{"id":812,"date":"2023-12-23T18:39:24","date_gmt":"2023-12-23T17:39:24","guid":{"rendered":"http:\/\/lionofjudah.info\/?p=812"},"modified":"2026-01-17T14:09:47","modified_gmt":"2026-01-17T13:09:47","slug":"1-korinther-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=812","title":{"rendered":"1.Korinther"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Der erste Brief an die Korinther<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns812_2115fe-f1{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:flex-end;align-items:center;}.kt-btns812_2115fe-f1 .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns812_2115fe-f1 .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns812_2115fe-f1 .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns812_2115fe-f1 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns812_2115fe-f1 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns812_2115fe-f1 .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns812_2115fe-f1 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns812_2115fe-f1 .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns812_2115fe-f1\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn812_737a8c-79.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn812_737a8c-79 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/lionofjudah.info\/?p=2301\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">Einf\u00fchrung<\/span><\/a>\n\n<style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn812_84e9f9-84.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn812_84e9f9-84 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"http:\/\/lionofjudah.info\/?page_id=366\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">B\u00fccher der Bibel<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<style>.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id812_04ac72-b7 .kb-table-of-content-wrap{padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id812_04ac72-b7 .kb-table-of-contents-title-wrap{padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id812_04ac72-b7 .kb-table-of-contents-title{font-weight:regular;font-style:normal;}.kb-table-of-content-nav.kb-table-of-content-id812_04ac72-b7 .kb-table-of-content-wrap .kb-table-of-content-list{font-weight:regular;font-style:normal;margin-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);margin-right:0px;margin-bottom:0px;margin-left:0px;}<\/style>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Korinther Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Ich, Paulus, der ich zum Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes berufen bin, und der Bruder Sosthenes<br>2 senden unsern Gru\u00df der Gemeinde Gottes in Korinth, den in Christus Jesus Geheiligten, den (von Gott) berufenen Heiligen, samt allen denen, welche den Namen unsers Herrn Jesus Christus anrufen an jeglichem Ort, bei ihnen wie bei uns.<br>3 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!<br>4 Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen f\u00fcr die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus widerfahren ist.<br>5 Ihr seid ja in ihm an allem reich geworden, an aller Redegabe und aller Erkenntnis,<br>6 wie denn das Zeugnis von Christus in euch fest gegr\u00fcndet worden ist.<br>7 Ihr steht infolgedessen an keiner Gnadengabe (hinter anderen Gemeinden) zur\u00fcck, w\u00e4hrend ihr auf die Offenbarung unsers Herrn Jesus Christus wartet,<br>8 der euch auch Festigkeit verleihen wird bis ans Ende, so da\u00df ihr am Tage unsers Herrn Jesus Christus frei von Tadel dastehen k\u00f6nnt.<br>9 Treu ist Gott, durch den ihr in die Gemeinschaft mit seinem Sohne Jesus Christus, unserm Herrn, berufen worden seid.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I. Mi\u00dfst\u00e4nde in der Gemeinde (1,10-6,20)A. Das Parteiwesen in der Gemeinde (1,10-4,21)<\/h3>\n\n\n\n<p>10 Ich ermahne euch aber, liebe Br\u00fcder, unter Berufung auf den Namen unsers Herrn Jesus Christus: F\u00fchrt allesamt einerlei Rede und la\u00dft keine Spaltungen unter euch herrschen, sondern steht in gleicher Gesinnung und in derselben \u00dcberzeugung fest geschlossen da!<br>11 Es ist mir n\u00e4mlich \u00fcber euch, meine Br\u00fcder, von den Leuten der Chloe berichtet worden, da\u00df Streitigkeiten unter euch bestehen;<br>12 ich meine damit n\u00e4mlich den \u00dcbelstand, da\u00df jeder von euch (als seine Losung) ausspricht: \u00bbIch halte zu Paulus\u00ab, \u00bbIch dagegen zu Apollos\u00ab, \u00bbIch aber zu Kephas\u00ab, \u00bbIch aber zu Christus\u00ab.<br>13 Ist Christus in St\u00fccke zerteilt worden? Ist etwa Paulus f\u00fcr euch gekreuzigt worden? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden?<br>14 Ich sage (Gott) Dank daf\u00fcr, da\u00df ich niemand von euch au\u00dfer Krispus und Gaius getauft habe;<br>15 so kann niemand behaupten, ihr seiet auf meinen Namen getauft worden.<br>16 Doch ja, ich habe (au\u00dferdem) auch noch die Hausgenossen des Stephanas getauft; sonst aber w\u00fc\u00dfte ich nicht, da\u00df ich noch irgendeinen andern getauft h\u00e4tte.<br>17 Christus hat mich ja nicht ausgesandt, um zu taufen, sondern um die Heilsbotschaft zu verk\u00fcndigen, und zwar nicht mit hoher Redeweisheit, damit das Kreuz Christi nicht entleert werde.<br>18 Denn das Wort vom Kreuz ist f\u00fcr die, welche verlorengehen, eine Torheit, f\u00fcr die aber, welche gerettet werden, f\u00fcr uns, ist es eine Gotteskraft.<br>19 Denn es steht geschrieben (Jes 29,14): \u00bbIch will die Weisheit der Weisen zuschanden machen und den Verstand der Verst\u00e4ndigen als nichtig abtun.\u00ab<br>20 Wo ist denn ein Weiser? Wo ein Gelehrter? Wo ein Forscher dieser Weltzeit? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt als Torheit hingestellt?<br>21 Weil n\u00e4mlich die Welt da, wo Gottes Weisheit tats\u00e4chlich vorlag, Gott vermittelst ihrer Weisheit nicht erkannte, hat es Gott gefallen, durch die Torheit der Predigt die zu retten, welche Glauben haben.<br>22 Denn w\u00e4hrend einerseits die Juden Wunderzeichen fordern, andrerseits die Griechen Weltweisheit verlangen,<br>23 verk\u00fcnden wir dagegen Christus als den Gekreuzigten, der f\u00fcr die Juden ein \u00c4rgernis und f\u00fcr die Heiden eine Torheit ist;<br>24 denen aber, die berufen sind, sowohl den Juden als auch den Griechen, (verk\u00fcnden wir) Christus als Gotteskraft und Gottesweisheit.<br>25 Denn die Torheit Gottes ist weiser als die Menschen (sind), und die Schwachheit Gottes ist der St\u00e4rke der Menschen \u00fcberlegen.<br>26 Seht euch doch einmal eure Berufung an, liebe Br\u00fcder! Da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch unter euch, nicht viele einflu\u00dfreiche Personen, nicht viele Hochgeborene;<br>27 nein, was der Welt als t\u00f6richt gilt, das hat Gott erw\u00e4hlt, um die Weisen zu besch\u00e4men; und was der Welt als schwach gilt, das hat Gott erw\u00e4hlt, um das Starke zu besch\u00e4men;<br>28 und was der Welt als niedrig und ver\u00e4chtlich gilt, das hat Gott erw\u00e4hlt, ja das, was der Welt nichts gilt, um das, was ihr etwas gilt, zunichte zu machen:<br>29 es soll sich eben kein Fleisch vor Gott r\u00fchmen k\u00f6nnen.<br>30 Ihm habt ihr es also zu verdanken, da\u00df ihr in Christus Jesus seid, der uns von Gott her zur Weisheit gemacht worden ist wie auch zur Gerechtigkeit und Heiligung und zur Erl\u00f6sung,<br>31 damit das Schriftwort seine Geltung behalte (Jer 9,23): \u00bbWer sich r\u00fchmen will, der r\u00fchme sich des Herrn!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 2<\/h2>\n\n\n\n<p>1 So bin denn auch ich, als ich zu euch kam, liebe Br\u00fcder, nicht in der Absicht gekommen, euch mit \u00fcberw\u00e4ltigender Redekunst oder Weisheit das Zeugnis Gottes zu verk\u00fcndigen;<br>2 nein, ich hatte mir vorgenommen, kein anderes Wissen bei euch zu zeigen als das von Jesus Christus, und zwar dem Gekreuzigten.<br>3 Dabei trat ich mit (dem Gef\u00fchl der) Schwachheit und mit Furcht und gro\u00dfer \u00c4ngstlichkeit bei euch auf,<br>4 und meine Rede und meine Predigt erfolgte nicht mit eindrucksvollen Weisheitsworten, sondern mit dem Ausweis von Geist und Kraft;<br>5 denn euer Glaube sollte nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gotteskraft beruhen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die geheimnisvolle Weisheit Gottes f\u00fcr die Vollkommenen<\/h3>\n\n\n\n<p>6 Was wir aber vortragen, ist dennoch Weisheit \u2013 bei den Vollkommenen, jedoch nicht die Weisheit dieser Weltzeit, auch nicht die der Machthaber dieser Weltzeit, die dem Untergang verfallen:<br>7 nein, wir tragen Gottes geheimnisvolle, verborgene Weisheit vor, die Gott vor allen Weltzeiten zu unserer Verherrlichung vorherbestimmt hat.<br>8 Diese (Weisheit) hat keiner von den Machthabern dieser Weltzeit erkannt; denn h\u00e4tten sie sie erkannt, so h\u00e4tten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht ans Kreuz geschlagen;<br>9 vielmehr (predigen wir so), wie geschrieben steht: \u00bbWas kein Auge gesehen und kein Ohr geh\u00f6rt hat und wovon keines Menschen Herz eine Ahnung gehabt hat, n\u00e4mlich das, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Ergr\u00fcndung und Aufnahme dieser Weisheit ist nur den Geistesmenschen m\u00f6glich<\/h3>\n\n\n\n<p>10 Uns aber hat Gott dies durch den Geist geoffenbart; denn der Geist erforscht alles, selbst die Tiefen Gottes.<br>11 Denn wer von den Menschen kennt das innere Wesen eines Menschen? Doch nur der Geist, der in dem betreffenden Menschen wohnt. Ebenso hat auch niemand das innere Wesen Gottes erkannt als nur der Geist Gottes.<br>12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, um das zu erkennen, was uns von Gott aus Gnaden geschenkt worden ist.