{"id":667,"date":"2023-12-22T15:28:24","date_gmt":"2023-12-22T14:28:24","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=667"},"modified":"2026-01-17T11:12:13","modified_gmt":"2026-01-17T10:12:13","slug":"2-chronik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=667","title":{"rendered":"2.Chronik"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das zweite Buch der Chronik<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns667_3af070-f4{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns667_3af070-f4 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns667_3af070-f4 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_3af070-f4 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_3af070-f4 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_3af070-f4 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_3af070-f4 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_3af070-f4 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_3af070-f4 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns667_3af070-f4\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn667_01b27b-88.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn667_01b27b-88 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2376\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn667_6605ed-55.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn667_6605ed-55 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id667_ad4d74-a3 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id667_ad4d74-a3 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id667_ad4d74-a3 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id667_ad4d74-a3 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I. Das K\u00f6nigtum Salomos (Kap. 1-9)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als nun Salomo, der Sohn Davids, sich in seiner Herrschaft befestigt hatte \u2013 der HERR, sein Gott, war n\u00e4mlich mit ihm und lie\u00df ihn \u00fcberaus m\u00e4chtig werden \u2013,<br>2 da lie\u00df Salomo Befehl an ganz Israel ergehen, an die Befehlshaber der Tausendschaften und der Hundertschaften, an die Richter und alle F\u00fcrsten von ganz Israel, die Familienh\u00e4upter;<br>3 und dann begab sich Salomo mit der ganzen Volksgemeinde nach der H\u00f6he bei Gibeon; denn dort befand sich das Offenbarungszelt Gottes, das Mose, der Knecht des HERRN, in der W\u00fcste hergestellt hatte \u2013<br>4 dagegen die Lade Gottes hatte David aus Kirjath-Jearim an den Platz hinaufgebracht, den David f\u00fcr sie hatte herrichten lassen; denn er hatte f\u00fcr sie in Jerusalem ein Zelt aufschlagen lassen \u2013.<br>5 Auch der kupferne Altar, den Bezaleel, der Sohn Uris, des Sohnes Hurs, hergestellt hatte (2.Mose 38,1-7), stand dort (in Gibeon) vor der Wohnung des HERRN; und Salomo und die Volksgemeinde suchten ihn dort auf.<br>6 Salomo opferte dann dort vor dem HERRN auf dem kupfernen Altar, der zum Offenbarungszelt geh\u00f6rte, und brachte tausend Brandopfer auf ihm dar.<br>7 In jener Nacht erschien Gott dem Salomo und sprach zu ihm: \u00bbBitte, was ich dir geben soll!\u00ab<br>8 Da antwortete Salomo dem HERRN: \u00bbDu hast meinem Vater David gro\u00dfe Liebe erwiesen und hast mich zum K\u00f6nig an seiner Statt gemacht.<br>9 So la\u00df denn, HERR, mein Gott, deine Verhei\u00dfung, die du meinem Vater David gegeben hast, in Erf\u00fcllung gehen! denn du hast mich zum K\u00f6nig \u00fcber ein Volk gemacht, das so zahlreich ist wie der Staub auf dem Erdboden.<br>10 So verleihe mir nun Weisheit und Einsicht, damit ich mich diesem Volk gegen\u00fcber in rechter Weise zu verhalten wei\u00df; denn wer verm\u00f6chte sonst dieses dein gro\u00dfes Volk zu regieren?\u00ab<br>11 Darauf sagte Gott zu Salomo: \u00bbWeil du solche Gesinnung hegst und nicht um Reichtum, Sch\u00e4tze und Ehre oder um den Tod deiner Feinde, auch nicht um langes Leben gebeten, sondern dir Weisheit und Einsicht erbeten hast, um mein Volk, zu dessen K\u00f6nig ich dich gemacht habe, regieren zu k\u00f6nnen:<br>12 so soll dir die (erbetene) Weisheit und Einsicht verliehen sein; aber auch Reichtum, Sch\u00e4tze und Ehre will ich dir schenken, wie keiner von den K\u00f6nigen vor dir sie besessen hat und wie sie keiner nach dir jemals besitzen wird.\u00ab<br>13 Darauf kehrte Salomo von der H\u00f6he bei Gibeon, von dem Platz vor dem Offenbarungszelt, nach Jerusalem zur\u00fcck und herrschte \u00fcber Israel.<br>14 Salomo brachte zahlreiche Kriegswagen und Reitpferde zusammen, so da\u00df er 1400 Wagen und 12000 Reitpferde besa\u00df, die er in den Wagenst\u00e4dten oder in seiner N\u00e4he zu Jerusalem unterbrachte.<br>15 Und der K\u00f6nig brachte es dahin, da\u00df es in Jerusalem so viel Silber und Gold gab wie Steine und da\u00df die Zedernst\u00e4mme den Maulbeerfeigenb\u00e4umen in der Niederung an Menge gleichkamen.<br>16 Der Bezug der Pferde f\u00fcr Salomo erfolgte aus \u00c4gypten, und zwar aus Koa; die H\u00e4ndler des K\u00f6nigs kauften sie n\u00e4mlich dort in Koa auf,<br>17 so da\u00df ein Wagen bei der Ausfuhr aus \u00c4gypten auf sechshundert Schekel Silber zu stehen kam und ein Pferd auf einhundertundf\u00fcnfzig. Ebenso wurden sie durch ihre Vermittlung an alle K\u00f6nige der Hethiter und an die K\u00f6nige von Syrien ausgef\u00fchrt.<br>18 Darauf beschlo\u00df Salomo, dem Namen des HERRN einen Tempel und f\u00fcr sich selbst einen K\u00f6nigspalast zu bauen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 So lie\u00df er denn 70000 Lasttr\u00e4ger und 80000 Steinhauer im Gebirge (Juda) und 3600 Aufseher \u00fcber sie abz\u00e4hlen.<br>2 Dann schickte Salomo eine Gesandtschaft an den K\u00f6nig Huram von Tyrus und lie\u00df ihm sagen: \u00bbWie du es bei meinem Vater David gehalten hast, indem du ihm Zedern sandtest, damit er sich einen Palast zu seinem Wohnsitz erbauen k\u00f6nnte, so halte es auch mit mir!<br>3 Wisse wohl: ich bin im Begriff, dem Namen des HERRN, meines Gottes, ein Haus zu bauen und es ihm zu weihen, damit man wohlriechendes R\u00e4ucherwerk vor ihm verbrennen und Schaubrote regelm\u00e4\u00dfig zurichten und Brandopfer an jedem Morgen und Abend, an den Sabbaten, sowie an den Neumonden und den (anderen) Festen des HERRN, unseres Gottes, darbringen kann, \u2013 das ist ja stehender Brauch in Israel.<br>4 Das Haus aber, das ich bauen will, mu\u00df gro\u00df sein; denn unser Gott ist gr\u00f6\u00dfer als alle anderen G\u00f6tter.<br>5 Freilich \u2013 wer verm\u00f6chte ihm ein Haus zu bauen, da doch der Himmel und aller Himmel Himmel ihn nicht fassen k\u00f6nnen? Und wer bin ich, da\u00df ich ihm ein Haus bauen sollte? Es geschieht ja nur, um vor ihm (Opfer als) R\u00e4ucherwerk zu verbrennen.<br>6 So sende mir denn nun einen Mann, der sich auf Arbeiten in Gold und Silber, in Kupfer und Eisen, in rotem Purpur, karmesinfarbigen Stoffen und blauem Purpur versteht und geschickt ist, Steine zu schneiden, im Verein mit den K\u00fcnstlern, die mir in Juda und Jerusalem zur Verf\u00fcgung stehen und die mein Vater David schon beschafft hat.<br>7 Sende mir auch Zedernst\u00e4mme, Zypressen und Sandelholz vom Libanon; denn ich wei\u00df, da\u00df deine Leute sich darauf verstehen, die B\u00e4ume auf dem Libanon zu f\u00e4llen; dabei sollen dann meine Leute den deinen behilflich sein.<br>8 Es mu\u00df mir aber Holz in Menge beschafft werden; denn das Haus, das ich bauen will, soll von ungew\u00f6hnlicher Gr\u00f6\u00dfe sein.<br>9 Ich bin \u00fcbrigens bereit, f\u00fcr deine Leute, die Holzhauer, welche die B\u00e4ume f\u00e4llen, zum Unterhalt 20000 Kor Weizen, 20000 Kor Gerste, 20000 Bath Wein und 20000 Bath \u00d6l zu liefern.\u00ab<br>10 Huram, der K\u00f6nig von Tyrus, antwortete in einem Briefe, den er an Salomo sandte, folgenderma\u00dfen: \u00bbWeil der HERR sein Volk liebt, hat er dich zum K\u00f6nig \u00fcber sie gemacht.\u00ab<br>11 Dann fuhr Huram fort: \u00bbGepriesen sei der HERR, der Gott Israels, der den Himmel und die Erde geschaffen hat, da\u00df er dem K\u00f6nig David einen weisen Sohn geschenkt hat, der so klug und einsichtsvoll ist, da\u00df er dem HERRN einen Tempel und sich selbst einen K\u00f6nigspalast erbauen will!<br>12 So sende ich dir denn einen kunstverst\u00e4ndigen, einsichtsvollen Mann, n\u00e4mlich Huram-Abi,<br>13 den Sohn einer Danitin, der aber einen Tyrer zum Vater hat. Er versteht sich auf Arbeiten in Gold und Silber, in Kupfer und Eisen, in Steinen und Holz, in rotem und blauem Purpur, in Byssus und karmesinfarbigen Stoffen; er kann auch Schnitzarbeit jeder Art und alle Kunstarbeiten, die ihm \u00fcbertragen werden, im Verein mit deinen K\u00fcnstlern und den K\u00fcnstlern meines Herrn David, deines Vaters, ausf\u00fchren.<br>14 So m\u00f6ge denn mein Herr den Weizen und die Gerste, das \u00d6l und den Wein seinen Knechten senden, wie mein Herr es versprochen hat;<br>15 wir aber wollen B\u00e4ume, soviele du \u00fcberhaupt bedarfst, auf dem Libanon f\u00e4llen und wollen sie dir als Fl\u00f6\u00dfe auf dem Meer nach Japho zuf\u00fchren; du kannst sie dann von dort nach Jerusalem hinaufschaffen.\u00ab<br>16 Nun lie\u00df Salomo alle Fremdlinge, die sich im Lande Israel befanden, z\u00e4hlen nach der (fr\u00fcheren) Z\u00e4hlung, die sein Vater David mit ihnen vorgenommen hatte; da fanden sich deren 153600.<br>17 Von diesen machte er 70000 zu Lasttr\u00e4gern, 80000 zu Steinhauern im Gebirge (Juda) und 3600 zu Aufsehern, welche die Leute zur Arbeit anzuhalten hatten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf begann Salomo den Tempel des HERRN in Jerusalem zu bauen auf dem Berge Morija, wo der HERR seinem Vater David erschienen war, auf dem Platze, den David dazu bestimmt hatte, n\u00e4mlich auf der Tenne des Jebusiters Ornan;<br>2 und zwar begann er den Bau am zweiten (Tage) im zweiten Monat, im vierten Jahre seiner Regierung.<br>3 Folgendes sind aber die Grundma\u00dfe, an welche Salomo sich beim Bau des Hauses Gottes hielt: die L\u00e4nge betrug sechzig Ellen nach dem alten Ma\u00df und die Breite zwanzig Ellen.<br>4 Die Halle, die sich vor der Breitseite des Gro\u00dfraumes des Hauses befand, war 20 Ellen lang und 20 Ellen hoch; er lie\u00df sie im Inneren mit reinem Golde \u00fcberziehen.<br>5 Den gro\u00dfen Tempelraum t\u00e4felte er mit Zypressenholz, \u00fcberzog dieses sodann mit gediegenem Gold und brachte Palmen und Blumengewinde darauf an.<br>6 Weiter \u00fcberzog er das Tempelhaus mit kostbaren Steinen zum Schmuck; das Gold aber war Parwaimgold.<br>7 Auch \u00fcberkleidete er im Tempelhause die Balken (der Decke), die Schwellen, seine W\u00e4nde und T\u00fcren mit Gold und lie\u00df Cherube an den W\u00e4nden einschnitzen.<br>8 Dann stellte er den Raum des Allerheiligsten her, dessen L\u00e4nge entsprechend der Breite des Tempelhauses 20 Ellen betrug; die Breite war auch 20 Ellen, und er lie\u00df es mit feinem Gold im Betrage von sechshundert Talenten \u00fcberziehen;<br>9 das Gewicht der N\u00e4gel aber betrug f\u00fcnfzig Schekel Gold. Auch die Obergem\u00e4cher erhielten eine Bekleidung von Gold.<br>10 Sodann lie\u00df er im Raum des Allerheiligsten zwei Cherube herstellen, ein Werk der Bildhauerkunst, und man \u00fcberzog sie mit Gold.<br>11 Die Fl\u00fcgel der Cherube hatten eine Gesamtl\u00e4nge von zwanzig Ellen; der f\u00fcnf Ellen lange Fl\u00fcgel des einen Cherubs ber\u00fchrte die Wand des Raumes, w\u00e4hrend der andere, ebenfalls f\u00fcnf Ellen lange Fl\u00fcgel an den Fl\u00fcgel des anderen Cherubs stie\u00df.<br>12 Ebenso reichte der eine, f\u00fcnf Ellen lange Fl\u00fcgel des zweiten Cherubs bis an die Wand des Raumes, w\u00e4hrend der andere, gleichfalls f\u00fcnf Ellen lange Fl\u00fcgel an den Fl\u00fcgel des ersten Cherubs stie\u00df,<br>13 so da\u00df die Fl\u00fcgel dieser beiden Cherube ausgebreitet zwanzig Ellen ma\u00dfen. Sie selbst aber standen aufrecht auf ihren F\u00fc\u00dfen, und ihre Gesichter waren dem Innenraum des Tempels zugewandt.<br>14 Weiter lie\u00df er einen Vorhang von blauem und rotem Purpur, von karmesinfarbigem Stoff und Byssus herstellen und brachte Cherube darauf an.<br>15 Dann lie\u00df er vor dem Tempelhause zwei S\u00e4ulen herstellen; sie waren 35 Ellen lang, und der Knauf oben darauf ma\u00df 5 Ellen;<br>16 auch lie\u00df er Kettenwerk f\u00fcr den unteren Saum der Kn\u00e4ufe anfertigen und es oben an den S\u00e4ulen anbringen; an die Ketten aber tat er hundert kunstvoll gearbeitete Granat\u00e4pfel.<br>17 Die S\u00e4ulen lie\u00df er dann auf der Vorderseite des Tempels aufstellen, die eine rechts, die andere links; und die rechtsstehende nannte er Jachin, die linksstehende Boas.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Weiter lie\u00df er einen kupfernen Altar von 20 Ellen L\u00e4nge, 20 Ellen Breite und 10 Ellen H\u00f6he herstellen. \u2013<br>2 Auch fertigte er das aus Erz gegossene Meer an, das von einem Rande bis zum andern zehn Ellen ma\u00df, ringsum gerundet und f\u00fcnf Ellen hoch; eine Schnur von drei\u00dfig Ellen war erforderlich, um es ganz zu umspannen.<br>3 Unten an ihm waren Gebilde von wilden Gurken angebracht, die es rings umgaben, je zehn auf die Elle; sie bildeten einen Kranz um das Becken, zwei Reihen Gurken, die gleich bei seinem Gu\u00df mitgegossen worden waren.<br>4 Es ruhte auf zw\u00f6lf Rindern, von denen drei nach Norden, drei nach Westen, drei nach S\u00fcden und drei nach Osten gewandt waren; das Becken aber lag oben auf ihnen, und die Hinterseite war bei allen Rindern nach innen gekehrt.<br>5 Die Dicke (der Wand) des Beckens betrug eine Handbreite, und sein Rand war wie ein Becherrand geformt, nach Art einer bl\u00fchenden Lilie. An Inhalt fa\u00dfte es dreitausend Bath.<br>6 Er lie\u00df auch zehn Becken anfertigen und f\u00fcnf von ihnen rechts und f\u00fcnf links aufstellen, damit man Waschungen darin vorn\u00e4hme; man sp\u00fclte in ihnen die St\u00fccke ab, die zum Brandopfer geh\u00f6rten; das gro\u00dfe Wasserbecken dagegen diente den Priestern f\u00fcr ihre Waschungen. \u2013<br>7 Weiter lie\u00df er die goldenen Leuchter, zehn an der Zahl, so anfertigen, wie es der f\u00fcr sie geltenden Vorschrift entsprach, und stellte sie in den Tempel, f\u00fcnf auf die rechte und f\u00fcnf auf die linke Seite. \u2013<br>8 Weiter lie\u00df er zehn Tische anfertigen und stellte sie im Tempel auf, f\u00fcnf auf der rechten und f\u00fcnf auf der linken Seite; auch lie\u00df er hundert goldene Sprengschalen anfertigen. \u2013<br>9 Sodann stellte er den Vorhof der Priester und den gro\u00dfen Vorhof her und die Tore f\u00fcr den Vorhof; die dazugeh\u00f6rigen Torfl\u00fcgel \u00fcberzog er mit Kupfer.<br>10 Das gro\u00dfe Wasserbecken aber stellte er auf der S\u00fcdseite (des Tempelhauses) nach Osten zu auf, an der S\u00fcdostecke des Tempels.<br>11 Weiter fertigte Huram die T\u00f6pfe, die Schaufeln und die Sprengschalen an und vollendete so die Arbeiten, die er f\u00fcr den K\u00f6nig Salomo im Gotteshause herzustellen hatte,<br>12 n\u00e4mlich die zwei S\u00e4ulen mit den beiden kugelf\u00f6rmigen Kn\u00e4ufen oben auf den S\u00e4ulen; dazu die zwei Geflechte zur Bekleidung der beiden kugelf\u00f6rmigen Kn\u00e4ufe oben auf den S\u00e4ulen;<br>13 ferner die vierhundert Granat\u00e4pfel f\u00fcr die beiden Flechtwerke; zwei Reihen Granat\u00e4pfel f\u00fcr jedes Flechtwerk [zur Bekleidung der beiden kugelf\u00f6rmigen Kn\u00e4ufe oben auf den S\u00e4ulen].<br>14 Auch fertigte er die (zehn) Gest\u00fchle nebst den (zehn) Kesseln auf den Gest\u00fchlen an<br>15 sowie das eine gro\u00dfe Wasserbecken mit den zw\u00f6lf Rindern unter ihm;<br>16 auch die T\u00f6pfe, die Schaufeln und die Gabeln nebst allen anderen Ger\u00e4ten fertigte Huram-Abiw dem K\u00f6nig Salomo f\u00fcr den Tempel des HERRN aus gegl\u00e4ttetem Kupfer an.<br>17 In der Jordanaue hatte der K\u00f6nig sie gie\u00dfen lassen an der Furt von Adama, zwischen Sukkoth und Zereda.<br>18 Salomo lie\u00df aber alle diese Ger\u00e4te in sehr gro\u00dfer Anzahl herstellen; denn das Gewicht des Erzes wurde nicht festgestellt.<br>19 Weiter lie\u00df Salomo alle die (Gold-) Ger\u00e4te anfertigen, die zum Hause Gottes geh\u00f6rten, n\u00e4mlich den vergoldeten Altar und die Tische, auf denen die Schaubrote lagen;<br>20 weiter die Leuchter samt den zugeh\u00f6rigen Lampen, damit sie vorschriftsm\u00e4\u00dfig vor dem Allerheiligsten angez\u00fcndet w\u00fcrden, aus gediegenem Golde,<br>21 dazu die Bl\u00fcten und die Lampen und Lichtscheren aus Gold, und zwar aus lauterem Gold;<br>22 weiter die Messer, Sprengschalen, Sch\u00fcsseln und R\u00e4ucherpfannen aus gediegenem Gold. Was schlie\u00dflich die T\u00fcren des Tempels betrifft, so waren die inneren T\u00fcrfl\u00fcgel am Eingang zum Allerheiligsten sowie die Fl\u00fcgelt\u00fcren des Tempelhauses, die in den gro\u00dfen Raum f\u00fchrten, von Gold.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als nun alle Arbeiten, die Salomo f\u00fcr den Tempel des HERRN hatte herstellen lassen, fertig waren, lie\u00df Salomo die Weihgeschenke seines Vaters David hineinbringen und legte das Silber, das Gold und s\u00e4mtliche Ger\u00e4te in den Schatzkammern des Gotteshauses nieder.<br>2 Damals lie\u00df Salomo die \u00c4ltesten der Israeliten und alle H\u00e4upter der St\u00e4mme, die F\u00fcrsten der israelitischen Geschlechter, in Jerusalem zusammenkommen, um die Bundeslade des HERRN aus der Davidsstadt, das ist Zion, hinaufzubringen.<br>3 So versammelten sich denn alle Israeliten beim K\u00f6nig zum Fest, n\u00e4mlich im Monat Ethanim, das ist der siebte Monat.<br>4 Als nun alle \u00c4ltesten der Israeliten sich eingefunden hatten, hoben die Leviten die Lade auf<br>5 und trugen sie hinauf, ebenso das Offenbarungszelt samt allen heiligen Ger\u00e4ten, die sich im Zelt befanden: die levitischen Priester trugen sie hinauf.<br>6 Der K\u00f6nig Salomo aber und die ganze Volksgemeinde Israel, die bei ihm versammelt war, standen vor der Lade und opferten so viele St\u00fcck Kleinvieh und Rinder, da\u00df ihre Menge geradezu unz\u00e4hlbar war.<br>7 Alsdann brachten die Priester die Lade mit dem Bundesgesetz des HERRN an den f\u00fcr sie bestimmten Platz, n\u00e4mlich in den Hinterraum des Tempelhauses, in das Allerheiligste, unter die Fl\u00fcgel der Cherube;<br>8 die Cherube hielten n\u00e4mlich die Fl\u00fcgel ausgebreitet \u00fcber den Platz, wo die Lade stand, so da\u00df die Cherube eine Decke oben \u00fcber der Lade und deren Tragstangen bildeten.<br>9 Die Tragstangen aber waren so lang, da\u00df die Spitzen der Stangen im Heiligtum an der Vorderseite des Allerheiligsten sichtbar waren; weiter drau\u00dfen aber waren sie nicht zu sehen; und sie sind dort geblieben bis auf den heutigen Tag.<br>10 In der Lade befand sich nichts als nur die beiden Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, als der HERR mit den Israeliten nach ihrem Auszug aus \u00c4gypten einen Bund schlo\u00df.<br>11 Als aber die Priester aus dem Heiligtum hinaustraten \u2013 alle Priester n\u00e4mlich, die zugegen waren, hatten sich geheiligt, ohne da\u00df man R\u00fccksicht auf die (Reihenfolge der) Abteilungen genommen hatte,<br>12 und die levitischen S\u00e4nger standen insgesamt, n\u00e4mlich Asaph, Heman, Jeduthun nebst ihren S\u00f6hnen und Amtsgenossen, in Byssus gekleidet, mit Zimbeln, Harfen und Zithern auf der Ostseite des Altars und bei ihnen an hundertundzwanzig Priester, die auf Trompeten bliesen;<br>13 es hatten aber die Trompeter und die S\u00e4nger wie ein Mann mit einer Stimme einzusetzen, um dem HERRN Lobpreis und Dank darzubringen \u2013, sobald sich also der Schall der Trompeten und Zimbeln und der \u00fcbrigen Musikinstrumente erhob und man das Loblied auf den HERRN anstimmte: \u00bbDenn er ist g\u00fctig, und seine Gnade w\u00e4hret ewiglich\u00ab: da wurde das Haus, der Tempel des HERRN, von einer Wolke erf\u00fcllt,<br>14 so da\u00df die Priester wegen der Wolke nicht hintreten konnten, um ihren Dienst zu versehen; denn die Herrlichkeit des HERRN erf\u00fcllte das Gotteshaus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Damals sprach Salomo: \u00bbDer HERR hat erkl\u00e4rt, er wolle im Dunkel wohnen.<br>2 Ich aber habe dir ein Haus zur Wohnung gebaut, eine St\u00e4tte zum Wohnsitz f\u00fcr dich auf ewige Zeiten!\u00ab<br>3 Hierauf wandte der K\u00f6nig sich um und sprach einen Segensspruch \u00fcber die ganze Volksgemeinde Israel, wobei die ganze Gemeinde Israel stand.<br>4 Dann sprach er: \u00bbGepriesen sei der HERR, der Gott Israels, der die Verhei\u00dfung, die er meinem Vater David m\u00fcndlich gegeben, nun tats\u00e4chlich erf\u00fcllt hat, da er sagte:<br>5 \u203aSeit der Zeit, da ich mein Volk (Israel) aus \u00c4gypten hinausgef\u00fchrt, habe ich aus allen St\u00e4mmen Israels nie eine Stadt dazu erw\u00e4hlt, da\u00df mir daselbst ein Haus gebaut w\u00fcrde, an dem mein Name haften sollte; und ich habe auch niemand dazu erw\u00e4hlt, da\u00df er F\u00fcrst \u00fcber mein Volk Israel sein sollte.<br>6 Dann aber habe ich Jerusalem erw\u00e4hlt, da\u00df mein Name daselbst wohne, und ich habe David dazu ersehen, Herrscher \u00fcber mein Volk Israel zu sein.\u2039<br>7 Nun hegte zwar mein Vater David den Wunsch, dem Namen des HERRN, des Gottes Israels, ein Haus zu bauen;<br>8 aber der HERR lie\u00df meinem Vater David verk\u00fcnden: \u203aDa\u00df du den Wunsch gehegt hast, meinem Namen ein Haus zu bauen, daran hast du wohlgetan;<br>9 jedoch nicht du sollst das Haus bauen, sondern dein leiblicher Sohn, der dir geboren werden wird, der soll meinem Namen das Haus bauen.\u2039<br>10 Nun hat der HERR die Verhei\u00dfung, die er gegeben, in Erf\u00fcllung gehen lassen; denn ich bin an die Stelle meines Vaters David getreten und habe den Thron Israels bestiegen, wie der HERR es verhei\u00dfen hat, und ich habe dem Namen des HERRN, des Gottes Israels, den Tempel erbaut<br>11 und habe daselbst die Lade aufgestellt, in der sich die Urkunde des Bundes befindet, den der HERR mit den Israeliten geschlossen hat.\u00ab<br>12 Hierauf trat er angesichts der ganzen Gemeinde Israels vor den Altar des HERRN und breitete seine H\u00e4nde aus \u2013<br>13 Salomo hatte n\u00e4mlich eine Kanzel von Kupfer anfertigen und sie mitten auf dem Tempelhofe aufstellen lassen; sie war f\u00fcnf Ellen lang, f\u00fcnf Ellen breit und drei Ellen hoch; auf diese trat er nun, lie\u00df sich angesichts der ganzen Versammlung der Israeliten auf seine Knie nieder, breitete seine H\u00e4nde gen Himmel aus<br>14 und betete: \u00bbHERR, du Gott Israels! Kein Gott weder im Himmel noch auf der Erde ist dir gleich, der du den Bund und die Gnade deinen Knechten bewahrst, die mit ganzem Herzen vor dir wandeln.<br>15 Du hast deinem Knechte David, meinem Vater, gehalten, was du ihm verhei\u00dfen hattest; ja, was du m\u00fcndlich zugesagt hattest, das hast du tats\u00e4chlich erf\u00fcllt, wie es heute sichtbar zu Tage liegt!<br>16 Und nun, o HERR, Gott Israels! Halte deinem Knechte David, meinem Vater, die Verhei\u00dfung, die du ihm gegeben hast mit den Worten: \u203aEs soll dir nie an einem (Nachkommen) fehlen, der vor meinem Angesicht auf dem Throne Israels sitze, wofern nur deine Nachkommen auf ihren Weg achthaben, da\u00df sie nach meinem Gesetz wandeln, wie du vor mir gewandelt bist.