{"id":684,"date":"2023-12-22T16:58:50","date_gmt":"2023-12-22T15:58:50","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=684"},"modified":"2026-01-17T11:19:15","modified_gmt":"2026-01-17T10:19:15","slug":"esther","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=684","title":{"rendered":"Ester"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das Buch Ester<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns684_c0907f-5b{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns684_c0907f-5b .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns684_c0907f-5b .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns684_c0907f-5b .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns684_c0907f-5b .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns684_c0907f-5b .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns684_c0907f-5b .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns684_c0907f-5b .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns684_c0907f-5b .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns684_c0907f-5b\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn684_b7e061-aa.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn684_b7e061-aa kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2382\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn684_26ba11-58.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn684_26ba11-58 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id684_9110d3-19 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id684_9110d3-19 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id684_9110d3-19 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id684_9110d3-19 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ester Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Es begab sich unter der Regierung des Ahasveros \u2013 desselben Ahasveros, der von Indien bis \u00c4thiopien \u00fcber hundertundsiebenundzwanzig Provinzen herrschte \u2013,<br>2 zu jener Zeit also, als der K\u00f6nig Ahasveros auf seinem K\u00f6nigsthron in der Burg Susa sa\u00df,<br>3 im dritten Jahre seiner Regierung: da veranstaltete er f\u00fcr alle seine F\u00fcrsten und Diener ein Festmahl, wobei die persischen und medischen Heerf\u00fchrer, die Edlen und die h\u00f6chsten Beamten der Provinzen vor ihm versammelt waren,<br>4 indem er dabei den Reichtum seiner k\u00f6niglichen Herrlichkeit und die glanzvolle Pracht seiner Gr\u00f6\u00dfe viele Tage lang, n\u00e4mlich hundertundachtzig Tage, zur Schau stellte.<br>5 Als dann diese Tage zu Ende waren, veranstaltete der K\u00f6nig f\u00fcr die gesamte Bewohnerschaft, die sich in der Residenz Susa befand, vom Gr\u00f6\u00dften bis zum Kleinsten, ein siebent\u00e4giges Festmahl auf dem Hofe vor dem k\u00f6niglichen Schlo\u00dfgarten.<br>6 Wei\u00dfe und purpurblaue Vorh\u00e4nge von Baumwolle waren mit Schn\u00fcren von Byssus und rotem Purpur mittels silberner Ringe an Marmors\u00e4ulen aufgeh\u00e4ngt; Ruhepolster von schwerem, mit Gold- und Silberf\u00e4den durchwirktem Seidenzeug standen auf einem Pflaster aus Einlegewerk von Alabaster, von wei\u00dfem und dunkelfarbigem Marmor und Perlmutterstein.<br>7 Die Getr\u00e4nke reichte man in goldenen Gef\u00e4\u00dfen, die an Formen immer wieder verschieden waren; und Wein aus des K\u00f6nigs Kellern war reichlich vorhanden, wie es der Freigebigkeit eines K\u00f6nigs entspricht.<br>8 Das Trinken aber ging der Verordnung gem\u00e4\u00df ohne jeden Zwang vor sich; denn der K\u00f6nig hatte an alle seine Palastbeamten die Weisung ergehen lassen, man solle jedem gestatten, es beim Trinken nach seinem Belieben zu halten. \u2013<br>9 Auch die K\u00f6nigin Wasthi veranstaltete ein Festmahl f\u00fcr die Frauen im Inneren des k\u00f6niglichen Palastes des K\u00f6nigs Ahasveros.<br>10 Am siebten Tage nun, als der K\u00f6nig durch den Wein in fr\u00f6hliche Stimmung versetzt war, befahl er Mehuman, Bistha, Harbona, Bigtha und Abagtha, Sethar und Karkas, den sieben Kammerherren, die den Dienst beim K\u00f6nig Ahasveros versahen,<br>11 sie sollten die K\u00f6nigin Wasthi im Schmuck der K\u00f6nigskrone vor den K\u00f6nig bringen, um den V\u00f6lkern und F\u00fcrsten ihre Sch\u00f6nheit zu zeigen; denn sie war in der Tat eine sch\u00f6ne Frau.<br>12 Doch die K\u00f6nigin Wasthi weigerte sich, auf den Befehl, den der K\u00f6nig ihr durch die Kammerherren hatte zugehen lassen, zu erscheinen. Dar\u00fcber \u00e4rgerte sich der K\u00f6nig sehr und geriet in gl\u00fchenden Zorn,<br>13 so da\u00df er den Weisen, die sich auf die Zeiten verstanden \u2013 denn so wurde jede den K\u00f6nig betreffende Angelegenheit dem Rat der Gesetz- und Rechtskundigen vorgelegt;<br>14 unter diesen standen ihm Karsna, Sethar, Admatha, Tharsis, Meres, Marsna und Memuchan, die sieben persischen und medischen F\u00fcrsten, am n\u00e4chsten, die jederzeit Zutritt zum K\u00f6nige hatten und die erste Stelle im Reiche einnahmen \u2013, die Frage vorlegte:<br>15 \u00bbWie ist nach dem Gesetz mit der K\u00f6nigin Wasthi zu verfahren daf\u00fcr, da\u00df sie dem Befehl, den der K\u00f6nig Ahasveros ihr durch die Kammerherren hatte zugehen lassen, nicht nachgekommen ist?\u00ab<br>16 Da antwortete Memuchan vor dem K\u00f6nige und den F\u00fcrsten: \u00bbNicht gegen den K\u00f6nig allein hat sich die K\u00f6nigin Wasthi vergangen, sondern zugleich gegen alle F\u00fcrsten und alle V\u00f6lker, die in s\u00e4mtlichen Provinzen des K\u00f6nigs Ahasveros wohnen.