{"id":623,"date":"2023-12-22T11:31:29","date_gmt":"2023-12-22T10:31:29","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=623"},"modified":"2026-01-17T10:54:31","modified_gmt":"2026-01-17T09:54:31","slug":"josua","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=623","title":{"rendered":"Josua"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das Buch Josua<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns623_045662-5d{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns623_045662-5d .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns623_045662-5d .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_045662-5d .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_045662-5d .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_045662-5d .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_045662-5d .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_045662-5d .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_045662-5d .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns623_045662-5d\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn623_b89f5e-cc.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn623_b89f5e-cc kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2360\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn623_edbcca-57.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn623_edbcca-57 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id623_8baf54-83 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id623_8baf54-83 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id623_8baf54-83 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id623_8baf54-83 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I. Die Eroberung des Westjordanlandes (Kap. 1-12)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Nach dem Tode Moses, des Knechtes des HERRN, sagte der HERR zu Josua, dem Sohne Nuns, dem Diener Moses:<br>2 \u00bbMein Knecht Mose ist tot; so mache du dich nun auf und ziehe \u00fcber den Jordan dort, du und das ganze Volk da, in das Land hin\u00fcber, das ich ihnen, den Israeliten, geben will.<br>3 Allen Grund und Boden, auf den eure Fu\u00dfsohle treten wird, gebe ich euch, wie ich es Mose zugesagt habe.<br>4 Von der W\u00fcste und dem Libanon dort bis an den gro\u00dfen Strom, den Euphratstrom, das ganze Land der Hethiter, bis zu dem gro\u00dfen Meer im Westen soll euer Gebiet reichen.<br>5 Niemand soll vor dir standhalten k\u00f6nnen, solange du lebst: wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein; ich will dir meine Hilfe nicht entziehen und dich nicht verlassen.<br>6 Sei mutig und stark! Denn du sollst diesem Volk das Land als Erbe austeilen, dessen Verleihung ich ihren V\u00e4tern zugeschworen habe.<br>7 Nur sei stark und fest entschlossen, auf die Beobachtung aller Weisungen des Gesetzes bedacht zu sein, das mein Knecht Mose dir zur Pflicht gemacht hat; weiche davon weder nach rechts noch nach links ab, damit du bei allen deinen Unternehmungen gl\u00fccklichen Erfolg hast.<br>8 H\u00f6re nicht auf, von diesem Gesetzbuch zu reden, und sinne Tag und Nacht dar\u00fcber nach, damit du auf die Beobachtung alles dessen, was darin geschrieben steht, bedacht bist; denn alsdann wirst du gl\u00fccklichen Erfolg bei deinen Unternehmungen haben, und alsdann wird dir alles gelingen.<br>9 Ich habe dir also zur Pflicht gemacht: Sei stark und entschlossen! Habe keine Angst und verzage nicht! Denn mit dir ist der HERR, dein Gott, bei allem, was du unternimmst.\u00ab<br>10 Da gab Josua den Obm\u00e4nnern des Volkes folgenden Befehl:<br>11 \u00bbGeht hin und her im Lager und gebt dem Volke folgenden Befehl: \u203aVersorgt euch mit Lebensmitteln! Denn (schon) in drei Tagen werdet ihr \u00fcber den Jordan dort ziehen, um in den Besitz des Landes zu kommen, das der HERR, euer Gott, euch zum Eigentum geben will.\u2039\u00ab<br>12 Zu den St\u00e4mmen Ruben und Gad und dem halben Stamm Manasse aber sagte Josua:<br>13 \u00bbDenkt an das Wort, das Mose, der Knecht des HERRN, euch zur Pflicht gemacht hat, als er sagte: \u203aDer HERR, euer Gott, hat euch ans Ziel gelangen lassen und euch dieses Land gegeben.\u2039<br>14 Eure Frauen, eure kleinen Kinder und euer Vieh m\u00f6gen in dem Lande bleiben, das euch Mose auf dieser Seite des Jordans angewiesen hat; ihr aber, alle kriegst\u00fcchtigen M\u00e4nner, m\u00fc\u00dft kampfger\u00fcstet an der Spitze eurer Br\u00fcder hin\u00fcberziehen und ihnen Beistand leisten,<br>15 bis der HERR eure Br\u00fcder ebenso wie euch ans Ziel gebracht hat und auch sie das Land in Besitz genommen haben, das der HERR, euer Gott, ihnen geben will. Alsdann sollt ihr in euer eigenes Land zur\u00fcckkehren und es als Besitz innehaben, das Mose, der Knecht des HERRN, euch im Ostjordanlande angewiesen hat.\u00ab<br>16 Da gaben sie dem Josua folgende Antwort: \u00bbAlles, was du uns befohlen hast, wollen wir tun, und wohin du uns auch sendest, dahin wollen wir gehen.<br>17 Ganz so, wie wir Mose gehorcht haben, wollen wir auch dir gehorchen. Nur m\u00f6ge der HERR, dein Gott, mit dir sein, wie er mit Mose gewesen ist!<br>18 Jeder, der sich deinen Befehlen widersetzt und deinen Anordnungen nicht gehorcht, sooft du uns etwas gebietest, soll mit dem Tode bestraft werden. Nur sei stark und entschlossen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf sandte Josua, der Sohn Nuns, von Sittim aus heimlich zwei M\u00e4nner als Kundschafter aus mit der Weisung: \u00bbGeht hin, seht euch das Land und besonders Jericho an!\u00ab Da machten sie sich auf den Weg und kamen in das Haus einer Dirne namens Rahab und legten sich dort schlafen.<br>2 Als nun dem K\u00f6nig von Jericho die Meldung zuging: \u00bbWisse wohl: es sind heute abend einige M\u00e4nner von den Israeliten hierher gekommen, um das ganze Land auszukundschaften\u00ab,<br>3 da sandte der K\u00f6nig von Jericho zu Rahab und lie\u00df ihr sagen: \u00bbGib die M\u00e4nner heraus, die zu dir gekommen und in deinem Hause eingekehrt sind; denn sie sind hergekommen, um das ganze Land auszukundschaften.\u00ab<br>4 Das Weib aber hatte die beiden M\u00e4nner genommen und sie versteckt und sagte nun: \u00bbJawohl, die M\u00e4nner sind bei mir gewesen, aber ich wu\u00dfte nicht, woher sie waren;<br>5 und als nun das Stadttor beim Dunkelwerden geschlossen werden sollte, sind die M\u00e4nner weggegangen; ich wei\u00df nicht, wohin die M\u00e4nner sich begeben haben. Jagt ihnen schnell nach; denn ihr k\u00f6nnt sie noch einholen.\u00ab<br>6 Sie hatte sie jedoch auf das Dach hinaufgef\u00fchrt und sie dort unter Flachsb\u00fcndeln versteckt, die sie sich auf dem Dache aufgeschichtet hatte.<br>7 Die M\u00e4nner verfolgten sie nun in der Richtung nach dem Jordan hin bis zu den Furten; das Stadttor aber schlo\u00df man, sobald die zur Verfolgung ausgesandten Leute drau\u00dfen waren.<br>8 Bevor aber jene sich schlafen legten, stieg das Weib zu ihnen auf das Dach hinauf<br>9 und sagte zu den M\u00e4nnern: \u00bbIch wei\u00df, da\u00df der HERR euch das Land verliehen und da\u00df uns ein Schrecken vor euch befallen hat, so da\u00df alle Bewohner des Landes verzagt vor euch sind.<br>10 Denn wir haben davon geh\u00f6rt, da\u00df der HERR bei eurem Auszug aus \u00c4gypten das Wasser im Schilfmeer vor euch hat vertrocknen lassen und wie ihr mit den beiden K\u00f6nigen der Amoriter jenseits des Jordans, mit Sihon und Og, verfahren seid, an denen ihr den Bann vollstreckt habt.<br>11 Als wir das vernahmen, ist uns alles Vertrauen entschwunden, und niemand hat euch gegen\u00fcber noch Mut behalten; denn der HERR, euer Gott, ist Gott im Himmel oben und auf der Erde unten.<br>12 Und nun schw\u00f6rt mir doch beim HERRN, da\u00df, weil ich euch Gutes erwiesen habe, auch ihr meines Vaters Hause Gutes erweisen wollt, und gebt mir ein sicheres Zeichen,<br>13 da\u00df ihr meine Eltern und meine Geschwister samt allen ihren Angeh\u00f6rigen am Leben lassen und uns vor dem Tode retten wollt.\u00ab<br>14 Da antworteten ihr die M\u00e4nner: \u00bbWir b\u00fcrgen mit unserem Leben f\u00fcr das eurige! Wenn ihr an dieser unserer Verabredung nicht zu Verr\u00e4tern werdet, so wollen wir, wenn der HERR uns das Land gibt, dir Liebe und Treue widerfahren lassen!\u00ab<br>15 Hierauf lie\u00df sie die beiden an einem Seil durch das Fenster hinunter; denn ihr Haus war an die Stadtmauer angebaut, weil sie an der Stadtmauer wohnte.<br>16 Dann sagte sie zu ihnen: \u00bbGeht ins Gebirge, sonst k\u00f6nnten die Verfolger euch begegnen, und haltet euch dort drei Tage lang verborgen, bis die Verfolger zur\u00fcckgekehrt sind; alsdann k\u00f6nnt ihr eures Weges ziehen.\u00ab<br>17 Da sagten die M\u00e4nner zu ihr: \u00bbWir werden uns dieses Eides entledigen, den du uns hast schw\u00f6ren lassen.<br>18 Wisse wohl: wenn wir ins Land kommen, mu\u00dft du diese purpurrote Schnur am Fenster befestigen, durch das du uns hinuntergelassen hast, und mu\u00dft deine Eltern und Geschwister, \u00fcberhaupt alle zu deines Vaters Haus Geh\u00f6renden bei dir in deinem Hause versammeln.<br>19 Jeder, der dann aus der T\u00fcr deines Hauses auf die Stra\u00dfe hinausgeht, ist selbst f\u00fcr sein Leben verantwortlich, w\u00e4hrend wir frei von Schuld sind; wer aber bei dir im Hause sein wird, f\u00fcr dessen Leben tragen wir die Verantwortung, wenn Hand an ihn gelegt wird.<br>20 Auch wenn du treulos gegen diese unsere Verabredung handelst, sind wir des dir geleisteten Eides ledig, den du uns hast schw\u00f6ren lassen.\u00ab<br>21 Sie antwortete: \u00bbWie ihr gesagt habt, so soll es abgemacht sein!\u00ab Dann lie\u00df sie sie gehen, und sie entfernten sich; sie aber kn\u00fcpfte die Purpurschnur an das Fenster.<br>22 Als jene nun weggegangen und in das Gebirge gekommen waren, blieben sie dort drei Tage, bis die Verfolger zur\u00fcckgekehrt waren; diese hatten (n\u00e4mlich) bei der Verfolgung \u00fcberall auf dem Wege nach ihnen gesucht, aber sie nicht gefunden.<br>23 Nun traten die beiden M\u00e4nner den Heimweg an, stiegen vom Gebirge hinab, setzten \u00fcber den Jordan und begaben sich zu Josua, dem Sohne Nuns, dem sie alles erz\u00e4hlten, was ihnen begegnet war.<br>24 Sie berichteten aber dem Josua: \u00bbDer HERR hat das ganze Land in unsere Gewalt gegeben; auch sind alle Bewohner des Landes vor uns verzagt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ankunft am Jordan; Bekanntmachung der Obm\u00e4nner und zwei Befehle Josuas; Aufbruch des Volkes<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Darauf lie\u00df Josua am andern Morgen fr\u00fch aufbrechen, und sie kamen von Sittim an den Jordan, er mit allen Israeliten; und sie blieben dort \u00fcber Nacht, ehe sie hin\u00fcberzogen.<br>2 Nach drei Tagen aber gingen die Obm\u00e4nner im ganzen Lager hin und her<br>3 und gaben dem Volke folgenden Befehl: \u00bbSobald ihr die Bundeslade des HERRN, eures Gottes, erblickt, wie sie von den levitischen Priestern aufgehoben wird, so brecht auch ihr von eurem Standort auf und zieht hinter ihr her;<br>4 doch mu\u00df zwischen euch und ihr ein Abstand von etwa zweitausend Ellen bleiben \u2013 ihr d\u00fcrft ihr nicht zu nahe kommen \u2013, damit ihr den Weg wisset, den ihr einzuschlagen habt; denn ihr seid bisher noch nie auf solchem Wege gezogen.\u00ab<br>5 Weiter befahl Josua dem Volke: \u00bbHeiligt euch, denn morgen wird der HERR Wunder unter euch tun!\u00ab<br>6 Dann gab Josua den Priestern die Weisung: \u00bbHebt die Bundeslade auf und zieht vor dem Volke her hin\u00fcber!\u00ab Da hoben sie die Bundeslade auf und zogen vor dem Volke einher.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gottes Heilsverhei\u00dfung an Josua; Ank\u00fcndigung des g\u00f6ttlichen Wunders durch Josua<\/h3>\n\n\n\n<p>7 Der HERR aber sagte zu Josua: \u00bbHeute will ich anfangen, dich in den Augen von ganz Israel gro\u00df zu machen, damit sie erkennen, da\u00df ich mit dir sein werde, wie ich mit Mose gewesen bin.<br>8 Gib du nun den Priestern, welche die Bundeslade tragen, folgenden Befehl: \u203aWenn ihr beim Jordan an den Rand des Wassers gekommen seid, so bleibt am Jordan stehen!\u2039\u00ab<br>9 Dann sagte Josua zu den Israeliten: \u00bbTretet herzu und vernehmt die Worte des HERRN, eures Gottes!\u00ab<br>10 Dann hielt Josua folgende Ansprache: \u00bbDaran sollt ihr erkennen, da\u00df ein lebendiger Gott in eurer Mitte ist und da\u00df er die Kanaan\u00e4er, Hethiter, Hewiter, Pherissiter, Girgasiter, Amoriter und Jebusiter gewi\u00dflich vor euch her vertreiben wird:<br>11 sehet, die Bundeslade des Herrn der ganzen Erde wird vor euch her durch den Jordan ziehen.<br>12 So w\u00e4hlt euch nun zw\u00f6lf M\u00e4nner aus den St\u00e4mmen Israels, aus jedem Stamm einen Mann.<br>13 Sobald dann die Fu\u00dfsohlen der Priester, welche die Lade Gottes, des Herrn der ganzen Erde, tragen, in das Wasser des Jordans eintauchen, wird das Wasser des Jordans, n\u00e4mlich das Wasser, das von oben her zuflie\u00dft, auf einmal von dem \u00fcbrigen Wasser abgeschnitten werden und wie ein einziger Damm stehenbleiben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Jordan bleibt stehen und teilt sich<\/h3>\n\n\n\n<p>14 Als nun das Volk aus seinen Zelten aufbrach, um \u00fcber den Jordan zu ziehen, indem die Priester die Bundeslade vor dem Volke her trugen,<br>15 und als die Tr\u00e4ger der Lade an den Jordan kamen und die F\u00fc\u00dfe der Priester, der Tr\u00e4ger der Lade, in den Rand des Wassers eintauchten \u2013 der Jordan ist aber w\u00e4hrend der ganzen Erntezeit vollstr\u00f6mend bis \u00fcber alle seine Ufer hinaus \u2013,<br>16 da blieb das von oben her zuflie\u00dfende Wasser stehen: es erhob sich wie ein einziger Damm in weiter Entfernung bei der Ortschaft Adam, die seitw\u00e4rts von Zarthan liegt; dagegen das nach dem Steppensee, dem Toten Meer, hinabflie\u00dfende Wasser verlief sich v\u00f6llig. So zog denn das Volk hindurch, Jericho gegen\u00fcber.<br>17 Die Priester aber, welche die Bundeslade des HERRN trugen, standen festen Fu\u00dfes mitten im Jordan auf trockenem Boden, w\u00e4hrend ganz Israel trockenen Fu\u00dfes hindurchzog, bis das ganze Volk den \u00dcbergang \u00fcber den Jordan vollst\u00e4ndig bewerkstelligt hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Errichtung eines Steindenkmals im Jordanbett und eines andern am jenseitigen Ufer in Gilgal<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als nun das ganze Volk den \u00dcbergang \u00fcber den Jordan vollst\u00e4ndig bewerkstelligt hatte, gebot der HERR dem Josua folgendes:<br>2 \u00bbW\u00e4hlt euch aus dem Volke zw\u00f6lf M\u00e4nner, aus jedem Stamme einen Mann,<br>3 und erteilt ihnen folgenden Befehl: \u203aNehmt euch von hier, aus der Mitte des Jordans, von der Stelle, wo die F\u00fc\u00dfe der Priester festgestanden haben, zw\u00f6lf Steine auf, schafft sie mit euch hin\u00fcber und legt sie auf dem Lagerplatz nieder, wo ihr diese Nacht zubringen werdet.\u2039\u00ab<br>4 Da berief Josua die zw\u00f6lf M\u00e4nner, die er aus den Israeliten hatte w\u00e4hlen lassen, aus jedem Stamme einen Mann,<br>5 und befahl ihnen: \u00bbGeht hin vor die Lade des HERRN, eures Gottes, mitten in den Jordan hinein und ladet euch ein jeder einen Stein auf seine Schulter, entsprechend der Zahl der israelitischen St\u00e4mme,<br>6 damit dies ein Wahrzeichen unter euch werde! Wenn dann eure Kinder euch k\u00fcnftig fragen: \u203aWas haben diese Steine f\u00fcr euch zu bedeuten?\u2039,<br>7 so sollt ihr ihnen antworten: \u203aDa\u00df das Wasser des Jordans vor der Bundeslade des HERRN zu flie\u00dfen aufgeh\u00f6rt hat; als die durch den Jordan zog, hat das Wasser des Jordans zu flie\u00dfen aufgeh\u00f6rt; deshalb sollen diese Steine f\u00fcr die Israeliten ein ewiges Denkmal sein!\u2039\u00ab<br>8 Da taten die Israeliten so, wie Josua befohlen hatte: sie hoben zw\u00f6lf Steine mitten aus dem Jordan auf, wie der HERR dem Josua geboten hatte, entsprechend der Zahl der israelitischen St\u00e4mme, nahmen sie mit sich nach dem Platze des Nachtlagers hin\u00fcber und legten sie dort nieder.<br>9 Zw\u00f6lf andere Steine aber lie\u00df Josua mitten im Jordan an der Stelle aufrichten, wo die F\u00fc\u00dfe der Priester, welche die Bundeslade trugen, gestanden hatten; dort befinden sie sich noch heutigen Tages.<br>10 Die Priester aber, welche die Lade trugen, blieben mitten im Jordan stehen, bis alle Arbeit ausgef\u00fchrt war, die Josua nach dem Befehl des HERRN dem Volk geboten hatte, genau so, wie Mose dem Josua geboten hatte; und das Volk zog eilends hin\u00fcber.<br>11 Als dann das ganze Volk den \u00dcbergang vollst\u00e4ndig bewerkstelligt hatte, zog auch die Lade des HERRN hin\u00fcber und die Priester angesichts des Volkes.