{"id":632,"date":"2023-12-22T12:26:40","date_gmt":"2023-12-22T11:26:40","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=632"},"modified":"2026-01-17T11:00:26","modified_gmt":"2026-01-17T10:00:26","slug":"rut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=632","title":{"rendered":"Rut"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das Buch Rut<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns632_65bb28-43{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns632_65bb28-43 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns632_65bb28-43 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns632_65bb28-43 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns632_65bb28-43 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns632_65bb28-43 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns632_65bb28-43 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns632_65bb28-43 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns632_65bb28-43 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns632_65bb28-43\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn632_42169a-2b.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn632_42169a-2b kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2364\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn632_e8fe50-be.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn632_e8fe50-be kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id632_1f5828-49 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id632_1f5828-49 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id632_1f5828-49 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id632_1f5828-49 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rut Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Zu der Zeit, als die Richter (in Israel) walteten, kam einmal eine Hungersnot \u00fcber das Land. Da wanderte ein Mann aus Bethlehem in Juda mit seiner Frau und seinen beiden S\u00f6hnen aus, um eine Zeitlang im Gebiet der Moabiter als Fremdling zu leben.<br>2 Der Mann hie\u00df Elimelech, seine Frau Noomi; und seine beiden S\u00f6hne hie\u00dfen Machlon und Kiljon; sie waren Ephrathiter aus Bethlehem in Juda. Sie kamen auch gl\u00fccklich im Gebiet der Moabiter an und blieben dort.<br>3 Da starb Elimelech, der Mann Noomis, so da\u00df sie mit ihren beiden S\u00f6hnen allein zur\u00fcckblieb.<br>4 Diese nahmen sich dann moabitische Frauen, von denen die eine Orpa, die andere Ruth hie\u00df. So wohnten sie dort etwa zehn Jahre.<br>5 Als dann auch die beiden S\u00f6hne, Machlon und Kiljon, starben und die Frau, ihrer beiden S\u00f6hne und ihres Mannes beraubt, allein stand,<br>6 machte sie sich mit ihren beiden Schwiegert\u00f6chtern auf, um aus dem Gebiet der Moabiter in ihre Heimat zur\u00fcckzukehren; denn sie hatte im Lande der Moabiter in Erfahrung gebracht, da\u00df der HERR sich seines Volkes gn\u00e4dig angenommen und ihm wieder Brot gegeben habe.<br>7 Sie verlie\u00df also in Begleitung ihrer beiden Schwiegert\u00f6chter den Ort, wo sie bis dahin gewohnt hatte. Als sie aber ihres Weges zogen, um ins Land Juda zur\u00fcckzukehren,<br>8 sagte Noomi zu ihren beiden Schwiegert\u00f6chtern: \u00bbKehrt jetzt wieder heim, eine jede ins Haus ihrer Mutter. Der HERR segne euch f\u00fcr die Liebe, die ihr den Verstorbenen und mir erwiesen habt!