<br>13 Und davon reden wir auch, (aber) nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern mit solchen, wie der Geist sie lehrt, indem wir geistgewirkten Inhalt mit geistgewirkter Sprache verbinden.<br>14 Der seelische Mensch aber nimmt nichts an, was vom Geiste Gottes kommt, denn es gilt ihm als Torheit, und er ist nicht imstande, es zu verstehen, weil es geistlich beurteilt werden mu\u00df.<br>15 Der Geistesmensch dagegen beurteilt alles zutreffend, w\u00e4hrend er selbst von niemand zutreffend beurteilt wird.<br>16 \u00bbDenn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, da\u00df er ihn unterweisen k\u00f6nnte?\u00ab (Jes 40,13) Wir aber haben den Sinn Christi.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 3<\/h2>\n\n\n\n<p>1 So habe denn auch ich, liebe Br\u00fcder, (damals) zu euch nicht als zu Geistesmenschen (2,15) reden k\u00f6nnen, sondern nur als zu fleischlich gesinnten Menschen, nur als zu unm\u00fcndigen Kindern in Christus.<br>2 Milch habe ich euch zu trinken gegeben, nicht feste Speise; denn die konntet ihr noch nicht vertragen. Ja, ihr k\u00f6nnt sie auch jetzt noch nicht vertragen;<br>3 ihr seid ja immer noch fleischlich gesinnt. Denn solange noch Eifersucht und Streit unter euch herrschen, seid ihr da nicht fleischlich gerichtet und wandelt wie Menschen (gew\u00f6hnlichen Schlages)?<br>4 Wenn n\u00e4mlich der eine erkl\u00e4rt: \u00bbIch halte zu Paulus\u00ab, der andere: \u00bbIch zu Apollos\u00ab, seid ihr da nicht Menschen (gew\u00f6hnlichen Schlages)?<br>5 Was ist denn Apollos, und was ist Paulus? Diener sind sie, durch die ihr zum Glauben gekommen seid; und zwar dient jeder (von uns beiden) so, wie der Herr es ihm verliehen hat:<br>6 ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum gegeben.<br>7 Somit ist weder der Pflanzende noch der Begie\u00dfende (f\u00fcr sich) etwas, sondern nur Gott, der das Wachstum verleiht.<br>8 Der Pflanzende hingegen und der Begie\u00dfende sind einer wie der andere, doch wird jeder seinen besonderen Lohn empfangen nach seiner besonderen Arbeit.<br>9 Denn Gottes Mitarbeiter sind wir; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr.<br>10 Nach der mir von Gott verliehenen Gnade habe ich als ein kundiger Baumeister den Grund (bei euch) gelegt; ein anderer baut darauf weiter; jeder aber m\u00f6ge zusehen, wie er darauf weiterbaut!<br>11 Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, und der ist Jesus Christus.<br>12 Ob aber jemand auf diesen Grund weiterbaut mit Gold, Silber und kostbaren Steinen, (oder aber) mit Holz, Heu und Stroh \u2013<br>13 eines jeden Arbeit wird (dereinst) offenbar werden; denn der Gerichtstag wird es ausweisen, weil er sich in Feuer offenbart; und wie die Arbeit eines jeden beschaffen ist, wird eben das Feuer erproben.<br>14 Wenn das Werk jemandes, das er darauf weitergebaut hat, (in dem Feuer) standh\u00e4lt, so wird er Lohn empfangen;<br>15 wenn aber das Werk jemandes verbrennt, so wird er den Schaden zu tragen haben: er selbst zwar wird gerettet werden, aber nur so, wie durchs Feuer hindurch.<br>16 Wi\u00dft ihr nicht, da\u00df ihr (als Gemeinde) ein Tempel Gottes seid und da\u00df der Geist Gottes in euch wohnt?<br>17 Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr!<br>18 Niemand betr\u00fcge sich selbst! Wenn jemand unter euch in (den Dingen) dieser Weltzeit weise zu sein vermeint, so mu\u00df er erst ein Tor werden, um dann wirklich zur Weisheit zu gelangen;<br>19 denn die Weisheit dieser Welt ist in Gottes Augen Torheit. Es steht ja doch geschrieben (Hiob 5,13): \u00bbEr f\u00e4ngt die Weisen in ihrer Schlauheit\u00ab;<br>20 und an einer andern Stelle (Ps 94,11): \u00bbDer Herr kennt die Gedanken der Weisen, da\u00df sie nichtig sind.\u00ab<br>21 Daher mache niemand viel R\u00fchmens von Menschen! Alles geh\u00f6rt ja euch zu eigen:<br>22 Paulus ebensowohl wie Apollos und Kephas, die ganze Welt, das Leben ebensowohl wie der Tod, das Gegenw\u00e4rtige wie das Zuk\u00fcnftige: alles geh\u00f6rt euch;<br>23 ihr aber geh\u00f6rt Christus an, und Christus geh\u00f6rt zu Gott.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 4<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Daf\u00fcr halte uns jedermann, n\u00e4mlich f\u00fcr Diener Christi und f\u00fcr Verwalter der Geheimnisse Gottes.<br>2 Bei dieser Sachlage verlangt man allerdings von den Verwaltern, da\u00df ein solcher treu erfunden werde.<br>3 Doch was mich betrifft, so ist es mir etwas ganz Geringes, ob ich von euch oder von (sonst) einem menschlichen Gerichtstage ein Urteil empfange; ja, ich gebe nicht einmal selbst ein Urteil \u00fcber mich ab.<br>4 Denn ich bin mir wohl keiner Schuld bewu\u00dft, aber dadurch bin ich noch nicht gerechtfertigt; nein, der Herr ist\u2019s, der das Urteil \u00fcber mich abgibt.<br>5 Daher urteilet \u00fcber nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das im Dunkel Verborgene ans Licht bringen und die Gedanken der Herzen offenbar machen wird; und dann wird einem jeden das ihm geb\u00fchrende Lob von Gott her zuteil werden.<br>6 Ich habe das Gesagte aber, liebe Br\u00fcder, auf mich und Apollos bezogen (und zwar) mit R\u00fccksicht auf euch, damit ihr an uns (beiden) das Wort verstehen lernt: \u00bbNicht hinausgehen \u00fcber das, was geschrieben steht!\u00ab, damit sich niemand (von euch) f\u00fcr den einen (Lehrer) gegen den andern aufbl\u00e4hen m\u00f6ge.<br>7 Denn wer ist es, der dir ein Vorrecht gibt? Was besitzest du aber, das du nicht empfangen h\u00e4ttest? Wenn du es aber empfangen hast, was r\u00fchmst du dich, als ob du es nicht empfangen h\u00e4ttest?<br>8 Ihr (freilich) seid bereits ges\u00e4ttigt, seid bereits im Besitz des Reichtums, habt es ohne unser Zutun zu k\u00f6niglicher Herrschaft (im Gottesreich) gebracht! Wollte Gott, ihr h\u00e4ttet es wirklich schon zu k\u00f6niglicher Herrschaft gebracht, damit auch wir mit euch zum Herrschen k\u00e4men!<br>9 Denn ich bin der Ansicht, Gott habe uns Aposteln den letzten Platz zugewiesen wie zum Tode verurteilten (Verbrechern); wir sind ja der (ganzen) Welt, Engeln sowohl wie Menschen, ein Schaust\u00fcck geworden!<br>10 Wir stehen als Toren da um Christi willen, ihr aber seid kluge Leute in Christus; wir sind schwach, ihr aber stark; ihr steht in Ehren und wir in Verachtung.<br>11 Bis zur jetzigen Stunde leiden wir Hunger und Durst, haben keine Kleidung und m\u00fcssen uns mit F\u00e4usten schlagen lassen, f\u00fchren ein unstetes Leben<br>12 und m\u00fchen uns ab, um mit eigenen H\u00e4nden das t\u00e4gliche Brot zu verdienen. Schm\u00e4ht man uns, so segnen wir; verfolgt man uns, so halten wir geduldig still;<br>13 beschimpft man uns, so geben wir gute Worte: wie der Kehricht der Welt, wie der allgemeine Auswurf sind wir bis heute geworden.<br>14 Ich schreibe dies nicht, um euch zu besch\u00e4men, sondern um euch als meine geliebten Kinder zu ermahnen.<br>15 Denn wenn ihr auch viele tausend Lehrmeister in Christus h\u00e4ttet, so habt ihr doch nicht viele V\u00e4ter; denn in Christus Jesus bin ich durch die (Verk\u00fcndigung der) Heilsbotschaft euer (geistlicher) Vater geworden.<br>16 Daher rufe ich euch mahnend zu: \u00bbNehmt mich zum Vorbild!\u00ab<br>17 Eben deswegen habe ich auch Timotheus zu euch gesandt, mein im Herrn geliebtes und treues Kind; er wird euch an meine Wege in Christus Jesus erinnern, wie ich sie \u00fcberall in jeder Gemeinde lehre.<br>18 Freilich haben sich einige (bei euch) in der Annahme, da\u00df ich nicht zu euch kommen w\u00fcrde, in die Brust geworfen;<br>19 ich werde aber, wenn es des Herrn Wille ist, bald zu euch kommen und dann nicht die Worte derer pr\u00fcfen, die sich so in die Brust geworfen haben, sondern ihre Kraft;<br>20 denn nicht auf Worten beruht das Reich Gottes, sondern auf Kraft.<br>21 Was w\u00fcnscht ihr nun? Soll ich mit dem Stock zu euch kommen oder mit Liebe und dem Geiste der Sanftmut?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 5<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">B. Sittliche Mi\u00dfst\u00e4nde in der Gemeinde und ihre Beseitigung (5,1-6,20)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Allgemein h\u00f6rt man von Unzucht bei euch, und noch dazu von einer solchen Unzucht, wie sie selbst bei den Heiden unerh\u00f6rt ist, da\u00df n\u00e4mlich einer die Frau seines Vaters zum Weibe genommen hat!<br>2 Und da wollt ihr euch noch in die Brust werfen und habt nicht vielmehr Leid getragen, damit der Schuldige aus eurer Mitte entfernt werde?<br>3 Nun \u2013 ich, der ich leiblich zwar abwesend, aber mit meinem Geiste bei euch anwesend bin, habe \u00fcber diesen Menschen, der sich so schwer vergangen hat, bereits Gericht gehalten, als ob ich pers\u00f6nlich bei euch w\u00e4re.<br>4 Wir wollen uns n\u00e4mlich im Namen des Herrn Jesus versammeln, ihr und mein Geist im Verein mit der Kraft unsers Herrn Jesus,<br>5 und wollen den betreffenden Menschen dem Satan zur Vernichtung des Fleisches \u00fcbergeben, damit der Geist am Tage des Herrn Jesus gerettet werde.<br>6 Euer Ruhm ist nicht sch\u00f6n! Wi\u00dft ihr nicht, da\u00df schon ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchs\u00e4uert?<br>7 Schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr (durchweg) ein neuer Teig seid; ihr seid ja doch (als Christen) frei von allem Sauerteig; denn es ist ja auch unser Passahlamm geschlachtet worden: Christus.<br>8 Darum la\u00dft uns Festfeier halten nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Schlechtigkeit und Bosheit, sondern im S\u00fc\u00dfteig der Lauterkeit und Wahrheit.<br>9 Ich habe euch in meinem (vorigen) Briefe geschrieben, ihr m\u00f6chtet keinen Verkehr mit unz\u00fcchtigen Leuten haben;<br>10 (das hei\u00dft) nicht \u00fcberhaupt mit den Unz\u00fcchtigen dieser Welt oder mit den Betr\u00fcgern und R\u00e4ubern oder G\u00f6tzendienern; sonst m\u00fc\u00dftet ihr ja aus der Welt auswandern.