{"id":711,"date":"2023-12-23T07:23:51","date_gmt":"2023-12-23T06:23:51","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=711"},"modified":"2026-01-17T13:05:30","modified_gmt":"2026-01-17T12:05:30","slug":"prediger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=711","title":{"rendered":"Prediger"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Der Prediger<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns711_3e9738-7c{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns711_3e9738-7c .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns711_3e9738-7c .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns711_3e9738-7c .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns711_3e9738-7c .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns711_3e9738-7c .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns711_3e9738-7c .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns711_3e9738-7c .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns711_3e9738-7c .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns711_3e9738-7c\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn711_c3a600-14.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn711_c3a600-14 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2392\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn711_c6e328-29.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn711_c6e328-29 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id711_8e4e30-b4 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id711_8e4e30-b4 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id711_8e4e30-b4 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id711_8e4e30-b4 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prediger Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I. Eingang<\/h3>\n\n\n\n<p>1 (Dies sind) die Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des K\u00f6nigs in Jerusalem.<br>2 O Nichtigkeit der Nichtigkeiten! sagt der Prediger; o Nichtigkeit der Nichtigkeiten: alles ist nichtig!<br>3 Welchen Gewinn hat der Mensch von all seiner M\u00fche, mit der er sich unter der Sonne abm\u00fcht?<br>4 Ein Geschlecht geht dahin, und ein anderes kommt, doch die Erde steht ewig unbewegt.<br>5 Die Sonne geht auf, und die Sonne geht unter und eilt an denselben Ort zur\u00fcck, wo sie aufging.<br>6 Der Wind geht nach S\u00fcden und dreht sich nach Norden; immerfort kreisend weht der Wind, und zu seinen Kreisl\u00e4ufen kehrt der Wind zur\u00fcck.<br>7 Alle Fl\u00fcsse laufen ins Meer, und das Meer wird doch nicht voll; an den Ort, wohin die Fl\u00fcsse einmal flie\u00dfen, dahin flie\u00dfen sie immer wieder.<br>8 Alle Dinge m\u00fchen sich ab: kein Mensch vermag es auszusprechen; das Auge wird des Sehens nicht satt und das Ohr nicht voll vom H\u00f6ren.<br>9 Was gewesen ist, dasselbe wird wieder sein, und was geschehen ist, dasselbe wird wieder geschehen; es gibt nichts Neues unter der Sonne.<br>10 Kommt (einmal) etwas vor, von dem man sagen m\u00f6chte: \u00bbSiehe, dies hier ist etwas Neues!\u00ab, so ist es doch l\u00e4ngst dagewesen in den Zeitl\u00e4uften, die vor uns waren:<br>11 es ist nur kein Andenken an die fr\u00fcheren Zeiten geblieben, und auch f\u00fcr die sp\u00e4teren, die k\u00fcnftig sein werden, wird kein Andenken \u00fcbrigbleiben bei denen, die noch sp\u00e4ter kommen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II. Der Hauptteil: Erfahrungen und Erlebnisse des Predigers und daran angekn\u00fcpfte Ermahnungen und Lebensregeln (1,12-12,8)<\/h3>\n\n\n\n<p>12 Ich, der Prediger, bin K\u00f6nig \u00fcber Israel in Jerusalem gewesen<br>13 und habe es mir angelegen sein lassen, vermittels der Weisheit alles zu erforschen und zu ergr\u00fcnden, was unter dem Himmel geschieht: ein leidiges Gesch\u00e4ft, das Gott den Menschenkindern auferlegt hat, sich damit abzuqu\u00e4len.<br>14 Ich habe alles Arbeiten beobachtet, das unter der Sonne betrieben wird, und siehe da: alles war nichtig und ein Haschen nach Wind.<br>15 Krummes kann doch nicht als gerade gelten, und was l\u00fcckenhaft ist, darf man nicht als voll rechnen.<br>16 Ich dachte bei mir in meinem Herzen also: \u00bbF\u00fcrwahr, ich habe mir gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4tze der Weisheit erworben als alle, die vor mir \u00fcber Jerusalem gewesen sind, und mein Geist hat sich eine F\u00fclle von Weisheit und Erkenntnis angeeignet!\u00ab<br>17 Als ich mich aber daranmachte, zu erkennen, was Weisheit sei, und zu erkennen, was Torheit und Unverstand sei, da wurde es mir klar, da\u00df auch dies nur ein Haschen nach Wind ist;<br>18 denn wo viel Weisheit ist, da ist auch viel Verdru\u00df, und mit der Zunahme der Erkenntnis w\u00e4chst auch der Schmerz.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prediger Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Da dachte ich bei mir in meinem Herzen: \u00bbWohlan denn, ich will es einmal mit der Freude und dem Lebensgenu\u00df versuchen!\u00ab Aber siehe, auch das war nichtig.<br>2 Vom Lachen mu\u00dfte ich sagen: \u00bbUnsinn ist das!\u00ab und von der Freude: \u00bbWozu soll die dienen?\u00ab<br>3 Ich fa\u00dfte den Entschlu\u00df, meinem Leibe mit Wein g\u00fctlich zu tun \u2013 allerdings so, da\u00df mein Verstand die Leitung mit Besonnenheit behielte \u2013 und mich an die Torheit zu halten, bis ich s\u00e4he, was f\u00fcr die Menschenkinder das Beste sei, da\u00df sie es t\u00e4ten unter dem Himmel w\u00e4hrend der ganzen Dauer ihres Lebens.