<br>17 Denn die Kunde von dem Verhalten der K\u00f6nigin wird zu allen Frauen dringen, und es werden ihnen ihre Eheherren ver\u00e4chtlich erscheinen, da sie sagen werden: \u203aDer K\u00f6nig Ahasveros befahl, man solle die K\u00f6nigin Wasthi vor ihn bringen, aber sie kam nicht!\u2039<br>18 Schon heute werden die persischen und medischen F\u00fcrstinnen, die von dem Verhalten der K\u00f6nigin Kenntnis erhalten haben, allen F\u00fcrsten des K\u00f6nigs davon erz\u00e4hlen, woraus dann Verachtung und Verdru\u00df genug entstehen wird.<br>19 Wenn es also dem K\u00f6nig genehm ist, so m\u00f6ge eine k\u00f6nigliche Verordnung von ihm ausgehen und unter die persischen und medischen Gesetze aufgenommen werden, und zwar mit unwiderruflicher Geltung, da\u00df Wasthi vor dem K\u00f6nig Ahasveros nicht mehr erscheinen d\u00fcrfe, und der K\u00f6nig m\u00f6ge ihre k\u00f6nigliche W\u00fcrde auf eine andere \u00fcbertragen, die besser ist als sie.<br>20 Wenn dann die Verf\u00fcgung, die der K\u00f6nig erlassen wird, in seinem ganzen Reiche, das ja gro\u00df ist, zu allgemeiner Kenntnis gelangt, so werden alle Frauen ihren Eheherren, vom gr\u00f6\u00dften bis zum kleinsten, die schuldige Ehre erweisen.\u00ab<br>21 Dieser Vorschlag fand den Beifall des K\u00f6nigs und der F\u00fcrsten, und der K\u00f6nig ging auf den Rat Memuchans ein.<br>22 Er sandte also Erlasse in alle Provinzen des K\u00f6nigs, in jede Provinz nach ihrer Schrift und an jedes Volk in der betreffenden Sprache: jeder Mann solle Herr in seinem Hause sein und d\u00fcrfe anordnen, was ihm beliebe.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ester Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als nach diesen Vorkommnissen die Aufregung des K\u00f6nigs Ahasveros sich gelegt hatte und er an Wasthi und ihr Verhalten und an den gegen sie gefa\u00dften Beschlu\u00df zur\u00fcckdachte,<br>2 sagten die H\u00f6flinge, die den K\u00f6nig pers\u00f6nlich zu bedienen hatten: \u00bbMan sollte f\u00fcr den K\u00f6nig junge M\u00e4dchen, Jungfrauen von besonderer Sch\u00f6nheit, suchen.<br>3 Der K\u00f6nig m\u00f6ge also in allen Provinzen seines Reiches Beamte bestellen, welche alle jungen M\u00e4dchen, Jungfrauen von besonderer Sch\u00f6nheit, im Frauenhause der Residenz Susa zusammenbringen sollen unter die Obhut des k\u00f6niglichen Kammerherrn Hegai, des Aufsehers \u00fcber die Frauen. Man lasse ihnen dann die zur Sch\u00f6nheitspflege erforderliche Behandlung zuteil werden,<br>4 und das M\u00e4dchen, das dem K\u00f6nig am meisten gef\u00e4llt, soll als K\u00f6nigin an Wasthis Stelle treten.\u00ab Dieser Vorschlag fand den Beifall des K\u00f6nigs, und er brachte ihn zur Ausf\u00fchrung.<br>5 Nun lebte in der Residenz Susa ein j\u00fcdischer Mann namens Mardochai, der Sohn Jairs, des Sohnes Simeis, des Sohnes des Kis, aus dem Stamme Benjamin;<br>6 er war aus Jerusalem mitweggef\u00fchrt worden mit den Gefangenen, die zusammen mit dem j\u00fcdischen K\u00f6nige Jechonja von Nebukadnezar, dem Babylonierk\u00f6nige, in die Gefangenschaft gef\u00fchrt worden waren.<br>7 Er war der Pflegevater der Hadassa, das ist Esther, der Tochter seines Oheims; denn sie hatte weder Vater noch Mutter, war aber ein M\u00e4dchen von herrlicher Gestalt und au\u00dferordentlicher Sch\u00f6nheit; und nach dem Tode ihrer beiden Eltern hatte Mardochai sie als Tochter angenommen.<br>8 Als nun der Erla\u00df und Befehl des K\u00f6nigs bekanntgemacht war und viele junge M\u00e4dchen in der Residenz Susa zusammengebracht und unter die Obhut Hegais gestellt wurden, da wurde auch Esther in den k\u00f6niglichen Palast aufgenommen und kam unter die Aufsicht Hegais, des H\u00fcters der Frauen.<br>9 Weil nun das junge M\u00e4dchen ihm gefiel und seine Gunst gewann, war er eifrig darauf bedacht, ihr die wirksamsten Sch\u00f6nheitsmittel und eine passende Kost zukommen zu lassen und ihr die sieben auserlesensten Dienerinnen aus dem k\u00f6niglichen Schlosse zu \u00fcberweisen und sie mit ihren Dienerinnen im sch\u00f6nsten Teile des Frauenhauses unterzubringen.<br>10 Esther teilte aber niemandem etwas von ihrer j\u00fcdischen Herkunft und ihren Familienverh\u00e4ltnissen mit, weil Mardochai ihr verboten hatte, etwas davon zu verraten.<br>11 Mardochai ging aber Tag f\u00fcr Tag vor dem Hofe am Frauenhause auf und ab, um sich zu erkundigen, ob es der Esther wohl erginge und was mit ihr gesch\u00e4he.<br>12 Wenn aber die Reihe an irgendein junges M\u00e4dchen kam, sich zum K\u00f6nig Ahasveros zu begeben, nachdem sie zw\u00f6lf Monate lang nach den f\u00fcr die Frauen geltenden Verordnungen gelebt hatte \u2013 denn so lange Zeit erforderte ihre Sch\u00f6nheitspflege, n\u00e4mlich sechs Monate lang eine Behandlung mit Myrrhen\u00f6l und sechs Monate mit Spezereien und anderen Sch\u00f6nheitsmitteln der Frauen \u2013,<br>13 und wenn sich das junge M\u00e4dchen alsdann zum K\u00f6nige hineinbegab, so wurde ihr alles, was sie verlangte, aus dem Frauenhause in den k\u00f6niglichen Palast mitgegeben;<br>14 am Abend ging sie hinein, und am Morgen kehrte sie zur\u00fcck, und zwar in das zweite Frauenhaus unter die Aufsicht des k\u00f6niglichen Kammerherrn Saasgas, des H\u00fcters der Nebenfrauen; sie durfte dann nicht wieder zum K\u00f6nig kommen, au\u00dfer wenn der K\u00f6nig Gefallen an ihr gefunden hatte und sie ausdr\u00fccklich berufen wurde.