<br>12 Es waren aber die St\u00e4mme Ruben und Gad und der halbe Stamm Manasse kampfger\u00fcstet an der Spitze der Israeliten hin\u00fcbergezogen, wie Mose ihnen geboten hatte.<br>13 In der Zahl von etwa vierzigtausend kampfger\u00fcsteten M\u00e4nnern waren sie vor dem HERRN her zum Kampf in die Steppen von Jericho hin\u00fcbergezogen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkung des wunderbaren Ereignisses auf die Israeliten und auf alle V\u00f6lker; abschlie\u00dfende Angaben<\/h3>\n\n\n\n<p>14 An jenem Tage machte der HERR den Josua gro\u00df in den Augen von ganz Israel, so da\u00df sie Ehrfurcht vor ihm hatten w\u00e4hrend seines ganzen Lebens, wie sie vor Mose Ehrfurcht gehabt hatten.<br>15 Hierauf gebot der HERR dem Josua folgendes:<br>16 \u00bbBefiehl den Priestern, welche die Gesetzeslade tragen, aus dem Jordan heraufzusteigen.\u00ab<br>17 Da gab Josua den Priestern den Befehl: \u00bbSteigt aus dem Jordan herauf!\u00ab<br>18 Als nun die Priester, welche die Bundeslade des HERRN trugen, aus dem Jordan heraufgestiegen waren und die Fu\u00dfsohlen der Priester kaum das trockene Ufer betreten hatten, da kehrte das Wasser des Jordans in sein Bett zur\u00fcck und ergo\u00df sich wie fr\u00fcher \u00fcberall \u00fcber seine Ufer.<br>19 Das Volk war aber aus dem Jordan am zehnten Tage des ersten Monats heraufgestiegen und lagerte in Gilgal an der Ostgrenze des Gebiets von Jericho.<br>20 Da lie\u00df Josua jene zw\u00f6lf Steine, die sie aus dem Jordan mitgebracht hatten, in Gilgal aufrichten<br>21 und sagte dabei zu den Israeliten: \u00bbWenn eure Kinder k\u00fcnftig an ihre V\u00e4ter die Frage richten: \u203aWas haben diese Steine zu bedeuten?\u2039,<br>22 so gebt euren Kindern folgende Auskunft: \u203aTrockenen Fu\u00dfes ist Israel hier durch den Jordan gezogen,<br>23 weil der HERR, euer Gott, das Wasser des Jordans vor euch her hat vertrocknen lassen, bis ihr hindurchgezogen wart, ebenso wie der HERR, euer Gott, es mit dem Schilfmeer gemacht hat, das er vor uns hat vertrocknen lassen, bis wir hindurchgezogen waren;<br>24 denn alle V\u00f6lker der Erde sollten erkennen, da\u00df die Hand des HERRN stark ist, damit ihr den HERRN, euren Gott, allezeit f\u00fcrchtet.\u2039\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vornahme der Beschneidung Israels<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als nun alle K\u00f6nige der Amoriter, die jenseits des Jordans nach Westen hin wohnten, und alle K\u00f6nige der Kanaan\u00e4er an der Meeresk\u00fcste die Kunde erhielten, da\u00df der HERR das Wasser des Jordans vor den Israeliten hatte vertrocknen lassen, bis sie hin\u00fcbergezogen waren, da schwand ihnen alles Vertrauen, und sie hatten den Israeliten gegen\u00fcber keinen Mut mehr.<br>2 Damals gebot der HERR dem Josua: \u00bbFertige dir Steinmesser an und beschneide wiederum die Israeliten zum zweitenmal!\u00ab<br>3 Da machte sich Josua Steinmesser und beschnitt mit ihnen die Israeliten am H\u00fcgel Araloth.<br>4 Der Grund aber, weshalb Josua die Beschneidung vornahm, war folgender: Das gesamte Volk m\u00e4nnlichen Geschlechts, das aus \u00c4gypten ausgezogen war, alle Kriegsleute, waren nach ihrem Auszug aus \u00c4gypten w\u00e4hrend der Wanderung in der W\u00fcste gestorben.<br>5 Das ganze Volk n\u00e4mlich, welches auszog, war beschnitten gewesen; aber das gesamte Volk, das nach dem Auszug aus \u00c4gypten w\u00e4hrend der Wanderung in der W\u00fcste geboren war, hatte die Beschneidung nicht empfangen.<br>6 Denn vierzig Jahre lang waren die Israeliten in der W\u00fcste gewandert, bis die Gesamtheit der Kriegsleute nach dem Auszug aus \u00c4gypten weggestorben war, weil sie den Weisungen des HERRN nicht nachgekommen waren; deshalb hatte der HERR ihnen geschworen, er wolle sie das Land nicht sehen lassen, das er uns, wie er ihren V\u00e4tern zugeschworen hatte, geben wollte, ein Land, das von Milch und Honig \u00fcberflie\u00dft.<br>7 Aber ihre S\u00f6hne, die der HERR an ihrer Statt hatte aufwachsen lassen, diese beschnitt jetzt Josua; denn sie waren unbeschnitten geblieben, weil man sie w\u00e4hrend der Wanderung nicht beschnitten hatte.<br>8 Als nun die Beschneidung am ganzen Volke vorgenommen worden war, blieben sie an Ort und Stelle gelagert, bis sie genesen waren.<br>9 Der HERR aber sagte zu Josua: \u00bbHeute habe ich die \u00e4gyptische Schmach von euch abgew\u00e4lzt.\u00ab Daher hei\u00dft dieser Ort Gilgal bis auf den heutigen Tag.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erste Passahfeier in Kanaan; Aufh\u00f6ren des Manna<\/h3>\n\n\n\n<p>10 W\u00e4hrend nun die Israeliten in Gilgal gelagert waren, feierten sie das Passah am vierzehnten Tage des Monats am Abend in den Steppen von Jericho<br>11 und a\u00dfen am anderen Tage nach dem Passah von den Erzeugnissen des Landes, n\u00e4mlich unges\u00e4uertes Brot und ger\u00f6stetes Getreide, an eben diesem Tage.<br>12 Da h\u00f6rte am folgenden Morgen das Manna auf, weil sie jetzt von den Erzeugnissen des Landes zu essen hatten, und es gab hinfort f\u00fcr die Israeliten kein Manna mehr, sondern sie n\u00e4hrten sich in jenem Jahre von den Erzeugnissen des Landes Kanaan.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Josua wird durch die Erscheinung des g\u00f6ttlichen Heerf\u00fchrers ermutigt<\/h3>\n\n\n\n<p>13 W\u00e4hrend sich nun Josua bei Jericho befand, begab es sich, da\u00df er seine Augen aufschlug und einen Mann, der ein gez\u00fccktes Schwert in der Hand hatte, sich gegen\u00fcber stehen sah. Josua ging auf ihn zu und fragte ihn: \u00bbGeh\u00f6rst du zu uns oder zu unsern Feinden?\u00ab<br>14 Da antwortete er: \u00bbNein, sondern ich bin der Oberste des Heeres des HERRN; soeben bin ich gekommen.\u00ab Da warf sich Josua auf sein Angesicht nieder, um ihm zu huldigen, und fragte ihn dann: \u00bbWas hat mein Herr seinem Knecht zu sagen?\u00ab<br>15 Da antwortete der Heeresoberste des HERRN dem Josua: \u00bbZiehe dir die Schuhe aus von deinen F\u00fc\u00dfen! Denn die St\u00e4tte, auf der du stehst, ist heilig.\u00ab Da tat Josua so.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Josua wird von Gott \u00fcber die Art und Weise der Eroberung Jerichos belehrt<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Jericho aber hatte (seine Tore) geschlossen und blieb den Israeliten gegen\u00fcber verriegelt, so da\u00df niemand aus- oder eingehen konnte.<br>2 Da sagte der HERR zu Josua: \u00bbHiermit gebe ich Jericho und seinen K\u00f6nig samt den streitbaren M\u00e4nnern in deine Gewalt.<br>3 So zieht denn um die Stadt herum, alle Kriegsleute, einmal rings um die Stadt her. So sollst du es sechs Tage lang tun;<br>4 dabei sollen sieben Priester sieben L\u00e4rmposaunen vor der Lade her tragen. Am siebten Tage aber sollt ihr siebenmal um die Stadt herumziehen, und die Priester sollen dabei in die Posaunen sto\u00dfen.<br>5 Wenn man dann ein Zeichen mit dem L\u00e4rmhorn gibt, soll das gesamte Volk, sobald ihr den Posaunenschall h\u00f6rt, ein lautes Kriegsgeschrei erheben; dann wird die Stadtmauer von selbst in sich zusammenst\u00fcrzen, und das Volk soll sie ersteigen, wo ein jeder gerade steht.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die t\u00e4glich einmaligen Umz\u00fcge um die Stadt w\u00e4hrend der ersten sechs Tage<\/h3>\n\n\n\n<p>6 Darauf berief Josua, der Sohn Nuns, die Priester und befahl ihnen: \u00bbHebt die Bundeslade auf, und sieben Priester sollen sieben L\u00e4rmposaunen vor der Lade des HERRN her tragen!\u00ab<br>7 Hierauf befahl er dem Volk: \u00bbZieht rings um die Stadt herum, und zwar sollen die Gewappneten vor der Lade des HERRN her ziehen!\u00ab<br>8 Als nun Josua dem Volk diesen Befehl erteilt hatte, da setzten sich die sieben Priester in Bewegung, welche die sieben L\u00e4rmposaunen vor dem HERRN her trugen, und stie\u00dfen in die Posaunen, w\u00e4hrend die Bundeslade des HERRN ihnen nachfolgte;<br>9 die Gewappneten aber zogen vor den Priestern einher, die in die Posaunen stie\u00dfen, und die Nachhut zog hinter der Lade her, w\u00e4hrend man dabei fortw\u00e4hrend in die Posaunen stie\u00df.<br>10 Dem Volk aber hatte Josua streng geboten: \u00bbIhr d\u00fcrft kein Kriegsgeschrei erheben und eure Stimme nicht h\u00f6ren lassen, und kein Wort darf aus eurem Munde kommen bis zu dem Tage, an dem ich euch zurufe: \u203aLa\u00dft ein Geschrei erschallen!\u2039 Dann m\u00fc\u00dft ihr das Kriegsgeschrei erheben.\u00ab<br>11 So lie\u00df er denn die Lade des HERRN einmal den Umzug rings um die Stadt machen; hierauf begaben sie sich wieder ins Lager und blieben \u00fcber Nacht im Lager. \u2013<br>12 Am folgenden Morgen machte sich Josua fr\u00fch auf, und die Priester trugen wiederum die Lade des HERRN;<br>13 und die sieben Priester, welche die sieben L\u00e4rmposaunen vor der Lade des HERRN her trugen, stie\u00dfen beim Gehen fortw\u00e4hrend in die Posaunen, w\u00e4hrend die Gewappneten vor ihnen herzogen und die Nachhut hinter der Lade des HERRN folgte, indem man dabei immerfort in die Posaunen stie\u00df.<br>14 So zogen sie am zweiten Tage einmal um die Stadt herum und kehrten dann wieder ins Lager zur\u00fcck. So machten sie es sechs Tage lang.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die sieben Umz\u00fcge am siebten Tag; Eroberung und Zerst\u00f6rung der Stadt<\/h3>\n\n\n\n<p>15 Am siebten Tage aber machten sie sich fr\u00fch beim Aufgang der Morgenr\u00f6te auf und zogen in derselben Weise siebenmal um die Stadt herum; nur an diesem Tage umzogen sie die Stadt siebenmal.<br>16 Beim siebten Umzug aber, als die Priester in die Posaunen gesto\u00dfen hatten, rief Josua dem Volke zu: \u00bbErhebt das Kriegsgeschrei! Denn der HERR hat die Stadt in eure Gewalt gegeben!<br>17 Aber die Stadt mit allem, was darin ist, soll dem Bann f\u00fcr den HERRN geweiht sein; nur die Dirne Rahab soll am Leben bleiben, sie nebst allen denen, die sich bei ihr im Hause befinden; denn sie hat die Kundschafter versteckt, die wir ausgesandt hatten.<br>18 Nehmt ihr euch aber ja vor dem gebannten Gut in acht, da\u00df ihr nicht, obgleich ihr es dem Bann geweiht habt, euch doch etwas von dem gebannten Gut aneignet und dadurch das Lager der Israeliten dem Bannfluch \u00fcberliefert und es ins Ungl\u00fcck st\u00fcrzt!<br>19 Alles Silber und Gold nebst den kupfernen und eisernen Ger\u00e4ten soll dem HERRN geheiligt sein und in den Schatz des HERRN kommen!\u00ab \u2013<br>20 Da erhob das Volk das Kriegsgeschrei, und die Posaunen ert\u00f6nten; und als das Volk den Posaunenschall vernahm und ein lautes Kriegsgeschrei erhoben hatte, da st\u00fcrzte die Mauer in sich zusammen, und das Volk drang in die Stadt ein, ein jeder da, wo er gerade stand. Als sie so die Stadt eingenommen hatten,<br>21 vollstreckten sie den Bann an allem, was sich in der Stadt befand, an M\u00e4nnern wie an Weibern, an jung und alt, an den Rindern wie am Kleinvieh und an den Eseln: alles wurde mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes niedergemacht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verschonung Rahabs und ihrer Angeh\u00f6rigen; Verfluchung des Wiederaufbaus der Stadt<\/h3>\n\n\n\n<p>22 Den beiden M\u00e4nnern aber, die das Land ausgekundschaftet hatten, hatte Josua befohlen: \u00bbGeht in das Haus der Dirne und f\u00fchrt das Weib mit allen ihren Angeh\u00f6rigen von dort heraus, wie ihr es ihr zugeschworen habt!\u00ab<br>23 Da gingen die jungen M\u00e4nner, die beiden Kundschafter, hin und f\u00fchrten Rahab nebst ihren Eltern und Geschwistern und allen ihren Angeh\u00f6rigen hinaus: alle ihre Verwandten f\u00fchrten sie hinaus und brachten sie an einem Orte au\u00dferhalb des israelitischen Lagers unter.<br>24 Die Stadt aber mit allem, was darin war, lie\u00dfen sie in Flammen aufgehen; nur das Silber und Gold sowie die kupfernen und eisernen Ger\u00e4te taten sie in den Schatz im Hause des HERRN.<br>25 Die Dirne Rahab aber nebst ihrer Familie und allen ihren Angeh\u00f6rigen lie\u00df Josua am Leben, und sie ist inmitten der Israeliten bis auf den heutigen Tag wohnen geblieben, weil sie die Boten versteckt hatte, die Josua zur Auskundschaftung Jerichos ausgesandt hatte.<br>26 Damals lie\u00df Josua (das Volk) folgenden Eid schw\u00f6ren: \u00bbVerflucht vor dem HERRN sei der Mann, der es unternimmt, diese Stadt Jericho wieder aufzubauen! Um den Preis seines Erstgeborenen wird er ihren Grundstein legen und um den Preis seines j\u00fcngsten Sohnes ihre Tore einsetzen!\u00ab<br>27 Der HERR aber war mit Josua, so da\u00df sein Ruhm sich durch das Land verbreitete.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mi\u00dflingen des sorgsam vorbereiteten Zuges gegen Ai; Verzagtheit des Volkes; Josuas flehentliches Gebet<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Die Israeliten hatten sich aber eine Veruntreuung an dem gebannten Gut zuschulden kommen lassen; denn Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serahs, vom Stamme Juda, hatte sich etwas von dem gebannten Gut angeeignet. Darob entbrannte der Zorn des HERRN gegen die Israeliten. \u2013<br>2 Nun sandte Josua einige M\u00e4nner von Jericho aus nach Ai, das bei Beth-Awen \u00f6stlich von Bethel liegt, mit der Weisung: \u00bbGeht hinauf und kundschaftet die Gegend aus!\u00ab Als nun die M\u00e4nner hinaufgegangen waren und Ai ausgekundschaftet hatten,<br>3 berichteten sie dem Josua nach ihrer R\u00fcckkehr: \u00bbNicht das gesamte Volk braucht hinaufzuziehen; zwei- bis dreitausend Mann gen\u00fcgen, um Ai zu erobern. Bem\u00fche nicht das ganze Volk dorthin; denn die Zahl ihrer Leute ist gering.\u00ab<br>4 So zogen denn von dem Volk etwa dreitausend Mann dorthin, wurden aber von den Aiten in die Flucht geschlagen,<br>5 und die Aiten erschlugen etwa sechsunddrei\u00dfig Mann von ihnen, verfolgten sie dann von dem Stadttor bis an die Steinbr\u00fcche und schlugen sie am Bergabhang. Da schwand dem Volk aller Mut und schlug in Verzagtheit um;<br>6 Josua aber zerri\u00df seine Kleider, warf sich vor der Lade des HERRN auf sein Angesicht zur Erde nieder bis zum Abend, er samt den \u00c4ltesten der Israeliten, und sie streuten sich Staub aufs Haupt.<br>7 Darauf betete Josua: \u00bbAch, HERR, mein Gott! Warum hast du dieses Volk \u00fcber den Jordan gef\u00fchrt? Um uns in die Hand der Amoriter fallen zu lassen, damit sie uns vernichten? O h\u00e4tten wir uns doch daran gen\u00fcgen lassen, jenseits des Jordans wohnen zu bleiben!<br>8 Verzeihe, HERR! Was soll ich sagen, nachdem Israel sich vor seinen Feinden zur Flucht gewandt hat?<br>9 Wenn das die Kanaan\u00e4er und alle \u00fcbrigen Bewohner des Landes erfahren, so werden sie von allen Seiten \u00fcber uns herfallen und unsern Namen von der Erde vertilgen! Was willst du nun f\u00fcr deinen gro\u00dfen Namen tun?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gott teilt dem Josua den Grund seines Zornes mit und erteilt Anweisung zur Ermittlung des Schuldigen<\/h3>\n\n\n\n<p>10 Da antwortete der HERR dem Josua: \u00bbStehe auf! Wozu liegst du da auf deinem Angesicht?<br>11 Israel hat sich vers\u00fcndigt! Denn sie haben sowohl mein Bundesgebot \u00fcbertreten, das ich ihnen zur Pflicht gemacht habe, als auch sich etwas von dem gebannten Gut angeeignet; so haben sie sowohl einen Diebstahl begangen als auch das Gestohlene versteckt und unter ihre eigenen Ger\u00e4te getan.<br>12 Daher verm\u00f6gen die Israeliten jetzt vor ihren Feinden nicht mehr standzuhalten, sondern m\u00fcssen vor ihren Feinden die Flucht ergreifen; denn sie sind selbst dem Bann verfallen. Ich werde hinfort nicht mehr mit euch sein, wenn ihr das gebannte Gut nicht aus eurer Mitte wegschafft.<br>13 Stehe auf, la\u00df das Volk sich heiligen und mache bekannt: \u203aHeiligt euch auf morgen!\u2039 Denn so hat der HERR, der Gott Israels, gesprochen: \u203aGebanntes Gut befindet sich in deiner Mitte, Israel; du wirst deinen Feinden nicht eher zu widerstehen verm\u00f6gen, als bis ihr das gebannte Gut aus eurer Mitte weggeschafft habt.\u2039<br>14 Darum sollt ihr morgen fr\u00fch antreten, Stamm f\u00fcr Stamm; und der Stamm, den der HERR durch das Los bezeichnet, soll herantreten, ein Geschlecht nach dem andern; und das Geschlecht, das der HERR durch das Los bezeichnet, soll herantreten, eine Familie nach der andern; und die Familie, die der HERR durch das Los bezeichnet, soll Mann f\u00fcr Mann herantreten.<br>15 Wer dann als dem Bann verfallen durch das Los bezeichnet wird, soll mit allem, was er besitzt, im Feuer verbrannt werden, weil er das Bundesgebot des HERRN \u00fcbertreten und eine Schandtat in Israel begangen hat!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Achan wird durch das Los als Frevler ausfindig gemacht und nach Eingest\u00e4ndnis seiner Schuld gesteinigt<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Da lie\u00df Josua am andern Morgen in der Fr\u00fche die Israeliten antreten, Stamm f\u00fcr Stamm; da wurde der Stamm Juda durch das Los getroffen.