\u2039<br>17 Nun also, o HERR, Gott Israels: la\u00df deine Verhei\u00dfung, die du deinem Knechte David gegeben hast, in Erf\u00fcllung gehen!<br>18 Wie aber? Sollte Gott wirklich bei den Menschen auf der Erde Wohnung nehmen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel k\u00f6nnen dich nicht fassen: wieviel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe!<br>19 Und doch wende dich zu dem Gebet deines Knechtes und zu seinem Flehen, o HERR, mein Gott, da\u00df du h\u00f6rst auf das Rufen und das Gebet, das dein Knecht an dich richtet!<br>20 La\u00df deine Augen bei Tag und bei Nacht offen stehen \u00fcber diesem Hause, \u00fcber der St\u00e4tte, von der du verhei\u00dfen hast, du wollest deinen Namen daselbst wohnen lassen, da\u00df du das Gebet erh\u00f6rst, welches dein Knecht an dieser St\u00e4tte verrichten wird!<br>21 So erh\u00f6re denn das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, sooft sie an dieser St\u00e4tte beten werden! Erh\u00f6re du es von der St\u00e4tte, wo du thronst, vom Himmel her, und wenn du es h\u00f6rst, so vergib!<br>22 Wenn sich jemand gegen seinen N\u00e4chsten vergeht und man ihm einen Eid auferlegt, den er schw\u00f6ren soll, und er kommt und schw\u00f6rt vor deinem Altar in diesem Hause:<br>23 so wollest du es vom Himmel her h\u00f6ren und eingreifen und deinen Knechten Recht schaffen, indem du dem Schuldigen dadurch vergiltst, da\u00df du sein Tun auf sein Haupt zur\u00fcckfallen l\u00e4\u00dft, dem Unschuldigen aber dadurch zu seinem Recht verhilfst, da\u00df du ihm zuteil werden l\u00e4\u00dft nach seiner Gerechtigkeit!<br>24 Und wenn dein Volk Israel vom Feinde geschlagen wird, weil es sich an dir vers\u00fcndigt hat, sich dann aber bekehrt und deinen Namen bekennt und in diesem Hause zu dir betet und fleht:<br>25 so wollest du es vom Himmel her h\u00f6ren und deinem Volke Israel die S\u00fcnde vergeben und sie in das Land zur\u00fcckbringen, das du ihnen und ihren V\u00e4tern gegeben hast!<br>26 Wenn der Himmel verschlossen bleibt und kein Regen f\u00e4llt, weil sie sich an dir vers\u00fcndigt haben, und sie dann an dieser St\u00e4tte beten und deinen Namen bekennen und sich von ihrer S\u00fcnde abkehren, weil du sie dem\u00fctigst:<br>27 so wollest du es im Himmel h\u00f6ren und deinen Knechten und deinem Volke Israel die S\u00fcnde vergeben, indem du ihnen den rechten Weg weisest, auf dem sie wandeln sollen, und wollest Regen fallen lassen auf dein Land, das du deinem Volk zum Erbbesitz gegeben hast!<br>28 Wenn eine Hungersnot im Lande herrscht, wenn die Pest ausbricht, wenn Getreidebrand oder Vergilben des Getreides, Heuschrecken oder Ungeziefer \u00fcber das Land kommen, wenn seine Feinde es in einer seiner Ortschaften bedr\u00e4ngen oder sonst irgendeine Plage oder irgendeine Krankheit sie heimsucht:<br>29 was man alsdann erbittet und erfleht, es geschehe von einem einzelnen Menschen oder von deinem ganzen Volke Israel, wenn ein jeder sich in seinem Gewissen getroffen und von Reue ergriffen f\u00fchlt und er seine H\u00e4nde nach diesem Hause hin ausstreckt:<br>30 so wollest du es vom Himmel her h\u00f6ren an der St\u00e4tte, wo du thronst, und wollest Verzeihung gew\u00e4hren und einem jeden ganz nach Verdienst vergelten, wie du sein Herz kennst \u2013 denn du allein kennst das Herz der Menschenkinder \u2013,<br>31 damit sie dich f\u00fcrchten und allezeit auf deinen Wegen wandeln, solange sie in dem Lande leben, das du unsern V\u00e4tern gegeben hast!<br>32 Aber auch den Fremdling, der nicht zu deinem Volke Israel geh\u00f6rt, sondern aus fernem Lande um deines gro\u00dfen Namens willen und wegen deiner starken Hand und deines hocherhobenen Armes hergekommen ist und vor diesem Tempel betet,<br>33 wollest du vom Himmel her erh\u00f6ren, von der St\u00e4tte her, wo du thronst, und alles das tun, um was der Fremdling dich anruft, auf da\u00df alle V\u00f6lker der Erde deinen Namen kennen lernen und damit sie dich ebenso f\u00fcrchten wie dein Volk Israel und damit sie inne werden, da\u00df dieses Haus, welches ich erbaut habe, nach deinem Namen genannt ist!<br>34 Wenn dein Volk gegen seine Feinde in den Krieg zieht auf dem Wege, den du sie senden wirst, und sie sich im Gebet zu dir nach dieser Stadt hin wenden, die du erw\u00e4hlt hast, und nach dem Tempel hin, den ich zu Ehren deines Namens erbaut habe:<br>35 so wollest du ihr Gebet und Flehen vom Himmel her h\u00f6ren und ihnen zu ihrem Recht verhelfen!<br>36 Wenn sie sich an dir vers\u00fcndigt haben \u2013 es gibt ja keinen Menschen, der nicht s\u00fcndigt \u2013 und du ihnen z\u00fcrnst und sie dem Feinde preisgibst, so da\u00df ihre Besieger sie gefangen in ein fernes oder in ein nahes Land wegf\u00fchren,<br>37 und sie dann in dem Lande, wohin sie in die Gefangenschaft gef\u00fchrt sind, in sich gehen und sich bekehren und dich im Lande ihrer Gefangenschaft mit dem Bekenntnis anrufen: \u203aWir haben ges\u00fcndigt, wir haben uns vergangen und gottlos gehandelt!\u2039,<br>38 wenn sie sich also in dem Lande ihrer Gefangenschaft, wohin man sie geschleppt hat, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele dir wieder zuwenden und zu dir beten in der Richtung nach ihrem Lande hin, das du ihren V\u00e4tern gegeben hast, und nach der Stadt hin, die du erw\u00e4hlt hast, und nach dem Tempel hin, den ich zu Ehren deines Namens erbaut habe:<br>39 so wollest du ihr Gebet und Flehen vom Himmel her, von der St\u00e4tte, wo du thronst, erh\u00f6ren und ihnen zu ihrem Recht verhelfen und wollest deinem Volke vergeben, was sie gegen dich ges\u00fcndigt haben!<br>40 Nun denn, mein Gott, la\u00df doch deine Augen offenstehen und deine Ohren aufmerken auf das Gebet an dieser St\u00e4tte!<br>41 Und nun, mache dich auf, HERR, mein Gott, zu deiner Ruhest\u00e4tte, du selbst und deine machtvolle Lade! La\u00df deine Priester, HERR, mein Gott, in Heil sich kleiden und deine Frommen sich freuen des Gl\u00fccks!<br>42 O HERR, mein Gott, weise deinen Gesalbten nicht ab! Gedenke der Gnadenerweise, die du deinem Knechte David verhei\u00dfen hast!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als dann Salomo mit seinem Gebet zu Ende war, fuhr Feuer vom Himmel herab und verzehrte das Brandopfer und die Schlachtopfer, und die Herrlichkeit des HERRN erf\u00fcllte das Tempelhaus,<br>2 so da\u00df die Priester nicht in den Tempel des HERRN hineingehen konnten, weil die Herrlichkeit des HERRN den Tempel des HERRN erf\u00fcllte.<br>3 Als nun alle Israeliten das Feuer herabfahren und die Herrlichkeit des HERRN \u00fcber dem Tempel ausgebreitet sahen, knieten sie, das Angesicht zur Erde geneigt, auf das Steinpflaster nieder, vollzogen die Anbetung und priesen den HERRN, da\u00df er g\u00fctig sei und da\u00df seine Gnade ewig w\u00e4hre.<br>4 Hierauf brachten der K\u00f6nig und das ganze Volk Schlachtopfer vor dem HERRN dar,<br>5 und zwar lie\u00df Salomo als Schlachtopfer 22000 Rinder und 120000 St\u00fcck Kleinvieh schlachten: damit weihten der K\u00f6nig und das ganze Volk den Tempel Gottes ein,<br>6 w\u00e4hrend die Priester ihres Amtes warteten und (ebenso) die Leviten mit den gottesdienstlichen Musikinstrumenten, die der K\u00f6nig David hatte anfertigen lassen, den Lobgesang auf den HERRN vortrugen, da\u00df seine G\u00fcte ewig w\u00e4hre, und die Priester ihnen gegen\u00fcber in die Trompeten stie\u00dfen, w\u00e4hrend alle Israeliten dabeistanden. \u2013<br>7 Damals weihte Salomo den mittleren Teil des Vorhofes, der vor dem Tempelhause des HERRN lag, zur Opferst\u00e4tte; denn dort brachte er die Brandopfer und die Fettst\u00fccke der Heilsopfer dar, weil der kupferne Altar, den Salomo hatte herstellen lassen, die Brand- und Speiseopfer und die Fettst\u00fccke (der Heilsopfer) nicht fassen konnte.<br>8 Auf diese Weise beging Salomo damals das Fest sieben Tage lang und ganz Israel mit ihm, eine gewaltige Festgemeinde, die zusammengekommen war von der Gegend bei Hamath an bis an den Bach \u00c4gyptens.<br>9 Am achten Tage aber hielten sie eine Festversammlung; denn die Einweihung des Altars hatte man sieben Tage lang gefeiert, und das Fest dauerte auch sieben Tage.<br>10 Am dreiundzwanzigsten Tage des siebten Monats aber entlie\u00df Salomo das Volk in ihre Heimat, fr\u00f6hlich und wohlgemut wegen der Wohltaten, mit denen der HERR (seinen Knecht) David und Salomo und sein Volk Israel gesegnet hatte.<br>11 Als nun Salomo den Tempel des HERRN und den k\u00f6niglichen Palast vollendet und alles, was er im Tempel des HERRN und in seinem Palast hatte schaffen wollen, gl\u00fccklich ausgef\u00fchrt hatte,<br>12 da erschien der HERR dem Salomo nachts im Traume und sagte zu ihm: \u00bbIch habe dein Gebet geh\u00f6rt und diesen Ort mir zur Opferst\u00e4tte erkoren.<br>13 Wenn ich den Himmel verschlie\u00dfe, so da\u00df kein Regen f\u00e4llt, oder wenn ich den Heuschrecken gebiete, das Land abzufressen, oder wenn ich die Pest unter mein Volk sende<br>14 und mein Volk, das nach meinem Namen genannt ist, sich dann dem\u00fctigt und (zu mir) betet und mein Angesicht sucht und sich von seinem b\u00f6sen Tun bekehrt: so will ich sie vom Himmel her erh\u00f6ren und ihnen ihre S\u00fcnden vergeben und ihrem Lande Rettung schaffen.<br>15 Fortan sollen also meine Augen offenstehen und meine Ohren aufmerken auf die Gebete an dieser St\u00e4tte.<br>16 Und nunmehr habe ich dieses Haus erw\u00e4hlt und zu meinem Heiligtum gemacht, damit mein Name daselbst in Ewigkeit wohnt und meine Augen und mein Herz daselbst immerdar weilen.<br>17 Wenn du nun vor mir ebenso wandelst, wie dein Vater David es getan hat, so da\u00df du alles tust, was ich dir geboten habe, und meine Satzungen und Rechte beobachtest,<br>18 so will ich den Thron deines K\u00f6nigtums feststellen, wie ich es deinem Vater David feierlich zugesagt habe mit den Worten: \u203aEs soll dir nie an einem (Nachkommen) fehlen, der \u00fcber Israel herrsche.\u2039<br>19 Wenn ihr aber von mir abfallt und meine Satzungen und Gebote, die ich euch zur Pflicht gemacht habe, verla\u00dft und anderen G\u00f6ttern zu dienen und sie anzubeten anfangt,<br>20 so werde ich die Israeliten aus meinem Lande, das ich ihnen gegeben habe, hinwegrei\u00dfen und dieses Haus, das ich meinem Namen geheiligt habe, keines Blickes mehr w\u00fcrdigen und werde es f\u00fcr alle V\u00f6lker zum Gegenstand des Hohnes und Spottes machen.<br>21 Und so erhaben dieser Tempel auch gewesen sein mag, so sollen doch alle, die an ihm vor\u00fcbergehen, sich entsetzen; und wenn sie fragen: \u203aWarum hat der HERR diesem Lande und diesem Hause solches Geschick widerfahren lassen?\u2039,<br>22 so wird man antworten: \u203aZur Strafe daf\u00fcr, da\u00df sie den HERRN, den Gott ihrer V\u00e4ter, der sie aus dem Lande \u00c4gypten hinausgef\u00fchrt hatte, verlassen und sich anderen G\u00f6ttern zugewandt und sie angebetet und ihnen gedient haben: darum hat er all dieses Ungl\u00fcck \u00fcber sie kommen lassen!\u2039\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Nach Ablauf der zwanzig Jahre aber, w\u00e4hrend deren Salomo den Tempel des HERRN und seinen Palast erbaut hatte,<br>2 da befestigte Salomo die St\u00e4dte, die Huram ihm abgetreten hatte, und wies sie Israeliten zum Wohnsitz an.<br>3 Hierauf zog Salomo gegen Hamath-Zoba und unterwarf es.<br>4 Er befestigte auch Thadmor in der W\u00fcste und alle Vorratsst\u00e4dte, die er in Hamath angelegt hatte.<br>5 Weiter baute er das obere und das untere Beth-Horon zu festen Pl\u00e4tzen mit Mauern, Toren und Torriegeln aus;<br>6 ebenso Baalath und alle Vorratsst\u00e4dte, die er besa\u00df, sowie alle Ortschaften, in denen die Kriegswagen und die Reitpferde untergebracht wurden, \u00fcberhaupt alle Bauten, die Salomo in Jerusalem, auf dem Libanon und im ganzen Bereich seiner Herrschaft auszuf\u00fchren w\u00fcnschte.<br>7 Alles, was noch an Nachkommen von den Hethitern, Amoritern, Perissitern, Hewitern und Jebusitern \u00fcbrig war, die nicht zu den Israeliten geh\u00f6rten \u2013<br>8 die Nachkommen von ihnen, soweit sie im Lande noch \u00fcbriggeblieben waren, weil die Israeliten sie nicht ausgerottet hatten \u2013, die hob Salomo zum Frondienst aus, und sie sind Fronarbeiter geblieben bis auf den heutigen Tag.<br>9 Von den Israeliten dagegen machte Salomo keinen zum Leibeigenen f\u00fcr seine Arbeit, sondern sie dienten im Heer als Kriegsleute, als Befehlshaber und als Obere \u00fcber seine Kriegswagen und \u00fcber seine Reiterei. \u2013<br>10 Die Zahl der Oberaufseher, die der K\u00f6nig Salomo hatte, belief sich auf 250; sie hatten die Leute bei den Arbeiten zu beaufsichtigen. \u2013<br>11 Die Tochter des Pharaos aber brachte Salomo aus der Davidsstadt in den Palast hinauf, den er f\u00fcr sie hatte erbauen lassen; denn er sagte: \u00bbEs soll keine meiner Frauen im Hause Davids, des K\u00f6nigs von Israel, wohnen; denn das sind heilige St\u00e4tten, seitdem die Lade des HERRN in sie eingezogen ist.\u00ab<br>12 Damals brachte Salomo dem HERRN Brandopfer dar auf dem Altar, den er dem HERRN vor der Vorhalle errichtet hatte,<br>13 und zwar so, da\u00df er daselbst das opferte, was nach dem Gebot Moses an jedem Tage erforderlich war: an den Sabbaten, an den Neumonden und dreimal im Jahr an den Festen, n\u00e4mlich am Fest der unges\u00e4uerten Brote und am Wochenfest und am Laubh\u00fcttenfest.<br>14 Auch bestellte er nach der Anordnung seines Vaters David die Abteilungen der Priester zu ihrem Dienst und die Leviten zu ihren Amtsverrichtungen, so da\u00df sie die Lobges\u00e4nge anzustimmen hatten und den Priestern zur Hand gingen, wie jeder einzelne Tag es erforderte; ebenso die Torh\u00fcter nach ihren Abteilungen f\u00fcr die einzelnen Tore; denn so bestimmte es der Befehl Davids, des Mannes Gottes;<br>15 und man wich in keinem Punkt von dem Gebot des K\u00f6nigs in betreff der Priester und der Leviten ab, auch nicht in betreff der Schatzkammern. \u2013<br>16 So wurde denn das ganze Werk Salomos vom Tage der Grundlegung des Tempels des HERRN an bis zu dessen Vollendung zur Ausf\u00fchrung gebracht, bis der Tempel des HERRN fertig dastand.<br>17 Damals begab sich Salomo nach Ezjon-Geber und nach Eloth an der K\u00fcste des (Roten) Meeres im Lande der Edomiter;<br>18 Huram aber sandte ihm durch seine Leute Schiffe und seekundige Leute, die zusammen mit Salomos Leuten nach Ophir fuhren und von dort 450 Talente Gold holten und es dem K\u00f6nig Salomo \u00fcberbrachten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als aber die K\u00f6nigin von Saba den Ruhm Salomos vernahm, kam sie, um Salomo mit R\u00e4tselfragen auf die Probe zu stellen, nach Jerusalem mit einem sehr gro\u00dfen Gefolge und mit Kamelen, die Spezereien und Gold in Menge und Edelsteine trugen. Als sie nun bei Salomo angekommen war, trug sie ihm alles vor, was sie sich vorgenommen hatte;<br>2 Salomo aber wu\u00dfte ihr auf alle Fragen Antwort zu geben, und nichts war Salomo verborgen, wor\u00fcber er ihr nicht h\u00e4tte Auskunft geben k\u00f6nnen.<br>3 Als nun die K\u00f6nigin von Saba sich von der Weisheit Salomos \u00fcberzeugt hatte und den Palast sah, den er erbaut hatte,<br>4 und die Speisen auf seiner Tafel und wie seine Hofleute dasa\u00dfen, ferner die Aufwartung seiner Dienerschaft und ihre Tracht, seine Mundschenken und deren Gewandung, dazu seine Brandopfer, die er im Tempel des HERRN darzubringen pflegte, da geriet sie vor Erstaunen ganz au\u00dfer sich<br>5 und sagte zum K\u00f6nig: \u00bbWahr ist das gewesen, was ich in meiner Heimat von dir und deiner Weisheit geh\u00f6rt habe.<br>6 Ich wollte dem, was man mir erz\u00e4hlte, nicht glauben, bis ich jetzt hergekommen bin und mich mit eigenen Augen \u00fcberzeugt habe. Und dabei hat man mir noch nicht einmal die H\u00e4lfte von deiner au\u00dferordentlichen Weisheit berichtet: du \u00fcbertriffst noch das Ger\u00fccht, das ich vernommen habe.<br>7 Beneidenswert sind deine Leute und beneidenswert diese deine Diener, die best\u00e4ndig vor dir stehen und deine Weisheit h\u00f6ren d\u00fcrfen!<br>8 Gepriesen sei der HERR, dein Gott, der Wohlgefallen an dir gefunden hat, so da\u00df er dich auf seinen Thron als K\u00f6nig f\u00fcr den HERRN, deinen Gott, gesetzt hat! Weil dein Gott Israel liebt, darum hat er, um ihm f\u00fcr immer Bestand zu verleihen, dich zum K\u00f6nig \u00fcber sie bestellt, damit du Recht und Gerechtigkeit \u00fcbest!\u00ab \u2013<br>9 Hierauf schenkte sie dem K\u00f6nig hundertundzwanzig Talente Gold (8,18) und Spezereien in gro\u00dfer Menge sowie Edelsteine; niemals ist eine solche Menge von Spezereien beisammen gewesen, wie die K\u00f6nigin von Saba sie damals dem K\u00f6nig Salomo schenkte.<br>10 [Allerdings brachten auch die Leute Hurams und die Leute Salomos, wenn sie Gold aus Ophir geholt hatten, Sandelholz und Edelsteine mit;<br>11 und der K\u00f6nig lie\u00df von dem Sandelholz Treppen sowohl f\u00fcr den Tempel des HERRN als auch f\u00fcr den k\u00f6niglichen Palast herstellen sowie Zithern und Harfen f\u00fcr die S\u00e4nger; aber derartiges war zuvor im Lande Juda nicht zu sehen gewesen.]<br>12 Der K\u00f6nig Salomo aber schenkte der K\u00f6nigin von Saba alles, wonach sie Verlangen trug und was sie sich erbat, abgesehen von dem Gegengeschenk f\u00fcr das, was sie dem K\u00f6nig gebracht hatte. Hierauf trat sie mit ihrem Gefolge den R\u00fcckweg an und zog wieder heim.<br>13 Das Gewicht des Goldes, das f\u00fcr Salomo in einem Jahre einging, betrug 666 Talente Gold (8,18),<br>14 ungerechnet die Eink\u00fcnfte von den Karawanen und aus dem Handel der Kaufleute; dazu brachten auch alle K\u00f6nige von Arabien und die Statthalter des Landes dem Salomo Gold und Silber. \u2013<br>15 Der K\u00f6nig Salomo lie\u00df auch zweihundert Langschilde von getriebenem Golde anfertigen: mit sechshundert Schekel getriebenen Goldes \u00fcberzog er jeden Schild;<br>16 ferner dreihundert Tartschen von getriebenem Golde: dreihundert Schekel Gold verwandte er auf den \u00dcberzug jeder Tartsche; der K\u00f6nig brachte sie dann im Libanonwaldhause unter. \u2013<br>17 Weiter lie\u00df der K\u00f6nig einen gro\u00dfen Thron von Elfenbein anfertigen und ihn mit feinem Gold \u00fcberziehen.<br>18 Der Thron hatte sechs Stufen, und ein goldener Fu\u00dfschemel war an dem Throne befestigt; auf beiden Seiten des Sitzplatzes befanden sich Armlehnen, und neben den Armlehnen standen zwei L\u00f6wen;<br>19 au\u00dferdem standen zw\u00f6lf L\u00f6wen auf den sechs Stufen zu beiden Seiten: ein derartiges Kunstwerk ist noch nie f\u00fcr irgendein K\u00f6nigreich hergestellt worden. \u2013<br>20 Alle Trinkgef\u00e4\u00dfe des K\u00f6nigs Salomo bestanden aus Gold; auch alle Ger\u00e4te des Libanonwaldhauses waren von feinem Gold; Silber wurde zu Salomos Zeiten f\u00fcr wertlos geachtet.<br>21 Denn der K\u00f6nig hatte Schiffe, die mit den Leuten Hurams nach Tharsis fuhren; einmal in drei Jahren kamen die Tharsisschiffe heim und brachten Gold und Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen mit.<br>22 So \u00fcbertraf denn der K\u00f6nig Salomo alle K\u00f6nige der Erde an Reichtum und Weisheit;<br>23 und alle K\u00f6nige der Erde suchten Salomo zu sehen, um sich pers\u00f6nlich von seiner Weisheit zu \u00fcberzeugen, die Gott ihm ins Herz gelegt hatte.<br>24 Dabei brachte jeder von ihnen sein Geschenk mit: silberne und goldene Ger\u00e4te, Gew\u00e4nder, Waffen und Spezereien (V.1), Rosse und Maultiere, Jahr f\u00fcr Jahr. \u2013<br>25 Salomo besa\u00df auch 4000 Gespanne Rosse und Wagen und 12000 Reitpferde, die er in den Wagenst\u00e4dten oder in seiner N\u00e4he zu Jerusalem untergebracht hatte.<br>26 Und er herrschte \u00fcber alle K\u00f6nige vom Euphratstrom an bis zum Philisterlande und bis an die Grenze \u00c4gyptens.<br>27 Und der K\u00f6nig brachte es dahin, da\u00df es in Jerusalem soviel Silber gab wie Steine und da\u00df die Zedernst\u00e4mme an Menge den Maulbeerfeigenb\u00e4umen in der Niederung gleichkamen.<br>28 Und man f\u00fchrte f\u00fcr Salomo Pferde aus \u00c4gypten und aus allen \u00fcbrigen L\u00e4ndern ein.<br>29 Die \u00fcbrige Geschichte Salomos aber, die fr\u00fchere wie die sp\u00e4tere, findet sich bekanntlich schon aufgezeichnet in der Geschichte des Propheten Nathan sowie in der Weissagung Ahias von Silo und in den Gesichten des Sehers Iddo \u00fcber Jerobeam, den Sohn Nebats.<br>30 Salomo hat aber vierzig Jahre lang in Jerusalem \u00fcber ganz Israel geherrscht.<br>31 Dann legte Salomo sich zu seinen V\u00e4tern, und man begrub ihn in der Stadt seines Vaters David. Sein Sohn Rehabeam folgte ihm in der Regierung nach.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II. Geschichte der K\u00f6nige von Juda von Rehabeam bis Zedekia (Kap. 10-36)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Rehabeam begab sich nun nach Sichem; denn in Sichem hatten sich alle Israeliten eingefunden, um ihn zum K\u00f6nig zu machen.<br>2 Sobald nun Jerobeam, der Sohn Nebats, Kunde davon erhielt \u2013 er befand sich n\u00e4mlich in \u00c4gypten, wohin er vor dem K\u00f6nig Salomo geflohen war \u2013, da kehrte Jerobeam aus \u00c4gypten zur\u00fcck;<br>3 man hatte n\u00e4mlich hingesandt und ihn holen lassen. So kamen denn Jerobeam und das ganze Israel und trugen dem Rehabeam folgendes vor:<br>4 \u00bbDein Vater hat uns ein hartes Joch auferlegt; so erleichtere du uns jetzt deines Vaters harten Dienst und das schwere Joch, das er uns auferlegt hat, so wollen wir dir untertan sein!\u00ab<br>5 Er antwortete ihnen: \u00bbGeduldet euch noch drei Tage, dann kommt wieder zu mir!\u00ab Nachdem sich nun das Volk entfernt hatte,<br>6 beriet sich der K\u00f6nig Rehabeam mit den alten R\u00e4ten, die seinem Vater Salomo bei dessen Lebzeiten gedient hatten, und fragte sie: \u00bbWelche Antwort ratet ihr mir diesen Leuten zu erteilen?\u00ab<br>7 Sie erwiderten ihm: \u00bbWenn du dich heute diesen Leuten gegen\u00fcber freundlich zeigst und sie gn\u00e4dig behandelst und ihnen eine g\u00fctige Antwort erteilst, so werden sie dir stets gehorsame Untertanen sein.\u00ab<br>8 Aber er lie\u00df den Rat, den ihm die Alten gegeben hatten, unbeachtet und beriet sich mit den jungen M\u00e4nnern, die mit ihm aufgewachsen waren und jetzt in seinen Diensten standen.<br>9 Er fragte sie: \u00bbWelche Antwort m\u00fcssen wir nach eurer Ansicht diesen Leuten geben, die von mir eine Erleichterung des Joches verlangen, das mein Vater ihnen auferlegt hat?\u00ab<br>10 Da gaben ihm die jungen M\u00e4nner, die mit ihm aufgewachsen waren, folgende Antwort: \u00bbSo mu\u00dft du den Leuten antworten, die von dir eine Erleichterung des schweren Joches verlangen, das dein Vater ihnen auferlegt hat, \u2013 so mu\u00dft du ihnen antworten: \u203aMein kleiner Finger ist dicker als meines Vaters Lenden!<br>11 Und nun: hat mein Vater euch ein schweres Joch aufgeladen, so will ich euer Joch noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Peitschen gez\u00fcchtigt, so will ich euch mit Skorpionen z\u00fcchtigen!\u00ab<br>12 Als nun Jerobeam mit dem ganzen Volk am dritten Tage zu Rehabeam kam, wie der K\u00f6nig ihnen befohlen hatte mit den Worten: \u00bbKommt am dritten Tage wieder zu mir!