{"id":749,"date":"2023-12-23T14:34:39","date_gmt":"2023-12-23T13:34:39","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=749"},"modified":"2026-01-30T10:58:51","modified_gmt":"2026-01-30T09:58:51","slug":"klagelieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=749","title":{"rendered":"Klagelieder"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Die Klagelieder<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns749_59fda8-fc{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns749_59fda8-fc .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns749_59fda8-fc .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns749_59fda8-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns749_59fda8-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns749_59fda8-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns749_59fda8-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns749_59fda8-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns749_59fda8-fc .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns749_59fda8-fc\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn749_fc837d-a5.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn749_fc837d-a5 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2400\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn749_544dd1-12.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn749_544dd1-12 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id749_22a647-14 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id749_22a647-14 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id749_22a647-14 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id749_22a647-14 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Klagelieder Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Ach, wie liegt sie doch (jetzt) so einsam da, die (einst) volkreiche Stadt! Wie zu einer Witwe ist sie geworden, sie, die (vordem) gro\u00df war unter den V\u00f6lkern: die F\u00fcrstin unter den St\u00e4dten mu\u00df nun Frondienste leisten!<br>2 Bitterlich weint sie nachts, tr\u00e4nenbenetzt sind ihre Wangen; keiner ist da, sie zu tr\u00f6sten, von all ihren (fr\u00fcheren) Liebhabern: all ihre Freunde haben ihr die Treue gebrochen, sind ihr zu Feinden geworden!<br>3 In die Gefangenschaft ist Juda gewandert vor Elend und hartem Knechtsdienst; es weilt unter den Heiden, ohne Ruhe zu finden; alle seine Verfolger haben es in seiner Bedr\u00e4ngnis erhascht!<br>4 Die Stra\u00dfen nach Zion trauern, weil niemand mehr zu den Festen kommt; alle Tore der Stadt sind verw\u00fcstet, ihre Priester seufzen; ihre Jungfraun sind tief betr\u00fcbt, und sie selbst \u2013 ach, ihr ist bitter wehe!<br>5 Ihre Bedr\u00e4nger sind obenauf gekommen, ihre Feinde wohlgemut, denn der HERR hat sie in Trauer versetzt ob ihren vielen S\u00fcnden; ihre Kinder haben in die Gefangenschaft wandern m\u00fcssen vor dem Bedr\u00e4nger her.<br>6 Geschwunden ist aus der Tochter Zion all ihre Herrlichkeit; ihre F\u00fcrsten sind den Hirschen gleich geworden, die keine Weide finden: kraftlos sind sie dahingezogen vor dem Treiber her.<br>7 Jerusalem denkt jetzt in den Tagen seines Elends und seiner Vereinsamung an all das Herrliche zur\u00fcck, das es seit den Tagen der Vorzeit genossen hat: wie jetzt sein Volk in Feindeshand gefallen und niemand ihm zu Hilfe gekommen ist, w\u00e4hrend die Bedr\u00e4nger dabei zusahen und \u00fcber seinen Untergang hohnlachten.<br>8 Jerusalem hat schwer ges\u00fcndigt und ist darum zum Abscheu geworden: alle, welche die Stadt einst ehrten, verachten sie jetzt, weil sie ihre Bl\u00f6\u00dfe geschaut haben; auch sie selbst seufzt und wendet sich ab.