<br>11 Jetzt aber schreibe ich euch (unmi\u00dfverst\u00e4ndlich) so: Ihr d\u00fcrft keinen Verkehr mit jemand haben, der den (christlichen) Brudernamen f\u00fchrt und dabei ein unz\u00fcchtiger Mensch oder ein Betr\u00fcger, ein G\u00f6tzendiener, ein Verleumder, ein Trunkenbold oder ein R\u00e4uber ist; mit einem solchen Menschen d\u00fcrft ihr nicht einmal Tischgemeinschaft haben.<br>12 Denn was habe ich mit dem Richten von Leuten au\u00dferhalb der Gemeinde zu tun? Habt nicht auch ihr (nur) die zu eurer Gemeinde Geh\u00f6rigen zu richten?<br>13 Die drau\u00dfen Stehenden wird Gott richten. Schafft den b\u00f6sen Menschen aus eurer Mitte weg!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 6<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Gewinnt es wirklich jemand von euch \u00fcber sich, wenn er einen Rechtshandel mit einem andern (Bruder) hat, sein Recht vor den Ungerechten anstatt vor den Heiligen zu suchen?<br>2 Wi\u00dft ihr denn nicht, da\u00df die Heiligen (einst) die Welt richten werden? Wenn euch also das Gericht \u00fcber die Welt zusteht, seid ihr da nicht geeignet f\u00fcr die Entscheidung der geringf\u00fcgigsten Rechtsh\u00e4ndel?<br>3 Wi\u00dft ihr nicht, da\u00df wir sogar Engel richten werden, geschweige denn Rechtsh\u00e4ndel um mein und dein?<br>4 Wenn ihr also Streitsachen \u00fcber mein und dein habt, da la\u00dft ihr solche Leute \u00fcber euch zu Gericht sitzen, die sonst in der Gemeinde keine Achtung genie\u00dfen!<br>5 Euch zur Besch\u00e4mung mu\u00df ich das sagen! Gibt es denn wirklich keinen einzigen einsichtigen Mann unter euch, der bef\u00e4higt w\u00e4re, zwischen Br\u00fcdern als Schiedsrichter zu entscheiden?<br>6 Aber nein, statt dessen streitet ein Bruder mit dem andern vor den Richtern, und noch dazu vor Ungl\u00e4ubigen!<br>7 Es ist \u00fcberhaupt das schon ein sittlicher Mangel an euch, da\u00df ihr Rechtsh\u00e4ndel miteinander habt. Warum la\u00dft ihr euch nicht lieber Unrecht zuf\u00fcgen, warum la\u00dft ihr euch nicht lieber \u00fcbervorteilen?<br>8 Aber statt dessen ver\u00fcbt ihr selber Unrecht und \u00dcbervorteilung, und noch dazu an Br\u00fcdern!<br>9 Wi\u00dft ihr nicht, da\u00df keiner, der Unrecht tut, das Reich Gottes erben wird? Irret euch nicht! Weder Unz\u00fcchtige noch G\u00f6tzendiener, weder Ehebrecher noch L\u00fcstlinge und Knabensch\u00e4nder,<br>10 weder Diebe noch Betr\u00fcger, auch keine Trunkenbolde, keine Verleumder und R\u00e4uber werden das Reich Gottes erben.<br>11 Und Leute solcher Art sind manche (von euch fr\u00fcher) gewesen. Doch ihr habt euch (in der Taufe) reinwaschen lassen, seid geheiligt worden, habt die Rechtfertigung erlangt durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unsers Gottes.<br>12 \u00bbAlles ist mir erlaubt!\u00ab \u2013 Ja, aber nicht alles ist zutr\u00e4glich. \u00bbAlles ist mir erlaubt!\u00ab \u2013 Ja, aber ich darf mich nicht von irgend etwas beherrschen lassen.<br>13 \u00bbDie Speisen sind f\u00fcr den Bauch da, und der Bauch ist f\u00fcr die Speisen da.\u00ab \u2013 Ja, aber Gott wird sowohl diesen als auch jenem ein Ende bereiten. Doch der Leib ist nicht f\u00fcr die Unzucht da, sondern f\u00fcr den Herrn, und der Herr ist da f\u00fcr den Leib;<br>14 Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns durch seine Macht auferwecken.<br>15 Wi\u00dft ihr nicht, da\u00df eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich nun die Glieder Christi nehmen und Glieder einer Buhlerin aus ihnen machen? Nimmermehr!<br>16 Oder wi\u00dft ihr nicht, da\u00df, wer sich an eine Buhlerin h\u00e4ngt, ein Leib mit ihr ist? Es hei\u00dft ja (1.Mose 2,24): \u00bbDie beiden werden ein Fleisch sein.\u00ab<br>17 Wer dagegen dem Herrn anh\u00e4ngt, der ist ein Geist mit ihm.<br>18 Fliehet die Unzucht! Jede (andere) S\u00fcnde, die ein Mensch begeht, bleibt au\u00dferhalb seines Leibes, der Unz\u00fcchtige aber s\u00fcndigt gegen seinen eigenen Leib.<br>19 Oder wi\u00dft ihr nicht, da\u00df euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und da\u00df ihr (somit) nicht euch selbst geh\u00f6rt?<br>20 Denn ihr seid teuer erkauft worden. Macht also Gott Ehre mit eurem Leibe!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 7<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">II. Antworten des Apostels auf Anfragen des Gemeindebriefes (Kap. 7-15)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Auf die Anfragen in eurem Briefe aber (antworte ich folgendes): Ein Mann tut gut, (\u00fcberhaupt) kein Weib zu ber\u00fchren;<br>2 aber um der (Vermeidung der) Unzuchts\u00fcnden willen mag jeder (Mann) eine Ehefrau und jede (Frau) ihren Ehemann haben.<br>3 Der Mann leiste seiner Frau die schuldige Ehepflicht, ebenso auch die Frau ihrem Manne!<br>4 Die Frau hat nicht \u00fcber ihren Leib zu verf\u00fcgen, sondern ihr Mann; gleicherweise besitzt aber auch der Mann kein Verf\u00fcgungsrecht \u00fcber seinen Leib, sondern die Frau.<br>5 Entzieht euch einander nicht, h\u00f6chstens aufgrund beiderseitigen Einverst\u00e4ndnisses f\u00fcr eine (bestimmte) Zeit, um euch (ungest\u00f6rt) dem Gebet zu widmen, aber dann wieder zusammenzukommen, damit der Satan euch nicht infolge eurer Unenthaltsamkeit in Versuchung f\u00fchre!<br>6 \u00dcbrigens spreche ich dies nur als ein Zugest\u00e4ndnis aus, nicht als ein Gebot.<br>7 Ich m\u00f6chte freilich w\u00fcnschen, da\u00df alle Menschen so w\u00e4ren wie ich; doch jeder hat hierin eine besondere Gabe von Gott, der eine so, der andere anders.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vom Verhalten der Ledigen und von Scheidung christlicher Ehen<\/h3>\n\n\n\n<p>8 Den Unverheirateten aber und den Witwen sage ich: Sie tun gut, wenn sie so bleiben, wie auch ich es bin;<br>9 k\u00f6nnen sie aber nicht enthaltsam leben, so m\u00f6gen sie heiraten; denn in der Ehe leben ist besser als entflammt sein.<br>10 Den Verheirateten aber gebiete ich \u2013 nein, nicht ich, sondern der Herr \u2013, da\u00df eine Frau sich von ihrem Manne nicht scheiden soll;<br>11 hat sie sich aber doch geschieden, so soll sie unverheiratet bleiben oder sich mit ihrem Mann wieder vers\u00f6hnen; und ebenso soll auch der Mann seine Frau nicht entlassen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verhalten in der Mischehe<\/h3>\n\n\n\n<p>12 Den \u00fcbrigen aber sage ich von mir aus, nicht der Herr: Wenn ein (christlicher) Bruder eine Ungl\u00e4ubige zur Frau hat und diese einverstanden ist, mit ihm weiterzuleben, so soll er sie nicht entlassen.<br>13 Ebenso, wenn eine (gl\u00e4ubige) Frau einen ungl\u00e4ubigen Mann hat und dieser einverstanden ist, mit ihr weiterzuleben, so soll sie ihren Mann nicht entlassen.<br>14 Denn der ungl\u00e4ubige Mann ist durch seine Frau geweiht, und die ungl\u00e4ubige Frau ist durch den (gl\u00e4ubigen) Bruder geweiht; sonst w\u00e4ren ja auch eure Kinder unrein, und sie sind doch in Wirklichkeit geweiht.<br>15 Wenn jedoch der ungl\u00e4ubige Teil durchaus die Trennung will, so mag er sich trennen: in solchen F\u00e4llen ist der Bruder oder die Schwester nicht sklavisch (an eine Ehe) gebunden; vielmehr hat Gott uns zu einem Leben in Frieden berufen.<br>16 Denn wie kannst du, o Frau, wissen, ob du deinen Mann wirklich retten wirst? Oder wie kannst du, o Mann, wissen, ob du deine Frau wirklich retten wirst?<br>17 Nur wie der Herr einem jeden sein Los zugeteilt, wie Gott einen jeden berufen hat, so lebe er weiter: diese Vorschrift gebe ich in allen Gemeinden.<br>18 Ist jemand als Beschnittener berufen worden, so suche er seine Beschneidung nicht r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen; und wer als Unbeschnittener berufen worden ist, lasse sich nicht beschneiden:<br>19 die Beschneidung hat keinen Wert, und auch das Unbeschnittensein hat keinen Wert, sondern nur die Beobachtung der Gebote Gottes.<br>20 Jeder bleibe in dem Stande, in dem er berufen worden ist!<br>21 Bist du als Sklave berufen worden: la\u00df dich\u2019s nicht anfechten, nein, selbst wenn du frei werden kannst, so bleibe nur um so lieber dabei.<br>22 Denn der im Herrn berufene Sklave ist ein Freigelassener des Herrn, und ebenso ist der Freie nach seiner Berufung ein Sklave Christi.<br>23 Ihr seid teuer (6,20) erkauft worden: werdet nicht Knechte der Menschen!<br>24 Ein jeder, liebe Br\u00fcder, m\u00f6ge in dem Stande, in dem er berufen worden ist, bei Gott verbleiben!<br>25 In betreff der M\u00e4dchen aber habe ich kein (ausdr\u00fcckliches) Gebot des Herrn, spreche aber meine eigene Ansicht aus als einer, der Barmherzigkeit vom Herrn erfahren hat, so da\u00df ich Vertrauen verdiene.<br>26 Ich halte also daf\u00fcr, da\u00df dieser Stand (der Ehelosigkeit) empfehlenswert ist wegen der gegenw\u00e4rtigen schweren Zeitlage, da\u00df (n\u00e4mlich) ein jeder gut tut, so zu bleiben (wie er ist).<br>27 Bist du an eine Gattin gebunden, so suche keine L\u00f6sung des Verh\u00e4ltnisses; bist du ledig, so suche keine Gattin;<br>28 doch hast du, wenn du heiratest, damit keine S\u00fcnde begangen, und auch ein M\u00e4dchen s\u00fcndigt nicht, wenn es sich verheiratet. Freilich \u2013 Not im \u00e4u\u00dferen Leben werden die Betreffenden (durchzumachen) haben, und ich m\u00f6chte euch doch davon verschont sehen.<br>29 Das aber sage ich euch, liebe Br\u00fcder: Die Frist ist nur noch kurz bemessen; k\u00fcnftighin m\u00fcssen auch die, welche eine Frau haben, sich so verhalten, als h\u00e4tten sie keine,<br>30 ebenso die Weinenden, als weinten sie nicht, die Fr\u00f6hlichen, als w\u00e4ren sie nicht fr\u00f6hlich, die Kaufenden, als ob sie (das Gekaufte) nicht behielten,<br>31 und die mit der Welt Verkehrenden, als h\u00e4tten sie nichts mit ihr zu schaffen; denn die Welt in ihrer jetzigen Gestalt geht dem Untergang entgegen!