<br>17 Als er dann die Geschlechter von Juda herantreten lie\u00df, wurde das Geschlecht der Sarchiten getroffen. Als er dann das Geschlecht der Sarchiten herantreten lie\u00df, eine Familie nach der andern, wurde die Familie Sabdis getroffen;<br>18 und als er dessen Familie Mann f\u00fcr Mann herantreten lie\u00df, wurde Achan getroffen, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serahs, vom Stamme Juda.<br>19 Da sagte Josua zu Achan: \u00bbMein Sohn, gib doch dem HERRN, dem Gott Israels, die Ehre und lege ein offenes Bekenntnis vor ihm ab: gestehe mir, was du getan hast: verhehle mir nichts!\u00ab<br>20 Da antwortete Achan dem Josua: \u00bbF\u00fcrwahr, ich habe mich am HERRN, dem Gott Israels, vers\u00fcndigt! So und so habe ich getan:<br>21 ich sah unter den Beutest\u00fccken einen sch\u00f6nen babylonischen Mantel, dazu zweihundert Schekel Silber und eine Goldstange, f\u00fcnfzig Schekel an Gewicht; da gel\u00fcstete mich nach diesen Sachen, und ich eignete sie mir an; sie sind jetzt mitten in meinem Zelt im Boden vergraben, und das Silber liegt zuunterst.\u00ab<br>22 Da sandte Josua Boten hin, die liefen zum Zelt, und man fand die Sachen wirklich in seinem Zelt vergraben, und das Silber lag zuunterst.<br>23 Da nahmen sie die Sachen aus dem Zelte mit, brachten sie zu Josua und zu allen Israeliten und legten sie vor den HERRN hin.<br>24 Nun nahm Josua, und ganz Israel mit ihm, Achan, den Sohn Serahs, und das Silber, den Mantel und die Goldstange, dazu seine S\u00f6hne und T\u00f6chter, auch seine Rinder, seine Esel und sein Kleinvieh, ferner sein Zelt und alles, was er sonst noch besa\u00df, und brachten das alles in das Tal Achor hinauf.<br>25 Dort sagte Josua zu Achan: \u00bbWie hast du uns ins Ungl\u00fcck gest\u00fcrzt! Daf\u00fcr m\u00f6ge der HERR auch dich heute ins Ungl\u00fcck st\u00fcrzen!\u00ab Hierauf steinigten ihn alle Israeliten [und man verbrannte sie im Feuer und vollzog die Steinigung an ihnen];<br>26 dann errichteten sie \u00fcber ihm einen gro\u00dfen Steinhaufen, der noch heutigentags dort liegt. Da lie\u00df der HERR von seiner Zornesglut ab. Daher hei\u00dft jener Ort bis auf den heutigen Tag das Tal Achor.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auf g\u00f6ttliche Anweisung zieht Josua gegen Ai und legt einen Hinterhalt im Westen der Stadt<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf sagte der HERR zu Josua: \u00bbF\u00fcrchte dich nicht und sei ohne Angst! Nimm das gesamte Kriegsvolk mit dir und mache dich auf, ziehe gegen Ai hinauf: hiermit gebe ich den K\u00f6nig von Ai samt seinem Volk, seiner Stadt und seinem Lande in deine Gewalt.<br>2 Du sollst mit Ai und seinem K\u00f6nig so verfahren, wie du mit Jericho und seinem K\u00f6nig verfahren bist; jedoch die dortige Beute und das Vieh d\u00fcrft ihr f\u00fcr euch behalten. Lege dir einen Hinterhalt gegen die Stadt auf ihrer Westseite!\u00ab<br>3 Da machte sich Josua mit dem gesamten Kriegsvolk auf, um gegen Ai hinaufzuziehen. Er w\u00e4hlte aber 30000 Mann tapfere Krieger aus und sandte sie bei Nacht ab,<br>4 nachdem er ihnen folgenden Befehl gegeben hatte: \u00bbWisset wohl: ihr sollt euch gegen die Stadt in den Hinterhalt legen, und zwar auf der Westseite der Stadt; entfernt euch nicht zu weit von der Stadt und haltet euch allesamt bereit!<br>5 Ich aber und das ganze Kriegsvolk, das bei mir ist, werden gegen die Stadt anr\u00fccken, und wenn sie dann wie das vorige Mal einen Ausfall gegen uns machen, wollen wir vor ihnen fliehen.<br>6 Sie werden dann herauskommen, um uns zu verfolgen, bis wir sie von der Stadt ganz abgezogen haben; denn sie werden denken: \u203aDie fliehen vor uns wie das vorige Mal\u2039; und wir wollen ja auch wirklich vor ihnen fliehen.<br>7 Dann m\u00fc\u00dft ihr aus dem Hinterhalt hervorbrechen und euch der Stadt bem\u00e4chtigen; denn der HERR, euer Gott, wird sie in eure Gewalt geben.<br>8 Wenn ihr aber die Stadt eingenommen habt, so steckt sie in Brand: nach dem Gebot des HERRN sollt ihr verfahren! Das sind meine Befehle f\u00fcr euch.\u00ab<br>9 Als Josua sie so entlassen hatte, zogen sie in den Hinterhalt und nahmen Stellung zwischen Bethel und Ai, und zwar auf der Westseite von Ai, w\u00e4hrend Josua jene Nacht inmitten des \u00fcbrigen Kriegsvolkes verbrachte.<br>10 Josua machte sich dann am folgenden Morgen fr\u00fch auf und zog, nachdem er das Kriegsvolk gemustert hatte, mit den \u00c4ltesten der Israeliten an der Spitze des Heeres gegen Ai hinauf.<br>11 Das gesamte Kriegsvolk, das bei ihm war, zog hinauf und r\u00fcckte heran und kam vor der Stadt an; sie lagerten n\u00f6rdlich von Ai, so da\u00df das Tal zwischen ihnen und Ai lag.<br>12 [Er hatte aber etwa f\u00fcnftausend Mann genommen und sie als Hinterhalt zwischen Bethel und Ai, auf der Westseite der Stadt, Stellung nehmen lassen.<br>13 Dann stellten sie das Volk auf, das ganze Heer, das sich n\u00f6rdlich von der Stadt befand, und dessen Hinterhalt westlich von der Stadt; Josua aber begab sich in jener Nacht mitten in das Tal.]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verlauf des Kampfes; Verbrennung der unbewachten Stadt<\/h3>\n\n\n\n<p>14 Als nun der K\u00f6nig von Ai dies sah, machten sich die M\u00e4nner der Stadt in der Fr\u00fche eilends auf und zogen aus, den Israeliten zum Kampf entgegen, er und sein ganzes Volk, an den bestimmten Ort vor der Steppe, ohne zu wissen, da\u00df ihm auf der Westseite der Stadt ein Hinterhalt gelegt war.<br>15 Da lie\u00dfen sich Josua und ganz Israel von ihnen schlagen und flohen in der Richtung nach der Steppe zu.<br>16 Darauf wurde das gesamte Volk, das noch in der Stadt war, zu ihrer Verfolgung aufgeboten, und sie verfolgten Josua und lie\u00dfen sich so von der Stadt weglocken:<br>17 kein Mann blieb in Ai [und Bethel] zur\u00fcck, der nicht zur Verfolgung der Israeliten ausgezogen w\u00e4re; die Stadt aber lie\u00dfen sie hinter sich offen stehen und verfolgten die Israeliten.<br>18 Da sagte der HERR zu Josua: \u00bbStrecke die Lanze, die du in der Hand hast, gegen Ai aus, denn ich gebe es in deine Gewalt.\u00ab Da streckte Josua die Lanze, die er in der Hand hatte, gegen die Stadt aus.<br>19 Nun verlie\u00df der Hinterhalt in aller Eile seinen Standort und gelangte, als Josua seine Hand ausgestreckt hatte, im Lauf zur Stadt, die sie einnahmen und sofort in Brand steckten.<br>20 Als nun die Aiten sich umwandten und den Rauch von der Stadt zum Himmel aufsteigen sahen, hatten sie keine M\u00f6glichkeit mehr, hierhin oder dorthin zu fliehen; denn das israelitische Heer, das nach der W\u00fcste hin geflohen war, wandte sich gegen seine Verfolger um.<br>21 Denn als Josua und alle Israeliten sahen, da\u00df der Hinterhalt die Stadt eingenommen hatte und da\u00df der Rauch von der Stadt aufstieg, machten sie kehrt und schlugen die Aiten.<br>22 Jene anderen aber waren ihnen aus der Stadt entgegengezogen, so da\u00df sich die Aiten mitten zwischen den Israeliten befanden, da die einen von dieser, die anderen von jener Seite kamen; und sie machten sie nieder, bis kein einziger von ihnen \u00fcbrig war, der sich h\u00e4tte retten oder entfliehen k\u00f6nnen.<br>23 Den K\u00f6nig von Ai aber nahmen sie lebendig gefangen und brachten ihn zu Josua.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vollziehung des Bannes an der Stadt; der K\u00f6nig get\u00f6tet und bis zum Abend aufgeh\u00e4ngt<\/h3>\n\n\n\n<p>24 Als nun die Israeliten alle Bewohner von Ai auf dem freien Felde und in der W\u00fcste, wohin die sie verfolgt hatten, niedergemacht hatten und diese alle bis auf den letzten Mann durch das Schwert gefallen waren, da wandten sich alle Israeliten wieder gegen Ai und machten alle Einwohner ohne Gnade nieder.<br>25 Die Zahl aller, die an diesem Tage fielen, M\u00e4nner und Weiber, betrug zw\u00f6lftausend, die ganze Einwohnerschaft von Ai.<br>26 Josua hatte n\u00e4mlich seine Hand, die er mit der Lanze ausgestreckt hatte, nicht eher zur\u00fcckgezogen, als bis der Bann an allen Bewohnern von Ai vollstreckt war.<br>27 Nur das Vieh und die Beute dieser Stadt behielten die Israeliten f\u00fcr sich, nach der Weisung, die der HERR dem Josua erteilt hatte.<br>28 Josua verbrannte dann Ai und machte es f\u00fcr ewige Zeiten zu einem Schutthaufen, zu einer w\u00fcsten St\u00e4tte, bis auf den heutigen Tag.<br>29 Den K\u00f6nig von Ai aber lie\u00df er bis zur Abendzeit an einen Baum h\u00e4ngen; doch bei Sonnenuntergang nahm man seinen Leichnam auf Befehl Josuas von dem Baume ab und warf ihn an den Eingang des Stadttores, wo man \u00fcber ihm einen gro\u00dfen Steinhaufen errichtete, der dort noch bis zum heutigen Tage vorhanden ist.<br>30 Damals baute Josua dem HERRN, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berge Ebal,<br>31 wie Mose, der Knecht des HERRN, den Israeliten geboten hatte, wie im Gesetzbuch Moses geschrieben steht (2.Mose 20,25), einen Altar aus unbehauenen Steinen, an die noch kein eisernes Werkzeug gekommen war; und sie brachten auf ihm dem HERRN Brandopfer dar und schlachteten Dankopfer.<br>32 Dann schrieb er dort auf Steine eine Abschrift des mosaischen Gesetzes, das (Mose) einst in Gegenwart der Israeliten geschrieben hatte.<br>33 Und ganz Israel mit seinen \u00c4ltesten und Obm\u00e4nnern und seinen Richtern stand zu beiden Seiten der Lade den levitischen Priestern gegen\u00fcber, welche die Bundeslade des HERRN zu tragen hatten, sowohl die Fremdlinge als auch die Einheimischen, die eine H\u00e4lfte von ihnen nach dem Berge Garizim zu, die andere H\u00e4lfte nach dem Berge Ebal hin, wie Mose, der Knecht des HERRN, einstmals geboten hatte, das Volk Israel zu segnen.<br>34 Darnach las Josua alle Worte des Gesetzes laut vor, den Segen wie den Fluch, genau so, wie es im Gesetzbuch geschrieben steht:<br>35 es gab kein Wort von allem, was Mose geboten hatte, das Josua nicht vor der ganzen Versammlung der Israeliten, auch vor den Frauen und Kindern und den Fremdlingen, die unter ihnen mitzogen, laut vorgelesen h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Kanaan\u00e4erk\u00f6nige schlie\u00dfen einen Bund gegen Israel<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als nun alle K\u00f6nige dies vernahmen, die diesseits des Jordans im Berglande, in der Niederung und an der ganzen K\u00fcste des gro\u00dfen Meeres nach dem Libanon hin wohnten, n\u00e4mlich die Hethiter und die Amoriter, die Kanaan\u00e4er, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter,<br>2 da taten sie sich alle zusammen, um einm\u00fctig gegen Josua und die Israeliten zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Gibeoniten senden eine Gesandtschaft und erlangen durch Betrug ein friedliches Abkommen mit den Israeliten<\/h3>\n\n\n\n<p>3 Als aber die Einwohner von Gibeon vernahmen, wie Josua mit Jericho und Ai verfahren war,<br>4 gingen sie ihrerseits mit List zu Werke: sie machten sich auf den Weg, und zwar versorgten sie sich mit Lebensmitteln, nahmen alte S\u00e4cke f\u00fcr ihre Esel und alte, geborstene und geflickte Weinschl\u00e4uche,<br>5 zogen alte, geflickte Schuhe und abgetragene Kleider an, und alles Brot, das sie als Mundvorrat bei sich hatten, war vertrocknet und zerbr\u00f6ckelt.<br>6 Als sie so zu Josua ins Lager nach Gilgal gekommen waren, sagten sie zu ihm und zu den Israeliten: \u00bbAus einem fernen Lande sind wir gekommen; so schlie\u00dft denn jetzt einen Vertrag mit uns.\u00ab<br>7 Da antworteten die Israeliten den Hewitern: \u00bbVielleicht wohnt ihr mitten unter uns: wie k\u00f6nnten wir da einen Vertrag mit euch schlie\u00dfen?\u00ab<br>8 Da sagten sie zu Josua: \u00bbWir sind deine Knechte.\u00ab Als Josua sie nun fragte: \u00bbWer seid ihr, und woher kommt ihr?\u00ab,<br>9 antworteten sie ihm: \u00bbAus einem ganz fernen Lande sind deine Knechte infolge des Ruhmes des HERRN, deines Gottes, gekommen; denn wir haben die Kunde von ihm vernommen, sowohl alles, was er an \u00c4gypten getan hat,<br>10 als auch alles, was er an den beiden K\u00f6nigen der Amoriter jenseits des Jordans getan hat, an Sihon, dem K\u00f6nig von Hesbon, und an Og, dem K\u00f6nig von Basan, der zu Astaroth wohnte.<br>11 Da haben unsere \u00c4ltesten und alle Bewohner unsers Landes zu uns gesagt: \u203aNehmt Lebensmittel mit euch auf den Weg, geht ihnen entgegen und sagt zu ihnen: \u203aWir sind eure Knechte; so schlie\u00dft nun einen Vertrag mit uns!\u2039<br>12 Hier ist unser Brot: es war noch warm, als wir es aus unseren H\u00e4usern als Reisekost mitnahmen an dem Tage, als wir aufbrachen, um zu euch zu ziehen; nun aber seht ihr, da\u00df es vertrocknet und zerbr\u00f6ckelt geworden ist.<br>13 Und hier sind unsere Weinschl\u00e4uche, die neu waren, als wir sie f\u00fcllten; nun aber sind sie geborsten, wie ihr seht, und unsere Kleider und Schuhe hier sind von dem sehr weiten Wege ganz abgenutzt.\u00ab<br>14 Da lie\u00dfen sich die israelitischen M\u00e4nner etwas von ihrem Mundvorrat geben, aber einen Ausspruch des HERRN holten sie nicht ein,<br>15 sondern Josua gew\u00e4hrte ihnen Frieden und schlo\u00df einen Vertrag mit ihnen, da\u00df er sie am Leben lassen wolle; und die F\u00fcrsten der Gemeinde leisteten ihnen einen Eid.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Gibeoniten nach der Entdeckung ihres Betrugs zu Gemeinde- und Tempelknechten gemacht<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Als aber nach Abschlu\u00df des Vertrags mit ihnen drei Tage vergangen waren, da erfuhr man, da\u00df jene ganz aus der N\u00e4he waren und mitten unter ihnen wohnten.<br>17 Denn als die Israeliten weiter zogen, kamen sie am dritten Tage zu ihren St\u00e4dten, n\u00e4mlich zu den Ortschaften Gibeon, Kephira, Beeroth und Kirjath-Jearim.<br>18 Die Israeliten taten ihnen aber nichts zuleide, weil die F\u00fcrsten der Gemeinde ihnen beim HERRN, dem Gott Israels, geschworen hatten. Als nun die ganze Gemeinde \u00fcber die F\u00fcrsten murrte,<br>19 sagten diese alle zu der ganzen Gemeinde: \u00bbWir haben ihnen beim HERRN, dem Gott Israels, einen Eid geleistet; darum d\u00fcrfen wir uns jetzt nicht an ihnen vergreifen.<br>20 Wir wollen so mit ihnen verfahren, da\u00df wir sie am Leben lassen, damit kein Zorngericht \u00fcber uns komme wegen des Eides, den wir ihnen geschworen haben.\u00ab<br>21 Die F\u00fcrsten gaben also (vor dem Volk) die Erkl\u00e4rung ab: \u00bbSie sollen am Leben bleiben, aber Holzhauer und Wassertr\u00e4ger f\u00fcr die ganze Gemeinde werden.\u00ab (Da taten die Israeliten,) wie die F\u00fcrsten ihnen vorgeschlagen hatten.<br>22 Hierauf lie\u00df Josua sie rufen und sagte bei der Unterredung zu ihnen: \u00bbWarum habt ihr uns get\u00e4uscht, indem ihr vorgabt: \u203aWir wohnen sehr weit von euch weg\u2039, w\u00e4hrend ihr doch mitten unter uns wohnt?<br>23 Nun denn, so sollt ihr verflucht sein und in Zukunft immer Knechte, sowohl Holzhauer als Wassertr\u00e4ger, f\u00fcr das Haus meines Gottes sein!\u00ab<br>24 Da gaben sie dem Josua zur Antwort: \u00bbDeinen Knechten wurde als gewi\u00df mitgeteilt, da\u00df der HERR, dein Gott, seinem Knechte Mose geboten hat, euch dies ganze Land zu geben, und ihr solltet alle Bewohner des Landes vor euch her vertilgen. Da gerieten wir vor euch in gro\u00dfe Furcht f\u00fcr unser Leben und haben so gehandelt.<br>25 Und nun \u2013 wir sind ja in deiner Gewalt: verfahre mit uns so, wie es dich gut und recht d\u00fcnkt!\u00ab<br>26 Da verfuhr er in der angegebenen Weise mit ihnen und rettete sie aus der Hand der Israeliten, so da\u00df diese sie nicht ums Leben brachten.<br>27 Josua machte sie also damals zu Holzhauern und Wassertr\u00e4gern f\u00fcr die Gemeinde und f\u00fcr den Altar des HERRN an der St\u00e4tte, die der HERR erw\u00e4hlen w\u00fcrde; und so ist\u2019s geblieben bis auf den heutigen Tag.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Zug der f\u00fcnf K\u00f6nige gegen Gibeon; Josuas Sieg bei Gibeon<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als nun Adoni-Zedek, der K\u00f6nig von Jerusalem, die Kunde erhielt, da\u00df Josua Ai erobert und den Bann an der Stadt vollstreckt habe, da\u00df er mit Ai und seinem K\u00f6nig ebenso wie mit Jericho und seinem K\u00f6nig verfahren sei und da\u00df die Bewohner von Gibeon Frieden mit den Israeliten geschlossen h\u00e4tten und mitten unter ihnen wohnen geblieben seien,<br>2 da f\u00fcrchteten sie sich sehr; denn Gibeon war eine bedeutende Stadt, so gro\u00df wie irgendeine von den K\u00f6nigst\u00e4dten und noch gr\u00f6\u00dfer als Ai, und alle ihre M\u00e4nner tapfere Krieger.