{"id":765,"date":"2023-12-23T16:30:11","date_gmt":"2023-12-23T15:30:11","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=765"},"modified":"2026-02-18T13:10:58","modified_gmt":"2026-02-18T12:10:58","slug":"hosea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=765","title":{"rendered":"Hosea"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Der Prophet Hosea<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns765_5c4370-79{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns765_5c4370-79 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns765_5c4370-79 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns765_5c4370-79 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns765_5c4370-79 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns765_5c4370-79 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns765_5c4370-79 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns765_5c4370-79 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns765_5c4370-79 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns765_5c4370-79\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn765_3e29a5-33.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn765_3e29a5-33 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2406\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn765_79e9e7-fe.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn765_79e9e7-fe kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id765_f6768c-30 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id765_f6768c-30 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id765_f6768c-30 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id765_f6768c-30 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I. Sinnbildlicher Teil: Der Ehebund Gottes mit seinem Volk Israel und dessen Untreue (Kap. 1-3)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 (Dies ist) das Wort des HERRN, das an Hosea, den Sohn Beeris, ergangen ist in den Tagen der jud\u00e4ischen K\u00f6nige Ussia, Jotham, Ahas und Hiskia und in den Tagen des israelitischen K\u00f6nigs Jerobeam, des Sohnes des Joas.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Untreue Israels f\u00fchrt zu dessen zeitweiliger Verwerfung<\/h4>\n\n\n\n<p>2 Als der HERR zum erstenmal mit Hosea redete, sagte der HERR zu Hosea: \u00bbGehe hin, nimm dir ein Dirnenweib und Dirnenkinder! Denn das Land ist ehebrecherisch vom HERRN abgefallen (und ganz zur Dirne geworden).\u00ab<br>3 Da ging (Hosea) hin und heiratete Gomer, die Tochter Diblaims; die wurde guter Hoffnung und gebar ihm einen Sohn.<br>4 Da sagte der HERR zu ihm: \u00bbGib ihm den Namen \u203aJesreel\u2039! Denn schon in n\u00e4chster Zeit will ich f\u00fcr das zu Jesreel vergossene Blut das Strafgericht am Haus Jehus vollziehen und dem K\u00f6nigtum des Hauses Israel ein Ende machen,<br>5 auch will ich an jenem Tage den Bogen Israels zerbrechen in der Talebene Jesreel.\u00ab<br>6 Hierauf wurde sie abermals guter Hoffnung und gebar eine Tochter; da sagte er zu ihm: \u00bbGib ihr den Namen \u203aUngeliebt\u2039! Denn ich will fortan dem Hause Israel keine Liebe mehr erweisen, da\u00df ich ihnen immerfort Erbarmen gew\u00e4hren sollte.<br>7 Aber dem Hause Juda will ich Erbarmen erweisen und ihnen Rettung schaffen durch (mich), den HERRN, ihren Gott; nicht aber will ich ihnen Rettung schaffen durch Bogen, Schwert und Krieg, auch nicht durch Rosse und Reiter.\u00ab<br>8 Als sie dann die \u203aUngeliebt\u2039 entw\u00f6hnt hatte, wurde sie nochmals guter Hoffnung und gebar einen Sohn.<br>9 Da sagte der HERR: \u00bbGib ihm den Namen \u203aNicht-mein-Volk\u2039, denn ihr seid nicht mein Volk, und ich geh\u00f6re nicht (mehr) zu euch.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Rettung und Heil wird in der Zukunft kommen<\/h4>\n\n\n\n<p>1 (Dereinst) jedoch wird die Zahl der Kinder Israel dem Sand am Meer gleichen, der sich nicht messen und nicht z\u00e4hlen l\u00e4\u00dft; und es wird geschehen: statt da\u00df man jetzt zu ihnen sagt: \u00bbIhr seid \u203aNicht-mein-Volk\u2039\u00ab, werden sie \u00bbS\u00f6hne des lebendigen Gottes\u00ab genannt werden.<br>2 Dann werden die Kinder Juda und die Kinder Israel sich zusammentun und \u00fcber sich ein Oberhaupt setzen und aus dem Lande hinaufziehen; denn gro\u00df ist der Tag von Jesreel.<br>3 Sagt zu eurem Bruder: \u00bbMein Volk\u00ab und zu eurer Schwester \u00bbGnadenreiche\u00ab!<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gott z\u00fcchtigt das untreue Israel<\/h4>\n\n\n\n<p>4 \u00bbStellt eure Mutter zur Rede, ja, zur Rede \u2013 sie ist ja nicht mehr mein Weib, und ich bin nicht ihr Mann \u2013, da\u00df sie die (Zeichen ihrer) Buhlerei aus ihrem Gesicht und die (Zeichen ihrer) Ehebrecherei von ihrem Busen wegschaffe!<br>5 Sonst werde ich sie nackt ausziehen und sie so hinstellen, wie sie am Tage ihrer Geburt war, mache sie der W\u00fcste gleich, lasse sie werden wie \u00d6dland und lasse sie vor Durst sterben.<br>6 Auch ihren Kindern will ich keine Liebe mehr erweisen, weil sie Kinder einer Dirne sind;<br>7 denn ihre Mutter hat Ehebruch begangen, ihre Erzeugerin sich mit Schande bedeckt; sie hat ja doch gesagt: \u203aIch will meinen Liebhabern nachgehen, die mir mein Brot und mein Wasser, meine Wolle und meinen Flachs, mein \u00d6l und meine Getr\u00e4nke geben!