<br>32 Da m\u00f6chte ich nun w\u00fcnschen, da\u00df ihr frei von Sorgen bliebet. Der Unverheiratete ist um die Sache des Herrn besorgt: er m\u00f6chte dem Herrn gefallen;<br>33 der Verheiratete dagegen sorgt sich um die Dinge der Welt: er m\u00f6chte seiner Frau gefallen;<br>34 so ist er geteilten Herzens. Ebenso richtet die Frau, die keinen Mann mehr hat, und die Jungfrau ihr Sorgen auf die Sache des Herrn: sie m\u00f6chten an Leib und Geist heilig sein; die verheiratete Frau dagegen sorgt sich um die Dinge der Welt: sie m\u00f6chte ihrem Manne gefallen.<br>35 Diesen Rat (ledig zu bleiben) gebe ich euch aber zu eurem eigenen Besten, nicht um euch eine Schlinge um den Hals zu legen, sondern zur F\u00f6rderung guter Sitte und zu treuem Festhalten am Herrn.<br>36 Meint jedoch jemand, an seiner unverheirateten Tochter nicht recht zu handeln, falls sie die Jahre ihrer Jugendbl\u00fcte \u00fcberschreite, und liegt demnach ein Anla\u00df (zu ihrer Verheiratung) vor, so tue er, was er will; er vers\u00fcndigt sich nicht: sie m\u00f6gen sich heiraten.<br>37 Wer dagegen in seinem Herzen fest geworden ist und sich in keiner Zwangslage befindet, sondern freier Herr \u00fcber seinen Willen ist und sich fest vorgenommen hat, seine jungfr\u00e4uliche Tochter unverheiratet zu lassen, der wird gut daran tun.<br>38 Also: wer seine unverheiratete Tochter verheiratet, tut gut daran, und wer sie nicht verheiratet, wird noch besser tun.<br>39 Eine Ehefrau ist so lange gebunden, als ihr Mann lebt; wenn aber ihr Mann entschlafen ist, so steht es ihr frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur geschehe es im Herrn!<br>40 Gl\u00fccklicher aber ist sie zu preisen, wenn sie so bleibt (wie sie ist); das ist meine Ansicht, und ich denke doch auch den Geist Gottes zu besitzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 8<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Erkenntnis f\u00fcr sich allein steht an Wert hinter der Liebe zur\u00fcck<\/h3>\n\n\n\n<p>1 \u00bbWas sodann das G\u00f6tzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, da\u00df wir allesamt im Besitz der (erforderlichen) Erkenntnis sind.\u00ab Ja, aber die Erkenntnis macht d\u00fcnkelhaft, die Liebe dagegen erbaut.<br>2 Wer sich auf seine Erkenntnis etwas einbildet, der hat noch nicht so erkannt, wie man erkennen mu\u00df;<br>3 wer dagegen Gott liebt, der ist von ihm erkannt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nicht jedermann ist im Besitz der vollkommenen Erkenntnis<\/h3>\n\n\n\n<p>4 \u00bbWas nun den Genu\u00df des G\u00f6tzenopferfleisches betrifft, so wissen wir, da\u00df es keinen G\u00f6tzen in der Welt gibt und da\u00df es keinen (anderen) Gott gibt als den einen.<br>5 Denn mag es auch sogenannte G\u00f6tter, sei es im Himmel oder auf der Erde geben \u2013 es gibt ja (wirklich) viele solche G\u00f6tter und viele Herren \u2013,<br>6 so gibt es doch f\u00fcr uns (Christen) nur einen Gott, n\u00e4mlich den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und nur einen Herrn, n\u00e4mlich Jesus Christus, durch den alle Dinge (geworden) sind und wir durch ihn.\u00ab \u2013<br>7 Ja, aber es besitzen nicht alle (Christen) solche Erkenntnis, vielmehr gibt es manche, die infolge ihrer (fr\u00fcheren) Gew\u00f6hnung an den G\u00f6tzendienst (das Fleisch) noch als ein dem G\u00f6tzen geweihtes Opfer essen, und so wird ihr Gewissen, schwach wie es ist, dadurch befleckt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr den Gebrauch christlicher Freiheit ist liebevolle R\u00fccksichtnahme auf die Schwachen ma\u00dfgebend<\/h3>\n\n\n\n<p>8 \u00bb(Der Genu\u00df von) Speise wird f\u00fcr unsere Stellung zu Gott nicht ma\u00dfgebend sein: essen wir nicht, so haben wir dadurch keinen Nachteil, und essen wir, so haben wir dadurch keinen Vorteil.\u00ab \u2013<br>9 Ja, aber sehet wohl zu, da\u00df diese eure Freiheit f\u00fcr die Schwachen nicht zu einem Ansto\u00df werde!<br>10 Denn wenn jemand dich mit deiner \u00bbErkenntnis\u00ab in einem G\u00f6tzentempel am Mahl teilnehmen sieht, mu\u00df da nicht sein Gewissen, wenn er schwach ist, dazu \u00bberbaut\u00ab werden, (ebenfalls) das G\u00f6tzenopferfleisch zu essen?<br>11 So wird dann der Schwache durch deine Erkenntnis ins Verderben gebracht, der Bruder, um dessen willen Christus gestorben ist!<br>12 Wenn ihr euch aber auf diese Weise an den Br\u00fcdern vers\u00fcndigt und ihr schwaches Gewissen mi\u00dfhandelt, so vers\u00fcndigt ihr euch an Christus.<br>13 Darum, wenn Speise meinem Bruder zum Ansto\u00df wird, so will ich in Ewigkeit kein Fleisch genie\u00dfen, um meinem Bruder kein \u00c4rgernis zu bereiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 9<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Darlegung und Begr\u00fcndung der dem Paulus als einem Apostel zustehenden Rechte<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Bin ich nicht ein freier (Mann)? Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht unsern Herrn Jesus gesehen? Seid ihr nicht mein Werk im Herrn?<br>2 Mag ich f\u00fcr andere kein Apostel sein, so bin ich es doch sicherlich f\u00fcr euch; denn das Siegel f\u00fcr mein Apostelamt seid ihr im Herrn.<br>3 Das ist meine Rechtfertigung denen gegen\u00fcber, die \u00fcber mich zu Gericht sitzen (wollen).<br>4 Haben wir (Apostel) etwa nicht das Recht, Essen und Trinken zu beanspruchen?<br>5 Haben wir nicht das Recht, eine Schwester als Ehefrau (auf unsern Reisen) bei uns zu haben wie die \u00fcbrigen Apostel und die Br\u00fcder des Herrn und Kephas?<br>6 Oder sind wir allein, ich und Barnabas, nicht berechtigt, die Handarbeit zu unterlassen?<br>7 Wer leistet jemals Kriegsdienste f\u00fcr eigenen Sold? Wer legt einen Weinberg an, ohne von dessen Fr\u00fcchten zu essen? Oder wer h\u00fctet eine Herde, ohne von der Milch der Herde zu genie\u00dfen?<br>8 Behaupte ich dies etwa als einen blo\u00df von Menschen aufgestellten Grundsatz, oder enth\u00e4lt nicht das Gesetz dieselbe Verordnung?<br>9 Im mosaischen Gesetz steht ja doch geschrieben (5.Mose 25,4): \u00bbDu sollst einem Ochsen, der zu dreschen hat, das Maul nicht verbinden!\u00ab Ist es Gott etwa um die Ochsen zu tun?<br>10 Oder gehen seine Worte nicht ohne allen Zweifel auf uns? Ja, um unsertwillen steht geschrieben, da\u00df der Pfl\u00fcger auf Hoffnung hin pfl\u00fcgen und der Drescher in der Hoffnung auf Mitgenu\u00df (des Ertrages) arbeiten soll.<br>11 Wenn wir f\u00fcr euch das Geistliche ausges\u00e4t haben, ist es da etwas Absonderliches, wenn wir von euch das Irdische ernten?<br>12 Wenn andere an dem Verf\u00fcgungsrecht \u00fcber euch Anteil haben, sind wir dann nicht in noch h\u00f6herem Grade dazu berechtigt? Aber wir haben von diesem Recht keinen Gebrauch gemacht, sondern ertragen lieber alles, um nur der Heilsbotschaft Christi kein Hindernis in den Weg zu legen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Darlegung der Gr\u00fcnde, weshalb Paulus auf seine Rechte verzichtet<\/h3>\n\n\n\n<p>13 Wi\u00dft ihr nicht, da\u00df die, welche den Tempeldienst verrichten, von den Eink\u00fcnften des Tempels ihren Unterhalt haben? Da\u00df die, welche best\u00e4ndig am Opferaltar t\u00e4tig sind, ihren Anteil vom Altar erhalten?<br>14 Ebenso hat auch der Herr \u00fcber die Verk\u00fcndiger der Heilsbotschaft die Anordnung getroffen, da\u00df sie von der Heilsverk\u00fcndigung leben sollen.<br>15 Ich aber habe von keinem dieser Rechte f\u00fcr mich Gebrauch gemacht, und ich schreibe euch dieses auch nicht deshalb, damit es fortan mit mir so gehalten werde; denn lieber wollte ich sterben, als \u2013 nein, meinen Ruhm soll mir niemand zunichte machen!<br>16 Denn wenn ich die Heilsbotschaft verk\u00fcndige, so habe ich daran keinen Grund zum R\u00fchmen, denn ich stehe dabei unter einem Zwang; ein \u203aWehe!\u2039 tr\u00e4fe mich ja, wenn ich die Heilsbotschaft nicht verk\u00fcndigte!<br>17 Denn nur, wenn ich dies aus freiem Entschlu\u00df tue, habe ich (Anspruch auf) Lohn; wenn ich es aber unfreiwillig tue, so ist es nur ein Haushalteramt, mit dem ich betraut bin.<br>18 Worin besteht demnach mein Lohn? Darin, da\u00df ich als Verk\u00fcndiger der Heilsbotschaft diese unentgeltlich darbiete, so da\u00df ich von meinem Recht bei der Verk\u00fcndigung der Heilsbotschaft keinen Gebrauch mache.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Paulus, obwohl \u00e4u\u00dferlich v\u00f6llig frei, ist dennoch ein Knecht aller Menschen<\/h3>\n\n\n\n<p>19 Denn obwohl ich von allen Menschen unabh\u00e4ngig bin, habe ich mich doch allen zum Knecht gemacht, um die Mehrzahl von ihnen zu gewinnen.<br>20 So bin ich denn f\u00fcr die Juden zu einem Juden geworden, um Juden zu gewinnen; f\u00fcr die Gesetzesleute zu einem Mann des Gesetzes \u2013 obgleich ich selbst nicht unter dem Gesetz stehe \u2013, um die Gesetzesleute zu gewinnen;<br>21 f\u00fcr die (Heiden), die das Gesetz nicht haben, zu einem Manne, der ohne das Gesetz lebt \u2013 obgleich ich nicht ohne Gottes Gesetz lebe, vielmehr dem Gesetz Christi unterworfen bin \u2013, um die, welche das Gesetz nicht haben, zu gewinnen;<br>22 f\u00fcr die Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, um die Schwachen zu gewinnen; kurz: f\u00fcr alle bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten.<br>23 Alles (das) aber tue ich um der Heilsbotschaft willen, damit auch ich Anteil an ihr erlange.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Apostel als Wettk\u00e4mpfer um den himmlischen Siegespreis<\/h3>\n\n\n\n<p>24 Wi\u00dft ihr nicht, da\u00df die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, da\u00df aber nur einer den Siegespreis erh\u00e4lt? Lauft ihr nun in der Weise, da\u00df ihr ihn erlangt!<br>25 Jeder aber, der sich am Wettkampf beteiligen will, legt sich Enthaltsamkeit in allen Beziehungen auf, jene, um einen verg\u00e4nglichen Kranz zu empfangen, wir aber einen unverg\u00e4nglichen.