<br>3 Daher schickte Adoni-Zedek, der K\u00f6nig von Jerusalem, Gesandte an Hoham, den K\u00f6nig von Hebron, sowie an Piream, den K\u00f6nig von Jarmuth, an Japhia, den K\u00f6nig von Lachis, und an Debir, den K\u00f6nig von Eglon, und lie\u00df ihnen sagen:<br>4 \u00bbZieht zu mir herauf und helft mir, Gibeon daf\u00fcr zu strafen, da\u00df es mit Josua und den Israeliten Frieden geschlossen hat.\u00ab<br>5 Da vereinigten sich und zogen hinauf die f\u00fcnf Amoriterk\u00f6nige: der K\u00f6nig von Jerusalem, der K\u00f6nig von Hebron, der K\u00f6nig von Jarmuth, der K\u00f6nig von Lachis und der K\u00f6nig von Eglon mit allen ihren Heeren und belagerten Gibeon und best\u00fcrmten es.<br>6 Da sandten die Gibeoniten Boten zu Josua in das Lager nach Gilgal und lie\u00dfen ihm sagen: \u00bbLa\u00df deine Knechte nicht im Stich! Komm eilends zu uns herauf, rette uns und hilf uns! Denn alle K\u00f6nige der Amoriter, die das Bergland bewohnen, haben sich gegen uns verb\u00fcndet.\u00ab<br>7 Da zog Josua mit seinem gesamten Kriegsvolk, lauter tapferen M\u00e4nnern, von Gilgal aus hinauf;<br>8 und der HERR sagte zu ihm: \u00bbF\u00fcrchte dich nicht vor ihnen! Denn ich habe sie in deine Gewalt gegeben: kein einziger von ihnen soll vor dir standhalten k\u00f6nnen.\u00ab<br>9 Als Josua sie nun pl\u00f6tzlich \u00fcberfiel \u2013 die ganze Nacht hindurch war er von Gilgal hinaufgezogen \u2013,<br>10 lie\u00df der HERR unter ihnen einen pl\u00f6tzlichen Schrecken vor den Israeliten entstehen, so da\u00df diese ihnen eine schwere Niederlage bei Gibeon beibrachten und sie in der Richtung nach dem Berghang von Beth-Horon verfolgten und sie bis Aseka und Makkeda schlugen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die zwei gro\u00dfen Wundertaten Gottes: Steinhagel und Sonnenstillstand<\/h3>\n\n\n\n<p>11 Als sie sich nun auf der Flucht vor den Israeliten am Abhang von Beth-Horon befanden, lie\u00df der HERR gro\u00dfe Steine vom Himmel bis nach Aseka hin auf sie herabfallen, so da\u00df sie dadurch den Tod fanden; die Zahl derer, welche durch den Steinhagel das Leben verloren, war gr\u00f6\u00dfer als die Zahl derer, welche durch das Schwert der Israeliten gefallen waren.<br>12 Damals betete Josua zum HERRN, an dem Tage, an dem der HERR die Amoriter den Israeliten preisgab, und zwar rief er angesichts der Israeliten aus: \u00bbSonne, stehe still zu Gibeon und du, Mond, im Tal von Ajjalon!\u00ab<br>13 Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis das Volk Rache an seinen Feinden genommen hatte. Das steht bekanntlich im \u00bbBuch des Braven\u00ab geschrieben. Die Sonne blieb also mitten am Himmel stehen und eilte beinahe einen ganzen Tag lang nicht zum Untergang.<br>14 Einen Tag wie diesen hat es weder vorher noch sp\u00e4ter gegeben, da\u00df der HERR auf die Stimme eines Menschen geh\u00f6rt h\u00e4tte; denn der HERR stritt f\u00fcr Israel.<br>15 [Hierauf kehrte Josua und ganz Israel mit ihm in das Lager nach Gilgal zur\u00fcck.]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fortsetzung der Verfolgung; die f\u00fcnf in einer H\u00f6hle gefangenen Amoriterk\u00f6nige werden get\u00f6tet und aufgeh\u00e4ngt<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Jene f\u00fcnf K\u00f6nige aber waren geflohen und hatten sich in der H\u00f6hle bei Makkeda versteckt.<br>17 Als nun Josua die Meldung erhielt, da\u00df man die f\u00fcnf K\u00f6nige versteckt in der H\u00f6hle bei Makkeda gefunden habe,<br>18 gab er den Befehl: \u00bbW\u00e4lzt gro\u00dfe Steine vor den Eingang der H\u00f6hle und stellt Leute zu ihrer Bewachung daneben auf!<br>19 Ihr anderen aber steht nicht still, sondern verfolgt eure Feinde und haut ihre Nachz\u00fcgler nieder! La\u00dft sie nicht in ihre St\u00e4dte entkommen; denn der HERR, euer Gott, hat sie in eure Gewalt gegeben.\u00ab<br>20 Als nun Josua und die Israeliten eine sehr schwere Niederlage unter ihnen bis zur v\u00f6lligen Vernichtung angerichtet hatten \u2013 diejenigen von ihnen, welche entkommen waren, hatten sich in die festen Pl\u00e4tze gefl\u00fcchtet \u2013<br>21 und als das ganze Kriegsvolk unangefochten zu Josua in das Lager nach Makkeda zur\u00fcckgekehrt war, ohne da\u00df jemand den Israeliten auch nur das Geringste hatte anhaben k\u00f6nnen,<br>22 da gab Josua den Befehl: \u00bbMacht den Eingang der H\u00f6hle frei und bringt jene f\u00fcnf K\u00f6nige aus der H\u00f6hle zu mir heraus!\u00ab<br>23 Man kam dem Befehle nach und brachte jene f\u00fcnf K\u00f6nige aus der H\u00f6hle zu ihm heraus, die K\u00f6nige von Jerusalem, von Hebron, von Jarmuth, von Lachis und von Eglon.<br>24 Als man diese K\u00f6nige nun zu Josua herausgef\u00fchrt hatte, rief Josua alle Israeliten herbei und sagte zu den Anf\u00fchrern der Kriegsleute, die mit ihm gezogen waren: \u00bbTretet heran und setzt diesen K\u00f6nigen den Fu\u00df auf den Nacken!\u00ab Da traten sie heran und setzten ihnen den Fu\u00df auf den Nacken.<br>25 Dann fuhr Josua fort: \u00bbF\u00fcrchtet euch nicht und habt keine Angst, seid mutig und stark! Denn ebenso wird der HERR es mit allen euren Feinden machen, mit denen ihr noch zu k\u00e4mpfen habt.\u00ab<br>26 Hierauf lie\u00df Josua sie totschlagen und an f\u00fcnf B\u00e4umen aufh\u00e4ngen; und sie blieben an den B\u00e4umen bis zum Abend h\u00e4ngen.<br>27 Bei Sonnenuntergang aber nahm man sie auf Befehl Josuas von den B\u00e4umen ab und warf sie in die H\u00f6hle, in der sie sich versteckt hatten, und legte gro\u00dfe Steine an den Eingang der H\u00f6hle, die noch bis zum heutigen Tage dort liegen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unterwerfung der ganzen S\u00fcdh\u00e4lfte Kanaans; Josuas R\u00fcckkehr nach Gilgal<\/h3>\n\n\n\n<p>28 Josua eroberte dann an jenem Tage noch Makkeda und schlug es mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes, indem er am dortigen K\u00f6nig, an der Stadt und der gesamten Einwohnerschaft den Bann vollstreckte; er verschonte keinen einzigen von ihnen und verfuhr mit dem K\u00f6nig von Makkeda, wie er mit dem K\u00f6nig von Jericho verfahren war. \u2013<br>29 Hierauf zog Josua mit allen Israeliten von Makkeda weiter nach Libna und best\u00fcrmte es;<br>30 und der HERR lie\u00df auch diese Stadt in die Hand der Israeliten fallen samt ihrem K\u00f6nig, und er schlug sie mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes samt der ganzen Einwohnerschaft; er verschonte keinen einzigen von ihnen und verfuhr mit dem dortigen K\u00f6nig, wie er mit dem K\u00f6nig von Jericho verfahren war. \u2013<br>31 Dann zog Josua mit allen Israeliten von Libna weiter nach Lachis, das er belagerte und best\u00fcrmte.<br>32 Und der HERR lie\u00df auch Lachis in die Gewalt der Israeliten fallen, so da\u00df Josua es am zweiten Tage eroberte und die Stadt samt der ganzen Einwohnerschaft mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes schlug, genau so, wie er es mit Libna gemacht hatte.<br>33 Damals zog Horam, der K\u00f6nig von Geser, herauf, um Lachis Hilfe zu leisten; aber Josua schlug ihn und sein Kriegsvolk so, da\u00df kein einziger von ihnen am Leben blieb. \u2013<br>34 Dann zog Josua mit allen Israeliten von Lachis weiter nach Eglon, das sie belagerten und best\u00fcrmten.<br>35 Sie eroberten es noch an demselben Tage und schlugen es mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes; an der ganzen Einwohnerschaft vollstreckte er an jenem Tage den Bann, genau so, wie er es mit Lachis gemacht hatte. \u2013<br>36 Hierauf zog Josua mit allen Israeliten von Eglon nach Hebron hinauf, das sie best\u00fcrmten;<br>37 sie eroberten es und schlugen es mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes samt seinem K\u00f6nig und allen zugeh\u00f6rigen Ortschaften und deren gesamten Einwohnerschaft, ohne einen einzigen zu verschonen, genau so, wie er es mit Eglon gemacht hatte, indem er an der Stadt und allen ihren Einwohnern den Bann vollstreckte. \u2013<br>38 Dann wandte sich Josua mit allen Israeliten gegen Debir, das er best\u00fcrmte.<br>39 Er nahm die Stadt ein samt ihrem K\u00f6nig und allen zugeh\u00f6rigen Ortschaften; und sie schlugen sie mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes und vollzogen an der gesamten Einwohnerschaft den Bann, ohne einen einzigen zu verschonen; wie er es mit Hebron gemacht hatte und wie er mit Libna und dem dortigen K\u00f6nig verfahren war, ebenso machte er es auch mit Debir und dem dortigen K\u00f6nig.<br>40 So unterwarf Josua das ganze Land, n\u00e4mlich das Bergland und das S\u00fcdland, die Niederung und das H\u00fcgelland samt allen ihren K\u00f6nigen, ohne auch nur einen einzigen \u00fcbrigzulassen; und an allem Lebenden vollstreckte er den Bann, wie der HERR, der Gott Israels, geboten hatte.<br>41 Josua unterwarf sie von Kades-Barnea bis Gaza und das ganze Land Gosen bis Gibeon;<br>42 und zwar brachte Josua alle diese K\u00f6nige und ihr Land auf einmal in seine Gewalt, denn der HERR, der Gott Israels, stritt f\u00fcr Israel.<br>43 Hierauf kehrte Josua mit allen Israeliten in das Lager nach Gilgal zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die von Jabin zum Bunde vereinigten K\u00f6nige werden von Josua vernichtet<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als nun Jabin, der K\u00f6nig von Hazor, Kunde davon erhielt, schickte er Gesandte an Jobab, den K\u00f6nig von Madon, sowie an den K\u00f6nig von Simron und an den K\u00f6nig von Achsaph<br>2 und an die K\u00f6nige, die im Norden im Berglande sowie in der Jordanebene s\u00fcdlich vom See Genezareth und in der Niederung und im H\u00fcgelgel\u00e4nde von Dor gegen Westen wohnten,<br>3 an die Kanaan\u00e4er gegen Osten und gegen Westen und an die Amoriter, Hethiter, Pherissiter und Jebusiter im Berglande und an die Hewiter am Fu\u00df des Hermon in der Landschaft Mizpa.<br>4 So zogen sie denn mit allen ihren Heeren ins Feld, ein Kriegsvolk unz\u00e4hlig wie der Sand am Meeresufer, auch mit sehr vielen Rossen und Streitwagen.<br>5 Alle diese K\u00f6nige, die sich verb\u00fcndet hatten, r\u00fcckten ins Feld und schlugen gemeinsam ihr Lager am Wasser von Merom auf, um den Israeliten eine Schlacht zu liefern.<br>6 Da sagte der HERR zu Josua: \u00bbF\u00fcrchte dich nicht vor ihnen! Denn morgen um diese Zeit will ich es f\u00fcgen, da\u00df sie alle erschlagen vor den Israeliten daliegen; ihre Rosse aber sollst du l\u00e4hmen und ihre Streitwagen im Feuer verbrennen.\u00ab<br>7 Als dann Josua sie mit seiner ganzen Heeresmacht pl\u00f6tzlich am Wasser von Merom \u00fcberfiel und sich auf sie warf,<br>8 gab der HERR sie in die Gewalt der Israeliten, so da\u00df diese sie besiegten und bis Gro\u00df-Sidon und bis Misrephoth-Majim und bis in die Talebene von Mizpe gegen Osten verfolgten und ein Blutbad unter ihnen anrichteten, bis kein einziger von ihnen mehr \u00fcbrig war.<br>9 Josua verfuhr dann mit ihnen, wie der HERR ihm geboten hatte: ihre Rosse l\u00e4hmte er, und ihre Kriegswagen verbrannte er im Feuer.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unterwerfung der ganzen Nordh\u00e4lfte Kanaans<\/h3>\n\n\n\n<p>10 Dann machte Josua wieder kehrt zu jener Zeit, eroberte Hazor und lie\u00df den dortigen K\u00f6nig mit dem Schwert erschlagen; Hazor war n\u00e4mlich ehedem die Hauptstadt aller jener Reiche.<br>11 Sie machten dann die ganze dortige Einwohnerschaft mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes nieder, indem sie den Bann an ihnen vollstreckten: nichts blieb \u00fcbrig, was Odem hatte, und Hazor selbst lie\u00df er in Flammen aufgehen.<br>12 Alle St\u00e4dte jener K\u00f6nige samt allen ihren K\u00f6nigen brachte Josua in seine Gewalt; er schlug sie mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes und vollstreckte den Bann an ihnen, wie Mose, der Knecht Gottes, geboten hatte.<br>13 Jedoch alle St\u00e4dte, die auf den dortigen Anh\u00f6hen lagen, verbrannten die Israeliten nicht, mit alleiniger Ausnahme von Hazor, das Josua in Flammen aufgehen lie\u00df.<br>14 Alle Beute aber aus diesen Ortschaften und das Vieh nahmen die Israeliten f\u00fcr sich hin, doch alle Menschen machten sie mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes nieder bis zu v\u00f6lliger Vernichtung: sie verschonten nichts Lebendes.<br>15 Wie der HERR seinem Knecht Mose geboten hatte, so hatte Mose es dem Josua zur Pflicht gemacht, und so f\u00fchrte Josua es auch aus: er lie\u00df nicht das Geringste unbefolgt von allem, was der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">R\u00fcckblick; Erf\u00fcllung des g\u00f6ttlichen Vernichtungswillens durch Verstockung der Kanaan\u00e4er<\/h3>\n\n\n\n<p>16 So unterwarf Josua dieses ganze Land, n\u00e4mlich das Bergland wie das ganze S\u00fcdland, die ganze Landschaft Gosen, die Niederung, das Jordantal und das Bergland von Israel mit der dazugeh\u00f6rigen Niederung,<br>17 von dem kahlen Gebirge an, das sich nach Seir hin erhebt, bis nach Baal-Gad in der Talebene des Libanons am Fu\u00dfe des Hermongebirges. Auch alle dortigen K\u00f6nige bekam er in seine Gewalt: er schlug sie und lie\u00df sie sterben.<br>18 Lange Zeit f\u00fchrte Josua mit allen diesen K\u00f6nigen Krieg.<br>19 Es gab keine Stadt, die sich freiwillig den Israeliten ergeben h\u00e4tte, au\u00dfer den Hewitern, die in Gibeon wohnten; alles andere mu\u00dften sie mit Waffengewalt erobern.<br>20 Denn vom HERRN geschah es, da\u00df er ihr Herz zum Krieg mit den Israeliten verh\u00e4rtete, damit der Bann an ihnen vollstreckt werden k\u00f6nnte, ohne da\u00df ihnen Gnade gew\u00e4hrt w\u00fcrde, vielmehr damit sie ausgerottet w\u00fcrden, wie der HERR dem Mose geboten hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausrottung der Enakiter (d.h. Riesen) aus dem Lande; Abschlu\u00df<\/h3>\n\n\n\n<p>21 Zu jener Zeit zog Josua hin und vernichtete die Enakiter im Gebirge: in Hebron, in Debir, in Anab sowie im ganzen Berglande Juda und im ganzen Berglande Israel; an ihnen wie an ihren Ortschaften vollstreckte Josua den Bann.<br>22 Es blieben keine Enakiter im Lande der Israeliten \u00fcbrig; nur in Gaza, in Gath und in Asdod erhielten sich Reste von ihnen. \u2013<br>23 So eroberte denn Josua das ganze Land genau so, wie der HERR dem Mose geboten hatte, und Josua gab es den Israeliten zum Erbbesitz nach ihren Abteilungen in den einzelnen St\u00e4mmen; das Land bekam dann Ruhe vom Kriege.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die zwei von Mose besiegten ostjordanischen K\u00f6nige<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Dies sind die K\u00f6nige des Landes, welche die Israeliten besiegt und deren Land sie in Besitz genommen haben: im Ostjordanlande (die Gebiete) vom Flu\u00df Arnon an bis zum Hermongebirge nebst der ganzen Steppe \u00f6stlich vom Jordan:<br>2 Sihon, der K\u00f6nig der Amoriter, der in Hesbon seinen Sitz hatte; er herrschte von Aroer an, das am Ufer des Flusses Arnon liegt, und zwar von der Mitte des Flu\u00dftals an und \u00fcber die H\u00e4lfte von Gilead bis zum Flu\u00df Jabbok, der Grenze der Ammoniter,<br>3 und \u00fcber das Jordantal bis an die Ostseite des Sees Genezareth und bis an die Ostseite des Meeres der Steppe, des Salzsees, nach Beth-Jesimoth hin und s\u00fcdw\u00e4rts (\u00fcber das Land) am Fu\u00df der Abh\u00e4nge des Pisgagebirges.<br>4 Sodann das Gebiet Ogs, des K\u00f6nigs von Basan, der zu den \u00dcberresten der Rephaiter geh\u00f6rte und in Astaroth und Edrei seinen Sitz hatte;<br>5 er herrschte \u00fcber das Hermongebirge, \u00fcber Salcha und ganz Basan bis an die Grenze der Gesuriter und Maachathiter und \u00fcber die H\u00e4lfte von Gilead bis an das Gebiet Sihons, des K\u00f6nigs von Hesbon.<br>6 Mose, der Knecht des HERRN, und die Israeliten hatten sie besiegt, und Mose, der Knecht des HERRN, hatte ihr Gebiet den beiden St\u00e4mmen Ruben und Gad und dem halben Stamm Manasse zum Besitz gegeben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die von Josua im Westjordanlande besiegten 31 K\u00f6nige<\/h3>\n\n\n\n<p>7 Und dies sind die K\u00f6nige des Landes, welche Josua und die Israeliten im Westjordanlande besiegt haben, von Baal-Gad im Libanontal an bis zu dem kahlen Gebirge, das nach Seir hin ansteigt, und deren Land Josua den israelitischen St\u00e4mmen zum Besitz \u00fcberwies, jedem Stamme einen Teil,<br>8 im Berglande wie in der Niederung und im Jordantal, an den Bergabh\u00e4ngen wie in der W\u00fcste und im S\u00fcdlande, die (Gebiete der) Hethiter, Amoriter, Kanaan\u00e4er, Pherissiter, Hewiter und Jebusiter:<br>9 der K\u00f6nig von Jericho (war) einer; der K\u00f6nig von Ai, das seitw\u00e4rts von Bethel liegt, einer;<br>10 der K\u00f6nig von Jerusalem einer; der K\u00f6nig von Hebron einer;<br>11 der K\u00f6nig von Jarmuth einer; der K\u00f6nig von Lachis einer;<br>12 der K\u00f6nig von Eglon einer; der K\u00f6nig von Geser einer;<br>13 der K\u00f6nig von Debir einer; der K\u00f6nig von Geder einer;<br>14 der K\u00f6nig von Horma einer; der K\u00f6nig von Arad einer;<br>15 der K\u00f6nig von Libna einer; der K\u00f6nig von Adullam einer;<br>16 der K\u00f6nig von Makkeda einer; der K\u00f6nig von Bethel einer;<br>17 der K\u00f6nig von Thappuah einer; der K\u00f6nig von Hepher einer;<br>18 der K\u00f6nig von Aphek einer; der K\u00f6nig von Saron einer;<br>19 der K\u00f6nig von Madon einer; der K\u00f6nig von Hazor einer;<br>20 der K\u00f6nig von Simron-Meron einer; der K\u00f6nig von Achsaph einer;<br>21 der K\u00f6nig von Thaanach einer; der K\u00f6nig von Megiddo einer;<br>22 der K\u00f6nig von Kedes einer; der K\u00f6nig von Jokneam am Karmel einer;<br>23 der K\u00f6nig von Dor in dem H\u00fcgelgel\u00e4nde von Dor einer; der K\u00f6nig von Gojim in Gilgal einer;<br>24 der K\u00f6nig von Thirza einer. Im ganzen waren es einunddrei\u00dfig K\u00f6nige.