<br>9 Ihre Schleppe ist schm\u00e4hlich besudelt, sie hatte ihr Ende nicht bedacht; darum ist sie so tief gesunken: sie hat keinen Tr\u00f6ster! \u00bbAch, HERR, sieh mein Elend an, denn der Feind frohlockt!\u00ab<br>10 Der Feind hat seine Hand ausgestreckt nach allen ihren Kostbarkeiten: ja, Heiden hat sie in ihr Heiligtum eindringen sehen, denen du doch den Zutritt zu deiner Gemeinde versagt hast!<br>11 Ihre gesamte Bewohnerschaft seufzt auf der Suche nach Brot; ihre Kostbarkeiten geben sie f\u00fcr Lebensmittel hin, um nur den Hunger zu stillen. \u00bbAch, HERR, blicke her und sieh darein, wie verachtet ich bin!\u00ab<br>12 R\u00fchrt es euch nicht, ihr alle, die ihr des Weges vor\u00fcberzieht? Blicket her und seht, ob einen Schmerz es gibt wie den Schmerz, der mich getroffen, mich, die der HERR heimgesucht hat am Tage seines lodernden Zorns!<br>13 Aus der H\u00f6he hat er Feuer geschleudert in meine Gebeine, wo es vernichtend w\u00fctet; meinen F\u00fc\u00dfen hat er ein Netz gestellt und mich zu Fall gebracht, hat mich einsam gemacht, siech immerdar!<br>14 Fest gekn\u00fcpft durch seine Hand ist das Joch meiner \u00dcbertretungen; ineinander verschlungen sind sie mir auf den Nacken gelegt: er hat meine Kraft gebrochen; der Herr hat mich in die H\u00e4nde derer fallen lassen, gegen die ich nicht aufkommen konnte.<br>15 Der Herr hat alle meine tapferen Krieger in meiner Mitte weggerafft; er hat ein Opferfest gegen mich ausgerufen, um meine junge Mannschaft zu zerschmettern: der Herr hat der jungfr\u00e4ulichen Tochter Juda die Kelter getreten.<br>16 Dar\u00fcber mu\u00df ich weinen, mein Auge zerflie\u00dft in Tr\u00e4nen; denn fern von mir ist ein Tr\u00f6ster, der mein Herz ermutigen k\u00f6nnte; meine Kinder sind vernichtet, denn der Feind ist \u00fcberm\u00e4chtig.<br>17 (Die Tochter) Zion streckt ihre H\u00e4nde aus, aber niemand ist da, sie zu tr\u00f6sten; der HERR hat gegen Jakob seine Nachbarn ringsum als Widersacher entboten: Jerusalem ist zum Abscheu unter ihnen geworden!<br>18 Der HERR ist gerecht, denn seinen Geboten habe ich widerstrebt! H\u00f6rt es doch, ihr V\u00f6lker alle, und seht meinen Schmerz: meine Jungfraun und meine J\u00fcnglinge sind in die Gefangenschaft gezogen!<br>19 Ich habe meine Liebhaber angerufen, doch sie haben mich betrogen; meine Priester und meine \u00c4ltesten sind in der Stadt verschmachtet, als sie sich Nahrung suchten, um ihren Hunger zu stillen.<br>20 Ach, HERR, sieh, wie mir so angst ist! Mein Inneres gl\u00fcht; das Herz kehrt sich mir in der Brust um, weil ich so ungehorsam gewesen! Drau\u00dfen beraubt mich das Schwert meiner Kinder, drinnen ist\u2019s wie der Tod!<br>21 Sie haben geh\u00f6rt, wie ich seufzte: \u00bbIch habe keinen Tr\u00f6ster!\u00ab Alle meine Feinde haben von meinem Ungl\u00fcck geh\u00f6rt, haben sich gefreut, da\u00df du selbst es getan, da\u00df du den angedrohten Tag herbeigef\u00fchrt hast \u2013 m\u00f6ge es ihnen ebenso ergehen wie mir!<br>22 La\u00df all ihre Bosheit dir vor Augen treten und tu ihnen, wie du mir getan hast wegen all meiner Verfehlungen! Ach, zahlreich sind meine Seufzer, und mein Herz ist krank!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Klagelieder Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Ach, wie hat doch der Herr in seinem Zorn die Tochter Zion umw\u00f6lkt! Vom Himmel her hat er die Herrlichkeit Israels in den Staub geschleudert und des Schemels seiner F\u00fc\u00dfe nicht gedacht am Tage seines Zorns!