<br>26 So laufe ich denn nicht ziellos und treibe den Faustkampf so, da\u00df ich keine Lufthiebe f\u00fchre;<br>27 sondern ich zerschlage meinen Leib und mache ihn mir dienstbar, um nicht, nachdem ich als Herold andere zum Kampf aufgerufen habe, mich selbst als unt\u00fcchtig zu erweisen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 10<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das durch g\u00f6ttliche Gnadenerweise in der W\u00fcste gesegnete und zur Rettung ins heilige Land berufene Israel<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Ich will euch n\u00e4mlich nicht in Unkenntnis dar\u00fcber lassen, liebe Br\u00fcder, da\u00df unsere V\u00e4ter allesamt unter (dem Schutz) der Wolke gestanden haben und allesamt durch das Meer hindurchgezogen sind<br>2 und s\u00e4mtlich die Taufe auf Mose in der Wolke und im Meer empfangen,<br>3 auch allesamt dieselbe geistliche Speise gegessen<br>4 und s\u00e4mtlich denselben geistlichen Trank getrunken haben: sie tranken n\u00e4mlich aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete, und dieser Fels war Christus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Trotzdem wurden sie, weil sie ihrer Fleischeslust willig dienten, verworfen, uns zum warnenden Beispiel<\/h3>\n\n\n\n<p>5 Doch an den meisten von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der W\u00fcste niedergestreckt worden.<br>6 Diese Dinge aber sind zum warnenden Vorbild f\u00fcr uns geschehen, damit wir unsre Gel\u00fcste nicht auf B\u00f6ses richten, wie jene sich haben gel\u00fcsten lassen (4.Mose 11,4).<br>7 Werdet auch keine G\u00f6tzendiener, wie manche von jenen; es steht ja geschrieben (2.Mose 32,6): \u00bbDas Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand wieder auf, um sich zu belustigen.\u00ab<br>8 Wir wollen auch keine Unzucht treiben, wie manche von jenen es getan haben; sind doch (deshalb) von ihnen an einem einzigen Tage dreiundzwanzigtausend gefallen (4.Mose 25,1.9).<br>9 Wir wollen auch den Herrn nicht versuchen, wie manche von ihnen es getan haben und daf\u00fcr von den Schlangen umgebracht worden sind (4.Mose 21,5-6).<br>10 Murret auch nicht, wie manche von ihnen getan und daf\u00fcr den Tod durch den Verderber erlitten haben (4.Mose 14,2.37).<br>11 Dies alles ist jenen aber vorbildlicherweise widerfahren und ist niedergeschrieben worden zur Warnung f\u00fcr uns, denen das Ende der Weltzeiten (Hebr 1,2) nahe bevorsteht.<br>12 Wer daher festzustehen meint, der sehe wohl zu, da\u00df er nicht falle!<br>13 Es hat euch (bisher) noch keine andere als menschliche Versuchung betroffen; und Gott ist treu: er wird nicht zulassen, da\u00df ihr \u00fcber euer Verm\u00f6gen hinaus versucht werdet, sondern wird zugleich mit der Versuchung auch einen solchen Ausgang schaffen, da\u00df ihr sie bestehen k\u00f6nnt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Teilnahme am G\u00f6tzendienst und an Opfermahlzeiten ist mit der Feier des christlichen Abendmahls unvereinbar und deshalb zu meiden<\/h3>\n\n\n\n<p>14 Darum, meine Geliebten, fliehet vor dem G\u00f6tzendienst!<br>15 Ich rede ja doch zu euch als zu verst\u00e4ndigen Leuten: urteilt selbst \u00fcber das, was ich sage!<br>16 Der Kelch des Segens, den wir segnen: ist er nicht die Gemeinschaft mit dem Blute Christi? Das Brot, das wir brechen: ist es nicht die Gemeinschaft mit dem Leibe Christi?<br>17 Weil es ein einziges Brot ist, sind wir trotz unserer Vielheit doch ein einziger Leib, denn wir alle teilen uns in das eine Brot.<br>18 Sehet das irdische Israel an: stehen nicht die, welche die Opfer essen, in engster Gemeinschaft mit dem Opferaltar?<br>19 Was behaupte ich nun damit? Da\u00df das G\u00f6tzenopferfleisch etwas sei? Oder da\u00df ein G\u00f6tze etwas sei?<br>20 Nein, wohl aber (behaupte ich), da\u00df die Heiden die Opfer, die sie darbringen, d\u00e4monischen Wesen und nicht Gott darbringen. Ich will aber nicht, da\u00df ihr in Verbindung mit den D\u00e4monen tretet.<br>21 Ihr k\u00f6nnt nicht (zugleich) den Kelch des Herrn und den Kelch der D\u00e4monen trinken; ihr k\u00f6nnt nicht (zugleich) am Tisch des Herrn und am Tisch der D\u00e4monen G\u00e4ste sein.<br>22 Oder wollen wir den Herrn zu Eifersucht reizen? Sind wir etwa st\u00e4rker als er?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wann ist der Genu\u00df von G\u00f6tzenopferfleisch unbedenklich? Beschr\u00e4nkung der christlichen Freiheit durch R\u00fccksicht auf die Bruderliebe<\/h3>\n\n\n\n<p>23 \u00bbAlles ist (uns Christen) erlaubt!\u00ab \u2013 Ja, aber nicht alles ist zutr\u00e4glich. \u00bbAlles ist erlaubt!\u00ab \u2013 Ja, aber nicht alles erbaut.<br>24 Niemand sei (nur) auf seinen eigenen Vorteil bedacht, sondern (jeder) auf die F\u00f6rderung des anderen.<br>25 Alles, was auf dem Fleischmarkt zum Verkauf steht, das esset, ohne um des Gewissens willen Nachforschungen anzustellen;<br>26 denn \u00bbdem Herrn geh\u00f6rt die (ganze) Erde und alle ihre F\u00fclle\u00ab (Ps 24,1).<br>27 Wenn einer von den Ungl\u00e4ubigen euch zu Gast einl\u00e4dt und ihr hingehen wollt, so esset alles, was man euch vorsetzt, ohne um des Gewissens willen Nachforschungen anzustellen.<br>28 Wenn aber jemand euch (ausdr\u00fccklich) sagt: \u00bbDies ist Opferfleisch!\u00ab, so esset nicht davon mit R\u00fccksicht auf den, der euch darauf hingewiesen hat, und um des Gewissens willen \u2013<br>29 ich meine damit jedoch nicht euer eigenes Gewissen, sondern das des anderen; denn warum soll ich meine Freiheit von dem Gewissen eines anderen richten lassen?<br>30 Wenn ich f\u00fcr meine Person etwas mit Danksagung (gegen Gott) genie\u00dfe, warum soll ich mich da bez\u00fcglich dessen, wof\u00fcr ich ein Dankgebet spreche, schm\u00e4hen lassen?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Abschlie\u00dfende Mahnung zu allezeit rechtem Christenwandel<\/h3>\n\n\n\n<p>31 Nun: m\u00f6gt ihr essen oder trinken oder sonst etwas tun, tut alles zur Verherrlichung Gottes!<br>32 Gebt weder den Juden noch den Griechen noch der Gemeinde Gottes einen Ansto\u00df,<br>33 wie auch ich allen in jeder Hinsicht zu Gefallen lebe, indem ich nicht meinen Vorteil suche, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 11<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Nehmt mich zum Vorbild (4,16), gleichwie ich meinerseits dem Vorbild Christi nachfolge!<br>2 Ich erkenne es aber lobend bei euch an, da\u00df \u00bbihr in allen Beziehungen meiner eingedenk seid und an den \u00dcberlieferungen festhaltet, wie ich sie euch mitgeteilt habe.\u00ab<br>3 Ich m\u00f6chte euch aber zu bedenken geben, da\u00df das Haupt jedes Mannes Christus ist, das Haupt der Frau aber ist der Mann, und das Haupt Christi ist Gott.<br>4 Jeder Mann, der beim Beten oder beim prophetischen Reden eine Kopfbedeckung tr\u00e4gt, entehrt dadurch sein Haupt;<br>5 jede Frau dagegen, die mit unverh\u00fclltem Haupte betet oder prophetisch redet, entehrt dadurch ihr Haupt, denn sie steht damit auf v\u00f6llig gleicher Stufe mit einer Geschorenen.<br>6 Denn wenn eine Frau sich nicht verschleiert, so mag sie sich auch das Haar abschneiden lassen; ist es aber f\u00fcr eine Frau schimpflich, sich das Haar kurz zu schneiden oder es sich ganz abscheren zu lassen, so soll sie sich verschleiern!<br>7 Der Mann dagegen darf das Haupt nicht verh\u00fcllt haben, weil er Gottes Abbild und Abglanz ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes.<br>8 Der Mann stammt ja doch nicht von der Frau, sondern die Frau vom Manne;<br>9 auch ist der Mann ja nicht um der Frau willen geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen.<br>10 Deshalb mu\u00df die Frau (ein Zeichen der) Herrschaft auf dem Haupte tragen um der Engel willen.<br>11 Sonst steht jedoch weder die Frau gesondert vom Mann, noch der Mann gesondert von der Frau im Herrn da;<br>12 denn wie die Frau aus dem Manne entstanden ist, so wird wiederum der Mann durch die Frau geboren; alles aber ist von Gott ausgegangen.<br>13 Urteilt f\u00fcr euch selbst: Ist es schicklich, da\u00df eine Frau unverh\u00fcllt zu Gott betet?<br>14 Und lehrt euch nicht schon euer nat\u00fcrliches Gef\u00fchl, da\u00df, wenn ein Mann langes Haar tr\u00e4gt, es eine Schmach f\u00fcr ihn ist,<br>15 w\u00e4hrend, wenn eine Frau langes Haar tr\u00e4gt, es eine Ehre f\u00fcr sie ist? Denn das lange Haar ist ihr als Schleier gegeben.<br>16 Will aber jemand durchaus auf seiner abweichenden Meinung bestehen (so wisse er): Wir kennen eine solche Sitte nicht, und auch die Gemeinden Gottes \u00fcberhaupt.<br>17 Die folgenden Anordnungen aber treffe ich, weil ich es nicht l\u00f6blich finde, da\u00df eure Zusammenk\u00fcnfte euch nicht zum Segen, sondern zur Sch\u00e4digung gereichen.<br>18 Zun\u00e4chst n\u00e4mlich h\u00f6re ich, da\u00df, wenn ihr in einer Gemeindeversammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch bestehen, und zum Teil glaube ich es wirklich;<br>19 es mu\u00df ja doch auch Parteiungen bei euch geben, damit die Bew\u00e4hrten unter euch erkennbar werden!<br>20 Wenn ihr also an einem Ort zusammenkommt, so ist es nicht m\u00f6glich, das Herrenmahl zu essen;<br>21 denn jeder nimmt beim Essen seine eigene Mahlzeit vorweg, so da\u00df der eine hungrig bleibt, w\u00e4hrend der andere trunken ist.<br>22 Habt ihr denn keine H\u00e4user, um dort zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und geht ihr darauf aus, die Unbemittelten zu besch\u00e4men? Was soll ich dazu sagen? Soll ich euch etwa loben? In diesem Punkte sicherlich nicht!<br>23 Denn ich habe es meinerseits vom Herrn her so \u00fcberkommen, wie ich es euch auch \u00fcberliefert habe: Der Herr Jesus, in der Nacht, in der er verraten wurde, nahm er Brot,<br>24 sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: \u00bbDies ist mein Leib, (der) f\u00fcr euch (gebrochen oder: dahingegeben wird); dies tut zu meinem Ged\u00e4chtnis!