{"id":679,"date":"2023-12-22T16:00:18","date_gmt":"2023-12-22T15:00:18","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=679"},"modified":"2026-01-17T11:17:25","modified_gmt":"2026-01-17T10:17:25","slug":"nehemia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=679","title":{"rendered":"Nehemia"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das Buch Nehemia<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns679_e87d53-9d{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns679_e87d53-9d .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns679_e87d53-9d .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns679_e87d53-9d .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns679_e87d53-9d .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns679_e87d53-9d .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns679_e87d53-9d .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns679_e87d53-9d .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns679_e87d53-9d .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns679_e87d53-9d\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn679_bff752-b5.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn679_bff752-b5 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2380\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn679_d0da31-03.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn679_d0da31-03 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id679_35f064-39 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id679_35f064-39 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id679_35f064-39 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id679_35f064-39 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I. Nehemias Reise nach dem heiligen Lande und seine Wirksamkeit in Jerusalem (1,1-7,72)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Die Worte Nehemias, des Sohnes Hachaljas. Es begab sich im Monat Kislew im zwanzigsten Regierungsjahre des K\u00f6nigs Arthasastha, als ich mich in der K\u00f6nigsstadt Susa befand,<br>2 da\u00df Hanani, einer von meinen Br\u00fcdern, mit einigen M\u00e4nnern aus Juda (zu mir) kam. Als ich mich nun bei ihnen nach den Juden, die in der Heimat zur\u00fcckgeblieben und der Wegf\u00fchrung entgangen waren, und nach (den Verh\u00e4ltnissen in) Jerusalem erkundigte,<br>3 teilten sie mir mit: \u00bbDie \u00dcbriggebliebenen, die dort in der Provinz der (Wegf\u00fchrung in die) Gefangenschaft entgangen sind, befinden sich in gro\u00dfem Elend und in schmachvoller Lage; die Mauern Jerusalems sind niedergerissen und die Tore der Stadt mit Feuer verbrannt.\u00ab<br>4 Als ich diese Mitteilungen vernahm, setzte ich mich (auf den Boden) hin und fing an zu weinen und trug tagelang Trauer unter best\u00e4ndigem Fasten und Flehen und richtete an den Gott des Himmels folgendes Gebet:<br>5 \u00bbAch HERR, du Gott des Himmels, du gro\u00dfer und furchtbarer Gott, der du denen, die dich lieben und deine Gebote halten, Bundestreue und Gnade bewahrst:<br>6 la\u00df doch deine Ohren aufmerken und deine Augen ge\u00f6ffnet sein, da\u00df du das Gebet deines Knechtes vernimmst, welches ich jetzt Tag und Nacht f\u00fcr die Kinder Israel, deine Knechte, vor dir bete und in welchem ich die S\u00fcnden bekenne, die wir Israeliten gegen dich begangen haben! Denn auch ich und meines Vaters Haus haben ges\u00fcndigt.<br>7 Gar verwerflich haben wir gegen dich gehandelt, da\u00df wir die Gebote, Satzungen und Anordnungen, die du deinem Knechte Mose geboten hast, nicht befolgt haben.<br>8 Ach, gedenke doch der Verhei\u00dfung, die du deinem Knechte Mose gegeben hast mit den Worten: (5.Mose 4,27-31; 30,1-5): \u203aWenn ihr treulos handelt, so werde ich euch unter die V\u00f6lker zerstreuen;<br>9 wenn ihr aber zu mir umkehrt und meine Gebote beobachtet und danach tut, so will ich, wenn sich auch Versprengte von euch am Ende des Himmels befinden sollten, sie doch von dort sammeln und sie an die St\u00e4tte zur\u00fcckbringen, die ich erw\u00e4hlt habe, um meinen Namen dort wohnen zu lassen!\u2039<br>10 Sie sind ja doch deine Knechte und dein Volk, das du durch deine gro\u00dfe Kraft und deinen starken Arm erl\u00f6st hast!<br>11 Ach, HERR, la\u00df doch dein Ohr aufmerken auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte, die gewillt sind (ihre Freude daran haben), deinen Namen zu f\u00fcrchten! La\u00df es doch heute deinem Knecht gelingen und la\u00df ihn Erbarmen finden bei dem Manne hier!\u00ab Ich war n\u00e4mlich Mundschenk beim K\u00f6nig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Nun begab es sich im Monat Nisan im zwanzigsten Regierungsjahre des K\u00f6nigs Arthasastha, als der Wein vor mir stand, da trug ich den Wein auf und reichte ihn dem K\u00f6nige; ich hatte aber fr\u00fcher nie betr\u00fcbt vor ihm ausgesehen,<br>2 und so fragte mich der K\u00f6nig: \u00bbWarum siehst du so betr\u00fcbt aus? Du bist doch nicht krank? Das kann nichts anderes als Herzenskummer sein!\u00ab Da geriet ich in gro\u00dfe Furcht,<br>3 antwortete aber doch dem K\u00f6nig: \u00bbLang lebe der K\u00f6nig! Wie sollte ich nicht traurig aussehen, da doch die Stadt, in der sich die Gr\u00e4ber meiner V\u00e4ter befinden, in Tr\u00fcmmern liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind?\u00ab<br>4 Als der K\u00f6nig mich nun fragte: \u00bbUm was bittest du denn (unter diesen Umst\u00e4nden)?\u00ab, da betete ich zum Gott des Himmels<br>5 und sagte dann zum K\u00f6nige: \u00bbWenn es dem K\u00f6nige gut d\u00fcnkt und dein Knecht Gnade bei dir findet, so wollest du mich nach Juda senden zu der Stadt, wo meine V\u00e4ter begraben liegen, damit ich sie wieder aufbaue.\u00ab<br>6 Da erwiderte mir der K\u00f6nig, w\u00e4hrend die K\u00f6nigin neben ihm sa\u00df: \u00bbWie lange soll denn deine Reise dauern, und wann wirst du wieder zur\u00fcckkommen?\u00ab Weil es also dem K\u00f6nig genehm schien, mich hinreisen zu lassen, gab ich ihm eine bestimmte Frist an<br>7 und sagte dann zum K\u00f6nig: \u00bbWenn es dem K\u00f6nige beliebt, so m\u00f6ge man mir Geleitbriefe an die Statthalter der Provinz auf der Westseite des Euphrats mitgeben, damit sie mich durchreisen lassen, bis ich nach Juda gelange;<br>8 weiter ein Schreiben an Asaph, den k\u00f6niglichen Forstmeister, da\u00df er mir Holz verabfolgen lasse, damit man die Tore der Burg, die zum Tempel geh\u00f6rt, aus Balken zimmern kann, sowie f\u00fcr die Mauer der Stadt und f\u00fcr das Haus, das ich selber beziehen werde.\u00ab Und der K\u00f6nig bewilligte mir dies, weil die g\u00fctige Hand meines Gottes \u00fcber mir waltete.<br>9 Als ich dann zu den Statthaltern (des Gebiets) auf der Westseite des Euphrats kam, \u00fcbergab ich ihnen die k\u00f6niglichen Geleitbriefe; der K\u00f6nig hatte mir aber Heeresoberste und Reiter als Bedeckung mitgegeben.<br>10 Als dies der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht Tobija erfuhren, verdro\u00df es sie gewaltig, da\u00df jemand gekommen war, der f\u00fcr das Wohl der Israeliten sorgen wollte.<br>11 Als ich nun in Jerusalem angekommen war und drei Tage dort zugebracht hatte,<br>12 machte ich mich nachts in Begleitung einiger weniger von meinen Leuten auf, ohne jedoch jemandem mitgeteilt zu haben, was mein Gott mir in den Sinn gegeben hatte, f\u00fcr Jerusalem zu tun; ich hatte auch kein anderes Reittier bei mir als das Maultier, auf dem ich ritt.<br>13 So ritt ich denn bei Nacht durch das Taltor hinaus in der Richtung zur Drachenquelle und nach dem Misttor hin und besichtigte die Mauer Jerusalems, die zerrissen dastand, und die Tore der Stadt, die vom Feuer vernichtet dalagen.<br>14 Dann ritt ich weiter zum Quellentor und zum K\u00f6nigsteich, und als dort f\u00fcr das Tier, auf dem ich sa\u00df, kein Raum mehr zum Durchkommen war,<br>15 stieg ich bei Nacht die Schlucht zu Fu\u00df hinauf und besichtigte die Mauer; dann kehrte ich um und gelangte durch das Taltor wieder heim;<br>16 die Vorsteher aber wu\u00dften nicht, wohin ich gegangen war und was ich zu tun vorhatte, denn ich hatte den Juden bis dahin noch nichts mitgeteilt, weder den Priestern noch den Vornehmen, weder den Vorstehern noch den \u00fcbrigen, die am Bau arbeiten sollten.<br>17 Nunmehr sagte ich zu ihnen: \u00bbIhr seht das Elend, in dem wir uns befinden, da\u00df Jerusalem n\u00e4mlich in Tr\u00fcmmern liegt und seine Tore mit Feuer vernichtet sind. Kommt, la\u00dft uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht l\u00e4nger ein Gegenstand des Spottes sind!\u00ab<br>18 Hierauf teilte ich ihnen mit, wie g\u00fctig die Hand meines Gottes \u00fcber mir gewaltet hatte, und auch die Worte, die der K\u00f6nig an mich gerichtet hatte. Da erkl\u00e4rten sie: \u00bbJa, wir wollen darangehen und bauen!\u00ab Und sie ermutigten sich gegenseitig dazu, das gute Werk in Angriff zu nehmen.<br>19 Als aber der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht (2,10) Tobija und der Araber Gesem Kunde davon erhielten, verh\u00f6hnten und verspotteten sie uns und sagten: \u00bbWas ist denn das f\u00fcr eine Sache, die ihr da vornehmt? Ihr wollt euch wohl gegen den K\u00f6nig emp\u00f6ren?\u00ab<br>20 Da gab ich ihnen folgende Antwort: \u00bbDer Gott des Himmels, der wird es uns gelingen lassen; und wir wollen uns als seine Knechte an den Bau machen! Ihr aber sollt weder Anteil, noch Anrecht, noch ein Ged\u00e4chtnis in Jerusalem haben!