<br>4 Ich unternahm gro\u00dfe Werke: ich baute mir H\u00e4user, pflanzte mir Weinberge,<br>5 legte mir G\u00e4rten und Parke an und pflanzte darin Fruchtb\u00e4ume jeder Art;<br>6 ich legte mir Wasserteiche an, um aus ihnen den Wald mit seinem \u00fcppigen Baumwuchs zu bew\u00e4ssern;<br>7 ich kaufte Knechte und M\u00e4gde, hatte auch Gesinde, das in meinem Hause geboren war, und besa\u00df auch gro\u00dfe Herden von Rindern und Kleinvieh, gr\u00f6\u00dfere als irgend jemand vor mir sie in Jerusalem besessen hatte.<br>8 Ich h\u00e4ufte mir auch Silber und Gold an, die Sch\u00e4tze von K\u00f6nigen und L\u00e4ndern, schaffte mir S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen an und, was die Hauptlust der Menschen ist: Frauen \u00fcber Frauen.<br>9 So stand ich gro\u00df da und tat es allen zuvor, die vor mir in Jersualem gelebt hatten; dabei war mir auch meine Weisheit verblieben.<br>10 Nichts von allem, wonach meine Augen Verlangen trugen, versagte ich ihnen, keinen Wunsch lie\u00df ich meinem Herzen unerf\u00fcllt; denn mein Herz sollte Freude haben von all meinem Schaffen, und das sollte mir der Lohn f\u00fcr alle meine M\u00fche sein.<br>11 Doch als ich nun alle Werke pr\u00fcfend betrachtete, die meine H\u00e4nde geschaffen, und die M\u00fche erwog, die ich auf ihre Ausf\u00fchrung verwandt hatte: ach, da war das alles nichtig und ein Haschen nach Wind, und es kommt nirgends ein Gewinn heraus unter der Sonne.<br>12 Denn was wird der Mensch tun, der nach mir, dem K\u00f6nige, kommen wird? Dasselbe, was man immer schon getan hat. Hierauf wandte ich mich dazu, den Wert der Weisheit neben der Torheit und dem Unverstand festzustellen.<br>13 Da sah ich denn ein, da\u00df die Weisheit einen Vorzug vor der Torheit hat, wie das Licht einen Vorzug vor der Finsternis besitzt;<br>14 der Weise hat ja Augen im Kopf, w\u00e4hrend der Tor im Finstern wandelt. Zugleich erkannte ich aber auch, da\u00df das gleiche Geschick alle (beide) trifft.<br>15 Da dachte ich bei mir in meinem Herzen: \u00bbWenn mich dasselbe Geschick trifft wie den Toren, wozu bin ich dann so besonders weise gewesen?\u00ab So mu\u00dfte ich mir denn sagen, da\u00df auch dies nichtig sei.<br>16 Denn der Weise hinterl\u00e4\u00dft ebensowenig wie der Tor ein ewiges Gedenken, weil ja in den k\u00fcnftigen Tagen alles l\u00e4ngst vergessen sein wird; ach ja, wie stirbt doch der Weise samt dem Toren dahin!<br>17 So wurde mir denn das Leben verha\u00dft, denn mir mi\u00dffiel alles Tun, das unter der Sonne stattfindet; alles ist ja nichtig und ein Haschen nach Wind!<br>18 Da wurde mir alles Bem\u00fchen, das ich bis dahin unter der Sonne aufgewandt hatte, verleidet, weil ich ja das durch meine M\u00fche Geschaffene einem (andern) \u00fcberlassen mu\u00df, der mein Nachfolger sein wird;<br>19 und wer kann wissen, ob der weise sein wird oder ein Tor? Und doch wird er schalten und walten \u00fcber alle meine M\u00fche, \u00fcber das, was ich durch meine Weisheit unter der Sonne zustande gebracht habe. Auch das ist nichtig.<br>20 So kam es denn mit mir dahin, da\u00df ich mich der Verzweiflung \u00fcberlie\u00df wegen all der M\u00fche, die ich unter der Sonne aufgewandt hatte.<br>21 Denn es kommt vor, da\u00df ein Mensch sich mit Weisheit, Einsicht und T\u00fcchtigkeit abgem\u00fcht hat und dann den Ertrag seiner Arbeit einem (andern) \u00fcberlassen mu\u00df, der sich gar nicht darum gem\u00fcht hat. Auch das ist nichtig und ein gro\u00dfer \u00dcbelstand.<br>22 Denn welchen Nutzen hat der Mensch von all seiner M\u00fche und von dem Streben seines Geistes, womit er sich unter der Sonne abm\u00fcht,<br>23 wenn alle seine Tage leidvoll sind und Widerw\u00e4rtigkeit sein ganzes Schaffen und nicht einmal bei Nacht sein Geist Ruhe findet? Auch das ist nichtig.<br>24 So gibt es denn f\u00fcr den Menschen nichts Besseres, als da\u00df er i\u00dft und trinkt und sein Herz bei seiner M\u00fchsal guter Dinge sein l\u00e4\u00dft. Freilich habe ich erkannt, da\u00df auch dies von der Hand Gottes abh\u00e4ngt;<br>25 denn wer kann essen und wer genie\u00dfen ohne sein Zutun?<br>26 Denn einem Menschen, der ihm wohlgef\u00e4llt, gibt Gott Weisheit, Einsicht und Freude, dem S\u00fcnder aber gibt er das leidige Gesch\u00e4ft, zu sammeln und zusammenzuscharren, um es hernach dem zu \u00fcberlassen, der Gott wohlgef\u00e4llig ist. Auch das ist nichtig und ein Haschen nach Wind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prediger Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Jegliches Ding hat seine Zeit und alles Vornehmen unter dem Himmel seine Stunde.<br>2 Das Geborenwerden hat seine Zeit und ebenso das Sterben; das Pflanzen hat seine Zeit und ebenso das Ausraufen des Gepflanzten;<br>3 das T\u00f6ten hat seine Zeit und ebenso das Heilen; das Einrei\u00dfen hat seine Zeit und ebenso das Aufbauen;<br>4 das Weinen hat seine Zeit und ebenso das Lachen; das Klagen hat seine Zeit und ebenso das Tanzen;<br>5 das Hinwerfen von Steinen hat seine Zeit und ebenso das Sammeln von Steinen; das Liebkosen hat seine Zeit und ebenso das Meiden der Liebkosung;<br>6 das Suchen hat seine Zeit und ebenso das Verlieren; das Aufbewahren hat seine Zeit und ebenso das Wegwerfen;<br>7 das Zerrei\u00dfen hat seine Zeit und ebenso das Zusammenn\u00e4hen; das Schweigen hat seine Zeit und ebenso das Reden;<br>8 das Lieben hat seine Zeit und ebenso das Hassen; der Krieg hat seine Zeit und ebenso der Friede.