genehmigung versagt, so macht er dadurch das Gel\u00fcbde, das auf ihr ruht, und den unbedachten Ausspruch ihrer Lippen, durch den sie sich eine Enthaltung auferlegt hat, ung\u00fcltig, und der HERR wird ihr verzeihen.<br>10 Aber das Gel\u00fcbde einer Witwe oder einer versto\u00dfenen Frau, alles, wozu sie sich verpflichtet hat, soll f\u00fcr sie verbindlich sein.<br>11 Wenn ferner eine Frau im Hause ihres Mannes etwas gelobt oder sich durch einen Eid zu einer Enthaltung verpflichtet hat<br>12 und ihr Mann Kunde davon erh\u00e4lt, aber ihr gegen\u00fcber dazu schweigt und ihr nicht die Genehmigung versagt, so sollen alle ihre Gel\u00fcbde g\u00fcltig sein, und jede Enthaltung, zu der sie sich verpflichtet hat, soll zu Recht bestehen.<br>13 Wenn ihr Mann aber an dem Tage, an dem er davon h\u00f6rt, sie f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt hat, so soll nichts von dem, was sie bez\u00fcglich ihrer Gel\u00fcbde und bez\u00fcglich der Verpflichtungen zu einer Enthaltung ausgesprochen hat, G\u00fcltigkeit haben: ihr Mann hat sie f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt, darum wird der HERR ihr verzeihen.\u00ab<br>14 \u00bbJedes Gel\u00fcbde und jedes eidliche Versprechen einer Enthaltung behufs einer Selbstkasteiung kann ihr Mann f\u00fcr g\u00fcltig und ebenso f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4ren.<br>15 Wenn aber ihr Mann von einem Tage bis zum andern stillschweigt, so best\u00e4tigt er dadurch alle ihre Gel\u00fcbde oder alle die Enthaltungen, die auf ihr ruhen; er hat sie dadurch best\u00e4tigt, da\u00df er ihr gegen\u00fcber an dem Tage, an welchem er Kunde davon erhielt, geschwiegen hat.<br>16 Wenn er sie aber erst sp\u00e4ter aufhebt, nachdem er schon vorher davon geh\u00f6rt hat, so hat er die Verschuldung (seiner Frau) zu tragen.\u00ab<br>17 Das sind die Verordnungen, die der HERR dem Mose geboten hat, damit sie Geltung haben zwischen einem Manne und seiner Frau und zwischen einem Vater und seiner Tochter, solange diese in ihrer Jugend im Hause ihres Vaters lebt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 31<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Der HERR gebot hierauf dem Mose folgendes:<br>2 \u00bbNimm Rache f\u00fcr die Israeliten an den Midianitern! Danach sollst du zu deinen Volksgenossen versammelt werden.\u00ab<br>3 Da befahl Mose dem Volke folgendes: \u00bbR\u00fcstet aus eurer Mitte M\u00e4nner zu einem Kriegszuge aus, sie sollen gegen die Midianiter ziehen, um die Rache des HERRN an den Midianitern zu vollstrecken.<br>4 Je tausend Mann von einem Stamm, und zwar von allen St\u00e4mmen der Israeliten, sollt ihr zu dem Kriegszuge entsenden.\u00ab<br>5 So wurden denn aus den St\u00e4mmen der Israeliten je tausend Mann von jedem Stamme ausgehoben, im ganzen zw\u00f6lftausend kriegsger\u00fcstete M\u00e4nner.<br>6 Diese sandte Mose, tausend Mann von jedem Stamm, zum Kriegszuge aus und mit ihnen Pinehas, den Sohn des Priesters Eleasar, zum Kriegszuge; der hatte die heiligen Ger\u00e4te und die Alarmtrompeten bei sich.<br>7 So zogen sie denn gegen die Midianiter zu Felde, wie der HERR dem Mose geboten hatte, und t\u00f6teten alle m\u00e4nnlichen Personen.<br>8 Auch die K\u00f6nige der Midianiter t\u00f6teten sie zu den anderen hinzu, die von ihnen erschlagen waren, n\u00e4mlich: Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die f\u00fcnf K\u00f6nige der Midianiter; auch Bileam, den Sohn Beors, machten sie mit dem Schwert nieder.<br>9 Hierauf f\u00fchrten die Israeliten die midianitischen Frauen und ihre Kinder gefangen weg, erbeuteten ihr s\u00e4mtliches Lastvieh und alle ihre Herden und ihre gesamte Habe<br>10 und verbrannten alle Ortschaften in ihren Wohnsitzen und alle ihre Zeltlager mit Feuer.<br>11 Dann nahmen sie die gesamte Beute und alles, was sie an Menschen und Vieh geraubt hatten,<br>12 und brachten die Gefangenen sowie den Raub und die Beute zu Mose und zu dem Priester Eleasar und zu der Gemeinde der Israeliten ins Lager, in die moabitischen Steppen, die am Jordan, Jericho gegen\u00fcber, lagen.<br>13 Da gingen Mose und der Priester Eleasar und alle F\u00fcrsten der Gemeinde ihnen entgegen vor das Lager hinaus.<br>14 Mose aber geriet in Zorn \u00fcber die Befehlshaber des Heeres, die Hauptleute der Tausendschaften und die Hauptleute der Hundertschaften, die von dem Feldzuge zur\u00fcckkehrten;<br>15 und Mose sagte zu ihnen: \u00bbHabt ihr denn alle Frauen am Leben gelassen?<br>16 Sie sind es ja gerade, die auf den Rat Bileams den Israeliten ein Anla\u00df geworden sind, Untreue gegen den HERRN zu begehen [in betreff des Peor], so da\u00df das Sterben \u00fcber die Gemeinde des HERRN kam.<br>17 So t\u00f6tet nun alle m\u00e4nnlichen Kinder unter ihnen, und ebenso t\u00f6tet alle weiblichen Personen, die schon mit einem Manne zu tun gehabt haben;<br>18 aber alle Kinder weiblichen Geschlechts, die noch mit keinem Manne zu tun gehabt haben, la\u00dft f\u00fcr euch am Leben.<br>19 Ihr selbst aber m\u00fc\u00dft sieben Tage lang au\u00dferhalb des Lagers bleiben: jeder, der einen Menschen get\u00f6tet, und jeder, der einen Erschlagenen ber\u00fchrt hat, mu\u00df sich am dritten und am siebten Tage ents\u00fcndigen, ihr selbst und eure Gefangenen.