\u2039<br>8 Darum will ich ihr nunmehr den Weg mit Dornen verz\u00e4unen und eine Mauer vor ihr auff\u00fchren, da\u00df sie ihre Pfade nicht mehr finden soll.<br>9 Wenn sie dann ihren Buhlen nachl\u00e4uft, ohne sie zu erreichen, und wenn sie nach ihnen sucht, ohne sie zu finden, so wird sie sagen: \u203aIch will mich (lieber) aufmachen und zu meinem ersten Manne zur\u00fcckkehren; denn damals ging es mir besser als jetzt.\u2039<br>10 Sie ist sich (aber) nicht bewu\u00dft geworden, da\u00df ich es bin, der ihr das Getreide, den Wein und das \u00d6l gegeben und ihr das viele Silber und Gold geschenkt hat, das sie f\u00fcr den Baalsdienst verwandt haben.<br>11 Darum will ich mein Getreide zu seiner Zeit und meinen Wein zur bestimmten Stunde zur\u00fcckhalten und will ihr meine Wolle und meinen Flachs entziehen, die ihr zur Bekleidung dienen sollten.<br>12 Vielmehr will ich nunmehr ihre Bl\u00f6\u00dfe vor den Augen ihrer Buhlen aufdecken \u2013 niemand soll sie meiner Hand entrei\u00dfen! \u2013,<br>13 und ich will all ihrer Lust ein Ende machen, ihren Festen und Neumonden, ihren Sabbaten und all ihren Feiertagen,<br>14 und will ihre Weinst\u00f6cke und ihre Feigenb\u00e4ume verw\u00fcsten, von denen sie gesagt hat: \u203aDiese sind mein Buhllohn, den meine Liebhaber mir gegeben haben.\u2039 Ich will sie in eine Wildnis verwandeln, da\u00df die Tiere des Feldes sie abfressen.<br>15 So will ich das Strafgericht f\u00fcr die Festtage der Baalg\u00f6tzen an ihr vollziehen, an denen sie ihnen Rauchopfer dargebracht und sich mit ihren Ringen und Geschmeiden geschm\u00fcckt hat und ihren Buhlen nachgelaufen ist, w\u00e4hrend sie mich verga\u00df!\u00ab \u2013 so lautet der Ausspruch des HERRN.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gott ist treu und  gn\u00e4dig ER nimmt sein Volk wieder an<\/h4>\n\n\n\n<p>16 \u00bbDarum wisse wohl: ich will sie locken und sie in die W\u00fcste f\u00fchren und ihr dort zu Herzen reden<br>17 und will ihr von dort aus ihre Weinberge wieder zuweisen und das Tal Achor zur Pforte der Hoffnung machen. Dann wird sie dort willf\u00e4hrig werden wie in den Tagen ihrer Jugend, wie zu der Zeit, als sie aus dem Lande \u00c4gypten heraufzog.<br>18 Alsdann, an jenem Tage\u00ab \u2013 so lautet der Ausspruch des HERRN \u2013 \u00bbwirst du mich \u203amein Mann\u2039 nennen und mich nicht mehr \u203amein Baal\u2039 nennen;<br>19 und ich will die Namen der Baalg\u00f6tzen aus ihrem Munde verschwinden lassen, so da\u00df sie fortan mit ihren Namen nicht mehr angerufen werden.<br>20 Ich will auch an jenem Tage einen Bund zu ihren Gunsten mit den Tieren des Feldes, mit den V\u00f6geln des Himmels und mit dem Gew\u00fcrm des Erdbodens schlie\u00dfen, will Bogen, Schwerter und alles Kriegsger\u00e4t zerbrechen und aus dem Lande wegschaffen und sie in Sicherheit sich niederlegen lassen.<br>21 Und ich will dich mir verloben auf ewig, ja, ich will dich mir verloben auf Grund von Gerechtigkeit und Recht, in Liebe und Erbarmen,<br>22 und will dich mir verloben in Treue, und du sollst mich, den HERRN, erkennen lernen.<br>23 Und dann, an jenem Tage, da werde ich willf\u00e4hrig sein\u00ab \u2013 so lautet der Ausspruch des HERRN \u2013, \u00bbda werde ich dem Himmel zu Willen sein, und dieser wird der Erde zu Willen sein,<br>24 und die Erde wird dem Getreide, dem Most und dem \u00d6l zu Willen sein, und diese werden Jesreel zu Willen sein.<br>25 Und ich will sie mir im Lande fest einpflanzen und der \u203aUngeliebten\u2039 Liebe erweisen und will zum \u203aNicht-mein-Volk\u2039 sagen: \u203aMein Volk bist du!\u2039, und dieses wird rufen: \u203aMein Gott (bist du)!\u2039\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gottes Geduld bei der Erziehung seines Volkes<\/h4>\n\n\n\n<p>1 Hierauf sagte der HERR zu mir: \u00bbGehe noch einmal hin und liebe ein Weib, das sich von einem andern lieben l\u00e4\u00dft und Ehebruch treibt, gleichwie der HERR die Kinder Israel liebt, obwohl sie sich fremden G\u00f6ttern zuwenden und Liebhaber von Traubenkuchen sind.\u00ab<br>2 So erkaufte ich mir denn (ein Weib) um f\u00fcnfzehn Silberst\u00fccke und um anderthalb Scheffel Gerste,<br>3 sagte aber zu ihr: \u00bbViele Tage lang sollst du mir still dasitzen, ohne Untreue zu begehen und ohne einem (andern) Manne anzugeh\u00f6ren; und auch ich selbst werde nicht zu dir kommen.\u00ab<br>4 Denn lange Zeit sollen die Kinder Israel still dasitzen ohne K\u00f6nig und ohne F\u00fcrsten, ohne Schlachtopfer und ohne Malstein (1.Mose 28,18), ohne priesterliches Schulterkleid (2.Mose 28,4) und ohne Hausg\u00f6tzen (1.Mose 31,19).<br>5 Danach werden die Israeliten umkehren, werden den HERRN, ihren Gott, und David, ihren K\u00f6nig, suchen und voll banger Furcht zum HERRN und zu seiner G\u00fcte hineilen in der Sp\u00e4te der Tage.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II. Prophetischer Teil: Warnungen, Gericht und Verhei\u00dfungen f\u00fcr Israel (Kap. 4-14)<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gottes Anklage gegen die Priester, das Volk und den G\u00f6tzendienst<\/h4>\n\n\n\n<p>1 Vernehmt das Wort des HERRN, ihr Kinder Israel! Denn der HERR erhebt eine Anklage gegen die Bewohner des Landes, weil keine Treue, keine Liebe und keine Gotteserkenntnis im Lande mehr vorhanden ist:<br>2 man schw\u00f6rt (falsch) und l\u00fcgt, man mordet und stiehlt, man treibt Ehebruch und ver\u00fcbt Gewalttaten, so da\u00df Blutschuld sich an Blutschuld reiht.