<br>9 Welchen Gewinn hat also der T\u00e4tige davon, da\u00df er sich abm\u00fcht?<br>10 Ich habe die (leidige) Aufgabe betrachtet, die Gott den Menschenkindern gestellt hat, sich damit abzuplagen.<br>11 Alles hat Gott vortrefflich eingerichtet zu seiner Zeit, ja auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt, nur da\u00df der Mensch das Tun Gottes von Anfang bis zu Ende nicht zu durchschauen vermag.<br>12 So habe ich denn erkannt, da\u00df es nichts Besseres f\u00fcr den Menschen gibt, als sich der Freude hinzugeben und sich g\u00fctlich zu tun in seinem Leben;<br>13 freilich auch, da\u00df, sooft jemand i\u00dft und trinkt und zum Genie\u00dfen bei all seiner M\u00fchsal kommt, da\u00df das auch eine Gabe Gottes ist.<br>14 Ich habe erkannt, da\u00df alles, was Gott tut, ewige Geltung hat: man kann da nichts hinzuf\u00fcgen und nichts davon wegnehmen; und das hat Gott so eingerichtet, damit man sich vor ihm f\u00fcrchte.<br>15 Was da ist, das ist schon l\u00e4ngst gewesen, und was geschehen wird, ist l\u00e4ngst dagewesen; denn Gott sucht das Entschwundene wieder hervor.<br>16 Weiter aber habe ich unter der Sonne wahrgenommen: an der St\u00e4tte des Rechts, da herrschte das Unrecht, und an der St\u00e4tte der Gerechtigkeit, da herrschte die Gesetzlosigkeit.<br>17 Da dachte ich bei mir in meinem Sinn: \u00bbDen Gerechten wie den Gottlosen wird Gott richten; denn er hat f\u00fcr jedes Vorhaben und f\u00fcr alles Tun eine Zeit festgesetzt.\u00ab<br>18 Da dachte ich bei mir selbst: \u00bbUm der Menschenkinder willen ist das so gef\u00fcgt, damit Gott sie pr\u00fcft und damit sie einsehen, da\u00df sie an und f\u00fcr sich den Tieren gleichstehen.\u00ab<br>19 Denn das Schicksal der Menschen und das Schicksal der Tiere ist ein und dasselbe: die einen sterben so gut wie die anderen, und sie haben alle den gleichen Odem, und einen Vorzug des Menschen vor den Tieren gibt es nicht:<br>20 alles geht an denselben Ort; alles ist vom Staube geworden, und alles kehrt zum Staube zur\u00fcck.<br>21 Wer wei\u00df denn vom Lebensodem des Menschen, ob er aufw\u00e4rts in die Luft emporsteigt, und vom Lebensodem des Tieres, ob er nach unten zur Erde hinabf\u00e4hrt?<br>22 So habe ich denn eingesehen, da\u00df es f\u00fcr den Menschen nichts Besseres gibt, als da\u00df er sich freue bei seinem Tun; ja das ist sein Teil; denn wer wird ihn dahin bringen, da\u00df er Einsicht in das gewinnt, was nach ihm sein wird?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prediger Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Und wiederum betrachtete ich alle Bedr\u00fcckungen, die unter der Sonne ver\u00fcbt werden; ich sah da die Tr\u00e4nen der Bedr\u00fcckten, die keinen Tr\u00f6ster hatten und von seiten ihrer Bedr\u00fccker Gewalttat erlitten, ohne da\u00df jemand Trost f\u00fcr sie hatte.<br>2 Da pries ich die Toten, die l\u00e4ngst gestorben sind, gl\u00fccklicher als die Lebenden, die jetzt noch am Leben sind;<br>3 aber gl\u00fccklicher als beide pries ich den, der noch nicht ins Dasein getreten ist und deshalb das b\u00f6se Treiben noch nicht gesehen hat, das unter der Sonne stattfindet.<br>4 Weiter habe ich eingesehen, da\u00df alle M\u00fche und aller Erfolg, den man bei seiner T\u00e4tigkeit hat, nur eine Folge der Eifersucht des einen gegen den andern ist. Auch das ist nichtig und ein Haschen nach Wind.<br>5 Der Tor dagegen legt die H\u00e4nde ineinander und zehrt von seinem eigenen Fleisch:<br>6 \u00bbBesser ist eine Hand voll Ruhe als beide F\u00e4uste voll Arbeit und Haschen nach Wind.\u00ab<br>7 Ich habe auch noch ein anderes Beispiel eitlen M\u00fchens unter der Sonne gesehen:<br>8 Da ist einer, der ganz allein steht ohne Freunde und Genossen; auch einen Sohn und Bruder hat er nicht; gleichwohl wird er nicht m\u00fcde, sich zu plagen, und seine Augen sehen sich am Reichtum nicht satt (er m\u00fc\u00dfte sich doch sagen): \u00bbF\u00fcr wen m\u00fche ich mich ab und versage mir jeden Genu\u00df?\u00ab Auch das ist nichtig und ein verfehltes Tun.<br>9 Besser sind zwei daran als ein Einzelner, weil ihnen ein guter Lohn f\u00fcr ihre M\u00fche zuteil wird;<br>10 denn wenn sie fallen, so hilft der eine dem andern wieder auf. Wehe aber dem Einzelnen! Wenn er hinf\u00e4llt, ist kein Zweiter da, um ihm wieder aufzuhelfen!<br>11 So auch, wenn zwei zusammen schlafen, so w\u00e4rmen sie sich gegenseitig; aber ein Einzelner, wie soll dem warm werden?<br>12 Und w\u00e4hrend jemand einen Einzelnen \u00fcberw\u00e4ltigen mag, so werden sie zu zweit vor ihm standhalten, und (gar) eine dreifache Schnur wird nicht so bald zerrei\u00dfen.<br>13 Ein armer, aber weiser J\u00fcngling ist mehr wert als ein alter, jedoch t\u00f6richter K\u00f6nig, der keine Belehrung mehr annimmt.<br>14 Denn aus dem Gef\u00e4ngnis gelangte er auf den Thron, obgleich er unter der Regierung jenes in Armut geboren war.<br>15 Ich sah alle Lebenden, die unter der Sonne wandelten, die Partei des J\u00fcnglings ergreifen, der an jenes Stelle treten sollte:<br>16 endlos war die Menge aller derer, die ihn sich zum F\u00fchrer erkoren hatten. Gleichwohl freuten die Sp\u00e4teren sich seiner nicht mehr. So war denn auch dieses nichtig und ein Haschen nach Wind.