Einführung in die Geschichte / Taten der Apostel
Das 44. Buch der Bibel, das 5. im Neuen Testament
So wie das Lukasevangelium ist auch die Apostelgeschichte an einen Theophilus gerichtet und von dem Arzt Lukas, einem Begleiter und Mitarbeiter des Apostel Paulus, verfasst worden.
Entstanden ist dieser zweite Bericht von Lukas vermutlich während der zweijährigen Gefangenschaft des Paulus in Rom um das Jahr 63 n. Chr., da es mit diesem Ereignis abschließt, ohne bereits ein Ergebnis der Gerichtsverhandlung zu nennen.
In der Apostelgeschichte beschreibt Lukas ausführlich die weiteren Geschehnisse nach der Kreuzigung und der Auferstehung Jesu.
Die Entstehung der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem mit der Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten und weiter die Ausbreitung des christlichen Glaubens in Judäa über Samaria zu den heidnischen Regionen und bis an die damals bekannten „Enden der Erde“.
In Kapitel 15 erfahren wir Einzelheiten über das Apostelkonzil, welches um das Jahr 48 unserer Zeitrechnung in Jerusalem statt fand.
Ein Ereignis, das von zentraler Bedeutung für die „Heidenmission“ war und damit für alle Gläubigen aus den nichtjüdischen Nationen.
Ein Ziel dieses Buches ist, der ganzen „christlichen Welt“ einen geschichtlichen Überblick über die Anfänge und die Verbreitung unseres Glaubens zu geben.
Gliederung der Apostelgeschichte:
Kapitel 1 bis 7 – Verbreitung des christlichen Glaubens in Jerusalem und ganz Judäa – der damaligen „jüdischen“ Heimat
Kapitel 8 – Samaria wird von Jüngern, die wegen der Verfolgungen Jerusalem verlassen, erreicht – die Samaritaner waren mit den jüdischen Geboten vertraut
Kapitel 9 bis 12 – Die ersten Heiden aus den „Nationen“ bekehren sich zu Jesus
Kapitel 13 bis 28 – Ausbreitung der christlichen Botschaft bis an die bekannten Enden der Erde