<br>15 Als nun Esther, die Tochter Abihails, des Oheims Mardochais, der sie als Tochter angenommen hatte, an der Reihe war, sich zum K\u00f6nig zu begeben, da verlangte sie nichts, als was Hegai, der k\u00f6nigliche Kammerherr, der H\u00fcter der Frauen, ihr riet; denn Esther hatte sich die Zuneigung aller erworben, die sie sahen.<br>16 Als nun Esther zum K\u00f6nig Ahasveros in seinen k\u00f6niglichen Palast im zehnten Monat \u2013 das ist der Monat Tebeth \u2013 im siebten Jahre seiner Regierung gebracht war,<br>17 gewann der K\u00f6nig sie lieber als alle anderen Frauen, und sie erlangte seine Gunst und Zuneigung in h\u00f6herem Grade als alle \u00fcbrigen Jungfrauen, so da\u00df er ihr die K\u00f6nigskrone aufs Haupt setzte und sie zur K\u00f6nigin an Wasthis Stelle erhob.<br>18 Darauf veranstaltete der K\u00f6nig f\u00fcr alle seine W\u00fcrdentr\u00e4ger und Beamten ein gro\u00dfes Festmahl zu Ehren der Esther, gew\u00e4hrte den Provinzen einen Steuererla\u00df und bewilligte eine Getreidespende mit k\u00f6niglicher Freigebigkeit.<br>19 Als dann zum zweitenmal Jungfrauen zusammengeholt wurden, w\u00e4hrend Mardochai sich gerade im Tor des K\u00f6nigs(palastes) aufhielt \u2013<br>20 Esther hatte aber von ihrer Familie und ihrer j\u00fcdischen Herkunft nichts kundwerden lassen, wie Mardochai ihr geboten hatte; sie tat \u00fcberhaupt alles, was Mardochai ihr auftrug, gerade wie fr\u00fcher, als sie noch in Pflege bei ihm war \u2013,<br>21 in jenen Tagen also, w\u00e4hrend Mardochai sich gerade im Tor des K\u00f6nigs(palastes) aufhielt, gerieten Bigthan und Theres, zwei k\u00f6nigliche Kammerherren aus der Zahl der Schwellenh\u00fcter, in solchen Zorn, da\u00df sie dem K\u00f6nig Ahasveros nach dem Leben trachteten.<br>22 Aber Mardochai erhielt Kunde von der Sache und machte der K\u00f6nigin Esther Mitteilung davon; Esther aber erstattete dem K\u00f6nige Anzeige im Auftrage Mardochais.<br>23 Als nun die Sache untersucht wurde und sich als wahr herausstellte, wurden jene beiden ans Kreuz geschlagen und das Vorkommnis ins Buch der Zeitgeschichte f\u00fcr den K\u00f6nig eingetragen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ester Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Nach diesen Begebenheiten erhob der K\u00f6nig Ahasveros den Agagiten Haman, den Sohn Hammedathas, zu den h\u00f6chsten Ehren und W\u00fcrden und wies ihm seinen Stuhl \u00fcber dem aller F\u00fcrsten in seiner Umgebung an.<br>2 So mu\u00dften denn alle Diener des K\u00f6nigs, die sich am k\u00f6niglichen Hofe befanden, die Knie vor Haman beugen und sich vor ihm niederwerfen; denn so hatte der K\u00f6nig es ihm zu Ehren befohlen. Mardochai aber beugte die Knie nicht und warf sich auch nicht nieder.<br>3 Da fragten ihn die Diener des K\u00f6nigs, die am Hofe des K\u00f6nigs waren, warum er den Befehl des K\u00f6nigs unbeachtet lasse.<br>4 Als sie diese Frage Tag f\u00fcr Tag an ihn richteten, ohne da\u00df er auf sie h\u00f6rte, meldeten sie es dem Haman, um zu sehen, ob die Rechtfertigung Mardochais anerkannt werden w\u00fcrde; er hatte ihnen n\u00e4mlich mitgeteilt, da\u00df er ein Jude sei.<br>5 Als nun Haman selbst sah, da\u00df Mardochai vor ihm die Knie nicht beugte und sich nicht niederwarf, geriet er in die h\u00f6chste Wut;<br>6 doch da er es unter seiner W\u00fcrde hielt, an Mardochai allein die Hand zu legen \u2013 man hatte ihm n\u00e4mlich mitgeteilt, welchem Volke Mardochai angeh\u00f6re \u2013, so fa\u00dfte er den Plan, alle Juden, die im ganzen Reiche des Ahasveros lebten, zugleich mit Mardochai auszurotten.<br>7 Im ersten Monat \u2013 das ist der Monat Nisan \u2013, im zw\u00f6lften Regierungsjahr des K\u00f6nigs Ahasveros, warf man das Pur, d.h. das Los, in Gegenwart Hamans von einem Tage zum andern und von einem Monat zum andern bis zum zw\u00f6lften Monat, das ist der Monat Adar (und das Los fiel auf den dreizehnten Tag).<br>8 Dann sagte Haman zum K\u00f6nig Ahasveros: \u00bbDa ist ein einzigartiges Volk, das unter den V\u00f6lkern in allen Provinzen deines Reiches zerstreut und abgesondert lebt und dessen Gesetze von denen aller anderen V\u00f6lker abweichen; da sie sich nun nach den Gesetzen des K\u00f6nigs nicht richten, so ist es f\u00fcr den K\u00f6nig nicht geziemend, sie ruhig gew\u00e4hren zu lassen.<br>9 Wenn es dem K\u00f6nig genehm ist, so m\u00f6ge ihre Ausrottung durch einen schriftlichen Erla\u00df verf\u00fcgt werden; ich werde dann auch zehntausend Talente Silber in die H\u00e4nde der Schatzmeister darw\u00e4gen k\u00f6nnen, damit diese sie in die k\u00f6niglichen Schatzh\u00e4user abf\u00fchren.\u00ab<br>10 Da zog der K\u00f6nig seinen Siegelring von der Hand und reichte ihn dem Agagiten Haman, dem Sohne Hammedathas, dem Judenfeinde,<br>11 indem er zu ihm sagte: \u00bbDas Geld sei dir \u00fcberlassen und das Volk ebenso: du magst mit ihm nach deinem Belieben verfahren.\u00ab<br>12 Da wurden die k\u00f6niglichen Staatsschreiber am dreizehnten Tage des ersten Monats berufen, und es wurde genau nach der Weisung Hamans an die k\u00f6niglichen Landpfleger und die Statthalter der einzelnen Provinzen und an die F\u00fcrsten eines jeden Volkes mit der Schrift jeder einzelnen Provinz und in der besonderen Sprache jedes Volkes eine schriftliche Verf\u00fcgung im Namen des K\u00f6nigs Ahasveros erlassen und mit dem Siegelringe des K\u00f6nigs untersiegelt.