<br>17 Gib acht auf deinen Fu\u00df, wenn du zum Hause Gottes gehst; denn hintreten, um zu h\u00f6ren, ist besser, als wenn die Toren Opfer darbringen: sie wissen ja nichts weiter als B\u00f6ses zu tun. \u2013<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prediger Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Sei nicht vorschnell mit deinem Munde, und la\u00df dich durch den Drang deines Herzens nicht dazu bringen, ein Wort vor Gott auszusprechen; denn Gott ist im Himmel, du aber bist auf der Erde; darum mache wenig Worte!<br>2 Denn wo Vielgesch\u00e4ftigkeit ist, da kommen Tr\u00e4ume; und wo viele Worte sind, da entsteht Torengeschw\u00e4tz. \u2013<br>3 Hast du Gott ein Gel\u00fcbde dargebracht, so s\u00e4ume nicht, es zu erf\u00fcllen! Denn er hat kein Wohlgefallen an den Toren. Was du gelobt hast, das erf\u00fclle auch!<br>4 Besser ist es, kein Gel\u00fcbde zu tun, als etwas zu geloben und es nicht zu erf\u00fcllen.<br>5 Gestatte deinem Munde nicht, deine Person in Schuld zu bringen, und sage nicht vor dem Gottesdiener aus, da\u00df eine \u00dcbereilung vorliege: warum soll Gott \u00fcber etwas von dir Ausgesprochenes z\u00fcrnen und das Werk deiner H\u00e4nde mi\u00dflingen lassen?<br>6 Denn wo viele Tr\u00e4ume sind, da ist auch viel eitler Wortschwall. Vielmehr f\u00fcrchte Gott!<br>7 Wenn du siehst, wie der Arme bedr\u00fcckt wird und wie es mit Recht und Gerechtigkeit in der Landschaft \u00fcbel bestellt ist, so rege dich dar\u00fcber nicht auf; denn \u00fcber dem Hohen steht ein noch H\u00f6herer auf der Lauer, und ein Allerh\u00f6chster h\u00e4lt Wacht \u00fcber sie alle.<br>8 Doch ein Vorteil f\u00fcr ein Land ist jedenfalls dies: ein K\u00f6nig \u00fcber bebautes Land.<br>9 Wer das Geld liebt, wird des Geldes nie satt, und wer am Reichtum seine Freude hat, ist uners\u00e4ttlich nach Eink\u00fcnften; auch das ist nichtig.<br>10 Wenn das Gut sich mehrt, so mehren sich auch die, welche davon zehren; und welchen Nutzen hat sein Besitzer davon, als da\u00df er die Augen daran weidet?<br>11 S\u00fc\u00df ist der Schlaf des Arbeiters, mag er wenig oder viel zu essen haben; den Reichen aber l\u00e4\u00dft die \u00dcbers\u00e4ttigung nicht zum Schlaf kommen. \u2013<br>12 Es gibt ein ganz schlimmes \u00dcbel, das ich unter der Sonne beobachtet habe: Reichtum, der von seinem Besitzer zu seinem eigenen Unheil geh\u00fctet wird.<br>13 Geht n\u00e4mlich solcher Reichtum durch irgendeinen Ungl\u00fccksfall verloren, so beh\u00e4lt der Sohn, den er erzeugt hat, nichts mehr im Besitz.<br>14 Nackt, wie er aus dem Scho\u00df seiner Mutter hervorgekommen ist, mu\u00df er wieder davon, wie er gekommen ist, und kann f\u00fcr seine M\u00fche nicht das Geringste mitnehmen, um es in seinem Besitz zu behalten.<br>15 Ja, das ist auch ein schlimmer \u00dcbelstand: ganz so, wie er gekommen ist, mu\u00df er wieder davon. Welchen Gewinn hat er nun davon, da\u00df er sich f\u00fcr den Wind abgem\u00fcht hat?<br>16 Dazu verlebt er alle seine Tage im Dunkel und tr\u00fcbselig, bei viel Verdru\u00df, Krankheit und Aufregung.<br>17 (Vernimm dagegen) was ich als gut, als sch\u00f6n befunden habe: da\u00df der Mensch i\u00dft und trinkt und es sich wohl sein l\u00e4\u00dft bei all seiner M\u00fche, mit der er sich unter der Sonne plagt w\u00e4hrend der geringen Zahl der Lebenstage, die Gott ihm beschieden hat; denn das ist sein Teil.<br>18 Allerdings, wenn Gott irgendeinem Menschen Reichtum und irdische G\u00fcter verliehen und ihn in die gl\u00fcckliche Lage versetzt hat, davon zu genie\u00dfen und sein Teil hinzunehmen und sich bei seiner M\u00fchsal zu freuen, so ist das eine Gnadengabe Gottes.<br>19 Denn ein solcher wird nicht viel an (die K\u00fcrze) seiner Lebenstage denken, weil Gott (ihm) sein Wohlgefallen an der Freude seines Herzens bezeigt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prediger Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Es gibt einen \u00dcbelstand, den ich unter der Sonne beobachtet habe und der schwer auf dem Menschen lastet:<br>2 Da verleiht Gott jemandem Reichtum, irdische G\u00fcter und Ehre, so da\u00df ihm f\u00fcr seine Person nichts fehlt von allem, wonach er Verlangen tr\u00e4gt; aber Gott gestattet ihm nicht, es zu genie\u00dfen, sondern ein Fremder hat den Genu\u00df davon: das ist bedauerlich und ein schwerer \u00dcbelstand!<br>3 Wenn jemand Vater von hundert Kindern w\u00fcrde und viele Jahre lebte, so da\u00df die Zahl seiner Lebenstage gro\u00df w\u00e4re, er aber nicht dazu k\u00e4me, seines Lebens froh zu werden [und ihm sogar kein Begr\u00e4bnis zuteil w\u00fcrde], so sage ich: Besser als er ist ein Totgeborener daran.<br>4 Denn ein solcher kommt als ein Nichts auf die Welt und geht im Dunkel hinweg, und sein Name bleibt mit Dunkel bedeckt;<br>5 auch hat er die Sonne nicht gesehen und wei\u00df nichts von ihr; aber in Beziehung auf Ruhe hat er einen Vorzug vor jenem.<br>6 Ja, wenn jemand auch zweimal tausend Jahre lebte, ohne jedoch seines Lebens froh zu werden \u2013 f\u00e4hrt nicht alles dahin an denselben Ort?<br>7 Alles M\u00fchen des Menschen geschieht f\u00fcr den Mund, und dennoch wird dessen Begierde nicht gestillt.