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Hierauf machte sich der Hohepriester Eljasib mit seinen Amtsgenossen, den Priestern, daran, das Schaftor neu zu bauen; das weihten sie und setzten seine Torfl\u00fcgel ein und f\u00fchrten dann den Bau weiter bis zum Turm Hammea, den sie weihten, und bis zum Turm Hananeel.<br>2 Neben ihnen bauten die M\u00e4nner von Jericho; und neben ihnen baute Sakkur, der Sohn Imris.<br>3 Sodann das Fischtor baute die Familie Senaa; sie f\u00fchrten das Geb\u00e4lk auf und setzten seine Torfl\u00fcgel, seine Klammern und Riegel ein.<br>4 Neben ihnen besserte Meremoth aus, der Sohn Urias, des Sohnes des Hakkoz; und neben ihm besserte Mesullam aus, der Sohn Berechjas, des Sohnes Mesesabeels; und neben ihm besserte Zadok aus, der Sohn Baanas.<br>5 Ihm zur Seite besorgten die Thekoiter die Ausbesserung, aber die Vornehmen unter ihnen hatten ihren Nacken nicht unter den Dienst ihres Herrn (Nehemia) gebeugt.<br>6 Das Tor der Altstadt besserten Jojada, der Sohn Paseahs, und Mesullam, der Sohn Besodjas aus; sie f\u00fchrten das Geb\u00e4lk auf und setzten seine Torfl\u00fcgel, seine Klammern und seine Riegel ein.<br>7 Neben ihnen besserten der Gibeoniter Melatja und der Meronothiter Jadon aus samt den Leuten von Gibeon und Mizpa, die zum Gerichtsstuhl des Statthalters der Provinz auf der Westseite des Euphrats geh\u00f6rten.<br>8 Neben ihnen besserte Ussiel aus, der Sohn Harhajas, und die Zunft der Goldschmiede; und ihnen zur Seite besserte Hananja, einer von der Zunft der Salbenh\u00e4ndler, Jerusalem bis an die breite Mauer aus.<br>9 Neben ihnen arbeitete Rephaja, der Sohn Hurs, der Vorsteher der einen H\u00e4lfte des Bezirks Jerusalem.<br>10 Neben ihnen besserte Jedaja aus, der Sohn Harumaphs, und zwar seinem Hause gegen\u00fcber; und neben ihm besserte Hattus aus, der Sohn Hasabnejas.<br>11 Eine zweite Strecke besserte Malkija, der Sohn Harims, und Hasub, der Sohn Pahath-Moabs, aus, auch den Ofenturm.<br>12 Neben ihnen besserte Sallum aus, der Sohn des Hallohes, der Vorsteher der andern H\u00e4lfte des Bezirks Jerusalem, er und seine T\u00f6chter.<br>13 Das Taltor besserten Hanun und die Bewohner von Sanoah aus; sie bauten es auf und setzten seine T\u00fcren, seine Klammern und Riegel ein und arbeiteten noch tausend Ellen weiter an der Mauer bis zum Misttor. \u2013<br>14 Das Misttor selbst aber besserte Malkija aus, der Sohn Rechabs, der Vorsteher des Bezirks Beth-Cherem; er baute es auf und setzte seine Torfl\u00fcgel, seine Klammern und Riegel ein. \u2013<br>15 Das Quellentor besserte Sallun aus, der Sohn Kol-Hoses, der Vorsteher des Bezirks Mizpa; er baute es auf, \u00fcberdachte es und setzte seine Torfl\u00fcgel, seine Klammern und Riegel ein; dazu die Mauer am Teich der Wasserleitung beim K\u00f6nigsgarten und bis an die Stufen, die von der Davidsstadt herabf\u00fchren.<br>16 N\u00e4chst ihm besserte Nehemia aus, der Sohn Asbuks, der Vorsteher der einen H\u00e4lfte des Bezirks Beth-Zur, bis gegen\u00fcber den Davidsgr\u00e4bern und weiter bis an den Teich, der dort angelegt worden war, und bis an die Kaserne. \u2013<br>17 N\u00e4chst ihm besserten die Leviten aus: Rehum, der Sohn Banis. Neben ihm besserte Hasabja aus, der Vorsteher der einen H\u00e4lfte des Bezirks Kegila, f\u00fcr seinen Bezirk. \u2013<br>18 N\u00e4chst ihm besserten deren Genossen aus: Binnui, der Sohn Henadads, der Vorsteher der andern H\u00e4lfte des Bezirks Kegila. \u2013<br>19 Neben ihm besserte Eser aus, der Sohn Jesuas, der Vorsteher der anderen H\u00e4lfte von Mizpa, eine zweite Strecke gegen\u00fcber dem Aufstieg zum Zeughaus am Winkel. \u2013<br>20 N\u00e4chst ihm bergaufw\u00e4rts (?) besserte Baruch, der Sohn Sabbais, eine zweite Strecke aus vom Winkel bis an den Eingang zum Hause des Hohenpriesters Eljasib. \u2013<br>21 N\u00e4chst ihm besserte Meremoth, der Sohn Urias, des Sohnes des Hakkoz, eine zweite Strecke aus vom Eingang zum Hause Eljasibs bis ans Ende des Hauses Eljasibs. \u2013<br>22 N\u00e4chst ihm besserten die Priester aus, die M\u00e4nner aus dem Jordanbezirk. \u2013<br>23 N\u00e4chst ihnen besserten Benjamin und Hassub ihrem Hause gegen\u00fcber aus; n\u00e4chst ihnen Asarja, der Sohn Maasejas, des Sohnes Ananjas, neben seinem Hause. \u2013<br>24 N\u00e4chst ihm besserte Binnui, der Sohn Henadads, eine zweite Strecke aus vom Hause Asarjas bis an den Winkel und bis an die Ecke.<br>25 Palal, der Sohn Usais, arbeitete gegen\u00fcber dem Winkel und dem oberen Turm, der am k\u00f6niglichen Palast beim Gef\u00e4ngnishof vorspringt. \u2013 N\u00e4chst ihm besserte Pedaja aus, der Sohn des Parhos,<br>26 [die Tempelh\u00f6rigen aber wohnten auf dem Ophel,] bis gegen\u00fcber dem Wassertor nach Osten zu und dem vorspringenden Turm. \u2013<br>27 N\u00e4chst ihm besserten die Thekoiter eine zweite Strecke aus, dem gro\u00dfen vorspringenden Turm gegen\u00fcber und bis an die Mauer des Ophel.<br>28 Oberhalb des Ro\u00dftores besserten die Priester aus, ein jeder seinem Hause gegen\u00fcber. \u2013<br>29 N\u00e4chst ihnen besserte Zadok, der Sohn Immers, seinem Hause gegen\u00fcber aus, und n\u00e4chst ihm Semaja, der Sohn Sechanjas, der H\u00fcter des Osttores. \u2013<br>30 N\u00e4chst ihm besserten Hananja, der Sohn Selemjas, und Hanun, der sechste Sohn Zalaphs, eine zweite Strecke aus. \u2013 N\u00e4chst ihm besserte Mesullam, der Sohn Berechjas, seiner Wohnung gegen\u00fcber aus. \u2013<br>31 N\u00e4chst ihm besserte Malkija, einer aus der Zunft der Goldschmiede, bis zum Hause der Tempelh\u00f6rigen und der Kr\u00e4mer dem Wachttor gegen\u00fcber aus und bis zum S\u00f6ller an der Ecke;<br>32 und zwischen dem S\u00f6ller an der Ecke und dem Schaftor besserten die Goldschmiede und die Kr\u00e4mer aus.<br>33 Als nun Sanballat erfuhr, da\u00df wir (wirklich) die Mauer wieder aufbauten, geriet er in Zorn und heftigen \u00c4rger und spottete \u00fcber die Juden,<br>34 indem er in Gegenwart seiner Stammesgenossen und der Kriegsleute von Samaria sagte: \u00bbWas machen die ohnm\u00e4chtigen Juden da? Wird man sie gew\u00e4hren lassen? Werden sie jemals (das Dank-) Opfer darbringen? Werden sie damit eines Tages zu Ende kommen? Werden sie die Steine, die doch verbrannt sind, aus den Schutthaufen lebendig machen?\u00ab<br>35 Und der Ammoniter Tobija, der neben ihm stand, sagte: \u00bbWas sie auch bauen m\u00f6gen: springt nur ein Fuchs daran hinauf, so rei\u00dft er ihre Steinmauer auseinander!\u00ab \u2013<br>36 H\u00f6re, unser Gott, wie wir zum Spott geworden sind! La\u00df ihre Schm\u00e4hungen auf ihr Haupt zur\u00fcckfallen und gib sie der Pl\u00fcnderung preis in einem Lande, wo man sie in Gefangenschaft h\u00e4lt!<br>37 Decke ihre Verschuldung nicht zu und la\u00df ihre S\u00fcnde vor deinem Angesicht nicht ausgel\u00f6scht werden! Denn sie haben durch kr\u00e4nkende Reden gegen die am Bau T\u00e4tigen \u00c4rgernis erregt. \u2013<br>38 Wir aber bauten an der Mauer weiter; und als die ganze Mauer bis zur halben H\u00f6he fertig war, gewann das Volk neuen Mut zur Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als aber Sanballat und Tobija sowie die Araber und Ammoniter und Asdoditer erfuhren, da\u00df die Wiederherstellung der Mauern Jerusalems Fortschritte machte, und da\u00df die L\u00fccken sich zu schlie\u00dfen begannen, da gerieten sie in heftigen Zorn<br>2 und verschworen sich alle zusammen, sie wollten hinziehen, um Jerusalem anzugreifen und Schaden darin anzurichten.<br>3 Da beteten wir zu unserm Gott und stellten aus Furcht vor ihnen bei Tag und Nacht Wachen gegen sie auf.<br>4 Aber die Jud\u00e4er erkl\u00e4rten: \u00bbDie Kraft der Lasttr\u00e4ger ist ersch\u00f6pft, und des Schuttes ist zu viel: wir sind nicht mehr imstande, an der Mauer zu arbeiten!\u00ab<br>5 Unsere Widersacher aber sagten: \u00bbSie sollen nichts merken und nichts sehen, bis wir mitten unter sie kommen und sie totschlagen und so dem Bauen ein Ende machen!\u00ab<br>6 Als nun die Juden, die in ihrer Nachbarschaft wohnten, herbeikamen und es uns wohl zehnmal sagten, aus allen Orten, von denen sie ab und zu gingen,<br>7 da stellte ich hinter der Mauer an den tieferen Stellen das Volk nach den Geschlechtern mit ihren Schwertern, Lanzen und Bogen auf.<br>8 Bei einer Besichtigung trat ich dann auf und sagte zu den Vornehmen und Vorstehern und zu dem \u00fcbrigen Volke: \u00bbF\u00fcrchtet euch doch nicht vor ihnen! Denkt an den HERRN, den gro\u00dfen und furchtbaren Gott, und k\u00e4mpft f\u00fcr eure Volksgenossen, eure S\u00f6hne und T\u00f6chter, eure Frauen und H\u00e4user!\u00ab<br>9 Als nun unsere Feinde erfuhren, da\u00df die Sache zu unserer Kenntnis gekommen war und Gott ihren Anschlag vereitelt hatte, kehrten wir alle wieder zu der Mauer zur\u00fcck, ein jeder an seine Arbeit.<br>10 Seit jenem Tage aber war nur die eine H\u00e4lfte meiner Leute am Bau t\u00e4tig, w\u00e4hrend die andere H\u00e4lfte sich mit Lanzen, Schilden, Bogen und Panzern bereithielt und die Oberen hinter der ganzen j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung standen,<br>11 die an der Mauer baute. Die Handlanger aber, welche Lasten trugen, arbeiteten in der Weise, da\u00df sie mit der einen Hand die Arbeit verrichteten, in der andern aber die Waffe hielten;<br>12 und von den Bauleuten hatte jeder sein Schwert um die H\u00fcften geg\u00fcrtet und mauerte so; und der Trompeter stand neben mir.