<br>13 Die Schreiben wurden dann durch die Eilboten in alle Provinzen des K\u00f6nigs versandt, da\u00df alle Juden, jung und alt, Kinder und Weiber, an einem Tage, n\u00e4mlich am dreizehnten des zw\u00f6lften Monats \u2013 das ist der Monat Adar \u2013, ausgerottet, ermordet und umgebracht werden sollten; ihr Verm\u00f6gen solle der Pl\u00fcnderung anheimfallen.<br>14 Damit aber die Verf\u00fcgung in jeder einzelnen Provinz erlassen w\u00fcrde, ward eine Abschrift des Schreibens allen V\u00f6lkern bekanntgemacht, damit sie sich auf den genannten Tag bereithielten.<br>15 Die Eilboten machten sich nach dem Befehl des K\u00f6nigs eilends auf den Weg, w\u00e4hrend der Erla\u00df in der Residenz Susa ver\u00f6ffentlicht wurde. Der K\u00f6nig und Haman aber setzten sich hin, um zu zechen, w\u00e4hrend in der Stadt Susa Best\u00fcrzung herrschte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ester Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als nun Mardochai alles erfuhr, was vorgegangen war, zerri\u00df er seine Kleider, legte ein Trauergewand an und (streute sich) Asche (aufs Haupt), ging dann aus seinem Hause mitten in die Stadt hinein und wehklagte dabei laut und schmerzlich.<br>2 So kam er bis vor das Tor des K\u00f6nigs(palastes); denn in das Tor des Palastes selbst durfte man in einem Trauergewande nicht treten.<br>3 Auch in allen einzelnen Provinzen, \u00fcberall, wohin die Verf\u00fcgung und der Erla\u00df des K\u00f6nigs gelangte, herrschte bei den Juden gro\u00dfe Trauer; man fastete, weinte und wehklagte; die meisten sa\u00dfen in Sackleinen und auf Asche da.<br>4 Als nun die Dienerinnen der Esther und ihre Kammerherren kamen und es ihr meldeten, geriet die K\u00f6nigin in gro\u00dfe Aufregung und sandte dem Mardochai Kleider, damit er sie anz\u00f6ge und das Trauergewand ablegte; aber er nahm sie nicht an.<br>5 Da lie\u00df Esther den Hathach kommen, einen von den Kammerherren, den der K\u00f6nig zu ihrem Dienst bestellt hatte, und gab ihm den Auftrag, sich bei Mardochai zu erkundigen, was das zu bedeuten habe und warum es geschehe.<br>6 Als nun Hathach zu Mardochai hinauskam auf den \u00f6ffentlichen Platz, der vor dem Tor des k\u00f6niglichen Palastes lag,<br>7 teilte Mardochai ihm alles mit, was ihn betroffen hatte, auch den bestimmten Betrag der Geldsumme, die Haman als Entgelt f\u00fcr die Ermordung der Juden an die k\u00f6nigliche Schatzkammer zu zahlen versprochen hatte.<br>8 Au\u00dferdem \u00fcbergab er ihm eine Abschrift der in Susa zu ihrer Niedermetzelung erlassenen schriftlichen Verordnung, damit er sie der Esther zeige und ihr alles mitteile und sie veranlasse, sich zum K\u00f6nige zu begeben, um ihn um Gnade anzuflehen und bei ihm F\u00fcrbitte f\u00fcr ihr Volk einzulegen.<br>9 Als Hathach nun zur\u00fcckgekommen war und der Esther die Botschaft Mardochais mitgeteilt hatte,<br>10 sandte Esther den Hathach nochmals an Mardochai mit der Meldung:<br>11 \u00bbAlle Diener des K\u00f6nigs und die Leute in den k\u00f6niglichen Provinzen wissen, da\u00df f\u00fcr jedermann, es sei Mann oder Frau, der zum K\u00f6nig in den inneren Hof eintritt, ohne gerufen zu sein, ein und dasselbe Gesetz gilt, n\u00e4mlich da\u00df er sterben mu\u00df, es sei denn, da\u00df der K\u00f6nig ihm sein goldenes Zepter entgegenstreckt, damit er am Leben bleibe. Ich aber bin seit nunmehr schon drei\u00dfig Tagen nicht zum K\u00f6nig berufen worden.\u00ab<br>12 Als man nun Mardochai die Meldung der Esther mitgeteilt hatte,<br>13 lie\u00df dieser ihr folgende Antwort zukommen: \u00bbBilde dir nicht ein, da\u00df infolge deiner Zugeh\u00f6rigkeit zum k\u00f6niglichen Hofe du allein von allen Juden mit dem Leben davonkommen werdest!<br>14 Denn wenn du wirklich zu dieser Zeit stille sitzen wolltest, so wird den Juden Hilfe und Rettung von einer andern Seite her erstehen; du aber und deine ganze Familie, ihr werdet umkommen! Und wer wei\u00df, ob du nicht gerade f\u00fcr eine Zeit, wie diese ist, zur k\u00f6niglichen W\u00fcrde gelangt bist?\u00ab<br>15 Da lie\u00df Esther dem Mardochai zur\u00fccksagen:<br>16 \u00bbGehe hin, versammle alle Juden, die sich in Susa befinden, und fastet um meinetwillen, und zwar drei Tage lang bei Tag und Nacht, ohne zu essen und zu trinken. Auch ich will mit meinen Dienerinnen ebenso fasten und mich alsdann zum K\u00f6nig begeben, wenn es auch gegen das Gesetz ist. Mu\u00df ich dann sterben, nun, so sterbe ich!\u00ab<br>17 Da ging Mardochai weg und tat ganz so, wie Esther ihm angegeben hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ester Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Am dritten Tage nun legte Esther k\u00f6nigliche Gewandung an und trat in den inneren Vorhof des k\u00f6niglichen Palastes, dem Palast des K\u00f6nigs gegen\u00fcber, w\u00e4hrend der K\u00f6nig eben im k\u00f6niglichen Palast, dem Eingang zum Palast gegen\u00fcber, auf seinem K\u00f6nigsthrone sa\u00df.<br>2 Als nun der K\u00f6nig die K\u00f6nigin Esther im Vorhofe stehen sah, fand sie Gnade vor ihm, so da\u00df er ihr das goldene Zepter entgegenstreckte, das er in der Hand hielt. Da trat Esther hinzu und ber\u00fchrte die Spitze des Zepters.