<br>8 Doch welchen Vorzug hat hierin der Weise vor dem Toren? Den des Armen, der sich auf die richtige Lebensf\u00fchrung versteht.<br>9 Besser ist das Anschauen mit den Augen als das Umherschweifen mit der Begierde. Auch das ist nichtig und ein Haschen nach Wind.<br>10 Alles, was geschieht, ist l\u00e4ngst im voraus bestimmt, und von vornherein steht fest, wie es einem Menschen ergehen wird, und niemand vermag den zur Rechenschaft zu ziehen, der st\u00e4rker ist als er.<br>11 Wohl findet da vieles Gerede statt, aber das schafft nur noch mehr Nichtigkeit: welchen Nutzen hat der Mensch davon?<br>12 Denn wer wei\u00df, was dem Menschen im Leben gut ist w\u00e4hrend der wenigen Tage seines nichtigen Lebens, die er dem Schatten vergleichbar verbringt? Denn wer tut dem Menschen kund, was nach ihm sein wird unter der Sonne?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prediger Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Besser ist ein guter Name als kostbares Salb\u00f6l, und besser der Todestag als der Geburtstag. \u2013<br>2 Besser ist es, in ein Trauerhaus zu gehen, als zu einem fr\u00f6hlichen Gastmahl; denn jenes weist auf das Ende aller Menschen hin, und wer noch im Leben steht, m\u00f6ge sich das zu Herzen nehmen!<br>3 Besser Unmut als Lachen; denn bei ernstem Angesicht steht es gut um das Herz.<br>4 Das Herz der Weisen weilt im Trauerhause, aber das Herz der Toren im Hause der Freude. \u2013<br>5 Besser ist es, auf das Schelten eines Weisen zu h\u00f6ren, als da\u00df man die Lieder der Toren anh\u00f6rt;<br>6 denn wie das Knistern des Reisigs unter dem Kessel, so ist das Lachen des Toren. Auch das ist nichtig. \u2013<br>7 Denn unredlicher Gewinn macht den Weisen zum Toren, und Bestechungsgeschenke verderben das Herz. \u2013<br>8 Besser ist der Ausgang einer Sache als ihr Anfang, besser Langmut als Hochmut.<br>9 \u00dcbereile dich nicht, in \u00e4rgerliche Stimmung zu geraten; denn der \u00c4rger hat seine Wohnung im Busen der Toren. \u2013<br>10 Frage nicht, wie es komme, da\u00df die fr\u00fcheren Zeiten besser waren als die jetzigen; denn nicht die Weisheit gibt dir diese Frage ein.<br>11 Weisheit ist so gut wie ein Erbbesitz, und Einsicht ein Gewinn f\u00fcr die, welche das Sonnenlicht sehen;<br>12 denn im Schatten der Weisheit ist man ebenso geborgen wie im Schatten des Geldes; aber der Vorzug der Erkenntnis besteht darin, da\u00df die Weisheit ihrem Besitzer das Leben erh\u00e4lt. \u2013<br>13 Betrachte das Walten Gottes; denn wer kann etwas gerade machen, was er gekr\u00fcmmt hat?<br>14 Am guten Tage sei guter Dinge, und am b\u00f6sen Tage, da erw\u00e4ge: auch diesen hat Gott ebenso wie jenen gemacht, damit der Mensch nicht ausfindig mache, was nach ihm geschieht.<br>15 Alles (beides) habe ich in den Tagen meines eitlen (Erdenlebens) gesehen: mancher Gerechte geht trotz seiner Gerechtigkeit zugrunde, und mancher Gottlose bringt es trotz seiner Bosheit zu langem Leben.<br>16 Verhalte dich nicht allzu gerecht und geb\u00e4rde dich nicht \u00fcbertrieben weise: warum willst du selbst Schaden nehmen?<br>17 Handle aber auch nicht allzu gottlos und zu t\u00f6richt: warum willst du vor der Zeit sterben?<br>18 Es ist am besten, wenn du an dem einen festh\u00e4ltst und auch das andere nicht fahren l\u00e4\u00dft; denn der Gottesf\u00fcrchtige entgeht allem beidem. \u2013<br>19 Die Weisheit verleiht dem Weisen mehr Kraft als zehn Machthaber, die in der Stadt sind.<br>20 Denn kein Mensch auf Erden ist so gerecht, da\u00df er nur Gutes t\u00e4te und niemals s\u00fcndigte.<br>21 Gib auch nicht auf alles Gerede acht, das man f\u00fchrt; du k\u00f6nntest sonst einmal deinen eigenen Knecht dich schm\u00e4hen h\u00f6ren;<br>22 denn gar manchmal \u2013 du wirst dir dessen wohl bewu\u00dft sein \u2013 hast du selbst andere geschm\u00e4ht.<br>23 Alles dies habe ich mit der Weisheit erprobt; ich dachte: \u00bbIch will die Weisheit gewinnen!\u00ab, doch sie blieb fern von mir.<br>24 In weiter Ferne liegt der Grund aller Dinge und tief, ja tief verborgen: wer kann ihn ausfindig machen?<br>25 Immer wieder, wenn ich mich dazu wandte und mein Streben darauf richtete, Erkenntnis und ein richtiges Urteil zu gewinnen und mit dem Suchen nach Weisheit zu einem Abschlu\u00df zu kommen und einzusehen, da\u00df die Gottlosigkeit Torheit ist und die Torheit Wahnsinn,<br>26 da fand ich etwas, das bitterer ist als der Tod, n\u00e4mlich das Weib, das einem Fangnetz gleicht und dessen Herz Schlingen, dessen Arme Fesseln sind. Wer Gott wohlgef\u00e4llt, der entgeht ihr, doch wer s\u00fcndigt, wird von ihr gefangen.<br>27 \u00bbSiehe, dies habe ich gefunden\u00ab, sagt der Prediger, \u00bbindem ich eine Erfahrung zu der andern f\u00fcgte, um ein sicheres Urteil zu gewinnen;<br>28 was aber meine Seele immer noch sucht und was ich nicht gefunden habe, ist dies: Unter tausend habe ich wohl einen Mann gefunden, aber ein Weib habe ich unter ihnen allen nicht gefunden.<br>29 Allerdings, wisse wohl: dies habe ich gefunden, da\u00df Gott die Menschen gerade geschaffen hat; sie selbst aber suchen viele verwerfliche K\u00fcnste.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prediger Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Wer ist wie der Weise und wer versteht sich auf die Deutung der Dinge? Die Weisheit erleuchtet das Angesicht eines Menschen, so da\u00df die H\u00e4rte seiner Gesichtsz\u00fcge verwandelt wird.