\u00ab,<br>13 gab der K\u00f6nig ihnen eine harte Antwort; denn der K\u00f6nig Rehabeam lie\u00df den Rat der Alten unbeachtet<br>14 und gab ihnen nach dem Rat der jungen M\u00e4nner folgende Antwort: \u00bbHat mein Vater euch ein schweres Joch auferlegt, so will ich es noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Peitschen gez\u00fcchtigt, so will ich euch mit Skorpionen (V.11) z\u00fcchtigen.\u00ab<br>15 So schenkte also der K\u00f6nig dem Volke kein Geh\u00f6r; denn von Gott war es so gef\u00fcgt worden, damit der HERR seine Verhei\u00dfung in Erf\u00fcllung gehen lie\u00dfe, die er durch den Mund Ahias von Silo dem Jerobeam, dem Sohne Nebats, gegeben hatte.<br>16 Als nun ganz Israel sah, da\u00df der K\u00f6nig ihnen kein Geh\u00f6r schenkte, lie\u00df das Volk dem K\u00f6nig folgende Erkl\u00e4rung zugehen: \u00bbWas haben wir mit David zu schaffen? Wir haben nichts gemein mit dem Sohne Isais. Ein jeder begebe sich in seine Heimat, ihr Israeliten! Nun sorge f\u00fcr dein eigenes Haus, David!\u00ab So begaben sich denn s\u00e4mtliche Israeliten in ihre Heimat,<br>17 so da\u00df Rehabeam nur \u00fcber die Israeliten, die in den Ortschaften Judas wohnten, K\u00f6nig blieb.<br>18 Als dann der K\u00f6nig Rehabeam Hadoram, den Oberaufseher \u00fcber die Fronarbeiter, hinsandte, warfen die Israeliten ihn mit Steinen zu Tode. Da hatte der K\u00f6nig Rehabeam nichts Eiligeres zu tun, als in seinen Wagen zu springen, um nach Jerusalem zu fliehen.<br>19 So fiel Israel vom Hause Davids ab bis auf den heutigen Tag.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als aber Rehabeam in Jerusalem angekommen war, bot er den Stamm Juda und Benjamin, 180000 auserlesene Krieger, zum Kampf gegen Israel auf, um das K\u00f6nigtum f\u00fcr Rehabeam wiederzugewinnen.<br>2 Aber das Wort des HERRN erging an den Gottesmann Semaja also:<br>3 \u00bbSage zu Rehabeam, dem Sohne Salomos, dem K\u00f6nig von Juda, und zu s\u00e4mtlichen Israeliten in Juda und Benjamin also:<br>4 \u203aSo hat der HERR gesprochen: Ihr sollt nicht hinziehen, um mit euren Br\u00fcdern Krieg zu f\u00fchren: kehrt allesamt nach Hause zur\u00fcck! Denn von mir aus ist dies alles so gef\u00fcgt worden.\u00ab Als sie die Weisung des HERRN vernahmen, kehrten sie um, ohne gegen Jerobeam zu ziehen.<br>5 So blieb denn Rehabeam in Jerusalem und baute Ortschaften in Juda zu Festungen aus,<br>6 und zwar befestigte er Bethlehem, Etam, Thekoa,<br>7 Beth-Zur, Socho, Adullam,<br>8 Gath, Maresa, Siph,<br>9 Adoraim, Lachis, Aseka,<br>10 Zorea, Ajjalon und Hebron, die in Juda und Benjamin lagen; die baute er zu festen Pl\u00e4tzen aus.<br>11 Er machte aus ihnen starke Festungen, setzte Befehlshaber \u00fcber sie und legte Vorr\u00e4te von Lebensmitteln, von \u00d6l und Wein hinein<br>12 sowie in jeden Platz Schilde und Speere und setzte sie so in vorz\u00fcglich festen Stand. So waren denn Juda und Benjamin in seiner Gewalt.<br>13 Die Priester und Leviten aber im gesamten Israel stellten sich ihm aus allen ihren Bezirken zur Verf\u00fcgung.<br>14 Die Leviten verlie\u00dfen n\u00e4mlich ihre Wohnorte und ihr Besitztum und begaben sich nach Juda und Jerusalem, weil Jerobeam samt seinen S\u00f6hnen sie ihres Amtes als Priester des HERRN entsetzt<br>15 und er sich eigene Priester f\u00fcr den H\u00f6hendienst sowie f\u00fcr die Feldteufel und die Stierbilder bestellt hatte, die er hatte anfertigen lassen.<br>16 Ihrem Vorgange folgend, kamen dann aus allen St\u00e4mmen Israels diejenigen, welche aufrichtig darauf bedacht waren, den HERRN, den Gott Israels, zu suchen, nach Jerusalem, um dem HERRN, dem Gott ihrer V\u00e4ter, zu opfern.<br>17 Diese st\u00e4rkten das Reich Juda und befestigten Rehabeam, den Sohn Salomos, in der Herrschaft drei Jahre lang; denn drei Jahre lang wandelten sie auf dem Wege Davids und Salomos.<br>18 Rehabeam war aber mit Mahalath, einer Tochter Jerimoths, des Sohnes Davids, und der Abihail, der Tochter Eliabs, des Sohnes Isais, verheiratet;<br>19 die gebar ihm S\u00f6hne, n\u00e4mlich Jehus, Semarja und Saham.<br>20 Nach ihr verheiratete er sich mit Maacha, der Tochter Absaloms, die ihm Abia, Atthai, Sisa und Selomith gebar.<br>21 Rehabeam hatte aber Maacha, die Tochter Absaloms, lieber als alle seine anderen Frauen und Nebenweiber; er hatte sich n\u00e4mlich achtzehn Frauen und sechzig Nebenweiber genommen, von denen ihm achtundzwanzig S\u00f6hne und sechzig T\u00f6chter geboren wurden.<br>22 Rehabeam setzte dann Abia, den Sohn der Maacha, zum Familienhaupt, zum F\u00fcrsten unter seinen Br\u00fcdern, ein; denn es war seine Absicht, ihn zum K\u00f6nig zu machen.<br>23 Dabei ging er klug zu Werke, indem er alle seine S\u00f6hne auf die einzelnen Landesteile von Juda und Benjamin und auf alle festen Pl\u00e4tze verteilte und ihnen ein reichliches Auskommen zuwies und Frauen in Menge f\u00fcr sie warb.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als Rehabeam sich aber auf dem Throne befestigt und seine Herrschaft gesichert hatte, fiel er und ganz Israel mit ihm vom Gesetz des HERRN ab.<br>2 Da zog im f\u00fcnften Jahre der Regierung Rehabeams der K\u00f6nig Sisak von \u00c4gypten mit 1200 Wagen und 60000 Reitern gegen Jerusalem heran, weil sie treulos am HERRN gehandelt hatten;<br>3 und unz\u00e4hlbar war das Kriegsvolk, das mit ihm aus \u00c4gypten kam: Libyer, Sukkiter und \u00c4thiopier.<br>4 Er eroberte die festen Pl\u00e4tze, die zu Juda geh\u00f6rten, und drang bis Jerusalem vor.<br>5 Da trat der Prophet Semaja vor Rehabeam und vor die F\u00fcrsten Judas, die sich vor Sisak nach Jerusalem zur\u00fcckgezogen hatten, und sagte zu ihnen: \u00bbSo hat der HERR gesprochen: \u203aIhr habt mich verlassen; so habe denn auch ich euch verlassen und euch der Gewalt Sisaks preisgegeben!\u2039\u00ab<br>6 Da dem\u00fctigten sich die F\u00fcrsten Judas mit dem K\u00f6nige und bekannten: \u00bbDer HERR ist gerecht!\u00ab<br>7 Als nun der HERR sah, da\u00df sie sich gedem\u00fctigt hatten, erging das Wort des HERRN an Semaja folgenderma\u00dfen: \u00bbSie haben sich gedem\u00fctigt: ich will sie (daher) nicht vernichten, sondern ihnen in kurzem Rettung zuteil werden lassen, und mein Grimm soll sich nicht durch Sisak \u00fcber Jerusalem ergie\u00dfen!<br>8 Doch sollen sie ihm dienstbar werden, damit sie den Unterschied zwischen meinem Dienste und dem Dienst der weltlichen K\u00f6nigreiche kennenlernen.\u00ab<br>9 So zog denn Sisak, der K\u00f6nig von \u00c4gypten, gegen Jerusalem heran und raubte die Sch\u00e4tze des Tempels des HERRN und die Sch\u00e4tze des k\u00f6niglichen Palastes: alles raubte er, auch die goldenen Schilde nahm er weg, die Salomo hatte anfertigen lassen.<br>10 An deren Stelle lie\u00df der K\u00f6nig Rehabeam kupferne Schilde herstellen und \u00fcbergab sie der Obhut der Befehlshaber seiner Leibwache, die am Eingang zum k\u00f6niglichen Palast die Wache hatte.<br>11 Sooft sich nun der K\u00f6nig in den Tempel des HERRN begab, kamen die Leibw\u00e4chter und trugen die Schilde und brachten sie dann wieder in das Wachtzimmer der Leibwache zur\u00fcck.<br>12 Weil er sich aber gedem\u00fctigt hatte, wandte sich der Zorn des HERRN von ihm ab, so da\u00df er ihn nicht g\u00e4nzlich zugrunde richtete; es fand sich ja damals auch in Juda noch manches Gute.<br>13 So befestigte sich denn der K\u00f6nig Rehabeam zu Jerusalem wieder in der Herrschaft und regierte weiter; im Alter von einundvierzig Jahren n\u00e4mlich hatte Rehabeam den Thron bestiegen, und siebzehn Jahre regierte er in Jerusalem, der Stadt, die der HERR aus allen St\u00e4mmen Israels erw\u00e4hlt hatte, um seinen Namen dort wohnen zu lassen. Seine Mutter hie\u00df Naama und war eine Ammonitin.<br>14 Er hatte aber b\u00f6se gehandelt, weil er nicht darauf bedacht gewesen war, den HERRN zu suchen.<br>15 Die Geschichte Rehabeams aber, die fr\u00fchere wie die sp\u00e4tere, findet sich bekanntlich aufgezeichnet in der Geschichte des Propheten Semaja und in der des Sehers Iddo. Die Kriege zwischen Rehabeam und Jerobeam aber gingen ohne Unterbrechung fort.<br>16 Als Rehabeam sich dann zu seinen V\u00e4tern gelegt hatte, wurde er in der Davidsstadt begraben, und sein Sohn Abia folgte ihm in der Regierung nach.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Im achtzehnten Jahre (der Regierung) des K\u00f6nigs Jerobeam wurde Abia K\u00f6nig \u00fcber Juda.<br>2 Er regierte drei Jahre in Jerusalem; seine Mutter hie\u00df Michaja und war eine Tochter Uriels von Gibea. Es herrschte aber Krieg zwischen Abia und Jerobeam.<br>3 Und Abia er\u00f6ffnete den Kampf mit einem kriegst\u00fcchtigen Heere von 400000 auserlesenen Kriegern, w\u00e4hrend Jerobeam 800000 Mann auserlesener Kerntruppen gegen ihn ins Feld stellte.<br>4 Da trat Abia oben auf den Berg Zemaraim, der im Berglande Ephraim liegt, und rief: \u00bbH\u00f6rt mich an, Jerobeam und ihr Israeliten alle!<br>5 Solltet ihr wirklich nicht wissen, da\u00df der HERR, der Gott Israels, das K\u00f6nigtum \u00fcber Israel dem David auf ewig verliehen hat, ihm und seinen Nachkommen, und zwar auf Grund eines Salzbundes?<br>6 Aber Jerobeam, der Sohn Nebats, ein Untertan Salomos, des Sohnes Davids, ist aufgetreten und hat sich gegen seinen Herrn emp\u00f6rt;<br>7 und leichtfertige M\u00e4nner, nichtsw\u00fcrdige Leute, haben sich um ihn geschart und die Oberhand \u00fcber Rehabeam, den Sohn Salomos, gewonnen; denn Rehabeam war noch jung und unselbst\u00e4ndig und zu schwach, um sich ihrem Einflu\u00df zu entziehen.<br>8 Und nun meint ihr dem K\u00f6nigtum des HERRN, das im Besitz der Nachkommen Davids ist, entgegentreten zu k\u00f6nnen, weil ihr ein gro\u00dfer Haufe seid und ihr die goldenen Stierbilder bei euch habt, die Jerobeam euch zu G\u00f6ttern gemacht hat!<br>9 Habt ihr nicht die Priester des HERRN, die Nachkommen Aarons, und die Leviten vertrieben und euch eigene Priester gemacht wie die Heidenv\u00f6lker? Wer irgend mit einem jungen Stiere und sieben Widdern gekommen ist, um sich f\u00fcr das Priestertum weihen zu lassen, der ist von euch zum Priester der Nichtg\u00f6tter (oder G\u00f6tzen) gemacht worden.<br>10 Unser Gott dagegen ist der HERR, und wir sind nicht von ihm abgefallen; und als Priester dienen dem HERRN die Nachkommen Aarons, und die Leviten verrichten ihre Amtsgesch\u00e4fte;<br>11 sie bringen dem HERRN an jedem Morgen und jedem Abend Brandopfer und wohlriechendes R\u00e4ucherwerk dar und legen die Schaubrote auf dem Tische von reinem Gold aus und z\u00fcnden den goldenen Leuchter mit seinen Lampen an jedem Abend an; denn wir beobachten die Vorschriften des HERRN, unsers Gottes, genau, w\u00e4hrend ihr ihn verlassen habt.<br>12 Bedenkt wohl: mit uns ist Gott, der an unserer Spitze steht, dazu seine Priester mit den L\u00e4rmtrompeten, um sie gegen euch erschallen zu lassen! O ihr Israeliten! K\u00e4mpft nicht gegen den HERRN, den Gott eurer V\u00e4ter, denn damit werdet ihr kein Gl\u00fcck haben!\u00ab<br>13 Jerobeam aber hatte die im Hinterhalt liegenden Mannschaften eine Schwenkung machen lassen, damit sie ihnen in den R\u00fccken k\u00e4men; und so standen sie einesteils vorn den Jud\u00e4ern gegen\u00fcber, w\u00e4hrend andernteils die Mannschaften des Hinterhalts sich in ihrem R\u00fccken befanden.<br>14 Als daher die Jud\u00e4er sich umwandten, sahen sie sich von vorn und von hinten angegriffen. Da schrien sie zum HERRN, und die Priester stie\u00dfen in die Trompeten,<br>15 und die Jud\u00e4er erhoben das Kriegsgeschrei; und als sie das getan hatten, lie\u00df Gott Jerobeam und ganz Israel die Flucht vor Abia und den Jud\u00e4ern ergreifen.<br>16 Als nun die Israeliten vor den Jud\u00e4ern flohen, gab Gott sie ihnen preis,<br>17 so da\u00df Abia und seine Leute ein furchtbares Blutbad unter ihnen anrichteten und von den Israeliten 500000 Mann auserlesener Mannschaften erschlagen liegen blieben.<br>18 So wurde damals die Macht der Israeliten gebrochen, w\u00e4hrend die Jud\u00e4er die Oberhand gewannen, weil sie ihr Vertrauen auf den HERRN, den Gott ihrer V\u00e4ter, gesetzt hatten.<br>19 Abia verfolgte dann Jerobeam und nahm ihm mehrere St\u00e4dte weg, n\u00e4mlich Bethel nebst den zugeh\u00f6rigen Ortschaften, Jesana nebst den zugeh\u00f6rigen Ortschaften und Ephron nebst den zugeh\u00f6rigen Ortschaften.<br>20 Jerobeam aber kam, solange Abia lebte, nicht wieder zu Kr\u00e4ften, und der HERR lie\u00df ihn eines pl\u00f6tzlichen Todes sterben.<br>21 Abia aber wurde m\u00e4chtig; er nahm sich vierzehn Frauen, die ihm zweiundzwanzig S\u00f6hne und sechzehn T\u00f6chter gebaren.<br>22 Die \u00fcbrige Geschichte Abias aber, seine Taten und seine Reden, finden sich aufgezeichnet in dem erbaulichen Geschichtswerk des Propheten Iddo. \u2013<br>23 Als Abia sich aber zu seinen V\u00e4tern gelegt und man ihn in der Davidsstadt begraben hatte, folgte ihm sein Sohn Asa auf dem Throne nach; unter dessen Regierung erfreute das Land sich zehn Jahre lang der Ruhe.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 14<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Asa tat, was in den Augen des HERRN, seines Gottes, gut und recht war;<br>2 denn er beseitigte die Alt\u00e4re der fremden G\u00f6tter und den H\u00f6hendienst, lie\u00df die Malsteine zerschlagen und die G\u00f6tzenpf\u00e4hle umhauen<br>3 und wies die Jud\u00e4er darauf hin, den HERRN, den Gott ihrer V\u00e4ter, zu suchen und das Gesetz und die Gebote zu erf\u00fcllen.<br>4 In allen Ortschaften Judas beseitigte er den H\u00f6hendienst und die Sonnens\u00e4ulen, und das Reich erfreute sich der Ruhe unter ihm.<br>5 Er legte sodann feste Pl\u00e4tze in Juda an; denn das Land hatte Ruhe, und niemand f\u00fchrte in jenen Jahren Krieg mit ihm, weil der HERR ihm Ruhe verschafft hatte.<br>6 Darum forderte er die Jud\u00e4er auf: \u00bbLa\u00dft uns diese Ortschaften ausbauen und sie mit Mauern und T\u00fcrmen, Toren und Riegeln rings umgeben! Noch haben wir freie Hand im Lande, weil wir den HERRN, unsern Gott, gesucht haben; wir haben ihn gesucht, und er hat uns ringsum Ruhe geschafft.\u00ab So machten sie sich denn an die Bauten und f\u00fchrten sie gl\u00fccklich aus.<br>7 Dazu besa\u00df Asa ein Heer, das Schild und Speer (11,11) f\u00fchrte: aus Juda 300000 und aus Benjamin 280000 Mann, welche Tartschen f\u00fchrten und den Bogen zu spannen wu\u00dften, durchweg tapfere Krieger.<br>8 Da zog der Kuschit Serah gegen sie heran mit einem Heere von einer Million Mann und mit dreihundert Kriegswagen und drang bis Maresa vor.<br>9 Asa zog ihm entgegen, und sie stellten sich im Tal Zephatha bei Maresa zur Schlacht auf.<br>10 Da rief Asa den HERRN, seinen Gott, an und betete: \u00bbHERR! Um zu helfen, ist bei dir kein Unterschied zwischen einem Starken und einem Schwachen. So hilf uns, HERR, unser Gott! Denn auf dich setzen wir unser Vertrauen und in deinem Namen sind wir gegen diese \u00dcbermacht ausgezogen. Du bist der HERR, unser Gott: kein Mensch soll dir gegen\u00fcber sich behaupten d\u00fcrfen!\u00ab<br>11 Da schlug der HERR die Kuschiten, so da\u00df sie vor Asa und den Jud\u00e4ern die Flucht ergriffen;<br>12 Asa aber und das Heer, das bei ihm war, verfolgten sie bis Gerar, und es fielen von den Kuschiten so viele, da\u00df keiner von ihnen mit dem Leben davonkam, sondern sie vor dem HERRN und seinem Heere v\u00f6llig aufgerieben wurden. So machten die Jud\u00e4er denn eine gewaltige Beute,<br>13 eroberten auch alle St\u00e4dte rings um Gerar \u2013 es war n\u00e4mlich ein Schrecken vom HERRN her \u00fcber sie gekommen \u2013, und sie pl\u00fcnderten alle St\u00e4dte; denn es befand sich eine reiche Beute in ihnen.<br>14 Auch der Zeltlager mit den Herden bem\u00e4chtigten sie sich, trieben Kleinvieh in Menge und Kamele als Beute weg und kehrten dann nach Jerusalem zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 15<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da kam der Geist Gottes \u00fcber Asarja, den Sohn Odeds,<br>2 so da\u00df er hinausging, vor Asa hintrat und zu ihm sagte: \u00bbH\u00f6rt mich an, Asa und ihr Jud\u00e4er und Benjaminiten alle! Der HERR ist mit euch, solange ihr euch zu ihm haltet, und wenn ihr ihn sucht, l\u00e4\u00dft er sich von euch finden, wenn ihr ihn aber verla\u00dft, wird auch er euch verlassen.<br>3 Lange Zeit ist Israel ohne den wahren Gott gewesen und ohne priesterliche Belehrung und ohne Gesetz;<br>4 dann aber, in seiner Bedr\u00e4ngnis, kehrte es zum HERRN, dem Gott Israels, zur\u00fcck, und da sie ihn suchten, lie\u00df er sich von ihnen finden.<br>5 Zu jenen Zeiten aber gab es keine Sicherheit f\u00fcr die Aus- und Eingehenden (Sach 8,10); denn best\u00e4ndige Unruhen herrschten bei allen Bewohnern der verschiedenen Landesteile:<br>6 ein Volk wurde von dem andern bedr\u00e4ngt und eine Stadt von der andern; denn Gott schreckte sie durch Leiden aller Art.<br>7 Ihr aber, seid stark und la\u00dft eure H\u00e4nde nicht erschlaffen, denn euer Tun wird belohnt werden!\u00ab<br>8 Als Asa diese Worte und die Weissagung des Propheten Asarja, des Sohnes Odeds, vernahm, gewann er neuen Mut und schaffte die Greuel aus dem ganzen Lande Juda und Benjamin und aus den Ortschaften weg, die er im Berglande Ephraim erobert hatte, und erneuerte den Altar des HERRN, der vor der Vorhalle (des Tempels) des HERRN stand.<br>9 Dann versammelte er ganz Juda und Benjamin und diejenigen Ephraimiten, Manassiten und Simeoniten, die als Fremdlinge bei ihnen lebten; denn es waren ihm aus Israel Leute in gro\u00dfer Zahl zugefallen, als sie sahen, da\u00df der HERR, sein Gott, mit ihm war.<br>10 Sie kamen also im dritten Monat des f\u00fcnfzehnten Regierungsjahres Asas in Jerusalem zusammen<br>11 und opferten dem HERRN an jenem Tage von der Beute, die sie heimgebracht hatten, siebenhundert Rinder und siebentausend St\u00fcck Kleinvieh.<br>12 Hierauf verpflichteten sie sich feierlich, den HERRN, den Gott ihrer V\u00e4ter, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele zu suchen;<br>13 jeder aber, der sich nicht an den HERRN, den Gott Israels, halten w\u00fcrde, sollte mit dem Tode bestraft werden, er m\u00f6chte vornehm oder gering, Mann oder Weib sein.<br>14 Diesen Eid leisteten sie dem HERRN mit lauter Stimme und mit Jubelgeschrei, unter Trompeten- und Posaunenschall;<br>15 und ganz Juda war voller Freude \u00fcber den Schwur, denn sie hatten ihn mit ganzem Herzen geleistet; und weil sie den HERRN mit aller Aufrichtigkeit suchten, lie\u00df er sich von ihnen finden, und der HERR verschaffte ihnen Ruhe ringsumher. \u2013<br>16 Sogar seiner Mutter Maacha entzog der K\u00f6nig Asa den Rang der K\u00f6nigin-Mutter, weil sie der Aschera ein G\u00f6tzenbild hatte anfertigen lassen; Asa lie\u00df ihr G\u00f6tzenbild umhauen und zerschlagen und im Kidrontal verbrennen.<br>17 Der H\u00f6hendienst wurde allerdings in Israel nicht abgeschafft, doch blieb das Herz Asas dem HERRN zeitlebens ungeteilt ergeben.<br>18 Er lie\u00df auch die Geschenke, die sein Vater und die er selbst geweiht hatte, in den Tempel Gottes bringen: Silber, Gold und Ger\u00e4te.<br>19 Bis zum f\u00fcnfunddrei\u00dfigsten Regierungsjahre Asas fand kein Krieg statt;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 16<\/h2>\n\n\n\n<p>1 aber im sechsunddrei\u00dfigsten Regierungsjahre Asas zog Baesa, der K\u00f6nig von Israel, gegen Juda heran und befestigte Rama, damit niemand mehr bei Asa, dem K\u00f6nige von Juda, ungehindert aus- und eingehen k\u00f6nne.<br>2 Da nahm Asa Silber und Gold aus den Schatzkammern des Tempels des HERRN und des k\u00f6niglichen Palastes, sandte es an Benhadad, den K\u00f6nig von Syrien, der zu Damaskus wohnte, und lie\u00df ihm sagen:<br>3 \u00bbEin B\u00fcndnis besteht zwischen mir und dir, zwischen meinem Vater und deinem Vater! Hier sende ich dir nun Silber und Gold. So l\u00f6se denn dein B\u00fcndnis mit dem K\u00f6nig Baesa von Israel auf, damit er aus meinem Lande abzieht!\u00ab<br>4 Benhadad schenkte der Aufforderung des K\u00f6nigs Asa Geh\u00f6r und lie\u00df seine Heerf\u00fchrer gegen die St\u00e4dte Israels ziehen; sie eroberten Ijjon, Dan, Abel-Majim und alle Vorratsh\u00e4user in den Ortschaften Naphthalis.<br>5 Sobald nun Baesa Kunde davon erhielt, gab er die Befestigung Ramas auf und stellte seine Arbeit dort ein.<br>6 Der K\u00f6nig Asa aber bot ganz Juda auf; die mu\u00dften die Steine und Balken wegschaffen, mit denen Baesa Rama hatte befestigen wollen; und er lie\u00df dann Geba und Mizpa damit befestigen.<br>7 Zu jener Zeit aber kam der Seher Hanani zu Asa, dem K\u00f6nig von Juda, und sagte zu ihm: \u00bbWeil du dein Vertrauen auf den K\u00f6nig von Syrien gesetzt und dich nicht auf den HERRN, deinen Gott, verlassen hast, darum ist das Heer des K\u00f6nigs von Syrien der Vernichtung durch dich entgangen.<br>8 Waren nicht die Kuschiten (14,8-14) und Libyer eine gewaltige Heeresmacht mit Wagen und Reitern in gro\u00dfer Zahl? Aber weil du dein Vertrauen auf den HERRN setztest, lie\u00df er sie in deine Gewalt fallen.<br>9 Denn die Augen des HERRN \u00fcberschauen die ganze Erde, damit er seine Macht zum Heil f\u00fcr die erweise, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist. Du hast in diesem Fall t\u00f6richt gehandelt; denn von nun an wirst du (unabl\u00e4ssig) Kriege zu f\u00fchren haben.\u00ab<br>10 Asa wurde \u00fcber den Seher unwillig und lie\u00df ihn ins Stockhaus werfen; denn er war wegen seines Auftretens aufgebracht gegen ihn. Gleichzeitig ging Asa auch gegen einige Leute aus dem Volke gewaltt\u00e4tig vor.<br>11 Die Geschichte Asas aber von Anfang bis zu Ende findet sich bekanntlich bereits im Buch der K\u00f6nige von Juda und Israel aufgezeichnet.<br>12 Im neununddrei\u00dfigsten Jahre seiner Regierung erkrankte Asa an einem Fu\u00dfleiden, und zwar in sehr ernster Weise; aber auch in (dieser) seiner Krankheit suchte er nicht beim HERRN Hilfe, sondern bei den \u00c4rzten.<br>13 Als er sich dann zu seinen V\u00e4tern gelegt und im einundvierzigsten Jahre seiner Regierung gestorben war,<br>14 begrub man ihn in seiner Grabst\u00e4tte, die er sich in der Davidsstadt hatte aushauen lassen. Man legte ihn auf ein Lager, das man mit Spezereien aller Art und mit Wohlger\u00fcchen von kunstgerecht hergestellten Salben angef\u00fcllt hatte, und veranstaltete ihm zu Ehren einen \u00fcberaus gro\u00dfartigen Leichenbrand.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 17<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Sein Nachfolger auf dem Throne wurde sein Sohn Josaphat, der mit Nachdruck gegen Israel auftrat.<br>2 Er legte Kriegsvolk in alle festen Pl\u00e4tze Judas und verteilte Besatzungen \u00fcber das Land Juda und in die St\u00e4dte von Ephraim, die sein Vater Asa erobert hatte.<br>3 Und der HERR war mit Josaphat, weil er auf den alten Wegen seines Ahnherrn David wandelte und nicht die Baale aufsuchte,<br>4 sondern sich an den Gott seines Ahnherrn hielt und nach dessen Geboten wandelte und es nicht wie die Israeliten machte.<br>5 Darum lie\u00df der HERR das K\u00f6nigtum in seiner Hand erstarken, so da\u00df alle Jud\u00e4er ihm Geschenke brachten und ihm Reichtum und Ehre in hohem Ma\u00dfe zuteil wurde.<br>6 Weil ihm dann der Mut auf den Wegen des HERRN wuchs, beseitigte er auch noch den H\u00f6hendienst und die G\u00f6tzenb\u00e4ume in Juda.