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II. Die Verteilung des Landes und Einrichtung von sechs Freist\u00e4dten und achtundvierzig Levitenst\u00e4dten (Kap. 13-21)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als nun Josua alt und hochbetagt geworden war, sagte der HERR zu ihm: \u00bbDu bist nun alt und hochbetagt, und von dem Lande sind sehr viele Teile bisher noch unerobert geblieben.<br>2 Dies ist das noch uneroberte Land: s\u00e4mtliche Bezirke der Philister und das ganze Gesuriterland.<br>3 Vom Sihorbach an, der \u00f6stlich von \u00c4gypten flie\u00dft, bis an das Gebiet von Ekron im Norden \u2013 es wird zum Gebiet der Kanaan\u00e4er gerechnet \u2013: die f\u00fcnf F\u00fcrsten der Philister, n\u00e4mlich der von Gaza, der von Asdod, der von Askalon, der von Gath und der von Ekron, sowie die Awwiter im S\u00fcden;<br>4 ferner das ganze Land der Kanaan\u00e4er und Meara, das den Sidoniern geh\u00f6rt, bis nach Aphek, bis an die Grenze der Amoriter;<br>5 sodann das Land der Gibliter und der ganze Libanon \u00f6stlichen Teils, von Baal-Gad am Fu\u00df des Hermongebirges bis dahin, wo man nach Hamath kommt.<br>6 Alle Gebirgsbewohner vom Libanon an bis Misrephoth-Majim, alle Sidonier, werde ich selbst vor den Israeliten her vertreiben; verlose es immerhin an Israel als Erbbesitz, wie ich dir geboten habe.<br>7 So verteile also jetzt dieses Land als Erbbesitz an die neun St\u00e4mme und an den halben Stamm Manasse.\u00ab<br>8 Mit dem andern halben Stamm Manasse n\u00e4mlich hatten die St\u00e4mme Ruben und Gad ihren Erbbesitz bereits empfangen, den ihnen Mose im Ostjordanlande angewiesen hatte, wie ihn Mose, der Knecht des HERRN, ihnen angewiesen hatte:<br>9 von Aroer an, das am Ufer des Flusses Arnon liegt, und \u00fcberhaupt von den St\u00e4dten an, die mitten im Flu\u00dftal liegen, dazu die ganze Hochebene von Medeba bis Dibon,<br>10 ferner s\u00e4mtliche St\u00e4dte des Amoriterk\u00f6nigs Sihon, der in Hesbon geherrscht hatte, bis an das Gebiet der Ammoniter;<br>11 sodann Gilead und das Gebiet der Gesuriter und Maachathiter sowie das ganze Hermongebirge und ganz Basan bis nach Salcha,<br>12 das ganze Reich Ogs in Basan, der in Astharoth und Edrei geherrscht hatte \u2013 er war vom \u00dcberrest der Rephaiter noch \u00fcbriggeblieben \u2013: diese hatte Mose besiegt und aus ihrem Besitz vertrieben.<br>13 Die Israeliten dagegen haben die Gesuriter und Maachathiter nicht aus ihrem Besitz vertrieben, sondern diese beiden V\u00f6lkerschaften sind mitten unter den Israeliten bis auf den heutigen Tag wohnen geblieben. \u2013<br>14 Nur dem Stamme Levi hatte (Mose) keinen Erbbesitz verliehen: die Feueropfer des HERRN, des Gottes der Israeliten, die sind dessen Erbbesitz, wie er ihm zugesagt hat.<br>15 Mose hatte aber dem Stamme der Rubeniten Landbesitz nach ihren Geschlechtern angewiesen,<br>16 so da\u00df ihnen folgendes Gebiet zuteil wurde: das Gebiet von Aroer an, das am Ufer des Flusses Arnon liegt, und \u00fcberhaupt von den St\u00e4dten an, die mitten im Flu\u00dftal liegen, dazu die ganze Hochebene bis Medeba;<br>17 Hesbon mit allen zugeh\u00f6rigen Ortschaften, die auf der Hochebene liegen, n\u00e4mlich Dibon, Bamoth-Baal, Beth-Baal-Meon,<br>18 Jahza, Kedemoth, Mephaath,<br>19 Kirjathaim, Sibma, Zereth-Sahar auf dem Berge in der Talebene,<br>20 Beth-Peor, die Abh\u00e4nge des Pisga, Beth-Jesimoth<br>21 und alle \u00fcbrigen Ortschaften der Hochebene; ferner das ganze Reich des Amoriterk\u00f6nigs Sihon, der in Hesbon geherrscht hatte \u2013 Mose hatte ihn besiegt, ihn mitsamt den F\u00fcrsten der Midianiter, n\u00e4mlich Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, den H\u00e4uptlingen Sihons, die im Lande gewohnt hatten.<br>22 Auch den Wahrsager Bileam, den Sohn Beors, hatten die Israeliten mit dem Schwert get\u00f6tet au\u00dfer den anderen von ihnen Erschlagenen.<br>23 Die (westliche) Grenze des Stammes Ruben aber bildete der Jordan und sein Uferland. Dies war der Erbbesitz der Rubeniten nach ihren Geschlechtern: die genannten St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen Geh\u00f6ften.<br>24 Sodann hatte Mose dem Stamme Gad, den Gaditen, Landbesitz nach ihren Geschlechtern angewiesen,<br>25 so da\u00df ihnen folgendes Gebiet zuteil wurde: Jaser und s\u00e4mtliche Ortschaften in Gilead und das halbe Ammoniterland bis Aroer, das \u00f6stlich von Rabba liegt;<br>26 ferner das Land von Hesbon bis Ramath-Mizpe und Betonim und von Mahanaim bis an das Gebiet von Lidebir;<br>27 sodann in der Talebene: Beth-haram, Beth-Nimra, Sukkoth und Zaphon, der Rest vom Reiche Sihons, des K\u00f6nigs von Hesbon, der Jordan mit seinem Uferland bis an das Ende des Sees Genezareth auf der Ostseite des Jordans.<br>28 Das war der Erbbesitz der Gaditen nach ihren Geschlechtern, die genannten St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>29 Ferner hatte Mose dem halben Stamm Manasse Landbesitz angewiesen, so da\u00df dem halben Stamme der Manassiten nach ihren Geschlechtern folgendes Gebiet zuteil wurde:<br>30 das Land von Mahanaim an, das ganze Basan, das ganze Reich Ogs, des K\u00f6nigs von Basan, und s\u00e4mtliche Zeltd\u00f6rfer Jairs, die in Basan liegen, sechzig Ortschaften;<br>31 ferner die H\u00e4lfte von Gilead sowie Astaroth und Edrei, die Hauptst\u00e4dte des Reiches Ogs in Basan. Dies alles wurde den Nachkommen Machirs, des Sohnes Manasses, und zwar der H\u00e4lfte der Nachkommen Machirs, nach ihren Geschlechtern zuteil.<br>32 Diese Gebiete sind es, die Mose in den Steppen der Moabiter jenseits des Jordans, \u00f6stlich von Jericho, ausgeteilt hatte.<br>33 Dem Stamme Levi aber hatte Mose keinen Erbbesitz gegeben: der HERR, der Gott Israels, der sollte ihr Erbbesitz sein, wie er ihnen zugesagt hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 14<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Und dies sind die Gebiete, welche die Israeliten im Lande Kanaan als Erbbesitz empfangen haben, die ihnen der Priester Eleasar und Josua, der Sohn Nuns, und die H\u00e4upter der israelitischen St\u00e4mme<br>2 als ihren Erbbesitz durch das Los zugeteilt haben, wie der HERR es durch Mose bez\u00fcglich der neuneinhalb St\u00e4mme verordnet hatte;<br>3 denn den zweieinhalb St\u00e4mmen hatte Mose ihren Erbbesitz jenseits des Jordans angewiesen, den Leviten aber keinen Erbbesitz unter den Israeliten verliehen.<br>4 Die Nachkommen Josephs bildeten n\u00e4mlich zwei St\u00e4mme, Manasse und Ephraim; den Leviten aber gab man keinen Anteil am Landbesitz, sondern nur einzelne St\u00e4dte zum Bewohnen nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften f\u00fcr ihr Vieh und ihre Habe.<br>5 Wie der HERR dem Mose geboten hatte, so verfuhren die Israeliten bei der Verteilung des Landes.<br>6 Da traten die Jud\u00e4er vor Josua in Gilgal, und Kaleb, der Sohn Jephunnes, der Kenissite, sagte zu Josua: \u00bbDu wei\u00dft selbst, was der HERR zu Mose, dem Manne Gottes, in bezug auf mich und auf dich in Kades-Barnea gesagt hat.<br>7 Vierzig Jahre war ich alt, als Mose, der Knecht des HERRN, mich von Kades-Barnea zur Auskundschaftung des Landes aussandte, und ich erstattete ihm Bericht, wie ich in meinem Herzen wirklich dachte.<br>8 Meine Volksgenossen aber, die mit mir hinaufgezogen waren, machten dem Volk das Herz verzagt, w\u00e4hrend ich dem HERRN, meinem Gott, vollen Gehorsam bewies.<br>9 Da sprach Mose an jenem Tage folgenden Schwur aus: \u203aF\u00fcrwahr das Land, das dein Fu\u00df betreten hat, soll dir und deinen Nachkommen auf ewige Zeiten als Erbbesitz zuteil werden, weil du dem HERRN, meinem Gott, vollkommen gehorsam gewesen bist!\u2039<br>10 Und nun hat mich der HERR, wie du siehst, seiner Verhei\u00dfung gem\u00e4\u00df noch f\u00fcnfundvierzig Jahre am Leben erhalten seit der Zeit, als der HERR jenes Wort zu Mose gesprochen hat und w\u00e4hrend die Israeliten in der W\u00fcste umhergezogen sind; und so bin ich jetzt f\u00fcnfundachtzig Jahre alt.<br>11 Ich bin heute noch so r\u00fcstig wie damals, als Mose mich aussandte; wie meine Kraft damals war, so ist sie jetzt noch zum Kriegsdienst, zum Ausmarsch und zur Heimkehr ausreichend.<br>12 So \u00fcberweise mir nun dieses Bergland, von dem der HERR damals gesprochen hat; du selbst hast ja damals geh\u00f6rt, da\u00df es dort noch Enakiter (11,21) und gro\u00dfe, feste St\u00e4dte gibt; vielleicht ist der HERR mit mir, so da\u00df ich sie nach der Verhei\u00dfung des HERRN aus ihrem Besitz vertreiben kann.\u00ab<br>13 Da segnete Josua den Kaleb, den Sohn Jephunnes, und verlieh ihm Hebron als Erbbesitz.<br>14 Auf diese Weise ist Hebron an Kaleb, den Sohn Jephunnes, den Kenissiten, als Erbbesitz bis auf den heutigen Tag gekommen, weil er n\u00e4mlich dem HERRN, dem Gott Israels, vollen Gehorsam bewiesen hatte.<br>15 Hebron hie\u00df aber ehemals Kirjath-Arba; Arba war der gr\u00f6\u00dfte Mann unter den Enakitern gewesen. \u2013 Und das Land hatte Ruhe vom Kriege.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 15<\/h2>\n\n\n\n<p>1 F\u00fcr die einzelnen Geschlechter des Stammes Juda aber fiel das Los s\u00fcdw\u00e4rts nach dem Gebiet der Edomiter, nach der W\u00fcste Zin hin im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcden des Landes;<br>2 und zwar geht ihre S\u00fcdgrenze vom Ende des Salzmeeres, von seiner S\u00fcdspitze aus,<br>3 l\u00e4uft dann weiter gegen die S\u00fcdseite der Skorpionenh\u00f6he, dann nach Zin hin\u00fcber, steigt aufw\u00e4rts s\u00fcdlich von Kades-Barnea, geht dann weiter nach Hezron, zieht sich aufw\u00e4rts nach Addar, wendet sich herum nach Karka,<br>4 geht dann nach Azmon hin\u00fcber und setzt sich fort bis an den Bach \u00c4gyptens, bis sie nach dem Meere hin ihr Ende erreicht: dies soll eure S\u00fcdgrenze sein. \u2013<br>5 Die Ostgrenze aber bildet das Salzmeer bis zur Jordanm\u00fcndung \u2013 und die Nordgrenze geht vom Nordende des Salzmeeres, von der Jordanm\u00fcndung aus;<br>6 dann zieht sich die Grenze hinauf nach Beth-Holga und l\u00e4uft weiter bis n\u00f6rdlich von Beth-Araba; dann zieht die Grenze sich aufw\u00e4rts zum Felsen Bohans, des Sohnes Rubens,<br>7 geht dann vom Tal Achor aufw\u00e4rts nach Debir, l\u00e4uft mit ver\u00e4nderter Richtung nordw\u00e4rts nach Gilgal, das der Anh\u00f6he Adummim gegen\u00fcber liegt, die sich s\u00fcdlich von dem Bache befindet; dann zieht sich die Grenze hin\u00fcber nach dem Wasser En-Semes und l\u00e4uft weiter nach der Quelle Rogel;<br>8 sodann geht sie im Tale Ben-Hinnom hinauf s\u00fcdlich vom Bergr\u00fccken der Jebusiter, das ist Jerusalem; weiter zieht die Grenze sich hinauf zu dem Gipfel des Berges, der westlich vor dem Tale Hinnom am Nordende der Talebene Rephaim liegt;<br>9 dann biegt die Grenze vom Gipfel des Berges um nach der Quelle des Wassers Nephthoah, l\u00e4uft weiter nach den Ortschaften des Ephrongebirges hin und zieht mit ver\u00e4nderter Richtung nach Baala, das ist Kirjath-Jearim;<br>10 von Baala wendet sie sich dann westw\u00e4rts nach dem Gebirge Seir, geht hierauf hin\u00fcber nach der Nordseite des Berges Jearim, das ist Kesalon, senkt sich hinab nach Beth-Semes und weiter nach Thimna;<br>11 dann l\u00e4uft die Grenze weiter an den Nordabhang des Berges Ekron und mit ver\u00e4nderter Richtung nach Sikkeron, geht dann hin\u00fcber nach dem Berge von Baala, l\u00e4uft weiter bis Jabneel und erreicht schlie\u00dflich ihr Ende am Meer. \u2013<br>12 Die Westgrenze aber bildet das gro\u00dfe Meer und sein K\u00fcstenland. Das ist die Grenze des Stammes der Jud\u00e4er ringsum f\u00fcr ihre Geschlechter.<br>13 Kaleb aber, dem Sohne Jephunnes, gab Josua einen Landbesitz mitten im Stamme Juda nach dem Befehl des HERRN an Josua, n\u00e4mlich die Stadt Arbas, des Stammvaters der Enakiter, das ist Hebron.<br>14 Kaleb vertrieb dann von dort die drei Enakss\u00f6hne Sesai, Ahiman und Thalmai, die Abk\u00f6mmlinge Enaks,<br>15 und zog von dort weiter gegen die Bewohner von Debir, das ehemals Kirjath-Sepher gehei\u00dfen hatte.<br>16 Als nun Kaleb bekanntmachte: \u00bbWer Kirjath-Sepher bezwingt und erobert, dem gebe ich meine Tochter Achsa zur Frau\u00ab<br>17 und Othniel, der Sohn des Kenas, ein Bruder Kalebs, die Stadt eroberte, gab er ihm seine Tochter Achsa zur Frau.<br>18 Als sie ihm nun zugef\u00fchrt wurde, \u00fcberredete sie ihn, ein St\u00fcck Ackerland von ihrem Vater erbitten zu d\u00fcrfen, und als sie dann vom Esel herabsprang und Kaleb sie fragte: \u00bbWas w\u00fcnschest du?\u00ab,<br>19 antwortete sie: \u00bbGib mir doch ein Abschiedsgeschenk! Weil du mich in das S\u00fcdland verheiratet hast, so gib mir auch Wasserquellen!\u00ab Da gab er ihr die oberen und die unteren Brunnen.<br>20 Folgendes ist der Erbbesitz der einzelnen Geschlechter des Stammes Juda.<br>21 Es liegen n\u00e4mlich im s\u00fcdlichen Teil des Stammes Juda nach dem Gebiet der Edomiter hin die Ortschaften: Kabzeel, Eder, Jagur,<br>22 Kina, Dimona, Adada,<br>23 Kedes, Hazor und Jithnan;<br>24 Siph, Telem, Bealoth,<br>25 Hazor-Hadattha und Kerioth-Hezron, das ist Hazor;<br>26 Amam, Sema, Molada,<br>27 Hazar-Gadda, Hesmon, Beth-Pelet,<br>28 Hazar-Sual, Beerseba, Bisjothja;<br>29 Baala, Ijjim, Ezem,<br>30 Eltholad, Kesil, Horma,<br>31 Ziklag, Madmanna, Sansanna,<br>32 Lebaoth, Silhim, Ain und Rimmon: im ganzen 29 Ortschaften nebst den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>33 In der Niederung: Esthaol, Zora, Asna,<br>34 Sanoah und En-Gannim, Thappuah und Enam,<br>35 Jarmuth und Adullam, Socho, Aseka,<br>36 Saaraim, Adithaim, Gedera und Gederothaim: 14 Ortschaften nebst den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>37 Zenan, Hadasa, Migdal-Gad,<br>38 Dilgan, Mizpe und Joktheel;<br>39 Lachis, Bozkath, Eglon,<br>40 Kabbon, Lahmas, Kithlis<br>41 und Gederoth, Beth-Dagon, Naama und Makkeda: 16 Ortschaften mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>42 Libna, Ether, Asan,<br>43 Jiphthah, Asna, Nezib,<br>44 Kegila, Achsib und Maresa: 9 Ortschaften mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>45 Ekron mit den zugeh\u00f6rigen Ortschaften und D\u00f6rfern.<br>46 Von Ekron an, und zwar nach dem Meere zu, alles, was seitlich von Asdod und den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern liegt:<br>47 Asdod mit den zugeh\u00f6rigen Ortschaften und D\u00f6rfern; Gaza mit den zugeh\u00f6rigen Ortschaften und D\u00f6rfern bis an den Bach \u00c4gyptens; die Westgrenze aber bildet das gro\u00dfe Meer nebst seinem K\u00fcstenlande.<br>48 Ferner im Berglande: Samir, Jatthir, Socho,<br>49 Danna, Kirjath-Sanna, das ist Debir,<br>50 Anab, Esthemo, Anim,<br>51 Gosen, Holon und Gilo: 11 Ortschaften mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>52 Arab, Duma, Esgan,<br>53 Janum, Beth-Thappuah, Apheka,<br>54 Humta, Kirjath-Arba, das ist Hebron, und Zior: 9 Ortschaften mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>55 Maon, Karmel, Siph, Juta,<br>56 Jesreel, Jokdeam, Sanoah,<br>57 Kain, Gibea und Thimna: 10 Ortschaften mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>58 Halhul, Beth-Zur, Gedor,<br>59 Maarath, Beth-Anoth und Elthekon: 6 Ortschaften mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>60 Kirjath-Baal, das ist Kirjath-Jearim, und Rabba: 2 Ortschaften mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>61 In der Steppe: Beth-Araba, Middin, Sechacha,<br>62 Nibsan und die Salzstadt und Engedi: 6 Ortschaften mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>63 Was aber die Jebusiter, die Bewohner von Jerusalem, anbetrifft, so vermochte der Stamm Juda sie nicht zu vertreiben; daher sind die Jebusiter in Jerusalem neben den Jud\u00e4ern wohnen geblieben bis auf den heutigen Tag.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 16<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die S\u00fcdgrenze des Gebiets<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Sodann fiel den Nachkommen Josephs durch das Los ihr Anteil zu vom Jordan bei Jericho an und begriff im Osten das Uferland von Jericho, dann die W\u00fcste, die sich von Jericho an aufsteigend im Gebirge nach Bethel erstreckt.