<br>2 Ich sage: Beobachte das Gebot des K\u00f6nigs, und zwar wegen des bei Gott geleisteten Treueides.<br>3 \u00dcbereile dich nicht, ihm aus den Augen zu gehen, und la\u00df dich auf keine b\u00f6se Sache ein; denn er setzt alles durch, was er will,<br>4 weil ja das Wort des K\u00f6nigs eine Macht ist; und wer darf zu ihm sagen: \u00bbWas tust du da?\u00ab<br>5 Wer das Gebot beobachtet, wird nichts Schlimmes erleben; wohl aber wird das Herz des Weisen die zur bestimmten Zeit eintretende richterliche Entscheidung erleben.<br>6 Denn f\u00fcr jede Sache gibt es eine zur bestimmten Zeit eintretende Entscheidung; doch der \u00dcbelstand lastet schwer auf dem Menschen,<br>7 da\u00df er die Zukunft nicht kennt; denn wer k\u00f6nnte ihm ansagen, wie es in Zukunft sein wird?<br>8 Kein Mensch hat Macht \u00fcber den Wind, so da\u00df er den Wind aufhalten k\u00f6nnte; ebensowenig ist jemand Herr \u00fcber den Tag seines Todes; auch gibt es im Kriege keine Entlassung; und ebenso l\u00e4\u00dft die Gesetzes\u00fcbertretung den nicht entkommen, der sie \u00fcbt.<br>9 Alles dieses habe ich gesehen, indem ich mein Augenmerk auf alles Geschehen richtete, das unter der Sonne stattfindet, solange ein Mensch \u00fcber andere herrscht zu ihrem Ungl\u00fcck.<br>10 Dabei habe ich auch gesehen, da\u00df Gottlose begraben wurden und zur Ruhe eingingen, w\u00e4hrend Leute, die rechtschaffen gelebt hatten, von der heiligen St\u00e4tte wegziehen mu\u00dften und in der Stadt in Vergessenheit gerieten; auch das ist nichtig.<br>11 Weil der Urteilsspruch \u00fcber b\u00f6se Taten nicht schnell vollstreckt wird, darum ist das Herz der Menschen mit Mut erf\u00fcllt, B\u00f6ses zu tun;<br>12 au\u00dferdem (auch aus dem Grunde), weil ein S\u00fcnder hundertmal B\u00f6ses tut und doch lange am Leben bleibt \u2013 obgleich ich wei\u00df, da\u00df es den Gottesf\u00fcrchtigen gutgehen wird, weil sie sich vor ihm f\u00fcrchten,<br>13 w\u00e4hrend es dem Gottlosen nicht gutgehen und er seine Tage nicht wie ein Schatten in die L\u00e4nge ziehen wird, weil er sich vor Gott nicht f\u00fcrchtet.<br>14 Es gibt etwas Nichtiges, das auf Erden vorkommt, n\u00e4mlich da\u00df es Gerechte gibt, denen es so ergeht, wie es den Gottlosen nach ihrem Tun ergehen m\u00fc\u00dfte, und da\u00df es manchen Gottlosen so ergeht, wie es bei den Gerechten nach ihrem Tun der Fall sein m\u00fc\u00dfte. Da habe ich mir gesagt, da\u00df auch dies nichtig sei.<br>15 So lobe ich mir denn die Freude, weil es f\u00fcr den Menschen nichts Besseres unter der Sonne gibt als zu essen und zu trinken und guter Dinge zu sein; und dies m\u00f6ge ihn bei seiner M\u00fchsal begleiten w\u00e4hrend der Tage seines Lebens, die Gott ihm unter der Sonne verg\u00f6nnt.<br>16 Sooft ich mein Streben darauf richtete, zur Erkenntnis der Weisheit zu gelangen und alles Tun, das auf der Erde vor sich geht, zu beobachten,<br>17 habe ich bez\u00fcglich des ganzen g\u00f6ttlichen Waltens erkannt, da\u00df der Mensch, mag er auch seinen Augen weder bei Tag noch bei Nacht Schlaf zu finden verg\u00f6nnen, das Walten, das sich unter der Sonne vollzieht, nicht zu ergr\u00fcnden vermag [insofern der Mensch trotz aller M\u00fche, mit der er es zu erforschen sucht, es doch nicht ergr\u00fcndet]. Denn auch wenn der Weise es zu erkennen vermeint, vermag er es doch nicht zu ergr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prediger Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Ja, auf dies alles habe ich mein Augenmerk gerichtet und dies alles mir klar zu machen gesucht, da\u00df n\u00e4mlich die Gerechten und die Weisen mit ihrem ganzen Tun in der Hand Gottes sind. Der Mensch wei\u00df weder, ob ihm Liebe oder Ha\u00df begegnen wird: alles ist vor ihm (in der Zukunft) verh\u00fcllt.<br>2 Dasselbe Geschick trifft alle ohne Unterschied: das gleiche Los wird allen zuteil, dem Gerechten wie dem Gottlosen, dem Reinen wie dem Unreinen, dem, der opfert, wie dem, der nicht opfert; dem Guten geht es wie dem S\u00fcnder und dem, der schw\u00f6rt, wie dem, der sich vor dem Schw\u00f6ren scheut.<br>3 Das ist ein \u00dcbelstand bei allem, was unter der Sonne geschieht, da\u00df allen das gleiche Geschick beschieden ist und auch da\u00df das Herz der Menschenkinder voll Bosheit ist und Unverstand in ihrem Herzen wohnt, solange sie leben; danach aber geht\u2019s zu den Toten.<br>4 Denn solange einer \u00fcberhaupt noch zu den Lebenden geh\u00f6rt, so lange hat er noch etwas zu hoffen; denn ein lebender Hund ist mehr wert als ein toter L\u00f6we.<br>5 Die Lebenden wissen doch noch, da\u00df sie sterben werden, die Toten aber wissen \u00fcberhaupt nichts und haben auch keinen Lohn mehr zu erwarten; sogar ihr Andenken wird ja vergessen.<br>6 Sowohl Lieben als Hassen und Eifern ist f\u00fcr sie l\u00e4ngst vorbei, und sie nehmen in Ewigkeit keinen Anteil mehr an irgend etwas, das unter der Sonne vor sich geht.<br>7 Wohlan denn, i\u00df dein Brot mit Freuden und trinke deinen Wein mit wohlgemutem Herzen! Denn Gott hat solches Tun bei dir von vornherein gutgehei\u00dfen.<br>8 Trage allezeit wei\u00dfe Kleider und la\u00df das Salb\u00f6l deinem Haupte nicht mangeln.