<br>2 Schonungslos hat der Herr verw\u00fcstet alle Fluren Jakobs, hat in seinem Grimm niedergerissen die Burgen der Tochter Juda, hat in den Staub geworfen und entweiht ihr K\u00f6nigtum und ihre F\u00fcrsten!<br>3 In Zornesglut hat er zerschlagen Israels ganze Kraft, hat seine Rechte vor dem Feinde zur\u00fcckgezogen und Jakob in Brand gesetzt wie Feuerflammen, die ringsum alles verzehren.<br>4 Seinen Bogen hat er gespannt wie ein Feind, hat mit seiner Rechten Stellung genommen wie ein Gegner und alles, was das Auge erfreute, vertilgt im Zelt der Tochter Zion: ausgegossen hat er seinen Grimm wie Feuer.<br>5 Der Herr hat sich uns als Feind erwiesen, hat Israel vernichtet, vernichtet alle seine Pal\u00e4ste, zerst\u00f6rt seine Burgen und bei der Tochter Juda aufgeh\u00e4uft Seufzen und Geseufze.<br>6 Er hat seinen Tempelplatz zerw\u00fchlt wie einen Garten, den Ort seiner Festversammlungen verw\u00fcstet. Der HERR hat in Zion Festfeiern und Sabbate in Vergessenheit gebracht und in seinem Zorneseifer verworfen den K\u00f6nig und den Priester.<br>7 Verschm\u00e4ht hat der Herr seinen Altar, sein Heiligtum verworfen, hat dahingegeben in Feindeshand die Mauern ihrer Pal\u00e4ste; sie haben im Hause des HERRN ein Geschrei erhoben wie an einem Festtage.<br>8 Der HERR hatte beschlossen, die Mauer der Tochter Zion zu zerst\u00f6ren: er hat die Me\u00dfschnur \u00fcber sie gezogen, seine Hand vom Verderben nicht zur\u00fcckgehalten und in Trauer versetzt Wall und Mauer: kl\u00e4glich liegen sie zusammen da!<br>9 Zu Boden sind ihre Tore gesunken, ihre Riegel hat er zerbrochen und zerschlagen; ihr K\u00f6nig und ihre F\u00fcrsten weilen jetzt unter den Heidenv\u00f6lkern, die Rechtspflege ist dahin; auch ihre Propheten empfangen keine Offenbarung mehr vom HERRN.<br>10 Schweigend sitzen am Boden die \u00c4ltesten der Tochter Zion, haben Staub auf ihr Haupt gestreut, sich mit Sacktuch umg\u00fcrtet; zu Boden haben ihr Haupt gesenkt die Jungfraun Jerusalems.<br>11 Ich habe mir die Augen ausgeweint, mein Inneres wallt, das Herz ist mir gebrochen \u00fcber den Untergang der Tochter meines Volkes, weil Kinder und S\u00e4uglinge verschmachten auf den Stra\u00dfen der Stadt.<br>12 Ihren M\u00fcttern rufen sie zu: \u00bbWo ist Brot [und Wein]?\u00ab (und keins ist da:) Wie t\u00f6dlich Verwundete verschmachten sie auf den Stra\u00dfen der Stadt, w\u00e4hrend sie ihr Leben aushauchen an ihrer M\u00fctter Brust.<br>13 Was soll ich dir zur Ermutigung vorhalten, womit dich vergleichen, Tochter Jerusalem? Was soll ich dir gleichstellen, um dich zu tr\u00f6sten, jungfr\u00e4uliche Tochter Zion? Ach, gro\u00df wie das Meer ist dein Tr\u00fcmmerfeld: wer k\u00f6nnte dich heilen?<br>14 Deine Propheten haben dir L\u00fcge und Trug geweissagt; deine Schuld haben sie nicht aufgedeckt, um dadurch dein Geschick zu wenden, sondern haben dir Spr\u00fcche geweissagt, die dich t\u00e4uschten und ins Ungl\u00fcck brachten.<br>15 Es schlagen \u00fcber dich die H\u00e4nde zusammen alle, die des Weges vor\u00fcberziehen; sie zischen und sch\u00fctteln den Kopf \u00fcber die Tochter Jerusalem: \u00bbIst das die Stadt, die man nannte die Krone der Sch\u00f6nheit, die Wonne der ganzen Welt?\u00ab<br>16 \u00dcber dich rei\u00dfen alle deine Feinde den Mund weit auf; sie zischen und knirschen mit den Z\u00e4hnen, sie rufen aus: \u00bbWir haben sie verschlungen! Ja, dies ist der Tag, den wir erhofften: wir haben ihn erreicht, erlebt!\u00ab<br>17 Der HERR hat seinen Ratschlu\u00df ausgef\u00fchrt, seine Drohung erf\u00fcllt, die er seit den Tagen der Vorzeit ausgesprochen hat: er hat niedergerissen ohne Erbarmen, hat den Feind \u00fcber dich frohlocken lassen, den stolzen Sinn deiner Bedr\u00e4nger noch stolzer gemacht.