<br>7 In seinem dritten Regierungsjahr aber sandte er seine h\u00f6chsten Beamten Ben-Hail, Obadja, Sacharja, Nethaneel und Michaja aus, damit sie den St\u00e4dten Judas Unterweisung erteilten,<br>8 und mit ihnen die Leviten Semaja, Nethanja, Sebadja, Asahel, Semiramoth, Jonathan, Adonia, Tobia und Tob-Adonia [die Leviten], dazu mit ihnen die Priester Elisama und Joram.<br>9 Diese lehrten also in Juda, indem sie das Gesetzbuch des HERRN bei sich hatten und in allen Ortschaften Judas umherzogen und unter dem Volke lehrten.<br>10 Vom HERRN aber ging ein Schrecken \u00fcber alle K\u00f6nigreiche in den L\u00e4ndern aus, die rings um Juda her lagen, so da\u00df sie keinen Krieg mit Josaphat anfingen;<br>11 ja sogar von den Philistern kamen Gesandte, die dem Josaphat Geschenke und Silber als die ihnen auferlegte Abgabe brachten; auch die Araber brachten ihm Kleinvieh, n\u00e4mlich 7700 Widder und 7700 B\u00f6cke.<br>12 So wurde Josaphat allm\u00e4hlich immer gr\u00f6\u00dfer und m\u00e4chtiger und legte in Juda Burgen und Vorratsst\u00e4dte an.<br>13 Er besa\u00df auch bedeutende Vorr\u00e4te in den St\u00e4dten Judas, dazu in Jerusalem ein Heer tapferer Krieger,<br>14 das, nach Familien geordnet, folgende Zusammensetzung aufwies: Von Juda waren als Befehlshaber von Tausendschaften: Adna, der Heerf\u00fchrer, der 300000 tapfere Krieger unter sich hatte;<br>15 neben ihm Johanan, der Heerf\u00fchrer, der 280000 Mann befehligte;<br>16 neben ihm Amasja, der Sohn Sichris, der sich dem HERRN freiwillig zur Verf\u00fcgung gestellt hatte und 200000 tapfere Krieger unter sich hatte.<br>17 Aus Benjamin aber waren: der tapfere Kriegsmann Eljada, der Befehlshaber \u00fcber 200000 Mann, die mit Bogen und Schild bewaffnet waren;<br>18 und neben ihm Josabad, der 180000 kriegsger\u00fcstete Leute befehligte.<br>19 Diese waren es, die im Dienst des K\u00f6nigs standen, abgesehen von jenen, welche der K\u00f6nig in die festen Pl\u00e4tze von ganz Juda gelegt hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 18<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Josaphat und Ahab verb\u00fcnden sich zum Kriege gegen die Syrer<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als Josaphat aber Reichtum und Ehre in F\u00fclle erlangt hatte, verschw\u00e4gerte er sich mit Ahab<br>2 und begab sich dann einige Jahre sp\u00e4ter auf Besuch zu Ahab nach Samaria hinab. Da lie\u00df Ahab f\u00fcr ihn und sein Gefolge Kleinvieh und Rinder in Menge schlachten und beredete ihn, am Feldzuge gegen Ramoth in Gilead teilzunehmen.<br>3 Der K\u00f6nig Ahab von Israel richtete n\u00e4mlich an den K\u00f6nig Josaphat von Juda die Frage: \u00bbWillst du mit mir gegen Ramoth in Gilead ziehen?\u00ab Da erwiderte er ihm: \u00bbIch will sein wie du: mein Volk (oder Heer) wie dein Volk (oder Heer); ja ich will mit dir zu Felde ziehen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der g\u00fcnstige Bescheid der 400 Propheten; Micha soll befragt werden<\/h3>\n\n\n\n<p>4 Als Josaphat dann dem K\u00f6nig von Israel riet, zun\u00e4chst doch den Willen des HERRN zu erforschen,<br>5 lie\u00df der K\u00f6nig von Israel die Propheten zusammenkommen, vierhundert Mann, und fragte sie: \u00bbSollen wir gegen Ramoth in Gilead zu Felde ziehen, oder soll ich es unterlassen?\u00ab Sie antworteten: \u00bbZiehe hin, denn Gott wird es dem K\u00f6nig in die Hand geben!\u00ab<br>6 Da fragte Josaphat: \u00bbIst hier sonst kein Prophet des HERRN mehr, durch den wir Auskunft erhalten k\u00f6nnten?\u00ab<br>7 Der K\u00f6nig von Israel erwiderte dem Josaphat: \u00bbEs ist wohl noch einer da, durch den wir den HERRN befragen k\u00f6nnten; aber ich habe nicht gern mit ihm zu tun, denn er weissagt mir niemals Gutes, sondern immer nur Ungl\u00fcck; das ist Micha, der Sohn Jimlas.\u00ab Aber Josaphat entgegnete: \u00bbDer K\u00f6nig wolle nicht so reden!\u00ab<br>8 Da rief der K\u00f6nig von Israel einen Kammerherrn und befahl ihm, schleunigst Micha, den Sohn Jimlas, zu holen.<br>9 W\u00e4hrend nun der K\u00f6nig von Israel und der K\u00f6nig Josaphat von Juda ein jeder auf seinem Thron in ihren K\u00f6nigsgew\u00e4ndern auf dem freien Platz am Eingang des Stadttores von Samaria sa\u00dfen und alle Propheten vor ihnen weissagten,<br>10 machte sich Zedekia, der Sohn Kenaanas, eiserne H\u00f6rner und rief aus: \u00bbSo spricht der HERR: \u203aMit solchen H\u00f6rnern wirst du die Syrer niedersto\u00dfen, bis du sie vernichtet hast!\u2039\u00ab<br>11 Ebenso weissagten auch alle anderen Propheten, indem sie riefen: \u00bbZiehe hin nach Ramoth in Gilead: du wirst Gl\u00fcck haben, denn der HERR wird es dem K\u00f6nig in die Hand fallen lassen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Michas anf\u00e4nglicher Gl\u00fccksspruch, sodann seine Unheilsverk\u00fcndigung<\/h3>\n\n\n\n<p>12 Der Bote aber, der hingegangen war, um Micha zu holen, sagte zu ihm: \u00bbSiehe, die (\u00fcbrigen) Propheten haben dem K\u00f6nig einstimmig Gl\u00fcck verhei\u00dfen; so schlie\u00dfe du dich doch ihrem einm\u00fctigen Ausspruche an und prophezeie ebenfalls Gl\u00fcck!\u00ab<br>13 Micha aber antwortete: \u00bbSo wahr der HERR lebt! Nur was mein Gott mir eingeben wird, das werde ich verk\u00fcnden!\u00ab<br>14 Als er nun zum K\u00f6nig kam, fragte dieser ihn: \u00bbMicha, sollen wir gegen Ramoth in Gilead zu Felde ziehen, oder soll ich es unterlassen?\u00ab Er antwortete: \u00bbZieht hin, ihr werdet Gl\u00fcck haben, denn sie werden euch in die Hand geliefert werden!\u00ab<br>15 Da entgegnete ihm der K\u00f6nig: \u00bbWie oft soll ich dich beschw\u00f6ren, da\u00df du mir nichts verk\u00fcndest als die reine Wahrheit im Namen des HERRN?\u00ab<br>16 Da sagte Micha: \u00bbIch habe ganz Israel zerstreut auf den Bergen gesehen wie Schafe, die keinen Hirten haben; der HERR aber sagte: \u203aDiese haben keinen Herrscher mehr: ein jeder (von ihnen) m\u00f6ge in Frieden nach Hause zur\u00fcckkehren!\u2039\u00ab<br>17 Da sagte der K\u00f6nig von Israel zu Josaphat: \u00bbHabe ich dir nicht gesagt, da\u00df er mir niemals Gl\u00fcck, sondern nur Unheil prophezeit?\u00ab<br>18 Micha aber fuhr fort: \u00bbDarum vernehmet das Wort des HERRN! Ich habe den HERRN auf seinem Throne sitzen sehen, w\u00e4hrend das ganze himmlische Heer ihm zur Rechten und zur Linken stand.<br>19 Da fragte der HERR: \u203aWer will Ahab, den K\u00f6nig von Israel, bet\u00f6ren, da\u00df er zu Felde ziehe und bei Ramoth in Gilead falle?\u2039 Da erwiderte der eine dies, der andere das,<br>20 bis endlich der (oder ein) Geist vortrat, sich vor den HERRN stellte und sagte: \u203aIch will ihn bet\u00f6ren!\u2039 Der HERR fragte ihn: \u203aAuf welche Weise?\u2039<br>21 Da antwortete er: \u203aIch will hingehen und zum L\u00fcgengeist im Munde aller seiner Propheten werden.\u2039 Da sagte der HERR: \u203aDu sollst ihn bet\u00f6ren, und es wird dir auch gelingen! Geh hin und tu so!\u2039<br>22 Nun denn, siehe! Der HERR hat diesen deinen Propheten einen Geist der L\u00fcge in den Mund gelegt; denn der HERR hat Ungl\u00fcck f\u00fcr dich beschlossen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Michas Mi\u00dfhandlung durch Zedekia und seine Gefangennahme durch Ahab<\/h3>\n\n\n\n<p>23 Da trat Zedekia, der Sohn Kenaanas, auf Micha zu und gab ihm einen Backenstreich mit den Worten: \u00bbAuf welchem Wege sollte denn der Geist des HERRN von mir gewichen sein, um mit dir zu reden?\u00ab<br>24 Micha entgegnete: \u00bbDu wirst es an jenem Tage erfahren, an welchem du dich aus einem Gemach in das andere begeben wirst, um dich zu verstecken!\u00ab<br>25 Hierauf befahl der K\u00f6nig von Israel: \u00bbNehmt Micha und f\u00fchrt ihn zum Stadthauptmann Amon und zum k\u00f6niglichen Prinzen Joas zur\u00fcck<br>26 und meldet dort: \u203aSo hat der K\u00f6nig befohlen: Werft diesen Menschen ins Gef\u00e4ngnis und erhaltet ihn notd\u00fcrftig mit Brot und Wasser am Leben, bis ich wohlbehalten heimkehre!\u2039\u00ab<br>27 Micha antwortete: \u00bbWenn du wirklich wohlbehalten heimkehrst, so hat der HERR nicht durch mich geredet!\u00ab Er f\u00fcgte dann noch hinzu: \u00bbH\u00f6rt dies, ihr V\u00f6lker alle!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Niederlage der Verb\u00fcndeten bei Ramoth; Tod Ahabs<\/h3>\n\n\n\n<p>28 Als hierauf der K\u00f6nig von Israel und Josaphat, der K\u00f6nig von Juda, gegen Ramoth in Gilead zu Felde gezogen waren,<br>29 sagte der K\u00f6nig von Israel zu Josaphat: \u00bbIch will mich verkleiden und so in die Schlacht gehen; du aber magst deine gew\u00f6hnliche Kleidung anbehalten.\u00ab So verkleidete sich denn der K\u00f6nig von Israel, und sie zogen in die Schlacht.<br>30 Der K\u00f6nig von Syrien hatte aber den Befehlshabern seiner Kriegswagen den bestimmten Befehl erteilt: \u00bbIhr sollt niemand angreifen, er sei gering oder vornehm, sondern nur den K\u00f6nig von Israel!\u00ab<br>31 Als nun die Befehlshaber der Kriegswagen Josaphat zu Gesicht bekamen, dachten sie, da\u00df er der K\u00f6nig von Israel sei, und wandten sich von allen Seiten gegen ihn, um ihn anzugreifen. Da erhob Josaphat ein Geschrei, und der HERR half ihm, indem Gott sie von ihm weglockte.<br>32 Sobald n\u00e4mlich die Befehlshaber der Wagen erkannt hatten, da\u00df er nicht der K\u00f6nig von Israel sei, wandten sie sich von ihm ab.<br>33 Ein Mann aber spannte seinen Bogen aufs Geratewohl und traf den K\u00f6nig von Israel zwischen den Ringelgurt und den Panzer. Da befahl er seinem Wagenlenker: \u00bbWende um und bringe mich vom Schlachtfelde weg, denn ich bin verwundet!\u00ab<br>34 Da aber der Kampf an jenem Tage immer heftiger entbrannte, blieb der K\u00f6nig von Israel dann doch den Syrern gegen\u00fcber aufrecht im Wagen stehen bis zum Abend; um die Zeit des Sonnenuntergangs aber starb er.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 19<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strafrede des Propheten Jehu an Josaphat<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als dann Josaphat, der K\u00f6nig von Juda, wohlbehalten nach Hause, nach Jerusalem, zur\u00fcckgekehrt war,<br>2 trat der Seher Jehu, der Sohn Hananis, vor ihn hin und sagte zu ihm: \u00bbDarfst (oder mu\u00dftest) du einem Gottlosen Hilfe leisten, und willst du denen, die den HERRN hassen, Liebe erweisen? Aus diesem Grunde lastet nun der Zorn des HERRN auf dir.<br>3 Jedoch ist auch Gutes an dir gefunden worden, weil du die Astartebilder aus dem Lande weggeschafft hast und darauf bedacht gewesen bist, Gott zu suchen.\u00ab<br>4 Nachdem Josaphat dann eine Zeitlang in Jerusalem geblieben war, zog er wiederum unter dem Volk umher von Beerseba bis zum Bergland Ephraim und f\u00fchrte sie zum HERRN, dem Gott ihrer V\u00e4ter, zur\u00fcck.<br>5 Auch bestellte er Richter im Lande, in allen festen St\u00e4dten Judas, Stadt f\u00fcr Stadt,<br>6 und gab den Richtern die Weisung: \u00bbSeht wohl zu, was ihr tut! Denn nicht im Auftrage von Menschen sprecht ihr Recht, sondern im Auftrage des HERRN, der bei euch ist, wenn ihr Recht sprecht.<br>7 Darum m\u00f6ge ein Schrecken vor dem HERRN in euch wohnen! Gebt auf das, was ihr tut, wohl acht! Denn bei dem HERRN, unserm Gott, findet sich weder Ungerechtigkeit noch Ansehen der Person und keine Bestechlichkeit.\u00ab<br>8 Auch in Jerusalem bestellte Josaphat einige Leviten und Priester und Familienh\u00e4upter Israels f\u00fcr das Gericht des HERRN und f\u00fcr die Rechtsstreitigkeiten der Bewohner Jerusalems.<br>9 Dabei gab er ihnen folgende Weisungen: \u00bbSo sollt ihr verfahren in der Furcht vor dem HERRN, mit aller Treue und mit aufrichtigem Herzen!<br>10 In jedem Rechtsstreit, der euch von seiten eurer Volksgenossen, die in ihren Ortschaften wohnen, vorgelegt wird, er betreffe irgendeinen Fall von Blutschuld oder irgendein Gesetz und Gebot oder irgendwelche Satzungen und Rechte, sollt ihr die Leute belehren, damit sie sich nicht gegen den HERRN vergehen und kein Zorn \u00fcber euch und eure Volksgenossen kommt. So m\u00fc\u00dft ihr verfahren, damit ihr euch nicht verschuldet.<br>11 Dabei soll der Oberpriester Amarja f\u00fcr alle Angelegenheiten des HERRN und Sebadja, der Sohn Ismaels, der F\u00fcrst des Hauses Juda, f\u00fcr alle k\u00f6niglichen Angelegenheiten euer Vorgesetzter sein; und als Beisitzer stehen euch die Leviten zur Verf\u00fcgung. Geht mit Vertrauen ans Werk! Der HERR wird mit den Rechtschaffenen sein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 20<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Josaphats Gebet nach dem Einfall der Feinde<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Sp\u00e4ter begab es sich, da\u00df die Moabiter und Ammoniter und mit ihnen ein Teil der Mehuniter (1.Chr 4,41) heranzogen, um Josaphat zu bekriegen.<br>2 Als nun Boten kamen und dem Josaphat die Meldung brachten: \u00bbEin gro\u00dfer Heerhaufe r\u00fcckt von jenseits des (Toten) Meeres aus Syrien gegen dich heran, und sie stehen schon in Hazezon-Thamar, das ist Engedi\u00ab:<br>3 da erschrak Josaphat und fa\u00dfte den festen Entschlu\u00df, sich an den HERRN zu wenden; und er lie\u00df in ganz Juda ein Fasten ausrufen.<br>4 Als nun die Jud\u00e4er zusammengekommen waren, um den HERRN um Hilfe anzuflehen, und sie sich auch aus allen St\u00e4dten Judas versammelt hatten, um Hilfe vom HERRN zu erbitten,<br>5 da trat Josaphat in der Volksgemeinde Judas und Jerusalems im Tempel des HERRN vor dem neuen Vorhofe auf<br>6 und betete: \u00bbHERR, du Gott unserer V\u00e4ter, bist du nicht der Gott im Himmel und du nicht der Herrscher \u00fcber alle K\u00f6nigreiche der Heiden? Ja, in deiner Hand ist Kraft und St\u00e4rke, und niemand vermag dir zu widerstehen.<br>7 Hast nicht du, unser Gott, einst die Bewohner dieses Landes vor deinem Volk Israel vertrieben und dies Land den Nachkommen Abrahams, deines Freundes, f\u00fcr ewige Zeit gegeben?<br>8 So haben sie sich denn darin niedergelassen und dir ein Heiligtum darin f\u00fcr deinen Namen gebaut, indem sie dachten:<br>9 \u203aWenn Ungl\u00fcck \u00fcber uns hereinbricht, Krieg als Strafgericht oder die Pest oder Hungersnot, und wir dann vor dieses Haus und vor dich hintreten \u2013 denn dein Name wohnt in diesem Hause! \u2013 und wir in unserer Bedr\u00e4ngnis zu dir schreien, so wirst du uns erh\u00f6ren und erretten.\u00ab<br>10 Und nun, siehe, die Ammoniter und Moabiter und die Bewohner des Gebirges Seir, deren Land du einst die Israeliten, als sie aus \u00c4gypten kamen, nicht hast betreten lassen, sondern an denen sie vor\u00fcbergezogen sind, ohne sie zu vernichten (5.Mose 2,4-6.9.18-19):<br>11 siehe, die wollen uns das jetzt entgelten lassen, indem sie kommen, um uns aus deinem Eigentum zu vertreiben, das du uns zum Besitz verliehen hast.<br>12 O unser Gott, willst du nicht strafend gegen sie vorgehen? Denn wir sind zu schwach gegen\u00fcber dieser gewaltigen \u00dcbermacht, die gegen uns heranzieht, und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet!\u00ab<br>13 So standen die Jud\u00e4er insgesamt vor dem HERRN da samt ihren kleinen Kindern, ihren Frauen und S\u00f6hnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gottes Antwort: Siegesverhei\u00dfung des Leviten Jahasiel<\/h3>\n\n\n\n<p>14 Da wurde Jahasiel, der Sohn Sacharjas, des Sohnes Benajas, des Sohnes Jehiels, des Sohnes Matthanjas, der Levit aus den Nachkommen Asaphs, inmitten der Volksgemeinde vom Geist des HERRN ergriffen,<br>15 so da\u00df er ausrief: \u00bbMerkt auf, ihr Jud\u00e4er alle und ihr Bewohner Jerusalems und du, K\u00f6nig Josaphat! So spricht der HERR zu euch: \u203aIhr braucht euch nicht zu f\u00fcrchten und nicht zu erschrecken vor diesem gro\u00dfen Haufen; denn nicht eure Sache ist der Kampf, sondern die Sache Gottes!<br>16 Zieht morgen gegen sie hinab: sie werden dann gerade die Anh\u00f6he Ziz heraufkommen, und ihr werdet am Ende der Schlucht vor der Steppe Jeruel auf sie sto\u00dfen.<br>17 Ihr sollt aber dabei nicht selbst zu k\u00e4mpfen haben; nein, nehmt nur Aufstellung, bleibt ruhig stehen und seht die Rettung an, die der HERR euch widerfahren l\u00e4\u00dft, Juda und Jerusalem! F\u00fcrchtet euch nicht und seid nicht verzagt! Zieht ihnen morgen entgegen: der HERR wird mit euch sein!\u2039\u00ab<br>18 Da verneigte sich Josaphat mit dem Gesicht bis zur Erde, und alle Jud\u00e4er samt den Bewohnern Jerusalems warfen sich vor dem HERRN nieder, um den HERRN anzubeten.<br>19 Alsdann traten die Leviten auf, die zum Geschlecht der Kahathiten und der Korahiten geh\u00f6rten, um mit \u00fcberaus lauter Stimme Loblieder auf den HERRN, den Gott Israels, zu singen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Aufbruch gegen die Feinde; Selbstvernichtung der Feinde; gewaltige Beute der Jud\u00e4er<\/h3>\n\n\n\n<p>20 Als sie dann am andern Morgen in aller Fr\u00fche nach der Steppe Thekoa aufbrachen, trat Josaphat bei ihrem Auszuge auf und sagte: \u00bbH\u00f6rt mich an, ihr Jud\u00e4er und ihr Bewohner Jersualems! Vertraut auf den HERRN, euren Gott, so werdet ihr gesichert sein! Vertraut auf seine Propheten, so werdet ihr siegen!\u00ab<br>21 Sodann traf er Verabredungen mit dem Kriegsvolk und lie\u00df S\u00e4nger antreten, die zu Ehren des HERRN im heiligen Schmuck Loblieder anstimmen mu\u00dften, w\u00e4hrend sie an der Spitze der ger\u00fcsteten Krieger einherzogen und sangen: \u00bbDanket dem HERRN, denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich!\u00ab<br>22 Sobald sie aber mit dem Jubelruf und Lobgesang begonnen hatten, lie\u00df der HERR feindselige M\u00e4chte gegen die Ammoniter, Moabiter und die Bewohner des Gebirges Seir, die gegen Juda heranzogen, in Wirksamkeit treten, so da\u00df sie sich selbst aufrieben.<br>23 Denn die Ammoniter und Moabiter erhoben sich gegen die Bewohner des Gebirges Seir, um sie niederzumachen und zu vertilgen; und als sie mit den Bewohnern von Seir fertig waren, half einer dem andern zur gegenseitigen Vernichtung.<br>24 Als nun die Jud\u00e4er auf der Bergh\u00f6he ankamen, von wo man die Steppe \u00fcbersehen konnte, und sie nach dem Heerhaufen ausschauten, sahen sie nur Leichen am Boden liegen: keiner war entronnen.<br>25 Da kam Josaphat mit seinem Heer heran, um zu pl\u00fcndern, was jene bei sich gehabt hatten, und sie fanden bei ihnen eine Menge Vieh und Habseligkeiten, Kleider und kostbare Sachen, und erbeuteten davon so viel, da\u00df sie es nicht fortschaffen konnten; drei Tage lang pl\u00fcnderten sie: so gro\u00df war die Beute.<br>26 Am vierten Tage aber versammelten sie sich im \u203aLobpreistal\u2039; dort n\u00e4mlich lobpriesen sie den HERRN; daher f\u00fchrt jener Ort den Namen \u203aLobpreistal\u2039 bis auf den heutigen Tag.<br>27 Hierauf kehrte die ganze Mannschaft Judas und Jerusalems wieder um, mit Josaphat an ihrer Spitze, um voller Freude nach Jerusalem zur\u00fcckzukehren; denn der HERR hatte sie an ihren Feinden Freude erleben lassen.<br>28 So zogen sie denn in Jerusalem ein unter Harfen-, Zither- und Trompetenklang, zum Tempel des HERRN hin.<br>29 Auf alle Reiche der (benachbarten) L\u00e4nder aber fiel ein Schrecken Gottes, als sie vernahmen, da\u00df der HERR selbst mit den Feinden Israels gestritten hatte.<br>30 Daher verlief die weitere Regierung Josaphats in Frieden, da sein Gott ihm Ruhe ringsumher verschafft hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Abschlu\u00df der Regierung Josaphats und die Quellen seiner Geschichte<\/h3>\n\n\n\n<p>31 So regierte denn Josaphat \u00fcber Juda; f\u00fcnfunddrei\u00dfig Jahre war er beim Regierungsantritt alt, und f\u00fcnfundzwanzig Jahre regierte er in Jerusalem; seine Mutter hie\u00df Asuba und war eine Tochter Silhis.<br>32 Er wandelte auf dem Wege seines Vaters Asa, ohne davon abzuweichen, so da\u00df er tat, was dem HERRN wohlgefiel.<br>33 Nur der H\u00f6hendienst wurde nicht beseitigt, und das Volk hatte sein Herz immer noch nicht fest auf den Gott seiner V\u00e4ter gerichtet. \u2013<br>34 Die \u00fcbrige Geschichte Josaphats aber, von Anfang bis zu Ende, findet sich bekanntlich bereits aufgezeichnet in der Geschichte Jehus, des Sohnes Hananis, die in das Buch der K\u00f6nige von Israel aufgenommen ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Josaphats B\u00fcndnis mit Ahasja von Israel und Bestrafung daf\u00fcr; sein Tod<\/h3>\n\n\n\n<p>35 Sp\u00e4ter verb\u00fcndete sich Josaphat, der K\u00f6nig von Juda, mit dem K\u00f6nig Ahasja von Israel, der in seinem Tun gottlos war;<br>36 und zwar schlo\u00df er einen Bund mit ihm, um Schiffe zu bauen, die nach Tharsis fahren sollten; und sie lie\u00dfen wirklich Schiffe in Ezjon-Geber bauen.<br>37 Aber Elieser, der Sohn Dodawas, aus Maresa, sprach gegen Josaphat die Weissagung aus: \u00bbWeil du dich in ein B\u00fcndnis mit Ahasja eingelassen hast, wird der HERR dein Machwerk zerst\u00f6ren!\u00ab So scheiterten denn die Schiffe und kamen nicht dazu, nach Tharsis zu fahren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 21<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als Josaphat sich dann zu seinen V\u00e4tern gelegt und man ihn bei seinen V\u00e4tern in der Davidsstadt begraben hatte, folgte ihm sein Sohn Joram in der Regierung nach.<br>2 Joram hatte Br\u00fcder, die S\u00f6hne Josaphats, n\u00e4mlich Asarja, Jehiel, Sacharja, Asarja, Michael und Sephatja; alle diese waren S\u00f6hne des K\u00f6nigs Josaphat von Juda.<br>3 Ihr Vater hatte ihnen reiche Geschenke an Silber, Gold und Kostbarkeiten gegeben, dazu noch feste St\u00e4dte in Juda; aber die K\u00f6nigsw\u00fcrde hatte er dem Joram verliehen, weil dieser sein erstgeborener Sohn war.<br>4 Als nun Joram die Regierung von seinem Vater \u00fcbernommen und sich auf dem Throne befestigt hatte, lie\u00df er alle seine Br\u00fcder und auch einige von den h\u00f6chststehenden M\u00e4nnern Judas hinrichten.<br>5 Zweiundrei\u00dfig Jahre war Joram alt, als er K\u00f6nig wurde, und acht Jahre regierte er in Jerusalem.<br>6 Er wandelte auf dem Wege der K\u00f6nige von Israel, wie es im Hause Ahabs durchweg der Fall war \u2013 er hatte sich n\u00e4mlich mit einer Tochter Ahabs verheiratet \u2013, und er tat, was dem HERRN mi\u00dffiel.<br>7 Aber der HERR wollte das Haus Davids nicht untergehen lassen um des Bundes willen, den er mit David geschlossen, und weil er ihm ja verhei\u00dfen hatte, da\u00df er ihm [und seinen Nachkommen] allezeit eine Leuchte vor seinem Angesicht verleihen wolle.<br>8 Unter seiner Regierung fielen die Edomiter von der Oberherrschaft Judas ab und setzten einen eigenen K\u00f6nig \u00fcber sich ein.<br>9 Da zog Joram mit seinen Heerf\u00fchrern und allen Kriegswagen hin\u00fcber; und als er nachts aufgebrochen war, schlug er die Edomiter, die ihn und die Befehlshaber der Wagen umzingelt hatten.<br>10 Aber die Edomiter machten sich von der Oberherrschaft Judas frei (und sind unabh\u00e4ngig geblieben) bis auf den heutigen Tag. Damals machte sich zu derselben Zeit auch Libna von seiner Oberherrschaft los, weil er vom HERRN, dem Gott seiner V\u00e4ter, abgefallen war.<br>11 Auch er richtete den H\u00f6hendienst auf den Bergen Judas ein und verleitete die Bewohner Jerusalems zum G\u00f6tzendienst und f\u00fchrte Juda vom rechten Wege ab.