<br>3 Darob mu\u00df das Land trauern, und alles, was darin wohnt, welkt dahin bis zu den Tieren des Feldes und den V\u00f6geln des Himmels; ja selbst die Fische im Meer vergehen!<br>4 \u00bbDoch niemand m\u00f6ge Beschuldigungen erheben und niemand spreche Tadel aus! Dein (ganzes) Volk gleicht ja den Priestern, gegen die sie Beschuldigungen erheben.<br>5 So wirst du (Priester) denn zu Fall kommen am hellen Tage, und auch die Prophetenschaft wird mit dir zu Fall kommen bei Nacht, und ich will deine Mutter vernichten,<br>6 und mein Volk f\u00e4llt mit ihnen der Vernichtung anheim aus Mangel an Erkenntnis. Weil du, Priester, die Erkenntnis verworfen hast, verwerfe auch ich dich, da\u00df du mir nicht mehr als Priester dienen sollst; und weil du das Gesetz deines Gottes vergessen hast, will auch ich deine Kinder vergessen.<br>7 Je mehr ihrer wurden, desto mehr haben sie gegen mich ges\u00fcndigt; darum will ich ihre Ehre in Schande verwandeln.<br>8 Die S\u00fcndopfer meines Volkes verzehren sie, und nach seinen Schuldopfern steht ihr Verlangen.<br>9 So soll es denn den Priestern ebenso ergehen wie dem Volke. Ich will sie f\u00fcr ihren Wandel b\u00fc\u00dfen lassen und ihnen nach ihrem ganzen Tun vergelten:<br>10 wenn sie essen, sollen sie nicht satt werden; wenn sie der Wollust pflegen, sollen sie kinderlos bleiben; denn sie haben es aufgegeben, sich um den HERRN zu k\u00fcmmern.\u00ab<br>11 \u00bbUnzucht, Wein und Most benehmen den Verstand.<br>12 Mein Volk befragt sein h\u00f6lzernes G\u00f6tzenbild, und sein Stab mu\u00df ihm Auskunft geben; denn der Geist der Abg\u00f6tterei hat sie bet\u00f6rt, da\u00df sie ihren Gott treulos verlassen haben und G\u00f6tzendienst treiben.<br>13 Auf den H\u00f6hen der Berge bringen sie Schlachtopfer dar und lassen Weihrauch aufsteigen auf den H\u00fcgeln, unter Eichen, Pappeln und Terebinthen, deren Schatten ja so lieblich ist! Daher kommt es, da\u00df eure T\u00f6chter Unzucht treiben und eure jungen Frauen Ehebruch begehen.<br>14 An euren T\u00f6chtern will ich es nicht ahnden, da\u00df sie Unzucht treiben, auch nicht an euren jungen Frauen, da\u00df sie Ehebruch begehen; denn sie selbst (die Priester) gehen ja mit den Buhldirnen abseits und bringen mit den Tempelbuhlerinnen Schlachtopfer dar; so kommt denn das Volk, dem es an Einsicht gebricht, zu Fall!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warnung an Juda sich dem Treiben von Israel nicht anzuschlie\u00dfen<\/h4>\n\n\n\n<p>15 Magst du, Israel, auch G\u00f6tzendienst treiben, so m\u00f6ge doch Juda sich nicht verschulden! Geht also nicht nach Gilgal und zieht nicht nach Beth-Awen hinauf und schw\u00f6rt nicht (in Beerseba): \u00bbSo wahr der HERR lebt!\u00ab<br>16 Wenn Israel widerspenstig geworden ist wie eine st\u00f6rrige Kuh, kann der HERR sie da so weiden lassen wie ein Lamm auf weiter Trift?<br>17 Ein G\u00f6tzengesell ist Ephraim, eine Gesellschaft von Zechern.<br>18 Ist ihr Zechgelage zu Ende, so geben sie sich der Unzucht hin: leidenschaftlich verliebt sind seine Schildtr\u00e4ger in Schande.<br>19 Der Sturmwind soll sie in seine Fittiche wickeln, so da\u00df sie zuschanden werden ob ihren Alt\u00e4ren!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Halsstarrigkeit, die Weigerung umzukehren, bringt Israel zu Fall<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gerichtsank\u00fcndigung f\u00fcr die geistigen und weltlichen Leiter Israels<\/h4>\n\n\n\n<p>1 \u00bbVernehmt dieses, ihr Priester, und merkt auf, ihr vom Hause Israel! Und ihr (Herren) vom Hofe des K\u00f6nigs, gebt acht! Denn euch steht das Gericht bevor, weil ihr eine Schlinge f\u00fcr Mizpa geworden seid und ein ausgespanntes Fangnetz auf dem Thabor<br>2 und eine tiefe Fallgrube zu Sittim; ich aber werde f\u00fcr sie alle eine Zuchtrute werden!<br>3 Ich kenne Ephraim wohl, und Israel ist mir nicht verborgen; denn soeben erst hast du Ehebruch getrieben, Ephraim, und Israel hat sich verunreinigt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Festhalten an S\u00fcnde verhindert eine Umkehr zu Gott <\/h4>\n\n\n\n<p>4 Ihr ganzes Tun gestattet ihnen nicht, zu ihrem Gott umzukehren; denn der Geist der Abg\u00f6tterei wohnt in ihrem Herzen, und Erkenntnis des HERRN besitzen sie nicht.\u00ab<br>5 So legt denn der Hochmut Israels offen Zeugnis gegen ihn ab, und Ephraim kommt durch seine Verschuldung zu Fall; es wird auch Juda mit ihnen zu Fall kommen.<br>6 Mit ihrem Kleinvieh und ihren Rindern kommen sie zwar, um den HERRN zu suchen, werden ihn aber nicht finden: er hat sich von ihnen losgesagt.<br>7 Sie haben Treubruch gegen den HERRN begangen, denn sie haben ein Geschlecht von unechten Kindern gezeugt; nunmehr wird das Neumondsopferfest sie verzehren mitsamt ihrem Erbbesitz.<br>8 \u00bbSto\u00dft in die Posaune zu Gibea, in die Trompete zu Rama! Schlagt L\u00e4rm in Beth-Awen, setzt Benjamin in Schrecken!<br>9 Ephraim wird zur Ein\u00f6de werden am Tage des Strafgerichts; was ich den St\u00e4mmen Israels angek\u00fcndigt habe, trifft unfehlbar ein!