<br>3 Darauf sagte der K\u00f6nig zu ihr: \u00bbWas ist mit dir, K\u00f6nigin Esther, und was ist dein Begehr? W\u00e4re es auch die H\u00e4lfte des K\u00f6nigreichs \u2013 sie sollte dir gegeben werden!\u00ab<br>4 Da antwortete Esther: \u00bbWenn es dem K\u00f6nig genehm ist, so wolle der K\u00f6nig sich heute mit Haman zu dem Gastmahl einfinden, das ich f\u00fcr ihn bereitet habe!\u00ab<br>5 Da befahl der K\u00f6nig: \u00bbRuft sofort Haman herbei, damit wir den Wunsch Esthers erf\u00fcllen!\u00ab Als dann der K\u00f6nig sich mit Haman zu dem Mahl eingefunden hatte, das von Esther zugerichtet worden war,<br>6 sagte der K\u00f6nig zu Esther beim Weintrinken: \u00bbWas ist deine Bitte? Sie soll dir gew\u00e4hrt werden! Und was ist dein Wunsch? W\u00e4re es auch die H\u00e4lfte des K\u00f6nigreichs \u2013 es soll geschehen!\u00ab<br>7 Da antwortete Esther mit den Worten: \u00bbMeine Bitte und mein Wunsch ist:<br>8 Wenn ich beim K\u00f6nig Gnade gefunden habe und wenn es dem K\u00f6nig genehm ist, mir meine Bitte zu gew\u00e4hren und meinen Wunsch zu erf\u00fcllen, so wolle der K\u00f6nig mit Haman (auch morgen) zu dem Gastmahl kommen, das ich f\u00fcr sie herrichten will: morgen werde ich dann der Aufforderung des K\u00f6nigs nachkommen.\u00ab<br>9 Haman nun begab sich an diesem Tage in fr\u00f6hlicher Stimmung und guten Mutes auf den Heimweg; als er aber Mardochai im Tor des K\u00f6nigs(palastes) erblickte und dieser sich weder erhob noch ihn \u00fcberhaupt beachtete, geriet er in volle Wut \u00fcber Mardochai;<br>10 doch er bezwang sich. Als er aber nach Hause gekommen war, lie\u00df er seine Freunde und seine Gattin Seres holen.<br>11 Diesen erz\u00e4hlte er von seinem gro\u00dfartigen Reichtum und von seinen vielen S\u00f6hnen und besonders davon, wie der K\u00f6nig ihn ausgezeichnet und ihn \u00fcber die F\u00fcrsten und Beamten des K\u00f6nigs erhoben habe.<br>12 Dann fuhr er fort: \u00bbAuch hat die K\u00f6nigin Esther zu dem Gastmahl, das sie ausgerichtet hatte, keinen mit dem K\u00f6nig geladen als nur mich; und auch f\u00fcr morgen bin ich mit dem K\u00f6nig von ihr eingeladen.<br>13 Aber das alles befriedigt mich nicht, solange ich noch den Juden Mardochai im Tor des K\u00f6nigs(palastes) sitzen sehen mu\u00df!\u00ab<br>14 Da sagten seine Frau Seres und alle seine Freunde zu ihm: \u00bbMan richte doch einen Pfahl von f\u00fcnfzig Ellen H\u00f6he auf; dann sprich morgen fr\u00fch mit dem K\u00f6nig, da\u00df man Mardochai daran aufh\u00e4ngen m\u00f6ge; danach kannst du vergn\u00fcgt mit dem K\u00f6nig zum Gastmahl gehen.\u00ab Dieser Vorschlag gefiel dem Haman so, da\u00df er den Pfahl aufrichten lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ester Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als in der folgenden Nacht der K\u00f6nig nicht schlafen konnte, lie\u00df er sich das Buch der Denkw\u00fcrdigkeiten, die Reichschronik, holen; aus dieser wurde ihm dann vorgelesen.<br>2 Da fand sich darin verzeichnet, da\u00df Mardochai den Bigthana und Theres, die beiden k\u00f6niglichen Kammerherren aus der Zahl der Schwellenh\u00fcter, zur Anzeige gebracht hatte, weil sie mit dem Plan umgegangen waren, den K\u00f6nig Ahasveros aus dem Wege zu r\u00e4umen.<br>3 Als nun der K\u00f6nig fragte: \u00bbWelche Ehre und Auszeichnung ist dem Mardochai daf\u00fcr zuteil geworden?\u00ab und die Leibdiener, die den Dienst beim K\u00f6nige hatten, ihm die Antwort gaben, es sei ihm gar keine Belohnung zuteil geworden,<br>4 fragte der K\u00f6nig weiter: \u00bbWer ist im Vorhofe?\u00ab Nun war Haman gerade in den \u00e4u\u00dferen Vorhof des k\u00f6niglichen Palastes getreten, um beim K\u00f6nig zu beantragen, man m\u00f6ge Mardochai an den Pfahl h\u00e4ngen, den er f\u00fcr ihn hatte aufrichten lassen.<br>5 Als nun die Leibdiener dem K\u00f6nig sagten, Haman sei es, der im Vorhof stehe, befahl der K\u00f6nig, er solle eintreten.<br>6 Als nun Haman eingetreten war, fragte ihn der K\u00f6nig: \u00bbWas kann man einem Manne tun, den der K\u00f6nig auszuzeichnen w\u00fcnscht?\u00ab Da dachte Haman bei sich: \u00bbWen anders sollte der K\u00f6nig eher auszuzeichnen w\u00fcnschen als mich?\u00ab<br>7 Er antwortete also dem K\u00f6nig: \u00bbWenn der K\u00f6nig jemanden auszuzeichnen w\u00fcnscht,<br>8 so bringe man ein k\u00f6nigliches Gewand herbei, das der K\u00f6nig selbst bereits getragen, und ein Pferd, auf dem der K\u00f6nig selbst schon geritten hat und auf dessen Kopfe die K\u00f6nigskrone angebracht ist;<br>9 man \u00fcbergebe dann das Gewand und das Pferd einem der vornehmsten F\u00fcrsten des K\u00f6nigs, damit dieser den Mann, den der K\u00f6nig auszuzeichnen w\u00fcnscht, damit bekleide und ihn auf dem Pferde \u00fcber den Hauptplatz der Stadt reiten lasse und dabei vor ihm her ausrufe: \u203aSo tut man dem Manne, den der K\u00f6nig auszuzeichnen w\u00fcnscht!\u2039\u00ab<br>10 Da sagte der K\u00f6nig zu Haman: \u00bbNimm sofort ein solches Gewand und das Pferd, so wie du gesagt hast, und mache es so mit dem Juden Mardochai, der im Tor des K\u00f6nigs(palastes) sitzt! Unterla\u00df nichts von allem, was du vorgeschlagen hast!\u00ab<br>11 Da holte Haman das erforderliche Kleid und das Pferd, bekleidete Mardochai (damit), lie\u00df ihn auf dem Hauptplatz der Stadt umherreiten und rief vor ihm her aus: \u00bbSo tut man dem Manne, den der K\u00f6nig auszuzeichnen w\u00fcnscht!