<br>20 Auch alle Kleider und alle Gegenst\u00e4nde von Leder sowie alles aus Ziegenhaaren Gefertigte und alle h\u00f6lzernen Ger\u00e4te m\u00fc\u00dft ihr ents\u00fcndigen!\u00ab<br>21 Hierauf sagte der Priester Eleasar zu den Kriegsleuten, die an dem Feldzuge teilgenommen hatten: \u00bbDies ist eine Bestimmung des Gesetzes, das der HERR dem Mose zur Pflicht gemacht hat:<br>22 das Gold und das Silber, das Kupfer, Eisen, Zinn und Blei,<br>23 \u00fcberhaupt alles, was das Feuer vertr\u00e4gt, m\u00fc\u00dft ihr durchs Feuer gehen lassen, dann wird es rein sein; jedoch mu\u00df es auch noch mit dem Reinigungswasser ents\u00fcndigt werden. Alles aber, was kein Feuer vertr\u00e4gt, m\u00fc\u00dft ihr durchs Wasser gehen lassen.<br>24 Wenn ihr also am siebten Tage eure Kleider gewaschen habt, dann werdet ihr rein sein und d\u00fcrft danach wieder ins Lager kommen.\u00ab<br>25 Hierauf gebot der HERR dem Mose folgendes:<br>26 \u00bbNimm von allem, was ihr als Beute an Menschen und an Vieh weggef\u00fchrt habt, die Gesamtzahl auf, du mit dem Priester Eleasar und den Stammesh\u00e4uptern der Gemeinde;<br>27 und teile die Beute zur H\u00e4lfte zwischen denen, die als Teilnehmer am Kriege ins Feld gezogen sind, und zwischen der ganzen \u00fcbrigen Gemeinde.<br>28 Dann erhebe von den Kriegsleuten, die ins Feld gezogen sind, eine Abgabe f\u00fcr den HERRN, n\u00e4mlich je ein St\u00fcck von f\u00fcnf Hunderten, sowohl von den Menschen als auch von den Rindern, von den Eseln und vom Kleinvieh;<br>29 von der ihnen zufallenden H\u00e4lfte sollt ihr sie nehmen, und du sollst sie dem Priester Eleasar als ein Hebeopfer f\u00fcr den HERRN \u00fcbergeben.<br>30 Von der den (anderen) Israeliten zufallenden H\u00e4lfte aber sollst du aus f\u00fcnfzig St\u00fcck immer eins herausgreifen, sowohl aus den Menschen als auch aus den Rindern, den Eseln und dem Kleinvieh, also aus dem gesamten Vieh, und sollst sie den Leviten \u00fcbergeben, die den Dienst an der Wohnung des HERRN zu verrichten haben.\u00ab<br>31 Da taten Mose und der Priester Eleasar, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>32 Es betrug aber das Erbeutete, das, was von der Beute, die das Kriegsvolk gemacht hatte, \u00fcbriggeblieben war: 675000 St\u00fcck Kleinvieh,<br>33 72000 Rinder<br>34 und 61000 Esel;<br>35 und was die Menschen betrifft, so belief sich die Zahl der M\u00e4dchen, die noch mit keinem Manne zu tun gehabt hatten, auf insgesamt 32000 Seelen.<br>36 So betrug also die H\u00e4lfte, n\u00e4mlich der Anteil derer, die als Kriegsleute ins Feld gezogen waren, 337500 St\u00fcck Kleinvieh,<br>37 und die Abgabe vom Kleinvieh f\u00fcr den HERRN betrug 675 St\u00fcck;<br>38 die Zahl der Rinder betrug 36000 St\u00fcck und die Abgabe davon f\u00fcr den HERRN 72;<br>39 ferner die Zahl der Esel 30500 und die Abgabe davon f\u00fcr den HERRN 61;<br>40 sodann die Zahl der Menschen 16000 und die Abgabe davon f\u00fcr den HERRN 32 Seelen.<br>41 Mose \u00fcbergab dann die zum Hebeopfer f\u00fcr den HERRN bestimmte Abgabe dem Priester Eleasar, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>42 Endlich von der den Israeliten zufallenden H\u00e4lfte, die Mose von dem f\u00fcr die Kriegsleute bestimmten Anteil abgesondert hatte \u2013<br>43 es belief sich aber die der Gemeinde zukommende H\u00e4lfte ebenfalls auf 337500 St\u00fcck Kleinvieh,<br>44 36000 Rinder,<br>45 30500 Esel<br>46 und 16000 Menschen \u2013,<br>47 von der den Israeliten zukommenden H\u00e4lfte also nahm Mose immer ein St\u00fcck, das er aus je f\u00fcnfzig St\u00fcck herausgegriffen hatte, sowohl von den Menschen als auch vom Vieh und \u00fcbergab sie den Leviten, die den Dienst an der Wohnung des HERRN zu verrichten hatten, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<br>48 Nun traten zu Mose die Befehlshaber \u00fcber die Abteilungen des Heeres, die Hauptleute der Tausendschaften und die Hauptleute der Hundertschaften,<br>49 und sagten zu Mose: \u00bbDeine Knechte haben die Gesamtzahl der Kriegsleute festgestellt, die unter unserm Befehl gestanden haben, und es ist dabei kein einziger von unseren Leuten vermi\u00dft worden.<br>50 Darum bringen wir jetzt als Opfergabe f\u00fcr den HERRN das dar, was ein jeder an Goldschmuck erbeutet hat: Armketten und Armspangen, Fingerringe, Ohrringe und Geschmeide, um f\u00fcr unsere Seelen S\u00fchne vor dem HERRN zu erlangen.\u00ab<br>51 Da nahmen Mose und der Priester Eleasar das Gold, allerlei k\u00fcnstlich gearbeitete Sachen, von ihnen in Empfang;<br>52 und es belief sich alles Gold, das sie zum Hebeopfer f\u00fcr den HERRN bestimmt hatten, auf 16750 Schekel von seiten der Hauptleute \u00fcber tausend und der Hauptleute \u00fcber hundert Mann;<br>53 die gemeinen Kriegsleute aber hatten ein jeder f\u00fcr sich Beute gemacht.<br>54 Mose und der Priester Eleasar nahmen also das Gold von den Hauptleuten der Tausendschaften und der Hundertschaften in Empfang und brachten es in das Offenbarungszelt, damit es dort den Israeliten vor dem HERRN zum gn\u00e4digen Ged\u00e4chtnis diene.