<br>13 Den Vornehmen aber und Vorstehern und dem \u00fcbrigen Volk hatte ich die Weisung gegeben: \u00bbDas Werk ist gro\u00df und weit ausgedehnt, und wir sind auf der Mauer zerstreut, einer von dem andern weit entfernt.<br>14 An dem Punkte also, von dem her ihr den Schall der Trompete vernehmen werdet, da m\u00fc\u00dft ihr euch bei uns sammeln: unser Gott wird f\u00fcr uns k\u00e4mpfen!\u00ab<br>15 So waren wir an dem Werke t\u00e4tig, und zwar so, da\u00df die eine H\u00e4lfte der Leute die Lanzen vom Aufgang der Morgenr\u00f6te bis zum Erscheinen der Sterne bereit hielt.<br>16 Auch befahl ich damals dem Volke: \u00bbJeder soll mit seinen Leuten die Nacht \u00fcber innerhalb Jerusalems verbleiben, damit sie uns nachts als Wachen und bei Tage als Arbeiter dienen.\u00ab<br>17 Und weder ich, noch meine Br\u00fcder, noch meine Leute, noch die Wachmannschaften, die zu meinem Gefolge geh\u00f6rten, keiner von uns kam jemals aus den Kleidern heraus: ein jeder hatte stets seine Waffe zur Hand.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Es erhob sich aber ein gro\u00dfes Klagegeschrei der Leute aus dem Volk und ihrer Frauen gegen ihre j\u00fcdischen Volksgenossen.<br>2 Die einen sagten: \u00bbWir m\u00fcssen unsere S\u00f6hne und T\u00f6chter verpf\u00e4nden, um Getreide zu erhalten, damit wir zu essen haben und am Leben bleiben!\u00ab<br>3 Andere sagten: \u00bbWir m\u00fcssen unsere Felder, unsere Weinberge und H\u00e4user verpf\u00e4nden, um uns Getreide in der Teurung zu verschaffen!\u00ab<br>4 Wieder andere sagten: \u00bbWir haben Geld zur Bezahlung der Steuern f\u00fcr den K\u00f6nig auf unsere Felder und Weinberge borgen m\u00fcssen.<br>5 Wir sind aber doch von demselben Fleisch und Blut wie unsere Volksgenossen, und unsere Kinder sind ebenso gut wie ihre Kinder; aber trotzdem m\u00fcssen wir unsere S\u00f6hne und T\u00f6chter als Leibeigene hingeben, und manche von unsern T\u00f6chtern sind schon leibeigen geworden, und wir k\u00f6nnen nichts dagegen tun: unsere Felder und Weinberge geh\u00f6ren ja anderen Leuten!\u00ab<br>6 Da geriet ich in heftigen Zorn, als ich ihre lauten Klagen und diese Reden vernahm.<br>7 Als ich dann mit mir zu Rate gegangen war, machte ich den Vornehmen und den Vorstehern Vorw\u00fcrfe, indem ich zu ihnen sagte: \u00bbWucher treibt ihr ja einer mit dem andern!\u00ab Dann veranstaltete ich eine gro\u00dfe Volksversammlung gegen sie<br>8 und sagte zu ihnen: \u00bbWir haben unsere j\u00fcdischen Volksgenossen, die an die Heidenv\u00f6lker verkauft waren, soweit es uns m\u00f6glich war, losgekauft; ihr dagegen wollt nun gar eure eigenen Volksgenossen verkaufen, so da\u00df sie dann wieder von uns gekauft werden m\u00fcssen!\u00ab Als sie nun schwiegen und kein Wort der Entgegnung fanden,<br>9 fuhr ich fort: \u00bbWas ihr da tut, ist unw\u00fcrdig! Ihr solltet doch in der Furcht unsers Gottes wandeln, damit wir unseren heidnischen Feinden keine Veranlassung zu L\u00e4sterungen geben!<br>10 Sowohl ich als auch meine Br\u00fcder und meine Diener haben ihnen Geld und Getreide geliehen: la\u00dft uns ihnen doch dieses Darlehen erlassen!<br>11 Gebt ihnen doch gleich heute ihre Felder und Weinberge, ihre \u00d6lg\u00e4rten und H\u00e4user zur\u00fcck und (erla\u00dft ihnen), was ihr an Geld und Getreide, an Wein und \u00d6l von ihnen zu fordern habt!\u00ab<br>12 Da antworteten sie: \u00bbJa, wir wollen es zur\u00fcckgeben und nichts mehr von ihnen fordern: wir wollen so tun, wie du es verlangst!\u00ab Da rief ich die Priester herbei und lie\u00df sie schw\u00f6ren, da\u00df sie wirklich in dieser Weise verfahren wollten.<br>13 Dazu sch\u00fcttelte ich den Bausch meines Gewandes aus mit den Worten: \u00bbEbenso m\u00f6ge Gott jeden, der dieses sein Versprechen nicht h\u00e4lt, aus seinem Hause und seinem Besitz heraussch\u00fctteln, damit er ebenso ausgesch\u00fcttelt und ausgeleert sei!\u00ab Da rief die ganze Versammlung: \u00bbJa, so sei es!\u00ab und pries den HERRN; das Volk aber tat, wie abgemacht war.<br>14 Au\u00dferdem habe ich und meine Br\u00fcder von dem Tage an, wo (der K\u00f6nig) mich zu ihrem Statthalter im Lande Juda bestellt hatte, d.h. vom zwanzigsten bis zum zweiunddrei\u00dfigsten Jahre der Regierung des K\u00f6nigs Arthasastha, also zw\u00f6lf Jahre lang, keinen Anspruch auf den Unterhalt des Statthalters gemacht,<br>15 w\u00e4hrend die fr\u00fcheren Statthalter, meine Vorg\u00e4nger, dem Volke schwer zur Last gefallen waren; denn sie hatten f\u00fcr Speise und Wein t\u00e4glich vierzig Schekel Silber von ihnen bezogen, und auch ihre Dienerschaft hatte \u00fcber das Volk willk\u00fcrlich geschaltet. Ich dagegen habe aus Gottesfurcht nicht so gehandelt.<br>16 Auch bei diesem Mauerbau habe ich mit Hand angelegt, ohne da\u00df wir Grundbesitz erworben hatten; und auch meine ganze Dienerschaft ist dort zur Arbeit am Mauerbau versammelt gewesen.<br>17 Dazu a\u00dfen die Juden, sowohl die Vorsteher, hundertundf\u00fcnfzig Mann, als auch die, welche aus den umwohnenden heidnischen V\u00f6lkerschaften zu uns auf Besuch kamen, an meinem Tisch;<br>18 und was t\u00e4glich zubereitet wurde, n\u00e4mlich ein Rind, sechs ausgesuchte St\u00fcck Kleinvieh sowie Gefl\u00fcgel, das wurde auf meine Kosten zubereitet; au\u00dferdem alle zehn Tage allerlei Wein in Menge. Trotzdem habe ich den Unterhalt des Statthalters nicht beansprucht, weil die Fronarbeit schon schwer genug auf diesem Volke lastete. \u2013<br>19 Gedenke, mein Gott, mir zum Guten alles dessen, was ich f\u00fcr dieses Volk getan habe!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als es nun dem Sanballat, dem Tobija und dem Araber Gesem sowie unseren \u00fcbrigen Feinden bekannt wurde, da\u00df ich die Mauer wieder aufgebaut h\u00e4tte und da\u00df keine L\u00fccke mehr in ihr geblieben w\u00e4re \u2013 nur hatte ich bis dahin noch keine T\u00fcrfl\u00fcgel in die Tore eingesetzt \u2013,<br>2 da sandten Sanballat und Gesem zu mir und lie\u00dfen mir sagen: \u00bbKomm, la\u00df uns in Ha-Kaphirim in der Ebene Ono eine Zusammenkunft halten!\u00ab Sie hatten n\u00e4mlich B\u00f6ses gegen mich im Sinn.<br>3 Da schickte ich Boten zu ihnen und lie\u00df ihnen antworten: \u00bbIch bin mit einem bedeutenden Werke besch\u00e4ftigt und kann deshalb nicht hinabkommen: das Werk w\u00fcrde sofort stille stehen, wenn ich es unterbr\u00e4che und zu euch hinunterk\u00e4me.\u00ab<br>4 Nun sandten sie auf dieselbe Weise viermal Botschaft zu mir, ich gab ihnen aber immer dieselbe Antwort.<br>5 Da sandte Sanballat auf dieselbe Weise noch zum f\u00fcnftenmale seinen Burschen zu mir mit einem offenen Briefe in der Hand,<br>6 in welchem geschrieben stand: \u00bbUnter den Leuten geht das Ger\u00fccht um, und Gasmu sagt es auch, da\u00df ihr, du und die Juden, an Emp\u00f6rung denkt; darum bauest du die Mauer wieder auf, und du selbst wollest dich zum K\u00f6nig \u00fcber sie machen und dergleichen mehr;<br>7 sogar Propheten habest du auftreten lassen, die dich in Jerusalem zum K\u00f6nig von Juda ausrufen sollen. Nun werden solche Ger\u00fcchte aber dem K\u00f6nige zu Ohren dringen; darum komm, la\u00df uns zusammen ratschlagen!\u00ab<br>8 Darauf sandte ich folgenden Bescheid an ihn: \u00bbNichts von allem, was du behauptest, ist wirklich geschehen, sondern du hast das selbst frei erfunden!\u00ab<br>9 Sie alle wollten uns n\u00e4mlich nur bange machen, weil sie dachten: \u00bbSie werden von der Arbeit schon ablassen, so da\u00df das Werk nicht vollendet wird.\u00ab \u2013 Nun aber st\u00e4rke meine H\u00e4nde!<br>10 Als ich (einmal) in die Wohnung Semajas, des Sohnes Delajas, des Sohnes Mehetabeels, kam, der gerade durch Unreinheit verhindert war, sagte er: \u00bbLa\u00df uns zusammen ins Haus Gottes gehen, in das Innerste des Tempels, und die T\u00fcren des Tempels verschlie\u00dfen! Denn es werden Leute kommen, um dich zu ermorden, und zwar werden sie bei Nacht kommen, um dich zu ermorden.\u00ab<br>11 Doch ich entgegnete: \u00bbEin Mann wie ich sollte fliehen? Und wie k\u00f6nnte jemand, wie ich bin, in den Tempel gehen und am Leben bleiben? Nein, ich gehe nicht hinein!\u00ab<br>12 Ich hatte n\u00e4mlich gemerkt, da\u00df nicht Gott ihn gesandt hatte, sondern er hatte den Gottesspruch deshalb an mich gerichtet, weil Tobija und Sanballat ihn bestochen hatten;<br>13 und zwar war er zu dem Zweck bestochen worden, da\u00df ich in Angst geraten und so handeln und mich dadurch vers\u00fcndigen sollte; das h\u00e4tte ihnen dann zu \u00fcbler Nachrede dienen k\u00f6nnen, um mich in Verruf zu bringen.<br>14 Gedenke, mein Gott, dem Tobija und Sanballat diese ihre Handlungsweise und auch der Prophetin Noadja und den \u00fcbrigen Propheten, die mich \u00e4ngstlich zu machen suchten!<br>15 Die Mauer aber wurde am f\u00fcnfundzwanzigsten Tage des Monats Elul nach Verlauf von zweiundf\u00fcnfzig Tagen fertig.<br>16 Als nun alle unsere Feinde das erfuhren, erschraken alle heidnischen V\u00f6lkerschaften rings um uns her, und es entfiel ihnen aller Mut; denn sie erkannten, da\u00df dieses Werk unter der Mitwirkung unseres Gottes vollf\u00fchrt worden war. \u2013<br>17 Auch lie\u00dfen in jenen Tagen die vornehmen Juden zahlreiche Briefe an Tobija abgehen, wie solche auch von Tobija an sie ankamen.