<br>12 Da gelangte ein Schreiben vom Propheten Elia an ihn, das so lautete: \u00bbSo hat der HERR, der Gott deines Vaters David, gesprochen: \u203aZur Strafe daf\u00fcr, da\u00df du nicht auf den Wegen deines Vaters Josaphat und auf den Wegen Asas, des K\u00f6nigs von Juda, gewandelt bist,<br>13 sondern nach der Weise der K\u00f6nige von Israel wandelst und Juda und die Bewohner Jerusalems nach dem Vorgange des Hauses Ahabs zum G\u00f6tzendienst verleitet hast, au\u00dferdem auch deine Br\u00fcder, das ganze Haus deines Vaters, sie, die doch besser waren als du, hast ermorden lassen:<br>14 siehe, so wird der HERR eine schwere Heimsuchung \u00fcber dein Volk und deine S\u00f6hne, \u00fcber deine Frauen und deinen gesamten Besitz bringen.<br>15 Du selbst aber wirst in eine qualvolle Krankheit verfallen durch Erkrankung deiner Eingeweide, bis nach Jahr und Tag deine Eingeweide infolge der Krankheit heraustreten werden.\u2039\u00ab<br>16 So erweckte denn der HERR gegen Joram die Wut der Philister und der Araber, die neben den Kuschiten (14,8-14) wohnten,<br>17 so da\u00df sie gegen Juda heranzogen, in das Land einbrachen und alles Hab und Gut, das sich im Palast des K\u00f6nigs vorfand, dazu auch seine S\u00f6hne und Frauen wegschleppten, so da\u00df ihm kein Sohn \u00fcbrigblieb als Joahas, der j\u00fcngste von seinen S\u00f6hnen.<br>18 Nach allem diesem aber suchte ihn der HERR mit einer unheilbaren Krankheit in seinen Eingeweiden heim.<br>19 Das dauerte ununterbrochen lange Tage an, bis ihm schlie\u00dflich am Ende des zweiten Jahres die Eingeweide infolge der Krankheit heraustraten und er unter schlimmen Schmerzen starb. Sein Volk aber veranstaltete ihm zu Ehren keinen solchen Leichenbrand, wie seine V\u00e4ter ihn erhalten hatten.<br>20 Im Alter von zweiunddrei\u00dfig Jahren war er K\u00f6nig geworden, und acht Jahre hatte er in Jerusalem regiert; er ging dahin, von niemand zur\u00fcckersehnt, und man begrub ihn in der Davidsstadt, aber nicht in den Gr\u00e4bern der K\u00f6nige.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 22<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Darauf machten die Bewohner Jerusalems seinen j\u00fcngsten Sohn Ahasja (21,17 Joahas) an seiner Statt zum K\u00f6nig; denn alle \u00e4lteren S\u00f6hne hatte die Streifschar ermordet, die mit den Arabern in das Lager eingedrungen war, und so wurde Ahasja K\u00f6nig, der Sohn des K\u00f6nigs Joram von Juda.<br>2 Im Alter von zweiundzwanzig Jahren kam er auf den Thron und regierte ein Jahr in Jerusalem; seine Mutter hie\u00df Athalja und war die Enkelin Omris.<br>3 Auch er wandelte auf den Wegen des Hauses Ahabs; denn seine Mutter war f\u00fcr ihn eine Beraterin zu gottlosem Handeln.<br>4 So tat er denn, was dem HERRN mi\u00dffiel, wie das Haus Ahabs; denn dessen Angeh\u00f6rige waren nach seines Vaters Tode seine Ratgeber, zum Unheil f\u00fcr ihn.<br>5 Auf ihren Rat hin unternahm er auch mit Joram, dem Sohne des K\u00f6nigs Ahab von Israel, einen Feldzug gegen den K\u00f6nig Hasael von Syrien nach Ramoth in Gilead. Als aber die Syrer Joram verwundet hatten,<br>6 kehrte dieser zur\u00fcck, um sich in Jesreel von den Wunden heilen zu lassen, die man ihm bei Rama beigebracht hatte, als er gegen Hasael, den K\u00f6nig von Syrien, zu Felde gezogen war. Darauf kam Ahasja, der K\u00f6nig von Juda, der Sohn Jorams (von Juda), um Joram, den Sohn Ahabs, in Jesreel zu besuchen, weil dieser dort krank lag.<br>7 Das war aber von Gott zum Untergang Ahasjas verh\u00e4ngt, da\u00df er sich zu Joram begab. Denn als er nach seiner Ankunft dort mit Joram gegen Jehu, den Sohn Nimsis, zog, den der HERR hatte salben lassen, damit er das Haus Ahabs ausrotte,<br>8 da begab es sich, als Jehu das Strafgericht am Hause Ahabs vollzog, da\u00df er die F\u00fcrsten von Juda und die Neffen Ahasjas, die in Ahasjas Diensten standen, antraf und sie niederhauen lie\u00df.<br>9 Als er dann auch nach Ahasja suchen lie\u00df, der sich in Samaria versteckt hielt, und man ihn nach seiner Festnahme zu Jehu brachte, lie\u00df dieser ihn t\u00f6ten. Doch begrub man ihn alsdann, weil man bedachte, da\u00df er ein Sohn Josaphats sei, der sich zum HERRN mit ganzem Herzen gehalten hatte. Aber in der Familie Ahasjas war niemand mehr vorhanden, der f\u00e4hig gewesen w\u00e4re, den Thron zu besteigen.<br>10 Als aber Athalja, die Mutter Ahasjas, erfuhr, da\u00df ihr Sohn tot war, machte sie sich daran, alle, die zur k\u00f6niglichen Familie des Hauses Juda geh\u00f6rten, umzubringen.<br>11 Aber Josabath, die Tochter des K\u00f6nigs Joram, nahm Joas, den Sohn Ahasjas, und schaffte ihn aus der Mitte der K\u00f6nigss\u00f6hne, die get\u00f6tet werden sollten, heimlich beiseite, indem sie ihn samt seiner Amme in die Bettzeugkammer brachte. So verbarg ihn Josabath, die Tochter des K\u00f6nigs Joram, die Frau des Priesters Jojada \u2013 sie war n\u00e4mlich die Schwester Ahasjas \u2013 vor Athalja, so da\u00df diese ihn nicht ermorden konnte.<br>12 Er blieb dann sechs Jahre lang bei ihnen im Hause Gottes versteckt, w\u00e4hrend Athalja das Land regierte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 23<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Im siebten Jahre aber fa\u00dfte Jojada einen k\u00fchnen Entschlu\u00df und setzte sich mit den Befehlshabern der Hundertschaften, n\u00e4mlich mit Asarja, dem Sohne Jerohams, Ismael, dem Sohne Johanans, Asarja, dem Sohne Obeds, Maaseja, dem Sohne Adajas, und Elisaphat, dem Sohne Sichris, ins Einvernehmen.<br>2 Die zogen dann in Juda umher, brachten die Leviten in allen St\u00e4dten Judas und die israelitischen Familienh\u00e4upter auf ihre Seite, so da\u00df sie nach Jerusalem kamen,<br>3 wo die ganze Versammlung im Hause Gottes einen Bund mit dem (jungen) K\u00f6nige schlo\u00df. Dabei richtete (Jojada) folgende Worte an sie: \u00bbHier der K\u00f6nigssohn soll K\u00f6nig sein, wie der HERR es betreffs der Nachkommen Davids verhei\u00dfen hat.<br>4 Folgenderma\u00dfen m\u00fc\u00dft ihr nun zu Werke gehen: das eine Drittel von euch, den Priestern und Leviten, die ihr am Sabbat (aus dem Tempel) abzieht, soll den Dienst als Torh\u00fcter an den Schwellen versehen;<br>5 ein anderes Drittel soll den k\u00f6niglichen Palast, das letzte Drittel das Tor Jesod, das gesamte Kriegsvolk endlich die Vorh\u00f6fe des Tempels des HERRN besetzen.<br>6 Den Tempel des HERRN aber darf niemand betreten au\u00dfer den Priestern und den diensttuenden Leviten: diese d\u00fcrfen hineingehen, denn sie sind geheiligt; das gesamte \u00fcbrige Volk aber soll die Vorschrift des HERRN beobachten.<br>7 Die Leviten sollen sich dann rings um den K\u00f6nig scharen, ein jeder mit seinen Waffen in der Hand, und wer in den Tempel eindringt, soll get\u00f6tet werden; ihr m\u00fc\u00dft best\u00e4ndig um den K\u00f6nig sein, wenn er (aus dem Tempel) auszieht und wenn er (in den Palast) einzieht!\u00ab<br>8 Die Leviten und alle Jud\u00e4er verfuhren dann genau nach der Anweisung des Priesters Jojada: jeder nahm seine Leute zu sich, sowohl die, welche am Sabbat abtraten, als auch die, welche am Sabbat antraten; denn der Priester Jojada hatte die (dienstfreien) Abteilungen nicht entlassen.<br>9 Der Priester Jojada gab dann den Hauptleuten der Hundertschaften die Speere, Tartschen und Gro\u00dfschilde, die dem K\u00f6nig David geh\u00f6rt hatten und die sich im Tempel Gottes befanden.<br>10 Nachdem er dann das ganze Kriegsvolk, und zwar einen jeden mit der Lanze in der Hand, von der S\u00fcdseite des Tempels bis zur Nordseite des Tempels, bis an den Altar und wieder bis an den Tempel aufgestellt hatte,<br>11 f\u00fchrten sie den K\u00f6nigssohn heraus, legten ihm den Stirnreif um und gaben ihm die Gesetzesrolle in die Hand. So machten sie ihn zum K\u00f6nig; und Jojada samt seinen S\u00f6hnen salbten ihn und riefen: \u00bbEs lebe der K\u00f6nig!\u00ab<br>12 Als nun Athalja das Geschrei des Volkes h\u00f6rte, das herbeigestr\u00f6mt war und dem K\u00f6nige zujubelte, begab sie sich zu dem Volk in den Tempel des HERRN.<br>13 Dort sah sie den K\u00f6nig auf seinem Standort am Eingang stehen und die Hauptleute und die Trompeter neben dem K\u00f6nig, w\u00e4hrend das gesamte Volk des Landes voller Freude war und in die Trompeten stie\u00df und die S\u00e4nger mit den Musikinstrumenten da waren und das Zeichen zum Lobpreis gaben. Da zerri\u00df Athalja ihre Kleider und rief: \u00bbVerrat, Verrat!\u00ab<br>14 Aber der Priester Jojada lie\u00df die Hauptleute der Hundertschaften, die Befehlshaber des Heeres, vortreten und gab ihnen den Befehl: \u00bbF\u00fchrt sie hinaus zwischen den Reihen hindurch! Und wer ihr folgt, soll mit dem Schwert niedergehauen werden!\u00ab Der Priester hatte n\u00e4mlich befohlen: \u00bbIhr d\u00fcrft sie nicht im Tempel des HERRN t\u00f6ten!\u00ab<br>15 Da legte man Hand an sie, und als sie am Eingang des Ro\u00dftores am k\u00f6niglichen Palast angelangt war, t\u00f6tete man sie dort.<br>16 Darauf schlo\u00df Jojada zwischen dem HERRN und dem gesamten Volk und dem K\u00f6nig das feierliche Abkommen, da\u00df sie das Volk des HERRN sein wollten.<br>17 Darauf zog das ganze Volk zum Baalstempel und ri\u00df ihn nieder: seine Alt\u00e4re und G\u00f6tterbilder zertr\u00fcmmerten sie vollst\u00e4ndig und erschlugen den Baalspriester Matthan vor den Alt\u00e4ren.<br>18 Alsdann besetzte Jojada die \u00c4mter am Tempel des HERRN mit den Priestern und den Leviten, die David f\u00fcr den Tempeldienst in Klassen abgeteilt hatte, damit sie dem HERRN die Brandopfer, wie es im mosaischen Gesetz vorgeschrieben ist, unter Freudenrufen und mit Ges\u00e4ngen nach der Anordnung Davids darbr\u00e4chten.<br>19 Auch stellte er die Torh\u00fcter an den Toren des Hauses des HERRN auf, damit kein irgendwie Unreiner hereink\u00e4me.<br>20 Dann nahm er die Hauptleute sowie die Vornehmen und die M\u00e4nner, die eine leitende Stellung im Volke einnahmen, aber auch das gew\u00f6hnliche Volk des Landes mit sich und f\u00fchrte den K\u00f6nig aus dem Tempel des HERRN hinab, und als sie durch das obere Tor in das k\u00f6nigliche Schlo\u00df gezogen waren, setzten sie den K\u00f6nig auf den k\u00f6niglichen Thron.<br>21 Da war alles Volk im Lande voller Freude, und die Stadt blieb ruhig; Athalja aber hatte man mit dem Schwert get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 24<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Joas war beim Regierungsantritt sieben Jahre alt und regierte vierzig Jahre in Jerusalem; seine Mutter hie\u00df Zibja und stammte aus Beerseba.<br>2 Joas tat, was dem HERRN wohlgefiel, solange der Priester Jojada lebte.<br>3 Dieser verheiratete ihn mit zwei Frauen, und er wurde Vater von S\u00f6hnen und T\u00f6chtern.<br>4 Sp\u00e4terhin entschlo\u00df sich Joas, den Tempel des HERRN wiederherzustellen.<br>5 Er lie\u00df also die Priester und Leviten zusammenkommen und befahl ihnen: \u00bbBegebt euch in die Ortschaften Judas und sammelt Geld von allen Israeliten ein, um das Haus eures Gottes Jahr f\u00fcr Jahr auszubessern, und zwar m\u00fc\u00dft ihr die Sache beschleunigen!\u00ab Doch die Leviten hatten es damit nicht eilig.<br>6 Da lie\u00df der K\u00f6nig den Oberpriester Jojada kommen und sagte zu ihm: \u00bbWarum hast du die Leviten nicht dazu angehalten, aus Juda und Jerusalem die Abgabe einzubringen, die Mose, der Knecht des HERRN, der israelitischen Volksgemeinde f\u00fcr das Gesetzeszelt auferlegt hat?<br>7 Denn die ruchlose Athalja und ihre S\u00f6hne haben das Gotteshaus verfallen lassen und haben auch alle heiligen Gegenst\u00e4nde, die zum Hause des HERRN geh\u00f6rten, f\u00fcr die Baale verwandt!\u00ab<br>8 So fertigte man denn auf Befehl des K\u00f6nigs eine Lade an und stellte sie drau\u00dfen vor dem Tempeltor auf.<br>9 Sodann lie\u00df man in Juda und Jerusalem \u00f6ffentlich bekanntmachen, man solle dem HERRN die Abgabe entrichten, die Mose, der Knecht Gottes, den Israeliten in der W\u00fcste auferlegt hatte.<br>10 Da freuten sich alle Vornehmen und das ganze Volk und brachten ihren Beitrag und warfen ihn in die Lade, bis sie voll war.<br>11 Sooft man nun die Lade durch die Leviten zu der k\u00f6niglichen Aufsichtsbeh\u00f6rde bringen lie\u00df \u2013 wenn man n\u00e4mlich sah, da\u00df viel Geld darin war \u2013, so gingen der Schreiber des K\u00f6nigs und der vom Oberpriester Beauftragte hin, leerten die Lade und brachten sie dann wieder an ihren Platz zur\u00fcck. So tat man Tag f\u00fcr Tag und brachte eine Menge Geld zusammen.<br>12 Der K\u00f6nig und Jojada \u00fcbergaben dieses dann denen, die als Werkmeister am Tempel des HERRN t\u00e4tig waren, und diese stellten Steinmetzen und Zimmerleute an, um den Tempel des HERRN wiederherzustellen, dazu auch Eisen- und Kupferschmiede f\u00fcr die Ausbesserung des Tempels.<br>13 So waren denn die Werkmeister t\u00e4tig, und unter ihrer Hand nahm die Ausf\u00fchrung der Arbeiten guten Fortgang, so da\u00df sie das Gotteshaus in allen seinen Teilen wiederherstellten und in guten Stand setzten.<br>14 Als sie damit fertig waren, lieferten sie das noch \u00fcbrige Geld an den K\u00f6nig und an Jojada ab, und man lie\u00df davon Ger\u00e4te f\u00fcr den Tempel des HERRN anfertigen, Ger\u00e4te f\u00fcr den Gottesdienst und f\u00fcr die Opfer, n\u00e4mlich Schalen und andere goldene und silberne Ger\u00e4te. Man brachte aber, solange Jojada lebte, Brandopfer regelm\u00e4\u00dfig im Tempel des HERRN dar.<br>15 Als Jojada aber alt und lebenssatt geworden war, starb er; er war bei seinem Tode hundertunddrei\u00dfig Jahre alt.<br>16 Man begrub ihn in der Davidsstadt bei den K\u00f6nigen, weil er sich um Israel und auch um Gott und seinen Tempel verdient gemacht hatte.<br>17 Nach dem Tode Jojadas aber kamen die F\u00fcrsten Judas und warfen sich vor dem K\u00f6nige nieder; da schenkte dieser ihnen Geh\u00f6r.<br>18 So verlie\u00dfen sie denn das Haus des HERRN, des Gottes ihrer V\u00e4ter, und verehrten die Standbilder der Aschera (19,3) und die G\u00f6tzenbilder. Da brach der Zorn Gottes \u00fcber Juda und Jerusalem infolge dieser ihrer Verschuldung herein.<br>19 Er sandte Propheten unter sie, um sie zum HERRN zur\u00fcckzuf\u00fchren; diese redeten ihnen ins Gewissen, doch sie schenkten ihnen kein Geh\u00f6r.<br>20 Da kam der Geist Gottes \u00fcber Sacharja, den Sohn des Priesters Jojada, so da\u00df er vor das Volk hintrat und zu ihnen sagte: \u00bbSo hat Gott gesprochen: \u203aWarum \u00fcbertretet ihr die Gebote des HERRN? Ihr bringt euch dadurch nur um euer Gl\u00fcck! Weil ihr den HERRN verlassen habt, hat er euch auch verlassen!\u2039\u00ab<br>21 Aber sie stifteten eine Verschw\u00f6rung gegen ihn an und steinigten ihn auf Befehl des K\u00f6nigs im Vorhof des Tempels des HERRN.<br>22 So wenig gedachte der K\u00f6nig Joas der Liebe, die Jojada, der Vater jenes (Sacharja), ihm erwiesen hatte, da\u00df er der M\u00f6rder seines Sohnes wurde. Dieser aber rief sterbend aus: \u00bbDer HERR m\u00f6ge es sehen und wird es r\u00e4chen!\u00ab<br>23 Und noch vor Ablauf des Jahres zog das Heer der Syrer gegen ihn heran. Als diese in Juda und Jerusalem eingedrungen waren, lie\u00dfen sie alle Obersten des Volkes grausam hinrichten und sandten alle Beute, die sie bei ihnen gemacht hatten, an den K\u00f6nig von Damaskus.<br>24 Obgleich n\u00e4mlich das syrische Heer bei seinem Einfall verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig klein war, hatte der HERR sie doch \u00fcber ein sehr zahlreiches Heer der Jud\u00e4er siegen lassen, weil diese den HERRN, den Gott ihrer V\u00e4ter, verlassen hatten; so vollzogen die Syrer das Strafgericht an Joas.<br>25 Als sie dann von ihm weggezogen waren \u2013 sie lie\u00dfen ihn n\u00e4mlich schwer erkrankt zur\u00fcck \u2013, verschworen sich seine Hofleute gegen ihn wegen seiner Bluttat am Sohne des Priesters Jojada und ermordeten ihn auf seinem Bette. So fand er seinen Tod; und man begrub ihn in der Davidsstadt, jedoch nicht in den Gr\u00e4bern der K\u00f6nige.<br>26 Folgende (Hofleute) hatten aber die Verschw\u00f6rung gegen ihn angestiftet: Sabad, der Sohn der Ammonitin Simeath, und Josabad, der Sohn der Moabitin Simrith.<br>27 Was aber seine S\u00f6hne betrifft und die vielen Prophetenspr\u00fcche gegen ihn und den Neubau des Hauses Gottes: das alles findet sich bereits aufgezeichnet in der erbaulichen Auslegung des Buches der K\u00f6nige. Sein Sohn Amazja folgte ihm dann in der Regierung nach.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 25<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Im Alter von f\u00fcnfundzwanzig Jahren kam Amazja auf den Thron, und neunundzwanzig Jahre regierte er in Jerusalem; seine Mutter hie\u00df Joaddan und stammte aus Jerusalem.<br>2 Er tat, was dem HERRN wohlgefiel, jedoch nicht mit ungeteiltem Herzen.<br>3 Sobald er nun die Herrschaft fest in H\u00e4nden hatte, lie\u00df er von seinen Dienern diejenigen hinrichten, die den K\u00f6nig, seinen Vater, ermordet hatten.<br>4 Aber ihre S\u00f6hne lie\u00df er nicht hinrichten, sondern verfuhr so, wie im Gesetz, im Buch Moses, geschrieben steht (5.Mose 25,16), wo der HERR ausdr\u00fccklich geboten hat: \u00bbV\u00e4ter sollen nicht wegen einer Verschuldung ihrer Kinder sterben, und Kinder sollen nicht wegen einer Verschuldung ihrer V\u00e4ter sterben, sondern ein jeder soll nur wegen seines eigenen Vergehens sterben!\u00ab<br>5 Hierauf bot Amazja die Jud\u00e4er auf und lie\u00df sie, nach Familien geordnet, unter den Befehlshabern \u00fcber die Tausendschaften und unter den Befehlshabern \u00fcber die Hundertschaften antreten, ganz Juda und Benjamin. Als er sie dann von den Zwanzigj\u00e4hrigen an und dar\u00fcber aufschreiben lie\u00df, stellte er f\u00fcr sie eine Gesamtzahl von 300000 auserlesenen, felddienstf\u00e4higen Kriegern fest, die Speer und Schild (11,12) f\u00fchrten.<br>6 Dazu nahm er aus Israel 100000 kriegst\u00fcchtige Leute f\u00fcr hundert Talente Silber in Sold.<br>7 Da kam aber ein Gottesmann zu ihm und sagte: \u00bbO K\u00f6nig! La\u00df die israelitische Mannschaft nicht mit dir ziehen! Denn der HERR ist nicht mit Israel, mit allen diesen Leuten aus Ephraim.<br>8 Sondern ziehe du (allein) und entschlossen in den Kampf: Gott wird dich sonst vor dem Feinde zu Fall bringen; denn Gott ist stark genug, sowohl den Sieg zu verleihen als auch zu Fall zu bringen.\u00ab<br>9 Als nun Amazja den Gottesmann fragte: \u00bbWas soll dann aber aus den hundert Talenten werden, die ich der israelitischen Heerschar bereits gegeben habe?\u00ab, antwortete der Gottesmann: \u00bbDer HERR vermag dir mehr als das zu geben!\u00ab<br>10 Da sonderte Amazja die Abteilung, die aus Ephraim zu ihm gekommen war, von seinem Heere ab, damit sie wieder in ihre Heimat z\u00f6gen. Da gerieten diese aber in heftigen Zorn gegen die Jud\u00e4er und kehrten in gl\u00fchendem Zorn in ihre Heimat zur\u00fcck.<br>11 Amazja aber f\u00fchrte sein Heer voller Mut ins Feld und zog in das Salztal, wo er zehntausend Seiriten erschlug;<br>12 zehntausend andere aber, welche die Jud\u00e4er lebendig gefangen genommen hatten, f\u00fchrten sie auf eine Felsenspitze und st\u00fcrzten sie von der Felsenspitze hinab, so da\u00df sie allesamt zerschmettert wurden.<br>13 Aber die Leute der Heeresabteilung, die Amazja zur\u00fcckgeschickt hatte, so da\u00df sie an dem Feldzuge nicht hatten teilnehmen d\u00fcrfen, waren in die Ortschaften Judas von Samaria bis Beth-Horon eingefallen, hatten dreitausend Menschen in ihnen erschlagen und reiche Beute gemacht.<br>14 Als aber Amazja nach dem Siege \u00fcber die Edomiter heimgekehrt war, stellte er die G\u00f6tterbilder der Seiriten, die er mitgebracht hatte, als G\u00f6tter f\u00fcr sich auf, betete sie an und brachte ihnen Opfer dar.<br>15 Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Amazja, und er sandte einen Propheten zu ihm, der zu ihm sagte: \u00bbWarum h\u00e4ltst du dich an die G\u00f6tter jenes Volkes, die doch ihr eigenes Volk nicht vor deiner Hand haben retten k\u00f6nnen?\u00ab<br>16 Als er aber so zu ihm redete, entgegnete ihm Amazja: \u00bbHaben wir dich etwa zum Ratgeber des K\u00f6nigs bestellt? Unterla\u00df das! Warum willst du geschlagen werden?\u00ab Da h\u00f6rte der Prophet auf, sagte aber noch: \u00bbIch merke wohl, da\u00df Gott dein Verderben beschlossen hat, weil du so gehandelt und auf meinen Rat nicht hast h\u00f6ren wollen!\u00ab<br>17 Nachdem hierauf Amazja, der K\u00f6nig von Juda, mit sich zu Rate gegangen war, schickte er Gesandte an den K\u00f6nig Joas von Israel, den Sohn des Joahas, des Sohnes Jehus, und lie\u00df ihm sagen: \u00bbKomm, wir wollen unsere Kr\u00e4fte miteinander messen!\u00ab<br>18 Da lie\u00df Joas, der K\u00f6nig von Israel, dem K\u00f6nig Amazja von Juda durch eine Gesandtschaft antworten: \u00bbDer Dornstrauch auf dem Libanon sandte zur Zeder auf dem Libanon und lie\u00df ihr sagen: \u203aGib deine Tochter meinem Sohne zur Frau!\u2039 Aber da liefen die wilden Tiere auf dem Libanon \u00fcber den Dornstrauch hin und zertraten ihn.<br>19 Du denkst, du habest ja die Edomiter geschlagen, und da rei\u00dft dein Mut dich fort, dir noch mehr Ruhm zu erwerben. Bleibe nur (ruhig) zu Hause: warum willst du das Ungl\u00fcck herausfordern, da\u00df du zu Fall kommst und Juda mit dir?\u00ab<br>20 Aber Amazja wollte sich nicht warnen lassen; denn es war von Gott so gef\u00fcgt, damit er sie den Feinden preisg\u00e4be, weil sie sich den G\u00f6ttern der Edomiter zugewandt hatten.<br>21 So zog denn Joas, der K\u00f6nig von Israel, heran, und beide ma\u00dfen ihre Kr\u00e4fte miteinander, er und Amazja, der K\u00f6nig von Juda, bei Beth-Semes, das zu Juda geh\u00f6rt.<br>22 Da wurden die Jud\u00e4er von den Israeliten geschlagen, und ein jeder floh in seine Heimat.<br>23 Amazja aber, den K\u00f6nig von Juda, den Sohn des Joas, des Sohnes des Joahas, nahm Joas, der K\u00f6nig von Israel, in Beth-Semes gefangen und lie\u00df, als er ihn nach Jerusalem gebracht hatte, ein St\u00fcck der Mauer Jerusalems vom Ephraimstor bis zum Ecktor auf einer Strecke von vierhundert Ellen niederrei\u00dfen.<br>24 Au\u00dferdem nahm er alles Gold und Silber sowie alle Ger\u00e4te, die sich im Hause Gottes bei Obed-Edom vorfanden, und die Sch\u00e4tze des k\u00f6niglichen Palastes, dazu auch Geiseln, und kehrte nach Samaria zur\u00fcck.<br>25 Amazja, der Sohn des Joas, der K\u00f6nig von Juda, \u00fcberlebte dann den K\u00f6nig Joas von Israel, den Sohn des Joahas, noch f\u00fcnfzehn Jahre. \u2013<br>26 Die \u00fcbrige Geschichte Amazjas aber, von Anfang bis zu Ende, findet sich bekanntlich bereits aufgezeichnet im Buch der K\u00f6nige von Juda und Israel.<br>27 Seit der Zeit, da Amazja treulos vom HERRN abgefallen war, bestand in Jerusalem eine Verschw\u00f6rung gegen ihn. Er floh nach Lachis, doch man sandte Leute nach Lachis hinter ihm her und lie\u00df ihn dort ermorden.<br>28 Dann lud man ihn auf Rosse und begrub ihn bei seinen V\u00e4tern in der Davidsstadt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 26<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf nahm das ganze Volk von Juda den Ussia, obgleich er erst sechzehn Jahre alt war, und machte ihn zum K\u00f6nig als Nachfolger seines Vaters Amazja.