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 32<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Bitte der Rubeniten und Gaditen von Mose in einer Strafrede zur\u00fcckgewiesen<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Die St\u00e4mme Ruben und Gad besa\u00dfen aber au\u00dferordentlich viel Vieh. Als sie sich nun die Landschaft Jaser und die Landschaft Gilead ansahen, erkannten sie, da\u00df die Gegend zur Viehzucht geeignet war.<br>2 So gingen denn die St\u00e4mme Gad und Ruben hin und sagten zu Mose und zu dem Priester Eleasar und zu den H\u00e4uptern der Gemeinde:<br>3 \u00bbAtaroth, Dibon, Jaser, Nimra, Hesbon, Eleale, Sebam, Nebo und Beon,<br>4 das Land, das der HERR der Gemeinde Israel unterworfen hat, ist ein zur Viehzucht geeignetes Land, und deine Knechte besitzen viel Vieh.\u00ab<br>5 Dann fuhren sie fort: \u00bbWenn du uns eine Liebe erweisen willst, so m\u00f6ge diese Landschaft deinen Knechten als Erbbesitz \u00fcberwiesen werden: la\u00df uns nicht mit \u00fcber den Jordan ziehen!\u00ab<br>6 Darauf antwortete Mose den St\u00e4mmen Gad und Ruben: \u00bbEure Br\u00fcder sollen also in den Krieg ziehen, und ihr wollt ruhig hier bleiben?<br>7 Warum wollt ihr denn die (\u00fcbrigen) Israeliten von dem Entschlu\u00df abbringen, in das Land hin\u00fcberzuziehen, das der HERR f\u00fcr sie bestimmt hat?<br>8 Ebenso haben es auch eure V\u00e4ter gemacht, als ich sie von Kades-Barnea zur Besichtigung des Landes aussandte.<br>9 Als sie n\u00e4mlich bis zum Tal Eskol hinaufgezogen waren und sich das Land angesehen hatten, brachten sie die Israeliten von ihrem Entschlu\u00df ab, so da\u00df sie nicht in das Land ziehen wollten, das der HERR f\u00fcr sie bestimmt hatte.<br>10 Da entbrannte aber der Zorn des HERRN an jenem Tage, so da\u00df er mit einem Schwur aussprach:<br>11 \u203aDie M\u00e4nner, die aus \u00c4gypten ausgezogen sind, von zwanzig Jahren an und dar\u00fcber, die sollen nimmermehr das Land zu sehen bekommen, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe, denn sie sind mir nicht in allen St\u00fccken gehorsam gewesen,<br>12 au\u00dfer dem Kenissiter Kaleb, dem Sohn Jephunnes, und au\u00dfer Josua, dem Sohne Nuns; denn diese beiden sind dem HERRN in allen St\u00fccken gehorsam gewesen.\u2039<br>13 So entbrannte also der Zorn des HERRN gegen Israel, und er lie\u00df sie vierzig Jahre lang in der W\u00fcste umherirren, bis das ganze Geschlecht, das in den Augen des HERRN \u00fcbel gehandelt hatte, ausgestorben war.<br>14 Und jetzt seid ihr an Stelle eurer V\u00e4ter aufgetreten, ein Nachwuchs von S\u00fcndern, um den lodernden Zorn des HERRN gegen Israel noch zu mehren!<br>15 Wenn ihr euch vom Gehorsam gegen ihn abwendet, so wird er das Volk noch l\u00e4nger in der W\u00fcste belassen, und ihr werdet so dies ganze Volk zugrunde richten!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Antwort der Rubeniten und Gaditen<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Da traten sie an ihn heran und sagten: \u00bbWir wollen hier nur Viehh\u00fcrden f\u00fcr unsere Herden und feste Wohnorte f\u00fcr unsere Frauen und Kinder bauen;<br>17 wir selbst aber wollen kampfger\u00fcstet an der Spitze der Israeliten einherziehen, bis wir sie in ihre Wohnsitze gebracht haben; unterdessen sollen unsere Frauen und Kinder wegen der (feindseligen) Bewohner des Landes in den befestigten Ortschaften bleiben.<br>18 Wir wollen nicht eher in unsere H\u00e4user zur\u00fcckkehren, als bis die Israeliten s\u00e4mtlich ihren Erbbesitz empfangen haben;<br>19 denn wir beanspruchen keinen Besitz neben ihnen jenseits des Jordans und weiterhin, wenn uns unser Erbbesitz diesseits des Jordans gegen Osten zuteil geworden ist.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zusage Moses unter Festsetzung der Bedingungen; Verleihung des Ostjordanlandes an die bittenden St\u00e4mme<\/h3>\n\n\n\n<p>20 Da sagte Mose zu ihnen: \u00bbWenn ihr das wirklich tut, da\u00df ihr euch vor dem HERRN zum Kriege r\u00fcstet<br>21 und ihr alle ger\u00fcstet vor den Augen des HERRN \u00fcber den Jordan zieht, bis er seine Feinde vor sich her ausgetrieben hat,<br>22 und ihr erst dann wieder heimkehrt, nachdem das Land vor dem HERRN unterworfen ist, so sollt ihr eurer Verpflichtungen gegen den HERRN und gegen Israel los und ledig sein, und dieses Land soll euch als Erbbesitz vor dem HERRN zuteil werden.<br>23 Wenn ihr aber nicht so handelt, so habt ihr euch damit gegen den HERRN vers\u00fcndigt und werdet die Folgen eurer Vers\u00fcndigung zu f\u00fchlen bekommen!<br>24 Baut euch also St\u00e4dte f\u00fcr eure Frauen und Kinder und H\u00fcrden f\u00fcr euer Kleinvieh, tut aber auch, was ihr versprochen habt!\u00ab<br>25 Da gaben die St\u00e4mme Gad und Ruben dem Mose folgende Versicherung: \u00bbDeine Knechte werden tun, wie du, Herr, befiehlst:<br>26 unsere Kinder, unsere Frauen, unsere Herden und all unsere Lasttiere sollen hier in den Ortschaften Gileads bleiben,<br>27 wir aber, deine Knechte, werden alle, soweit sie waffenf\u00e4hig sind, vor dem HERRN her zum Kampf hin\u00fcberziehen, wie du, Herr, befohlen hast.