<br>10 Judas F\u00fcrsten sind wie Leute geworden, welche die Grenzsteine verr\u00fccken: \u00fcber sie lasse ich meinen Zorn sich ergie\u00dfen wie Wasser.<br>11 Unterdr\u00fcckt ist Ephraim, zerschlagen vom Strafgericht, weil es ihm beliebte, hinter dem Nichtigen herzulaufen.<br>12 Ich aber bin f\u00fcr Ephraim wie die Motte gewesen und f\u00fcr das Haus Juda wie Wurmfra\u00df.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nur Gott kann wirklich retten &#8211; aber unsere Bu\u00dfe muss echt sein<\/h4>\n\n\n\n<p>13 Als nun Ephraim seine Krankheit erkannte und Juda seine eiternde Wunde, da wandte Ephraim sich an Assyrien, und das Reich Juda sandte zum Gro\u00dfk\u00f6nig; der aber vermag euch nicht gesund zu machen und wird eure eiternde Wunde nicht heilen;<br>14 denn ich trete gegen Ephraim auf wie ein L\u00f6we und gegen das Haus Juda wie ein junger L\u00f6we gegen das Haus Juda; ich, ich zerrei\u00dfe und gehe davon, trage (den Raub) hinweg, ohne da\u00df jemand Rettung bringen kann.\u00ab<br>15 \u00bbIch will davongehen, mich an meine Wohnst\u00e4tte zur\u00fcckbegeben, bis sie sich schuldig f\u00fchlen und mein Angesicht suchen; wenn sie in Not sind, werden sie ernstliches Verlangen nach mir tragen (und sprechen):<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Prophet ruft erneut zur Umkehr auf<\/h4>\n\n\n\n<p>1 \u203aKommt, la\u00dft uns zum HERRN umkehren! Denn er hat uns zerrissen und wird uns auch wieder heilen; er hat uns (blutig) geschlagen und wird uns auch verbinden;<br>2 schon nach zwei Tagen wird er uns genesen lassen, am dritten Tage uns wieder aufhelfen, da\u00df wir vor seinen Augen leben.<br>3 So la\u00dft uns denn zur Erkenntnis kommen, ja der Erkenntnis des HERRN nachtrachten! Er wird so sicher erscheinen wie das Morgenlicht und wird \u00fcber uns kommen wie der Regen, wie der Sp\u00e4tregen, der das Land tr\u00e4nkt.\u2039<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gott klagt \u00fcber die Treulosigkeit seines ganzen Volkes<\/h4>\n\n\n\n<p>4 Was soll ich dir tun, Ephraim? Was soll ich dir tun, Juda? Eure Liebe gleicht ja doch dem Morgengew\u00f6lk und dem Tau, der gar bald vergeht.<br>5 Darum habe ich dreingeschlagen durch die Propheten, habe sie auf Grund der Drohworte meines Mundes erschlagen; und mein Strafgericht ist sichtbar geworden wie das Licht.<br>6 Denn an Liebe habe ich Wohlgefallen, aber nicht an Schlachtopfern, und an Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern.\u00ab<br>7 \u00bbSie aber haben in Adam den Bund gebrochen, sind dort treulos von mir abgefallen.<br>8 Gilead ist eine Stadt von Verbrechern, voll von Blutspuren;<br>9 und wie Stra\u00dfenr\u00e4uber auflauern, so mordet die Genossenschaft der Priester auf der Stra\u00dfe nach Sichem; ja, Sch\u00e4ndliches haben sie ver\u00fcbt!<br>10 Im Hause Israel habe ich Grauenhaftes gesehen: dort hat Ephraim sich dem G\u00f6tzendienst ergeben und Israel sich verunreinigt.<br>11 Auch dir, Juda, ist eine Ernte bereitet, wenn ich das Geschick meines Volkes wende!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gott h\u00e4lt dem Volk seine Schuld und Verderbtheit vor Augen <\/h4>\n\n\n\n<p>1 \u00bbSooft ich Israel heilen will, treten die Verschuldung Ephraims und die Bosheit Samarias klar zutage; denn sie ver\u00fcben Trug, brechen als Diebe (in die H\u00e4user) ein, pl\u00fcndern drau\u00dfen als R\u00e4uberbanden.<br>2 Sie sagen sich nicht in ihrem Herzen, da\u00df ich all ihrer Bosheit eingedenk bin; nunmehr stehen ihre Missetaten rings um sie her und sind vor meinen Augen offenbar.<br>3 Mit ihrer Bosheit erfreuen sie den K\u00f6nig und mit ihrer Falschheit die F\u00fcrsten.<br>4 Sie sind allesamt Ehebrecher, gleichen einem geheizten Backofen, den der B\u00e4cker nur vom Anmengen des Teigs bis zu seiner G\u00e4rung zu sch\u00fcren aufh\u00f6rt.<br>5 Am Geburtstag unsers K\u00f6nigs machen die F\u00fcrsten ihn krank mit der Glut des Weins; er wechselt H\u00e4ndedruck mit den Sp\u00f6ttern.<br>6 Denn es brennt wie ein Ofen ihr Herz in ihrer Arglist; die ganze Nacht hindurch schl\u00e4ft ihr Zorn, am Morgen aber brennt er wie loderndes Feuer.<br>7 Sie gl\u00fchen allesamt wie ein Backofen und verzehren ihre Richter. Alle ihre K\u00f6nige sind gefallen, ohne da\u00df einer von ihnen mich angerufen h\u00e4tte.\u00ab<br>8 \u00bbEphraim tritt in Verkehr mit den V\u00f6lkern; Ephraim ist wie ein Brotkuchen geworden, den man nicht umgewandt hat.<br>9 Ausl\u00e4nder haben seine Kraft verzehrt, ohne da\u00df er es merkt; schon ist graues Haar auf sein Haupt gesprengt, ohne da\u00df er es merkt.<br>10 Wiewohl aber der Stolz Israels offen Zeugnis gegen sie ablegt, sind sie doch nicht zum HERRN, ihrem Gott, umgekehrt und haben ihn trotz alledem nicht aufgesucht;<br>11 nein, Ephraim ist einer einf\u00e4ltigen Taube gleich geworden, ist ohne Verstand: \u00c4gypten rufen sie an und laufen nach Assyrien!<br>12 Sobald sie hinlaufen, breite ich mein Fangnetz \u00fcber sie aus, hole sie wie V\u00f6gel des Himmels herunter, z\u00fcchtige sie, wie es ihrer Gemeinde angek\u00fcndigt worden ist.