<br>2 Er befestigte Eloth, das er an Juda zur\u00fcckgebracht hatte, nachdem der K\u00f6nig sich zu seinen V\u00e4tern gelegt hatte.<br>3 Im Alter von sechzehn Jahren bestieg Ussia den Thron, und zweiundf\u00fcnfzig Jahre regierte er in Jerusalem; seine Mutter hie\u00df Jecholja und stammte aus Jerusalem.<br>4 Er tat, was dem HERRN wohlgefiel, ganz wie sein Vater Amazja getan hatte.<br>5 Er war darauf bedacht, sich an Gott zu halten, solange Sacharja lebte, der ihn zur Furcht Gottes anleitete; und solange er den HERRN suchte, gab Gott ihm Gl\u00fcck.<br>6 Denn als er einen Feldzug gegen die Philister unternahm, ri\u00df er die Mauern der St\u00e4dte Gath, Jabne und Asdod nieder und legte feste Pl\u00e4tze um Asdod her und im (\u00fcbrigen) Philisterlande an.<br>7 So half Gott ihm im Kampf gegen die Philister und ebenso gegen die Araber, die in Gur-Baal wohnten, und gegen die Mehuniter (20,1).<br>8 Auch die Ammoniter mu\u00dften Ussia Abgaben entrichten, und sein Ruhm verbreitete sich bis nach \u00c4gypten hin; denn er war \u00fcberaus m\u00e4chtig geworden.<br>9 Auch baute Ussia in Jerusalem T\u00fcrme am Ecktor, am Taltor und am Winkel und befestigte sie.<br>10 Weiter lie\u00df er in der Steppe T\u00fcrme erbauen und zahlreiche Zisternen anlegen; denn er besa\u00df gro\u00dfe Viehherden sowohl in der Niederung als auch in der Ebene, dazu Ackerleute und Weing\u00e4rtner im Gebirge und im Gefilde; denn er war ein Freund der Landwirtschaft.<br>11 Ussia hatte aber auch ein kriegst\u00fcchtiges Heer, das, in Scharen gegliedert, zu Felde zog, soviele ihrer durch den Schreiber Jehiel und den Amtmann Maaseja unter der Aufsicht Hananjas, eines der Heerf\u00fchrer des K\u00f6nigs, gemustert worden waren.<br>12 Die Gesamtzahl der Familienh\u00e4upter der kriegst\u00fcchtigen Mannschaft betrug 2600,<br>13 unter deren Befehl eine Heeresmacht von 307500 kriegst\u00fcchtigen, vollkr\u00e4ftigen M\u00e4nnern stand, die dem K\u00f6nig gegen die Feinde zu Gebote standen.<br>14 F\u00fcr dieses ganze Heer beschaffte Ussia Schilde, Lanzen, Helme, Panzer, Bogen und Schleudersteine.<br>15 Auch lie\u00df er in Jerusalem kunstvoll gebaute Maschinen anfertigen, die auf den T\u00fcrmen und Zinnen aufgestellt werden sollten, um mit ihnen Pfeile und gro\u00dfe Steine zu schleudern. So drang sein Ruhm in weite Ferne; denn er erlangte wunderbare Erfolge, bis er (\u00fcberaus) m\u00e4chtig geworden war.<br>16 Als er aber zu Macht gelangt war, \u00fcberhob sich sein Sinn zu gottlosem Handeln, so da\u00df er sich gegen den HERRN, seinen Gott, vers\u00fcndigte, indem er in den Tempel des HERRN ging, um auf dem R\u00e4ucheraltar Rauchopfer darzubringen.<br>17 Da kam der Priester Asarja hinter ihm her, begleitet von achtzig Priestern des HERRN, vortrefflichen M\u00e4nnern;<br>18 die traten dem K\u00f6nig Ussia mit den Worten entgegen: \u00bbNicht dir, Ussia, steht das Recht zu, dem HERRN Rauchopfer darzubringen, sondern nur den Priestern, den Nachkommen Aarons, die zu diesem Dienst geweiht sind. Verla\u00df das Heiligtum, denn du hast dich vergangen, und das bringt dir vor Gott, dem HERRN, keine Ehre!\u00ab<br>19 Da geriet Ussia in Zorn, w\u00e4hrend er noch das R\u00e4ucherfa\u00df in der Hand hielt, um zu r\u00e4uchern; als er aber seinen Zorn gegen die Priester auslie\u00df, kam der Aussatz an seiner Stirn vor den Augen der Priester im Tempel des HERRN neben dem R\u00e4ucheraltar zum Ausbruch.<br>20 Als sich nun der Oberpriester Asarja und alle Priester zu ihm hinwandten, da war er in der Tat an der Stirn vom Aussatz befallen. Da brachten sie ihn schleunigst von dort weg, und auch er selbst beeilte sich hinauszukommen, weil der HERR ihn geschlagen hatte.<br>21 So war denn der K\u00f6nig Ussia auss\u00e4tzig bis zu seinem Todestage und wohnte als Auss\u00e4tziger in einem Hause f\u00fcr sich; denn er war vom Tempel des HERRN ausgeschlossen. Jotham aber, sein Sohn, waltete im k\u00f6niglichen Hause als Familienhaupt und versah die Regierungsgesch\u00e4fte f\u00fcr das Land.<br>22 Die \u00fcbrige Geschichte Ussias aber, von Anfang bis zu Ende, hat der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, geschrieben.<br>23 Als Ussia sich dann zu seinen V\u00e4tern gelegt hatte, begrub man ihn [bei seinen V\u00e4tern] auf dem (freien) Felde bei der Begr\u00e4bnisst\u00e4tte der K\u00f6nige; denn man sagte: \u00bbEr ist auss\u00e4tzig!\u00ab Sein Sohn Jotham folgte ihm in der Regierung nach.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 27<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Im Alter von f\u00fcndundzwanzig Jahren wurde Jotham K\u00f6nig und regierte sechzehn Jahre in Jerusalem; seine Mutter hie\u00df Jerusa und war eine Tochter Zadoks.<br>2 Er tat, was dem HERRN wohlgefiel, ganz wie sein Vater Ussia getan hatte; nur drang er nicht in den Tempel des HERRN ein; das Volk aber verhielt sich immer noch gottlos.<br>3 Er erbaute das obere Tor am Tempel des HERRN und lie\u00df auch viel an der Mauer des Ophel bauen.<br>4 Weiter befestigte er Ortschaften im Berglande Juda und legte in den waldigen Gegenden Burgen und T\u00fcrme an.<br>5 Er f\u00fchrte auch Krieg mit dem K\u00f6nig der Ammoniter und besiegte sie, so da\u00df die Ammoniter ihm in jenem Jahre eine Abgabe von hundert Talenten Silber, zehntausend Kor Weizen und zehntausend Kor Gerste entrichteten. Dieselbe Abgabe mu\u00dften ihm die Ammoniter auch noch im zweiten und dritten Jahre entrichten.<br>6 So wurde Jotham immer m\u00e4chtiger, weil er sich in seiner Lebensf\u00fchrung genau nach dem Willen des HERRN, seines Gottes, richtete.<br>7 Die \u00fcbrige Geschichte Jothams aber sowie alle seine Kriege und Unternehmungen finden sich bereits im Buch der K\u00f6nige von Israel und Juda aufgezeichnet.<br>8 Im Alter von f\u00fcnfundzwanzig Jahren war er zur Regierung gekommen, und sechzehn Jahre hat er in Jerusalem regiert.<br>9 Als Jotham sich dann zu seinen V\u00e4tern gelegt und man ihn in der Davidsstadt begraben hatte, folgte ihm sein Sohn Ahas in der Regierung nach.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 28<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Im Alter von zwanzig Jahren wurde Ahas K\u00f6nig und regierte sechzehn Jahre in Jerusalem. Er tat nicht, was dem HERRN, seinem Gott, wohlgefiel, wie sein Ahnherr David getan hatte,<br>2 sondern er wandelte auf den Wegen der K\u00f6nige von Israel, ja er lie\u00df sogar f\u00fcr die Baale gegossene Bilder anfertigen<br>3 und brachte selbst Rauchopfer im Tal Ben-Hinnom dar und verbrannte seine S\u00f6hne als Opfer nach der greulichen Sitte der heidnischen V\u00f6lker, die der HERR vor den Israeliten vertrieben hatte.<br>4 Er brachte auch Schlacht- und Rauchopfer auf den H\u00f6hen und H\u00fcgeln und unter jedem dichtbelaubten Baume dar.<br>5 So gab ihn denn der HERR, sein Gott, der Gewalt des K\u00f6nigs der Syrer preis, die ihn besiegten und eine gro\u00dfe Menge seiner Leute als Gefangene wegf\u00fchrten und sie nach Damaskus brachten. Ebenso wurde er auch der Gewalt des K\u00f6nigs von Israel preisgegeben, der ihm eine schwere Niederlage beibrachte;<br>6 denn Pekah, der Sohn Remaljas, lie\u00df in Juda an einem Tage 120000 Mann niederhauen, lauter t\u00fcchtige Krieger, weil sie den HERRN, den Gott ihrer V\u00e4ter, verlassen hatten.<br>7 Au\u00dferdem erschlug Sichri, ein tapferer ephraimitischer Krieger, den k\u00f6niglichen Prinzen Maaseja, den Palastvorsteher Asrikam und Elkana, den h\u00f6chststehenden Mann im Reiche n\u00e4chst dem K\u00f6nig.<br>8 Dann schleppten die Israeliten von ihren Volksgenossen 200000 Frauen, Knaben und M\u00e4dchen in die Gefangenschaft weg; dazu nahmen sie ihnen gewaltige Beute ab, die sie nach Samaria brachten.<br>9 Dort lebte aber ein Prophet des HERRN, namens Oded; der ging dem Heere, das nach Samaria heimkehrte, entgegen und sagte zu ihnen: \u00bbBedenket wohl: nur deshalb, weil der HERR, der Gott eurer V\u00e4ter, gegen die Jud\u00e4er erz\u00fcrnt ist, hat er sie euch in die H\u00e4nde fallen lassen; ihr aber habt ein Blutbad unter ihnen angerichtet mit einer Wut, die bis an den Himmel reicht!<br>10 Und nun beabsichtigt ihr, diese Kinder Judas und Jerusalems in der Knechtschaft bei euch zu Sklaven und Sklavinnen zu erniedrigen! Aber habt ihr selbst keine Verschuldungen gegen den HERRN, euren Gott, auf euch lasten?<br>11 So h\u00f6rt denn jetzt auf mich und schickt die Gefangenen wieder zur\u00fcck, die ihr euren Br\u00fcdern geraubt habt: sonst bricht das schwere Zorngericht des HERRN \u00fcber euch herein!\u00ab<br>12 Da traten von den H\u00e4uptern der Ephraimiten einige M\u00e4nner, n\u00e4mlich Asarja, der Sohn Johanans, Berechja, der Sohn Mesillemoths, Hiskia, der Sohn Sallums, und Amasa, der Sohn Hadlais, vor die vom Feldzug Heimkehrenden hin<br>13 und sagten zu ihnen: \u00bbIhr d\u00fcrft die Gefangenen nicht hierher bringen; denn dadurch w\u00fcrdet ihr eine Verschuldung gegen den HERRN auf uns laden! Ihr beabsichtigt ja, zu unseren S\u00fcnden und Verschuldungen noch neue hinzuzuf\u00fcgen, und doch ist unsere Schuld schon gro\u00df genug, und ein schweres Zorngericht droht \u00fcber Israel hereinzubrechen!\u00ab<br>14 Da gaben die Krieger die Gefangenen und die Beute in Gegenwart der F\u00fcrsten und der ganzen Volksgemeinde frei;<br>15 und die M\u00e4nner, die mit Namen oben angegeben sind, machten sich daran, sich der Gefangenen anzunehmen: sie versahen alle, die unter ihnen ungen\u00fcgend bekleidet waren, mit Kleidern aus der Beute; und nachdem sie sie mit Kleidung und Schuhen versehen hatten, gaben sie ihnen zu essen und zu trinken und \u00d6l, um sich zu salben; hierauf setzten sie alle, die (zum Gehen) zu schwach waren, auf Esel und brachten sie nach der Palmenstadt Jericho in die N\u00e4he ihrer Volksgenossen; alsdann kehrten sie nach Samaria zur\u00fcck.<br>16 Zu jener Zeit schickte der K\u00f6nig Ahas eine Gesandtschaft an den K\u00f6nig von Assyrien, da\u00df er ihm zu Hilfe kommen m\u00f6chte.<br>17 Denn auch die Edomiter zogen aufs neue heran, besiegten die Jud\u00e4er und schleppten Gefangene weg.<br>18 Dazu unternahmen die Philister Pl\u00fcnderungsz\u00fcge gegen die St\u00e4dte in der Niederung und im S\u00fcdlande von Juda und eroberten Beth-Semes, Ajjalon, Gederoth, Socho nebst den zugeh\u00f6rigen Ortschaften, dazu Thimna nebst den zugeh\u00f6rigen Ortschaften und Gimso nebst den zugeh\u00f6rigen Ortschaften und setzten sich darin fest.<br>19 Denn der HERR dem\u00fctigte Juda um des K\u00f6nigs Ahas von Juda willen, weil er es z\u00fcgellos in Juda getrieben und ganz treulos gegen den HERRN gehandelt hatte.<br>20 Da r\u00fcckte Thilgath-Pilneser, der K\u00f6nig von Assyrien, gegen ihn heran und bedr\u00e4ngte ihn, statt ihm Beistand zu leisten;<br>21 denn Ahas hatte den Tempel des HERRN und den k\u00f6niglichen Palast und die F\u00fcrsten ausgepl\u00fcndert und alles dem K\u00f6nig von Assyrien gegeben, ohne da\u00df dies ihm etwas gen\u00fctzt h\u00e4tte.<br>22 Doch (selbst) w\u00e4hrend der Zeit seiner Bedr\u00e4ngnis vers\u00fcndigte er, der K\u00f6nig Ahas, sich durch Treulosigkeit noch mehr gegen den HERRN.<br>23 Er opferte n\u00e4mlich den G\u00f6ttern von Damaskus, die ihn doch geschlagen hatten, und dachte dabei: \u00bbWeil die G\u00f6tter der K\u00f6nige von Syrien ihnen geholfen haben, so will ich ihnen opfern, damit sie auch mir helfen\u00ab; aber sie dienten ihm nur dazu, ihn selbst und ganz Israel ins Ungl\u00fcck zu st\u00fcrzen.<br>24 Auch lie\u00df Ahas die Ger\u00e4te des Hauses Gottes zusammenbringen und sie dann zerschlagen, verschlo\u00df hierauf die Tore des Tempels des HERRN und legte sich Alt\u00e4re an allen Ecken in Jerusalem an.<br>25 Ebenso richtete er in jeder einzelnen Ortschaft von Juda Opferh\u00f6hen ein, um anderen G\u00f6ttern Rauchopfer darzubringen, und reizte so den HERRN, den Gott seiner V\u00e4ter, zum Zorn.<br>26 Seine \u00fcbrige Geschichte aber und alle seine Unternehmungen, die fr\u00fcheren und die sp\u00e4teren, finden sich bereits aufgezeichnet im Buch der K\u00f6nige von Juda und Israel.<br>27 Als Ahas sich dann zu seinen V\u00e4tern gelegt hatte, begrub man ihn in der Stadt, in Jerusalem; denn man setzte ihn nicht in den Gr\u00e4bern der israelitischen K\u00f6nige bei. Sein Sohn Hiskia aber folgte ihm in der Regierung nach.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 29<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hiskias Regierungsantritt und gute Regierung<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hiskia wurde im Alter von f\u00fcnfundzwanzig Jahren K\u00f6nig und regierte neunundzwanzig Jahre in Jerusalem; seine Mutter hie\u00df Abija und war eine Tochter Sacharjas.<br>2 Er tat, was dem HERRN wohlgefiel, ganz wie sein Ahnherr David getan hatte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hiskias Mahnrede an die Priester und Leviten<\/h3>\n\n\n\n<p>3 Gleich im ersten Monat des ersten Jahres seiner Regierung \u00f6ffnete er die Tore des Tempels des HERRN und setzte sie wieder instand.<br>4 Sodann lie\u00df er die Priester und die Leviten kommen, versammelte sie auf dem freien Platz gegen Osten<br>5 und hielt folgende Ansprache an sie: \u00bbH\u00f6rt mich an, ihr Nachkommen Levis! Heiligt euch jetzt und heiligt auch das Haus des HERRN, des Gottes eurer V\u00e4ter, indem ihr den Schmutz (des G\u00f6tzendienstes) aus dem Heiligtum wegschafft!<br>6 Denn unsere V\u00e4ter haben treulos gehandelt und haben getan, was dem HERRN, unserm Gott, mi\u00dff\u00e4llt, indem sie von ihm abgefallen sind und ihre Blicke von der Wohnst\u00e4tte des HERRN abgewandt und (ihr) den R\u00fccken zugekehrt haben.<br>7 Sie haben sogar die T\u00fcren der Vorhalle geschlossen und die Lampen ausgel\u00f6scht, haben kein R\u00e4ucherwerk mehr verbrannt und dem Gott Israels kein Brandopfer mehr im Heiligtum dargebracht.<br>8 Daher ist auch der Zorn des HERRN \u00fcber Juda und Jerusalem hereingebrochen, und er hat sie zu einem abschreckenden Beispiel, zu einem Gegenstand des Entsetzens und der h\u00f6chsten Verachtung gemacht, wie ihr es mit eigenen Augen seht.<br>9 Ihr wi\u00dft ja: unsere V\u00e4ter sind eben deswegen durch das Schwert gefallen, und unsere S\u00f6hne und unsere T\u00f6chter und Frauen befinden sich in der Gefangenschaft.<br>10 Doch jetzt bin ich entschlossen, einen Bund mit dem HERRN, dem Gott Israels, zu schlie\u00dfen, damit die Glut seines Zornes sich von uns abwendet.<br>11 So zeigt euch nun nicht l\u00e4ssig, meine S\u00f6hne! Denn euch hat der HERR dazu ausersehen, da\u00df ihr vor ihm stehen sollt, um seinen Dienst zu verrichten; seine Diener sollt ihr sein und ihm Schlacht- und Rauchopfer darbringen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Reinigung des Tempels durch die Leviten<\/h3>\n\n\n\n<p>12 Da machten sich denn die Leviten ans Werk, n\u00e4mlich Mahath, der Sohn Amasais, und Joel, der Sohn Asarjas, von den Nachkommen der Kahathiten; und von den Nachkommen Meraris: Kis, der Sohn Abdis, und Asarja, der Sohn Jehallelels; und von den Gersoniten: Joah, der Sohn Simmas, und Eden, der Sohn Joahs;<br>13 und von den Nachkommen Elizaphans: Simri und Jegiel; und von den Nachkommen Asaphs: Sacharja und Matthanja;<br>14 und von den Nachkommen Hemans: Jehiel und Simei; und von den Nachkommen Jeduthuns: Semaja und Ussiel.<br>15 Diese versammelten ihre Stammesgenossen, und nachdem sie sich geheiligt hatten, machten sie sich nach dem Befehl des K\u00f6nigs daran, den Tempel des HERRN nach den Weisungen des HERRN zu reinigen.<br>16 Die Priester begaben sich also in das Innere des Tempels des HERRN, um es zu reinigen, und schafften alles Unreine, das sie im Tempel vorfanden, in den Vorhof am Hause des HERRN hinaus, wo die Leviten es in Empfang nahmen, um es an den Bach Kidron hinauszubringen.<br>17 Am ersten Tage des ersten Monats fingen sie mit der Reinigung an, und am achten Tage des Monats waren sie bis an die Vorhalle des Tempels gekommen; acht Tage verwandten sie dann noch darauf, den Tempel in heiligen Zustand zu setzen; und am sechzehnten Tage des ersten Monats waren sie fertig.<br>18 Da begaben sie sich in den Palast des K\u00f6nigs Hiskia und meldeten: \u00bbWir haben das ganze Haus des HERRN gereinigt, dazu auch den Brandopferaltar mit all seinen Ger\u00e4ten und den Schaubrottisch mit all seinen Ger\u00e4ten;<br>19 auch alle Ger\u00e4te, die der K\u00f6nig Ahas w\u00e4hrend seiner Regierung infolge seines Abfalls entweiht hat, haben wir wieder hergerichtet und geheiligt: sie stehen jetzt vor dem Altar des HERRN!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die neue Weihe des Tempels mit Opfern, Gebet und Ges\u00e4ngen<\/h3>\n\n\n\n<p>20 Da lie\u00df der K\u00f6nig Hiskia am andern Morgen fr\u00fch die Stadtobersten zusammenkommen und ging zum Tempel des HERRN hinauf.<br>21 Sie lie\u00dfen dann sieben junge Stiere, sieben Widder, sieben Schafe und sieben Ziegenb\u00f6cke zum S\u00fcndopfer f\u00fcr das K\u00f6nigshaus, f\u00fcr das Heiligtum und f\u00fcr Juda herbeibringen, und er befahl den Nachkommen Aarons, den Priestern, sie auf dem Altar des HERRN zu opfern.<br>22 Da schlachteten sie die Rinder, und die Priester fingen das Blut auf und sprengten es an den Altar; sodann schlachteten sie die Widder und sprengten das Blut an den Altar; alsdann schlachteten sie die Schafe und sprengten das Blut an den Altar.<br>23 Schlie\u00dflich brachten sie die B\u00f6cke zum S\u00fcndopfer vor den K\u00f6nig und vor die versammelte Volksgemeinde, und nachdem diese ihre H\u00e4nde fest auf sie gelegt hatten,<br>24 schlachteten die Priester sie und taten ihr Blut als S\u00fcndopfer an den Altar, um S\u00fchne f\u00fcr ganz Israel zu erwirken; denn f\u00fcr ganz Israel hatte der K\u00f6nig das Brandopfer und das S\u00fcndopfer angeordnet.<br>25 Dabei hatte er die Leviten am Tempelhause des HERRN mit Zimbeln, Harfen und Zithern Aufstellung nehmen lassen, wie David und der k\u00f6nigliche Seher Gad und der Prophet Nathan es angeordnet hatten; denn vom HERRN war die Anordnung ausgegangen durch den Mund seiner Propheten.<br>26 So hatten sich also die Leviten mit den Musikinstrumenten Davids und die Priester mit den Trompeten aufgestellt.<br>27 Da befahl Hiskia, das Brandopfer auf dem Altar darzubringen; und sobald das Brandopfer begann, fing auch der Gesang zu Ehren des HERRN an, und die Trompeten setzten ein, und zwar unter Begleitung der Instrumente Davids, des K\u00f6nigs von Israel.<br>28 Die ganze Versammlung aber warf sich nieder, w\u00e4hrend die Lieder erklangen und die Trompeten schmetterten; das alles dauerte, bis das Brandopfer vollendet war.<br>29 Als man aber mit dem Opfer zu Ende war, knieten der K\u00f6nig und alle, die bei ihm anwesend waren, zum Gebet nieder.<br>30 Hierauf geboten der K\u00f6nig Hiskia und die F\u00fcrsten den Leviten, zu Ehren des HERRN den Lobgesang anzustimmen mit den Worten Davids und des Sehers Asaph. Da trugen sie denn das Loblied mit Freuden vor, verneigten sich und warfen sich nieder.<br>31 Hierauf nahm Hiskia das Wort und sagte: \u00bbSo habt ihr euch denn jetzt dem HERRN geweiht: tretet nun herzu und bringt Schlacht- und Dankopfer zum Tempel des HERRN!\u00ab Da brachten die Versammelten Schlacht- und Dankopfer dar, und jeder, der sich dazu getrieben f\u00fchlte, brachte Brandopfer.<br>32 Die Zahl der Brandopfer, welche die Versammelten darbrachten, betrug 70 Rinder, 100 Widder, 200 Schafe, diese alle als Brandopfer f\u00fcr den HERRN;<br>33 au\u00dferdem weihte man als Heilsopfer 600 Rinder und 3000 St\u00fcck Kleinvieh.<br>34 Weil nun die Priester zu wenige waren, so da\u00df sie nicht allen Brandopfern die Haut abzuziehen vermochten, halfen ihnen ihre Stammesgenossen, die Leviten, bis die Arbeit zu Ende gebracht war und bis die Priester sich geheiligt hatten; die Leviten waren n\u00e4mlich mit gr\u00f6\u00dferem Eifer darauf bedacht gewesen, sich zu heiligen, als die Priester.<br>35 Auch Brandopfer waren in Menge zu besorgen nebst den Fettst\u00fccken der Heilsopfer und nebst den zu den Brandopfern geh\u00f6renden Trankopfern. So war denn der Dienst am Tempel des HERRN wiederhergestellt;<br>36 Hiskia aber und das ganze Volk freuten sich \u00fcber das Gl\u00fcck, das der HERR dem Volke hatte zuteil werden lassen; denn die Sache war au\u00dferordentlich schnell vor sich gegangen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 30<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einladung zur Passahfeier<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf sandte Hiskia Boten an ganz Israel und Juda und schrieb auch Briefe an Ephraim und Manasse, sie m\u00f6chten zum Hause des HERRN in Jerusalem kommen, um dem HERRN, dem Gott Israels, eine Passahfeier zu veranstalten.<br>2 Der K\u00f6nig und seine F\u00fcrsten nebst der ganzen Volksgemeinde in Jerusalem hatten sich aber entschlossen, das Passah erst im zweiten Monat zu feiern;<br>3 denn sie konnten es damals nicht sogleich feiern, weil die Priester sich noch nicht in hinreichender Anzahl dazu geheiligt hatten und das Volk noch nicht in Jerusalem versammelt war.<br>4 Als dieser Beschlu\u00df die Zustimmung des K\u00f6nigs und der ganzen Volksgemeinde gefunden hatte,<br>5 fa\u00dften sie weiter den Beschlu\u00df, einen Aufruf in ganz Israel von Beerseba bis Dan ergehen zu lassen, man m\u00f6ge kommen, um dem HERRN, dem Gott Israels, das Passah in Jerusalem zu feiern; denn man hatte es seit langer Zeit bei so zahlreicher Beteiligung nicht so gefeiert, wie es vorgeschrieben war.<br>6 So zogen denn die Eilboten mit den Briefen von der Hand des K\u00f6nigs und seiner h\u00f6chsten Beamten in ganz Israel und Juda umher und verk\u00fcndeten nach dem Befehle des K\u00f6nigs: \u00bbIhr Israeliten! Kehrt zum HERRN, dem Gott Abrahams, Isaaks und Israels, zur\u00fcck, damit er sich denen wieder zuwendet, die der Gewalt der K\u00f6nige von Assyrien entronnen und euch noch \u00fcbriggeblieben sind;<br>7 und macht es nicht wie eure V\u00e4ter und eure Volksgenossen, die treulos gegen den HERRN, den Gott ihrer V\u00e4ter, gehandelt haben, so da\u00df er sie der Vernichtung preisgegeben hat, wie ihr es seht!<br>8 Zeigt euch also jetzt nicht halsstarrig wie eure V\u00e4ter, sondern reicht dem HERRN die Hand und kommt zu seinem Heiligtum, das er auf ewig geheiligt hat, und dient dem HERRN, eurem Gott, damit die Glut seines Zornes sich von euch abwendet!<br>9 Denn wenn ihr zum HERRN umkehrt, so werden eure Br\u00fcder und eure Kinder Erbarmen bei denen finden, die sie in die Gefangenschaft weggef\u00fchrt haben, so da\u00df sie in dieses Land zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen; denn der HERR, euer Gott, ist gn\u00e4dig und barmherzig und wird sein Angesicht nicht von euch wegwenden, wenn ihr zu ihm zur\u00fcckkehrt!\u00ab \u2013<br>10 So zogen denn die Eilboten von Stadt zu Stadt durch das Land Ephraim und Manasse und bis nach Sebulon, aber man verspottete und verh\u00f6hnte sie;<br>11 nur einige M\u00e4nner aus Asser, Manasse und Sebulon gingen in sich und kamen nach Jerusalem.