<br>9 Der HERR verg\u00f6nne euch beiden, ein ruhiges Heim im Hause eines Gatten zu finden!\u00ab Als Noomi sie hierauf gek\u00fc\u00dft hatte, begannen jene laut zu weinen<br>10 und sagten zu ihr: \u00bbNein, wir wollen dich zu deinem Volke begleiten!\u00ab<br>11 Aber Noomi entgegnete: \u00bbKehrt um, liebe T\u00f6chter! Warum wollt ihr mit mir gehen? Darf ich etwa noch hoffen, S\u00f6hnen das Leben zu geben, da\u00df sie eure M\u00e4nner werden k\u00f6nnten?<br>12 Nein, kehrt um, liebe T\u00f6chter! Geht heim! Ich bin ja zu alt, um mich nochmals zu verheiraten. Und wenn ich auch d\u00e4chte, noch Aussicht auf eine neue Ehe zu haben, ja wenn ich noch in dieser Nacht das Weib eines Mannes und sogar Mutter von S\u00f6hnen w\u00fcrde:<br>13 wolltet ihr deshalb warten, bis sie erwachsen w\u00e4ren? Wolltet ihr euch deshalb bis dahin einschlie\u00dfen und unverheiratet bleiben? Nein, liebe T\u00f6chter! Ich bin ja euretwegen tief betr\u00fcbt, da\u00df die Hand des HERRN mich so schwer getroffen hat!\u00ab<br>14 Da begannen sie von neuem laut zu weinen; dann k\u00fc\u00dfte aber Orpa ihre Schwiegermutter und ging weg, Ruth aber schlo\u00df sie fest in ihre Arme.<br>15 Da sagte Noomi zu ihr: \u00bbNachdem nun deine Schw\u00e4gerin zu ihrem Volk und zu ihrem Gott zur\u00fcckgekehrt ist, so kehre auch du um und folge deiner Schw\u00e4gerin!\u00ab<br>16 Aber Ruth erwiderte: \u00bbDringe nicht in mich, dich zu verlassen und ohne dich umzukehren; Nein, wohin du gehst, dahin will auch ich gehen, und wo du bleibst, da bleibe ich auch: dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott!<br>17 Wo du stirbst, da sterbe ich auch, und da will ich begraben sein. Der HERR mache mit mir, was er will: nur der Tod soll mich von dir scheiden!\u00ab<br>18 Als Noomi nun sah, da\u00df Ruth fest entschlossen war, mit ihr zu gehen, redete sie nicht weiter auf sie ein.<br>19 So gingen denn die beiden weiter, bis sie nach Bethlehem gelangten. Als sie aber dort ankamen, geriet der ganze Ort ihretwegen in Aufregung, und alle Frauen sagten: \u00bbIst das nicht Noomi?\u00ab<br>20 Da antwortete sie ihnen: \u00bbNennt mich nicht Noomi, nennt mich lieber Mara; denn der Allm\u00e4chtige hat mich viel Bitteres erleben lassen.<br>21 Voll bin ich weggegangen, und leer hat mich der HERR zur\u00fcckkehren lassen. Warum nennt ihr mich Noomi? Hat sich doch der HERR selbst gegen mich erkl\u00e4rt und der Allm\u00e4chtige mich in Leid gest\u00fcrzt!\u00ab<br>22 So kehrte Noomi und mit ihr Ruth, ihre Schwiegertochter, die Moabitin, aus dem Lande der Moabiter heim, und zwar kamen sie in Bethlehem an beim Beginn der Gerstenernte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rut Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Nun besa\u00df Noomi einen Verwandten von seiten ihres Mannes, einen sehr wohlhabenden Mann aus der Familie Elimelechs, namens Boas.<br>2 Als nun die Moabitin Ruth zu Noomi sagte: \u00bbIch will doch aufs Feld gehen und \u00c4hren lesen hinter einem her, der es mir erlauben wird\u00ab, erwiderte diese ihr: \u00bbGeh nur, meine Tochter!\u00ab<br>3 So ging sie denn hin und las auf dem Felde hinter den Schnittern her auf, und der Zufall wollte es, da\u00df das Grundst\u00fcck dem Boas geh\u00f6rte, der aus der Familie Elimelechs stammte.