<br>2 Die Grenze l\u00e4uft dann von Bethel weiter nach Lus und zieht sich hin\u00fcber nach dem Gebiet der Arkiter, nach Atharoth,<br>3 l\u00e4uft hierauf westw\u00e4rts hinab zum Gebiet der Japhletiter bis zum Gebiet von Unter-Beth-Horon und bis Geser; ihr Endpunkt liegt dann am Meer.<br>4 Dies ist der Erbbesitz, den die Nachkommen Josephs, die St\u00e4mme Manasse und Ephraim, erhielten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gebiet des Stammes Ephraim<\/h3>\n\n\n\n<p>5 Dies aber ist das Gebiet der Geschlechter des Stammes Ephraim: Die Grenze ihres Erbteils geht n\u00e4mlich im Osten von Ateroth-Addar bis Ober-Beth-Horon;<br>6 von da l\u00e4uft die Grenze dem Meere zu. \u2013 Im Norden bildet Michmethath die Grenze, und zwar wendet sich die Grenze ostw\u00e4rts nach Thaanath-Silo und geht daran \u00f6stlich vorbei nach Janoha.<br>7 Von Janoha senkt sie sich nach Ataroth und Naarath hinab, ber\u00fchrt dann Jericho und endet am Jordan.<br>8 Von Thappuah aus geht die Grenze westw\u00e4rts an den Bach Kana und erreicht ihr Ende am Meer. Dies ist der Erbbesitz des Stammes Ephraim, auf die einzelnen Geschlechter verteilt.<br>9 Dazu kommen noch die St\u00e4dte, die f\u00fcr die Ephraimiten mitten im Erbteil der Manassiten abgesondert waren, s\u00e4mtliche St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>10 Sie vertrieben aber die Kanaan\u00e4er nicht, die in Geser wohnten; daher sind die Kanaan\u00e4er mitten unter den Ephraimiten wohnen geblieben bis auf den heutigen Tag und sind nur fronpflichtig geworden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 17<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gebiet des Stammes Manasse<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Sodann fiel dem Stamm Manasse \u2013 dieser war n\u00e4mlich der erstgeborene Sohn Josephs \u2013 sein Losanteil zu. Machir, dem erstgeborenen Sohne Manasses, dem Vater Gileads, wurde Gilead und Basan zuteil, denn er war ein Kriegsmann.<br>2 Sodann erhielten die \u00fcbrigen Nachkommen Manasses, Geschlecht f\u00fcr Geschlecht, ihren Anteil, n\u00e4mlich die Nachkommen Abiesers, die Nachkommen Heleks, die Nachkommen Asriels, die Nachkommen Sichems, die Nachkommen Hephers und die Nachkommen Semidas; dies waren die m\u00e4nnlichen Nachkommen Manasses, des Sohnes Josephs, Geschlecht f\u00fcr Geschlecht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die T\u00f6chter Zelophhads werden zu Erbt\u00f6chtern gemacht<\/h3>\n\n\n\n<p>3 Aber Zelophhad, der Sohn Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, hatte keine S\u00f6hne, sondern nur T\u00f6chter; deren Namen waren Mahla, Noa, Hogla, Milka und Thirza.<br>4 Diese traten nun vor den Priester Eleasar und vor Josua, den Sohn Nuns, und vor die F\u00fcrsten und sagten: \u00bbDer HERR hat Mose geboten, uns ein Erbteil unter unsern Stammesgenossen zu geben.\u00ab Da \u00fcberwies er ihnen nach dem Befehl des HERRN ein Erbteil unter den Stammesgenossen ihres Vaters;<br>5 und so fielen dem Stamm Manasse zehn Losanteile zu, abgesehen von der Landschaft Gilead und Basan, die jenseits des Jordans liegen;<br>6 denn die weiblichen Nachkommen Manasses erhielten ein Erbteil gerade wie seine m\u00e4nnlichen Nachkommen; die Landschaft Gilead aber kam an die \u00fcbrigen Nachkommen Manasses.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Grenzen und St\u00e4dte des Stammes Manasse<\/h3>\n\n\n\n<p>7 Es geht aber die Grenze des Stammes Manasse von Asser nach Michmethath, das \u00f6stlich von Sichem liegt; dann geht die Grenze s\u00fcdw\u00e4rts zu den Bewohnern von En-Thappuah hin.<br>8 Die Landschaft Thappuah geh\u00f6rt zum Stamm Manasse; die Stadt Thappuah selbst aber, an der Grenze von Manasse, geh\u00f6rt zum Stamme Ephraim.<br>9 Dann geht die Grenze hinab zum Bache Kana, s\u00fcdlich von dem Bache \u2013 die dort mitten unter den St\u00e4dten Manasses liegenden Ortschaften geh\u00f6ren zum Stamm Ephraim \u2013; alsdann aber l\u00e4uft die Grenze n\u00f6rdlich vom Bache und endet am Meer;<br>10 die S\u00fcdseite ist ephraimitisch, die Nordseite manassitisch, und das Meer bildet hier die Grenze; nordw\u00e4rts aber sto\u00dfen sie an Asser, ostw\u00e4rts an Issaschar.<br>11 Au\u00dferdem erhielt der Stamm Manasse in Issaschar und in Asser folgende St\u00e4dte: Beth-Sean mit den zugeh\u00f6rigen Ortschaften, ferner Jibleam mit den zugeh\u00f6rigen Ortschaften sowie die Bewohner von Dor und von En-Dor mit den zugeh\u00f6rigen Ortschaften, die Bewohner von Thaanach mit den zugeh\u00f6rigen Ortschaften und die Bewohner von Megiddo mit den zugeh\u00f6rigen Ortschaften: das Dreih\u00fcgelgebiet. \u2013<br>12 Der Stamm Manasse vermochte jedoch nicht diese St\u00e4dte zu erobern; daher gelang es den Kanaan\u00e4ern, in dieser Gegend wohnen zu bleiben.<br>13 Als sp\u00e4ter aber die Israeliten erstarkten, machten sie die Kanaan\u00e4er fronpflichtig, ohne sie jedoch ganz vertreiben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Josua fordert die sich beklagenden Josephst\u00e4mme auf, sich den Wald auszuroden<\/h3>\n\n\n\n<p>14 Da wandten sich die beiden Josephst\u00e4mme an Josua und trugen ihm folgendes vor: \u00bbWarum hast du mir nur ein Los und einen einzigen Anteil als Erbbesitz gegeben, obgleich ich doch ein zahlreiches Volk bin, da der HERR mich bisher gesegnet hat?\u00ab<br>15 Josua antwortete ihnen: \u00bbWenn du ein zahlreiches Volk bist, so ziehe doch in den Wald hinauf und schaffe dir dort im Lande der Pherissiter und der Rephaiter durch Ausroden des Waldes Raum zum Wohnen, wenn dir das Bergland Ephraim zu enge ist.\u00ab<br>16 Da entgegneten die Nachkommen Josephs: \u00bbDas Bergland reicht f\u00fcr uns nicht aus; alle Kanaan\u00e4er aber, die unten in der Ebene wohnen, haben eiserne Streitwagen, sowohl die, welche in Beth-Sean und den zugeh\u00f6rigen Ortschaften, als auch die, welche in der Ebene Jesreel wohnen.\u00ab<br>17 Da antwortete Josua den beiden Josephst\u00e4mmen Ephraim und Manasse: \u00bbDu bist ein sehr zahlreiches und sehr starkes Volk; so sollst du nicht nur ein Los erhalten;<br>18 denn ein Bergland wird dir zuteil werden. Da es Wald ist, mu\u00dft du ihn ausroden: dann werden auch die Ausl\u00e4ufer dir zuteil werden; denn du wirst die Kanaan\u00e4er vertreiben, wenn sie auch eiserne Wagen haben und wenn sie auch stark sind.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 18<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Offenbarungszelt in Silo aufgeschlagen; schriftliche Aufnahme und Verteilung des noch unbesetzten Landes<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf versammelte sich die ganze Volksgemeinde der Israeliten in Silo und schlug dort das Offenbarungszelt auf; denn das Land lag unterworfen vor ihnen da.<br>2 Nun waren aber unter den Israeliten noch sieben St\u00e4mme \u00fcbrig, deren Erbbesitz man noch nicht ausgeteilt hatte.<br>3 Da sagte Josua zu den Israeliten: \u00bbWie lange wollt ihr noch l\u00e4ssig bleiben, statt hinzugehen, um das Land in Besitz zu nehmen, das der HERR, der Gott eurer V\u00e4ter, euch gegeben hat?<br>4 Bestimmt doch drei M\u00e4nner aus jedem Stamm, so will ich sie aussenden, damit sie sich daranmachen, das Land zu durchwandern und es schriftlich aufzunehmen mit R\u00fccksicht auf den f\u00fcr sie erforderlichen Erbbesitz. Wenn sie dann zu mir zur\u00fcckgekommen sind,<br>5 m\u00f6gen sie es in sieben Teile unter sich verteilen. Juda soll sein Gebiet im S\u00fcden behalten und das Haus Josephs auf seinem Gebiet im Norden bleiben;<br>6 ihr aber fertigt schriftlich eine \u00dcbersicht des Landes bei Zerlegung in sieben Teile an und bringt die Aufzeichnung mir hierher, so will ich das Los f\u00fcr euch werfen hier vor dem HERRN, unserm Gott.<br>7 Denn die Leviten erhalten keinen Landbesitz unter euch, weil das Priestertum des HERRN ihr Erbteil ist; Gad aber und Ruben und der halbe Stamm Manasse haben ihren Erbbesitz bereits im Ostjordanlande empfangen, den ihnen Mose, der Knecht Gottes, angewiesen hat.\u00ab<br>8 Da machten sich die M\u00e4nner auf den Weg, und Josua gab ihnen, als sie zur schriftlichen Aufnahme des Landes aufbrachen, die Weisung: \u00bbGeht hin, durchwandert das Land und nehmt es schriftlich auf; dann kommt wieder zu mir, so will ich hier zu Silo das Los f\u00fcr euch vor dem HERRN werfen.\u00ab<br>9 So machten sich denn die M\u00e4nner auf den Weg, zogen durch das Land und trugen es Stadt f\u00fcr Stadt unter Zerlegung in sieben Teile in ein Buch ein; dann kehrten sie zu Josua ins Lager nach Silo zur\u00fcck.<br>10 Da warf Josua das Los f\u00fcr sie zu Silo vor dem HERRN, und Josua verteilte dort das Land unter die Israeliten, wie es ihren Anteilen entsprach.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Gebiet des Stammes Benjamin<\/h3>\n\n\n\n<p>11 So kam denn das Los f\u00fcr die Geschlechter des Stammes Benjamin heraus, und zwar kam das Gebiet, das ihnen durchs Los zufiel, zwischen die St\u00e4mme Juda und Joseph zu liegen.<br>12 Ihre Nordgrenze begann aber am Jordan, zieht sich dann aufw\u00e4rts nach dem Bergzuge n\u00f6rdlich von Jericho und von da auf das Gebirge nach Westen zu und endet nach der W\u00fcste von Beth-Awen hin.<br>13 Von dort geht die Grenze dann nach Lus hin\u00fcber, nach dem H\u00f6henzuge s\u00fcdlich von Lus, das ist Bethel; dann senkt sich die Grenze hinab nach Ateroth-Addar \u00fcber den Berg, der s\u00fcdlich von Unter-Beth-Horon liegt.<br>14 Sodann zieht die Grenze in ver\u00e4nderter Richtung auf ihrer Westseite nach S\u00fcden von dem Berg an, der s\u00fcdlich Beth-Horon gegen\u00fcber liegt, und endet bei Kirjath-Baal, das ist die jud\u00e4ische Stadt Kirjath-Jearim. Dies ist die Westseite.<br>15 Die S\u00fcdseite aber beginnt bei der Stadtgrenze von Kirjath-Jearim und setzt sich dann westw\u00e4rts fort nach der Quelle des Wassers von Nephthoah;<br>16 dann l\u00e4uft die Grenze hinab bis an das Ende des Berges, der \u00f6stlich vom Tal Ben-Hinnom und n\u00f6rdlich von der Talebene Rephaim liegt, zieht dann in das Hinnomtal hinab s\u00fcdlich vom Bergr\u00fccken der Jebusiter und weiter hinab zur Quelle Rogel;<br>17 alsdann l\u00e4uft sie mit ver\u00e4nderter Richtung nordw\u00e4rts, und zwar nach En-Semes und weiter nach Geliloth hin, das der Anh\u00f6he Adummim gegen\u00fcber liegt, senkt sich dann hinab zum Felsen Bohans, des Sohnes Rubens,<br>18 und geht hin\u00fcber zu dem H\u00f6henzug, der nordw\u00e4rts der Araba gegen\u00fcber liegt; hierauf senkt die Grenze sich in die Araba hinab,<br>19 l\u00e4uft dann hin\u00fcber bis n\u00f6rdlich vom Bergr\u00fccken von Beth-Hogla und erreicht ihr Ende an der Nordspitze des Salzmeeres, am s\u00fcdlichen Ende des Jordans. Dies ist die S\u00fcdgrenze.<br>20 Der Jordan aber bildet die Grenze auf der Ostseite. Dies ist der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes Benjamin nach seinen Grenzen ringsum.<br>21 Die St\u00e4dte der Geschlechter des Stammes Benjamin aber sind: Jericho, Beth-Hogla, Emek-Keziz,<br>22 Beth-Araba, Zemaraim, Bethel,<br>23 Awwim, Para, Ophra,<br>24 Kephar-Ammoni, Ophni und Geba: 12 St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern;<br>25 Gibeon, Rama, Beeroth,<br>26 Mizpe, Kephira, Moza,<br>27 Rekem, Jirpeel, Tharala,<br>28 Zela, Eleph und die Jebusiterstadt, das ist Jerusalem, Gibeath, Kirjath: 14 St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern. Das ist der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes Benjamin.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 19<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Gebiet des Stammes Simeon<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Dann kam das zweite Los heraus f\u00fcr Simeon, f\u00fcr die Geschlechter des Stammes der Simeoniten; und zwar lag ihr Erbteil mitten im Erbbesitz der Jud\u00e4er.<br>2 Es wurde ihnen aber als ihr Erbbesitz zuteil: Beerseba, Seba, Molada,<br>3 Hazar-Sual, Bala, Ezem,<br>4 Eltholad, Bethul, Horma,<br>5 Ziklag, Beth-Markaboth, Hazar-Susa,<br>6 Beth-Lebaoth und Saruhen: 13 St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>7 Ferner Ain, Rimmon, Ether und Asan: 4 St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern;<br>8 au\u00dferdem alle D\u00f6rfer, die rings um diese St\u00e4dte liegen bis nach Baalath-Beer, dem Rama des S\u00fcdlandes. Dies ist der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes Simeon.<br>9 Von dem Anteil der Jud\u00e4er war der Erbbesitz der Simeoniten genommen; denn der Anteil der Jud\u00e4er war f\u00fcr diese zu gro\u00df; daher erhielten die Simeoniten ihren Erbbesitz mitten in deren Besitztum.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Gebiet des Stammes Sebulon<\/h3>\n\n\n\n<p>10 Hierauf kam das dritte Los heraus f\u00fcr die Geschlechter des Stammes Sebulon; und die Grenze ihres Erbbesitzes reichte bis Sarid.<br>11 Ihre Grenze geht aber westw\u00e4rts hinauf, und zwar nach Marala hin, ber\u00fchrt Dabbeseth und st\u00f6\u00dft an den Bach, der \u00f6stlich von Jokneam flie\u00dft.<br>12 Aber auf der \u00f6stlichen Seite von Sarid, gegen Sonnenaufgang, wendet sie sich nach dem Gebiet von Kisloth-Thabor, geht weiter nach Daberath, zieht sich aufw\u00e4rts nach Japhia,<br>13 l\u00e4uft von da ostw\u00e4rts, gegen Sonnenaufgang, nach Gath-Hepher, nach Eth-Kazin hin\u00fcber, l\u00e4uft aus bei Rimmon und erstreckt sich nach Nea hin;<br>14 dann zieht sich die Grenze mit ver\u00e4nderter Richtung um dasselbe herum n\u00f6rdlich von Hannathon und erreicht ihr Ende im Tal von Jiphthah-El.<br>15 \u2026 und Kattath, Nahalal, Simron, Jidala und Bethlehem: 12 St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>16 Dies war der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes Sebulon: die genannten St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Gebiet des Stammes Issaschar<\/h3>\n\n\n\n<p>17 F\u00fcr Issaschar kam das vierte Los heraus, f\u00fcr die Geschlechter der Issaschariten.<br>18 Ihr Gebiet erstreckte sich \u00fcber Jesreel, Kesulloth, Sunem,<br>19 Hapharaim, Sion, Anaharath,<br>20 Rabbith, Kisjon, Ebez,<br>21 Remeth, En-Gannim, En-Hadda und Beth-Pazzez.<br>22 Die Grenze ber\u00fchrt Thabor, Sahazima und Beth-Semes, und ihre Grenze endet am Jordan: 16 St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>23 Dies war der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes der Issaschariten: die St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Gebiet des Stammes Asser<\/h3>\n\n\n\n<p>24 Dann kam das f\u00fcnfte Los heraus f\u00fcr die Geschlechter des Stammes Asser.<br>25 Ihr Gebiet umfa\u00dfte Helkath, Hali, Beten, Achsaph,<br>26 Allammelech, Amgad und Miseal und st\u00f6\u00dft westw\u00e4rts an den Karmel und an den Sihor von Libnath.<br>27 Sodann wendet sich die Grenze ostw\u00e4rts nach Beth-Dagon, ber\u00fchrt Sebulon und das Tal Jiphthah-El im Norden, dann Beth-Emek und Negiel und setzt sich nordw\u00e4rts fort nach Kabul,<br>28 Ebron, Rehob, Hammon und Kana bis zu der gro\u00dfen Stadt Sidon;<br>29 dann zieht die Grenze mit ver\u00e4nderter Richtung nach Rama und bis zu der festen Stadt Tyrus, sodann mit ver\u00e4nderter Richtung nach Hossa und endet am Meer. Mahaleb, Aksib,<br>30 Umma, Aphek und Rehob: 22 St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>31 Dies war der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes Asser: die genannten St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Gebiet des Stammes Naphthali<\/h3>\n\n\n\n<p>32 F\u00fcr den Stamm Naphthali kam das sechste Los heraus, f\u00fcr die Geschlechter der Naphthaliten.<br>33 Ihre Grenze geht von Heleph, von der Eiche bei Zaanannim, \u00fcber Adami-Nekeb und Jabneel bis Lakkum und endet am Jordan;<br>34 dann geht die Grenze mit ver\u00e4nderter Richtung westw\u00e4rts nach Asnoth-Thabor, setzt sich fort nach Hukkok hin, ber\u00fchrt dann im S\u00fcden Sebulon, st\u00f6\u00dft im Westen an Asser und im Osten an den Jordan.<br>35 Die festen St\u00e4dte waren: Ziddim, Zer und Hammath, Rakkath, Kinnereth,<br>36 Adama, Rama, Hazor,<br>37 Kedes, Edrei, En-Hazor,<br>38 Jireon, Migdal-El, Horem, Beth-Anath und Beth-Semes: 19 St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<br>39 Dies war der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes der Naphthaliten: die St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Gebiet des Stammes Dan<\/h3>\n\n\n\n<p>40 F\u00fcr die Geschlechter des Stammes Dan kam das siebte Los heraus.<br>41 Das Gebiet ihres Erbteils umfa\u00dfte: Zorga, Esthaol, Ir-Semes,<br>42 Saalabbin, Ajjalon, Jithla,<br>43 Elon, Thimnath, Ekron,<br>44 Eltheke, Gibbethon, Baalath,<br>45 Jehud, Bene-Berak, Gath-Rimmon,<br>46 Me-Jarkon und Rakkon samt dem Gebiete gegen Japho hin.