<br>18 Es gab n\u00e4mlich unter den Juden gar manche, die ihm eidlich zum Beistand verpflichtet waren; denn er war der Schwiegersohn Sechanjas, des Sohnes Arahs, und sein Sohn Johanan hatte die Tochter Mesullams, des Sohnes Berechjas, geheiratet.<br>19 Sie redeten sogar in meiner Gegenwart von seinen guten Eigenschaften und hinterbrachten ihm meine \u00c4u\u00dferungen; auch sandte Tobija Briefe, um mich einzusch\u00fcchtern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als nun die Mauer aufgebaut war und ich die T\u00fcrfl\u00fcgel hatte einsetzen lassen, wurden die Torw\u00e4chter angestellt.<br>2 Dann \u00fcbertrug ich den Oberbefehl \u00fcber Jerusalem meinem Bruder Hanani und dem Burghauptmann Hananja; denn dieser war ein zuverl\u00e4ssiger und gottesf\u00fcrchtiger Mann wie wenige.<br>3 Ich gab ihnen die Weisung: \u00bbDie Tore Jerusalems d\u00fcrfen nicht eher ge\u00f6ffnet werden, als bis die Sonne hei\u00df scheint; und w\u00e4hrend (die Torw\u00e4chter) noch dastehen, soll man die Torfl\u00fcgel schlie\u00dfen und verriegeln. Auch sollt ihr Wachen aus den B\u00fcrgern Jerusalems aufstellen, einen jeden auf seinem Posten und jeden vor seinem Hause.\u00ab<br>4 Die Stadt war nun zwar ger\u00e4umig und gro\u00df, aber die Bev\u00f6lkerung in ihr nur sp\u00e4rlich, und neugebaute H\u00e4user waren nicht vorhanden.<br>5 Da gab mein Gott mir den Gedanken ein, die Vornehmen und Vorsteher und das Volk zu versammeln, damit ein Geschlechtsverzeichnis von ihnen aufgenommen w\u00fcrde. Da fand ich das Geschlechtsverzeichnis derer, die zuerst (oder fr\u00fcher) aus der Gefangenschaft zur\u00fcckgekehrt waren, und fand darin folgende Angaben:<br>6 Folgendes sind die Bewohner des Bezirks, die aus der Gefangenschaft der in der Verbannung Lebenden, die Nebukadnezar, der K\u00f6nig von Babylon, einst (nach Babylon) weggef\u00fchrt hatte, hinaufgezogen und nach Jerusalem und Juda zur\u00fcckgekehrt sind, ein jeder in seine Ortschaft,<br>7 und zwar sind sie dorthin gekommen zusammen mit Serubbabel, Jesua, Nehemia, Asarja, Raamja, Nahamani, Mordechai, Bilsan, Mispereth (?), Bigwai, Nehum und Baana. Die Zahl der M\u00e4nner des Volkes Israel betrug:<br>8 die Familie Parhos 2172;<br>9 die Familie Sephatja 372;<br>10 die Familie Arah 652;<br>11 die Familie Pahath-Moab, n\u00e4mlich die Familien Jesua und Joab, 2818;<br>12 die Familie Elam 1254;<br>13 die Familie Satthu 845;<br>14 die Familie Sakkai 760;<br>15 die Familie Binnui 648;<br>16 die Familie Bebai 628;<br>17 die Familie Asgad 2322;<br>18 die Familie Adonikam 667;<br>19 die Familie Bigwai 2067;<br>20 die Familie Adin 655;<br>21 die Familie Ater, n\u00e4mlich der Zweig Hiskia, 98;<br>22 die Familie Hasum 328;<br>23 die Familie Bezai 324;<br>24 die Familie Hariph 112;<br>25 die Familie Gibeon 95;<br>26 die M\u00e4nner von Bethlehem und Netopha 188;<br>27 die M\u00e4nner von Anathoth 128;<br>28 die M\u00e4nner von Beth-Asmaweth 42;<br>29 die M\u00e4nner von Kirjath-Jearim, Kephira und Beeroth 743;<br>30 die M\u00e4nner von Rama und Geba 621;<br>31 die M\u00e4nner von Michmas 122;<br>32 die M\u00e4nner von Bethel und Ai 123;<br>33 die M\u00e4nner von [dem andern] Nebo 52;<br>34 die Familie des andern Elam 1254;<br>35 die Familie Harim 320;<br>36 die Leute von Jericho 345;<br>37 die Leute von Lod, Hadid und Ono 721;<br>38 die Familie Senaa 3930.<br>39 Die Priester: die Familie Jedaja, n\u00e4mlich des Hauses Jesua 973;<br>40 die Familie Immer 1052;<br>41 die Familie Pashur 1247;<br>42 die Familie Harim 1017.<br>43 Die Leviten: die Familie Jesua, n\u00e4mlich die Familien Kadmiel, (Bani) und Hodawja 74; \u2013<br>44 die S\u00e4nger: die Familie Asaph 148; \u2013<br>45 die Torh\u00fcter: die Familien Sallum, Ater, Talmon, Akkub, Hatita und Sobai 138.<br>46 Die Tempelh\u00f6rigen: die Familie Ziha, die Familie Hasupha, die Familie Thabbaoth,<br>47 die Familie Keros, die Familie Sia, die Familie Padon,<br>48 die Familie Lebana, die Familie Hagaba, die Familie Salmai,<br>49 die Familie Hanan, die Familie Giddel, die Familie Gahar,<br>50 die Familie Reaja, die Familie Rezin, die Familie Nekoda,<br>51 die Familie Gassam, die Familie Ussa, die Familie Paseah,<br>52 die Familie Besai, die Familie der Mehuniter, die Familie der Nephisiter,<br>53 die Familie Bakbuk, die Familie Hakupha, die Familie Harhur,<br>54 die Familie Bazluth (?), die Familie Mehida, die Familie Harsa,<br>55 die Familie Barkos, die Familie Sisera, die Familie Themah,<br>56 die Familie Neziah, die Familie Hatipha. \u2013<br>57 Die Familien der Sklaven Salomos: die Familie Sotai, die Familie Sophereth, die Familie Perida,<br>58 die Familie Jaala, die Familie Darkon, die Familie Giddel,<br>59 die Familie Sephatja, die Familie Hattil, die Familie Pochereth-Hazzebaim, die Familie Amon.<br>60 Die Gesamtzahl der Tempelh\u00f6rigen und der Familien der Sklaven Salomos betrug 392.<br>61 Und dies sind die, welche aus Thel-Melah, Thel-Harsa, Cherub-Addon und Immer mit hinaufgezogen sind, aber ihre Familie und ihre Abkunft nicht nachweisen konnten, ob sie n\u00e4mlich aus Israel stammten:<br>62 die Familie Delaja, die Familie Tobija und die Familie Nekoda: 642.<br>63 Sodann von den Priestern: die Familie Habaja, die Familie Hakkoz, die Familie jenes Barsillais, der eine Frau von den T\u00f6chtern des Gileaditen Barsillai geheiratet und deren Namen angenommen hatte.<br>64 Diese hatten zwar nach einer Geschlechtsurkunde gesucht, aber eine solche hatte sich nicht finden lassen; infolgedessen wurden sie als unrein vom Priestertum ausgeschlossen;<br>65 und der Statthalter hatte ihnen erkl\u00e4rt, da\u00df sie von dem Hochheiligen nicht essen d\u00fcrften, bis wieder ein Priester f\u00fcr die Befragung des Urim- und Thummim-Orakels (2.Mose 28,30) da w\u00e4re.<br>66 Die ganze Gemeinde insgesamt belief sich auf 42360 Seelen,<br>67 ungerechnet ihre Sklaven und Sklavinnen, deren 7337 da waren; au\u00dferdem hatten sie noch 245 S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen.<br>68 Die Zahl ihrer Pferde betrug 736, ihrer Maultiere 245, ihrer Kamele 435 und ihrer Esel 6720.<br>69 Manche von den Familienh\u00e4uptern spendeten Beitr\u00e4ge f\u00fcr den Gottesdienst. Der Statthalter schenkte f\u00fcr den Schatz: an Gold 1000 Dariken, 50 Sprengschalen, 30 Priestergew\u00e4nder.<br>70 Von den Familienh\u00e4uptern gaben einige f\u00fcr den Gottesdienst: an Gold 20000 Dariken und an Silber 2200 Minen;<br>71 und was das \u00fcbrige Volk gab, betrug an Gold 20000 Dariken und an Silber 2000 Minen und 67 Priestergew\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II. Esras Neuordnung des Gottesdienstes und Religionswesens (7,72-10,40)<\/h3>\n\n\n\n<p>72 So siedelten sich denn die Priester und die Leviten sowie die Torh\u00fcter, die S\u00e4nger und die Tempelh\u00f6rigen in Jerusalem und dessen Gebiet an, alle \u00fcbrigen Israeliten dagegen in ihren Ortschaften.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als nun der siebte Monat herankam, w\u00e4hrend die Israeliten sich in ihren Ortschaften befanden, da versammelte sich das ganze Volk bis auf den letzten Mann auf dem Platze vor dem Wassertor und richtete an Esra, den Schriftgelehrten, die Bitte, er m\u00f6chte das Buch des mosaischen Gesetzes herbringen, das der HERR den Israeliten geboten hatte.<br>2 Da brachte denn der Priester Esra das Gesetz vor die Versammlung sowohl der M\u00e4nner als der Frauen, vor alle, die bef\u00e4higt waren, es zu verstehen, am ersten Tage des siebten Monats,<br>3 und er las auf dem freien Platze vor dem Wassertor von Tagesanbruch bis Mittag den M\u00e4nnern und Frauen, \u00fcberhaupt allen, die ein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr hatten, daraus vor; und das ganze Volk schenkte der Vorlesung aus dem Gesetzbuch aufmerksames Geh\u00f6r.<br>4 Esra, der Schriftgelehrte, stand dabei auf einem h\u00f6lzernen Ger\u00fcst, das man zu diesem Zweck hergestellt hatte, und neben ihm standen auf seiner rechten Seite Matthithja, Sema, Anaja, Urija, Hilkija und Maaseja, zu seiner Linken dagegen Pedaja, Misael, Malkija, Hasum, Hasbaddana, Sacharja und Mesullam.<br>5 Esra schlug dann das Buch vor den Augen des ganzen Volkes auf \u2013 er stand n\u00e4mlich h\u00f6her als das ganze Volk \u2013; und als er es aufschlug, erhob sich die ganze Versammlung.<br>6 Danach pries Esra den HERRN, den gro\u00dfen Gott, und das ganze Volk antwortete: \u00bbAmen, Amen!\u00ab unter Emporheben der H\u00e4nde; dann verneigten sie sich und warfen sich vor dem HERRN nieder, das Angesicht zur Erde gewandt.<br>7 Darauf erteilten die Leviten Jesua, Bani, Serebja, Jamin, Akkub, Sabbethai, Hodija, Maaseja, Kelita, Asarja, Josabad, Hanan und Pelaja dem Volke Belehrung \u00fcber das Gesetz, w\u00e4hrend das Volk auf seiner Stelle stehen blieb.<br>8 So lasen sie denn aus dem Buche, dem Gesetz Gottes, abschnittweise vor und machten den Sinn klar, so da\u00df sie (die Zuh\u00f6renden) das Verst\u00e4ndnis des Vorgelesenen gewannen.<br>9 Hierauf sagte Nehemia \u2013 dieser war n\u00e4mlich Statthalter \u2013 und der Priester Esra, der Schriftgelehrte, nebst den Leviten, die das Volk unterwiesen, folgendes zu dem ganzen Volke: \u00bbDieser Tag ist dem HERRN, eurem Gott, heilig; seid nicht traurig und weint nicht!