\u00ab<br>28 Darauf gab Mose ihretwegen dem Priester Eleasar und Josua, dem Sohne Nuns, und den Stammesh\u00e4uptern der Israeliten Anweisung,<br>29 indem er ihnen auftrug: \u00bbWenn die Gaditen und Rubeniten, alle Waffenf\u00e4higen, mit euch zum Kriege vor dem HERRN her \u00fcber den Jordan ziehen, so sollt ihr, wenn das Land unterworfen vor euch daliegt, ihnen die Landschaft Gilead zum Erbbesitz geben;<br>30 wenn sie aber nicht kampfger\u00fcstet mit euch hin\u00fcberziehen, so sollen sie unter euch im Lande Kanaan angesiedelt werden.\u00ab<br>31 Da gaben die Gaditen und Rubeniten folgende Erkl\u00e4rung ab: \u00bbWie der HERR deinen Knechten geboten hat, so wollen wir tun:<br>32 wir wollen kampfger\u00fcstet vor dem HERRN her in das Land Kanaan hin\u00fcberziehen, damit uns unser Erbbesitz diesseits des Jordans verbleibt.\u00ab<br>33 Darauf \u00fcberwies Mose ihnen \u2013 den St\u00e4mmen Gad und Ruben und dem halben Stamme Manasses, des Sohnes Josephs \u2013 das Reich des Amoriterk\u00f6nigs Sihon und das Reich des K\u00f6nigs Og von Basan, das Land mit den darin liegenden St\u00e4dten samt den zugeh\u00f6rigen Gebieten ringsum.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersicht \u00fcber die von den Gaditen und Rubeniten wieder aufgebauten St\u00e4dte<\/h3>\n\n\n\n<p>34 Da bauten die Gaditen Dibon, Ataroth, Aroer,<br>35 Ateroth-Sophan, Jaser, Jogbeha,<br>36 Beth-Nimra und Beth-Haran wieder auf, feste St\u00e4dte und H\u00fcrden f\u00fcr das Kleinvieh.<br>37 Die Rubeniten aber bauten Hesbon, Eleale, Kirjathaim,<br>38 Nebo, Baal-Meon [mit ver\u00e4ndertem Namen zu sprechen!] und Sibma wieder auf; sie gaben aber den St\u00e4dten, die sie wieder aufgebaut hatten, andere Namen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nachkommen Manasses setzen sich im Ostjordanlande fest<\/h3>\n\n\n\n<p>39 Die S\u00f6hne Machirs aber, des Sohnes Manasses, zogen nach Gilead, eroberten es und trieben die Amoriter aus, die darin wohnten.<br>40 Mose verlieh dann Gilead dem Machir, dem Sohne Manasses, und dieser siedelte sich dort an.<br>41 Jair aber, der Sohn Manasses, zog hin, bem\u00e4chtigte sich ihrer (der Amoriter) Zeltd\u00f6rfer und gab ihnen den Namen \u00bbZeltd\u00f6rfer Jairs\u00ab. \u2013<br>42 Auch Nobah zog hin, nahm Kenath und die dazugeh\u00f6rigen Ortschaften ein und benannte es nach seinem Namen Nobah.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 33<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Folgendes sind die einzelnen Z\u00fcge der Israeliten, in denen sie aus \u00c4gypten nach ihren Heerscharen unter der F\u00fchrung Moses und Aarons ausgezogen sind.<br>2 Mose hatte n\u00e4mlich auf Befehl des HERRN die Orte aufgeschrieben, von denen ihre Ausz\u00fcge erfolgt waren; und folgendes sind ihre Z\u00fcge von einem Aufbruchsort zum andern:<br>3 Sie brachen von Ramses am f\u00fcnfzehnten Tage des ersten Monats auf; am Tage nach dem Passah zogen die Israeliten mit hoch erhobener Hand vor den Augen aller \u00c4gypter aus,<br>4 w\u00e4hrend die \u00c4gypter alle Erstgeborenen begruben, die der HERR unter ihnen hatte sterben lassen; denn der HERR hatte auch an ihren G\u00f6ttern ein Strafgericht vollzogen.<br>5 Die Israeliten brachen also von Ramses auf und lagerten in Sukkoth.<br>6 Von Sukkoth zogen sie dann weiter und lagerten in Etham, das am Rande der W\u00fcste liegt.<br>7 Von Etham zogen sie weiter und wandten sich nach Pi-Hahiroth, das Baal-Zephon gegen\u00fcber liegt, und lagerten \u00f6stlich von Migdol.<br>8 Von Pi-Hahiroth brachen sie auf und zogen mitten durch das Meer nach der W\u00fcste hin; sie wanderten dann drei Tagereisen weit in der W\u00fcste Etham und lagerten in Mara.<br>9 Von Mara zogen sie weiter und kamen nach Elim; dort waren zw\u00f6lf Wasserquellen und siebzig Palmb\u00e4ume, und sie lagerten daselbst.<br>10 Von Elim zogen sie weiter und lagerten am Schilfmeer.<br>11 Vom Schilfmeer zogen sie weiter und lagerten in der W\u00fcste Sin.<br>12 Aus der W\u00fcste Sin zogen sie weiter und lagerten in Dophka.<br>13 Von Dophka zogen sie weiter und lagerten in Alus.<br>14 Von Alus zogen sie weiter und lagerten in Rephidim; dort hatte das Volk kein Wasser zu trinken.<br>15 Von Rephidim zogen sie weiter und lagerten in der W\u00fcste Sinai.<br>16 Aus der W\u00fcste Sinai zogen sie weiter und lagerten bei den Lustgr\u00e4bern.<br>17 Von den Lustgr\u00e4bern zogen sie weiter und lagerten in Hazeroth.<br>18 Von Hazeroth zogen sie weiter und lagerten in Rithma.<br>19 Von Rithma zogen sie weiter und lagerten in Rimmon-Perez.<br>20 Von Rimmon-Perez zogen sie weiter und lagerten in Libna.<br>21 Von Libna zogen sie weiter und lagerten in Rissa.<br>22 Von Rissa zogen sie weiter und lagerten in Kehelatha.<br>23 Von Kehelatha zogen sie weiter und lagerten am Berge Sepher.<br>24 Vom Berge Sepher zogen sie weiter und lagerten in Harada.<br>25 Von Harada zogen sie weiter und lagerten in Makheloth.<br>26 Von Makheloth zogen sie weiter und lagerten in Thahath.<br>27 Von Thahath zogen sie weiter und lagerten in Therah.<br>28 Von Therah zogen sie weiter und lagerten in Mithka.<br>29 Von Mithka zogen sie weiter und lagerten in Hasmona.