<br>18 Schreie laut zum Herrn, du jungfr\u00e4uliche Tochter Zion! La\u00df deine Tr\u00e4nen wie einen Bach rinnen bei Tag und bei Nacht! G\u00f6nne dir keine Ruhe, la\u00df deinen Augenstern nicht rasten!<br>19 Auf, klage laut die Nacht hindurch beim Beginn jeder Nachtwache! Gie\u00dfe dein Herz aus wie Wasser vor dem Angesicht des Herrn! Hebe deine H\u00e4nde zu ihm empor f\u00fcr das Leben deiner Kindlein, die vor Hunger verschmachten an allen Stra\u00dfenecken!<br>20 O HERR, schaue her und sieh darein: wem hast du je Gleiches getan? D\u00fcrfen Frauen ihre Leibesfrucht verzehren, die liebevoll gepflegten Kindlein? D\u00fcrfen im Heiligtum des Herrn gemordet werden Priester und Propheten?<br>21 Am Boden hingestreckt liegen auf den Stra\u00dfen Kinder und Greise; meine Jungfrauen und J\u00fcnglinge sind durchs Schwert gefallen: du hast sie am Tage deines Zornes niedermetzeln und ohne Erbarmen abschlachten lassen!<br>22 Wie zu einem Festtag hast du die Insassen meiner D\u00f6rfer ringsum herbeigerufen, und es hat am Zornestage des HERRN keinen Entronnenen und Geretteten gegeben: alle, die ich liebevoll gepflegt und gro\u00dfgezogen, die hat mein Feind vernichtet!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Klagelieder Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Ich bin der Mann, der Elend erlebt hat durch die Rute seines Zornes;<br>2 mich hat er gef\u00fchrt und getrieben in Finsternis und tiefes Dunkel;<br>3 nur gegen mich kehrt er immer wieder seine Hand Tag f\u00fcr Tag!<br>4 Mein Fleisch und meine Haut hat er hinschwinden lassen, meine Glieder zerschlagen;<br>5 aufget\u00fcrmt hat er rings um mich Gift und M\u00fchsal;<br>6 in Finsternis hat er mich versenkt wie die ewig Toten.<br>7 Er hat mich ummauert, da\u00df ich keinen Ausweg habe, mich mit schweren Ketten beladen;<br>8 ob ich auch schreie und rufe: er verschlie\u00dft sich meinem Flehen.<br>9 Er hat meine Wege mit Quadersteinen vermauert, meine Pfade ungangbar gemacht.<br>10 Ein lauernder B\u00e4r ist er mir gewesen, ein L\u00f6we im Versteck.<br>11 Er hat mich auf Irrwegen wandeln lassen und mich zerfleischt, mich verst\u00f6rt;<br>12 er hat seinen Bogen gespannt und mich als Zielscheibe hingestellt f\u00fcr seine Pfeile,<br>13 hat die S\u00f6hne seines K\u00f6chers mir ins Herz dringen lassen.<br>14 Meinem ganzen Volk bin ich zum Hohn geworden, ihr Spottlied den ganzen Tag;<br>15 mit Bitternissen hat er mich ges\u00e4ttigt, mit Wermut mich getr\u00e4nkt.<br>16 Meine Z\u00e4hne hat er mich an Kieseln zerbei\u00dfen lassen, mich in den Staub niedergetreten.<br>17 Du hast meiner Seele den Frieden entrissen, so da\u00df ich verlernt habe, gl\u00fccklich zu sein,<br>18 und ausrufe: \u00bbDahin ist meine Lebenskraft und verloren meine Hoffnung auf den HERRN!\u00ab<br>19 Gedenke meines Elends und meiner Irrsale, des Wermuts und des Gifts!<br>20 Ohne Unterla\u00df denkt meine Seele daran und ist gebeugt in mir.<br>21 Dies will ich mir zu Herzen nehmen und darum der Hoffnung leben:<br>22 Die Gnadenerweisungen des HERRN sind noch nicht ersch\u00f6pft, sein Erbarmen ist noch nicht zu Ende;<br>23 alle Morgen sind sie neu, gro\u00df ist deine Treue.<br>24 \u00bbDer HERR ist mein Teil!\u00ab bekennt meine Seele; drum will ich auf ihn hoffen.<br>25 G\u00fctig ist der HERR gegen die, welche auf ihn harren, gegen ein Herz, das ihn sucht.<br>26 Gut ist es, geduldig zu sein und schweigend zu warten auf die Hilfe des HERRN.