<br>13 Wehe ihnen, da\u00df sie von mir gewichen sind! Verderben \u00fcber sie, da\u00df sie treulos von mir abgefallen sind! Und ich sollte sie erl\u00f6sen, da sie doch L\u00fcgen gegen mich reden<br>14 und nicht von Herzen zu mir schreien, wenn sie auf ihren Lagern heulen? Um Getreide und Most ritzen sie sich blutig und verlassen mich treulos,<br>15 obwohl doch ich ihre Arme ge\u00fcbt und stark gemacht habe; aber gegen mich sind sie feindlich gesinnt.<br>16 Sie wenden sich zum Baal hin, sie sind wie ein Bogen mit schlaffer Sehne geworden. Ihre F\u00fcrsten sollen durchs Schwert fallen wegen des Trotzes ihrer Zunge: das wird Hohnlachen \u00fcber sie hervorrufen im Lande \u00c4gypten!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Strafe f\u00fcr den augenscheinlichen Gottesdienst mit falschen Herzen &#8211; damit wurde Wind ges\u00e4t und ganz Israel wird den Sturm auch ernten <\/h4>\n\n\n\n<p>1 \u00bb(Setze) die Posaune an den Mund! Ein dem Adler gleicher Feind st\u00fcrzt sich auf das Haus des HERRN zur Strafe daf\u00fcr, da\u00df sie meinen Bund \u00fcbertreten und gegen mein Gesetz sich aufgelehnt haben.<br>2 Sie werden mir nun laut zurufen: \u203aMein Gott, wir kennen dich ja, wir Israeliten!\u2039<br>3 Israel hat das Heil zur\u00fcckgesto\u00dfen (oder verworfen) \u2013 der Feind soll es daf\u00fcr verfolgen!<br>4 Sie haben K\u00f6nige eingesetzt, aber ohne mein Gehei\u00df, haben F\u00fcrsten bestellt, doch ohne da\u00df ich darum wu\u00dfte. Von ihrem Silber und Gold haben sie sich G\u00f6tzenbilder gemacht, nur damit sie zerschlagen werden.<br>5 Verha\u00dft ist mir dein Stierdienst, Samaria: mein Zorn ist gegen sie entbrannt! Wie lange sollen sie sich noch der Straflosigkeit erfreuen?<br>6 Denn aus Israel stammt dieses (Stierbild); ein Werkmeister hat es angefertigt; aber es ist kein Gott, sondern zu Splittern soll er zerschlagen werden, der Stier von Samaria!<br>7 Denn Wind s\u00e4en sie, und Sturm ernten sie, eine Saat, die keine Halme treibt und kein Brotkorn gibt; sollte sich auch Brotkorn geben, so w\u00fcrden doch Fremde es verschlingen.<br>8 Verschlungen ist Israel, vereinsamt ist Ephraim; schon stehen sie unter den V\u00f6lkern da wie ein Gef\u00e4\u00df, nach dem niemand Verlangen tr\u00e4gt.<br>9 Denn sie sind nach Assyrien gezogen \u2013 ein Wildesel, der einsam f\u00fcr sich l\u00e4uft, ist Ephraim \u2013: Liebesgeschenke haben sie dargebracht.<br>10 M\u00f6gen sie solche auch darbringen unter den V\u00f6lkern: nunmehr will ich sie ins Gedr\u00e4nge bringen, und sie sollen bald aufh\u00f6ren, dem K\u00f6nige unter den F\u00fcrsten Tribut darzubringen.<br>11 Denn zahlreiche Alt\u00e4re hat Ephraim sich zum S\u00fcndigen gebaut, und zur Vers\u00fcndigung sind ihm die Alt\u00e4re auch geworden.<br>12 Mag ich ihm auch meine Weisungen tausendmal vorschreiben \u2013 sie werden von ihm als etwas Unbekanntes angesehen.<br>13 Schlachtopfer lieben sie, so schlachten sie; Fleisch lieben sie, so essen sie es: der HERR hat kein Wohlgefallen an ihnen. Nunmehr wird er ihrer Schuld gedenken und sie f\u00fcr ihre S\u00fcnden strafen: nach \u00c4gypten m\u00fcssen sie zur\u00fcckkehren!<br>14 Weil Israel den, der es geschaffen hat, vergessen und sich Pal\u00e4ste gebaut, und weil Juda feste St\u00e4dte in gro\u00dfer Zahl angelegt hat, will ich Feuer gegen seine St\u00e4dte senden: das soll seine Prachtbauten verzehren!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Vertreibung aus Gottes Land wegen ihres Undanks wird angek\u00fcndigt<\/h4>\n\n\n\n<p>1 Freue dich nicht, Israel, (frohlocke) nicht wie die Heidenv\u00f6lker, da\u00df du von deinem Gott ehebrecherisch abgefallen bist und gern Buhlerlohn auf allen Getreidetennen angenommen hast!<br>2 denn Tenne und Kelter werden sie nicht n\u00e4hren, und der Most wird ihre Hoffnung t\u00e4uschen.<br>3 Sie sollen im Lande des HERRN nicht wohnen bleiben, sondern Ephraim mu\u00df nach \u00c4gypten zur\u00fcckkehren, und in Assyrien werden sie unreine Speisen genie\u00dfen.<br>4 Dann werden sie dem HERRN keine Weinspenden mehr ausgie\u00dfen, und ihre Schlachtopfer werden ihm nicht mehr wohlgef\u00e4llig sein; nein, wie Trauerbrot wird ihre Speise sein: alle, die davon essen, verunreinigen sich dadurch; denn ihre Speise dient nur der Stillung ihres Hungers, ins Haus des HERRN gelangt sie nicht.<br>5 Was wollt ihr dann beginnen an Feiertagen und am Tage des Festes des HERRN?<br>6 Denn ach! Sie m\u00fcssen nach Assyrien wandern, \u00c4gypten wird sie einheimsen und Moph ihnen die Grabst\u00e4tte bauen; ihre Kostbarkeiten an Silber werden die Disteln in Besitz nehmen, und Dorngestr\u00e4uch wird in ihren Zelten (wachsen).<br>7 Es kommen die Tage der Heimsuchung, es kommen die Tage der Vergeltung: Israel wird erkennen, ob der Prophet ein Narr, der gottbegeisterte Mann wahnsinnig gewesen ist \u2013, und zwar wegen der Menge deiner Verschuldungen und der Gr\u00f6\u00dfe deiner Feindseligkeit! \u2013<br>8 Ephraim liegt auf der Lauer gegen\u00fcber dem Propheten neben meinem Gott: Schlingen des Vogelstellers auf allen seinen Wegen, Anfeindung (sogar) im Hause seines Gottes!<br>9 In tiefe Verderbnis versunken, treiben sie es wie einstmals in Gibea: er wird ihrer Schuld gedenken, wird ihre S\u00fcnden strafen!<br>10 \u00bbWie Trauben in der W\u00fcste, so fand ich Israel, wie eine Fr\u00fchfrucht am Feigenbaum in seinem ersten Triebe sah ich eure V\u00e4ter an; als sie aber nach Baal-Peor kamen, gaben sie sich dem Schandgott hin und wurden so greuelhaft wie ihr Geliebter.