\u00ab Das ganze Volk hatte n\u00e4mlich beim Anh\u00f6ren der Worte des Gesetzes zu weinen begonnen.<br>10 Dann fuhr er fort: \u00bbGeht hin, e\u00dft fette Speisen und trinkt s\u00fc\u00dfe Getr\u00e4nke und la\u00dft auch denen, f\u00fcr die nichts zubereitet ist, Anteile zukommen, denn der Tag ist unserm Herrn heilig! Darum seid nicht niedergeschlagen, denn die Freude am HERRN ist eure St\u00e4rke.\u00ab<br>11 So beruhigten denn die Leviten das ganze Volk, indem sie sagten: \u00bbSeid still, denn der Tag ist heilig, und seid nicht niedergeschlagen!\u00ab<br>12 Da ging das ganze Volk hin, um zu essen und zu trinken und (den D\u00fcrftigen) Anteile zukommen zu lassen und ein gro\u00dfes Freudenfest zu feiern; denn sie hatten die Worte verstanden, die man ihnen kundgetan hatte.<br>13 Am zweiten Tage aber versammelten sich die Familienh\u00e4upter des ganzen Volkes sowie die Priester und die Leviten bei Esra, dem Schriftgelehrten, und zwar um Kenntnis vom Wortlaut des Gesetzes zu erhalten.<br>14 Da fanden sie im Gesetz, das der HERR durch Mose geboten hatte, geschrieben (3.Mose 23,40-42), die Israeliten sollten w\u00e4hrend des Festes im siebten Monat in Laubh\u00fctten wohnen<br>15 und sollten in allen ihren Ortschaften und in Jerusalem ausrufen und laut verk\u00fcndigen lassen: \u00bbZieht auf die Berge hinaus und holt Zweige vom edlen und vom wilden \u00d6lbaum, Zweige von Myrten, Palmen und anderen dichtbelaubten B\u00e4umen, um Laubh\u00fctten daraus zu bauen, wie geschrieben steht!\u00ab<br>16 Da zog das Volk hinaus, holte (solche Laubzweige) und machte sich H\u00fctten daraus, ein jeder auf seinem Dache oder in ihren H\u00f6fen sowie in den H\u00f6fen des Hauses Gottes und auf dem Platze am Wassertor und auf dem Platze am Ephraimtor.<br>17 So baute sich denn die ganze Gemeinde, alle, die aus der Gefangenschaft zur\u00fcckgekehrt waren, solche Laubh\u00fctten und wohnten in den H\u00fctten. Seit den Tagen Josuas, des Sohnes Nuns, n\u00e4mlich bis auf jenen Tag hatten die Israeliten (das Fest) nicht in dieser Weise gefeiert; und es herrschte sehr gro\u00dfe Freude.<br>18 Man las dann aber aus dem Gesetzbuche Gottes Tag f\u00fcr Tag vor, vom ersten bis zum letzten Tage; und sie feierten das Fest sieben Tage lang, und am achten Tage fand vorschriftgem\u00e4\u00df eine Festversammlung statt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Am vierundzwanzigsten Tage desselben Monats aber versammelten sich die Israeliten unter Fasten, und zwar in Trauergew\u00e4ndern und mit Erde auf dem Haupte.<br>2 Nachdem sich dann die Vollisraeliten von allen Fremden abgesondert hatten, traten sie hin und legten ein Bekenntnis ihrer S\u00fcnden und der Verschuldungen ihrer V\u00e4ter ab.<br>3 Hierauf erhoben sie sich auf der Stelle, wo sie sich befanden, und man las aus dem Gesetzbuche des HERRN, ihres Gottes, einen Vierteltag lang vor und sprach dann drei weitere Stunden lang Bu\u00dfgebete, w\u00e4hrend sie sich vor dem HERRN, ihrem Gott, niedergeworfen hatten.<br>4 Darauf traten Jesua und Bani, Kadmiel, Sebanja, Bunni, Serabja, Bani und Kenani auf den erh\u00f6hten Platz der Leviten hinauf und riefen den HERRN, ihren Gott, mit lauter Stimme an.<br>5 Alsdann hielten die Leviten Jesua und Kadmiel, Bani, Hasabneja, Serebja, Hodija, Sebanja und Pethahja folgende Ansprache: \u00bbAch! Preiset den HERRN, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und man preise deinen herrlichen Namen, der \u00fcber allen Lobpreis und Ruhm erhaben ist!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufforderung zum Preise Gottes; Hinweis auf die wunderbaren Machttaten und Gnadenerweise Gottes in der Vorzeit bis zur Hinf\u00fchrung seines Volkes in das verhei\u00dfene Land<\/h3>\n\n\n\n<p>6 Du bist es, der da ist, HERR, du allein! Du bist es, der den Himmel und den obersten Himmel samt ihrem ganzen Heer geschaffen hat, die Erde mit allem, was auf ihr ist, die Meere mit allem, was in ihnen ist; und du bist es, der dies alles am Leben erh\u00e4lt und den das himmlische Heer anbetet.<br>7 Du, HERR, bist der Gott, der Abram erw\u00e4hlt, der ihn aus Ur in Chald\u00e4a hat auswandern lassen und ihm den Namen Abraham gegeben hat.<br>8 Nachdem du sein Herz treu gegen dich erfunden hattest, hast du mit ihm den Bund geschlossen, das Land der Kanaan\u00e4er, Hethiter, Amoriter, Pherissiter, Jebusiter und Girgasiter, dies Land seinen Nachkommen geben zu wollen; und du hast dein Wort gehalten, denn du bist gerecht.<br>9 Als du dann das Elend unserer V\u00e4ter in \u00c4gypten sahst und ihr Geschrei am Schilfmeere h\u00f6rtest,<br>10 hast du Zeichen und Wunder am Pharao, an allen seinen Dienern und an dem ganzen Volke seines Landes getan; denn du hattest erkannt, da\u00df jene in Vermessenheit gegen sie gehandelt hatten, und du hast dir einen Namen gemacht, wie er heute noch gro\u00df dasteht.<br>11 Das Meer hast du vor ihnen gespalten, so da\u00df sie trockenen Fu\u00dfes mitten durch das Meer ziehen konnten; ihre Verfolger aber hast du in die Tiefen geschleudert wie einen Stein in gewaltige Fluten.<br>12 Durch eine Wolkens\u00e4ule hast du sie bei Tage geleitet und durch eine Feuers\u00e4ule bei Nacht, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie ziehen sollten.<br>13 Auf den Berg Sinai bist du hinabgestiegen und hast vom Himmel her mit ihnen geredet und ihnen richtige Weisungen und zuverl\u00e4ssige Gesetze, gute Satzungen und Gebote gegeben.<br>14 Auch deinen heiligen Sabbat hast du ihnen kundgetan und ihnen Gebote, Satzungen und das Gesetz durch deinen Knecht Mose verordnet.<br>15 Brot vom Himmel hast du ihnen f\u00fcr ihren Hunger gegeben und Wasser aus dem Felsen ihnen f\u00fcr ihren Durst hervorflie\u00dfen lassen und hast ihnen geboten, in das Land einzuziehen, dessen Besitz du ihnen mit erhobener Hand zugeschworen hattest.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">S\u00fcndhaftes Verhalten des Volkes gegen\u00fcber den Segnungen Gottes w\u00e4hrend der W\u00fcstenwanderung und bei der Besitzergreifung des verhei\u00dfenen Landes<\/h3>\n\n\n\n<p>16 \u00bbSie aber, unsere V\u00e4ter, waren \u00fcberm\u00fctig und halsstarrig, so da\u00df sie auf deine Gebote nicht h\u00f6rten;<br>17 sie weigerten sich vielmehr zu gehorchen und gedachten deiner Wunder nicht mehr, die du an ihnen getan hattest: sie wurden halsstarrig und setzten es sich in ihrer Widerspenstigkeit in den Kopf, nach \u00c4gypten zu ihrem Sklavendienst zur\u00fcckzukehren. Doch du bist ein Gott der Vergebung, gn\u00e4dig und barmherzig, langm\u00fctig und reich an G\u00fcte: du hast sie nicht verlassen.<br>18 Sogar als sie sich ein gegossenes Stierbild gemacht hatten und ausriefen: \u203aDies ist dein Gott, der dich aus \u00c4gypten gef\u00fchrt hat!\u2039, und als sie arge L\u00e4sterdinge ver\u00fcbten,<br>19 hast du sie doch nach deiner gro\u00dfen Barmherzigkeit in der W\u00fcste nicht verlassen; nein, die Wolkens\u00e4ule wich nicht von ihnen bei Tage, die sie auf dem Wege f\u00fchren sollte, und die Feuers\u00e4ule nicht bei Nacht, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie ziehen sollten.<br>20 Du gabst ihnen auch deinen guten Geist, um sie zu unterweisen; du versagtest ihrem Munde dein Manna nicht und gabst ihnen Wasser f\u00fcr ihren Durst.<br>21 Vierzig Jahre lang versorgtest du sie in der W\u00fcste, so da\u00df sie keinen Mangel litten; ihre Kleider nutzten sich nicht ab, und ihre F\u00fc\u00dfe schwollen nicht an.<br>22 Dazu gabst du ihnen K\u00f6nigreiche und V\u00f6lker zum Besitz und teiltest ihnen Gebiet f\u00fcr Gebiet zu, so da\u00df sie das Land Sihons, des K\u00f6nigs von Hesbon, und das Land Ogs, des K\u00f6nigs von Basan, in Besitz nahmen.<br>23 Ihre S\u00f6hne lie\u00dfest du zahlreich werden wie die Sterne am Himmel und brachtest sie in das Land, in das sie, wie du ihren V\u00e4tern verhei\u00dfen hattest, eindringen sollten, um es in Besitz zu nehmen.<br>24 So zogen denn ihre S\u00f6hne in das Land ein und nahmen es in Besitz, und du warfst die Bewohner des Landes, die Kanaan\u00e4er, vor ihnen nieder und lie\u00dfest sie in ihre Gewalt fallen, sowohl ihre K\u00f6nige als auch die V\u00f6lkerschaften des Landes, damit sie mit ihnen nach Belieben verfahren k\u00f6nnten.<br>25 So eroberten sie denn feste St\u00e4dte und ein fruchtbares Land und nahmen H\u00e4user in Besitz, die mit G\u00fctern aller Art angef\u00fcllt waren, ausgehauene Brunnen, Weinberge und \u00d6lbaumg\u00e4rten und Obstb\u00e4ume in Menge; und sie a\u00dfen und wurden satt und fett und lie\u00dfen sich\u2019s wohl sein im Genu\u00df der F\u00fclle deiner G\u00fcter.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Im Besitz des Landes setzt das Volk unter Verachtung der Propheten und der g\u00f6ttlichen Langmut sein s\u00fcndhaftes Verhalten fort, bis es von Gott in die H\u00e4nde der Heiden ausgeliefert wird<\/h3>\n\n\n\n<p>26 \u00bbAber sie wurden ungehorsam und lehnten sich gegen dich auf; sie kehrten deinem Gesetz den R\u00fccken; sie ermordeten deine Propheten, die ihnen ins Gewissen redeten, um sie zu dir zur\u00fcckzuf\u00fchren, und ver\u00fcbten arge L\u00e4sterdinge.