<br>4 Da kam Boas gerade aus Bethlehem und sagte zu den Schnittern: \u00bbDer HERR sei mit euch!\u00ab; sie antworteten ihm: \u00bbDer HERR segne dich!\u00ab<br>5 Darauf fragte Boas den Gro\u00dfknecht bei seinen Schnittern: \u00bbWem geh\u00f6rt das M\u00e4dchen da?\u00ab<br>6 Der Gro\u00dfknecht antwortete: \u00bbEs ist das moabitische M\u00e4dchen, das mit Noomi aus dem Lande der Moabiter heimgekehrt ist.<br>7 Sie hat uns gebeten: \u203aLa\u00dft mich doch \u00c4hren lesen und zwischen den Garben sammeln hinter den Schnittern her!\u2039 So ist sie denn gekommen und hat ausgehalten vom fr\u00fchen Morgen an bis jetzt und sich keinen Augenblick Ruhe geg\u00f6nnt.\u00ab<br>8 Da sagte Boas zu Ruth: \u00bbH\u00f6rst du wohl, meine Tochter? Du brauchst auf kein anderes Feld zu gehen, um dort aufzulesen, und brauchst auch nicht von hier wegzugehen, sondern schlie\u00dfe dich hier an meine M\u00e4gde an!<br>9 La\u00df deine Augen immer auf das Feld gerichtet sein, wo sie schneiden, und gehe hinter ihnen her; ich habe auch den Knechten befohlen, dich nicht zu bel\u00e4stigen. Und wenn du Durst hast, so gehe nur zu den Gef\u00e4\u00dfen und trinke von dem Wasser, das die Knechte geholt haben!\u00ab<br>10 Da warf sie sich mit dem Angesicht vor ihm auf die Erde nieder und sagte zu ihm: \u00bbWie kommt\u2019s doch, da\u00df du so freundlich gegen mich bist und dich meiner annimmst, da ich doch eine Ausl\u00e4nderin bin?\u00ab<br>11 Boas antwortete ihr: \u00bbO es ist mir alles genau berichtet worden, was du an deiner Schwiegermutter nach dem Tode deines Mannes getan hast: Vater, Mutter und Heimatland hast du verlassen und bist zu einem Volk gezogen, das du fr\u00fcher nicht kanntest.<br>12 Der HERR vergelte dir dein Tun, und voller Lohn m\u00f6ge dir zuteil werden vom HERRN, dem Gott Israels, unter dessen Fl\u00fcgeln du Schutz zu suchen hergekommen bist!\u00ab<br>13 Da antwortete sie: \u00bbIch danke dir f\u00fcr deine Freundlichkeit, mein Herr! Denn du hast mich getr\u00f6stet und deiner Magd mit Herzlichkeit zugesprochen, obgleich ich nicht einmal wie eine von deinen M\u00e4gden bin.\u00ab<br>14 Zur Essenszeit sagte dann Boas zu ihr: \u00bbKomm hierher und i\u00df mit von dem Brot und tunke deinen Bissen in den Essig!\u00ab Als sie sich nun neben die Schnitter gesetzt hatte, reichte er ihr ger\u00f6stete K\u00f6rner, und sie a\u00df, bis sie satt war, und behielt noch einen Teil \u00fcbrig.<br>15 Als sie dann aufstand, um wieder zu lesen, gab Boas seinen Knechten den Befehl: \u00bbSie darf auch zwischen den Garben lesen, und ihr sollt ihr nichts zuleide tun!<br>16 Zieht vielmehr hin und wieder Halme f\u00fcr sie aus den B\u00fcndeln heraus und la\u00dft sie liegen; sie mag sie dann auflesen, ohne da\u00df ihr sie scheltet!\u00ab<br>17 So las sie denn auf dem Felde bis zum Abend, und als sie dann das ausklopfte, was sie gesammelt hatte, war es beinahe ein Epha Gerste.<br>18 Sie hob es auf, ging in die Stadt und zeigte ihrer Schwiegermutter, was sie gelesen hatte; dann holte sie auch noch das hervor, was sie vom Essen \u00fcbrigbehalten hatte, und gab es ihr.<br>19 Da sagte ihre Schwiegermutter zu ihr: \u00bbWo hast du heute so flei\u00dfig gelesen? Gesegnet sei, der sich deiner so freundlich angenommen hat!