\u00ab<br>25 Ebenso (nahm er) auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: \u00bbDieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; dies tut, sooft ihr (ihn) trinkt, zu meinem Ged\u00e4chtnis!\u00ab<br>26 Denn sooft ihr dieses Brot e\u00dft und den Kelch trinkt, verk\u00fcndigt ihr (damit) den Tod des Herrn, bis er (wieder-) kommt.<br>27 Wer daher in unw\u00fcrdiger Weise das Brot i\u00dft oder den Kelch des Herrn trinkt, der wird sich am Leibe und am Blute des Herrn vers\u00fcndigen.<br>28 Jedermann pr\u00fcfe sich also selbst und esse dann erst von dem Brot und trinke von dem Kelch!<br>29 Denn wer da i\u00dft und trinkt, der zieht sich selbst durch sein Essen und Trinken ein (g\u00f6ttliches) Strafurteil zu, wenn er den Leib (des Herrn) nicht unterscheidet.<br>30 Deshalb gibt es unter euch auch Schwache und Kranke in so gro\u00dfer Zahl, und gar viele sind schon entschlafen.<br>31 Wenn wir aber mit uns selbst ins Gericht gingen, so w\u00fcrden wir kein Strafurteil empfangen.<br>32 Indem wir jedoch ein Strafurteil empfangen, werden wir vom Herrn gez\u00fcchtigt, damit wir nicht mit der Welt zusammen verurteilt werden.<br>33 Darum, meine Br\u00fcder, wenn ihr zum Essen zusammenkommt, so wartet aufeinander!<br>34 Wenn jemand Hunger hat, so esse er (vorher) zu Hause, damit ihr durch eure Zusammenk\u00fcnfte euch kein Strafgericht zuzieht. Das Weitere werde ich anordnen, wenn ich (zu euch) komme.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 12<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorbemerkung: Das Kennzeichen der gottgewirkten Geistesgaben<\/h3>\n\n\n\n<p>1 In betreff der Geistesgaben aber will ich euch, liebe Br\u00fcder, nicht im unklaren lassen.<br>2 Ihr wi\u00dft von eurer Heidenzeit her: da waren es die stummen G\u00f6tzenbilder, zu denen ihr mit unwiderstehlicher Gewalt hingezogen wurdet.<br>3 Darum tue ich euch kund, da\u00df niemand, der im Geiste Gottes redet, sagt: \u00bbVerflucht ist Jesus!\u00ab und keiner zu sagen vermag: \u00bbJesus ist der Herr!\u00ab, au\u00dfer im heiligen Geist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verschiedenheit der Geistesgaben, aber nur ein alles wirkender Geist und ein Zweck<\/h3>\n\n\n\n<p>4 Es gibt nun zwar verschiedene Arten von Gnadengaben, aber nur einen und denselben Geist;<br>5 und es gibt verschiedene Arten von Dienstleistungen, doch nur einen und denselben Herrn;<br>6 und es gibt verschiedene Arten von Kraftwirkungen, aber nur einen und denselben Gott, der alles in allen wirkt.<br>7 Jedem wird aber die Offenbarung des Geistes zum allgemeinen Besten verliehen.<br>8 So wird dem einen durch den Geist Weisheitsrede verliehen, einem andern Erkenntnisrede nach Ma\u00dfgabe desselben Geistes,<br>9 einem andern Glaube in demselben Geist, einem andern Heilungsgaben in dem einen Geiste,<br>10 einem andern Verrichtung von Wundertaten, einem andern Weissagung, einem andern Unterscheidung der Geister, einem andern mancherlei Arten von Zungenreden, einem andern die Auslegung der Zungenreden.<br>11 Dies alles wirkt aber ein und derselbe Geist, indem er jedem eine besondere Gabe zuteilt, wie er will.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Veranschaulichung durch das Gleichnis vom Menschenleib und seinen vielen Gliedern<\/h3>\n\n\n\n<p>12 Denn wie der Leib eine Einheit ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber trotz ihrer Vielheit einen Leib bilden, so ist es auch mit Christus.<br>13 Denn durch einen Geist sind wir alle durch die Taufe zu einem Leibe zusammengeschlossen worden, wir m\u00f6gen Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie sein, und wir sind alle mit einem Geist getr\u00e4nkt worden.<br>14 Auch der Leib besteht ja nicht aus einem einzigen Gliede, sondern aus vielen.<br>15 Wenn der Fu\u00df sagte: \u00bbWeil ich nicht Hand bin, geh\u00f6re ich nicht zum Leibe\u00ab, so geh\u00f6rt er darum doch zum Leibe;<br>16 und wenn das Ohr sagte: \u00bbWeil ich kein Auge bin, geh\u00f6re ich nicht zum Leibe\u00ab, so geh\u00f6rt es darum doch zum Leibe.<br>17 Wenn der ganze Leib nur Auge w\u00e4re, wo bliebe da das Geh\u00f6r? Wenn er ganz Geh\u00f6r w\u00e4re, wo bliebe da der Geruchssinn?<br>18 Nun aber hat Gott jedem einzelnen Gliede seine besondere Stelle am Leibe angewiesen, wie es seinem Willen entsprach.<br>19 W\u00e4re das Ganze nur ein einziges Glied, wo bliebe da der Leib?<br>20 So aber sind zwar viele Glieder vorhanden, aber es besteht doch nur ein Leib.<br>21 Das Auge kann aber nicht zu der Hand sagen: \u00bbIch habe dich nicht n\u00f6tig\u00ab, ebensowenig der Kopf zu den F\u00fc\u00dfen: \u00bbIch habe euch nicht n\u00f6tig\u00ab;<br>22 ganz im Gegenteil: die scheinbar schw\u00e4chsten Glieder des Leibes sind gerade notwendig,<br>23 und denjenigen K\u00f6rperteilen, die wir f\u00fcr weniger edel halten, erweisen wir besondere Ehre, und die weniger anst\u00e4ndigen Teile unsers Leibes erhalten eine besonders wohlanst\u00e4ndige Ausstattung,<br>24 deren unsere anst\u00e4ndigen Glieder nicht bed\u00fcrfen. Ja, Gott hat den Leib so zusammengef\u00fcgt, da\u00df er dem weniger wichtigen Gliede desto gr\u00f6\u00dfere Ehre zugeteilt hat,<br>25 damit keine Uneinigkeit im Leibe herrsche, sondern die Glieder eintr\u00e4chtig f\u00fcreinander sorgen.<br>26 Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied besonders geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anwendung des Bildes auf die gottgeordnete Gliederung der Gemeinde<\/h3>\n\n\n\n<p>27 Ihr aber seid Christi Leib, und jeder einzelne ist ein Glied daran nach seinem Teil;<br>28 und zwar hat Gott in der Gemeinde eingesetzt erstens die einen zu Aposteln, zweitens (andere) zu Propheten, drittens (noch andere) zu Lehrern; sodann Wunderkr\u00e4fte, sodann Gaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Verwaltungsgesch\u00e4fte, mancherlei Arten von Zungenreden.<br>29 Sind etwa alle (Gemeindeglieder) Apostel? Etwa alle Propheten? Alle Lehrer? Besitzen etwa alle Wunderkr\u00e4fte?<br>30 Haben etwa alle Heilungsgaben? Reden alle mit Zungen? K\u00f6nnen alle die Zungensprachen auslegen?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ohne Liebe sind auch die h\u00f6chsten Geistesgaben wertlos<\/h3>\n\n\n\n<p>31 Strebet nun eifrig nach den h\u00f6chsten Gnadengaben! Und jetzt will ich euch noch einen ganz unvergleichlichen Weg zeigen:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 13<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Wenn ich in den Zungensprachen der Menschen und der Engel reden k\u00f6nnte, aber die Liebe nicht bes\u00e4\u00dfe, so w\u00e4re ich nur ein t\u00f6nendes Erz oder eine klingende Schelle.<br>2 Und wenn ich die Gabe prophetischer Rede bes\u00e4\u00dfe und alle Geheimnisse w\u00fc\u00dfte und alle Erkenntnis und wenn ich allen Glauben bes\u00e4\u00dfe, so da\u00df ich Berge versetzen k\u00f6nnte, aber die Liebe mir fehlte, so w\u00e4re ich nichts.<br>3 Und wenn ich alle meine Habe (an die Armen) austeilte und meinen Leib dem Feuertode preisg\u00e4be, aber keine Liebe bes\u00e4\u00dfe, so w\u00fcrde es mir nichts n\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Wesen der Liebe<\/h3>\n\n\n\n<p>4 Die Liebe ist langm\u00fctig, ist g\u00fctig; die Liebe ist frei von Eifersucht (und Neid), die Liebe prahlt nicht, sie bl\u00e4ht sich nicht auf,<br>5 sie ist nicht r\u00fccksichtslos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, l\u00e4\u00dft sich nicht erbittern, rechnet das B\u00f6se nicht an;<br>6 sie freut sich nicht \u00fcber die Ungerechtigkeit, freut sich vielmehr (im Bunde) mit der Wahrheit;<br>7 sie deckt alles zu, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie ertr\u00e4gt alles.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Vollkommenheit der ewig bleibenden Liebe gegen\u00fcber dem St\u00fcckwerk der anderen Gnadengaben<\/h3>\n\n\n\n<p>8 Die Liebe h\u00f6rt niemals auf. Die Gabe prophetischer Rede wird ein Ende nehmen, die Zungenreden werden aufh\u00f6ren, die Erkenntnis wird ein Ende haben.<br>9 Denn St\u00fcckwerk ist unser Erkennen und St\u00fcckwerk unsere prophetische Redegabe,<br>10 und wenn das Vollkommene kommt, dann wird das St\u00fcckwerk ein Ende haben.<br>11 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, hatte einen Sinn wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; seit ich aber ein Mann geworden bin, habe ich das kindische Wesen abgetan.<br>12 Denn jetzt sehen wir in einem Spiegel nur undeutliche Bilder, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen nur St\u00fcckwerk; dann aber werde ich ganz erkennen, wie auch ich ganz erkannt worden bin.<br>13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die gr\u00f6\u00dfte unter diesen aber ist die Liebe.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 14<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Jaget also der Liebe nach! Doch bem\u00fcht euch (daneben) auch um die Geistesgaben, besonders aber um die Gabe der prophetischen Rede.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Unterschied zwischen der prophetischen Rede und der Zungenrede<\/h3>\n\n\n\n<p>2 Denn der Zungenredner redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; niemand versteht ihn ja, vielmehr redet er im Geist Geheimnisse.<br>3 Der prophetisch Redende dagegen redet zu Menschen zu ihrer Erbauung und Ermahnung und Tr\u00f6stung.<br>4 Der Zungenredner erbaut sich selbst, der prophetisch Redende dagegen erbaut die Gemeinde.<br>5 Ich m\u00f6chte, da\u00df ihr allesamt mit Zungen redetet, aber noch lieber, da\u00df ihr prophetische Redegabe bes\u00e4\u00dfet; denn der prophetisch Redende steht \u00fcber dem Zungenredner, es m\u00fc\u00dfte denn sein, da\u00df er (das von ihm Geredete) auch auslegt, damit die Gemeinde Erbauung dadurch empf\u00e4ngt.