<br>11 Ephraims Volksmenge wird V\u00f6geln gleich davonfliegen: keine Geburt mehr, keine Schwangerschaft, keine Empf\u00e4ngnis!<br>12 Ja, wenn sie auch ihre Kinder gro\u00dfziehen sollten, will ich sie doch kinderlos machen, so da\u00df keine Menschen mehr bleiben; ja wehe auch ihnen selbst, wenn ich mich von ihnen lossage!<br>13 Ephraim, wie ich es erschaut habe, glich einer jungen Palme, auf der Flur gepflanzt; aber Ephraim mu\u00df seine S\u00f6hne dem W\u00fcrger ausliefern.\u00ab \u2013<br>14 Gib ihnen, HERR \u2013 was sollst du ihnen geben? Gib ihnen einen unfruchtbaren Mutterleib und welke Br\u00fcste! \u2013<br>15 \u00bbAlle ihre Bosheit ist in Gilgal zutage getreten: ja, dort habe ich sie hassen gelernt. Wegen der Bosheit ihres ganzen Tuns will ich sie aus meinem Hause vertreiben, will ihnen keine Liebe mehr erweisen: alle ihre F\u00fchrer sind Abtr\u00fcnnige!<br>16 Wurmstichig ist Ephraim, seine Wurzel verdorrt; sie werden keine Frucht mehr bringen! Selbst wenn sie Kinder erzeugen sollten, w\u00fcrde ich doch die Lieblinge ihres Leibes sterben lassen.\u00ab \u2013<br>17 Mein Gott verwirft sie, weil sie ihm nicht gehorcht haben; so m\u00fcssen sie denn unstet unter den V\u00f6lkern umherirren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gericht \u00fcber die Herrscher und Verw\u00fcstung der G\u00f6tzenst\u00e4tten Israels<\/h4>\n\n\n\n<p>1 Ein \u00fcppig rankender Weinstock war Israel, (ein Weinstock,) der auch Fr\u00fcchte ansetzte; aber wie seine Fr\u00fcchte sich mehrten, so mehrten sich bei ihm auch die Alt\u00e4re; je reicher sein Land trug, desto sch\u00f6nere Malsteine fertigten sie an.<br>2 Untreu war ihr Herz: jetzt sollen sie es b\u00fc\u00dfen! Ihre Alt\u00e4re wird er zertr\u00fcmmern, ihre Malsteine zerschlagen.<br>3 Sie sagen jetzt ja bereits: \u00bbWir haben keinen K\u00f6nig mehr! Denn den HERRN haben wir nicht gef\u00fcrchtet, und der K\u00f6nig \u2013 was kann der f\u00fcr uns tun?\u00ab<br>4 Sie reden leere Worte, schw\u00f6ren tr\u00fcgliche Eide, schlie\u00dfen B\u00fcndnisse: so spro\u00dft denn das Gericht auf wie Giftkraut in den Ackerfurchen.<br>5 Um ihren Stier von Beth-Awen sind die Bewohner Samarias in Angst; ja, sein Volk trauert um ihn, und seine Pfaffen zittern f\u00fcr ihn, f\u00fcr seine Herrlichkeit, weil diese von ihm weggewandert ist.<br>6 Auch ihn selbst wird man nach Assyrien schleppen als Geschenk f\u00fcr den Gro\u00dfk\u00f6nig (s. 5,13); Schmach wird Ephraim sich holen und Israel zuschanden werden ob seiner Staatskunst.<br>7 Vernichtet wird Samaria: sein K\u00f6nig gleicht dem Gischt auf weiter Wasserflut;<br>8 und verw\u00fcstet werden die H\u00f6hen von Awen, die St\u00e4tten der Vers\u00fcndigung Israels: Dornen und Disteln werden auf den Alt\u00e4ren dort wuchern; da wird man denn den Bergen zurufen: \u00bbBedeckt uns!\u00ab und den H\u00fcgeln: \u00bbFallet \u00fcber uns!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Israels andauernde S\u00fcndhaftigkeit; seine Bestrafung und schlie\u00dfliche Vernichtung durch Krieg<\/h4>\n\n\n\n<p>9 \u00bbSeit den Tagen von Gibea hast du ges\u00fcndigt, Israel; dort sind sie auch stehengeblieben; sollte sie zu Gibea der Krieg gegen die (Rotte der) Frevler nicht erreichen?<br>10 Nach Herzenslust will ich sie z\u00fcchtigen, und V\u00f6lker werden gegen sie versammelt werden, wenn ich sie f\u00fcr ihre zwiefache Verschuldung b\u00fc\u00dfen lasse.<br>11 Ephraim war ein angelerntes Rind, willig zum Dreschen; so habe denn ich selbst ihm das Joch auf den sch\u00f6nen Nacken gelegt und habe Ephraim eingespannt: Juda sollte pfl\u00fcgen, Jakob die Egge f\u00fcr sich ziehen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ein letzter Aufruf den HERRN zu suchen, gute Saat auszubringen und damit eine gute Ernte einzufahren<\/h4>\n\n\n\n<p>12 Macht Gerechtigkeit zu eurer Aussaat und erntet nach Ma\u00dfgabe der Liebe! Brecht euch einen Neubruch (der Erkenntnis), da es noch Zeit ist, den HERRN zu suchen, damit er endlich kommt und Gerechtigkeit \u00fcber euch regnen l\u00e4\u00dft!<br>13 Ihr aber habt Gottlosigkeit eingepfl\u00fcgt, Unheil geerntet, habt die Frucht der Treulosigkeit essen m\u00fcssen. Weil du dein Vertrauen auf deine Kriegswagen, auf die Menge deiner Krieger gesetzt hast,<br>14 darum wird sich Kriegsl\u00e4rm in deinen St\u00e4dten erheben, und alle deine festen Pl\u00e4tze werden zerst\u00f6rt werden, so wie Salman (j\u00fcngst die Stadt) Beth-Arbel am Tage der Schlacht zerst\u00f6rt hat: die Mutter wurde samt den Kindern zerschmettert.<br>15 Solches Geschick bringt Bethel \u00fcber euch infolge eurer grenzenlosen Bosheit; wie das Morgenrot (verschwindet), so wird Israels K\u00f6nig dahingerafft.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gottes Liebe und Erbarmen trotz der Undankbarkeit Israels<\/h4>\n\n\n\n<p>1 \u00bbAls Israel jung war, gewann ich es lieb, und aus \u00c4gypten habe ich meinen Sohn gerufen.<br>2 Je \u00f6fter ich sie aber gerufen habe, desto weiter haben sie sich von mir entfernt, w\u00e4hrend sie den Baalen Schlachtopfer und den Schnitzbildern Weihrauch darbrachten.<br>3 Dennoch bin ich es gewesen, der Ephraim am G\u00e4ngelbande geleitet und es auf die Arme genommen hat; aber sie haben nicht erkannt, da\u00df ich ihr Arzt bin.