\u00ab Nun erz\u00e4hlte sie ihrer Schwiegermutter, auf wessen Felde sie bei der Arbeit gewesen war, und sagte: \u00bbDer Mann, auf dessen Felde ich heute bei der Arbeit gewesen bin, hei\u00dft Boas.\u00ab<br>20 Da erwiderte Noomi ihrer Schwiegertochter: \u00bbGesegnet sei er vom HERRN, der seine G\u00fcte weder den noch Lebenden noch den schon Toten entzogen hat!\u00ab Dann fuhr Noomi fort: \u00bbDer Mann ist mit uns nahe verwandt; er ist einer von unsern L\u00f6sern.\u00ab<br>21 Darauf sagte die Moabitin Ruth: \u00bbEr hat auch zu mir gesagt: \u203aHalte dich nur zu meinen Leuten, bis sie mit meiner ganzen Ernte fertig sind!\u2039\u00ab<br>22 Da antwortete Noomi ihrer Schwiegertochter Ruth: \u00bbEs ist gut, liebe Tochter, wenn du mit seinen M\u00e4gden hinausgehst: so kann man dir auf einem andern Felde nichts zuleide tun.\u00ab<br>23 So hielt sie sich denn beim \u00c4hrenlesen zu den M\u00e4gden des Boas, bis die Gersten- und Weizenernte zu Ende war; dann blieb sie bei ihrer Schwiegermutter zu Hause.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rut Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da sagte ihre Schwiegermutter Noomi zu ihr: \u00bbLiebe Tochter, ich mu\u00df dir doch ein sicheres Heim verschaffen, damit du gut versorgt bist.<br>2 Nun denn, Boas, dessen M\u00e4gden du dich angeschlossen hast, geh\u00f6rt zu unserer Verwandtschaft; der worfelt gerade diese Nacht die Gerste auf der Tenne.<br>3 So bade und salbe dich denn, lege deine besten Kleider an und gehe zur Tenne hinab, la\u00df dich aber von dem Manne nicht eher bemerken, als bis er mit Essen und Trinken fertig ist.<br>4 Wenn er sich dann schlafen legt, so achte auf den Ort, wohin er sich legt; dann gehe hin, hebe die Decke zu seinen F\u00fc\u00dfen auf und lege dich dort nieder; er wird dir dann schon sagen, was du zu tun hast.\u00ab<br>5 Sie antwortete ihr: \u00bbGanz nach deiner Weisung will ich tun!\u00ab<br>6 Sie ging also zur Tenne hinab und machte es genau so, wie ihre Schwiegermutter ihr angegeben hatte.<br>7 Als Boas n\u00e4mlich gegessen und getrunken hatte und guter Dinge geworden war, legte er sich am Ende des Getreidehaufens schlafen; da kam sie leise heran, deckte den Platz zu seinen F\u00fc\u00dfen auf und legte sich dort nieder.<br>8 Da, um Mitternacht, fuhr der Mann aus dem Schlafe auf, und als er sich vorbeugte, sah er ein Weib zu seinen F\u00fc\u00dfen liegen.<br>9 Als er nun fragte: \u00bbWer bist du?\u00ab, antwortete sie: \u00bbIch bin Ruth, deine Magd; breite also deinen Fittich \u00fcber deine Magd aus; denn du bist L\u00f6ser f\u00fcr mich!\u00ab<br>10 Da erwiderte er: \u00bbGesegnet seist du vom HERRN, meine Tochter! Du hast deine Liebe (zu Noomi) zuletzt noch sch\u00f6ner bet\u00e4tigt als fr\u00fcher, indem du nicht den jungen M\u00e4nnern nachgelaufen bist, sie seien arm oder reich.<br>11 Und nun, meine Tochter, sei ohne Angst! Alles, was du w\u00fcnschest, will ich f\u00fcr dich tun; wissen doch alle Leute, die in unserm Ort auf dem Marktplatze am Stadttor zusammenkommen, da\u00df du ein sittsames Weib bist.<br>12 Nun bin ich ja allerdings ein L\u00f6ser f\u00fcr dich; aber es ist noch ein anderer L\u00f6ser vorhanden, der n\u00e4her mit dir verwandt ist als ich.<br>13 Bleibe \u00fcber Nacht hier; morgen wird sich\u2019s dann finden: wenn er dich l\u00f6sen will, gut, so mag er es tun! Hat er aber keine Lust dazu, so will ich dich l\u00f6sen, so wahr der HERR lebt! Bleibe nur liegen bis zum Morgen!