<br>12 Auch in Juda zeigte sich die Einwirkung Gottes dadurch, da\u00df er ihnen einen einm\u00fctigen Sinn verlieh, um der Aufforderung des K\u00f6nigs und seiner obersten Beamten nach der Weisung des HERRN nachzukommen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verlauf der Passahfeier in der ersten Woche<\/h3>\n\n\n\n<p>13 So versammelte sich denn eine gro\u00dfe Volksmenge in Jerusalem, um das Fest der unges\u00e4uerten Brote im zweiten Monat zu feiern, eine \u00fcberaus zahlreiche Volksgemeinde.<br>14 Sie machten sich zun\u00e4chst daran, die Alt\u00e4re, die sich in Jerusalem befanden, wegzuschaffen; ebenso beseitigten sie alle Rauchopferst\u00e4tten und warfen sie in den Bach Kidron.<br>15 Sodann schlachteten sie das Passah am vierzehnten Tage des zweiten Monats; denn die Priester und die Leviten f\u00fchlten sich besch\u00e4mt und hatten sich geheiligt und brachten nun Brandopfer zum Tempel des HERRN;<br>16 sie versahen ihre Amtsgesch\u00e4fte pflichtgem\u00e4\u00df, wie es ihnen nach dem Gesetz Moses, des Mannes Gottes, oblag: die Priester sprengten das Blut, das sie aus der Hand der Leviten genommen hatten.<br>17 Es gab n\u00e4mlich viele unter den Versammelten, die sich nicht geheiligt hatten; daher besorgten die Leviten das Schlachten der Passahl\u00e4mmer f\u00fcr einen jeden, der nicht rein war, um sie dem HERRN zu weihen.<br>18 Ja, die Mehrzahl des Volkes, viele aus Ephraim und Manasse, Issaschar und Sebulon, hatten sich nicht gereinigt, sondern a\u00dfen das Passah nicht in der vorgeschriebenen Weise. Doch Hiskia hatte f\u00fcr sie gebetet mit den Worten: \u00bbDer HERR, der G\u00fctige, wolle einem jeden verzeihen,<br>19 der ernstlich darauf bedacht ist, Gott den HERRN, den Gott seiner V\u00e4ter, zu suchen, wenn auch nicht gem\u00e4\u00df der f\u00fcr das Heiligtum erforderlichen Reinheit!\u00ab<br>20 Und der HERR erh\u00f6rte Hiskia und lie\u00df das Volk unversehrt.<br>21 So feierten denn die Israeliten, die sich in Jerusalem eingefunden hatten, das Fest der unges\u00e4uerten Brote sieben Tage lang mit gro\u00dfer Freude, und die Leviten und die Priester sangen dem HERRN Tag f\u00fcr Tag Loblieder unter Begleitung der Musikinstrumente.<br>22 Dabei richtete Hiskia freundliche Worte an alle Leviten, welche richtiges Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Dienst des HERRN bewiesen; und man hielt Festmahle die sieben Tage hindurch, indem sie Heilsopfer darbrachten und den HERRN, den Gott ihrer V\u00e4ter, priesen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fortsetzung der Festfeier in der zweiten Woche<\/h3>\n\n\n\n<p>23 Darauf entschlo\u00df sich die ganze Volksgemeinde, noch weitere sieben Tage zu feiern; und so begingen sie noch sieben Tage lang ein Freudenfest.<br>24 Denn Hiskia, der K\u00f6nig von Juda, hatte der Volksgemeinde tausend Stiere und siebentausend St\u00fcck Kleinvieh als Spende \u00fcberwiesen, und die F\u00fcrsten hatten gleichfalls tausend Stiere und zehntausend St\u00fcck Kleinvieh gespendet; und die Priester hatten sich in gro\u00dfer Zahl geheiligt.<br>25 So \u00fcberlie\u00df sich denn die ganze Volksgemeinde Judas der Fr\u00f6hlichkeit und ebenso die Priester und die Leviten und die ganze Menge derer, die aus Israel gekommen waren, auch die Fremdlinge, die aus den verschiedensten Gegenden Israels gekommen waren oder in Juda wohnten.<br>26 Und es herrschte gro\u00dfe Freude in Jerusalem; denn seit den Tagen Salomos, des Sohnes Davids, des K\u00f6nigs von Israel, war etwas Derartiges in Jerusalem nicht vorgekommen.<br>27 Die levitischen Priester aber erhoben sich und segneten das Volk, und ihre laute Bitte fand Erh\u00f6rung: ihr Gebet drang zu seiner heiligen Wohnung, in den Himmel.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 31<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Reinigung des Landes vom G\u00f6tzendienst<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Als nun alle diese (Festlichkeiten) zu Ende waren, zogen s\u00e4mtliche Israeliten, die sich dazu eingefunden hatten, in die Ortschaften Judas hinaus, zertr\u00fcmmerten die Malsteine, zerschlugen die Standbilder der Aschera und zerst\u00f6rten die Opferh\u00f6hen und die Alt\u00e4re in ganz Juda und Benjamin sowie in Ephraim und Manasse, bis sie sie g\u00e4nzlich vernichtet hatten; darauf kehrten alle Israeliten in ihre Ortschaften zur\u00fcck, ein jeder zu seinem Besitztum.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erfolgreiche Sorge f\u00fcr das Einkommen der Priester und Leviten<\/h3>\n\n\n\n<p>2 Hierauf bestellte Hiskia die verschiedenen Abteilungen der Priester und der Leviten, jeden einzelnen von den Priestern und den Leviten nach Ma\u00dfgabe des ihm obliegenden Dienstes bei den Brandopfern und bei den Heilsopfern, um in den Toren des Lagers des HERRN Dienst zu tun und Danklieder oder Lobges\u00e4nge vorzutragen.<br>3 Der Beitrag des K\u00f6nigs aus seinem Verm\u00f6gen war f\u00fcr die Brandopfer bestimmt, und zwar f\u00fcr die Brandopfer sowohl an jedem Morgen und Abend als auch an den Sabbaten und Neumonden und an den Festen, wie es im Gesetz des HERRN vorgeschrieben ist.<br>4 Sodann machte er es dem Volke, das in Jerusalem wohnte, zur Pflicht, den Priestern und den Leviten die ihnen geb\u00fchrenden Abgaben zukommen zu lassen, damit sie am Gesetz des HERRN festhalten k\u00f6nnten.<br>5 Sobald nun dieser Befehl bekannt wurde, brachten die Israeliten reichlich die Erstlinge vom Getreide, Most, \u00d6l und Honig sowie von allen (\u00fcbrigen) Erzeugnissen des Feldes dar und lieferten den Zehnten von allem in Menge ab;<br>6 und die Israeliten und Jud\u00e4er, die in den Ortschaften Judas wohnten, brachten ebenfalls den Zehnten vom Gro\u00df- und Kleinvieh sowie den Zehnten von den Weihegaben, die dem HERRN, ihrem Gott, geweiht waren, und legten sie Haufen bei Haufen hin.<br>7 Im dritten Monat begannen sie die Haufen aufzuschichten, und im siebten Monat waren sie damit fertig.<br>8 Als dann Hiskia und die F\u00fcrsten kamen und die Haufen besichtigten, priesen sie den HERRN und sein Volk Israel;<br>9 und als Hiskia sich nun bei den Priestern und den Leviten in betreff der Haufen erkundigte,<br>10 antwortete ihm Asarja, der Oberpriester aus dem Hause Zadok: \u00bbSeitdem man angefangen hat, die Abgaben zum Tempel des HERRN zu bringen, haben wir gegessen und sind satt geworden und haben noch viel \u00fcbrig behalten; denn der HERR hat sein Volk gesegnet; daher ist dieser gro\u00dfe Vorrat da \u00fcbriggeblieben.\u00ab<br>11 Da befahl Hiskia, Zellen im Hause des HERRN herzurichten; und als dies geschehen war,<br>12 brachte man die Abgaben sowie die Zehnten und die Weihegaben gewissenhaft hinein. Zum Oberaufseher dar\u00fcber wurde der Levit Chananja bestellt und sein Bruder Simei an zweiter Stelle;<br>13 Jehiel aber, Asasja, Nahath, Asahel, Jerimoth, Josabad, Eliel, Jismachja, Mahath und Benaja standen als Aufseher dem Chananja und seinem Bruder Simei zur Seite nach der Anordnung des K\u00f6nigs Hiskia und Asarjas, des F\u00fcrsten im Hause Gottes.<br>14 Weiter wurde der Levit Kore, der Sohn Jimnas, der H\u00fcter des \u00f6stlichen Tores, zum Aufseher \u00fcber die Gaben bestellt, die Gott freiwillig dargebracht wurden, damit die dem HERRN geb\u00fchrenden Hebopfer und die hochheiligen Gaben abgeliefert w\u00fcrden.<br>15 Ihm standen Eden, Minjamin, Jesua, Semaja, Amarja und Sechanja in den Priesterst\u00e4dten getreulich zur Seite, um ihren Amtsbr\u00fcdern abteilungsweise, den alten wie den jungen, ihre Anteile zuzuweisen<br>16 mit Ausnahme der in das Geschlechtsverzeichnis eingetragenen m\u00e4nnlichen Personen im Alter von drei und mehr Jahren, d.h. aller, die zum Hause des HERRN kamen, wie es ein jeder Tag erforderte, um ihren Dienst nach ihren Obliegenheiten abteilungsweise auszurichten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufstellung von Verzeichnissen der Priester und Leviten; Schlu\u00dfwort<\/h3>\n\n\n\n<p>17 Was aber das Verzeichnis der Priester anbetrifft, so war es nach ihren Familien angelegt, und das der Leviten enthielt die Personen von zwanzig und mehr Jahren mit R\u00fccksicht auf ihre amtlichen Obliegenheiten abteilungsweise,<br>18 und zwar waren sie in das Verzeichnis eingetragen samt all ihren kleinen Kindern, ihren Frauen, ihren S\u00f6hnen und ihren T\u00f6chtern, also der gesamte Stand; denn in ihrer Ehrenhaftigkeit hatten sie sich zu gewissenhafter Pflichterf\u00fcllung geheiligt.<br>19 Auch f\u00fcr die Nachkommen Aarons, die Priester, waren in den Bezirken der zu ihren St\u00e4dten geh\u00f6renden Markung, in jeder einzelnen Stadt, M\u00e4nner, die mit Namen angegeben waren, dazu bestellt, allen m\u00e4nnlichen Personen unter den Priestern und allen in das Verzeichnis eingetragenen Leviten Anteile zukommen zu lassen.<br>20 Auf diese Weise verfuhr Hiskia in ganz Juda und tat, was vor dem HERRN, seinem Gott, gut, recht und pflichtgem\u00e4\u00df war;<br>21 und bei allem, was er in betreff des Dienstes am Hause Gottes und auf Grund des Gesetzes und des Gebotes, um seinen Gott zu suchen, vornahm, handelte er mit voller Aufrichtigkeit und hatte daher auch gl\u00fccklichen Erfolg.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 32<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hiskias umsichtige Ma\u00dfnahmen gegen den Feind<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Nach diesen Begebenheiten und dieser von Hiskia bewiesenen Treue zog Sanherib, der K\u00f6nig von Assyrien, heran, drang in Juda ein und belagerte die festen Pl\u00e4tze in der Absicht, sie f\u00fcr sich zu erobern.<br>2 Als nun Hiskia sah, da\u00df Sanherib heranger\u00fcckt war und sich zum Angriff auf Jerusalem anschickte,<br>3 entschlo\u00df er sich im Einvernehmen mit seinen h\u00f6chsten Beamten und seinen Heerf\u00fchrern, die Wasserquellen au\u00dferhalb der Stadt zu versch\u00fctten, und sie waren ihm dabei behilflich.<br>4 Es wurden also Leute in gro\u00dfer Zahl aufgeboten, welche die s\u00e4mtlichen Quellen und den Bach, der mitten durch das Land flo\u00df, versch\u00fctteten, indem sie sagten: \u00bbWarum sollen die K\u00f6nige von Assyrien, wenn sie kommen, Wasser in Menge vorfinden?\u00ab<br>5 Alsdann machte er sich mit Entschlossenheit ans Werk und lie\u00df die Stadtmauer \u00fcberall, wo sie niedergerissen war, wiederherstellen und T\u00fcrme auf ihr errichten und drau\u00dfen noch eine zweite Mauer auff\u00fchren; auch befestigte er das Millo (1.Chr 11,8) in der Davidsstadt und lie\u00df Waffen und Schilde in Menge herstellen.<br>6 Weiter setzte er kriegst\u00fcchtige Anf\u00fchrer \u00fcber das Heer ein, versammelte diese um sich auf dem freien Platz am Stadttor und sprach ihnen Mut zu mit den Worten:<br>7 \u00bbSeid mutig und entschlossen! F\u00fcrchtet euch nicht und seid unverzagt vor dem K\u00f6nig von Assyrien und vor dem ganzen Haufen, der mit ihm zieht! Denn mit uns ist ein St\u00e4rkerer als mit ihm:<br>8 mit ihm ist nur ein Arm von Fleisch, mit uns aber ist der HERR, unser Gott, der wird uns helfen und unsere Kriege f\u00fchren!\u00ab Und das Volk f\u00fchlte sich durch die Worte Hiskias, des K\u00f6nigs von Juda, ermutigt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sanheribs Aufforderung zur \u00dcbergabe der Stadt von Lachis aus<\/h3>\n\n\n\n<p>9 Darnach sandte Sanherib, der K\u00f6nig von Assyrien, w\u00e4hrend er selbst mit seiner ganzen Heeresmacht vor Lachis stand, (einige von) seinen Dienern nach Jerusalem an Hiskia, den K\u00f6nig von Juda, und an alle Jud\u00e4er, die sich in Jerusalem befanden, mit der Botschaft:<br>10 \u00bbSo l\u00e4\u00dft Sanherib, der K\u00f6nig von Assyrien, euch sagen: \u203aWorauf verla\u00dft ihr euch, da\u00df ihr in Jerusalem eingeschlossen sitzen bleibt?<br>11 Ja, Hiskia ist es, der euch irref\u00fchrt, um euch dem Tode durch Hunger und Durst preiszugeben, indem er euch verhei\u00dft: Der HERR, unser Gott, wird uns aus der Gewalt des K\u00f6nigs von Assyrien erretten!<br>12 Ist das nicht derselbe Hiskia, der den H\u00f6hendienst und die Alt\u00e4re eures Gottes weggeschafft und in Juda und Jerusalem das Gebot erlassen hat: Vor einem einzigen Altar sollt ihr anbeten, und nur auf ihm d\u00fcrft ihr opfern?<br>13 Wi\u00dft ihr nicht, wie ich und meine V\u00e4ter mit allen V\u00f6lkern der (anderen) L\u00e4nder verfahren sind? Haben etwa die G\u00f6tter der V\u00f6lker in den (\u00fcbrigen) L\u00e4ndern ihr Land aus meiner Gewalt irgendwie zu erretten vermocht?<br>14 Wo ist unter allen G\u00f6ttern dieser V\u00f6lker, die meine V\u00e4ter dem Untergange geweiht haben, einer gewesen, der sein Volk aus meiner Gewalt h\u00e4tte erretten k\u00f6nnen? Wie sollte euer Gott da euch aus meiner Gewalt zu erretten verm\u00f6gen?<br>15 So la\u00dft euch denn jetzt nicht von Hiskia bet\u00f6ren und euch nicht auf solche Weise irref\u00fchren und schenkt ihm keinen Glauben! Denn kein Gott irgendeines Volkes und irgendeines Reiches hat (bisher) sein Volk aus meiner und meiner V\u00e4ter Gewalt zu erretten vermocht; geschweige denn, da\u00df euer Gott euch aus meiner Gewalt sollte erretten k\u00f6nnen!\u2039\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sanheribs und seiner Gesandten Hochmut<\/h3>\n\n\n\n<p>16 Seine Gesandten redeten dann noch mehr gegen Gott den HERRN und gegen seinen Knecht Hiskia;<br>17 auch hatte er, um den HERRN, den Gott Israels, zu verh\u00f6hnen und zu l\u00e4stern, einen Brief folgenden Inhalts geschrieben: \u00bbSowenig die G\u00f6tter der V\u00f6lker in den (\u00fcbrigen) L\u00e4ndern ihr Volk aus meiner Gewalt errettet haben, ebensowenig wird der Gott Hiskias sein Volk aus meiner Gewalt erretten!\u00ab<br>18 Sie riefen dies auch der Bev\u00f6lkerung von Jerusalem, die auf der Mauer stand, mit lauter Stimme auf j\u00fcdisch zu, um sie zu schrecken und in Angst zu versetzen, damit sie so die Stadt in ihre Gewalt br\u00e4chten,<br>19 und redeten von dem Gott Jerusalems wie von den G\u00f6ttern der Heidenv\u00f6lker der Erde, die doch nur Machwerke von Menschenh\u00e4nden sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hiskias Gebet; Gottes Hilfe: Sanheribs Vernichtung, Abzug und Tod<\/h3>\n\n\n\n<p>20 Als nun infolgedessen der K\u00f6nig Hiskia und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, beteten und um Hilfe zum Himmel schrien,<br>21 da sandte der HERR einen Engel, der s\u00e4mtliche Kriegsleute und F\u00fcrsten und Heerf\u00fchrer im Lager des K\u00f6nigs von Assyrien sterben lie\u00df, so da\u00df jener mit Schimpf und Schande in sein Land zur\u00fcckkehrte; und als er sich dann in den Tempel seines Gottes begab, brachten ihn dort einige von seinen leiblichen S\u00f6hnen mit dem Schwerte um.<br>22 So rettete der HERR den Hiskia und die Bewohner Jerusalems aus der Gewalt des K\u00f6nigs Sanherib von Assyrien und aus der Gewalt aller (seiner \u00fcbrigen Feinde) und verschaffte ihnen Ruhe auf allen Seiten.<br>23 Und viele brachten dem HERRN Gaben nach Jerusalem und dem K\u00f6nig Hiskia kostbare Geschenke, so da\u00df er fortan bei allen V\u00f6lkern in hohem Ansehen stand.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hiskias Krankheit, \u00dcberhebung und Bu\u00dfe<\/h3>\n\n\n\n<p>24 Als Hiskia zu jener Zeit auf den Tod erkrankte, betete er zum HERRN, und dieser erh\u00f6rte ihn und gab ihm ein Wunderzeichen.<br>25 Aber Hiskia bewies sich f\u00fcr die ihm erwiesene Wohltat nicht dankbar, sondern sein Herz \u00fcberhob sich; darum brach ein Zorngericht \u00fcber ihn und \u00fcber Juda und Jerusalem herein.<br>26 Weil aber Hiskia sich nunmehr wegen seines Hochmuts dem\u00fctigte, er samt der Bev\u00f6lkerung von Jerusalem, erging das Zorngericht des HERRN \u00fcber sie nicht schon bei Lebzeiten Hiskias.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hiskias Reichtum; Wasserversorgung Jerusalems und Versuchung durch die babylonische Gesandtschaft<\/h3>\n\n\n\n<p>27 Hiskia besa\u00df sehr gro\u00dfen Reichtum und bedeutende Macht und legte sich auch Schatzkammern an f\u00fcr Silber, Gold und Edelsteine, f\u00fcr Spezereien, Schilde und Kostbarkeiten aller Art,<br>28 auch Vorratsh\u00e4user f\u00fcr den Ertrag von Getreide, Wein und \u00d6l und Stallungen f\u00fcr allerlei Arten von Vieh und H\u00fcrden f\u00fcr die Herden.<br>29 Auch St\u00e4dte legte er sich an, und er besa\u00df gro\u00dfe Herden von Kleinvieh und Rindern; denn Gott hatte ihm ein sehr bedeutendes Verm\u00f6gen verliehen.<br>30 Hiskia ist es auch gewesen, der den oberen Ausflu\u00df des Wassers des Gihon versch\u00fcttet und es nach der Westseite hinunter nach der Davidsstadt geleitet hat; und bei allen seinen Unternehmungen hatte er Gl\u00fcck.<br>31 Gleichwohl bei Gelegenheit der Gesandtschaft, welche die F\u00fcrsten von Babylon an ihn geschickt hatten, um Erkundigungen wegen des Wunderzeichens einzuziehen, das im Lande geschehen war, verlie\u00df ihn Gott, um ihn auf die Probe zu stellen, damit er seine Gesinnung v\u00f6llig kennenlernte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Abschlu\u00df der Geschichte Hiskias<\/h3>\n\n\n\n<p>32 Die \u00fcbrige Geschichte Hiskias aber und seine frommen Taten finden sich bekanntlich bereits aufgezeichnet in der Offenbarung des Propheten Jesaja, des Sohnes des Amoz, und im Buch der K\u00f6nige von Juda und Israel.<br>33 Als Hiskia sich dann zu seinen V\u00e4tern gelegt hatte, begrub man ihn am Aufstieg zu den Gr\u00e4bern der Nachkommen Davids; und ganz Juda und die Bev\u00f6lkerung Jerusalems erzeigten ihm Ehre bei seinem Tode. Sein Sohn Manasse folgte ihm dann in der Regierung nach.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 33<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Manasses Abg\u00f6tterei<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Im Alter von zw\u00f6lf Jahren wurde Manasse K\u00f6nig und regierte f\u00fcnfundf\u00fcnfzig Jahre in Jerusalem.<br>2 Er tat, was dem HERRN mi\u00dffiel, im Anschlu\u00df an den greuelhaften G\u00f6tzendienst der (heidnischen) V\u00f6lker, die der HERR vor den Israeliten vertrieben hatte.<br>3 Er baute die H\u00f6henheiligt\u00fcmer wieder auf, die sein Vater Hiskia zerst\u00f6rt hatte, errichtete den Baalen Alt\u00e4re, lie\u00df Standbilder der Aschera herstellen, betete das ganze Sternenheer des Himmels an und erwies ihnen Verehrung.<br>4 Er erbaute sogar Alt\u00e4re im Tempel des HERRN, von dem doch der HERR gesagt hatte: \u00bbIn Jerusalem soll mein Name f\u00fcr alle Zeiten wohnen!\u00ab,<br>5 und zwar erbaute er dem ganzen Sternenheer des Himmels Alt\u00e4re in den beiden Vorh\u00f6fen beim Tempel des HERRN.<br>6 Ja er lie\u00df sogar seine eigenen S\u00f6hne im Tale Ben-Hinnom als Brandopfer verbrennen, trieb Zauberei, Wahrsagerei und geheime K\u00fcnste und bestellte Totenbeschw\u00f6rer und Zeichendeuter: er tat vieles, was dem HERRN mi\u00dffiel und ihn zum Zorn reizen mu\u00dfte.<br>7 Das geschnitzte G\u00f6tzenbild, das er hatte anfertigen lassen, stellte er sogar im Hause Gottes auf, von dem doch Gott zu David und dessen Sohne Salomo gesagt hatte: \u00bbIn diesem Hause und in Jerusalem, das ich aus allen St\u00e4mmen Israels erw\u00e4hlt habe, will ich meinen Namen f\u00fcr ewige Zeiten wohnen lassen;<br>8 und ich will den Fu\u00df Israels fortan nicht wieder weichen lassen aus dem Lande, das ich ihren V\u00e4tern angewiesen habe, wofern sie nur darauf bedacht sind, alles zu tun, was ich ihnen geboten habe, n\u00e4mlich ganz nach dem Gesetz und den Satzungen und Verordnungen (zu leben), die sie durch Mose erhalten haben.\u00ab<br>9 Aber Manasse verleitete Juda und die Bewohner Jerusalems dazu, es noch \u00e4rger zu treiben, als die heidnischen V\u00f6lker es getan hatten, die der HERR vor den Israeliten vertilgt hatte.<br>10 Zwar warnte der HERR den Manasse und sein Volk durch den Mund von Propheten, aber sie achteten nicht darauf.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Manasses Gefangenf\u00fchrung nach Babylon, seine Bu\u00dfe und Heimkehr<\/h3>\n\n\n\n<p>11 Da lie\u00df der HERR die Heerf\u00fchrer des K\u00f6nigs von Assyrien gegen sie anr\u00fccken; die f\u00fchrten Manasse mit Haken gefangen, legten ihm eherne Fesseln an und brachten ihn nach Babylon.<br>12 Als er sich nun in Not befand, flehte er zum HERRN, seinem Gott, um Gnade und dem\u00fctigte sich tief vor dem Gott seiner V\u00e4ter;<br>13 und als er nun zu ihm betete, lie\u00df er sich von ihm erbitten, so da\u00df er sein Flehen erh\u00f6rte und ihn nach Jerusalem in seine k\u00f6nigliche Stellung zur\u00fcckbrachte. Da erkannte Manasse, da\u00df der HERR (der wahre) Gott ist.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Manasses Mauerbauten und Bem\u00fchung um Beseitigung des G\u00f6tzendienstes<\/h5>\n\n\n\n<p>14 Sp\u00e4ter baute er noch eine \u00e4u\u00dfere Mauer an der Davidsstadt, auf der Westseite nach dem Gihon hin, im (Kidron-) Tal und bis zum Eingang ins Fischtor, so da\u00df er den Ophel umschlo\u00df; dabei erh\u00f6hte er sie betr\u00e4chtlich. Auch setzte er Befehlshaber in s\u00e4mtlichen festen Pl\u00e4tzen Judas ein.<br>15 Sodann schaffte er die fremden G\u00f6tter und das G\u00f6tzenbild (V.7) aus dem Tempel des HERRN weg, ebenso alle Alt\u00e4re, die er auf dem Tempelberge und in Jerusalem errichtet hatte, und lie\u00df sie vor die Stadt hinauswerfen.<br>16 Dagegen stellte er den Altar des HERRN wieder her und opferte auf ihm Heils- und Dankopfer und machte den Jud\u00e4ern die Verehrung des HERRN, des Gottes Israels, zur Pflicht.<br>17 Indessen opferte das Volk noch immer auf den H\u00f6hen, allerdings nur dem HERRN, ihrem Gott.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schlu\u00dfwort<\/h3>\n\n\n\n<p>18 Die \u00fcbrige Geschichte Manasses aber und sein Gebet zu seinem Gott sowie die Reden der Seher, die im Namen des HERRN, des Gottes Israels, zu ihm geredet haben, das alles steht bereits in der Geschichte der K\u00f6nige von Israel geschrieben.<br>19 Sein Gebet aber und wie er bei Gott Erh\u00f6rung fand, sowie alle seine Vers\u00fcndigungen und seine Untreue und die Orte, an denen er vor seiner Dem\u00fctigung H\u00f6henalt\u00e4re erbaut und Standbilder der Aschera und geschnitzte G\u00f6tzenbilder aufgestellt hatte, das findet sich bekanntlich aufgezeichnet in der Geschichte Hosais. \u2013<br>20 Als Manasse sich dann zu seinen V\u00e4tern gelegt und man ihn in seinem Hause begraben hatte, folgte ihm sein Sohn Amon in der Regierung nach.<br>21 Im Alter von zweiundzwanzig Jahren wurde Amon K\u00f6nig und zwei Jahre regierte er in Jerusalem.<br>22 Er tat, was dem HERRN mi\u00dffiel, wie sein Vater Manasse getan hatte; und allen G\u00f6tzenbildern, die sein Vater Manasse hatte anfertigen lassen, brachte Amon eifrig Opfer dar und verehrte sie.<br>23 Aber er dem\u00fctigte sich nicht vor dem HERRN, wie sein Vater Manasse sich gedem\u00fctigt hatte, sondern er, Amon, lud gro\u00dfe Schuld auf sich.<br>24 Da verschworen sich seine eigenen Diener gegen ihn und ermordeten ihn in seinem Palast.<br>25 Die Landbev\u00f6lkerung aber erschlug alle, die an der Verschw\u00f6rung gegen den K\u00f6nig Amon teilgenommen hatten, und erhob dann seinen Sohn Josia zu seinem Nachfolger auf dem Throne.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 34<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Im Alter von acht Jahren wurde Josia K\u00f6nig, und einunddrei\u00dfig Jahre regierte er in Jerusalem.