<br>9 Genie\u00dfe das Leben mit dem Weibe, das du liebgewonnen hast, an all deinen eitlen Lebenstagen, die Gott dir unter der Sonne verg\u00f6nnt, alle deine eitlen Tage hindurch; denn das ist dein Anteil am Leben und (der Lohn) f\u00fcr die M\u00fche, mit der du dich unter der Sonne abm\u00fchst.<br>10 Alles, was deine Hand mit deiner Kraft zu leisten vermag, das tu; denn in der Unterwelt, wohin dein Weg geht, gibt es kein Schaffen und keine \u00dcberlegung mehr, weder Erkenntnis noch Weisheit.<br>11 Wiederum habe ich unter der Sonne gesehen, da\u00df nicht dem Schnellsten der Sieg im Wettlauf und nicht dem Tapfersten der Sieg im Kriege zuteil wird, auch nicht den Weisen das Brot und nicht den Verst\u00e4ndigen der Reichtum, auch nicht den Einsichtsvollen die Gunst, sondern sie sind alle von Zeit und Umst\u00e4nden abh\u00e4ngig.<br>12 Der Mensch kennt ja nicht einmal die ihm bestimmte Zeit; nein, wie die Fische, die im Ungl\u00fccksnetz sich fangen, und wie die V\u00f6gel, die von der Schlinge erfa\u00dft werden, ebenso werden auch die Menschenkinder zur Zeit des Ungl\u00fccks umstrickt, wenn es pl\u00f6tzlich \u00fcber sie hereinbricht.<br>13 Und doch habe ich folgenden Fall von Weisheit unter der Sonne erlebt, und er hat einen tiefen Eindruck auf mich gemacht:<br>14 Es war eine kleine Stadt, in der sich nur wenige Leute befanden; da zog ein m\u00e4chtiger K\u00f6nig gegen sie heran, schlo\u00df sie rings ein und lie\u00df gewaltige Belagerungswerke gegen sie auff\u00fchren.<br>15 Nun fand sich in ihr ein armer, aber weiser Mann, der die Stadt durch seine Weisheit rettete; aber kein Mensch denkt mehr an diesen armen Mann.<br>16 Da sagte ich mir: \u00bbWeisheit ist (zwar) besser als St\u00e4rke, aber die Weisheit des Armen wird verachtet, und seine Worte bleiben ungeh\u00f6rt.\u00ab<br>17 Worte der Weisen, die man in Ruhe anh\u00f6rt, sind mehr wert als das Br\u00fcllen eines Herrschers unter Toren.<br>18 Weisheit ist besser als Kriegsger\u00e4t; aber ein einziger B\u00f6sewicht kann viel Gutes verderben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prediger Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Tote Fliegen machen ranzig und tr\u00fcbe das \u00d6l des Salbenmischers; so verderbt ein wenig Torheit den Wert der Weisheit. \u2013<br>2 Der Sinn des Weisen ist auf das Rechte gerichtet und der Sinn des Toren auf das Verkehrte;<br>3 und wo der Tor auch gehen mag, auf Schritt und Tritt, versagt sein Verstand, so da\u00df er sich allen Leuten als Toren zu erkennen gibt. \u2013<br>4 Wenn der Unmut des Herrschers gegen dich aufsteigt, so verla\u00df darum deinen Platz nicht; denn Gelassenheit verh\u00fctet schwere Verfehlungen. \u2013<br>5 Es gibt einen \u00dcbelstand, den ich unter der Sonne wahrgenommen habe, n\u00e4mlich ein verfehltes Verfahren, das von einem Machthaber ausgeht:<br>6 Toren werden auf gro\u00dfe H\u00f6he gestellt, und Reiche m\u00fcssen unten sitzen.<br>7 Ich habe Sklaven hoch zu Ro\u00df gesehen und F\u00fcrsten wie Sklaven zu Fu\u00df einhergehen.<br>8 Wer eine Grube gr\u00e4bt, f\u00e4llt selbst hinein, und wer Gem\u00e4uer einrei\u00dft, den kann eine Schlange bei\u00dfen;<br>9 wer Steine bricht, kann sich an ihnen verletzen, wer Holz spaltet, kann sich dabei wehetun. \u2013<br>10 Wenn eine Axt stumpf geworden ist und man die Schneide nicht sch\u00e4rft, dann mu\u00df man seine Kr\u00e4fte um so mehr anstrengen; aber der Vorteil des Instandsetzens ist Weisheit. \u2013<br>11 Wenn die Schlange bei\u00dft, ehe die Beschw\u00f6rung stattgefunden hat, so hat der Beschw\u00f6rer keinen Nutzen (von seiner Kunst).<br>12 Worte aus dem Munde eines Weisen sind herzgewinnend, aber den Toren richten die eigenen Lippen zugrunde.<br>13 Der Anfang der Worte seines Mundes ist Torheit und das Ende seines Redens schlimmer Unsinn.<br>14 Auch macht der Tor viele Worte, obgleich kein Mensch wei\u00df, was geschehen wird, und niemand ihm ansagen kann, was die Zukunft bringt.<br>15 Die M\u00fche, die der Tor aufwendet, macht ihn m\u00fcde, so da\u00df er den Weg nach der Stadt nicht mehr kennt.<br>16 Wehe dir, Land, dessen K\u00f6nig ein Knabe ist und dessen F\u00fcrsten schon am Morgen schmausen!<br>17 Heil dir, du Land, dessen K\u00f6nig ein Spro\u00df von edler Herkunft ist und dessen F\u00fcrsten zu rechter Zeit tafeln, und zwar als M\u00e4nner und nicht als Zecher! \u2013<br>18 Infolge von Faulheit senkt sich das Geb\u00e4lk (eines Hauses), und infolge von L\u00e4ssigkeit der H\u00e4nde tropft das Haus. \u2013<br>19 Zur Belustigung veranstaltet man Mahlzeiten, und der Wein erheitert das Leben, und f\u00fcr Geld kann man alles haben. \u2013<br>20 Selbst auf deinem Lager fluche dem K\u00f6nige nicht, und einen Hochgestellten schm\u00e4he auch in deinem Schlafgemach nicht; denn die V\u00f6gel des Himmels k\u00f6nnten den Laut weitertragen und ein gefl\u00fcgelter Bote das Wort verraten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prediger Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<p>1 La\u00df dein Brot \u00fcber das weite Meer fahren; denn nach Verlauf vieler Tage wirst du es wieder heimkommen sehen;<br>2 doch verteile es auf sieben, ja auf acht Fahrten; denn du wei\u00dft nicht, was f\u00fcr Ungl\u00fcck sich auf der Erde ereignen mag. \u2013<br>3 Wenn die Wolken mit Regen gef\u00fcllt sind, lassen sie ihn auf die Erde str\u00f6men; und wenn ein Baum nach S\u00fcden oder nach Norden f\u00e4llt, so bleibt er an der Stelle liegen, wohin er gefallen