<br>27 Darum gabst du sie der Gewalt ihrer Feinde preis, da\u00df diese sie bedr\u00e4ngten. Wenn sie dann aber in ihrer Not zu dir schrien, erh\u00f6rtest du sie vom Himmel her und lie\u00dfest ihnen nach deiner gro\u00dfen Barmherzigkeit Retter erstehen, die sie aus der Gewalt ihrer Bedr\u00e4nger erretteten.<br>28 Sobald sie aber Ruhe hatten, fingen sie wieder an, B\u00f6ses vor dir zu tun; und wenn du sie dann wieder in die Gewalt ihrer Feinde fallen lie\u00dfest, die sie unter ihre Herrschaft knechteten, und sie aufs neue zu dir schrien, erh\u00f6rtest du sie vom Himmel her und errettetest sie oftmals in deiner gro\u00dfen Barmherzigkeit.<br>29 Obgleich du sie aber ernstlich warnen lie\u00dfest, um sie zu deinem Gesetz zur\u00fcckzuf\u00fchren, waren sie doch trotzig und gehorchten deinen Geboten nicht, sondern s\u00fcndigten gegen deine Verordnungen, obwohl der Mensch doch durch deren Beobachtung sein Leben bewahrt; sie wollten sich kein Joch auf ihre Schulter legen lassen und waren halsstarrig, so da\u00df sie nicht gehorchten.<br>30 Obgleich du nun noch viele Jahre lang Geduld mit ihnen hattest und sie durch deinen Geist, durch deine Propheten, ernstlich warnen lie\u00dfest, achteten sie doch nicht darauf. Da hast du sie in die Gewalt der V\u00f6lker in den heidnischen L\u00e4ndern fallen lassen,<br>31 aber sie trotzdem in deiner gro\u00dfen Barmherzigkeit nicht v\u00f6llig vernichtet und sie nicht verlassen; denn du bist ein gn\u00e4diger und barmherziger Gott.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bitte um neue Gnade und Treue und um Erleichterung der allerdings wohlverdienten Leiden seit der Assyrerherrschaft bis auf die Gegenwart<\/h3>\n\n\n\n<p>32 \u00bbUnd nun, unser Gott, du gro\u00dfer, starker und furchtbarer Gott, der du den Bund und die Gnade bewahrst: achte nicht gering alle die Leiden, die uns betroffen haben, unsere K\u00f6nige und Obersten, unsere Priester und Propheten, unsere V\u00e4ter und dein ganzes Volk seit der Zeit der Assyrerk\u00f6nige bis auf diesen Tag!<br>33 Du bist allerdings gerecht gewesen bei allem, was uns widerfahren ist; denn du hast stets Treue ge\u00fcbt, wir aber haben gottlos gehandelt.<br>34 Auch unsere K\u00f6nige und Obersten, unsere Priester und unsere V\u00e4ter haben dein Gesetz nicht gehalten und deine Gebote und ernstlichen Warnungen, die du ihnen hast zukommen lassen, unbeachtet gelassen.<br>35 Weil sie trotz ihres K\u00f6nigtums und trotz der F\u00fclle von Wohltaten, die du ihnen erwiesen, und trotz des weiten und fruchtbaren Landes, das du ihnen zugeteilt hattest, dir nicht gedient und sich nicht von ihrem b\u00f6sen Tun bekehrt haben, \u2013<br>36 ja, ebendarum sind wir heute Knechte, und das Land, das du unsern V\u00e4tern geschenkt hast, damit sie seine Fr\u00fcchte und G\u00fcter gen\u00f6ssen: ach, wir sind Knechte in ihm!<br>37 Seinen reichen Ertrag liefert es den K\u00f6nigen, die du um unserer S\u00fcnden willen \u00fcber uns gesetzt hast, und sie herrschen \u00fcber unsere Leiber und \u00fcber unser Vieh nach ihrem Gutd\u00fcnken, so da\u00df wir uns in gro\u00dfer Not befinden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Auf Grund aller dieser Umst\u00e4nde schlie\u00dfen wir einen festen Vertrag und fertigen ihn schriftlich aus; und auf der untersiegelten Urkunde stehen die Namen unserer Obersten, unserer Leviten und unserer Priester;<br>2 und auf dem untersiegelten Schriftst\u00fcck stehen die Namen: Nehemia, der Statthalter, der Sohn Hachaljas, und Zedekia,<br>3 Seraja, Asarja, Jeremia,<br>4 Pashur, Amarja, Malkija,<br>5 Hattus, Sechanja (12,3), Malluch,<br>6 Harim, Meremoth, Obadja,<br>7 Daniel, Ginnethon, Baruch,<br>8 Mesullam, Abija, Mijamin,<br>9 Maasja, Bilgai, Semaja; dies waren die Priester.<br>10 Sodann die Leviten: Jesua, der Sohn Asanjas, Binnui aus der Familie Henadad, Kadmiel;<br>11 und ihre Genossen: Sebanja, Hodawja, Kelita, Pelaja, Hanan,<br>12 Micha, Rehob, Hasabja,<br>13 Sakkur, Serebja, Sebanja,<br>14 Hodija, Bani, Beninu.<br>15 Sodann die H\u00e4upter des Volkes: Parhos, Pahath-Moab, Elam, Satthu, Bani,<br>16 Bunni, Asgad, Bebai,<br>17 Adonija, Bigwai, Adin,<br>18 Ater, Hiskia, Assur,<br>19 Hodija, Hasum, Bezai,<br>20 Hariph, Anathoth, Nobai,<br>21 Magpias, Mesullam, Hesir,<br>22 Mesesabeel, Zadok, Jaddua,<br>23 Pelatja, Hanan, Anaja,<br>24 Hosea, Hananja, Hassub,<br>25 Hallohes, Pilha, Sobek,<br>26 Rehum, Hasabna, Maaseja,<br>27 und Ahija, Hanan, Anan,<br>28 Malluch, Harim, Baana.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vermeidung der Mischehen und der Sabbatentheiligung<\/h3>\n\n\n\n<p>29 Das \u00fcbrige Volk aber, die Priester, Leviten, Torh\u00fcter, S\u00e4nger, Tempelh\u00f6rigen und alle, die sich von der heidnischen Bev\u00f6lkerung der Landesteile abgesondert haben und sich zum Gesetz Gottes halten, samt ihren Frauen, S\u00f6hnen und T\u00f6chtern, alle, welche Einsicht (und) Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr haben,<br>30 schlie\u00dfen sich hiermit ihren Volksgenossen, den Vornehmen unter ihnen, an und verpflichten sich durch einen Eid unwiderruflich, nach dem Gesetz Gottes, das durch Mose, den Knecht Gottes, gegeben worden ist, zu wandeln und alle Gebote Gottes, unseres HERRN, seine Verordnungen und Satzungen zu beobachten und zu erf\u00fcllen.<br>31 Wir wollen also weder unsere T\u00f6chter den heidnischen Landesbewohnern zu Frauen geben noch ihre T\u00f6chter f\u00fcr unsere S\u00f6hne zu Frauen nehmen.<br>32 Wenn ferner die heidnischen Landesbewohner am Sabbattage Waren und Getreide aller Art zum Verkauf herbringen, wollen wir ihnen am Sabbat und an einem (andern) heiligen Tage nichts abkaufen. Wir wollen ferner in jedem siebten Jahre die Felder unbestellt liegen lassen und auf jede Schuldforderung (in dem betreffenden Jahre) verzichten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rechtzeitige und reichliche Leistung aller Abgaben und Verpflichtungen f\u00fcr den Gottesdienst und die Priesterschaft<\/h3>\n\n\n\n<p>33 Weiter verpflichten wir uns unwiderruflich dazu, ein Drittel Schekel j\u00e4hrlich als Steuer f\u00fcr den heiligen Dienst im Hause unsers Gottes zu entrichten,<br>34 n\u00e4mlich f\u00fcr die Schaubrote und f\u00fcr das t\u00e4gliche Speisopfer, f\u00fcr das t\u00e4gliche Brandopfer und f\u00fcr die Opfer an den Sabbaten, an den Neumonden und den Festen, f\u00fcr die Heilsopfer und f\u00fcr die S\u00fcndopfer, um S\u00fchnung f\u00fcr Israel zu erwirken, \u00fcberhaupt f\u00fcr den gesamten Dienst im Hause unsers Gottes.<br>35 Ferner haben wir, die Priester, die Leviten und das Volk, durch das Los \u00fcber die Holzlieferungen entscheiden lassen, damit wir diese familienweise zu bestimmten Zeiten Jahr f\u00fcr Jahr an das Haus unsers Gottes gelangen lassen, zur Feuerung auf dem Altar des HERRN, unsers Gottes, wie im Gesetz vorgeschrieben ist.<br>36 Ebenso verpflichten wir uns, die Erstlinge unserer Felder und die Erstlinge aller Fr\u00fcchte von allen B\u00e4umen Jahr f\u00fcr Jahr zum Hause des HERRN zu bringen,<br>37 auch unsere erstgeborenen S\u00f6hne und die Erstlinge unsers Viehes, wie es im Gesetz vorgeschrieben ist, und zwar die Erstlinge unserer Rinder und unsers Kleinviehs in das Haus unsers Gottes f\u00fcr die Priester zu bringen, die den Dienst im Hause unsers Gottes verrichten.<br>38 Ferner wollen wir das Beste von unserm Schrotmehl und von unseren Heilsopfern sowie von allen Baumfr\u00fcchten, von Wein und \u00d6l den Priestern in die Zellen des Hauses unsers Gottes liefern und den Zehnten von unseren Feldern an die Leviten; denn die Leviten sind es, die den Zehnten in allen Ortschaften erheben, wo wir Ackerbau treiben.<br>39 Und wenn die Leviten den Zehnten einfordern, soll der (betreffende) Priester, ein Nachkomme Aarons, die Leviten begleiten, und die Leviten sollen dann den Zehnten von ihrem Zehnten zum Hause unsers Gottes in die Zellen des Vorratshauses hinaufbringen.<br>40 Denn in die Zellen sollen sowohl die Israeliten als auch die Leviten die Abgaben vom Getreide, vom Most und vom \u00d6l liefern; denn dort befinden sich auch die heiligen Ger\u00e4te sowie die diensttuenden Priester, die Torh\u00fcter und die S\u00e4nger. Und so wollen wir es dem Hause unsers Gottes an nichts fehlen lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">III. Innere Zust\u00e4nde in Jerusalem; feierliche Einweihung der Stadtmauer (Kap. 11-13)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Hierauf nahmen die Obersten des Volkes ihren Wohnsitz in Jerusalem; das \u00fcbrige Volk aber bestimmte durch das Los je den zehnten Mann dazu, sich in der heiligen Stadt Jerusalem anzusiedeln, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen neun Zehntel in den Ortschaften (des Landes) wohnen bleiben sollten.<br>2 Das Volk aber hie\u00df alle Leute willkommen, die sich freiwillig zur Niederlassung in Jerusalem erboten.<br>3 Und dies sind die H\u00e4upter des Bezirks, die sich in Jerusalem und in den Ortschaften Judas niedergelassen haben, und zwar ein jeder auf seinem Besitztum in den dortigen Ortschaften: die (gew\u00f6hnlichen) Israeliten, die Priester und die Leviten, die Tempelh\u00f6rigen und die Nachkommen der Leibeigenen Salomos.