<br>47 Als das Gebiet den Daniten sp\u00e4ter zu enge wurde, zogen sie hinauf und bekriegten Lesem (Lais); und nachdem sie es erobert und die Einwohner mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes niedergemacht hatten, nahmen sie es in Besitz, siedelten sich dort an und gaben Lesem den Namen \u00bbDan\u00ab nach ihrem Stammvater Dan.<br>48 Dies war der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes Dan: die genannten St\u00e4dte mit den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Besitztum Josuas; Abschlu\u00df des Berichts<\/h3>\n\n\n\n<p>49 Als nun die Israeliten mit der Verteilung des Landes nach seinem ganzen Umfang fertig waren, gaben sie Josua, dem Sohne Nuns, ein Besitztum in ihrer Mitte.<br>50 Nach dem Befehl des HERRN gaben sie ihm die Stadt, die er sich erbeten hatte, n\u00e4mlich Thimnath-Serah im Berglande Ephraim; er befestigte dann die Stadt und lie\u00df sich in ihr nieder.<br>51 Dies sind die Erbteile, die der Priester Eleasar und Josua, der Sohn Nuns, und die Stammesh\u00e4upter der Israeliten in Silo vor dem HERRN am Eingang des Offenbarungszeltes durch das Los verteilten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 20<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der g\u00f6ttliche Befehl<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als sie dann mit der Verteilung des Landes fertig waren, gebot der HERR dem Josua folgendes:<br>2 \u00bbMache den Israeliten folgende Mitteilung: \u203aBestimmt euch noch die Zufluchtsst\u00e4dte, von denen ich zu euch durch Mose gesagt habe (4.Mose 35,9-15; 5.Mose 19,1-13),<br>3 da\u00df ein Totschl\u00e4ger dahin fliehen solle, der jemand aus Versehen, unvors\u00e4tzlich, get\u00f6tet hat; die sollen euch als Zufluchtsst\u00e4tten vor dem Blutr\u00e4cher dienen.\u2039<br>4 Fl\u00fcchtet er sich dann in eine von diesen St\u00e4dten und bleibt am Eingang des Stadttores stehen und tr\u00e4gt den \u00c4ltesten der betreffenden Stadt seine Sache vor, so sollen sie ihn bei sich in der Stadt aufnehmen und ihm einen Ort anweisen, da\u00df er bei ihnen wohnen kann.<br>5 Wenn dann der Blutr\u00e4cher ihn verfolgt, so d\u00fcrfen sie ihm den Totschl\u00e4ger nicht ausliefern, weil er den andern unvors\u00e4tzlich get\u00f6tet hat, ohne ihm schon fr\u00fcher feind gewesen zu sein.<br>6 Er soll vielmehr in der betreffenden Stadt wohnen bleiben, bis er vor der Gemeinde gestanden hat, um abgeurteilt zu werden, und dann bis zum Tode des derzeitigen Hohenpriesters; alsdann darf der Totschl\u00e4ger wieder in seine Ortschaft und in sein Haus zur\u00fcckkehren, in die Ortschaft, aus der er geflohen war.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausf\u00fchrung des Befehls<\/h3>\n\n\n\n<p>7 Da machten die Israeliten Kedes in Galil\u00e4a im Gebirge Naphthali und Sichem im Berglande auf dem Gebirge Ephraim und Kirjath-Arba, das ist Hebron, im Gebirge Juda zu geweihten Zufluchtsst\u00e4tten.<br>8 Jenseits des Jordans aber, \u00f6stlich von Jericho, bestimmten sie zu derartigen St\u00e4dten Bezer in der Steppe, auf der Hochebene im Stamme Ruben, ferner Ramoth in Gilead im Stamme Gad, und Golan in Basan im Stamme Manasse.<br>9 Dies waren die St\u00e4dte, die man f\u00fcr alle Israeliten und f\u00fcr die unter ihnen lebenden Fremdlinge dazu bestimmte, da\u00df jeder, der einen andern unvors\u00e4tzlich get\u00f6tet h\u00e4tte, sich dorthin fl\u00fcchten sollte, damit er nicht durch die Hand des Blutr\u00e4chers den Tod f\u00e4nde, ehe er vor der Gemeinde gestanden h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 21<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf traten die Familienh\u00e4upter der Leviten zu dem Priester Eleasar und zu Josua, dem Sohne Nuns, und zu den H\u00e4uptern der israelitischen St\u00e4mme<br>2 und sagten zu ihnen in Silo im Lande Kanaan: \u00bbDer HERR hat durch Mose geboten, da\u00df man uns St\u00e4dte zu Wohnsitzen und die zugeh\u00f6rigen Weidetriften f\u00fcr unser Vieh anweise.\u00ab<br>3 So \u00fcberwiesen denn die Israeliten von ihrem Erbbesitz den Leviten nach dem Gebot des HERRN folgende St\u00e4dte nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften:<br>4 Als das Los f\u00fcr die Familien der Kahathiten herauskam, erhielten unter den Leviten die Nachkommen des Priesters Aaron von den St\u00e4mmen Juda, Simeon und Benjamin durch das Los dreizehn St\u00e4dte;<br>5 die \u00fcbrigen Nachkommen Kahaths aber erhielten durch das Los zehn St\u00e4dte von den Geschlechtern der St\u00e4mme Ephraim, Dan und halb Manasse. \u2013<br>6 Die Nachkommen Gersons erhielten durch das Los dreizehn St\u00e4dte von den Geschlechtern der St\u00e4mme Issaschar, Asser, Naphthali und halb Manasse in Basan. \u2013<br>7 Die Familien der Nachkommen Meraris erhielten zw\u00f6lf St\u00e4dte von den St\u00e4mmen Ruben, Gad und Sebulon.<br>8 Diese St\u00e4dte also mit den zugeh\u00f6rigen Weidetriften wiesen die Israeliten den Leviten durch das Los zu, wie der HERR es durch Mose geboten hatte.<br>9 Sie traten aber von seiten der St\u00e4mme Juda und Simeon folgende mit Namen bezeichnete St\u00e4dte ab:<br>10 den Nachkommen Aarons \u2013 denn auf sie fiel das erste Los \u2013 wurde von den Familien der Kahathiten unter den Leviten folgendes zuteil:<br>11 man gab ihnen die Stadt Arbas, des Vaters Enaks, das ist Hebron, im Gebirge Juda, samt den zugeh\u00f6rigen Weidetriften rings um die Stadt her;<br>12 aber das zur Stadt geh\u00f6rige Ackerland nebst den zugeh\u00f6rigen D\u00f6rfern hatten sie Kaleb, dem Sohne Jephunnes, als seinen Besitz gegeben.<br>13 Sie \u00fcberwiesen also den Nachkommen des Priesters Aaron Hebron, die Zufluchtsstadt f\u00fcr Totschl\u00e4ger, nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, au\u00dferdem Libna nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften,<br>14 Jatthir nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Esthemoa nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften,<br>15 Holon nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Debir nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften,<br>16 Asan (1.Chr 6,44) nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Jutta nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Beth-Semes nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften: neun St\u00e4dte von diesen beiden St\u00e4mmen.<br>17 Ferner vom Stamme Benjamin: Gibeon nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Geba nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften,<br>18 Anathoth nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften und Almon nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften: vier St\u00e4dte.<br>19 Demnach erhielten die Nachkommen Aarons, die Priester, im ganzen dreizehn St\u00e4dte nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften.<br>20 Was sodann die Familien der \u00fcbrigen zu den Leviten geh\u00f6renden Nachkommen Kahaths betrifft, so waren die ihnen durch das Los zugefallenen St\u00e4dte vom Gebiet des Stammes Ephraim genommen;<br>21 und zwar \u00fcberwies man ihnen Sichem, die Zufluchtsstadt f\u00fcr Totschl\u00e4ger, nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften im Gebirge Ephraim; ferner Geser nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften,<br>22 Kibzaim nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften und Beth-Horon nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften: vier St\u00e4dte.<br>23 Ferner vom Stamme Dan: Eltheke nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Gibbethon nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften,<br>24 Ajjalon nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Gath-Rimmon nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften: vier St\u00e4dte.<br>25 Sodann vom halben Stamme Manasse: Thaanach nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften und Gath-Rimmon nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften: zwei St\u00e4dte.<br>26 Demnach erhielten die Familien der \u00fcbrigen Nachkommen Kahaths im ganzen zehn St\u00e4dte nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften.<br>27 Weiter erhielten unter den Geschlechtern der Leviten die Nachkommen Gersons vom halben Stamm Manasse: Golan in Basan, die Zufluchtsstadt f\u00fcr Totschl\u00e4ger, nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, und Beesthera nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften: zwei St\u00e4dte.<br>28 Ferner vom Stamme Issaschar: Kisjon nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Daberath nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften,<br>29 Jarmuth nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften und En-Gannim nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften: vier St\u00e4dte.<br>30 Weiter vom Stamme Asser: Miseal nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Abdon nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften,<br>31 Helkath nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften und Rehob nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften: vier St\u00e4dte.<br>32 Sodann vom Stamme Naphthali: Kedes in Galil\u00e4a, die Zufluchtsstadt f\u00fcr Totschl\u00e4ger, nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Hammoth-Dor nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften und Karthan nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften: drei St\u00e4dte.<br>33 Demnach erhielten die Familien der Gersoniten im ganzen dreizehn St\u00e4dte nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften.<br>34 Die Familien der Nachkommen Meraris aber, die noch \u00fcbrigen Leviten, erhielten vom Stamme Sebulon: Jokneam nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Kartha nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften,<br>35 Dimna nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften und Nahalal nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften: vier St\u00e4dte.<br>36 Ferner vom Stamme Ruben: Bezer, (die Zufluchtsstadt f\u00fcr Totschl\u00e4ger,) nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Jahza nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften,<br>37 Kedemoth nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften und Mephaath nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften: vier St\u00e4dte.<br>38 Weiter vom Stamme Gad: Ramoth in Gilead, die Zufluchtsstadt f\u00fcr Totschl\u00e4ger, nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Mahanaim nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften,<br>39 Hesbon nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften, Jaser nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften: im ganzen vier St\u00e4dte.<br>40 Demnach erhielten die Familien der Nachkommen Meraris, die von den Geschlechtern der Leviten noch \u00fcbrig waren, als Losanteil zw\u00f6lf St\u00e4dte.<br>41 Die Gesamtzahl der levitischen St\u00e4dte inmitten des Erbbesitzes der Israeliten betrug achtundvierzig St\u00e4dte nebst den zugeh\u00f6rigen Weidetriften.<br>42 Diese St\u00e4dte hatten ausnahmslos ihre Weidetriften rings um sich her: so verhielt es sich bei allen diesen St\u00e4dten.<br>43 So hatte also der HERR den Israeliten das ganze Land gegeben, dessen Verleihung er ihren V\u00e4tern zugeschworen hatte; sie hatten es in Besitz genommen und sich darin niedergelassen.<br>44 Und der HERR verschaffte ihnen Ruhe auf allen Seiten, ganz so, wie er es ihren V\u00e4tern zugeschworen hatte; denn keiner von all ihren Feinden hatte ihnen widerstehen k\u00f6nnen: alle ihre Feinde hatte der HERR in ihre Gewalt gegeben.<br>45 Von allen Segensverhei\u00dfungen, die der HERR dem Hause Israel gegeben hatte, war keine einzige unerf\u00fcllt geblieben: alle waren eingetroffen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 22<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">III. Schlu\u00dferz\u00e4hlungen von der Wirksamkeit Josuas (Kap. 22-24)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Damals berief Josua die St\u00e4mme Ruben, Gad und halb Manasse<br>2 und sagte zu ihnen: \u00bbIhr habt alles erf\u00fcllt, was euch Mose, der Knecht des HERRN, geboten hat, und habt euch auch mir gegen\u00fcber in allem, was ich euch befohlen habe, gehorsam bewiesen:<br>3 ihr habt eure Volksgenossen diese lange Zeit hindurch bis auf den heutigen Tag nicht im Stich gelassen und das Gebot des HERRN, eures Gottes, treu erf\u00fcllt.<br>4 Da nun aber der HERR, euer Gott, euren Volksgenossen Ruhe verschafft hat, wie er ihnen verhei\u00dfen hatte, so kehrt jetzt zu euren Zelten zur\u00fcck, in das euch geh\u00f6rige Land, das euch Mose, der Knecht des HERRN, jenseits des Jordans zugewiesen hat.<br>5 Nur seid auf die genaue Beobachtung des Gesetzes und der Gebote bedacht, die euch Mose, der Knecht des HERRN, zur Pflicht gemacht hat, da\u00df ihr den HERRN, euren Gott, liebt und allezeit auf seinen Wegen wandelt, seine Gebote beobachtet und ihm treu bleibt und ihm von ganzem Herzen und mit ganzer Seele dient!\u00ab<br>6 Als Josua sie dann mit Segensw\u00fcnschen verabschiedet hatte, kehrten sie zu ihren Zelten zur\u00fcck.<br>7 Der einen H\u00e4lfte des Stammes Manasse aber hatte Mose in Basan Landbesitz gegeben; der andern H\u00e4lfte dagegen hatte Josua bei ihren Volksgenossen im Westjordanlande ihren Erbbesitz angewiesen. Als Josua sie nun in ihre Heimat entlie\u00df, segnete er auch sie<br>8 und sagte zu ihnen: \u00bbKehrt zu euren Zelten zur\u00fcck mit vielen Sch\u00e4tzen und mit einem sehr gro\u00dfen Viehbesitz, mit Silber und Gold, mit Kupfer, Eisen und Kleidern in gro\u00dfer Menge. Teilt das, was ihr von euren Feinden erbeutet habt, mit euren Br\u00fcdern!\u00ab<br>9 So kehrten denn die St\u00e4mme Ruben, Gad und halb Manasse zur\u00fcck und verlie\u00dfen die \u00fcbrigen Israeliten in Silo, das im Lande Kanaan liegt, um in das ihnen geh\u00f6rige Land Gilead heimzuziehen, wo sie sich nach dem durch Mose verk\u00fcndigten Befehl des HERRN ans\u00e4ssig gemacht hatten.<br>10 Als sie nun an die Steinkreise am Jordan gekommen waren, die noch im Lande Kanaan liegen, da bauten die St\u00e4mme Ruben, Gad und halb Manasse dort einen Altar am Jordan, einen gro\u00dfen, weithin sichtbaren Altar.<br>11 Als aber die (\u00fcbrigen) Israeliten die Kunde erhielten: \u00bbDie St\u00e4mme Ruben, Gad und halb Manasse haben den Altar gerade dem Lande Kanaan gegen\u00fcber bei den Steinkreisen am Jordan, auf der anderen Seite des Gebietes der Israeliten, gebaut\u00ab \u2013<br>12 als die Israeliten das erfuhren, da versammelte sich die ganze Gemeinde der Israeliten in Silo, um gegen sie zu Felde zu ziehen.<br>13 Da sandten die Israeliten an die St\u00e4mme Ruben, Gad und halb Manasse in das Land Gilead Pinehas, den Sohn des Priesters Eleasar,<br>14 und zehn F\u00fcrsten mit ihm, je einen F\u00fcrsten von jedem Stamme, von s\u00e4mtlichen israelitischen St\u00e4mmen, von denen jeder das Oberhaupt der Familien seines Stammes unter den Tausendschaften Israels war.<br>15 Als diese zu den St\u00e4mmen Ruben, Gad und halb Manasse in das Land Gilead gekommen waren, besprachen sie sich mit ihnen und sagten:<br>16 \u00bbDie ganze Gemeinde des HERRN l\u00e4\u00dft euch folgendes sagen: Was ist das f\u00fcr eine Treulosigkeit, die ihr euch gegen den Gott Israels habt zuschulden kommen lassen, da\u00df ihr euch heute vom HERRN abwendet, indem ihr euch einen Altar baut und euch so gegen den HERRN auflehnt?<br>17 Haben wir noch nicht genug an der Vers\u00fcndigung bez\u00fcglich Peors, von der wir uns bis auf den heutigen Tag noch nicht gereinigt haben und um deretwillen das Sterben \u00fcber die Gemeinde des HERRN kam?<br>18 Und ihr wollt euch dennoch heute vom HERRN lossagen? Die Folge davon wird sein: wenn ihr euch heute gegen den HERRN auflehnt, so wird er morgen seinen Zorn an der ganzen Gemeinde Israel auslassen.<br>19 Wenn \u00fcbrigens das Land, das ihr innehabt, nach eurer Ansicht unrein ist, so kommt doch in das Eigentumsland des HERRN her\u00fcber, wo sich die Wohnst\u00e4tte des HERRN befindet, und macht euch mitten unter uns ans\u00e4ssig! Aber lehnt euch nicht gegen den HERRN auf und lehnt euch nicht gegen uns auf, indem ihr euch au\u00dfer dem Altar des HERRN, unsres Gottes, noch einen besonderen Altar erbaut!<br>20 Ist nicht damals, als Achan, der Sohn Serahs, sich treuloserweise an dem gebannten Gut vergriffen hatte, ein Zorngericht \u00fcber die ganze Gemeinde Israel ergangen, obgleich er nur ein einzelner Mann war? Hat er nicht sein Vergehen mit dem Tode b\u00fc\u00dfen m\u00fcssen?