<br>27 Gut ist es f\u00fcr jeden, das Joch schon in seiner Jugend tragen zu lernen;<br>28 er sitze einsam und schweige, wenn der HERR es ihm auferlegt!<br>29 Er neige seinen Mund in den Staub hinab: vielleicht ist noch Hoffnung vorhanden;<br>30 er biete ihm, wenn er ihn schl\u00e4gt, die Wange dar, lasse sich mit Schmach s\u00e4ttigen!<br>31 Denn nicht auf ewig verst\u00f6\u00dft der HERR,<br>32 sondern, wenn er Tr\u00fcbsal verh\u00e4ngt hat, erbarmt er sich auch wieder nach seiner gro\u00dfen G\u00fcte;<br>33 denn nicht aus Lust plagt und betr\u00fcbt er die Menschenkinder.<br>34 Wenn man mit F\u00fc\u00dfen niedertritt alle Gefangenen der Erde,<br>35 wenn man das Recht eines Mannes beugt vor den Augen des H\u00f6chsten,<br>36 wenn man einen Menschen in seinem Rechtsstreit ins Unrecht setzt: sollte das der Herr nicht beachten?<br>37 Wer kann denn befehlen, da\u00df etwas geschehe, ohne da\u00df der Herr es geboten hat?<br>38 Geht nicht aus dem Munde des H\u00f6chsten das Gl\u00fcck wie das Ungl\u00fcck hervor?<br>39 Was klagt (also) der Mensch, solange er lebt? Ein jeder klage \u00fcber seine S\u00fcnden!<br>40 La\u00dft uns unsern Wandel pr\u00fcfen und erforschen und zum HERRN umkehren!<br>41 La\u00dft uns unser Herz mitsamt den H\u00e4nden erheben zu Gott im Himmel!<br>42 Wir sind es, die abtr\u00fcnnig und ungehorsam gewesen sind; du aber hast nicht verziehen,<br>43 hast dich in Zorn geh\u00fcllt und uns verfolgt, hingerafft ohne Schonung;<br>44 du hast dich in Gew\u00f6lk geh\u00fcllt, so da\u00df kein Gebet hindurchdringen konnte;<br>45 zu Kehricht und zum Abscheu hast du uns gemacht inmitten der V\u00f6lker.<br>46 Es haben den Mund gegen uns aufgerissen all unsere Feinde;<br>47 Grauen und Grube sind uns zuteil geworden, Verw\u00fcstung und Untergang!<br>48 Wasserb\u00e4che l\u00e4\u00dft mein Auge rinnen \u00fcber die Zertr\u00fcmmerung der Tochter meines Volkes.<br>49 Mein Auge ergie\u00dft sich ruhelos in Tr\u00e4nen ohne Aufh\u00f6ren,<br>50 bis der HERR vom Himmel herniederschaue und dareinsehe.<br>51 Was ich sehen mu\u00df, versetzt mich in Trauer um aller T\u00f6chter meiner Stadt willen.<br>52 Ach! Wie einen Vogel haben die mich gejagt, die mir ohne Ursache feind sind;<br>53 sie haben mich in die Grube gesto\u00dfen, um mein Leben zu vernichten, und haben Steine auf mich geworfen:<br>54 die Wasser schlugen mir \u00fcber dem Haupt zusammen; ich dachte: \u00bbMit mir ist\u2019s aus!\u00ab<br>55 Da rief ich deinen Namen an, HERR, tief unten aus der Grube,<br>56 und du hast mich geh\u00f6rt, als ich zu dir flehte: \u00bbVerschlie\u00df dein Ohr nicht meinem Hilferuf!\u00ab<br>57 Du hast dich mir genaht, als ich dich anrief, hast mir zugerufen: \u00bbF\u00fcrchte dich nicht!\u00ab<br>58 Du, o HERR, hast meine Sache gef\u00fchrt, hast mein Leben gerettet;<br>59 du, o HERR, hast meine Unbill gesehen: verhilf mir zu meinem Recht!<br>60 Du hast all ihre Rachgier gesehen, all ihre Anschl\u00e4ge gegen mich,<br>61 hast, o HERR, ihr Schm\u00e4hen geh\u00f6rt, all ihre Anschl\u00e4ge gegen mich,<br>62 das Gerede meiner Widersacher und ihre t\u00e4glichen R\u00e4nke gegen mich.<br>63 Gib acht auf ihr Sitzen und ihr Aufstehen: ihr Spottlied bin ich!<br>64 Du wirst ihnen vergelten, HERR, wie ihre Taten es verdienen,<br>65 wirst ihnen Verblendung ins Herz geben: dein Fluch komme \u00fcber sie!<br>66 Du wirst sie im Zorn verfolgen und sie vertilgen unter Gottes Himmel hinweg!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Klagelieder Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Ach, wie ist doch das Gold so glanzlos geworden, wertlos das Edelmetall! Hingesch\u00fcttet liegen die Edelsteine an allen Stra\u00dfenecken!