<br>4 In Jerusalem haben sich sowohl Jud\u00e4er als auch Benjaminiten niedergelassen, und zwar von den Jud\u00e4ern: Athaja, der Sohn Ussijas, des Sohnes Sacharjas, des Sohnes Amarjas, des Sohnes Sephatjas, des Sohnes Mahalaleels, von den Nachkommen des Perez;<br>5 ferner Maaseja, der Sohn Baruchs, des Sohnes Kol-Hoses, des Sohnes Hasajas, des Sohnes Adajas, des Sohnes Jojaribs, des Sohnes Sacharjas, des Sohnes des Siloniten.<br>6 Die Gesamtzahl der Nachkommen des Perez, die in Jerusalem wohnten, betrug 468, t\u00fcchtige M\u00e4nner. \u2013<br>7 Und dies sind die Benjaminiten: Sallu, der Sohn Mesullams, des Sohnes Joeds, des Sohnes Pedajas, des Sohnes Kolajas, des Sohnes Maasejas, des Sohnes Ithiels, des Sohnes Jesajas,<br>8 und seine Genossen, wehrhafte Krieger, 928 an der Zahl. \u2013<br>9 Joel aber, der Sohn Sichris, war ihr Vorsteher; und Juda, der Sohn Hassenuas, war zweiter Aufseher \u00fcber die Stadt. \u2013<br>10 Von den Priestern: Jedaja, der Sohn Jojaribs, Jachin,<br>11 Seraja, der Sohn Hilkijas, des Sohnes Mesullams, des Sohnes Zadoks, des Sohnes Merajoths, des Sohnes Ahitubs, der F\u00fcrst \u00fcber das Haus Gottes,<br>12 und ihre Genossen, die den heiligen Dienst im Hause Gottes besorgten, 822 an Zahl; ferner Adaja, der Sohn Jerohams, des Sohnes Pelaljas, des Sohnes Amzis, des Sohnes Sacharjas, des Sohnes Pashurs, des Sohnes Malkijas,<br>13 und seine Genossen, 242, Familienh\u00e4upter; ferner Amassai, der Sohn Asareels, des Sohnes Ahsais, des Sohnes Mesillemoths, des Sohnes Immers,<br>14 und ihre Genossen, t\u00fcchtige M\u00e4nner, 128 an der Zahl; ihr Vorsteher war Sabdiel, der Sohn Haggedolims. \u2013<br>15 Ferner von den Leviten: Semaja, der Sohn Hassubs, des Sohnes Asrikams, des Sohnes Hasabjas, des Sohnes Bunnis;<br>16 ferner Sabbethai und Josabad, welche die weltlichen Gesch\u00e4fte des Gotteshauses zu besorgen hatten;<br>17 und Matthanja, der Sohn Michas, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Asaphs, der Leiter des Lobgesangs, der die Danksagung beim Gebet anstimmte; und Bakbukja, der zweite im Rang unter seinen Genossen, und Abda, der Sohn Sammuas, des Sohnes Galals, des Sohnes Jeduthuns.<br>18 Die Gesamtzahl der Leviten in der heiligen Stadt betrug 284. \u2013<br>19 Die Torh\u00fcter aber waren: Akkub, Talmon und ihre Genossen, die an den Toren Wache hielten, 172 an der Zahl.<br>20 Die \u00fcbrigen Israeliten aber, Priester und Leviten, wohnten in allen Ortschaften Judas zerstreut, ein jeder in seinem Besitztum.<br>21 Die Tempelh\u00f6rigen aber wohnten auf dem Ophel; Ziha und Gispa waren die Aufseher \u00fcber die Tempelh\u00f6rigen. \u2013<br>22 Der Vorsteher der Leviten in Jerusalem war Ussi, der Sohn Banis, des Sohnes Hasabjas, des Sohnes Matthanjas, des Sohnes Michas, einer von den Nachkommen Asaphs, den S\u00e4ngern f\u00fcr den Dienst im Hause Gottes;<br>23 es lag n\u00e4mlich eine k\u00f6nigliche Verf\u00fcgung in bezug auf sie vor und eine Verordnung f\u00fcr die S\u00e4nger bez\u00fcglich ihrer t\u00e4glichen Amtsleistungen.<br>24 Pethahja aber, der Sohn Mesesabeels, aus der Zahl der Nachkommen Serahs, des Sohnes Judas, war der k\u00f6nigliche Beamte f\u00fcr alle Angelegenheiten, die das Volk betrafen,<br>25 und f\u00fcr die D\u00f6rfer auf ihren Feldmarken. Von den Jud\u00e4ern wohnte ein Teil in Kirjath-Arba nebst den zugeh\u00f6rigen Ortschaften sowie in Dibon nebst den zugeh\u00f6rigen Ortschaften und in Jekabzeel nebst den zugeh\u00f6rigen Geh\u00f6ften;<br>26 ferner in Jesua, Molada, Beth-Pelet,<br>27 in Hazar-Sual und Beerseba nebst den zugeh\u00f6rigen Ortschaften,<br>28 in Ziklag und Mechona nebst den zugeh\u00f6rigen Ortschaften,<br>29 in En-Rimmon, Zora, Jarmuth,<br>30 Sanoah, Adullam nebst den zugeh\u00f6rigen Geh\u00f6ften, Lachis und dessen Feldmarken und in Aseka nebst den zugeh\u00f6rigen Ortschaften; sie hatten sich also von Beerseba bis zum Tal Hinnom angesiedelt.<br>31 Die Benjaminiten aber wohnten von Geba an in Michmas, Ajja und Bethel nebst den zugeh\u00f6rigen Ortschaften,<br>32 in Anathoth, Nob, Ananja,<br>33 Hazor, Rama, Hitthaim,<br>34 Hadid, Zeboim, Neballat,<br>35 Lod und Ono (und) im Tal der Zimmerleute.<br>36 Von den Leviten aber geh\u00f6rten einige jud\u00e4ische Abteilungen zu Benjamin.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Folgende sind die Priester und die Leviten, die mit Serubbabel, dem Sohne Sealthiels, und mit Jesua (nach Jerusalem) hinaufgezogen waren: Seraja, Jeremia, Esra,<br>2 Amarja, Malluch, Hattus,<br>3 Sechanja, Harim, (V.15) Meremoth,<br>4 Iddo, Ginnethoi, Abia,<br>5 Mijjamin, Maadja, Bilga,<br>6 Semaja und Jojarib, Jedaja,<br>7 Sallu, Amok, Hilkija, Jedaja. Das waren die H\u00e4upter der Priester und ihrer Genossen zur Zeit Jesuas. \u2013<br>8 Die Leviten aber waren: Jesua, Binnui, Kadmiel, Serebja, Juda, Matthanja; dieser und seine Genossen leiteten den Dankgesang,<br>9 w\u00e4hrend ihre Genossen Bakbukja und Unni nach den Dienstabteilungen ihnen gegen\u00fcberstanden.<br>10 Jesua war der Vater Jojakims, Jojakim der Vater Eljasibs, Eljasib der Vater Jojadas,<br>11 Jojada der Vater Johanans, Johanan der Vater Jadduas.<br>12 Zur Zeit Jojakims (V.10) aber waren folgende Priester die H\u00e4upter der Familien: von der Familie Seraja: Meraja, von Jeremia: Hananja,<br>13 von Esra: Mesullam, von Amarja: Johanan,<br>14 von Malluch: Jonathan, von Sechanja: Joseph,<br>15 von Harim: Adna, von Merajoth : Helkai,<br>16 von Iddo: Sacharja, von Ginneton: Mesullam,<br>17 von Abija: Sichri, von Minjamin: \u2026, von Moadja: Piltai,<br>18 von Bilga: Sammua, von Semaja: Jonathan,<br>19 von Jojarib: Matthenai, von Jedaja: Ussi,<br>20 von Sallu: Kallai, von Amok: Eber,<br>21 von Hilkija: Hasabja, von Jedaja: Nethaneel.<br>22 Was die Leviten betrifft, so sind ihre Familienh\u00e4upter zur Zeit Eljasibs, Jojadas, Johanans und Jadduas aufgezeichnet worden, von den Priestern aber unter der Regierung des Perserk\u00f6nigs Darius. \u2013<br>23 Von den Leviten sind die Familienh\u00e4upter im Buch der Chronik aufgezeichnet, und zwar bis auf die Zeit Johanans, des Sohnes Eljasibs.<br>24 Die H\u00e4upter der Leviten waren: Hasabja, Serebja und Jesua, der Sohn Kadmiels, und ihre Genossen, die ihnen gegen\u00fcberstanden, um die Lob- und Danklieder zu singen nach der Anordnung Davids, des Mannes Gottes, eine Abteilung neben der andern.<br>25 Matthanja und Bakbukja, Obadja, Mesullam, Talmon und Akkub hielten als Torh\u00fcter Wache bei den Vorratsh\u00e4usern an den Toren.<br>26 Diese waren Zeitgenossen Jojakims, des Sohnes Jesuas, des Sohnes Jozadaks, und Zeitgenossen des Statthalters Nehemia und des schriftgelehrten Priesters Esra.<br>27 Bei Gelegenheit der Einweihung der Mauer Jerusalems aber suchte man die Leviten zu veranlassen, aus allen ihren Wohnorten nach Jerusalem zu kommen, damit die Einweihung durch ein Freudenfest begangen w\u00fcrde mit Dankliedern und Lobges\u00e4ngen, mit Zimbeln, Harfen und Zithern.<br>28 Da versammelten sich die zu den (Tempel-)- S\u00e4ngern Geh\u00f6renden sowohl aus der ganzen Umgegend von Jerusalem als auch aus den Geh\u00f6ften von Netopha<br>29 sowie aus Beth-Gilgal und aus den Feldmarken von Geba und Asmaweth; die S\u00e4nger hatten sich n\u00e4mlich Geh\u00f6fte in der Umgegend von Jerusalem gebaut.<br>30 Nachdem nun die Priester und die Leviten sich selbst gereinigt und dann auch das Volk sowie die Tore und die Mauer gereinigt hatten,<br>31 lie\u00df ich die Obersten Judas oben auf die Mauer steigen und stellte zwei gro\u00dfe Dankch\u00f6re und Festz\u00fcge auf, von denen der eine oben auf der Mauer s\u00fcdw\u00e4rts zum Misttor hin zog,<br>32 und hinter ihnen her schritt Hosaja mit der einen H\u00e4lfte der Obersten von Juda,<br>33 n\u00e4mlich Asarja, Esra und Mesullam,<br>34 Juda, Benjamin, Semaja und Jeremia;<br>35 ferner einige Mitglieder der Priesterschaft mit Trompeten, n\u00e4mlich Sacharja, der Sohn Jonathans, des Sohnes Semajas, des Sohnes Matthanjas, des Sohnes Michajas, des Sohnes Sakkurs, des Sohnes Asaphs,<br>36 und seine Genossen Semaja und Asareel, Milalai, Gilalai, Maai, Nethaneel und Juda, Hanani, mit den Tonwerkzeugen Davids, des Mannes Gottes; und der Schriftgelehrte Esra ging an ihrer Spitze.<br>37 Weiter zogen sie zum Quelltor hin, stiegen dann geradeaus auf den Stufen der Davidsstadt den Aufgang zur Mauer hinauf und dann oberhalb des Palastes Davids bis zum Wassertor im Osten.<br>38 Der zweite Festchor aber zog nach der entgegengesetzten Seite, und ich selbst ging hinter ihm her mit der andern H\u00e4lfte (der Obersten) des Volkes oben auf der Mauer hin, am Ofenturm vor\u00fcber bis an die Breite Mauer,<br>39 dann am Tor Ephraim und dem Tor der Altstadt, dem Fischtor, dem Turm Hananeel und dem Turm Mea vor\u00fcber bis an das Schaftor; am Gef\u00e4ngnistor machten sie Halt.<br>40 Dann nahmen beide Festch\u00f6re beim Hause Gottes Aufstellung, auch ich und die eine H\u00e4lfte der Obersten mit mir.<br>41 Hierauf bliesen die Priester Eljakim, Maaseja, Minjamin, Michaja, Eljoenai, Sacharja und Hananja mit Trompeten,<br>42 und Maaseja, Semaja, Eleasar, Ussi, Johanan, Malkija, Elam und Eser, die S\u00e4nger, trugen unter Leitung Jisrahjas Lieder vor.<br>43 Alsdann brachte man an diesem Tage gro\u00dfe Schlachtopfer dar und gab sich der Freude hin, denn Gott der HERR hatte ihnen eine gro\u00dfe Freude bereitet; und auch die Frauen und Kinder \u00fcberlie\u00dfen sich der Freude, so da\u00df man den Jubel Jerusalems bis in weite Ferne h\u00f6rte.