\u00ab<br>14 So blieb sie denn zu seinen F\u00fc\u00dfen liegen bis zum Morgen; dann stand sie auf, ehe noch ein Mensch den andern erkennen konnte; er dachte n\u00e4mlich: \u00bbEs braucht nicht bekanntzuwerden, da\u00df ein Weib auf die Tenne gekommen ist.\u00ab<br>15 Dann sagte er: \u00bbNimm den \u00dcberwurf, den du anhast, und halte ihn fest.\u00ab Als sie ihn nun hinhielt, ma\u00df er ihr sechs Ma\u00df Gerste ab und lud sie ihr auf. So ging sie in die Stadt.<br>16 Als sie nun zu ihrer Schwiegermutter heimkam, fragte diese: \u00bbWie ist es dir ergangen, liebe Tochter?\u00ab Da erz\u00e4hlte sie ihr alles, wie der Mann sich gegen sie verhalten hatte,<br>17 und schlo\u00df mit den Worten: \u00bbDiese sechs Ma\u00df Gerste hat er mir gegeben; denn er sagte: \u203aDu sollst nicht mit leeren H\u00e4nden zu deiner Schwiegermutter zur\u00fcckkommen.\u2039\u00ab<br>18 Da sagte diese: \u00bbWarte nur ruhig ab, liebe Tochter, bis du erf\u00e4hrst, wie die Sache abl\u00e4uft! Denn der Mann wird nicht ruhen, bis er die Sache heute noch zur Entscheidung gebracht hat.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rut Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Boas aber war zum Stadttor hinaufgegangen und hatte sich dort niedergesetzt. Als nun gerade der L\u00f6ser vor\u00fcberging, von dem Boas geredet hatte, rief er: \u00bbKomm her und setze dich hierher, du Soundso!\u00ab Als er nun gekommen war und sich gesetzt hatte,<br>2 holte (Boas) zehn M\u00e4nner von den \u00c4ltesten der Stadt und sagte zu ihnen: \u00bbSetzt euch hier nieder!\u00ab Als sie sich gesetzt hatten,<br>3 sagte er zu dem L\u00f6ser: \u00bbDas St\u00fcck Land, das unserm Verwandten Elimelech geh\u00f6rt hat, will Noomi verkaufen, die aus dem Lande der Moabiter zur\u00fcckgekehrt ist.<br>4 Nun habe ich gedacht, ich wollte dir einen Vorschlag machen, n\u00e4mlich: Kaufe es in Gegenwart der hier Sitzenden und in Gegenwart der \u00c4ltesten meines Volkes! Willst du L\u00f6ser sein, so sei L\u00f6ser; wo nicht, so gib mir eine Erkl\u00e4rung ab, damit ich Bescheid wei\u00df; denn au\u00dfer dir ist kein L\u00f6ser da, und ich komme erst nach dir.\u00ab Da erkl\u00e4rte jener: \u00bbJa, ich will L\u00f6ser sein.\u00ab<br>5 Da fuhr Boas fort: \u00bbSobald du das St\u00fcck Land von Noomi erwirbst, hast du auch die Moabitin Ruth, die Witwe des Verstorbenen, erkauft, um das Geschlecht des Verstorbenen auf seinem Erbbesitz fortzupflanzen.\u00ab<br>6 Da antwortete der L\u00f6ser: \u00bbIn diesem Falle kann ich es nicht f\u00fcr mich einl\u00f6sen; ich w\u00fcrde sonst mein eigenes Besitztum sch\u00e4digen; l\u00f6se du f\u00fcr dich, was ich l\u00f6sen sollte, denn ich kann nicht L\u00f6ser sein!\u00ab<br>7 Nun bestand ehemals in Israel beim L\u00f6sen wie beim Tauschen der Brauch, da\u00df, wenn man irgendeinen Handel fest abmachen wollte, der eine seinen Schuh auszog und ihn dem andern gab; dies galt als Beglaubigung in Israel.<br>8 Als daher der L\u00f6ser zu Boas gesagt hatte: \u00bbKaufe du es f\u00fcr dich!\u00ab, zog er seinen Schuh aus.