<br>6 So aber, liebe Br\u00fcder \u2013 wenn ich als Zungenredner zu euch k\u00e4me, was w\u00fcrde ich euch da n\u00fctzen, wenn ich an euch nicht (auch) Worte der Offenbarung oder Erkenntnis, der prophetischen Zusprache oder der Belehrung richtete?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Nutzlosigkeit und Zweckwidrigkeit alles unverst\u00e4ndlichen T\u00f6nens und Redens<\/h3>\n\n\n\n<p>7 Wenn die seelenlosen Musikwerkzeuge, obwohl sie einen Klang von sich geben, z.B. eine Fl\u00f6te oder Zither, die einzelnen T\u00f6ne nicht unterscheiden lassen, wie soll man da erkennen, was auf der Fl\u00f6te oder auf der Zither gespielt wird?<br>8 Ebenso auch, wenn eine Trompete nur einen undeutlichen Schall h\u00f6ren l\u00e4\u00dft, wer wird sich da zum Kampfe r\u00fcsten?<br>9 So steht es auch bei euch: wenn ihr beim Zungenreden keine deutlichen Worte vernehmen la\u00dft, wie soll man da das Gesprochene verstehen? Ihr werdet dann eben nur in den Wind reden.<br>10 Es gibt wer wei\u00df wie viele verschiedene Sprachen in der Welt, und keine ist (an und f\u00fcr sich) unverst\u00e4ndlich;<br>11 wenn ich aber die Bedeutung (der W\u00f6rter) einer Sprache nicht kenne, so werde ich f\u00fcr den in ihr Redenden ein Fremdling sein, und der in ihr Redende bleibt f\u00fcr mich ein Fremdling.<br>12 So steht es auch mit euch: weil ihr nach den Erweisungen des Geistes eifrig trachtet, so seid darauf bedacht, zur Erbauung der Gemeinde eine reiche F\u00fclle von ihnen zu haben.<br>13 Deshalb m\u00f6ge der Zungenredner auch um die Gabe der Auslegung beten;<br>14 denn wenn ich in Zungenrede bete, so betet dabei wohl mein Geist, aber mein Verstand bleibt unbeteiligt.<br>15 Was folgt nun daraus? Ich will mit dem Geist beten, will aber auch mit dem Verstande beten; ich will Psalmen mit dem Geist singen, aber auch mit dem Verstande;<br>16 sonst wenn du ein Dankgebet nur mit dem Geist sprichst, wie soll da einer, der den Platz des Laien einnimmt, das Amen zu deinem Dankgebet sprechen? Er versteht ja gar nicht, was du sagst.<br>17 Du f\u00fcr deine Person magst wohl ein treffliches Dankgebet sprechen, aber der andere wird dadurch nicht erbaut.<br>18 Ich danke Gott: mehr als ihr alle rede ich in Zungen;<br>19 aber in einer Gemeindeversammlung will ich lieber f\u00fcnf Worte mit meinem Verstande reden, um auch andere zu unterweisen, als viele tausend Worte in Zungenrede.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auch das Alte Testament und die nichtchristliche Au\u00dfenwelt urteilt verwerflich \u00fcber das unverst\u00e4ndliche Reden<\/h3>\n\n\n\n<p>20 Liebe Br\u00fcder, zeigt euch nicht als Kinder in der Urteilskraft! Nein, in der Bosheit sollt ihr Kinder sein, aber hinsichtlich der Urteilskraft zeigt euch als Erwachsene.<br>21 Im Gesetz steht geschrieben (Jes 28,11-12): \u00bbDurch Menschen mit fremder Sprache und durch die Lippen von Fremden will ich zu diesem Volke reden, und auch so werden sie nicht auf mich h\u00f6ren, spricht der Herr.\u00ab<br>22 Mithin sind die Zungenreden ein Zeichen nicht f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen, sondern f\u00fcr die Ungl\u00e4ubigen; die prophetische Beredsamkeit (14,3-5) dagegen ist ein solches nicht f\u00fcr die Ungl\u00e4ubigen, sondern f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen.<br>23 Wenn also die ganze Gemeinde sich an einem Ort versammelte und alle in Zungensprachen redeten und dann Laien oder Ungl\u00e4ubige hereink\u00e4men, w\u00fcrden diese da nicht sagen, ihr seiet von Sinnen?<br>24 Wenn dagegen alle prophetisch reden und dann ein Ungl\u00e4ubiger oder ein Laie dazukommt, so wird ihm von allen ins Gewissen geredet, er f\u00fchlt sich von allen ins Gericht genommen,<br>25 die geheimen Gedanken seines Herzens werden aufgedeckt, und so wird er auf sein Angesicht fallen und Gott anbeten und offen bekennen, da\u00df Gott tats\u00e4chlich in euch (wirksam) ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ordnung f\u00fcr die Redner<\/h3>\n\n\n\n<p>26 Was folgt nun daraus, ihr Br\u00fcder? Sooft ihr euch versammelt, hat ein jeder (etwas in Bereitschaft): ein geistliches Lied, einen belehrenden Vortrag, eine Offenbarung, eine Zungenrede, eine Auslegung (derselben) \u2013 das alles la\u00dft zur Erbauung (der Gemeinde) dienen!<br>27 Will man in Zungensprachen reden, so sollen es jedesmal nur zwei oder h\u00f6chstens drei sein, und zwar der Reihe nach, und einer soll die Auslegung geben.<br>28 Ist jedoch kein Ausleger da, so soll er (der Zungenredner) in der Versammlung schweigen: er mag dann f\u00fcr sich allein und zu Gott reden.<br>29 Propheten sollen gleichfalls nur zwei oder drei zu Worte kommen und die anderen sich ein Urteil dar\u00fcber bilden.<br>30 Wenn aber einem anderen, der noch dasitzt, eine Offenbarung zuteil wird, so soll der erste schweigen;<br>31 denn ihr k\u00f6nnt alle einzeln als prophetische Redner auftreten, damit alle Belehrung empfangen und alle ermahnt werden;<br>32 und die prophetischen Geister sind ja auch den Propheten gehorsam \u2013<br>33 denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens \u2013 wie in allen Gemeinden der Heiligen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gegen unziemliches Reden der Frauen in den Versammlungen<\/h3>\n\n\n\n<p>34 Die Frauen sollen in den Gemeindeversammlungen schweigen, denn es kann ihnen nicht gestattet werden zu reden, sondern sie haben sich unterzuordnen, wie auch das (mosaische) Gesetz es gebietet (1.Mose 3,16).<br>35 W\u00fcnschen sie aber Belehrung \u00fcber irgend etwas, so m\u00f6gen sie daheim ihre Ehem\u00e4nner befragen; denn es steht einer Frau \u00fcbel an, sich in einer Gemeindeversammlung h\u00f6ren zu lassen.<br>36 Oder ist etwa das Wort Gottes von euch ausgegangen oder zu euch allein hingekommen?<br>37 Wenn jemand sich f\u00fcr einen Propheten oder (\u00fcberhaupt) f\u00fcr einen Geistbegabten h\u00e4lt, so mu\u00df er erkennen, da\u00df das, was ich euch hier schreibe, das Gebot des Herrn ist.<br>38 Wenn jemand es aber nicht anerkennen will, so wird er (auch von Gott) nicht (an)erkannt.<br>39 Also, meine Br\u00fcder: bem\u00fcht euch eifrig um die Gabe prophetischer Beredsamkeit und hindert auch das Zungenreden nicht!<br>40 La\u00dft aber alles mit Anstand und in Ordnung vor sich gehen!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 15<\/h2>\n\n\n\n<p>1 Ich weise euch aber, liebe Br\u00fcder, auf die Heilsbotschaft hin, die ich euch (seinerzeit) getreulich verk\u00fcndigt habe, die ihr auch angenommen habt, in der ihr auch fest steht<br>2 und durch die ihr auch die Rettung erlangt, wenn ihr sie in der Gestalt festhaltet, in welcher ich sie euch getreulich verk\u00fcndigt habe; es m\u00fc\u00dfte sonst sein, da\u00df ihr vergeblich zum Glauben gekommen w\u00e4ret.<br>3 Ich habe euch n\u00e4mlich an erster Stelle mitgeteilt, was ich auch \u00fcberkommen habe, da\u00df Christus f\u00fcr unsere S\u00fcnden gestorben ist, den Schriften gem\u00e4\u00df (Jes 53),<br>4 und da\u00df er begraben und da\u00df er am dritten Tage auferweckt worden ist, den Schriften gem\u00e4\u00df (Hos 6,2; Ps 16,10),<br>5 und da\u00df er dem Kephas erschienen ist, danach den Zw\u00f6lfen.<br>6 Darauf ist er mehr als f\u00fcnfhundert Br\u00fcdern auf einmal erschienen, von denen die meisten jetzt noch leben, einige aber entschlafen sind.<br>7 Darauf ist er dem Jakobus erschienen, danach s\u00e4mtlichen Aposteln.<br>8 Zuallerletzt aber ist er gleichsam als der Fehlgeburt auch mir erschienen.<br>9 Denn ich bin der geringste unter den Aposteln und des Apostelnamens nicht w\u00fcrdig, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe.<br>10 Durch Gottes Gnade aber bin ich, was ich bin, und seine Gnade gegen mich hat sich nicht erfolglos erwiesen, sondern ich habe weit mehr geschafft als sie alle, doch nicht ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist.<br>11 Ganz gleich nun, ob ich (es bin) oder jene: so lautet unsere Verk\u00fcndigung, und so seid ihr zum Glauben gekommen.<br>12 Wenn aber unsere Predigt die Auferweckung Christi von den Toten verk\u00fcndigt, wie kommen da einige unter euch zu der Behauptung, da\u00df es eine Auferstehung der Toten nicht gebe?<br>13 Gibt es n\u00e4mlich keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden;<br>14 ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsere Predigt leer und leer auch euer Glaube.<br>15 Dann werden aber auch wir als falsche Zeugen in Gottes Sache erfunden, weil wir gegen Gott das Zeugnis abgelegt haben, da\u00df er Christus auferweckt habe, w\u00e4hrend er ihn doch nicht auferweckt hat, wenn es wirklich keine Auferweckung der Toten gibt.<br>16 Denn wenn Tote (\u00fcberhaupt) nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt worden;<br>17 wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, so ist euer Glaube nichtig; dann seid ihr noch in euren S\u00fcnden;<br>18 dann sind also auch die in Christus Entschlafenen verloren(gegangen)!<br>19 Wenn wir weiter nichts sind als solche, die in diesem Leben ihre Hoffnung auf Christus gesetzt haben, so sind wir die beklagenswertesten unter allen Menschen.<br>20 Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden (und zwar) als Erstling der Entschlafenen.<br>21 Denn weil der Tod durch einen Menschen gekommen ist, erfolgt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen.<br>22 Wie n\u00e4mlich in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle wieder zum Leben gebracht werden,<br>23 ein jeder aber in seiner besonderen Abteilung: als Erstling Christus, hierauf die, welche Christus angeh\u00f6ren, bei seiner Ankunft,<br>24 danach das Ende, wenn er Gott [und] dem Vater das Reich \u00fcbergibt, sobald er jede (andere) Herrschaft und jede Gewalt und Macht vernichtet hat;<br>25 denn er mu\u00df als K\u00f6nig herrschen, \u00bbbis er ihm alle Feinde unter die F\u00fc\u00dfe gelegt hat\u00ab (Ps 110,1).