<br>4 An Banden, wie sie f\u00fcr Menschen passen, habe ich sie an mich gezogen, an Seilen der Liebe, und mich so gegen sie verhalten, da\u00df ich das Joch an ihren Kinnbacken hochhob und mich zu ihnen neigte, um ihnen Nahrung zu reichen.<br>5 Jetzt m\u00fcssen sie nach \u00c4gypten zur\u00fcckkehren, oder der Assyrer mag ihr K\u00f6nig werden, denn sie haben sich geweigert, (zu mir) umzukehren.<br>6 So soll denn das Schwert in ihren St\u00e4dten umgehen und ihre Gro\u00dfen vernichten und fressen um ihrer Ratschl\u00e4ge willen;<br>7 denn mein Volk h\u00e4lt den Hang zum Abfall von mir fest, und ruft man ihm ein Aufw\u00e4rts zu, so richtet sich doch keiner von ihnen empor.<br>8 Wie k\u00f6nnte ich dich preisgeben, Ephraim, dich fahren lassen, Israel! Wie k\u00f6nnte ich mit dir verfahren wie einst mit Adama; ein Zeboim aus dir machen! Mein Herz kehrt sich in mir um, mein ganzes Mitleid ger\u00e4t in Wallung!<br>9 Ich will meines Zornes Glut nicht auswirken, will Ephraim nicht nochmals vernichten; denn Gott bin ich und nicht ein Mensch: als der Heilige wohne ich in deiner Mitte, und ich will nicht in Zornesglut (zu dir) kommen.\u00ab \u2013<br>10 Sie werden dem HERRN nachfolgen, der wird wie ein L\u00f6we br\u00fcllen; ja, er wird br\u00fcllen, und die Kinder (Israel) werden vom Meer her zitternd herbeieilen;<br>11 wie V\u00f6gel werden sie aus \u00c4gypten zitternd herbeieilen und wie Tauben aus dem Lande Assyrien. \u00bbDann will ich sie wieder in ihren Wohnsitzen heimisch machen!\u00ab \u2013 so lautet der Ausspruch des HERRN.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Jakob der Stammvater als Bild von Israels verkehrtem Wesen &#8211; Strafe f\u00fcr L\u00fcge, \u00dcberheblichkeit und Betrug<\/h4>\n\n\n\n<p>1 \u00bbMit Treulosigkeit hat Ephraim mich umringt, mit Trug das Haus Israel\u00ab; auch Juda ist immer noch wankelm\u00fctig gegen Gott und gegen den Hochheiligen, der treu ist.<br>2 Ephraim hat seine Freude an windigem Treiben und jagt dem Ostwind nach: t\u00e4glich wird es verlogener und eigenm\u00e4chtiger; mit Assyrien schlie\u00dfen sie ein B\u00fcndnis, und nach \u00c4gypten wird \u00d6l gebracht.<br>3 Auch gegen Juda hat der HERR Anklage zu erheben, und er mu\u00df Jakob zur Rechenschaft ziehen wegen seines Verhaltens, nach seinem ganzen Tun ihm vergelten.<br>4 Schon im Mutterscho\u00df hat er seines Bruders Ferse gefa\u00dft und in seiner Manneskraft mit Gott gerungen;<br>5 er hat mit dem Engel gerungen und die Oberhand behalten, er hat geweint und ihn um Erbarmen angefleht; in Bethel hatte er ihn gefunden und daselbst mit ihm geredet \u2013<br>6 n\u00e4mlich der HERR, der Gott der Heerscharen, dessen Name \u203ader HERR\u2039 ist \u2013:<br>7 \u00bbDu wirst in deine Zelte heimkehren! Halte an Liebe und Recht fest und hoffe immerdar auf deinen Gott!\u00ab<br>8 Als (echter) Kanaan\u00e4er f\u00fchrt er eine falsche Waage in der Hand: er liebt es zu betr\u00fcgen;<br>9 aber Ephraim sagt: \u00bbIch bin ja doch reich geworden, habe mir ein Verm\u00f6gen erworben! Bei allem, was ich besitze, wird man mir kein Unrecht nachweisen, das S\u00fcnde w\u00e4re!\u00ab<br>10 \u00bbIch aber, der HERR, dein Gott vom Lande \u00c4gypten her, will dich noch einmal in Zelten wohnen lassen wie in den Tagen der Festfeier.<br>11 Ich habe doch zu den Propheten geredet, und ich bin es, der sich oftmals durch zahlreiche Gesichte kundgegeben und durch die Propheten in Gleichnissen geredet hat.<br>12 Wenn sie in Gilead nichtsw\u00fcrdig gewesen sind, so sollen sie auch vernichtet werden; haben sie in Gilgal Stiere geopfert, so sollen auch ihre Alt\u00e4re (verw\u00fcstet und) wie Steinhaufen an den Rainen der \u00c4cker werden!\u00ab \u2013<br>13 Als Jakob einst ins Gefilde der Aram\u00e4er geflohen war, diente Israel als Knecht um ein Weib und h\u00fctete die Herden um ein (zweites) Weib;<br>14 und durch einen Propheten hat der HERR die Israeliten aus \u00c4gypten heraufgef\u00fchrt, und durch einen (anderen) Propheten ist es beh\u00fctet worden.<br>15 Doch Ephraim hat ihm bittere Kr\u00e4nkung bereitet; so wird denn sein Herr seine Blutschuld an ihm haften lassen und die ihm zugef\u00fcgte Schmach ihm vergelten!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Grund f\u00fcr Israels Verderben ist dessen G\u00f6tzendienst<\/h4>\n\n\n\n<p>1 Sooft Ephraim (nur) redete, herrschte Schrecken: hoch stand es in Israel da; als es sich aber durch den Baalsdienst vers\u00fcndigte, starb es hin.<br>2 Und jetzt s\u00fcndigen sie immer aufs neue: sie fertigen sich Gu\u00dfbilder aus ihrem Silber an, G\u00f6tzen nach ihrem Geschmack, allesamt Machwerke von Handwerkern. \u00bbIhnen\u00ab, sagen sie, \u00bbbringet Opfer dar!\u00ab Menschen sollen Stiere k\u00fcssen!<br>3 \u00bbDarum sollen sie dem Morgengew\u00f6lk gleich werden und dem Tau, der gar bald verschwindet, wie Spreu, die von der Tenne verweht wird, und wie Rauch, der durch die Gitter\u00f6ffnung abzieht.<br>4 Ich aber bin der HERR dein Gott vom Lande \u00c4gypten her; einen Gott au\u00dfer mir kennst du nicht, und einen Helfer au\u00dfer mir gibt es nicht.\u00ab<br>5 \u00bbIch habe mich deiner angenommen in der W\u00fcste, (dich geweidet) im Lande der sengenden Gluten.