<br>30 Von Hasmona zogen sie weiter und lagerten in Moseroth.<br>31 Von Moseroth zogen sie weiter und lagerten in Bene-Jaakan.<br>32 Von Bene-Jaakan zogen sie weiter und lagerten in Hor-Hagidgad.<br>33 Von Hor-Hagidgad zogen sie weiter und lagerten in Jotbatha.<br>34 Von Jotbatha zogen sie weiter und lagerten in Abrona.<br>35 Von Abrona zogen sie weiter und lagerten in Ezjon-Geber.<br>36 Von Ezjon-Geber zogen sie weiter und lagerten in der W\u00fcste Zin, das ist Kades.<br>37 Von Kades zogen sie weiter und lagerten am Berge Hor, an der Grenze des Landes der Edomiter.<br>38 Da stieg der Priester Aaron nach dem Befehl des HERRN auf den Berg Hor hinauf und starb daselbst im vierzigsten Jahr nach dem Auszug der Israeliten aus dem Lande \u00c4gypten am ersten Tage des f\u00fcnften Monats;<br>39 Aaron war aber 123 Jahre alt, als er auf dem Berge Hor starb.<br>40 [Und der Kanaan\u00e4er, der K\u00f6nig von Arad, der im s\u00fcdlichen Teile des Landes Kanaan wohnte, h\u00f6rte vom Heranr\u00fccken der Israeliten.]<br>41 Vom Berge Hor zogen sie dann weiter und lagerten in Zalmona.<br>42 Von Zalmona zogen sie weiter und lagerten in Phunon.<br>43 Von Phunon zogen sie weiter und lagerten in Oboth.<br>44 Von Oboth zogen sie weiter und lagerten in Ijje-Abarim an der Grenze des Moabiterlandes.<br>45 Von Ijjim zogen sie weiter und lagerten in Dibon-Gad.<br>46 Von Dibon-Gad zogen sie weiter und lagerten in Almon-Diblathaim.<br>47 Von Almon-Diblathaim zogen sie weiter und lagerten am Gebirge Abarim \u00f6stlich vom Nebo.<br>48 Vom Gebirge Abarim zogen sie weiter und lagerten sich in den Steppen der Moabiter am Jordan, Jericho gegen\u00fcber;<br>49 und zwar lagerten sie am Jordan von Beth-Jesimoth bis Abel-Sittim in den Steppen der Moabiter.<br>50 Der HERR gebot dann dem Mose in den Steppen der Moabiter am Jordan, Jericho gegen\u00fcber: \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit:<br>51 Wenn ihr \u00fcber den Jordan in das Land Kanaan hin\u00fcbergezogen seid,<br>52 sollt ihr alle Bewohner des Landes vor euch her austreiben und alle ihre G\u00f6tzenbilder vernichten; auch alle ihre Gu\u00dfbilder sollt ihr vernichten und alle ihre H\u00f6hen zerst\u00f6ren.<br>53 Ihr sollt dann das Land in Besitz nehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land als Eigentum verliehen.<br>54 Und zwar sollt ihr euch das Land durch das Los als Erbbesitz zuteilen entsprechend euren St\u00e4mmen: den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4mmen sollt ihr einen gr\u00f6\u00dferen Erbbesitz geben und den kleineren einen weniger gro\u00dfen Erbbesitz zuteilen; doch wohin immer einem jeden das Los f\u00e4llt, da soll es ihm als Eigentum zuteil werden: nach euren v\u00e4terlichen St\u00e4mmen sollt ihr euch das Land als Erbbesitz zuteilen.<br>55 Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch her austreibt, so werden die, welche ihr von ihnen \u00fcbrigla\u00dft, zu Dornen in euren Augen und zu Stacheln in euren Seiten werden und euch in dem Lande, in dem ihr wohnen werdet, bedr\u00e4ngen.<br>56 Die Folge wird dann sein, da\u00df ich euch das Geschick widerfahren lasse, das ich ihnen zugedacht hatte.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 34<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter sagte der HERR zu Mose:<br>2 \u00bbFolgende Verordnungen sollst du den Israeliten mitteilen: Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, so soll dies das Gebiet sein, das euch als Erbbesitz zuf\u00e4llt: das Land Kanaan in seinem ganzen Umfang.<br>3 Und zwar soll die S\u00fcdseite sich euch von der W\u00fcste Zin an, Edom entlang, hinziehen, so da\u00df eure S\u00fcdgrenze im Osten am (s\u00fcdlichen) Ende des Salzmeeres beginnt.<br>4 Dann soll eure Grenze s\u00fcdlich vom Skorpionenstieg umbiegen und sich nach Zin hin\u00fcberziehen, wo sie s\u00fcdlich von Kades-Barnea endigt; von dort soll sie weiter nach Hazar-Addar hin laufen und nach Azmon hin\u00fcbergehen;<br>5 und von Azmon wende sich die Grenze nach dem Bach \u00c4gyptens hin und endige nach dem Westmeer zu. \u2013<br>6 Was sodann die Westgrenze betrifft, so gelte euch da das gro\u00dfe Meer zugleich als Grenze; das soll eure Westgrenze sein. \u2013<br>7 Und folgendes soll eure Nordgrenze sein: vom gro\u00dfen Westmeer an sollt ihr euch eine Grenzlinie bis zum Berge Hor ziehen;<br>8 vom Berge Hor an sollt ihr euch eine Grenzlinie in der Richtung auf Hamath hin ziehen, und das Ende der Grenze soll nach Zedad hin sein;<br>9 dann laufe die Grenze weiter nach Siphron hin und erreiche ihr Ende bei Hazar-Enan. Das soll eure Nordgrenze sein. \u2013<br>10 Als Ostgrenze aber sollt ihr euch eine Linie von Hazar-Enan nach Sepham festsetzen;<br>11 und von Sepham gehe die Grenze nach Ha-Ribla hinab \u00f6stlich von Ain; dann ziehe sich die Grenze noch weiter hinab und sto\u00dfe auf den H\u00f6henzug \u00f6stlich vom See Genezareth;<br>12 dann ziehe sich die Grenze den Jordan entlang hinab und erreiche ihr Ende am Salzmeer. Dies soll euer Land nach seinen Grenzen ringsum sein.