<br>26 Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod;<br>27 denn \u00bballes hat er ihm unter die F\u00fc\u00dfe gelegt\u00ab (Ps 8,7). Wenn er dann aber aussprechen wird: \u00bbAlles ist unterworfen!\u00ab, so ist doch selbstverst\u00e4ndlich der ausgenommen, der ihm alles unterworfen hat.<br>28 Sobald ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott (alsdann) alles sei in allen.<br>29 Wie k\u00e4men sonst manche dazu, sich f\u00fcr die Toten taufen zu lassen? Wenn Tote \u00fcberhaupt nicht auferweckt werden, wozu l\u00e4\u00dft man sich da noch f\u00fcr sie taufen?<br>30 Und wir? Wozu setzen wir uns da Stunde f\u00fcr Stunde Gefahren aus?<br>31 Tagt\u00e4glich sterbe ich, so wahr ihr, liebe Br\u00fcder, mein Ruhm seid, den ich in Christus Jesus, unserm Herrn, habe.<br>32 Wenn ich nach der Weise der Menschen in Ephesus mit wilden Tieren gek\u00e4mpft habe, was hilft mir das? Wenn die Toten nicht auferweckt werden, so \u00bbla\u00dft uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!\u00ab (Jes 22,13)<br>33 La\u00dft euch nicht irref\u00fchren! \u00bbSchlechter Umgang verderbt gute Sitten.\u00ab<br>34 Werdet n\u00fcchtern, wie es sich geh\u00f6rt, und s\u00fcndigt nicht; denn manchen fehlt die richtige Gotteserkenntnis: zur Besch\u00e4mung mu\u00df ich euch das sagen!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Bild vom Samenkorn<\/h3>\n\n\n\n<p>35 \u00bbAber\u00ab, wird mancher fragen, \u00bbwie werden die Toten auferweckt, und mit was f\u00fcr einem Leibe erscheinen sie?\u00ab<br>36 Du Tor! Der Same, den du s\u00e4st, bekommt doch auch nur dann Leben, wenn er (zuvor) erstorben ist;<br>37 und was du s\u00e4en magst: du s\u00e4st damit doch nicht schon den Leib, der erst noch entstehen wird, sondern ein nacktes Samenkorn, zum Beispiel von Weizen oder von sonst einem Gew\u00e4chs.<br>38 Gott aber gibt ihm einen Leib nach seinem Belieben, und zwar einer jeden Samenart einen besonderen Leib.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die ganze Sch\u00f6pfung zeigt die gr\u00f6\u00dfte Mannigfaltigkeit der Stoffe, der Gestalt und der Beschaffenheit der Dinge<\/h3>\n\n\n\n<p>39 Nicht jedes Fleisch hat die gleiche Beschaffenheit, sondern anders ist das Fleisch der Menschen beschaffen, anders das der vierf\u00fc\u00dfigen Tiere, anders das Fleisch der V\u00f6gel, anders das der Fische.<br>40 Auch gibt es himmlische Leiber und irdische Leiber; aber andersartig ist die Herrlichkeit der himmlischen, andersartig die (\u00e4u\u00dfere Erscheinung) der irdischen Leiber.<br>41 Einen anderen Glanz hat die Sonne, einen anderen der Mond, und einen anderen Glanz haben die Sterne; denn jeder Stern ist von dem anderen an Glanz verschieden.<br>42 Ebenso verh\u00e4lt es sich auch mit der Auferstehung der Toten: Es wird ges\u00e4t in Verg\u00e4nglichkeit, auferweckt in Unverg\u00e4nglichkeit;<br>43 es wird ges\u00e4t in Unehre, auferweckt in Herrlichkeit; ges\u00e4t wird in Schwachheit, auferweckt in Kraft;<br>44 ges\u00e4t wird ein seelischer Leib, auferweckt ein geistlicher Leib. So gut es einen seelischen Leib gibt, so gibt es auch einen geistlichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Wirklichkeit eines himmlischen (= unverweslichen) Leibes<\/h3>\n\n\n\n<p>45 So steht auch geschrieben (1.Mose 2,7): \u00bbDer erste Mensch Adam wurde zu einem lebendigen Seelenwesen\u00ab, der letzte Adam zu einem lebenschaffenden Geisteswesen.<br>46 Doch nicht das Geistliche kommt dabei zuerst, sondern das Seelische, danach erst das Geistliche.<br>47 Der erste Mensch ist von der Erde her, ist erdig, der zweite Mensch (n\u00e4mlich Christus) ist himmlischen Ursprungs.<br>48 Wie der irdische Mensch (Adam) beschaffen ist, so sind auch die irdischen (Menschen) beschaffen; und wie der himmlische Mensch (Christus) beschaffen ist, so sind auch die himmlischen (Menschen) beschaffen;<br>49 und wie wir das Bild des irdischen (Adam) an uns getragen haben, so werden wir auch das Bild des himmlischen (Christus) an uns tragen.<br>50 Das aber versichere ich (euch), liebe Br\u00fcder: Fleisch und Blut k\u00f6nnen das Reich Gottes nicht ererben; auch kann das Verg\u00e4ngliche nicht die Unverg\u00e4nglichkeit ererben.<br>51 Seht, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wohl aber werden wir alle verwandelt werden,<br>52 (und zwar) im Nu, in einem Augenblick, beim letzten Posaunensto\u00df; denn die Posaune wird erschallen, und sofort werden die Toten in Unverg\u00e4nglichkeit auferweckt werden, und wir werden verwandelt werden.<br>53 Denn dieser verg\u00e4ngliche Leib mu\u00df die Unverg\u00e4nglichkeit anziehen, und dieser sterbliche Leib mu\u00df die Unsterblichkeit anziehen.<br>54 Wenn aber dieser verg\u00e4ngliche Leib die Unverg\u00e4nglichkeit angezogen hat und dieser sterbliche Leib die Unsterblichkeit, dann wird sich das Wort erf\u00fcllen, das geschrieben steht (Jes 25,8; Hos 13,14): \u00bbVerschlungen ist der Tod in Sieg:<br>55 Tod, wo ist dein Sieg?<br>56 Tod, wo ist dein Stachel?\u00ab Der Stachel des Todes ist aber die S\u00fcnde, und die Kraft der S\u00fcnde liegt im Gesetz.<br>57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg verleiht durch unsern Herrn Jesus Christus!<br>58 Daher, meine geliebten Br\u00fcder, werdet fest, unersch\u00fctterlich, und beteiligt euch allezeit eifrig am Werk des Herrn; ihr wi\u00dft ja, da\u00df eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.Korinther 16<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">III. Gesch\u00e4ftliches und Pers\u00f6nliches (Kap. 16)<\/h3>\n\n\n\n<p>1 Was sodann die Sammlung f\u00fcr die Heiligen (in Jerusalem) betrifft, so haltet auch ihr es damit ebenso, wie ich es f\u00fcr die galatischen Gemeinden angeordnet habe:<br>2 Am ersten Tage jeder Woche lege jeder von euch (in seinem Hause) etwas beiseite und spare soviel zusammen, wie seine Verh\u00e4ltnisse es gestatten, damit die Sammlungen nicht erst nach meiner Ankunft stattzufinden brauchen.<br>3 Wenn ich dann bei euch eingetroffen bin, werde ich die von euch bezeichneten Vertrauensm\u00e4nner mit Briefen entsenden, damit sie eure Liebesgabe nach Jerusalem \u00fcberbringen;<br>4 ist es aber der M\u00fche wert, da\u00df auch ich hinreise, so sollen sie mit mir zusammen reisen.<br>5 Ich werde aber zu euch kommen, wenn ich Mazedonien durchreist habe, denn Mazedonien durchreise ich nur,<br>6 bei euch aber werde ich wohl l\u00e4nger bleiben, vielleicht sogar den ganzen Winter zubringen, damit ihr mir dann bei meiner Weiterreise das Geleit geben k\u00f6nnt.<br>7 Ich m\u00f6chte euch n\u00e4mlich diesmal nicht nur auf der Durchreise sehen, sondern kann hoffentlich eine Zeitlang bei euch verweilen, wenn es des Herrn Wille ist.<br>8 Hier in Ephesus bleibe ich noch bis zum Pfingstfest,<br>9 denn es hat sich mir hier Gelegenheit zu vielseitiger und erfolgreicher Wirksamkeit geboten; freilich fehlt es auch nicht an Gegnern. \u2013<br>10 Wenn aber Timotheus (zu euch) kommt, so sorgt daf\u00fcr, da\u00df er ohne Furcht bei euch verweilen kann; er arbeitet ja am Werk des Herrn ebenso wie ich.<br>11 Niemand m\u00f6ge ihn also \u00fcber die Achsel ansehen! Entla\u00dft ihn dann in Frieden, damit er wieder zu mir komme; denn ich warte auf ihn samt den Br\u00fcdern. \u2013<br>12 Was sodann den Bruder Apollos betrifft, so habe ich ihm dringend zugeredet, er m\u00f6chte sich mit den Br\u00fcdern zu euch begeben; doch er will jetzt die Reise durchaus nicht unternehmen; er wird aber kommen, sobald es ihm gelegen ist.<br>13 Seid wachsam, steht fest im Glauben, seid mannhaft, werdet stark!<br>14 La\u00dft alles bei euch in Liebe zugehen! \u2013<br>15 Ich habe euch noch auf eines aufmerksam zu machen, liebe Br\u00fcder: Ihr wi\u00dft vom Hause des Stephanas, da\u00df er der erste gewesen ist, der in Achaja bekehrt worden ist und da\u00df sie (er und die Seinen) sich in den Dienst f\u00fcr die Heiligen gestellt haben.<br>16 So ordnet denn auch ihr euch solchen Leuten unter und \u00fcberhaupt einem jeden, der da mitarbeitet und sich abm\u00fcht!<br>17 Ich bin erfreut \u00fcber die Ankunft des Stephanas, des Fortunatus und Achaikus: sie haben mir f\u00fcr euer Fernsein Ersatz geleistet<br>18 und mir wie auch euch geistige Ruhe gebracht. Solchen M\u00e4nnern m\u00fc\u00dft ihr Anerkennung zollen!<br>19 Es gr\u00fc\u00dfen euch die Gemeinden der Provinz Asien. Es gr\u00fc\u00dfen euch herzlich im Herrn Aquila und Priska samt der Gemeinde in ihrem Hause.<br>20 Es gr\u00fc\u00dfen euch die Br\u00fcder alle. Gr\u00fc\u00dft ihr einander mit dem heiligen Ku\u00df.<br>21 Hier mein, des Paulus, eigenh\u00e4ndiger Gru\u00df!<br>22 Wer den Herrn nicht liebt, der sei verflucht! Maranatha!<br>23 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit euch!<br>24 Meine Liebe ist mit euch allen in Christus Jesus.<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-812_7d8420-01 .kt-block-spacer{height:60px;}.wp-block-kadence-spacer.kt-block-spacer-812_7d8420-01 .kt-divider{border-top-width:1px;height:1px;border-top-color:#eee;width:80%;border-top-style:solid;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-spacer aligncenter kt-block-spacer-812_7d8420-01\"><div class=\"kt-block-spacer kt-block-spacer-halign-center\"><hr class=\"kt-divider\"\/><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns812_f76651-76{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns812_f76651-76 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Brief an die Korinther<\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erste Brief an die Korinther 1. 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