<br>6 Als sie gute Weide hatten, wurden sie satt, und als sie satt geworden waren, \u00fcberhob sich ihr Sinn; darum haben sie mich vergessen.<br>7 Da bin ich ihnen denn wie ein L\u00f6we geworden, liege wie ein Panther auf der Lauer am Wege;<br>8 ich falle sie an wie eine B\u00e4rin, der die Jungen geraubt sind, und zerrei\u00dfe ihnen den Verschlu\u00df ihres Herzens; ich fresse sie dort wie eine L\u00f6win; die wilden Tiere sollen sie zerfleischen!<br>9 Das ist dein Verderben gewesen, Israel, da\u00df du von mir, deinem Helfer, nichts wissen willst.<br>10 Wo ist denn nun dein K\u00f6nig, da\u00df er dir in allen deinen St\u00e4dten helfe? Und wo sind deine Richter (, da\u00df sie dir Recht schaffen)? Du hast ja doch von ihnen gesagt: \u203aGib mir einen K\u00f6nig und F\u00fcrsten!\u2039<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gottes Zorn und Gericht \u00fcber das Nordreich Israel (Ephraim ~ die 10 St\u00e4mme)<\/h4>\n\n\n\n<p>11 Ich gebe dir einen K\u00f6nig in meinem Zorn und nehme ihn wieder weg in meinem Grimm!\u00ab \u2013<br>12 \u00bbWohlverwahrt ist Ephraims Schuld, wohlgeborgen seine S\u00fcnde.<br>13 Geburtswehen kommen ihn an, aber er ist ein unverst\u00e4ndiges Kind; denn zur rechten Zeit tritt er nicht zum Durchbruch in den Muttermund ein.<br>14 Aus der Gewalt des Totenreiches sollte ich sie befreien, vom Tode sie loskaufen? Nein, wo sind deine Seuchen, o Tod? Wo ist deine Pest, o Unterwelt? Mitleid ist meinen Augen unbekannt!<br>15 Denn mag Ephraim auch wie Riedgras zwischen Wassern \u00fcppig sprossen \u2013 der Ostwind wird kommen, ein Sturm des HERRN aus der Steppe hereinbrechen; da wird sein Born versiegen und sein Quellgrund vertrocknen: der wird die Schatzkammer aller kostbaren Kleinodien berauben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hosea Kapitel 14<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Samaria soll f\u00fcr seine Auflehnung gegen seinen Gott b\u00fc\u00dfen: durch das Schwert sollen sie fallen, ihre jungen Kinder sollen zerschmettert und ihre schwangeren Weiber aufgeschlitzt werden!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mahnung zur Umkehr und das Bu\u00dfgebet des Volkes<\/h4>\n\n\n\n<p>2 Kehre um, Israel, zum HERRN, deinem Gott! Denn durch eigene Schuld bist du zu Fall gekommen.<br>3 Nehmet Worte (der Reue) mit euch und kehret um zum HERRN! Sagt zu ihm: \u00bbVergib uns alle Schuld und la\u00df es dir gn\u00e4dig gefallen, da\u00df wir statt der Farren dir die Frucht unserer Lippen als Opfer darbringen!<br>4 Assyrien soll nicht mehr unser Helfer sein; auf Rossen wollen wir nicht mehr reiten und nicht mehr \u203aunser Gott!\u2039 sagen zum Machwerk unserer H\u00e4nde; denn bei dir findet der Verwaiste Erbarmen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gottes Heilsverhei\u00dfung \u00fcber die Zukunft Israels<\/h4>\n\n\n\n<p>5 \u00bbIch will ihren Abfall heilen, ihnen bereitwillig Liebe erweisen; denn mein Zorn hat sich von ihnen abgewandt.<br>6 Ich will f\u00fcr Israel werden wie der Tau: bl\u00fchen soll es wie eine Lilie und Wurzeln schlagen wie die Zedern (des Libanons);<br>7 seine Sch\u00f6\u00dflinge sollen sich entfalten, seine Pracht soll wie die des \u00d6lbaums werden und sein Duft dem des Libanons gleichen.<br>8 Wiederum sollen die in seinem Schatten Wohnenden sprie\u00dfen wie das Getreide und bl\u00fchen wie der Weinstock, dessen Ruhm dem Wein des Libanons gleichkommt.<br>9 Was hat Ephraim in Zukunft noch mit den G\u00f6tzen zu schaffen? Ich allein erh\u00f6re ihn und behalte ihn im Auge; ich bin (f\u00fcr ihn) wie eine immergr\u00fcne Zypresse; von mir her wird Frucht an dir zu finden sein.\u00ab<br>10 Wer ist weise, da\u00df er dies einsieht, wer einsichtsvoll, da\u00df er es beherzigt? \u00bbGerade sind die Wege des HERRN, und die Gerechten wandeln (sicher) auf ihnen; die Gottlosen aber kommen auf ihnen zu Fall.\u00ab<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-765_4f5e41-31 .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-765_4f5e41-31 .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-765_4f5e41-31\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div 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Sinnbildlicher Teil: Der Ehebund Gottes mit seinem Volk Israel und dessen Untreue (Kap. 1-3) 1 (Dies ist) das Wort des HERRN, das an Hosea, den Sohn Beeris, ergangen ist in den Tagen der jud\u00e4ischen K\u00f6nige Ussia, Jotham, Ahas und Hiskia und in den Tagen des israelitischen K\u00f6nigs Jerobeam,&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"hide","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-765","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-at-menge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/765","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=765"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/765\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4497,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/765\/revisions\/4497"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=765"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=765"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lionofjudah.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=765"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}