\u00ab<br>13 Mose gab dann den Israeliten folgende Weisung: \u00bbDies ist das Land, das ihr euch durchs Los als euren Erbbesitz zuteilen sollt und das der HERR den neun St\u00e4mmen und dem halben Stamm (Manasse) zu geben geboten hat.<br>14 Denn alle zu den beiden St\u00e4mmen Ruben und Gad geh\u00f6renden Familien und der halbe Stamm Manasse haben ihren Erbbesitz bereits empfangen.<br>15 Diese zweieinhalb St\u00e4mme haben ihren Erbbesitz auf der andern Seite des Jordans, Jericho gegen\u00fcber, im Osten, nach Sonnenaufgang hin, bereits erhalten.\u00ab<br>16 Weiter sagte der HERR zu Mose folgendes:<br>17 \u00bbDies sind die Namen der M\u00e4nner, die das Land als Erbbesitz unter euch verteilen sollen: der Priester Eleasar und Josua, der Sohn Nuns;<br>18 dazu sollt ihr von jedem Stamm einen F\u00fcrsten zu der Verteilung des Landes hinzuziehen.<br>19 Und dies sind die Namen der M\u00e4nner: f\u00fcr den Stamm Juda: Kaleb, der Sohn Jephunnes;<br>20 f\u00fcr den Stamm Simeon: Samuel, der Sohn Ammihuds;<br>21 f\u00fcr den Stamm Benjamin: Elidad, der Sohn Kislons;<br>22 f\u00fcr den Stamm Dan als F\u00fcrst: Bukki, der Sohn Joglis;<br>23 f\u00fcr die Nachkommen Josephs: f\u00fcr den Stamm Manasse als F\u00fcrst: Hanniel, der Sohn Ephods,<br>24 und f\u00fcr den Stamm Ephraim als F\u00fcrst: Kemuel, der Sohn Siphtans;<br>25 f\u00fcr den Stamm Sebulon als F\u00fcrst: Elizaphan, der Sohn Parnachs;<br>26 f\u00fcr den Stamm Issaschar als F\u00fcrst: Paltiel, der Sohn Assans;<br>27 f\u00fcr den Stamm Asser als F\u00fcrst: Ahihud, der Sohn Selomis;<br>28 f\u00fcr den Stamm Naphthali als F\u00fcrst: Pedahel, der Sohn Ammihuds.\u00ab<br>29 Diese waren es, denen der HERR gebot, den Israeliten ihren Erbbesitz im Lande Kanaan zuzuteilen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 35<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter gebot der HERR dem Mose in den Steppen der Moabiter am Jordan, Jericho gegen\u00fcber, folgendes:<br>2 \u00bbBefiehl den Israeliten, da\u00df sie von ihrem Erbbesitz den Leviten St\u00e4dte zum Wohnen geben; und zu den St\u00e4dten sollt ihr auch eine Weidetrift rings um sie her den Leviten geben.<br>3 Die St\u00e4dte sollen ihnen dann als Wohnsitze dienen, w\u00e4hrend die zugeh\u00f6rigen Weidetriften f\u00fcr ihr Lastvieh und ihre Herden und f\u00fcr alle ihre \u00fcbrigen Tiere bestimmt sind.<br>4 Es sollen sich aber die Weidetriften bei den St\u00e4dten, die ihr den Leviten zu geben habt, von der Stadtmauer nach au\u00dfen hin tausend Ellen weit ringsum erstrecken;<br>5 und ihr sollt au\u00dferhalb der Stadt auf der Ostseite zweitausend Ellen abmessen und ebenso auf der S\u00fcdseite zweitausend Ellen und auf der Westseite zweitausend Ellen und auf der Nordseite zweitausend Ellen, so da\u00df die Stadt selbst in der Mitte liegt; dies sollen f\u00fcr sie die Weidepl\u00e4tze bei den St\u00e4dten sein.<br>6 Unter den St\u00e4dten aber, die ihr den Leviten zu geben habt, sollen sich die sechs Freist\u00e4dte befinden, die ihr ihnen abtreten sollt, damit dorthin fliehen kann, wer einen Totschlag begangen hat; au\u00dfer diesen aber sollt ihr ihnen noch zweiundvierzig St\u00e4dte geben:<br>7 die Gesamtzahl der St\u00e4dte, die ihr den Leviten zu geben habt, soll sich auf achtundvierzig St\u00e4dte nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften belaufen.<br>8 Was aber die St\u00e4dte betrifft, die ihr von dem Besitztum der Israeliten abzugeben habt, so sollt ihr von den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4mmen eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl und von den kleineren St\u00e4mmen eine kleinere Anzahl von St\u00e4dten nehmen: jeder Stamm soll nach Ma\u00dfgabe seines Erbbesitzes, den er erhalten wird, von seinen St\u00e4dten eine bestimmte Zahl an die Leviten abtreten.\u00ab<br>9 Der HERR gebot dann weiter dem Mose folgendes:<br>10 \u00bbTeile den Israeliten folgende Verordnungen mit: Wenn ihr \u00fcber den Jordan in das Land Kanaan hin\u00fcberkommt,<br>11 sollt ihr euch passend gelegene St\u00e4dte ausw\u00e4hlen, die euch als Freist\u00e4dte dienen sollen, damit ein Totschl\u00e4ger dahin fliehen kann, der einen Menschen unvors\u00e4tzlich erschlagen hat.<br>12 Diese St\u00e4dte sollen euch n\u00e4mlich als Zufluchtsorte vor dem Blutr\u00e4cher dienen, damit der Totschl\u00e4ger nicht get\u00f6tet wird, ehe er vor der Gemeinde gestanden hat, um abgeurteilt zu werden.<br>13 Es sollen aber die St\u00e4dte, die ihr zu solchen Freist\u00e4dten herzugeben habt, sechs an Zahl sein:<br>14 drei St\u00e4dte sollt ihr diesseits des Jordans dazu bestimmen und drei St\u00e4dte im Lande Kanaan dazu hergeben: Freist\u00e4dte sollen es sein.<br>15 F\u00fcr die Israeliten wie f\u00fcr die Fremdlinge und die Beisassen, die unter ihnen leben, sollen diese sechs St\u00e4dte als Zufluchtsorte dienen, damit jeder dorthin fliehen kann, der einen Menschen unvors\u00e4tzlich erschlagen hat.\u00ab<br>16 \u00bbWenn er ihn aber mit einem eisernen Werkzeug geschlagen hat, so da\u00df er daran gestorben ist, so ist er ein M\u00f6rder: als solcher mu\u00df er unbedingt mit dem Tode bestraft werden.