<br>9 Darauf sagte Boas zu den \u00c4ltesten und zu allen anwesenden Leuten: \u00bbIhr seid heute Zeugen, da\u00df ich alles, was dem Elimelech, und alles, was dem Kiljon und Machlon geh\u00f6rt hat, von Noomi gekauft habe;<br>10 aber auch die Moabitin Ruth, die Witwe Machlons, habe ich mir zum Weibe erkauft, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbbesitz fortzupflanzen, damit nicht der Name des Verstorbenen aus dem Kreise seiner Verwandten und aus dem Tor seines Heimatorts verschwindet: daf\u00fcr seid ihr heute Zeugen!\u00ab<br>11 Da erkl\u00e4rten alle im Stadttor Anwesenden und auch die \u00c4ltesten: \u00bbJa, wir sind Zeugen! Der HERR gebe, da\u00df die Frau, die in dein Haus einziehen soll, (so fruchtbar) werde wie Rahel und Lea, die beide das Haus Israel aufgebaut haben! Werde gl\u00fccklich in Ephratha und schaffe dir einen Namen in Bethlehem!<br>12 Und dein Haus werde wie das Haus des Perez, den Thamar dem Juda geboren hat, durch die Nachkommenschaft, die der HERR dir von dieser jungen Frau bescheren wird!\u00ab<br>13 So heiratete denn Boas die Ruth, und sie wurde sein Weib; und als er zu ihr eingegangen war, verlieh ihr der HERR Muttergl\u00fcck durch die Geburt eines Sohnes.<br>14 Da sagten die Frauen zu Noomi: \u00bbGepriesen sei der HERR, der es dir heute an einem L\u00f6ser nicht hat fehlen lassen! M\u00f6ge sein Name in Israel gefeiert werden,<br>15 und m\u00f6ge er ein Trost f\u00fcr dein Herz sein und dein Versorger im Alter! Denn deine Schwiegertochter, die dich liebhat, ist seine Mutter, sie, die dir mehr wert ist als sieben S\u00f6hne.\u00ab<br>16 Da nahm Noomi das Kind, legte es auf ihren Scho\u00df und wurde seine W\u00e4rterin.<br>17 Die Nachbarinnen aber legten ihm einen Namen bei, indem sie sagten: \u00bbEin Sohn ist der Noomi geboren!\u00ab, und sie nannten ihn Obed. Der ist der Vater Isais, des Vaters Davids.<br>18 Dies ist der Stammbaum des Perez: Perez war der Vater Hezrons,<br>19 Hezron der Vater Rams, Ram der Vater Amminadabs,<br>20 Amminadab der Vater Nahassons, Nahasson der Vater Salmons,<br>21 Salmon der Vater des Boas, Boas der Vater Obeds,<br>22 Obed der Vater Isais und Isai der Vater Davids.<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-632_408410-ba .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-632_408410-ba .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-632_408410-ba\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow 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Buch Samuel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch Rut Rut Kapitel 1 1 Zu der Zeit, als die Richter (in Israel) walteten, kam einmal eine Hungersnot \u00fcber das Land. Da wanderte ein Mann aus Bethlehem in Juda mit seiner Frau und seinen beiden S\u00f6hnen aus, um eine Zeitlang im Gebiet der Moabiter als Fremdling zu leben.2 Der Mann hie\u00df Elimelech, seine&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"hide","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-632","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-at-menge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/632","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=632"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/632\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=632"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=632"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=632"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}