ist. \u2013<br>4 Wer (immerfort) auf den Wind achtet, kommt nicht zum S\u00e4en, und wer (immerfort) nach den Wolken sieht, kommt nicht zum Ernten. \u2013<br>5 Gleichwie du nicht wei\u00dft, welches der Weg des Windes ist oder wie die Gebeine im Scho\u00dfe der Schwangeren sich bilden, ebensowenig kennst du das Walten Gottes, der alles wirkt. \u2013<br>6 Am Morgen s\u00e4e deinen Samen, und bis zum Abend la\u00df deine H\u00e4nde nicht ruhen; denn du wei\u00dft nicht, was gelingen wird, ob dieses oder jenes, oder ob gar beides zugleich gut geraten wird. \u2013<br>7 Und k\u00f6stlich ist das Licht, und wohltuend ist\u2019s f\u00fcr die Augen, die Sonne zu sehen;<br>8 denn wenn jemand auch viele Jahre lebt, m\u00f6ge er sich doch in ihnen allen der Freude hingeben und an die Tage der Finsternis denken, da\u00df ihrer viele sein werden: alles, was kommt, ist nichtig.<br>9 Freue dich, J\u00fcngling, in deiner Jugend und la\u00df dein Herz guter Dinge sein in den Tagen deiner Jugendzeit; wandle die Wege, zu denen dein Herz sich hingezogen f\u00fchlt, und gehe dem nach, was deine Augen erschaun; doch wisse wohl, da\u00df Gott um dies alles Rechenschaft von dir fordern wird!<br>10 Schlage dir den Unmut aus dem Sinn und halte dir das Leid vom Leibe fern, denn Jugend und dunkles Haar sind schnell entschwunden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prediger Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Und bleibe deines Sch\u00f6pfers eingedenk in den Tagen deiner Jugendzeit, ehe die b\u00f6sen Tage kommen und die Jahre sich einstellen, von denen du sagen wirst: \u00bbSie gefallen mir nicht\u00ab;<br>2 ehe noch die Sonne und das Tageslicht, der Mond und die Sterne sich verfinstern und die Wolken wiederkehren nach dem Regen,<br>3 in der Zeit, wo die H\u00fcter des Hauses zittern und die starken M\u00e4nner sich kr\u00fcmmen; wo die M\u00fcllerinnen die Arbeit einstellen, weil ihrer wenige geworden sind, und die Fensterguckerinnen tr\u00fcbe werden;<br>4 wo die beiden Pforten nach der Stra\u00dfe hin geschlossen stehen, weil die M\u00fchle mit weniger Ger\u00e4usch geht, und man beim Hahnenschrei aufsteht und aller Liederklang verstummt;<br>5 auch vor jeder Steigung f\u00fcrchtet man sich und sieht Schrecknisse auf jedem Wege; der Mandelbaum steht in Bl\u00fcte, und die Heuschrecke schleppt sich tr\u00e4ge dahin, und die Kaperw\u00fcrze versagt ihre Wirkung \u2013 denn der Mensch geht hin zu seiner ewigen Behausung, und die Klageleute ziehen auf der Stra\u00dfe umher \u2013;<br>6 ehe noch der silberne Faden zerrei\u00dft und die goldene Schale zerbricht und der Krug an der Quelle in Scherben geht und das Sch\u00f6pfrad zertr\u00fcmmert in den Brunnen f\u00e4llt<br>7 und der Staub zur Erde zur\u00fcckkehrt als das, was er vorher gewesen ist, und der Odem zu Gott zur\u00fcckkehrt, der ihn gegeben hat.<br>8 \u00bbO Nichtigkeit der Nichtigkeiten!\u00ab ruft der Prediger aus, \u00bballes ist nichtig!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">III. Nachwort des Herausgebers \u00fcber den Verfasser, den Zweck und das Ergebnis des Buches<\/h3>\n\n\n\n<p>9 Abgesehen davon, da\u00df der Prediger ein Weiser war, hat er das Volk auch Erkenntnis gelehrt und war ein Denker und Forscher, der zahlreiche Spr\u00fcche verfa\u00dft hat.<br>10 Der Prediger war bem\u00fcht, ansprechende Worte zu finden und zutreffende Weisungen niederzuschreiben, Ausspr\u00fcche der Wahrheit.<br>11 Die Ausspr\u00fcche der Weisen sind wie Treibstachel, und wie eingeschlagene Pfl\u00f6cke stehen die einzelnen Spr\u00fcche beisammen, die von einem einzigen Hirten herr\u00fchren.<br>12 Und ferner noch: la\u00df dich warnen, mein Sohn; des vielen B\u00fccherschreibens ist kein Ende, und das viele Studieren verursacht dem Leibe Erm\u00fcdung. \u2013<br>13 La\u00dft uns das Endergebnis des Ganzen h\u00f6ren: F\u00fcrchte Gott und halte seine Gebote! Denn das kommt jedem Menschen zu.<br>14 Denn Gott wird in dem Gericht, das \u00fcber alles Verborgene ergeht, das Urteil \u00fcber alles Tun sprechen, es sei gut oder b\u00f6se (gewesen).<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-711_ef1630-dc .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-711_ef1630-dc .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-711_ef1630-dc\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns711_05e4a7-2c{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem 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Eingang 1 (Dies sind) die Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des K\u00f6nigs in Jerusalem.2 O Nichtigkeit der Nichtigkeiten! sagt der Prediger; o Nichtigkeit der Nichtigkeiten: alles ist nichtig!3 Welchen Gewinn hat der Mensch von all seiner M\u00fche, mit der er sich unter der Sonne abm\u00fcht?4 Ein Geschlecht geht&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"hide","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-711","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-at-menge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/711","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=711"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/711\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=711"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=711"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}