<br>17 Wenn er ihn ferner mit einem Stein, den er in der Hand hatte und der den Tod verursachen kann, geschlagen hat, so da\u00df jener daran gestorben ist, so ist er ein M\u00f6rder: als solcher mu\u00df er unbedingt mit dem Tode bestraft werden.<br>18 Oder wenn er ihn mit einem h\u00f6lzernen Werkzeug, das er in der Hand hatte und durch das jemand get\u00f6tet werden kann, geschlagen hat, so da\u00df jener daran gestorben ist, so ist er ein M\u00f6rder: als solcher mu\u00df er unbedingt mit dem Tode bestraft werden;<br>19 der Blutr\u00e4cher soll den M\u00f6rder t\u00f6ten; sobald er ihn antrifft, soll er ihn t\u00f6ten.<br>20 Wenn ferner jemand einem andern aus Ha\u00df einen Sto\u00df versetzt oder vors\u00e4tzlich nach ihm geworfen hat, so da\u00df jener daran gestorben ist,<br>21 oder wenn er ihn aus Feindschaft mit der Hand geschlagen hat, so da\u00df jener daran gestorben ist, so mu\u00df der, welcher ihn geschlagen hat, unbedingt mit dem Tode bestraft werden: er ist ein M\u00f6rder: der Blutr\u00e4cher soll den M\u00f6rder t\u00f6ten, sobald er ihn antrifft.<br>22 Hat er ihn aber von ungef\u00e4hr, nicht aus Feindschaft, gesto\u00dfen oder unabsichtlich irgendeinen Gegenstand auf ihn geworfen<br>23 oder, ohne ihn zu sehen, irgendeinen Stein, durch den jemand get\u00f6tet werden kann, auf ihn fallen lassen und jener ist daran gestorben, obgleich er ihm nicht feindlich gesinnt war und ohne da\u00df er ihm Schaden zuf\u00fcgen wollte:<br>24 so soll die Gemeinde zwischen dem Totschl\u00e4ger und dem Blutr\u00e4cher nach diesen Rechtsbestimmungen entscheiden,<br>25 und die Gemeinde soll den Totschl\u00e4ger vor der Gewaltt\u00e4tigkeit des Blutr\u00e4chers sch\u00fctzen, und die Gemeinde soll ihn in die ihm zustehende Freistadt, in die er sich gefl\u00fcchtet hatte, zur\u00fcckbringen, und er soll darin wohnen bleiben bis zum Tode des Hohenpriesters, den man mit dem heiligen \u00d6l gesalbt hat.<br>26 Wenn aber der Totschl\u00e4ger aus dem Gebiet der ihm zustehenden Freistadt, in die er geflohen ist, hinausgeht<br>27 und der Blutr\u00e4cher ihn au\u00dferhalb des Gebiets der betreffenden Freistadt antrifft und den Totschl\u00e4ger t\u00f6tet, so l\u00e4dt er keine Blutschuld auf sich;<br>28 denn jener hat in der ihm zustehenden Freistadt bis zum Tode des Hohenpriesters zu bleiben, und erst nach dem Tod des Hohenpriesters darf der Totschl\u00e4ger an den Ort, wo sein Erbbesitz liegt, zur\u00fcckkehren.<br>29 Diese Rechtsbestimmungen sollen bei euch f\u00fcr eure k\u00fcnftigen Geschlechter in allen euren Wohnsitzen zu Recht bestehen.<br>30 Wenn irgend jemand einen Menschen erschl\u00e4gt, so soll man den M\u00f6rder auf die Aussage von Zeugen mit dem Tode bestrafen; aber das Zeugnis eines einzelnen soll nicht hinreichen, um jemand zum Tode zu verurteilen.<br>31 Ihr d\u00fcrft auch kein L\u00f6segeld f\u00fcr das Leben eines M\u00f6rders, der des Todes schuldig ist, annehmen, vielmehr soll er unbedingt mit dem Tode bestraft werden.<br>32 Auch d\u00fcrft ihr kein L\u00f6segeld f\u00fcr jemand, der in die ihm zustehende Freistadt geflohen ist, zu dem Zweck annehmen, da\u00df er schon vor dem Tode des Hohenpriesters zur\u00fcckkehren und irgendwo im Lande wohnen d\u00fcrfe.<br>33 Ihr sollt das Land, in dem ihr wohnt, nicht entweihen; denn das Blut entweiht das Land, und dem Lande kann f\u00fcr das Blut, das darin vergossen worden ist, keine S\u00fchne geschafft werden au\u00dfer durch das Blut dessen, der es vergossen hat.<br>34 So verunreinigt denn das Land nicht, in dem ihr wohnt und in dessen Mitte auch ich wohne; denn ich, der HERR, wohne inmitten der Israeliten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Mose Kapitel 36<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Die Familienh\u00e4upter des Geschlechts, das von Gilead, dem Sohne Machirs, dem Enkel Manasses, stammte und zu den von Joseph stammenden Geschlechtern geh\u00f6rte, traten auf und trugen dem Mose und den F\u00fcrsten, den Stammesh\u00e4uptern der Israeliten,<br>2 folgendes Anliegen vor: \u00bbGott hat dir, o Herr, geboten, den Israeliten das Land durch das Los zum Erbbesitz zu geben; auch hast du, Herr, von Gott die Weisung erhalten, den Erbbesitz unseres Stammgenossen Zelophhad seinen T\u00f6chtern zu \u00fcberweisen.<br>3 Wenn diese sich nun aber mit einem Manne verheiraten, der zu einem andern Stamme der Israeliten geh\u00f6rt, so geht ihr Erbbesitz dem Erbbesitz unserer V\u00e4ter verloren und wird zu dem Erbbesitz des Stammes geschlagen, dem sie (nach ihrer Verheiratung) angeh\u00f6ren, w\u00e4hrend er dem Losteile unseres Erbbesitzes verlorengeht.<br>4 Und auch wenn das Halljahr f\u00fcr die Israeliten kommt, so bleibt ihr Erbbesitz mit dem Erbbesitz des Stammes vereinigt, dem sie (nach ihrer Verheiratung) angeh\u00f6ren; aber dem Erbbesitz des Stammes unserer V\u00e4ter geht ihr Erbbesitz verloren.\u00ab<br>5 Da gab Mose den Israeliten nach dem Gehei\u00df des HERRN folgende Weisung: \u00bbDer Stamm der Nachkommen Josephs hat recht.<br>6 So lautet die Verordnung, die der HERR in betreff der T\u00f6chter Zelophhads erlassen hat: Sie m\u00f6gen sich ganz nach ihrem Gefallen verheiraten; jedoch d\u00fcrfen sie nur mit einem Manne aus einem Geschlecht ihres v\u00e4terlichen Stammes die Ehe eingehen,<br>7 damit nicht ein Erbbesitz der Israeliten von einem Stamm an einen andern \u00fcbergeht; denn die Israeliten sollen ein jeder den Erbbesitz ihres v\u00e4terlichen Stammes ungeschm\u00e4lert erhalten.