<br>2 Er tat, was dem HERRN wohlgefiel: er wandelte auf den Wegen seines Ahnherrn David, ohne nach rechts oder nach links davon abzuweichen.<br>3 Im achten Jahre seiner Regierung, als er noch ein J\u00fcngling war, fing er an, den Gott seines Ahnherrn David zu suchen, und im zw\u00f6lften Jahr begann er, Juda und Jerusalem von dem H\u00f6hendienst und den Standbildern der Aschera und den geschnitzten und gegossenen Bildern zu reinigen.<br>4 Vor seinen Augen ri\u00df man die Alt\u00e4re der Baale nieder, und die Sonnens\u00e4ulen, die oben auf ihnen standen, lie\u00df er umhauen und die Standbilder der Aschera und die geschnitzten und gegossenen Bilder zertr\u00fcmmern und zermalmen und den Staub von ihnen auf die Gr\u00e4ber derer streuen, die ihnen geopfert hatten;<br>5 die Gebeine der Priester lie\u00df er auf ihren Alt\u00e4ren verbrennen und reinigte auf diese Weise Juda und Jerusalem.<br>6 Auch in den St\u00e4dten von Manasse und Ephraim, von Simeon und bis nach Naphthali hin \u2013 in den dortigen Tr\u00fcmmerst\u00e4tten ringsum \u2013<br>7 ri\u00df er die Alt\u00e4re nieder, zertr\u00fcmmerte und zermalmte die Standbilder der Aschera und die geschnitzten Bilder und lie\u00df alle Sonnens\u00e4ulen in allen Gegenden Israels umhauen; dann kehrte er nach Jerusalem zur\u00fcck.<br>8 Im achtzehnten Jahre seiner Regierung aber, als er das Land und den Tempel gereinigt hatte, sandte er Saphan, den Sohn Azaljas, und den Stadthauptmann Maaseja und den Kanzler Joah, den Sohn des Joahas, um den Tempel des HERRN, seines Gottes, wieder instandsetzen zu lassen.<br>9 Als diese nun zum Hohenpriester Hilkia kamen, \u00fcbergaben sie das Geld, das im Hause Gottes eingegangen war und das die Leviten, die Schwellenh\u00fcter, von den St\u00e4mmen Manasse und Ephraim und von allen \u00fcbrigen Israeliten sowie von ganz Juda und Benjamin und den Bewohnern Jerusalems eingesammelt hatten, \u2013<br>10 und zwar h\u00e4ndigten sie es den Werkf\u00fchrern ein, die f\u00fcr die Arbeit am Tempel des HERRN bestellt waren; diese \u00fcbergaben es dann den Arbeitern, die am Tempel des HERRN t\u00e4tig waren, um den Tempel herzustellen und auszubessern;<br>11 und zwar \u00fcbergaben sie es den Zimmerleuten und Bauleuten zum Ankauf von behauenen Steinen und von H\u00f6lzern f\u00fcr die Decken und um die Baulichkeiten, welche die K\u00f6nige von Juda hatten in Verfall geraten lassen, mit neuem Geb\u00e4lk zu versehen.<br>12 Diese M\u00e4nner handelten bei ihrer Arbeit auf Treu und Glauben; und \u00fcber sie waren gesetzt: die Leviten Jahath und Obadja aus den Nachkommen Meraris, und Sacharja und Mesullam aus den Nachkommen der Kahathiten, um die Aufsicht zu f\u00fchren; und die Leviten, soweit sie sich auf Musikinstrumente verstanden,<br>13 waren \u00fcber die Lasttr\u00e4ger gesetzt und f\u00fchrten auch die Aufsicht \u00fcber alle Arbeiter bei ihren verschiedenen Dienstleistungen; und andere von den Leviten waren auch Schreiber, Amtleute und Torh\u00fcter.<br>14 Als sie nun das Geld, das im Tempel des HERRN eingegangen war, herausnahmen, fand der Priester Hilkia das Buch mit dem von Mose herr\u00fchrenden Gesetz des HERRN.<br>15 Da hob Hilkia an und sagte zum Staatsschreiber Saphan: \u00bbIch habe das Gesetzbuch im Tempel des HERRN gefunden!\u00ab Damit \u00fcbergab Hilkia das Buch dem Saphan.<br>16 Dieser \u00fcberbrachte dann das Buch dem K\u00f6nig und erstattete au\u00dferdem dem K\u00f6nige folgenden Bericht: \u00bbAlles, was deinen Knechten aufgetragen war, haben sie ausgerichtet:<br>17 sie haben das Geld, das sich im Tempel des HERRN vorfand, ausgesch\u00fcttet und haben es den zur Aufsicht Bestellten und den Werkf\u00fchrern eingeh\u00e4ndigt.\u00ab<br>18 Weiter machte der Staatsschreiber Saphan dem K\u00f6nige noch die Mitteilung: \u00bbDer Priester Hilkia hat mir ein Buch gegeben\u00ab; und Saphan las dem K\u00f6nige daraus vor.<br>19 Als nun der K\u00f6nig den Inhalt des Gesetzbuches vernahm, zerri\u00df er seine Kleider<br>20 und gab sodann dem Hilkia und Ahikam, dem Sohne Saphans, ferner Abdon, dem Sohne Michas, und dem Staatsschreiber Saphan und Asaja, dem Leibdiener des K\u00f6nigs, folgenden Befehl:<br>21 \u00bbGeht hin und befragt den HERRN f\u00fcr mich und f\u00fcr die, welche in Israel und Juda noch \u00fcbriggeblieben sind, in betreff des Wortlautes des Buches, das man aufgefunden hat; denn gro\u00df ist der Grimm des HERRN, der sich \u00fcber uns ergossen hat, weil unsere V\u00e4ter die Weisungen des HERRN nicht beachtet haben, um alles zu tun, was in diesem Buche geschrieben steht.\u00ab<br>22 Da begab sich Hilkia mit den M\u00e4nnern, die der K\u00f6nig bezeichnet hatte, zu der Prophetin Hulda, der Frau des Kleiderh\u00fcters Sallum, des Sohnes Thokhaths, des Sohnes Hasras; die wohnte in Jerusalem im zweiten Bezirk. Als sie sich nun mit ihr gem\u00e4\u00df dem ihnen erteilten Auftrage besprachen,<br>23 sagte sie zu ihnen: \u00bbSo hat der HERR, der Gott Israels, gesprochen: Sagt dem Manne, der euch zu mir gesandt hat:<br>24 So hat der HERR gesprochen: \u203aWisse wohl: ich will Ungl\u00fcck \u00fcber diesen Ort und seine Bewohner kommen lassen, n\u00e4mlich alle die Fl\u00fcche, die in dem Buche geschrieben stehen, das man dem K\u00f6nig von Juda vorgelesen hat.<br>25 Zur Strafe daf\u00fcr, da\u00df sie mich verlassen und anderen G\u00f6ttern geopfert haben, um mich mit all den Machwerken ihrer H\u00e4nde zum Zorn zu reizen, daher hat sich mein Grimm \u00fcber diesen Ort ergossen und wird nicht wieder erl\u00f6schen!\u2039<br>26 Zum K\u00f6nig von Juda aber, der euch gesandt hat, um den HERRN zu befragen, zu dem sollt ihr sagen: So hat der HERR, der Gott Israels, gesprochen: \u203aWas die Drohungen anbetrifft, die du vernommen hast:<br>27 weil dein Herz weich geworden ist und du dich vor Gott gedem\u00fctigt hast, als du seine Drohungen gegen diesen Ort und gegen seine Bewohner vernahmst, und du dich vor mir gedem\u00fctigt und deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe auch ich dir Geh\u00f6r geschenkt\u2039 \u2013 so lautet der Ausspruch des HERRN.<br>28 \u203aDarum wisse wohl: wenn ich dich zu deinen V\u00e4tern versammle, sollst du in Frieden in deine Grabst\u00e4tte eingebracht werden, und deine Augen sollen all das Ungl\u00fcck, das ich \u00fcber diesen Ort und seine Bewohner bringen werde, nicht zu sehen bekommen!\u2039\u00ab Als sie nun dem K\u00f6nige Bericht erstattet hatten,<br>29 sandte der K\u00f6nig Boten aus und lie\u00df alle \u00c4ltesten von Juda und Jerusalem zusammenkommen.<br>30 Hierauf ging der K\u00f6nig zum Tempel des HERRN hinauf und mit ihm alle M\u00e4nner von Juda und die Bewohner Jerusalems, auch die Priester und die Leviten, kurz das ganze Volk, klein und gro\u00df; und er las ihnen den ganzen Inhalt (V.21) des Bundesbuches vor, das im Tempel des HERRN gefunden worden war.<br>31 Hierauf trat der K\u00f6nig an seinen Standort und schlo\u00df den Bund vor dem HERRN mit der Zusage ab, da\u00df sie dem HERRN nachwandeln und seine Gebote, seine Verordnungen und seine Satzungen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele beobachten wollten, um so nach den Bestimmungen des Bundes zu handeln, die in diesem Buche geschrieben standen.<br>32 Er lie\u00df dann alle, die sich in Jerusalem und Benjamin befanden, dem Bunde beitreten, und die Einwohner von Jerusalem handelten so, wie es dem Bunde mit Gott, dem Gott ihrer V\u00e4ter, entsprach.<br>33 So schaffte denn Josia alle G\u00f6tzengreuel aus s\u00e4mtlichen Landschaften der Israeliten weg und verpflichtete alle, die sich in Israel befanden, zur Verehrung des HERRN, ihres Gottes. Solange Josia lebte, wichen sie nicht von der Nachfolge des HERRN, des Gottes ihrer V\u00e4ter, ab.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 35<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf feierte Josia dem HERRN ein Passah in Jerusalem; und zwar schlachtete man das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats.<br>2 Da bestellte er die Priester zu ihren Obliegenheiten und weckte in ihnen den Eifer f\u00fcr den Dienst im Hause des HERRN.<br>3 Den Leviten aber, die ganz Israel zu unterweisen hatten und die dem HERRN geheiligt waren, gebot er: \u00bbBringt die heilige Lade in den Tempel, den Salomo, der Sohn Davids, der K\u00f6nig von Israel, gebaut hat: ihr braucht sie nicht mehr auf der Schulter zu tragen. So dient nunmehr dem HERRN, eurem Gott, und seinem Volk Israel<br>4 und haltet euch bereit nach euren Familien, in euren Abteilungen, wie David, der K\u00f6nig von Israel, (es verordnet) und sein Sohn Salomo es vorgeschrieben hat.<br>5 Stellt euch also im Heiligtum entsprechend den Gruppen der Familien eurer Volksgenossen, der Laien, auf, und zwar (f\u00fcr jede Gruppe) eine Abteilung einer levitischen Familie.<br>6 Dann schlachtet das Passah und heiligt euch und richtet (die Opfertiere) f\u00fcr eure Volksgenossen zu, so da\u00df ihr nach den Weisungen verfahrt, die der HERR durch Mose gegeben hat.\u00ab<br>7 Hierauf machte Josia den Leuten aus dem Volke Kleinvieh zum Geschenk, n\u00e4mlich Schafl\u00e4mmer und junge Ziegenb\u00f6cke, alles zu den Passahopfern f\u00fcr alle Anwesenden, drei\u00dfigtausend an der Zahl, dazu dreitausend Rinder, alles dies aus dem k\u00f6niglichen Besitz.<br>8 Auch seine Obersten spendeten dem Volke, den Priestern und den Leviten freiwillige Gaben; n\u00e4mlich Hilkia, Sacharja und Jehiel, die F\u00fcrsten des Gotteshauses, schenkten den Priestern f\u00fcr die Passahopfer 2600 St\u00fcck Kleinvieh und 300 Rinder;<br>9 und Chananja nebst seinen Br\u00fcdern Semaja und Nethaneel sowie Hasabja, Jehiel und Josabad, die Obersten der Leviten, spendeten den Leviten als freiwillige Gabe zu den Passahopfern 5000 St\u00fcck Kleinvieh und 500 Rinder.<br>10 Nach diesen Vorbereitungen f\u00fcr den Gottesdienst traten die Priester an ihren Platz, ebenso die Leviten nach ihren Abteilungen, wie der K\u00f6nig es befohlen hatte.<br>11 Dann schlachteten (die Leviten) das Passah, und die Priester nahmen die Besprengungen mit dem ihnen dargereichten Blut vor, w\u00e4hrend die Leviten (den Tieren) die Haut abzogen.<br>12 Sie legten aber die St\u00fccke beiseite, welche verbrannt werden sollten, um sie den einzelnen Gruppen der Laienfamilien zu geben, damit diese sie dem HERRN darbr\u00e4chten, wie es im mosaischen Gesetzbuch vorgeschrieben ist; und ebenso machte man es mit den Rindern.<br>13 Dann brieten sie das Passah vorschriftsgem\u00e4\u00df am Feuer, w\u00e4hrend sie die geweihten Gaben in T\u00f6pfen, Kesseln und Sch\u00fcsseln kochten und sie eilends allen Leuten aus dem Volke hinbrachten.<br>14 Darnach richteten sie auch f\u00fcr sich und f\u00fcr die Priester zu; denn die Priester, die Nachkommen Aarons, hatten mit der Darbringung der Brandopfer und der Fettst\u00fccke bis in die Nacht hinein zu tun; darum mu\u00dften die Leviten f\u00fcr sich und f\u00fcr die Priester, die Nachkommen Aarons, zurichten.<br>15 Auch die S\u00e4nger, die Nachkommen Asaphs, waren auf ihrem Posten nach der Anordnung Davids, Asaphs, Hemans und Jeduthuns, des k\u00f6niglichen Sehers, und ebenso standen die Torh\u00fcter an den einzelnen Toren; sie hatten nicht n\u00f6tig, ihren Dienst zu verlassen, weil ihre Stammesgenossen, die Leviten, f\u00fcr sie zurichteten.<br>16 So war der ganze Dienst des HERRN an jenem Tage geordnet, so da\u00df man das Passah feierte und die Brandopfer auf dem Altar des HERRN nach der Anordnung des K\u00f6nigs Josia darbrachte.<br>17 So feierten also damals die Israeliten, die zugegen waren, das Passah und dann das Fest der unges\u00e4uerten Brote sieben Tage lang.<br>18 Es war aber ein solches Passah wie dieses in Israel nicht gefeiert worden seit der Zeit des Propheten Samuel, und keiner von allen K\u00f6nigen Israels hatte ein solches Passah veranstaltet, wie Josia es feierte mit den Priestern und den Leviten und ganz Juda sowie mit den Israeliten, die sich dazu eingefunden hatten, und mit den Bewohnern Jerusalems.<br>19 Im achtzehnten Jahre der Regierung Josias ist dieses Passah gefeiert worden.<br>20 Nach allen diesen Begebenheiten, als Josia den Tempel wiederhergestellt hatte, zog Necho, der K\u00f6nig von \u00c4gypten, heran, um (dem K\u00f6nig von Assyrien) bei Karchemis am Euphrat eine Schlacht zu liefern, und Josia zog ihm entgegen.<br>21 Da sandte jener Boten an ihn und lie\u00df ihm sagen: \u00bbWas haben wir miteinander zu schaffen, K\u00f6nig von Juda? Nicht gegen dich ziehe ich diesmal, sondern gegen das Herrscherhaus (von Assyrien), mit dem ich Krieg f\u00fchre, und Gott hat mir Eile geboten. La\u00df also ab von Gott, der mit mir ist, damit er dich nicht verderbe!\u00ab<br>22 Aber Josia lie\u00df sich nicht zum R\u00fcckzug vor ihm bewegen, sondern fa\u00dfte den k\u00fchnen Entschlu\u00df, mit ihm zu k\u00e4mpfen, ohne auf die Warnung Nechos zu h\u00f6ren, die doch aus dem Munde Gottes kam. Er r\u00fcckte also zum Kampf in die Ebene von Megiddo.<br>23 Da schossen die Bogensch\u00fctzen auf den K\u00f6nig Josia, bis dieser seinen Dienern befahl: \u00bbBringt mich hinweg, denn ich bin schwer verwundet!\u00ab<br>24 Da hoben ihn seine Diener von dem Kriegswagen hinunter, setzten ihn auf den zweiten Wagen, den er bei sich hatte, und brachten ihn nach Jerusalem, wo er starb und in den Gr\u00e4bern seiner V\u00e4ter beigesetzt wurde. Ganz Juda und Jerusalem trauerten um Josia;<br>25 Jeremia aber dichtete ein Klagelied auf Josia, und alle S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen haben (seitdem) in ihren Klageliedern von Josia gesungen bis auf den heutigen Tag; sie sind in Israel \u00fcberall in Aufnahme gekommen und finden sich bekanntlich in den Klageliedern aufgezeichnet.<br>26 Die \u00fcbrige Geschichte Josias aber und seine frommen, den Vorschriften im Gesetz des HERRN entsprechenden Taten,<br>27 \u00fcberhaupt seine Geschichte von Anfang bis zu Ende, das findet sich bekanntlich schon aufgezeichnet im Buch der K\u00f6nige von Israel und Juda.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Chronik Kapitel 36<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Die Landbev\u00f6lkerung nahm dann Joahas, den Sohn Josias, und machte ihn zum K\u00f6nig in Jerusalem als Nachfolger seines Vaters.<br>2 Im Alter von dreiundzwanzig Jahren wurde Joahas K\u00f6nig und regierte drei Monate in Jerusalem;<br>3 dann setzte ihn der K\u00f6nig von \u00c4gypten in Jerusalem ab und legte dem Lande eine Geldbu\u00dfe von hundert Talenten Silber und einem Talent Gold auf.<br>4 Dann machte der K\u00f6nig von \u00c4gypten den Bruder des Joahas, n\u00e4mlich Eljakim, zum K\u00f6nig \u00fcber Juda und Jerusalem und \u00e4nderte seinen Namen in Jojakim ab; seinen Bruder Joahas aber nahm Necho mit sich und brachte ihn nach \u00c4gypten.<br>5 Im Alter von f\u00fcnfundzwanzig Jahren wurde Jojakim K\u00f6nig und regierte elf Jahre in Jerusalem; er tat, was dem HERRN, seinem Gott, mi\u00dffiel.<br>6 Da zog Nebukadnezar, der K\u00f6nig von Babylon, gegen ihn heran und legte ihn in Ketten, um ihn nach Babylon bringen zu lassen.<br>7 Auch einen Teil der Ger\u00e4te des Tempels des HERRN entf\u00fchrte Nebukadnezar nach Babylon und brachte sie in seinem Tempel zu Babylon unter. \u2013<br>8 Die \u00fcbrige Geschichte Jojakims aber und die Greueltaten, die er begangen hat, und was sonst noch B\u00f6ses bei ihm vorgekommen ist, das findet sich bekanntlich bereits aufgezeichnet im Buch der K\u00f6nige von Israel und Juda. Sein Sohn Jojachin folgte ihm dann in der Regierung nach.<br>9 Im Alter von achtzehn Jahren wurde Jojachin K\u00f6nig und regierte drei Monate und zehn Tage in Jerusalem; er tat, was dem HERRN mi\u00dffiel.<br>10 Um die Jahreswende aber sandte der K\u00f6nig Nebukadnezar hin und lie\u00df ihn nach Babylon holen samt den kostbarsten Ger\u00e4ten des Tempels des HERRN und machte seinen Bruder Zedekia zum K\u00f6nig \u00fcber Juda und Jerusalem.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eingangswort; die allgemeine Gottlosigkeit; Zedekias Abfall von Nebukadnezar<\/h3>\n\n\n\n<p>11 Im Alter von einundzwanzig Jahren wurde Zedekia K\u00f6nig und regierte elf Jahre in Jerusalem.<br>12 Er tat, was dem HERRN, seinem Gott, mi\u00dffiel; er dem\u00fctigte sich nicht vor Jeremia, der als Prophet auf Befehl des HERRN zu ihm redete.<br>13 Dazu emp\u00f6rte er sich gegen den K\u00f6nig Nebukadnezar, der ihn doch einen Treueid bei Gott hatte schw\u00f6ren lassen, und machte seinen Nacken steif und sein Herz verstockt, so da\u00df er sich nicht zum HERRN, dem Gott Israels, bekehrte.<br>14 Ebenso begingen alle h\u00f6chstgestellten Priester und die H\u00e4upter des Volkes S\u00fcnden auf S\u00fcnden in der Weise der heidnischen G\u00f6tzengreuel und entweihten das Haus, das der HERR in Jerusalem geheiligt hatte.<br>15 Zwar sandte der HERR, der Gott ihrer V\u00e4ter, durch seine Boten unerm\u00fcdlich immer wieder (Warnungen) an sie, weil er Erbarmen mit seinem Volke f\u00fchlte und seine Wohnst\u00e4tte ihm leid tat;<br>16 aber sie verh\u00f6hnten die Boten Gottes und verachteten seine Drohungen und trieben ihren Spott mit seinen Propheten, bis der Grimm des HERRN gegen sein Volk so hoch stieg, da\u00df keine Heilung mehr m\u00f6glich war.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vernichtung des Reiches durch Nebukadnezar; die babylonische Gefangenschaft<\/h3>\n\n\n\n<p>17 So lie\u00df er denn den K\u00f6nig der Chald\u00e4er gegen sie heranziehen; der erschlug ihre junge Mannschaft mit dem Schwert in ihrem heiligen Tempel: er verschonte weder J\u00fcnglinge noch Jungfrauen, nicht Greise noch Hochbetagte: alles lie\u00df Gott ihm in die H\u00e4nde fallen.<br>18 Auch s\u00e4mtliche Ger\u00e4te des Gotteshauses, die gro\u00dfen wie die kleinen, und die Sch\u00e4tze des Tempels des HERRN und die Sch\u00e4tze des K\u00f6nigs und seiner W\u00fcrdentr\u00e4ger: alles entf\u00fchrte er nach Babylon.<br>19 Den Tempel aber verbrannten sie, die Mauern Jerusalems rissen sie nieder und lie\u00dfen alle Pal\u00e4ste der Stadt in Flammen aufgehen, so da\u00df alle kostbaren Ger\u00e4te darin zugrunde gingen.<br>20 Hierauf f\u00fchrte er alle, die dem Blutbad entgangen waren, gefangen nach Babylon, wo sie ihm und seinen S\u00f6hnen als Knechte dienstbar waren, bis das Perserreich zur Herrschaft gelangte.<br>21 So sollte das Wort des HERRN, das durch den Mund Jeremias ausgesprochen worden war (Jer 25,11; 3.Mose 26,34), seine Erf\u00fcllung finden: \u00bbBis das Land seine Sabbatjahre abgetragen h\u00e4tte.\u00ab W\u00e4hrend der ganzen Zeit seiner Ver\u00f6dung hatte es Ruhe, bis siebzig Jahre voll waren.<br>22 Aber im ersten Jahre der Regierung des Kores, des K\u00f6nigs von Persien \u2013 damit das durch den Mund Jeremias ergangene Wort des HERRN in Erf\u00fcllung ginge \u2013, regte der HERR den Geist des Perserk\u00f6nigs Kores dazu an, folgende Verf\u00fcgung durch sein ganzes Reich hin ausrufen und auch durch schriftlichen Erla\u00df bekanntmachen zu lassen:<br>23 \u00bbSo spricht Kores, der K\u00f6nig von Persien: Alle Reiche der Erde hat mir der HERR, der Gott des Himmels, gegeben, und er ist\u2019s auch, der mir aufgetragen hat, ihm zu Jerusalem in Juda einen Tempel zu erbauen. Wer also unter euch allen zu seinem Volke geh\u00f6rt, mit dem sei sein Gott, und er ziehe hinauf!\u00ab<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-667_3e56a7-eb .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-667_3e56a7-eb .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-667_3e56a7-eb\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns667_c92d64-e0{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns667_c92d64-e0 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns667_c92d64-e0 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_c92d64-e0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_c92d64-e0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_c92d64-e0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_c92d64-e0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_c92d64-e0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_c92d64-e0 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns667_c92d64-e0\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn667_d11c39-99.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn667_d11c39-99 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=41\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">zur\u00fcck zur Startseite<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns667_23abd0-27{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns667_23abd0-27 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns667_23abd0-27 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_23abd0-27 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_23abd0-27 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_23abd0-27 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_23abd0-27 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_23abd0-27 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_23abd0-27 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns667_23abd0-27\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn667_1ed3ed-b0.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn667_1ed3ed-b0 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/1-chronik\/\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">zur\u00fcck zum 1. Buch der Chronik<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns667_b2266d-59{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns667_b2266d-59 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns667_b2266d-59 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_b2266d-59 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_b2266d-59 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_b2266d-59 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_b2266d-59 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_b2266d-59 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns667_b2266d-59 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns667_b2266d-59\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn667_342f78-e9.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn667_342f78-e9 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=674\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">vor zum Buch Esra<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das zweite Buch der Chronik 2. Chronik Kapitel 1 I. Das K\u00f6nigtum Salomos (Kap. 1-9) 1 Als nun Salomo, der Sohn Davids, sich in seiner Herrschaft befestigt hatte \u2013 der HERR, sein Gott, war n\u00e4mlich mit ihm und lie\u00df ihn \u00fcberaus m\u00e4chtig werden \u2013,2 da lie\u00df Salomo Befehl an ganz Israel ergehen, an die Befehlshaber&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"hide","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-667","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-at-menge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=667"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/667\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=667"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=667"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}