\u00ab<br>12 Hierauf kehrte Mardochai an das Tor des K\u00f6nigspalastes zur\u00fcck; Haman aber eilte traurig und mit verh\u00fclltem Haupt nach Hause<br>13 und erz\u00e4hlte seiner Gattin Seres und seinen s\u00e4mtlichen Freunden alles, was ihm widerfahren war. Da sagten seine klugen Freunde und seine Frau Seres zu ihm: \u00bbWenn Mardochai, vor dem du jetzt zum erstenmal den k\u00fcrzeren gezogen hast, ein geborener Jude ist, so wirst du nichts gegen ihn ausrichten, sondern ihm gegen\u00fcber ganz den k\u00fcrzeren ziehen!\u00ab<br>14 W\u00e4hrend sie so noch mit ihm sprachen, erschienen die Kammerherren des K\u00f6nigs und geleiteten Haman eiligst zu dem Mahl, das Esther zugerichtet hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ester Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Als nun der K\u00f6nig und Haman sich zum festlichen Mahl bei der K\u00f6nigin Esther begeben hatten,<br>2 sagte der K\u00f6nig zu Esther auch am zweiten Tage beim Weintrinken: \u00bbWas ist deine Bitte, K\u00f6nigin Esther? Sie soll dir gew\u00e4hrt werden! Und was ist dein Wunsch? W\u00e4re es auch die H\u00e4lfte des K\u00f6nigreichs \u2013 es soll geschehen!\u00ab<br>3 Da antwortete die K\u00f6nigin Esther mit den Worten: \u00bbWenn ich Gnade vor dir gefunden habe, o K\u00f6nig, und wenn es dem K\u00f6nig genehm ist, so m\u00f6ge mir geschenkt werden mein Leben: das ist meine Bitte, und mein Volk: das ist mein Wunsch!<br>4 Denn wir sind verkauft worden, ich und mein Volk, um ausgerottet, ermordet und umgebracht zu werden! Und wenn wir nur als Sklaven und Sklavinnen verkauft w\u00e4ren, so w\u00fcrde ich geschwiegen haben, denn unsere Bedr\u00e4ngnis w\u00e4re nicht hinreichend, um den K\u00f6nig zu bel\u00e4stigen.\u00ab<br>5 Da fragte der K\u00f6nig Ahasveros die K\u00f6nigin Esther: \u00bbWer ist der, und wo ist der, welcher es sich in den Sinn hat kommen lassen, so zu handeln?\u00ab<br>6 Esther erwiderte: \u00bbDer Widersacher und Feind ist der B\u00f6sewicht Haman da!\u00ab Da fuhr Haman vor dem K\u00f6nig und der K\u00f6nigin erschreckt zusammen;<br>7 der K\u00f6nig aber stand in h\u00f6chster Erregung vom Weingelage auf und begab sich in den Garten am Palast, w\u00e4hrend Haman zur\u00fcckblieb, um bei der K\u00f6nigin Esther um sein Leben zu flehen; denn er sah wohl ein, da\u00df sein Verderben beim K\u00f6nige fest beschlossene Sache war.<br>8 Als dann der K\u00f6nig aus dem Schlo\u00dfgarten wieder in den Saal, in dem das Gastmahl stattgefunden, zur\u00fcckkehrte, hatte Haman sich gerade an dem Polster niedergeworfen, auf dem Esther lag. Da rief der K\u00f6nig aus: \u00bbWill er etwa gar der K\u00f6nigin in meinem eigenen Hause Gewalt antun?\u00ab Das Wort war kaum dem Munde des K\u00f6nigs entfahren, als man auch schon dem Haman das Gesicht verh\u00fcllte.<br>9 Da sagte Harbona, einer von den Kammerherren, die den K\u00f6nig zu bedienen hatten: \u00bbEs steht ja auch schon der Pfahl, den Haman f\u00fcr Mardochai, den Wohlt\u00e4ter des K\u00f6nigs, bei seinem Hause hat errichten lassen, f\u00fcnfzig Ellen hoch!\u00ab Da befahl der K\u00f6nig: \u00bbH\u00e4ngt ihn daran!\u00ab<br>10 So h\u00e4ngte man denn Haman an den Pfahl, den er f\u00fcr Mardochai hatte errichten lassen; darauf legte sich der Zorn des K\u00f6nigs.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ester Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<p>1 An demselben Tage schenkte der K\u00f6nig Ahasveros der K\u00f6nigin Esther das Haus des Judenfeindes Haman; Mardochai aber erhielt Zutritt beim K\u00f6nig; denn Esther hatte dem K\u00f6nig mitgeteilt, wie er mit ihr verwandt war.<br>2 Der K\u00f6nig zog dann seinen Siegelring, den er dem Haman hatte abnehmen lassen, vom Finger ab und \u00fcbergab ihn Mardochai; Esther aber \u00fcbertrug dem Mardochai die Verwaltung des Hauses Hamans.<br>3 Hierauf verhandelte Esther nochmals mit dem K\u00f6nige, indem sie sich ihm zu F\u00fc\u00dfen warf und ihn unter Tr\u00e4nen anflehte, er m\u00f6ge doch die Bosheit des Agagiters Haman und den Anschlag, den dieser gegen die Juden ins Werk gesetzt hatte, r\u00fcckg\u00e4ngig machen.<br>4 Als der K\u00f6nig nun der Esther das goldene Zepter entgegenstreckte, stand Esther auf, trat vor den K\u00f6nig<br>5 und sagte: \u00bbWenn es dem K\u00f6nig genehm ist und ich Gnade vor ihm gefunden habe und es dem K\u00f6nig gut erscheint und ich seine Zuneigung besitze, so m\u00f6ge durch einen schriftlichen Erla\u00df verordnet werden, da\u00df die auf den Anschlag des Agagiters Haman, des Sohnes Hammedathas, bez\u00fcglichen Schreiben, in denen er die Ermordung der in allen Provinzen des Reiches lebenden Juden angeordnet hat, widerrufen werden.<br>6 Denn wie verm\u00f6chte ich das Ungl\u00fcck mit anzusehen, das meine Volksgenossen treffen soll? Und wie verm\u00f6chte ich den Untergang meines Geschlechts mit anzusehen?\u00ab<br>7 Da antwortete der K\u00f6nig Ahasveros der K\u00f6nigin Esther und dem Juden Mardochai: \u00bbWie ihr wi\u00dft, habe ich das Haus Hamans der Esther geschenkt, und ihn selbst hat man an den Pfahl geh\u00e4ngt zur Strafe daf\u00fcr, da\u00df er sich an den Juden hat vergreifen wollen.