<br>44 An jenem Tage bestellte man auch M\u00e4nner zu Aufsehern \u00fcber die Zellen, die zu Vorratskammern f\u00fcr die Abgaben, f\u00fcr die Erstlinge und die Zehnten, bestimmt waren, um in ihnen nach den Feldmarken der einzelnen Ortschaften die gesetzlichen Abgaben f\u00fcr die Priester und die Leviten einzusammeln; denn die Jud\u00e4er hatten ihre Freude an den Priestern und Leviten, die f\u00fcr den heiligen Dienst bestellt waren;<br>45 und diese besorgten in der Tat den Dienst ihres Gottes und die Beobachtung der Reinigungsvorschriften gewissenhaft, ebenso auch die S\u00e4nger und Torh\u00fcter, nach der Anordnung Davids und seines Sohnes Salomo.<br>46 Denn schon vor alters, zur Zeit Davids und Asaphs, hatte es Vorsteher der S\u00e4nger sowie Lobges\u00e4nge und Danklieder f\u00fcr Gott gegeben.<br>47 Ganz Israel aber entrichtete zur Zeit Serubbabels und zur Zeit Nehemias die Abgaben f\u00fcr die S\u00e4nger und die Torh\u00fcter, die diesen tagt\u00e4glich geb\u00fchrten; sie lieferten aber die (vorgeschriebenen) heiligen Gaben an die Leviten ab, und die Leviten lie\u00dfen die Weihegaben den Nachkommen Aarons zukommen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nehemia Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als an jenem Tage dem Volke aus dem Buch des mosaischen Gesetzes laut vorgelesen wurde, fand sich darin geschrieben (5.Mose 23,4-6), da\u00df kein Ammoniter und kein Moabiter jemals Aufnahme in die Gemeinde Gottes finden d\u00fcrfe,<br>2 weil sie den Israeliten nicht mit Brot und Wasser entgegengekommen waren und (ihr K\u00f6nig) den Bileam gegen sie in Sold genommen hatte, damit er sie verfluche; allerdings hatte unser Gott den Fluch in Segen verwandelt.<br>3 Als sie nun das Gesetz vernommen hatten, sonderten sie alles Mischvolk aus Israel aus.<br>4 Vordem aber hatte der Priester Eljasib, dem die Aufsicht \u00fcber die Zellen des Hauses unsers Gottes \u00fcbertragen war, ein Verwandter Tobijas,<br>5 diesem eine gro\u00dfe Zelle einger\u00e4umt, in der man fr\u00fcher die Speisopfer, den Weihrauch, die Ger\u00e4te und den Zehnten vom Getreide, Wein und \u00d6l untergebracht hatte, die Anteile, die den Leviten, den S\u00e4ngern und den Torh\u00fctern zukamen, sowie die Abgaben an die Priester.<br>6 W\u00e4hrend aber dies alles vor sich ging, war ich nicht in Jerusalem anwesend gewesen, sondern hatte mich im zweiunddrei\u00dfigsten Regierungsjahre Arthasasthas, des K\u00f6nigs von Babylon, an den k\u00f6niglichen Hof begeben. Als ich mir dann nach einiger Zeit wieder Urlaub vom K\u00f6nige erbeten hatte<br>7 und wieder nach Jerusalem gekommen war, entdeckte ich den Unfug, den Eljasib dem Tobija zuliebe ver\u00fcbt hatte, indem er ihm eine Zelle in den Vorh\u00f6fen des Hauses Gottes einger\u00e4umt hatte.<br>8 Dies erregte solchen Unwillen in mir, da\u00df ich allen Hausrat Tobijas aus der Zelle hinauswerfen lie\u00df<br>9 und den Befehl gab, man solle die Zelle reinigen; darauf lie\u00df ich dort wieder die Ger\u00e4te des Hauses Gottes, das Speisopfer und den Weihrauch unterbringen.<br>10 Als ich dann erfuhr, da\u00df man den Leviten die ihnen zukommenden Anteile nicht geliefert hatte und da\u00df infolgedessen die Leviten und die S\u00e4nger, die den heiligen Dienst zu verrichten hatten, sich alle auf ihre l\u00e4ndlichen Besitzungen entfernt hatten,<br>11 da stellte ich die Vorsteher zur Rede und fragte sie, warum das Haus Gottes so verwahrlost worden sei. Darauf lie\u00df ich die betreffenden Leute wieder zusammenholen und stellte sie wieder auf ihre Posten.<br>12 Als dann ganz Juda die Zehnten vom Getreide, Wein und \u00d6l in die Vorratskammern gebracht hatte,<br>13 \u00fcbertrug ich die Aufsicht \u00fcber die Vorr\u00e4te dem Priester Selemja und dem Schriftgelehrten Zadok und von den Leviten dem Pedaja und bestellte zu ihrer Unterst\u00fctzung Hanan, den Sohn Sakkurs, des Sohnes Matthanjas; denn sie galten als zuverl\u00e4ssige M\u00e4nner, und ihnen oblag es nunmehr, die Austeilung an ihre Genossen vorzunehmen.<br>14 Gedenke mir dies, mein Gott, und la\u00df die Wohltaten, die ich dem Hause meines Gottes und seiner Dienerschaft erwiesen habe, nicht in Vergessenheit geraten!<br>15 Zu derselben Zeit sah ich in Juda Leute, die am Sabbat die Kelter traten und Getreide vom Felde einbrachten und Esel damit beluden, auch Wein, Trauben, Feigen und andere Ladungen aller Art aufpackten und sie am Sabbattage nach Jerusalem hereinbrachten. Ich verwarnte sie also an dem Tage, an welchem sie die Lebensmittel feilboten.<br>16 Auch die Tyrier, die im Lande wohnten, brachten Fische und allerlei andere Waren herein und verkauften sie am Sabbat an die Juden in Jerusalem.<br>17 Da stellte ich die vornehmen Juden zur Rede und hielt ihnen vor: \u00bbWas ist das f\u00fcr eine b\u00f6se Sache, die ihr da tut, da\u00df ihr den Sabbattag entheiligt!<br>18 Haben nicht eure V\u00e4ter ebenso getan, und hat nicht unser Gott eben deswegen all dieses Ungl\u00fcck \u00fcber uns und diese Stadt ergehen lassen? Wollt ihr denn noch gr\u00f6\u00dferen Zorn \u00fcber Israel bringen, indem ihr den Sabbattag entweiht?\u00ab<br>19 Sobald es nun am Vorabend des Sabbats (auf den Marktpl\u00e4tzen) an den Toren Jerusalems dunkel wurde, lie\u00df ich die Tore schlie\u00dfen und gab Befehl, sie erst nach Ablauf des Sabbats wieder zu \u00f6ffnen; auch stellte ich einige von meinen Leuten an den Toren auf, damit keine Last am Sabbattag hereink\u00e4me.<br>20 Nun mu\u00dften die H\u00e4ndler und Verk\u00e4ufer von Waren aller Art die Nacht ein- oder zweimal drau\u00dfen vor der Stadt zubringen.<br>21 Darauf verwarnte ich sie mit den Worten: \u00bbWozu haltet ihr euch w\u00e4hrend der Nacht vor der Mauer auf? Wenn ihr das noch einmal tut, werde ich euch festnehmen lassen!\u00ab Von dieser Zeit an kamen sie am Sabbat nicht wieder.<br>22 Darauf befahl ich den Leviten, sie sollten sich reinigen und die Bewachung der Tore \u00fcbernehmen, damit der Sabbattag heilig gehalten w\u00fcrde. Auch das gedenke mir, mein Gott, und \u00fcbe Gnade an mir nach deiner gro\u00dfen G\u00fcte!<br>23 Ebenfalls in jenen Tagen sah ich mich nach den Juden um, welche asdoditische, ammonitische und moabitische Frauen geheiratet hatten.<br>24 Deren Kinder redeten n\u00e4mlich zur H\u00e4lfte asdoditisch und konnten nicht mehr j\u00fcdisch sprechen, sondern verstanden nur die Sprache des betreffenden Volkes.<br>25 Da machte ich den M\u00e4nnern schwere Vorw\u00fcrfe, fluchte ihnen, schlug einige von ihnen, zauste sie am Bart und beschwor sie bei Gott: \u00bbIhr d\u00fcrft eure T\u00f6chter durchaus nicht den S\u00f6hnen jener zu Frauen geben und d\u00fcrft von den T\u00f6chtern jener keine f\u00fcr eure S\u00f6hne oder f\u00fcr euch selbst zu Frauen nehmen!<br>26 Hat sich nicht Salomo, der K\u00f6nig von Israel, gerade um solcher Frauen willen zur S\u00fcnde verleiten lassen? Zwar hat es unter den vielen V\u00f6lkern keinen K\u00f6nig wie ihn gegeben, und er war ein Liebling seines Gottes, so da\u00df Gott ihn zum K\u00f6nig \u00fcber ganz Israel machte; aber sogar ihn haben die ausl\u00e4ndischen Frauen zur S\u00fcnde verleitet.<br>27 Und nun m\u00fcssen wir von euch h\u00f6ren, da\u00df ihr all dieses gro\u00dfe Unrecht begeht, durch Verheiratung mit ausl\u00e4ndischen Frauen treulos gegen unsern Gott zu handeln!\u00ab<br>28 Und einer von den S\u00f6hnen des Hohepriesters Jojada, des Sohnes Eljasibs, hatte sich mit einer Tochter des Horoniters Sanballat verheiratet; den entfernte ich aus meiner Umgebung.<br>29 Gedenke ihnen, mein Gott, ihre vielfache Entweihung des Priestertums und des Bundes, den du mit der Priesterschaft und mit den Leviten geschlossen hast!<br>30 So habe ich sie von allem ausl\u00e4ndischen Wesen gereinigt und die Dienstleistungen der Priester und der Leviten fest geordnet, f\u00fcr jeden einzelnen bez\u00fcglich seiner Amtspflichten,<br>31 auch f\u00fcr die Lieferung von Brennholz zu den festgesetzten Zeiten und f\u00fcr die Erstlingsgaben (habe ich Sorge getragen). Gedenke mir das, mein Gott, (und rechne es mir an) zum Guten!<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-679_e22043-a2 .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-679_e22043-a2 .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-679_e22043-a2\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns679_2af30c-dc{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns679_2af30c-dc .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns679_2af30c-dc 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Nehemias Reise nach dem heiligen Lande und seine Wirksamkeit in Jerusalem (1,1-7,72) 1 Die Worte Nehemias, des Sohnes Hachaljas. Es begab sich im Monat Kislew im zwanzigsten Regierungsjahre des K\u00f6nigs Arthasastha, als ich mich in der K\u00f6nigsstadt Susa befand,2 da\u00df Hanani, einer von meinen Br\u00fcdern, mit einigen M\u00e4nnern&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"hide","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-679","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-at-menge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=679"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/679\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}