<br>2 Zions S\u00f6hne, die hochgesch\u00e4tzten, die sonst mit gediegenem Gold aufgewogen wurden, o wie sind sie jetzt irdenem Geschirr gleichgeachtet, dem Machwerk von T\u00f6pfers Hand!<br>3 Selbst Schakale reichen die Brust dar, s\u00e4ugen ihre Jungen; doch die T\u00f6chter meines Volkes sind gef\u00fchllos geworden wie die Strau\u00dfe in der W\u00fcste.<br>4 Den S\u00e4uglingen klebt die Zunge am Gaumen vor Durst, die Kindlein flehen um Brot, aber niemand bricht es ihnen.<br>5 Die sonst Leckerbissen a\u00dfen, verhungern auf den Stra\u00dfen; die sich auf Purpurkissen hegen lie\u00dfen, betten sich jetzt auf D\u00fcngerhaufen;<br>6 denn die Schuld der Tochter meines Volkes war gr\u00f6\u00dfer geworden als die S\u00fcnde Sodoms, das in einem Augenblick zerst\u00f6rt wurde, ohne da\u00df Menschenh\u00e4nde dabei mitwirkten.<br>7 Ihre F\u00fcrsten ergl\u00e4nzten reiner als Schnee, wei\u00dfer als Milch; r\u00f6ter war ihr Leib als Korallen, wie Saphir ihre Gestalt geworden.<br>8 Jetzt aber ist ihr Aussehen schw\u00e4rzer als Ru\u00df geworden, man erkennt sie nicht mehr auf den Stra\u00dfen; runzlig ist die Haut an ihrem Leibe, ausged\u00f6rrt wie ein St\u00fcck Holz.<br>9 Besser sind die vom Schwert Erschlagenen daran als die vom Hunger Get\u00f6teten, die da verschmachteten, zu Tode getroffen vom Mangel an Fr\u00fcchten des Feldes.<br>10 Haben doch weichherzige Frauen mit eigenen H\u00e4nden ihre Kinder gekocht: die mu\u00dften ihnen zur Nahrung dienen beim Zusammenbruch der Tochter meines Volkes.<br>11 Der HERR hat seinen Grimm sich voll auswirken lassen, seine Zornesglut ausgegossen und in Zion ein Feuer entfacht, das seine Grundfesten verzehrt hat.<br>12 Sie hatten es nicht geglaubt, die K\u00f6nige der Erde, auch kein Bewohner des Erdkreises, da\u00df Belagerer und Feinde (jemals) einziehn w\u00fcrden in die Tore Jerusalems.<br>13 Das ist geschehen wegen der S\u00fcnden ihrer Propheten, wegen der Missetaten ihrer Priester, die in ihrer Mitte das Blut von Gerechten vergossen haben.<br>14 Sie irrten wie Blinde auf den Stra\u00dfen umher, mit Blut besudelt, so da\u00df man ihre Kleider nicht ber\u00fchren mochte.<br>15 \u00bbAus dem Wege, ein Unreiner!\u00ab rief man vor ihnen aus; \u00bbaus dem Wege! Hinweg, ber\u00fchrt ihn nicht!\u00ab \u00bbWenn sie noch Gefallen daran finden, sich umherzutreiben\u00ab, sagte man unter den Heiden, \u00bbso d\u00fcrfen sie nicht l\u00e4nger (bei uns) bleiben!\u00ab<br>16 Der Zornesblick des HERRN hat sie zerstreut, er mag nichts mehr von ihnen sehen. Man achtete der Priester nicht und lie\u00df den \u00c4ltesten keine Schonung widerfahren.<br>17 Noch immer schmachteten unsere Augen nach Hilfe f\u00fcr uns, die nicht erschien; auf unserer Warte warteten wir auf ein Volk, das nicht zu Hilfe kam.<br>18 Schon stellte man uns auf Schritt und Tritt nach, so da\u00df wir uns auf unsern Stra\u00dfen nicht frei bewegen konnten; unser Ende nahte, unsere Tage waren abgelaufen, ja, unser Ende war gekommen.<br>19 Schneller waren unsere Verfolger als die Adler des Himmels; auf den Bergen jagten sie uns nach, in der W\u00fcste lauerten sie uns auf.<br>20 Unser Lebensodem, der Gesalbte des HERRN, wurde in ihren Gruben gefangen, er, von dem wir dachten: \u00bbIn seinem Schatten werden wir leben unter den V\u00f6lkern!\u00ab<br>21 Frohlocke nur und freue dich, Tochter Edom, die du wohnst im Lande Uz! Auch an dich wird der Becher kommen: du wirst trunken werden und dich entbl\u00f6\u00dfen!