<br>8 So m\u00f6gt ihr nun im Namen des K\u00f6nigs in betreff der Juden schriftlich verf\u00fcgen, wie ihr es f\u00fcr angemessen haltet, und es dann mit dem Siegelring des K\u00f6nigs untersiegeln; dagegen eine Verf\u00fcgung, die schriftlich im Namen des K\u00f6nigs erlassen und mit dem Siegelring des K\u00f6nigs untersiegelt ist, kann nicht r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden.\u00ab<br>9 So wurden denn damals \u2013 es war am dreiundzwanzigsten Tage des dritten Monats, d.h. des Monats Siwan \u2013 die k\u00f6niglichen Staatsschreiber berufen, und es wurde genau nach der Anweisung Mardochais in betreff der Juden an die Landpfleger und Statthalter und F\u00fcrsten der hundertundsiebenundzwanzig Provinzen von Indien bis \u00c4thiopien, und zwar einer jeden Provinz mit ihrer Schrift und einem jeden Volke in seiner Sprache, geschrieben, auch an die Juden mit ihrer Schrift und in ihrer Sprache;<br>10 und zwar lie\u00df er im Namen des K\u00f6nigs Ahasveros schreiben und mit dem Siegelring des K\u00f6nigs untersiegeln und sandte dann die Schreiben durch die reitenden Eilboten ab, die auf den vorz\u00fcglichsten, aus den Gest\u00fcten stammenden Rennpferden ritten.<br>11 In den Schreiben war verf\u00fcgt, da\u00df der K\u00f6nig den Juden in allen einzelnen St\u00e4dten gestatte, sich zusammenzutun und ihr Leben zu verteidigen, indem sie jedes Aufgebot eines Volkes oder einer Provinz, das sie angreifen w\u00fcrde, samt ihren Kindern und Frauen, vernichteten, ermordeten und umbr\u00e4chten; auch sollten sie deren Verm\u00f6gen pl\u00fcndern d\u00fcrfen,<br>12 und zwar an ein und demselben Tage in allen Provinzen des K\u00f6nigs Ahasveros, n\u00e4mlich am dreizehnten Tage des zw\u00f6lften Monats, d.h. des Monats Adar.<br>13 Damit aber die Verf\u00fcgung in jeder einzelnen Provinz erlassen w\u00fcrde, wurde eine Abschrift des Schreibens allen V\u00f6lkern bekanntgemacht, damit die Juden an dem betreffenden Tage bereit w\u00e4ren, an ihren Feinden Rache zu nehmen.<br>14 Die auf den vorz\u00fcglichsten Rennpferden reitenden Eilboten machten sich dann auf Befehl des K\u00f6nigs schleunigst und in aller Eile auf den Weg, w\u00e4hrend die Verf\u00fcgung in der Residenz Susa ver\u00f6ffentlicht wurde.<br>15 Mardochai aber trat aus dem Palast des K\u00f6nigs hervor in k\u00f6niglicher Kleidung von purpurblauer und wei\u00dfer Baumwolle, mit einem gro\u00dfen goldenen Stirnreif und einem Mantel von Byssus und rotem Purpur; und die Stadt Susa jauchzte und freute sich:<br>16 den Juden war Gl\u00fcck und Freude, Jubel und Ehre zuteil geworden.<br>17 Auch in allen Provinzen und in jeder Stadt, \u00fcberall, wohin die Verf\u00fcgung und der Erla\u00df des K\u00f6nigs gelangte, war bei den Juden Freude und Jubel, Festmahl und Feiertag; und viele von der heidnischen Bev\u00f6lkerung des Landes traten zum Judentum \u00fcber, weil Furcht vor den Juden \u00fcber sie gekommen war.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ester Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Im zw\u00f6lften Monat nun, d.h. im Monat Adar, am dreizehnten Tage dieses Monats, als die Verf\u00fcgung und der Erla\u00df des K\u00f6nigs zur Ausf\u00fchrung kommen sollte, an eben dem Tage, an welchem die Feinde der Juden gehofft hatten, sie zu \u00fcberw\u00e4ltigen \u2013 die Sache wandte sich aber so, da\u00df die Juden ihrerseits ihre Feinde \u00fcberw\u00e4ltigten \u2013,<br>2 da taten sich die Juden in ihren St\u00e4dten in allen Provinzen des K\u00f6nigs Ahasveros zusammen, um Hand an die zu legen, welche ihnen Unheil zuzuf\u00fcgen gedacht hatten; und niemand konnte ihnen Widerstand leisten, denn die Furcht vor ihnen hatte sich aller V\u00f6lker bem\u00e4chtigt.<br>3 Auch alle F\u00fcrsten in den Provinzen sowie die Landpfleger und Statthalter und Beamten des K\u00f6nigs gew\u00e4hrten den Juden Unterst\u00fctzung, weil die Furcht vor Mardochai sie befallen hatte;<br>4 denn Mardochai stand am k\u00f6niglichen Hofe gro\u00df da, und sein Ruf war in alle Provinzen gedrungen; denn Mardochais Ansehen war unaufhaltsam im Steigen.<br>5 So richteten denn die Juden unter allen ihren Feinden mit dem Schwerte, durch Morden und Niederhauen, ein Blutbad an und gingen gegen ihre Widersacher nach Herzenslust vor.<br>6 Auch in der Residenz Susa mordeten die Juden und brachten f\u00fcnfhundert Mann ums Leben;<br>7 dazu t\u00f6teten sie Parsandatha, Dalphon, Aspatha,<br>8 Poratha, Adalja, Aridatha,<br>9 Parmastha, Arisai, Aridai und Wajesatha,<br>10 die zehn S\u00f6hne Hamans, des Sohnes Hammedathas, des Judenverfolgers; aber fremdes Hab und Gut r\u00fchrten sie nicht an.<br>11 An demselben Tage kam die Zahl der in der Residenz Susa Get\u00f6teten zur Kenntnis des K\u00f6nigs.<br>12 Da sagte der K\u00f6nig zu der K\u00f6nigin Esther: \u00bbIn der Residenz Susa haben die Juden gemordet und f\u00fcnfhundert Mann ums Leben gebracht, auch die zehn S\u00f6hne Hamans; was m\u00f6gen sie da wohl in den \u00fcbrigen Provinzen des Reiches angerichtet haben? Doch was ist deine Bitte? Sie soll dir gew\u00e4hrt werden. Und was ist weiter noch dein Wunsch? Er soll erf\u00fcllt werden.\u00ab<br>13 Da antwortete Esther: \u00bbWenn es dem K\u00f6nig genehm ist, so m\u00f6ge auch morgen noch den Juden in Susa gestattet sein, in derselben Weise wie heute zu verfahren; die zehn S\u00f6hne Hamans aber m\u00f6ge man an den Pfahl h\u00e4ngen.