\u00ab<br>21 Da antworteten die St\u00e4mme Ruben, Gad und halb Manasse den H\u00e4uptern der Tausendschaften Israels folgenderma\u00dfen:<br>22 \u00bbDer Starke, Gott der HERR, ja der Starke, Gott der HERR, der wei\u00df es, und Israel soll es wissen: Wenn es aus Auflehnung und wenn es aus Treulosigkeit gegen den HERRN geschehen ist, so m\u00f6ge uns am heutigen Tage keine Rettung von dir (o Pinehas) zuteil werden!<br>23 Wenn wir uns einen Altar erbaut haben, um uns vom HERRN abzuwenden, oder wenn es zu dem Zweck geschehen ist, da\u00df wir auf ihm Brandopfer und Speisopfer darbringen oder Heilsopfer auf ihm herrichten wollten, so m\u00f6ge der HERR selbst es ahnden!<br>24 Nein, nur aus Besorgnis vor einer gewissen Sache haben wir das getan, weil wir n\u00e4mlich dachten, k\u00fcnftig w\u00fcrden eure Kinder zu unsern Kindern sagen: \u203aWas habt ihr mit dem HERRN, dem Gott Israels, gemein?<br>25 Der HERR hat ja doch den Jordan zur Grenze zwischen uns und euch Rubeniten und Gaditen gemacht: ihr habt keinen Anteil am HERRN!\u2039 Dadurch w\u00fcrden eure Kinder dann die unsrigen davon abbringen, den HERRN zu f\u00fcrchten.<br>26 Darum dachten wir: Wir wollen uns doch daranmachen, den Altar zu bauen, nicht f\u00fcr Brandopfer und nicht f\u00fcr Schlachtopfer;<br>27 sondern er soll zwischen uns und euch und zwischen unsern k\u00fcnftigen Geschlechtern ein Zeugnis sein, da\u00df wir dem Dienst des HERRN vor ihm mit unsern Brandopfern, unsern Schlachtopfern und unsern Heilsopfern obliegen (wollen); sonst k\u00f6nnten eure Kinder k\u00fcnftig zu unsern Kindern sagen: \u203aIhr habt keinen Anteil am HERRN!\u2039<br>28 Wir dachten also: Wenn sie k\u00fcnftig zu uns oder unsern Nachkommen so sprechen sollten, dann wollen wir entgegnen: \u203aSeht euch doch die Bauart des Gottesaltars an, den unsere V\u00e4ter errichtet haben, nicht f\u00fcr Brandopfer und nicht f\u00fcr Schlachtopfer, sondern zum Zeugnis zwischen uns und euch!\u2039<br>29 Fern sei es von uns, da\u00df wir uns gegen den HERRN auflehnen (wollen) und uns heute vom HERRN abwenden, indem wir f\u00fcr Brandopfer, f\u00fcr Speisopfer und f\u00fcr Schlachtopfer noch einen besonderen Altar bauen au\u00dfer dem Altar des HERRN, unseres Gottes, der vor seiner Wohnung steht!\u00ab<br>30 Als nun der Priester Pinehas und die F\u00fcrsten der Gemeinde, die H\u00e4upter der Tausendschaften Israels, die ihn begleiteten, diese Erkl\u00e4rung der Rubeniten, Gaditen und Manassiten vernommen hatten, waren sie dadurch zufriedengestellt.<br>31 Daher antwortete Pinehas, der Sohn des Priesters Eleasar, den Rubeniten, Gaditen und Manassiten: \u00bbHeute erkennen wir, da\u00df der HERR wirklich in unserer Mitte ist, weil ihr euch eine solche Treulosigkeit gegen den HERRN nicht habt zuschulden kommen lassen. Dadurch habt ihr die Israeliten vor der Hand des HERRN beh\u00fctet.\u00ab<br>32 Als hierauf Pinehas, der Sohn des Priesters Eleasar, mit den F\u00fcrsten aus dem Lande Gilead von den Rubeniten und Gaditen ins Land Kanaan zu den Israeliten zur\u00fcckgekehrt war und sie ihnen Bericht erstattet hatten,<br>33 waren die Israeliten dadurch zufriedengestellt; sie priesen Gott und dachten nicht mehr daran, gegen sie mit Heeresmacht auszuziehen, um das Land zu verw\u00fcsten, in welchem die Rubeniten und Gaditen wohnten.<br>34 Die Rubeniten und Gaditen aber gaben dem Altar den Namen \u203aZeuge\u2039; denn (sie sagten): \u00bbEr soll als Zeuge zwischen uns dienen, da\u00df der HERR (der wahre) Gott ist.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 23<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Geraume Zeit sp\u00e4ter, nachdem der HERR den Israeliten Ruhe vor allen ihren Feinden ringsum verschafft hatte und Josua alt und hochbetagt geworden war,<br>2 berief Josua das gesamte Israel, die \u00c4ltesten und die Oberh\u00e4upter des Volkes, seine Richter und Obm\u00e4nner, und sprach zu ihnen: \u00bbIch bin nun alt geworden und hochbetagt;<br>3 ihr aber habt alles gesehen, was der HERR, euer Gott, allen diesen V\u00f6lkerschaften vor euch her hat widerfahren lassen; denn der HERR, euer Gott, ist es, der f\u00fcr euch gestritten hat.<br>4 Wisset wohl: ich habe diese V\u00f6lkerschaften, die noch \u00fcbriggeblieben sind, durch das Los euren einzelnen St\u00e4mmen als Erbteil zugewiesen, gerade so wie alle V\u00f6lkerschaften, die ich ausgerottet habe, vom Jordan an bis an das gro\u00dfe Meer gegen Sonnenuntergang;<br>5 und der HERR, euer Gott, selbst wird sie vor euch verjagen und vor euch her vertreiben, und ihr werdet ihr Land in Besitz nehmen, wie der HERR, euer Gott, es euch verhei\u00dfen hat.<br>6 So haltet denn unersch\u00fctterlich fest daran, alles, was im Gesetzbuch Moses geschrieben steht, zu beobachten und zu befolgen, ohne nach rechts und nach links davon abzuweichen,<br>7 damit ihr euch mit diesen V\u00f6lkerschaften, die bei euch noch \u00fcbriggeblieben sind, nicht vermischt und den Namen ihrer G\u00f6tter nicht anruft, auch bei ihnen nicht schw\u00f6rt und ihnen nicht dient und sie nicht anbetet;<br>8 sondern am HERRN, eurem Gott, sollt ihr festhalten, wie ihr es bis auf den heutigen Tag getan habt.<br>9 Der HERR hat ja gro\u00dfe und m\u00e4chtige V\u00f6lkerschaften vor euch her vertrieben, und niemand hat vor euch bis auf den heutigen Tag standhalten k\u00f6nnen.<br>10 Ein einziger Mann von euch treibt tausend von ihnen in die Flucht; denn der HERR, euer Gott, ist es, der f\u00fcr euch streitet, wie er euch verhei\u00dfen hat.<br>11 So seid denn um eures Lebens willen eifrig darauf bedacht, den HERRN, euren Gott, zu lieben!<br>12 Denn wenn ihr euch irgendwie von ihm abwendet und euch dem \u00dcberrest dieser V\u00f6lkerschaften, die bei euch noch \u00fcbriggeblieben sind, anschlie\u00dft und Heiraten mit ihnen eingeht, so da\u00df ihr euch mit ihnen vermischt und sie mit euch:<br>13 so sollt ihr bestimmt wissen, da\u00df dann der HERR, euer Gott, diese V\u00f6lkerschaften nicht l\u00e4nger vor euch her vertreiben wird, sondern sie werden f\u00fcr euch zur Schlinge und zum Fallstrick werden, zur Gei\u00dfel in euren Seiten und zu Dornen in euren Augen, bis ihr aus diesem sch\u00f6nen Lande vertilgt seid, das der HERR, euer Gott, euch gegeben hat.<br>14 Seht, ich gehe jetzt den Weg alles Irdischen; so bedenkt denn mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, da\u00df von all den Segensverhei\u00dfungen, die der HERR, euer Gott, in bezug auf euch gegeben hat, keine einzige unerf\u00fcllt geblieben ist; nein, alle sind bei euch eingetroffen, keine einzige von ihnen ist unerf\u00fcllt geblieben.<br>15 Aber wie alle Segensverhei\u00dfungen, die der HERR, euer Gott, euch gegeben hat, bei euch eingetroffen sind, ebenso wird der HERR auch alle Drohungen an euch in Erf\u00fcllung gehen lassen, bis er euch aus diesem sch\u00f6nen Lande vertilgt hat, das ihr vom HERRN, eurem Gott, empfangen habt.<br>16 Wenn ihr den Bund, zu dem der HERR, euer Gott, euch verpflichtet hat, \u00fcbertretet und hingeht, um anderen G\u00f6ttern zu dienen und sie anzubeten, so wird der Zorn des HERRN gegen euch entbrennen, und ihr werdet schnell aus dem sch\u00f6nen Lande verschwunden sein, das er euch gegeben hat.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josua Kapitel 24<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter versammelte Josua alle St\u00e4mme der Israeliten in Sichem und berief dorthin die \u00c4ltesten der Israeliten sowie ihre Oberh\u00e4upter, ihre Richter und Obm\u00e4nner. Als sie sich dann vor Gott aufgestellt hatten,<br>2 sagte Josua zu dem ganzen Volke: \u00bbSo spricht der HERR, der Gott Israels: \u203aEure V\u00e4ter haben vor alters jenseits des Euphratstromes gewohnt, n\u00e4mlich Tharah, der Vater Abrahams und Nahors, und haben andere G\u00f6tter verehrt.<br>3 Da holte ich euren Vater Abraham aus dem Lande jenseits des Euphratstromes und lie\u00df ihn im ganzen Lande Kanaan umherwandern und gab ihm zahlreiche Nachkommenschaft, nachdem ich ihm Isaak geschenkt hatte.<br>4 Dem Isaak aber lie\u00df ich Jakob und Esau geboren werden und gab dem Esau das Gebirge Seir zum Besitz, w\u00e4hrend Jakob und seine S\u00f6hne nach \u00c4gypten hinabzogen.<br>5 Dann sandte ich Mose und Aaron und suchte \u00c4gypten heim mit den Wundertaten, die ich inmitten des Landes verrichtete, und f\u00fchrte euch danach von dort weg.<br>6 Als ich aber eure V\u00e4ter aus \u00c4gypten wegf\u00fchrte und ihr an das Meer gekommen wart, verfolgten die \u00c4gypter eure V\u00e4ter mit Kriegswagen und Reitern bis ans Schilfmeer.<br>7 Als sie nun zum HERRN um Hilfe schrien, lie\u00df er dichte Finsternis zwischen euch und die \u00c4gypter treten und lie\u00df das Meer \u00fcber sie hinstr\u00f6men, so da\u00df es sie \u00fcberflutete; ihr habt ja mit eigenen Augen gesehen, was ich den \u00c4gyptern habe widerfahren lassen. Dann habt ihr geraume Zeit in der W\u00fcste zugebracht.<br>8 Hierauf f\u00fchrte ich euch in das Land der Amoriter, die jenseits des Jordans ans\u00e4ssig waren; und als sie gegen euch k\u00e4mpften, gab ich sie in eure Gewalt, so da\u00df ihr in den Besitz ihres Landes kamet, und ich vernichtete sie vor euch.<br>9 Als dann der Moabiterk\u00f6nig Balak, der Sohn Zippors, sich erhob und gegen Israel k\u00e4mpfen wollte und Bileam, den Sohn Beors, durch Gesandte rufen lie\u00df, damit er euch verfluche,<br>10 war ich nicht gewillt, auf Bileam zu h\u00f6ren; er mu\u00dfte euch vielmehr segnen, und so errettete ich euch aus seiner Gewalt.<br>11 Als ihr hierauf \u00fcber den Jordan gezogen und nach Jericho gekommen wart und die B\u00fcrger von Jericho sowie die Amoriter, Pherissiter, Kanaan\u00e4er, Hethiter, Girgasiter, Hewiter und Jebusiter feindlich gegen euch auftraten, gab ich sie in eure Gewalt<br>12 und sandte die Hornissen (2.Mose 23,28) vor euch her: die trieben sie vor euch her in die Flucht, die beiden Amoriterk\u00f6nige, ohne Zutun deines Schwertes und deines Bogens.<br>13 So habe ich euch ein Land gegeben, um das du dich nicht hast zu m\u00fchen brauchen, und St\u00e4dte, in denen ihr jetzt wohnt, ohne sie gebaut zu haben; von Weinbergen und \u00d6lbaumg\u00e4rten, die ihr nicht angelegt habt, genie\u00dft ihr die Fr\u00fcchte.\u2039<br>14 So f\u00fcrchtet nun den HERRN und dient ihm aufrichtig und treu! Schafft die G\u00f6tter weg, denen eure V\u00e4ter jenseits des Euphratstromes und in \u00c4gypten gedient haben, und dient dem HERRN!<br>15 Wollt ihr euch aber nicht dazu verstehen, dem HERRN zu dienen, so entscheidet euch heute, wem ihr dienen wollt, ob den G\u00f6ttern, denen eure V\u00e4ter jenseits des Euphratstromes gedient haben, oder den G\u00f6ttern der Amoriter, in deren Lande ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!\u00ab<br>16 Da gab das Volk die Erkl\u00e4rung ab: \u00bbFern sei es von uns, den HERRN zu verlassen und anderen G\u00f6ttern zu dienen!<br>17 Denn der HERR, unser Gott, ist es, der uns und unsere V\u00e4ter aus dem Lande \u00c4gypten, aus dem Hause der Knechtschaft, hergef\u00fchrt und der vor unsern Augen jene gro\u00dfen Wunder verrichtet und uns auf dem ganzen Wege, den wir gezogen sind, und unter all den V\u00f6lkerschaften, durch deren Land unsere Wanderung gegangen ist, beh\u00fctet hat.<br>18 Ja, der HERR ist es, der alle V\u00f6lker, auch die Amoriter, die Bewohner des Landes, vor uns her vertrieben hat. Auch wir wollen dem HERRN dienen, denn er ist unser Gott!\u00ab<br>19 Da sagte Josua zum Volk: \u00bbIhr seid nicht imstande, dem HERRN zu dienen; denn er ist ein heiliger Gott; ein eifers\u00fcchtiger Gott ist er, der euch eure \u00dcbertretungen und eure S\u00fcnden nicht vergeben wird.<br>20 Wenn ihr den HERRN verla\u00dft und fremden G\u00f6ttern dient, so wird er sich (von euch) abwenden und euch Unheil widerfahren lassen und euch vernichten, nachdem er euch Gutes getan hat.\u00ab<br>21 Das Volk aber erkl\u00e4rte dem Josua: \u00bbNein, dem HERRN wollen wir dienen!\u00ab<br>22 Da sagte Josua zum Volk: \u00bbIhr seid Zeugen gegen euch selbst, da\u00df ihr euch den HERRN erw\u00e4hlt habt, ihm zu dienen.\u00ab Sie antworteten: \u00bbJa, wir sind Zeugen!\u00ab<br>23 \u00bbSo schafft nun die fremden G\u00f6tter weg, die noch unter euch sind, und neigt euer Herz dem HERRN, dem Gott Israels, zu!\u00ab<br>24 Da erkl\u00e4rte das Volk dem Josua: \u00bbDem HERRN, unserm Gott, wollen wir dienen und seinen Weisungen gehorchen!\u00ab<br>25 So verpflichtete denn Josua das Volk an jenem Tage feierlich auf den Bund und setzte f\u00fcr die Israeliten in Sichem Gesetz und Recht fest.<br>26 Darauf trug Josua dies alles in das Gesetzbuch Gottes ein, nahm dann einen gro\u00dfen Stein und richtete ihn dort unter der Terebinthe (1.Mose 35,4) auf, die im Heiligtum des HERRN stand.<br>27 Dann sagte Josua zu dem ganzen Volk: \u00bbWisset wohl: dieser Stein da soll als Zeuge gegen uns dienen, denn er hat alle Worte geh\u00f6rt, die der HERR zu uns geredet hat; darum soll er Zeuge gegen euch sein, damit ihr gegen euren Gott nicht treulos handelt!\u00ab<br>28 Hierauf entlie\u00df Josua das Volk, einen jeden in sein Besitztum.<br>29 Nach diesen Begebenheiten starb Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des HERRN, im Alter von hundertundzehn Jahren;<br>30 und man begrub ihn im Bereich seines Erbbesitzes zu Thimnath-Serah auf dem Gebirge Ephraim n\u00f6rdlich vom Berge Gaas.<br>31 Die Israeliten aber dienten dem HERRN, solange Josua lebte und w\u00e4hrend der ganzen Lebenszeit der \u00c4ltesten, die Josua noch lange \u00fcberlebten und die alle die Taten kannten, die der HERR an Israel vollbracht hatte.<br>32 Die Gebeine Josephs aber, welche die Israeliten aus \u00c4gypten mitgebracht hatten, begrub man zu Sichem auf dem St\u00fcck Land, das Jakob einst von den S\u00f6hnen Hemors, des Vaters Sichems, um den Preis von hundert Kesita gekauft hatte und das dann in den Besitz der Nachkommen Josephs \u00fcbergegangen war.<br>33 Als hierauf auch Eleasar, der Sohn Aarons, gestorben war, begrub man ihn in Gibea, der Stadt seines Sohnes Pinehas, die diesem auf dem Gebirge Ephraim zugewiesen worden war.<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-623_4990cd-0d .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-623_4990cd-0d .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-623_4990cd-0d\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns623_454062-fa{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns623_454062-fa .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns623_454062-fa .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_454062-fa .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_454062-fa .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_454062-fa .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_454062-fa .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_454062-fa .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_454062-fa .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns623_454062-fa\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn623_bd26fe-a3.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn623_bd26fe-a3 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=41\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">zur\u00fcck zur Startseite<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns623_1bcb06-12{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns623_1bcb06-12 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns623_1bcb06-12 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_1bcb06-12 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_1bcb06-12 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_1bcb06-12 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_1bcb06-12 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_1bcb06-12 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns623_1bcb06-12 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns623_1bcb06-12\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn623_2a3a38-48.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn623_2a3a38-48 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=618\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">zur\u00fcck zum 5. 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Die Eroberung des Westjordanlandes (Kap. 1-12) 1 Nach dem Tode Moses, des Knechtes des HERRN, sagte der HERR zu Josua, dem Sohne Nuns, dem Diener Moses:2 \u00bbMein Knecht Mose ist tot; so mache du dich nun auf und ziehe \u00fcber den Jordan dort, du und das ganze Volk&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"hide","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-623","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-at-menge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=623"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/623\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}