<br>22 Abgetan ist deine Schuld, Tochter Zion: Gott wird dich nicht wieder in Gefangenschaft f\u00fchren; doch deine Schuld wird er heimsuchen, Tochter Edom, und deine S\u00fcnden aufdecken!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Klagelieder Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Gedenke, HERR, dessen, was uns widerfahren ist! Blicke her und sieh unsere Schmach!<br>2 Unser Erbbesitz ist an Fremde \u00fcbergegangen, unsere H\u00e4user an Ausl\u00e4nder.<br>3 Waisen sind wir geworden, vaterlos, unsere M\u00fctter sind wie Witwen.<br>4 Unser Wasser trinken wir um Geld, nur gegen Zahlung erhalten wir unser eignes Holz.<br>5 Unsere Verfolger sitzen uns auf dem Nacken, und sind wir ermattet, g\u00f6nnt man uns keine Ruhe.<br>6 Den \u00c4gyptern haben wir die Hand gereicht und den Assyrern, um uns satt zu essen. \u2013<br>7 Unsere V\u00e4ter, die ges\u00fcndigt haben, sind nicht mehr: wir m\u00fcssen ihre Verschuldungen b\u00fc\u00dfen.<br>8 Knechte herrschen \u00fcber uns: niemand entrei\u00dft uns ihrer Hand.<br>9 Mit Lebensgefahr schaffen wir unser Brot herein, in Angst vor dem Schwert der W\u00fcstenbewohner.<br>10 Unsere Haut gl\u00fcht wie ein Ofen von der Fieberglut des Hungers.<br>11 Ehefrauen haben sie in Zion gesch\u00e4ndet, Jungfrauen in den St\u00e4dten Judas.<br>12 F\u00fcrsten sind von ihrer Hand gehenkt worden, das Ansehn der \u00c4ltesten wird nicht geachtet.<br>13 J\u00fcnglinge m\u00fcssen die Handm\u00fchle schleppen, und Knaben wanken unter Lasten von Holz.<br>14 Die Alten bleiben fern vom Stadttor, die Jungen von ihrem Saitenspiel.<br>15 Geschwunden ist die Freude unsers Herzens, unser Reigentanz hat sich in Trauer verwandelt.<br>16 Die Krone ist uns vom Haupt gefallen: wehe uns, da\u00df wir ges\u00fcndigt haben!<br>17 Darob ist unser Herz krank geworden, dar\u00fcber sind unsere Augen umd\u00fcstert:<br>18 \u00fcber den Zionsberg, der ver\u00f6det daliegt, auf dem die F\u00fcchse ihr Wesen treiben.<br>19 Du aber, HERR, thronst in Ewigkeit, dein Herrscherstuhl steht fest von Geschlecht zu Geschlecht.<br>20 Warum willst du uns vergessen f\u00fcr immer, uns verlassen lebenslang?<br>21 F\u00fchre uns, HERR, zu dir zur\u00fcck, da\u00df wir umkehren! La\u00df unsere Tage erneuert werden wie vor alters!<br>22 Oder hast du uns g\u00e4nzlich verworfen? Z\u00fcrnst du uns unvers\u00f6hnlich?<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-749_bcea2f-03 .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-749_bcea2f-03 .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-749_bcea2f-03\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns749_eeae9c-1d{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns749_eeae9c-1d .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns749_eeae9c-1d 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Wie zu einer Witwe ist sie geworden, sie, die (vordem) gro\u00df war unter den V\u00f6lkern: die F\u00fcrstin unter den St\u00e4dten mu\u00df nun Frondienste leisten!2 Bitterlich weint sie nachts, tr\u00e4nenbenetzt sind ihre Wangen; keiner ist da, sie&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"hide","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-749","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-at-menge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=749"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/749\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3952,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/749\/revisions\/3952"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}