<br>8 Darum darf jedes M\u00e4dchen, das in einem von den israelitischen St\u00e4mmen zu Grundbesitz gelangt, nur einen Mann aus einem Geschlecht ihres v\u00e4terlichen Stammes heiraten, damit die Israeliten allesamt ihren v\u00e4terlichen Erbbesitz ungeschm\u00e4lert erhalten<br>9 und kein Erbbesitz von einem Stamm an einen andern \u00fcbergeht; denn die St\u00e4mme der Israeliten sollen ein jeder seinen Erbbesitz ungeschm\u00e4lert erhalten.\u00ab<br>10 Wie der HERR dem Mose geboten hatte, so taten die T\u00f6chter Zelophhads;<br>11 denn Mahla, Thirza, Hogla, Milka und Noa, die T\u00f6chter Zelophhads, verheirateten sich mit den S\u00f6hnen ihrer Oheime;<br>12 mit M\u00e4nnern aus den Geschlechtern, die von Manasse, dem Sohne Josephs, stammten, verheirateten sie sich, und so verblieb ihr Erbbesitz bei dem Stamme, dem das Geschlecht ihres Vaters angeh\u00f6rte.<br>13 Dies sind die Gebote und Verordnungen, die der HERR an die Israeliten in den Steppen der Moabiter am Jordan, Jericho gegen\u00fcber, durch Vermittlung Moses hat ergehen lassen.<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-610_7ceb86-19 .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-610_7ceb86-19 .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-610_7ceb86-19\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns610_3f1d4f-ad{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns610_3f1d4f-ad .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns610_3f1d4f-ad .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_3f1d4f-ad .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_3f1d4f-ad .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_3f1d4f-ad .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_3f1d4f-ad .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_3f1d4f-ad .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_3f1d4f-ad .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns610_3f1d4f-ad\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn610_ac1e6b-ad.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn610_ac1e6b-ad kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=41\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">zur\u00fcck zur Startseite<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns610_81e930-09{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns610_81e930-09 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns610_81e930-09 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_81e930-09 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_81e930-09 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_81e930-09 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_81e930-09 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_81e930-09 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_81e930-09 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns610_81e930-09\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn610_5586d8-fe.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn610_5586d8-fe kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=553\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">zur\u00fcck zum 3. Buch Mose<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns610_944d7d-e8{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns610_944d7d-e8 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns610_944d7d-e8 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_944d7d-e8 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_944d7d-e8 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_944d7d-e8 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_944d7d-e8 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_944d7d-e8 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns610_944d7d-e8 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns610_944d7d-e8\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn610_36b4cb-4f.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn610_36b4cb-4f kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=618\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">vor zum 5. Buch Mose<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das vierte Buch Mose \/ Numeri 4. Mose Kapitel 1 Der g\u00f6ttliche Befehl und seine Ausf\u00fchrung 1 Hierauf gebot der HERR dem Mose in der W\u00fcste Sinai, im Offenbarungszelt, am ersten Tage des zweiten Monats im zweiten Jahr nach ihrem Auszug aus dem Lande \u00c4gypten folgendes:2 \u00bbNehmt die Kopfzahl der gesamten Gemeinde der Israeliten auf&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"hide","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-610","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-at-menge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/610","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=610"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/610\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}