\u00ab<br>14 Da gebot der K\u00f6nig, da\u00df so verfahren werden sollte; und der betreffende Befehl wurde in Susa erlassen, und die zehn S\u00f6hne Hamans wurden aufgeh\u00e4ngt.<br>15 So taten sich denn die Juden in Susa auch am vierzehnten Tage des Monats Adar zusammen und brachten in Susa noch dreihundert Mann um; aber fremdes Hab und Gut r\u00fchrten sie nicht an.<br>16 Auch die \u00fcbrigen Juden, die in den Provinzen des Reiches wohnten, hatten sich zusammengetan, um ihr Leben zu verteidigen und sich Ruhe vor ihren Feinden zu verschaffen; sie hatten 75000 von ihren Feinden umgebracht, ohne jedoch fremdes Hab und Gut anzur\u00fchren.<br>17 Das war am dreizehnten Tage des Monats Adar geschehen, aber am vierzehnten Tage des Monats hatten sie sich ruhig verhalten und ihn zu einem Tage der Festgelage und der Freude gemacht.<br>18 In Susa dagegen hatten sich die Juden sowohl am dreizehnten als auch am vierzehnten Tage dieses Monats zusammengetan und erst am f\u00fcnfzehnten Tage Ruhe gehalten und diesen Tag zu einem Tage der Festgelage und der Freude gemacht.<br>19 Darum feiern die Juden auf dem Lande, die in den offenen Ortschaften wohnen, den vierzehnten Tag des Monats Adar als einen Tag der Freude und der Schmausereien und als einen Festtag, an dem man sich gegenseitig (leckere) Gerichte zusendet.<br>20 Mardochai schrieb hierauf diese Begebenheiten auf und sandte Schreiben an alle Juden in allen Provinzen des K\u00f6nigs Ahasveros, die nahen und die fernen,<br>21 um sie zu dem Brauche zu verpflichten, da\u00df sie sei es den vierzehnten, sei es den f\u00fcnfzehnten Tag des Monats Adar Jahr f\u00fcr Jahr feierten<br>22 als die Tage, an denen die Juden Ruhe vor ihren Feinden erlangt hatten, und als den Monat, in dem sich der Kummer f\u00fcr sie in Freude verwandelt hatte und die Trauer in einen Festtag, so da\u00df sie diese (Tage) feierten als Tage der Festgelage und der Freude, an denen man sich gegenseitig (leckere) Gerichte zusendet und die Armen beschenkt.<br>23 So nahmen denn die Juden das, was sie damals zum erstenmal getan und was Mardochai ihnen brieflich geraten hatte, als stehenden Brauch an.<br>24 Weil der Agagiter Haman, der Sohn Hammedathas, der Feind aller Juden, den Plan gegen die Juden gefa\u00dft hatte, sie zu vernichten, und weil er das Pur, d.h. das Los, hatte werfen lassen, um sie zu verderben und auszurotten,<br>25 der K\u00f6nig aber, als Esther vor ihn getreten war, durch einen schriftlichen Erla\u00df angeordnet hatte, da\u00df sein boshafter Anschlag, den er gegen die Juden ersonnen hatte, auf sein eigenes Haupt zur\u00fcckfallen und da\u00df man ihn und seine S\u00f6hne an den Pfahl h\u00e4ngen solle:<br>26 darum hat man diese Tage \u203aPurim\u2039 genannt nach dem Worte Pur. Aus diesen Gr\u00fcnden also \u2013 wegen des gesamten Inhalts dieses Briefes und wegen alles dessen, was sie selbst erlebt oder was durch andere zu ihrer Kenntnis gekommen war \u2013<br>27 ordneten die Juden an und setzten f\u00fcr sich und ihre Nachkommen und f\u00fcr alle, die sich ihnen anschlie\u00dfen w\u00fcrden, als unumst\u00f6\u00dfliche Satzung fest, diese beiden Tage in der f\u00fcr sie vorgeschriebenen Weise und zu der f\u00fcr sie bestimmten Zeit Jahr f\u00fcr Jahr festlich zu begehen;<br>28 und diese beiden Tage sollten im Ged\u00e4chtnis festgehalten und von Geschlecht zu Geschlecht in allen Familien, Provinzen und Ortschaften gefeiert werden, so da\u00df diese Purimtage unter den Juden niemals in Abgang k\u00e4men und die Erinnerung an sie bei ihren Nachkommen niemals verschw\u00e4nde.<br>29 Weiter schrieb die K\u00f6nigin Esther, die Tochter Abihails, mit allem Nachdruck, um dieses Purimschreiben zur Geltung zu bringen,<br>30 und sandte Briefe an alle Juden in die hundertundsiebenundzwanzig Provinzen, in das ganze K\u00f6nigreich des Ahasveros, freundliche und treugemeinte Worte,<br>31 um die Feier dieser Purimtage in betreff der f\u00fcr sie bestimmten Zeiten zur festen Satzung zu erheben, ganz so wie der Jude Mardochai und die K\u00f6nigin Esther es f\u00fcr sie angeordnet und wie sie es auch f\u00fcr sich selbst und f\u00fcr ihre Nachkommen festgesetzt hatten, n\u00e4mlich die Vorschriften \u00fcber die Fasten und ihre Wehklage.<br>32 Der Erla\u00df Esthers erhob diese Purimvorschriften zum Gesetz und wurde in einer Urkunde aufgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ester Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Der K\u00f6nig Ahasveros legte dann dem Festlande und den Inseln des Meeres eine Abgabe auf.<br>2 Und alle Erweise seines gewaltigen und machtvollen Wirkens und die genaue Schilderung der hohen Stellung Mardochais, zu der ihn der K\u00f6nig erhob, das alles findet sich bekanntlich aufgezeichnet im Buch der Denkw\u00fcrdigkeiten der medischen und persischen K\u00f6nige.<br>3 Denn der Jude Mardochai war der Erste im Range nach dem K\u00f6nig Ahasveros und hochgeachtet bei den Juden und beliebt bei der Menge seiner Volksgenossen, weil er das Beste seines Volkes suchte und f\u00fcr das Wohl seines ganzen Stammes eintrat.<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-684_351e91-8d .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-684_351e91-8d .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-684_351e91-8d\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow 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